Hallo zusammen,
heute möchte ich euch mal wieder über eine DVD schreiben. Sie heißt: Million Dollar Baby.
Der Film wurde produziert von Clint Eastwood. Er hat selber auch im Film mitgespielt. Der Film geht 127 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Ich muss sagen, das ich ziemlich beeindruckt war. Clint Eastwood hat hier eine sehr gute Rolle, indem er ziemlich leise, aber kraftvoll spielt.
In dem Film geht es um eine Boxerin die hart trainiert und am Ende um 1 Million Dollar boxt. Trotz dem Rat ihres Trainers steigt sie zu früh in den Ring und verliert am Ende alles was sie sich erarbeitet hat. Eigentlich ist Maggie Fitzgerald Kellnerin. Doch damit verdient sie nicht genug Geld. Frankie Dunn trainiert keine Frauen, doch Maggie gibt nicht auf, so das er sie dann doch noch trainiert.
Ich finde der Film hat zu recht 4 Oskars bekommen. Eigentlich bin ich ja nicht so für Dramen, aber den Film hatte ich schon im Kino gesehen und fand ihn wirklich gut. Die Handlung ist klasse. Es gibt eigentlich nicht sehr viele Soundeffekte. Diese treten nur bei den Boxkämpfen auf. Zwischen den KO - Kämpfen findet man immer sehr ruhige Szenen, die teilweise doch sehr bewegen.
Dazu bekommt man auf der DVD ein klasse Bild geliefert. Lupenreines Bild. jeder der sich den film kaufen möchte, würde ich eher zu der Limited Edition raten. Der film ist zwar so schon mit Extras auf 2 Dvds gepresst, aber bei der Limited Edition gibt es den Soubdtrack noch dazu. Mist, das ich das nicht eher gewußt habe. Denn die Extras lassen zu wünschen übrig.
Man bekommt ein Paar Trailer und ein wirklich tolles Interwiev mit einem Journalisten und den drei Hauptdarstellern: Eastwood, Freemann und Hilary Swank.
Die Schauspieler waren wirklich gut. Hilary Swank hat bei Boys don´t cry schon mitgespielt, da spielte sie auch eine knallharte Frau. Ihr sind solche Rollen auf dem Leib geschrieben.
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Stiller Film zu toughem Thema
ein Testbericht von IQIQIQ2006-11-18 21:11:14vom 18.11.2006Empfehlung: ja
Vorteile: tiefgründiges Drama, hervorragende Darstellerleistungen, eindrucksvolle Bildsprache...Nachteile/Kritik: Thema "Boxen" könnte genau die Zielgruppe des Films abschrecken
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Die Story:
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Frankie Dunn, ehemaliger Cutman, und Eddie Scrap-Iron Dupris, ehemaliger Boxer, betreiben zusammen einen nur mäßig erfolgreichen Boxstall.
Eines Tages taucht Maggie Fitzgerald bei ihnen auf, sie will, dass Frankie sie trainiert, doch er lehnt ab – er trainiert keine Frauen. Maggie bleibt hartnäckig und kommt immer wieder, Frankie lehnt sie immer wieder ab, während Eddie ihr immerhin einige Tipps gibt. Eines Tages sagt Frankie Maggie, sie sei mit über 30 viel zu alt, um noch eine Boxkarriere zu starten, doch nicht einmal das kann Maggie entmutigen – sie stammt aus asozialen Verhältnissen und wusste kaum etwas mit ihrem Leben anzufangen, bis sie das Boxen für sich entdeckt hat. Und jetzt setzt sie alles daran, die Beste zu werden – egal gegen welche Widerstände.
Als Frankies bester Boxer unmittelbar vor einem erfolgversprechenden Titelkampf Frankies Stall verlässt, beginnt Frankie schließlich doch, Maggie zu trainieren – zunächst nur, bis sie gut genug ist, um einen Manager zu finden. Doch als der Manager, den er für sie findet, sie bei ihrem ersten Kampf verheizen will, ist er wieder an ihrer Seite.
Von nun an sind Frankie und Maggie ein Team, Maggie wird immer erfolgreicher und erkämpft sich viel Geld, von dem sie ihrer Mutter ein Haus kauft – was ihr allerdings trotzdem nicht deren Anerkennung einbringt.
Schließlich bekommt Maggie endlich die Chance auf einen Titelkampf – und sie ist besser als die Gegnerin. Doch im Boxen kann ein Schlag entscheiden, und die Gegnerin kämpft nicht immer fair ... Und so endet der Kampf für Maggie nicht nur mit einer Niederlage, sondern viel schlimmer ...
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Anmerkung en zum Film:
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Als „Million Dollar Baby“ vor zwei Jahren in die Kinos kam, konnte ich mir nicht im Entferntesten vorstellen, dass das was Gutes sein könnte – ein Boxfilm? Und das sollte ich mir anschauen? Nö!
Dann sahnte er 2005 bei den Oscars ab, auch gegen Filme, die ich kannte und die mir hervorragend gefallen hatten, da musste ich meine Einschätzung noch einmal überdenken. Trotzdem dauerte es noch eine Weile, bis ich „Million Dollar Baby“ gesehen habe – vermutlich ist es unter den Oscar-prämierten Filmen der letzten Jahre der, den ich erst am spätesten gesehen habe. Denn ein Boxfilm? Wie konnte der Oscars gewinnen?
Nachdem ich ihn gesehen hatte, war mir natürlich klar, dass und warum er gewinnen konnte! Der Film ist schlicht hervorragend – allerdings hat er in meinen Augen ein Problem: Wer den Film, wie ich, für einen „Boxfilm“ gehalten hat und wer so etwas sehen wollte, der dürfte auf jeden Fall vom Schluss des Films sehr enttäuscht sein – es ist nämlich gerade kein Film à la „Rocky“, sondern ein sehr einfühlsames Drama mit einem extrem traurigen, taschentuchvernichtenden Schluss – ein Film, mit einer sehr intensiven Figurenzeichnung, bei dem es zwar Boxkampfszenen gibt, dazwischen über lange Strecken aber auch absolut keine Action, sondern reines Drama. Wer aber so etwas gerne sieht, dem geht es sicherlich leicht so wie mir – dass er sich nämlich nicht vorstellen kann, dass der Film ihm gefallen könnte!
„Million Dollar Baby“ basiert auf einigen Kurzgeschichten eines ehemaligen Boxers namens
F.X. Toole. Ich kann zu ihm leider wenig sagen, die Geschichten sind nach dem großen Erfolg des Films auch in Deutschland in einem Sammelband namens „Million Dollar Baby“ erschienen, aber ich kenne sie nicht. Hätte ich gewusst, dass der Film auch noch auf einer Sammlung von Box-Kurzgeschichten basiert und ursprünglich (von einem anderen Produzenten) auch einmal eine ganze Reihe von Boxfilmen auf dieser Grundlage geplant war, hätte das mein Vorurteil, dass es sich nur um einen Stoff à la „Rocky“ handeln könnte, noch verstärkt – zu Unrecht!
Was mir an dem Film besonders gut gefällt, ist die düstere Bildsprache, die die Figurencharakterisierung hervorragend unterstützt. Düster sind die nämlich auch: Von den wichtigen Figuren ist vielleicht Eddie der äußerliche „Krüppel“ (er hat in seinem letzten Kampf ein Auge verloren), doch er ruht immerhin in sich selbst, man hat das Gefühl, dass er sein bescheidenes Glück gefunden hat.
Doch schon Maggie hat eine traurige Vergangenheit – eine egoistische, asoziale Familie, die sich nie etwas aus ihr gemacht hat und die Maggie auch nach ihrem Erfolg nur ausnutzt, nicht aber ihr die Zuneigung und Anerkennung gibt, die sie sich wünscht.
Und Frankie letztlich hat – für mich zumindest – die traurigste Geschichte: er gibt sich nicht nur die Schuld dafür, dass Eddie beim seinem letzten Kampf erblindet ist, sondern hat auch ein angespanntes Verhältnis zu seiner Tochter, der er immer schreibt, die seine Briefe aber ungeöffnet zurückschickt – eine Geschichte, die übrigens auch nicht aufgelöst wird, da muss jeder Zuschauer seine eigene Auflösung finden.
So ein zumindest teilweise unaufgelöstes Ende ist natürlich auch nicht jedermanns Sache. Mir würde das normalerweise auch nicht gut gefallen, aber in diesem Film kann ich es akzeptieren – das Ende ist trotzdem schlüssig für mich.
Auch für die Entspannung zwischen all dem Drama ist übrigens gesorgt – in der liebenswerten Figur des „Danger“, eines Möchtegernboxers ohne jedes Talent. Solche „Comic Relief“-Figuren brauchen so ernste Dramen – und sie ist hier hervorragend gelungen, finde ich!
In Deutschland ist der Film ab 12 Jahren freigegeben. Ich finde diese Einstufung etwas zu niedrig, nicht nur wegen der Gewalt, die im Boxkampf liegt, sondern auch wegen der Schwere des Themas. Deshalb würde ich den Film frühestens ab 16 empfehlen.
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Di e Filmcrew:
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Beim Team des Films ist natürlich vor allem Clint Eastwood als Regisseur zu nennen. Ich schätze ihn als Regisseur mehr als als Schauspieler – in diesem Film hat er allerdings beides großartig gemeistert. Mein Lieblingsfilm unter seinen Regiearbeiten ist „Mystic River“, aber „Million Dollar Baby“ kommt nicht sehr weit dahinter. Für „Million Dollar Baby“ gewann er den Regieoscar (neben dem für den besten Film).
Außerdem muss man auch noch Drehbuchautor Paul Haggis zu nennen, der früher vor allem für Fernsehserien geschrieben hat, aber seit „Million Dollar Baby“ einer der richtig großen Namen in der Autorenriege ist. Aktuell ist er mit dem neuen Bondfilm im Kino, und für die nächsten Jahre sind zwei weitere Filme auf der Basis seiner Drehbücher angekündigt. Auch Paul Haggis war für dieses adaptierte Drehbuch für den Oscar nominiert, hat allerdings gegen „Sideways“ verloren.
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Die wichtigsten Darsteller:
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Auch unter den Darstellern ist natürlich Clint Eastwood besonders zu nennen, und obwohl ich ihn als Regisseur mehr schätze, muss ich ihm auch hier eine hervorragende darstellerische Leistung bescheinigen. Er war für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert, war allerdings gegen Jamie Fox als „Ray“ verloren.
Daneben darf man natürlich Hilary Swank nicht vergessen, die als Maggie einen Oscar als beste Hauptdarstellerin gewann und überhaupt eine der größten Hollywoodschauspielerinnen unserer Tage ist, insbesondere im Dramenbereich. Den Oscar hat sie absolut zu Recht gewonnen!
Auch Morgan Freeman als Eddie hat einen Oscar für diesen Film gewonnen, als bester Nebendarsteller. Ich schätze ihn sowieso als Schauspieler, er ist unglaublich vielseitig, und auch in diesem Film spielt er seine Rolle hervorragend.
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Anm erkungen zur Einzel-DVD-Ausgabe:
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Der Film liegt auf der DVD in englischer Originalsprachfassung sowie deutscher Synchronfassung vor. Weiterhin stehen deutsche Untertitel zur Auswahl.
„Extras“:
Die Einzel-DVD bietet dann noch den Originaltrailer zu Million Dollar Baby sowie welche zu „Deep Blue“, „Mr. and Mrs. Smith“, „Coffee and Cigarettes“, „Himmel über der Wüste“, „Land of Plenty“, „Gerry“ und „Spike Lees Spiel des Lebens“.
Das ist alles auf der Einzel-DVD – sehr schade, dass es keinen Audiokommentar gibt! Normalerweise kann man wenigstens das auf DVDs erwarten, von denen die Einzel-DVD-Ausgabe der ersten DVD der Special Edition auf 2 DVDs entspricht, wie in diesem Fall. Leider hat man bei diesem Film darauf verzichtet. Schade!
Wer Wert auf Extras legt, sollte daher lieber die Special Edition kaufen. Ich bin am Überlegen, ob ich das nicht noch tue - und letztlich ist die Special Edition mit derzeit knapp 14 Euro nicht wesentlich teurer als die Einzel-DVD mit derzeit knapp 9 Euro.
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Fazit:
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Der Film ist absolut sehenswert - und zwar auch und gerade für diejenigen, die das Thema Boxen (in der Fehldeutung Sportfilm oder Gewaltfilm) eher abturnen würde.
Leider bietet die Einzel-DVD wirklich nur "Film pur", so dass ich die Entscheidung bereue, nicht die Special Edition gekauft zu haben - vielleicht lege ich sie mir doch noch zu!
...
JFK2001, 20.11.2006
Den Film fand ich langweilig und äußerst banal. Leider kannte ich auch den Schluß schon. Und dann noch Hillary Swank mit der obligatorischen Bart-Simpson-Stimme... Dein Bericht ist aber wie immer ausgezeichnet!
campimo, 19.01.2007
9556957795749565 SH LG 9556957795749565
AndreaRo, 18.11.2006
ein harter Film , der mich aber voll begeistert hat
ein Testbericht von TheBestGirl2006-11-02 14:40:29vom 02.11.2006Empfehlung: ja
Ich war neulich übers Wochenende bei einer sehr guten Freundin. Wir wussten nicht was machen und sie meinte, sie hätte den Film "Million Dollar Baby" da, den könnten wir doch anschauen. Außerdem hätte sie gehört, dass er gut sein soll.
- - - Daten - - -
Regie: Clint Eastwood
Produktion: Clint Eastwood
Musik: Clint Eastwood
Drehbuch: Paul Haggis nach Geschichten aus "Rope Burns" von F.X. Toole
Kamera: Tom Stern
Schnitt: Joel Cox
Darsteller:
Clint Eastwood (Frankie)
Hilary Swank (Maggie)
Morgan Freeman (Scarp)
Jay Baruchel
Mike Colter
Lucia Rijker
Brian F. O´Byrne
Anthony Mackie
Margo Martindale
Riki Lindhome
Filmdauer: 132min.
- - - Handlung - - -
Frankie lebt für das
Boxen. Er ist bekannt und hat momentan eine Art Fitnesscenter, nur zum Boxen. Bisher kamen nur Männer in sein Boxcenter, doch eines Tages taucht Maggie auf und bittet ihn, sie zu trainieren. Doch Frankie lehnt ab. Seiner Meinung nach hat eine Frau im Ring nichts zu suchen und er bleibt vorerst stur und weigert sich, sie zu trainieren. Doch Maggie bleibt trotzdem im Center und trainiert in jeder freien Sekunde. Sie hatte bisher kein allzu schönes Leben, ihre Familie ist arm und sie hat auch keinen besonders guten Job. Sie will in ihrem Leben noch etwas erreichen und ihr Ziel ist es, eine große Boxerin zu werden. Frankie geht es auch nicht so gut. Er hat eine Tochter, die sich nie meldet, obwohl er ihr täglich Briefe schreibt. Außerdem geht er dauernd in die Kirche und nervt den Pfarrer mit Fragen, die an der Kirche zweifeln lassen. Der Pfarrer ist schon richtig genervt und versteht nicht, warum er überhaupt in die Kirche geht. Frankies Freund Scarp hilft nicht nur beim Boxcenter mit, sondern hilft auch Maggie beim Trainieren. Irgendwann merkt auch Frankie, dass es Maggie wirklich ernst ist und dass sie auch was drauf hat. Schließlich entschließt er sich doch, sie zu trainieren. Sie schafft es fast bis zur Weltmeisterschaft und verdient eine Menge Geld. Weil sie ihr Geld auch teilen möchte und ihre Familie ja arm ist, schenkt sie ihrer Mutter ein Haus. Nur ist ihre Mutter alles andere als erfreut darüber und macht sich sorgen um ihre Sozialhilfe und vom Boxen ist sie auch nicht begeistert. Schließlich gibt es einen Unfall, weswegen Maggie nicht mehr boxen kann. Doch wenigstens hat sie alles erreicht was sie erreichen wollte und ist zufrieden. Die ganze Geschichte über sie erzählt Scarp, der Freund von Frankie. Den ganzen Film hindurch ist seine Stimme als Erzählstimme zu hören.
- - - Meine Meinung - - -
Also ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen, warum der Film von allen so gute Bewertungen bekommen hat. Auch verstehe ich nicht wirklich, weshalb er einen (oder mehr?) Oscar bekommen hat. Es scheint wohl so, als würde meine Meinung über den Film total von den anderen Meinungen abweichen. Man muss dazu sagen, dass ich normalerweise hauptsächlich Komödien anschaue, aber nicht nur. Ich schaue auch andere Filme, aber ich mag nur solche, bei denen auch wirklich was passiert. Bei diesem Film passiert zwar etwas, aber nicht so wirklich viel. Maggie will eine große Boxerin werden und schafft dies auch. Sie wird immer besser und gewinnt bei diesem und bei jenem Boxkampg. Das einzige was passiert ist, dass sie ihrer Mutter ein Haus schenkt und diese sich darüber aufregt und dann noch der schwere Unfall. Außerdem beginnt Frankie sie zu mögen, weil sie ihn beeindruckt. Der Film ist auch ziemlich traurig, finde ich. Gerade wegen dem Unfall und auch wegen der Familie, die überhaupt nicht hinter Maggie steht. Es ist aber auch ein sehr realer Film, gerade weil nicht so viel passiert. Ich glaube, dass diese Geschichte wirklich einmal passiert ist. Die Wirklichkeit an diesem Film macht ihn noch trauriger. Das nimmt einen schon irgenwie mit. Es sind auch gute Schauspieler, die alles gut rüberbringen.
- - - Fazit - - -
Also, wie gesagt, mir hat der Film nicht allzu gut gefallen. Ich werde ihn auch sicher nicht nochmal anschauen. Ich vergebe 3 Sterne und eine knappe Empfehlung. Auf jeden Fall ist er was für Leute, die reale Filme mögen, Geschichten, die auch wirklich mal passiert sind. Ich weiß nicht, was er für ein Altersbeschränkung hat, aber ich würde sagen, dass er nichts für Kinder ist unter 12 Jahren.
...
samatweb, 06.11.2006
Als ich den im Kino gesehen habe, haben viele Kinobesucher geweint. Ich glaube es macht einen großen Unterschied, ob man einen Film im Kino oder vor dem Fernseher sieht. Ein schöner Bericht! Viele Grüße!
PaterBrown, 21.02.2007
...naja, sicherlich war es auch ein Verdienst von quotUrgesteinquot Clint Eastwood, dass der Film so hoch quotgeranktquot ist... ich hab ihn selber leider noch nicht gesehen...
moniseiki, 26.11.2007
-SH--LESEN UND GELESEN WERDEN---Liebe grüße moniseiki
ein Testbericht von Marc122006-09-10 18:09:04vom 10.09.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Darsteller, Story...Nachteile/Kritik: -
Zum Film:
Der Besitzer Frankie Dunn der Boxerschule Hit Pit hatte schon viele Boxer unter seinen Fittichen. Da sein Motto aber -Schütze Dich- ist, hat er seine Boxer nie in große und lukrative Titelkämpfe geschickt. Frankies bester Freund ist Eddie Scrap-Iron Dupris. Er lebt und arbeitet in der Boxerschule. Sein ganzes Leben hat Eddie in der Nähe eines Boxrings verbracht. Eines Tages kommt Maggie Fitzgerald in die Boxerschule und will unbedingt Frankie als ihren Trainer um der Boxwelt ihren Stempel aufzudrücken. Sie ist zwar mit dem Mund sehr schlagfertig, doch
bei ihren Fäusten hapert es da noch an den nichtigen Schlägen. Frankie hält erstens überhaupt nichts vom Frauenboxen und zweitens findet er Maggie viel zu alt, um noch ins Boxen einzusteigen. Er erlaubt ihr aber im Gym zu trainieren. Ab jetzt kommt die bitter arme Maggie jeden Tag in den Gym und prügelt auf den Sandsack sein. Selbst an ihrem 32. Geburtstag kommt sie. Frankie überrascht sie mit einem ganz besonderen Geschenk. Er wird ihr Trainer. Nach einiger Zeit kommt Maggies erster Kampf und sie schlägt ihre Gegnerin KO. Auch ihre weiteren Gegnerinnen bekommen gewaltig was auf die Rübe. Das ungleiche Duo entwickelt immer mehr Familiensinn, etwas woran sie schon lange nicht mehr geglaubt haben. Nachdem Maggie fast jede Gegnerin niedergeschlagen hat, soll ein Titelkampf kommen. Frankie tut sich sehr schwer mit der Entscheidung, doch auf Rat von Eddie entscheiden sie sich für den Kampf um die WM. Dieser Kampf soll die Beziehung der beiden von Grund auf ändern.
Darsteller:
Clint Eastwood - Frankie Dunn
Hilary Swank - Maggie Fitzgerald
Morgan Freeman - Eddie "Scrap-Iron" Dupris
Filmstab:
Regie: Clint Eastwood
Produktion: Clint Eastwood, Paul Haggis
Drehbuch: Paul Haggis, F. X. Toole
Vorlage: F.X.Toole
Filmmusik: Clint Eastwood, Lennie Niehaus
Weitere Infos:
US-Titel: Million Dollar Baby
Genre: Drama
Land: USA
Jahr: 2004
Länge: 137 Minuten
FSK ab 12 Jahren
Studio: Arthouse
Oscars 2004:
Bester Film
Beste Hauptdarstellerin - Hilary Swank
Bester Nebendarsteller - Morgan Freeman
Beste Regie - Clint Eastwood
Meine Meinung:
Kaum jemand in Hollywood hat so viel Erfahrung wie Clint Eastwood. Er ist zwar im Herbst seiner Karriere angekommen, doch bringt auch diese Jahreszeit viel mit sich. Die wahre Geschichte der Boxerin Maggie Fitzgerald brachte Eastwood nicht nur dazu sich wieder auf den Regiestuhl zu setzen, sondern auch gleich die Hauptrolle selbst zu spielen. Million Dollar Baby ist aber viel mehr als ein Rocky Film auf weiblich. Million Dollar Baby ist ein weit aus größerer Film, der zwei Lebensdramen verbindet.
Eastwood hat sich mit Freeman einen weiteren Altstar aus Hollywood mit ins Boot geholt. Wenn man Freeman in einen Film steckt, kann man davon ausgehen, dass er sein bestens abruft. So auch ihr. Ich bin zwar nicht immer eins mit den Entscheidungen wie die Oscars vergeben werden, doch mit Morgan hat man im Jahr 2004 sicher den richtigen erwischt. Hilary Swank dagegen war wohl eine risikoreiche Entscheidung. Sie war damals noch nicht so bekannt. Doch da die ganz großen Namen dankbar abgesagt haben und sich heute wohl selbst in den Hintern dafür beißen werden, hat man mit Hilary eine sehr ansprechende Person für diese Rolle gefunden. Ihr Oscar geht sicher auch in Ordnung.
Sehr gut ist es meiner Meinung nach gelungen einen am Anfang sehr Sportlastigen Film immer mehr in ein Sozialdrama zu drehen. Zuerst ist man von der Dynamik der Ringszenen begeistert und hat manchmal sogar das Gefühl man würde selbst mitschlagen, doch dann dreht sich alles und man meint selbst geschlagen zu werden. Genau ins Herz. Rührseligkeit setzt immer mehr ein. Zum Schluss des Films wird man dann vor eine Frage gestellt, die wohl jeder für sich allein entscheiden muss. Eastwood übernimmt zwar für diesen Film die Entscheidung, doch ob sie richtig oder falsch war, muss jeder Zuschauer für sich selbst ausmachen.
Million Dollar Baby ist ein ganz großer Film, der zu recht seinen Oscar bekommen hat. Drei wirklich hochkarätige Schauspieler machen einen absolute Meisterleistung, um diesen Film nach ganz oben zu bringen. So einen Film sollte jeder gesehen haben. Dies ist ein wahrer MUSS Film.
...
ein Testbericht von Elfe042006-09-01 21:22:04vom 01.09.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Tolle Handlung...Nachteile/Kritik: sehr traurig
HI Filmfreunde,
heute habe ich in der Bibliothek mal ins Blaue gegriffen und dabei
ist dieser Film heraus gekommen. Ich habe ihn nicht bewusst
gewählt, sondern einfach irgendwas. Und damit habe ich zwar ins
Blaue gegriffen, aber ins Schwarze getroffen.
Der Film verlief zwar ganz anders, als ich ihn erwartet hatte, aber
das war das prickelnde daran. Erst nach dem Film laß ich die
Rückseite der DVD und auch dort hätte ich nicht erwarten können
wie der Film verläuft.
Also geht es mal los jetzt hier:
Kein Anderer als Morgan Freemann erzählt die Geschichte von
Franky Dunn, der sein Leben als
Boxtrainer und Manager im Ring
verbringt. (Eigentlich mag ich Boxfilme nicht, weil die immer so
traurig sind und weil ich den Sport überhaupt nicht mag).
Morgan Freemann oder im Film Scrap ist der Einzige, der
Zugang zu dem ehrgeizigen Franky hat. Er war selbst mal Boxer
aber hat wohl tierisch was auf die Mütze bekommen und
dann aufgehört. Franky hat zwar immer schon große Boxer
trainiert aber hat noch nie einen Weltmeister aus Einem gemacht,
weil er seine Boxer immer zu lange rauszögert. Und so
kündigte ein tolles Talent, der zu Beginn des Films ziemlich
vermöbelt wird und Franky hat keinen Schützling mehr.
Bis die hübsche Hilary Swank aufkreutzt. Auf dem Cover dachte
ich erst, es ist Angelina Joli,aber Swank ist viel symphatischer
und authentischer. Sie hat mir am allerbesten in dem Film
gefallen. Sie ist superehrgeizig und hat nur das Ziel Boxen!
Nach langen Überredungskünsten trainiert sie Franky dann
auch obwohl er eigentlich keine Frau trainieren wollte.
Sie kommen sich sehr nah und es entwickelt sich eine Art
Vater-Tochter Beziehung, denn Franky hat ne Tochter, zu der
er aber keinen Kontakt hat. Es kommt wie es kommen musste,
Maggi (also die Boxerin) gewinnt einen Kampf nach dem
Anderen, aber sie schlägt die Gegnerinnen immer schon in
der ersten Runde, sodaß Sie keine Kämpfe mehr bekommt.
Da es im Sport aber immer korrupt zu geht, erledigt das
Franky aus seiner Tasche. Dann kam der riesen Kampf um
den Weltmeistertitel. Ich dachte mir schon, dass das ne
harte Nuss wird und das jetzt irgendwas passieren muss.
Der Film war ungefähr an der Hälfte seiner Spielzeit ange-
kommen. Was sollte also noch großartig passieren?
Die Wende hat mich dann an Titanic erinnert. Von 100 auf
Null. Der Kampf wird brutalst und obwohl sie beinah
gewonnen hätte, holt das andere Biest aus und haut ihr
eine so dermassen ins Gesicht, dass sie fällt und dann noch
auf so einen Ringstuhl,der da eigentlich gar nicht hätte sein
dürfen.
Sie bricht sich enige Wirbelsäulenknochen, muss künstlich
beantmet werden und es besteht keine Chance mehr auf
Heilung. Was dann in der letzten Stunde des Filmes
passiert ist einfach nur noch so traurig, dass man gebannt
in die Mattscheibe schaut und wissen will, wie es weiter geht.
Aber das verrate ich euch nicht, denn das wäre ja jetzt auch
zu blöd oder? Also schaut ihn euch selber an. Es lohnt sich
auf jeden Fall.
Der Film wurde mit 4 Oscars und 2 Golden Globes prämiert.
Franky ist kein geringerer als Clinkt Eastwood, der neben der
Hauptrolle auch noch die Filmmusik komboniert hat (die ist
absolut super), die Regie gemacht hat und auch noch das
ganze produziert hat. Hut ab vor diesem Mann !!
Viel Spaß beim gucken und Taschentücher nicht vergessen !!
ein Testbericht von AcidBurn62006-05-15 07:28:02vom 15.05.2006Empfehlung: ja
Vorteile: gute geschichte und ausgezeichnete Handlung...Nachteile/Kritik: -----
Ich werde jetzt in meinem Bericht nicht alle kleinen Details über diesen Film niederschreiben, denn ich möchte euch nicht die Lust daran nehmen, ehr sollte dies ein Anreiz dafür sein sich diesen Film an einem gemütlichen abend mit einem gutem Getränk und auch guten Freunen vor dem Fernseher, einen Kino bzw. DvD Abend der alten manier. zu verleben.
-> Für welche Zielgruppe ist dieser Film oder anderst herum wer sollte dich diesem Film anschauen?
Ich möchte diesen Film vor allem denjenigen die sich für Sportlerfilme und/oder Filme vom Boxsport zu begeistern
sind näherbringen, doch auch denen unter Ihnen die ein Faible für große gefühle haben. Und sich auch gerne einmal einen guten Film anschauen der kein Offensichtliches "HAPPYEND" in alter Hollywoodmanier zu bieten hat. Also ein breites Publikum für die dieser Film einen ganzen Abend spaß und bestimmt darüberhinaus einen großen batzen Gesprächsstof im kreis der Freunde und Bekannten bietet.
-> Wovon handelt der Film?
In kurzen Worten beschrieben handelt der Film von zwei Ehenmaligen Profiboxern die sich nach ihrer Kariere als aktive Boxer einen "GYM" gekauft haben und dort neue vielversprechende Boxneulinge Trainieren. Doch wie sich alle in der Zeit ändert trifft auch der alte Box-Trainer Frank Dunn (Clint Eastwood) auf eine aufstrebende weibliche Boxerin. Obwohl Frank es beharlich ablehnt Frauen zu Trainieren bleibt Maggy (Hilary Swank) eisern und versucht auch gegen die Ratschläge und mit kleinen hilfen von Scrap (Morgan Freeman) einem EX- Boxer ihren weg zu gehen. Doch auch der härteste Mann hat auch ein Herz und lässt sich erweichen und geht teilweise gegen seinen Willen gemeinsam mit Maggy den weg zum finalen Kampf um den Welltmeister Tittel. Doch dann pasiert das was keinem Sportler je passieren sollte und die Freundschaft zwischen Maggy und Franky wird auf eine schwere Probe gestellt.
-> In den Hauptrollen
Clint Eastwood
Morgan Freeman
Hilary Swank
und mit Michelle Rodriguez in der Nebenrolle.
-> Meine Meinung
Ich persönlich finde das dieser Film eine gelungene und vor allem fesselnde möglichkeit schöne Abende vor dem Fernseher zu verbringen, sollte das Wetter das so wollen. Ich habe einen sehr merkwürdigen Filmgeschmack und bin nicht sehr einfach zu begeistern, aber dieser Film hat es mir angetan und verdient auch von Euch eine Chance.
Also solltet Ihr mal nicht wissen solltet was ihr an einem verregneten und ungemütlichen machen sollt, dann Empfehle ich euch einfach mal in der Viedeothek um die Ecke und diesen Film ausleihen, er ist es Wert.
-> Anmerkung in eigener sache
Ich hoffe Euch einen bei Eurer entscheidung was diesen Film angeht ein Wehnig geholfen zu haben. Und bitte vergesst die Bewertung und Kommentare nicht, damit ich weiß was ich in meinen Zukünftigen Berichten verbessern kann.
...
ein Testbericht von Jinxx2006-04-22 15:00:34vom 22.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: - Schauspieler
- Handlungsentwicklung
- Gefühl
- Melancholie
- kein Happy End...Nachteile/Kritik: - lange Anlaufphase
Allgemeines zum Film
- Kinostart Deutschland: 24.03.2005
- Genre: Drama, Lovestory {wobei es doch weniger Lovestory ist,wie ich finde}
- USA 2004
- laufzeit: ca. 133 Minuten
- FSK: ab 12
- Regie: Clint Eastwood
- Drehbuch: Paul Haggis
FSK
Ja, ab 12 Jahren ist rein theoretisch schon ok, aber ich finde einfach, dass der Film eine gewisse Reife erfordert, die 12 Jährige wahrscheinlich eher noch nicht besitzen..
Darsteller
Frankie Dunn ... Clint Eastwood (Mystic River)
Maggie Fitzgerald ... Hilary Swank (The Core, 11:14)
Eddie "Scrap-Iron" Dupris ... Morgan Freeman (Im Netz Der Spinne)
Danger Barch ... Jay Baruchel (Nemesis Game)
Big Willie Little ... Mike
Colter
Billie ... Lucia Rijker
Vater Horvak ... Brian F. O'Byrne (Banditen)
Shawrelle Berry ... Anthony Mackie (Das Gesicht Der Wahrheit)
Earline Fitzgerald ... Margo Martindale (Zauberhafte Schwestern)
Mardell Fitzgerald ... Riki Lindhome
Omar ... Michael Pena (L.A. Crash)
Billies Manager ... Benito Martinez (Saw)
Mickey Mack ... Bruce MacVittie (Im Zeichen Der Jungfrau)
Inhalt
The Hit Pit ist eine kleine Boxerschule, die auch schon bessere Zeiten erlebt hat. Der Besitzer Frankie Dunn (Clint Eastwood) hatte schon viele Boxer unter seinen Fittichen. "Always protect yourself" seine Maxime im Ring und ausserhalb hindert ihn aber, seine Schützlinge in lukrative Titelkämpfe steigen zu lassen.Sein einziger Freund ist Eddie "Scrap-Iron" Dupris (Morgan Freeman). Der Ex-Boxer hält den Hit Pit sauber. Er wohnt, wo er arbeitet und seines ganzes Leben verbracht hat - in Boxringnähe.
Eines Tages stolpert Maggie Fitzgerald (Hillary Swank) in den Gym. Sie ist gewillt im Boxen Grosses zu erreichen. Doch Maggie ist zwar schlagfertig, aber noch nicht fertig zum Schlagen. Frankie findet sie zu alt und würde sowieso nie Frauen trainieren. Doch die mausarme Maggie trainiert bis zum geht nicht mehr. An ihrem 32. Geburtstag macht Frankie ihr das grösste Geschenk: Er wird ihr Trainer. Maggie entwickelt sich zum Knockout und haut die Gegnerinnen in Serie aus dem Ring. Das ungleiche Duo entwickelt einen Familiensinn, den beide lange verloren geglaubt haben. Doch das Wettkampfglück dauert nicht ewig. Bald kämpfen die beiden gegen das Schicksal fern von den Boxarenen dieser Welt...
zelluloid.de
Persönliche Meinung
Während am Anfang noch alles auf eine seichte Art der Unerhaltung zur Freude der boxbegeisterten Zuschauer hindeutet, erfährt der Film doch eine gewaltige Wende und findet letztendlich den erwünschten Tiefgang.
Zuerst habe ich mich einfach nur gefragt, wofür es die zahlreichen Oscars (Beste Hauptdarstellerin, Beste Regie, Bester Film, Bester Nebendarsteller) gab, da der Anlauf recht lang gedauert hat und mich das Boxen nun nicht so sehr begeistert, wie manch anderen. Doch mit zunehmender Laufzeit wachsen einem die 3 Hauptfiguren doch ans Herz und man kann sich immer mehr mit dem Geschehenen anfreunden.
Zudem ist es der 1. Film, in dem mir Hilary Swanks nervige Synchronstimme schon nach kurzer Zeit vollkommen gleichgültig gewesen ist, da sie von der Handlung einfach überspielt wird. Die anfängliche Langeweile verschwindet nach etwa der Hälfte des Films und die Grundstimmung gegen Ende hin artet in Melancholie aus und man fragt sich einfach nur "Kann das denn alles gewesen sein? Wie verdammt ungerecht ist das eigentlich?".
Die Tatsache, dass es kein Happy End gibt, macht den Film viel interessanter, realitätsnäher und einfach bitter-süß.
Apropos süß: Wie herrlich sind denn bitte Clint Eastwood und Morgan Freeman als streitendes altes Ehepaar? Einfach herrlich, den beiden bei ihren Auseinandersetzungen zu zu schauen. Dieser eingeschobene Zynismus ist einfach toll.
DVD
- Extras: leider nur den englischen/deutschen Trailer zu "Million Dollar Baby" und Werbung für andere Filme, gerade hier hätte mich mehr Bonusmaterial interessiert.
- Format: Dolby, DTS Surround Sound, PAL, Surround Sound
- Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
- Bildformat: 16:9, 2.35:1
- DVD Erscheinungstermin: 4. Oktober 2005
- Produktion: 2004
Preis
Man kann die Einzel-DVD ab 9,49€ bei Amazon.de ergattern, wobei ich glaube, dass dieser Film wirklich Lust auf mehr Extras macht und die 2Disc-Edition verlockender klingt.
Fazit
Wer hätte gedacht, dass Sport und Gefühl doch zusammen passen?
Also dieser Film beweist das, glaube ich, am besten.
Unbedingt anschauen, sehr sehenswert und er hat die Oscars auf jeden Fall verdient!
...
Volker111, 09.04.2007
Ein toller, aber auch sehr schwieriger Film, der den Sport mit dem kaum lösbaren Dilemma der Sterbehilfe verbindet. Nebenbei, die Hauptantriebsfedern im Sport sind Gefühle, bei allen Beteiligten.
kengi, 22.04.2006
Beim FSK gebe ich dir recht - das ist oft nicht passend, da meiner Meinung nach zu wenig Kriterien berücksichtigt werden.
bugzz, 22.04.2006
Ein sehr guter Bericht! Sehr hilfreich!
Würde mich sehr über eine Gegenbewertung freuen
ein Testbericht von Skywalkeratwork2006-02-16 22:07:46vom 16.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Clint Eastwood, Morgan Freeman und Hilary Swank ! Tolle ruhige Musik, passt zur Atmosphäre des Films ! Tolle Handlung mit einem aus meiner Sicht nicht erwarteten Ende ! Einfach ein richtig tolles Drama, sehr gelungen ! ...Nachteile/Kritik: Das ich ihn noch nicht auf DVD habe : - )
Vorwort
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Alle sprachen damals immer über den so tollen Film "Million Dollar Baby" und da dachte ich mir, bevor ich ihn mir auf DVD kaufe, schaue ich ihn mir erstmal auf Premiere an, wo ich noch 4 Filme kostenlos habe für Premiere Direkt. Daher kam es gerade passend und ich schaute ihn mir also mit sehr hohen Erwartungen an muss ich zugeben und mal sehen ob er mich am Ende nicht enttäuscht hat!
Kurze Infos zum Film
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Also für die Einzel-DVD von Million Dollar Baby zahlt man aktuell noch 18,99 Euro bei Amazon.de,
daher bin ich froh, ihn im Grunde umsonst sehen zu dürfen und 3 Filme sind noch für mich frei bei Premiere Direkt :-) Erschienen ist der Film auf DVD im Oktober 2005 und die Produktion war im Jahr 2004, wie gewohnt aus den USA. Freigegeben ist er ab 12 Jahren und die Laufzeit beträgt 127 Minuten. Das Buch zum Film stammt von F. X. Toole und die Musik von Clint Eastwood höchstpersönlich, der hier nicht nur als Hauptdarsteller fungierte, sondern auch gleichzeitig Regie geführt hat. Und man muss auch dazu sagen, es ist nicht zum ersten Mal das er Regie geführt hat, dies hat er auch schon bei Space Cowboys oder Perfect World gemacht und vielen anderen Filmen mehr. Also mehr als nur begabt Clint Eastwood und nicht umsonst hat dieses Drama auch einige Oscars eingeheimst!
Die Schauspieler
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Cl int Eastwood spielt Frankie Dunn
Hilary Swank spielt Maggie Fitzgerald
Morgan Freeman spielt Scrap
Margo Martindale
Brian F. O´Byrne
Jay Baruchel
Lucia Rijker
Riki Lindhome
Mike Colter
Anthony Mackie
Die Hauptcharaktere in diesem Film sind eigentlich nur 3, nämlich Frankie, Maggie und Scrap. Alle drei sind erstklassige Schauspieler bzw. Schauspielerinnen, obwohl ich zugeben muss, bei Hilary Swank erstmal zu schauen wo sie genau schon mitgespielt hat. Da wäre z. B. The Core, Boy´s don´t Cry oder der aktuelle Streifen 11:14. Und das sie hier für diese Rolle wirklich einiges für ihren Körper getan hat, erkennt man auf Anhieb, denn sie verwandelt sich regelrecht, was man ihrem Körper ansieht. Also schon eine richtig tolle Besetzung und das kann man von Clint Eastwood und Morgan Freeman sowieso behaupten, selbst wenn man den Film noch nicht gesehen hätte. Und Clint Eastwood hatte mit diesem Film sicherlich viel zu tun, als Schauspieler sowie als Regisseur und dann war er ja auch noch für die Musik zuständig und er ist ja nicht gerade der Jüngste, was man ihm halt auch langsam ansieht, keine Frage, aber dies ist auch bei Morgan Freeman so langsam der Fall wie ich finde. Um auch nur ein paar Filme von Clint Eastwood zu nennen, sage ich mal Die Brücken am Fluss, In the Line of Fire oder Space Cowboys und bei Morgan Freeman natürlich Sieben, Batman Begins oder Robin Hood. Die Hauptrollen haben aber eher Hilary Swank und Clint Eastwood, Morgan Freeman schaltet sich nur manchmal ein, hat aber trotzdem eine wichtige Rolle wie ich finde. Alles in allem wird viel Wert auf die Charaktere gelegt und deren Eigenschaften, was dem Film und der Handlung sehr zugute kommt, aber seht selbst!
Die Handlung
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Frankie Dunn ist schon ziemlich alt, er hat sein ganzes Leben am Ring verbracht, ob nun als Trainer oder Manager. Und derzeit hat er wieder einen sehr guten Boxer in seinen Reihen, den er nun schon seit fast 8 Jahren trainiert und der bald bereit ist für seinen großen WM-Kampf. Doch 2-3 Kämpfe benötigt er noch laut Frankie, doch sein Boxer hat langsam nicht mehr die Geduld dafür. Er wechselt deshalb zu einem anderen Manager, der ihm gleich seinen WM-Kampf besorgt und das mit Erfolg. Frankie´s Problem ist eigentlich, das er ihn schützen wollte, zu sehr denn Boxer haben in der Regel nur eine einzige Chance bei einem WM-Kampf, geht dieser verloren ist meist auch die Karriere direkt beendet. Doch nun hat er nur noch sein Box-Studio zusammen mit seinem Freund und Ex-Boxer Scrap, der in dem Box-Studio lebt und sein Leben ausklingen möchte. Scrap steht Frankie auch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, hält das Box-Studio auf Vordermann und lebt sein Leben. Doch eines Tages tritt Maggie Fitzgerald in sein Leben, eine Boxerin die es mit ihren 32 Jahren nochmal wissen möchte...
Er sieht Maggie eigentlich als ein Problem an, er möchte erstens keine Frauen trainieren und dazu hat er selbst private Probleme, denn seine Tochter hat sich von ihm abgewendet und dafür betet er jetzt schon 23 Jahre lang in der heiligen Messe. Es steckt also ein weicher Kern im Innern dieses Mannes, der manchmal sehr kalt wird, aber im Grunde immer das Beste aus jedem Boxer herausholt. Und das macht er nun auch bei Maggie Fitzgerald, die durch sein Training trotz ihres hohen Alters es nochmal schafft, einen WM-Kampf zu bekommen, nachdem sie hart trainiert hat und viele Kämpfe davor gewonnen hat. Und eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg war ihr Trainer Frankie, der ihr beigebracht hat, das die Deckung das Wichtigste ist beim Boxen, auch wenn sie persönlich ihre Gegnerinnen meist in der 1. Runde schon zu Boden gebracht hat. Und somit steht der große WM-Kampf bevor und ihre einzige Chance den Durchbruch nochmal zu schaffen, denn dies war und ist ihr größter Traum, weil sie niemals richtig viel hatte, bis auf sich selbst...
Sie kämpft gut in ihrem WM-Kampf, doch es passiert etwas Schreckliches, denn ein Stuhl im Ring, wo sie mit dem Kopf aufschlägt, beendet ihre Boxer-Karrierre und dabei war sie so nah dran. Und somit beginnt eine neue Art der Beziehung zwischen Frankie und Maggie...
Mehr möchte ich jetzt nicht verraten, es geht auf jeden Fall vor allem am Ende nicht nur ums Boxen, sondern um eine wahre Freundschaft, die beide schon lange gesucht haben und nun gefunden. Das Boxen rückt mehr und mehr nach diesem WM-Kampf in den Hintergrund, das vorher noch Thema Nummer Eins war. Daher wirklich ein enorm gutes Drama, was man nur weiterempfehlen kann!
Meine Meinung
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Alles in allem kann ich auch diesem Film nur ein "Sehr gut" geben und sicher wird er irgendwann wenn er etwas günstiger ist, auch in meiner DVD-Sammlung zu finden sein. Solche Dramen mag ich einfach gerne, erinnert mich zudem ein wenig an den Film Ali und ich glaube Comeback ist auch so etwas Ähnliches, welchen ich aber mit Russell Crowe leider noch nicht gesehen habe, kommt aber sicher noch. Einfach neben Action, Horror oder Science-Fiction auch meine Welt, die ich ab und zu super gerne sehe und daher bin ich hier trotz hoher Erwartungen nicht enttäuscht worden. Überall hat man gehört wie toll dieser Film doch sei und nicht umsonst hat er ein paar Oscars abgesahnt, das nämlich zurecht und Clint Eastwood besticht nicht nur als Regisseur, sondern wie gewohnt auch als Schauspieler, neben den tollen weiteren Schauspielern Morgan Freeman und Hilary Swank. Also kurz gesagt, neben den tollen Darstellern besticht natürlich vor allem die tolle Handlung, sehr dramatisch, im Ring sogar mit ein wenig Action was sehr gut inszeniert worden ist und daher eine gesunde Mischung und irgendwie nicht das typische Ende was man erwartet hat muss ich zugeben. Genau das macht den Film denke ich auch so besonders, man erwartet es so nicht, zumindest hatte ich es so nicht erwartet, kann ja auf jeden unterschiedlich wirken. Die Musik zudem ist sehr schön gemacht, nicht zu aufdringlich, genau richtig für diesen Streifen, der allgemein eher ruhig wirkt, genau die richtige Atmosphäre wie ich finde. Clint Eastwood hat hier wirklich alles richtig gemacht und er hat ein Händchen für richtig gute Filme, deshalb bitte nicht verpassen. Ein "Sehr gut" und ein eindeutiges Empfehlenswert bekommt er auch von mir, wo ich sicherlich nicht der Einzige sein werde. Daher reinschalten wenn er irgendwann mal im Free-TV läuft oder halt sich ihn auf DVD kaufen oder ausleihen. Daher viel Spaß beim Genießen, euer sportlicher Sky!
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ein Testbericht von tikett20002006-02-01 15:00:03vom 01.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: - Ätmosphärisch einmailig
- Top-Schauspieler
- Anspruchsvolles Thema...Nachteile/Kritik: - Vielleicht Für Den Einen Oder Anderen Zu Langatmig
Vieles hat man gehört im Vorfeld über diesen Film. Grandios, streitbar, heikel, gar ein Meisterwerk sollte es sein. Und ich kann dazu sagen, dass alles zutrifft. Million Dollar Baby ist kein typischer Hollywood-Streifen, der es darauf anlegt den Zuschauer durch unnötig sentimentale Musikuntermalung oder Zeitlupeneinsätze emotional zu berühren. Dieser Film berührt den Zuschauer aus sich selbst heraus und verzichtet auf den altbekannten Schnickschnack.
Einzig und alleine in der Schlüsselszene des Films kommen Effekte zum Einsatz.
Für diejenigen, die den Film nicht gesehen haben, muss gesagt werden, er fängt harmlos an,
entwickelt sich allerdings zu einem echten Film zum nachdenken.
Frankie (Clint Eastwood) führt ein mindererfolgreichen Boxclub, der mit durchschnittsboxern besetzt ist.
Er selbst war einmal ein großer Trainer, ist aber ein gebrochener Mann, nachdem sein Schützling Eddie "Scrap" Dupris (Morgan Freeman) ein Auge nach seinem Kampf verlor. Frankie fühlt sich seitdem dafür verantwortlich.
Diese Schuld, die auf seinen Schultern lastet, und der nicht mehr vorhandene Kontakt zu seiner Tochter, hindern ihn daran, ein ganz großer Trainer zu werden, der er unstreitig sein könnte.
Eines Tages kommt Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) in den Club und möchte von Ihm trainiert werden. Anfangs weigert er sich, da er keine Frau trainieren möchte und sicherlich auch Angst hat.
Irgendwann wird Frankie allerdings weich und Maggie steigt zum großen Newcomer in der Boxszene auf. Dieser Aufstieg gipfelt im Kampf gegen eine deutsche Boxerin, dem Champion. Ein wahrlich dramatischer Kampf.
Hiermit ist nur die Hälfte des Filmes beschrieben. Die andere Hälfte bedarf keiner Erklärung, sie MUSS selbst gesehen werden.
Dieser Film ist absolut sehenswert, regt zum Nachdenken an und ist besetzt mit Topschauspielern. Simpel aber großartig. Ansehen!!!
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ein Testbericht von Krawuzikabuzi2005-11-17 16:03:59vom 17.11.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr gute Schauspielerische Leistung !...Nachteile/Kritik: Nicht
Wenn einer daran schuld ist, dass man Hollywood und seine Filme noch nicht ganz aufgegeben hat, dass man noch die Hoffnung hegt, jenseits des Atlantiks sei noch etwas anderes möglich als eiskalt kalkulierte, bewusst stupide Mainstream-Produkte, pubertär-infantile Brachialkomödiantik mit Adam Ben Sandler Stiller, patriotisch-idiotische Zelluloid-Verschmutzung oder öde Fortsetzungs-Neuaufgüsse, dann ist es Clint Eastwood.
Sein MILLION DOLLAR BABY ist ein Juwel !!!!
Ein Boxerfilm? Gewiss, aber nicht nur. Sondern auch ein Boxtrainerfilm. Und ein Clint-Eastwood-Film. Bei diesem Regisseur gibt es kein Schwarz-Weiß / Gut-Böse. Sondern nur Schattierungen von Grau. Jeder Gewinner ist
auch ein Verlierer oder trägt zumindest den Keim des Verlierens in sich. Und umgekehrt haben die Verlierer auch viele glückliche Momente. Die Melancholie des (späten) Clint Eastwood.
Mein Kritikerfreund Huber meinte in der "Presse", Eastwood sei einer der letzten, die noch das klassische Hollywood-Kino - das gute, alte - fabrizieren. Aber das reicht nicht aus, um diesen singulären Filmemacher zu würdigen.
Eine Frau will mit 31, fast schon 32, noch Profiboxerin werden. Eigentlich zu spät, teilt ihr der Mann mit, den sie als Trainer haben will. Der sie lange zurückweist. Wie sie ihn doch für sich gewinnen kann, wie sie aus einem Existenz am Rande des Lebens und der Träume doch auszubrechen mag und zum ersten Mal so etwas wie Glück und Erfolg verspürt, sieht man durch die großartige Darstellung von Hillary Swank. Ihr Lächeln ist so strahlend, aber es hat eine stählerne Härte ebenso wie es das Lächeln jener ist, die zu oft geschlagen worden sind, und die lächeln, um zu überleben.
Und es geht auch noch um das Thema Sterbehilfe. Wobei Eastwood anders als Amenábar in MAR ADENTRO jegliches kitschige Zuviel vermeidet. Es gibt bei ihm Sentimente, aber keine Sentimentalitäten. Er berührt, ohne zu rühren. Das konnte Eastwood schon in PERFECT WORLD und THE BRIDGES OF MADISON COUNTY, und er kann es noch immer. Von so viel Vergeblichkeit erzählt dieser Regisseur, dass man ihm am liebsten ein pessimistisch-düsteres Menschenbild unterstellen möchte.
Weit ist er gekommen, dieser bald 75-jährige Ex-Italowestern-Held und Ex-Dirty-Harry. Und jemand geworden, der ziemlich viel über die Menschen und das Leben weiß. Und es - als Regisseur - filmisch zu vermitteln versteht. Ist er also sanft, altersmilde geworden? Vielleicht. Aber wie lautet einer der Schlüsselsätze von MILLION DOLLAR BABY: "Tough ain't enough."
Ein großer Film. Strikte Empfehlung.
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glowhand, 17.11.2005
etwas ausführlicher und übersichtlicher wäre besser gewesen, gerade bei einem bericht für einen film. trotzdem hilfreich!
lg,
glowhand.