Eine Schreckse

Das Buch

Ein Bücherjäger

Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher
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Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher
Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher
Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher

Testberichte Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher

 (gebundene Ausgabe)
4.6 von 5
Platz 17 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - Die".
Bewertung: Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.6 von 5
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Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.6 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (8/8).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Zeichnungen, die Geschichte
  • super story, guter preis, sehr interessant
  • Idee, Umsetzung, Bilder, alles andere
  • Aufmachung und Druck
  • Spannend!
Nachteile/Kritik
  • manchmal etwas seltsam
  • man kann nicht mehr aufhören zu lesen ;)
  • Nichts
  • die Story, und der Preis
  • Vielleicht manchmal etwas langatmig
Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher (gebundene Ausgabe) am günstigsten bei:
Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz
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Regan

Ich bin ein Schrank voll ungeputzter Brillen

ein Testbericht von 2010-07-17 12:23:14 vom 17.07.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Zeichnungen, die Geschichte...
Nachteile/Kritik: manchmal etwas seltsam
Das es wohl das ungewöhnlichste Buch ist, das ich je gelesen habe, werd ich wohl schon im Voraus sagen können, weil ihr das höchstwahrscheinlich schon nach dem ersten Satz der Inhaltsangabe nachempfinden werdet. Was genau so ungewöhnlich daran ist, erfahrt ihr jetzt.


..::Der Autor::..

Den Autor dieses Buches werden wohl die meisten von euch kennen. Wem der Name Walter Moers schon nichts sagt, der kennt vielleicht eines seiner berühmtesten Werke: Das kleine Arschloch, die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär, der Fönig oder Rumo. Und das ist noch lange nicht alles, was Walter Moers bisher erschaffen hat. Die Meisten seiner Werke stammen allerdings aus seiner selbsterfundenen Welt "Zamonien", die von Lindwürmern, Wildschweinlingen, Haifischmaden, Schrecksen, Hundlingen und vielen anderen Kreaturen besiedelt wird. Daher kommt auch "Die Stadt der Träumenden Bücher".
Eigentlich verfasst Walter Moers hauptsächlich Comics (wie zB Das kleine Arschloch"), aber im Jahr 1999 brachte er seinen ersten Roman heraus: Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär. Darauf folgten dann zahlreiche andere Romane aus Zamonien.


..::Inhaltsangabe::..

In "Die Stadt der Träumenden Bucher geht es um einen jungen Lindwurm namens Hildegunst von Mythenmetz, der der größte Schriftsteller von ganz Zamonien werden möchte.
Ganz am Anfang sitzt Hildegunst an dem Sterbebett seines Dichtpaten, Danzelot von Silbendrechsler. Dort erfährt Hildegunst von einem Manuskript, das ein junger Schriftsteller vor langer Zeit an seinen Dichtpaten geschickt hat und der von der Arbeit so begeistert war, dass er beschloss, seine Schriftstellerkarriere an den Nagel zu hängen. Er bittet Hildegunst darum, das Manuskript zu lesen, worauf er eine lange Reise machen solle, um den Schock, den das Manuskript mit sich bringen soll, zu verarbeiten. Darauf solle er sich nach Buchhaim, die größte Stadt voller Bücher und Schriftsteller, begeben, um nach dem mysteriösen Autor dieses Manuskriptes zu suchen.
Das ist gar nicht so leicht, wie Hildegunst es sich vorgestellt hat. In jeder Gasse von Buchhaim lauern gefahren und die Buchhändler der Antiquariate, denen er das Manuskript zeigt, sind ebenso begeistert von dem Manuskript wie er, werfen ihn aber geschockt und hochkant raus und beschwören ihn, das Manuskript zu vernichten und Buchhaim umgehend zu verlassen. Hildegunst lässt sich aber nicht davon abbringen, den letzten Wunsch seines Dichtpaten Danzelot zu erfüllen. So zeigt er einem weiteren Bewohner Buchhaims das Manuskript, der ihn sofort zu einem Schriftgelehrten weiterschickt, der ihm angeblich helfen könne. Dort gerät er in einen Hinterhalt, worauf er in ein Labyrinth unter Buchhaim verschleppt wird.
Noch immer auf der Suche nach dem geheimnisumwobenen Schriftsteller und dem Weg zurück nach oben, schlägt sich Hildegunst in den Katakomben von Buchhaim durch, erlebt viele Abenteuer, lernt gute Freunde und auch schlimme Feinde kennen...


..::Das Buch::..

Das Buch gibt es bisher nur in Hardcover von Piper, habe aber schon bei Amazon gesehen, dass es es auch bald im Taschenbuch geben wird. Das Buch ist ziemlich groß, größer als alle Bücher die ich bei mir im Regal stehen habe. Es besitzt einen Schutzumschlag und ein gelbes Lesebändchen. Auf dem Umschlag sieht man haufenweise Bücher übereinander gestapelt, nebeneinander, kreuz und quer. Mittendrin sieht man einen Zyklopen (ein Tier mit nur einem Auge) sitzen, der ein aufgeschlagenes Buch in der Hand hält und gerade aufschaut. Daruber steht in gelben Buchstaben "Die Stadt der träumenden Bücher". Wenn man den Umschlag abnimmt, sieht an das gleiche Motiv wieder auf das richtige Buch gedruckt, nur ohne den Schriftzug. Auf der Rückseite des Umschlags steht eine Ausdrückliche - und auch sehr belustigende - Warnung an die, die das Buch lieber aus der Hand legen sollten, mit dem Schlusssatz: "Macht's gut, ihr Memmen! Ich wünsche euch ein langes und sterbenslangweiliges Dasein und winke euch in diesem Satz Adieu!" ^^
Das Buch hat 455 Seiten und auf mindestens jeder fünften Seite ist ein Bild, dem man deutlich ansieht, dass es von Walter Moers stammt (Siehe unten bei den Bildern.).

ISBN - 13: 978-3-492-04549-0
ISBN - 10: 3-492-04549-9
Preis: 24,99 Euro
Verlag: Piper Verlag GmbH, Münschen 2004
Lektorat: Rainer Wieland
Umschlaggestaltung: Walter Moers und Oliver Schmitt
Layout und Satz: Oliver Schmitt, Mainz
Druck und Bindung: Clausen und Bosse, Leck
www.piper.de


..::Kritik::..

"Ja , ich rede von einem Ort, wo einen das Lesen in den Wahnsinn treiben kann. Wo Bücher verletzen, vergiften, ja, sogar töten können."

Dieser Satz auf dem Rücken des Buches hat meine Aufmerksamkeit angeregt. Darauf habe ich angefangen darin zu blättern und auch beschlossen, es zu kaufen.
So lag ich also eines Abends auf meinem Bett und begann zu lesen. Gleich schon Am Anfang sieht man sehr viele Bilder, so wie im Rest des Buches, was ich als ziemlich gelungene Abwechslung empfand. Die Bilder sind in schwarzweiß und sehen teilweise wirklich ziemlich lustig aus. (Siehe unten)

Das Buch ist ziemlich flüssig zu lesen, wie ich erkannt habe, als ich schon nach kürzester Zeit 100 Seiten hinter mich gebracht hatte, trotz der ziemlich großen Seiten. Das könnte an Walter Moers' außergewöhnlichem Schreibstil liegen. Er schreibt ziemlich flüssig und an manchen Stellen auch lustig, was leider aber auch ab und zu ins kindliche abrutscht, besonders anfangs. Er beschreibt manchmal etwas langatmig, wie zum Beispiel als er das Buch eines Bücherjägers so genau beschreibt, dass man am liebsten weiterblättern würde. Das geht aber meistens nur ein paar Seiten so, bis es wieder spannend wird.
Dieses Buch ist in Ich-Form geschrieben, aus der Sicht von Hildegunst von Mythenmetz. Ich bin nicht gerade ein großer Fan von der Ich-Form, da die Geschichte meistens keine sehr gute Wirkung auf einen hat, wenn sie in Ich-Form geschrieben ist. Jedenfalls ist das so aus meiner Sicht. Hier hat es wenigstens einen Vorteil, nämlich den, dass man den ziemlich blöden Namen Hildegunst von Mythenmetz eher selten lesen muss. Walter Moers schreibt die Ich-Form allerdings auch ziemlich gut, so dass ich eigentlich hier nicht viel zu meckern habe. In diesem Buch war die Ich-Form jedenfalls passend.

Ein ziemlich großer Minuspunkt wäre bei mir, dass das Buch wirklich sehr gewöhnungsbedürftig ist. Zwar ist es wirklich mal was ganz anderes, ein Abenteuer über einen Lindwurm mit seltsamen Namen zu lesen, aber eben genau das ist es, was das Buch so gewöhnungsbedürftig macht. Ich hatte anfangs starke Schwierigkeiten, mich mit dem Buch anzufreunden. Einerseits war es interessant, andererseits hat mich die Tatsache gestört, dass es sich hier um kein gewöhnliches Fantasywesen dreht, sondern um einen Wurm! Einen Lindwurm! Dazu kamen noch Wildschweinlinge, Schrecksen, seltsame Gnome, Haifischmaden und all das. Eben etwas gewöhnungsbedürftige Gestalten. Ich hab wirklich ziemlich lange gebraucht bis ich Sympathie für dieses Buch aufbauen konnte und noch länger, bis ich das Buch wirklich mochte und deswegen fiel es mir auch eher schwer, das Buch überhaupt ernst zu nehmen. Wer weiß wie das bei anderen ist.
Dazu kommt noch, dass Hildegunst von Mythenmetz nicht der einzigste komische Name in diesem Buch ist. Sogar die Buchtitel lassen entweder auf Ideenlosigkeit oder eben genau das Gegenteil schließen: Der unbelachte Scherzkuchen, Ein Boot voll Erbsen, Wie man ein Huhn kämmt, Die Prinzessin mit den drei Lippen, Die hölzerne Suppe, Der Specht im Gurkenfass...


..::Fazit::..

Ich möchte das Buch nicht ohne eine Warnung weiterempfehlen und zwar nicht die, welche Walter Moers selbst schon ausgesprochen hat, sondern eine eigene: Man sollte sich vorher gut überlegen, ob man ein Buch mit Lindwürmern und anderen seltsamen Kreaturen lesen will, bevor man es sich kauft. Zum Schluss hin hat es mich bestens unterhalten, aber eben erst dann. Daher vergebe ich 7 von 10 möglichen Punkten.

Bin schwarz, aus Holz und stets verschlossen
Seitdem mit Stein sie mich beschossen
In mir ruh'n tausend trübe Linsen
Seitdem mein Haupt ging in die Binsen
Dagegen helfen keine Pillen:
Ich bin ein Schrank voll ungeputzter Brillen

(von Danzelot von Silbendrechsler^^)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
BlackANgl
BlackANgl, 25.03.2007
Klingt interessant, wenn auch ungewöhnlich :
LadySimara
LadySimara, 25.03.2007
Sehr hilfreich, liebe Grüße Steffi
angi3000
angi3000, 27.03.2007
Noch mal sorry! Liebe Gruesse!
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steffchen3010

~**~Reiseerinnerungen eines Dinosauriers~**~

ein Testbericht von 2011-01-29 10:02:55 vom 29.01.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: anders als alles andere, fesselnd, genial, phantastisch...
Nachteile/Kritik: -
"Hier fängt die Geschichte an."

"Sie erzählt, wie ich in den Besitz des Blutigen Buches kam und das Orm erwarb. Es ist keine Geschichte für Leute mit dünner Haut und schwachen Nerven - welchen ich auch gleich empfehlen möchte, dieses Buch wieder zurück auf den Stapel zu legen und sich in die Kinderbuch-Abteilung zu verkrümeln.
Husch, husch, verschwindet, ihr Kamillenteetrinker und Heulsusen, ihr Waschlappen und Schmiegehäschen, hier handelt es sich um eine Geschichte über einen Ort, an dem das Lesen noch ein echtes Abenteuer ist!"



Liebe Leser,

mit diesen Zeilen beginnt der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz in Walter Moers` Roman "die Stadt der träumenden Bücher" seine Geschichte zu erzählen.
Da ich schon von vielen Seiten positive oder gar begeisterte Meinungen über dieses Buch eingefangen hatte, beschloss ich, mich dem endlich mal selbst anzunehmen & herauszufinden, mit welchen Eindrücken ich das Buch lesen werde.

Mein Ergebnis könnt ihr in den nächsten Zeilen lesen...


~°**
~°~***
~~°~**Kurzinfos**~°~~



Autor: Walter Moers
Verlag: Piper
480 Seiten
Preis für das Taschenbuch ca. 10 Euro
Preis für das Hard-Cover 24,95 Euro


~°**
~°~***
~~°~**Man sagt, Bücher können alles, sogar töten...**~°~~



Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz lebt auf der Lindwurmfeste. Lindwürmer sind Drachen und Hildegunst zählt bisher ein noch "junges" Alter von 70 Jahren. Sein Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler konnte man mit seinen mehr als 800 Jahren schon als Lindwurmfeste-Urgestein bezeichnen.
Als der stirbt, erbt er von ihm ein Manuskript von einer derartigen Makellosigkeit, dass es den Leser in eine Reihe ungewöhnlicher Gemütsschwankungen versetzt.
Vom Zustand fiebriger Ausgelassenheit...in hysterisches Lachen...vor Begeisterung mit den Füßen trampelnd...im nächsten Moment aber schluchzend & tränenüberströmt...weitere Lachkrämpfe folgend...endend mit einer beängstigenden Kälte und Trostlosigkeit.

Da ihm sein Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler am Sterbebett nahegelegt hat, dem Geheimnis dieses Manuskriptes & dessen Schreibers auf den Grund zu gehen macht er sich also auf nach Buchhaim, der Stadt der träumenden Bücher.
Als Hildegunst Buchhaim betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen.
Die Stadt ist erfüllt vom anregenden Aroma von altem Leder und dem scharfen intelligenten Parfum von Druckerschwärze.

Er wird vom Sog der buchverrückten Stadt in die unterirdischen Labyrinthe befördert und findet sich auf seinem Weg in den obskurresten, verrücktesten, gefährlichsten & atemberaubsten Situationen wieder und lernt eine Menge unterschiedlichster Lebewesen kennen, wie die gefährlichen Bücherjäger & die "schrecklichen" Buchlinge und entdeckt die Welt des sagenumwobenen Schattenkönigs.
Nähere Details bleiben von meiner Seite her aus, denn ich finde, sonst wird zuviel verraten.

Nur wer glaubt, ein Buch kann man einfach nur lesen, der irrt gewaltig, denn es vermag zu viel mehr als das...

In tiefen, kalten, hohlen Räumen
Wo Schatten sich mit Schatten paaren
Wo alte Bücher Träumen träumen
Von Zeiten, als sie Bäume waren
Wo Kohle Diamant gebiert
Man weder Licht noch Gnade kennt
Dort ist´s, wo jener Geist regiert
Den man den Schattenkönig nennt



~°**
~°~***
~~°~**WER in herrgotts Namen ist Hildegunst von Mythenmetz?**~°~~



Einige Leser unter euch, die Walter Moers Bücher noch nicht kennen, werden sich sicherlich genau zu diesem Zeitpunkt fragen, wer ist eigentlich dieser Hildegunst von Mythenmetz? Und warum Zamonien, was genau ist das eigentlich? Nun ja, ich werds euch verraten.

In den Romanen "Die Stadt der träumenden  ;Bücher" und "Ensel und Krete" und auch "Der Schrecksenmeister" wird die Geschichte vom zamonischen Großdichter Hildegunst von Mythenmetz erzählt.
Hildegunst von Mythenmetz ist einer der Bewohner des Kontinents Zamonien, welches ein Ort ist, der eigens von Walter Moers erfunden wurde und unter Lesern als eine Art fantasievolle Parallelwelt angesehen wird. Man nennt es auch das ungewöhnliche Zauberreich, wo die Phantasie und der Humor abenteuerlich außer Kontrolle geraten sind.
Bei Hildegunst handelt es sich genauer gesagt um eine männlichen Jung-Dinosaurier - der allerdings noch zu den weniger ungewöhnlichen Kreaturen Zamoniens zählt.

Falls sich jemand noch nach näheren Informationen zu Hildegunst von Mythenmetz und Zamonien sehnt, der kann sich gerne auf der Website www.zamonien.de schlau machen.

Für alle anderen schreite ich weiter voran...


~°**
~°~***
~~°~**Walter Moers, der Erfinder des "Käpt´n Blaubär"**~°~~



Walter Moers ist 1957 in Mönchengladbach geboren. Er ist der Erfinder des "Käpt´n Blaubär" und hatte einen weiteren großen Erfolg mit den Büchern um die Figur "das kleine Arschloch". Nach dem aufsehenerregenden Comic-Bänden "Adolf" erschien 1999 der internationale Bestseller "die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär". Die Fortsetzungen dieses Romans, "Ensel & Krete" & "Rumo & die Wunder im Dunkeln", spielen wiederum auf dem phantastischen Kontinent Zamonien wie auch der 4.Band "die Stadt der träumenden Bücher", welcher auch mit dem Phantastik-Preis 2005 der Stadt Wetzlar ausgezeichnet wurde.


~°**
~°~***
~~°~**Mein Fazit**~°~~



Schon seit geraumer Zeit kannte ich das Cover des Buches. Jedes Mal wenn ich eine Buchhandlung betrat, sprang es mir sprichwörtlich entgegen. Ein riesiges Regal von Büchern mit so ner lustigen Kreatur dazwischen. Wenn das allein, einen nicht schon neugierig macht.
Nun und wie es so kommen musste, hab ich ein bisschen recherchiert und rausgefunden, dass es ne Menge anderer Leser begeistert hat. Also warum nicht auch mich? Also schnappte ich mir das Buch beim nächsten Besuch in meiner Buchhandlung und begann schon kurz darauf in der Bahn mit dem Lesen...

Also ich muss sagen, die einleitenden Worte, die ihr bereits am Anfang lesen konntet, fand ich total genial.
Es ist sogesehen eine Einladung, das Buch zu lesen und eine Warnung zugleich, für die, die sich dem nicht gewachsen fühlen...denn es befördert dich direkt in die Geschichte, in das Abenteuer von Hildegunst von Mythenmetz. Und denk ja nicht, dass du da so schnell wieder rauskommst!
Obwohl ich zugegeben anfangs doch meine Zeit brauchte um mich in die Geschichte reinzufuchsen...nicht weil es kompliziert oder schwer zu lesen wäre, sondern weil es eben so eine ganz andere Welt ist, von Phantasiewesen und ausgefallenen Orten.
Ich denke aber genau DAS, ist das, was einen so erpicht, weiterzulesen.
Walter Moers besitzt einen wahnsinnig fesselnden und absolut genialen Schreibstil. Er schaffte mit diesem Buch eine großartige Phantasie-Welt mit den wohl verrücktesten Figuren. Ein Feuerwerk von Emotionen, Witzen, aber auch Ängsten und großartigen Eindrücken.
Er flachst eben noch rum und im nächsten Moment macht er eine Exkursion in die Welt der Literatur. Es ist spannungsgeladen und im nächsten Moment wieder fröhlich und ausgelassen. Man meint eben noch, man weiß, wie eine Situation ausgeht und auf der nächsten Seite wird man total überraschend vom Gegenteil überzeugt.

Und zu alledem illustriert er sein Meisterwerk noch selber. Alle Zeichnungen, die man im Buch findet stammen von ihm. Sie ermöglichen fast schon, sich in einer Art Film wiederzufinden...es ist nicht nur eine Erzählung sondern auch eine Anreihung von skurrilen & kreativen Illustrationen, die wie eine Art Bildergalerie den Roman begleiten.
Und obwohl "die Stadt der träumenden Bücher" der 4.Teil der Zamonien-Reihe ist, kann man dieses Buch ohne weiteres als alleiniges lesen und alles verstehen. Man findet immer wieder Randbemerkungen, die den bisher Unerfahrenen aufklären und auf andere Werke verweisen. Doch für mich steht fest, dass auch die anderen Bücher daran glauben müssen.

Walter Moers hat es geschafft, dass ich mich sprichwörtlich nach seinen Geschichten sehne. Und ich muss feststellen, dass er wohl auch mich in seinen phantastischen Bann gezogen hat.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten oder gar Kommentieren!

Dieser Bericht wird auch auf anderen Plattformen zu lesen sein.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
syl_md
syl_md, 13.05.2008
sh, ich würde mich über eine Gegenlesung sehr freuenLG Syl
MasterSirTobi
MasterSirTobi, 05.04.2008
Da ist wohl der Journalist in dir erwacht LG und Sh
campino
campino, 01.04.2008
sh - lg andrea
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angi3000

Noch eine Liebeserklärung an das Lesen!

ein Testbericht von 2007-03-27 16:38:36 vom 27.03.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Spannend!...
Nachteile/Kritik: Vielleicht manchmal etwas langatmig
Das Warum
**********
Und wieder mal habe ich ein Buch gekauft, weil mir der Umschlag so unheimlich gut gefallen hat.
Und wieder mal habe ich damit einen absoluten Volltreffer gelandet.
Was sagt uns das jetzt? Ganz einfach – das englische Sprichwort „Don’t judge a book by its cover“ kann aber muss nicht immer zutreffend sein!

Der Titel
**********
Die Stadt der Träumenden Bücher - Roman
Von
Walter Moers

Das Cover
**********
Das Cover dieses Buches sieht dem von Dietmar Schwanitz’ „Bildung – Alles was man wissen muss“ sehr ähnlich (siehe dazu meinen Testbericht „Wissenshappen auf dem Klo“).
Auch hier bestimmt ein enormes Bücherregal mit hunderten von verschiedenen Büchern das Bild. Es ist aber kein Foto, sondern eine sehr detaillierte und liebevolle Zeichnung. Ganz unten im Bild sitzt ein einäugiges Geschöpf, das in einem dicken Schmöker liest.
Da kann ein Bücherfreund und Lesewurm natürlich nicht widerstehen!

Das Buch
**********
BÜCHER KÖNNEN ALLES – SOGAR TÖTEN!
So steht es hinten auf dem Buchdeckel drauf!
Da bin ich aber mal gespannt, also fange ich an zu lesen.
Der junge Lindwurmfestebewohner und angehende Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt von seinem Dichtpaten Danzelot von Silbendrechsler ein ganz besonderes Manuskript.
Dieses Manuskript gilt als makellos, das absolut beste Stück Literatur, das jemals geschrieben wurde. Jeder der es liest, verfällt in unbeschränktes Entzücken.
Nur leider kennt niemand den Autor dieses Meisterwerks.
So verspricht nun Hildegunst seinem Dichtpaten auf dem Sterbebett, das Geheimnis dieses Manuskripts zu ergründen.
Gesagt, getan.
Er macht sich auf die lange Reise nach Buchhaim, in die Stadt der Träumenden Bücher.
In dieser Stadt dreht sich alles um Bücher, Literatur, Papier und Dichtkunst. Die berühmtesten Schriftsteller und Dichter von ganz Zamonien sind hier anzutreffen – ein wahres Paradies für Hildegunst, der ja auch noch vorhat, der berühmteste Dichter im gesamten Land zu werden.
Walter Moers beschreibt diese Stadt und ihre zahlreichen und absolut farbenfrohen Einwohner in so vielen kleinen Einzelheiten, dass man Buchhaim wirklich vor sich sehen kann. Es ist, als würde man selbst in diese Welt eintauchen.
Hildegunst fühlt sich als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen und atmet mit Begeisterung das Aroma von altem Leder, von Druckerschwärze und feinem Papierstaub in vollen Zügen ein. Er ist im Himmel und will so viel wie möglich davon auch wieder mit nach Hause in die Lindwurmfeste nehmen.
Doch zuerst muss er ja noch dem Geheimnis der Herkunft des makellosen Manuskripts auf den Grund gehen. Er beginnt mit seiner Suche. Es stehen hier ja genügend Quellen zur Verfügung.
Nun leider ist Hildegunst nur ein junger Lindwurm, der die Feste zum ersten Mal verlässt; ein Möchtegern-Dichter, der noch kein Werk sein eigen nennen kann; und er ist nicht nur etwas dicklich und unbeholfen, sondern natürlich auch ausgesprochen naiv, also ein gefundenes Fressen für die vielen Gefahren, die in einer so großen Stadt auf ihn lauern.
Prompt trifft er auch sofort auf düstere Gestalten, die ihn in die tiefe Unterwelt von Buchhaim locken, in das riesengroße und sehr gefährliche Labyrinth weit unter den Straßen der Stadt.
Hier beginnt nun Hildegunst von Mythenmetz’ wirkliche Reise: Auf der Suche nach dem Autor des makellosen Manuskripts macht Hildegunst Bekanntschaft mit zahlreichen schrecklichen und sonderbaren Figuren, ein gefährliches Abenteuer jagt das nächste und oft entkommt er dem Tod nur um Haaresbreite. Er trifft auf unzählige Feinde, und auch auf ein paar Freunde.
Niemals jedoch verliert er sein Ziel aus den Augen: dem letzten Wunsch seines Dichtpaten gerecht zu werden.
Ob ihm das gelingt, oder auch nicht, werde ich hier natürlich nicht verraten.
Aber eines steht fest: Hildegunst wird am Ende nicht mehr der kleine, ängstliche, naive und etwas dickliche Lindwurm sein, wie damals, als er die Stadt der Träumenden Bücher betreten hatte.

Leseprobe
**********
Als Leseprobe eignet sich meines Erachtens das Vorwort am allerbesten.
Zum einen, weil dadurch von der Geschichte selbst nicht zu viel verraten wird und zum anderen, weil es sich ja um einen Hinweis handelt für wen dieses Buch geeignet ist 8und für wen nicht!).
Außerdem kann man auch auf Anhieb den großartigen Stil erkennen, den Walter Moers hier an den Tag legt.

EINE WARNUNG
Hier fängt die Geschichte an. Sie erzählt, wie ich in den Besitz des „Blutigen Buches“ kam und das Orm erwarb. Es ist keine Geschichte für Leute mit dünner Haut und schwachen Nerven – welchen ich auch gleich empfehlen möchte, dieses Buch wieder zurück auf den Stapel zu legen und sich in die Kinderbuch-Abteilung zu verkrümeln. Husch, husch, verschwindet, ihr Kamillenteetrinker und Heulsusen, ihr Waschlappen und Schmiegehäschen, hier handelt es sich um eine Geschichte über einen Ort, an dem das Lesen noch ein echtes Abenteuer ist! Und Abenteuer definiere ich ganz altmodisch nach dem Zamonischen Wörterbuch:
„Eine waghalsige Unternehmung aus Gründen des Forschungsdrangs oder des Übermuts mit lebensbedrohlichen Aspekten, unberechenbaren Gefahren und manchmal fatalem Ausgang.“

Fazit
**********
Das Buch ist wundervoll und sehr sehr sehr fantasievoll geschrieben. Vor allem in der Namensgebung seiner Figuren ist Walter Moers ein wahrer Erfindungskünstler.
Seine reichen Beschreibungen versetzen und direkt hinein in das Geschehen, man kann den Papierstaub und die Druckerschwärze fast riechen.
Ganz besonders hervorzuheben sind natürlich auch die zahlreichen und sehr detaillierten Zeichnungen, die uns die nun wahrhaftig unerhörten und noch nie da gewesenen Bewohner der Stadt der Träumenden Bücher noch näher bringen.
Ein sehr gelungenes Werk.

„Es ist die größte, schönste Liebeserklärung an das Lesen und die Literatur, die in diesem Jahr zu haben ist“.
(Quelle: „Die Welt“)

Über den Autor
*************
Walter Moers, 1957 in Mönchengladbach geboren, ist der Erfinder des „Käpt’n Blaubär“ und hatte einen weiteren großen Erfolg mit den Büchern um die Figur „Das kleine Arschloch“. Nach den Aufsehen erregenden zwei Comic-Bänden „Adolf“ erschien 1999 der internationale Bestseller „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“.
Die Fortsetzung dieses Romans, „Rumo & die Wunder im Dunkeln“, spielt wiederum auf dem phantastischen Kontinent Zamonien, wie auch die „Stadt der Träumenden Bücher“, ausgezeichnet mit dem Phantastik Preis 2005 der Stadt Wetzlar.

Eckdaten zum Buch
*****************
Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Piper; Auflage: 7 (April 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492246885
ISBN-13: 978-3492246880
Produktmaße: 18,6 x 12,6 x 4,2 cm
Preis: neu bei Amazon.de ab 10.00 Euro
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
rotezora1974
rotezora1974, 22.08.2007
Ein tolles Buch, ich hab039s gerade vor ein paar Wochen gelesen. Deine Beschreibung ist ganz OK, wird dem Buch aber meiner Meinung nach nicht ganz gerecht. Für ein knappes sh reichts trotzdem. Im Übrigen finde ich das Buch nicht ohne jeglichen Anspruch.
Regan
Regan, 27.03.2007
Walter Moers schafft es, die abstrakteste Welt überhaupt manchmal realistischer als die Realität wirken zu lassen. Und DAS ist die wahre Kunst im Genre Fantasy... mfG Regan
Lucia007
Lucia007, 28.03.2007
Und wieder ein neues Schimpfwort gelernt: quotKamillenteetrinkerquot. Mal was Anderes als quotWarmduscherquot. -
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Ninaw

Bücher können ALLES - sogar töten!!

ein Testbericht von 2006-12-28 16:12:22 vom 28.12.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: super story, guter preis, sehr interessant...
Nachteile/Kritik: man kann nicht mehr aufhören zu lesen ;)
~~Vorwort~~

Hallo liebe Yopi – Freunde ;-)

Nachdem ich meine Krimi-Phase erst einmal hinter mir hatte (nur vorerst und Bericht(e) folgen mit Sicherheit :-) !!) beschloss ich, mich mal wieder einem Fantasy Buch zu Widmen:


°*° Die Stadt der Träumenden Bücher von Walter Moers °*°


Wie kam ich dazu
°*°*°*°*°*°*°*°*°*
Vor kurzem unterhielt ich mich mit einer Klassenkameradin von mir, die mir erzählte, dass sie gerade „Die Stadt der träumenden Bücher“ lesen würde…ich, durch und durch Leseratte, hatte dieses Buch schon oft in der Hand gehabt und erkundigte mich etwas näher…netterweise lieh sie mir dieses Buch über die Weihnachtsferien aus…


Inhalt
°*°*°
Schlägt man die erste Seite auf, so springt einem ein Gedicht entgegen:

_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_ *
*_ In tiefen, kalten, hohlen Räumen _*
*_ Wo Schatten sich mit Schatten paaren_*
*_ Wo alte Bücher Träume träumen _*
*_ Von Zeiten, als sie Bäume waren _*
*_ Wo Kohle Diamant gebiert _*
*_ Man weder Licht noch Gnade kennt _*
*_ Dort ist´s, wo jener Geist regiert _*
*_ Den man den Schattenkönig nennt _*
*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*_*

Als ich das Buch das erste Mal aufschlug, war ich eh schon gespannt, doch dieser kleine Abschnitt, hob die Spannung noch!!!

Hildegunst von Mythenmetz ist mit seinen 77 Jahren in seiner Heimat, der Lindwurmfeste, noch ein junger Spund. Seine gesamte Heimat ist der Dichtung und dem Schriftstellertum sehr zugetan und jeder junge Lindwurm (Dinosaurierähnliche Wesen) bekommt einen Dichtpaten zugewiesen, der ihm schon in jungen Jahren, lesen, schreiben und manchmal auch das dichten, die Spezialität der Lindwürmer, beibringt. Als Hildegunst´s Dichtpate, Danzelot von Silbendrechsler (dessen Schriftsteller – Leidenschaft er mit seiner Gartenleidenschaft verband, reichte leider nur für ein Buch, mit dem Titel „Vom Gartengenuß“, welcher hauptsächlich den Blumenkohl behandelt) mit über 800 Jahren verstirbt, erzählt er ihm am Sterbebett von einem reinen, makellosen Manuskript, das ihm ein, ihm unbekannter, Autor zukommen lies. Danzelot antwortete ihm und schickte ihn nach Buchhaim, die „Stadt der Träumenden Bücher“ in der er sicherlich sehr berühmt werden würde… Danzelot vermacht dieses Manuskript dem jungen Hildegunst und legt ihm nahe, es möglichst bald zu lesen…dem letzten Wunsch des verstorbenen kommt der Lindwurm natürlich nach und so macht er sich in der großen Bibliothek seines Dichtpaten auf die suche nach seinem Erbe. Als es ihm in die Hände fällt, ist er völlig begeistert und beschließt, mit diesem Manuskript, wie er vorher noch keines gelesen hatte, nach Buchhaim zu wandern und den Autor ausfindig zu machen. Nach einer langen Reise kommt er letztendlich auch dort an und ist sprachlos: Eine große Stadt voller Antiquariate! Überall wo man hinschaut nur Bücher!! Unter der Stadt, in den Katakomben, gibt es sehr viele seltene Bücher, doch die Reise dorthin ist gefährlich…Überall lauern Bücherjäger, die für seltene und wertvolle Bücher sogar töten…und nicht nur diese Kreaturen sind dort unten zu finden…
Nach einigen Erkundungstouren sucht er sich eine Unterkunft für die Nacht, zieht dann weiter und entscheidet sich für ein Antiquariat. Dem Händler darin zeigt er sein Manuskript, worauf dieser im rät, schnellstens die Stadt zu verlassen, da er in größter Gefahr ist!! Hildegunst nimmt die Warnung nicht ernst und zieht weiter in der Stadt umher...in einem Lokal begegnet er dem Wildschweinling Claudio Harfenstock und auch diesem zeigt er das außergewöhnliche Manuskript! Der jedoch hat keine Ahnung von Literatur und schickt ihn zu Phistomefel Smeik, einer dicken Haifischmade…dieser Besuch wird Hildegunst zum Verhängnis, denn er wird in die Katakomben von Buchhaim verbannt…
Auf seiner Reise durch die Katakomben begegnet er vielen außergewöhnlichen Kreaturen…den gefährlichen Buchlingen, den Bücherjägern, einer Spinxxxxe, einäugigen Albinofledermäusen, einer riesigen Made, scheinbar mutierten Käfern und vielen anderen, furchterregenden Dingen…
Wird er jemals wieder herausfinden? Überlebt er die Begegnung mit den gefährlichen Buchjägern? Kann er den gefährlichen Büchern (die alles können…sogar töten), die sich dort unten befinden entkommen? Begegnet er dem gruseligen Schattenkönig, der dort unten hausen soll?? Wird er den unbekannten Autor jemals finden? Findet es selbst heraus!!!!!

Das Cover
°*°*°*°*°*°
Auf dem Cover sieht man nur Bücher…dicke, dünne, große, kleine, alte, neue…alles was man sich vorstellen kann…dazwischen sitzt ein kleiner Buchling, eine Art Zyklop, und blickt ängstlich hinter seinem Buch hervor…

Mit gelber Schrift steht der Titel des Buches im oberen Teil des Buches und darüber in weißer Schrift der Autor… (unter de, Titel noch der Schriftzug „Roman“)

~> Meine Meinung: Mir gefällt dieses Cover sehr gut, denn es passt zum Inhalt und macht das Buch auf den ersten Blick sehr interessant und man kann es kaum aus der Hand legen, bzw. greift immer wieder danach ;-)

Fakten
°*°*°*°
Titel: Die Stadt der Träumenden Bücher
Autor: Walter Moers alias Hildegunst von Mythenmetz
ISBN: 978-3-492-24688-0 (Taschenbuch)
Verlag: Piper
Seitenzahl: 476
Preis: 10,00 €
Übersetzt aus: dem zamonischen ;-)
Von: Walter Moers
Internetadresse: www.zamonien.de

Sonstiges Wichtiges:
Geschrieben wurde das Buch zwar von Walter Moers, doch er stellt sich nur als Übersetzer hin…“Die Stadt der träumenden Bücher“ ist angeblich Teil 1 der 10.000 seitigen (In 25 Bänden verteilten) Lebensgeschichte des zamonischen Schriftstellers Hildegunst von Mythenmetz.
Walter Moers wirft zum besseren Verständnis manchmal sogar Kommentare & Erklärungen ein.. ;-) sehr genial!!

Zwischendrin ist das Buch auch mit sehr tollen Illustrationen versehen…sehr sehenswert!!!


Weiter Bücher
°*°*°*°*°*°*°*°
„Die Stadt der Träumenden Bücher“ ist das vierte Buch in einer Reihe über Zamonien, dem „Kontinent“, auf dem Buchhaim und die ganzen übrigen Orte liegen…

Ich habe es als erstes gelesen aus dieser Reihe, aber das scheint egal zu sein, denn mir fehlen keine Zusammenhänge o.ä.

Weitere Bücher dieser Reihe (geordnet nach Erscheinungsdatum):

Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär
Ensel und Krete
Rumo & Die Wunder im Dunkeln

Ich hab mir jetzt 2 Bücher aus dieser Reihe bestellt und freue mich schon darauf, die zu lesen!!


Der Autor
°*°*°*°*°*°
Walter Moers wurde 1957 in Mönchengladbach geboren, lebt jedoch jetzt in Hamburg. Durch die Geschichten um „Das kleine Arschloch“ und die Figur Käpt´n Blaubär wurde er berühmt! Außerdem schrieb er die aufsehen erregenden Comics über „Adolf“.

~> Kurzer Kommentar meinerseits: Der Walter…jaja…der ist zwar der Autor des kleinen Arschloches, aber dieses Buch hier ist gaaaaaaaanz anders…also nicht abschrecken lassen, wenn ihr das nicht mögt…wobei ich das gar nicht verstehe…ich find das lustig ;-)

Schrift
°*°*°*
Die Schrift ist sehr gut zu entziffern, normale deutliche Schrift…alles okay…

Leseprobe
°*°*°*°*°*

>> Seite 9 (Beginn des Buches):
„Hier fängt die Geschichte an. Sie erzählt, wie ich in den Besitz des Blutigen Buches kam und das Orm erwarb. Es ist keine Geschichte für Leute mit dünner Haut und schwachen Nerven – welchen ich auch gleich empfehlen möchte, dieses Buch wieder zurück auf den Stapel zu legen und sich in die Kinderbuch – Abteilung zu verkrümeln. Husch, husch, verschwindet, ihr Kamillenteetrinker und Heulsusen, ihr Waschlappen und Schmiegehänschen, hier handelt es sich um eine Geschichte über einen Ort, an dem das Lesen noch ein echtes Abenteuer ist!“

>> Seite 14:
„Ja, das ist Danzelot von Silbendrechslerm wie er leibte und lebte. Naturverbunden, sprachverliebt, immer präzise in der Beobachtung, optimistisch, ein bisschen verschroben und so langweilig wie möglich, wenn es um den Gegenstand seiner literarischen Arbeit ging: um Blumenkohl.“

Als Hildegunst ein besonderes Konzert besuchte, hatte er einmal folgende Gedanken:

>> Seite 134:
„Und nun verstand ich es, das Geheimnis der Musik, ich verstand, warum sie allen anderen Künsten so turmhoch überlegen ist: Es ist ihre Körperlosigkeit. Wenn sie sich einmal von ihrem Instrument gelöst hat, dann gehört sie wieder ganz sich selbst, ist ein eigenständiges, freies Geschöpf aus Schall, schwerelos, körperlos, vollkommen rein und in völligem Einklang mit dem Universum.“


Fazit
°*°*°
„Es ist die größte, schönste Liebeserklärung an das Lesen und die Literatur, die in diesem Jahr zu haben ist“
~> Die Welt

Dieser Aussage kann ich nur zustimmen, es ist die schönste Liebeserklärung an das Lesen und die Literatur! Ein wunderschönes Buch, mit sehr schönen Beschreibungen von der Umgebung, den seltsamen Fabelwesen und den Büchern. Ich konnte mir alles beim lesen richtig vorstellen, besonders den Duft der alten Bücher, der sehr ausführlich beschrieben wird. Es ist sehr lustig und so spannend, dass man es kaum noch aus der Hand legen kann! Ich bin begeistert, von den ganzen Wesen und Charakteren, die „der Moers“ erfunden hat und werde mir auf jeden Fall die anderen Zamonien Romane noch zulegen und lesen…bzw. verschlingen, wie es auch hier der Fall war!! Ich hätte nie gedacht, dass der Mensch, der „das kleine Arschloch“ erfunden hat, soviel Fantasie besitzt, so eine „dicke Schwarte“ schreibt, die auch noch spannend, interessant, und phantastisch ist!!! Gigantisch…meinen vollsten Respekt!
Für all diese Punkte verleihe ich hiermit 5 Sterne… *lach*

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich hoffe, dass dies für euch erfolgreich verläuft & ihr gesund bleibt!!

LG,
Nina

Danke im Voraus, für alle die Lesungen, Bewertungen und Kommentare!




Für Ciao! den 28 Dezember 2006

Für Yopi, den 28 Dezember 2006
...
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Kommentare
doeter
doeter, 28.12.2006
Und? Hast du auch schon möglichst viele der originalen Dichter entschlüsselt, die im Buch auftauchen? Oder ist dieser Spaß mit Anagrammen vollkommen an dir vorbei gegangen? Wer z.B. mag wohl Werma Tosler sein?
PaterBrown
PaterBrown, 28.12.2006
...ui, kannte ich noch nicht, das muss ich auch mal haben... danke für den Bericht ! Und alles Gute für 2007 ! -
Baby1
Baby1, 28.12.2006
Lieben Gruss Anita
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Eine Schreckse
Eine Schreckse
Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher: Eine Schreckse
Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher: Eine Schreckse
Ein Bücherjäger
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Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher: Ein Bücherjäger
Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher: Ein Bücherjäger
Buchlinge ;-)
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Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher: Buchlinge ;-)
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Das Buch
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Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher: Das Buch
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crazue

Wunderschönes Buch

ein Testbericht von 2006-05-12 17:12:40 vom 12.05.2006
Empfehlung: ja
Erst einmal die Geschichte in kurzen Worten...
In dem Buch 'Die Stadt der träumenden Bücher' geht es um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenherz, einem Drachen oder besser gesagt Lindwurm, der von seinem Dichtpaten Danzelot kurz vor seinem Tode ein mysteriöses Manuskript erhält. Als Hildegunst dieses Manuskript liest, ist er hin und hergerissen und überzeugt davon, dass er das beste Manuskript aller Zeiten in seinen Händen hält. Fest entschlossen begibt er sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Dichtet dieses Manuskript und seine Stadt führt ihn nach Buchhaim, der Stadt der träumenden Bücher....

Alles weitere muss man lesen, da man ansonsten schon zu viel verrät ;) Naja... Das Buch ist sehr gut zu lesen, wenn auch für mich als Jugendliche nicht immer ganz einfach. Jedoch ist dieses Buch ein sehr sehr gut geschriebenes und fantasievoll geschriebenes Buch, welches ich jedem nur empfehlen kann. Durch die liebevoll gezeichneten Illustrationen kann man sich die Wesen und Sachen von Buchhaim noch realistischer vorstellen und man kommt sich bald vor, als würde man selbst in der Haut von Hildegunst von Mythenherz stecken. Spannend und witzig zugleich ist dieses Buch auch noch und wenn man selbst einmal angefangen hat zu lesen, ist es schwer das Buch wieder wegzulegen. Die Wendung in diesem Buch kam (meiner Meinung nach) sehr überraschend, denn mit dieser Wendung hätte ich persönlich nicht gerechnet... Was ich auch an diesem Buch gut finde, ist dass Walter Moers sich selbst dort nicht als Autor bezeichnet, sondern als Übersetzer dieses Buches und somit auch Begriffe und Wesen erklärt und beschreibt, die in der zamonischen Sprache auftauchen und die es bei uns nicht gibt....
Auch wenn dieses Buch nicht so sonderlich dick ist, wie Harry Potter zum Beispiel, hat man lange genug seinen Lesespaß daran und kann einfach nicht von diesem Buch loskommen. Also wer Harry Potter Fan ist, wird dieses Buch bestimmt auch mögen ;)

Bericht für Yopi und Ciao!!!
...
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Pinguin66
Pinguin66, 09.05.2006
Die Inhaltsangabe ist o.K., aber was kostet das Buch, von welchem Verlag ist es, wieviele Seiten hat es? Den Autorennamen würde ich auch übersichtlicher hinschreiben. LG Patricia
mona1281
mona1281, 09.05.2006
Ein paar Inhaltsangaben mehr, wären nicht schlecht zB. Verlag, Preis, und ein bissl was über den Autor des Buches. Inhaltlich ist es soweit hilfreich!! Lg mona
blackangel63
blackangel63, 13.05.2006
.. quot quot... quot quot.. . 039o039 . 039o039 . - ,,-,, - ,,-,,-...LG Anja :-
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isariel

Wo Bücher in den Wahnsinn treiben…

ein Testbericht von 2006-03-29 21:48:46 vom 29.03.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Aufmachung und Druck...
Nachteile/Kritik: die Story, und der Preis
Oder in die grenzenlosen tiefen der Langeweile!

Willkommen da draußen zu meinem neuen Bericht. Diesmal möchte ich Euch das Buch " Die Stadt der Träumenden Bücher" von Walter Moers vorstellen, und auch wenn ich mich mit diesem Bericht unbeliebt mache, gleich vorneweg ich fands schrecklich!!!
Warum erfahrt Ihr hier.



~^^Wie´s dazu kam^^~

Angefangen hat es eigentlich ganz harmlos, es ist schon geraume Zeit her (ich meine mich zu Erinnern es war im Sommer 2004), da streunte ich mal wieder durch unseren Buchladen auf der Suche nach etwas lesbarem, und da viel mir das Poster auf, ganz dunkel, beim genaueren hinsehen erkannte ich das es sich um lauter kleine Bücher handelte und in gelber Schrift stand dort "Die Stadt der träumenden Bücher", hörte sich ja nicht schlecht an.
Allerdings war es Sommer und im Sommer lese ich lieber Thriller als Fantasy, also entschied ich mich für anderen Lesestoff.
Aus dem Kopf ging mir das Buch aber nicht mehr und so kam es wie es kommen musste, etwa 1 ¼ Jahre später kaufte ich es mir dann doch.
Was in erster Linie an dem außergewöhnlichen Druck lag, aber dazu später mehr.



~^^Kaufort und Preis^^~

Gekauft habe ich es mir in unserem Stammbuchladen im Viernheimer im Rhein-Neckar-Zentrum, im Buch Habel.

Bezahlt habe ich stolze 24,90€. Ganz schön teuer aber der Preis schien mir aufgrund des Drucks, Größe und natürlich in Hoffnung auf eine tolle Geschichte gerechtfertigt.



~^^Aufmachung und Druck^^~

Das Buch an sich ist noch mal in einem Schutzumschlag, welcher genauso aussieht wie das Poster das ich damals gesehen hatte.
Nimmt man diesen Schutzumschlag ab, sieht man dass das Buch an sich nochmals genauso bedruckt wurde, was ja schon ungewöhnlich ist.
Schlägt man das Buch auf sieht man auch erst mal drei Seiten Schwarz/Weiß-Druck mit dem Büchermuster, was ich persönlich sehr ansprechend fand, da es einfach mal etwas anderes ist.
Blättert man das Buch auf fallen einem sofort die vielen Zeichnungen und Bilder auf die seltsame Kreaturen, Runenartige Symbole, etc zeigen.
Ebenso interessant ist die Art der Schrift, mal GROSS; mal klein, mal ganz klein, einmal sind Seiten ganz in schwarz, und eine Doppelseite auf der sich immer nur ein Satz wiederholt, ganz klein geschrieben (Schriftgrösse4??) "Sie wurden soeben vergiftet. Sie wurden soeben vergiftet." macht natürlich neuguerig auf´s lesen.

Weitere Beschreibungen erspare ich mir an dieser Stelle da oben schon ein Bild ist und ich auch Bilder einstellen werde.



~^^Die Story^^~

Ist die Aufmachung des Buches so einfallsreich und interessant gemacht hat man natürlich so seine Erwartungen, allerdings lässt sich die Story sehr knapp zusammenfassen.

Das Buch ist die Autobiographie eines Lindwurms (so ne Art Sauriererechse), der sich in Zarmonien (das Land) auf die Suche nach einem unbekannten, aber genialen Dichter macht, um damit der letzten Bitte seines Mentors nachzukommen.

Das wars.

Okay, zugegeben etwas mehr gibt's schon, aber das ist wohl der rote Faden.
Klar geht das auch nicht ohne Schwierigkeiten, Probleme etc…

Allerdings handelt es sich um eine Autobiographie, die Moers gnädigerweise übersetzt, welche ja nicht gerade bekannt dafür sind ultra-spannend zu sein.
Da man ja auch schon im Vorfeld weiß das er Held nicht stirbt (sonst hätte er ja kaum noch die Biographie schreiben können ;) ), geht im Vorfeld schon sehr viel Spannung verloren.

Was ist nun die Stadt der träumenden Bücher???

Nun auch diese Frage ist schnell erklärt, dabei handelt es sich um die Bücher die keiner mehr will uns somit in einem fast traumähnlichen Zustand darauf warten zu verrotten.

Naja, da hatte ich mir mehr erhofft.



~^^Meine Erfahrungen^^~

Auf der Rückseite des Buches steht folgendes

"Moers ist ein Bond des Stils: je höher die Emotionen, desto lakonischer, gelassener, unaufgeregter erzählt er. Er lässt das wirken, was er erfindet, und das ist grandios."

Tagesanzeiger, Zürich

Bis auf das grandios, kann ich hier zustimmen.
Spannend schreiben kann der Mann wirklich nicht (jedenfalls nicht in diesem Buch), es hat den Touch und die Spannung eines Polizeiberichts.
Immer wieder hatte ich den Eindruck das Moers selber keine Lust hatte.
Also nein, wirklich nicht.

Einzig positiv waren an diesem Buch die äußerst kurzen Kapitel (2-3 Seiten), somit hatte ich immer Möglichkeiten aufzuhören.

Ich lese wirklich gerne Bücher, aber so etwas Enttäuschendes ist mir schon lange nicht mehr untergekommen, so was von langweilig, teilweise unlogisch, *kopfschüttel*, Nein Danke!!
Normalerweise gehöre ich ja zu den viel Leser, was heißt ca. ein Buch in zwei Wochen.
Bei diesem Buch brauchte ich Neun Wochen!!! Und ganz ehrlich ich war oft drauf und dran nicht mehr weiterzulesen!
Gleich vorneweg, bei der Dauer kommt es nicht auf die Seitenanzahl an (hier 455 Seiten).
Eragon (der zweite Band), hat 800 Seiten und die hatte ich in knapp DREI Tagen durch!!!



~^^Der Autor^^~

Walter Moers dürfte wohl jedem ein Begriff sein, sein wohl bekanntestes Werk ist, ja Ihr könnt es Euch bestimmt denken,

---Das kleine Arschloch

Auch die folgenden kommen aus Moers Schreibstube:

---Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär
---Ensel und Krete
---Rumo und die Wunder im Dunkeln

Welche, wenn ich mich nicht irre, auch in Zarmonien spielen.

Ich persönlich mag das kleine Arschloch gar nicht, und auch mit dem blöden Käpt´n kann ich nichts anfangen, allerdings habe ich mich von den anderen Berichten bei überzeugen lassen, das man die nicht mögen muss um das Buch gut zu finden.
Ich kann nur soviel sagen, es reiht sich sogar noch vor dem kleinen Arschloch ein, das war wenigstens teilweise Lustig.



~^^Mein Fazit^^~

Naja, was soll ich sagen, es ist wie mit vielen Dingen im Leben,
der Schein trügt.
Ich habe einfach eine spannende Fantasy Geschichte erwartet, und das war sie auf jeden Fall nicht (jedenfalls habe ich andere Erwartungen an Spannung),
und daher kann ich sie auch nicht weiterempfehlen, da mal ehrlich Fantasy ohne Spannung???
Das ist wie ein Liebesfilm ohne Kuss,
ein Autorennen ohne Autos…

Einzig empfehlen kann ich Euch, zum einen das Buch mal anzuschauen, aber das kann man ja im Buchladen, die Art des Drucks ist wirklich toll,

oder zum zweiten als nettes Geschenk an eine totlangweilige Person.


Vielen Dank für´s lesen, bewerten und kommentieren

Liebe Grüße

isariel
...
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Kommentare
Gemeinwesen
Gemeinwesen, 29.03.2006
Ich habe den Eindruck, Du kannst mit Moers wirklich nichts anfangen. Das geht mir ganz anders, aber so verschieden sind die Geschmäcker halt - es war jedenfalls intereressant, mal einen Beitrag von jemandem zu lesen, der Moers so gar nichts abgewinnen kann
oxalife
oxalife, 29.03.2006
................................................................. ........... .................................................. ..........o o............................................ ...ooO--Ooo........................o o...
ich88
ich88, 30.04.2006
bin zwar ganz anderer meinung als du, aber super bericht.
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Buchlinge, Buchhaim, lebende Bücher, Bücherjäger

ein Testbericht von 2005-03-12 13:05:22 vom 12.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Idee, Umsetzung, Bilder, alles andere...
Nachteile/Kritik: Nichts
In tiefen, kalten, hohlen Räumen
Wo Schatten sich mit Schatten paaren
Wo alte Bücher Träume träumen
Von Zeiten, als sie Bäume waren
Wo Kohle Diamant gebiert
Man weder Licht noch Gnade kennt
Dort ist`s, wo jener Geist regiert
Den man den Schattenkönig nennt

Ich finde das ist schon ein sehr passender und vielleicht auch, für den einen oder anderen, interessanter Einstieg.
Denn heute möchte ich mal wieder ein Buch aus jener Reihe vorstellen, welche mich seit etwa 2 Jahren in Atem hält. Für die einen ist es Harry Potter, für die anderen Der Herr der Ringe und für mich ist es der Kontinent Zamonien. Walter Moers hat sich seit der Geburt von Käpt`n Blaubär diesem Kontinent verschreiben und führt uns in unregelmäßigen Abständen mit neuen Charakteren auf abenteuerliche Reisen durch diesen wundersamen und spannenden Kontinent.
Sein neuestes Werk, "Die Stadt der träumenden Bücher", hat es wieder geschafft mich abtauchen zu lassen und das Hier und jetzt zu vergessen. Aber nun geht`s mal los.

1. Inhalt
2. Autor
3. Buch allgemein
4. Fazit

1. Inhalt

Ich starte gleich mal mit der Geschichte:
Hildegunst von Mythenmetz ist mit seinen siebenundsiebzig Jahren ein blutjunger Lindwurm. Er hat, wie jeder Lindwurm, der ins lesefähige Alter eintritt, einen Dichtpaten bekommen. Dies ist so Sitte in seinem Heimatort, der Lindwurmfeste. Die dort lebenden Echsen sind friedfertig, intelligent und haben sich allesamt der Poesie verschieben. Sein Dichpate Danzelot von Silbendrechsler, ein begnadeter Gärtner widmet auch eine Werke dem Blumenkohl und Sellerie in dem Werk "Vom Gartengenuß". Nun ja. Danzelot ist allerdings schon recht alt, so um die achthundert, und vermacht seinem Zögling Hildegunst an seinem Sterbebett ein Manuskript.
Doch es muss ja etwas damit auf sich haben: Also Danezelot bekam diesen Manuskript vor Ewigkeiten von einem jungen Dichter zur Beurteilung zugesant. Als er es laß erkannte er, dass dies das Beste war, was er jemals gelesen hat. Daraufhin riet er dem jungen Dichter sich sofort nach Buchhaim zu machen und dort einen Verleger zu suchen. Tja aber von da an hörte Danzelot nie wieder etwas von dem wohl begnadesten Dichter, den Zamonien je sah. Hildegunst soll nun also den Urheber diesen Textes ausfindig machen, um Danzelot seinen letzten Wunsch zu erfüllen. So beginnt also die abenteuerliche Reise der dicken Echse.
In Buchhaim angekommen kommt der junge Spund gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Bücher. Nur Bücher. Ein Paradies für Lindwürmer. Doch da Hildegunst das erst Mal in seinem Leben Erfahrungen außerhalb der behüteten Lindwurmfeste macht geht er bepackt mit dem wichtigen Manuskript einfach auf wildfremde Buchhaimer zu und erbittet ihren Rat. So dauert es nicht lange, bis Hildegunst an zwielichte Gestalten gerät.
So eben auch an Phistomefel Smeik einer Haifischmade und dem wohl einflussreichsten Bewohner Buchhaims.
Und durch dessen "Hilfe" wird unser sympatischer Held durch ein vergiftetes Buch lahmgelegt und in die Tiefen der Katakomben von Buchhaim gesperrt. Die Katakomben sind ein Jahrhunderte- ja vielleicht tausende altes Tunnelsystem unter der Bücherstadt. Dort lauern die übelsten Kreaturen: von Spinnxxxxen über Harpyre bis zum...Schattenkönig. Es scheint klar, dass hier Ärger auf Hildegunst zukommt. Denn anscheinend ist er (aufgrund des mysteriösen Manuskriptes) nicht nur ein Dorn im Auge von Smeik, nein auch die gefährlichen Bücherjäger scheinen es auf ihn abgesehen zu haben.
Durch deren Verfolgung und die Tücken des Labyrinthes gerät Hildegunst immer tiefer unter die Stadt.
Kurze Erholung stellt da nur der Aufenthalt bei den Buchlingen, friedlichen Zyklopen, dar. Doch auch dieser Friede hält nicht lang, denn schon bald wird klar, dass Smeik ein Kopfgeld auf Hildegunst ausgesetzt hat und mit den Bücherjägern unter einer Decke steckt. Auf der Flucht macht er jedoch Bekanntschaft mit der gefürchtetsten Kreatur dieser skurrilen Unterwelt- dem Schattenkönig. Ob er ihm nun hilft, oder ob der nunmehr abgemagerte Lindwurm wieder einmal um sein Leben kämpfen muss lasse ich offen. Nur eins: Wie konnte ein so unerfahrener Dichter eine so lange Zeit am wohl gefährlichsten Ort dieser Erde aushalten? Hatte er vielleicht einen Gönner? Jetzt denkt ihr vielleicht: "Ja alles schön und gut, aber was zum Teufel hatte es die ganze Zeit mit diesem Manuskript auf sich?" Tja....selber lesen sage ich da nur"

2. Der Autor

Ach der Walter, der Moers. Mal wieder.
Soll ich jetzt zum vierten Mal die Biografie hier niederschreiben? Ach ich kopier das einfach aus meinem Blaubär-Bericht.
Geboren wurde Moers 1957 in Mönchengladbach und ist dort auch aufgewachsen.
Comic-Zeichner, Kultautor von Romanen, Drehbüchern und Songtexten. - so wird er in einer Biografie beschieben. In einer erste Veröffentlichung "AHA" (erschienen 1985 im Eichborn Verlag) konnte man schon damals seinen einzigartige Humors und des prägnanten Zeichenstil erkennen.
Ausgezeichnet wurde er unter anderem für das kleine Arschloch mit der "Goldenen Leinwand" (1997).
Walter Moers, der zur Zeit in Hamburg lebt, betätigt sich längst nicht mehr nur als Comiczeichner.
Für Kleines Arschloch - Der Film (D: 1997) schrieb er das Drehbuch und die Songtexte. Vorher war der kleine, tabubrechende Rüpel Gegenstand einer Ausstellung: Im Hamburger Erotic-Art-Museum zeigte Moers 1994 Bilder und Skulpturen unter dem Motto »Arschloch in Öl«.
Romane:
Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär und das Drehbuch zu Käpt'n Blaubär - Der Film (D 1999).
Es folgten Ensel und Krete (2000)
Wilde Reise durch die Nacht (2001)
Rumo & Die Wunder im Dunkeln (2003).
Und nun "Die Stadt der träumenden Bücher" (2004)

Aber ich sage hier nochmal: Ich hasse das kleine Arschloch. Das ist ja so ein Quatsch ud überhaupt nicht mit den Abenteuern aus Zamonien zu vergleichen- bitte nicht abschrecken lassen!

3. Das Buch

Ja wieder einmal typischer Zamonien-Stil. Wir sehen lauter Bücher aus denen am unteren Ende des Buches das Auge eines Buchlings ängstlich hervorluggt. Darauf steht mit gelben Lettern der Titel. Am Buchrücken ist ein Dreikreis gezeichnet und hinten finden wir eine kurze Einleitung von Hildgunst und eine kurze Kritik.
Ach so und ein gelbes Lesebändchen, hat man uns spendiert *g*
Als Taschenbuch ist es natürlich noch nicht rausgekommen.
Verlag: Piper
Erscheinungsdatum: September 2004
ISBN: 3-492-04549-9
Und wiedermal finden wir wunderschöne Bilder von Walter Moers auf gaaaanz vielen Seiten.
Sehr schön sind auch eigene Kapitelüberschriften. Also nicht direkt Kapitel, denn es handelt sich immer nur um 2-3 Seiten, aber so kann man sich immer schön merken, wo man aufgehört hat zu lesen.
Ach und der Preis: 24,90€

4. Fazit

Ein weiteres Mal war ich begeistert. Warum? Wegen den Ideen, der Spannung, den Illustrationen, den Gedichten.
Ich kann meine Begeisterung wieder mal nicht in Worte kleiden. Nur soviel. Ich hab gestern mit meiner Freundin (ebenfalls Zamonien-begeisert) eine geschlagene viertel Stunde gerätselt, in welcher Reihenfolge ich nun die vier Bücher sortiere. Lieber chronologisch, oder eher nach Beliebtheit. Ich hab mich nun für die Reihenfolge: Die 13 1/2 Leben des Käpt`n Blaubär- Die Stadt der träumenden Bücher- Ensel und Krete- Rumo& Die Wunder im Dunkeln entschloss, aber Blaubär und die Stadt sind gleichberechtigt. Außerdem haben wir manchmal lange Zeit gerätselt an dem Buch- warum? Und zwar hat der liebe Herr Moers Zitate aus bekannten Gedichten oder Büchern eingebaut und dann die Namen der Schriftsteller verändert...also z.B. so:
Als gebildeter Gymnasiast kennt man Faust natürlich auswendig *g* und so viel mir dieses Zitat auf: "Ich bin ein Teil des Teils, der Anfangs alles war, Ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar." Und bei Moers heist der Autor "Ojahnn Golgo van Fontheweg"- alle Buchstaben drin, nur anders angeordnet. Auch Rainer Maria Rilke und Oscar Wilde konnten wir ausfindig machen *g*. Schon das ist doch lustig.
Ich weiß auch nicht, wie ich euch sonst noch Lust auf`s lesen machen kann. Es gibt immer neue Wendungen und Abentuer, es ist eine der wenigen Bücher, was nicht an einer einzigen Stelle langweilig wird oder durchschaubar.
Lest es einfach!

Sternierung:
1. Stern für die liebevolle Illustriation
2. Stern für Spannung
3. Stern für Ideenreichtum
4. Stern für das Interaktive...man wird ja regelrecht angespornt rauszufinden, welchen Schriftsteller er "verwendet" hat
5. Stern dafür, dass ich schon wieder Lust auf mehr hab
6. Stern für den tollen Anfang und das Ende
7. Stern für alles mittendrin

Da habt ihr`s...die Sterne reichen nicht :)
Ich hoffe ich konnte euer Interesse wecken- also ab in die Buchhandlung, bevor sie schließen
...
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Kommentare
Gozo-Bernie
Gozo-Bernie, 29.09.2006
Toller Bericht - Gruss aus dem Sueden - bernie
ich88
ich88, 30.04.2006
bin absolut deiner meinung!
morla
morla, 14.01.2006
sehr hilfreich
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nikosternchen

Ein Ort, wo Bücher töten können...

ein Testbericht von 2005-02-03 08:22:33 vom 03.02.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: fantastisch, fantastisch, wahnsinn...
Nachteile/Kritik: gar nichts
Über ein Jahr musste ich nun ausharren nachdem ich Rumo auf seine abenteuerliche Reise durch Zamonien und die Untenwelt begleitet hatte, wieder in die fantastische zamonische Welt eintauchen zu können. Diesmal ist dem Leser sogar vergönnt sich auf die Fersen einer L Legende zu heften.
Hildegunst von Mythenmetz der uns ja bereits sein Können als größter zamonischer Schriftsteller bewiesen hat, erweist uns diesmal die Ehre die ersten beiden Kapitel aus dem
Spektakulären Werk „Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers“ mitzuerleben. Wieder kommt Walter Moers als Übersetzer zum Einsatz.

Hildegunst ist ein Lindwurm und lebt als junger Lindwurm natürlich auf der Lindwurmfeste. Lindwürmer sind äußerst friedfertig. Sie widmen ihr Leben einzig der Dichtkunst und der Poesie. Darum ist es nicht sehr verwunderlich das die größten Schriftsteller Zamoniens natürlich Lindwürmer sind. Als kleiner, heranwachsender Lindwurm ist jedem ein Dichtpate zugeteilt, dieser soll dem zukünftigen Dichter alles beibringen was man als Schriftsteller wissen muss. Danzelot von Silbendrechsler ist der Dichtpate von Hildegunst. Sein einziges Werk – vom Gartengenuss – ist, wie soll man sagen, eher Geschmackssache. Das ganze Buch ist gefüllt mit Abhandlungen über Erdbeersträuchern, beindruckende Texte über die Fettwucherung des Blumenkohls und Gedichte über Spargelreihen.
Nachdem Danzelot mal einen Stein vor den Kopf bekam hielt er sich eine gewisse Zeit lang für einen Schrank voller ungeputzter Brillen, was einen Perfektionisten wie ihn natürlich sehr verdrießlich stimmte.

Irgendwann, als er schon über 800 Jahre zählte, lag er im Sterben. Da übergab er Hildegunst eine Manuskript das geradezu perfekt schien. Beim Lesen verfällt der Leser abwechselnd in Begeisterungsstürme, bekommt Heulkrämpfe oder lacht was das Zeug hält. Dieses Manuskript wurde Danzelot zugeschickt um es zu beurteilen. Danzelot schrieb natürlich sogleich zurück und bekam dann aber leider nie wieder Antwort.

Nun bittet er in seinem allerletzten Dialog Mildegunst sich doch auf den Weg nach Buchhaim zu machen um dort dieses Ausnahmetalent aufzustöbern.

Hildegunst macht sich auf in die Stadt der Bücher und wird fast erschlagen von den gewaltigen Eindrücken die dort auf ihn einprasseln. Nun muss man bedenken das er mit seinen gerade mal 77 Jahren noch ein halbes Lindwurmkind ist und es aufgrund dessen nicht lange auf sich warten lässt, bis er in die Fänge nichtganz wohlgesinnten Zeitgenossen wiederfindet. Vielmehr findet er sich durch ein giftiges Buch vergiftet in den Dunklen Katakomben von Buchhaim wieder. Natürlich hatte er schon Schreckliches gehört über die Bücherjäger, über die gefährlichen Buchlinge, über Die Sphinxxxxe oder – und davor hatte er am meisten Angst – vor dem Schattenkönig der ganz tief unten in Schloß Schattenhall sein Unwesen treibt. All diese mehr oder weniger gefährlichen Gestalten trifft Hildegunst natürlich, und noch viele mehr. Am unangenehmsten erscheinen ihm die lebenden Bücher, die kein Chance auslassen um ihm das Leben schwer zu machen. Und was hat es mit den weinenden Schatten auf sich? Ist er seinem Helden Colophonuis Regenschein auf der Spur? Und vor allem, wird er den Verfasser des Manuskriptes finden?


Gedanken:
Es ist unheimlich schwierig den Charme von Walter Moers Büchern jemanden nahe zu bringen, der nie eines gelesen hat. Einerseits liegt es, gerade bei diesem sicherlich auch daran das er den Leser direkt mit einbezieht ( Oh, meine treuen Leser...), zunächst warnt auf welch abenteuerliche und gefährliche Reise man sich nun mit ihm begibt. Andrerseits vielleicht auch an der lakonisch, gelassenen Art zu schreiben. Ich liebe die Wortkreationen die er sich in jedem Buch einfallen lässt. Handele es sich um Namen oder andere Dinge. Hier beschreibt er zum Beispiel ellenlang wie Hildegunst neue Worte lernt, damit er Dinge noch präziser darstellen kann um ein perfekter Schriftsteller zu werden.
S.383: Geräusche etwa werden nicht in solche Analphabetenrubriken wie Knall, Rausch oder Klirren zusammengerafft, sondern bekamen ihrer individuellen Natur nach klingende und treffende Namen. Das zarte Geräusch, wenn eine Feder auf den Boden berührt, war ein „bft“.(...) Der appetitliche Laut, der entsteht, wenn man einen Riegel Schokolade abbricht nennt man „Hmmser“. Der „Huck“ ist der Augenblick, in dem man etwas aufheben will und merkt, dass der Gegenstand zu schwer ist.

Die Geschichte an sich ist nicht das faszinierende, denn die läuft im Grunde ähnlich ab, wie zum Beispiel bei Rumo. Die liebevollen Kleinigkeiten, die geschickt eingebauten Wiedererkennungswerte, die atemberaubende Spannung, das sind die Dinge die mich fesseln.
Wiedererkennungswerte finden wir zum Beispiel in Buchhaim selber. Mythenmetz ist dort unterwegs und trifft erfolglose Autoren, heimtückische Verleger, raffgierige Händler und nicht zu Letzt eine ganze „giftige Gasse“ voller Rezensisten, die je nach Sympathie Verrisse über Bücher schreiben.
Spannung natürlich, weil Mythenmetz, wie Käpt´n Blaubär damals immer wieder in geradezu ausweglose Situationen gerät aus der noch nienieniemals jemand entkommen ist. Aber natürlich schafft er dieses immer um Haaresbreite. Liebevolle Kleinigkeiten sind zum Beispiel die schon erwähnten namens und Wortkreationen. Da lesen wir ab und das die eine oder andere Daseinsform Zamoniens mit den Zähnen „knolfte“. Walter Moers weist in einer Fußnote darauf hin das er dieses Wort selber erfunden hatte, um damit ein Verb aus dem Zamonischen zu übersetzen, das ihm völlig unbekannt sei. Schließlich sei er nicht der Autor des Buches sondern nur der Übersetzer.

Durchaus kann man Die Stadt der träumenden Bücher unabhängig von den anderen Zamonien Romanen lesen, da man durch Fußnoten die wichtigsten Zusammenhänge erfährt. Meines Erachtens ist es aber viel schöner und interessanter alle Teile der Reihe nach zu lesen, da die eine oder andere Daseinsform in verschiedenen Büchern wieder auftaucht.


1. Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär ( mittlerweile als Taschenbuch erhältlich)
2. Ensel und Krete ( ebenfalls als Taschenbuch erhältlich)
3. Rumo und die Wunder im Dunkeln ( auch seit ein paar Monaten als Taschenbuch erhältlich)
4. Die Stadt der träumenden Bücher ( gerade er gebunden erschienen)


Allerdings denke ich das sich die Anschaffung der gebundenen Ausgabe wirklich lohnt. Selten gibt es solch liebevoll gestalteten und illustrierten Bücher. Mit Schutzumschlag und Leseband kostet die Ausgabe 24,90 € und ist im Piper- Verlag erschienen.
ISBN: 3-492-04549-9

FAZIT
Fantastisch. Ein Buch zum immer und immer wieder lesen, zum steckenweise Vorlesen und zum amüsieren. Zum mitfiebern und zum fingernagelknabbern. Kaum zu glauben das Walter Moers die Ideen nach soviel Zamonienliteratur noch nicht ausgegangen sind. Auch qualitativ erlebt die Reihe hier keinerlei Einbruch. Ich freue mich schon auf das nächste Werk, was hoffentlich schon in Arbeit ist.

Viel Spaß beim Lesen

Nikolina
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
ich88
ich88, 30.04.2006
grandioses buch und super bericht!!
Lisolotto
Lisolotto, 06.02.2005
ein schoumlner Bericht
glowhand
glowhand, 06.12.2005
lg christian
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1-8 von 8 Testberichten über Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher
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