Brute Force Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 3.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:
Suchtfaktor:
Wird langweilig:
nach wenigen Monaten
Geeignet für Spieler ab:
16 Jahre
Grafik:
ausgezeichnet
Sound:
gut
Schwierigkeitsgrad:
Einsteiger
Vorteile
große Welten, abwechslungsreiche Kämpfer, viele Waffen
sehr gute Grafik, unterhaltsames Actionspiel
Imposante Optik, massig Spezialeffekte, vier sehr unterschiedliche Protagonisten, gute Steuerung, Multiplayermodus vorhanden
Nachteile/Kritik
Handling
man vermißt die angepriesene Taktik im Spiel, dumme KI
Schwache Handlung, Taktikelemente gehen im Dauerfeuer unter, schließlich doch anspruchslos und abwechslungsarm, Multiplayermodus mangels Übersicht chaotisch
ein Testbericht von SuperCaner2003-12-21 11:48:08vom 21.12.2003Empfehlung: ja
Vorteile: große Welten, abwechslungsreiche Kämpfer, viele Waffen...Nachteile/Kritik: Handling
Als ich einmal in der Videothek war suchte ich ein Action-Spiel, dass viel Spaß macht und nach längerem Suchen traf ich auf „Brute Force“. Von diesem Spiel hatte ich noch nie etwas gehört, aber irgendwie machte das Spiel einen guten Eindruck auf mich und schien auch zur meiner Suche nach einem unterhaltsamen Action-Spiel zu passen! Ich lieh es dann auch schließlich aus und jetzt möchte ich euch meine Eindrücke über das Spiel schildern.
Das Spiel:
Brute Force heißt zwar „rohe Gewalt“, aber das täuscht, denn nur mit Gewalt kommt man in diesem Spiel nicht sehr weit. Stattdessen braucht man eine gute Taktik und auch ein ruhiges Händchen zum Zielen!
Dein Team besteht aus vier Helden mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Das Team
-Tex: Der Alleskönner hat eine gute Panzerung und ist der Waffenexperte im Team.
-Hawk: Sie ist der Scout der Mannschaft und kann sich unsichtbar machen!
-Flint: Sie ist die Scharfschützin im Team und kann Ziele automatisch markieren und somit sicher treffen.
-Brutus: Brutus ist eine Echse und kann als Spezialität in einem Rage-Modus einfach Gegner umrennen und sich selber heilen.
Den Kämpfer, den du im Moment steuerst, siehst du von hinten und den anderen kannst du Befehle geben. Man kann jederzeit den Kämpfer wechseln. In insgesamt sechs großen Sci-Fi-Welten jagen die vier Helden Verräter, Sektenanführer und andere böse Feinde.
Was ich sehr gut finde ist, dass alle Waffen, Munitionen usw. in einem gemeinsamen Inventar, das für alle gültig ist, gelagert werden. Das erspart viel Verwirrung. Es gibt insgesamt 30 Waffen. Jeder Kämpfer kann eine Waffe und ein großes Gewehr tragen.
Die Missionen sind riesig und erfordern eine gute Taktik. Je nach Situation muss man zwischen den verschiedenen Kämpfern wechseln und die Spezialfähigkeiten einsetzten.
Ein wenig unsichtbar aufklären, dann snipern und sich dann schließlich mit voller Gewalt ins Gefecht stürzen. Die Mutanten, Monster oder andere Bösewichte verstecken sich auch oft in Häusern oder hinter Mauern. Diese Gegner kann man dann z.B. mit Granaten hervor sprengen. Brute Force ist ein recht gelungener Takti-Shooter!
Grafik:
Die Grafik ist gut gelungen, aber setzt keine neuen Maßstäbe. Die Figuren sehen recht gut und detailliert aus. Auch Explosionen und ähnliches laufen alle schön ab. Die Landschaften sind sehr groß, aber trotzdem sehr detailliert.
Sound:
Auch der Sound ist gut gelungen und wird auch nicht nervig oder langweilig. Er passt ganz gut zu diesem Spiel, aber könnte abwechslungsreicher und etwas spannender sein. Trotzdem ein guter Sound.
Schwierigkeitsgrad:
Die Missionen sind riesengroß und erfordern eine gute Taktik. Mann muss schlau zwischen den Kämpfern wählen und ihre Spezialfähigkeiten in den richtigen Momenten einsetzen. Das ist für Anfänger zu schwer und deshalb kann ich das Spiel nur Fortgeschrittenen und Profis empfehlen.
Handling:
Das Handling ist das einzigste was mir nicht gefallen hat. Besonders bei hektischen Gefechten merkt man, dass die Steuerung schwierig und träge ist Bei großen Gefechten, möchte man schnell und einfach steuern können, doch das ist hier genau anders herum. Das verringert den Spielspaß.
Spielspaß:
Der Spielspaß ist sehr hoch, denn das Spiel wird aufgrund der hohen Abwechslung nicht langweilig. Das Team mit den verschiedenen Kämpfern und die guten und vielen Waffen sind
auch sehr gut. Aufgrund der riesengroßen Welten und den gigantischen Missionen wird der Spielspaß für eine lange Zeit anhalten. Nur das träge Handling bremst den Spielspaß.
Fazit:
Brute Force ist kein bekanntes Spiel, doch macht trotzdem sehr viel Spaß! Die verschiedenen Fähigkeiten, der insgesamt vier Kämpfern sind besonders gut und machen das Spiel sehr interessant. Die großen und detaillierten Landschaften sind ebenfalls ein Grund dafür, sich das Spiel zu kaufen. Doch leider hat das Spiel eine Schwäche, die den Spielspaß bremst. Das schwierige und träge Handling stört besonders bei hektischen Gefechten. Trotzdem war ich mit diesem Spiel zufrieden und hatte großen Spaß beim Spielen. Ich gebe Brute Force drei Sterne und empfehle es weiter!
Ich schreibe auch für ciao unter den gleichen Namen!
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Rohe Gewalt
ein Testbericht von sinfortuna2006-12-15 11:06:19vom 15.12.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Imposante Optik, massig Spezialeffekte, vier sehr unterschiedliche Protagonisten, gute Steuerung, Multiplayermodus vorhanden...Nachteile/Kritik: Schwache Handlung, Taktikelemente gehen im Dauerfeuer unter, schließlich doch anspruchslos und abwechslungsarm, Multiplayermodus mangels Übersicht chaotisch
Für die X-Box von Microsoft gibt es wahrlich nicht wenig Actiontitel. Erscheint ein solcher Genre-Vertreter, muss daher schon weit Überdurchschnittliches geboten werden, um die gewünschte Aufmerksamkeit erregen zu können. „Brute Force“ ist sicherlich kein langweiliges Spiel, doch ob es sich um ein bemerkenswert gutes Actionspiel handelt, darf zumindest zart angezweifelt werden. Grundsolide ja, überragend sicher nein. Die Vorzüge und Nachteile halten sich ungefähr die Waage, so dass unter dem Strich nur ausgehungerte Genre-Fans – und so wahnsinnig viele dürften es aufgrund der verfügbaren Masse an Titeln speziell in diesem Genre eigentlich nicht sein – bedenkenlos zugreifen werden.
Die Rahmenhandlung dieses von Microsoft selbst entwickelten Videospiels ist jedenfalls nicht die große Stärke dieses Actionabenteuers. Dies mag bei Actiontiteln generell so üblich sein, doch derart unkreativ muss sie ja nun auch wiederum nicht erscheinen. Ihr wollt trotzdem wissen, worum es bei der Pseudo-Story geht? Bitteschön: schrecklich böse Aliens sorgen in naher Zukunft für Angst und Schrecken. Da sich das durch diese verursachte Chaos im Weltraum immer mehr ausbreitet, muss dem schnellstmöglich Einhalt geboten werden. Klar, dass jetzt wir ins Spiel kommen. Immerhin sind wir nicht mutterseelenallein unterwegs, sondern dürfen auf einen 4er-Heldentrupp zurückgreifen. Das ist ja schon einmal nicht verkehrt und birgt grundsätzlich das Potential für einen abwechslungsreichen Spielverlauf. Grundsätzlich, sagte ich.
Androidin, Amazone, Muskelprotz und Echsenwesen stellen das ungewöhnliche Protagonisten-Quartett dar. Jede Spielfigur verfügt dabei – so wie es sich gehört – über individuelle Stärken und Schwächen, die in besonders prekären Situationen zwingend zu beachten sind. Nicht zu vergessen die Spezialtalente, die erst so richtig aufzeigen, zu was jede einzelne Heldenfigur tatsächlich in der Lage ist: unsere Echse (Dinosaurier) wittert durch ihren Instinkt die Feinde meilenweit, unsere Amazone zeigt sich als überaus talentierte Stealth-Spezialistin und schleicht vornehmlich durch das Gelände, die Androidin ist ein As als Distanzschützin und unser Muskelprotz bevorzugt die ganz heftigen Wummen und scheut keinen Nahkampf. Dass Aliens und sonstige mutierte Wesen, die es doch tatsächlich wagen, sich uns in den Weg zu stellen, auf vielfältige Art und Weise von der Bildfläche gefegt werden, versteht sich somit quasi von selbst. Folgerichtig kommen auch zahlreiche unterschiedliche Waffengattungen zum Einsatz: Maschinengewehre, Granaten, Sniper-Wumme und Laserknarren sorgen für den richtigen Bums. Zu bemerken ist hierbei, dass jede Figur jedoch – und das ist ja auch wesentlich realistischer als in so manch einem anderen Ballerspiel – nur eine Primär- und eine Sekundärwaffe mit sich führt. Nicht selten haben wir somit die Qual der Wahl. Des Weiteren sollte nicht planlos durch die Gegend geballert werden, da die Munition keineswegs unbegrenzt vorhanden ist. Ganz im Gegenteil: ein verschwenderischer Umgang hat mittelfristig verheerende Folgen, die Ihr Euch sicher selber ausmalen könnt, schätze ich.
Die Steuerung an sich gibt sich erfreulicherweise kaum eine Blöße: die Tastenbelegung ist gut durchdacht und nicht zuletzt aufgrund der Beschränkung auf zwei Waffen gleichzeitig auch übersichtlich. Während wir mit dem linken Stick unseren jeweiligen wackeren Streiter durch die Walachei dirigieren, nehmen wir mit dem rechten Stick die Feinde ins Visier. Abgedrückt wird dann per Schultertaste(n), was so ziemlich jeder von uns schnell geschnallt haben
sollte. Dass wir mit der Munition sparsam umgehen müssen, erwähnte ich bereits. Doch nicht allein das sorgt dafür, dass wir es nicht mit einem plumpen Ballerspiel zu tun haben, auch andere Elemente bringen eine willkommene taktische Note zum Vorschein: uns ist es möglich jederzeit zwischen den vier Helden umzuschalten, die anderen drei werden stets vom CPU übernommen. Manchmal ist es sogar ratsam, die Mitstreiter die Drecksarbeit machen zu lassen, was besonders sinnvoll ist, wenn eine Figur besonders angeschlagen ist, wir diese anklicken und uns mit ihr fürs Erste zurückziehen möchten. Umgekehrt preschen wir mit dem fittesten Charakter vehement nach vorne, sollte es schlecht um die Gesundheit der Kameraden gehen. Dass wir uns des Öfteren allesamt zurückziehen können, verstärkt den Taktikeinschlag zudem. Das ist sehr angenehm.
Wichtig ist, dass möglichst alle vier Protagonisten die Missionen heil überstehen. Segnet ein Charakter nämlich das Zeitliche, wird es teuer. Es ist zwar grundsätzlich nett, dass sich diese – gegen bare Münze, versteht sich – wiederbeleben lassen, jedoch ist der dann erlittene finanzielle Schaden nicht zu verachten. Das sauer verdiente Geld für die erfolgreich erfüllten Aufträge ist dann schnell aufgebraucht. Was sicherlich nicht sonderlich erstrebenswert ist. Und so plagen und rackern wir uns regelmäßig auf unterschiedlichen Planeten ordentlich einen ab, um für ein beruhigendes Polster anzulegen, sozusagen für schwere(re) Zeiten. Damit das Wegballern und Einsacken des hart erkämpften Zasters auf Dauer nicht monoton wird, wechseln sich die Missionsinhalte zuweilen ab: das Aufspüren wertvoller Rohstoffe, Retten verschwundener Soldaten und flächendeckende Säuberungsaktionen stellen hier quasi die Eckpfeiler dar.
Das alles mag sich bis hierhin ganz nett anhören, ist es grundsätzlich auch, aber einige Dinge fallen doch alsbald in negativer Hinsicht auf, die in der Summe den Spielspaß nicht unerheblich schmälern: in erster Linie missfallen die sich zu sehr ähnelnden Aufträge. Mit der Zeit ist alles schon einmal da gewesen. Monotonie schleicht sich ein und das, obwohl wir es ja grundsätzlich mit vier sehr unterschiedlichen Protagonisten zu tun haben. Leider ist es bei den eben beschriebenen Taktik-Elementen so, dass diese nur im Ansatz zum Tragen kommen, denn leider Gottes geht es schließlich doch nur ums wildes Umherballern. Genau das sollte ja eigentlich vermieden werden. Freuen wir uns über die zweifellos vorhandene Intelligenz unsere Kameraden, so sieht es hinsichtlich der Gegner nicht ganz so top aus. Diese stürzen sich in steter Regelmäßigkeit wild auf uns, so dass wir kaum Zeit zum Reagieren haben und ebenfalls blitzschnell das (Dauer-)Feuer eröffnen. Hier wären weniger –dafür aber intelligentere - Gegner im Grunde mehr gewesen. Zudem hätte man das Gelände derart gestalten können, dass sich das leise Heranpirschen und das rechtzeitige In-Deckung-Gehen auch wirklich lohnen. So aber wird auf beiden Seiten das Feuer – wenn auch spektakulär – eröffnet, der Anspruch bleibt schließlich doch auf der Strecke. Und trotz des uns präsentierten Actioninfernos kommt erschreckend schnell Langeweile auf. Bereits in der zweiten Spielstunde giert man nach mehr Abwechslung und spätestens in der dritten ist man ernüchtert, gefolgt von der Gewissheit, dass sich diesbezüglich wohl nichts Positives mehr bieten werde. Insofern haben wir es im Fall von „Brute Force“ mit einem Titel zu tun, der zunächst sehr viel verspricht und im weiteren Verlauf aber erkennen lässt, dass man von einem Hit doch weit entfernt ist.
Die Präsentation ist die Stärke dieses futuristischen Ballerspektakels. Große Figuren, gelungene Animationen und massig satte Spezialeffekte sorgen für das gewünschte Ambiente. Ein gutes Leveldesign bzw. detaillierte Landschaftsoptiken runden das Ganze schließlich auf angenehme Art und Weise ab. Trotz des hohen Actiongehalts bleibt die Grafik die meiste Zeit über flüssig, von ganz seltenen Ausnahmen einmal abgesehen. Auch ein 60-Hertz-Modus fand netterweise Berücksichtigung und sogar deutsche Bildschirmtexte finden wir vor. Die Soundkulisse kann zwar nicht ganz mit der sehr gelungenen Optik mithalten, hat aber trotzdem eine stets passende akustische Untermalung parat. Dies in Verbindung mit den knackigen Soundeffekten sorgt für die gewünschte hohe atmosphärische Dichte. Schade, dass die deutsche Sprachausgabe etwas schlapp rüberkommt. Insgesamt bin ich in diesem Punkt aber absolut zufrieden.
Dieses Actionspiel für die X-Box kann nur ansatzweise fesseln. Eine sehr stimmungsvolle Optik und eine größtenteils gelungene Soundkulisse sorgen für eine angenehme Spielatmosphäre. Auch die Steuerung ist gut durchdacht und geht uns ziemlich schnell in Fleisch und Blut über. Dass an einen Multiplayermodus gedacht wurde, ist sicherlich sehr löblich, doch: im Splitscreen-Modus (zu zweit oder viert) wird es sehr chaotisch, mangels Übersicht kommt hier wenig Spielfreude auf. Gerade hier hätte das 16:9-Breitbildformat sicher etwas gebracht, ein solches wird aber hier nicht unterstützt. Sehr schade. Hochinteressant sind unsere vier sehr unterschiedlichen Hauptdarsteller zweifellos, doch das Potential wird letztlich bei weitem nicht ausgeschöpft. Die ursprünglich angedachten Taktikelemente gehen im Dauerfeuerspektakel leider völlig unter, worunter sowohl Anspruch als auch Abwechslungsreichtum zu leiden haben. Dies in Verbindung mit der sehr schwachen Handlung sorgt schließlich dafür, dass wir es nur mit einem Durchschnittstitel zu tun haben. Schade um die schöne Optik und die guten Grundgedanken rund um unseren 4er-Heldentrupp. Meine Spielspaßwertung: 69%.
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ein Testbericht von dg1m4l2006-03-01 21:58:14vom 01.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: ......Nachteile/Kritik: ...
Ich kaufte mir vor einigen Jahren das spiel Bruter Force für die Xbox und finde es immer noch sehr gut...
Brute Force ist eines der ersten Spiele, die ich auf der XBox hatte. Es ist ein Actionspiel mit super Spielbarkeit und wirklich phantastischer Grafik.
Die Einheit Brute Force besteht anfangs aus nur einem Soldaten, die während der Story auf 4 erweitert wird. Diese Brute Force sind geklonte Soldaten...
Die Story ist eher uninteressant. Du hast Deine Missionsziele in 18 Einsätzen. Die Missionsziele können auch während einem Einsatz erweitert werden. Brute Force ist aber
nicht unrealistisch. Während Du bei anderen Spielen ein ganzes Waffenarsenal mit Dir heraumschleppst, können bei Brute Force pro Soldat nur 2 Waffen getragen werden. Diese können jederzeit mit herumliegenden Waffen ausgetauscht werden. Verschiedene Granaten, Medipacks und andere Items können auch gesammelt und eingesetzt werden.
Was mir an Brute Force so gefallen hat, war die simple und übersichtliche Steuerung trotz der vielen Möglichkeiten. Die R-Taste eröffnet das Feuer, mit der L-Taste werden die gerade aktiven Items eingesetzt, zu denen auch dei Granaten gehören. Mit der A-Taste wird gesprungen, B wechselt die Items. Y ist die Taste zum Nachladen und X ist die Aktionstaste, mit der die beiden Waffen ausgetauscht werden und bei bestimmten Situationen bei etwas längerem Drücken Aktionen durchgeführt werden wie das Bedienen einer Konsole. Mit der Schwarz-Taste wird ein Medipack eingesetzt, falls vorhanden. Die Weiss-Taste aktiviert bzw. Deaktiviert die besondere Begabung des aktiven Charakters. Die beiden analogen Sticks sind für die Bewegung und die Blickrichtung zuständig. Wird der Anlaogstick gedrückt, duckt sich der Soldat. Man kann auch geduckt gehen, was taktisch oft sinnvoll ist. Und mit dem Steuerkreuz wechselt man ganz einfach den zu spielenden Soldaten. Jeder der vier Soldaten besitzt eine der vier Richtungen des Steuerkreuzes. Sobald eine Richtung gedrückt wird, wechselt den Charakter und spielst nun den aktiven Soldaten. Die nicht aktiven Soldaten übernimmt der Computer. Du kannst ihnen mit längerem Drücken des Steuerkreuzes Befehle zuteilen, wie Deckung geben oder Stellung halten. In jedem Fall feuern sie automatisch bei Feindkontakt.
Jetzt möchte ich Euch kurz die Helden von Brute Force vorstellen. Jeder von ihnen hat besondere Stärken und Schwächen, sowie eine besondere Begabung, die mit der Weiss-Taste aktiviert bzw. deaktiviert wird.
Tex:
Er ist ein starker Soldat mit dunkler, aber cooler Stimme. Gefühle scheint er nicht zu kennen, er ist eben der perfekte Kämpfer. Tex ist stark und kann viel einstecken, aber mit ihm kann man hauptsächlich nur im offenen Kampf ohne viel Schutz kämpfen. Seine besondere Begabung ist der Berserker-Modus. Ist dieser aktiviert, feuert Tex mit beiden Waffen gleichzeitig, was für die Gegner nicht sehr gesund ist. Tex ist auch sozusagen der Anführer der Gruppe, mit dem das Spiel begonnen wird.
Brutus:
Brutus ist ein echsenähnliches Wesen. Ein brutaler Krieger, wie klein Godzilla sieht er aus. Er ist auch hart im Nehmen und bewegt sich sonderbar fast auf allen Vieren, wenn er rennt. Seine besondere Begabung ist die Infrarotsicht. Ist sie aktiviert, ändert sich das komplette Bild auf Infrarotsicht, was das Zielen von schlecht sichtbaren Gegnern vereinfacht. Das ist besonders in dunkler Umgebung sehr wirkungsvoll.
Hawk:
Hawk ist eine Frau im Team. Sie hält weniger aus, ist aber dennoch sehr effektiv. Denn Hawk's besondere Fähigkeit ist der Tarnmodus. Sie wird für kurze Zeit unsichtbar, wodurch sie gefahrlos die Umgebung auskundschaften kann, aus dem Hinterhalt Angriffe starten kann oder einfach im Notfall die Möglichkeit zur gefahrlosen Flucht aus brenzligen Situationen möglich macht. Sie besitzt auch eine tödliche Nahkampfwaffe, mit der sie sich im Tarnmodus unbemerkt anschleichen kann und mit einem Hieb ihren Gegner zur Strecke bringt.
Flint:
Auch sie ist eine Frau, aber keine echte. Flint ist eine Synthetische. Eine Maschine. Sie verträgt auch etwas mehr, aber ist im offenen Gefecht eher wirkungslos. Ihre Stärke ist der Hinterhalt. Denn Flint ist eine hervorragende Scharfschützin. Daher sollte sie auch dementsprechend mit einem Sniper-Gewehr bewaffnet werden, womit man an extrem weit entfertne Gegner nahe heranzoomen kann. Ihre Besonderheit ist die automatische Zielsuche. Der Feind wird automatisch anvisiert und so muss nur noch gefeuert werden.
Mir hat das Spiel gut gefallen. Ich hatte wirklich einige Wochen Spielspaß daran. Leider ist Brute Force weniger abwechslungsreich. Es läuft immer nach dem gleichen Schema ab. Es werden immer die selben Welten besucht und es kommen auch nie neue Gegner. Die Klassiker bei Brute Force sind die Mutanten, gegnerische Soldaten, terroristische Echsen und die Shadoon-Priester. In einigen Missionen gibt es auch happige Endgegner, aber es kommt nie etwas besonders unerwartetes, bis auf einen gelegentlichen Hinterhalt. Das Ende des Spiels ist auch schwach. Anstatt einen guten Abspann zu sehen, dürfen wir uns gerade mal mit einem unbefriedigenden Abspann zufrieden geben. Daher gibt es für Brute Force von mir 4 Punkte.
Hergestellt wurde Brute Force von Microsoft und wurde nur für die XBox entwickelt. Es ist ab 16 Jahren freigegeben komplett in deutscher Sprache und über XBox Live können interessante Downloads zum Spiel runtergeladen werden, wie neue Inhalte und Missionen. Im Multiplayer können bis zu 4 Spieler antreten, egal ob im Death-Match oder kooperativ die komplette Kampagne. Über System Link können bis zu 8 Spieler antreten. Erschienen ist Brute Force im Jahr 2003, es handelt sich also um ein noch nicht so altes Spiel.
Alles Spezielfähigkeiten der Brute Force sind nur von kurzer Dauer. Ist die Energie verbraucht, wird die Funktion automatisch deaktiviert...
ein Testbericht von Magickatrin2004-09-19 16:17:47vom 19.09.2004Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gute Grafik, unterhaltsames Actionspiel...Nachteile/Kritik: man vermißt die angepriesene Taktik im Spiel, dumme KI
Brute Force sollte eine echte Konkurrenz für Halo werden, so wurde es zumindest vor rund einem Jahr angepriesen. Wie meine Meinung dazu ist könnt ihr im folgenden Bericht nun nachlesen.
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Story:
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Ei ne Story im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Man befindet sich in der fernen Zukunft und kämpft sich als Spezialeinheit (Codename: Brute Force) auf fremden Planten von Punkt A nach Punkt B um mal wieder die Menschheit zu retten.. Klonen von Menschen ist im Jahre 2340 auch so etwas wie Routine geworden, so werden tote Soldaten einfach nach ihrem Tod
durch Klonen zurückgewonnen. Vor jedem Einsatz gibt es eine nette Zwischensequenz zu sehen in der man Einzelheiten zur Mission von seinem Vorgesetzen erhält, auch über die steuerbaren Charaktere des Spiels erhält man so einige Auskünfte.
Unbedingt notwendig ist bei diesem Spiel sicher nicht das es eine „echte“ Handlung gibt, aber da man Brute Force ja schon im Vorfeld gern mit Halos verglichen hat, ist das natürlich schon mal ein Minuspunkt, den Halo hatte eine spannende Hindergrundgeschichte zu bieten.
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Grafik:
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Hier kann Brute Force eigentlich vollkommen überzeugen, teilweise ist die Grafik sogar noch schöner und detailreicher als bei Halo. Die Levelgestaltung ist sehr abwechslungsreich, es gibt tolle Effekte zu bewundern und man hat eine enorme Sichtweite. Die Charaktermodelle sehen sehr detailliert aus und können auch mit ihren Animationen überzeugen.
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Sound:
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Auszusetzen habe ich im Grunde nichts am Sound, die deutsche Synchronisation in den Videosequenzen und in Funksprüchen während des Spiels ist akzeptabel, ebenso die Waffen- und Umgebungsgeräusche. So atmosphärisch wie in Halo kommt der Sound aber nicht annähernd rüber, irgendwie fehlt da die dynamische Hindergrundmusik. Zwar gibt es auch in Brute Force eine musikalische Untermalung des Spielgeschehens, aber die kann nicht wirklich begeistern finde ich.
Die Steuerung funktioniert sehr gut, ein Tutorial erleichtert zudem den Einstieg ins Spiel, so das man sich schon nach kurzer Zeit wunderbar zurecht findet. Die eigene Spielfigur steuert man dabei aus der 3rd Person Ansicht. Der Wechsel zwischen den einzelnen Spielfiguren ist auf Knopfdruck erledigt sozusagen und auch Befehle an andere Teammitglieder lassen sich ohne großen Aufwand erteilen.
Gespeichert wird an festen Punkten, was aber nicht weiter schlimm ist, denn die Speicherpunkte sind sehr gut gesetzt und zudem ist der Schwierigkeitsgrad ohnehin nicht besonders hoch angesetzt. Frustmomente kommen daher auch zu keiner Zeit auf.
Es gibt 4 Charaktere die vom Spieler gesteuert werden können, wobei diese nicht von Beginn an zur Verfügung stehen sondern sich erst nach und nach hinzugesellen. Jeder der Charaktere verfügt über ganz spezielle Fähigkeiten.
***TEX ***
Rasse: Mensch
Besondere Fähigkeit: Berserker - damit kann er 2 Waffen gleichzeitig abfeuern
Außerdem ist er in der Lage Bomben aller Art zu entschärfen.
***Brutus***
Rasse: Feraner (sozusagen ein nichtmenschliches Wesen)
Besondere Fähigkeit: Geist von Vengar - kann Verletzungen selbstständig heilen, verbesserte Wahrnehmung, kann das Geschehen mit einer Art Thermalblick verfolgen
Er hat bessere Sinne als alle Anderen und kann so Fallen und Gegner leichter aufspüren.
***Flint***
Rasse: Mensch (synthetisch)
Besondere Fähigkeit: Erweiterte Zielfunktion - zielt so automatisch auf Feine im größeren Umkreis
Da sie synthetisch ist können ihr Gasangriffe nichts anhaben.
***Hawk***
Rasse: Mensch
Besondere Fähigkeit: Tarnung - damit bewegt sie sich geräuschlos und fast unsichtbar
Sie kennt sich bestens mit Computern und sonstigen elektronischen Systemen aus.
Man muss sich nicht zwangsläufig für einen Charakter entscheiden, sondern kann während des Spiels beliebig hin- und herwechseln, was natürlich mitunter schon wegen der unterschiedlichen Fähigkeiten Sinn macht. Allerdings geht damit auch schon etwas von Taktik und Teamgefühl verloren finde ich.
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Waffen:
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Genre-typisch findet man im Verlauf des Spiels jede Menge unterschiedlicher Waffen die man benutzen kann, von kleinen Handfeuerwaffen und Granaten bis hin zu Granatwerfer und Laserwaffen in vielen Variationen. Passen zum Spiel sehen die Waffen größtenteils auch recht futuristisch aus.
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KI:
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Die künstliche Intelligenz ist oftmals ein Ärgernis in PC- wie auch in Konsolenspielen. Bei Brute Force stellt sie ebenfalls einen sehr großen Kritikpunkt dar, besonders die KI der eigenen Teamkameraden ist oftmals sehr ärgerlich. Im Grunde lässt sich sagen, dass sich Gegner in der Regel schlauer verhalten wie die Mitglieder des eigenen Teams. So sind sie scheinbar nicht in der Lage Befehle zu befolgen die sie erhalten, sie rennen mit Vorliebe mitten rein ins Geschehen, was natürlich stets zu einem sehr schnellen Tod führt und sie erkennen nicht wenn ihre eigene Gesundheit arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Normalerweise können sie Verletzungen selbst heilen solange sie einen Medipack mit sich führen, doch offenbar wissen sie das noch nicht. Aber das erteilte Befehle nicht ausgeführt bzw. befolgt werden ist meiner Meinung nach das größte Übel, schließlich soll Brute Force ja ein Taktikspiel sein.
Zunächst muss man wohl sagen es kommt bei diesen Spiel ganz darauf an welche Erwartungen man im Vorfeld hat, mit Halo lässt sich Brute Force nämlich nur bedingt vergleichen.
Eine spannende Hindergrundgeschichte in einem Spiel kommt bei mir immer gut an, doch in diesem Punkt hat Brute Force eigentlich nichts zu bieten. Die Videosequenzen sehen zwar ganz hervorragend aus, aber das war eigentlich auch schon alles. Was darin erzählt wird ist natürlich nicht unwesentlich für die jeweilige Mission, aber Spannung entsteht dabei natürlich nicht. Man könnte Gemeinerweise auch sagen die Ansatzpunkte für eine Story sind im Grunde nur einen Entschuldigung dafür, was man in der nächsten anstehen Mission macht. Trotzdem kommt das Spiel auch ganz gut ohne wirkliche Story aus, denn Unterhalt entsteht in erster Linie durch die actionreichen Missionen. Eigentlich soll Brute Force ja ein Taktik-Shooter sein, aber das stimmt meiner Meinung nach nicht so ganz. Einerseits ist Taktik gar nicht notwendig um eine Mission zu schaffen und andererseits ist das Spiel dafür viel zu actionreich. Aber gerade die Action bringt eben jede Menge Spaß.
Taktisches Vorgehen mit dummen Teamkameraden, die sich so gut wie nie an vorgegebene Anweisungen halten ist zudem auch kaum möglich. Und das ist für mich auch der größte Kritikpunkt bei diesem Spiel. Außerdem macht es so gut wie gar nichts wenn ein Teamkamerad stirbt, am Ende kann er nämlich ganz einfach wieder geklont werden.
Absolut überzeugend ist dagegen die Grafikpracht, waren die Außenareale in Halo schon beindruckend anzuschauen mit ihren Detailreichtum und der großen Weitsicht, so wird das in Brut Force sogar noch übertroffen. Die Grafik ist wirklich über jeden Zweifel erhaben. Und auch am Sound gibt es nichts zu kritisieren.
Neben den Missionen im Singelplayermodus gibt es zusätzliche Kampagnen die man mit bis zu vier Spielern gleichzeitig spielen kann, entweder per Splittscreen oder System-Link, sowie ein typisches Deathmatch. Über Xbox live lassen sich außerdem zusätzliche Level herunterladen, allerdings konnte ich das das nicht selbst testen, denn ich bin nicht bei Xbox live angemeldet. Gut wäre meiner Meinung nach trotzdem gewesen wenn man auch Multyplayer-Modi online spielen könnte, denn normalerweise bringt so was ja gerade den meisten Spaß und bei diesem Spiel beitet es sich ja geradezu an.
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Fazit:
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Eine sehenswerte Grafik, die sogar Halo noch um einiges übertrifft, zeichnet Brute Force aus. Ich würde sogar behaupten es ist eines der optisch schönsten Spiele für die Xbox. Mir persönlich haben auch die Missionen sehr viel Spaß gemacht. Trotzdem dürfte Brute Force nicht bei allen Spielern so gut ankommen, denn es wird als Taktikspiel angepriesen. Leider stellt sich sehr schnell heraus das es dem nicht gerecht wird, viel eher ist es ein gutes und unterhaltsames Actionspiel, wenn auch mit einigen Mängeln. Eine Empfehlung vergebe ich trotzdem sehr gern für Brute Force, man sollte eben im Vorfeld nur wissen was man von diesem Spiel erwartet. An dieser Stelle möchte ich mal wieder auf ebay verweisen, denn hier wird dieses Spiel sehr oft angeboten und man bekommt es schon für rund 10,- Euro. Da es leider auch einige Kritikpunkte gibt ziehe ich 2 Sterne ab in meiner Bewertung.
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