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Platz 12 in der Kategorie "Tipps und Tricks".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5

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Lorenor_Zorro

Ein etwas anderes Gehäuse

ein Testbericht von 2002-07-19 20:35:20 vom 19.07.2002
Empfehlung: ja
Vorwort:
Ich habe mir diesen Sommer Ferien vorgenommen mein PC zu lackieren. Also habe ich dieses auch verwirklicht. Und nun zum Vorgang.

Welche Teile:
Ich kann meinen PC bis auf das Metall Gerüst meines PC’s abnehmen. Insgesamt hatte ich so 6 Teile. Meine 3 hinteren Teile sind aus Aluminium und die 3 vorderen Teilen sind aus Plastik.

Problem:
Meine hinteren Metall teile waren mit einer eingezogenen Plastik Schutzfolie umgeben was das eigentlich Problem war. Mein oberes Metall teil konnte ich ganz einfach von der Plastik Folie befreien, aber die anderen beide Teile hatten es in sich. Die Folie der anderen beiden ging überhaupt nicht ab egal was ich auch versuchte. Doch mein Vater hatte die Idee eine Heiz Luft Fön zu benutzen. Das ging zwar, aber nun mußte ich jede kleine Stelle erhitzen und dann mit einem Lappen abputzen, was manchmal auch ganz Heiz wurde und dadurch habe ich mir auch ein paar Finger verbrannt. Aber nach 3 Stunden hatte ich beide Teile von dem Plastik befreit.

Vorbehandlung:
Nun mußte ich die ganzen 6 Teile noch mit ganz feinem Schmirgelpapier an rauhen so das die Farbe auch an den Teilen hält. Aber an manchen Stellen habe ich aus versehen etwas zu tief an gerauht so das später beim Lackieren Nasen ( sind nicht gleich gewordenen Stellen die man dann sehen kann, weil der Lack überall gleich dick ist und dort nicht ) entstanden wären. Doch dann habe ich alles eben gemacht so das dieses nicht passiert.

Farben:
Zuerst habe ich mir die Farbe Blau Metallic glänzend geholt. Nur auf der Verpackung der Farbe stand: der ganze Effekt wird nur auf dunkeln Flächen erzielt. Aber ich habe es einfach nicht beachtet und einfach mein oberes Metall Teil Lackiert und am nächsten morgen habe ich festgestellt das man nichts sieht wenn man das Metall Teil normal anschaut, aber wenn es im Licht liegt, sieht man den blauen Effekt. Nun mußte ich das ganze Metall Teil noch mal komplett abschleifen. Nun mußte ich die 3 Metall Teile mit Schwarzer Farbe vor lackieren. Nach dem dieser Lack trocken war habe ich es mit dem blauen Metallic Effekt lack übersprüht, am nächsten Tag habe ich endlich den richtigen Effekt des blau gesehen. Und es sieht einfach nur genial aus. Nun zu den Vorder teilen. Das oberste Plastik Teil habe ich schwarz lackiert und aus versehen ist mir etwas Silber auf die Oberfläche des Plastik Teil gekommen und nun habe ich Schwarz Metallic Lack. Das 2. Plastik Teil habe ich Gold lackiert und dabei gab es keinerlei Schwierigkeiten. Nun zu dem letzten Plastik Teil, dieses habe ich blau Lackiert und mit Gold den Namen Dragonball Z drauf geschrieben. Nun habe ich die Metall Teile noch mit Klar Lack übersprüht so das die Farbe nicht abgeht. Nur leider habe ich das letzte Plastik Teil auf mit Klar Lack lackiert. Nun sieht das Teil so aus als ob es richtig alt und gebröselt wäre, was mir aber sehr gut gefällt.

Fazit:
Ich bereue es nicht das ich meinen PC lackiert habe. Weil so habe ich etwas außer gewöhnliches ich kenne nämlich kaum Menschen die auch ihren PC lackiert haben oder schon ein fertiges Lackiertes Gehäuse sich gekauft haben. Ich kann es nur jedem empfehlen der etwas außer Gewöhnliches haben möchte. Es hat mir zwar nicht immer viel Spaß gemacht das Lackieren, aber wenn alles fertig ist sieht man was man eigentlich geschafft hat. Insgesamt hat mich die ganze Sache ca. 30 Euro gekostet was auch nicht sehr viel ist und etwa 6 Stunden meiner Freizeit, aber da ich zur Zeit Ferien habe ist es mir egal gewesen.

Bis denn,
Zorro
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
coranick

Chieftech CS-2001D

ein Testbericht von 2002-06-03 22:05:08 vom 03.06.2002
Empfehlung: ja
Nach acht Jahren Betrieb und unzähligen Umbauten und Basteleien war mein bisheriger Big-Tower nun buchstäblich verbraucht. Die „Migration“ vom AT zum ATX-Gehäuse mittels Blechschere,Bohrmaschine und Feile gab ihm letztlich den Rest, so dass eine Neuanschaffung unumgänglich geworden war.

PC-Gehäuse gibt es wie Sand am Meer, ein Big-Tower sollte es in jedem Fall wieder sein. Und zwar einer, an dem man sich nicht gleich bei jedem Griff ins Innere die Hände an irgendwelchen Blechkanten zerschneidet, denn darin war mein alter Tower Weltmeister.

Ein Netzteil musste nicht dabei sein, denn mein bisheriges versieht seine Arbeit absolut zufrieden stellend. Wer nun aber glaubt, es lasse sich dadurch eine Menge Geld sparen in dem man beim Gehäusekauf auf ein Netzteil verzichtet, der irrt. Die meisten Gehäuse kommen mit einem Standard-300W-Netzteil der Billigstklasse daher, welches aufgrund seiner teilweise instabilen Betriebsspannungen oftmals die Ursache für unerklärliche Systemabstürze darstellt. Frägt man nun nach dem Preis für einen Tower ohne Netzteil, so stellt man ernüchtert fest, dass sich dieser nur gering von dem eines Towers mit Netzteil unterscheidet. Zumindest bei Gehäusen der 60€-Klasse scheint dies grundsätzlich so zu sein.

Beim Surfen im Internet stiess ich schon des öfteren auf die Produkte des taiwanesischen Herstellers Chieftec, die von den Testern diverser Hardware-Seiten durchweg positiv beurteilt werden, allerdings auch einen stattlichen Preis kosten. Als anständiger Schwabe packte mich denn auch beim Blick auf das Preisschild das nackte Entsetzen, denn der Händler begehrte neunundneunzig Euro für einen Bigtower ohne Netzteil. Nun gut,dachte ich, was sein muss, muss sein...

Den CS-2001D gibt es in mehreren Farbvarianten, ich entschied mich für eine Front in blau-metallic und den Rest des Gehäuses in schwarz. Manche bezeichnen das Erscheinungsbild des Gerätes als „edel“, ich würde es eher „vornehm zurückhaltend“ nennen. Zu diesem Eindruck trägt auch die riesige abschliessbare Fronttür bei, die die Hälfte der Vorderfront einnimmt und die Laufwerke bedeckt. Wer die Tür nicht braucht kann sie einfach aushängen und der Tower sieht trotzdem noch gut aus.

Hinter dieser Tür befinden sich wie gesagt die Laufwerksschächte, sechs 5 ¼“ und zwei 3 ½“. Im Innern gibt es zwei Festplatten-Käfige für je drei 3 ½“-Geräte - nun ist auch klar, warum das Gerät als „Server-Tower“ angeboten wird. Die blaue Kunststoff-Front besteht aus zwei Teilen, die getrennt voneinander abnehmbar und einfach ins Metallchassis eingeclipst sind. Der untere Teil beherbergt Power-und Reset-Taste sowie die LEDs für HDD und Power. Zum Einbau der 5 ¼“-Laufwerke muss der obere Teil entfernt werden. Also schau‘ mer mal:

Bei der Montage z.B. eines CD-Laufwerks ist man es von herkömmlichen PC-Gehäusen gewohnt, dass man zunächst einmal die Seitenwände abschrauben und eine Laufwerksblende entfernen muss. Dann das Laufwerk einschieben, justieren und festschrauben. Hier sieht’s allerdings etwas anders aus: Die linke Seitenwand muss nicht erst abgeschraubt werden,sie wird einfach mittels eines (abschliessbaren) Kunststoffgriffes ausgeklinkt.Klasse. Die rechte Wand kann zur Laufwerksmontage dranbleiben, denn an die Laufwerke werden Kunststoff-Führungschienen angeschraubt und einfach in den Tower geschoben bis sie einrasten. Kein Justieren, kein Probieren, einfacher geht’s nicht.

Auch die Festplatten-Käfige sind nicht fest mit dem Chassis verbunden sondern durch einen Metallhebel einfach auszuhängen. In der Vorderseite jedes Käfigs ist zudem eine Halterung für einen 80mm-Lüfter integriert, in die ein solcher Lüfter einfach nur eingeschnappt wird. Man kann also bei Bedarf die Einheit „Festplatte-Lüfter-Käfig“ mit einem einzigen Handgriff herausnehmen.Genial. Solche Lüfterhalterungen befinden sich auch auf der Gehäuse-Rückseite, und zwar gleich zwei Stück, ein weiterer ist unterhalb der Festplatten-Käfige an der Vorderfront montiert. Eine ausreichende Belüftung des Gehäuses ist somit in jedem Falle sichergestellt.

Auch das Diskettenlaufwerk wird in einen eigens dafür konstruierten Schlitten geschraubt und von vorne eingeschoben. Der schiere Luxus.

Überhaupt zeichnet sich dieses PC-Gehäuse durch eine exzellente Verarbeitungsqualtiät aus, die in der Tat in jedem einzelnen Detail zu sehen ist:

- alle Blechkanten sind umgefalzt, die Verletzungsgefahr somit minimal.
- die Kunststoffteile machen einen sehr massiven und somit stabilen Eindruck
- die ATX-Blende ist mit einer farbig bedruckten Folie versehen
- die Slotblenden sind einzeln angeschraubt und nicht wie sonst herauszubrechen
- das Netzteil wird nicht nur von vier Schrauben gehalten sondern liegt zusätzlich noch auf einem stabilen Trägerblech
- die Steckverbinder der Bedienelemente sind beschriftet
- die Lackierung der Gehäuseteile ist sehr kratzfest
- jede Menge verschiedener Schrauben im Lieferumfang
- grosse abschraubbare Gehäusefüsse vorhanden.
- die Seitenwände sind teilweise gelocht, um die Luftzirkulation zu verbessern
- Platz ohne Ende...

In der Tat ist das Platzangebot beim CS-2001D so riesig, dass das Fehlen eines Mainboardschlittens nicht weiter ins Gewicht fällt. Mit 48cm ist der Tower um gut 5cm tiefer als die meisten anderen Gehäuse, so dass sich im Bereich zwischen Mainboard und Festplatten alle Kabel gut verlegen lassen, ohne den Luftstrom zu stören. Das Einbauen der Komponenten war daher die reinste Freude.Und ohne zerschnittene Finger.

Ein kleiner Nachteil soll hier aber nicht verschwiegen werden: Gerade wegen seiner Grösse bilden sich in einem solchen Gehäuse entsprechend grössere Resonanzräume, so dass der Lärmpegel gegenüber einem kleineren Gehäuse subjektiv zunimmt. Da hilft nur dämmen. Bereits das Anbringen einer Lage Noppenschaumstoff an die Innenseiten der Seitenwände stellte die Ruhe wieder her, die ich von meinem alten Tower gewohnt war.

Fazit kurz und knapp:

Wegen seiner genialen Laufwerksbefestigung und seiner ausgezeichneten Verarbeitungsqualität ist der CS-2001D eines der besten PC-Gehäuse für diejenigen, die wie ich viel am PC experimentieren und deshalb schnellen Zugriff zur Hardware benötigen. Aber auch für den „normalen“ Anwender, der Wert auf ein langlebiges Produkt legt, ist es allererste Wahl.
Auch wenn das Schwabenherz beim Öffnen der Geldbörse gar heftig geblutet hat...
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
RiSSoLE

Neon Light 8888 - Design-tower der Extraklasse

ein Testbericht von 2002-05-24 13:02:26 vom 24.05.2002
Empfehlung: ja
Hi @ all
Ich hab mir letztens das Neon light 8888 in silber zugelegt!
Dieses Gehäuse iz der Hammer!!!! Ich hatte schon viele gehäuse , aber von dem bin ich echt überwältigt! Das Netzteil ist Leistungsstark und super-leise! Das Design iz Spitze, und die Ausstattung, wie Zwei ultrahelle LED's und ein frei positionierbarer sensor plus anzeige im Frontteil sind sehr nützlich und ein Augenschmankerl, lol!!!
Über den Pries kann ich auch nicht klagen.
140 Euro für diesen geilen Midi-Tower sind echt nicht viel!
cYa RiSSoLE
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Kommentare
MattenRocker
MattenRocker, 24.05.2002
Das sind nix als ein paar Daten und quotgeiler towerquot - nicht sehr qualifiziert, um eine Kaufentscheidung zu beeinflussen... nfU
cgmm-nosferatu
cgmm-nosferatu, 24.05.2002
etwas mehr muumlhe solltest du dir schon geben, ich weis jaatzt nach deinem bericht immer noch nicht wie das ding aussieht :-
Coppedia
Coppedia, 24.05.2002
Um was geht es jetzt eigentlich genau? Ist ein bisschen wenig, Schade!
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Tyrargo

Langweilige graue Kisten? Schluss damit!

ein Testbericht von 2002-05-09 23:35:10 vom 09.05.2002
Empfehlung: ja
Habt ihr es auch satt? Diese langweiligen, grauen Kisten, die vielleicht noch viel Krach machen und nicht schön aussehen? Das ganze Zimmer wunderschön eingerichtet und dann so eine Kiste neben oder unter sich stehen zu haben?

ich sag nur: Macht was draus! Selbst ist der Mann *g*
Ich hatte auch erst einen ganz normalen Midi-Tower von Atelco gehabt. Der war mein Begleiter auf jeder Lan Party. Doch dann fing es an. Ich wollte eine bessere Gehäusebelüftung. Also hab ich mit der Stichsäge ein 120mm Loch in die Seitenwand geschnitten, wo ich einen 120mm Lüfter eingesetzt hab, der die Steckkarten kühlt. Schon war das System kühler. Aber das war auch nicht so das wahre. Ich hatte zuviel Laufwerke und zu wenig Platz, diese zu verbauen. Also hab ich mir bei Listan (www.listan.de) einen Big-Tower der Marke Chieftech geholt. Bezeichnung: Chieftech CS-2001D oder auch CS-901
Farbe: Schwarz mit 340W Netzteil.
Bild: http://www.listan.de/images/products/gehaeuse/cs-2 001db/cs-2001db_2.jpg
Es können maximal sechs 5,25" externe, zwei 3,5" externe sowie sechs 3,5" interne Laufwerke installiert werden. Der Big-Tower eignet sich somit ideal als Servergehäuse. Die 5,25" Laufwerke sind mit Einbauschienen versehen, sollte also ein Ausbau der Laufwerke vorgenommen werden, reicht ein Handgriff aus, um das Laufwerk herauszuziehen.

Das Gehäuse verfügt über zwei Festplattenkäfige für den Einbau von maximal sechs Festplatten. Die Festplattenkäfige lassen sich mit Hilfe eines Hebels leicht entriegeln und entfernen, was den Einbau von Festplatten enorm erleichtert. Die externen 3,5" Laufwerke (Floppy, Streamer usw.) werden in einen speziellen Einbaurahmen montiert. Der Einbaurahmen ist im Gehäuse mit zwei Rändelschrauben befestigt und läßt sich ohne Schraubenzieher leicht entfernen.

Der Mainboard Befestigungsraum hat die Breite von 305 mm und die Tiefe von 330 mm und ermöglicht so den Einbau großer Mainboards, wie z.b. für den Xeon und weiteren Dual-CPU Mainboards.

Ein weiterer Vorteil vom Big-Tower ist die Möglichkeit, insgesamt bis zu sechs Lüfter einzubauen und dadurch eine Superkühlung der PC-Komponenten zu erreichen. Sie können drei 8cm -Lüfter an der Vorderseite und zwei 8 cm-Lüfter an der Rückseite des Gehäuses einbauen. Dafür stehen fünf spezielle Lüfterhalterungen zur Verfügung. Die Lüfter werden einfach in die Halterungen "eingeclipst", man benötigt weder Schrauben noch Schraubenzieher. Zwei Lüfterhalterungen sind direkt an den Festplattenkäfigen angebracht. Dadurch werden die Festplatten beim Installation der Lüfter besonders gut gekühlt.
Entsprechende Gehäuselüfter können einzeln oder als Lüfterset bestellt werden.

Zum Lieferumfang gehören zwei Paar Schlüssel (einen für die Frontklappe und einen für die Seitentür), zwölf Einzelrahmen (zur Befestigung von sechs 5,25" Laufwerke), ein Satz Schrauben und ein Ferrit Ring für die Elektroabschirmung von LEDs.
Bezahlt hab ich für das Gehäuse 154€

Gut, also hab ich meine Hardware in dieses Gehäuse gesteckt. Da man ja 4 Zusatzlüfter mit 80mm anbringen kann, hab ich dieses auch getan. 2 an den Festplattenkäfigen, die kühle Luft reinblasen und 2 an der CPU, die die warme Luft absaugen.
Mein Gehäuse war Belüftet. Allerdings hatte ich jetzt wieder Krach. erst überlegte ich, daß Gehäuse zu dämmen, dann entschied ich mich aber für eine Wasserkühlung, über die ich schon einen Bericht geschrieben hatte.
Also hab ich die Wasserkühlung eingebaut. Nun hatte ich ein leises System. 2 Lüfter hab ich rausgenommen. Jetzt hab ich nur noch einen Lüfter, der mittels Spannungsadapter auf 7V läuft und kühle Luft bei den Platten rein saugt und einen 80mm Lüfter bei der CPU, der auch auf 7V läuft und die warme Luft nach außen befördert.
Hm, groß "gemoddet" ist ja noch nix. Da kamen mir nach und nach die Ideen:
Ich hab eine Wasserkühlung... Will aber auch, daß andere sie sehen. Also hab ich in die Gehäusewand ein Loch reingeschnitten für ein Plexiglasfenster.
Dieses hab ich bei www.occard.de für 29,90€ gekauft.
Geliefert wird die Plexiglasscheibe, Einfassband und eine Einbauanleitung.
Es muss nichts im Tower vernietet werden und somit entstehen auch keine scharfen Kanten, die normalerweise entstehen, wenn man einen Selbstbau vornimmt.
Es muss nur, am besten mit einer Stichsäge, ein Loch in die Seitenwand geschnitten werden.
Danach wird die grosse Gummileiste eingesetzt und danach die Plexiglasscheibe.
Damit alles stabil sitzt, wird am Ende ein Fixierungsgummiband eingesetzt, sodass die Scheibe dann auch nicht mehr herrausrutschen kann.
Das Prinzip ist ähnlich dem einer Autoscheibe. Wobei ich große Mühe hatte, die Plexischeibe da rein zu kriegen *g*. Hat zwar bisserl gedauert, aber am Ende war sie doch drin. Das Einfassband ging auch schwer rein, dafür sitzt die Scheibe aber auch 100% fest.

Jetzt hatte ich ein Fenster... aber was mach ich, wenns auf einer LAN-Party dunkel ist? *g*
Also hab ich auch gleich noch eine blaue Neonröhre mit eingesetzt. Die sitzt neben dem Mainboard an der Seite. Angeschlossen werden sie an einen 5,25 Zoll Anschluss direkt ans Netzteil.
Damit kein Anschluss verlorengeht, ist der Stecker durchgeschleift.
Das Ein- und Ausschalten erledigt man bequem durch den beliegenden Schalter. Diesen muss ich noch verbauen. Der schaut zur Zeit hinten aus dem Gehäuse raus. Die Röhre hat noch einen "Liquid-Effekt" der durch einen Plasma-Strahl erzeugt wird, wie bei einer Plasma-Kugel.
Bild:
http://www.occard.de/images/shop/neonliq.jpg

Jetzt hab ich schwarzen Tower mit blauer Beleuchtung, aber die Laufwerke waren noch beige-farben. Kurzerhand waren die Frontblenden von Floppy, DVD-Laufwerk und Brenner abmontiert. Diese wurden auch mit schwarzen Lack aus der Dose versehen. Dazu hab ich noch blaue LED´s bei Floppy und DVD eingebaut. Sieht doch besser aus, als diese Standard-grünen.
Gekauft hab ich die LED´s auch bei occard.de für 3,50€ das Stück. Stolzer Preis, sind aber auch "ultrahelle" mit einer Leuchtstärke von 1000mcd.
Hier ein Bild mit dem Unterschied zwischen einer normalen und einer Hellen LED:
http://www.occard.de/images/shop/ledimtower.jpg

Wenn ich den Pc normal an hab, beleuchten die ganz schön mein Zimmer. Ach ja, die LED´s von POWER und HDD-Aktivität wurden auch durch blaue ersetzt.

So, was hab ich noch verändert? Ach so, Die Netzwerkkarte hatte auch eine LED, bei der angezeigt wird, ob ein Link da ist oder nicht. Diese LED hab ich von der Karte abgelötet, hab eine 2-adrige Litze drangelötet und die Leitung nach vorne ans Gehäuse gelegt. In die Front hab ich ein 3mm Loch gebohrt, eine blaue LED gesteckt und das diese mit der Litze verlötet. Jetzt seh ich immer gleich, ob ich eine Netzwerkverbindung habe oder nicht und brauch nicht mehr hinter den Tower zu krabbeln.

Ach so, hier zu Hause hatte ich noch einen Schlüsselschalter rumliegen. Und als ich mir meinen Tower so angeschaut hab, sah ich, daß es ja ein Schloss für die Seitenwand gibt. Und siehe da, der Schlüsselschalter passt auch genau da rein. Also hab ich das ausgewechselt. Den Schlüsselschalter hab ich mit dem Power-Knopf verbunden. So daß ich erst den Schalter mit dem Schlüssel schließen muß und dann kann ich erst den PC mit dem Power Knopf einschalten. Gute Lösung eigentlich *g*.

Wer Bilder von meinem Pc sehen mag:

www.tyrargo.de/pc/neu

da gibts paar. Ich hoffe, ich konnte den Bastlern unter euch zu ein paar guten Ideen verhelfen. Natürlich kann es jeder so machen, wie er will. Es gibt Leute, die lackieren Ihr ganzes Gehäuse mit airbrush oder so. Aber mir gefällt meins :)
Ach so: Ich habe schon viel gespött über mich ergehen lassen, was meinen PC angeht... Aber ich sage immer wieder: Die einen tunen Ihre Autos, legen sie tiefer und und und... ich bastel eben gern am PC :)
...
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Kommentare
LaMagra
LaMagra, 09.05.2002
ich glaube, hier funktioniert html - du koumlnntest die bilder einbauen. versuchs mal. mehr als schief gehn kann es nicht. dann waumlre der Bericht noch anschaulicher
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Sandra15

Ein gutes Gehäuse ist das A und O...

ein Testbericht von 2002-04-28 11:31:40 vom 28.04.2002
Empfehlung: ja
Hallo liebe Informationssuchende,

heute möchte ich euch mal ein paar Tips zu Computer- Gehäusen geben.

Einleitung:
Ein Computergehäuse ist der erste Bestandteil eines PC.
Ohne ein Gehäuse geht’s nicht. Aber auch beim Gehäuse gibt’s einiges zu beachten. Man sollte deshalb nicht gleich das erstbeste und preiswerteste Rechner- Angebot kaufen.
Das Gehäuse des Rechners sollte euren Anforderungen und späteren Aufrüstungen gewachsen sein.

Gehäuseform:
Die Gehäuseform hängt erst einmal vom Platz ab, den ihr verfügbar habt.
Zum zweiten ist es wichtig, was ihr später alles noch nachrüsten wollt.

BigTower: Dieser Tower ist bestens erweiterbar, hat aber den Nachteil, daß er sehr groß ist, viel Platz wegnimmt und eventuell nicht unter den Schreibtisch paßt.
Beim BigTower hat man aber genügend Handlungsfreiheit und kann bequem Komponenten wechseln.

MidiTower: Diese Tower nehmen wenig Platz weg, haben aber den Nachteil, dass sehr wenige freie Steckplätze und Laufwerkseinschübe vorhanden sind. Im Inneren des Gehäuses kann man sehr schwer arbeiten, da alles sehr kompakt verbaut ist.

Wer sich einen neuen Rechner zulegt, sollte darauf achten, dass mindestens 2 Steckplätze und auch 2 Einschübe noch frei sind, um später noch aufrüsten zu können.
Auch wenn genügend Einschübe frei zu sein scheinen, lohnt sich dennoch ein Blick in den Rechner. Es könnte ja auch eine Mogelpackung sein. Es gibt Firmen, die nutzen einen Einschub aus, indem sie dort eine Bigfoot- Festplatte installieren. Damit habt ihr schon mal einen freien Einschub verloren.

Wer öfters im PC werkelt sollte auch darauf achten, dass die Gehäusekanten abgerundet sind, um Verletzungen zu vermeiden. Es ist schnell passiert, dass man mal abrutscht und schon hat man die ersten Schnittwunden.

Das Gehäuse sollte stabil und gut verarbeitet sein.
Achtet darauf, dass sich die Gehäuseschrauben leicht öffnen und wieder verschrauben lassen. Es kann euch sonst später passieren, dass sich die Schrauben nicht mehr richtig festschrauben lassen. Eigentlich ist das schon der Punkt, wo ich sage: Hände weg von Billiggehäusen.

Der Gehäusedeckel sollte straff sitzen und nicht klappern. Spätestens im Betrieb des Rechners kann es sonst zu Schwingungsübertragungen kommen, die den PC- Spaß enorm einschränken können. Am schlimmsten ist das, wenn eine CD- Rom unrund läuft. Da fängt das Gehäuse unter Umständen ganz schön an zu vibrieren.

Steckkarten sollten verschraubt werden und nicht geklemmt. Bei geklemmten besteht die Möglichkeit, dass sich die Steckkarten schneller lösen und bei mehrmaligem Umrüsten gar nicht mehr zu klemmen sind.

Wer seinem Rechner später noch einige Komponenten spendieren will, sollte auch auf die Netzteilleistung achten. Viele Hersteller bauen 200 Watt Netzteile ein, die dann später den Leistungsanforderungen nicht mehr gewachsen sind. Ein Netzteil sollte 250 bis 300 Watt haben.

Fazit:
Vor dem Kauf eines neuen Rechners erst einmal nachdenken.
Nicht gleich das erstbeste Angebot nehmen, nur weil es preiswert ist.
Vor dem Kauf Platzbedarf feststellen und prüfen, was man später noch nachrüsten will. Erst dann losrennen und Kaufen.

Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass man sich auch noch überlegen sollte, für was man den Rechner einsetzen will.
Darauf gehe ich aber jetzt nicht mehr ein, da ich dazu bereits eine Meinung verfasst habe. Wer diese nachlesen will, findet sie unter dem Namen:
Komplett- PC oder selbst zusammen stellen.

Euer Rene
...
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TrAgIc

[Midi Server-Tower CS 601 ATX ] tiefer gelegt, spezial lackiert und Breitreifen

ein Testbericht von 2002-04-05 13:08:44 vom 05.04.2002
Empfehlung: ja
Nein, es geht hier nicht um Autos, sondern um ein PC - Gehäuse. Das CS 601 wird als Server Miditower vorgestellt und bringt allerlei Raffinessen mit sich. Und bei heutiger Hardware braucht man nicht nur Selbst einen kühlen Kopf, sondern der Rechner erst recht.


Einleitung

Da nun alle die meinen Bericht "Schotten und anderen PC-Bastler" gelesen haben wissen worauf es beim PC ankommt, stell ich euch doch gleich noch ein spitzenmäßiges Gehäuse vor. Alle anderen können natürlich noch immer meinen alten Bericht lesen ;).....Ausnahmsweise bestraft das Leben diesmal nicht die, die zu spät kommen.

Mittlerweile ist das Gehäuse eines Rechners einer der wichtigsten Bestandteile, denn wer die stärksten Lüfter hat und davon am besten noch 20 Stück, hat nichts davon wenn diese in einem 80°C heißen Raum von 0,5 m³ stecken. Und jeder weiß, mehr Leistung bringt zwangsmäßig mehr Hitze mit sich.


Mein CS 601

Da ich in nächster Zeit meinen Rechner aufrüsten wollte, also so nächstes Jahr irgentwan, dachte ich mir fange ich beim Gehäuse an. Denn vorher hatte ich immer nur 0815 Gehäuse für knapp 100 - 150,- DM.

Guckt man bei regulären Händlern findet man dort leider sehr wenig Auswahl, deshalb schaute ich mich mal auf speziellen Overclocker - Seiten um. Von dort bekommt man genug Seiten, die richtig schöne Hardware anbieten und wo man auch sehr schöne Gehäuse findet.
Ihr müsst natürlich nicht lange suchen, denn ich werde euch im Anschluss genug Seiten geben :)

Das CS 601 sagte mir © TrAgIc sofort zu! Der Preis war einigermaßen akzeptabel, lag er doch bei 169,- DM. Allerdings müsst ihr hier beachten, dass da kein Netzteil zugehört. Das normale Gehäuse gibt es im typischen Computer-Weiß und in Schwarz. Es stand schon fast fest, dass es das Schwarze sein sollte, bis ich meins sah.

In einem metallic - Blau stand es da, und brachte sogar einen noch zusätzlichen Lüfter in der Seitentür mit sich. Und das für nur 10,- mehr.
Zusätzlich gab es noch metallic - Silber, und mittlerweile habe ich es auch noch in anderen Farben gesehen.

Natürlich gibt es das Gehäuse auch im Paket mit Netzteil, was ich dann auch bestellte. Und zwar mit einem Enermax 431 Watt Netzteil, so kam ich dann auf 359,- was dann weitaus teurer war als diese NoNamegehäuse für 100 - 150,- DM.

Aber es sollte sich mehr lohnen, als ich zunächst dachte.


CS 601 an sich

Bei Ankunft fiel mir sofort das Gewicht auf, ich hob das Packet an und spürte unerwartete 14 kg. Qualitätsbeweis *g*
Beim Auspacken die nächste Überraschung. Es ist größer als ich für einen Miditower annahm, ist ja auch ein Server - Gehäuse.


Aussehen

Von Außen sah es bildhübsch aus, blau glänzend mit einem Griff und einem schwarzen Gitter des Lüfters an der linken Seite. An der Front befindet sich eine Klappe unter der sich die Schächte für die Laufwerke befinden. Zusätzlich ist dort auch ein Powerknopf, ein Resetknopf und zwei Dioden.

Sowohl die vordere Klappe als auch die linke Seitentür lassen sich abschließen, was auf Lan-Partys und vor ungewollten Zugriff schützt.

Von innen fällt sofort die Geräumigkeit auf, ich hätte fast meinen kompletten alten Rechner samt Gehäuse hineinstellen können, und das obwohl das CS 601 nur geringfügig höher ist.

Am Boden befinden sich erst mal komisch aussehende Plastikstreifen, ganze 8 Stück an der Zahl, welche später einem sehr gutem Zweck dienen werden.
Dann sieht man noch vorne und hinten noch Einrastvorrichtungen für die Gehäuselüfter. In diesen Tower kann man insgesamt 5 x 8cm Lüfter anbringen. Zwei hinten zum auspustender Luft und vorne zwei zum ansaugen der Frischluft.

Dann hat man noch zwei Festplattenkäfige, und Platz für 4 x Laufwerke, wie CD - Rom oder DVD - Rom.


Funktion

Wie gesagt kann man die Lüfter in die Plastikvorrichtungen stecken. Dabei braucht man keine einzige Schraube oder gar Werkzeug, denn man muss sie einfach nur einrasten lassen. Allerdings werden keine Lüfter mitgeliefert, bis auf den in der Seitentür.

Die Festplattenkäfige lassen sich auch ohne Schrauben lösen. Mit Hilfe eines Hebels werden sie einfach entriegelt und können dann herausgenommen werden.

Und Selbst die Laufwerke der Größe 5,25" müssen nicht eingeschraubt werden. Hierfür sind die 8 Plastikstreifen vorgesehen. Diese werde jeweils zu zweit an ein Laufwerk geschraubt, auf jede Seite eine. Danach kann man das Laufwerk einfach in einen Schacht schieben bis es mit einem lauten klacken einrastet. Wenn man nun vorne links und rechts vom Laufwerk drückt und zieht, kann man es einfach wieder herausnehmen.

Einzig die Laufwerke der Größe 3,5", also z.b. Diskettenlaufwerke, müssen eingeschraubt werden, genauso wie die Karten, z.b. Grafikkarte, Soundkarte usw.


Qualität

Beim Einbauen viel mir sofort auf, dass die Kanten alle abgerundet worden sind. Bei Billiggehäusen hatte ich nach dem Basteln immer zerschnittene Hände, also die Haut war zerschnitten, aber keine tiefen, blutigen Wunden.

Das Umbauen meiner Hardware aus dem alten Rechner in den Neuen ging sehr schnell, ich brauchte vielleicht maximal eine Stunde.

Da das Gehäuse sehr gut belüftet wird, leidet leider ein wenig die Lautstärke darunter. Denn meine Festplatte und mein DVD - Laufwerk waren nun besser zu hören als vorher, was kein Vorteil darstellt. Aber durch das einkleben von Dämm - Matten lässt sich auch dies wieder beheben.

Im Betrieb mit 5 Lüftern habe ich im Gehäuse eine Temperatur die unter Zimmertemperatur liegt, was für mein Rechner wohl ideal ist.


Fazit

Also, kurz gesagt, ist dieses Gehäuse ein Traum. Es bietet sehr viel Platz, regelt perfekt die Temperatur runter und lässt Bastlerherzen höher schlagen. Denn die linke Seitentür lässt sich mit einem Handgriff öffnen, sofern sie nicht abgeschlossen ist, und auch jede Hardware lässt sich schnell ein- und ausbauen.

Die Farbe macht das Gerät sogar zu einem echten Designerstück, was aber nicht für jeden zu empfehlen ist, denn so ziemlich jede Komponente die von Außen zu sehen ist, wie z.b. ein CD - Rom, ist generell weiß. Und in einem blauen Gehäuse fällt dies wohl extrem unangenehm auf. Ich hol mir da einfach eine Spraydose und änder dies mal kurzer Hand, was aber halt nicht jedermanns Sache ist.

Zudem ist es für Menschen, die Wert auf einen leisen PC legen nicht das ideale Gehäuse, was sich aber auch wieder mit etwas Handarbeit abstellen lässt.

Zu guter Letzt noch die versprochenen links:


  • http://www.pc-cooling.de
  • http://www.listan.de
  • http://www.noiseblocker.de


Und für alle Fans des Designs und diejenigen, die das Gehäuse mal in verschiedensten Formen sehen wollen.


  • http://come.to/casegallery
...
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Kommentare
dani___
dani___, 18.05.2002
Ich kenn mich zwar mit PCs nicht gerade soooooo super aus, aber mit dem Beitrag kann ich doch etwas anfangen... ciao die dani
Renator
Renator, 29.03.2002
Schade dass dieser Beitrag so wenig gelesen wird...
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Voigti

Wollt ihr Geld sparen? No-Name ist das Zauberwort!

ein Testbericht von 2002-02-24 00:00:41 vom 24.02.2002
Empfehlung: ja
Hallöchen alle zusammen!

Im September vorigen Jahres war es soweit. Mein PC bekam eine Generalüberholung. Ich rüstete ihn von einem kleinem Pentium I 166Mhz System auf ein Duron 800 Mhz System auf. Leider war mit dem neuem Motherboard (siehe Teil 1) auch ein neuer Tower fällig. Ich durchsuchte etliche Onlineangebote und fand ihn. Den Tower für meine Bedürfnisse:

den ATX Big/Miditower mit Netzteil 300 Watt PFC für damals 114 DM (58,29 Euro) bei www.fortknox.de

Ein Spitzenpreis für ein ATX-Gehäuse, der von anderen Anbietern nicht übertroffen werden konnte. Also bestellte ich ihn.


Der Tower ist ein Bigtower mit diesen Maßen:

Höhe: 41 cm
Breite: 19,5 cm
Tiefe: 44-45 cm

also relativ klein im Vergleich zu anderen Produkten. Daher kommt auch wahrscheinlich die Bezeichnung Big/Miditower. Also richtig genommen ein sogenanntes Grenzprodukt, bei dem die Herrsteller nicht wussten was sie dort eigentlich produzieren. Zudem ist diese Bezeichnung auch noch für den Verbraucher ziemlich irreführend. Da fragt man sich doch gleich: Wie jetzt??? Big oder Midi?? Und schon fällt die Kaufentscheidung ins wanken. Denn wer möchte schon ein Produkt, bei dem er nicht weiss um was es sich im Detail nun handelt. Logisch, oder?? Doch ich lies mich nicht beirren und schlug zu. Und ich muss sagen: gut geschlagen, Voigti!

Denn die Funktionsvielfalt für dieses No-Name-Produkt lässt bei mir nicht viel zu wünschen übrig. Ausgestattet ist der Tower mit vier 5,25 Zoll und zwei 3,15 Zoll Einbauschächten die völlig reichen. Zudem kommt noch ein leistungsstarkes ATX-Netzteil mit 300 Watt, welches selbst für höhere Energiefressende System (ein Beispiel hierfür wäre ein Pentium 4 System) genug Saft gibt um es am Leben zu erhalten. Im Lieferumfang enthalten waren noch der interne Speaker, die passenden Kabel für PowerON/OFF Knopf und Leuchtdioden sowie das Netzkabel und ein riesengroßer Satz Schrauben und Motherboard-befestigungen (Abstandshalter zum Towergehäuse). Platz bietet das Gehäuse genug um ein voluminöses Motherboard in ATX-Bauform unterzubringen. Die Kabel am Netzteil könnten teilweise ruhig ein bisschen, in etwa 2-3 cm länger sein, damit man keine Probleme mit Festplatten, die ganz unten hängen bekommt. Das Netzteil sitzt im hinteren Teil ganz oben, so dass genug Platz für die andere Hardware bleibt.

Öffnen lässt sich der Tower von beiden Seiten, jedoch nicht wie bei Markenprodukten wie eine Tür. Mann muss zuerst hinten pro Seite zwei Schrauben lösen, danach muss man die Mettallabdeckung in Richtung der Rückwand des Towers drücken und kann dann die Abdeckung abnehmen. Alle Innenkanten sind gefalzt, so dass keinerlei Verletzungsgefahr droht. Schrauben, für das weitere Nachrüsten von Hardware sind zudem reichlich in einem wiederverschließbaren Beutelchen enthalten, so dass man sich keine Sorgen machen braucht.

Die Front ist aus Plastik und sehr einfach gehalten. Einzig ein kleiner Schwung in der Plastik, der beim Blick von Oben auf die Front wie eine Welle erscheint, lockert das rein funktionale Bild des Towers ein wenig auf. An der Front ist ein schwarzer Streifen, durch den verschieden farbige Dioden den Status des PC`s anzeigen, soweit man diese mit dem Motherboard verbunden hat. Das Wichtigste, der PowerON/OFF-Knopf befindet sich im unteren Drittel der Front und ist sehr einfach gehalten und etwa 2 cm im Durchmesser breit. Direkt links daneben befindet sich ein winziger ungefähr 0,5 cm breiter RESET-Knopf, der leider nur mit einem Kugelschreiber oder ähnlichem gedrückt werden kann.

Mit dem Tower hatte ich mir nun den dritten und grössten Teil meiner Aufrüstaktion beschafft. Bis heute bin ich absolut zufrieden mit ihm und kann mich nicht im geringstem beklagen. Mein Fazit desshalb lautet: es ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Auch mit einem NO-Name-Produkt kann man völlig zufrieden sein und zudem viel, viel Geld sparen.

Tschüssi und bis zum nächsten mal!
-Live long and prosper.-

Voigti
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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