Walter Moers: Die 13 1/2 Leben des Käpt''n Blaubär
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Walter Moers: Die 13 1/2 Leben des Käpt''n Blaubär
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Testberichte Walter Moers: Die 13 1/2 Leben des Käpt''n Blaubär

 (Taschenbuch)
4.8 von 5
Platz 5 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - Die".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
Meinungen:
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Walter Moers: Die 13 1/2 Leben des Käpt''n Blaubär Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (10/10).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Ideenreichtum, Bilder, spannende Abenteuer
  • Abwechslung, Spannung und leichte Kost, Fantasievoll
  • eigentlich alles
  • sehr fantasiereich, überraschend, spannend
  • witzig, viele kreative und abstruse Ideen, spannende Erzählung
Nachteile/Kritik
  • die Sannung bleibt nicht immer, unnütze Beschreibungen
  • Geschmack ist etwas individuelles
  • manchmal etwas zu genau beschrieben
  • nichts für gestandene Realisten!
  • vielleicht zu kurz?
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Regan

Wissen ist Nacht!

ein Testbericht von 2010-07-17 12:20:09 vom 17.07.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Ideenreichtum, Bilder, spannende Abenteuer...
Nachteile/Kritik: die Sannung bleibt nicht immer, unnütze Beschreibungen
Da ich von „Rumo & Die Wunder im Dunkeln“ von Walter Moers so begeistert war, wollte ich mir auch irgendwann mal ein weiteres Buch von ihm kaufen. Von den Zamonien-Büchern blieben also noch „Ensel und Krete“ und „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ übrig. Da man den Käpt’n Blaubär schon von „Die Sendung mit der Maus“ kennt und ich das nie besonders gern geschaut habe, war ich vorerst etwas skeptisch. Aber die Tatsache, dass es sich dabei um ein Buch aus Zamonien handelt und genauso viel abstrakte und lustige Abenteuer wie bei Rumo verspricht, habe ich über meine Zweifel hinweggesehen und habe es einfach gekauft.


..::Walter Moers::..

Den Autor dieses Buches werden wohl die meisten von euch kennen. Wem der Name Walter Moers schon nichts sagt, der kennt vielleicht eines seiner berühmtesten Werke: Das kleine Arschloch, die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär, der Fönig oder Rumo. Und das ist noch lange nicht alles, was Walter Moers bisher erschaffen hat. Die Meisten seiner Werke stammen allerdings aus seiner selbsterfundenen Welt „Zamonien“, die von Lindwürmern, Wildschweinlingen, Haifischmaden, Schrecksen, Hundlingen und vielen anderen Kreaturen besiedelt wird.
Eigentlich verfasst Walter Moers hauptsächlich Comics (wie zB Das kleine Arschloch“), aber im Jahr 1999 brachte er seinen ersten Roman heraus: Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär. Darauf folgten dann zahlreiche andere Romane aus Zamonien.


..::Andere Bücher aus Zamonien::..

Rumo & die Wunder im Dunkeln
Ensel und Krete
Die Stadt der Träumenden Bücher

Alle Bücher sind abgeschlossen und setzen nicht voraus, dass man ein anderes Buch aus Zamonien schon gelesen hat. Letztendlich spielen alle in der selben Welt, aber trotzdem oft an anderen Orten und mit anderen Personen. Nur ab und zu trifft man mal eine Person aus einem anderen Buch wieder. Trotzdem gibt es in den Büchern keine festgelegte Reihenfolge und jedes erzählt seine eigene Geschichte aus dem Land Zamonien.


..::Inhaltsangabe::..

Käpt&rsquo ;n Blaubär wurde nicht geboren. Das nächste, an was er sich erinnert ist, dass er in einer kleinen Nussschale auf dem Meer herumtreibt und direkt in den Malmstrom, einen riesigen Wasserstrudel, zusteuert. Gerade noch in letzter Sekunde wird er von den Zwergpiraten, einer Piratenbande die genauso klein ist wie der Blaubär, entdeckt und gerettet. Auf deren Schiff lernt er einiges über Wellen, Knoten und vor allem, dass eine gute Lüge meist besser und interessanter als die Wahrheit ist. Doch eines Tages ist er zu groß für das Zwergpiratenschiff und die Zwergpiraten setzen in schweren Herzens auf der Klabauterinsel aus. Ängstlich und allein belauscht er die gruseligen Geräusche der Klabauterinsel in der Nacht und es dauert auch nicht lange, bis die Klabautergeister auf ihn aufmerksam werden. Dem kleinen Blaubär wird dann alles zu viel und er fängt an, bitterlich zu weinen. Die Klabautergeister sind völlig begeistert von der Heulsuse, weil sie selbst keine Gefühle haben können und den Tränenausbruch von dem kleinen Blaubär völlig beeindruckend finden. Nachdem der Blaubär sich einige Zeit auf der Klabauterinsel durch Heuleinlagen über Wasser hält, entscheidet er sich eines Tages von der Insel zu fliehen und gelangt dann mit einem kleinen Floß auf eine unbewohnte Insel, die sich als ein Schlaraffenland herausstellt. Doch das neu gefundene Paradies ist trügerisch, so kommt es, dass sich die Insel als eine Fleischfressende Pflanze herausstellt, die ihn zuerst mästen und dann auffressen will. Gerade in letzter Sekunde wird er von dem Pterodaktylus Mac gerettet, der bei einer Rettung immer auf die letzte Sekunde wartet. Bei ihm lebt er dann einige Zeit und hilft ihm bei seinen zahlreichen Rettungsaktionen. Als Mac in Rente geht, setzt er den Blaubär in der Nachtschule von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller ab. Nachdem seine Lehrzeit bei dem Professor vorbei ist, möchte er unbedingt nach Atlantis gelangen, der Hauptstadt von Zamonien. Deshalb begibt er sich auf eine lange Reise durch den großen Wald, durch verschiedene Dimensionen und durch die Süsse Wüste, nicht ohne die ein oder andere Gefahr, die auf ihn lauert...


..::Das Buch::..

Das Buch gibt es als Hardcover und als Taschenbuch. Ich habe mich für das Taschenbuch entschieden, da die Hardcoverausgaben von Piper ziemlich groß sind (größer als normale Bücher) und auch ziemlich viel kosten, nämlich 24,90 €. Das Taschenbuch ist von Goldmann-Verlag und hat mich 12,90 gekostet, was für ein Taschenbuch zwar viel sein mag, aber völlig in Ordnung ist, wenn man die vielen Bilder im Buch betrachtet. In der ersten Hälfte des Buches ist beinahe auf jeder zweiten Seite ein Bild, was bei der Herstellung auch ziemlich aufwändig gewesen sein muss. Das Buch ist in die 13 ½ Leben des Blaubärs aufgeteilt, wie mit einzelnen Kapiteln. Das Buch ist auch relativ dick mit seinen 703 Seiten.
Das Cover des Buches ist blau (die untere Hälfte dunkelblau, die obere hellblau). Es hängen viele Fäden hinunter und der Blaubär schaut zwischen den Fäden hindurch. Die Fäden sind keine normalen Fäden, dazu werde ich allerdings nichts sagen, weil sich das in dem Buch klären wird. Auf dem Buch steht erst in weißen Buchstaben der Name des Autors und darunter in gelb „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“.

ISBN: 3-442-41656-6


..::Kritik::..

Im Voraus muss ich sagen, dass es sich bei „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ keinesfalls um ein Kinderbuch handelt. Zwar kommt der Käpt’n Blaubär auch in einer bekannten Kindersendung, aber das Buch ist etwas ganz anderes. Es hat den gewohnten Witz von Walter Moers und es erzählt von den Abenteuern, die der Blaubär erlebt hat. Wenn man dabei an die nervige Kindersendung denkt, die ich schon früher nie mochte, könnte man fast meinen, das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun. Also lasst euch nicht von den Vorurteilen des Käpt’n Blaubär gegenüber beirren, falls ihr in Betracht ziehen solltet, das Buch zu kaufen.

Es gibt einfach Autoren, die mal gute und mal weniger gute Bücher schreiben. Auf der anderen Seite gibt es aber Autoren, und das sind nicht gerade viel, die schreiben ein gutes Buch nach dem anderen. Walter Moers scheint mir einer dieser Autoren zu sein. Ich kenne mittlerweile schon drei Zamonien-Bücher von ihm und ich fand bisher alle klasse und fesselnd. Auch das Buch „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ fand ich ziemlich spannend. Käpt’n Blaubär muss wirklich sehr viele kuriose Abenteuer bestehen, die teilweise wirklich völlig abstrakt und außergewöhnlich sind. So wandert er zum Beispiel einmal durch die Süsse Wüste, die ausschließlich aus Zucker besteht und versucht zusammen mit den Gimpeln (nomadisierendes Wüstenvolk) nach der Stadt Anagrom Ataf, die sich als halbstabile Fata Morgana herausstellt und die man erst mal einfangen muss. Das Buch wimmelt nur so von wahnwitzigen Abenteuern solcher Art und seltsamen Wesen, was mir an dem Buch ziemlich gut gefallen hat, weil man stets etwas zum schmunzeln hatte.
Wenn man jetzt solche Geschichten von einer Wüste aus Zucker und einer halbstabilen Fata Morgana hört, runzelt man erst mal die Stirn, doch in dem Buch nimmt man das einfach völlig ernst. Walter Moers schreibt seine Geschichten so lebendig, dass man das, was er schreibt, einfach ernst nehmen muss. Er schreibt seine Geschichten so überzeugend, dass das Buch zu keiner Sekunde gekünstelt oder unecht wirkt, trotz der teils wirklich eigenartigen Geschichten. Ich konnte mich in den Blaubär gut hineinversetzen und es kam mir so vor, als würde ich ihm auf Schritt und Tritt folgen.

Etwas ganz besonderes an dem Buch ist wohl der Ideenreichtum, den Walter Moers ganz offensichtlich hat und den man eventuell schon von Rumo oder seinen anderen Büchern kennt. In dem Buch kommen so viele verschiedene und abstrakte Abenteuer und Wesen vor, dass man sich während dem Lesen des öfteren fragt, wie man nur auf so etwas kommen kann. Jeder Mensch hat mindestens ein bisschen Fantasie, aber was Walter Moers teilweise zustande bringt, grenzt manchmal echt an Genialität. Es ist kaum zu glauben, dass manche Menschen so viel Fantasie haben, die sie dann auch noch gekonnt umsetzen. Oder welcher Mensch kommt auf die Idee, eine Wüste nur aus Zucker zu erschaffen, eine halbstabile Fata Morgana in seine Geschichte einzubauen, in der Fatome leben, die nur rückwärts sprechen können oder eine Stadt in einen Tornado zu bauen? Also ich nicht. Und wenn, dann sicher nicht so überzeugend und zahlreich wie Walter Moers es in seinen Büchern schafft.

Der Schreibstil von Walter Moers ist ziemlich flüssig zu lesen und in Ich-Form. Oft kam es mir so vor, als hätte ich nur kurze Zeit gelesen, doch als ich dann auf die Seitenzahl schaute und sah, dass ich teilweise sogar schon 100 Seiten einfach so mal hinter mich gebracht hatte, habe ich mich dann oft gewundert. Dass ich das Buch so schnell durchlesen konnte, lag wohl teilweise an den vielen Bildern, doch größtenteils wohl an dem flüssigen Schreibstil. Das ist, finde ich, ein großer Pluspunkt für das Buch.
Walter Moers’ Wortschatz und Wortgewandtheit ist einzigartig und abwechslungsreich. Auch in diesem Buch behält er seine gewohnt lustige und abstrakte Erzählungsweise bei. Er beschreibt alles sehr lebendig und genau, sodass man sich die verschiedenen Wesen und Orte gut vorstellen kann.

Was ich an dem Buch noch ziemlich gut fand waren die vielen Bilder. Zwar haben die Bilder in der zweiten Hälfte des Buches ziemlich nachgelassen, aber dennoch sind wirklich sehr viele Bilder vorhanden. Die Bilder sahen ziemlich lustig aus und haben dabei geholfen, sich einige Kreaturen oder Orte besser vorstellen zu können und haben stets Lust aufs Weiterlesen gemacht. So hatte man öfters auch mal Abwechslung beim Lesen, indem man sich die Bilder anschauen konnte. Zusätzlich zu den vielen Bildern gab es auch irgendwelche Daseinsformen, die lediglich über kleine Zettelchen kommuniziert haben, was dann auch als Bild in das Buch gedruckt wurde oder man konnte die Geschichte in Form eines Dialogs weiterlesen. Walter Moers hat sich wirklich viel Mühe damit gegeben (immerhin sind die Bilder von ihm selbst gezeichnet) seine Leser mit dem Buch zu unterhalten.

Leider konnte Walter Moers die Spannung nicht während des ganzen Buches auf der selben Höhe behalten. In dem Buch kommen immer wieder Auszüge aus dem „Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung“ von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller vor, was zwar einerseits hilfreich sein kann, aber oft wird ein Wesen, ein Phänomen oder etwas anderes über mehr als eine Seite erklärt und das kann manchmal ganz schön langweilig sein. Und nicht nur die Auszüge aus dem Lexikon waren manchmal langweilig, sondern die ganze zweite Hälfte des Buches hat oft stark nachgelassen, was Spannung angeht. Mal wird die Stadt Atlantis von allen möglichen Bewohnern bis zu der verschieden ausgefallenen Architektur der Stadt genau erklärt, was dann leider mehrere Seiten in Anspruch nehmen kann und dann wird man Zeuge eines Lügenduells zwischen dem Blaubär und Nussram Fhakir, dem Meister der Lügen, was dann einfach mal so vierzig Seiten lang ist. Ab und zu musste ich wirklich mit mir kämpfen, damit ich weiterlese. Ich habe mich auch oft gefragt, was denn zum Beispiel eine genaue Erklärung zur Architektur von Atlantis in dem Buch zu suchen hat!?


..::Fazit::..

Ich fand „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ ziemlich gut, auch wenn dem Buch an manchen Stellen einfach die Spannung fehlte. Die Auszüge aus Nachtigallers Lexikon, die etwas zu genaue Beschreibung der Stadt Atlantis und das viel zu lange Lügenduell haben manchmal ziemlich genervt, aber die vielen Bilder der unterhaltsame Schreibstil und die vielen abstrakten und spannenden Abenteuer, die der Blaubär bestehen muss, machen das wieder wett. Deshalb vergebe ich 8 Punkte von 10 und eine Empfehlung.

MfG Regan
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Mondlicht1957
Mondlicht1957, 24.07.2007
- sh LG Pet - Lesen und gelesem werden - so macht das hier Spaß -
Anton
Anton, 08.05.2012
toller testbericht,
freu mich über gegenlesungen

gruß Anton
wunderstumpen
wunderstumpen, 09.04.2007
Über Gegenlesung würde ich mich sehr freuen. LG Wunderstumpen
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bokajpf

Fantastische Fantasy

ein Testbericht von 2012-05-07 21:18:12 vom 07.05.2012
Empfehlung: ja
Vorteile: Fantasievoll, lustig, wunderbare Schreibart...
Nachteile/Kritik: ---
Autor: Walter Moers
Seitenzahl: 720 Seiten
Inhalt:

Dieses Buch handelt von Käpt´n Blaubär, genauer gesagt: von 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär. 13 1/2 deswegen, da ein Blaubär normalerweise 27 Leben hat, jedoch dies in zu langen Beschreibungen geendet hätte (so besagt es etwa das Cover).
Während der Beschriebenen 13 1/2 Leben erlebt der Blaubär viele Abenteuer. Zum Beispiel strandet er auf einer fleischfressenden Feinschmeckerinsel, die ihn erst mästet und anschließend essen will. Von dort aus wird er von einer Flugechse gerettet. Dies leitet direkt in sein nächstes Leben über, in welchem er die schon etwas in die Tage gekommene Flugechse, deren Job es ist, Lebewesen zu retten, zu navigieren.
Am lustigsten emfinde ich das Leben, das der Blaubär in der Nachtschule bei Professor Doktor Abdul Nachtigaller verbringt. Mit Fredda der Berghutze und Qwert Zuiopü (alle mal in ihre oberste Tastaturreihe gucken --> der heißt wirklich so), einem Wesen aus der 2364. Dimension, in der man sich von Musik von Instrumenten aus Milch ernährt, beginnt der Blaubär eine Verrückte Ausbildung. Prof. Dr. A. Nachtigaller ist ein Eydeet mit 7 Gehirnen, der Dunkelheitsforschung betreibt.
Ähnlich verrückt geht es für den Blaubär weiter. Dieser schubst seinen Freund Qwert in ein Dimensionsloch, da dieser in seine Heimatdimension zurück will, aber es nie sicher ist, wo und zu welcher Zeit man wieder irgenwo herauskommt. Ein Dimensionsloch erkennt man übrigens an seinem Geruch nach Genf. In einem späteren Leben springt der Blaubär selbst in ein Dimensionsloch.
Er reißt mit einem Wüstenvolk durch die süße Wüste auf der Suche nach einer Stadt, die eigentlich eine halbe Fata Morgana ist.
Er wohnt in einer Stadt, die sich in einem Tornado befindet, wo alle ungewöhnliche Alterungseigenschaften haben.
Er wandert durch einen großen Bollog-Kopf an dessen Ende er schließlich nach Atlantis kommt. Diese ist meiner Meinung nach die Krönung des gesamten Romans. Vor allem die Lügendueller bringen einen immer wieder zum Lachen.
Begleitet wird das ganze Buch von Ausschnitten aus dem Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller, in denen immer wieder Erläuterungen zu einzelnen gerade vorkommenden Besonderheiten vorgenommen werden.

Optik:

Der Autor illustriert alle seine Werke selbst, so auch dieses. Der Umschlag ist blau.
Auf dem Deckblatt ist zudem der kleine Blaubär zu sehen, der durch den blauen Vorhang lugt.
Im Inneren des Buches sind immer wieder kleine oder auch größere Zeichnungen einer gerade im Text dargestellten "Person" oder Situation zu erkennen. So zum Beispiel Abdul Nachtigaller mit seinen Auswüchsen, in denen sich Gehirne befinden.
Schreibstil:

Walter Moerst schreibt sehr fantasievoll. Er beschreibt liebevoll viele lustige Details, ohne dass es beginnt, langweilig zu werden. Zwar wirken die gut 700 Seiten auf den ersten Blick abschreckend, jedoch fesselt einen Moers´ Schreibstil sofort.
Fazit:

Ich würde diesen Roman jedem empfehlen, der auch nur ein bisschen auf das Genre Fantasy steht. Aber auch allen anderen lege ich dieses Buch sehr ans Herz. Durch seine mitreißende Erzählweise und überaus witzigen Charaktere kann Walter Moers jeden in seinen Bann ziehen. Die tollen Illustrationen tuen ihr Übriges.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
target1312
target1312, 08.05.2012
Sh und einen Gruß aus dem Schbg.- Land
hjid55
hjid55, 08.05.2012
Sehr hilfreich liebe Grüße Sarah
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Schu75

Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär – Fantastisch, einfallsreich, unvergleichlich!

ein Testbericht von 2011-12-18 18:18:43 vom 18.12.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: humorvoll, toll ausgearbeitete Welt, unglaublich detailliert & liebevoll geschrieben...
Nachteile/Kritik: -
Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär ist der erste Band aus dem wohlbekannten „Zamonien“ Universum vom deutschen Kultautor Walter Moers, von dem niemand so recht weiß, wie er aussieht. Denn Moers ist äußerst interviewscheu und präsentiert sich so gut wie nie in der Öffentlichkeit. Ganz im Gegenteil zu seinen Büchern: Die verkaufen sich stets ausgesprochen gut und haben eine eingeschworene Fangemeinde, auch wenn der neueste Zamonien-Band „Das Labyrinth der träumenden Bücher“ ob seiner Kürze einige Kritik aufwarf.

*** Kreativität, die ihresgleichen sucht ***

Auf über 700 Seiten gelingt es Moers, ein überaus faszinierendes Universum zu erschaffen, das vor Kreativität und Absurdität nur so sprudelt. Im Mittelpunkt der Handlung steht dabei der namensgebende Käptn Blaubär, der mit seinem Counterpart aus der gleichnamigen Kinderserie hier jedoch rein gar nichts tu tun hat. Wie alle Blaubären hat auch der im Buch gleich 27 Leben – aus immerhin 13 ½ berichtet er dem Leser in aller Ausführlichkeit. Angefangen mit seinem ersten Leben auf hoher See bis zu seinem 13. Leben in aller Ruhe wird der Leser mit allerlei Kuriositäten und besonderen Begebenheiten des zamonischen Kontinents konfrontiert. Blaubär gerät von einer absurden Situation in die nächste und muss sich unter anderem mit einer fleischfressenden Insel (die jedoch zunächst ganz harmlos tut), einem riesigen Kopf, der den Eingang nach Atlantis versperrt und dem ewigen Tornado herumschlagen. Moers legt dabei eine Kreativität an den Tag, die ihresgleichen sucht.
Er präsentiert dem Leser alle der fantastischen Ereignisse auf Zamonien detailliert ausgearbeitet und sprachlich äußerst gewandt. Überhaupt ist Moers ein wahrer Meister des Wortes – er feuert ganze Bataillone von Wortwitzen, Anspielungen und Doppeldeutigkeiten auf den geneigten Leser ab. Ergänzt wird der gelungene Sprachstil von den pseudowissenschaftlichen Erklärungen aller zamonischen Phänomene im Stil von Lexikoneinträgen, die die Absurditäten von Zamonien gelungen karikieren.

*** Ein kurzweiliges Lesevergüngen ***

Mir persönlich hat Moers erster Zamonien Roman jede Menge Freude bereitet. Ich liebe seinen wortgewandten Schreibstil, seine vielen kritisch-ironischen Zitate, Anmerkungen und Kommentare und natürlich vor allem auch seine scheinbar grenzenlose Kreativität. Blaubär begegnet auf seiner Reise allen möglichen und unmöglichen Gestalten und erlebt Dinge, auf die man in seinen kühnsten Träumen nicht kommen würde. Wer auch nur ein kleines bisschen Interesse an Fantasy-Literatur hat, endlich einmal wieder etwas richtig kreatives lesen möchte oder eines der besten Bücher des Jahrzehnts genießen will, der kommt um Moers Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär nicht herum.
Zu schade nur, dass man nicht erfährt, was Blaubär in der zweiten Hälfte seines Lebens so alles angestellt hat. Dafür entschädigen die vielen weiteren Bücher aus Moers Hand, die ebenfalls im Zamonien-Universum spielen. Wer mit dieser Reihe einmal begonnen hat, wird so schnell wohl nicht wieder davon loskommen und sich auch die anderen Bände zulegen wollen.
...
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Kommentare
Miraculix1967
Miraculix1967, 18.12.2011
Schönen 4. Adventssonntag 2 wünsche ich! LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
sigrid9979
sigrid9979, 19.12.2011
Lg und eine schöne Vorweihnachtzeit..
katjafranke
katjafranke, 18.12.2011
Liebe Wochenendgrüße. KATJA
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Guitarhero

Die halben Lebenserinnerungen eines Seebären

ein Testbericht von 2007-12-02 16:18:54 vom 02.12.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: witzig, viele kreative und abstruse Ideen, spannende Erzählung...
Nachteile/Kritik: vielleicht zu kurz?
Ich möchte euch nun einen Roman von Walter Moers ans Herz legen. Er nennt sich "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär"

"Ein Blaubär hat 27 Leben. 13 1/2 davon werde ich in diesem Buch preisgeben, über die anderen werde ich schweigen. Ein Bär muss seine dunklen Seiten haben, dass macht ihn attraktiv und mysteriös."

So fängt das Buch an und danach geht es im Vorwort gleich zur Sache. Wenn man sich, dass durchliest, weiß man: Dieser Bär hat verrückte Abenteuer erlebt. Übrigens spielt das Abenteuer auf dem Kontinent Zamonien. Im Buch findet man eine Karte von Zamonien, sowie seiner näheren Umgebung.

Inhaltsangabe:

Käpt'n Blaubär wurde nicht geboren. Zumindest wusste er nicht mehr wie. Er weiß nur, dass er in einer Nussschale durchs Meer treibt und ein lautes Gurgeln hört. Er bewegt sich auf den Malmstrom, den größten Meeresstrudel der Welt zu. Jedoch wird er von Zwergpiraten gerettet und darf auf ihrem Schiff bleiben. So beginnt sein erstes Leben. Da er aber stetig größer wird setzten ihn die Zwergpiraten auf einer Insel aus, auf der er ein Unterhalter für Klabautergeister wurde. Als es ihm dann zuviel wird flieht er auf einem Floß und 2 Tratschwellen bringen ihm das Sprechen bei. Der Blaubär erlebt noch viele anderen Abenteuer. So lebt er z.B in der süssen Wüste(einer Zuckerwüste) zusammen mit den Gimpeln und sucht die halbstabile Fata Morgana Anagrom Ataf. Außerdem trifft er noch auf einen Kopf ohne Riesen, einen Riesen ohne Kopf und einen Professor mit 7 Gehirnen. Wie man sieht gibt es viel zu erzählen, da ich aber die Spannung und den Witz nicht wegnehmen möchte, erzähle ich euch nicht von den ganzen anderen wirren Kreaturen und Geschöpfen die Zamonien bevölkern.

Als Beispiel erzähle ich euch etwas über die Zwergpiraten.
Ein Zwergpirat ist ein winziges Geschöpf von höchstens 10cm Größe, das gerne prahlt und versucht größere Schiffe zu kapern, was ihnen aber nie gelingt. Anstelle von Händen besitzen sie Haken und anstelle von Beinen Holzbeine. Sie werden mit Schnurrbart, Hut und Augenklappe geboren.

Meine Meinung:
Mir gefallen die vielen abstrusen und interessanten Ideen die Moers hier, in einem flüssigen und gut zu lesenden Schreibstil, niederschreibt. Er schreibt in der Ich-Form, man kann sich ziemlich gut vorstellen wie es in Zamonien aussieht. Und falls man es mal nicht kann, gibts es im Buch immer noch zahlreiche Bilder die das Buch bereichern. Sogar die Bilder strotzen teilweise vor Kreativität, so ist z.B der Körper eines riesigen Tiers über 6 Seiten verteilt, während oben die Geschichte weiter erzählt wird. Auch bei der Schrift hat sich Herr Moers einiges einfallen lassen. Die Schrift wird z.B immer größer je näher ein Ungeheuer auf den Blaubär zukommt.

Im Buch tauchen immer wieder Abschnitte aus dem „Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung“ von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller auf. Diese sind durch die fette Schrift von der restlichen Geschichte leicht zu unterscheiden, sind oft auch ziemlich unterhaltsam und helfem einem Zamonien zu verstehen. Moers spielt gerne mit Anagrammen und macht oft auch versteckte Wortspiele. Auch wenn in dem Buch viele Bilder enthalten sind und es um Käpt'n Blaubär geht kann ich das Buch eher Erwachsenen und Jugendlichen empfehlen als kleineren Kindern.
Das Cover ist sehr passend und man erfährt erst später im Buch dann was es denn mit dem Cover auf sich hat.

Gekauft habe ich das Buch als Taschenbuch für 10€ in einem Bücherladen. Das Buch ist bei Goldmann erschienen und besitzt 703 Seiten.

Fazit:

Wie man merkt bin ich von dem Buch ziemlich begeistert. So viele abstruse und geniale Gedanken habe ich zuletzt im "Per Anhalter durch die Galaxis" gelesen. Das Buch ist einfach wahnsinnig unterhaltsam und man kann das Buch fast nur verschlingen. Etwas negatives konnte ich nicht wirklich finden, deswegen 5 Sterne und eine Empfehlung.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
mrwong
mrwong, 18.01.2008
sh.........................ich freu mich auch über jede GEGENLESUNG von euch viele und liebe grüße Felix :-
Leseratee
Leseratee, 23.04.2008
Nach diesem Buch werde ich mich mal umschauen. Deine Rezession macht neugierig. Gruss Leseretee
rotezora1974
rotezora1974, 22.01.2008
Ich liebe dieses Buch. allerdings hat mir die Stadt der träumenden Bücher noch besser gefallen.
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julesternchen

Ein Meisterwerk der Fantasie

ein Testbericht von 2006-07-28 21:32:41 vom 28.07.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr fantasiereich, überraschend, spannend...
Nachteile/Kritik: nichts für gestandene Realisten!
ACHTUNG! Dieses Buch ist nichts für bodenständige oder pessimistische Realisten!!! Alle anderen werden von Walter Moers zu einer überraschungsreichen Abenteuerreise in das Land der Fantasie eingeladen!

Nachdem ich bereits das Buch "Die Stadt der träumenden Bücher" von diesem genialen Autor gelesen hatte, wollte ich unbedingt die Gelegenheit erhalten, (irgend)ein weiteres von ihm zu lesen. Als ich nun "Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär" bekam und sogleich anfing darin zu lesen, wusste ich noch nicht was mich erwartet, aber ich war mir aufgrund meiner Vorkenntnisse über die Fähigkeiten dieses Autors sicher, dass es - was immer "es" auch war - reichlich gut wird! Und ich kann euch sagen: meine Erwartungen wurden tatsächlich noch übertroffen!

DIE STORY lässt sich nun nicht in ein paar Worten zusammenfassen - wofür es einen triftigen Grund gibt, dazu gleich mehr - und zuviel verraten möchte ich natürlich auch nicht. Nun, es lässt sich aber sagen, dass ständig etwas anderes passiert, als man erwartet oder sich überhaupt hätte ausdenken können. Immer wieder wird man von dem Einfallsreichtum des Autors überrascht. Anschaulich beschreibt Moers das Leben des Käptn Blaubär - welches aufgrund dessen Erfahrungen und Aufenthaltsorte in 13 1/2 Abschnitte unterteilt wird - auf dem mit allerlei denkbaren Lebensformen und Naturwundern ausgestatteten Kontinent "Zamonien". So gerät der Blaubär immer wieder in die wunderlichsten Situationen, die manchmal so gefährlich erscheinen, dass man nun keinen Ausweg mehr erwarten könnte - und genau da kommt die brilliante Fantasie des Autors ins Spiel: meist (hier diese Einschränkung, denn an ein oder zwei Stellen fand ich die Geschichte etwas unglaubwürdig) ohne kitschig zu wirken kommt er auf die verrücktesten Ideen, die mich jedes Mal wieder verblüfften: Wo nimmt der Mann diese bloß her? Kann ein Mensch alleine so viele unterschiedlichste Auswüchse der Fantasie hervorbringen?
So lässt sich auch schwerlich das Thema der Story zusammenfassen, denn es geht ganz einfach um die beispiellosen Erlebnisse eines Blaubären. Da gibt es die Fata Morgana Stadt "Anagrom Ataf", die von teilweise unsichtbaren Wesen besiedelt wird und die gefangen und erobert werden muss - nur: wie fängt man eine Fata Morgana? Oder der "Ewige Tornado", in dessen Fängen man sogleich stark altert und dem man nicht entfliehen kann - aber Blaubär gerät natürlich hinein. Oder da liegt mitten vor Atlantis, ein riesiger Bollog-Schädel, der vom einen zum anderen Ohr durchquert werden muss... Aber das war nur eine lächerlich kleine Auswahl der wundersamen Erscheinungen in Zamonien.

SCHREIBSTIL: Verständliche Schreibweise machen das Buch jedem Leser zugänglich. So ist es auch gut zum entspannen geeignet, da das Auge leicht und sinnerfassend über die Zeilen fliegen kann.

ANSCHAULICHKEIT: Sehr gute Beschreibungen lassen vor unseren Augen eine erstaunliche Welt entstehen. Außerdem regen zahlreiche Illustrationen die eigene Vorstellungskraft weiterhin an.

WAS MAN AUS DEM BUCH LERNEN KANN: Will man einen Nutzen für die persönliche Entwicklung in diesem Buch finden, so würde ich ihn in der Erweiterung des eigenen Horizontes und der Fantasie und damit auch der Kreativität sehen. Neben dem Effekt des Verschwindens von Langeweile und der unterhaltsamen Lektüre, lernt man , dass es oftmals mehr Möglichkeiten, Lösungen und Fortsetzungen geben kann, als man zunächst in seinem relativ beschränkten Denken annimmt.

FAZIT: Als eines meiner Lieblingsbücher kann ich es wärmstens weiter empfehlen. Ansnahme bilden Menschen, die sich nicht der Herrausforderung einer Fantasiereise stellen und lieber in ihrer recht teristen realen Welt verweilen wollen. Ich wünsche allen viele bunte Erfahrungen beim Lesen!
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orlan

Vom Leben eines Blaubären

ein Testbericht von 2006-02-12 08:38:59 vom 12.02.2006
Empfehlung: ja
„Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ ist ein 703 Seiten umfassender Roman von Walter Moers.

Hintergrund
***************
Der Roman spielt auf der Erde, wie sie (vielleicht) früher einmal gewesen ist. Damals existierten neben den heute noch bekannten Kontinenten noch viele weitere, die aber schon längst wieder versunken sind.
Einer dieser Kontinente ist das zwischen Europa und Nordamerika im Atlantischen Ozean liegende Zamonien mit seiner reichhaltigen, aber nicht ganz ungefährlichen Flora und Fauna, auf dem sich die Geschichte dieses Buches überwiegend abspielt.

Inhalt
**********
Ein Blaubär hat genau 27 Leben. Bei der Hälfte seiner Leben angelangt, sieht der bekannte Seebär die Zeit gekommen, ein erstes Fazit zu ziehen und den ersten Teil seiner Biographie zu schreiben.
Es begann alles in einer Nussschale. An seine Geburt kann sich der Blaubär verständlicherweise nicht mehr erinnern. In einer Walnussschale auf dem Meer ausgesetzt, wird der junge Blaubär von Zwergpiraten aufgegriffen. Diese rauen Gesellen sind furchteinflößende Seeräuber, die allerdings so klein sind, dass die Überfallenen sie oft nicht einmal bemerken. Als er zu groß wird, muss der Blaubär die Zwergpiraten, von denen er alles über die Seefahrt gelernt hat, was man nur wissen kann, aber verlassen, da er deren Boote zum Kentern zu bringen droht.
Er gerät in die Fänge der Klabautergeister, die sich von negativen Gefühlen ernähren und die er mit seinen Weinvorstellungen zu wahren Begeisterungsstürmen hinreißt. Nachdem er fast von einer fleischfressenden Insel verspeist und in letzter Sekunde von einem alternden Rettungssaurier gerettet wird, landet er letztendlich in der Nachtschule von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller, dem dank seiner sieben Gehirne wohl intelligentesten Wesen ganz Zamoniens. Von den von ihm übertragenen Intelligenzbakterien profitiert natürlich auch der Blaubär.
Das nützt ihm allerdings wenig, als er sich in den labyrinthartigen Gängen der Finsterberge verirrt und dort zum ersten Mal auf einen Stollentroll trifft, eines der sicherlich unbeliebtesten Wesen ganz Zamoniens.
Kaum dem Labyrinth entkommen, landet er im Netz der widerwärtigen Waldspinnenhexe. Nach einem kurzen Zwischenstopp in einer fremden Dimension, der Durchquerung der vorwiegend aus Zucker bestehenden süßen Wüste, dem Fangen einer Fata Morgana und einer kurzen Zwischenstation im Innern eines Tornados, landet der Blaubär schließlich in Atlantis, der gewaltigen Hauptstadt Zamoniens. Dort wimmelt es nur so vor den unterschiedlichsten Lebensformen. Binnen kurzer Zeit schafft es der Blaubär zum viel geliebten König der Lügengladiatoren. Doch als er sich weigert, ein Lügenduell absichtlich zu verlieren, muss er fliehen und landet als Sklave auf der Moloch, dem größten Schiff, das jemals einen Ozean befahren hat.
Doch noch muss die Situation erst erfunden werden, aus der der Blaubär keinen Ausweg mehr findet…

Meine Meinung
*******************
Selten ist mir ein derart phantasievolles und unterhaltsames Buch untergekommen, wie „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“.

Es macht wirklich Spaß, jede einzelne Zeile des Romans zu lesen. Immer wird man wieder etwas Neues entdecken. Selbst beim zweiten Lesen habe ich immer noch einige Wortspiele gefunden, die mir beim ersten Mal gar nicht aufgefallen waren.

Viele werden den Seemannsgarn spinnenden Blaubären vielleicht aus dem Fernsehen kennen. Doch was es dort zu sehen gab, ist nichts im Vergleich zu den Geschichten, die einem in diesem Roman aufgetischt werden. Im Gegensatz zur Fernsehsendung spielen übrigens einige dort wichtige Figuren wie beispielsweise Käpt’n Blaubärs Freund Hein Blöd in diesem Roman keinerlei Rolle. Vielleicht tauchen sie aber auch erst nach dem 13 ½ten Leben im Umfeld des Blaubären auf.

Mit viel Liebe zum Detail hat sich der Autor Walter Moers für jedes Fleckchen Erde etwas neues Wunderbares, Geheimnisvolles, aber auch Erschreckendes ausgedacht, so dass man immer wieder gespannt ist, was nun als nächstes auf einen zukommt. Mit dem sagenhaften Zamonien hat er einen wunderbaren Kontinent voller Geheimnisse und Sonderbarkeiten geschaffen, der Potential für unzählige weitere Geschichten bieten würde.

Bloß (wir) Menschen gelten dort als überaus absonderlich, was vor allem auch in der Tatsache zum Ausdruck kommt, dass allen Menschen der Zugang zu Zamoniens Hauptstadt Atlantis verwehrt wird, während so abscheuliche und gefährliche Wesen wie die Kalkertratten (eine Mischung aus Kakerlake, Taube und Ratte) zwar nicht geliebt, aber immerhin geduldet werden.

Ein Höhepunkt des gesamten Buches ist sicherlich das über 99 Runden gehende Lügenduell zwischen dem Blaubären und dem „Meister der Lügen“ Nussram Fhakir, der immerhin zahlreiche Standardwerke über das Lügen geschrieben hat und vor Jahren als ungeschlagener Lügenkönig von der Lügengladiatorenbühne zurückgetreten ist. Hier wird die Lüge zu einer wahren Kunstform erhoben, die aber selbstverständlich nur im fairen Wettkampf, aber nicht im „normalen“ Leben eingesetzt werden soll.

Nach dem 13 ½ten Leben und 703 Seiten geballtem Lesevergnügen musste ich dann leider zu meinem großen Bedauern feststellen, dass das Buch (schon) zu Ende war. Schade eigentlich, ich hätte auch gerne noch etwas über die nächsten 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär erfahren.

Autor
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Walter Moers wurde 1957 in Mönchengladbach geboren. Bekannt wurde der Comiczeichner und Drehbuchautor vor allem durch seine Comics. Sein Werk „Das kleine Arschloch“ wurde inzwischen auch schon verfilmt.
Die Figur des Käpt'n Blaubär entwickelte Walter Moers für die Kindersendung „Die Sendung mit der Maus“, bevor er ihr einen eigenen Roman widmete. „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ wurde mittlerweile in zwölf Sprachen übersetzt.
Heute lebt Walter Moers in Hamburg.

(Die Informationen über den Autor stammen aus dem hier rezensierten Roman und von der Internetseite http://www.literaturschock.de/biografien/000175).


Wer sich näher für den phantastischen Kontinent Zamonien interessiert, sollte unbedingt einmal auf der Internetseite http://www.zamonien.de vorbeischauen.

Fazit
********
Bei meinem Fazit kann ich mich dieses Mal sehr kurz fassen. „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ ist einfach nur grandios und absolut lesenswert.

Daten
*********
Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär / Moers, Walter
Wilhelm Goldmann Verlag, 2001
Taschenbuch, 703 Seiten
ISBN: 3-442-41656-6
Preis: 12,50 Euro
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Kommentare
Lotosblüte
Lotosblüte, 11.02.2006
Der Moers ist toll - siehe meinen Bericht über den quotFönigquot :- lg
WreckRin
WreckRin, 11.02.2006
klasse Bericht, würde mich auch über Gegenlesungen freuen LG Sandra
pointofview
pointofview, 11.02.2006
Ein toller und sehr hilfreicher Bericht! LG von POV
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Dickerchen

Die halbe Lebensgeschichte eines Lügenkönigs

ein Testbericht von 2004-10-21 20:00:13 vom 21.10.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: eigentlich alles...
Nachteile/Kritik: manchmal etwas zu genau beschrieben
Da ich in den Sommerferien sehr viel Zeit hatte habe ich mich mal an
ein etwas längeres Buch gesetzt.
Wenn man Käpt'n Blaubär hört, denkt man an den alten Opa aus der Sendung mit der Maus, der immer Lügengeschichten erzählt.
Wenn man also von dem Buch "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär"
hört, denkt man sofort an ein Kinderbuch.
Aber wenn man sich das Buch mal genauer ansieht, merkt man das es ungefähr 700 Seiten hat und von Walter Moers geschrieben wurde.

Na und? Denkt ihr warscheinlich

Aber, nein das Buch ist nicht zum ausmalen es gibt zwar ein par Zeichnungen, aber in der Hauptsache werden die 13 1/2 Leben Detailreich beschrieben.
Jetzt aber zum Buch, ich wollte nur sagen das das Buch auch für Erwachsene sehr amüsant und spannend ist.


++Zum Autor++
Walter Moers ist der Erfinder des kleinen Arschlochs und hat auch schon den Zeichentrickfilm von Käpt'n Blaubär (welcher auch sehr witzig ist) gezeichnet.
Soweit ich weiß hat er auch die Zeichentrickfilmchen von Käpt'n Blaubär in der Sendung mit der Maus gezeichnet.
Er hat auch andere Romane geschrieben (welche ich noch nicht gelesen habe), wie "Wilde Reise durch die Nacht" oder "Ensel und Grete".



-**Das Buch**-
Wie schon gesagt hat es 704 Seiten welche Stellenweise ganz schöne und witzige Federzeichnungen enthalten. Die Schrift ist normalgroß
und manchmal dickgeschrieben.

"Ein Blaubär hat 27 Leben" 13 1/2 davon werden in diesem Buch preis-
gegeben, ein Blaubär braucht ja auch ein par geheime Seiten seines
Lebens.

Das Buch fängt wie fast jedes gute Buch mit einem Vorwort an.
Jetzt werde ich die dreizen und das halbe Leben von diesem Blaubär
kurz erläutern (jedes Leben ist ein Kapitel):

-1. Sein Leben bei den Zwergpiraten

Die Zwerkpiraten retten dem Babyblaubär das Leben und ziehen ihn auf,
wo er alle Knoten knoten lernt und noch vieles mehr.
Doch eines Tages wird er zu groß für das Schiff und die Zwergpiraten
setzen ihn auf einer Insel aus.

-2. Sein Leben bei den Klabautergeistern

Auf der Insel trifft er auf Klabautergeister, und muss ihnen jeden
Abend etwas Vorweinen, was ihn zu einem Star bei den Geistern macht,
weil sie keine Gefühle ausdrücken können.
Irgenwann wird es ihm aber zu langweilig und er haut mit einem selbstgebautem Boot von der Insel ab.

-3. Sein Leben auf der Flucht

Auf dem Meer begegnet er vielen merkwürdigen Sachen wie z.B. die Tratschwellen, welche ihm alle arten des Sprechens beibringen, oder
er muss ach nee ich will nicht zuviel verraten,...

-4. Sein Leben auf der Feinschmeckerinsel

Er strandet auf einer Insel die dem Paradies ähnelt, man kann dort alles essen und alles schmeckt anders, in den Flüssen fliest Milch anstatt Wasser und über den Flüssen sind Kakaopflanzen.
Er frisst sich so voll bis er sich nicht mehr bewegen kann, und dann
passiert etwas schreckliches, ... was man selber lesen soll, im Buch natürlich.

-5. Sein Leben als Navigator

Im letzten Moment wird er von einem Rettungssaurier gerettet, da dieser aber kurzsichtig ist muss Käpt'n Blaubär für ihn der Navigator sein, bis er in Rente geht.
Zusammen erleben sie haarstreubende Abendteuer, welche eigentlich schon ein ganzes Buch füllen könnten.

-6. Sein Leben in den Finsterbergen

Käpt'n Blaubär geht in die Schule, sie ist fast so wie im normalen Leben, nur das dort wissen eine übertragbare Krankheit ist.
Dort lernt Blaubär fürs Leben.
Und lernt viele Freunde kennen.
Am Ende muss der Käpt'n durch eine sozusagen Abschlussprüfung, durch
ein Labyrinth.

-7. Sein Leben im großen Wald

Er gerät durch einen fiesen Trick in ein Netz einer Riesenspinne und
kann durch einen Sprung in ein Dimensionsloch flüchten.

-8. Sein Leben im Dimensionsloch

Er kommt in eine Galaxie, wo sich schleimartige Wesen von komischer Musik ernähren und die auf Instrumenten aus Milch spielen.

-9. Sein Leben in der süßen Wüste

Er kommt durch Glück wieder auf die Erde und muss die süße Wüste durchqueren um nach Atlantis zukommen.
Dort trifft er auf die Gimpel, welche durch die Wüste laufen und auf der suche nach einer Stadt sind, Blaubär schließt sich ihnen an.
Als er die Gimpel verlässt, gerät er in einen Wirbelsturm.

-10. Sein Leben in der Tornadostadt

In dem Tornado ist eine Stadt, wo viele Menschen leben.
Blauber möchte entkommen, aber es hat noch niemand geschafft lebend den Tornado zu verlassen.

-11. Sein Leben im großen Kopf

Mit einem Trick ist er mit mehreren Leuten entkommen und muss nun um
nach Atlantis zu kommen einen Riesenkopf überwinden.
Am ungefährlichsten ist es wenn er durch ein Ohr, durch das Gehirn
und dann wieder durch das andere Ohr heraus geht.
Doch das Gehirn ist auch ein Labyrinth, wie sich herausstellt, deswegen muss er sich eine Karte vom Kartenmacher besorgen.
Er lebt eine Weile im Gehirn, wo viele Ideen wohnen und sucht sich eine Arbeit um die Karte bezahlen zu können. Die arbeit ist echt witzig, aber ich will ja nicht zuviel verraten.

-12. Sein Leben in Atlantis

Als erstes werden die einzelnen Dämonen und andere Gestalten die in Atlantis wohnen beschrieben, und dann geht es wieder los.
Nach etlichen Jobs wird der Käpt'n Lügengladiator und kämpft sich
bis an die Spitze. Er wird richtig berühmt, da in Atlantis Lügengladiatorn genauso bekannt sind wie bei uns Fußballer.
Was sie machen muss man nachlesen, aber ich denke man kann sich das
ja auch denken.

-13. Sein Leben auf der Moloch

Die Moloch ist ein riesiges Sklavenschiff, wo der Blaubär durch seine
unvorsichtigkeit reingekommen ist.
Er schafft es sich und die anderen Sklaven zu befreien, indem er ein
Element (welches denken kann!) besiegt.
Die hälfte der Zeit ist er aber auch Sklave.

-13 1/2. Sein Leben in Ruhe

Mit anderen Buntbären, welche er von der Moloch befreit hatte baut er ein Dorf in dem großen Wald und wird dort Lehrer.


Ich habe jetzt so ziemlich grob die Leben beschrieben, aber es gibt noch viele Einzelheiten und andere Sachen wo es sich lohnt das Buch zu kaufen und zu lesen.


-_-**Fazit**-_-

Ich finde Das Buch einfach klasse, die zeichnungen sin scchön und liebevoll gezeichnet und die Geschichte oder die Geschichten (wie man will) sind so fantastisch, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen will. Ich habe das Buch in einer Woche durchgelesen,
was für mich, da ich im letzten Jahr nur ein 200 Seiten Buch gelesen habe ein REKORD ist.

Ich kann das Buch ohne ein schlechtes Gewissen zu haben allen die fantastische Bücher mögen oder schöne Zeichnungen in den Büchern lieben nur weiterempfehlen.
Faule Leute könnte das Buch zu Leseratten machen!

Wenn ihr euch immer noch nicht sicher seit, einfach mal die ersten Zehn Seiten lesen, und ich sage euch ihr werdet begeistert sein.



Und damit verabschiede ich mich für Heute von euch und hoffe der Bericht hat euch gefallen und weitergeholfen.

Bei Beschwerden oder Kritik bitte Kommentar.
Auch wenn es gefällt freue ich mich über ein Kommentar!

[made by Frederick Kiefer (Dickerchen)]
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Liest du schon wieder dieses Kinderbuch?

ein Testbericht von 2004-08-10 16:36:34 vom 10.08.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Text...
Nachteile/Kritik: siehe Text
Vor höchstens 10 Minuten bin ich fertig geworden mit lesen.
Gut das muss erstmal überhaupt nichts heißen.
Aber für mich war das was ich gelsen habe etwas sehr wichtiges.
Ein Buch.
Genauer gesagt ein Buch von Walter Moers.
Noch genauer: "Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär".

Warum war das Buch so wichtig für mich?
- Es hat mich gerettet: vor zwei Wochen drohender Langeweile, die mit Hilfe des besagten Buches in 2 angenehme Ferienwochen verwandelt wurden.
Warum?
- Dazu später...

Erstmal was zum

~~~~~~~~~~Autor~~~~~~~~~~

Der Name Walter Moers wirde vielen von uns bekannt sein-
weniger als Autor von solch genialen Büchern wie "Ensel und Krete" oder eben "Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär", als durch Schöpfer des "Kleinen Arschlochs". Ein Schritt in die Richtung der erzählenden Literatur waren die Lügenmärchen des Käpt'n Blaubär, den er für "Die Sendung mit der Maus" schuf.

Geboren wurde Moers 1957 in Mönchengladbach und ist dort auch aufgewachsen.
Comic-Zeichner, Kultautor von Romanen, Drehbüchern und Songtexten. - so wird er in einer Biografie beschieben.
In einer erste Veröffentlichung "AHA" (erschienen 1985 im Eichborn Verlag) konnte man schon damals seinen einzigartige Humors und des prägnanten Zeichenstil erkennen.

Ausgezeichnet wurde er unter anderem für das kleine Arschloch mit der "Goldenen Leinwand" (1997).
Walter Moers, der zur Zeit in Hamburg lebt, betätigt sich längst nicht mehr nur als Comiczeichner.
Für Kleines Arschloch - Der Film (D: 1997) schrieb er das Drehbuch und die Songtexte. Vorher war der kleine, tabubrechende Rüpel Gegenstand einer Ausstellung: Im Hamburger Erotic-Art-Museum zeigte Moers 1994 Bilder und Skulpturen unter dem Motto »Arschloch in Öl«.
Romane:
Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär und das Drehbuch zu Käpt'n Blaubär - Der Film (D 1999).
Es folgten Ensel und Krete (2000)
Wilde Reise durch die Nacht (2001)
Rumo & Die Wunder im Dunkeln (2003).

~~~~~~~~~~Das Buch im allgemeinen~~~~~~~~~~

Das gute Stück ist im typischen "Walter Moers-Zamonien-Stil" gehalten.
Also ich betitle das jetzt einfach mal so. Denn alle Märchen aus Zamonien haben einen ähnlichen Einband:
Die Hauptfigur schaut am unteren Buchende aus einer kleinen Öffnung heraus.
Hier sieht man Blaubär, wie er verängstigt zwischen "Tyrannowalfisch Rex-Barten" hervorlugt.
Das Buch ist blau- bietet sich ja an bei einem Blaubären.
Ensel und Krete hingegen ist braun und Rumo rötlich gehalten- aber das tut hier nichts zur Sache.
Wie üblich kann man den Autor, den Buchtitel und den Verlag auf der Vorderseite erfahren und auf der Rückseite einige Pressestimmen und eine Mini-Inhaltsangabe.

Ich hab das Buch bei Thalia für 10 € als Taschenbuch gekauft- im nachhinein hätte ich`s lieber mit Hardcover, denn es ist sehr "zerlesen"
Aber mit festem Einband kostet es rund 25 €, und soviel Geld hatte ich nicht.
Ich werde es mir aber sicher noch in der gebundenen Ausgabe schenken lassen, da ich die anderen auch so habe und das viel hübscher ist- vor allem Ensel und Krete- da ist noch eine zusätzliche Karte im Umschlag, die man bei der Broschüre nicht hat...
Oder man ist zu faul das Buch zu lesen, denn es ist schließlich dick: Dann lege man sich das Hörbuch, gelesen von Dirk Bach, zu.

ISBN 3-442-45381-X (Taschenbuch)
ISBN: 3821829699 (gebundene Ausgabe)
Erscheinungsdatum: 1999
Seiten: 702

Übrigens war der Roman auch international ein großer Erfolg und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

~~~~~~~~~~INHALT ~~~~~~~~~~~~~~~~

Also wie auch bei Ensel und Krete ist natürlich nicht Moers der Schriftsteller ;)
Sondern unser Käptn Blaubär.
Blaubär erklärt uns in seinem Vorwort, dass ein Blaubär- also auch er- 27 Leben hat.
Er wird uns aber nur 13 1/2 davon preisgeben- denn ein Bär muß seine dunklen Seiten haben, meint er.
Wir werden mit dem Käptn eine abenteuerliche Reise rund um die Welt, aber besonders auf dem Kontinent Zamonien erleben, bei der die zahlreichen und oftmals urkomischen Illustrationen von Walter Moers geholfen haben mir ein Bild davon zu machen.
Übrigens: Zamonien lag zwischen Amerika und Afrika und über dem Kontinent Go. Das war damals- als es noch mehr von allem gab: vor allem mehr Abenteuer.

Eigentlich hab ich hier sehr ausfühliche Inhalte hingeschrieben- aber das sprengt den Rahmen- deshalb müssen diese Sätze hier ausreichen. Wer genaueres erfahren will, kann mir schreiben. Ach ja- wer das Ende nicht wissen will sollte besser das 13 1/2 Leben nicht lesen...

1. Mein Leben als Zwergpirat

Man kann sich vorstellen, dass das Leben eines Blaubären kaum etwas mit dem eines Menschen gemeinsam hat. Doch für gewöhnlich werden wir alle geboren.
Nur Blaubär nicht- er treibt als nackter kleiner Seebär allein in einer Walnußschale auf dem Ozean- ihr seht: kein gewöhnlicher Lebensbeginn.
Bald wird er von Zwergpiraten aufgenommen und lernt alles, was für ein Seebärenleben nötig ist.
Doch er wird zu groß und so müssen die Zwergpiraten ihn aussetzen....

2. Mein Leben bei den Klabautergeistern

Als der junge und unerfahrene Blaubär nun so mutterseelenallein auf dieser Insel ausgesetzt wird (in der Nacht), bekommt er es das erste Mal in seinem Leben so richtig mit der Angst zu tun. Und so bricht er in einem kolossalen Weinkrampf aus.
So wird er zum gefeierten "Heulstar" der Insel- doch trotz des Erfolges möchte er fliehen

3. Mein Leben auf der Flucht

Da unser Held ein Seebär ist, zieht es ihn zuerst auf`s Meer.
Hier begenet er Tratschwellen, die ihm das Sprechen beibringen und einen Namen- Blaubär- geben. Danach hilft er dem Tyrannowalfisch Rex und wird zum Dank nicht gefressen, sondern in der Nähe einer Insel ausesetzt.

4. Mein Leben auf der Feinschmeckerinsel

Auf der Insel gibt es die tollsten Delikatessen und Blaubär ist bald rund wie eine Kugel- als die Insel ihr wahres Gesicht zeigt. Es ist eine Wasserpflanze die ihn fressen will.
In letzter Sekunde wird er jedoch gerettet... von Deus X. Machina- einem Rettungssaurier.

5. Mein Leben als Navigator

Er lenkt Mac, der schlechte Augen hat, und rettet unzählige Leben und wird von ihm vor der Nachtschule in den Finsterbergen abgesetzt, wo sein 6. Leben beginnt...

6. Mein Leben in den Finsterbergen

Hier lernt er bei Prof. Dr. Abdul Nachtigaller alles- einfach alles.

7. Mein Leben im großen Wald

Hier kämpft er gegen eine Waldspinnenhexe... und flüchtet sich in ein Dimensionsloch...

8. Mein Leben im Dimensionsloch

Hier trifft er seinen alten Freund Quert aus der Nachtschule, was eigentlich absolut unwahrscheinlich ist...und noch unwahrscheinlicher ist es in der selben Dimension wieder anzukommen, aus der man gekommen ist- aber er gelangt wieder nach Zamonien...

9. Mein Leben in der süßen Wüste

Hier lebt er mit den Gimpeln (ein Nomadenvolk, was auf der Suche nach Anagrom Ataf, einer sagenumwogenen Stadt, ist) und fängt eine Fatamorgana.

10. Mein Leben in der Tornadostadt

Ebenfalls in der Wüste gerät er in einen Tornado und lebt darin mit mehrern alten Männern- denn man altert beim Eintreten in den Torado- also ist auch er gealtert.

11. Mein Leben im großen Kopf

Natürlich schafft er es wieder aus dem Tornado zu entkommen und verjüngt sich wieder.
Nun möchte er nach Atlantis und muss auf den Weg dahin durch einen Bollogkopf in dem er sich mit einer schlechten Idee anfreundet.

12. Mein Leben in Atalntis

Er hat sein Ziel erreicht und ist nach Atlantis gekommen. Dort freundet er sich mit Chemluth an und arbeitet sich vom Pizzabäcker zum besten Lügengladiator von Atlantis.

13. Mein Leben auf der Moloch

Durch einen Hinterhalt eines Stollentrolls kommt Blaubär auf das größte Schiff der Welt und muss dort als Sklave arbeiten. Doch auch hier gelingt ihm ein Ausweg und er befreit alle Sklaven- unter ihnen auch viele Buntbären.

13. 1/2. Mein halbes Leben in Ruhe

Er lernt eine nette Blaubären namens Avriel kennen und lebt glücklich- aber mehr verrrät er nicht.

So war trotzdem ganzschön lang. Naja nun zu meiner Einschätzung:

Ich liebe dieses Buch! Ich habe es in 11 Tage, obwohl ich 5 davon nicht da war- also in 6 Tagen verschlungen.
Atlantis hat es mir besonders angetan. Und die Bilder? Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich manchmal gelacht habe, als ich einige dieser Bilder gesehen habe.
Doch Walter Moers hat auch sonst alles sehr anschaulich geschrieben, dass die Bilder nur noch eine gandiose Zugabe sind.
Ich habe Käptn Blaubär bei der Sendung mit der Maus nie angeschaut- ich fand den immer doof. Aber naja jetzt bin ich ein richtiger Fan!
Ich würde sagen, dass es kein Buch nur für Kinder ist- absolut nicht. Meine Eltern wollen mir das nicht glauben.
Aber der Witz, den Moers in seiner Art zu erzählen unterbingt ist unglaublich.
Manchmal muss ich erhlich sein, hab ich einige Passagen aus dem Lexikon überlesen (Im Lexikon erfährt man immer alle Beriffe, die ein normalsterblicher nicht wissen kann- z.B. Bollog, Wolperdingerwelpen...)- aber nachher plagte mich das schlechte Gewissen und ich habe das ganze Kapitel nochmal gelesen.
Ich habe absolut nichts an diesem Buch zu kritisieren- ausser das Ende.
Die einzelnen Kapitel sind durchschnittlich ca. 60 Seiten lang- ausser Atlantis- das ist sehr ausführlich und noch ereignisreicher als die anderen.
Aber das letzte halbe Leben umfasst gerade mal 7 Seiten und endet sehr aprupt.
Ein schöneres Ende hätte ich mir schon gewünscht- aber sonst kann und will ich gar nichts an diesem Buch kritisieren.
Ich gebe guten Gewissens 5 Sterne- aber es wird auch noch ein Bericht über Endel und Krete kommen- und dem Buch würde ich 6 Sterne geben, wenn es das gäbe- aber nur weil mir das besser gefallen hat, soll nicht dieses Meisterwerk mit 4 Sternen darunter leiden.
Also...meine absolute Empfehlung: Die Zamonien-Reihe von Walther Moers!
Noch eine Anmerkung: Ich hasse das kleine Arschloch- aber das soll keinen Einfluss auf Zamonien haben...
Und wenn ihr neugierig geworden seid, dann geht mal auf www.zamonien.de
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Kommentare
PrinceofLies
PrinceofLies, 14.09.2006
Moers ist entweder extrem krank oder extrem genial.Anders kann ich mir nicht erklären wie er sowohl solch kindertauglicher Figuren wie Blaubär und gleichzeitig so Figuren wie das kleine Arschloch oder gar Adolf sich ausdenken konnte
ochsenfrosch43
ochsenfrosch43, 15.09.2006
meine drei Frechmäuse können sich für Käptn Blaubär gar nicht erwärmen, dafür lieben sie den kleinen König - LG Jens
Gozo-Bernie
Gozo-Bernie, 02.10.2006
Korrekturvorschlag: unter 13 12: 039eine Blaubaerin039 Gruss vom Etnarand - bernie
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Ostseekrabbe

Empfehlung zweier Tratschwellen

ein Testbericht von 2003-10-09 14:28:27 vom 09.10.2003
Empfehlung: ja
Bei meinem letzten Strandspaziergang, traf ich auf Klara und Bella. Zwei Tratschwellen die ich vor einiger Zeit kennen lernte. Völlig aufgeregt und aus dem Häuschen riefen beide wirr durcheinander:
"Unsere Cousinen" "muß man sich mal vorstellen" "tolles Buch" "werden berühmt". Ich fand verstand nicht das geringste und wer Tratschwellen kennt, der weiß wie schwer sie zu beruhigen sind. Irgendwann hatte ich es jedoch geschafft und die beiden erzählten nun, daß zwei ihrer Cousinen vor einer Ewigkeit einen kleinen blauen Bären auf einem Floß weit draußen auf dem Meer getroffen haben. Aus irgendeinem Grund hatten die beiden Mitleid mit dem Bären (Mitleid ist eigentlich ein Fremdwort für Tratschwellen) und so brachten sie ihm das Sprechen bei. Der bär muß darüber so dankbar gewesen sein, daß er als er jetzt einen Teil seiner Lebensgeschichte veröffentlichte, den beiden ein ganzes Kapitel gewidmet hat. Es sollte sich bei dieser Lebensgeschicht um ein ganz besonderes Buch handeln, weil dieser blaue Bär wohl schon seit seiner Geburt viel erlebt hatte. Klara und Bella baten mich dieses Buch zu kaufen, damit ich es ihnen vorlesen könnte. Tratschwellen haben ja bekanntlich keine Hände, was das Halten eines Buches ziemlich erschwert! Ich war zwar nicht gerade begeistert, aber was tut man nicht alles für Freunde!

Auf dem Weg zur Buchhandlung mußte ich dúrch die Unterführung am Hauptbahnhof. An der Abzweigung zur U3 traf ich auf Greuel. Greuel ist ein Stollentroll und hat in der Unterführung sein Zuhause gefunden.
Auf die Frage wohin ich denn wolle, erzählte ich ihm von den Tratschwellen und dem Buch. Ein freudiger Schrei entfuht meinem kleinen Gegenüber, auch sein Großvater sei in diesem Buch erwähnt. Zwar mache dieser nicht gerade einen sympatischen Eindruck, aber immerhin. Also lud ich auch Greuel zum Vorlesen ein, was er dankbar und vor Freude strahlend annahm.

Im Buchladen angekommen, ergatterte ich das letzte Exemplar mit dem Titel "Die 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär" zu einem Preis von DM 39,90. Der Händler wies mich freundlich darauf hin, daß es ab Februar auch die Taschenbuchausgabe geben würde, aber bis Februar konnten die Tratschwellen bestimmt nicht mehr warten! Ich lehnte also dankend ab und der Händler erklärte mir, er wäre auch gerne bereit mir die Sonderausgabe in der Blaubärkiste mit einer Karte von Zamonia für DM 298,00 zu bestellen. Auch hier blieb ich freundlich sagte ihm, das ich bereits eine Karte und auch einen Reiseführer von Zamonia besitze und, daß ich nun gerne dieses Buch kaufen würde.

Etwas skeptisch und in dem Glauben ein Kinderbuch unter dem Arm zu tragen, machte ich mich wieder auf den Weg zum STrand, wo Greuel, Klara und Belle schon sehnsüchtig warteten. Greuel hatte seine Nachbarin die Berghutze Thelma mitgebracht. Thelma ist die Tochter, der Cousine, der Mutter, der Schwester von Frieda und Frieda ist wohl mit Blaubär zusammen zur Schule gegangen.

Also eins war mal klar, auch wenn es sich bei diesem Buch nur um die erste Hälfte seines Lebens handelt, der scheint ganz schön was erlebt zu haben!

Etwas besorgt wegen meiner Stimmbänder (lest mal 720 laut vor!!!) begann ich also mit dem ersten Kapitel. Das Vorlesen war nicht halb so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Lebensgeschichte von Käpt´n Blaubär war sehr fesselnd und hatte überhaupt nichts von einem Kinderbuch! Besonders gut gefiel mir die Realitätsnähe der einzelnen Geschichten. Keine Übertreibungen, keine Phantastereien, nur die pure, reine Berichterstattung von seinen Begegnungen mit Gimpeln, Nattitoffen, Rettungssauriern, Waldspinnen, usw. Kein Seemannsgarn sonder aus dem richtigen Leben gegriffen. Einfach toll!

Besonders faziniert war ich auch von allem was Blaubär über Atlantis zu berichten wußte, wollen wir doch unseren nächsten Urlaub dort verbringen!

Als ich am Ende angekommen war, waren alle um mich herum hell auf begeistert (mich eingeschlossen).


Jetzt aber mal Spaß bei Seite:
******************************

Die 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär ist eine gelungene Mischung aus Baron Münchhausen, der kleine Prinz und die unendliche Geschichte. Phantastisch geschrieben, werden einem die 720 Seiten nicht langweilig, im Gegenteil. Blaubärs Halblebensgeschichte ist jedoch eher was für die "großen" Kinder, die die diversen Wortspiele und Übertragungen auf die Realität von einem Kind (meiner Meinung nach) nicht erfaßt werden können.


Also in diesem Sinne:
Solltet Ihr Euch dieses Buch kaufen, sehen wir uns an der nächsten Tornado-Haltestelle!


Diese Meinung wurde vor geraumer Zeit bereits bei Dooyoo von mir veröffentlicht!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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campino
campino, 21.06.2008
SH - liebe Grüße, Andrea
Hoppel71
Hoppel71, 12.12.2007
SH und LG Chris
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Nadira

Wenn der Berghutze zweimal schreit....

ein Testbericht von 2003-08-01 14:11:55 vom 01.08.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Abwechslung, Spannung und leichte Kost, Fantasievoll...
Nachteile/Kritik: Geschmack ist etwas individuelles
Ich denke ihr wisst bereits, dass in Tornados die Zeit schneller vergeht als außerhalb, dass Eydeeten in der dunkelsten Dunkelheit einen gesteigerten Intelligenzquotienten haben und was es mit den Berghutzen, Dimensionslöchern, Nattifftoffen, dem Tal der verworfenen Ideen und dem denkenden Sand auf sich hat. Nein? Dann solltet ihr gut zuhören...
In dem Buch "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" von Walter Moers berichtet der Abenteuerlustige Blaubär von dreizehneinhalb Leben seiner insgesamt siebenundzwanzig. Er entführt den Leser in die geheimnisvolle und gefährliche Welt Zamoniens...

++++++++++Die Geschichte++++++++++

Alles Leben, wie auch das eines Blaubären beginnt mit der Geburt. Und damit beginnt auch das erste von siebenundzwanzig Abenteuern, welche der Blaubär noch vor sich hat. Durch aneinander gereihten Zufällen oder Verkettungen lernt der Blaubär immer neue und immer fremdartige Wesen und Gegenden kennen. Zunächst auf dem Wasser aufgewachsen und von Zwergpiraten großgezogen beginnt er eine Laufbahn aus Navigator für einen fliegenden Lebensretter. Anschließend wird es für den inzwischen schon großgewordenen Blaubären Zeit zur Schule zu gehen. Doch es wäre nicht Zamonien, wenn es eine Schule wie jede andere wäre.
Nach dieser Schulreife und dem erbeuteten Wissen geht es auf in die große Welt. Quer über das Festland zur Stadt Atlantis. Doch ob er es schafft und die Stadt erreicht und wen er auf diesem Weg dorthin noch alles begegnet, dass solltet ihr selber rausfinden.

++++++++++Der Autor++++++++++

Der im Jahre 1957 geborene Comiczeichner und Drehbuchautor Walter Moers hat neben der berühmten Lügenfigur "Käpt'n Blaubär" auch noch "Das kleine Arschloch" erschaffen. Beide Figuren machten den in Hamburg lebenden sehr schnell sehr bekannt.
Mit "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" entführte er eine seiner populärsten Figuren nach Zamonien, eine fremde und neuartige Welt, welche nur für den Blaubären erschaffen wurde. Der Roman liegt mittlerweile in zwölf Sprachen vor und Zamonien wurde durch "Ensel und Krete" weiter ausgebaut.

++++++++++Das Buch++++++++++

Zunächst ist es von Bedeutung zu erwähnen, dass dieser Roman nichts aber gar nichts mit der berühmten Figur aus Fernsehen und seinen Lügengeschichten gemein hat. Was auch zur Folge hat das, dass Niveau ebenfalls nicht identisch ist. Das Buch eignet sich trotz allem zum einen gut zum Vorlesen oder Erzählen für kleine Kinder doch ist es auch als leichte und entspannte Kost für Erwachsene geeignet.
Es ist sehr flüssig und spannend geschrieben. Man mag es, nachdem man erst die ersten Sätze gelesen hat, gar nicht aus der Hand legen. Und trotz der stolzen Dicke von 703 Seiten liest es sich sehr leicht und einfach. Trotzdem wirkt es ganz und gar nicht kindlich.
Versehen und aufgelockert ist dieser Reisebericht mit wunderbaren Bildern des Comiczeichners und Autors um die Fantasie bildlicher darzustellen. Man kommt nicht drumrum die Abenteuer mitzuerleben.
Des weiteren findet man Lexikonausschnitte aus dem "Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung" welche zwar ebenfalls vom Autor verfasst wurden, doch sie machen die unbekannte Welt eindeutiger und realer.

~~~~~~~~~~Eigene Meinung~~~~~~~~

Ich fand es einfach nur wunderbar zu lesen. Es ist zwar so unrealistisch, doch die vom Autor benutzten Mittel ließen es wieder realistisch und wahr erscheinen. Ich würde es immer wieder lesen und jedem wirklich eindringlich empfehlen es wenigstens einmal angefangen zu haben. Gerade wartet schon "Ensel und Krete" auf mich, ich freue mich schon darauf mehr zu erfahren und zurück nach Zamonien zu reisen...

++++++++++Informationen+++++++++

A utor: Walter Moers
Titel: Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär
Verlag: Goldmann-Verlag (www.goldmann-verlag.de)
Preis (noch in DM): 12,50 DM
ISBN Nummer: 3-442-41656-6
Weitere Informationen auf http://www.zamonien.de
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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