Novartis Nicotinell 52,5mg 24-Stunden-Pflaster
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Novartis Nicotinell 52,5mg 24-Stunden-Pflaster
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Testberichte Novartis Nicotinell 52,5mg 24-Stunden-Pflaster

 Verband, Bandage & Pflaster
3.9 von 5
Platz 16 in der Kategorie "Verbände, Bandagen & Pflaster".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 3.9 von 5
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Novartis Nicotinell 52,5mg 24-Stunden-Pflaster Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 3.9 von 5
von 75% aller Autoren empfohlen (3/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • verhindert Entzugserscheinungen
  • seelische Unterstützung
  • es unterstützt schon, das ist keine Lüge
Nachteile/Kritik
  • relativ teuer
  • zu teuer
  • die Hautubnverträglichkeit
  • bis auf den Preis: nichts!
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AnnieTime

Nichtraucher werden leicht gemacht?!

ein Testbericht von 2005-10-07 14:03:20 vom 07.10.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: verhindert Entzugserscheinungen...
Nachteile/Kritik: relativ teuer

Vor einigen Wochen habe ich&nb sp;mich entschlossen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Schließlich bin ich kein Golde sel.

Aber auch meine Gesundheit wir ds danken.Fast 12 Jahre Zigare ttenkonsum gehen nicht spurlos  ;an einem vorbei.

Nach Treppensteigen in den 2.S tock schnaufe ich wie eine&nbs p;Dampflok und muss mich erst& nbsp;einmal auf einem Stuhl ab stützen und nach Luft schnappe n.

Jetzt reichts!

Ich habe von einer Freundin&nb sp;das Raucherentwöhnungspflaster Nicoti nell geschenkt bekommen.Damit will& nbsp;ich es versuchen....

 

Hersteller

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hersteller ist Novartis aus Br üssel.

Die Kontaktadresse:

Novartis

Consumer Health SA/NV

Rue de Wandstraat 211-213

1020 Bruxelles

Homepage: www.novartis.de

Die deutsche Kontaktadresse lautet:

Novartis Consumer Health GmbH

81366 München

Dort findet ihr auch die Ansprechpartner in Deutschland.

 

 

Bezugsquellen

~~~~~~~~~~~

Zu kaufen gibt es Nicotinell&n bsp;rezeptfrei in jeder Apotheke&nb sp;oder Online-Apotheke.

Es gibt 3 verschiedene Stärken :

Stärke 1 für sehr starke Raucher ab 20 Zigaretten am&nb sp;Tag.

Stärke 2 für mittelstarke Rauc her von 10-20 Zigaretten am&nb sp;Tag.

Und Stärke 3 für leichte Raucher bis 10 Zigaretten am&n bsp;Tag.

Diese Stärke ist auch für  ;die "Entwöhnung" des Pflasters&nbs p;gedacht, wenn man zuvor eine höhere Stärke benutzt hat.

Alle Stärken sind entweder als 7, 14 oder 21-Tages-Packung&n bsp;erhältlich (1 Pflaster pro  ;Tag)

Ich habe die Packung mit 21 Pflastern mit der Stärke&nb sp;1.

Laut Preisetikett kostet die P ackung 53€.

Für die anderen Packungen habe ich mal in einer Onlinea potheke geschaut, da ich dafür die Preise nicht kannte.

Demzufolge kostet die 14-Tage-Packu ng ca. 34€ und die 7-Tage -Packung 18€, unabhängig von d er Stärke.

 

 

Nicotinell-Pflaster

~~~~~~~~~~~~

Da ich die luxemburgische Ausf ührung von Nicotinell habe lau tet die genaue Bezeichnung Nic otinell TTS 21.

In Deutschland läuft es unter& nbsp;den Namen Nicotinell TTS30.

Das entspricht der Stärke 1&nb sp;mit 52,5 mg Nikotin/24 Stun den.

Das bedeutet, dass das Pflaste r 52,5 mg Nikotin abgibt,  ;auf 24 Stunden verteilt.

 

 

Verwendung

~~~~~~~~~

Verpackt sind die Pflaster in& nbsp;einer weißen Aluminiumhülle, w elche man nur mit einer S chere öffnen kann.Einreißen lässt&n bsp;es sich nicht.

Das Pflaster selbst ist nochei nmal mit einem Aluaufkleber ge schützt.

Diesen muss man abziehen und&n bsp;sofort auf eine saubere un d unbehaarte Stelle an Oberarm oder Rumpf aufkleben.

Die Haut muss trocken und  ;fettfrei sein, damit das Pfla ster klebt und das Nikotin&nbs p;durch die Haut in den K reislauf gelangen kann.

Während der Benutzung des Pfla sters darf keinesfalls geraucht&nbs p;werden, da sonst die Gefahr& nbsp;von Nebenwirkungen erhöht wird .

Warnung!!!!

~~~~~~~

Die Nikotinpflaster vor und na ch Gebrauch für Kinder und&nbs p;Haustiere absolut unzugänglich ma chen.

Auch nach Gebrauch gibt es&nbs p;noch Nikotin ab, was zu  ;Vergiftungen bis hin zum Tode durch Überdosis führen kann,& nbsp;wenn Kinder oder Tiere da mit spielen!!!!

Ebenfalls sollten Schwangere und&nb sp;Stillende auf den Gebrauch von Nicotinell verzichten!

 

 

Nebenwirkungen

~~~~~~~~~~~~

Die Nebenwirkungen sind nicht ohne, und könnten abschreckend wirken.Ich habe doch heftig geschluckt, als ich die Nebenwirkungen gelesen habe.

Örtliche Nebenwirkungen:

Hautauschlag mit Jucken, Brennen oder Reizung, Nesselfieber und Bläschen.

Allgemeine Nebenwirkungen:

Kopfschmerzen, Schnupfen und Grippesymptome,Schlaflosigkeit,Übelkeit,Erbrechen, Muskelschmerzen und Schwindel.

Unruhe,Angstzustände, Nervösität,Husten,Bauchschmerzen,abnormale Träume, Geschmacksstörungen, Zittern,Bluthochdruck,Hitzewallungen..etc.

Unmöglich, alles aufzuschreiben, sonst werde ich hier nie fertig*gg*

Das sind also einige der Nebenwirkungen,die auftreten können,aber nicht müssen.Ich möchte noch darauf hinweisen, dass das Pflaster entfernt werden soll, wenn man eine der Nebenwirkungen an sich feststellt und ggf. einen Arzt zu Rate ziehen.

 

Abhängigkeit

~~~~~~~~~

Laut Novartis besteht keine Gefahr der Abhängigkeit von Nicotinelle, da die Pflaster lediglich Nikotin in geringer Dosis und ohne die "glücklichmachende" Wirkung abgibt.

 

 

Meine Erfahrungen

~~~~~~~~~~~~~~

Tag 1.

--------

Das Pflaster klebt auf meinem Oberarm.

Es ziept nicht, fühlt sich an wie eine zweite Haut.

Vor 3 Stunden habe ich meine letzte Zigarette geraucht und ich bin nervös.

Ich weiß nicht,wohin mit meinen Händen*fuchtel*

An dem Tag rauche ich ganz normal weiter....am Abend habe ich Durchfall!


Tag 2

--------

Neues Pflaster!

Trotz der Dosis Nikotin verspüre ich das schier unstillbare Verlangen nach einer Zigarette.

Einfach nur, weil ich seit 12 Jahren mit Kippe in den Händen rumlaufe.Ich kann mir mich gar nicht ohne Fluppe vorstellen.

Ich bin fahrig und unkonzentriert,und laufe wie ein Tiger im Käfig auf und ab.

Ich durchsuche sämtliche Schränke, in der Hoffnung, irgendwo eine Zigarette zu finden.Fehlanzeige!Sch...!

Ich werde mich in meiner Wohnung einschließen, um nicht zum Zigarettenautomaten zu laufen-jawoll.

Morgen ist mein 1.Arbeitstag nach meinem Urlaub!

 

Tag 3

--------

*gähn*3 Uhr aufstehen....wo sind meine Kippen?

Ach ja, ich höre ja gerade auf zu rauchen.Ich bin immer noch nervös, und als ich an der Straßenecke, an der ich für gewöhnlich meine erste Kippe anstecke, vorbeifahre, steigert sich meine Nervösität.Schnell weg hier!

Heute ist viel zu tun auf der Arbeit, und bis 10 Uhr, als ich meine Pause habe, habe ich nicht ans Rauchen gedacht.

Im Pausenraum ist die Luft vom Rauchen so dick, dass man sie schneiden könnte.

Jetzt eine Zigarette zum Entspannen.Aber nein,stark bleiben.

Ich inhaliere die rauchgeschwängerte Luft- ist das guuuut!

Ich krame mein Kleingeld zusammen, und ziehe eine Schachtel am Automaten.

Tag 4

--------

Ich habe mir eine neue Taktik ausgedacht.

Ich werde mich nicht zum Nicht-Rauchen zwingen, sondern erstmal die Menge reduzieren.

Klappt gut.

Statt 25 Zigaretten rauche ich nur noch 10-12 am Tag!

 

 

Tag 6

--------

Meine neue Taktik funktioniert, ich rauche viel weniger als sonst.

Durch das Pflaster habe ich keine Entzugserscheinungen, was mir die Reduzierung der Menge leicht macht.

Die Gewohnheitszigaretten werde ich mir auch noch austreiben-jawoll!

 

Tag 9

--------

Mein Zigarettenkonsum hält sich konstant bei 10 Stück am Tag.

Das muss besser werden.

Ich mache mir eine Liste, in welchen Situationen ich meine Gewohnheitszigaretten rauche.

Ich überlege, was ich statt Rauchen beim Telefonieren oder am PC machen soll.

 

Tag 12

~~~~~

Mist, ein Rückschlag.Heute habe ich 19 Zigaretten geraucht.Mir ist übel.

Tag 20

----------

Seit 3 Tagen benutze ich das Pflaster nicht mehr, und ich rauche genausoviel wie vorher.

So wird das nichts.Zigaretten sind ja schon wieder 30 Cent teurer geworden.

Werde mir das Pflaster wieder aufkleben...

 

 

Fazit

~~~~

Mittlerweile benutze ich das Pflaster seit ca. 4 Wochen nicht mehr, und rauche so viel wie eh und je...

Man muss sich also schon im Klaren sein, dass das Pflaster lediglich ein HILFSMITTEL und kein Zaubermittel ist
.
Es unterstützt den Entschluss mit dem Rauchen aufzuhören, macht dich aber nicht automatisch zum Nichtraucher!

Dazu gehört Willensstärke und Durchhaltevermögen, und das passiert im Kopf.

 

Nicotinell verhindert Entzugserscheinungen und mindert die Lust auf eine Zigarette, weil/wenn der Körper nach Nikotin schreit.

Die Gewohnheitszigaretten muss man sich selbst abgewöhnen, da diese Kippen normalerweise nicht geraucht werden, weil man Nikotin braucht, sondern weil man sie in bestimmten Situationen immer geraucht hat, z.B. nach dem Essen oder beim Telefonieren.

Hier ist Eigeninitiative gefragt.Jeder muss für sich entscheiden, was er stattdessen tun möchte, um nicht dem Gewohnheitsdrang nachzugeben.

Der Preis von ca. 53€ für 21 Pflaster ist natürlich sehr happig, aber angesichts der Zigarettenpreise lohnt sich die Investition.Vorrausgesetzt, man hat wirklich den Willen mit dem Rauchen aufzuhören.

Es bringt nichts, wenn man zum Nicht-Rauchen gedrängt wird oder man nicht wirklich aufhören will.

Man muss ständig an sich arbeiten, um den Gewohnheitszigaretten zu widerstehen.

 

Ich bin mit dem Nicotinell Entwöhnungspflaster bisher sehr zufrieden gewesen, ich habe viel weniger geraucht als ohne Pflaster.Daher denke ich, dass ein Entwöhnungspflaster ein wirklich gutes Hilfsmittel ist,um mit dem blauen Dunst endlich Schluß zu machen.

Ich werde es noch einmal probieren,weil ich doch einen ganz guten Erfolg damit erzielt habe.

Dass ich trotzdem noch ein wenig geraucht habe, lag nicht am Pflaster, sondern weil ich es nicht geschafft habe, meine Gewohnheiten zu ändern.

Das kann Nicotinell eben nicht;da muss man schon selbst dran arbeiten.

Deswegen: Für alle, die wirklich aufhören möchten, meine uneingeschränkte Empfehlung.

Zweifelnden oder Unsicheren würde ich empfehlen, zu warten, bis man richtig den Willen dazu hat,sonst ist es nur unnötige Geldausgabe.

©AnnieTime

 

...
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Kommentare
StarlightII
StarlightII, 07.10.2005
Oh man, wie mich dieses neue System hier nervt :o Ewig diese Trennung der Texte, ohne dass man dies beabsichtigt... grummel Trotzdem ist der Inahlt deines Berichtes sehr hilfreich :o LG Julia
kati13
kati13, 07.10.2005
ich bin zum Glück Nichtraucherin
waltraud.d
waltraud.d, 07.10.2005
Interessanter Beitrag. waltraud
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Lucky130

Es geht auch ohne...

ein Testbericht von 2010-03-08 20:15:30 vom 08.03.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: s. Bericht...
Nachteile/Kritik: bis auf den Preis: nichts!
Hallo liebe Leser,

nun werde ich mal über eins meiner Laster berichten: das Rauchen und jetzt kommts: ich rauche gern.
Warum ich dann über Nikotinpflaster schreibe? Ganz einfach: weil ich öfters im Krankenhaus bin und wegen der Bettruhe nicht in dieser Zeit rauchen kann.

Aber von Anfang an: Vor einigen Jahren wollte ich mir einmal das Rauchen wirklich abgewöhnen und habe damals die Nikotinpflaster zur Unterstützung geholt. Ich hatte damals dank Pflaster zu keinem Zeitpunkt Entzugserscheinungen, Fressattacken oder Reizzustände und als die Krankenhausgeschichte anfing erinnerte ich mich wieder daran.
(wen es interessiert: ich habe wegen einem schweren persönlichem Schicksalsschlag wieder mit dem Rauchen angefangen)

Hersteller:
********
Novartis Consumer Health GmbH (Zyma)

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten:
- stark (1) mit 52,5 mg Nikotin,durchschnittliche Wirkstofffreigabe 21mg/24h
- mittel (2) mit 35 mg Nikotin,durchschnittliche Wirkstofffreigabe 14mg/24h
- leicht (3) mit 17,5 mg Nikotin,durchschnittliche Wirkstofffreigabe 7mg/24h

Laut Hersteller soll man eine Stärke 3-4 Wochen anwenden, bevor man zur nächstkleineren Stärke wechselt.
Wer weniger als 20 Zigaretten raucht kann auch mit der mittleren Stärke beginnen, sollte diese dann aber 6-8 Wochen nehmen bevor er zur leichten Version wechselt.

Man hat die Auswahl zwischen drei verschiedene Verpackungseinheiten mit 7, 14 oder 21 Stück.
Die Preise sind abhängig von der Stärke und dem Packungsinhalt.

Bei shop-apotheke.com bekommt man 52,5 mg
- 7 Stück für 16,99 Euro
- 14 Stück für 31,89 Euro
- 21 Stück für 46,98 Euro
(Da ich über die starke Form berichte, auch nur deren Preisstaffelung)
In der normalen Apotheke sind sie wesentlich teurer.

Neben den Pflastern gibt es noch andere Hilfsmittel von diesem Hersteller, wie z.B. Lutschtabletten oder Kaugummis in Mint o. Fruit. Auch diese gibt es in verschiedenen Stärken und Packungseinheiten!


Gebrauchsanweisung:
********* *******
- Jedes Pflaster ist einzeln in einen kindergesicherten luftdichten Beutel eingeschlossen. Der Beutel soll mit einer Schere entlang der gestrichelten Linie aufgeschnitten und dann das Pflaster herausgenommen werden.
- Nachdem der angeschnittene Rand der aluminiumfarbigen Schutzfolie entfernt wurde, wird das Pflaster am Rand festgehalten und die aluminiumfarbige Schutzfolie von der Schnittstelle aus langsam abgezogen.
- Das Pflaster wird dann auf eine gesunde, unbehaarte, trockene und saubere (keine Lotion, Alkohol oder Salbenreste usw.) Hautstelle aufgeklebt, bevorzugt am Oberarm (Innen- oder Außenseite). Andere Körperstellen zum Anbringen sind der Schulterbereich oder die obere Hüfte.
- Das Pflaster soll 10-20 Sekunden lang mit der Handfläche angedrückt werden.
- Keinesfalls sollte die gleiche Hautstelle an aufeinanderfolgenden Tagen für das Aufkleben des Pflasters benutzt werden, d.h. ein täglicher Wechsel der Hautstelle ist unbedingt einzuhalten.

Hinweise des Herstellers:
******************
* Mit Beginn und während der Behandlung mit dem Nicotin-Pflaster ist das Rauchen vollständig einzustellen sowie auch jede weitere Nicotinzufuhr (z.B. Nicotin-Kaugummi, Schnupftabak, Kautabak) zu vermeiden, da es ansonsten vermehrt zu unerwünschten Wirkungen kommen kann. Unter anderem können schwere Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zum Herzinfarkt auftreten.
* Das Pflaster kann in Verbindung mit verschiedenen Raucherentwöhnungs-programmen, Selbstmotivation oder Verhaltenstherapie eingesetzt werden. In diesen Fällen sollte die Stärke und Anwendung auch an das jeweilige Programm angepasst werden.
* Eine Mengenveränderung kann nicht durch das Zerschneiden eines Pflasters oder durch Aufkleben meherer Pflaster der Stärken 14 mg bzw. 21 mg erreicht werden. Es kann beim Zeschneiden zu einer Abnahme der Wirksamkeit kommen, die über die Verminderung der Klebeflächen hinausgeht.
* Es gehört zum Behandlungsschema, dAS Nicotin-Pflaster schrittweise abzusetzen. Das Risiko einer Abhängigkeit nach der Behandlung ist äußerst gering.
* Ein abrupter Abbruch der Behandlung mit dem Nicotin-Pflaster hat wahrscheinlich ähnliche Auswirkungen wie der Entzug vergleichbarer Nicotinmengen, wenn das Rauchen eingestellt wird.
* Das Nicotin-Pflaster muss jederzeit für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.
* Da die Pflaster auch nach Gebrauch noch Nicotin enthalten, müssen sie so beseitigt werden, dass sie unter keinen Umständen in die Hände eines Kindes gelangen können.
* Das Pflaster ist nicht wasserdicht, kann aber bei vorsichtigem Duschen auf der Haut belassen werden.
* Auch im Solarium ist es aus medizinischer Sicht nicht notwendig das Pflaster zu entfernen.
* Um das Pflaster vor Feuchtigkeit zu schützen, kann es mit einem gewöhnlichen wirkstofffreiem Pflaster überklebt werden.
* Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, ein Pflaster maximal 1-2mal abzunehmen, ohne damit seine Klebeeigenschaften zu beeinträchtigen. Es sollte nach dem Abziehen von der Haut mit dem äußersten Klebeband vorsichtig auf eine glatte Oberfläche z.B. ein Spiegel aufgeklebt werden, um die Haftfähigkeit zu bewahren.
* Keinesfalls sollte das Pflaster während eines Saunabesuchs oder eines Tauchganges auf der Haut belassen werden. In diesen Fällen kann eine unkontrollierte Nicotinfreisetzung nicht ausgeschlossen werden.
* Ist die Klebewirkung des Pflasters trotz Vorsichtsmaßnahme beeinträchtigt worden, kann es mit einem wirkstofffreien herkömmlichen Wundpflaster befestigt werden.

Praxistest:
********
Wie schon erwähnt, ist das Pflaster sehr effektiv. Es gelingt mir für die Tage der Bettruhe mein Rauchverlangen unter Kontrolle zu bekommen. Leider aber nicht vollständig, denn sobald ich aufstehen darf ist das Pflaster ab.
Liegt aber vielleicht auch an meiner Einstellung...
Die Handhabung ist einfach und wenn man sich an die Gebrauchsanweisung hält haften sie wirklich gut.
Und selbst meine empfindliche Haut hat nichts gegen dieses Pflaster, es ist sehr gut verträglich.
Ich bin davon überzeugt das die Pflaster denen die wirklich mit dem Rauchen aufhören wollen, eine wirksame Hilfestellung bietet und keine unnütze Geldausgabe darstellt. (Auch wenn die Preise ganz schön happig sind, aber dafür spart man am Zigarettengeld :-)
Solltet Ihr es vorhaben, so wünsche ich Euch viel Erfolg dabei!

Fazit: ein brauchbares Hilfmittel und der Bereicht erscheint auch bei Dooyoo...
...
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Kommentare
Luna2010
Luna2010, 07.05.2010
Sehr toller Bericht......
Ich wünsche dir ein tolles ruhiges aber doch spannendes Wochenende...

Freue mich auf die Gegenlesungen
paula2
paula2, 24.03.2010
die sind auch sehr hilfreich bei langen Flügen - LG
mrwong
mrwong, 16.07.2010
ein schönes Wochenende wünsche ich -
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Elli-Spirelli

Der Anfang vom Ende ? oder vom Ende eines Anfangs Teil1

ein Testbericht von 2008-06-18 19:53:21 vom 18.06.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: es unterstützt schon, das ist keine Lüge ...
Nachteile/Kritik: die Hautubnverträglichkeit
Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, möchte ich mich an diejenigen unter Euch wenden, die nicht rauchen: Rauchen ist ungesund, rauchen macht krank, rauchen stinkt, rauchen ist scheiße und verpestet die Luft, die Kleidung - und dennoch: Rauchen ist auch eine Sucht - ich bitte dies zu verstehen.

Eine Erklärung, wieso es eine Sucht ist...
(hierbei benutze ich die Möglichkeit einer Quelle - diese ist www.prodopa.de - das tue ich, da dies sehr verständliche Erklärungen für jedermann sind)
"Viele Raucher würden sofort mit dem Rauchen aufhören, wäre da nicht die Furcht vor den Entzugserscheinungen.
Bei jedem Zug inhaliert der Raucher ein Luftgemisch, in dem neben 4000 Giftstoffen auch die Droge Nikotin enthalten ist. Der Suchtstoff Nikotin gelangt über die Lungen ins Blut und so zum eigentlichen Wirkungsort, dem Gehirn. Dort kommt es zu einer krankhaften Veränderung des Hirnstoffwechsels (Neurotransmitterdysbalance). Dieses biochemische Ungleichgewicht ist für den unangenehmen "Rauchdrang" verantwortlich:
Der Raucher hat, oftmals unabhängig von der jeweiligen Situation, das dringende Bedürfnis (Craving) zu rauchen. Die Befriedigung dieses Drangs wird als "Genuss" erlebt.
Zur Abhängigkeit von Nikotin kommt es durch einen Gewöhnungseffekt an den Nervenzellen (Neuroadaption), dessen Folge eine veränderte Ausschüttung der Überträgerstoffe (Dopamin, Serotonin) ist."

Das soll keine Entschuldigung für Raucher sein - ich möchte lediglich, daß auch Nichtraucher manchmal ein wenig die Raucher besser verstehen können - allerdings betone ich ausdrücklich, daß ich als Raucher auch etwas gegen Raucher habe, die andere Mitmenschen zuqualmen, denn das ist nicht nur immens ekelhaft für Nichtraucher, sondern trägt auch nicht zu deren Gesundheit bei. Auch als Raucher sage ich negatives zu anderen Rauchern und werde trotzdem nicht verstanden - daher an dieser Stelle nicht nur ein Toleranzappell an die Nichtraucher, sondern ein Bewusstseinsappell an Raucher - ihr könnt ja rauchen, aber muß es wirklich immer und überall sein?...fragt Euch das einfach mal so ...

Genug des Erklärungs/Vermittlungsversuches...
Ich rauchte das erste Mal mit fast 16 Jahren - wie bei vielen Rauchern war es das Zugehörigkeitsgefühl, daß ich zu meiner damaligen Clique haben wollte - ich schaffte es drei Jahre lang nicht rauchen zu wollen - aber dann...
Ich fing an, ich rauchte weiter und rauchte und rauchte... irgendwann wollte ich auch aufhören, nach relativ kurzer Zeit, aber schon da ist das gescheitert, es blieb beim Versuch.

Im Laufe der Zeit gab es einige Versuche meinerseits und eigentlich kann ich sogar sagen, daß ich zweimal gut und gerne 2 Jahre jeweils nicht rauchte - diese beiden Male war ich schwanger und war in der Stillzeit. Ich war aber auch beim zweiten mal so dämlich zu glauben, daß eine Zigarette, nur eine an einem Abend mit Freunden beim gemütlichen Zusammensein nicht schaden würde. Und sie hatte mich wieder - die Sucht ...
Innerhalb meiner doch sehr stressigen Arbeit, die ich nun nicht mehr habe rauchte ich in den letzten 8 Monaten gut und gerne zwei Schachteln am Tag. Immer, wenn ich von einer Stelle zur nächsten fuhr, wenn ich mal aus einem Laden raus war oder auf dem Weg vom Parkplatz in einen Laden. Ich verabscheute das selber, aber es war dennoch eine Art Stressbekämpfung. Ich bin heute 30 Jahre alt und ich weiß auch, daß man psychisch so abhängig ist, daß man sich etwas vormacht. Ich mach mir vor, daß mir die Zigarette zum Kaffee schmeckt, ich mache mir vor, daß es meine Nerven beruhigt, ich mache mir auch vor, daß ich, weil ich Menthol rauche ein anderer Raucher bin - ich bin kein anderer Raucher - ich bin genau wie alle Raucher - süchtig!

Aber nun habe ich meine stressige Arbeit nicht gehabt, war und bin nervlich ziemlich krank - bin zu Hause, habe Ruhe ... was lag da näher als es wieder zu versuchen? Schwanger werden ist nicht - also fiel das weg - weniger rauchen und sich langsam lösen ist Quatsch, ich denke, das wissen auch die Raucher alle selber. Ich rauchte ja nun schon weniger, aber ich wollte eben gar nicht mehr rauchen... reine Willenskraft? Die hat mir oft geholfen, anderweitig jedenfalls, aber hierbei ist der Wille vielleicht doch nicht so stark gewesen, wie erhofft/erwünscht ...keine Ahnung.

Ich entschied mich dazu mich beraten zu lassen und nutzte den nächsten Gang in die Apotheke dazu. Verkauft hat man mir zwei Packungen von Nicotinell - einmal die 52,5 mg/24 Stunden-Pflaster und einmal die 35 mg /24 Stunden Pflaster.
Hier in diesem Bericht wird es um erstere gehen:

Nicotinell 52,5 mg/24-Stunden Pflaster

Das "Verfahren" von Nicotinell ist einfach erklärt und erklärt sich auch ohne Beratung durch die Packung und Beilage selbständig. Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, muß erst einmal ganz ehrlich sein und wissen, wie viel er raucht - danach wählt man die Stärke der Pflaster aus, mit denen man beginnt.
· 1 - das sind die hier vorgestellten - wenn man mehr als 20 Zigaretten am Tag raucht
· 2 - wenn man weniger als 20 Stück am Tag raucht

je nachdem, mit welchen man beginnt, muß die jeweils nächste Zahl, also eine kleinere Stärke dann genommen werden, bis man erfolgreich bei Zahl Nummer 3 landet und die Behandlung abschließt. Aber soweit bin ich ja nicht

...also kommen wir zu Nummer 1:
Warum habe ich die 1 genommen? Ich rauchte ja wie gesagt schon weniger - aber dennoch war ich vorher eine wirklich sehr starke Raucherin und das darf man nicht vergessen - darum auch hier der Rat der Verkäuferin, daß ich doch lieber mit den 52,5 mg anfangen solle und dann eben nach 3 Wochen die Nummer 2 ... soweit so gut.
Nicotinell ist ein Unterstützungsmittel, wenn man aufhören möchte, es sorgt dafür, daß man diese Angewohnheit der Zigarette zwischen den Fingern und am Mund loswerden kann ohne das Nikotin nicht zuzuführen - Nicotinell versorgt den Körper durch das 24-Stunden-System permanent mit Nikotin und man kann sich die Angewohnheiten abgewöhnen - eine Zigarette zum Kaffee - zum Wein...usw. Da dies stufenmässig gesenkt wird kann der Körper sich an weniger Nikotin gewöhnen und gleichzeitig wird dem Unterbewusstsein suggeriert, daß man den Glimmstengel in der Hand nicht braucht - das Einziehen des Gifts genauso wenig - eine runde Sache ...

In der Packung befanden sich anfangs genau 21 Pflaster. Sie kosteten 54,99 Euro - was zwar nicht gerade günstig ist - aber auf den Effekt hin gesehen, daß man das Ziel des Nicht-Rauchens erreicht, enorm günstiger als einen Monat rauchen. Und da ich auch Geld sparen möchte schien mir das sogar eine Investition zu sein, die mich danach sparen lässt - also, wer hier sagt ihm wäre das zu teuer, den verstehe ich nicht, denn Rauchen kostet sehr viel Geld, auch wenn man selber stopft, dreht oder was es auch immer gibt. Die Raucher unter euch, die ein Haushaltsbuch führen wissen das auch ...

Nicht verwendet werden sollte das Pflaster allerdings bei:
· bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Nikotin oder einem Bestandteil des transdermalen Pflasters (es fragt sich ja welcher Raucher rauchen würde, wenn er auf Nikotin überempfindlich reagiert?)
· bei allgemeinen Hauterkrankungen (dazu komme ich noch)
· bei nichtsstabiler oder sich verschlechternder Verengung der Herzkranzgefäße (Angina pectoris)
· unmittelbar nach Herzinfarkt
· bei schweren Herzrhythmusstörungen
· bei vor kurzem aufgetretenem Schlaganfall
· bei Vasospasmen
· bei einem Tumor der Nebennierenrinde
· von Nichtrauchern und Gelegenheitsrauchern (ÄH? Na das erklärt sich doch von selbst - wer würde dann aber auch bitte den Gedanken an diese Pflaster verschwenden?)

Man sollte auch darauf achten auf jeden Fall mit seinem Arzt zu sprechen, wenn man regelmäßig Medikamente einnimmt - rauchen, also das Nikotin sorgt nämlich für einen schnelleren Abbau gewisser Arzneistoffe (es wird auch ausdrücklich darauf hingewiesen seitens Nicotinell-Beipackzettel) und so kann es sein, daß eine Dosierung angepasst werden muß, wenn man bestimmte Medikamente einnimmt - dazu komme ich im zweiten Bericht - denn bei mir war das der Fall.

Die 21 Pflaster sind alle einzeln verpackt - was auch wichtig ist, denn schließlich muß der Inhaltsstoff ja auch wirklich im Pflaster bleiben. Um an ein Pflaster zu kommen, muß man die Hülle aufschneiden und leicht an einer Seite aufmachen - das funktionieret auch immer ganz prima - also da sollte keiner Probleme haben, denke ich. Es befindet sich dort eine Silberfolie mit dem Pflaster darauf - dank Knick ist das schnell abgezogen und kann auf den Körper gebracht werden.

Anfangen sollte man laut Novartis am Morgen nach dem Aufstehen um das morgendliche Verlangen nach der Zigarette zu vermeiden und keine Schlafstörungen zu bekommen. Das erscheint auch logisch. Empfehlen wird das Aufkleben auf dem Oberarm, sowohl außen aber auch innen. Des weiteren kann man es auf den Schulterbereich kleben oder die obere Hüfte - also ich hatte es an allen Stellen. Und natürlich soll die Stelle sauber sein und unbehaart. also ich habe mir nirgendwo die feinen Härchen abrasiert, die man ja doch hat auch wenn man sie nicht sieht, das Pflaster blieb jedoch immer kleben.

Hats geholfen?
Irgendwie schon. Wobei ich aber auch zu bedenken gebe, daß diese Pflaster kein Wundermittel sind, sondern ein Mittel zur Unterstützung. Es fiel mir doch recht leicht die Finger von den Zigaretten zu lassen, außer in den besagten Gewohnheitsmomenten, da wo man halt schon seit Jahren immer eine Zigarette rauchte eben. Das war auch mit den Pflastern eine harte Zeit bzw. harte Augenblicke, die ich aber überstand.

Was mir allerdings gar nicht gefallen hat war die Reaktion meiner Haut. Daher trug ich es auch an allen erwähnten Stellen, da ich davon ausging, daß es irgendwo ja mal nicht reagieren muß. Und doch: Ich hatte immer einen roten Kreis, es war immer sehr trockene Haut nach dem Tragen vorzufinden und es hat schon während des Tragens gejuckt. Ich habe das aber ausgehalten, weil es nicht schmerzte und ich ja wie gesagt auch wirklich aufhören wollte.
Dennoch ist das natürlich nicht angenehm und ich habe an den Körperstellen auch keine Hauterkrankungen, die habe ich nur im Gesicht. Sicher ist meine Haut nicht ganz unempfindlich, trotzdem, und das bestätigte mir auch eine Ärztin, hätte das so nicht sein müssen. Klar ist es Gift auf der Haut, das habe ich auch bedacht, aber wenn man nach 24 Stunden direkt sieht, daß da ein roter Kreis mit Schuppen entstanden ist, der auch juckt, dann fragt man sich schon, ob das normal ist. Abhilfe konnte nur der ständige Wechsel der Klebestellen am Körper schaffen. Deswegen kann ich auch sagen, daß sie überall da halten, an den Stellen, die einem der Hersteller auch empfiehlt.

Generell ist dieses Produkt zur Unterstützung ein sicherlich gutes Mittel. Neben dem Buch von Allen Carr - Endlich Nichtraucher! Hatte ich auch das Buch Mentales Nichtrauchertraining von Dagmar Herzog - ich habe eine CD zur Raucherentwöhnung genutzt - es gab also verschiedene Methoden/Sichtweisen, die mir hätten helfen können - damals wie heute aber muß ich ehrlich sein, daß mir nichts davon geholfen hat(weder vor ein paar Jahren noch jetzt) bis auf besagte Schwangerschaftszeiten, aber die Lösung fällt ja auch flach.

Diese Pflaster aber haben trotz den Nebenwirkungen auf der Haut durchaus geholfen, dennoch sei jedem Kaufentschlossenem gesagt, daß er harte Augenblicke haben wird, das ist einfach Fakt, denn gewisse Dinge kann einem auch so ein Pflaster nicht abnehmen...aber dazu komme ich im zweiten Teil, wenn es um die Pflaster mit 35 mg Nicotin geht. Das gehört hier nicht her. Nach drei Wochen mit Nr. 1 rede ich von einem kleinen Erfolg, auch wenn ich ja zu meiner Schande gestehen muss, daß ich in den drei Wochen doch zwei Zigaretten rauchte ...
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Kommentare
PrinceofLies
PrinceofLies, 09.05.2008
aus meiner eigenen Erfahrung heraus würde ich immer noch sagen,daß solche Hilfen zwar beisteuern können,aber die Frage ob man es schafft aufzuhören eher im eigenen Umfeld zu finden sind.Ich hatte selbst vier ernsthafte Versuche aufzuhören,die allesamt sche
dove-networks
dove-networks, 27.05.2008
Ich empfehle: quotEndlich Nichtraucherquot von Allen Carr. Ändert die Einstellung dem Rauchen gegenüber so sehr, dass man keine Pflaster zur Unterstützung braucht... Toller Bericht! Lg Magno Crushna
ss77
ss77, 08.05.2008
Viel GLÜCK .... Habe heute meinen 3. Nichtrauchertag ohne Mittelchen .... bin beim überlegen, vielleicht mal die Kräuterziggis auszuprobieren.
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tiffel22

Die Raucherentwöhnung - Gar nicht mal so einfach

ein Testbericht von 2005-09-26 07:19:03 vom 26.09.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: seelische Unterstützung...
Nachteile/Kritik: zu teuer
Ich bin seit meinem 16 Lebensjahr Raucherin. Mittlerweile rauche ich fast 10 Jahre. Ich rauche mindestens eine Big Box Schachtel Marlboro Light. Ich weiß, nur weil Light drauf steht, ist nicht auch Light drin. Aber stärkere Zigaretten verabreichen mir Kopfschmerzen.
Wie soll es auch anders sein, habe ich während den 10 Raucher-Jahren bestimmt an die 10 Versuche gestartet, mir das Rauchen endlich abzugewöhnen. Aber wie ihr seht, war kein Versuch von langer Dauer.
Doch, was erzähl ich denn da. Zum Millenium habe ich mir als guten Vorsatz genommen, nicht mehr zu rauchen. Nach der großen Silvesterparty rauchte ich 1 1/2 Jahre keine einzige Zigarette mehr. Ganz plötzlich und ohne weitere Unterstützung. Ich war stolz wie Oscar. Doch durch irgendeinen ganz doofen Zwischenfall fing ich nach 1 1/2 Jahren wieder an zu rauchen. Auch danach folgten noch etliche Versuche. Doch irgendwie schaffte ich es nicht. Mir fehlte die nötige Motivation. Obwohl eigentlich war ich ja hoch motiviert. Wenn ich alleine an die stetig steigenden Preise denke, dann wird mir ganz komisch. Ich zahle mittlerweile für eine Big Box Schachtet 5 Euro. Wenn ich zurück überlege, habe ich immer gesagt, wenn die Schachtel 5 DM kostet, dann höre ich definitiv auf. Ich zahle mittlerweile 10 DM. Aber ganz ehrlich, ich glaube, wenn es nicht bald ein Wundermittel gibt, dann zahle ich auch noch 11 oder 12 Euro. Wohin soll das noch führen?

Ein weiterer Versuch mir das Rauchen ab zugewöhnen, war die Akupunktur. Ich ließ mich von meiner Hautärztin beraten und sie setzte mir nach dem Gespräch die Langzeitnadeln ins Ohr. Vor der Behandlung durfte ich 4 Stunden nicht rauchen. Was meine Ärtzin natürlich nicht weiß ist, dass ich unmittelbar bevor ich in die Praxis gegangen bin noch geraucht habe. Ich weiß, dass zeigt schon an mangelnder Disziplin. Aber sag das mal einem Suchtknochen! Kaum hatte ich die Sitzung verlassen, ging es mir relativ gut und ich hatte keinen Schmachter. Doch irgendwie taten mir diese verflixten Nadeln ziemlich weh. Zwei Tage später musste ich die Nadeln selber ziehen. Es hat sich an einer Stelle entzündet und war kaum mehr aus zuhalten. Kurze Zeit ohne Nadeln fühlte ich mich, als ob ein Schalter in mir umgestellt wurde und ich hatte das größte Verlangen nach Zigaretten. Natürlich war mein nächster Griff zur Zigarettenschachtel meines Mannes. Denn das ist das nächste Problem. Mein Mann ist ein sehr starker Raucher. Er raucht zwei Big Box Schachteln am Tag. Leider sieht er nicht die Notwendigkeit um mit dem Rauchen auf zuhören und alleine gestaltet es sich als ziemlich anstrengend und schwierig. Tja, mit der Akupunktur hatte ich dann wieder mal einen Versuch in den Sand gesetzt und obendrein gleich 45 Euro mit. Denn das hat die Sitzung gekostet. Na ja, was soll´s dachte ich mir. Dann soll es eben nicht so sein.

Irgendwann wurde mir von meinem Arbeitgeber ein Raucherentwöhnungsseminar angeboten. Es sollte an 4 Tagen für 2 Stunden stattfinden. Natürlich war ich die erste, die sich angemeldet hatte. Meine Arbeitskollegin gleich mit. Am ersten Tag erschienen wir noch mit großer Vorfreude bald unter den Nichtrauchern zu weilen. Doch irgendwie hatte ich nach dem ersten Seminar schon im Gefühl, dass auch dieser Versuch scheitern sollte und so war es dann auch. Ich habe gar nicht erst probiert auf zuhören. Sondern ich habe mich selbst belogen. Erst habe ich gesagt, ich rauche nur morgens, mittags und Abends eine. Das hat nen ganzen Tag gehalten. Dann habe ich langsam die Menge erhöht von 3 auf 4 auf 5 bis ich dann wieder bei einer Schachtel war.

Doch irgendwie konnte das nicht so weiter gehen. Es musste doch eine Lösung für mein Problem geben. Das Problem schien sich zu lösen als ich vor kurzem in der Apotheke Medikamente für meine Kids besorgen sollte. Von einem Regal lächelte mich das Nicotinell-Pflaster an und rief mir zu: NIMM MCH MIT! Ich ließ mir eine Verpackung geben um sie mir genauer anzuschauen. Kurz noch die Gebrauchsanweisung durch lesen und gekauft. Der Preis lies mich kurz nach Luft japsen. 34,99 Euro für ein paar Pflaster. Aber ich hoffte insgeheim, dass nur meine Erlösung damit folgte und wenn man gegen rechnet, was man sparen würde, sind 34,99 Euro ja nur Peanuts.Also kaufte ich mir das NICOTINELL 35 mg 24 Stunden Pflaster, transderma. Ich also mit dem Pflaster im Gepäck, ab nach Hause. Zuhause noch mal den Beipackzettel mit samt den Nebenwirkungen durch gelesen (hierzu später mehr). Ich nahm mir fest vor, am nächsten Tag das Rauchen einzustellen, mir ein Pflaster auf die Schulter zu kleben und hoffte, dass es sofort wirkte. Ich merkte bereits am frühen Abend, dass ich immer nervöser und unruhiger wurde. Schlafen konnte ich auch nicht wirklich. Am nächsten morgen war ich kaum wach, da klebte das Pflaster schon auf meiner Schulter. So nun bin ich Nichtraucher, dachte ich! Aber dazu gehört natürlich mehr, als nur ein Pflaster auf der Schulter. Bereits nach ein paar Stunden war mein Schmachter so groß, dass ich Konzentrationsschwierigkeiten hatte. Mein Körper war richtig auf Entzug. Aber ich dachte, mit dem Pflaster wird dem Körper noch Nikotin zu gefügt. Komisch! Na ja, wird wohl seine Richtigkeit haben. Aber es drehte sich alles nur noch um Zigaretten. Ich sah vor meinen Augen tanzende Zigaretten mit Baströckchen. Ich war hypernervös. Ganz ehrlich, ich war am Ende. Aber ich wollte es schaffen. Nach ca. 6 Stunden merkte ich, dass die Stelle an der das Pflaster klebte wahnsinnig juckte und auch leicht brannte. Aber gedacht habe ich mir dann auch nichts weiter dabei. Ich hatte andere Probleme. Nach den ersten 24h konnte ich nun das erste Pflaster entfernen. An der Stelle wo das Pflaster klebte, entstand ein ziemlich roter Fleck, der wie Hölle brannte und drum herum waren überall kleine Pickelchen. Hhm, egal. Nehm ich halt die andere Seite. Aber auch da ging es mir nicht besser. Jede Sekunde meiner Gedanken kreisten um Zigaretten. Schließlich konnte ich es nicht mehr aushalten und ich rannte zum nächsten Zigarettenautomaten und kaufte mir Lullen. Ich rauchte gleich zwei Stück hintereinander und ich fühlte mich wie neu geboren. Also, runter mit dem Pflaster. Auch hier war ein roter Fleck mit Pickelchen. Ich würde sagen, dass dieses Pflaster nicht gerade hautverträglich ist. Denn eigentlich habe ich nicht solch eine sensible Haut.

Hier noch ein paar Daten zu dem Pflaster:
NICOTINELL 35 mg 24 Stunden Pflaster, transderma

Anwendungsgebiete:
Als Hilfe bei der Raucherentwöhnung unter ärztlicher Betreuung oder im Rahmen von Raucherentwöhnungsprogrammen. Hinweis: Mit Beginn und während der Behandlung mit dem Nicotin-Pflaster ist das Rauchen vollständig einzustellen sowie auch jede weitere Nicotinzufuhr (z.B. Nicotin-Kaugummi, Schnupftabak, Kautabak) zu vermeiden, da es ansonsten vermehrt zu unerwünschten Wirkungen kommen kann. Unter anderem können schwere Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zum Herzinfarkt auftreten.

Medikamente nicht angewendet bei:
Das Nicotin-Pflaster darf nicht angewendet werden bei: • Nichtrauchern, Gelegentheitsrauchern • Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren • bekannter Überempfindlichkeit gegen Nicotin oder andere Bestandteile des Arzneimittels • kurz zurückliegendem Myokardinfarkt • schweren Herzrhythmusstörungen • vor kurzem aufgetretenem Schlaganfall • instabiler oder sich verschlechternder Angina pectoris • systemischen Hauterkrankungen. Patienten mit folgenden Krankheiten sollten unter sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung nur dann mit dem Nicotin-Pflaster behandelt werden, wenn eine Raucherentwöhnung ohne pharmakologische Unterstützung nicht möglich ist: • stabile Angina pectoris • älterer Myocardinfarkt • schwere periphere arterielle Verschlusskrankheiten • cerebrovaskuläre Erkrankung • Myocardinsuffizienz • Hypertonie • Leberinsuffizienz • Niereninsuffizienz • Diabetes mellitus • akute Magen- und Darmgeschwüre • Hyperthyreoidismus • Gastritis. In diesem Falle sind die Risiken des Weiterrauchens gegen das Risiko der Nicotinsubstitution abzuwägen. Schwangerschaft und Stillzeit: • Das Nicotin-Pflaster darf während der Schwangeschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.


Anwendung:
1 trandermales Pflaster enthält 35 mg Nicotin mit einer durchschnittlichen Wirkstoff-Freigabe auf der Haut von 14 mg/24 Stunden. Allgemeine Hinweise: • Bei Beginn der Behandlung mit dem Nicotin-Pflaster muss das Rauchen ganz eingestellt werden. • Die Nicotin-Pflaster stehen in drei Dosisstärken zur Verfügung: 17,5 mg, 35 mg und 52,5 mg pro 24 Stunden-Pflaster. Deren durchschnittliche Wirkstoff-Freigabe auf der Haut beträgt: 7-/14-/21 mg/24 Std. • Durch die Wahl des transdermalen Pflasters kann die Dosierung je nach individueller Reaktion angepasst werden; sie kann beibehalten oder, falls Entzugssymtome auftreten, erhöht werden. • Das Pflaster kann in Verbindung mit verschiedenen Raucherentwöhnungsprogrammen, Selbstmotivation oder Verhaltenstherapie eingesetzt werden. In diesen Fällen sollte die Dosierung und Anwendung auch an das jeweilige Programm angepasst werden. • Die Dosierungsanpassung kann nicht durch das Zerschneiden eines transdermalen Pflasters oder durch Aufkleben mehrer Pflaster der Stärken 35 mg bzw. 52,5 mg erreicht werden. Es kann beim Zerschneiden zu einer Abnahme der Wirksamkeit kommen, die über die Reduzierung der Klebeflächen hinausgeht. Dosierung: 1. Bei Rauchern, die bisher mehr als 20 Zigaretten pro Tag konsumierten, wird für zunächst 3-4 Wochen das Pflaster mit der Dosisstärke 52,5 mg (Wirkstoff-Freigabe von 21 mg/24 Std.) appliziert, nachfolgend für 3-4 Wochen ein Pflaster mit der Dosisstärke 35 mg (Wirkstoff-Freigabe von 14 mg/24 Std.) und ausklingend für 3-4 Wochen ein Pflaster mit der Dosisstärke 17,5 mg (Wirkstoff-Freigabe von 7 mg/24 Std). 2. Bei einem bisherigen Konsum unter 20 Zigaretten pro Tag wird für bis zu 8 Wochen ein Pflaster mit der Dosisstärke 35 mg (Wirkstoff-Freigabe von 14 mg/24 Std.) appliziert, dann 3-4 Wochen ein Pflaster mit der Dosisstärke 17,5 mg (Wirkstoff-Freigabe von 7 mg/24 Std). Hinweise: • So wird über 9-12 Wochen stufenweise immer weniger Nicotin zugeführt. Damit wird der Körper vom Nicotin entwöhnt und gleichzeitig werden körperliche Entzugserscheinungen deutlich gemindert. • Hat sich das Rauchverlangen schon vorzeitig deutlich reduziert, kann auch bereits nach einer Woche auf eine niedrigerer Pflasterstärke gewechselt werden. Für eine Verringerung des Nicotinersatzes gegen Ende der Behandlung ist das Nicotin-Pflaster mit der Dosisstärke 17,5 mg (Wirkstoff-Freigabe 7 mg/24 Std.) geeignet. • Bei Raucher von Light-Zigaretten, Zigarillos, Zigarren oder Pfeife können sich Änderungen bei der Dosierung ergeben. Dies gilt auch für Raucher, die Zigaretten nicht tief inhalieren. • In diesen Fällen sollte die Entwöhnung mit einem transdermalen Pflaster der niedrigsten Stärke begonnen werden. Im Falle einer Unterdosierung mit auftretenden Entzugssymptomen kann auf das höher dosierte Pflaster zurückgegriffen werden. Im Anschluss daran kann die Behandlung mit einem schwachen transdermalen Pflaster beendet werden. Art und Dauer der Anwendung: • Das Nicotin-Pflaster wird einmal täglich nach dem Aufstehen aufgeklebt und 24 Stunden auf der Haut belassen. • Durch das Aufkleben direkt nach dem Aufstehen werden eventuell auftretende Schlafstörungen in der Nacht vermieden und das typische morgendliche Verlangen nach einer Zigarette verhindert. • Jedes Pflaster ist einzeln in einen kindergesicherten luftdichten Beutel eingeschlossen. Der Beutel soll mit einer Schere entlang der gestrichelten Linie aufgeschnitten und dann das Pflaster herausgenommen werden. Nachdem der angeschnittene Rand der aluminiumfarbigen Schutzfolie entfernt wurde, wird das Pflaster am Rand festgehalten und die aluminiumfarbige Schutzfolie von der Schnittstelle aus langsam abgezogen. • Das Pflaster wird dann auf eine gesunde, unbehaarte, trockene und saubere (keine Lotion, Alkohol oder Salbenreste usw.) Hautstelle aufgeklebt, bevorzugt am Oberarm (Innen- oder Außenseite). Andere Körperstellen zum Anbringen sind der Schulterbereich oder die obere Hüfte. Das Pflaster soll 10-20 Sekunden lang mit der Handfläche angedrückt werden. • Keinesfalls sollte die gleiche Hautstelle an aufeinanderfolgenden Tagen für das Aufkleben des Pflasters benutzt werden, d.h. ein täglicher Wechsel der Hautstelle ist unbedingt einzuhalten. • Die Dauer der Anwendung kann insgesamt bis zu 3 Monate betragen. Über Behandlungszeiten von insgesamt mehr als 3 Monaten und über Dosierungen von mehr als 1 Pflaster mit einer Wirkstoff-Freigabe von 21 mg/24 Std. pro Tag liegen keine Untersuchungen vor. Hinweise: • Das Pflaster ist nicht wasserdicht, kann aber bei vorsichtigem Duschen auf der Haut belassen werden. Auch im Solarium ist es aus medizinischer Sicht nicht notwendig das transdermale Pflaster zu entfernen. Um das transdermale Pflaster vor Feuchtigkeit zu schützen, kann es mit einem gewöhnlichen wirkstofffreiem Pflaster überklebt werden. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, ein transdermales Pflaster maximal 1-2mal abzunehmen, ohne damit seine Klebeeigenschaften zu beeinträchtigen. Es sollte nach dem Abziehen von der Haut mit dem äußersten Klebeband vorsichtig auf eine glatte Oberfläche z.B. ein Spiegel aufgeklebt werden, um die Haftfähigkeit zu bewahren. Keinesfalls sollte das Pflaster während eines Saunabesuchs oder eines Tauchganges auf der Haut belassen werden. In diesen Fällen kann eine unkontrollierte Nicotinfreisetzung nicht ausgeschlossen werden. • Ist die Klebewirkung des transdermalen Pflaster trotz Vorsichtsmaßnahme beeinträchtigt worden, kann es mit einem wirkstofffreien herkömmlichen Wundpflaster fixiert werden.

Mein Resultat für mich: Ich starte erst wieder einen Versuch, wenn ich auch wirklich vom Kopf her dazu bereit bin. Wie ich das merke? Keine Ahnung, irgendwann wird es sein. Ich lasse mich aber nicht mehr durch irgendwas beeinflussen oder gezwungen sehen. Ich rauche solange wie ich will und wenn ich es halt nicht mehr schaffe, dann soll es halt so sein.

Aber für jeden der aufhören möchte mit dem Rauchen, kann ich nur sagen, jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen.

Viel Spaß
Gruß Tiffel
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
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Kommentare
jenny123
jenny123, 19.04.2006
lg, Jenny123
schnekuesschen
schnekuesschen, 07.04.2006
Einfach ein sh Bericht...LG Sandy :-
Fluetie
Fluetie, 23.03.2006
LG Dirk
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1-4 von 4 Testberichten über Novartis Nicotinell 52,5mg 24-Stunden-Pflaster
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