Ninja Gaiden Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.9 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (5/5).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Unglaublich wuchtige Grafik mit atemberaubenden Animationen, schöne asiatische Klänge mit brillanten Soundeffekten, vielseitiges Kampfsystem, Spielareale mit massig Geheimgängen, gewaltige Bossgegner, mächtig brutal
Auf jeden fall die Grafik,Bedienung
Die Grafik!
Brachiale Action, grandiose Grafik, stimmungsvolle Soundkulisse, Feuerwerk an Spezialeffekten, flexibles Kampfsystem, viele Geheimgänge, non-linearer Spielverlauf, motivierender Onlinemodus
gute Grafik
super Steuerung
Nachteile/Kritik
Oberhammerharter unmenschlich knackig-schwerer Schwierigkeitsgrad, Kameraführung phasenweise sehr unglücklich, Nachjustieren dann zwingend erforderlich, ganz schön brutal
Kamera
Man braucht zeit um es zu Kapieren!
Konstant zu heftiger Schwierigkeitsgrad, missglückte Kameraführung sorgt zusätzlich für Frust, kein Multiplayer
ein Testbericht von sinfortuna2007-03-28 01:22:26vom 28.03.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Brachiale Action, grandiose Grafik, stimmungsvolle Soundkulisse, Feuerwerk an Spezialeffekten, flexibles Kampfsystem, viele Geheimgänge, non-linearer Spielverlauf, motivierender Onlinemodus...Nachteile/Kritik: Konstant zu heftiger Schwierigkeitsgrad, missglückte Kameraführung sorgt zusätzlich für Frust, kein Multiplayer
Ob man nun „Ninja Gaiden“ für die X-Box von Microsoft als Actionadventure oder eher doch reines Actionspektakel bezeichnen möchte, ist eher Geschmackssache. Unabhängig von den persönlichen Vorlieben dürfte aber unumstritten sein, dass es sich hier um einen derart famosen Titel handelt, der einfach in jede Sammlung gehören sollte. Es handelt sich hier in der Tat um ein Spielerlebnis der Superlative. Bis auf zwei Schönheitsfehler – die aber gar nicht so unwichtig sind, dazu später mehr – glänzt diese fernöstliche Metzelorgie in quasi allen Bereichen. Zwar kommen Mehrspielermodi hier leider nicht zum Tragen, doch erstens ist dies bei diesem Genre eher so üblich und zweitens gibt es via X-Box-Live dafür eine satte Entschädigung, so dass der Solospieler auch online ordentlich austoben darf.
Der Held des Spiels dürfte speziell für Prügelspielfans möglicherweise kein Unbekannter sein: es handelt sich um Ryu Hayabusa, seines Zeichens ein Protagonist der berühmten Dead-or-Alive-Serie und übrigens so ganz nebenbei Super-Ninja. Er schnetzelte sich schon vor gut zwei Jahrzehnten durch die Feindeshorden. Die Story an sich ist hier allerdings vernachlässigenswert, was ebenso in diesem Genre nicht ungewöhnlich ist. In seiner Funktion als Superheld nimmt Ryu es mit unzähligen Schergen des unbarmherzigen Vigoor-Imperiums auf. Um genauer zu sein, starten wir als Ryu einen überaus blutigen Rachefeldzug – trotzdem erfolgte in Deutschland (überraschend) eine Freigabe ab 16 Jahren – da jenes Imperium verantwortlich für den Überfall, das Entwenden der heiligen Klinge „Dark Dragon“ und nicht zuletzt für das grausame Niederbrennen unseres Heimatstädtchens ist. In sechzehn Spielabschnitten tobt die Action in der Folgezeit unentwegt und dies auf außerordentlich spektakuläre Art und Weise und zwar mit Effekten und einer Optik, die sich am Rande der Perfektion befindet.
Dass die Gegner sich nicht allzu leicht von der Bildfläche fegen lassen, registrieren wir schon nach wenigen Minuten, spätestens nach Ablauf der ersten Spielstunde. Unerschrockene und durch weg verbissene Samurais, Ninjas, Roboter, Dämonen und seltsam mutierte Kreaturen stellen sich uns in den Weg. So furchterregend diese manchmal aussehen, so ernst genommen werden müssen diese auch: der Schwierigkeitsgrad ist nicht nur happig, sondern durch die Bank weg extrem hoch. Ausnahmen gibt es praktisch nicht, was bedeutet, dass wir das ganze Spiel über auf allerhöchstem Niveau kämpfen müssen. Das Frustpotential steigt demzufolge im Laufe der Zeit ins Unermessliche, so dass sich schon sehr bald eine Art Hass-Liebe zum Spiel an sich entwickelt: angesichts des uns Dargebotenen bleibt uns einerseits mehr als nur ein Mal der Mund vor Erstaunen und Verzückung offen stehen, andererseits verzieht sich unsere (Leidens-)Miene sehr oft gequält. Lust und Frust halten sich hier die Waage, wir durchleben in emotionaler Hinsicht tatsächlich eine Art Achterbahn der Gefühle. Hier wurde doch deutlich übertrieben, wie ich finde, so dass wir an dieser Stelle den ersten (von insgesamt nur zwei) dicken Negativpunkten feststellen müssen.
Der zweite Problempunkt (und damit hätten wir die beiden dickeren Patzer auch schnell abgehakt!) betrifft die Kameraführung: diese ist wahrlich nicht immer auf Zack und benachteiligt uns zusätzlich. Als ob wir nicht schon genug mit den heftigen Gegnern zu tun hätten, kommt nun auch dieses Hindernis
hinzu: andauernd müssen wir die Perspektive nachjustieren, was bei den heiklen Sprungpassagen- es wird also nicht nur gekämpft – uns die Haare zu Berge stehen bzw. uns ein ums andere Mal verzweifeln lässt. Ohne die Kameraprobleme hätte ich gesagt, dass „Ninja Gaiden“ trotz des horrormäßigen Schwierigkeitsgrades – man beachte insbesondere die imposanten und überaus harten Bossgegner - überaus fordernd aber auch stets fair bleibt, so aber kommt zusätzlich enormer Frust auf, da wir die technischen Unzulänglichkeiten ausbaden müssen. In den Schlachten mit den uns numerisch stets überlegenen Feinden verlieren wir ebenso „dank“ der missglückten Kamera öfters den Überblick, was uns regelmäßig die Schweißperlen auf die Stirn treibt.
Ansonsten gibt es aber nur Gutes zu berichten und das nicht zu knapp: lobenswert ist das variantenreiche Kampfsystem, in welchem nicht nur Waffen wie Chaku, Schwert oder Speer zur Geltung kommen, sondern auch gepflegte Martial-Arts-Künste. Besonders die Spezialangriffe- eine Mixtur aus Schlag, Tritt, Sprung und Wurf – sind quasi das Salz in der Suppe. Selbst mit komplexen (reinen) Prügelspielen, kann dieses Game mithalten. Magie kommt netterweise auch nicht zu kurz: sammeln wir fleißig die entsprechenden Schriftrollen auf, so ballern wir lustig vergnügt Feuerbälle, Elektronenstrahl, Blitz und Eisregen auf die Gegner. Erwähnenswert ist zudem, dass selbst die Standardfeinde uns jede Menge abverlangen und wir somit gleich vom Start weg die Angriffsmöglichkeiten sehr stark verinnerlicht haben sollten. Jeder Feind entpuppt sich als echter Stolperstein auf unserem langen Rachefeldzug.
Zudem positiv: der große Spielumfang, denn ganz unabhängig von den knallharten Anforderungen und unserem persönlichen Talent ist eine Dauer von 20 bis 40 oder gar 50 Stunden in diesem Genre ungewöhnlich. Darüber hinaus freuen wir uns über eine sinnvoll und nicht linear (!) aufgebaute Spielwelt, die einzelnen Areale sind gut miteinander verbunden, so dass wir nicht mit einem abgehackten Spielfluss rechnen müssen. Zig Geheimgänge wecken die Abenteuerlust und belohnen denjenigen, der sich eingehend mit der näheren Umgebung beschäftigt. Es liegt also allein an uns, wie intensiv wir den uns gewährten Freiraum nutzen möchten. Allein das Herumwerkeln und Ausprobieren unserer Möglichkeiten im Kampf motiviert schon genug, das interessante und abwechslungsreiche Leveldesign steigert das Ganze noch mehr. Wie im Rausch und ohne jemals aufkommende Langeweile metzeln wir uns – mühevoll – durch die Massen an feindlichem Gesocks, dass es eine wahre Freude ist. Wer auf außerordentlich anspruchsvolle Metzelspiele steht, der ist hier goldrichtig, schätze ich.
Eine wichtige Rolle spielen die farbigen Seelen, welche die besiegten Feinde uns öfters hinterlassen. Sacken wir diese brav ein, werden wir mit dem Auffüllen unserer Lebensenergieleiste und des Geldbeutels belohnt oder aber auch durch das Aufstocken unserer Waffensammlung bzw. des Vorrats an Heiltränken. Mit der Zeit sind wir dazu imstande, ein echtes Inferno auszulösen, ganz gleich ob mit Schwert, Speer, Sprengpfeil, Wurfstern oder Elementarzauber: wir wehren uns gegen die durchweg bärenstarke Feinde rigoros. Waghalsige Kletterpartien sorgen für (nicht immer willkommene) Abwechslung und Standardaufgaben in Form von Puzzles gönnen uns ausnahmsweise tatsächlich einmal eine Atempause. Nett anzuschauende Zwischensequenzen erzählen die Geschichte weiter und als zusätzliche Motivation locken freispielbare Outfits und Oldieversionen von Ninja Gaiden aus den 80er-Jahren.
Die angebotenen Online-Möglichkeiten sind nicht rein kosmetischer Natur, sondern sind blitzsauber gelungen, interessant gestaltet und können einen Suchtfaktor auslösen. Zwar ist auch hier ausschließlich der Solospieler gefragt – demzufolge gibt es keine Versus-Duelle mit anderen Zockern – doch auch das „Master Ninja Tournament“ hat es in sich: per Download ladet Ihr Euch Szenarien bzw. Challenges herunter und verewigt Euch im Erfolgsfall online in der Highscoreliste. Das ist absolut langzeitmotivierend. Und natürlich auch kein Spaziergang, versteht sich.
Faszinierend. Atemberaubend. Einfach berauschend. So oder zumindest so ungefähr darf man die Grafik bezeichnen. Eine durchweg angenehm detaillierte Texturierung der Umgebung, ein abwechslungsreiches und stets gelungenes Leveldesign, herausragende Figurenmodelle, sensationell geschmeidige Animationen, riesige Bossgegner und ein Feuerwerk an Spezialeffekten, das sich gewaschen hat. Vorhanden sind sowohl 60-Hertz-Modus als auch 16:9-Breitbildformat und deutsche Bildschirmtexte. Lediglich Pedanten stören sich an manchmal zu detailarmen Hintergründen bzw. Gebäudekomplexen. Sehr schade nur, dass die Kameraführung mit der grandiosen Optik nicht Schritt halten kann. Jedenfalls gehört „Ninja Gaiden“ in visueller Hinsicht zum Allerfeinsten, was die X-Box jemals zu bieten hat(te), insofern gehört Entwicklerfirma Tecmo ein ganz dickes Sonderlob.
Mit Blick auf die Soundkulisse sieht es sensationellerweise gar nicht einmal so viel schlechter aus als bei der (prachtvollen) Grafik: auch hier befinden wir uns auf sehr hohem Niveau und ebenfalls in der X-Box-Oberliga: ein stimmungsvoller und niemals langweilig werdender Soundtrack und satte Soundeffekte – insbesondere glasklare und abwechslungsreiche Kampfgeräusche - sorgen für regelmäßige Adrenalin-Kicks. Auch die englische Sprachausgabe ist gelungen und unterstützt die dichte Atmosphäre gut, kommt allerdings nicht unentwegt zur Geltung. Es dominieren im Übrigen durchweg fernöstliche Klänge, was aber im Grunde auch nicht anders zu erwarten gewesen war. Im Falle des Vorhandenseins einer entsprechenden Anlage lauscht Ihr digitalen Surroundklängen. Das hat was.
Dieser Actionkracher – oder von mir aus auch Actionadventure-Hit – ist ein absolutes Muss für alle von Euch, die Microsofts (alten) Kasten besitzen und nicht eine ausgeprägte Allergie gegen Metzelorgien haben. Unglaublich spektakuläre Action, knallharte Herausforderungen, wunderschöne Grafik mit herausragend geschmeidigen Animationen, orchestraler Soundtrack und satte Soundeffekte, imposante Obermotze, tonnenweise Spezialeffekte ein variantenreiches Kampfsystem, ein (für ein Schnetzelspiel) erstaunlich großer Umfang, ein nicht linearer Spielverlauf mit vielen Geheimgängen und nicht zuletzt ein sehr motivierender Online-Modus ergeben in der Summe ein Spielspaß-Fest. Leider existiert kein Multiplayer, der Schwierigkeitsgrad ist (ohne Ausnahme!) übertrieben knüppelhart und die missglückte Kameraführung sorgt für Frust. Doch die Strapazen lohnen sich, denn dieser bombastische X-Box-Titel hält Euren Adrenalinspiegel konstant oben. Spielspaßwertung: 86%.
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Hart aber herzlich!
ein Testbericht von locke892007-03-25 14:01:15vom 25.03.2007Empfehlung: ja
Vorteile: gute Grafik
super Steuerung
...Nachteile/Kritik: Bockschwer
Kameraprobleme
Ihr habt keinen Hunger mehr? Dann spielt Ninja Gaiden und ihr werdet in euren Controller beißen!
Rache ist Blutwurst
Die Story von Ninja Gaiden ist nicht besonders innovativ. Böser Mann klaut Schwert und wütender Ninja macht sich auf, um bösen Mann zu töten, das Schwert wiederzuholen und nebenbei die Welt retten. Also zieht ihr euer Katana und das Abenteuer beginnt.
Hä? Schon tot
Doch ganz so leicht ist es nicht mal so nebenbei die Welt zu retten. Denn wer schläft verliert. Nach diesem Prinzip verläuft Ninja Gaiden. Denn wenn ihr nur eine Sekunde mal nicht aufpasst, könnt ihr in der nächsten den "GameOver" Bildschirm bewundern. Um dies zu verhindern, müsst ihr euch gut mit der intuitiven Steuerung und dem brillanten Kampfsystem vertraut machen. Verschiedene Nagriffe, Blocken und Kontern muss in Fleisch und Blut übergehen, denn ansonsten habt ihr gegen die knallharten Gegner keine Chance.
Die Waffen eines Ninja
Neben dem Katana, welches sich wie alle anderen Waffen aufrüsten lässt, könnt ihr im Shop noch andere Schwerter und verschiedene Waffen wie einen Bumerang kaufen, mit dem ihr z.B. fiese Reiter von ihren Pferden holen könnt. Im Shop könnt ihr euch auch noch diverse Heiltränke, Munition wie Pfeile und Zauber kaufen. Ihr habt eine gewisse Anzahl an Magie zu verfügen mit der ihr, vorausgesetzt ihr habt den richtigen Zauber, Feuerstürme oder Blitze herbeirufen könnt, um besonders Dicke brocken platt zu machen. So kommen wir direkt zu den Bossgegnern. In jedem Level erwartet euch mind. ein Boss, den ihr mit einer bestimmten Taktik besiegen müsst. Da schon die normalen Gegner sauschwer sind, kann man sich gut vorstellen wie hart so ein Bosskampf sein kann. Hier dürft ihr euch nicht den kleinsten Fehler erlauben oder ihr werdet sofort zermalmt. Die Obermotze zeigen keine Gnaden und geben ihr persönlichen Attacken zum Besten. Dabei muss man anmerken, dass das Spiel, so schwer es scheinen mag, jederzeit fair bleibt. Das einzige was euch in die Quere kommen kann ist die störrische Kamera, die euch oft das Leben kosten wird.
Technisch alles im Lot
Grafisch spielt Ninja Gaiden in der obersten Liga mit. Alle Gegner und Charaktere sehen unglaublich detailliert aus. Auch die Umgebung sieht toll aus. Der Sound geht voll in Ordnung. Das einzige störende, wie oben schon angesprochen, ist die Kamera. Ihr müsst immer die Finger bereit halten und sehr oft nachjustieren, um nicht den Überblick zu verlieren. Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass Ninja Gaiden ein einmaliges Erlebnis ist, dass man einerseits wegen der tollen Grafik und des fantastischen Kampfsystems aber andererseits wegen der verbockten Kamera und des unmenschlichen Schwierigkeitsgrad in der Erinnerung behalten wird.
Fazit: Ein unglaublich schweres aber auch fesselndes Spiel!
ein Testbericht von Vojvodinac2005-09-30 18:32:13vom 30.09.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Die Grafik!...Nachteile/Kritik: Man braucht zeit um es zu Kapieren!
Spielprinzip:
Im Gegensatz zur Story hat es das Spiel selbst in sich. Ninja Gaiden ist ein Action Spektakel der Sonderklasse. Das ganze Spiel ist in 16 Kapitel unterteilt die allesamt in riesigen Levels Spielen ob nun Ninja Dorf, Zeppelin oder Kathedrale ihr habt verdammt viel zu erkunden. Von Team Ninja die ja schon durch Dead or Alive 3 bekannt sein dürften habt ihr eine Vielzahl an Waffen zur Auswahl die allesamt andere Attackenkombinationen erlauben. Zusätzlich könnt ihr fast alle Waffen mit so genanntem Fluidum "alla" Onimusha aufrüsten und so neue Kombo´s
Freischalten. Auch verschiedenste Ninja - Magie darf angewandt werden. Was für die einen ein Kaufgrund ist für die anderen Abschreckend, ich spreche jetzt nicht von dem vielen Blut sondern von dem sehr hohen Schwierigkeitsgrad. Wer nur Gelegenheitszocker ist sollte auf alle Fälle mal Probespielen, den in Ninja Gaiden ist jeder Normale Gegner eine tödliche Bedrohung und die Endbosse teilweise frustrierend schwer.
Steuerung:
Die Steuerung ist wirklich gut auf das Xbox Pad zugeschnitten. Mit den Tasten x und y entfesselt ihr gewaltige Combos die ihr mit a noch um gekonnte Wandläufe oder Sprünge erweitern könnt. Mit dem linken Trigger könnt ihr Schläge und auch Maschinengewehrsalven blocken. Insgesamt sehr gelungene Steuerung die nur wenig einarbeitungszeit erfordert.
Persönliche Anmerkung:
Was die Menü Aufsicht angeht sie ist sehr übersichtlich aufgebaut und man kennt sich schnell aus. Jedenfalls wird das spiel nicht so schnell Langweilig das spiel ist einfach einzigartig. Was sehr interessant ist das man die Waffen erweitern kann das ist mir Besonders in den Augen gefallen. Interessant ist das es viele Tastenkombinationen gibt die man benützen kann um Zaubersprüche zu Benützen. Die Story des spiel ist wirklich sehr Interessant und gibt den User die Motivation zu spielen der Hintergrund ist einfach genial. Die Rätsel bei Ninja Gaiden sind sehr abwecklungsreich und man muss viel Zeit investieren das man sie auch Herausfinden kann.
Kritik:
Ich bin der Meinung das das spiel nicht für jeden Neuling ist man braucht Zeit das man es Kapiert obwohl man die Stufe Normal einstellt ist das spiel wirklich sehr schwer. Was mich noch sehr stört ist das die Ladenzeiten sehr lang sind.
Grafik:
Die Grafik von Ninja Gaiden sie ist derart detail reich das man meinen könnte das die X-Box nicht standhaltet. Ich bin der Meinung da die Normale x-Box die GeForce 3 Grafikart hat das Ninja Gaiden nicht grad 100% dafür geeignet ist aber ich bin mir sicher das beid er X-Box 2 das spiel flüssig laufen wird.
Musik:
Die Musik zu Ninja Gaiden versetzt den Spieler in einer Abendteurliche Lage. Die Musik Motiviert den Spieler noch zusätzlich. In Dramatischer Lagen wechselt die Musik und passt sich der Situation aus.
Preis:
33,99 Euro bei www.amazon.de
Das preisleistungs- Verhältnis ist sehr gut!
nickvonzoehner, 02.11.2004
Der Bericht ist gut, ich weiszlig jetzt ungefaumlhr wie das Spiel so ist, ein bisschen ausfuumlhrlicher noch an ein paar Stellen dann waumlre der Bericht perfekt, so ist er aber auch sehr hilfreich.
CrimsonEyes, 26.06.2011
Sehr schön geschrieben - hilft mir sehr bei der Entscheidung, dass Spiel evtl. zu kaufen - danke dafür!
Mogry1987, 11.03.2006
SH von mir Würd mich über Gegenlesung freuen : LG Mogry :
ein Testbericht von SellAndy2005-03-26 14:57:51vom 26.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Auf jeden fall die Grafik,Bedienung...Nachteile/Kritik: Kamera
Grafik: sehr gut
Sound: sehr gut
Multiplayer:
Bedienung: durchschnittlich
Spieltiefe: mittelmäßig
Erste Spiele aus der berühmten „Ninja Gaiden“-Serie erschienen bereits 1988: den Anfang machte eine Automatenversion, gefolgt mit einer Umsetzung für das NES. Die 16-Bit-Umsetzungen blieben leider aus, so dass wir nur im grandiosen Dead or Alive den Haupthelden des Spiels - Ryu Hayabusa - bewundern konnten. In diesem Jahr erschien endlich der lang erwartete Nachfolger exklusiv für die Xbox, und ich kann euch sagen: das warten hat sich mehr als gelohnt!
Es dreht sich
alles um den Ninja Ryu Hayabusa (auf der Packung als „legendärer und gefürchteter Ninjakrieger“ angepriesen), dessen Ninja-Clan wurde nämlich von den „Schergen des bösen Vigurischen Reichs“ komplett ausgelöscht.
Folglich schwört Ryu Rache und setzt sich in den Kopf alle seine Feinde zu töten und deren Imperator zu stürzen, und zwar um an das heilige Schwert, „Ryuken“, zu gelangen.
Wenn ihr jetzt denkt, dass das stark nach einen 08/15-Ninja-Film aus Japan klingt, dann teilt ihr meine Meinung.
Tecmo hat mit Ninja Gaiden ein absolutes Meisterwerk abgeliefert!
Im Moment gibt es keine bessere Alternative im Gerne.
Jeder der über die verdammt schlechte Kamera hinweg sehen kann und einige Frustmomente in Kauf nehmen kann (oder ein totaler Gott am Pad ist), wird einen Heidenspaß daran haben Ryu durch die 16 Levels des Spiels zu hetzen.
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ein Testbericht von denjuandemarco2005-01-18 16:38:30vom 18.01.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Unglaublich wuchtige Grafik mit atemberaubenden Animationen, schöne asiatische Klänge mit brillanten Soundeffekten, vielseitiges Kampfsystem, Spielareale mit massig Geheimgängen, gewaltige Bossgegner, mächtig brutal...Nachteile/Kritik: Oberhammerharter unmenschlich knackig-schwerer Schwierigkeitsgrad, Kameraführung phasenweise sehr unglücklich, Nachjustieren dann zwingend erforderlich, ganz schön brutal
Meine Damen, meine Herren, da ja ein Großteil von Ihnen zweifelsohne der Gruppe fanatischer Videospielfans angehört, werde ich Sie nun mit einem weiteren wundervollen Review meiner Wenigkeit hinsichtlich eines im Sommer 2004 für die X-Box von Microsoft erschienenen Games beglücken. Nachdem Sie über diese frohe Botschaft sicherlich minutenlang vor Freude außer sich gewesen sind, Ihr Glück höchstwahrscheinlich gar nicht fassen konnten, gestatte ich Ihnen, meinen erlesenen Text nunmehr weiterlesen zu dürfen. Yeeha. Gelandet bin ich diesmal im Genre der Action-Abenteuer und völlig überraschend haben wir es in diesem Fall bei
„Ninja Gaiden“ mit einem „etwas“ brutalen X-Box-Game zu tun, alle friedliebenden Pazifisten unter Euch sollten daher nun schleunigst das Weite suchen. So, Ihr Leckern, wer von Euch jetzt noch übrig geblieben ist und tatsächlich beim Lesen bis hierhin durchgehalten haben sollte, der erfährt jetzt ein klitzekleines Bisschen über dieses prachtvolle Videospiel.
Vorgeplänkel
Möglicherweise geht jetzt das große Gejaule los, doch die Realität ist eben knallhart, „Ninja Gaiden“ erschien exklusiv für die X-Box-Game, alle anderen Konsolisten (Playstation 2, Gamecube) schauen demzufolge mächtig in die Röhre. X-Box-Besitzern hingegen steht einem fröhlichen Gemetzel überhaupt nichts im Wege, denn wir Europäer wurden doch tatsächlich im Mai/Juni 2004 mit einer sehr gut umgesetzten Pal-Version beglückt, die uns sogar schwarze Pal-Balken erspart und zudem tatsächlich in Originalgeschwindigkeit abläuft. Hört, hört.
Einen kleinen aber feinen Unterschied zur US- und JP-Version gibt es allerdings doch, denn in unserer europäischen Pal-Version geht es einen Tick gewaltloser zu, denn es rollen bei uns im Gegensatz zu den Versionen aus Übersee mehr oder weniger keine Köpfe lustig durch die Gegend, Spaß macht’s allerdings trotzdem. Flöt.
Nichtsdestotrotz kam es für mich sehr überraschend, dass „Ninja Gaiden“ von unserer „hochheiligen“ USK eine Freigabe ab 16 Jahren erhielt, insofern möchte ich dann auch jegliche bösartigen Vorwürfe entschieden von mir weisen, dass wir es hier mit einem gewaltverherrlichendem Game zu tun haben. Mitnichten niemals nicht auf gar keinen Fall. Räusper.
Nun denn, da ich ein unverbesserlicher Optimist bin, gehe ich des Weiteren davon aus, dass die Sprachbarriere für unsere 16-Jährigen und aufwärts kein allzu großes Hindernis darstellen sollte, sofern diese überhaupt an der Story interessiert sein sollten. Hüstel. Denn deutsche Bildschirmtexte oder gar eine deutsche Sprachausgabe gibt’s hier nicht, Ihr habt lediglich die Wahl zwischen Englisch und Japanisch, that’s it.
Schließlich ist es sehr erfreulich, dass sowohl 16:9, Dolby Digital als auch der 60Hz-Modus unterstützt werden, wer von Euch also über das entsprechende technische Equipment verfügt, kann es im Hinblick sowohl auf die optische als auch akustische Präsentation ordentlich krachen lassen.
Story
Videospiele, welche über einen sehr hohen Actionanteil verfügen, legen in der Regel keinen besonderen Wert auf eine vielschichtige Rahmenhandlung, einen besonderen Tiefgang werdet Ihr in diesem Genre meistens nicht ausmachen können, Grafik, Sound, Handling und Actiongehalt haben da eine ungleich höhere Bedeutung. Die Geschichte von „Ninja Gaiden“ präsentiert sich demnach als erwartungsgemäß unspektakulär, die Stärken liegen bei diesem Game eben völlig woanders und haben es zum Glück auch ordentlich in sich, doch dazu später mehr. Jedenfalls kommt Kennern der Videospielszene die Hauptfigur wahrscheinlich bekannt vor, denn tatsächlich steuern wir Ryu Hayabusa, welcher schon im Beat’em Up „Dead or Alive“ für den Sega Dreamcast und auch für die alte Playstation mächtig um sich schlug.
Ryu hat hier in „Ninja Gaiden“ ein echtes, ja ein wirklich gewaltiges Problem: sein Heimatstädtchen wurde nämlich abgefackelt und quasi dem Erdboden gleichgemacht, zudem entwendete das böse Vigoor-Empire auch noch die mysteriöse Klinge Dark Dragon, welche über gewaltige magische Eigenschaften verfügt. Das schreit natürlich nach Rache und ganz nebenbei nach literweise Blut. Selbstverständlich macht sich der gute Ryu daher sofort auf die Socken, schlüpft in seinen schwarzen Ninja-Anzug und zerhackstückt alle Feinde, welche sich ihm nun im Laufe des Abenteuers energisch in den Weg stellen. Zartbesaitete sollten auf jeden Fall einen großen Bogen um dieses nicht gerade unbrutale Ninja-Game machen, auch wenn zumindest die Schädel in der europäischen Version „brav“ da bleiben wo sie hingehören. Pazifisten haben in den 16 Kapiteln dieses Ninja-Abenteuers nullkommanix zu lachen, denn diese Metzel-Orgie lässt jenen aller Voraussicht nach mächtig das Blut in den Adern gefrieren, alle anderen „Freunde der Sonne“ schnappen sich aber Messer, Wurfstern, Schwert, Säbel und Speer und legen los.
Gameplay
Da wir als Ryu Hayabusa selbstverständlich ein Held von edler Gesinnung sind, zerhacken wir natürlich nur jenes Gesocks, welches unsere „liebevolle“ Behandlung auch offensichtlich verdient hat. In der Tat stellt sich uns aber auch wirklich der allerletzte Pöbel in den Weg, als leidenschaftlicher und zugleich stahlharter Verfechter der Selbstjustiz beseitigen wir kontinuierlich diesen Abschaum bestehend aus finsteren Samurais, bösen Dämonen und sonstigen Individuen, welche sich augenscheinlich der dunklen Seite verschrieben haben. Haben wir uns durch ein Szenario nahezu komplett durchgewurschtelt, erwartet uns mehr oder weniger freudig erregt ein gewaltiger Zwischenboss, der uns in der Tat alles abverlangt. Ohne jetzt schon zuviel verraten zu wollen, kann ich Euch schon jetzt an dieser Stelle sagen, dass Ihr mehr als nur einmal an den Rand der Verzweiflung oder möglicherweise auch darüber hinaus getrieben werdet, denn die Anforderungen, welche Euch schon von den „normalen“ Gegnern gestellt werden, sind mehr als nur ganz schön happig, insofern ist „ultraknackigschwer“ im Grunde noch eine Untertreibung. Spätestens bei den eben erwähnten Boss-Gegnern wird’s richtig „lustig“, ganz schrecklich viel Spaß wünsche ich Euch dabei jetzt schon.
Doch zum Glück ist unser Ryu ja nicht „irgendwer“ und eben aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt, demzufolge kann unser Meister-Ninja ganz besonders gut austeilen, um es noch harmlos auszudrücken. Effektiv sind dabei nicht nur seine Schlag- und Trittkombinationen, die sich insbesondere in Verbindung mit seiner Sprungkraft als besonders effektiv erweisen, sondern auch seine magischen Fähigkeiten. Sammelt Ihr im Laufe des Spiels nämlich brav die unterschiedlichen Schriftrollen ein, so steht Euch nach einer gewissen Zeit eine gewaltig große Palette an unterschiedlichen Zauberkünsten zur Verfügung, Elektroblitz und Feuerball sind zum Beispiel zwei sehr durchschlagskräftige Magiezauber, welche einen entsprechend großen „Eindruck“ auf Eure Gegner machen dürften. Ganz davon abgesehen, gibt es natürlich noch weitere nette Kleinigkeiten an Waffen, die uns zur Verfügung stehen, je nach Spielsituation entscheidet Ihr Euch dann auch ab und zu einmal für Schwert, Säbel, Speer oder Pfeil, für Abwechslung ist somit gesorgt, Langeweile kommt hier bei „Ninja Gaiden“ sowieso zu keinem Zeitpunkt auf. Noch interessanter wird der Spielverlauf dadurch, dass die abgemurksten Feinde uns ihre Seelen hinterlassen, welche in verschiedenen Farben aufleuchten und beispielsweise unsere Lebensenergie oder unsere Brieftasche entsprechend auffüllen. Geld ist natürlich auch hier nicht gerade unwichtig, denn Ihr solltet Euch wirklich einen sehr großen Vorrat an Heiltränken oder auch Wurfsternen und Pfeilen mit Sprengköpfen zulegen, das verbessert Eure Chancen auf ein Weiterkommen in einem nicht gerade unerheblichen Maße, versteht sich.
Des Weiteren existieren Goldkäfer, welche Ihr ebenfalls unbedingt einsammeln solltet, denn löst Ihr diese beim nächsten Einkaufsbummel ein, erhaltet Ihr ganz spezielle Zusatzboni und, was ich persönlich nicht ganz uninteressant fand, weitere Outfits, mit denen unserer Protagonist zu Werke gehen beziehungsweise den Feinden das Fürchten lehren kann. Dass es sich nicht um ein lupenreines Actionspiel sondern eben um ein sogenanntes Actionadventure handelt, liegt in erster Linie daran, dass wir uns nicht nur stundenlang durch die Feinde metzeln, sondern auch einige brisante Kletterpartien zu absolvieren sind, welche zu meistern sich als alles Andere als leicht erweist. Darüberhinaus müssen wir uns auch mit einigen Puzzles beschäftigen, so dass einige Knobeleinlagen uns auch für einige Zeit auf Trab halten. Schließlich zeigt sich uns in „Ninja Gaiden“ die Levelstruktur als ganz und gar nicht langweilig, denn wir klappern nicht unbedingt einem linearen Spielverlauf entsprechend einen 3D-Abschnitt nach dem Anderen ab, vielmehr existieren wahre Unmengen an Geheimgängen, welche den Forschergeist eines „anständigen“ Fans von Actionabenteuern zweifelsohne wecken dürften, hier liegt ganz klar eine der vielen Stärken dieses Spiels. Somit haben wir es hier mit einem extrem fesselndem Gameplay zu tun, für welches nicht nur die sehr verwinkelten und spannend in Szene gesetzten Spielabschnitte sorgen, sondern auch das äußerst vielseitige Kampfsystem, mit welchem wir dem Feind unaufhörlich auf den Leib rücken. Hervorragend abgerundet wird das Ganze dann zusätzlich noch durch zahlreiche Zwischensequenzen, die nicht nur von einer beeindruckenden Qualität sind, sondern zugleich für eine wohltuende Auflockerung des Spielgeschehens sorgen, so soll’s sein.
Kamera, Steuerung, Schwierigkeitsgrad, Spieldauer
Ein kleiner Wermutstropfen an dieser Stelle gleich zu Beginn, denn die Kameraführung ist meiner Ansicht nach ein kleiner Schwachpunkt dieses Spiels, der sich auch tatsächlich über weite Strecken dieses Abenteuers wie ein roter Faden hindurchzieht. Nach den diesbezüglich ersten kleinen Patzern konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die uns gebotene Perspektive nicht so ganz mit der teilweise atemberaubend schnellen Action mithalten kann. Zugegebenermaßen wird phasenweise blitzschnell zugeschlagen, innerhalb von Sekundebruchteilen entfaltet sich ein manchmal unübersichtliches Gemetzel, so dass wir gezwungen sind, im Kampf stets nachjustieren zu müssen. Ebenso erweisen sich die schon erwähnten Kletterpartien nicht zuletzt aufgrund der zumindest leicht verunglückten Kameraführung als knüppelhart oder wenigstens äußerst knifflig, wenn wir enge Sprungpassagen erfolgreich absolvieren wollen. Abgesehen von diesem Manko steuert sich unser Held trotz des vielschichtigen Kampfsystems ganz vorzüglich, denn sowohl im Nah- als auch Im Fernkampf gehen uns die jeweiligen Kommandos schon nach kurzer Zeit leicht von der Hand. Ob unser Einzelkämpfer den Feind mit dem Messer aufschlitzt, per Wurfstern erlegt, mit Schwert, Säbel oder Speer malträtiert, einen Sprengpfeil abschießt oder sich aus dem reichhaltigen Repertoire seiner Zauberkünste bedient, all jenes wird schnell und problemlos von unserem Helden ausgeführt, so ist’s brav.
Tjoa, meine Herren, wie schon vorhin erwähnt, ist der Schwierigkeitsgrad in „Ninja Gaiden“ ultrahoch, dies ist keineswegs eine Übertreibung. So hart es auch klingen mag, Anfänger, Neugierige oder wer auch immer haben hier nicht den Hauch einer Chance, es sei denn diese wollten sich mit mindestens dem Drei- oder Vierfachen der ursprünglich angepeilten Spielzeit beschäftigen. Die fortgeschritteneren Zocker unter uns werden nichtsdestotrotz verzweifeln und selbst Profis dürften hier gleichermaßen begeistert wie gefordert sein, dieses Ninja-Gemetzel ist in der Tat eine wahre Herausforderung für den Vollprofi und weist einen derart hohen Schwierigkeitsgrad auf, wie ich es in der neuen Konsolengeneration (Playstation 2, Nintendo Gamecube, Microsoft X-Box) noch nicht erleben durfte. Auch meine Wenigkeit vertrieb sich keineswegs ständig alleine die Zeit mit diesem Game, mehr als einmal versammelten wir uns zu zweit, dritt und sogar viert, um uns abwechselnd an den uns gestellten Aufgaben zu versuchen. Anderenfalls säße selbst ich möglicherweise noch heute an diesem Game, ist schon möglich.
Ganz klar kann ich Euch sagen, dass ich mich hier gar nicht einmal allein auf die Zwischen- und Endbosse beziehe, denn, kaum zu glauben aber wahr, schon der ganz normale 08/15-Gegner stellt mitunter eine echte Herausforderung dar, einfach so lassen sich diese nicht ausschalten, willenlos ergeben sie sich jedenfalls nicht in ihr Schicksal. Zwingende Voraussetzung, um überhaupt in diesen Zweikämpfen bestehen zu können, sind Talent, Geduld, Ausdauer und Konzentration, ansonsten kommt Ihr definitiv nicht voran. Erfüllt Ihr ein bis zwei Kriterien nicht ständig, braucht Ihr die Konsole im Grunde gar nicht erst einschalten, verschwendet dann Eure Zeit lieber nicht mit x-fachen Neustarts, lasst es einfach.
Solltet Ihr jene Kriterien erfüllen, den Bogen so langsam aber sicher raus haben und schafft Ihr es tatsächlich, alleine oder mit vereinten Kräften, letztlich mit der Gegenwart eines Bossgegners konfrontiert zu werden, ja dann wird es erst so richtig „spaßig“. Egal ob beispielsweise Stahlroboter, Dinosaurier oder Kampfpanzer, hier wird auch Vollprofis in der Regel alles abverlangt, denn jene Obermotze verfügen nicht nur über eine gewaltige lange Lebensenergieleiste, sondern gemeinerweise auch noch über teils furchtbare Spezialattacken, hier geht es wirklich richtig rund. In jenen Kämpfen könnt Ihr rennen, springen, schlagen, treten, werfen, schießen und zaubern wie Ihr wollt, Ihr scheint einem jeweils übermächtigen Feind gegenüberzustehen, der in solchen minutenlangen Kämpfen oft auch nur die kleinste Unaufmerksamkeit von Euch blitzschnell ausnutzt. Quatscht also gerade in jenen Spielmomenten nicht herum, geht weder an die Tür noch ans Telefon, sondern starrt einzig und allein auf den Bildschirm, dann könnte es tatsächlich irgendwann einmal hinhauen, aber nur dann, anderenfalls heißt es mit tödlicher Sicherheit „Game Over“.
Was die Spieldauer angeht, so ist dies natürlich auch von Euren Erfolgen abhängig, insofern dürft Ihr ruhig von 20 Stunden bis unendlich ausgehen, wer von Euch das Game in weniger als 30 Stunden durchgezockt haben sollte, besser noch 25, ist fast schon ein echter Held und darf wirklich stolz auf sich sein. Ob es irgendwelche Cheats zu diesem Hammer-Game gibt, kann ich Euch leider nicht sagen, ausnahmsweise mag dieses Schummeln bei „Ninja Gaiden“ angesichts des horrenden Schwierigkeitsgrades erlaubt sein, geht jedenfalls grob von einer realistischen Spieldauer von 25 bis 40 Stunden aus, wobei ich allerdings stark bezweifle, dass ein Großteil von Euch jemals das Ende erleben wird.
Grafik, Sound
So hammerhart dieses Actionadventure auch ist, so brillant wird es Euch in grafischer Hinsicht präsentiert. Das, was sich meinen Augen darbot, möchte ich schlichtweg mit den Worten „sehr gut“, „beeindruckend“, „prachtvoll“, „fantastisch“, „atemberaubend“, „bombastisch“ bezeichnen, denn die Grafik setzt in der Tat neue Maßstäbe und verdient sich ausnahmsweise wirklich das in der heutigen Zeit zahlreichen Vergewaltigungen ausgesetzte Wörtchen „genial“. Sowohl unsere Hauptfigur als auch sämtliche Gegner sind richtig groß ausgefallen und glänzen bezüglich ihrer Aufmachung durch ein hohes Maß an Detailreichtum, wobei gerade die Animationen in Verbindung mit den massig vorhandenen Spezialeffektenein ein echter Augenschmaus sind. Die Bossgegner setzen da natürlich noch einen drauf, sofern dies überhaupt noch möglich war und glänzen sowohl durch ihre gewaltigen Ausmaße als auch durch die prachtvoll in Szene gesetzten Speziallangriffe. Gefallen haben mir zweifellos auch die Hintergründe, kein einziges Szenario fällt in qualitativer Hinsicht da irgendwie ab. Die uns präsentierten Farben sehen dabei saftig bunt aus, wobei natürlich dem Ambiente entsprechend die eher dunkleren Farbtöne dominieren, alles sieht einfach wunderprächtig aus, die gelungenen Licht- und Schatteneffekte und natürlich auch gewaltigen Explosionen runden das Ganze sehr gekonnt ab.
Was den Soundtrack angeht, so gibt sich auch dieser überhaupt keine Blöße, wobei wenig überraschend sein dürfte, dass die uns präsentierten Klänge in diesem Ninja-Abenteuer asiatischer Natur sind und selbstverständlich passen die Hintergrundmelodien sehr gut zum jeweiligen Geschehen. Dolby Digital lässt dabei herzlich grüßen, wohl dem, der solch eine Soundunterstützung zu Hause sein eigen nenn darf. Darüber hinaus kann ich die Soundeffekte klipp und klar als sehr gut bezeichnen, denn diese sorgen nicht nur für eine Top-Unterstützung der krachenden Action, sondern sorgen zuweilen sogar für entspannende Momente, beispielsweise durch das Zwitschern der Vögel oder das vor sich hinplätschernde Gewässer. Schwerpunkte der Effekte sind hier aber „natürlich“ die Klänge im Kampfgetümmel, so zum Beispiel die Kampf- aber auch Schmerzensschreie, das Klirren von Metall auf Metall, das Sirren der Pfeile und die unüberhörbaren Detonationen am nahezu laufenden Band. Natürlich gibt es auch einige ruhige Passagen, die durch die entsprechenden Melodien wirkungsvoll unterstützt werden, denn ein guter Ninja knüppelt schließlich nicht im Rambo-Style einfach wild um sich, sondern bevorzugt vielmehr das möglichst lautlose Heranschleichen, Abmurksen, Aufschlitzen, Vierteilen oder was auch immer.
Online-Spaß, Multiplayer-Feature
X-Box live macht es wieder einmal möglich, einem gehobenen Online-Spaß steht in “Ninja Gaiden” nichts im Wege. Zunächst einmal ist es uns nach dem Aufsuchen von www.x-box.com selbstverständlich möglich, uns in einem One-on-One-Duel gegenseitig aufzuschlitzen, gerade im VS-Modus könnt Ihr dem Euch unbekannten menschlichen Gegner zeigen, wo der Hammer bzw. der Wurfstern hängt. Doch das ist noch längst nicht alles, mag dies auch schon Herausforderung genug sein bzw. Spielspaß für einige Wochen bieten. Prunkstück ist nämlich das sogenannte „Master Ninja Tournament“, welches uns zahlreiche Downloads aus dem Internet zur Verfügung stellt. Jene Missionen laden wir uns dann einfach herunter und üben uns dann stundenlang daran, wie wir am Schönsten das Zeitliche segnen dürfen, ach Quark, wollte sagen wie wir am Elegantesten die uns gestellten Aufgaben absolvieren. Sollten wir tatsächlich jene Aufgaben erfolgreich bewältigen, dürfen dann sämtliche Bekannten und Verwandten, egal ob Freund oder Feind, bis in alle Ewigkeiten Euren entsprechenden Highscore bestaunen. Hehe. Solltet Ihr darüber hinaus tatsächlich über gottesähnliche Fähigkeiten besitzen und solltet Ihr zu den besten Zockern Eures Kontinents zählen, ich gehe jetzt einmal eisenhart in unserem Fall von Europa aus, ja dann tretet Ihr zur ultimativen Weltmeisterschaft an, kein Scherz.
Urteil
Im Fall von “Ninja Gaiden” geht mein zarter Daumen ganz steil nach oben, da gibt es kein Wenn und Aber, dieses Game gehört zum Allerfeinsten, was es bislang im X-Box-Universum jemals zu bestaunen gab. Die Grafik ist in jeglichen Belangen als sensationell und fast schon überirdisch zu bezeichnen, wer dies von Euch nicht glauben mag, darf gerne noch einmal an die entsprechende Stelle meines bescheidenen Textes zurückscrollen. Hüstel. Der Soundtrack bestehend aus fernöstlichen Klängen und mitreißenden Soundeffekten und verdient sich ebenfalls die Top-Note.
Die Steuerung würde in ähnliche Bewertungs-Gefilde gelangen wäre nicht, ja wäre da nicht die phasenweise doch zumindest leicht verunglückte Kameraführung, welche Euch neben der ohnehin schon schweißtreibenden Action zu weiteren Akrobatikeinlagen veranlasst. Eines ist jedoch glasklar: jeder von Euch Normalsterblichen wird nicht in den Genuss des Finales dieses prachtvoll inszenierten Ninja-Abenteuers gelangen, selbst Vollprofis dürften zwischenzeitlich an ihren Fähigkeiten zweifeln. Macht es dann besser so wie ich und schnappt Euch ab und zu mindestens ein bis zwei ebenfalls sehr erfahrene Leidengenossen und gebt abwechselnd Gas, dann könnte es tatsächlich klappen.
Ansonsten brilliert diese Metzelorgie durch ein ausgezeichnetes Kampfsystem, was sich nicht nur als ausgeklügelt sondern auch sehr vielseitig erweist, zudem begeisterten mich die zahlreichen Geheimgänge in den weitverzweigten Spielarealen, die für einen entsprechend angenehm großen Spielumfang sorgen. So oder so waren die 60€, welche ich im Herbst letzten Jahres, also wenige Monate nach dem Erscheinen dieses X-Box-Games, ausgab, jeden einzelnen Euro wert, heute bekommt Ihr es im Internet sogar schon oft für die Hälfte des Preises, den ich damals bezahlte. Wer jedenfalls von Euch eine X-Box besitzt, keine Angst vor einem etwas brutalen Spielverlauf hat bzw. keine Weichflöte ist und sich in diesem Genre mehr als nur etwas heimisch fühlt, sollte sich den Kauf dieses Megahammers ernsthaft überleben, denn dieses Ninja-Massaker ist meiner Meinung nach ein absoluter Hit.
moddy, 21.04.2005
Bin ja eher so der PC Zocker und daddel nebenbei auf meiner sehr guumlnstig erstandenen PS2 rum , Xbox ist mir n Tick zu teuer , trotzallem n super Bericht .
Gruszlig Moddy
animaldream, 11.11.2005
nicht gerade mein Fall, aber toller Bericht! Lg animaldream
apfel71, 18.02.2006
ne wirklich nichts für mich - LG Susann