Oleander
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Testberichte Oleander

 Gartenpflanze
4.7 von 5
Platz 268 in der Kategorie "Gartenbäume & Zierpflanzen".
Bewertung: Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.7 von 5
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Oleander Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.7 von 5
von 60% aller Autoren empfohlen (6/10).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • tolle Pflanze, blüht den ganzen Sommer, relativ pflegeleicht, kaum anfällig
  • wunderschön, pflegeleicht
  • Aussehen
Nachteile/Kritik
  • giftig, braucht viel Wasser
  • giftig
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catmother

Ideales Material für die angehende Giftmischerin

ein Testbericht von 2004-05-18 12:26:34 vom 18.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: tolle Pflanze, blüht den ganzen Sommer, relativ pflegeleicht, kaum anfällig...
Nachteile/Kritik: giftig, braucht viel Wasser
Als ich letztens über meine liebste und schönste Pflanze zu Hause, die Bougainvillea berichtet habe, erwähnte ich auch, wie ich dazu kam – nämlich durch Pflanzentriebe, die wir von Kreta mitgebracht hatten. Die zweite Errungenschaft, die von dort herrührt, ist mein Oleander. Schon immer war ich ganz neidisch auf das fast 2 m große Prachtstück auf dem Balkon meiner Mutter. Und so hat sie mir aus den geschmuggelten Trieben eine neue gezogen (ihr wißt ja, bei meiner Mutter kriegen sogar noch Stuhlbeine Wurzeln).


** Herkunft **
Die lateinische Bezeichnung lautet Nérium L.
Der Name der Pflanze wurde vom griechischen Wort nérion abgeleitet, was „naß“ bedeutet und darauf hinweist, daß diese Pflanze vor allem an feuchten Standorten ihrer Heimat vorkommt.

Die Gattung umfasst 3 Arten, die wiederum haben inzwischen weit mehr als 40 Sorten mit den verschiedensten Farbgebungen. Man findet sie vom Mittelmeergebiet, wo sie sicher schon jedem von uns mal aufgefallen ist, bis ins subtropische Asien.


** Die Pflanze **
Nérium sind immergrüne Sträucher mit schmalen, ledrigen Blättern. Die Blüten, die in endständigen Trugdolden wachsen, sind das eigentlich schöne an dieser Pflanze. Hier unterscheidet man einfache oder gefüllte Blüten, wobei die gefüllten häufiger duften, die rosa, rot, weiß, gelb, selten sogar gestreift sein können.

Die bekannteste Sorte ist der Nérium oleánder. Oleander bedeutet „Ölbaumrose“ und wurde im Mittelmeergebiet bereits vor 1550 eingeführt.
Eine weitere Sorte ist Nérium oleánder Varietatum, ein Kultivar, dessen Blätter am Rand breit und unregelmäßig gezeichnet sind.

Mein eigenes Exemplar ist ein normaler Nérium oleánder, oder auch kurz Oleander, mit schönen, aber nur einfachen rosa Blüten. Irgendwann gelingt es mir sicher mal, einen gefüllten mitzubringen.


** Pflege **
Die Pflege des Oleander ist gottseidank nicht ganz so anspruchsvoll wie bei der Bougainvillea.
Dieser reichblühende Strauch, der durchaus mittlere Baumhöhe erreichen kann, eignet sich besonders für helle, luftige Räume. Oft wird er deshalb im Treppenhaus gehalten. Während der Sommermonate stellt man ihn jedoch am besten auf die Terasse, in den Garten oder auf den Balkon.
Der Oleander liebt generell viel Licht, ständig frische Luft und im Sommer möglichst volle Sonne an einem geschützten, warmen Ort.

Meine Pflanze steht den Winter über im Treppenhaus am Fenster. Dort ist es zwar manchmal sehr kühl, aber da sie Temperaturen bis knapp über den Gefrierpunkt durchaus verträgt, ist das kein Problem. Ich muß nur darauf achten, daß wir nie richtigen Frost im Haus haben, was aber nun wirklich höchst selten vorkommt. Dabei sollte man aber auch das Gießen nicht vergessen; mäßige Ballenfeuchte ist ausreichend.
Wenn der letzte Frost vorbei ist, stelle ich ihn dann hinaus in den Hof, wo er bis zu den ersten kalten Nächsten im Herbst stehen bleibt. Dort kommt eben seine Blütenpracht am ehesten zur Geltung und auch die anderen Hausbewohner können sich an dem Anblick freuen.
Dieses Jahr hatte er bereits Anfang Juni die ersten Blütenstände, von denen einige noch jetzt zu sehen sind. Aber er hat auch kräftig ausgetrieben und an den Triebspitzen bilden sich schon neue Blüten. So wird er vermutlich noch ein zweites Mal blühen.

Oleander braucht generell viel Wasser. Vor allem in der Wachstumsphase im Sommer muß er reichlich gewässert werden. Dabei schadet zeitweilig im Untersatz stehendes Wasser aber nicht.

Und: der Oleander sollte regelmäßig gedüngt werden. Vor allem im Sommer muß man dem Wasser alle 1 bis 2 Wochen einen Volldünger hinzufügen. Günstig ist auch Düngergranulat, das sich durch das Gießwasser nach und nach auflöst und so seine Düngung schubweise abgibt. Aber diesem Mittel stehe ich immer kritisch gegenüber. Wenn die Sonne auf die Erde und den Dünger brennt, ist das sicher nicht so gut. Außerdem könnten meine Katzen auf die Idee kommen, daran zu knabbern. Ich nehme also immer flüssigen Dünger ins Gießwasser.

Da Oleander sehr kräftig und schnell wächst – meiner hat es seit der Bewurzelung der Triebe vor drei Jahren schon auf eine stattliche Höhe von 1,20 m gebracht – sollte man ganz große Pflanzen zurückschneiden. Das geschieht am besten im Frühjahr, denn für einen reichlichen Blütenansatz soll man die Triebe im Herbst ausreifen lassen. Jährliches Rückschneiden, wie z. B. bei der Engelstrompete, ist nicht notwendig.


** Schädlinge **
Auch solche robusten, hartblättrigen Pflanzen wie der Oleander kann von Schädlingen befallen werden. Auch wenn mein eigener bisher – dreimal auf Holz geklopft – noch keinen unliebsamen Besuch hatte, will ich euch einiges aufzählen. Das sind aber alles theoretische Erkenntnisse, die ich zum Teil aus dem Internet habe.
Blattläuse – kleine grüne oder schwarze Viecher, die sich rasant vermehren, den Blättern den Saft aussaugen und alles klebrig hinterlassen. Sie bekämpft man am schnellsten mit Brennesseljauche oder Insektiziden.
Schildläuse – Läuse mit einem braunen, harten Schild. Sie sehen bald aus wie die Pocken auf Muscheln (bin halt Taucher). Bei geringem Befall kann man sie ablesen, aber sonst ist nur Insektizid wirksam.
Spinnmilben – die kleinen, roten Milben erkennt man oft nur mit der Lupe; ein anderes Zeichen sind feines Spinngewebe an den Blattachsen. Insektizide nehmen.
Grauschimmel und Rußmehltau – treten häufig bei zu hoher Luftfeuchtigkeit auf. Erkennbar am schimmeligen Aussehen oder schwarzen Belag von Blüten oder Blättern. Bessere Frischluftzufuhr schaffen.
Ascochyta – Pilzerkrankung, bei der die Triebe und Blätter einfach vertrocknen. Oleanderkrebs – verursacht Flecken auf den Blättern bis hin zu Geschwüren.

Genauere Auskunft über diese Krankheiten bzw. Schädlinge findet man auf der Seite http://people.freenet.de/Oleanderfee/Nerium6.htm.



** Vermehrung **
Eine Vermehrung kann durch Stecklinge erfolgen. Dazu schneidet man wenig verholzte Triebe unter der zweiten Blattspitze ab, stellt sie in ein Glas mit nicht zu viel Wasser und harrt der Dinge, die da kommen. In der Regel treiben die Wurzeln schon nach wenigen Monaten aus. Ich selbst habe das erfolgreich praktiziert, als mit eine große Engelstrompete auf den Oleander gekippt ist und einen Trieb abgeschlagen hat. Nun steckt er im Topf mit der Mutterpflanze.


** Umtopfen **
Umtopfen sollte man junge Exemplare jährlich, ältere nach jeweils 3 bis 4 Jahren. Erde ist keine besondere nötig. Das Substrat kann aus nährstoffreicher Garten- oder Einheitserde bestehen, allerdings mit einem reichlichen Lehm- und Sandanteil.
Vor allem die Töpfe aber sollten nicht zu klein sein. Ich merke das jeden Sommer bei meinem eigenen Oleander: wenn der Topf zu klein ist, wird er bei jedem Windstoß umgestoßen, denn die langen Triebe bieten schon ganz schön Widerstand im Wind.


** Besonderheit: Gift! **
Der Oleander zählt zu den Hundsgiftgewächsen. Alle Pflanzenteile sind giftig, wobei der Gehalt in den verschiedenen Pflanzenteilen unterschiedlich ist. Sie enthalten Glukosid, das zu Herzrhytmusstörungen, bei Überdosis sogar zu Herzlähmung führen kann.
Zwar ist die Pflanze so bitter, daß einen der Genuß schon von vornherein abschreckt, aber man sollte Kinder trotzdem warnen oder sich diese Pflanze erst gar nicht anschaffen.

Ich habe mal einen Krimi gelesen, bei dem getrocknete Blüten zerstoßen und zermahlen in eine Arznei gemischt für einen Mord verwendet wurde – das zumindest habe ich immer im Hinterkopf. Man weiß ja nie, wozu man diese Information mal braucht.


** Mein Fazit **
Wie schon die bereits beschriebene Bougainvillea verbreitet der Oleander ein besonderes, südländisches Flair auf Balkon, Terrasse und im Garten. Es sind relativ pflegeleichte Pflanzen, die jedoch wegen ihres hohen Wasserbedarfs nicht für Leute geeignet sind, die selten zu Hause sind.

Ich werde mir jedenfalls noch mal eine andere Farbe mitbringen, wenn ich das nächste Mal im Süden bin.
...
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star52

Und sie wächst und wächst und wächst...

ein Testbericht von 2003-07-16 15:32:21 vom 16.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Aussehen...
Nachteile/Kritik: -
Hi !!

Heute soll mal wieder ein Bericht von mir kommen, in dem es um eine Blume geht. Wie ihr ja wisst schreibe ich sehr gerne über Blumen und am liebsten über sehr schöne Blumen. Heute geht es um

OLEANDER (Nerium)

Den Namen werden viele von euch bestimmt schon mal gehört haben, aber wie die Blume aussieht wüssten die meisten wohl nicht ohne das Bild oben links. Mir selber erging es ja auch nicht anders. Bei uns steht der Oleander schon viele Jahre auf Terrasse, aber irgendwie bin ich erst in diesem Jahr hinter gekommen wie die Blume heißt. *lol* Liegt wohl daran, das ich mich vor ein paar Jahren noch nicht so für Blumen interessiert habe.


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AUSSEHEN
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*Blüte*
Die Blüte vom Oleander hat meiner Meinung nach sehr viel Ähnlichkeit mit den Blüten von Alpenrosen, oder auch Rhododendron genannt. Eine Blüte besteht aus ca. 5-6 Blütenblättern, die ca. 2,5-3cm lang sind. In der Mitte ist dann noch was, woran sich die Bienen erfreuen können, der Blütenstaub. Bei vielen Blumen kann man diesen ja nicht sehen, beim Oleander aber schon. Oleander blüht in den Farben rosa, weiß und rot.

*Blätter*
Die Blätter vom Oleander sind dunkelgrün und länglich, ca. 5-6cm lang. Aber vorsichtig, die Blätter sollte man nach Möglichkeit nicht berühren und ansonsten sofort die Hände waschen, da sie giftig sind. Einige hier bei Ciao meinen zwar das die ganze Blume giftig ist, aber ich habe einen Gärtner gefragt und der sagte mir das es nur die Blätter sind.


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GERUCH
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Oleander riecht einfach nur schön. Wie gesagt, wir haben Oleander auf der Terrasse stehen und man riecht ihn schon aus weiter Entfernung.


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VERWENDUNG
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Oleander kann man ausschließlich im Blumentopf oder in Kübeln verwenden. Finde es ein bisschen schade, dass man ihn nicht mit in die Blumenbeet pflanzen kann, da er dort wahrscheinlich auch eine gute Figur abgeben würde. Aber na ja, Topfblumen sind doch auch was schönes.


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STANDORT
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>Oleander sollte an einem sonnigen Platz wachsen. Aber es ist auch nicht gut, wenn Oleander den ganzen tag über von der Sonne beschienen wird. Am besten man sucht sich einen halbschattigen Platz. Oder ihr machte s so wie wir. Bei uns scheint am Morgen noch nicht die Sonne auf die Terrasse, die kommt erst gegen Mittag. Also wird der Oleander nur die Hälfte des Tages von der Sonne beschienen und das scheint auch sehr gut zu sein, denn unser Oleander wächst und wächst und wächst, wobei wir auch schon gleich beim nächsten Thema wären.


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UMPFLANZEN
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Wenn euer Oleander dann auch so gut wächst wie unserer, dann ist es auch bald mal an der zeit ihn umzupflanzen. Woran ihr das sehen könnt? Ihr müsst einfach mal gucken wie groß die Wurzeln sind und wenn ihr dann seht das der Topf für die Wurzeln so langsam aber sicher zu klein wird, dann nehmt ihr einfach einen größeren Topf füllt diesen mit einfacher Blumenerde und setzt den Oleander dort hinein.


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WUCHSHÖHE
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Oleander bleibt nicht gerade klein. Bei guter Pflege (dazu gleich mehr) kann sie eine Höhe von bis zu 75cm erreichen. Unser Oleander ist nun schon einige Jahre alt und hat auch schon eine stolze Größe von einem halben Meter erreicht. Kümmert man sich aber nicht so gut um die Blume, dann wird so natürlich auch nicht so groß.


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PFLEGE
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So viel muss man sich um Oleander eigentlich nicht kümmern. Wenn man sie regelmäßig gießt und sie genügend Sonne bekommt, dann ist Oleander ein sicherer Blüher. Das einzige was man aber noch beachten muss, dass man sie im Winter ins haus holt, wenn sie z.B. auf Terrasse oder anderswo draußen steht. Denn lässt man sie draußen stehen, dann wird man vom Oleander im nächsten Jahr wohl nichts mehr haben, weil sie zerfroren ist. Wir haben ein kleines „Kaminzimmer“ indem unser Oleander immer den Winter verbringt. Der Raum sollte auf jeden Fall nicht zu kalt sein, sondern eine angenehme Wärme haben.


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BLÜTEZEIT
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Oleander blüht das ganze Jahr über. Das finde ich auch ganz besonders toll an der Blume, denn die meisten anderen Blumen blühen ja immer nur ein paar Monate, was beim Oleander anders ist. An seinen Blüten kann man sich das ganze Jahr über erfreuen.


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FAZIT
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Also ich kann euch nur empfehlen euch Oleander ins Haus oder in den garten zu holen. Auch wenn der Preis etwas hoch ist lohnt es sich wirklich. Denn man hat ja sehr viele Jahre etwas von der Blume und sie blüht ja auch noch das ganze Jahr über.

Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen !! Sollte ich was wichtiges vergessen haben, könnt ihr mir das ja in einem Kommentar sagen !!

Wünsche euch allen noch einen schönen Tag !!

Liebe Grüße
star52
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Haggia

Südliches Flair auf der Terrasse!

ein Testbericht von 2003-07-07 14:57:03 vom 07.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: wunderschön, pflegeleicht...
Nachteile/Kritik: giftig
Da meine Terrasse ja nun mehr Baustelle als Erholungsplatz ist mussten natürlich auch alle Pflanzen weichen! Nun, das sind nicht gerade wenige. Ich habe mir mal den Spaß gemacht und gezählt wie viele Töpfe ich weggeräumt habe! Es waren genau 67! Man soll gar nicht glauben, dass doch so viele Pflanzen bei mir gedeihen!

Na, auf jeden Fall war auch ein Oleander darunter, den ich heute mal zum Hauptdarsteller meines Berichtes machen möchte.

Geschichtliches und Ursprung:
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Seine Beliebtheit lässt sich bis ins Altertum zurückverfolgen. Bereits im vorigen Jahrhundert waren mehr als 30 Sorten bekannt, heute ist das Sortiment nahezu unüberschaubar groß und umfasst alle Farbschattierungen in gefüllt und einfach blühenden Formen.

Der Oleander ist im Mittelmeergebiet und im Orient verbreitet. Ähnlich unseren Weiden begleitet er dort häufig Fluß- und Bachläufe, Standorte, an denen die Wurzeln auch in Trockenzeiten noch eine gewisse Feuchtigkeit im Untergrund vorfinden. Da alle Teile des Oleanders giftig sind, ist im Umgang mit dieser Kübelpflanze Vorsicht geboten.


Beschreibung:
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Der Oleander wächst in Strauchform und manchmal auch als kleiner Baum. Seine rosa- bis pinkfarbenen Blüten wachsen zu mehreren an einem Stängel und haben 5 Blütenblätter. Sie erscheinen von Juli - September.
Die ledrigen Blätter sind sehr schmal und etwa 10-15 cm lang, sie stehen gewöhnlich zu dritt in einem Quirl. Die Pflanze wächst bis zu 6 m hoch. Er zählt zu den Hundsgiftgewächsen.

So prächtig wie in seiner mediterranen Heimat blüht der immergrüne Strauch bei uns allerdings nur in sonnigen, warmen Sommern. In verregneten mit kühlen Tagen versagt er – eine Tatsache, die man akzeptieren muss.


Standort und Pflege:
********************

Je heißer und sonniger, desto besser für Oleander. Der Oleander bevorzugt, lehmige, kräftige Erde. Junge Pflanzen müssen jährlich umgetopft werden, bei ausgewachsenen Exemplaren sollte man alle paar Jahre den Ballen verkleinern und mit frischer Erde auffüllen.

Düngen sollte man von April bis August alle 1-2 Wochen mit Volldüngerlösung um eine gute Knospenbildung zu erreichen.


Überwinterung:
**************

Hell, luftig und kühl. Fröste unter -5 Grad schaden den Blütenknospen. Was natürlich auch sehr wichtig ist, das Gießen nicht vergessen! Das ist leider mein großes Problem, beim Überwintern von Kübelpflanzen. Jedoch ist der Oleander ja auch eine problemlose Pflanze und ein starker Rückschnitt, lässt ihn dann im Frühjahr wieder neu austreiben.

Gift:
*****

Vor allem in den Blättern wild wachsender Pflanzen befinden sich herzwirksame Glykoside. In den im Handel üblichen Zuchtformen ist der Glykosidgehalt deutlich reduziert.
Getrocknete Blätter sind nahezu halb so giftig wie frische Blätter.

Die Vergiftungssymptome sind Kopfschmerzen, Erbrechen, Durchfälle und Krämpfe. Die Glycoside bewirken Herzrhythmusstörungen, was bei entsprechend starker Vergiftung auch zum Tod durch Herzlähmung führen kann.
Die Wirkung des Giftes (wilder Pflanzen) gleicht dem des Roten Fingerhutes .
Teilweise kommt es auch bei Berührung der Pflanze zu Reaktionen der Haut. Der Milchsaft kann durch Wunden in die Haut eindringen und so zu Vergiftung führen.
Starke Vergiftungen sind selten, da die Pflanze einen stark bitteren Geschmack hat und die Giftstoffe daher schnell ausgebrochen werden. Alle Pflanzenteile sind giftig.

Wie bei allen giftigen Pflanzen wird auch der Oleander in der Medizin eingesetzt. In der Homöopathie nutzt man seine Wirkung bei Schädigung und Schwäche des Herzmuskels, Angina pectoris, Ödemen sowie bei Magen- und Darmentzündungen.

Fazit:
*****

Der Oleander ist wie fast alle meiner Pflanzen eine sehr pflegeleichte. Außer seiner täglichen Wasserdosis benötigt er nur ab und an mal ein wenig Dünger. Dieses Problem habe ich mit ein paar Körnern Blaudünger recht einfach gelöst. Sie lösen sich bei jedem Gießen mehr auf und geben so immer etwas Dünger ab.

Von der Optik her ist der Oleander nur zu empfehlen. Der große Busch ist auf jeden Fall eine Augenweide für jede Terrasse. Schade ist, wenn bei uns der Sommer mal nicht so ausfällt, wie gewünscht. Dann schwächelt leider auch die Blütenpracht des Oleanders.

Wie fast alle prächtigen südländischen Pflanzen ist leider auch der Oleander giftig. Daher für Eltern mit kleinen Kindern nicht sehr geeignet. Wer ihn aber dennoch nicht abgeben möchte kann ihn ja, vorübergehend mal an einen kindersicheren Ort stellen.

So bis zum nächsten Tipp eurer
Hobbygärtnerin

Haggia
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Kommentare
Iris1979
Iris1979, 01.07.2008
Super Bericht. LG Iris
Striker1981
Striker1981, 31.01.2008
SH ..mfg STRIKER
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Schönheit aus dem Süden !

ein Testbericht von 2003-06-17 08:12:39 vom 17.06.2003
Empfehlung: ja
Als wir vor einigen Jahren unseren Garten anlegten, war uns klar, dass er möglichst viele unterschiedliche und vor allem heimische Gewächse enthalten sollte. Die bieten Kleintieren, Insekten und Vögeln Schlupflöcher, Nistplätze und auch Möglichkeiten zum Überwintern. An das Pflanzen eines Oleanderstrauches hatte ich bis dahin nie gedacht. Erst als wir durch die Außenanlage einer Gärtnerei spazierten und einen Oleanderbusch sahen, entschlossen wir uns auch solch ein Gewächs in unserem Garten anzupflanzen. Ich war allerdings nicht überzeugt davon, dass er wachsen würde, denn mit Oleander verband ich bis dahin nur ein sonniges Mittelmeerklima. In den wärmeren und südlicheren Regionen ist er eigentlich heimisch und gedeiht dort sogar an Straßenrändern, üppig und prachtvoll. In unserem eher rauen Klima, würde er spärlich verkümmern, dachte ich. Doch da uns die Pflanze einfach gefiel und der Gärtner uns auch noch einige Informationen zur Haltung und Pflege mit auf den Weg gab, versuchten wir unser Glück und das des Oleanderstrauches, und nahmen ihn mit. Nun steht er schon drei Jahre in unserem Garten und hat eine stattliche Höhe erreicht.

Aussehen und Duft:
_________________

Das Schöne an dem Oleander ist, dass er seine Blätter auch im Winter behält. Er ist ein immergrüner Strauch und erfreut uns auch in der tristeren Jahreszeit mit dem dunklen Grün seines Blattwerks. Die Blätter sind kräftig grün gefärbt und glänzend. Sie sind recht lang und spitzzulaufend und sehen wirklich dekorativ aus. Der Oleander wird sehr buschig und kann durchaus eine Höhe von ca. 3m erreichen. Die Blüten haben ungefähr einen Durchmesser von 5cm. Den Oleander gibt es in verschiedenen Farben. So findet man ihn in weiß, rosa, rot und gelb. Die Blütenkelche sind einmal dicht mit Blütenblättchen gefüllt oder sie sind ungefüllt. Immer neue Züchtungen haben die Auswahl der Farben und Arten gesteigert. Der ausladende Busch ist ein Blickfang in jedem Garten. Während der Blütephase gibt der Oleander wirklich alles und blüht unentwegt und fleißig, so lange man ihn dabei auch unterstützt.
Unser Oleander duftet kaum. Wer einen intensiven Blütenduft erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Unsere Oleanderart ist ziemlich duftarm. Doch es soll Sorten geben, die einen zarten und feinen Duft abgeben. Wer das wünscht, sollte sich besser in einer Gärtnerei beraten lassen.


Pflege und Überwintern

Der Oleander ist im Grunde eine anspruchslose Pflanze und braucht keine besondere Pflege. Nicht mehr als andere Blumen auch. Das einzige was er einem wirklich nicht verzeiht ist langanhaltende Trockenheit. Vor allem dann, wenn er in Kübeln oder Töpfen gepflanzt wurde. Seine Wurzeln haben dann nicht die Möglichkeit das in der Erde befindliche Wasser zu erreichen und so muss man ihn sehr oft gießen. Bei ihm schadet auch ein Zuviel nicht. Während andere Pflanzen bei Staunässe verkümmern, verträgt er ein feuchtes Fußbad sehr gut. Den regelmäßigen feuchten Guss dankt er uns mit einer lang währenden Blütenbildung. Um seine Kraft zu unterstützen, sollte man ihn in der Blütezeit regelmäßig. Alle vierzehn Tage eine Flüssigdüngerzugabe ins Gießwasser hat bisher immer ausgereicht. Ich habe bei der Auswahl des Düngers kein spezielles Produkt gekauft. Auch ein preiswerter Hersteller reichte meinem Oleander völlig.

Ein weiter Punkt, den man beachten sollte, ist das rechtzeitige Entfernen der Blüten. Manchmal finde ich es schade, die Blüten schon abzuschneiden. Doch sobald ich eine neue Knospe entdecke, schneide ich die Alte ab. So bekommt die junge Blüte die ganze Kraft und kann sich voll entfalten.

Ins Freie gepflanzt hat der Oleander keine Probleme zu überwintern. Doch wächst er in Kübeln oder großen Töpfen bekommt er Schwierigkeiten wenn die Minustemperaturen beginnen. Dann sollte man ihn lieber an einen hellen kühlen Ort stellen. Das Giessen fällt während dieser Ruhepause sehr mäßig aus. Gute Plätze zum Überwintern sind natürlich Gartenhäuser, helle Kellerräume oder auch eine Garage, sofern es dort nicht stockdunkel ist. Im Frühjahr, wenn es keine Nachtfröste mehr gibt, kann er wieder auf die Terrasse oder den Balkon platziert werden. Jetzt ist auch die Zeit des Umtopfens gekommen, wenn es wirklich nötig ist. Allzu schnell braucht man ihn nicht umzutopfen. Wenn die Wurzeln nicht mehr genügend Platz in der Erde haben, um sich zu entfalten, ist es wohl Zeit, ans Umtopfen zu denken. Dazu kann man ganz normale Blumenerde nehmen. Und natürlich den Blumentopf eine Nummer größer wählen.

Bei vielen Pflanzen ist ein radikaler Rückschnitt im Herbst oder Frühjahr unbedingt nötig. Wir schneiden unseren Oleander aber nur mäßig zurück. Man muss bedenken, dass sich die neuen Knospen an den Trieben des Vorjahres bilden. Sind diese Triebe aber entfernt wird die Blütenbildung schlecht ausfallen. Bei der Hortensie ist es übrigens ebenso. Doch das nur nebenbei.


Standort:


Da der Oleander die Wärme liebt steht er auch am besten richtig sonnig. Er verträgt sie sehr gut, muss nur oft gegossen werden. Wir haben unseren Oleander damals so gesetzt, dass er ab 11Uhr vormittags von den ersten Sonnenstrahlen getroffen und dann den ganzen restlichen Tag von der Sonne verwöhnt wird. Es ist nicht immer möglich, ihm solch einen optimalen Standort zu geben. Der Oleander verträgt auch noch eine halbschattige Lage. Doch dann lässt seine Blütenbildung leider etwas nach, was bei dieser schönen Blüte wirklich schade ist. Bei sehr guten Bedingungen blüht unser Oleander von Juni bis September.

Vermehrung:

Leider kann ich zur Vermehrung aus eigener Erfahrung nichts berichten. Wir haben uns damals diesen einen Oleander für den Garten gekauft und später ist noch ein kleiner als Zierde für unsere Terrasse hinzugekommen. Doch ich denke, dass es hinsichtlich der Vermehrung des Oleanders in Fachbüchern sicher genügende Tipps gibt .

Schädlingsbefall:

Im ersten Jahr wurde unser Oleander von Blattläusen heimgesucht. Die Blätter rollten sich ein und wurden gelb. Der Oleander sah saft- und kraftlos aus. Mir fielen die Blattläuse durch die zahlreichen Ameisen auf, die an dem Stamm hochkletterten und in den Blüten saßen. Ich versuchte eine zeitlang, die Pflanze mit einer Seifenlauge zu bespritzen. Das hatte ich mal gehört. Doch es half leider nicht. Bevor der Oleander wirklich Schaden litt, musste ich ihm mit einem gekauften Blattlausmittel helfen. Das Mittel wirkte und nach mehrmaligem Besprühen waren die Blattläuse verschwunden und der Oleander erholte sich wieder. Das war das einzige Mal, das ich bei meinem Oleander Schädlinge antraf. Seit dem haben er und wir Ruhe.

Leider ist der Oleander sehr giftig. Diese Information ist sicher für alle Familien mit kleinen Kindern sehr wichtig. Es ist besser dann doch lieber auf einen Oleander zu verzichten.

Fazit:

Der Oleander ist eine sehr attraktive Pflanze, die keine hohen Ansprüche stellt. Mit ihren schönen und zahlreichen Blüten ist sie in jedem Garten ein Hingucker und lässt den Betrachter ganz sicher verträumt an den letzten Urlaub im Süden zurück denken.

Liebe Grüße

Catty
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Oh, Oleander

ein Testbericht von 2003-06-13 07:49:30 vom 13.06.2003
Empfehlung: ja
Immer wenn mein Mann und ich im Süden Spaniens Ferien machten, begegneten uns die prächtigen Oleanderbüsche. Ich war jedes Mal etwas neidisch, denn in meinem Garten zu Hause stehen auch Oleander, die aber leider nur halb so groß sind und auch nicht so viele Blüten tragen wie die Büsche in Spanien. Ich weiß, dass Oleander Pflanzen sind, die das wärmere Klima mögen und sich wohl deshalb mit ihrem Wachstum in meinem Garten etwas zurückhalten. Aber wenn die Blüten dann endlich da sind, sehen meine Oleander auch ganz toll aus.

Oleander ist ein schöner Strauch, der seine Blätter auch im Winter nicht verliert. Die Blätter sind sehr lang, schmal und sehen aus wie Lanzen. Die Farbe ist schön grün und er ist meistens gut verzweigt. Dadurch entsteht auch das buschige Aussehen. Die Blüten sind rund und es gibt sie in vielen Farben. Rosa, Pink, Rot, Crème, Weiß. Ich habe auch mehrere Farben in meinem Garten und auf der Terrasse. Nicht alle duften. Die Roten riechen am meisten. Ein Busch hat schon eine Höhe von fast 1,50 Metern erreicht.

Ab Ende Mai stehen die beiden Oleander wieder draußen auf der Terrasse. Dort habe ich sie in große Blumentöpfe gepflanzt. Ich fing an mit kleinen Pflanzen, die ich aber schon mehrmals umtopfen musste. So alle zwei oder drei Jahre ist das nötig. Man braucht dazu keine besondere Blumenerde. Ganz normale Erde reicht völlig aus. Ob die Pflanze umgetopft werden muss sieht man der Pflanze aber auch an. Wenn das Wurzelwerk immer kräftiger wird und immer weniger Erde da ist, wird es allerhöchste Zeit für einen größeren Topf. Die Büsche auf der Terrasse hole ich bei den ersten Nachtfrösten ins Haus und in unsere Gartenhütte. Dort sind zwei Fenster, so bekommen die Oleander Licht und zu kalt es ist auch nicht. Manchmal gieße ich sie wohl, aber eher selten. Im Haus können sie auch überwintern. Dazu wähle ich dann den kühlsten Raum aus. Das geht auch.

Oleander sollte richtig in der prallen Sonne stehen. Dann wächst er üppig und die Blütenzahl ist riesig. Im Halbschatten geht er nicht ein, aber die Blüten sind etwas weniger. Er sieht einfach nicht so kräftig und gesund aus. Deshalb stehen meine Oleander auch auf der Südseite, wo sie immer Sonne haben. Der Oleander liebt es von oben heiß und von unten feucht. Die pralle Sonne lässt ihn so richtig aufblühen, aber gleichzeitig braucht er viel Wasser. Wenn er austrocknet hört auch die Blütenbildung auf und er sieht schlapp aus. Ein Fußbad ist nicht so schlimm. Nun sollte er aber nicht unentwegt in der Nässe stehen, dann faulen auch seine Wurzeln. Doch der Oleander ist fiel unempfindlicher als die meisten anderen Pflanzen, die ich kenne.

Im Herbst oder auch schon mal im Frühjahr schneide ich die Büsche zurück. Aber nur ganz wenig, denn an den alten Trieben des Vorjahres bilden sich die neuen Knospen. Bei einem Radikalschnitt blüht er im darauf folgenden Jahr nicht und das ist sehr schade. Schädlinge habe ich an den Oleanderbüschen noch nicht entdecken müssen. Doch wenn sich wirklich mal solche Tierchen an meinem Oleander vergreifen, werde ich ihnen mit dem geeigneten Mittel auf den Pelz rücken. Meine Oleanderbüsche werde ich schon zu schützen wissen.

Die Oleanderpflanzen sind wirklich pflegeleicht. Außer viel Wasser und viel Sonne brauchen sie eigentlich nichts Dolles mehr, um zu wachsen. Sie sehen echt toll aus. Vor allem gibt es auch unterschiedliche Blüten. Es gibt die einfachen Blütenblätter, die ich habe und auch dicht gefüllte Blüten, die ich erst vor kurzem in einem Gartengeschäft sah. Die werde ich mir ganz sicher noch kaufen. Der Oleander ist in allen seinen Pflanzenteilen sehr giftig. Nun denke ich nicht, dass jemand sich freiwillig über die Oleanderpflanze hermacht. Doch wenn noch kleine Kinder im Haus sind, muss man sehr aufpassen oder vielleicht erst gar keinen Oleander kaufen.

Wenn mein Oleander blüht, dünge ich ihn regelmäßig. Alle vierzehn Tage eine Düngezugabe müsste reichen. Gegen Ende der Blütenperiode kann man ihn auch wöchentlich düngen. Die Blütezeit des Oleander ist von Mai bis August/ September. Der Oleander ist eine sehr schöne Pflanze, die eigentlich immer wächst und auf jeder Terrasse, jedem Garten und jedem Balkon einfach toll aussieht.


Hopsten
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prinzeugen

Giftig, aber schön: Der Oleander

ein Testbericht von 2003-03-08 22:25:13 vom 08.03.2003
Empfehlung: ja
Ich glaube, jeder der schon Urlaub in den Mittelmeerländern gemacht hat, kennt ihn, den Oleander. Sie wachsen dort fast überall in Parks und Gärten. Als Zimmerpflanze ist er wirklich wunderschön, aber ein bisschen zu klein.

Man kauft diese Pflanze am Besten im Frühling, weil sie da viele Knospen. Schauen sie Triebe und Blätter genauer an, ob dort vielleicht Blatt- oder Schildläuse sitzen. ABER: Diese Pflanze ist giftig!!!.
Oleander kann sehr alt werden. Es ist eigentlich eine einfache Pflanze, wenn sie aber nur genug Wasser bekommt. Sie braucht im Sommer reichlich Wasser, nie darf der Erdballen austrocknen. Auch im Winter darf sie nicht trocken stehen, sonst fallen dann die Blätter ab.


Am besten nimmt man zum Gießen immer lauwarmes Wasser. Pflanzen, die zu kalt gegossen werden, bekommen blaßgrüne Blätter und ein mickeriges Aussehen. Und Pflanzen, die zuviel Wasser bekommen , wachsen wohl kräftig, blühen aber nicht.

Zwar verträgt Oleander die trockene Heizungsluft, für die Blütenbildung aber ist es besser, wenn er in einem kühlen, aber hellen Ruam steht. Im Sommer kann er draußen stehen gelassen werden an der frischen Luft. Wenn es allerdings ein sonnenarmer oder regnerischer Sommer ist, blüht er nur schlecht. Sie können den Topf auch im Garten eingraben. Der Oleander verträgt sogar Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, jedoch keinen Dauerfrost.

Leider aber wirklich leider ist der Oleander giftig. Wenn man kleine Kinder hat, sollte man trotz seiner Schönheit auf den Oleander verzichten. Alle Pflanzenteile bei ihm sind giftig.



Die Wachstumsperiode beginnt eigentlich im März. In dieser Zeit muss die Plflanze wärmer gestellt und allmählich mehr gegossen. Wenn sie sehr groß geworden ist, wird jetzt umgepflanzt. Die Triebe können ausgedünnt werden (an die Blüten denken) Ungefähr im Mai bis August muss täglich reichlich gegossen werden und wöchentlich gedüngt. Im September ist die Wachstumszeit zu ende und Oleander, die draußen standen, müssen natürlich wieder ins Haus. Hier brauchen sie nun einen kühleren Platz, um Blüten fürs nächste Jahr zu bilden. Gegossen kann jetzt weniger, Dünger braucht der Oleander im Winter überhaupt keinen.


Wenn die Blätter herunterhängen, ist die Pflanze zu trocken. Hochgeschossene Triebe und kleine, bleiche Blätter kommen durch Licht- oder Düngermangel. Gelbe oder braune Blattflecken sind auf verschiedene Pilzkrankheiten zurückzuführen. Da muss man sie mit Pilzmitteln behandeln. Verschiedene Läuse können Triebspitzen, Stiele und Blätter angreifen. Man muss mehrmals mit einem Insektizid die Pflanze spritzen, und mit lauwarmem Wasser abspülen.


Der Oleander kann ein kleiner Busch von 50-150 cm werden oder entwickelt sich auch mit der Zeit zum Baum mit drei bis vier Meter Höhe. Zum Überwintern ist ein heller, kühler Raum (bis 12 C) mit frischer Luftzufuhr nötig. Steht er z.B. das ganze Jahr im Zimmer, blüht er nicht besonders. Bei zu wenig Licht schießt die Pflanze in die Höhe. Wird sie deshalb im Frühjahr zurückgeschnitten, muss man beachten, dass sie an den vorjährigen Trieben blüht. Deshalb muss man nur die Hälfte der Triebe zurückschneiden.


Danke fürs Lesen!!
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Maggy2004

♥Die Giftige♥

ein Testbericht von 2002-08-26 20:28:29 vom 26.08.2002
Empfehlung: nein
(¯`·.¸(¯`·.¸ ♥Oleander♥ ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)

So das ist nun mein 2ter Bericht, am heutigen Tage.
Mein vorriger Bericht scheint ja nicht gerade viele von euch zu interessieren :c).
Da gehe ich doch erstmal wieder über zu den schönen Pflanzen dieser Welt mit ihrer Heimtücke :c).

(¯`·.¸(¯`·.& cedil; Allgemein ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)

Der Oleander ist ein riesiger wunderschöner Strauch in vielen verschiedenen Farben.
Es gab ihn schon vor Jahrhunderten in 30 verschiedenen Sorten, wieviele es heute aufgrund von Genmanipultation sind weiss ich leider nicht.
Der Strauch ist eine Kübelpflanze kann also auch ab und zu den Standort wechseln zum Beispiel wegen schlechter Wetterbedingungen.
Der Strauch blüht jedoch nur unter warmen Temperatureinflüssen, bei Regen und wenn es draussen kühl ist vergeht er.
Das heisst je wärmer desto besser.

(¯`·.¸(¯`· ;.¸ Standorte ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)

Im Winter sollte er gelagert werden Hell, luftig und kühl. Fröste unter -5°C schaden den Blütenknospen daher nicht sonderlich empfehlenswert ihn draussen stehen zu lassen.
Wenn er bei 30°C Plus in der Sonne steht, macht das absolut nichts aus da er aus heißen Gegenden importiert wurde.
Weshalb er bei wärme am besten wachsen kann.

(¯`·.¸(¯`·. ¸ Pflege ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)

Damit der Oleander auch immer im Sommer seine Pracht entfalten kann benötigt er recht viel Pflege.
Allein in der Zeit vom April bis August muss er aller 1-2 Wochen mit Volldüngerlösung gedüngt werden.
Ebenso muss der Oleander im Sommer mehrmals täglich gegegossen werden, hierbei ist mir persönlich aufgefallen das es immer gut ist wenn man Wasser in den Untertopf schüttet, dort trocknet das Wasser nicht so schnell weg.
Eine wichtige sache ist das Junge Pflanzen jährlich umgetopft werden müssen.

(¯`·.¸(¯`· ;.¸ Schädlinge ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)

Unser Oleander wird ab und zu von Schildläusen heimgesucht, selten auch Blattläuse und Spinnmilben sind ab und an mal zu finden, diese kann ma jedoch mit Entlausungsmitteln bekämpfen ohne dem Strauch zu schlagen.
Jedoch sollte man dies auf jeden Fall tun denn es könnte der Oleanderkrebs bei der Pflanze ausbrechen welcher tödlich ist.

(¯`·.¸(¯`·.& cedil; Giftig ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)

Wieder eine wichtige Sache ist das die Pflanze giftig ist.
Das Gift des Oleanders wurde früher schon zum töten genutzt und ist daher schon seit jeher bekannt.
Einige Blätter der Pflanze sind schön tödlich.
Das schlimme ist aber das man nicht nur über die Einnahe des Mundes vergitet werden kann sondern auch über die Haut.
Besonders bei langem Hautkontakt mit dem Saft des Oleanders, der an der Luft gerinnt und zu einer gummiartigen klebrigen Masse wird, ist eine Aufnahme über die Haut oder über Schleimhäute also auf gut deutsch die Atemwege oder über Wunden auf dem Arm oder Hand möglich.

(¯`·.¸(¯`·.&cedi l; Sympthome ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)

Die Symphtohme einer Vergiftung durch Oleander sind: Schwindelanfälle , hohes Fieber, Erbrechen, blutiger Durchfall, Herzrhythmusstörungen , Lähmungserscheinungen und im schlimmsten Fall Tod durch Herzversagen.
Bei einigen Sympthomen sofort einen Arzt und wenn es geht Krankenhaus aufsuchen.

(¯`·.¸(¯`·.&cedi l; Fazit ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)

Wir sind zwar in der Familie sehr viele Kinder, jedoch wurde uns von anfang an gelernt das diese Pflanze giftig ist.
Bei vielen Kleinkindern rate ich vom Oleander ab.
Er riecht zwar super schön, mir gefällt er auch sehr gut obwohl er viel Pflege benötigt aber denoch ist er giftig.
Denk auch an eure Gesundheit !!!

****(¯`·.¸ ♥Ciao DJ Maggy♥ ¸.·´¯)****
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Blüht den ganzen Sommer

ein Testbericht von 2002-07-31 13:24:51 vom 31.07.2002
Empfehlung: nein
Eine sehr schöne, pflegeleichte Kübel- und Terrassenpflanze ist der Oleander. Blühender Oleander gehört zum Sommer wie die Sonne und der blaue Himmel, habe ich mal wo gelesen. Es handelt sich um eine immergrüne Pflanze, die jedoch giftig ist. Deshalb Vorsicht mit kleinen Kindern.

Oleander ist im Mittelmeer beheimatet und ist nicht winterhart. Er hat dunkelgrüne, spitz zulaufende Blätter, die ziemlich hart sind und blüht in den Farben rosa, rot, weiß und gelb. Manchmal duften die Blüten auch.

Da viele Oleander oft zu sehr großen Pflanzen heranwachsen sollte man darauf achten, sich lieber eine schwach wachsende Sorte zuzulegen. Es gibt neue Züchtungen, wie z. B. „Marin des Maures“, „Minouche“ oder „Rosa Bartolini“, die diese Anforderungen erfüllen.

Besonders viel Pflege braucht der Oleander nicht. Man sollte darauf achten, dass man ihn im Frühjahr nach den Frösten an einen sonnigen, warmen Platz, möglichst auf der Terrasse gibt. Wenn der Platz noch etwas regen geschützt ist, wäre das Ideal.

Da der Oleander Kalk liebt, sollte man hier möglichst mit dem kalkhaltigen Leitungswasser gießen. Während des Sommers benötigen die Pflanzen viel Wasser. Es macht ihnen auch nichts aus, wenn Wasser im Untersetzer steht. Düngen sollte man sie möglichst mit einem guten Langzeitdünger, der etwa 5-6 Monate lang reicht.

Wenn man sich eine Oleanderpflanze selbst ziehen möchte, ist dies ganz einfach durch Stecklinge möglich. Entweder lässt man die Stecklinge im Wasser Wurzel ziehen oder man steckt sie einfach direkt in Gartenerde. Im letzteren Fall muss man den Topf mit Folie abdecken.

Wie schon erwähnt ist der Oleander ziemlich pflegeleicht. Angeblich sollen sie gerne von Spinnmilben oder Pilzen befallen werden. Ich hatte hier noch keine Probleme.

Im Herbst, bevor die ersten Nachtfröste zu erwarten sind, muss man den Oleander dann in sein Winterquartier geben. D.h. er möchte kühl, luftig und hell stehen. Außerdem sollte der Wurzelballen nicht austrocknen. Also auch im Winter regelmäßig gießen. Bevor ich ihn in den Wintergarten bringe, wird er jedoch noch kräftig zurück geschnitten. Er wird im nächsten Jahr dann wieder üppig austreiben.

An meinem immergrünen, üppig blühenden Oleander habe ich jedenfalls jedes Jahr wieder erneut große Freude. Deshalb kann ich nur empfehlen, wenn man den nötigen Platz hat, sich die eine oder andere Pflanze zuzulegen. Wie beschrieben, kann man sie ja leicht selber ziehen, so dass man nicht viel Geld dafür benötigt.
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andre-kr

Soldatenkiller?

ein Testbericht von 2002-07-22 14:13:44 vom 22.07.2002
Empfehlung: nein
Obwohl ja schon eine Menge Berichte zum Oleander geschrieben wurden möchte ich versuchen, Euch noch etwas Neues zur Pflanze nahezubringen.

Um die Pflanze ranken sich eine Menge von Sagen, Halbwahrheiten und Geschichten, von denen mir besonders die gefiel, in der nahezu ein gesamtes römisches Heer vergiftet wurde, weil die Soldaten Fleisch an Stöcken aus Oleanderzweigen über dem Lagerfeuer grillten. Das klingt verdammt giftig. Tiere halten sich vom Oleander fern, es soll allerdings Fälle gegeben haben, bei denen Oleanderblätter ins Heu gerieten und die Tiere nach dem Fressen starben. Der Berichte gibt es viel, und mir scheint, auch nicht ohne Grund.
Und tatsächlich ist Oleander in allen Teilen giftig. Das sollte man sich immer vor Augen halten, will man sich quasi das Mittelmeer ins Zimmer oder auf den Balkon holen. Ist ja komischerweise oft so, dass hübsche Pflanzen giftig sind. Eine Vergiftungsgefahr für Kinder erachte ich als gering, da Oleander in unseren Breiten keine Früchte entwickelt und höchsten Kleinkinder im „Allesankaualter“ auf die Idee kommen, an den Blättern zu nagen. Trotzdem sollte man Vorsicht walten lassen. Man beachte auch, dass das Gift über die Haut ebenfalls aufgenommen werden kann. Ein längerer Kontakt des milchigen Saftes mit der Haut oder gar Wunden sollte vermieden werden. Kommt es doch einmal dazu, auch nicht schlimm, aber bitte schnell abwaschen. Spätestens jedoch, wenn Symptome wie Schwindel, Fieber, Erbrechen, blutiger Durchfall, Herzrhythmusstörungen, Lähmungserscheinungen auftreten, sollte man den Arzt aufsuchen.

Das alles sollte uns aber nicht davon abhalten, Oleander mit seinen dunkelgrünen Blattwerk und wunderschönen weißen oder rosa Blüten zu als Zierde zu halten. Maiglöckchen, Alpenveilchen, Azaleen, Christusdorn, Weihnachtsstern, Primeln, Efeu und viele andere mehr sind mindestens ebenso giftig!

Zu halten ist Oleander ziemlich einfach, denn er stellt geringe Ansprüche an Boden und Pflege. Einzig einen sonnigen Standort sollt er im Sommer haben. Dabei sollte man aber regelmäßig gießen, sonst verunzieren bald braune Blätter die Pflanze. Über wöchentliche Düngung freut sich der Oleander ebenso und bedankt sich im Juli/August mit Blüten, von denen vor allen die rötlichen einen wundervollen Duft verbreiten.
Mein Oleander steht in der direkten Sonne auf dem Balkon (Süd-West-Seite) und hält ohne Probleme Mittagstemperaturen von 45 °C und mehr aus. Wer Oleander als Straßenbepflanzung in südlichen Ländern sieht, wundert sich oft, wie die Pflanzen derart lebensfeindliche Standorte aushalten. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass im Erdboden ohne Kübel der Oleander ein riesiges Wurzelwerk ausbilden kann, um sich mit Wasser zu versorgen. Diese Möglichkeit hat er im Kübel nicht.

Oleander hält leichte Nachfröste aus, man muss also nicht gleich im Herbst an das Überwintern denken. Sinken die Temperaturen dann unter minus 5 °C, sollte man einen möglichst frostfreien und mäßig hellen Raum suchen. Je kühler der Oleander steht, desto weniger Wasser braucht er. Bei mir im Treppenhaus wird es so ca. 5 bis 10 °C haben im Winter, und ich gieße dann ca. alle 14 Tage, ohne Düngung.

Gießt man zuviel, riskiert man Wurzelfäule. Bei mir traten im Winter ein einziges mal Wollläuse am Oleander auf. Das mehrmalige Abwaschen mit Seifenlaufe beseitigte die Biester jedoch dauerhaft. Andere Schädlinge sind bisher nicht aufgetreten. Allerdings habe ich schon von seltsamen Krankheiten wie „Oleanderkrebs“ gehört. Ist die Pflanze davon befallen, zeigt sich das durch dunkle runde Flecken auf den Blättern. Bakterien sind daran schuld, und nur das großzügige Abschneiden der befallenen Zweige kann hier helfen.

Ganz wichtig ist es auch, die verblühtem Blütenstände nicht abzuschneiden! Denn hier entwickeln sich die Triebe fürs nächste Jahr.
Ist der ganze Oleanderstrauch irgendwann zu groß, zu kahl oder sonst wie unansehnlich geworden, kann man die Pflanze verschneiden. Das sollte man dann aber radikal machen, denn die Pflanze wird im nächsten Jahr nach einer solchen Prozedur ohnehin nicht blühen. Die abgeschnittenen Zweige kann man als Stecklinge in Erde stecken und versuchen, wurzeln zu lassen. Da ich das noch nie geschafft habe, ist die Wahrscheinlichkeit des Anwachsens eher nicht so groß.

Quintessenz:

Allen Unkenrufen zum Trotz ist mir Oleander eine sehr willkommene, hübsche und pflegeleichte Pflanze. Seine Giftigkeit würde mich unter keinen Umständen davon abhalten, Oleander auf dem Balkon stehen zu haben.
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maertens

Ein Gruß aus dem Süden

ein Testbericht von 2002-07-21 20:15:02 vom 21.07.2002
Empfehlung: nein
Nachdem ja wieder verstärkt im Netz gegärtnert wird (warum bloß, grybel???), möchte ich auch einmal meine Erfahrungen zum besten geben. Ich habe mir den Oleander ausgewählt, er erinnert mich an die letzten schönen Tage in Ligurien. Außerdem habe ich mit der Pflanze schon gute Erfahrungen gemacht. Ganz winterhart ist die Pflanze nicht, aber dazu später.
Oleander eignet sich hervorragend als Kübelpflanze für den Garten oder den Balkon. Er kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und ist dementsprechend immergrün.

Beschreibung:

Eigentlich blüht der Oleander immer. Das ist das Gute an diesem strauchartigen Gewächs, welches immerhin 3 Meter hoch werden kann. Oleander hat lanzettförmige, dunkelgrüne und ledrige Blätter.
Im Urlaub in südlichen Regionen rund ums Mittelmeer sieht man Oleander oft als Straßen- oder Rabattenbepflanzung. In den Ursprungsformen blüht er weiß bis rosa. Mittlerweile gibt es Zuchtformen, die gefüllt sind und rot und sogar gelb blühen. Letztere habe ich allerdings noch nie selbst gesehen.
Die Blüten haben einen angenehmen Duft. Am stärksten duften die rosa bis roten Formen, der Weiße Oleander riecht so gut wie gar nicht. Hier sollte jeder seine Prämissen setzen.

Pflege:

Der Oleander braucht einen sehr hellen Standort. Am besten, man stellt in die pralle Sonne, da fühlt er sich am wohlsten. Das ist insofern von Vorteil, weil die meisten anderen Balkonpflanzen das nicht so sehr mögen. Dabei kann er auch richtiger Hitze ausgesetzt werden. Gelb werden die Blätter nur, wenn man zu wenig gießt. Das heiß: Aufpassen! Lieber zuviel gießen als zuwenig. Auch wenn die Nässe mal staut, Oleander kann das ab, zumindest in der Wachstumsphase. Im Sommer sollte man auch wöchentlich düngen. Ich nehme immer den billigen TIP-Flüssigdünger und das Ergebnis ist vorzüglich.
Man sollte nicht unnötig an der Pflanze herumschnippeln. Das nimmt Oleander übel und bestraft mit Blühverweigerung. Dann lieber zu groß gewordene Pflanzen Oma schenken und versuchen, von Stecklingen neue Pflanzen zu ziehen. Dazu einige leicht verholzte Triebe ohne Blüten abschneiden und in Erde stecken. Immer schön feucht halten, und nach einigen Monaten hat man ein oder zwei kleine neue Oleanderchens... Das ist allemal billiger als Kauf, denn für eine schöne Pflanze, ob Strauch oder Hochstock muss man schon wenigstens 7,50 Euro bezahlen.

Überwinterung:
Sobald Fröste drohen, sollte man ans Überwintern denken. Zwar wurde meine Pflanze auch schon leichten Frösten ausgesetzt, ohne dass größere Schädigungen auftraten, aber gut tut es der Pflanze auf keinen Fall. Allgemein kann davon ausgegangen werden, dass die Pflanze Temperaturen bis –5 °C über mehrere Tage verträgt.
Oleander mag es aber eigentlich frostfrei. Dazu sollte ein einigermaßen heller Ort gesucht werden. Bei mir ist es das Treppenhaus. Grundsätzlich gilt: je höher die Temperatur, desto heller muss der Standort sein. Im Wintergarten wäre der ideale Ort, aber wer hat den schon. Leider hat die Überwinterung auch zur Folge, dass der Strauch erst ab Juli richtig anfängt zu blühen.
Im Frühjahr bietet sich auch ein Umtopfen an, damit das Wachstum angeregt wird. Ich nehme dazu normale Gartenerde mit Kompost vermengt. Handelsübliche Blumenerde tuts aber auch.

Was noch:

Wie so oft: Oleander ist giftig, und das in allen Pflanzenteilen. Über die Stärke des Giftes gibt es sehr unterschiedliche Angaben. Einige Literaturquellen sprechen von schwacher Giftigkeit, bei anderen gibt es die Aussage, dass schon wenige Blätter für den Menschen tödlich sind. Gerade kleine Kinder stecken sich ja alles Mögliche und Unmögliche zwischen die Kummtleisten. Man sollte als aufpassen, ob nun schwach- oder hochgiftig.
Folgende Symptome können auftreten: Schwindel, Fieber, Erbrechen, blutiger Durchfall, Herzrhythmusstörungen, Lähmungserscheinungen und Tod durch Herzversagen. Kein Wunder, dass Oleander bei Pfeilgiftherstellern und Selbstmördern sehr beliebt ist...

Leider ist Oleander recht anfällig, von Schädlingen befallen zu werden. Zu nennen wären da die allseits beliebten Schildläuse, Blattläuse, Spinnmilben, Mehltau und andere Pilzerkrankungen. Der Bekämpfung hat sich eine Internetseite gewidmet, die Ihr hier findet: http://home.t-online.de/home/w.rekrut/schaedigung. htm.

Alles in allem ist der Oleander eine Pflanze, welche sich hervorragend für den Balkon eignet. Er ist robust, schön anzuschauen und pflegeleicht. Lediglich seine Giftigkeit sollte beachtet werden, hat man kleine Kinder im Haushalt.
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