Night of the Living Dead - Die Nacht der lebenden Toten
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Night of the Living Dead - Die Nacht der lebenden Toten
Night of the Living Dead - Die Nacht der lebenden Toten
Night of the Living Dead - Die Nacht der lebenden Toten

Testberichte Night of the Living Dead - Die Nacht der lebenden Toten

 (DVD) Horrorfilm
4.8 von 5
Platz 48 in der Kategorie "Horrorfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
Meinungen:
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Night of the Living Dead - Die Nacht der lebenden Toten Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (5/5).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Kult + Darsteller + Psychoabgründe + DVD-Extras
  • fabelhaft Inszeniert, beklemmend, Gesellschaftskritik,
  • Grossartiges Psychokammerspiel mit exzellenten Schauspielern
  • alles
  • Klassiker, gute Bildqualität, viele Extras auf der DVD
Nachteile/Kritik
  • eindimensionale Handlung + DVD-Menü
  • nichts,
  • Schlechte Qualität der DVD (insbesondere Ton)
  • nichts
  • kein typisches Popcorn-Kino und daher heutzutage für manche sicher langweilig
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Sie fressen Dein Fleisch und nagen an Deinen Nerven

ein Testbericht von 2010-02-03 11:50:40 vom 03.02.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Kult + Darsteller + Psychoabgründe + DVD-Extras...
Nachteile/Kritik: eindimensionale Handlung + DVD-Menü
Filmkritik zu:

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Night of the Living Dead
- Die Nacht der lebenden Toten
(DVD)

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„Sie fressen Dein Fleisch und nagen an Deinen Nerven“


„They are coming to get you, Barbra!“ – Viele Horrorfans dürften wissen, dass diese düstere Prophezeiung aus dem 96 Minuten langen Schwarz-Weiß-Horrorfilm “Night of the Living Dead” (deutscher Titel: „Die Nacht der lebenden Toten“) von George A. Romero stammt. Der Streifen erschien 1968 und war der Auftakt einer fünfteiligen Zombiefilm-Reihe Romeros, der bei „Night of the Living Dead“ nicht nur als Buchautor und Regisseur, sondern auch als Kameramann und Cutter fungierte. 1999 wurde „Night of the Living Dead“ als erhaltenswertes Kulturgut in die US-amerikanische „National Film Registry“ eingetragen.

Sie kommen tatsächlich, um Dich zu holen

Die oben angeführte, ursprünglich im neckischen Scherz an seine Schwester Barbra (Judith O’Dea) gerichtete Bemerkung Johnnys (Russell Streiner) offenbart sich im Film recht früh als grausame Realität, dann nämlich, wenn sich der seltsam hölzern laufende, alte Mann auf dem Friedhof als fleischfressender Untoter entpuppt und die Geschwister angreift. Johnny bleibt zurück, Barbra kann fliehen – vorerst zumindest. Völlig verstört kommt sie schließlich in einem verlassenen Haus unter.
In Kürze wird sich der kühne Schwarze Ben (Duane Jones) hinzugesellen und nach und nach sämtliche Türen und Fenster verbarrikadieren, während sich vorm Haus mehr und mehr Untote aufreihen. Irgendwann werden auch noch ein junges Pärchen sowie ein zerstrittenes Ehepaar mitsamt ihrem Kind dazukommen, verschreckte Personen, die sich bis dahin im Keller versteckt gehalten haben.
Währenddessen versammeln sich vor der Türe weitere lebende Tote und drängen darauf, in das Haus zu kommen, um das Fleisch von Barbra, Ben und Co. zu verspeisen.

Sie holten weit mehr als das bloße Fleisch

Ohne das Ende vollends vorwegnehmen zu wollen: „Night of the Living Dead“ ist alles andere als ein optimistischer, aussichtsreicher Film:

Während die eine oder andere - für damalige Verhältnisse - äußerst offenkundige Gore-Szene unwohlige Ekelgefühle hervorrufen mag, verstört alles in allem vor allem die düstere Grundstimmung des Films, welche unter anderem durch die teilweise überdunkel wirkenden Schwarz-Weiß-Bilder und eine effektvolle Kameraführung eindrucksvoll unterstrichen werden.

Doch so offensichtlich die fatale Determiniertheit der Protagonisten auch ist: Der plakative Zombie-Terror in „Night of the Living Dead“ gerät in Vergessenheit, wenn zwischen den egozentrischen Hauptfiguren die klaustrophobische Stimmung bedrohlich zu kochen anfängt, die Nerven immer blanker liegen und es nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint, bis sie schließlich - ähnlich wie zum Beispiel in „Cube“ - überlaufen muss.

Neben der Darstellung eines handfesten Lagerkollers hantiert „Night of the Living Dead“ marginal auch mit unterschwelliger Sozialkritik und bedient sich dafür mancher Typisierung, etwa dann, wenn schweigsame Vertreter der Politik zunächst um die Existenz der Gefahr herumreden wollen oder ein übereifriger, schießfreudiger Sheriff auf alles feuert, was sich bewegt.

Sie hinterließen einen Eindruck

Egal ob man den Film wegen seiner linearen, eindimensionalen Handlung schätzt oder ablehnt oder seine kleinen intelligenten Psycho- und Sozialeinwürfe liebgewinnt oder für selbige nur ein gelangweiltes Gähnen übrig hat – „Night of the Living Dead“ beeindruckt unabhängig vom Inhalt durch seine filmischen Mittel, wie etwa der speziellen Schnitttechnik oder der oftmals beklemmend wirkenden Anordnung des Bildausschnitts und weniger aufgrund von Logik oder intelligenten Wendungen.

Ebenfalls einen Eindruck hinterlassen die Darsteller, die fast alle - bis auf manche übertrieben agierende Zombie-Mimen - sehr überzeugend spielen. Dies überrascht vor allem deshalb, da es sich bei vielen der Schauspieler um Freizeit-Akteure handelte, die einem anderen Hauptberuf nachgingen bzw. zusätzlich auch an der Produktion des Films beteiligt waren.

Auch eindrucksvoll: Die DVD

Für Staunen sorgt auch die von der KSM GmbH veröffentlichte 1-Disc-DVD-Edition aus dem Jahre 2009, denn sie bringt neben der Uncut-Version des Films - die inmitten des Films (!) auch ein paar nicht synchronisierte Szenen mit deutschen Untertiteln bereit hält - einen dicken Packen Extras mit:

Abgesehen davon, dass neben der deutschen Synchronspur auch die englischsprachige Originalversion und eine Kapitelanwahl enthalten sind, stehen in einem unangenehm bunten, billig wirkenden Menü mit schaurigen Untertönen nicht nur die seinerzeit ausgestrahlten, englischsprachigen Kinotrailer, sondern auch die originalen TV-Spots zur Auswahl. Sie alle wirken, aus der Perspektive der heutigen Zeit betrachtet, überzogen und trashig, sind aber nichtsdestotrotz interessant anzusehen.

Ähnliches gilt für die Artwork-Galerie und den Überblick der Sammlerstücke zum Film – um beides komplett durchzusehen, benötigt man allerdings viel Geduld und Liebe für Details, wie sie wohl nur echte Fans entwickeln können.

Weiterhin sind Drehbuch- und Produktionsnotizen sowie Informationen zu Goofs durchzulesen. Sie alle sind interessant, setzen gleichwohl aber extrem rasante Lesefähigkeiten bzw. den wiederholten Klick auf die Pause-Taste voraus.

Damit aber noch längst nicht genug: Neben diversen, ziemlich knappen Filmografien zu den Darstellern sind ein gedrucktes Interview mit zwei Schauspielern, ein paar Texttafeln zur Entstehung des Phänomens sowie ein nicht uninteressantes, aber ein wenig am konkreten Film vorbeiflutschendes Making-Of anwählbar.

Darüber hinaus gibt es nicht nur Fotos aus dem Bereich Behind the Scenes, sondern auch Aufnahmen direkt aus dem Film sowie Büchern und Postern zu selbigem zu betrachten.

Alles in allem ist also eine bunte Mischung an wirklich profund aufbereiteten, wenn auch etwas kitschig dargestellten und manchmal auffallend subjektiv kommentierten Zusatzmaterialien enthalten.

Fazit:

Ein Meilenstein für die Filmgeschichte, ein Muss für Horrorfans, ein Martyrium für Zartbesaitete.

- - -

(c) Eminencia / Divalein, 2010
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
topfmops
topfmops, 04.02.2010
""Theyre Coming to Take Me Away, Ha-Haaa!" ist ein Hit 1966 von Napoleon XIV.
Aber das ist vor Ihrer Zeit??
Obwohl:
Ein wenig Fleisch könnte ich auch verlieren.
giselamaria
giselamaria, 04.02.2010
ich gehöre weder zu den Zartbeseiteten, noch zu den Horrorfans, aber ich mal solche FilmeBücher nicht so besonders - - LG Gisela
Sommergirl
Sommergirl, 21.07.2010
naja, bei Zombie-Filmen ist der Spielraum für eine Story schon sehr eigeschränkt, deshalb mag ich die wohl auch nicht besonders
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Film-Klassiker

ein Testbericht von 2010-05-08 16:46:34 vom 08.05.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Klassiker, gute Bildqualität, viele Extras auf der DVD...
Nachteile/Kritik: kein typisches Popcorn-Kino und daher heutzutage für manche sicher langweilig
Die Nacht der lebenden Toten ist so ziemlich der Horrorfilm-Klassiker überhaupt. 1968 als Low-Budget-Produktion von George A. Romero gedreht, hat er viele Standards für das Genre gesetzt und auch wenn der Film nun bereits über 40 Jahre auf dem Buckel hat, ist er dennoch einen Blick wert. Aus heutiger Sicht, nach etlichen, viel realistischen Horrorproduktionen, die die Filmindustrie hervorgebracht hat, sollte man aber vielleicht keinen allzu hohen Gruselfaktor mehr erwarten.


Story:

Die Geschwister Johnny und Barbra machen einen Besuch am Grab ihres lange verstorbenen Vaters und werden kurz darauf von Zombies angegriffen, die sich als ziemlich hungrig und hartnäckig herausstellen. Johnny kommt dabei um, als er seine Schwester aus den Fängen eines solchen Ungetüms zu befreien versucht. Barbra kann sich mit Mühe und Not gerade noch ein Haus in der Umgebung retten, wo sie weitere Überlebende trifft. Ben, auch ein zufällig zu dem Haus gekommener junger Mann, versucht sich dem Ernst der Lage zu stellen, verbarrikadiert das Haus und startet mehr oder weniger erfolgreiche Versuche, die Zombies mit Feuer zu verjagen. Allerdings werden es immer mehr, die um das Haus herumlungern und nur auf eine Gelegenheit warten, sich auf die Überlebenden zu stürzen. Als sich kurz darauf herausstellt, dass sich im Keller weitere Überlebende versteckt haben, wird die Sache nicht besser. Ein Streit entbrennt darüber, ob man sich besser im Keller oder im Erdgeschoss des Hauses verbarrikadiert und wie man sich am besten gegen die Untoten absichern kann.


Bewertung:

Der Film ist alt, aber wie bereits erwähnt, ist er auch ein Klassiker. Das allein rechtfertigt vielleicht nicht, dass man ihn sich anschaut, aber er hat heute auch noch immer seine Reize, die man auf den ersten Blick gar nicht so unbedingt erklären kann. Es ist vielleicht der trashige Charme der späten 60er mit seinen mittelmäßigen Schauspielern und dem schwarzweißen Filmmaterial, der ihn zu einem ganz ungewöhnlichen Fernseh-Erlebnis macht. Man muss eben zumindest ein kleines Faible für alte Filme haben, um dieser DVD wirklich etwas abzugewinnen. Was man zumindest nicht erwarten sollte, ist ein typisch modernes Popcorn-Kino, das man sich eben mal mit Freunden anschauen kann. Das gibt der Film einfach nicht mehr her und mit dem ein oder anderen schauspielerischen Fauxpas sowie seiner theatralisch-dramatischen Musik wirkt er dann eher lächerlich.


Fakten:

Die Bildqualität ist für die 60er Jahre in der DVD-Version erstaunlich vernünftig. Die Kontraste sind sehr gut und das Bild ist sehr scharf.
Freigegeben ist er trotz einiger relativ goriger Szenen ab 16 Jahren, was wohl an der mittelmäßigen Produktionsqualität liegen muss. Dennoch muss man beim DVD-Kauf aufpassen, denn einige Fassungen sind gekürzt.

Die Spielfilmlänge beträgt ca. 95 Minuten und an zusätzlichen Extras wurde (zumindest in der New KSM-Verkaufsversion) nicht gespart. Hier lassen sich das Drehbuch oder Artworks anschauen, Produktionsnotizen aufrufen und viel mehr.
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Anton
Anton, 08.05.2010
sehr schöner Bericht dafür ein SH
mfg Anton der Gegenleser freut sich über Gegenlesungen
Lakisha_1
Lakisha_1, 09.05.2010
sh.... freue mich über deine Gegenlesungen. Liebe grüße.
mrwong
mrwong, 08.05.2010
hey super geschrieben . . . LG Felix -
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atrachte

Die Nacht der lebenden Toten

ein Testbericht von 2009-09-26 10:21:16 vom 26.09.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: fabelhaft Inszeniert, beklemmend, Gesellschaftskritik,...
Nachteile/Kritik: nichts,
Es gibt wahrlich nicht viele Filmemacher, die sich damit rühmen können ein ganzes Genre mitbegründet zu haben. George A. Romero ist einer dieser wenigen Ausnahmen, hat er mit seinem Horrorklassiker „Night of the Living Dead“ (in Deutschland oft auch als „Nacht der lebenden Toten“ vertrieben) doch nicht nur das Genrekino komplett revolutioniert, sondern gleichzeitig auch die Untoten als Filmmonster in eine vollkommen neue Richtung manövriert und ihnen ihre heutige, charakteristischen Eigenschaften verliehen. Darüber hinaus war Romero´s Meilenstein einer der ersten Filme, die sozialkritische Motive mit dem Horrorelement verbunden haben. So ist „Night of the Living Dead“ nicht nur ein Film über Zombies, sondern auch ein Dokument über eine kaputte Gesellschaft in der Rassismus, Materialismus und Egoismus vorherrschen.

„Their coming to get you Barbra“
- Johnny -

Die Geschwister Johnny (Russell Streiner) und Barbra (Judith O’Dea) fahren den langen Weg auf einen abgelegenen Friedhof, um dort das Grab ihres verstorbenen Vaters zu besuchen. Als sich die beiden wieder zurück zum Auto machen, bemerken sie einen blassen, sich merkwürdig bewegenden Mann. Während Johnny noch Witze über den offensichtlich betrunkenen Kerl anstellt, hat Barbara bereits eine böse Vorahnung und möchte schnellst möglichst vom Friedhof weg. Tatsächlich wird sie plötzlich von dem Mann attackiert, Johnny schreitet jedoch schnell ein und liefert sich einen Kampf mit dem Mann. Als Johnny jedoch regungslos am Boden liegen bleibt, flüchtet Barbara panisch mit in ihrem Auto. Nach einem Unfall, entdeckt Barbara schließlich ein anscheinend verlassenes Farmhaus, in welchem sie versucht sich zu verstecken. Dort trifft sie schließlich auch auf Ben (Duane Jones), der ebenfalls von mehreren Personen verfolgt wurde und versucht mit der vollkommen verängstigten Barbara zu sprechen. Als Ben bemerkt, dass sich immer mehr von den seltsamen Gestalten, die weder Mensch noch Tier zu sein scheinen, dem Haus nähern, versucht er dieses zu verbarrikadieren, als schließlich noch weitere Menschen aus dem Keller in den oberen Teil des Hauses kommen. Auch Harry (Karl Hardman) und Helen Cooper (Marilyn Eastman), ein Ehepaar mittleren Alters, und Tom (Keith Wayne) und Judy (Judith Ridley) geben an von den merkwürdigen Gestalten in die Enge getrieben worden zu sein. Die Tochter der Coopers, Kareen (Kyra Schon), haben sie gar angegriffen und schwer verletzt. Doch je näher die Gefahr dem Haus kommt, desto größer werden die Konflikte innerhalb der Gruppe. Vor allem Ben, der versuchen will das Haus so gut wie möglichst zu verteidigen, und der jähzornige Harry geraten immer wieder aneinander.

Als „Night of the Living Dead“ Ende der 1960er Jahre entstanden ist, hatte die Gruppe um George A. Romero eigentlich nur die Absicht einen kleinen Film in der vorhandenen Freizeit zu drehen. Entstanden ist schließlich jedoch ein Horrorfilm, dessen Wirkung noch bis Heute nach reicht. Wie wichtig der Film für das amerikanische Kino ist, zeigt vor allem seine Aufnahme in das National Film Registry, sowie seine Aufnahme in die Filmsammlung des Museum of Modern Art. Dabei ist der Film, wie erwähnt, lediglich nur aus der Laune einiger Filmfans heraus entstanden, die einfach mal was neues machen wollten. Für Horrorfans ist der Film dabei natürlich in erster Linie interessant, da er den Filmzombie quasi erfunden hat. Untote gab es zwar auch schon Jahre von „Night of the Living Dead“, allerdings hat Romeros Film das Bild der Zombies doch so sehr geprägt, wie kein anderer Film vorher oder nachher es getan hat, sodass ihre Grundmotive, lebende Menschen zu fressen um selbst überleben zu können, auch noch heute Bestandteil in so ziemlich jedem Machwerk sind, in denen die Untoten auftauchen. Wie für Romero üblich, wird im Film jedoch nie genau erklärt, warum die Toten wieder zum Leben erwachen und Jagd auf die Lebenden machen. Sicherlich werden die Umstände für das Auftauchen der Untoten immer mal wieder thematisiert, sei es in direkten Dialogen zwischen den Charakteren oder in Radio- und TV-Sendungen die sie in ihrer Abgeschiedenheit verfolgen. Allerdings liefert der Film lediglich Theorien, somit ist es dem Zuschauer letzten Endes selbst überlassen sich Gedanken um die genauen Umstände für das Auftauchen der Untoten zu machen. Man sollte man aber nicht den Fehler machen und den Film auf seine Untoten reduzieren und allzu viel Zeit mit der Frage nach dem „Warum“ verschwenden, denn „Night of the Living Dead“ ist soviel mehr als nur ein Film über Zombies.

Vor allem ist er nämlich eines: eine Gesellschaftskritik. Diese bezieht „Night of the Living Dead“ vor allem aus dem Zusammenleben der Gruppe, welche durch die Umstände gezwungen ist miteinander zu kooperieren, und, um das Überleben aller zu gewährleisten, zusammenarbeiten sollte. Allerdings schafft es selbst eine solch kleine Gruppe von gerade einmal sechs erwachsenen Menschen nicht, sich zu einigen. Ben wird von Harry nicht ernst genommen, vielleicht weil er Farbiger ist, die Frauen haben nichts zu melden und irgendwie will sowieso jeder seinen Kopf durch bringen und ist nicht bereit auf die anderen zu hören. Romero zeigt im Haus somit wie eine Gesellschaft scheitert, die prinzipiell die gleichen Ziele, nämlich zu überleben verfolgt, während außerhalb der anscheinend sicheren Unterkunft das Resultat einer nicht funktionierenden Gemeinschaft lauert. Dabei führt der Regisseur vor allem Egoismus einzelner für das scheiternde Miteinander an, kritisiert im gleichen Atemzug jedoch auch, wenn auch weitaus subtiler, Themen wie Rassismus und den Vietnamkrieg, sowie die allgemeine Revolverhelden Attitüde der Amerikaner, erst zu schießen und dann zu denken bzw. allgemein Probleme mit Waffengewalt aus der Welt schaffen zu wollen. Die Verschmelzung von Gesellschaftskritik und Horrorelementen gelingt den Film absolut reibungslos, vor allem da das ganze zu keinem Zeitpunkt gezwungen wirkt.

Auch Abseits des gesellschaftskritischen Untertons, ist „Night of the Living Dead“ ein recht unkonventioneller Horrorfilm, vor allem für seine Zeit. So ist der Film, trotz damals bereits schon lange vorhandener Technik, noch in Schwarz/Weiß gedreht. Dies ist natürlich nicht zuletzt auf das geringe Anfangsbudget zurückzuführen, doch selbst nachdem die Macher um Romero noch weiteres Geld aufgetrieben haben, haben sie aus stilistischen Mitteln auf eine Einfärbung ihres Filmmaterials verzichtet. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat eine absolut richtige Entscheidung, denn die Wirkung des Filmes ist durch die Optik, die viel Wert auf Kontraste zwischen Licht und Schatten legt, sehr eigen, und bezieht daraus auch einen Großteil seiner Atmosphäre. Ein weiterer, wichtiger Bestandteil der Atmosphäre, ist natürlich auch der Handlungsort, also das alte Farmhaus, welche eine stets klaustrophobische Spannung versprüht, da es im Prinzip keinen Ausweg vor dem draußen lauernden Schrecken gibt als sich in den beengten Räumen zu verschanzen. Die Bilder die Romero in den begrenzten Schauplatz arrangiert hat, sind trotz alledem mitunter sehr eindrucksvoll, vor allem die wackeligen, man kann auch sagen amateurhaften, Kameraeinstellungen sorgen zusammen mit der gespenstischen, musikalischen Untermalung für eine stets bedrohliche Stimmung, die an Intensität kaum zu überbieten ist. Dank dieser stets harmonierenden Faktoren gelingt es „Night of the Living Dead“ eine sehr beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die selbst für heutige Verhältnisse noch einen kalten Rückenschauer beim Zuschauer verursachen kann.

Auch was die Schauspieler angeht, hatten Romero und seine Crew natürlich nur begrenzte Mittelzur Verfügung, weshalb viele der eigentlichen Darsteller vor der Kamera, gleichzeitig auch hinter der Kamera eingesetzt wurden. Auf die Darbietung der einzelnen Darsteller, hat sich dieser Umstand allerdings nicht negativ ausgewirkt, denn der Cast kann eigentlich durch die Bank hindurch überzeugen. Allen voran steht dabei Duane Jones („Ganja & Hess“) als Ben, der als einiger in der ausweglosen Situation einen kühlen Kopf zu bewahren scheint und jede seiner Aktionen genauestens überlegt. Harry, gespielt von Karl Hardman („Santa Claws“), ist da aus einem ganz anderen Holz geschnitzt, und denkt in erster Linie nur an sein eigenes Überleben, welches er auch über das seiner Frau und seines Kindes zu stellen scheint. Judith O'Dea („October Moon“) gibt hingegen die vollkommen verängstigte Barbra, die mitunter kurz davor steht ihren Verstand zu verlieren. Die Darstellerleistungen sind wie gesagt, und trotz der Tatsache das hier allesamt Amateure am Werk waren die auch nachher kaum in weiteren Rollen zu sehen waren, durchweg positiv, und passen sich allesamt den Film sehr gut an. Natürlich sind auch die Untoten ein sehr wichtiger Bestandteil des Filmes, und auch wenn man hier sicherlich nicht unbedingt von einem allzu großen Talent gesegnet sein muss, geben die Laien ihren Rollen doch etwas sehr unheimliches. Auch die Masken der Untoten wurden allesamt sehr gut gemacht, auch wenn das ganze für heutige Verhältnisse mitunter manchmal gar ein wenig unfreiwillig komisch wirkt.

\ Daten zum Film ////

Original Filmtitel:
Night of the Living Dead (1968)

Länge des Filmes:
Ca. 96 Minuten

Darsteller:
Duane Jones...Ben
Judith O'Dea...Barbra
Karl Hardman...Harry Cooper
Marilyn Eastman...Helen Cooper
Keith Wayne...Tom
Judith Ridley...Judy
Kyra Schon...Karen Cooper
...

Regisseur:
George A. Romero

FSK:
Freigegeben ab 16 Jahren

\ Fazit ////
Zurecht gilt „Night of the Living Dead" als einer der wichtigsten Genrefilme überhaupt. Viele Elemente, die aus dem heutigen Horrorkino gar nicht mehr wegzudenken sind, hat Romero erst Salonfähig gemacht, ja sie quasi gar erst in die Welt des Horrorfilms eingeführt. Es ist jedoch vor allem die perfekt funktionierende Mischung aus Grusel und sozialkritischen Kontext, sowie die famose Inszenierung, die diesen Film zu einem solch eindrucksvollen Erlebnis machen. Ein Film, den man gesehen haben sollte.

10/10 Punkten für den Film „Night of the Living Dead" und somit fünf Sterne als Wertung.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
topfmops
topfmops, 26.09.2009
"Zurecht gilt Night of the Living Dead" als einer der wichtigsten Genrefilme überhaupt."
Das mag ja sein.
Habe den Film Anfang der 70er gesehen und beschlossen, dass ich das Genre nicht mag.
sigrid9979
sigrid9979, 26.09.2009
Sehr schön vorgestellt...würde mich auch über deine Gegenlesung freuen...Lg Sigi
ingoa09
ingoa09, 26.09.2009
Ein sehr guter Bericht!
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende,
Ingo
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web242

Die Mutter aller Zombie-Filme

ein Testbericht von 2008-05-23 00:59:07 vom 23.05.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: Grossartiges Psychokammerspiel mit exzellenten Schauspielern ...
Nachteile/Kritik: Schlechte Qualität der DVD (insbesondere Ton)
Heute mal ein Testbericht zu "dem" Klassiker des Zombiefilm-Genres
- Night of the living dead - von George Romero.

Vorneweg mal ein paar Worte, für die, die sagen werden: iiiieeehh, ein Zombiefilm, der ist bestimmt wiederlich und ekelhaft. Magsein, dass das für spätere Filme von Romero zutrifft. Bei diesem liegt das Augenmerk jedoch ganz klar auf der Handlungsebene. Schockeffekte werden nur sehr spärlich und auch sehr moderat in der Darstellung verwendet.

-Info's zum Film-

Der Film erschien 1968. Gedreht wurde er von George Romero in schwarz-weiss. Es gibt aber auch eine (auf verschiedenen VÖ's enthaltene) nachkolorierte Version, die ganz ordentlich aussieht. In den Rollen sehen wir Duane Jones, Judith O'Dea, Karl Hardman, Marilyn Eastman (nicht verwand oder verschwägert mit George Eastman) u.a.. Schnitt und Drehbuch übernahm übrigens auch Romero. Obwohl der Film hierzulande ab 16 freigegeben ist, existieren auch DVD's mit ab 18 Logo. Ausserdem gibt es 3 verschiedene Schnittfassungen. Die Originalversion mit ca. 96min Laufzeit, während die 30Jahre Jubiläumsfassung ca. 93min geht. Es gibt auch noch eine geschnittene Version. Noch zu erwähnen wäre, das es von diesem Film 2 Remakes gibt: erstens von 1991 (Regie Tom Savini) welches in Deutschland verboten ist und eins von 2006, welches so grottenschlecht ist, das man es auf keinen Fall ansehen sollte. Als Besonderheit gilt für diesen Film, dass man vergass, sich damals die Rechte an dem Film zu sichern. Das erklärt sicher die enorme Anzahl an Veröffentlichungen unter verschiedensten Labels.

-Die DVD-

Diese Version der DVD enthält den Film in deutsch und english (beides mono), das Bildformat ist 4:3. Als Extras sind ein paar Texttafeln und Bildergalerien, ein kurzes Making of (ca. 12min), welches immerhin in deutsch ist und diverse Trailer auf der DVD enthalten.
Das Bild ist, bedenkt man das Alter von 40 Jahren relativ gut (ein besseres Master wird es wohl nicht mehr geben, genausowenig eine Firma, die das Geld für eine aufwendige Restauration bezahlt). Der Ton ist schon echt schlecht, für verwöhnte Ohren. Aber man versteht alles.

-Der Inhalt-

Worum geht es eigentlich bei diesem Film?
Nun, man kann es oberflächlich betrachten, man kann aber auch interpretieren. Vordergründig geht es darum, das eine Frau (Barbara, gespielt von Judith O'Dea) mit ihrem Bruder einen abgelegenen Friedhof besucht. Nachdem ihr Bruder zunächst rumalbert, um sie zu erschrecken, werden sie plötzlich von einem seltsamen Mann angegriffen. Barbaras Bruder kommt bei diesem Angriff ums leben, und Barabara flieht vor den inzwischen Männern in ein einsam gelegenes Farmhaus. Dort trifft sie zunächst auf einen Schwarzen (gespielt von Duane Jones). Im Verlauf des Filmes stossen noch eine Familie mit einem (durch einen der Amoklaufenden) verletzten Mädchen und ein junges Pärchen dazu. Inzwischen kristallisiert sich immer mehr heraus (nicht zuletzt durch einen Fernseher, den man findet), das es sich bei den "Männern"(und natürlich auch Frauen) um Tote handelt, welche ins Leben zurückgekehrt sind. Sie attackieren alles Lebende und scheinen von einem unstillbaren Hunger nach Menschenfleisch beseelt zu sein. Schnell hat die "Seuche" um sich gegriffen und die Stadt Pitsburg entvölkert. Auf dem noch notdürftig in Betrieb gehaltenen Fernsehsender wird nun diskutiert, wie man weiter vorgehen solle. Die Gruppe im Haus verbarrikadiert sich, verteidigt sich gegen die immer wieder angreifenden Zombies und versucht einen Fluchtplan zu entwickeln. Am Ende wird nur einer überleben.....
Blickt man dem Film aber mal unter die Haube, so handelt es sich um eine Psychostudie, wie ein Häuflein Menschen, mit ganz eigenen Beweggründen und Interessen, in einer extremen Bedrohungssituation reagiert. Da finden typische Mechanismen statt. Zunächst wird die Gesamtsituation in ihrer Ausweglosigkeit erfasst. Dann beginnt man gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Es gibt aber zwei Varianten, die eine, den Kopf in den Sand stecken und warten, bis Rettung kommt, während die andere vorsieht das Heft in die Hand zu nehmen und zu fliehen. Schnell bilden sich zwei Grüppchen, von denen keine bereit ist, die Ideen der anderen zu tolerieren. Während die Anführer der Gruppen wild entschlossen scheinen, sind die Gefolgsleute nicht so sicher. Am Ende kommt es nicht zur Katastrophe, weil die Zombies alle überrennen, sondern weil die Protagonisten, getrieben von Selbstsucht und Besserwissertum einen Fehler nach dem anderen begehen und so den Zombies die Gelegenheit geben, die Gruppe zu dezimieren. Besondere Brisanz bekommt der Film noch dadurch, das Romero '68 einer der ersten war, der die Hauptrolle des Sympathieträgers mit einem Schwarzen besetzte, während der Weisse Gegenpart eher den "bösen" Charakter miemte. Das war in den USA dieser Zeit recht provokant. Die Zombies standen stellvertretend für das allgemeine Angstgefühl der Bevölkerung Amerikas zu dieser Zeit. Der kalte Krieg war im vollen Gange, die Kubakrise war noch im Gedächtnis und die größte Niederlage, die die USA je in einem Krieg hinnehmen musste, nämlich Vietnam, bahnte sich bereits an. Die Zombies, als einzelne durch ihre langsamen Bewegungen eher harmlos, sind durch ihre Zielstrebigkeit und ihre Masse eine Gefahr nicht nur für den Einzelnen, sondern für die Gesellschaft ansich. Entsprechend massiv und trotzdem ratlos reagiert der Staat auf die Bedrohung.
Was Romero hier begann findet seine Fortsetzung in den weiteren Teilen seiner ursprünglichen Zombie-Trilogie. Immer steht am Ende das Fazit, der Mensch besiegt sich selbst, nicht der Gegner. Übrigens etwas, was auch eine Lehre des Vietnamkrieges sein könnte.

-Fazit-

Ein spannender Film, sozusagen ein psychologisches Kammerspiel. Die Zombies sind eigentlich nebensächlich und durch jede andere denkbare Bedrohung ersetzbar. Es geht um Gruppendynamik und die Tendenz, das Menschen, selbst wenn sie mit dem Leben bedroht sind, immer noch versuchen ihre Profilneurosen auszuleben und das beste für sich herauszuholen.
Gewalt? Ja, es gibt Gewalt in diesem Film. Sie ist aber niemals plakativ oder wird zum Selbstzweck.

Für alle, die über Zombie-Filme sagen, sie seinen Schund. Bitte ansehen, dann ein Urteil bilden.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
Turbotisl1
Turbotisl1, 28.05.2008
Guter Bericht und liebe Grüsse !!!! Freue mich sehr über jede Gegenlesung !!!!
Josi354
Josi354, 23.05.2008
ich steh ja nicht auf solche Filme, haste aber gut beschrieben...
ingoa09
ingoa09, 20.06.2008
Ein rundum guter Bericht! Liest du bei mir auch gegen? Gruß Ingo
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winki36

Die Nacht der lebenden Toten

ein Testbericht von 2007-06-28 16:10:20 vom 28.06.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: alles...
Nachteile/Kritik: nichts
Ich berichte hier über den Kultfilm "Night of the living Dead",den ersten Zombiefilm den es gab. Dieser Film zählt für mich, zu den besten Horrorfilmen aller Zeiten. Der Film ist zwar schon ein bisschen älter, ist aber besser als viele andere Horrorstreifen in der heutigen Zeit.Der Film wurde 1968 gedreht und ist in schwarz-weiß.Doch das stört überhaupt nicht,da hier wirklich viel Handlung und Spannung zu sehen sind.

Die Story beginnt, als ein Geschwisterpaar das Grab ihres Vaters besuchen wollten. Auf dem Friedhof begenet ihnen eine düstere Gestalt,die sich sehr komisch bewegt.Erst dachten sich die zwei nichts weiter dabei und machten sich über die Gestalt lustig,als dieses Wesen aber näher kam,merkten sie das etwas nicht stimmte.Die Gestalt entpuppte sich als Untoter und griff die beiden an.Der Mann wurde dabei getötet und die Frau konnte sich mit lezter Kraft in ein abgelegenes Haus retten.doch auch in dem Haus konnte sie sich nicht sicher fühlen.Als sie sich im Haus umschaute,entdeckte sie eine angefressene Leiche.Nach einiger zeit kam ein Fremder zur Tür herein und teilte ihr die schlechte Nachricht mit, das eine grosse Katastrophe passiert sei.Als die aus dem Fenster schaute, bemerkte sie das sich immer mehr Kreaturen um das Haus versammelten.Im Haus hatten sich auch noch andere Menschen im keller versteckt.Gemeinsam versuchen sie aus dem Haus zu flüchten.Doch schon bald merken sie das die Zombies in der Überzahl sind und es keinen Sinn macht zu fliehen.Die einzige Hoffnung die sie noch haben, ist auf Hilfe zu warten.Doch die Zombies versuchen ins Haus zu kommen!!!Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.....

Angaben zum Film.

Erscheinungsjahr:1968

Regisseur: George A. Romero

Darsteller: Judith Ridley,Keith Wayne,Karl Hardman, Marilyn Eastman

Lauflänge: ca. 96 min.

Freigegeben ab: 16 (dazu gleich mehr)

Angaben zur DVD:

Bildformat: 4:3

Ländercode: 2

Ton: Der Ton ist gut aber es kommt an manchen Stellen vor das Englisch gesprochen wird.Das ist bisher bei allen Versionen gewesen die ich kenne.doch das stört nicht wirklich, da es nicht oft vorkommt.

Bild: Das Bild ist wie schon gesagt schwarz-weiß,hat aber eine sehr gute Qualität.

Bonus:Romero Interview,Orginaltrailer(Hätte ein bisschen mehr sein können)

So nun muss ich euch noch miteilen, das es sich hier um die ungeschnittene Version handelt, obwohl der Film ab 16 freigegeben worden ist.Ich selber besitze zwei verschiedene Versionen, eine Doppel DVD und diese hier.Die Doppel DVD ist noch ab 18 freigegeben und diese hier ab 16 .Ich habe mir beide angeschaut und es fehlt wirklich nicht eine Sekunde.Entweder liegt das an den verschiedenen Labels oder daran, das die doppel DVD schon etwas älter ist.

Zu den Schauspielern in diesem Film kann man nur sagen, das sie ihre Sache verdammt gut gemacht haben.Eine absolut überzeugende Vostellung wird dem Zuschauer von der ersten bis zur letzten Sekunde geboten.Die Schauspieler machen den Film so richtig schön dramatisch.

Der Film war nicht nur die Geburt der Zombies, sondern auch die Geburt von George A. Romero.Der Regisseur hat hier ein neues Genre geschaffen,das bis heute nicht an Beliebtheit verloren hat.Doch dieser Film war nicht der einzige Erfolg von ihm,denn mit Dawn of the Dead und später mit Day of the Dead, hat er zwei Fortsetzungen des klassikers geschaffen, die ebnfalls heute zu den Kultfilmen zählen.Romero bringt in seine Filme auch immer viel Stoff zum nachdenken mit ein.In seinen Zombiefilmen stellt er bewusst, die Menschen als grössere Gefahr da als die Zombies. Die Gefahr der Menschen besteht darin,das sie sich selber zerstören und das wird in seinen Filmen sehr deutlich.

Fazit:

Den Film kann ich wirklich jedem weiter empfehlen denn es handelt sich hier wirklich um einen Klassiker,den man gesehen haben muss.Der Film hat eine Atemberaubende Kulisse die den Zuschauer fesselt und nicht mehr los lässt.Aber Vorsicht!!!Nur weil der Film schwarz-weis ist,heisst das noch lange nicht, das er nicht brutal ist.In dem Film sieht man z.B. wie Menschen ausgeweidet werden.Also für schwache Nerven ist dieser Film nicht geeignet.Wer gute Nerven hat und diesen Film noch nicht gesehen hat der sollte dies auf jeden fall nachholen.Diesen Film muss man echt gesehen haben.

Der Film ist schon ab 10 Euro erhältlich und das natürlich ungeschnitten.

Ich hoffe ich konnte helfen
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Kommentare
gangster09
gangster09, 01.04.2005
.. nie gesehen, aber scheint super zu sein! guter bericht. lg rene
Doomrider
Doomrider, 09.04.2005
Ja den hab ich auch gesehen und fand ich auch seehr spannend.
moniseiki
moniseiki, 12.11.2007
-SH--LESEN UND GELESEN WERDEN---Liebe grüße moniseiki
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1-5 von 5 Testberichten über Night of the Living Dead - Die Nacht der lebenden Toten
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