Christopher Moore: Der Lustmolch
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Christopher Moore: Der Lustmolch
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Christopher Moore: Der Lustmolch

Testberichte Christopher Moore: Der Lustmolch

 (Taschenbuch)
4.2 von 5
Platz 247 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - Der".
Bewertung: Kundenbewertung 4,20 / 5,00 4.2 von 5
Meinungen:
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Christopher Moore: Der Lustmolch Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,20 / 5,00 4.2 von 5
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Witz und Unterhaltung
  • witzig, unterhaltsam
Nachteile/Kritik
  • Halt nix für Anspruchsvolle
Christopher Moore: Der Lustmolch (Taschenbuch) am günstigsten bei:
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JustOliver

Schwachsinnig gut...

ein Testbericht von 2008-01-13 09:53:21 vom 13.01.2008
Empfehlung:
Vorteile: Witz und Unterhaltung...
Nachteile/Kritik: Halt nix für Anspruchsvolle
Nachdem mich das Buch „Die Bibel nach Biff“ bereits wunderbar unterhalten hat, griff ich beim Stöbern im Internet beherzt zu, als ich ein Buch von Christopher Moore mit zwei seiner Geschichten in einem für nur 8,-- € fand. Und nachdem mir eine gute Freundin in den höchsten Tönen von dem Buch vorschwärmte war es auch bald aus meinem Bücherschrank, in dem es zwischenzeitlich verschwunden war, herausgekramt. Hier nun also meine Eindrücke.

ALLGEMEINE DATEN
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Ers chienen im Goldmann Verlag
ISBN-10: 3442449863
ISBN-13: 978-3442449866
318 Seiten
Preis: 8,-- €

INHALT
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Eigentlich ist Pine Cove ein ganz ruhiges Örtchen. Theo als zuständiger Constable hat eigentlich nur wenig zu tun und kann sich voll und ganz auf sein Hobby, das Kiffen konzentrieren und sein Vorgesetzter Sheriff Burton toleriert und befürwortet dies gar. Nur gelegentlich muss Theo eingreifen, bspw. wenn die leicht verrückte Molly, aus nur schwer nachvollziehbaren Gründen Leute anfällt.
Diese Ruhe vergeht, als Bess Leander erhängt in dem Haus, ihrer Familie aufgefunden wird. Sie war ebenfalls leicht verrückt und war von der Psychotherapeutin Valerie Riordan durch entsprechende Mittelchen ruhig gestellt. Dies war Valeries Standardverfahren bei ihren Patienten, doch nachdem vermuteten Selbstmord, beschleichen sie Schuldgefühle. Und so beschließt sie, die Tabletten ihrer Patienten abzusetzen.
Zeitgleich fühlt sich das Seeungeheuer, bedingt durch das Gitarrenspiel des neuen Musikers (der gleichzeitig auch für den Tod des Kindes des Ungeheuers verantwortlich war) der einzigen Bar in Pine Cove zur Küste hingezogen. Bei seinem Streifzug über das Land verliebt es sich in einen Tanklastzug und will mit diesem Sex haben. Doch wie zu erwarten explodiert der Tanklastzug hierbei und das Seeungeheuer zieht sich dabei Verletzungen zu, die eine Rückkehr ins Meer unmöglich machen. Es begibt sich in einen Wohnwagenpark, in dem auch Molly lebt. Diese beobachtet die Ankunft des Ungeheuers in dem Park und sieht auch, wie es sich zur Tarnung in einen Wohnwagen verwandelt. Kommen ihm Menschen zu nahe, so verschlingt es sie einfach. Doch Molly verschafft es irgendwie, sein Vertrauen zu gewinnen und die beiden schließen eine Art ungewöhnliche Freundschaft.
Unterdessen versteht Theo die Welt nicht, passiert doch mit einem Mal so vieles in dem sonst so ruhigen Ort. Der Selbstmord, der explodierende Tanklastzug und mit einem Mal verschwinden Menschen. Zudem stellt die Therapeutin fest, dass mit einem Male der Großteil der Einwohner unter einem immensen Sexualtrieb leidet. Theo lässt dies alles keine Ruhe und zusammen mit seinem Freund, dem abgefahrenen Biologen Gabe Fenton versucht er den Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Hierbei ist nicht nur das Ungeheuer ein Teil des Rätsels, sondern seine aufkommenden Zweifel an dem Selbstmord von Bess Leander führen ihn noch auch eine ganz andere Fährte….

MEIN EINDRUCK
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Wie der Beschreibung zu entnehmen, ist das Buch recht abgefahren. Seeungeheuer, ein kiffender Polizist, vom Sexualtrieb überkommene Einwohner und und und. Alles ist einfach total abstrus und gerade das macht den Reiz des Buches aus. Es ist einfach absolut chaotisch und dabei einfach nur wahnsinnig unterhaltsam.
Das Buch lebt dabei nicht von großer erzählerischer Kunst. Der Schreibstil ist sehr schlicht, umgangssprachlich und schnörkellos und es wird auch wenig Zeit darauf verwendet, die handelnden Figuren sorgfältig zu entwickeln, wobei diese im Laufe der Handlung schon ihre Gedanken und Ängste preis geben. Wichtig ist dabei aber eigentlich nur, dass alle irgendwie einen Hau oder eine Macke haben. Von daher findet man in diesem Buch sicher keine große Schriftstellerkunst. Hier bieten andere Schriftsteller sicherlich einiges mehr.
Stattdessen lebt das Buch von dem guten Humor des Schriftstellers. Denn die ganzen Geschehnisse sind derart konstruiert und an den Haaren herbei gezogen, dass sie in ihrem Zusammentreffen eine ungemeine Komik mit sich bringen. Somit liegt die Vermutung nahe, dass sich der Schriftsteller in einem ähnlichen Zustand befunden hat, wie der im Buch agierende Dorfpolizist. Und genau das ist es, was den Reiz des Buches ausmacht.

MEIN FAZIT
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Ab und an brauche ich auch solche Bücher einmal. Nachdem mich Moore schon mit „Die Bibel nach Biff“ bestens unterhalten hat, war es klar, dass ich früher oder später auf eines seiner weiteren Werke zurückgreifen würde. Und hier kann ich nur sagen, dass meine Erwartungen in keinster Weise enttäuscht wurden. Ganz im Gegenteil. Die Story ist herrlich schwachsinnig, die handelnden Figuren glänzen vor Witz und somit ergibt sich ein Paket, mit dem man wunderbar abschalten kann. Aufgrund dessen ist es ein Buch, dass problemlos auch nach anstrengenden Arbeitstagen gelesen werden und mit dem man schnell den Stress des Tages hinter sich lassen kann. Es sei jedoch ganz klar hervorgehoben, dass man eine Neigung für diese Art Bücher haben muss. Ansonsten kann man sich das Geld dafür sicherlich besser sparen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Mondlicht1957
Mondlicht1957, 29.01.2008
Infiormativ beschrieben, der Bericht enthält viele wichtige Informationen für den Verbraucher, da geb ich gern ein quotSehr hilfreichquot, LG Pet
mrwong
mrwong, 18.01.2008
sh.........................ich freu mich auch über jede GEGENLESUNG von euch viele und liebe grüße Felix :-
lassie222
lassie222, 22.02.2008
Ich hole gerade Lesungen nach und würde mich freuen, wenn du auch mal wieder bei mir rein schaust!
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mg81

Der Lustmolch - Christopher Moore

ein Testbericht von 2010-02-16 17:44:45 vom 16.02.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: witzig, unterhaltsam...
Nachteile/Kritik: nix
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Allgemeine Buchdaten:

- Titel: Der Lustmolch
- Originaltitel: The Lust Lizard of Meloncholy Cove
- Autor: Christopher Moore
- Verlag: Goldmann
- Seitenanzahl: 318
- Preis: 8,00 Euro
- ISBN-13: 9783442449866
- ISBN-10: 3442449863

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Klappentext:

In der Kleinstadt Pine Cove geschieht so einiges: Bess Leander, brave Hausfrau und Opfer einer Überdosis Antidepressiva, hat sich erhängt; und aus der Kühlleitung des nahen Atomkraftwerks läuft radioaktives Wasser ins Meer. Aber erst als der Gitarrist Catfish mit seinem Blues ein verliebtes Seeungeheuer an Land lockt, beginnen die wahren Probleme ...

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Autor:

Der ehemalige Journalist Christopher Moore arbeitete als Dachdecker, Kellner, Fotograf und Versicherungsvertreter, bevor er anfing, Romane zu schreiben. Seine Romane haben in Amerika Kultstatus. Christopher Moore lebt in San Francisco, Kalifornien.

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Meine Meinung:

In der kalifornischen Kleinstadt Pine Cove ereignen sich in jenem September drei Dinge: Im nahen Atomkraftwerk entsteht ein winziges Leck in der Kühlleitung, Mavis Sand sucht für ihre Bar einen Blues-Sänger, und Bess Leander erhängt sich. Ersteres führt dazu, dass ein gigantisches Seeungeheuer aus dem Meer entsteigt. Zweiteres hat zur Folge, dass sich der alte Blues-Gitarrist Catfish in Pine Cove einfindet. Und der angebliche Selbstmord der Bess Leander verursacht der ortsansässigen Psychiaterin folgenschwere Gewissensbisse. Sie befürchtet nämlich, mit der großzügigen Verschreibung von Antidepressiva, mit denen sie gemeinsam mit dem Apotheker jahrelang die gesamte Stadt versorgte, des Guten zu viel getan zu haben. Sie beschließt, die Einwohner auf Entzug zu setzen. Als Nebeneffekt ist eine drastisch erhöhte Libido zu vermelden, die bald zu allerhand Turbulenzen führt ...

Die Story wird aus der Sicht aller Charaktere, die im Buch vorkommen, kapitelweise erzählt. Fast jedes Kapitel trägt als Überschrift den Namen der Person um die es geht. Das macht dem Leser möglich, die einzelnen Charaktere näher kennen zu lernen. Man erfährt auf diese Weise, wie die Charaktere leben, was sie denken und welche Macken sie haben. Da gibt es z. B. Die durchgeknallte Ex-Schauspielerin, der immerzu bekiffte Constable Theo Crowe, die Barbesitzerin Mavis und viele andere. Selbst aus der Sicht des Seeungeheuers und eines Labradors werden einige Passagen im Buch beschrieben.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Obwohl die Geschichte aus der Perspektive mehrerer Personen (und Tieren) erzählt wird, verliert man nie den Überblick und kann sehr gut dem Geschehen folgen. Ich finde, dadurch wird die Geschichte erst richtig interessant, weil man jeden Charakter auf diese Weise richtig gut beschrieben bekommt.

Der Schreibstil finde ich sehr gut. Das Buch lässt sich sehr einfach lesen. Es gibt viele Dialoge und eher wenig Beschreibungen der Ortschaften, was ich persönlich wunderbar finde. Auf diese Weise wird das Buch nicht langweilig. Es wäre nicht C. Moore, wenn es in „Der Lustmolch“ nicht auch einige Sexszenen gäbe, aber ich finde es in diesem Buch (anders als in „Fool“) nicht störend und auch nicht übertrieben, hier ist es einfach nur witzig. Während der gesamten Story fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Die Story ist abgedreht und sehr witzig, die Charaktere charmant.

Auch von diesem Buch gibt es auf Buecher.de eine Leseprobe.

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Mein Fazit:

Auch nach diesem Buch bin und bleibe ich ein Christopher Moore Fan. Es war nicht das erste Buch und wird garantiert auch nicht das letzte Buch von ihm sein, dass ich lesen werde. Das Buch ist sehr unterhaltsam, deswegen von mir alle 5 Sterne.

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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
giselamaria
giselamaria, 28.02.2010
bitte ändere mal das: "Der Schreibstil" in "DEN Sdchreistil" - letzter Absatz
ansonsten prima Bericht - bw - LG Gisela
tipsi3
tipsi3, 28.02.2010
Einen schönen Sonntag wünsche ich dir !!!
Liebe Grüße tipsi3
sigrid9979
sigrid9979, 16.02.2010
Wünsche noch einen schönen Dienstag Abend..Lg Sigi
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