ein Testbericht von antjeeule2005-07-24 18:17:55vom 24.07.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Die Illustrationen sind sehr ansprechend, viele wichtige Kleinigkeiten...Nachteile/Kritik: Bilderbücher, so auch dieses, sind sehr teuer und dadurch nicht für jedes Kind erschwinglich
Als ich vor einigen Tagen wieder einmal in meine Lieblingsbuchhandlung ging, um eines meiner bestellten Bücher abzuholen, nutzte ich natürlich die Gelegenheit, auch ein wenig nach anderen interessanten Büchern zu stöbern. Weil ich es nun auch oft mit jüngeren Kindern zu tun habe, ist die Kinder- und Jugendliteratur eines der Themengebiete, mit denen ich mich regelmäßig und gerne beschäftige. Deshalb werfe ich auch in jeder anderen Buchhandlung immer mal einen Blick in diese Abteilung. Es kommt selten vor, dass ich dort nicht fündig werde. So auch diesmal!
Da lag es auch schon, das neue Buch von Pettersson und Findus, geschrieben und illustriert von Sven Nordqvist:
"Wie Findus zu Pettersson kam"
Es ist nicht das erste Buch, welches mir von diesem Autor in die Hände kommt. Schließlich habe ich eine Tochter, einige Patenkinder und daneben viele andere Kinder, denen ich in der Schülerbibliothek der Grundschule, die meine Tochter bis vor einigen Jahren auch besucht hat, die für mich schönsten und wichtigsten Kinderbücher ausgeliehen habe.
Die Pettersson-Bücher von Sven Nordqvist habe ich besonders gerne verliehen, weil sie eine sehr eingängige Sprache haben und auch durch ihre gute und differenzierte Illustration besonders auffallen.
Ich habe es durch meine Arbeit auch häufig mit Migrantenkindern zu tun, denen unsere Sprache nicht immer geläufig ist. Je weniger aber die jeweilige Sprache zur Verfügung steht, desto deutlicher muss die Bildersprache sein. Das ist einer der Gründe, die mich unter anderem immer wieder auf diese Pettersson-Bücher zurückgreifen lassen.
Sven Nordqvist ist 1946 in Helsingborg/Schweden geboren und gehört dort wohl zu den bekanntesten Illustratoren im Land. Bevor er begann, Kinderbücher zu schreiben, arbeitete er als Architekt und Werbezeichner. Mit dem Schreiben begann er, nachdem er einen Preis bei einem Kinderbuchwettbewerb gewonnen hatte. Unter anderem wurde er mit dem Schwedischen Literaturförderpreis, 1989 mit der Elsa-Beskow-Medaille und 1992 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Außer den Büchern, die sich mit Pettersson und Findus beschäftigen, wurden von Sven Nordqvist eine Reihe von sehr guten Kinder- und Sachbüchern beim Oetinger Verlag herausgegeben.
Nun möchte ich aber endlich dazu kommen, die Geschichte zu erzählen, wie Findus zu Pettersson kam.
Findus? Ach ja!
Findus ist doch der kleine Kater. der ohne Pettersson nicht das wäre, was Pettersson ohne Findus auch nicht wäre!
Es ist einer der gemütlichen Abende. die Pettersson mit einem seiner beliebten Kreuzworträtsel und Findus auf dem Schoß verbringt. Findus unterbricht die Gedanken von Pettersson und bittet ihn, die Geschichte von dem kleinen Findus zu erzählen, als er verschwunden war. Übrigens möchte Findus natürlich die ganze Geschichte hören.
Ihr nicht? Sie ist aber wirklich schön und sollte höchstens von den Kindern erst in diesem Buch selbst entdeckt werden. Man muss ja auch nicht alles verraten, was sich damals zugetragen hat.
Es begann damit, dass Pettersson sich oft alleine fühlte und auch keine rechten Gesprächsteilnehmer hatte. Die Hühner - man kennt das ja - gackerten nach einer Weile immer aufgeregt und flatterten herum und davon. Das konnte Pettersson nicht so gefallen und ihm schon die Ruhe nehmen. Aber auch die Nachbarn. mit denen er sich
hätte unterhalten können, hatten ihren festen Alltag und nicht immer Zeit, sich mit ihm zu beschäftigen. So kam es, dass er sich doch ziemlich oft alleine fühlte. Wenn dann diese auch noch wenig kommunikativen Hühner auf ihrer Stange schliefen, fühlte sich Pettersson manchmal schon ein wenig einsam und auch traurig.
Eines Tages besuchte die Nachbarin Beda Andersson den alten Pettersson mal wieder, um mit ihm bei Kaffee und Zimtwecken über dies und das zu plauschen. Sie merkte wohl, das Pettersson sehr traurig war und meinte, eine Frau sei bestimmt das Richtige, um ihn aufzumuntern. Im Verlauf ihres Gesprächs kamen sie aber von der Idee mit der Frau ab und überlegten, ob nicht eine Katze die bessere Möglichkeit sei.
Tatsächlich kam Beda Andersson in der Woche darauf zu Pettersson und brachte ihm einen kleinen Kasten mit der Aufschrift:
"FINDUS - grüne Erbsen"
mit. In diesem Kasten piepste es, und tatsächlich war ein Katzenjunges darin.
Pettersson sprach das kleine Tierchen auch gleich mit Findus an, und es herrschte von Beginn an eine angenehme Vertrautheit zwischen ihnen. Er bot Findus sogar gleich einen Kaffee an. Aber Beda Andersson belehrte ihn, dass dieser Kater wohl eher an Milch interessiert sei. Wenn er mal größer sei, könne Pettersson ihm immer noch etwas anderes - meinetwegen auch Kaffee - anbieten. Aber Pettersson war mittlerweile so mit Findus beschäftigt, dass er ganz andere, viel wichtigere Gedanken hegte.
Jedenfalls war die Gesellschaft von Findus für Pettersson eine große Freude. Er war nicht mehr so allein, denn Findus begleitete ihn überall hin. Nur nach draußen nahm er den kleinen Kater anfangs noch nicht mit. So kam es, dass Pettersson in dieser Zeit viel drinnen im Haus war und wesentlich mehr als jemals zuvor einen Kaffee trank. Endlich hatte er jemanden, dem er all seine Geschichten erzählen konnte, der ihm auch ruhig zuhörte und nicht mitten im Satz gackernd davonsprang. So kam es auch, als er eines Abends aus einer Illustrierten eine Geschichte vorlas, dass Findus auf einer Seite einen Clown mit einer gestreiften Hose entdeckte. Von dieser Hose war Findus so begeistert, dass er sich eine solche auch sofort wünschte. Es waren seine ersten Worte, die wiederum Pettersson so begeisterten, dass er sich gleich auf die Suche nach Stoff und Nähkästchen machte.
So verging die Zeit. Findus wurde größer und erfüllte das Haus von Pettersson mit neuem Leben.
Morgens turnte Findus schon recht zeitig auf dem alten Pettersson herum und kniff ihn manchmal in die Nase. damit er auch ja wach wurde, weil Findus mit ihm spielen wollte.
Eines Morgens war aber alles anders. Kein Findus weckte Rettersson auf. Pettersson erschrak so durch diese Ruhe, dass er nach dem Aufwachen noch im Nachtgewand zum Hühnerstall rannte, weil er Findus dort vermutete. Aber die Hühner gackerten nur erschrocken und dachten, der Fuchs wolle hier mal wieder wüten. Die Hühner waren eben einfach nur blöd. Die hatten noch nicht mal eine Ahnung, was um sie herum vorging. Währenddessen saß Findus in Todesangst -aber höchstens zehn Meter entfernt - in einer alten Kiste.
Er war auf Entdeckungsreise gegangen und hatte unter anderem auch die Vorratsräume der kleinen Mäuse entdeckt. Alles was Pettersson jemals verloren oder verlegt hatte, fand Findus hier wieder. Als er nach draußen kam, hörte er ein verdächtiges Geräusch und machte in seiner Angst einen Riesensatz und landete in dieser bereits erwähnten alten Kiste.
Was war denn das? Ein riesiges Untier mit einem schwarzweiß gestreiften Kopf schnüffelte da im Gras herum. Findus kannte den Dachs ja noch nicht und dachte, dieses riesige Tier könne ihn bestimmt fressen. Als er dann noch Pettersson laut "Findus" rufen hörte, begann er zu weinen.
Da vernahm Findus plötzlich Stimmen. Sie kamen von diesen kleinen Wesen, die immer und überall mal auftauchten. Vor ihnen hatte Findus aber keine Angst; sie gehörten für ihn einfach dazu. Sie fragten Findus, warum er denn weine. Als er ihnen sein Leid klagte, überlegten sie, wie sie ihm helfen könnten. Sie erzählten ihm erst so eine Angebergeschichte, die Findus gar nicht hören wollte. Aber dann hatten sie doch eine ganz gute Idee.....
An dieser Stelle möchte ich aber die Geschichte nicht weitererzählen, um dem geschätzten Leser die Spannung nicht zu nehmen.....
Was ging mir beim Betrachten und Lesen dieser Geschichte nicht alles durch den Kopf. Ich entdecke hier einen sehr starken Bezug zur Realität. Der etwas schrullige alte Pettersson steht hier für viele alte Menschen, die sich oft alleine fühlen, weil entweder der Partner bereits verstorben oder durch andere Umstände einfach nicht vorhanden ist. Hier kann ein Kind oder ein Tier auf den alternden Menschen wie eine Belebung wirken. Findus ist für mich eine gelungene Mischung aus Phantasie und Realität. Auch für die alten Menschen in der Gesellschaft ist es wichtig, sich für etwas verantwortlich fühlen zu können, einfach gebraucht zu werden.
Ich weiß nicht, ob das die Intention von Sven Nordqvist gewesen ist, aus diesem Grund die beiden Hauptfiguren in seinen Pettersson-Büchern zu schaffen. Zum Teil erleben unsere Kinder solche Figuren nämlich nur noch im Bilderbuch.
Ein Opa, der Zeit hat, seinem kleinen Enkel die Welt zu zeigen, ihm viele Dinge von früher zu erzählen, die doch sehr spannend waren.
Ein Enkelkind, das sich einfach mal, wenn es Lust hat, ohne Scheu an diese Generation wendet, nachfragt und Zeit fordert.
Es ist eben diese Vertrautheit. die ganz wichtig ist, auch ein gesundes Selbstvertrauen zu entwickeln. Großeltern sind aber heute nicht mehr so in das Familienleben der jüngeren Generation eingebunden, wie das früher der Fall war. Deshalb gehe ich davon aus, dass Sven Nordqvist hier einen Teil seiner Kindheit in seinen Bilderbüchern verarbeitet hat. Wenn dem so wäre, ist ihm das auf eine bemerkenswert liebevolle Weise gelungen.
Für mich habe ich dabei die Überlegung, mich auf meine Verantwortung als Mensch zu besinnen, den Jüngeren unter uns einen guten Weg zu weisen, ihnen auch einen Raum zu geben, auf sich selbst zu vertrauen. Es ist für mich aber auch wichtig, mich der Weisheit mancher "Alten" zu bedienen, die mir noch einmal eine andere Sichtweise für viele Dinge ermöglichen kann.
Diese kleinen Wesen, die übrigens immer wieder in allen Pettersson-Geschichten auftauchen, zeigen mir, wie sehr die Wahrnehmung der Jüngsten noch geschärft ist, auch Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten zu sehen und ihnen eine Bedeutung beizumessen.
Das hat Sven Nordqvist auf sehr eindrückliche Weise bei mir persönlich hinterlassen, die Welt mit den Augen eines Kindes noch einmal ganz anders und auch neu wahrzunehmen und damit ein anderes Verständnis für die Gedanken von Kindern zu bekommen. Ganz deutlich zeigt sich dies an der Stelle, als Findus und Pettersson nur zehn Meter voneinander entfernt sind. Das ist für jüngere Kinder fast eine
halbe Welt, für mich ein kleiner Augenblick. Ich möchte mir das Gespür für viele solcher kleinen Augenblicke erhalten, die mir die Nähe zu Kindern ermöglichen.
Der Originaltitel von Sven Nordqvist ist 2001 im
Bokförlaget Opal Stockholm
unter dem Titel
"När Findus var litten och försvann" erschienen.
Die deutsche Übersetzung von Angelika Kutsch
ist unter dem Titel
"Wie Findus zu Pettersson kam"
im Oetinger Verlag, Hamburg 2002 erschienen.
ISBN 3-7891-6916-1
Der Preis für die deutsche Ausgabe beträgt 12 Euro
Duffy_2000, 07.04.2002
Hast Du eigentlich schon mal versucht, selbst so ein kleines Buumlchlein zu schreiben ? Talent hast Du dafuumlr ohne Zweifel...muumlsste nur noch ein gescheiter Verleger her....einen KaumluferLeser wuumlrde ich schon kennen Gruszlig, Dietm
sindimindi, 05.11.2005
Stimmt, Bilderbücher sind in den letzten Jahren verdammt teuer geworden und 12 Euro hat bestimmt nicht jeder aus der Zielgruppe - das ist eigentlich schade! Wahrscheinlich spekulieren die Verlage auf großzügige Opas und Omas...-
LG, Roland
Janet, 01.04.2002
Du scheinst eine Leseratte zu sein. Bei dem schoumlnen Osterwetter gibt es bei mir natuumlrlich ein Glas Moselwein ..ganz wie du anmerktest.
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Wie Findus zu Pettersson kam
ein Testbericht von florian05022010-02-04 16:57:17vom 04.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: schönes Kinderbuch mit tollen Illustrationen...Nachteile/Kritik: rein gar nichts
Nachdem ich nun schon einige Pettersson-und-Findus-Bücher bewertet habe, nun gleich an ein weiteres: Wie Findus zu Pettersson kam.
Allgemein zu allen Pettersson-und-Findus-Büchern
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Ich finde eigentlich alle Bücher ganz toll. Die Bilder sind super, da kann man ewig schauen und findet immer noch irgendwo ein kleines Detail, das man bisher noch nicht gesehen hat. Da sind die Kinder natürlich im Vorteil: ich musste früher immer vorlesen, und sie hatten genug Zeit zum Gucken. Aber das hole ich jetzt beim Bewerten einfach nach! Die Geschichten sind auch ganz toll, es geht immer um Sachen, die für Kinder gut nachzuvollziehen sind. Hier wird erzählt, wie Pettersson seinen Kater bekommen hat und ihn wiederfand, nachdem Findus verschwunden ist. In einem Buch hat Pettersson schlechte Laune, die Findus vertreiben will. In einem anderen Buch geht es um den verwüsteten Gemüsegarten und die Suche nach dem Täter. Dann gibt es ein Buch über einen Fuchs, der Hühner klaut und wie man ihm das abgewöhnt. Auch über Findus Geburtstag und seine Torte schreibt der Autor Sven Nordqvist. Ein weiteres Buch geht um einen Weihnachtsbesuch. Wir haben alle Bücher, denn sie sind wirklich toll!
Informationen zum Buch
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- Gebundene Ausgabe: 28 Seiten
- Verlag: Oetinger Verlag; Auflage: 18., Aufl. (Februar 2002)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 978-3789169168
- Altersempfehlung des Herstellers: 3 - 5 Jahre
- Größe: 30 x 21,6 x 0,8 cm
- Preis: 12 Euro
Inhalt des Buches
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Pettersson sitzt in der Küche mit Findus auf dem Schoß. Der Kater möchte eine Geschichte hören. Und zwar die, wie er zu Pettersson kam und dann verschwand. Der Alte tut ihm den Gefallen und erzählt:
Früher war Pettersson alleine und war furchtbar einsam. Eines Tages bekam er Besuch von einer Nachbarin, die Beda Andersson hieß. Die merkte, dass er traurig war und empfahl ihm eine Frau. Doch Pettersson wollte auf seine alten Tage keine Frau mehr. Doch gegen eine Katze hätte er nichts. Ein paar Tage später brachte ihm Beda Andersson eine Kiste, auf der Findus Grüne Erbsen stand. Als Pettersson sie aufmachte, fand er einen kleinen gestreiften Kater, in den er sich sofort verliebte. Findus wurde dann größer und größer und Pettersson hatte endlich Gesellschaft. Er redete viel mit dem Kater, vielleicht würde der dadurch auch sprechen lernen. Und tatsächlich: als Findus eines Tages einen Clown mit einer großen, gestreiften Hose in der Zeitung sah, sagte er: "So eine Hose will ich auch haben." Und Pettersson nähte ihm eine.
Findus weckte den Alten an jedem Morgen. Nur an einem nicht! Pettersson wurde wach und der Kater war weg! Er suchte ihn überall, doch er fand ihn nicht. Und warum? Findus hatte das Haus erkundet und war in einem Spalt verschwunden. Hier unter dem Haus war die Welt der Mucklas, die alles sammelten, was Pettersson verlor. Findus lief durch Gänge, bis er plötzlich vor einem Haus im Freien stand. Und dann kam etwas Großes, Pelziges auf ihn zu und er versteckte sich in einer Kiste. In der Kiste waren zwei Mucklas. Die Mucklas sollten den Alten holen, damit er Findus vor dem Untier retten konnte. Inzwischen wollte Pettersson sich anziehen. Doch
seine Schuhe und Strümpfe waren weg. Er fand sie draußen einen nach dem anderen und kam so bis zur Kiste. Der Dachs (oder das Untier!) lief weg und Findus konnte gerettet werden. Dann durfte sich Findus noch überall umsehen, damit er das nächste Mal weiß, wo er ist.
Und das war die Geschichte. Und der Dachs ist nun Findus Freund, vor dem hat er keine Angst mehr! Aber sein bester Freund ist immer noch Pettersson!
Meine Meinung
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Ich finde alle Bücher aus dieser Reihe schön, auch dieses. Jetzt weiß man endlich, wie Findus überhaupt zu Pettersson kam und warum er spricht. Man sieht, dass Alleingänge ganz schön gefährlich werden können. Findus hat auch große Angst in der Kiste. Doch seine neuen Freunde, die Mucklas, helfen ihm und lotsen Pettersson zu ihm. So kann es auch Kindern gehen, die alles in Alleinregie machen wollen. Doch am Ende geht alles gut aus!
...
Manuela2205, 16.03.2010
die eigene Meinung kommt mir etwas zu kurz und ist bei allen deinen Findusberichten sehr ähnlich. Zu diesen genialen Büchern kann man sicher mehr sagen, als immer nur die Inhaltsangabe
Polarlicht1960, 11.05.2010
...GUT GEMACHT... Larissa wünscht dir einen guten Start in den neuen Tag.
elfentier, 05.02.2010
Hallöchen,
das ist wirklich liebenswert.
Viele Grüße
elfentier
ein Testbericht von autobus57692007-03-12 22:16:16vom 12.03.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Bilder, Inhalt...Nachteile/Kritik: nichts
Hallo,
heute haben wir mal wieder ein Petterson und Findus Buch gelesen. Es ist eine gebundene Ausgabe aus dem Jahre 2002. Die ISBN lautet: 3-7891-6916-1 und kostet genau 12 Euro.
über den Autor:
Svon Nordqvist ist ein schwedischer Illustrator und Kinderbuch-Autor arbeitete vor seiner Karriere auf dem Buchmarkt als Architekt und Werbezeichner. Inzwischen sind seine Bücher international bekannt und beliebt. Nordqvist illustriert auch Bücher anderer Autoren. (Quelle: Internet)
weitere Bücher:
Zich Bücher von Peterson und Findus
Zich Bücher von Mama Muh
Statt Blumen.
Das Geheimnis der Weihnachtswichtel
weitere Bücher aus dieser Reihe:
Pettersson zeltet.
Eine Geburtstagstorte für die Katze.
Ein
Feuerwerk für den Fuchs.
Morgen, Findus, wird's was geben
Findus und der Hahn im Korb.
Aufruhr im Gemüsebeet.
Armer Pettersson.
Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch.
Inhalt:
In dem Buch geht es um den alte Pettersson, der einsam in seinem Haus lebt. Er bekommt nicht oft Besuch, oder besser gesagt er möchte nicht gerne Besuch bekommen. Doch eines Tages bringt Frau Anderson im einen kleinen Kater mit. Die zwei freunden sich an und erleben natürlich einige Abenteuer. Findus ist natürlich neugierig und so passiert es, das er die Mucklas kennen lernt. Diese helfen ihm dann auch später, als er sich vor einem Ungeheuer versteckt.
Meinung
Ich finde das Buch sehr gut, da es die Geschichte des Films wieder gibt. Es zeigt einem, das alte Menschen nicht alleine sein müssen. Auch wenn sie denken, sie brauchen niemanden, sind sie froh, wenn sie jemanden haben.
So, der Text ist klar und deutlich verständlich. Den Sinn hat meine Tochter zumindest verstanden. Es ist auch sehr viel Text diesmal. Wir brauchten zum lesen fast 25 Minuten, weil auch viele Dialoge in dem Buch sind. finde ich sehr gut, da sich das Buch teilweise auf die Filmserie bezieht. Da finde ich es wichtig, wenn man das auch mit Dialoge aus dem Film macht.
Das Deckblatt ist mal wieder, wie bei jedem Kinderbuch schön gezeichnet worden. Es verrät uns nicht, was in dem Buch passiert. Man hat hierbei einen unordentlichen Garten, Petterson und einen Dachs gezeichnet. Findus ist gar nicht auf dem Bild zu sehen. Der Einband ist auch aus einem guten Material. Dieser ist fest und läst sich nicht biegen. Die Seiten sind glasiert und diesmal nicht angeraut. Sie sind nicht griffig, eher etwas rutschig.
Dann kommen wir mal zu den Bildern. Diese geben die Situation wieder, die im Text beschrieben wird. Es sind recht viele Bilder, auf jeder Seite eins oder auch mal über zwei Seiten. Die Bilder sind auch immer anders auf der Seite angeordnet. Mal hat man ein Bild und darüber den Text und dann ein anderes Mal befindet sich oberhalb und unterhalb des Bildes der Text. Das finde ich nicht schlimm. Es lässt das Buch interessanter wirken.
ein Testbericht von Lucia0072007-01-26 15:02:18vom 26.01.2007Empfehlung: ja
Vorteile: tolle Zeichnungen, liebevoll ausgedachte Figuren, schöne Geschichten...Nachteile/Kritik: etwas hoher Preis
Daten und Fakten:
"Wie Findus zu Pettersson kam" erschien 2002 in Hamburg das erste Mal auf Deutsch. Geschrieben wurde es von dem schwedischen Autor Sven Nordqvist, der es 2001 das erste Mal veröffentlichte.
Optik:
Das Buch ist Din A 4 groß mit einem festen, abwaschbaren Umschlag. Es enthält 24 bunt illustrierte Seiten mit Text.
Der Text ist relativ klein geschrieben und nimmt ca. 1/4 der jeweiligen Seite ein. Die restliche Seite besteht jeweils aus einer bunten Zeichnung.
Der Autor:
Sven Nordqvist wurde 1946 in Helsingborg geboren und wuchs in Halmstad auf.
Er studierte in Lund Architektur
und arbeitete danach als Architekt und Dozent an der Hochschule für Architektur in Lund. 1983 gewann er bei einem Kinderbuch-Wettbewerb den ersten Preis. seitdem zeichnet er nur noch Kinderbücher.
Für die Pettersson-Bilderbücher wurde Sven Nordqvist mit dem Schwedischen Literaturförderpreis ausgezeichnet.
Die Personen:
Pettersson und Findus sind die Lieblingsgestalten meines Sohnes. Und ich habe sie auch ins Herz geschlossen:
Findus, den Kater, der so die typischen Eigenschaften eines kleinen Jungen besitzt: stets erfindungsreich und auf Abenteuer aus, mal mutig, mal ängstlich, aber immer mit großer Klappe!
Und der olle Pettersson, der den ganzen Tag mit seiner Kaffeetasse in Reichweite so vor sich hin brasselt, viel Ruhe braucht, aber doch sehr, sehr froh ist, dass es den quirligen Findus gibt, für den er sich immer wieder was einfallen lassen muß.. Weiß auch nicht, an wen mich der erinnert.. :-))
Dann gibt es noch die Hühner - ein ziemlich aufgebrachter Haufen, der ständig durcheinander redet und meist nur dummes Zeug.
Und die Mucklas - unsichtbare Wesen, die Sachen durch die Gegend schleppen, quasi die Viecher, die dafür verantwortlich sind, dass ich meinen Schlüssel nie finde.
Inhalt
In dem Buch "Wie Findus zu Pettersson kam" erfahren wir nun endlich, wie alles begonnen hat:
Pettersson ist einsam, aber eine "ganze Frau" (:-)) ist ihm dann doch zu viel Umstellung. Aber ein Kater wäre nicht schlecht...
Als seine Nachbarin, Beda Andersson, ihm einen schenkt, erfahren wir wie Findus zu seinem Namen kam: Er wurde in einem Karton übergeben, auf dem "Findus - grüne Erbsen" stand.
Wir erfahren auch, wie Findus das Sprechen lernte und wie er zu seiner Hose kam..
Dann lernt er das erste Mal die Mucklas kennen, als er wegläuft..
Eingebettet ist die Geschichte in die typische Mutter/Kind-Situation: Pettersson sitzt am Kaffeetisch und Findus will das xte Mal hören, wie er zu Pettersson gekommen ist. Wohlig streckt der Kater sich auf dem Schoß aus und läßt erzählen..
Meine Meinung:
Ich bin - genau wie meine Kinder, vor Allem der Kleine - totaler Petterson und Findus-Fan!
Die Figuren sind liebevoll ausgedacht und lebensnah. Auch solche Ideen wie die Mucklas finde ich witzig und aus dem Leben gegriffen.
Die Zeichnungen sind wunderschön. Und es gibt soviele Details zu entdecken, dass man sich nach dem Vorlesen ruhig noch einmal ein paar Minuten Zeit zum Betrachten nehmen sollte.
Die Texte sind einfach und kindgerecht geschrieben, aber doch auch spannend und lustig.
Die Pettersson und Findus Bücher helfen Kindern, sich in ihrer welt wohl und geborgen zu fühlen.
Also: kaufen! Es lohnt sich, auch wenn die Bücher etwas teuer sind.
antjeeule, 10.03.2007
Dieses Buch habe ich auch mal rezensiert. Es ist eines der Pettersson Bücher, die ich ganz besonders mag, weil sich so viel auf die Beziehung zwischen Kind und MutterVater übertragen lässt, wobei ich fast der Meinung bin, dass der alte Pettersson mit sei
mrwong, 06.06.2007
sh.........................ich freu mich auch über jede GEGENLESUNG von euch viele und liebe grüße Felix :-
barbu, 31.01.2007
würd mich echt freun wenn du mal wieder bei mir reinschaust.LG BARBUCHEN
ein Testbericht von bigmanu2003-05-24 21:53:42vom 24.05.2003Empfehlung: ja
Vorteile: kindgerechte Texte, sehr schöne Illustration, viele Details, macht einfach Spaß beim Ansehen und vorlesen...Nachteile/Kritik: nix
Manchmal, wenn mal wieder die Quartalbestellung beim Bertelsmann fällig ist, dann weiß ich einfach nicht, was die nehmen soll. Leider muss man ja pro Quartal etwas abnehmen, das stört mich ein wenig an diesem Buchclub. Aber bisher habe ich noch immer etwas gefunden, und wenn es etwas für meine Kinder ist. Mein Sohn studiert den Katalog jetzt auch schon recht eifrig, und hofft, das auch für ihn etwas abfällt.
Ende letzten Jahres habe ich dort ein wunderschönes Bilderbuch für ihn bestellt, das jetzt zu seinen Lieblingsbüchern zählt. Auch unsere fast 3jährige
Tochter ist von diesem Buch begeistert. Es handelt sich um das Buch „Wie Findus zu Pettersson kam“ von Sven Nordqvist. Beim Bertelsmann habe ich dafür 9,90 Euro gezahlt, der Verlagspreis liegt bei 12,00 Euro. Doch dieses Buch ist auch wirklich jeden Euro wert. Im Buchhandel kann es unter der ISBN-Nr. 3789169161 bestellt werden. Es hat einen Hardcover Einband, verfügt über 25 Seiten und ist für Kinder ab einem Alter von 3 Jahren geeignet.
Die Geschichten von Pettersson, dem alten brummigen Mann und seinem Kater Findus sind bei uns sehr beliebt, und die beiden Videos, die wir haben, werden sehr oft und mit großer Begeisterung angesehen. Deshalb wollte ich unbedingt mal ein Buch für meine Kinder haben, auch wenn der Verlagspreis von 12,00 Euro nicht gerade wenig ist. Und mit dem Buch „Wie Findus zu Pettersson kam“, haben wir diese Buchreihe auch optimal angefangen, da wir so gleich erfahren, wie alles mit den beiden begann.
Am Anfang des Buches sitzen Pettersson und sein Kater Findus in der Küche, und Findus will von Pettersson eine Geschichte erzählt bekommen. Und zwar die Geschichte, wie er selber einmal verschwunden war, als er noch klein war. Und dann beginnt Pettersson zu erzählen, und der Leser erfährt, wie sich das alles zugetragen hat.
Der alte Mann, mit Namen Pettersson lebte allein in seinem Haus auf dem Lande. Doch manchmal war er recht einsam, da konnten auch seine Hühner die er sich hielt nicht viel daran ändern, und deshalb war er etwas traurig. Eines Tages unterhält er sich mit seiner Nachbarin Beda Andersson darüber, und diese merkt natürlich, das er traurig ist. Sie rät ihm, sich eine Frau anzuschaffen, aber dafür fühlt sich Pettersson zu alt. Eine Woche später kommt Beda wieder zu Pettersson, und bringt ihm einen Pappkarton mit. Auf dem Karton stand „Findus grüne Erbsen“, und es piepste daraus. Als Pettersson den Karton öffnet, entdeckt er darin einen kleinen Kater, und er freut sich sehr über diesen kleinen Kerl, den er passender weise Findus nennt.
Die beiden werden schnell Freunde, und Pettersson redet sehr viel mit Findus. Er findet es nur Schade, das sein Kater nicht antworten kann und hofft, das er das reden lernt, wenn er nur häufig genug mit ihm spricht. Und plötzlich fängt Findus tatsächlich an zu reden, er zeigt auf eine Hose die ein Clown in einer Zeitung trägt, und bekundet das er auch so eine haben möchte. Ganz glücklich darüber, was für einen wundervollen Kater er doch hat, näht ihm Pettersson solch eine Hose, und einen kleinen Hut dazu.
Die beiden haben jede Menge Spaß miteinander, und Pettersson ist jetzt auch nicht mehr einsam und traurig. Doch eines Tages ist Findus am Morgen nicht da, und Pettersson macht sich große Sorgen. Er durchsucht das ganze Haus nach dem kleinen Kater, aber er findet ihn nicht. Der neugierige kleine Kater wandert inzwischen zwischen den Wänden und unter dem Boden umher, wo die Mäuse und die kleinen Wesen, die Mucklas wohnen. Als er draußen landet begegnet er einem großen Ungeheuer, und er versteckt sich in einer Kiste mit Gerümpel. Ängstlich kauert er sich dort zusammen, und weint unglücklich vor sich hin. Zu Hilfe kommen ihm die lustigen kleinen Mucklas, indem sie Petterssons Schuhe und Socken mopsen, und mit diesen eine Spur zu der Kiste legen. So findet Pettersson seinen kleinen Kater Findus wieder, und der ist natürlich überglücklich, weil er jetzt in Sicherheit ist. Das Ungeheuer erweist sich dann als recht harmlos, es ist bloß ein alter Dachs. Und das ist die Geschichte, wie die beiden zusammengekommen sind.
Meinen Kindern, und auch meinem Männe und mir gefällt dieses Buch sehr gut. Es macht Spaß, darauf vorzulesen und sich die wunderschön gezeichneten Bilder anzusehen. Immer wieder entdecken wir auf den Bildern etwas neues, obwohl wir das Buch jetzt schon recht oft angesehen haben. Auch die Aufteilung des Buches gefällt uns sehr gut. Im oberen Viertel befindet sich der Text, und darunte5r sind dann die Zeichnungen. Mir haben schon die Bilder des Filmes sehr gut gefallen, aber das Buch ist meiner Meinung nach noch schöner.
Es ist doch wirklich interessant zu erfahren, wie Pettersson und Findus zusammengekommen sind. Und recht lustig finde ich es auch, wie Findus zu seinem Namen gekommen ist. Und hier erfährt man auch, wie die kleinen Wesen heißen, die überall im Buch zu finden sind, und die auch in den Filmen immer wieder auftauchen. Die Mucklas helfen Findus oft, und wie treiben sich überall im Haus und auf dem Grundstück von Pettersson herum. Mein Sohn ist ganz begeistert davon, das Findus reden kann. Er war doch recht enttäuscht, als ich ihm klarmachen musste, das unsere Katzen draußen wohl nicht anfangen zu reden, auch wenn wir ihnen etwas vorlesen würden. Ganz zu schweigen davon, das sie noch nicht mal zuhören oder gar stehen bleiben würden ;o)
Der alte Pettersson hat diese Probleme nicht, er hat reichlich damit zu tun, für Findus Mutter und Vater zu sein. Und Findus ist wirklich ein recht lebhaftes Kind, das viele Fragen hat und auch mal einen Streich ausheckt. Und all das wird liebenswert und in sehr schönen detailreichen Bildern von Sven Nordqvist dargestellt. „Wie Findus zu Pettersson kam“ wird mit Sicherheit nicht das letzte Buch sein, das wir von diesem Autor/Zeichner gekauft haben. Mein Sohn hat schon angemeldet, das er noch weiter haben möchte. Vielleicht kann ich ja ein paar davon günstig gebraucht erwerben. Obwohl, ich würde diese Bücher mit Sicherheit nicht verkaufen, weil ich selber sogar noch meine Freude daran habe. Ich lese es meinen Kinder nur zu gerne vor, aber man braucht dafür auch etwas Zeit. Es ist nicht gerade wenig Text, und die Bilder fesseln immer wieder die Aufmerksamkeit meiner beiden Minimonster. Für eine Gute-Nacht-Geschichte ist dieses Buch meiner Meinung nach zu lang. Wir lesen es am liebsten zwischendurch.
Mein Fazit:
Ich bin echt froh, das ich dieses Buch beim Bertelsmann Buchclub gekauft haben. Jetzt wissen wir endlich, sie die Geschichte mit Pettersson und seinem Kater Findus begann, und können es immer wieder ansehen und lesen. Bücher vorlesen ist doch viel schöner als Videofilme ansehen. Die Texte sind einfach geschrieben und werden von den Kindern ohne Probleme verstanden. Die Bilder sind einfach wunderschön und liebenswert. Außerdem sind darauf viele Details zu entdecken. Von mir deshalb auch alle fünf Sterne und eine uneingeschränkte Weiterempfehlung. Mit Sicherheit werde ich noch weitere Bücher aus dieser Reihe kaufen.
1-5 von 5 Testberichten über Wie Findus zu Pettersson kam
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