Ich erinnere mich ein bisschen zurück und mir fällt „WipEout“ ein, ein rasend schnelles Rennspiel von damals. Sehr ähnlich dazu ist „Quantum Redshift“. Es ist mindesten s genauso schnell und macht mindestens genauso viel Spaß…
Es spielt natürlich in der Zukunft (2102), man düst auf schnellen Gleitern durch die Rennen. Es gibt verschiedene Modies auf die ich gleich eingehe und acht Charaktere zwischen denen man wählen kann. Ebenso kann man sich seinen Gleiter aussuchen, sie unterscheiden sich im Aussehen sowie von der Leistung, gemeint sind damit die Waffensysteme. Die Waffensysteme dienen zur „Platzgewinnung“, dass heißt entweder schießt man seinen Fordermann in den Rücken um ihn zu überholen und Zeit zu gewinnen oder man legt Mienen um mehr abstand zu den Hinteren Gleitern zu bekommen. Es gibt verschiedene Arten der Waffen, Mienen, Zielsuchgeschosse, Bomben und der Gleichen. Dem entsprechend hat jeder Gleiter auch ein Schild. Außerdem steht in jeder Runde ein Boost zur Verfügung, eine kurz weilende Beschleunigung mit der man gut aufholen kann. Die allgemeine Höchstgeschwindigkeit liegt bei bis zu 1300 und maximal sogar 1500 km/h.
*** Modies
* Meisterschaft
Bei der Meisterschaft ist es möglich sich Fahrer + Gleiter aus zu suchen und dann den Schwierigkeitsgrad fest zu legen. Zu Anfang kann man zwischen Anfänger und Amateur wählen. Die erste Meisterschaft besteht aus zwei Rennen. Durch zahlreiche Angriffe und den Sieg ist es möglich Geld zu gewinnen und seinen Gleiter auf zu rüsten, dass heißt man kann sein Schild verbessern oder neue Waffen kaufen. Doch man muss auch Reparaturen nach den Rennen auf sich nehmen.
Ein dickes Manko wie ich finde ist es, dass man immer erster werden muss um weiter zu kommen. Insgesamt ist es möglich 5 Meisterschaften zu bestreiten, diese unterscheiden sich am Schwierigkeitsgrad. Der wird nach der dritten Meisterschaft stark angezogen. Es erhöht sich die Geschwindigkeit und die Gegenfahrer werden hartnäckiger.
Nach jeden Meisterschaftsrennen muss man noch gegen einen „Nemesis“ antreten. Dieser besiegelt Sieg oder Niederlage. Mit dem Gewinnen der Meisterschaften werden nach und nach Elite- und Profi- und Redshift- Meisterschaft freigespielt.
* Zeitrennen
Im Zeitrennen hat man ganz individuell die Möglichkeit an seine Grenzen zu gehen. Die Strecken sind frei wählbar sowie die Fahrer. Ohne Ablenkung ist es möglich seine Bestzeit zu fahren um seinen Fahrstil zu verbessern. Als Übung für den Anfang fand ich es auch sehr gut, da es wirklich eine Umstellung ist vom herkömmlichen Rennen auf einen solchen Highspeed. So zum „Anfängerüben“ ideal zum üben und die Strecken zu lernen. Als Profi klasse um alles raus zuholen und Bestzeiten zu fahren.
* Kurzrennen
Im Kurzrennen ist es möglich gegen seine Konkurrenten an zu treten um die stärken und schwächen heraus zu finden. Es handelt sich dabei um eine Strecke die gefahren wird. Eine kleine kurze Abwechslung zu den Meisterschaften mit Waffen gegen andere zu fahren.
Auch bei den Charakteren gibt’s kleine Unterschiede bzw. bei den Waffen, nicht jeder hat jede Waffe…
* Mehrspieler-Modus
Im Mehrspieler-Modus ist es möglich mit bis zu drei weiteren Freunden im Screenshot sich zu duellieren. Die Rennen mit Freunden zu Fahren, mit Highspeed durch die Strecken und sich dabei
gegenseitig ab zu schießen. Ein Heidenspaß!
Ich vermisse den Onlinemodus, aber na ja mit Freunden zu haus macht es auch Spaß… ;-)
*** Grafik
Die Grafik, na ja…die zieht schnell an einem vorbei, aber das was man erkennen kann sieht sehr gut aus. So schlimm auch wieder nicht… ;-)
Die Gleiter, die einen überholen, also die, die zu sehen sind sehen grafisch sehr gut aus. Keine abgehakten Gleiter oder „eckige Rundungen“. Die Strecken an sich sind hübsch gestaltet, es geht mal auf mal ab, oder man fällt in eine Schlucht. Individuell alles gut. Ob es eine Sandige Landschaft ist oder Straßen, alles ist super.
Such von Rucklern kann ich nicht berichten, ich konnte keine wahrnehmen. Ich spiele es schon seit über drei Monaten und habe keine Probleme, da es keine macht.
Die Effekte sind sehr „bombastisch“ wenn eine Bombe einschlägt sieht das grandios aus. Der Himmel und die Wettereffekte sehen klasse aus, der Regen ist ein Genuss. Aber am besten gelungen finde ich wie einen die Sonne blenden kann. Das ist sehr schön geworden.
Doch etwas enttäuscht bin ich vom Wasser, es hätte im Vergleich zum Rest besser aussehen können. Außerdem hätte doch das ein oder andere Detail in der Rennstrecke nicht geschadet.
*** Sound
Die Soundeffekte die vorhanden sind, sind zu loben. Es ist schon eine Zahl von „einschlägigen“ Sounds vorhanden. Diese sind realistisch gelungen und sind schön an zu hören. Doch wenn man es eine weile Spielt, dann könnten es doch ein paar mehr verschiedene Sounds der Explosionen sein. Doch auch die Musik ist schön an zu hören. Es handelt sich dabei um Techno und House. In etwa 20 Stücke. Diese Stücke passen ideal zum schnellen Fahrstil. Ein absolutes Plus ist es auch, dass man seine eigenen Soundtracks von der Festplatte hören kann. Gehen einen diese auf die Nerven, so zieht man sich einfach ein paar andere Lieder auf die Xbox und hört sich diese bei rasanter Fahrt an.
*** Steuerung / Gameplay
Steuerung ist schnell erlernt, da sie nicht besonders aufwändig ist. Man gibt die ganze Zeit Gas und feuert von Zeit zu Zeit mal mit einem anderen Knopf etwas ab. Ich bremse eigentlich nie. Allerhöchstens gehe ich ein bisschen vom Gas runter, aber manchmal gilt es echt: wer bremst verliert! Alles kostbare Zeit. Sollte man mal abgeschossen werden ist es ein enormer Zeitverlust, doch man ist schnell wieder aus Speed. Sollte man mal von der Strecke gepfeffert werden, so kommt man auch schnell wieder in das Rennen. In fast jeder Strecke gibt es Abkürzungen, falls man mal einen abgelegenen Weg am Rand sieht, rein da! Dadurch macht man eine Menge Zeit gut. Die Kontrolle über den Gleiter hat man schnell erlernt und auch wieder gewonnen.
*** Preis
Im Laden habe ich es für 30 oder sogar 40 € gesehen. Ich allerdings habe es in der Videothek um die Ecke gebraucht für 15 € erstanden. Im Vergleich zu den andern Durchnittspreisen ein echtes Schnäppchen und ich finde man bekommt eine Menge für sein Geld.
*** Fazit
Ein absolut gelungenes Gameplay und schöne Zukunftsoptik. Die Grafik und die Effekte sind klasse. Den Preis find ich absolut in Ordnung. Die Meisterschaften sind gut gestaltet, das mit dem Geld verdienen finde ich gelungen um seinen Gleiter auf zu rüsten. Der Multiplayer macht echt fun, doch leider keine Onlinefunktion. Echt schade.
Bis heute warte ich auf einen zweiten Teil, oder ich habe ihn verpasst. Für Geschwindigkeitfans ein absolutes MUST!
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ein Testbericht von Dariusz22011-05-30 16:53:25vom 30.05.2011Empfehlung: ja
Vorteile: Abwechslungsreiche Strecken, abwechslungsreiche Piloten / Gleiter, super Sound, super Grafik (...)...Nachteile/Kritik: nichts
,,Schnell, schneller, QUANTUM REDSHIFT'' kann ich zu diesem Spiel nur sagen. Es ist so zu sagen die Formel 1 des zweiundzwanzigsten Jahrhunderts. Nur sind die Quantum Redshift Gleiter um ein vielfaches schneller. Und um das ganze noch spannender zu machen wurden sowohl drei Typen Waffen und Schilde.
~~ Die Waffen ~~
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Zwei der drei Waffen sind bereits von Anfang an eurem Gleiter. Die Dritte Waffe kommt erst kurz vor Spielende, so in der Elite-Meisterschaft, dazu. Das Schild ist natürlich auch von Anfang an dabei. Zu den Waffen: Die erste Waffe wir auf dem B-Knopf abgefeuert. Aber bevor sie abgefeuert werden kann muss man sie aufladen. Einfach durch diese roten oder weißen Teile fahren, die auf der Strecke überall vorkommen. Diese B-Knopf-Waffe ist zielgesteuert. Die Zweite Waffe ist nicht zielgesteuert, aber dafür viel stärker. Sie muss ebenfalls erst einmal aufgeladen Werden. Dazu einfach durch die blauen oder weißen Teile fahren, die ebenfalls überall auf der Strecke vorkommen. Abgefeuert wird diese Waffe mit der X-Taste. Die dritte Waffe kommt, wie gesagt ziemlich spät dazu, so etwa in der Elite-Meisterschaft. Um sie zu bekommen muss man alle Waffen-Verbesserungen erworben haben, und dann im jeden rennen sowohl die X-Knopf-Waffe, die B-Knopf-Waffe und den Schild komplett aufgeladen haben. Anschließend muss man noch ein beliebiges Power-Up bekommen. Nun kann man, durch das drücken von dem X- B- oder Y-Knopf diese Super-Waffe abfeuern. Falls der Gegner kein Schild aktiviert hat ist er so gut wie weg, wenn die Waffe ihr Ziel findet. Diese Waffe ist sowohl Zielgesteuert als auch nicht. Wie soll das denn gehen werdet ich euch jetzt sicher fragen. Also beim Abfeuern verwandelt sich ein Teil der Energie zu einem undurchdringbaren Ultra-Schild. Ein anderer Teil wird zu einer zielgesteuerten Waffe umfunktioniert. Und er letzte Teil zu der vernichtenden, nicht zielgesteuerten Waffe.
~~ Die Fahrer ~~
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In dem Spiel gibt es einiges frei zuspielen. Erstmal wollen die ganzen Nemesis der Fahrer, die bereits am Start frei sind frei gespielt werden. Nemesisfahrer sind die Todfeinde der bereits von Anfang an anwählbaren Piloten. Sie sind nach einem packendem eins gegen eins Duell in der Anfängermeisterschaft (oder höher) freigeschaltet.
~~ Die Meisterschaften ~~
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Wo wir gerade bei den Meisterschaften sind, es gibt insgesamt fünf verschiedene Meisterschaften. Es fängt bei der Amateurmeisterschaft an. In dieser geht es noch langsam zu. Man kann nur so um die 200 km/h schnell fahren. Dann geht es über die Anfängermeisterschaft, die Profimeisterschaft, die Elitemeisterschaft bis zur Redshiftmeisterschaft. In der Redshiftmeisterschaft geht es nur sehr, sehr selten mit Geschwindigkeiten unter 1000 km/h zu.
~~ Die Grafik ~~
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Grafisch ist das ganze Spiel mehr als nur sehr gut gelungen. Es spritzt Wasser hoch, wenn man versucht durch es hindurch zu fahren. Ein Grafikfehler ist mir aber dennoch aufgefallen. Es regnet auch in Höhlen.
~~ Der Sound ~~
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Zum Sound kann ich nur sagen: perfekt. Ich wüsste nicht, wie man es hätte besser machen können. Man wird von rockiger oder futuristisch-anmutender Musik das ganze Rennen lang begleitet. Auch die Motorgeräusche so wie die Alarmsirenen (die bei niedrigem Schildstatus losheulen)
und Waffengeräusche sind gut gemacht!
~~ Die Steuerung ~~
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Einzig die Steuerung tut nach ein paar Spielstunden am Gasgebefinger weh. Die Bremse habe ich selten gebraucht, und bin trotzdem bis in die Redshiftmeisterschaft gekommen. Gas geben und bremsen wird über die beiden Schultertasten gemacht. Die Waffen und Schilde werden über die A, B, X und Y-Buttons abgefeuert. Die Steuerung ist also nicht sonderlich intuitiv, aber sie macht ihren Job trotzdem gut!
~~ Das Fazit ~~
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Das Spiel ist schlichtweg nahezu perfekt gelungen! Ich finde kaum Grund zur Kritik. Für mich gehört Quantum Redshift zu den besten Spielen, die jemals auf einer Microsoft-Konsole erschienen sind!
PS.: Dieser Erfahrungsbericht wurde schon veröffentlicht. Und zwar:
auf Hitflip, Pseudonym: Dariusz
auf Preisvergleich, Pseudonym: Dariusz
auf Ciao, Pseudonym: Dariusz2
auf Yopi, Pseudonym: Dariusz2
auf Dooyoo, Pseudonym: 1Dariusz
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ein Testbericht von sinfortuna2006-11-11 16:57:11vom 11.11.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Massig sehenswerte Spezialeffekte, rasend hohes Tempo ohne jegliches Ruckeln (auch im 4-Spieler-Modus), einige Extras...Nachteile/Kritik: Hoher Schwierigkeitsgrad mit später sehr unfairen Gegnern, nicht selten chaotisch und zu hektisch, Frustration macht sich breit
Im Fall von „Quantum Redshift“ haben wir es mit einem pfeilschnellen Raserspiel in ferner Zukunft zu tun. Da es von Microsoft selbst entwickelt wurde, lässt sich erahnen, dass dieser Racer ausschließlich für die X-Box erschien. Der Grund hierfür ist schnell gefunden: im Vergleich zu futuristisch angehauchten Raserspielen gewinnt die X-Box im Vergleich zur Sony Playstation 2 keinen Blumentopf. Generell ist die PS2 in Sachen Rennspiele der Konkurrenz haushoch überlegen, nicht nur was die Quantität, sondern auch was die Qualität der Titel angeht. Diese Lücke sollte nun aus der Sicht Microsofts
geschlossen werden, um die Zielgruppe für die (mittlerweile alte) X-Box weiter anwachsen zu lassen. Ob dies denn auch letztlich wirklich gelungen ist, lasse ich einmal dahingestellt, fest steht jedenfalls, dass es sich vorliegend um einen sehr brauchbaren Cyber-Racer handelt, der deutlich aus der Durchschnittsmasse herausragt. Sehr schön ist zudem, dass ein Vierspielermodus integriert wurde, was der Langlebigkeit dieses Titels naturgemäß förderlich sein dürfte. Doch wo Licht, gibt es auch Schatten, doch dazu später mehr, nun erst einmal der Reihe nach.
Die Handlung – sofern man bei einem Rennspiel von einer solchen überhaupt sprechen kann – spielt im Jahr 2012, also in naher Zukunft. Wer das legendäre „Wipeout“ noch von der ganz alten Playstation kennt, fühlt sich sogleich an jenen Titel erinnert, denn in diesem Zukunftsraser wird in schwebenden Raumgleitern um die Wette gedüst. Zunächst stehen uns acht verschiedene Gleiter zur Verfügung, weitere acht lassen sich im Laufe der Zeit freischalten. Dies ist in den One-on-One-Duellen im Meisterschaftsmodus möglich, selbstverständlich sind jene Extrafahrzeuge leistungsstärker als die Standardmodelle zu Beginn des Spiels. Auf insgesamt neun unterschiedlichen Rennstrecken sind wir unterwegs, wobei wir im Solospielermodus uns mit fünf CPU-Kontrahenten auseinandersetzen müssen. Ob durch Industrieanlagen, durch Tunnelsysteme oder auch Berg- und Waldgebiete, eines ist bei allen Kursen gleich: der ziemlich heftige Schwierigkeitsgrad. Darüber sollte sich jeder von Euch schnell im Klaren sein: dieses Game erfordert nicht nur überdurchschnittlich viel Geduld, sondern auch eine gehörige Portion an Talent. Einsteiger und Gelegenheitszocker (dieses Genres) werden aller Voraussicht nach überhaupt nicht klarkommen, spätestens ab der zweiten Hälfte dürfte für diese „Ende im Gelände“ sein.
Interessant ist in „Quantum Redshift“, dass jeder Pilot eine echte Heimstrecke hat, auf die er besonders stark unterwegs ist. Dies ist ungewöhnlich aber wirklich gut. Seltsam, dass darauf bislang noch niemand bei Rennspielen gekommen ist oder ich habe es noch nie bemerkt. Dass die Gleiter an sich unterschiedlich sind, was Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und Lenkung angeht, versteht sich quasi von selbst, zudem fühlt sich der eine Gleiter eher auf Asphalt, der andere mehr über Wasser wohl, des Weiteren zeigt sich ein Gleiter mehr von der defensiven, ein anderer mehr von der offensiven (aggressiven) Seite. Schließlich geht es nicht nur darum, möglichst schnell unterwegs zu sein, sondern den Kontrahenten das Leben gehörig schwer zu machen und diese so oft wie möglich durch Attacken aus der Bahn zu werfen oder zumindest zu ungewollten Bremsmanövern zu zwingen. Turbos sind ebenso mit von der Partie wie Schutzschilde und natürlich Waffensysteme inklusive der Munitionsvorräte. Laser, Bomben und Lenkraketen kommen zum Einsatz, entscheidend ist hier traditionsgemäß das richtige Timing beim Auslösen. Nach jedem Rennen erhaltet Ihr je nach Platzierung und Anzahl der spektakulären Aktionen (Trefferquote, Sprunghöhe) ein Preisgeld, welches Ihr von Zeit zu Zeit in noch durchschlagskräftigere Waffen und bessere Schutzschilde investiert, selbstverständlich vergrößern wir regelmäßig unseren Vorrat an Turbos und Energie, ohne die wir im späteren Verlauf des Spiels angesichts der erbarmungslosen Gegner nicht den Hauch einer Chance hätten.
Meines Erachtens ist der Schwierigkeitsgrad zu hoch und letztlich zu frustrierend, da nicht selten unfair. Manchmal geraten wir unverschuldet in Unfälle – nicht selten werden wir mehr oder weniger zufällig getroffen – woraufhin wir selbst nach einer anschließenden nahezu perfekten Fahrt den Erst- und oft auch Zweitplatzierten einfach nicht mehr erreichen können. Diese fahren in steter Regelmäßig nicht nur schnell und aggressiv, sondern zudem auch noch praktisch fehlerlos. Ein gezieltes Ballern ist angesichts des hohen Tempos kaum möglich und fast schon sinnlos, da wir ohnehin stets auf der Jagd nach weiteren Schutzschilden sind, da uns nur diese eine Überlebenschance garantieren können. Wollen wir weit vorne mitfahren, stehen wir nämlich andauernd unter Dauerbeschuss, hier fehlt eindeutig der Feinschliff. Ein Spiel auf diese (frustrierende) Art und Weise künstlich in die Länge zu ziehen, schmeckt mir gar nicht. So etwas tue ich mir heutzutage einfach nicht mehr – oder nur noch selten – an.
Der zweite Negativpunkt ist das zu unspektakuläre Streckendesign, damit meine ich jetzt nicht die Optik, sondern die Art der Streckenführung. Zu wenig spektakuläre Abschnitte sind dabei, auf die man sich freuen könnte. Auf was für einem Kurs wir gerade unterwegs sind, wird dann schon fast – traurig aber wahr – zur Nebensächlichkeit. Neben dem zu hohen Schwierigkeitsgrad schlug mir dies besonders auf den Magen, der Langzeitmotivation ist dies jedenfalls nicht gerade förderlich, freischaltbare Extras hin oder her. An der Grafik gibt es bei diesem X-Box-Zukunftsracer überhaupt nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil, diese ist die größte Stärke dieses Spiels. Sehen die Gleiter an sich noch etwas gewöhnungsbedürftig aus – mir jedenfalls haben die Modelle nicht so wahnsinnig gut gefallen – so überzeugt vor allem die nähere Spielumgebung, die phasenweise brillant dargestellt wurde. Spezialeffekte en masse (Spiegelungen am Boden, überaus leuchtende Farben beim Auslösen der Waffen) fast schon zuviel für das menschliche Auge, eine Grafik, die selbst bei diesem rasend hohen Spieltempo nie ins Stocken kommt und selbst im Vierspieler-Splitscreen-Modus mit Bravour besteht: das ist wirklich eine reife Leistung, keine Frage. Ein 60-Hertz-Modus und das 16:9-Fgormat werden netterweise auch angeboten, dicke Pal-Balken gibt es nicht, Geschwindigkeitseinbußen auch nicht. Die Soundkulisse fällt da ein bisschen ab, allerdings enttäuscht sie keineswegs. Das Hintergrundgedudel bzw. der Soundtrack in Digi-Qualität ist nicht unbedingt der Rede wert, die Soundeffekte untermalen die tempo- und actionreiche Spielatmosphäre allerdings gut.
Ich frage mich speziell in einem solchen Fall wie diesem hier, was sich die Entwickler des Games dabei gedacht haben, als sie ein Spiel auf den Markt brachten, was einen derart unausgewogenen Schwierigkeitsgrad - wie "Quantum Redshift" es zweifelsohne aufweist - beinhaltet. Wozu die monatelange (oder auch jahrelange) Entwicklung eines futuristischen Raserspiels, welches eine Lücke im X-Box-Sortiment schließen soll, wenn dann ein vergleichsweise leicht zu lösendes Problem einfach ignoriert wird? Grundsätzlich hätte dieser X-Box-Racer zum Hit avancieren können, eine große Chance wurde somit leichtfertig vertan. Die Spielspaßwertung senkt sich schließlich aufgrund des Frustpotentials doch merklich nach unten, was im konkreten Fall bedeutet, dass es zu einem Hit leider nicht gelangt hat. 73% tragen dem Ganzen in gebührender Art und Weise Rechnung.
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JoergTh, 11.11.2006
Ein prima Bericht, alles drin was man wissen muss. Also von mir ein sehr hilfreich. Ich wünsch noch ein schönes erholsames Wochenende! Auch wenn es regnet. Liebe Grüße, Jörg