Solange man nur einen Rechner ins Internet bringen will, dann macht man sich keine Gedanken darum, wie man dies bewerkstelligt, sobald aber ein weiterer Rechner hinzukommt, dann wird's schon etwas komplizierter, denn das kriegt man nun nicht mehr so ohne weiteres hin. Da gibt's auch einige Möglichkeiten - zum einen kann man sich hinsetzen, einen Rechner modifizieren, Linux darauf bügeln und sich dann einen Router damit konfigurieren. Wer aber etwas faul ist, kauft sich einen Router, konfiguriert schnell diesen und das Problem hat sich dann auch erledigt. So habe ich es auch gemacht, da ich nun mal wieder zwei Rechner habe und noch ein Notebook dazu, was auch manchmal ins Internet soll. Zum einen habe ich etwas wenig Zeit und bin auch noch mit Jahren etwas faul geworden, zum anderen wollte ich es mir auch nicht wirklich antun noch einen Rechner ins Haus zu stellen, der mehr Strom frisst als der billigste und stromfressendste Router von allen. Wenn man ein bisschen sich bei seinen Wünschen bremst, dann wird's auch nicht sonderlich teuer und schnell hat man dann eine kleine Kiste, die man überall verstauen kann und ihre Dienste dann verrichtet.
Gedacht, getan also. Ich studierte einige einschlägige Zeitschriften, schaute mir auch in den Listen an, was so ein Gerät nun kosten wird und fand schnell einen Kompromiss - mein Router soll ein Netgear sein, der RP614. Das Teil kann man auch heute recht günstig schon erwerben, ca. 80-90 € beträgt der Listenpreis, ich fand aber meinen für knapp 75 € inkl. Versandkosten. Paar Tage später trudelte der Router nun per Post an und ich konnte mich an die Konfiguration dieses Geräts machen.
Zubehör
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Zubehör ist eigentlich ausreichend, mit dem Router selbst fand ich noch im Karton ein 3m - RJ45 Kat.5 Kabel, damit das vernetzen schneller geht, eine CD-ROM, wo Installationstipps und eine Software-Firewall darauf sind, einen Standfuss, damit man den Router auch mal quer stellen kann und ein sehr knappes Installationshandbuch. Mir selbst half das Handbuch relativ wenig, weil die Beschreibung ist nur für Windows- und MAC- Rechner, aber mit einen kleinen Kniff überredete ich auch mein Linux-System zur Mitarbeit mit dem Router.
Konfiguration und Betrieb
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Nun, die Konfiguration des Routers selbst ist allerdings ziemlich einfach, über die Adresse 192.168.0.1 muss man dazu das Webbrowserinterface aufrufen und dann kann man anfangen den Router für seine Wünsche einzurichten. Hier ist allerdings ein kleines Manko - solange man nämlich den Internet Explorer als Browser nimmt, sieht die Sache auch gut aus, wenn man aber mit anderen Browsern reingeht, vorzugsweise Konqueror, dann ist die Darstellung der Frames so dermassen katastrophal, dass man teilweise ein ganz kleines Fensterchen bekommt, wo teilweise die Eingabefelder halb sichtbar sind und so darf man dann seine ganzen Einstellungen vornehmen. Mmh, nicht gerade sehr benutzerfreundlich das ganze... Wenn man aber darüber hinweg sieht, dann entpuppt sich das Interface als doch recht brauchbar.
Wenn man den Router nur als Internetrouter benutzen möchte, dann muss man eigentlich auch nicht mehr als seinen ISP dann eingeben und hier hat mich auch eine kleine
Sache dermassen aufgehalten, das es eigentlich gibt, LOL. Es ist bei einigen Providern nämlich gang und gebe, dass sie als Usernamen eine Pseudoadresse verweden, zb. 123456@soso.de - wenn man diese aber genauso hier einträgt, dann wird der ISP melden dass der Username falsch ist, weil der wird dann auf alles vor dem '@' gekürzt. Na ja, hier muss man schon ein bisschen probieren. Wenn man es aber hinter sich gebracht hat, dann wird die Netgear-Seite aufgebaut, dass man sieht, dass das Log-in erfolgreich war. .
Im System selbst muss dafür auch relativ wenig einstellen, denn im Grunde genommen, ausser, dass man einstellen muss, dass die IP-Adresse für's Netzwerk über den DHCP- Server bezogen werden soll, gibt's da eigentlich auch nicht viel zu machen. Die IP- Adressen sind aber eigentlich auch fest, denn wenn man auf dem ersten Port einen Rechner anschliesst, dann erhält dieser logischerweise dann die Adresse 192.168.0.2, während die erste 192.168.0.1 dem Router selbst zugeordnet ist - bei weiteren Rechnern ist die dann 192.168.0.3 usw. bis 192.168.0.50, denn bis zu 49 Rechner kann dieser Router theoretisch verwalten, ausprobiert habe ich das aber bisher mit drei.
Was auch vielleicht wichtig ist für all diejenigen, die keine Flatrate haben: Man kann hier sich Idle-Time einrichten lassen, was im Klartext heisst, dass wenn kein Traffic mehr stattfindet, weil man zb. den Rechner ausgemacht hat, dann wird nach einer bestimmten Zeit die Leitung unterbrochen und wieder aufgebaut, wenn ein Rechner wieder im eigenen Netz registiert wird. Dieses Tool funktioniert auch in der Tat recht zuverlässig, wenn man eine vernünftige Idle-TIme eingerichtet hat, was allerdings bei einigen Routern nicht unbedingt selbstverständlich ist.
Der Router bietet aber noch mehr, ausser unter vier Rechnern den Internetzugang zu teilen - denn er bietet eine Vielzahl von Kontrollen über das Internet und was damit gemacht wird. Neben einer detalierten Logfile, die jede aufgesuchte Seite protokolliert und dieses Protokoll dann über e-Mail an den Administrator des Routers schickt, kann man auch bestimmte Seiten ausschliessen. Man kann dies über Stichwörter machen, oder auch bestimmte Domains ausschliessen und das auch nach einem Zeitplan - dass man zb. sämtliche Seiten, die das Wort 'Februar' beinhalten montags bis freitags von 19-22 Uhr sperrt. Dieses Feature ermöglichst somit zb. Eltern eine echte Kontrolle darüber zu haben, was ihr Nachwuchs so im Internet treibt, ohne zusätzliche Tools installieren zu müssen.
Diese Funktion kann an sich auch nützlich sein, so kann man nämlich hier einen bestimmten Rechner erlauben ohne Filterfunktion im Internet unterwegs zu sein, hierfür muss man die IP des Rechners angeben, während die anderen Rechner dann umgeleitet werden. Sie kann auch von aussen gar nicht manipulliert werden, es sei denn man loggt sich natürlich in die Konfiguration des Routers selbst ein. Es fehlt allerdings eine gewisse Stichwortvorgabe, so dass man die Liste selbst per Hand füllen muss, was dann doch schon recht langwierig sein kann, wenn man vorhat die auch tatsächlich zu nutzen. Dadurch, dass sie auch die Websites nach den Stichworten im Quelltext sucht, kann dadurch auch zu gewissen Verzögerungen beim Surfen kommen. Hier muss ich aber auch noch anmerken, dass dieser Filter trotz fehlender Einträge beim ersten Start aktiviert ist und man merkt eigentlich schon, dass die Verbindung nicht so schnell ist wie es eigentlich normal der Fall wäre - ich habe eine Verlangsamung um ca. 10-15 kb/s festgestellt, weil sobald ich diesen nämlich abgeschaltet hatte, hatte ich wieder die volle Bandbreite von T-DSL gehabt, wie ich sie eigentlich gewohnt bin.
Auch gewisse Netzwerkerweiterungen sind mit diesem Router möglich, wenn man zb. nicht nur mehrere Rechner im Netz hat, sondern auch noch mehrere Router. Auch hier habe ich mangels Ambitionen dies nicht getestet, irgendwann aber vielleicht schon, wenn mir langweilig sein sollte. Interessant ist aber vielleicht, dass man mit diesem Router standardmässig einen Dynamic DNS Service nutzen kann - hier allerdings ist schon dyndns.org vergegeben. Dies nützt dann, wenn man vorhat zb. einen eigenen Webserver laufen zu lassen, der dann unter einer festen Adresse verfügbar sein soll, auch wenn man eine dynamische IP vom Provider aus bekommt und dies ist auch bei den meisten Providern der Fall. So ermöglicht nämlich dann dyndns.org, dass man stets eine Adresse in Form von xyz.dyndns.org benutzt, statt der jeweligen IP-Adresse des Providers selbst, die sich ja immer wieder nach jedem Reconnect ändert. Das wäre aber ein Bericht für sich selbst und viel zu umfangreich, um das jetzt zu erklären, wie sowas genau funktioniert. Die Option allerdings ist schon durchaus interessant...
Anzumerken wäre aber noch, dass das Konfigurationsinterface komplett in Englisch ist und auch die ganze Installationshilfe am Rand ist nur in Englisch.
Im Praxistest hat mich die kleine Kiste doch recht überzeugt. Der Internetanschluss ist nämlich mit wenigen Handgriffen startbereit und auch der Home-LAN Bereich lässt relativ fix und einfach einrichten - und so teilen sich meine Rechner nicht nur den Internetanschluss, sondern können auch untereinander kommunizieren. Auch weitere Recher wären da in wenigen Minuten im Netz drin, was zb. nützlich sein könnte, wenn ich mal vorhabe mal wieder mit Freunden ein wenig via Netzwerk zu zocken. Der Router bringt nämlich alles mit sich, was man für die beiden Bereiche benötigt und gestaltet einem die Konfiguration auch sehr einfach, ohne dass man unnötig viel in den Netzwerkeinstellungen herumgraben muss.
Ich habe zwar alle Rechner noch mit alten 10MBit Karten ausgerüstet, auch wenn dieser Router auch mit 100MBit Karten zurecht kommt, denn an sich auch für die Kommunikation untereinader reicht diese Geschwindigkeit auch völlig aus - für DSL erst recht. Ob es nämlich darum geht auch Netzwerkspiele zu spielen, geht das alles recht gut von der Hand.
Es gibt an sich aber keine klassische Firewall - lt. des Herstellers dürfte aber durch ein sog. NAT ('Network Address Translation') dennoch eine gewisse Sicherheit verschaffen werden, da die die internen User im Internet eigentlich nicht sichtbar sind. Ich verlasse mich da trotzdem lieber noch auf eine eigene Firewall, die ohnehin beim Systemstart mitgeladen wird.
Fazit
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Wer einen relativ unkomplizierten und schnell zu installierenden Router sucht, der wird mit diesem Gerät auch fündig. Der Internetanschluss ist an sich nämlich binnen von Minuten eigentlich eingerichtet und betriebsbereit, auch das heimische Netzwerk ist in nur ein paar wenigen Handgriffen fertig und erlaubt zudem auch eine schnelle Nachkonfiguration weiterer Systeme. Da dieser Router auch noch weitere Features bietet, wie zb. Einrichtung eines Dynamic DNS Services, sowie eine Quervernetzung von weiteren Routern und Rechnern, dürfte er nicht nur für das klassische 'Familiennetzwerk' interessant sein, denn so bietet er auch noch für kleinere Netze eine kostengünstige Alternative.
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Klasse Router mit vielen Funktionen, für Anfänger etwas schwierig
ein Testbericht von electronic2007-01-31 16:13:31vom 31.01.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Klein, läuft ununterbrochen ohne Probleme...Nachteile/Kritik: Installion für Anfänger schwierig
ich schreibe heute einen Bericht über meinen Netgear Router, den ich seit knapp 4 Jahren besitze! Habe ihn im Internet ersteigert für ca. 30 Euro (gebraucht).
Ich muss sagen vor 4 Jahren hatte ich noch nicht so viel Erfahrung mit der Netzwerktechnik, habe einige Zeit gebraucht bis alles funktionierte...
Im Lieferumfang...
sind das externe Netzteil und ein Standfuß für den Router, sieht optisch sehr hübsch aus auf dem Schreibtisch.
Verarbeitung...
von außen sehr hübsch im Silberdesign, um die Seiten ist ein Plexiglas, dass die Funktions-LEDs bedeckt, dort wird angezeigt, ob der Router eingeschaltet ist, ob Verbindung besteht und wieviele Computer aktuell am Router angeschloßen sind.
Hinten befinden sich die Netzwerkanschlüsse und ein kleiner Reset-Knopf
Technik...
Maximal sind 4 Computer anzuschließen. Der Router lief bisher fast ohne Aufälle, ledigleich 2 mal musste ich ihn in 4 Jahren kurz ausstöppseln.
Muss dazu sagen dass der Router bei mir 24 Std. /Tag läuft!
Installation..
mit der Installtion habe ich leider sehr lange gebraucht, allerdings war ich totaler Anfänger, wer schonmal einen Router besaß wird damit keine Probleme haben.
Mit Hilfe der Bedienungsanleitung bekommt man aber auch als Anfänger es irgendwann gebacken. Die mitgelieferte CD beinhaltet eine Software zu Installation.
Dann müssen nur noch Internet-Provider Daten eingegeben werden.
Habe schon von Firmwareschwierigkeiten (Softwareproblem vom Router) gehört, ich allerdings habe absolut keine Probleme!
Auf den Router zuzugreifen ist über eine http://192.168.0.1 Adresse, dann kann man im Menü (leider nur Englisch) viele Einstellmöglichkeiten vornehmen. . .
z.B.
- Setup
Basic Settings
- Content Filtering
Logs
Block Sites
Block Services
Schedule
E-mail
Maintenance
Router Status
Attached Devices
Backup Settings
Set Password
Router Upgrade
- Advanced
Port Forwarding
WAN Setup
LAN IP Setup
Dynamic DNS
Static Routes
Remote Management
UPnP
Also alles was man eventuell braucht.
Fazit: Nach den ersten Startschwierigkeiten hat man mit dem Gerät absolut keine Schwierigkeiten mehr!
Momentan ist das Gerät schon sehr günstig zu erwerben
Ich bleibe bei meinem Kabel Router, da ich von WLAN nichts halte ;-)
Danke fürs Lesen
Gruß
PS Bei Fragen oder Probleme kann ich euch sicherlich helfen
ein Testbericht von Multi2005-05-26 16:13:51vom 26.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Gut, Schnell und Sicher...Nachteile/Kritik: Etwas Instabiele Firmware
Der Netgear RP614 v.2 Web Safe Router
Ist im Großen und Ganzen ein sehr guter Router, den ich nur weiterempfehlen kann.
Die Austattung ist gut, es ist alles vorhanden was man braucht um ihn schnell und einfach einzurichten.
Zur Austattung gerhört:
1. Der Router
2. Ein Handbuch als CD und eine gedruckten Version
3. 3m Patch Kabel mit RJ45 Steckern (Standart LAN Kabel)
4. Standfuss
(5.Firewall) <-- Die Firewall eines Routers ist nicht so wie die vielleicht bekannten, auf Software basierenden Firewalls wie Zone Allarm. Die die Ports(Die Kanäle über die man ein Netzwerk herstellen kann.)
softwaretechnisch verschließen. Router arbeiten da ganz anders: Sie verschließen ihre Ports nur Bedingts Softwaretechnisch, da sie den Ports einfach keine Zuweisunge geben wohin ankommende Dateien gehen sollen, gehen diese verloren. Schlicht heißt dass das der Router zu dumm ist die empfangen Pakete an ihren PC weiterzuleiten.
Pro und Kontra:
Die Benutzerfreundlichkeit der Firmware (ist ein Art Betriebssystem für den Router) ist sehr strukturiert Aufgebaut und gut zu durchschauen, leider sind die Erklärungen der Begriffe auf Englisch was es für Laien schwehr macht den Router ganz ohne Vorwissen einzurichten.
Ein weiteres Manko ist eine Sondereinstellung die sogenannte "MTU-Size" (Von der ich bis heute leider noch nicht weiß wofür sie verwendet wird).
Diese Einstellung ist eine beliebte Fehlerquelle, wenn der Router zwar mit dem Internet verbindet aber es nicht möglich ist sich in gesicherte Bereiche einzuloggen Bsp.: "web.de". Zu diesem Problem war es mir nicht möglich etwas im Handbuch zu finden.
Ich habe mir die entsprechende Information selbst im Internet suchen müssen. Und für alle die das selbe Problem haben: Die MTU-size muss 1500 betragen damit alles einwandfrei funktioniert.
Ein weiteres Problem ist, das die Firmware bei Link-Death (Plötzlicher Verbindungsabbruch) schnell abstürzt, und so ein Neustart nötig ist. Dies tritt besonders häufig nach dem "Telekom 24h Auto Link-Death" auf. Allerdings sich dieser Fehler nach kurzer Zeit selbst behoben.
Das Handbuch:
Ist auch sehr gut strukturiert und beinhaltet alle wichtigen Informationen die nötig sind um auch als Laie mit ein wenig kenntissen über LAN-Verbindungen, den Router einzurichten.
Es bietet außerdem ein Formular in dem man alle benötigten Informationen eintragen kann, damit die Einrichtung am PC später schneller geht. Das Handbuch bekommt von mir eine dickes Plus für Verständlichkeit und präziese Erklärungen, allerdings ist die Informationstiefe nicht ausreichend um sich Hilfe zur erweiterten Einrichtung zu hohlen. Es gibt eine Gedruckte und eine verison auf CD, die alleridngs total ungeeignet ist, und auch nicht mehr Informationen enthällt.
Das Design:
Der Router selbts ist klein und unaufällig, so das man ihne leicht in einer Ecke verschwinden lassen kann. Doch das ist wegen seinem modernen und neutralem Design eigentlich nicht nötig, da er gut zu Fernseher, Computer und Hi-Fi Systemen Passt und daher nicht auffällt.
Wenn die Inhalte in meinem Text falsch sind würde ich sie bitten mir das mittzuteilen, damit ich das überprüfen und gegebenfalls ändern kann. Wenn sie andere Fehler wie Stazbau und Rechtschreibfehler finden würde ich sie ebenfalls bitten mir diese mitzuteilen, das geht am besten über mail, an siggg@web.de
ein Testbericht von charokee2005-03-10 12:13:01vom 10.03.2005Empfehlung: ja
Üeber dien Router von Netgear gehe ich selber ins Internet. Es sind 2 PC's daran angeschlossen und der Betrieb funktioniert reibungslos.
Ich habe mich zu diesem Router entschieden weil es eine Kostengünstige und dennoch qualitativ hochwertige Lösung war.
Der Support von Netgear selber arbeitet schnell und Kundenfreundlich. Ich habe mich beim Support gemeldet weil es Probleme mit der Benutzung von z.B. Microsoft-Diesten, AOL-Seiten oder auch Ebay gab. Ich bekam eine neue Firmware zugeschickt mit einer detaillierten Installationsanleitung. Die neue Firmware lies sich ohne Probleme installieren. Dennoch wurde das Problem dadurch nicht behoben.
Danach habe ich mich allerdings nicht mehr beim Support gemeldet, und somit war die Sache für die wohl erledigt.
Die Lösung ist: in den Router-Stellungen muss für einen gewissen MTU-Wetr 1450 eingetragen werden. Dadurch sind solche Probleme dann behoben. Dazu ist im Handbuch allerdings nichts zu finden.
Ansonsten kann ich noch erzählen das ich es als Laie, ohne Vorkenntnisse über Netzwerke und Router, es innerhalb kürzester Zeit geschafft habe den Router einzurichten und zwei PCs gleichzeitig einen Internetzugang zu ermöglichen.
...
Es war Liebe auf den ersten Blick ;-) (sowas gibt es auch bei Technik)
ein Testbericht von gaenseblume2342004-09-25 09:23:34vom 25.09.2004Empfehlung: ja
Vorteile: schicke Optik, leichte Installation, preiswert, zuverlässig
...Nachteile/Kritik: überdimensionierte Verpackung, CD-Rom nur in englisch
Heute möchte ich Euch ein technisches Produkt vorstellen, welches seit Samstag Nachmittag den Betrieb bei uns aufgenommen hat.
Ich bewege mich mit diesem Bericht auf ein für mich neues Terrain, nämlich der Ecke Computer Hardware, im speziellen DSL-Router. Ich hoffe gleichzeitig nicht mich damit auf Glatteis zu bewegen, denn ich bin auf diesem Gebiet wirklich nicht mehr wie ein Laie und dazu „Schublade auf“ noch eine Frau und blond „Schublade zu“. Deswegen bitte ich die Computerprofis unter Euch bitte um Nachsicht, wenn ich evtl. einige Fachausdrücke durcheinander werfe. Aber ich denke
mal, daß mein Bericht insbesondere für die computertechnisch weniger bewanderten unter Euch hilfreich sein kann.
***** Vorgeschichte / Kaufbeweggründe:
Da mein Freund und ich schon seit Jahren von DSL und auch der Flatrate Gebrauch machen ist ein DSL-Router praktisch, da man mit diesem Gerät mit mehreren Rechnern (PC oder Laptop) parallel, bzw. hintereinander ins Internet gehen kann. So können z. Bsp. zwei oder mehr Leute parallel surfen, es wird aber nur 1 DSL-Leitung in Anspruch genommen, bzw. man erspart sich die Umstöpselei der Netzwerkkabel vom DSL-Modem zu den verschiedenen Rechnern, was auf Dauer auch die Anschlüsse und Kabel strapaziert, ganz abgesehen von der Zeit. Gleichzeitig sind die Rechner auch untereinander vernetzt, was auch recht praktisch ist zwecks Datenaustausch, Datensicherung etc.
Vor einigen Wochen gab dann unser alter Router hat aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen seinen Geist auf und ein neuer musste her, da wir beide uns doch sehr an die Annehmlichkeiten eines DSL-Routers gewöhnt hatten. Da mein Freund zur Zeit beruflich viel um die Ohren hat einigten wir uns auf Arbeitsteilung, ich besorge einen neuen Router und er bezahlt das Teil *g
Also informierte ich mich bei einigen Online-Shops im Internet über DSL-Router. Von der großen Anzahl der verschiedenen Hersteller und Modelle war ich ersteinmal etwas verwirrt, da mir die technischen Informationen da überhaupt nix sagten. Außerdem spielte ich mit der Überlegung von wireless LAN, aber verworf die Idee schnell wieder, weil unsere Rechner, bzw. das Laptop von meinem Freund ihre festen Standorte im Arbeitszimmer haben und die Wireless LAN Router doch um etliches teurer sind und uns auch noch durch die Anschaffung des Zubehörs wie die Netzwerkkarten etc. Zusatzkosten entstünden.
Hauptkriterium für die Auswahl des neuen Routers waren der Preis, aber letztendlich in unserem Fall (das kommt davon wenn man Frauen zur Neuanschaffung von Technikgeräten schickt ;-) ) auch die Optik. Denn mir sind bei den ganzen Produktabbildungen sehr schnell die Geräte der Fima Netgear, insbesondere unser neuer Router der RP 614, aufgefallen. Im Gegensatz zu vielen anderen Routern von anderen Herstellern hat die Firma Netgear neben den Technikern wohl auch einen Designer in die Produktentwicklung mitintegriert. Deswegen war es "Liebe auf den ersten Blick".
***** Woher / Preis:
Nachdem meine Wahl auf den Netgear RP 614 gefallen ist, suchte ich mir noch eine günstige Bezugsquelle. Bei amazon.de bin ich dann auf das Gerät für 39 € inklusive Porto und Versand gestoßen und habe es dann gleich bestellt. Da ich schon Kunde bei Amazon war ging die Online-Bestellung sehr zügig von statten, aber auch bei Neukunden gestaltet sich der Bestellvorgang nach meinen Infos sehr komplikationslos. Binnen 2 Werktagen wurde das Päckchen dann mit der Post zu uns geliefert.
***** Verpackung:
Auf das Verpackungsdesign möchte ich hier nicht detailliert eingehen, aber ich möchte die Verpackung kurz erwähnen, denn Amazon und Netgear haben nicht an unnötiger überdimensionierter Verpackung gespart. Wenn man bedenkt, daß der Router nicht viel größer wie ein Discman ist, so ist die Dimensionierung der Umverpackung einfach übertrieben. Der Karton von Amazon war noch mal fast doppelt so groß wie der Karton von Netgear, der etwa 25 cm breit, 35 cm lang und 14 cm hoch ist. In Anbetracht des wenig voluminösen Inhalts einfach unnötiger Verpackungsmüll. Auch wenn ich die Kartons meinerseits wieder zum Versand von ebay-Paketen oder für Geschenkumverpackungen weiterverwende, muß so eine Verpackung nicht sein. Deswegen muß ich hieran Kritik üben.
***** Lieferumfang:
Der Lieferumfang des Netgear RP614 besteht aus dem eigentlichen Router, einem 1,50m langen Patchkabel (zur Verbindung des Routers mit dem DSL-Modem), einem Netzteil (zur Stromversorgung), einer DIN A5 großen 6-seitigen deutschsprachigen Bedienungsanleitung, einer Garantiekarte und einer CD-Rom. Die CD-Rom enthält einen Installations Assistenten, die Dokumentation, sowie eine „Security and Privacy“ Software, allerdings auf Englisch.
***** Optik:
Auf dem Foto oben seht ihr ja eine Abbildung des Routers. Ich persönlich finde den Router im Vergleich zu anderen Herstellern, bzw. Produkten optisch sehr ansprechend. Seine äußeren Abmessungen sind 18 / 12 / 3 cm (Breite / Tiefe / Höhe), also ein sehr kompaktes Format, was mich sehr überrascht hat, denn unser alter Router war gut doppelt so groß und ich kenne Router, allerdings aus dem professionellen Bereich für mehr wie 10 Arbeitsplätze die haben das Format einer Mikrowelle. So ist der RP614 doch sehr klein. Die äußeren Kanten sind elegant abgerundet und die Oberfläche ist in edler Silberoptik, auch wenn das eigentliche Material des Gehäuses aus Kunststoff ist.
Der Router wird flach hingelegt, auf der frontalen Sichtseite befinden sich mehrere Leuchtanzeigen in rot, bzw. grün, die den Status der verschiedenen Funktionen, wie Stromversorgung, Test, Internet-Port, sowie die vier Computer-Ports anzeigen. Die Symbole dort erklären sich fast von alleine, zumal auf der Rückseite genau die verschieden Kabelsteckplätze in gleicher Reihenfolge spiegelbildlich angeordnet sind.
***** Installation:
Die Installation des Routers gestaltet sich relativ unproblematisch und wird in der Beschreibung fast „idiotensicher“ veranschaulicht. Einige Computergrundkenntnisse und nicht allzu viel Scheu vor Technik sind allerdings von Vorteil. Wichtig ist auch vor der Installation, die Zugangsdaten des Internetproviders parat zu haben (Anwenderkennung usw. sowie das Passwort). Es sind genau die Daten die man bei der manuellen Installation eingibt wenn man über DFÜ-Verbindung via DSL online geht.
Außerdem sollte laut Herstellerangaben der Computer zum automatischen Empfang einer IP-Adresse via DHCP konfiguriert sein. Bei uns war diese Einstellung bereits vorhanden, aber in dem Installationsassistenten auf der CD-Rom
Bei der Installationsanleitung wird davon ausgegangen, daß eine existierende DSL-Verbindung über einen PC vorhanden, dem war auch bei uns der Fall, so konnte ich mich bei der Installation Punkt für Punkt an die Anleitung halten.
Bevor man den Router anschließt sollte man den Computer und das DSL-Modem ausschalten und das Verbindungskabel des DSL-Modem vom Computer abziehen. Dieses Steckerende wird jetzt an den rückseitigen Internet-Port des Routers angeschlossen.
Danach nimmt man das mitgelieferte Netzwerkkabel oder ein anderers (falls z. Bsp. die Länge nicht ausreicht) und steckt es in einen von den vier LAN-Ports des Routers ein, das andere Ende wird an den Ethernet-Port des Computers angeschlossen (dort wo vorher das DSL-Modemkabel gesteckt hat).
Jetzt wird das Netzwerk neu gestartet, dabei ist es laut Herstellerangaben wichtig die Reihenfolge zu beachten, da es sonst zu Problemen mit der Internetverbindung kommen kann. Die Reihenfolge ist wie folgt: zuerst das DSL-Modem wieder einschalten und warten bis es hochgefahren ist, dann wird der Router eingeschalten und schließlich der Computer. Zur Kontrolle wirft man einen Blick auf die Statuslampen auf der Vorderseite, wenn die Diode Stromversorgung, Internet Port sowie der gestöpselte LAN-Port leuchten hat die Installation bis dahin funktioniert.
Zur Anmeldung des Routers geht man über den Internet-Browser und gibt dort die Adresse http://192.....usw. ein. Dann wird über ein Fenster der Benutzername und das Router-Kennwort abgefragt, man gibt „admin“ und „password“ ein. Später empfiehlt es sich das Kennwort und den Benutzernamen zu ändern. Nach erfolgreicher Anmeldung erscheint die Einstellungsstartseite des Setup-Assistenten zur Einrichtung de Internetverbindung. Dort gibt man durch Anklicken, bzw. Ausfüllen die notwendigen Angaben ein, wie Login und Passwort des Internet-Providers usw. Dann klickt man auf die Taste „Apply“ um die ganze Geschichte zu speichern. Anschließend klickt man „Test“ um die Internetverbindung zu testen. Wenn der Test erfolgreich war landet man auf der Netgearseite und hat dort die Möglichkeit den Router zu registrieren.
Nach erfolgreicher Absolvierung des Installationsvorganges kann man bis zu drei weitere Computer an den Router mit jeweils einem Netzwerkkabel an die LAN-Ports anschließen .
Alles in allem fand ich die Installation relativ einfach, ich musste mich wirklich nur Schritt für Schritt an die Bedienungsanleitung halten. Das einzige Problem war, daß ich mehrere Versuche starten musste, weil ich nicht mehr die vollständige Zusammensetzung des T-Online Logins parat hatte und die Installation nicht auf Anhieb geklappt hat. Zuerst dachte ich es wäre ein anderer Fehler und zeitweise beschäftigten sich vier Leute mit dem Router, mein Freund, sein Bruder, ich und mein Bruder telefonisch. So gingen mehrere Stunden ins Land, bis wir letztendlich über einen anderen Internetzugang via Internet uns über die T-Online Seite die Zusammensetzung des Login informierten. Es lag nur an einer Kleinigkeit, wir hatten nicht „@t-online.de“ eingegeben. Nach der Eingabe des „@t-online.de“ hat auf Anhieb die Internetverbindung geklappt.
***** Leistungsmerkmale:
Laut Herstellerangaben verfügt der Router über folgenden Leistungsmerkmale (Quelle Netgear Homepage)
-> Filterung von Inhalten:
Eltern können den Zugriff ihrer Kinder auf fragwürdiges Material im World Wide Web beschränken. Hierzu können sie eigene Listen "verbotener" URLs und/oder Stichworte anlegen. Die Zugangsbeschränkung kann ständig oder nur für bestimmte Zeiträume eingerichtet werden.
-> Schutz gegen Hacker:
Der RP614 bietet durch NAT-Routing rund um die Uhr Schutz vor Hacker-Attacken.
-> Gemeinsame Nutzung des Breitband-Internetzugangs:
Der RP614 ermöglicht mehreren Home-Computern die gemeinsame Nutzung des Breitband-Internetanschlusses im Haushalt.
-> Integrierter 4-Port 10/100-Switch:
Der integrierte 4-Port-Switch des RP614 ermöglicht den schnellen und problemlosen Anschluss von bis zu vier Computern.
-> Einfache Installation:
Schnell und einfach zu handhabende Web-basierte Setup-Funktionen ermöglichen eine schnelle Inbetriebnahme.
-> Port-Forwarding für Spiele-Anwendungen und DMZ-Hosting
-> VPN-Durchgriff (IPSec)
-> Datenübertragungsrate: 100 Mbps
Zu denen vom Hersteller versprochenen Leistungsmerkmalen kann ich nichts gegenteiliges vermerken, die Versprechen werden alle meinem Kenntnisstand entsprechend eingehalten.
***** Fazit:
Insgesamt kann ich für den Router RP614 der Firma Netgear eine Kaufempfehlung aussprechen, er hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und erfüllt unsere Anforderungen voll und ganz. Die Installation war insgesamt (abgesehen von der fehlenden T-Online-Kennung) sehr leicht. Vielleicht könnte Netgear die Installation noch etwas benutzerfreundlicher gestalten in dem die Daten ähnlich, wie z. Bsp. in der T-Online Software abgefragt werden. Schade finde ich, daß die CD-Rom englischsprachig ist, sie ist zwar mit Englischgrundkenntnissen gut verständlich, aber ein Hersteller sollte Englischkenntnisse nicht als Grundvoraussetzung seiner Kunden ansehen. Außerdem fand ich die Verpackung überdimensioniert. Deswegen ziehe ich ein Stern ab, weil das Produkt, bzw. CD-Rom und die Verpackung noch Verbesserungsmöglichkeiten haben.
Aber all in all bin ich bislang sehr zufrieden mit dem Router.
Danke fürs lesen, bewerten und kommentieren.
Eure Gänseblume234
Weitere Details
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Besitzen Sie das Produkt? ja
Dauer des Besitzes/der Nutzung? seit 1 Woche
Häufigkeit der Nutzung: häufig
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ein Testbericht von traxdata2004-01-03 19:31:18vom 03.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: gute Leistungen...Nachteile/Kritik: alles in Englisch
Hallo,
heute möchte ich über meine neueste Errungenschaft in Sachen Internet berichten. So hat es mich schon lange gestört immer online sein zu müssen, wenn mein Zweitrechner auch online sein sollte. Leider war das in einem Heimnetzwerk nicht anders möglich. Seit einiger Zeit allerdings ist es so das ich mir einen Router gekauft habe, genauer gesagt den
***
Netgear RP614
***
Also ich habe mir dieses Gerät also gekauft und bin damit nach Hause gefahren. Der Kaufgrund war ganz einfach, das Gerät entsprach schon auf den ersten Blick meinen Ansprüchen. Besonderen Ausschlag hat aber die
Ankündigung gegeben das ich in Minuten wieder im Netz surfen kann. Solchen Versprechungen schenke ich im Normalfall keiner allzu großen Aufmerksamkeit, doch hier in dem Fall wollte ich der Aufschrift einmal glauben.
Also zu Hause angekommen packte ich das Gerät aus und ich fand
1. den Router
2. ein Handbuch in Form von einer CD und einer gedruckten Version
3. 3 m LAN Kabel mit RJ45 - Steckern
4. Standfuss
Wie man sieht ist das alles was man benötigt um wenigstens 1 PC bei bestehender DSL - Verbindung wieder ins Netz zu bekommen, doch ist das wirklich so einfach wie mir das versprochen wurde ?
Der Aufbau des Routers ist recht simpel und sollte von jedem geschafft werden. Die CD kann man getrost bei Seite legen, denn die ist in englisch und kann nur wirklichen Experten der Sprache hilfreich sein. Ich möchte allerdings zur Rettung der Ehre sagen das die Grafiken sehr schön sind und vielleicht auch helfen können. Das Handbuch in gedruckter Version sollte allerdings komplett ausreichen und das ist in deutscher Sprache. Also der Aufbau ist einfach. Man nehme das Kabel von der DSL - Verbindung und stecke dieses in den vorgesehenen Anschluss in den Router. Als nächstes nimmt man das mitgelieferte Kabel und verbindet den Router mit dem PC. Das funktioniert mit bis zu 4 Geräten. Als letztes muß man den Router noch mit Strom versorgen und dazu dient das Netzteil. Besonders schön ist das man sofort sieht ob eine Netzwerkverbindung zu allen Geräten besteht, wenn die Dioden leuchten. Sogar die Geschwindigkeit der Verbindung wird mit Hilfe von Farben angezeigt. Für eine 10Mbit Verbindung wurde die Farbe orange gewählt und für 100Mbit grün. Leuchten dann alle Dioden in der zu erwartenden Farbe ist nur noch der Router zu installieren. Auch hier gibt das Handbuch Auskunft, wie das von Statten gehen soll. Die webbasierte Einrichtung hat sicherlich einige schöne Vorteile, doch leider ist Sie komplett in englisch. Auch sind also einige Fachkenntnisse von Nöten um das zu bewerkstelligen. Desweiteren gibt das Handbuch zwar Auskunft darüber was zu machen ist, doch hier möchte ich einen großen Kritikpunkt anführen. So wurde es versäumt unbedarften Anwendern zu erklären, wie man z.B. T-Online oder AOL einrichtet, um den Router zu nutzen. Hier ist nach meiner Ansicht dringend Nachbesserungsbedarf. Sicherlich findet man auf der Seite von Netgear alle Informationen dazu, doch wie soll man die erreichen wenn man nicht ins Netz kann, weil der Router noch nicht konfiguriert ist. Hat man das dann geschafft so kann es auch schon los gehen.
Ersteinmal im Netz angekommen wollte ich den Router nie wieder missen und ich stelle mir heute noch die Frage warum ich so lange auf ein solches Gerät verzichtet habe. Nich nur das der Router Vorteile bietet in Sachen Sicherheit, denn der Router arbeitet mit einer Firewall die Netzwerkadressen gezielt verändert und in IP's umwandelt. Nein auch durch den integrierten 4fach Switch entwicklen sich ungeahnte Möglichkeiten. So ist es vorbei das Netzwerk neu zu starten wenn Windows mal wieder nicht will, d.h. bis heute ist es mir noch nie passiert das das Heimnetzwerk nicht verfügbar war. Auch ohne einen Printserver ist es nun möglich einen Netzwerkdrucker zu nutzen. Das Ganze kann man natürlich noch ins Unermessliche steigern. So können 253 Rechner angeschlossen werden die dann per Hub oder Switch an den Router angeklemmt werden. Auch für unsere Kleinen hat sich Netgear etwas einfallen lassen, so können in den Einstellungen Webseiten per Keyword gesperrt werden und ich muß sagen das funktioniert bestens. Leider ist auch hier keine vorkonfigurierte Liste vorhanden, so das man sich die Arbeit mit der Hand machen muß.
Etwas unwichtig aber trotzdem erwähnen möchte ich das Aussehen des Routers. Also das Gerät ist silber und sehr abgerundet. Mich erinnert es sehr an das Design der 50er Jahre und trifft nicht unbedingt meinen Geschmack aber wichtig ist ja was in dem Gerät steckt.
Technische Daten findet man unter: http://www.netgear-info.de/produkte/router/interne t/rp614_datenblatt.html
Der Preis ist durchaus aktzeptabel. Ich habe 49 Euro im Mediamarkt bezahlt und gesehen das man den im Netz für 39 Euro bekommen kann.
Ein paar Worte zum Support muß ich noch sagen und hier habe ich bis jetzt nur positive Erfahrungen gesammelt. So wurde bei meinem Router der Standfuss vergessen. Also schnell eine kostenlose Nummer angerufen und nachgefragt. Was soll ich sagen der Fuss war innerhalb von 1 Woche bei mir. Auch die Frau am Telefon war sehr freundlich zu mir. Leider muß man sich registrieren um in den Anspruch von Garantie zu kommen und um den Support zu belasten. Naja für einen solchen Support habe ich das gerne getan.
Wer also auf den Geschmack gekommen ist einen einfachen Router für wenig Geld zu erstehen dem kann ich dieses Gerät nur empfehlen. Sicherlich gibt es einige Mankos bei der Installation aber der gute Support ha auf mich einen durchweg positiven Eindruck gemacht. Die Leistung des Routers bewerte ich mit solide inkl. einiger Extras.