Nuclear Strike
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Nuclear Strike
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Testberichte Nuclear Strike

 Action PC Spiel
3.0 von 5
Platz 230 in der Kategorie "Action PC Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3.0 von 5
Meinungen:
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Nuclear Strike Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3.0 von 5
von 67% aller Autoren empfohlen (2/3).
Bewertungsverteilung:
Mulitplayer:  mittelmäßig
Steuerung:  gut
Spielanleitung:  gut
Wird langweilig:  
Grafik:  
Sound:  gut
Suchtfaktor:  
Betriebssystem:
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
Diese Meinung basiert auf: Verkaufsversion
Geeignet für Spieler ab: nicht an bestimmtes Alter gebunden
Vorteile
  • Abwechslungsreich, gute Grafik
Nuclear Strike Action PC Spiel am günstigsten bei:
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droehn

Vorsichtig Radioaktiv

ein Testbericht von 2009-03-25 19:07:40 vom 25.03.2009
Empfehlung: nein
Vorwort:

Nuclear Strike hab ich mir mit den Spielepack Play the Games vor gut 11 Jahren für so 70DM
besorgt gehabt. Bei Nuclear Strike handelt es sich meines Wissens um den 3 Teil der Strike Serie des Vorgänger Jungle Strike und Deserst Strike waren. In allen Teilen wird ein Helikoptern aus der Draufsicht gesteuert, während die Vorgänger reine 2D Spiele waren kommt in Nuclear Strike die 3 Dimension hinzu. Das Spiel ist ein Arcade Shooter und keine Simulation.

Geschichte:

Die Vorgeschichte aus den Spiel stellt eins der meinst befürchteten Szenarien der amerikanischen Politik dar, ein wahnsinniger Diktator hat eine Nuklearwaffe und will sie gegen die USA einsetzen. Dies soll natürlich der Spieler verhindern. Die Vorgeschichte wird in einen knapp in einen kurzen Intro mit Schauspielern präsentiert, welcher mehr an einen Musikclip erinnert, und damit schon in Vorfeld die Ernsthaftigkeit aus den Spiel nimmt.
Die Sprachausgabe und die Texte im Spiel sind alle auf deutsch.


Systemanforderungen:

Man braucht mindestens Windows 95, ich hatte unter Windows XP SP3 große Probleme das Spiel zum laufen zu bringen.
Einen PC mit 133Mhz mit eine Pentium, Cyrix 6x86 oder AMD K6 Prozessor mit 16MB Arbeitsspeicher und mindestens 115 MB freier Festplattenspeicher.
Auf gut deutsch heißt es, dass diese Anforderung fast jeder PC der nicht älter als 12 Jahre ist diese erfüllt.

Anleitung:

Die Anleitung, welche im Spielepack nur als PDF auf der CD vorlag, ist einfach und verständlich und handelt hauptsächlich davon wie man das Spiel auf den Rechnern vom Jahr 1997 zum laufen bringt.

Der andere Teil der Anleitung erklärt einen ganz gut die Steuerung und die Bildschirmanzeigen.

Hersteller:

Das Spiel ist von Electronic Arts und aus dem Jahr 1997.
Bei Problemen kann man sehr gut Lösungen ergoogeln, was ich ein paar mal machen musste.


Installation:

Das Spiel Installation ist Prinzipiell recht einfach, wenn man einen alten PC der mit Windows 95 arbeitet und noch eine 3DFX Grafikkarte hat.
Der Autostart bringt einen in ein Menü wo man das Spiel installieren kann und während der Installation muss man eigentlich nur das Verzeichnis auswählen. Während der Installation wurde ich darauf hingewiesen das die Direkt X Version zu alt ist was aber bei mir Blödsinn war, da ich Direkt X 8 hab und das Spiel erkennt Direkt X 2 und will dann Direkt X 5 installieren was man aber ablehnen kann.
Auf alten Rechner kann man nun einfach das Spiel mit den Icon im Startmenü starten bei modernen Rechnern friert das Spiel beim starten ein.
Um das Spiel zu starten braucht man einen OpenGL Emulator ich hab es mit den Glide wrapper probiert und tatsächlich das Spiel auf meinen Aspire One zum laufen gebraucht.
Leider hat die Grafik im Spiel bei mir etwas geflimmert, wodurch ich immer nur recht kurz Nuclear Strike gespielt hab.


Grafik:

Nuclear Strike gehört zu den Spielen der ersten Voodoo-Grafikkarten Generation was bedeutet, das es zwar keine groben Pixel mehr gibt aber die gesamten Texturen sehr verwaschen sind, da der damalige Texturspeicher auf 4MB begrenzt war.
Nuclear Strike unterstützt Auflösungen von 320x240 über 640x480 und 800x600.
Die Landschaft ist relativ eckig. Die Fahrzeuge und Fluggerätschaften sind auch eckig aber nicht ganz so schlimm.
Das Spiel hat auch schon einfache Transparent und Lichteffekte die ganz nett aussehen, vor allen bei den Explosionen.
Die kleinen Männchen, welche im Spiel herumlaufen sind nur aus Bitmaps (2D Bilder).

Sound:

Der Sound ging bei mir erst wie ich das Hauptmenü verlassen hab. Sonst kann man aber nicht an der Qualität etwas bemängeln.

Spielinhalt:

In Nuclear Strike steuert man wie in seinen Vorgänger mit einen Hubschrauber über eine Karte und muss verschiedene Missionen erledigen. Der Helikopter in eine Super Apache. Naja den Hubschrauber hat man in der ersten Mission aber später darf man auch an Flugzeuge und Panzer ran in der Steuerung sind das aber nur geringe unterscheide, der Panzer kann z. B. seinen Turm noch drehen.

Die Missionen sind recht vielfältig von einfachen ein Ziel platt machen über Rettungsmissionen, wo man auch die Leute in seinen Gefährt aufnehmen muss gibt es noch Missionen in denen man z.B. nur Begleitschutz geben muss. Auf einer Karte finden immer mehrere kleine Missionen statt. Eine dynamische Kampagne wie bei Flugsimulationen gibt es aber nicht.

Die Munition, der Treibstoff und die Panzerung sind begrenzt, man kann aber wieder Munition und Treibstoff aufsammeln und sich hin und wieder bei einer Mission reparieren lassen. Die Extras an Munition und Co findet man meist in den Resten von zerstörten Gebäuden, daher lohnt es ich in der Regel kleine Dörfer auszuradieren.

Speichern:

Man kann das Spiel zwischen den Karten 6 speichern oder sich ein Passwort aufschreiben. Das Speichern in den Missionen ist nicht möglich.

Steuerung:

Das Spiel kann mit der Tastatur oder über einen Joystick bedient werden.

Ich hab das Spiel über die Tastatur gesteuert gehabt was ganz gut geht. Zum steuern nimmt man den Nummernblock her und nicht die Pfeiltasten was bei den Notebooks ohne eigenen Nummernblock ein Nachteil ist. Man kann aber die Tastenbelegung auch ändern.

Für verschiedene Aktionen muss man immer eine andere Taste drücken, z.B. hat jedes Waffensystem ihre eigene Taste mit der sie abgefeuert werden kann.

Meinung:

Die Zwischensequenzen mit Schauspielern versuchen meiner Meinung etwas zu sehr „Cool“ zu sein. Die Schnitte sind sehr kurz und die Dialoge sind auch kurz gehalten, und die Kommentare sind relativ bissig.

Ein glaubhaftes eintauchen in ein Kriegsgeschehen kam bei mir dabei aber nicht auf, was ich aber auch besser finde, da ich beim Spielen ja nur Spaß will und mich nicht ernsthaft in ethische Gewiesenkonflikte geraten.

Die Steuerung ist für einen Arcade Shooter fast ein wenig überladen, es vergehen schon ein paar Spielstunden bis man jede Aktion blind (ohne auf die Tasten zu schauen) anwenden kann.

Da man auch noch ein paar Leben während einer Mission hat ist eigentlich der Schwierigkeitsgrad fair wobei ich immer auf einfach gespielt hab, wodurch mein Spritverbrauch auch geringer war. Auf den normalen Schwierigkeitsgrads hab ich schon mal eine Mission eben wegen Spritmangel nicht geschafft was dann doch frustriert war da man die Mission von Anfang an neu machen muss da man nur zwischen diesen Speichern kann.

Obwohl es eine Übsichtskarte gibt hab ich es hin und wieder geschafft mich für ein paar Minuten zu verfliegen um an nächste Missionsziel zu gelangen.

Mir hat das Spiel früher immer ein paar Stunden lang Spaß gemacht, da es einfach und abwechslungsreich war.

Nach ein paar mal Starten hat den das Spiel sich dann immer im Menü abgestürzt auf meinen acer aspire one, nach 5 Startversuchen hatte ich dann keine Lust mehr auf das Spiel und hab es deinstalliert. Früher ist Nuclear Strike auf meinen alten P200 MMX sehr stabil gelaufen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Betriebssystem:Windows 95
Grafik:Grafik von Nuclear Strike  Action PC Spiel: 2,0 schlecht
Sound:Sound von Nuclear Strike  Action PC Spiel: 4,0 gut
Mulitplayer:Mulitplayer von Nuclear Strike  Action PC Spiel: 3,0 mittelmäßig
Steuerung:Steuerung von Nuclear Strike  Action PC Spiel: 4,0 gut
Spielanleitung:Spielanleitung von Nuclear Strike  Action PC Spiel: 4,0 gut
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Nuclear Strike  Action PC Spiel: 2,0 in Maßen
Wird langweilig:Wird langweilig von Nuclear Strike  Action PC Spiel: 2,0 nach wenigen Tagen
Diese Meinung basiert auf:Verkaufsversion
Geeignet für Spieler ab:nicht an bestimmtes Alter gebunden
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Kommentare
barbu
barbu, 26.03.2009
HABE 4 NEUE BERICHTE DIE AUF EINE BEWERTUNG WARTEN. WIE IMMER LÄUFT AUCH BALD DIE VERGÜTUNG AUS..... BEI MIR GILT: JEDE BEWERTUNG-EINE GEGENBEWERTUNG! BIS DAHIN.....LG BARBU
ingoa09
ingoa09, 03.04.2009
Ein sehr guter Bericht!
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende,
Ingo
Steve2512
Steve2512, 27.03.2009
Toller Bericht, weiter so. Freu mich über Gegenlesungen.

LG
Steve
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Experte

Nuclear Strike

ein Testbericht von 2004-07-03 12:35:03 vom 03.07.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Abwechslungsreich, gute Grafik...
Nachteile/Kritik: -
"Nuclear Strike" ist ein Action-Spiel, in dem die Bedrohung des Weltfriedens durch machthungrige Diktatoren kein Ende zu nehmen scheint...
Spieler müssen nicht nur auf Simulationen zurückgreifen, um sich mit einem Militärhubschrauber in Kampfeinsätze stürzen zu können. Wer auf Authentizität, erschöpfend belegt Keyboards und Handbücher verzichten kann und stattdessen lieber ungehemmt seiner Zerstörungswut freien Lauf lassen möchte, wird mit der "Strike"-Reihe von Electronic Arts angemessen bedient.

Zum Spiel:

In der Vergangenheit musste sich der patriotische Freizeit-Pilot mit Diktatoren und anderem Gesindel in der Wüste, im Dschungel oder in der ehemaligen Sowjetunion herumschlagen. Dies hat sich auch in "Nuclear Strike" nicht geändert - grössenwahnsinnige Despoten sterben eben niemals aus. Diesmal wird die Strike-Organisation unter der Leitung von General Earle durch den Diebstahl eines Atomsprengkopfes aus einer Wiederaufbereitungsanlage in Weißrussland zum Eingreifen gezwungen. Mit einem bis an die Flügelspitzen bewaffneten Helikopter heftet ihr euch nun an die Fersen des Täters und startet euren Kampf gegen die nukleare Bedrohung im asiatischen Raum.

Der Spieler hat an verschiedenen Schauplätzen Kampagnen zu absolvieren, die in zahlreiche Missionen unterteilt sind. Neben so profanen Aufgaben wie der Befreiung von Gefangenen, dem zerstören gegnerischer Raketenboote, Hubschrauberstaffeln oder ähnlich militanten Gerätschaften, muss z.B. auch ein Bus voller Diplomaten(unter denen sich auch der amerikanische Präsident befindet) eskortiert werden. Bei manchen Einsätzen spielt der Zeitfaktor eine große Rolle. Der Adrenalin-Pegel steigt, wenn ihr die Flucht von Dschunken und das Vorrücken von Feindverbänden vereiteln müsst, oder Schützenpanzer des Gegners davon abgehalten werden sollen, ein bestimmtes Gebäude zu erreichen. Immerhin steht euch als tatkräftige Unterstützung ab und zu ein Co.Pilot - u.a. ein Söldner, eine Wiederstandskämpferin, oder die Strike-Mitarbeiterin Andrea Grey - zur Seite. Diese Person wird an Landeplätzen abgesetzt und greift dan selbstständig in den Handlungsverlauf ein. So öffnet euer Kompagnon die Tore einer Raketenabschussanlage oder schnappt sich einen herrenlosen Panzer, mit dem er feindliche Einheiten eliminiert. Das jederzeit aufrufbare SMFD(Super Multi-Functional Display) repräsentiert während einer Kampagne euer Informationszentrum, über das alle wissenswerte Daten wie Missionsziele, Standorte von Verbündeten, gegnerische Stellungen, Lageberichte etc. ebenso zugänglich sind, wie eine große Übersichtskarte des jeweiligen Einsatzgebietes. Auf Wunsch werden sogar Videoclips zu den einzelen Themen abgespielt. Damit ihr nicht bei jeder orientierungsphase auf das SMFD zugreifen müsst, lässt sich zur normalen Bildschirmansicht ein spezielles HUD (Heads Up Display) hinzuschalten, in das u.a. eine Karte implementiert wurde - ein praktisches Feature, das man beim Vorgänger "Soviet Strike" vergeblich suchte.

Für den erfolgreichen Abschluss einer kompletten Kampagne stehen drei Versuche zur Verfügung. Falls ihr scheitert, müsst ihr auch die bis dato bereits erledigten Missionen erneut durchlaufen. Es empfiehlt sich deshalb, öfter auf wichtige Anzeigen wie Spritverbrauch, Panzerung und Bewaffnung zu achten, damit nicht mitten im Gefecht eure Ressourcen zu Neige gehen. Zum Glück lässt sich in dem jeweiligen Einsatzgebiet Nachschub in Form von Treibstoffbehältern, Munition und Panzerungskisten mit Hilfe des SMFD´s lokalisieren und bei Bedarf automatisch per Seilwinde an Bord hieven. Die Kampfhandlungen werden allerdings nicht nur aus der Luft bestritten. Obwohl der Spieler meist mit diversen Helikopter-Typen(Cobra, Super Apache oder Super Commanche) durch die Gegend fliegt, bekommt er darüber hinaus in ein paar Spielabschnitten die Gelegenheit, einen Abrahams-Panzer, einen Harrier-Jet und sogar ein Hovercraft zu steuern. Abwechslung wird also nicht nur bei mannigfaltigen Einsatzkommandos großgeschrieben. Auch mit optischen Reizen geizt EA´s PC-Stike nicht. Das jeweilige Terrain besticht durch seinen fotorealistischen Look und die datailierten Polygon-Objekte. Besondere Augenweide sind die spektakulären pyrotechnischen Effekte: Werden z.B. Gebäude oder Vehikel beschossen, oder mit Raketen bombadiert, fliegen sie von einer atemberaubenden Explosion begleitet in die Luft und brennende Trümmer regnen zu Boden. Verfeht ein MG-Salve dagegen ihr Ziel, wirbeln die Einschläge auf dem Boden den Staub auf.


Meine Meinug:
"Nuclear Strike" beinhaltet letztendlich alles, was dem Liebhaber von beinharten Action-Spielen Freude bereitet und weiß zudem mit seiner optischen Präsentation auf ganzer Linie zu überzeugen. Selten wird man mit einer derart imposanten Grafik und solch beeindruckenden Explosionen verwöhnt, wobei sich beinahe jedes einzelne Objekt auf dem Bildschirm in seine Einzelteile zerlegen lässt. Die zahlreichen Missionen sowie die diversen Fortbewegungsmittel, die man im Laufe der Kampagnen steuern muss, lassen so schnell keine Langeweile aufkommen. Aufgrund des selbst in der leichtesten Stufe recht anspruchsvollen Schwierigkeitsgrades wird man an den komplexen Kampagnen des weiteren eine Weile zu knabbern haben. Hat man bereits begeistert den Vorgänger "Soviet Strike" gespielt, wird man sicherlich auch an "Nuclear Strike" gefallen finden. Ich frage mich allerdings, ob das auf reakistisch getrimmte Ambiente und das Eliminieren von kleinen Pixelmännchen bei allen auf so viel Gegenliebe stoßen wird.


Systemvoraussetzungen:

Minimum: P100, 16 MB RAM, 4x CD-ROM, 2 MB Grafik
Empfohlen: P166, 32 MB RAM, 8x CD-ROM, 3Dfx
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Betriebssystem:Sonstige
Grafik:Grafik von Nuclear Strike  Action PC Spiel: 4,0 gut
Sound:Sound von Nuclear Strike  Action PC Spiel: 4,0 gut
Steuerung:Steuerung von Nuclear Strike  Action PC Spiel: 4,0 gut
Spielanleitung:Spielanleitung von Nuclear Strike  Action PC Spiel: 4,0 gut
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Nuclear Strike  Action PC Spiel: 4,0 hoch
Wird langweilig:Wird langweilig von Nuclear Strike  Action PC Spiel: 5,0 nie
Diese Meinung basiert auf:Verkaufsversion
Geeignet für Spieler ab:nicht an bestimmtes Alter gebunden
traxdata

Ballern was das Zeug hält ?

ein Testbericht von 2002-10-14 13:21:53 vom 14.10.2002
Empfehlung: ja
Hallo,

in meinem heutigen Bericht soll es um ein wirklich schon sehr altes Spiel gehen was ich in meinem Archiv gefunden habe und es trotz des Alters noch einmal vorstellen möchte. Dabei handelt es sich um ein Spiel das vile Aktion verspricht. Ich will klären ob dieses Versprechen auch gehalten werden kann. Nun aber genug mit der Vorrede. Es geht dabei um das Spiel

***
Nuclear Strike
***

Die Geschichte des Spieles ist einfach erklärt. Auf der Welt glimmen immer mehr kleine Konflikte auf und die Aufgabe des Spielers soll es sein diese unter Kontrolle zu halten. Richtig interessant wird es aber erst als ein Wahnsinniger die Welt mit einer atomaren Gefahr bedroht. So soll man mit Hilfe von einiger moderner Technik und viel Kriegsgerät verhindern, das ein Verrückter die Welt mit Hilfe einer Atombombe in Schutt und Asche legt. So das war die kurze und knappe Geschichte auch schon und genau an diesem Punkt setzt das Spiel ein. Ein paar Worte zur Geschichte möchte ich noch sagen. Sicherlich klingt das alles in der heutigen zu real als das ich diese Geschichte als Spaß abtun könnte. Gut das Spiel stammt aus dem Jahre 98 und so werde ich keine Punkte abziehen, weil auch EA diese Entwicklung sicher nicht besehen konnte.

Nun aber zu dem Spiel selber. Also man wird zuerst ein wenig eingewiesen in die Lage auf der Welt du sofort wird klar das ein Einsatzgebiet der südostasiatischen Dschungel werden wird. Nachdem man also seine Missionsziele erklärt bekommen hat so macht man sich mit Hilfe eines Hubschraubers auf den Weg diese zu erfüllen. Aber halt in den ersten Missionen ist es ein Hubschrauber im weiteren Verlauf des Spieles kann man auch noch mit Panzern oder Hoovercraft und weiteren Fahrzeugen sein Können unter Beweis stellen. Jedes Fahrzeug sieht man in isometrischer Perspektive, was einen sehr guten Überblick über das Schlachtfeld gibt.
Die Missionen können Rettungsaktionen oder sogenannte Search and Destroy (Suche und Zerstöre) – Aufgaben enthalten. Das ist sicher sehr abwechslungsreich und wird auch nicht sonderlich schnell langweilig. Was mir allerdings sehr negativ aufgestoßen ist, das man Zivilisten töten kann und ganze Dörfer, auch ohne Bedrohung in Schutt und Asche legen kann, ohne das ich sich auch nur jemand daran stört. So gibt es weder Minuspunkte noch irgendwas anderes. Man hätte sicher etwas gegen diese reine Abschlachterei tun können. Auch leidet der Spielspaß etwas darunter denn man muß keine Entscheidung treffen, die sich um schießen oder nicht schießen dreht. So ist es ja egal was getroffen wird wenn man auf den Knopf drückt. Wie ihr schon sehr ist das ein großer Minuspunkt der mir sehr aufgefallen ist und den ich nicht für gut empfinden kann, allen Realismus zum Trotz.

Ein weiteres Manko ist die Steuerung. Ja werden jetzt einige sagen das Spiel ist ja schon alt, doch auch 1998 gab es schon Steuerungen die intuitiv zu bedienen war. Nicht ganz so ist es bei diesem Spiel. Also ich habe wieder einmal sehr lange gebraucht auch jede Funktion zu finden. Nicht ganz unschuldig ist die unsinnige Anordnung der Funktionen auf der Tastatur. Also auch hier wird eine lange dauernde Anpassung an die eigenen Bedürfnisse nötig. Vorteilhaft ist das diese Belegung abgespeichert wird. Auch die Steuerung mit der Maus brachte bei mir den gewünschten Erfolg, denn diese ist viel zu fein abgestimmt und lässt sich nicht verändern. So komme ich zur Überzeugung das hier etwas bessere Abstimmung von Nöten gewesen wäre.

Nun noch ein paar Worte zur Grafik. Sicher wenn man auf da Erscheinungsdatum schaut weiß man das man nicht allzuviel zu erwarten hat. Das dachte ich auch, aber ich wurde positiv überrascht. Dank 3dfx Unterstützung bekommt man eine ordentliche Grafik geboten, die schön sanft scollt. Selbst ohne dieses sogenannte Antianalysing kann man sich auf ordentliche Effekte freuen. Also hier ein klares Plus für EA, denn ich möchte ja nicht das Alter des Spiels vergessen. Besonders sehenswert sind die Zwischensequenzen, die zum Teil noch an heutige Spiele dieser Art heranreichen.

Der Sound ist so wie man ihn sich vorstellt. So kann man die Rotoren hören, aber auch Explosionen, zusammenbrechende Häuser und eben Menschen. Das ist wirklich sehr realistisch und auch hier kann ich nicht meckern auch wenn es sicher schon besseren gibt.

Die Computergegner sind zum Teil wirklich blöd. So schießen sie zwar immer auf das jeweilige Fahrzeug, doch sie gehen nicht in Deckung wenn zurück geschossen wird oder sie rennen noch nicht einmal weg. Nun diese KI kann ich getrost dem Alter zuordnen.

Im Gesamteindruck kann ich dieses Spiel leider nicht den Klassikern zuordnen. Sicher es sorgt für eine recht lange Zeit für Kurzweil, doch die angesprochenen Mankos machen dieses Spiel nicht zu einem Meilenstein der Spielegeschichte, jedenfalls nicht für den PC.

Sonstiges
Systemanforderungen
Win95
Intel, K6 mit 133 MHz
16 MB Ram
115 MB Festplattenplatz
4 – Speed CD – Rom
DirectX

So dann möchte ich den Beitrag beenden und das mit dem Hinweis, das sich die Anschaffung dieses Spiels nur für Fans des Genres oder Hardcoresammler lohnt.

CU Traxxdata

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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-3 von 3 Testberichten über Nuclear Strike
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