Heute schreib ich mal über einen viel zu wenig beachteten AnimationsFilm. Für mich ist er seit ich ihn vor 4 oder 5 Jahren mal auf einem Spartensender gesehen hab, das absolute MUST zur Weihnachtszeit. Fast schon eine Tradition wie Plätzchen backen und heimlich das Haus nach Geschenken durchsuchen.
Die Rede ist von dem absolut süßen, skurrilen, lustigen und romantischen Animations-Musical aus der Feder von Tim Burton: „A Nightmare before Christmas“
Die Story:
Zuerst mal muss man erwähnen, dass in der Geschichte davon ausgegangen wird, dass es für jeden (amerikanischen) Feiertag ein spezielles Land gibt, in dem dieser das ganze Jahr über geplant und vorbereitet wird.
Wir begeben uns nun ins Halloween-Land. Gerade ist wieder ein erfolgreiches und schreckliches Halloween vorbei und die Bewohner dieses Landes (logischerweise eine Menge schräge Gestalten) feiern ausgelassen ihren Triumph. Das größte Lob erntet natürlich das Oberhaupt von Halloween-Land, der Kürbiskönig Jack Skellington.
Bald jedoch merkt man, dass Jack ganz und gar nicht mehr zufrieden ist mit dem was er so macht. Das ewige Spuken ödet ihn an und er sucht nach neuen Aufgaben. Während seiner ziellosen Wanderung durch einen Wald trifft er schließlich irgendwann auf eine Lichtung.
Auf dieser Lichtung sind Bäume mit Türen, die in je eines der Feiertagsländer führen. Jack öffnet die Weihnachtsbaum-Tür und wird ins Weihnachts-Land gezogen.
Dort angekommen ist Jack vollkommen überwältigt von dem bunten und emsigen Treiben dort. Er glaubt genau das gefunden zu haben was ihm bisher gefehlt hat. Und obwohl er nicht wirklich versteht was da vorgeht, beschließt er, dass genau so etwas seine neue Aufgabe sein wird.
Zurück in Halloween-Land versucht Jack nun seinen Untergebenen zu erzählen, was er da gesehen hat. Doch die halten es für das Thema eines neuen Halloween-Streiches. Um sie trotzdem zu begeistern erzählt ihnen Jack die Geschichte des furchtbaren Nicki Graus (im Original: Santy Claws) der des Nachts mit seinen „Brenntieren“ die Schlote ehrbarer Bürger entert. Die Halloweener sind entsprechend begeistert.
In seinem Haus grübelt Jack weiter über den tieferen Sinn von Weihnachten nach, er studiert Weihnachtsliteratur, seziert Teddybären, untersucht Früchte und Süßigkeiten unter dem Microscop etc. Schließlich kommt ihm die zündende Idee: Die Halloweener werden dieses Jahr das Weihnachtsfest übernehmen.
Sofort werden Aufgaben verteilt, ein verrückter Wissenschaftler soll Skellett-Rentiere konstruieren, es werden grausige Spielzeuge gebastelt (aus toten Ratten, Fledermäusen und Skorpionen) und die Puppe Sally, die heimlich in Skelett Jack verliebt ist soll ihm sein Nicky-Graus-Kostüm nähen. Sally ist auch die einzige die dem Vorhaben von Jack kritisch entgegensieht, denn sie hatte eine Vision in der das Ganze in einem Desaster endete.
Des weiteren werden die drei Kobolde Furcht, Angst und Schrecken angeheuert Nicky Graus zu entführen. Diese drei Kobolde arbeiten jedoch gegen Jack, denn ihr wahrer Chef ist Hoogie Boogie, ein insektenfressender Unhold, der Jack entmachten will. Deshalb bringen sie Nicky Graus zu Hoogie Boogie.
Zum Weihnachtsabend fährt Jack mit seinem Schlitten los und verteilt die Geschenke, die für die armen Kinder und ihre Familien zum Teil lebensbedrohlich werden. In seiner Euphorie bemerkt er nicht, dass Polizei und Militär gegen ihn mobil gemacht werden. Er hält die Schüsse auf
ihn für Salut-Feuer. Bis er schließlich abgeschossen wird. Im Halloween-Land wird sofort die Nachricht von Jacks Tod verbreitet und Hoogie Boogie glaubt sich am Ziel.
Jack jedoch hat überlebt. Er erwacht auf einem Friedhof inmitten der Trümmer seines Schlittens und erkennt seinen fatalen Irrtum. Dass seine Aufgabe und sein Lebenswerk Halloween ist. Er eilt zurück ins Halloween-Land und befreit mit Sallies Hilfe Nicky Graus aus der Hand von Hoogie Boogie. Weihnachten ist gerettet, Jack und Sally gestehen sich ihre Liebe und die Vorbereitungen fürs nächste Halloween laufen an. Alle sind glücklich (na ja bis auf Hoogie Boogie, der ist tot)
Die Bewertung:
Als erstes wieder ein großes Lob an die Idee. Sowohl Halloween- als auch Weihnachts-Land sind mit viel Liebe zu Detail umgesetzt. Im Weihnachtsland laufen überall kleine, süße Wichtel herum, basteln Spielzeug, backen Plätzchen, füllen Strümpfe mit Süßigkeiten und singen Weihnachtslieder. Alles ist bunt und hell und fröhlich.
Im Halloween-Land laufen die skurrilsten Figuren in düsterer Landschaft herum. Trotzdem sind sie alle liebenswert. Das schwermütige Skelett Jack, das in seiner neuen Aufgabe vollkommen aufgeht, die Puppe Sally, die sich ständig irgendwelche Arme und Beine abtrennt und ihrem Erschaffer dem verrückten Professor dauernd Gift ins Essen mischt um ihm zu entwischen, der Bürgermeister mit dem Januskopf, der ständig im Stress ist usw. usw.
Auch die Animationen sind beeindruckend. Die Qualität kann sich in jedem Fall mit der von Wallace and Gromit messen.
Ein letztes großes Lob noch an die Musik. Die Lieder sind allesamt aufwändig ins Deutsche übersetzt und nicht einfach untertitelt worden. Besonders die Singstimme von Jack ist sehr schön und harmonisch. Die Lieder passen genau auf die gerade vorherrschende Stimmung und fügen sich harmonisch in die Handlung ein.
Für sehr junge Kinder ist der Film sicherlich zu gruselig, denn es laufen wie gesagt schon sehr skurrile Gestalten im Halloween-Land herum. Aber ansonsten ist „A Nightmare before Christmas“ eine wundervolle Alternative zu dem üblichen Weihnachtskitsch und belehrt hintersinnig über den Sinn von Weihnachten und den eigenen Platz im Leben.
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ein Testbericht von IQIQIQ2006-04-13 11:30:57vom 13.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: liebevoll animierte Gruselpuppen...Nachteile/Kritik: FSK zu niedrig
Die Story:
Jack Skullington, ein Skelettmann, aber nichtsdestotrotz sehr elegant, ist der Kürbiskönig und somit Herrscher von "Halloween Town". Er langweilt sich, so wunderbar gruselig ihm und seinen Untertanen das letzte Halloween auch gelungen sein mag. Er wird melancholisch und schleicht sich gemeinsam mit seinem (natürlich toten!) Hund Zero aus der Stadt. Dabei entdeckt er zufällig "Christmas Town", wo die Vorbereitungen für Weihnachten auf Hochtouren laufen. Jack ist fasziniert, das will er auch haben.
In "Halloween Town" versucht währenddessen Sally, die Ziehtochter oder Kreatur des verrückten Wissenschaftlers Dr. Finkelstein, wieder einmal zu entkommen. Auch sie ist melancholisch und liebt heimlich Jack, aber wer ist sie schon?
Als die Bewohner von "Halloween Town" entdecken, dass Jack nicht mehr da ist, geraten sie in Panik, aber dann kommt Jack zurück und versucht, ihnen Weihnachten zu erklären - nicht so ganz erfolgreich, wie auch ihm selbst klar wird, aber er beschließt trotzdem, Weihnachten in diesem Jahr zu übernehmen. Drei Halloween-Kids beauftragt er damit, den Weihnachtsmann zu kidnappen, was ihnen, nachdem sie zunächst den Osterhasen erwischt haben, auch gelingt, der Rest der Bewohner von "Halloween Town" beschäftigt sich mit der Herstellung von Weihnachtsgeschenken, wobei sich zeigt, dass sie es immer noch nicht wirklich kapiert haben. Dr. Finkelstein entwickelt Skelett-Rentiere für Jacks Weihnachtsschlitten (ähhhh ... Weihnachtssarg). Sally schließlich soll für Jack ein Weihnachtsmann-Outfit schneidern.
Sally ist die einzige, die Jack warnt, ihr erscheint das alles nicht richtig, sie hat schreckliche Visionen, doch Jack hört nicht auf sie und ihr Versuch, Jack am Abheben mit dem Weihnachtssarg zu verhindern, schlägt fehl.
Jack beginnt also, sehr zum Schrecken der Menschen, seine Weihnachtsgeschenke zu verteilen. Bald schon nimmt das Militär ihn ins Visier.
Währenddessen versucht Sally zu Jacks Rettung den Weihnachtsmann zu befreien, den die Halloween-Kids entgegen Jacks Anweisung einem schrecklichen Ungeheuer, dem Oogie-Boogie übergeben haben, das den Weihnachtsmann umbringen will. Sally versucht das zu verhindern, aber gerade als sie mit dem Weihnachtsmann fliehen will, fängt der Oogie-Boogie sie wieder ein. Nun ist auch Sally in Gefahr.
Jack, der die ersten Schüsse noch für Freudenfeuer der Menschen gehalten hat, kapiert endlich, dass auf ihn geschossen wird und irgendwas schrecklich schief geht. Er kehrt eilig nach "Halloween Town" zurück, um den Weihnachtsmann zu bitten, alles wieder in Ordnung zu bringen. Tatsächlich kommt er gerade noch rechtzeitig, um Sally und den Weihnachtsmann vor dem Oogie-Boogie zu retten.
Der Weihnachtsmann bringt Weihnachten in Ordnung und tauscht die falschen Geschenke gegen richtige aus. Die Bewohner von "Halloween Town" beginnen mit den Vorbereitungen fürs nächste Halloween, und Jack und Sally kommen natürlich auch noch zusammen.
Der Film ist genau genommen ein Musical, es gibt viel mehr gesungenen als gesprochenen Text, und überhaupt spielt die Musik eine größere Rolle als in den meisten Filmen.
Außerdem handelt es sich um einen Trickfilm, allerdings nicht um Zeichentrick, sondern um Puppenanimation, die Animationstechnik, die dafür verwendet wurde, ist Stop Motion Animation, was bedeutet, dass die 24 Bilder pro Sekunde, die der Film hat, alle einzeln geschossen und die Figuren von Bild zu Bild um winzige Bewegungen verändert werden. Verdammt aufwändig, aber es ist ein sehr guter Film
daraus geworden! Obwohl diese Technik schon fast so alt ist wie die Filmtechnik überhaupt, ist "Nightmare Before Christmas" der erste abendfüllende Spielfilm, der meines Wissens in dieser Technik produziert wurde. In letzter Zeit ist die Technik durch "Wallace & Gromit", "Chicken Run" sowie "The Corpse Bride" (letzteres ebenfalls ein Tim Burton-Film) bekannter und beliebter geworden.
"Nightmare Before Christmas" ist der Film, mit dem ich auf Tim Burton aufmerksam geworden bin. Allerdings führt er bei diesem Film nicht selbst Regie, wie er das später im Allgemeinen gemacht hat, sondern er hat die Idee entwickelt und den Film selbst produziert. Dennoch trägt der Film ganz eindeutig seine Handschrift, weniger die des Regisseurs Henry Selick.
Ebenfalls bekannt wurde mit diesem Film der Filmmusikkomponist Danny Elfman, auch wenn die Musik, die er für diesen Film geschrieben hat, eher etwas untypisch für ihn ist (hier hat er nämlich so eine Art melancholischen Andrew Lloyd Webber-Sound komponiert). Aber wie auch immer: Die Musik würde ich mir ohne den Film wohl eher nicht anhören, zum Film passt er jedoch perfekt, vor allem im Kontrast zwischen der musikalischen Zeichnung von "Halloween Town" und "Christmas Town" und der Art, wie er beides schließlich zusammen bringt.
Das der Film 1993 Kult wurde, kann man gerade auch bei uns in Deutschland immer noch bemerken: Als ich Ende der 80er Jahre in den USA war, war Halloween mir noch völlig unbekannt, ich hatte wirklich nie davon gehört, und den meisten Deutschen ging es damals ebenso. Mit "Nightmare Before Christmas" hat sich das geändert. Man kann wohl mit Fug und Recht sagen, dass der Film ganz erheblich dazu beigetragen hat, dass das Phänomen "Halloween" bei uns bekannt wurde.
Ein wenig kritisch stehe ich der Einstufung dieses Films als FSK 6 gegenüber. Natürlich sind gerade die Bewohner von "Halloween Town" sehr liebenswert gezeichnet - mit einigen Ausnahmen. Aber egal ob liebenswert oder wirklich gruselig: Für 6jährige sind diese Figuren definitiv gruselig, natürlich angefangen mit dem wirklich gemeinen Oogie-Boogie, der den Weihnachtsmann und Sally umbringen will! Aber auch Sally - eine echte Frankensteinfigur mit Nähten auf der Oberfläche -, die bei Bedarf eine Naht auftrennt, um sich einen Arm oder ein Bein zu "amputieren", ist zwar vermutlich der wunderbarste Charakter des ganzen Films, aber eben auch verdammt unheimlich für kleine Kinder.
Und letztlich ist auch die Melancholie von Jack (und Sally) für kleine Kinder nicht nachvollziehbar und daher mindestens traurig, vielleicht sogar unheimlich.
Ich hätte daher nichts dagegen, wenn der Film als FSK 12 eingestuft wäre. Eltern mit Kindern unter 10 Jahren sollten sich den Film auf jeden Fall lieber erst ohne die Kids anschauen, um einschätzen zu können, ob der Film für ihre Kinder geeignet ist. Natürlich weiß ich, dass es sicher ein paar 6jährige gibt, die über diesen Film lachen werden - aber ich kenne auch 9- oder 10jährige, für die der Film noch zu unheimlich wäre.
Fazit:
"Nightmare Before Christmas" ist zwar ein Animationsfilm, aber eigentlich kein Kinderfilm. Für einen amerikanischen Film eher untypisch, vor allem 1993, als er entstand! Eltern sollten das unbedingt im Hinterkopf haben, bevor sie den Film mit ihren Kids anschauen.
Für Jugendliche und Erwachsene ist es aber ein toller Film, vorausgesetzt man stört sich nicht am Musicalcharakter der Geschichte.
Vier Sterne - und eine dicke Empfehlung.
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lemsi, 13.04.2006
An einem so schön sonnigen Tag wie heute past dein Bericht perfekt zu meiner Laune, den er ist sehr gut beschrieben und es fehlt an nix. Über eine Gegenlesung würde ich mich sehr freuen.lg lemsi
LucaDickmops, 13.04.2006
oh ja, in zwar ein Weihnachsmuffel aber Nightmare before chrismas und A Chrismas Carol sind einfach ein muss, bald ist es ja wieder so weit
ein Testbericht von Jinxx2005-09-25 19:58:53vom 25.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: - Charaktere
- Musik
- Grundidee und Umsetzung...Nachteile/Kritik: -
"One person's crazyness is another one's reality." Tim Burton
Allgemeines zum Film
- Regie: Henry Selick
- Drehbuch: Tim Burton (Story & Charakter), Michael McDowell (Adaption), Caroline Thompson
- Soundtrack: Danny Elfman
- Usa 1993
- Laufzeit: etwa 76 Minuten
- Genre: Animation, Horror, Komödie, Musical, Fantasy
- FSK: ab 6 Jahren
FSK
Naja, ich hab mich als kleines Kind schon gegruselt,als ich Jack in Ausschnitten gesehen habe. Aber wenn man den Film sieht, dann löst sich jede Angst, denn Jack ist unglaublich liebenswert. Ich denke,die FSK ist ok so, denn die Kinder von heute scheinen weitaus Härteres gewohnt zu sein.
Bild und Ton
Die Synchronstimmen sind absolut ok und die
Bilder passen zum Inhalt. Daran gibts gar nichts auszusetzen.
Inhalt
Jack Skellington, sympathischer Regent der Angst im düsteren Städtchen Halloween, leidet unter Depressionen. Er ist es leid Furcht und Erschrecken zu verbreiten. Zufällig entdeckt Jack die Wiege der Weihnacht: Christmastown. Jack lässt den Weihnachtsmann entführen um dessen Platz einzunehmen, denn fortan will er, der Meisters der Angst und des Grauens, den Kindern Freude bescheren.
outnow.ch
Persönliche Meinung
..irgendetwas fehlt.. so viel Lob, so viel Erfolg,aber auch so viel innere Leere.. was fehlt nur? Diese tiefgründigen Gedanken stammen wirklich von Jack, dem König von Halloween, welcher über die Fernseher vieler Kinder und Jugendlicher flimmert.
Das erste Mal davon gehört habe ich durch die Werbung auf meinem 'Cap&Capper' Video. Damals haben mir die Figuren jedoch ziemliche Angst gemacht. Aus heutiger Sicht betrachtet, muss ich sagen, dass sie weitaus weniger furchteinflösend sind im Bezug auf die vielen grausamen Wesen des Trickfilms. Jack wurde so lieblich gezeichnet und animiert. Zusammen mit Sally gewinnt er das Publikum schnell für sich und man möchte ihn am liebsten in die Arme schließen.
Die Landschaft ist in ein tiefes Grau getaucht, was die depressiv angehauchte Stimmung besonders unterstreicht. Gegenpol zu den eher traurigen Liedtexten ist deren Melodie.
Aber der Film hat mich an der ein oder anderen Stelle auch zum Schmunzeln gebracht, denn die Charaktere haben sich manchmal wirklich sehr ungeschickt angestellt.
Außerdem habe ich die Bedeutung von Weihnachten für mich wieder neu entdeckt und auch die der Menschlichkeit.
Fazit
Der Film ist mittlerweile zum Kult geworden und ein Blick darauf lohnt sich wirklich sehr! Trotz seines Drehjahres ist er, meiner Meinung nach, aktueller denn je und nicht nur was für Kinder! Denn um ehrlich zu sein, fühlen wir uns alle nicht irgendwann einmal einsam?
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ein Testbericht von Clawful2004-02-19 21:13:57vom 19.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Die virtuellen effekte, Die Story der Soundtrack einfach alles...Nachteile/Kritik: --------------------------
Hallo,
heute möchte ich euch einen der besten und schönsten Filme aller Zeiten vorstellen.
Das erste mal sah ich Nightmare before Christmas im Kino. Am Abend nach dem Kino Besuch schlief ich bei einem Freund der mit im Kino war. Die ganze Nacht haben wir die Ohrwürmer aus dem Film gesungen.
Einfach unvergesslich dieser Film.
Die Story:
In der Stadt Halloween Town ist all Jährliches Halloweenfest. Der König der Kürbisse Jack Skeleton
Ist depremiert das immer alle anderen einen Preis für ihren Halloween auftrit bekommen nur er nie.
Als er einsam die ganze Nacht durch den Wald ging
kam er an einen seltsamen Ort.
An diesem Ort Stehen Bäume mit Türen die, die Form von FestlichenSymbolen haben.
Jack enscheidet sich die Tür die wie ein Weihnachtsbaum aussieht zu Öffnen.
Als er dieses Tut wird er von einem Sturm erfasst und in den Baum gezogen.
Er findet sich im Weihnachtsland wieder und ist total fasziniert von dem Weihnachtsfest.
Jack beschliesst bei seiner Rückkehr nach Halloween Town ein eigenes Weihnachtsfest zufeiern.
Doch da nimmt das Chaos schon seinen Lauf. Einige Freunde von Jack entführen den echten Weihnachtsmann
Damit Jack in seine Rolle Schlüpfen kann. Doch die Leute aus Halloween Town habe Bösartige Geschenke für
Die Menschen gemacht die Jack dann auch unters Volk bringt. Doch die Geschenke für die Leute erfreuen sie nicht sondern greifen sie an. Darauf hin wird in den Nachrichten bekannt gegeben das Weihnachten ausfällt und ein Betrüger unterwegs sei. Mit dem betrüger ist jack gemeint der darauf hin auch von der Armee abgeschossen wird. Als Jack nach dem Absturz in der Hand einer Statue gelandet war beschliesst er nach Halloween Town zurück zukehren und den Weihnachtsmann Frei zulassen damit er noch das Weihnachtsfest retten kann.
Aber hier endet meine beschreibung weil das Ende möchte ich nicht verraten, es soll sich lieber jeder selber dieses Meisterwerk anschauen.
Filmdaten:
Herausgeber:Buena Vista Home Entertainment
Sprache:Deutsch,Englisch
Untertite l:Deutsch,Englisch
Bild:16:9 Widescreen
Ton:Dolby Digital
Regie: Henry Selick
Laufzeit:ca. 73 Minuten
Altersfreigabe: ab 6 Jahre
Kaufpreis: Bei www.ebay.de habe ich 10 Euro für den Film bezahlt.
Extras:-Making Of Nightmare before Christmas
-Zusätzliche Szenen mit Kommentaren vom Regieseur Henry Selick
-Audio Kommentare von Regiesseur Henry Selick und Kameramann Peter Kozachick
-Kurzfilme aus Tim Burtons kleinem Gruselkabinett
-Vom Story Bord zum Film ( 2.Making of)
-Poster( einige Bilder von den Darstellern)
-Galerie Die Phantasienwelt von Tim Burtons Nightmare before Christmas
Ton&Klang:
Der Ton ist einfach ein Genuß in Dolby Digital. Das Bild ist auch gestochen Scharf.
Da in diesem Film sehr viel gesungen wird ist es nur zu empfehelen den Film über Dolby zugucken dann kommt der Film genau so geil wie im Kino.
Mein Fazit:
Anschauen, Anschauen, Anschauen. Jeder der diesen Film noch nicht kennt sollte sich diesen Film unbedingt besorgen. Die perfekten Technisch Visuellen Animation sind einfach wunderbar.
Mittlerweile ist es schon Standard das ich mir vor Weihnachten ein paar mal diesen Film anschaue, weil
Man kommt richtig in Weihnachtsstimmung und bekommt gute Laune davon.
Ich hoffe dieser Bericht konnte euch ein wenig weiter Helfen aber zur Story kann leide rnicht mehr Schreiben
Weil das schon die ganze Story ist.
Vielen Dank für Lesen und bitte das Bewerten nicht vergessen.
ein Testbericht von GodsAngel2002-05-05 12:11:55vom 05.05.2002Empfehlung: ja
Drei Mal habe ich ihn nun gesehen und würde ihn immer wieder anschauen. Aber schaut doch selbst...
Story
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Eine Welt, in die sich kein Kind träumen würde. Eine Stadt, in der das Grauen an der Tagesordnung steht. Ein Ort, in der die Bewohner glücklich über all die Grausamkeiten sind. Der Realität entschwunden und auch wirklich nur im Film zu sehen. Das ist Halloweentown. In dieser Stadt lebt Jack Skelington, die Hauptperson dieser Story. Jack, der Kürbiskönig, ist ein Skelett, aber nicht wie es im Buche steht. Er präsentiert sich
in einem Anzug und einem Kopf, der einem Mondgesicht gleicht. Auch ist er nicht sonderlich düster und grausam. Er ist nur traurig, dass es in der kleinen Stadt so viel Angst und Schrecken gibt. Halloween wurde mal wieder zelebriert, doch es erfreut ihn nicht mehr. Obwohl er, wie jedes Jahr, dieses fest organisiert hat, findet er keinen Gefallen mehr dran.
Eines Tages, als seine Laune mal wieder einen richtigen Tiefpunkt erreicht hat, findet er eine farbenfrohe Welt – Christmastown. Dort will er hin, dort will er sein. Jack versucht das Geheimnis von Weihnachten zu finden, wobei er in seinem Labor aber auch erst nicht weiterkommt. Doch dann hat er den Sinn gefunden und so organisiert er einfach Weihnachten, damit die Menschen ein schönes Weihnachtsfest bekommen. Er versucht alles so zu machen, wie Weihachten sonst auch ist. Geschenke werden gebastelt und ein Schlitten steht auch schon bereit, sogar mit echten Rentieren. Damit der Weihnachtsmann Nicki Graus ihm nicht alles vermasseln kann, entführt Jack ihn einfach. Nachdem Halloweenland Weihnachten gefeiert hat und alles aber nicht so begeistert davon waren, fliegt er auf die Erde, um den Menschen Weihnachten zu bringen. Doch das hätte er sich mal noch einmal überlegen sollen. Die Kinder haben Angst, weil die Geschenke lebendig werden....
Erklärungen etc.
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Eine Weihnachtsgeschichte mal anders. Es geht nicht um die Realität, so wie sie in unserer Welt herrscht, sondern um etwas Fantastisches. Dies drückt Tim Burton mit seiner Knetwelt aus, in der Furcht und Angst an der Tagesordnung stehen. Dennoch wird diese Welt durch die extravagante und skurrile Art der Darstellung in ein helles und lustiges Licht gestellt. Man fühlt sich wohl, hat keine Angst vor bösen Monstern und genau das ist das Angenehme an dem Film. Das Erscheinungsbild der Monster und ihr Auftreten passt nicht in das Bild, das man in Horrorfilmen von ihnen bekommt. Sie scheinen auch zu Leben und nicht im toten Zustand vor sich dahinzuschwinden.
Eine Abwechslung bringen die auch die von den Figuren gesungenen Lieder, die ab und an auftauchen und so den Film fröhlicher machen. Danny Elfman hat Songs komponiert, die nicht schöner hätten sein können. Alle Emotionen, die sich im Laufe einer Handlung angesammelt haben, finden in de Liedern Platz. Sie drücken immer wieder die Gefühlssituation aus, in der die jeweilige Figur steckt.
Jede einzelne Figur wurde beim Dreh nur um ein paar Millimeter verschoben, was natürlich viel Aufwand bedeutet. Doch es hat sich gelohnt. Man merkt gar nicht, dass es sich um Knetfiguren handelt, denn sie bewegen sie flüssig, als ob sie lebendig sind. Die Leute, die die Figuren bewegt haben (natürlich auch die anderen im Hintergrund) verdienen mein Respekt, denn ich hätte nicht so eine Geduld oder ruhige Hand, um so etwas zu vollbringen.
Fazit
*****
Den Film kann man sich nur immer und immer wieder anschauen. Ich habe mir sogar den Soundtrack gekauft, weil ich die Musik zu klasse fand. Ich weiß nicht, in welche Altersgruppe ich den Film einordnen würde, weil ich nicht weiß, ob kleinere Kinder schon solche Monster, wenn auch witzig dargestellt, vertragen. Die filigrane Art, in der die Figuren dargestellt sind, wirken auf keinen Fall böse, sondern eher lustig und fröhlich und somit eventuell doch kinderfreundlich.
ein Testbericht von Musical-World2002-02-14 09:18:27vom 14.02.2002Empfehlung: ja
Mit viel Liebe hat Tim Burton einen Puppentrickfilm über den Halloween Kürbiskönig Jack geschaffen, der es sich in den Totenkopfschädel gesetzt hat, ein Weihnachtsfest auszurichten. Doch aus dem guten Vorsatz wird ein Alptraum, da die Bewohner von Halloween-Town nicht den wahren Sinn von Weihnachten verstanden haben...
Die technisch perfekte Stop-and-Go Animation wurde mit einem Oscar ausgezeichnet und die skurrilen Kreaturen sind in einem farbsatten Bild auf DVD gebannt worden, das auch durch seine Schärfe besticht. Der 5.1 Dolby Digitalton wartet immer wieder mit netten bidirektionalen Effekten auf, so daß man immer
mitten in der Handlung ist.
Aber "Nightmare Before Christmas" ist auch ein Trickfilm mit der faszinierenden Musik von Danny Elfman (Komponist und Regisseur arbeiteten schon bei "Batman" zusammen), die mit dem Goldenen Globe ausgezeichnet wurde. Mit 11 Songs bei einer Spielzeit von 73 min kann man diesen Film meiner Meinung nach durchaus als Musical bezeichnen.
Während im englischen Original der Komponist höchstpersönlich den Part der tragischen Hauptfigur mit passabler Stimme singt, hat man sich in der deutschen Synchronisation neben Nina Hagen und Ron Williams für Ex-Phantom Alexander Göbel entschieden. Auch wenn die von Doktor Finkelstein nur provisorisch zusammengeschusterte Sally eine wahre Reibeisenstimme besitzt, geht doch auch von ihren Songs ein einnehmender Charme aus. Und als weiteres Bonbon kann man die Songs auch noch in der spanischen Version (nur in Dolby Digital 2.0) begutachten - wirkt besonders bei Liebesduetten!
Fazit: Dieser Trickfilm für Erwachsene paßt zu Halloween genauso gut wie zu Weihnachten!
Technische Daten:
Regionalcode: 2
Sprachen: Deutsch Dolby-Digital 5.1
Englisch Dolby-Digital 5.1
Spanisch Dolby-Digital 2.0
Untertitel: Englisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch,Portugiesisch, Kroatisch, Hebräisch, Griechisch,Isländisch, Englisch für Hörgeschädigte
Länge: 73 min
Bildschirmformat: 16:9, 1,66:1
Hersteller: Warner Home Video
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