Wer kennt dieses Problem nicht, man hat eine volle Festplatte und weis nicht mehr wo man die Daten noch speichern soll. Hierfür gibt es zwei Lösungen, die Abhilfe schaffen könnten. Entweder man besorgt sich eine weitere Festplatte oder man erwirbt einen DVD-Brenner. Über das letztere werde ich im folgenden berichten, nämlich über das Modell NEC ND-2500A, welches das Nachfolgemodell des beliebten Nec ND-1300A ist.
ANLASS: Der Anlass für den Kauf war für mich die Cebit Meldung, dass der folgende Brenner auch auf Double-Layer (doppelt beschichteten DVD´s) beschreiben kann und dass nur durch ein Firmwareupdate. Ich konnte zuerst meinen Augen nicht trauen, doch zur Ernüchterung muss ich sagen, dass ein Firmwareupdate frühestens im zweiten Halbjahr zur Verfügung stehen wird, falls überhaupt, und die Rohlingsentwicklung noch in den Kinderschuhen steckt. Dennoch lohnt es sich den Brenner zu kaufen, da er bei diesem geballten und schlummernden Potential sehr günstig ist.
Erst einmal eine Gliederung zur Übersicht:
I. AUSSTATTUNG
II. MEDIEN FORMATE
1. CD-Formate
2. DVD-Formate
3. Ländercode
III. INSTALLATION
1. Allgemeine Installation(Windows, Linux, MAC-OS)
2. Firmware
IV. FAKTEN & PRAXIS
V. PREIS & SERVICE
VI. FAZIT
Es gibt grundsätzlich zwei Versionen, die zum Kauf angeboten werden:
BULK: Die Bulkversion enthält nur das Minimum, das aus dem Laufwerk, vier Montageschrauben und noch einem Infoblatt besteht.
RETAIL: Diese Verkaufsversion enthält alles was es zur Bulk gibt. Zusätzlich gibt es noch eine Bedienungsanleitung, ein E-IDE-Kabel, eine Brennsoftware Nero Burning ROM 6 SE, und die Programme Sonic MyDVD (Erstellen von DVD´s mit Menü), ArcSoft ShowBiz(Videobearbeitungsprogramm) und CinePlayer(Virtueller CD/DVD Player). Außerdem sind noch zwei DVD-Rohlinge im Paket enthalten.
Für diejenigen die keine Brennsoftware besitzen, wäre es angebracht lieber die Retailversion zu erwerben. Alle anderen wären mit der Bulk besser beraten, da diese billiger ist, obwohl die beiliegenden Programm bei der Retailvariante für den einen oder anderen interessant sein könnten. Das ist jedem aber selber überlassen, was für eine Variante er Schlussendlich erwirbt.
Formate(lesen): DVD-ROM, DVD Video, DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW, CD-R, CD-I, CD-RW, CD-ROM, Multisession, Hybrid CD, Audio CD, Video CD, CD Text, Photo CD, CD-ROM/XA, CD-Extra
Formate(schreiben): DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW, DVD for General, Disc-at-Once, Track-at-Once, Multisession, Packet Writing
Für einige ist dieser Wirrwarr an Medientypen sicher ein Problem, und deshalb werde ich einige wichtige davon näher beleuchten.
=> CD-Formate
CD-ROM: Das ist die normale, gepresste CD die man im Handel als Musik CD oder Spiele CD erwerben kann. Kein beschreiben möglich versteht sich.
CD-R: Dies ist der gängige, nur einmal beschreibbare CD Rohling.
CD-RW: Hier handelt es sich um einen wiederbeschreibbaren CD Rohling, den man nach Herstellerangaben bis zu 1000 mal wiederbeschreiben kann, aber in der Praxis vielleicht nur 100-400 mal wiederbeschreibbar ist.
Kommentar: Dieser Brenner beherrscht alle gängigen CD-Formate, die einen Speicherplatz von 650-700MB aufweisen. Sogar überlange CD´s die ein Speichervolumen von 800MB haben, lassen sich beschreiben. Doch ehrlich gesagt, wer braucht diese CD´s, wenn man DVD´s brennen kann. Für mich ist die CD-Funktionalität nur eine Option, um etwa Musik CD´s anzufertigen, die ich dann im CD-Player hören kann.
=> DVD-Formate
DVD-ROM: Hier handelt es sich um das Pendant zur CD-ROM auf der z.B. DVD Filme gepresst sind.
DVD +/-
R: Sowohl das PLUS als auch das MINUS Format sind einmalig beschreibbare Medien, die sich lediglich durch ihre physikalischen bzw. technischen Abweichungen unterscheiden. PLUS Träger haben auf ihren Pregroove (Spuren) hochfrequente Wobbel, die die Informationen tragen. Hingegen sich beim MINUS Träger Land Pre Pits (Knötchen) auf dem Pregroove befinden.
DVD +/- RW: Das sind die wiederbeschreibbaren Versionen der einmalig brennbaren DVD Medien, die genauso wie bei ihren CD Verwandten nur etwa 100-400mal wiederbeschrieben werden können.
DVD-RAM: Das ist wohl der Exot unter den DVD Medien, der z.B. auch bei teueren Videokameras benützt wird. Ebenso in einigen Laufwerken, wie z.B. die von LG unterstützen dieses Medium, das den Vorteil hat dass man es mehrmals wiederbeschreiben kann und das bis zu ca. 100.000 mal, so dass es ideal für ein Backup geeignet ist.
Kommentar: Dieses Laufwerk unterstützt alle Formate bis auf DVD-RAM. Dazu hat das Laufwerk noch genug Potential um doppelt beschichtete DVD´s zu beschreiben. Dies jedoch ist nur mit einem Firmwareupdate möglich.
Es gibt weithin folgende DVD Spezifikationen:
DVD-5: Einfach beschichtete DVD mit einem Fassungsvermögen von 4,7GB, die damit für ca. 137min Film Platz bietet.
DVD-9: Diese DVD ist auf einer Seite doppelt beschichtet, so dass sie ein Speichervolumen von 8,5 GB aufweist. Hierbei ist die erste Schicht halbtransparent, um den Laser die Möglichkeit zu geben auf die untere zu fokussieren und diese somit auszulesen.
DVD-10: Hierbei sind beide Seiten der DVD einfach beschichtet, so dass sie ein Speicherplatz von 9,4GB beherbergen.
DVD-18: Hier handelt es sich um die größte Spezifikation, da auf beiden Seiten ein doppelter Film aufgetragen ist und sich somit ein Speichervolumen von 17GB ergibt.
=> Ländercode
Nach Druck der amerikanischen Filmindustrie wurden diese ominösen Regionalcodes 1997 eingeführt, um z.B. ein abspielen eines in den USA erworbenen Filmes in Deutschland zu unterbinden, damit man auch wirklich hier den Film kauft und die Produzenten so die Kontrolle über den Verkauf haben. Hauptsächlich aber um den Schwarzhandel im asiatischen Markt zu drosseln. Es gibt folgende Ländercodes:
1: Kanada, USA
2: Europa, Japan, Südafrika, mittlerer Osten inkl. Ägypten
3: Südostasien, Ostasien inkl. Hongkong
4: Australien, Neuseeland, Pazifische Inseln, Mittelamerika, Südamerika, Karibik
5: ehemalige Sowjetunion, indischer Subkontinent, Afrika, Nordkorea, Mongolei
6: China
Der Regionalcode kann allerdings mit Hilfe von einer Software „DVD Genie“ überwunden werden, so dass auch Filme die außerorts stammen abgespielt werden können. Es gibt auch die Möglichkeit eine gehackte Firmware auf den EPROM Chip im Laufwerk aufzuspielen, die es ebenfalls ermöglicht zwischen den RC´s zu switchen. Dies werde ich aber zu einem späteren Zeitpunkt noch erwähnen.
TIPP: Bevor man im inneren es Rechners herumfuhrwerkt, sollte man sich elektrostatisch entladen z.B. durch das anfassen des Gehäuses oder eines anderen metallischen Gegenstandes, um Beschädigungen an elektronischen Bauteilen im Rechner vorzubeugen.
=> Allgemeine Installation
Die Installation ist spielend erledigt. Man schraubt als erstes den Rechner auf, entfernt falls nötig das alte Laufwerk oder fügt das neue einfach hinzu. Bei der ersten Option muss der Jumper auf Master gestellt werden (der schon beim Kauf so eingestellt ist), damit das Laufwerk korrekt erkannt wird. Die zweite angesprochene Möglichkeit, ist das Laufwerk einfach in einen zweiten Schacht einzufügen. Der Jumper muss dabei aber auf Slave gestellt werden, um das Laufwerk richtig zu erfassen. Jetzt wird das Laufwerk nur noch mit dem Stromversorgungs- und Datenkabel verbunden und anschließend mit den vier beiliegenden Montageschrauben fixiert. Nun kann der Rechner auch noch zugeschraubt und wieder verkabelt werden, damit man im Anschluss den Computer endlich starten kann. Beim booten kann man sich noch im Bios vergewissern, ob das Laufwerk einwandfrei erkannt wurde, indem man während des Bootvorgangs die ENTF Taste drückt, um so ins Bios zu kommen. Dabei müsste das Laufwerk als Secondary Master/Slave erfasst worden sein. Es ist im Bios auch möglich die Bootreihenfolge des jeweiligen Laufwerks auf Wunsch zu ändern, dass nur nebenbei gesagt. Die Betriebssysteme Windows XP und Linux müssten das Laufwerk auf Anhieb erkennen. Jedoch ist es bei Linux empfohlen sich den neuesten Kernel aufs System zu überspielen, da ältere Versionen Probleme mit dem erfassen des Laufwerks haben könnten. Hierzu verweise ich zum folgenden Link auf das Kernelarchiv:
LINK => http://www.kernel.org/mirrors/countries/html/DE.html
Für diejenigen die mit der englischen Readme Datei Schwierigkeiten besitzen, gibt’s zum folgenden Link eine deutsche Anleitung zum konfigurieren, compilieren und installieren eines Kernels unter Suse Linux:
LINK => http://www.thomashertweck.de/kernel26.html#quellen
Da ich auch etwas durch andere Ciao Mitglieder hinsichtlich des MAC-OS inspiriert worden bin, schreibe ich auch dazu einiges. Da ich aber über keinen Apple Computer verfüge, kann ich nur aus Recherchen im WWW dazu etwas sagen. Also als erstes ist das Laufwerk zu Apple PC´s kompatibel, doch es lassen sich die eigens implementierten Applikationen wie Apple iApps oder Apple DiscBurner nicht benutzen.
Jedoch gibt es ein alternatives Brennprogramm mit dem Namen Toast 5 von Roxio, das ab der Version MAC-OS 9.1 und aufwärts mit diesem Laufwerk funktioniert. Das Laufwerk macht aber nur Sinn, bei Desktops mit G5 Prozessor, da diese den UDMA-Mode benützen können und somit 33MB/s bis 66MB/s Datendurchsatz besitzen. Dagegen unterstützen G4 Modelle nur den PIO-Mode 4, der bestenfalls einen Durchsatz von 16MB/s schafft und damit die mindestens geforderten 20MB/s für das 8fache bebrennen von DVD´s nicht erreicht.
=> Firmware
Die Firmware ist die auf dem EPROM Chip, im Laufwerk gespeicherte Betriebssoftware, die man auch mit einer neuen flashen (überspielen) kann, um z.B. die Rohlingkompatibilität zu erhöhen oder auch wie vorher schon erwähnt den Regionalcode variabel zu verändern, so dass dieser sich nicht mehr nach dem 5mal im Chip einbrennt. Jedoch muss ich sagen das der Vorgang des flashens ein Risiko birgt, denn wenn während dieses Ablaufs eine Störung eintritt ist der Chip bzw. das Laufwerk nicht mehr funktionstüchtig, zudem ist die Garantie noch erloschen. Deshalb muss man sich wirklich überlegen, ob sich das überspielen der neuen Firmware lohnt. Falls jemand sein Laufwerk flashen will habe ich folgenden interessanten Link zu einer Website, die einen Rohlingstest beherbergt und außerdem Links zu Seiten besitzt, die sowohl offizielle als auch inoffizielle (gehackte) Firmware anbieten.
LINK => http://www.otternase.org/nec-nd2500a/
(Firmwareflash auf eigene Gefahr)
Die Firmware wird über eine DOS Flashumgebung aufgespielt, die man auch auf dieser Seite bekommen kann. Außerdem gibt es wie gesagt einen Rohlingstest, der zeigt wie schnell man einen Rohling bei der jeweiligen Firmware brennen kann. Darunter gibt es auch eine offizielle Media-List von Nec, die ebenfalls als Link zur Verfügung steht. Selbstverständlich bietet Nec auch auf seiner eigenen Website Firmware an.
LINK => http://www.necd.de/softwareoverview2.php/id/215
Erst einmal die technischen Details des Laufwerks:
Lesen CD: 40 fach (6000KB/s)
Schreiben CD-R: 32 fach (4800KB/s)
Schreiben (CD-RW): 16 fach (2400KB/s)
Lesen (DVD): 12 fach (16620KB/s)
Schreiben (DVD-R): 8 fach (11080KB/s) Dauer: 9:30 min
Schreiben (DVD-RW): 4 fach (5540KB/s) Dauer: 14:30 min
Schreiben (DVD+R): 8 fach (11080KB/s) Dauer: 9:30 min
Schreiben (DVD+RW): 4 fach (5540KB/s) Dauer: 14:00 min
Zugriffszeit (CD): 120 ms
Zugriffszeit (DVD): 140 ms
Schnittstelle: IDE ATAPI
Burst Transferrate: PIO mode 4 / Ultra DMA33
Cache: 2MB
Firmware: 1.06
Mechanismus: Tray (Schublade)
Abmaße: 148x42x190mm
Gewicht: 1,02 kg
Besonderheiten:
Buffer Underrun Prevention
horizontaler und vertikaler Betrieb
extra Staubschutz
Multi Read
Wie schon die Daten belegen ist dieses Laufwerk sehr zügig beim brennen, und das sowohl bei Plus als auch bei Minusrohlingen, die in dieser Hinsicht aufgeschlossen haben, da diese ja lange Zeit nur mit 4facher Geschwindigkeit gebrannt werden konnten. Ebenso wie die RW´s der Minusriege, die sich jetzt statt mit 2,4fachen nun auch mit 4fachen Tempo beschreiben lassen. Ansonsten ist Buffer Underrun noch implementiert, das eigentlich schon Standard bei den heutigen Brennern ist. Ein kleines Manko hat der Brenner allerdings schon, denn er ist sehr laut, wie ich finde.
Abhilfe schaffen nur Programme wie z.B. CD Bremse, das es als Freeware zum download gibt. Mit diesem Tool kann man die Geschwindigkeit des Laufwerks drosseln, so dass man beim abspielen einer CD/DVD nicht mehr das volle Tempo gehen muss. Dies führt natürlich im Rückschluss dazu, dass die Lärmbelästigung auf ein Minimum reduziert wird. Damit die Software richtig funktioniert, sollte man bevor das Programm gestartet wird, das Medium einlegen.
Was die Kompatibilität von Rohlingen betrifft, verweise ich einfach auf den Link bei der Rubrik Firmware.
Damit der DVD Brenner länger hält, würde ich ihn nicht als Leselaufwerk missbrauchen, sondern ein stinknormales DVD Laufwerk dafür verwenden, da durch das Auslesen die Mechanik sehr beansprucht wird und somit der Brenner schneller altert. (So ein DVD Laufwerk bekommt man schon für unter 30€.)
Der Brenner ist mit einem Preis von ca. 80€ erfreulich günstig. Als Bulkversion versteht sich natürlich. Die Retailversion kostet ca. 125€. Dennoch bietet das Laufwerk mehr als man eigentlich erwarten kann und das zu einem fairen Preis. Bei der Garantieabwicklung gibt Nec auf seiner Website (www.nec.de) an, dass man sich bei einem Problem direkt an den Händler wenden sollte, der dieses dann weiter leitet. Unter Support & Service gibt es auch noch einen Katalog mit den 29 wichtigsten technischen Fragen. Außerdem gibt es unter der Rubrik Downloads Handbücher, Datenblätter, Treiber, Firmware und Rohlingslisten zum herunterladen.
Der DVD Brenner ist der helle Wahnsinn, was Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit anbelangt. Dennoch gibt es einen Wermutstropfen, denn er kann keine DVD-RAM Medien beschreiben und zudem ist er noch sehr laut. Außerdem lassen sich CD Rohlinge nur mit 32fachen Tempo beschreiben, das aber eher nebensächlich ist. Doch für so einen günstigen Preis gibt es kein vergleichbares Gerät, das zudem noch Reserven für die Zukunft aufweist.
ALTERNATIV:
Als Alternative gibt es noch den DVD Brenner GSA-4082B von LG, der dazu noch DVD-RAM Medien beschreiben kann und nur etwa 10€ mehr kostet. Wer also mehr Wert auf eine Backupfunktionalität Wert legt, ist mit dem LG Brenner bestens beraten, da wie gesagt DVD-RAM Medien viel öfter wiederbeschrieben werden können als RW´s.
Ich gebe dem Laufwerk trotzdem 5 Sterne, obwohl es kein DVD-RAM unterstützt und zudem noch laut ist, da es einfach sagenhaft schnell und günstig ist.
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Ein Allesbrenner - NEC ND 2500
ein Testbericht von DrPremium2007-08-07 16:30:08vom 07.08.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Zuverlässig, schnelles Lesetempo...Nachteile/Kritik: Preis, Design
Seit drei Monaten benütze ich nun den NEC ND 2500-A. Mein altes Ricoh-Laufwerk erfüllt jedoch immer noch sein Dienst. Jeder DVD - Brenner, kann auch CD - R und CD - RW brennen, sowie CD's und DVD's lesen. Habt Ihr Euch einen DVD - Brenner angeschafft, solltet Ihr vorhandene CD-Brenner und DVD - Leselaufwerke dennoch nicht ausrangieren. Um den verhältnismäßig teuren DVD- Brenner zu schonen, empfiehlt es sich, ihn nicht zum Brennen von CDs oder als CD-Player zu verwenden. Installieren Sie je nach Ihrem Bedarf ein zusätzliches Laufwerk. Mit einem zusätzlichen CD- Brenner können Direktkopien von CDs gemacht werden, ohne zwischen Vorlage und Rohling wechseln zu müssen. Aktuelle CD-Schreiber brennen zudem CDs schneller (52x CD-Rund 32x CD- RW) als die aktuellen DVD- Brenner (maximal 40x/24x). Separate DVD- ROM-Laufwerke können unbesorgt Regionsfrei gepatcht werden. Bei DVD- Brennern hingegen muss man oft Firmware-Updates des Herstellers einspielen.
„Unterstützte Datenformate“
Der NEC unterstützt folgende Datenformate wie DVD-ROM, DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW, DVD-Video, CD-ROM, CD-ROM XA, CD-Audio, CD Extra, CD Text, CD-IReady, CD-Bridge, Photo-CD, Video-CD und Hybird CD.
Datenübertragungsrate beim Lesen: DVD 5...12x (max.16200 kByte/s), CD 17...40x (2550 - 6000 kByte/s) Schreiben: DVD -R 8x (max.11040 kByte/s), -RW 4x (max.5520 kByte/s), +R 8x (11040 kByte/s), +RW 4x (5520 KByte/s), CD -R 32x (max. 4800 kByte/s) CD-RW 16x (max.2400 kByte/s).
Mit der Double Layer Funktionalität, können Daten mit einer Kapazität bis zu 8,5 GB auf einem Double Layer Medium gespeichert werden.
„Geschwindigkeit“
Die Brennergeschwindigkeiten sind meist so angegeben: 8x DVD+R/4x DVD-R/4x DVD+RW/2x DVD- RW/12x DVD- ROM/40x CD-R/24x CD-RW/40x CD-ROM". Die Zahlen vor dem x geben an, um wie viel die DVD oder CD schneller als eine normale DVD oder CD drehen kann. Die normale, das heißt einfache Geschwindigkeit einer DVD ist die Abspielgeschwindigkeit einer Film - DVD (Datenrate von 1350 Kilobyte pro Sekunde). Die normale Geschwindigkeit einer CD ist die Abspielgeschwindigkeit einer Musik - CD (Datenrate von 150 Kilobyte pro Sekunde). Die Datenrate von 4x DVD ist damit also schneller als von 32xCD! Das physikalische Maximum beträgt zur Zeit übrigens 16x bei DVD und 52x bei CD.
Lasst Euch nicht von den Hersteller blenden, eine 4x DVD ist zwar doppelt so schnell wie 2x DVD. Aber 8x DVD ist keineswegs doppelt so schnell wie 4x DVD. Eigentlich müsste bei der Schreibgeschwindigkeit vor jedem Wert über 6x (bei DVD) beziehungsweise 16x (bei CD) ein maximal stehen, das leider in der Werbung gerne weggelassen wird. Die Maximalgeschwindigkeit wird nur in den äusseren Zonen des Rohlings erreicht und so beginnt zum Beispiel ein 8x- DVD- Brenner, den Rohling innen mit 6x zu beschreiben und erreicht erst aussen die vollen 8x. Auch 16x - Brenner beginnen mit 6x - Schreibtempo und beschleunigen erst in den Aussenbereichen der DVD. Der Geschwindigkeitsvorteil gegenüber 8x Brennern dürfte gering sein. Besonders wenn Sie Rohlinge nur bis zur Hälfte beschreiben, genügt ein 8x DVD - Brenner.
„Spezifikationen“
Speicherleistung: 4,7 GB DVD, 700 MB CD-R(W)
Zugriffszeit: 140 ms/ 120 ms DVD/CD
Schnittstelle: IDE ATAPI
Besonderheiten: Betrieb horizontal/vertikal, extra Staubschutz, PC 2001, Multi - Read, ACTOPC, Buffer Underrun Prevention.
Burst: Transferrate PIO
mode 4 / Ultra DMA33
Cache Speicher: 2 MByte
Audio: Kopfhörerausgang und Lautstärkeregler an der Frontseite plus digitaler und linearer Audio-Ausgang an der Rückseite (MPC Kompatibel).
Mechanismus: Motorisierter Tray - Lademechanismus für horizontalen und vertikalen Betrieb und Notauswurf.
Schreibmethoden: DAO (Disc at Once), SAO (Session at Once), TAO (Track at Once) ohne Lücke, variable oder feste Paketlänge, Multisession.
„Lieferumfang“
Ich habe den NEC als (bulk) erworben, somit war der Lieferumfang ohne die üblichen Kabel, Strom-Stecker und Jumper ausgestattet.
Das Handbuch zum ND-2500A kann kostenlos bei http://www.de.nec.de heruntergeladen werden.
„Zusammenfassung“
Das schlichte Design erinnert mich an ein altes CD -Laufwerk. Mit dem guten Benützerhandbuch war ein anschliessen und instalieren des Laufwerks schnell und unkompliziert erledigt. (Um den NEC optimal benützen zu können, müssen natürlich alle Einstellungen (Jumper, Kabel, Driver…) richtig gehandhabt werden. Leider konnte ich nur mit einer inoffiziellen Firmware (http://club.cdfreaks.com), eine zweischichtige DVD brennen. Die Dual-Layer-DVDs sind jedoch derzeit noch sehr teuer. Mit seinem Preis/Leistungsverhältnis (ca. Euro 140.-) liegt der NEC in einem guten Durchschnitt zu andern Herstellern. Das wirklich leise Arbeiten, konnte ich bis Heute bei keinem anderen Laufwerk feststellen wie auch das schnelle Lesetempo. Die Brenngeschwindigkeit könnte vom Hersteller noch ein wenig verbessert werden. Im Grossen und Ganzen bin ich mit dem ND-2500A sehr zufrieden.
...
ein Testbericht von Magickatrin2007-04-03 10:03:31vom 03.04.2007Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gute Ergebnisse beim Brennen, absolut zuverlässig...Nachteile/Kritik: nichts
Geschwindigkeit brennen:
DVD+R und DVD-R : 8x
DVD+RW und DVD-RW : 4x
CD-R : 32x
CR-RW : 16x
Geschwindigkeit lesen: DVD: 12x, CD: 40x
Zugriffszeit: 140 ms DVD, 120 ms CD
Speicherleistung: 4,7 GB DVD, 700 MB CD-R(W)
Cache Speicher: 2 Mbyte-
Schreibmodi: Disc at Once, Session at Once, Track at Once, Multisession
Schnittstelle: IDE ATAPI
Einen Lautstärkeregler und einen Kopfhöreranschluss gibt es im übrigen nicht an meinem DVD-Brenner, aber ich habe in Katalogen schon Geräte gesehen mit der selben Typ-Bezeichnung
wo dies vorhanden war. Möglicherweise fehlt das ja auch nur in Geräten die in Komplettrechnern verbaut wurden.
Systemvoraussetzungen: Windows 98/ ME7 2000/ XP/ NT 4.0 (nähere Angaben zur CPU oder RAM waren leider auch auf der Herstellerseite nicht zu finden)
Zuvor hatte ich einen sehr betagten CD-Brenner, der mit maximal 8x Geschwindigkeit CD`s brennen konnte. Auch wenn dieser DVD-Brenner nur mit 32x Geschwindigkeit eine CD-R beschreiben kann, was ja im Vergleich zu modernen CD-Brennern eher langsam ist, für mich war es natürlich eine enorme Steigerung der Brenngeschwindigkeit gegenüber meinen alten Brenner. Natürlich habe ich beim Brennen nicht die Zeit gestoppt und kann daher auch keine Angaben machen wie viel Minuten ein Schreibvorgang nun dauert, aber für meine Begriffe ist die Geschwindigkeit vollkommen ausreichend und ich bin absolut zufrieden damit. Eine DVD zu beschreiben dauert natürlich erheblich länger, da ja Maximal mit 8x Geschwindigkeit gebrannt werden kann, zumindest rein theoretisch. Ich habe die DVD-Rohlinge mit 4x Geschwindigkeit bebrannt, da das die höchste Geschwindigkeit war die der Rohling unterstützt. Natürlich dauert das eine weile bis eine DVD beschrieben ist, aber ich denke die meisten werden genau wie DVD`s viel seltener brennen, da die Rohlinge noch immer recht teuer sind. Jedenfalls finde ich sie sehr teuer, auch wenn die Preise in letzter Zeit schon etwas gesunken sind.
Bei DVD-Rohlingen habe ich ausschließlich TDK DVD+R verwendet und diese mit 4xGeschwindikeit gebrannt. Fehlermeldungen oder gar Abbrüche des Brennvorganges gab es dabei keine. Ich war jedenfalls absolut Zufrieden mit dem Resultat, auch wenn es natürlich seine Zeit gebraucht hat bis ein Rohling beschrieben war. Nicht getestet habe ich DVD-RW`s da diese für mich persönlich keinen Sinn machen und mir hier meine CD-RW Rohlinge vollkommen ausreichen, in erster Line sind es daher Kostengründe weshalb ich momentan noch keine wiederbeschreibbaren DVD-Rohlinge verwende.
Weiterhin habe ich verschiedene CD`s gebrannt. Hier habe ich unterschiedliche Rohlinge verwendet, Lifetec, Platinum und Kodak. Diese Rohlinge unterstützen alle verschiede Geschwindigkeiten, mit 32x konnte ich nur die Platinum beschreiben, die Lifetec und Kodak waren noch Restbestände von mir und schon etwas älter, daher habe ich sie nur mit 16x und 24x Geschwindigkeit beschreiben können. Das Ergebnis war aber bei allen das Gleiche, alles hat sehr gut funktioniert, kein einziger verbrannter Rohling bisher. Obwohl das natürlich nicht alleine auf die Zuverlässigkeit des Brenners zurückzuführen ist, sondern auch von den Rohlingen abhängig ist.
Auch CD-RW`s sind bei mir im ständigen Gebrauch, zum Einsatz kommen hier SK (650 MB) und Emtec (700 MB). Beide können mit Maximal 4x Geschwindigkeit beschrieben werden, was ich dann auch gemacht habe. Das Resultat war auch in diesem Fall vollkommen in Ordnung.
Als Brennprogramm habe ich überwiegend Nero verwendet, wenn es nur ein paar Daten waren die auf eine CD-RW gebrannt werden dann mache ich das aber auch oft mit dem Windows XP Brennprogramm. Probleme gab es jedenfalls nie.
Abhängig vom jeweiligen Medium mussten die Rohlinge in verschiedenen PC-Laufwerken und sonstigen Geräten wiedererkannt werden. Auch hier gab es keine Probleme, DVD-Player, CD-Player und insgesamt 4 Laufwerke an meinen beiden PC`s haben die Rohlinge stets ohne Probleme erkannt.
Natürlich habe ich auch schon andere DVD`s und CD´s bei diesem Laufwerk verwendet, beim Lesen mit den verschiedenen Formaten gab es bisher ebenfalls nichts zu beanstanden.
Zur Lautstärke lässt sich sagen, der Brenner ist nicht unbedingt leise. Besonders beim Lesen einer CD oder DVD sind die Betriebsgeräusche recht deutlich zu hören. Das ist mir vor allem aufgefallen da mein neuer PC ansonsten sehr leise ist, beim meinem alten Computer hätte ich das möglicherweise so gar nicht bemerkt da die Lüfter hier schon verhältnismäßig laut sind.
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Preis:
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Ich habe diesen DVD-Brenner nicht separat gekauft, er war schon im PC verbaut als ich diesen kaufte. Daher kann ich auch nur allgemeine Preisangaben machen. Im Schnitt ist der Nec DVD-Brenner DVD+/-RW ND-2500A für rund 100,- Euro zu haben. Schaut man sich bei verschiedenen Händlern um gibt es allerdings mitunter große Preisunterschiede, teilweise natürlich auch abhängig vom Zubehör. Aber ich denke 100,- Euro sind ein akzeptabler Preis.
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Fazit:
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Ich bin auf ganzer Linie zufrieden mit diesen DVD-Brenner, er brennt DVD*s und CD`s sehr zuverlässig und auch beim Lesen gibt es absolut nichts zu beanstanden. Daher vergebe ich eine Kaufempfehlung und die volle Punktzahl bei meiner Bewertung.
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ein Testbericht von Basti5552006-11-19 10:33:42vom 19.11.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Preiswert, zuverlässig, brennt auch 800MB CD-R...Nachteile/Kritik: nichts
Brennen kann der Nec 2500A folgende Formate:
DVD-R
DVD+R
DVD-RW
DVD+RW
DVD-Video
DVD-ROM
CD-ROM
CD-ROM XA
CD-Text
Audio-CD
Video-CD
CD-Extra
CD-I Photo
CD
CD-RW
Sonstiges:
An Schreibmodi beherrscht der DVD Brenner Nec 2500A Disc at Once, Session at Once, Track at Once und Multisession. Die Zugriffszeit beträgt 140 ms bei DVD und 120 ms bei CD. Er verfügt über einen 2 MB Cache-Speicher und eine Speicherleistung von 4,7 GB bei DVD sowie 700 MB bei CD-R und CD-RW.
Um diesen Brenner nutzten zu
können sollte der PC mindestens
Windows 98 als Betriebssystem haben, Windows ME/ 2000/ XP/ NT 4.0 werden natürlich unterstützt.
Preis:
Inzwischen kann man diesen DVD Brenner schon für unter 100,-€ bekommen.
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Eigene Meinung
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Der Nec 2500A war für mich der erste DVD-Brenner überhaupt, zuvor verfügte meinen PC lediglich über einen einfachen CD-R(W) Brenner. Nach ein paar Jahren hatte der aber dann doch ein paar kleine Macken, war natürlich auch nicht mehr vergleichbar mit aktuellen Brennern und irgendwann wollte er schließlich viele Cds einfach nichtmehr lesen und machte auch beim brennen oft Ärger. Also musste ein neuer her. Und da die Preise für DVD Brenner doch erfreulicherweise in der letzten Zeit stark gesunken sind habe ich mich für einen solchen Brenner entschieden.
Gut finde ich das der Nec 2500A + und - Formate beherrscht. Beide beschreibt er mit bis zu 8facher Geschwindigkeit. Bis jetzt gibt es aber nur leider wenig Rohlinge die mit dieser Geschwindigkeit gebrannt werden können. Ich habe bei DVDs eigentlich die besten Erfahrungen mit DVD Rohlingen von TDK gemacht. Diese werden sehr zuverlässig erkannt und beim Schreibvorgang gab es bisher noch keine Abbrüche und damit auch keine verbrannten DVDs. Bei CD-R und CD-RW Rohlingen hatte ich auch noch keine Probleme und habe schon verschiedene verwendet. Laut Hersteller kann der Brenner ja nur 700 MB Rohlinge beschreiben, aber nach meinen Erfahrungen stellen auch 800 MB Rohlinge kein Problem dar, denn die verwende ich auch gelegentlich und die Resultate waren immer genauso zufriedenstellend wie bei der Verwendung von 700 MB Rohlingen.
Auch beim Lesen der auf dem Nec 2500A gebrannten DVDs gab es keine Probleme, die wurden immer erkannt von PC und auch vom DVD-Player und anderen Geräten wie CD Spieler (bei Verwendung von CD-R oder CD-RW).
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Fazit
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Ich bin sehr zufrieden mit dem DVD Brenner Nec 2500A, er ist sehr zuverlässig beim brennen von CD und auch DVD und brennt außerdem auch CD-R Rohlinge mit 800 MB. Für weniger als 100,-€ ist er wirklich sehr empfehlenswert.
...
ein Testbericht von junior332004-07-06 18:59:37vom 06.07.2004Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gute Brennergebnisse, CDs und DVDs sind problemlos lesbar, bewährte und ausgereifte Qualität von NEC...Nachteile/Kritik: etwas laut im Betrieb
Hallo liebe Leserinnen und Leser !
Das 4x Tempo meines alten Brenners NEC ND1300A war mir auf Dauer doch zu langsam und ich habe mich umgeschaut nach einem neuen DVD-Brenner, der auch nicht allzu teuer sein sollte. Und vor ca. einem Monat habe ich zugeschlagen und mir einen neuen DVD-Brenner zugelegt. Wieder ein Gerät aus dem Hause NEC, da ist mit diesem Laufwerk sehr zufrieden war. Und mein neues Laufwerk, das NEC ND 2500A, war mit einem Preis von 88 € auch sehr günstig ( Alternate Versandhandel ). Und nach einem
knappen Monat Betrieb kann ich euch schon mal meine Erfahrungen schildern.
Brenntempo :
DVD+R und DVD-R : 8x
DVD+RW und DVD-RW : 4x
CD-R : 32x
CR-RW : 16x
Lesetempo : DVD: 12x, CD: 40x
Zugriffszeit: 140 ms DVD, 120 ms CD
Speicherleistung: 4,7 GB DVD, 700 MB CD-R(W)
Cache Speicher: 2 Mbyte
Schreibmodi: Disc at Once, Session at Once, Track at Once, Multisession
Schnittstelle: IDE ATAPI
Systemvoraussetzungen :
Windows 98/ ME7 2000/ XP/ NT 4.0
5 GB freier Festplattenplatz
~ Der Einbau ~
Der Einbau ist auch für weniger geübte PC-Anwender recht einfach zu bewerkstelligen. Als erstes sollte man den Netzstecker ziehen und anschließend das Gehäuse öffnen. Bei meinem Midi-Tower geschieht dies durch vier Schrauben, die ich mit deinem Schraubenzieher entferne. Dann sollte man sich einen passenden Einbauschacht aussuchen. Das sind die größeren Schächte im Format 5,25 Zoll. Dort ist auch das normale CD-Rom Laufwerk eingebaut. Beachten sollte man auf jeden Fall, das ein Einbauschacht nach oben hin frei bleibt. So kann die Luft besser zirkulieren und der Brenner wird nicht zu heiß.
Das NEC-Laufwerk wird als Master ausgeliefert und genauso habe ich es in meinem PC auch angeschlossen. Am sekundären IDE-Kanal als alleiniges Gerät. Wenn man hier noch ein zweites CD-ROM-Kaufwerk oder Festplatte installiert hat, sollte dieses Gerät auf Slave eingestellt werden. Dann wird das IDE-Kabel angeschlossen, wobei die rote Ader des IDE-Kabels in Richtung des Stromanschlusses gerichtet sein muss. Als letztes wird das Laufwerk dann noch mit der Stromversorgung verbunden. Erst wenn ich alles korrekt angeschlossen habe, schiebe ich das Laufwerk in seinen Schacht und schraube es fest.
Danach erfolgt ein kurzer Testlauf, ob ich alles richtig verkabelt habe und erst dann verschließe ich das PC-Gehäuse wieder richtig.
~ Erfahrungswerte ~
An Software kommt bei mir Windows XP mit Nero Version 6 zum Einsatz.
Getestet habe ich den Brenner zuerst einmal mit Verbatim DVD –R Rohlingen, die sich mit 8x Tempo beschreiben lassen. Hier hat ein Backup meiner Daten knapp unter 10 Minuten gedauert, was schon rein gefühlsmäßig ein sehr guter Wert ist. Knapp 4,4 GB an Daten in dieser Zeit ist sehr gut. Ebenso der Videofilm, der in knapp acht Minuten gebrannt war. Er hat sich in meinem DVD-Player einwandfrei abspielen gelassen.
Dann habe ich mir noch eine Musik-CD zusammengestellt und diese auf CD-RW gebrannt. Die CD-RW hat maximal 10 x Tempo unterstützt und mit dieser Geschwindigkeit habe ich sie auch gebrannt. Auch hier gab es bei der Wiedergabe in der Stereoanlage oder im Autoradio keinerlei Probleme.
Dann habe ich noch zwei „normale CD-Rs beschrieben. Diese waren aus dem Hause TDK und sind bei Lidl für 3,49 € ( 10er-Pack ) zu erwerben. Auch diese haben sich mit vollem Tempo des Brenners ( 32 fach ) beschreiben lassen und auch das Einlesen am PC klappte einwandfrei.
Man sollte allerdings bei der Wahl der Medien schon auf Qualität achten, da es sonst leicht zu Schreibfehlern kommen kann bei dem recht hohen Tempo. Oder die Rohlinge lassen sich nur mit geringerem Tempo beschreiben. Uneingeschränkt empfehlen kann ich auf jeden Fall mal die Verbatim DVD-R 8x. Diese haben sich sehr gut bewährt.
Mit Kauf-DVDs habe ich das Laufwerk natürlich auch mal ausprobiert, auch hier kam es zu keinerlei Problemen beim Einlesen und Abspielen.
Der einzige negative Punkt, der mir bis jetzt aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass das Laufwerk relativ laut im Betrieb ist. Das wirkt doch bei längeren Sitzungen am PC recht störend.
~ Fazit ~
Der NEC ND2500A bietet die gewohnt gute Qualität von NEC. Er ist zwar von den Leistungsdaten nicht ganz „State of the Art“, aber für meine Bedürfnisse reichen die Leistungen vollkommen aus. Ausgereifte, bewährte Technik zu einem unschlagbar günstigen Preis. Die Brennergebnisse, egal ob mit DVD, CD-RW oder CD-R überzeugen auf der ganzen Linie und auch das Abspielen in verschiedenen Geräten klappt problemlos und fehlerfrei.
Einziges Manko ist die recht hohe Lautstärke des Laufwerkes im Betrieb.
Das ist auch der Grund, warum ich einen Stern abziehe.
Also gibt’s vier von fünf Sternen und eine Kaufempfehlung für dieses Laufwerk.
ein Testbericht von tommixyz2004-05-27 12:37:26vom 27.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: leise,zuverlässig,preiswert...Nachteile/Kritik: keine
Es wird ja langsam Mode, in seinem Computer einen DVD-Brenner zu haben, die Auswahl ist mittlerweile groß,schwankt in Preis, Qualität und Leistung - aber der Fakt steht: man braucht heutzutage schon fast mit Sicherheit so ein Gerät.
Als internes Gerät benutzen wir sowohl zu Hause als auch im Geschäft den DVD-Brenner NEC 2500A, der mehrere Vorteile in sich vereinigt und sowohl in seiner Funktionsweise, seiner Zuverlässigkeit und im Preis- Leistungsverhältnis absolut besticht.
Die wichtigsten Parameter sind folgende:
unterstützte Datenformate DVD-ROM, DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW,DVD-Video, CD-ROM, CD-ROM XA, CD-Audio, CD Extra, CD Text, CD-IReady,
CD-Bridge, Photo-CD, VideoCD, Hybird CD
Besonderheiten Betrieb horizontal/vertikal, extra Staubschutz, PC 2001, MultiRead, ACTOPC, Buffer Underrun Prevention
Burst Transferrate PIO mode 4 / Ultra DMA33
Cache Speicher 2 MByte
Audio Kopfhörerausgang und Lautstärkeregler an der Frontseite plus digitaler und linearer Audio-Ausgang an der Rückseite (MPC Kompatibel)
Mechanismus motorisierter Tray-Lademechanismus für horizontalen und vertikalen Betrieb, Notauswurf
Schreibmethoden DAO (Disc at Once), SAO (Session at Once), TAO (Track at Once) ohne Lücke, variable oder feste Paketlänge, Multisession
Der Einbau ist leicht gemacht, er kommt in diendafür vorgesehenen 5,25 Zoll Schacht, wird verschraubt, die Kabel IDE,Audio und Netzstecker einstecken, Computer neu starten und das wars - einfach und schnell.Bitte aber immer beachten, das die rote Markierung am IDE -Kabel immer in Richtung Netzstecker zeigt (zumeist nach rechts)
Das Arbeiten mit diesem Gerät macht Spaß, denn es kommt bisher mit verschiedenen Rohlingen als auch mit verschiedenen Brennsoftwares ohne Probleme zurecht.
Da ich zumeist mit Nero 6.0 arbeite, habe ich vorwiegend die Erfahrung gemacht, das man bei Befolgung der richtigen Schritte sowohl CD als auch DVD schnell, fehlerlos und sauber brennen kann. Er verarbeitet sowohl DVD+ als auch DVD - Rohlinge, liest und beschreibt diese schnell und fehlerlos.
Einzig die Zugriffszeit und das Ausbremsen von DVD sind aus meiner Sicht kleine Mängel, denn hier kann es schon mal einige Sekunden dauern, bevor die DVD anläuft bzw. abbremst.Das ist aber wohl auch weitestgehend von der Gesamtaustattung des Computers abhängig.
Die Geschwindigkeit beim Brennen ist bei DVD eigentlich absolut befriedigend, bei CD´s gibt es zwar mit Sicherheit noch schnellere , aber dieses Kompromiss muss man wohl beim Kauf eines Kombigerätes einplanen.
Im Zusammenspiel mit einem zweiten DVD/CD Laufwerk ,z.B. beim 1:1 Kopieren einer DVD oder CD, gibt es ebenfalls bisher keine Beanstandungen - Geräte anderer Hersteller werden unterstützt.
Ich halte diesen DVD -Brenner von NEC für einen der besten, die momentan auf dem Markt sind und empfehle ihn gern weiter.
Der Anschaffungspreis momentan liegt zwischen 139 und 159 Euro, also inzwischen auch recht preiswert.
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