Panasonic DMC-FZ5 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 5.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Zuverlässigkeit:
ausgezeichnet
Verarbeitung:
ausgezeichnet
Ausstattung:
gut
Bildqualität:
ausgezeichnet
Bedienkomfort:
ausgezeichnet
Akkulaufzeit:
lang
Vorteile
fantastische Bilder, übersichtliche und leichte Handhabung, 12fach Leica Zoomobjektiv
handlich, super Bilder
Nachteile/Kritik
nur eine 16 MB Speicherkarte im Lieferumfang
Traumhafte Fotos
ein Testbericht von carsten19622005-11-30 10:21:40vom 30.11.2005Empfehlung: ja
Vorteile: fantastische Bilder, übersichtliche und leichte Handhabung, 12fach Leica Zoomobjektiv...Nachteile/Kritik: nur eine 16 MB Speicherkarte im Lieferumfang
Im März 2005 habe ich mir eine neue Kamera gekauft. Zunächst bin ich in ein Fotofachgeschäft gegangen, um mir einen kleinen Überblick zum Angebot an Digitalkameras zu verschaffen. Eigentlich hatte ich noch gar nicht so feste Vorstellungen, was die Kamera leisten soll. Dennoch war es mir wichtig, ein möglichst großes optisches Zoom in der Kamera zu haben, da ich mit meiner alten Spiegelreflexkamera früher viele schöne Bilder nur mit Hilfe eines Teleobjektives schießen konnte. Ich dachte dabei an ein mindestens achtfaches optisches Zoom. Das große optische Zoom ist mir so wichtig, weil bei einem großen digitalen Zoom lediglich ein Bildausschnitt wiedergegeben wird und somit die Auflösung für das Bild geringer wird. Außerdem wollte ich mir die Option offen halten, von den Bildern nicht nur Abzüge im Standardformat sondern auch in größeren Formaten herstellen zu können. Also eine Kamera mit nicht zu geringer Auflösung. Mir schwebten 4 bzw. 5 Megapixel vor. Letztendlich sollte die Kamera auch nicht zu leicht sein, was bei einem großen optischen Zoom aber auch kaum passieren kann, und gut in der Hand liegen. Mir wurden dann vom Verkäufer verschiedene Modelle vorgestellt. Zwei kamen dabei in die engere Wahl. Anschließend habe ich mich hier bei Ciao erfolgreich nach Erfahrungsberichten umgesehen. Und tags darauf habe ich mir die Preislage in verschiedenen Geschäften angesehen. Das Fotofachgeschäft war leider 120 Euro teuer, ließ sich dann aber glücklicherweise auf den Discounterpreis herunter handeln. Zu meiner nun sieben Monate alten Kamera möchte ich über folgende Punkte berichten:
Grundsätzliches
Lieferumfang
Technische Details
Installation
Bedienungsanleitung
Verarb eitung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Tragekomf ort
Zuverlässigkeit
Bedienung
Preis
Softw are
Fazit
In der Einleitung hatte ich schon meine geringfügigen Anforderungen angesprochen. Letztendlich kam dabei eine Kamera mit 12fach optischen und zusätzlichem 4fach digitalem Zoom und einer Auflösung von 5 Megapixeln heraus. Das 12fache optische Zoom entspricht einer Brennweite von 36 bis 432 mm einer 35mm Filmkamera. Mit einem Gewicht von 556 g und Abmessungen von 127,6 x 87,2 x 106,2 mm³ liegt die Kamera sehr gut in der Hand. Meine geringfügigen Anforderungen waren also leicht zu erfüllen. Natürlich spielte auch der Preis von 499 Euro eine Rolle, war aber nicht das entscheidende Kriterium.
Installation hört sich ziemlich umständlich an, ist es aber nicht. In der Bedienungsanleitung findet man gleich zu Beginn eine Kurzanleitung. Um es kurz zu machen: Speicherkarte einsetzen, Akku einsetzen, den Programmmodusschalter auf P stellen und die Kamera einschalten genügen, um mit dem Fotografieren beginnen zu können. Jetzt muss man nur noch ein Objekt anvisieren und kann das erste Foto machen. Natürlich muss der Akku zuvor aufgeladen werden. Im Weiteren wird dann noch erklärt, wie der Trageriemen angebracht wird und die Sonnenblende angebracht werden könnte. Und zu guter letzt folgt noch die Erklärung für die Einstellung der Uhrzeit. Alle weiteren Einstellungen beziehen sich dann schon auf spezielle Wünsche, die man nach und nach kennen lernen sollte.
Das war wirklich einfach. Mit wenigen Schritten hatte ich gleich ein Erfolgserlebnis und konnte mich dann nach und nach weiter einarbeiten.
Von der Kurzanleitung in der Bedienungsanleitung kommen wir gleich zu der gesamten Bedienungsanleitung. Der Umfang von 116 Seiten in einem Format von etwas kleiner als DIN A5 wirkt nicht nur auf den ersten Blick erschreckend. Aber diese Kamera bietet einen so hohen Leistungsumfang, dass diese Menge an Papier schon nötig ist.
Die Anleitung ist sehr gut strukturiert. Zunächst gibt es die oben genannte Kurzanleitung. Damit kommt man wirklich sehr schnell zum Erfolg. Das zweite Kapitel befasst sich dann mit dem Aufnehmen von Bildern in den verschiedenen Programmmodi. Dies Kapitel ist sicher richtig mit dem Zusatz Grundkenntnisse bezeichnet. Daran schließt sich ein Punkt Grundkenntnisse der Wiedergabe an. Und nun geht es ins Detail. Jede einzelne Funktion, die die Kamera bietet wird ausführlich erklärt. Zunächst in einem Kapitel für die Aufnahme und anschließend in einem Kapitel für die Wiedergabe. Abgeschlossen wird die Bedienungsanleitung mit einem Abschnitt für den Anschluss an den Computer und einem Abschnitt mit allgemeinen Daten etc.
Die Bedienungsanleitung ist sehr durchdacht aufgebaut. Die Strukturierung zeichnet sich vor allem durch die schrittweise Einführung in die Bedienung der Kamera aus. Die ersten Schritte werden in der Kurzanleitung dargestellt und führen gleich zu einem Erfolgserlebnis. Erst dann braucht man wirklich das als Grundkenntnisse bezeichnete Wissen, um mehr aus der Kamera heraus zu holen. Und wer dann noch mehr wissen will, der kann sich dann an die Fortgeschrittenenabschnitte heran machen. Diese Dreistufigkeit der Anleitung gefällt mir sehr gut. Die einzelnen Punkte innerhalb der Bedienungsanleitung sind sehr gut verständlich erklärt. So das die Bedienungsanleitung auch eine sehr gute Note bekommt.
D ie Verarbeitung ist ein häufig gefragter Begriff in Technikberichten hier bei Ciao. Es gibt absolut nichts was ich an der Verarbeitung bemängeln könnte. Die Kamera entspricht voll meinen Erwartungen.
Dieser Punkt ist sicher einer der wichtigsten Punkte überhaupt. Wer meine Berichte in den letzten Monaten gelesen hat, der konnte sich von der Qualität der Bilder schon überzeugen. Dabei ist jedoch anzumerken, dass die bei Ciao eingestellten Bilder nicht mehr im Originalformat dargestellt sind, weil die Originaldateigröße zu groß wäre. Bei der Bildqualität bin ich gerade zu begeistert. Meistens fotografiere ich im vollautomatischen Programmmodus. Dabei werden alle Einstellungen bis hin zum Scharfstellen automatisch von der Kamera vorgenommen. Für die Fotografen, die nicht nur mal bei Gelegenheit fotografieren besteht noch die Möglichkeit, verschiedene Details von Hand einzustellen. Damit kommt ein Profi sicher zu besseren Ergebnissen als ich. Mir reicht das Ergebnis, das ich mit der Vollautomatik erziele absolut aus. Die Bilder sind nach meiner Meinung perfekt.
Das integrierte Bildstabilisierungsprogramm ist eine hervorragende Unterstützung, um auch aus der Hand Aufnahmen mit einem großen Teleobjektiv zu machen. In Potsdam habe ich ein Foto über eine Entfernung von ca. 200 m mit 12fach optischem plus zusätzlichem 4fachen digitalem Zoom geschossen. Das Ergebnis ist unter den beigefügten Bildern zu sehen.
Nicht nur bei der digitalen Fotografie gilt, dass man ein Foto in Ruhe schießen soll. Das zeigt sich ganz eindeutig auch in der Qualität der Bilder. Wenn man zu hektisch fotografiert kann es einem passieren, dass die Bilder nicht scharf sind. Das passiert vor allem dann, wenn man der Kamera nicht genug Zeit lässt, sich scharf zu stellen. Inzwischen habe ich den Dreh raus und erziele eigentlich immer sehr gute Ergebnisse. Für die Bildqualität dieser Kamera möchte ich die Bestnote vergeben.
Die Akkulaufzeit ist für viele eine interessante Größe. Dennoch ist dies ein Punkt der nicht so einfach zu beschreiben ist. Nehmen wir als Beispiel mal einen Urlaub während dessen man an einem Tag 40 Bilder schießt. Dabei wird die Kamera regelmäßig ein und ausgeschaltet und somit auch das Zoom regelmäßig hin und her gefahren. Der Akku kann nach meiner Erfahrung dann mehrere Tage halten. Geschont wird der Akku durch eine automatische Abschaltung der Kamera, sobald während einer einzustellenden Zeit keine Aktivitäten erfolgen. Verlängern lässt sich die Akkulaufzeit, wenn man statt des LCD-Bildschirms den Sucher benutzt.
Um flexibel zu sein, habe ich mir aber 2 weitere Akkus dazu gekauft. Allerdings habe ich nicht den Originalakku erworben, der 50 Euro kosten soll. Ich habe mir bei ebay baugleiche, aber über eine größere Kapazität verfügende, original verpackte Akkus für unter 10 Euro gekauft. Mit diesen bin ich ebenfalls sehr zufrieden.
Mit der Akkulaufzeit bin ich voll zufrieden. Mindestens einen Reserveakku sollte man sich zulegen, damit man nicht plötzlich ohne Strom da steht. Das wäre ärgerlich. Einziger Kritikpunkt an dieser Stelle. Wenn es schon Akkus mit einer größeren Kapazität gibt, dann hätte man diese auch gleich in den Lieferumfang aufnehmen können.
Mit 556 g ist die Kamera sicher nicht die leichteste. Aber sie liegt eben auch auf Grund ihres Gewichts sehr gut in der Hand. Wenn man die Kamera jedoch mehrere Stunden um den Hals gehängt trägt, dann kann sie schon etwas zu schwer werden. Störend ist dabei, dass die Kamera aufgrund des großen Objektives mit dem Objektiv nach unten kippt. Das lässt sich bei der Objektivgröße leider nicht vermeiden. Insofern ist der Tragkomfort nicht der beste. Aber das war für mich auch nicht das wichtigste beim Kauf der Kamera.
Wichtiger war mir dagegen wie die Kamera in der Hand liegt. Und da muss ich sagen, dass sie ausgesprochen gut in der Hand liegt. Das Gehäuse ist ergonomisch richtig gestaltet. Gerade in der rechten Hand zum Auslösen beim Fotografieren ist die Kamera für meine Handgröße ideal geformt. Alle Bedienelemente sind gut zu erreichen, ohne dass man die eigentliche Haltung der Kamera verändern muss. Das gefällt mir sehr gut.
Im bisherigen Gebrauch bei vielen hundert Bildern hat mich die Kamera noch nie im Stich gelassen. Ob das Wetter nun regnerisch, kalt oder heiß war, die Kamera hat immer bestens funktioniert.
Die Bedienung der Kamera ist relativ einfach. Alle Bedienelemente sind leicht zugänglich angeordnet.
Auf der Kamerarückseite sind Sucher und LCD-Monitor angebracht. Über einen daneben liegenden Schalter kann zwischen diesen beiden umgeschaltet werden. Der Sucher kann in der Schärfe über ein Stellrädchen zwischen -4 und +4 Dioptrie verändert werden. Bei sehr heller Sonneneinstrahlung empfiehlt es sich, mit dem Sucher zu fotografieren, da man auf dem Monitor nicht genug erkennen kann.
Neben der Monitor-Sucher-Umschalttaste befinden sich noch weitere Schalter. Ein Taster zum Um- und Einschalten verschiedener Informationen die auf dem Monitor eingeblendet werden sollen, wie z.B. Akkuladestand, Bilderanzahl, Lichtverhältnismessungen etc. Außerdem befindet sich daneben der Schalter zum Ein und Ausschalten der Kamera. Und als vierter Schalter wird noch die Aktivierung des Burstmodus angeboten, d.h. mehrere Bilder werden nacheinander beim Festhalten des Auslösers aufgenommen. Dies ist eine Funktion für die ich noch keinen praktischen Anwendungsfall hatte, die aber einwandfrei funktioniert.
Neben dem Monitor befindet sich eine Menütaste, nach deren Betätigung auf dem Monitor ein umfangreiches Menü zur Einstellung von vielen Systemdetails eingeblendet wird. Die Navigation im Menü ist wirklich einfach. Unterhalb der Menütaste befindet sich eine Wippe, mit deren Hilfe man in 4 Richtungen einfach durch die Menüs navigieren kann. Meiner Meinung nach ist das umfangreiche Menü gut und übersichtlich aufgebaut. Ich komme damit sehr gut zurecht.
Es würde den Bericht sprengen, wenn ich jede Menüfunktion beschreiben würde, aber ich halte es der Vollständigkeit halber für sinnvoll hier alle Menüfunktionen einmal zu nennen. Beginnen wir mit dem Systemmenü. Es bietet folgende Funktionen: Helligkeit von Monitor oder Sucher, Dauer der automatischen Anzeige gerade aufgenommener Bilder, Einsetzzeitpunkt der Energiesparfunktion, Hilfsassistent für den Manuellen Fokus, Piepton Lautstärke, Auslösergeräusch Lautstärke, Lautstärke für Tonaufnahmen, Uhreinstellung, Dateinummereinstellung, Reset aller Einstellungen, USB-Modus, Videoausgangssignal, Szenenmenü und Auswahl aus 7 Sprachen. In einem weiteren Menü befinden sich folgende Funktionen: Weißabgleich, ISO-Empfindlichkeit, Bildgröße, Bildqualität, Tonaufnahme, Messmethode, Autofokus, Autofokushilfslampe, Digitalzoom, Farbeffekt, Bildregulierung, Stabilisator, Flipanimation, Objektiv-Konvertierung, externes Blitzlicht und externer Blitz für Burstmodus. Alle Funktionen habe ich noch nicht durchprobiert, eine Vielzahl aber schon. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Funktionen kann man zu noch besseren Bildern gelangen. Meistens nutze ich die zusätzlichen Funktionen aber nicht. Dies ist dann wohl doch eher etwas für die Profifotografen.
Ebenfalls neben dem Monitor befindet sich eine Löschtaste, die bei Anzeige eines Bildes betätigt werden kann. Bevor jedoch ein Bild gelöscht wird, erhält man zur Sicherheit noch eine Abfrage, ob man wirklich löschen möchte. Eine doppelte Betätigung der Löschtaste führt zu einer Auswahl, ob man alle Bilder löschen möchte oder ob man nur bestimmte, dann auszuwählende Bilder löschen möchte. Mit der Löschfunktion kann man meiner Erfahrung nach sehr gut arbeiten.
Oben auf der Kamera befindet sich ein aufklappbares Blitzlicht, aber auch ein Anschluss für ein externes Blitzlicht. Das eingebaute Blitzlicht hat bisher alle meine Anforderungen erfüllt. Ich bin damit sehr zufrieden.
Ein ganz wichtiger Schalter befindet sich ebenfalls oben auf der Kamera. An einem neunstufigen Drehschalter können die unterschiedlichen Programme der Kamera eingestellt werden:
- Das Programm P ermöglicht ein vollautomatisches Fotografieren. Dies ist das von mir normalerweise benutzte Programm. Damit komme ich zu hervorragenden Ergebnissen.
- Das Programm A ermöglicht ein Fotografieren bei dem der Öffnungswert vom Bediener eingestellt und die dazu passende Verschlusszeit von der Kamera ermittelt wird. Ich habe dieses Programm gestestet und bin zu guten Aufnahmen gelangt. Ich ziehe es aber vor, mit der Vollautomatik zu fotografieren.
- Das Programm S ermöglicht ein Fotografieren bei dem die Verschlusszeit vom Bediener eingestellt und der dazu passende Öffnungswert von der Kamera ermittelt wird. Ich habe dieses Programm gestestet und bin zu guten Aufnahmen gelangt. Ich ziehe es aber vor, mit der Vollautomatik zu fotografieren.
- Das Programm M ermöglicht ein Fotografieren bei dem der Öffnungswert und die Verschlusszeit vom Bediener eingestellt werden. Ich habe dieses Programm gestestet und bin zu guten Aufnahmen gelangt. Ich ziehe es aber vor, mit der Vollautomatik zu fotografieren.
- Das Programm für den Makromodus habe ich ebenfalls getestet und bin zu guten Ergebnissen gekommen. Dieses Programm dient der Fotografie von sehr nahen Objekten.
- Das Videoprogramm bietet die Möglichkeit Videos mit Ton aufzunehmen. Dieses Programm habe ich nur kurz getestet, da ich ja nicht an einer Videokamera interessiert war. Die Auflösung in diesem Programm ist recht gering, weil viele Bilder auch entsprechend viel Speicherplatz benötigen. Ich werde dieses Programm nicht weiter nutzen, wenn es auch eine recht nette Funktionalität ist.
- Die Szenarioprogramme 1 und 2 bieten die Möglichkeit, Szenarioprogramme schnell aufrufen zu können. Im Setupmenü besteht die Möglichkeit zwei der neun Szenarioprogramme auf diese beiden Schalterprogramme vor zu belegen. Das ist eine wirkliche Hilfe, denn diese Programme unterstützen das Fotografieren nach meiner Meinung sehr. So kann man mit der Kamera mit optimierten Einstellungen zu noch besseren Bildern gelangen. Es gibt Szenarioprogramme für Portraits, Sport, Landschaft, Nachtlandschaft, Nacht-Portraits, Panning, Feuerwerk, Party und Schnee.
- Die letzte dieser Schalterstellung ermöglicht die Wiedergabe der aufgenommenen Bilder auf dem Monitor oder dem Sucher. Hier besteht nun auch die Möglichkeit über den Zoom-Schalter im Bild Details mit bis zu 8facher Vergrößerung genauer anzusehen und mit der Wippe auf der Rückseite innerhalb des Bildes zu navigieren. Diese Funktion habe ich schon sehr viel genutzt. Die Navigation zwischen den Bildern erfolgt auf einfache Weise mit Hilfe der Wippe auf der Rückseite der Kamera. Damit bin ich sehr zufrieden.
Und nun zu einem weiteren wichtigen Schalter oben auf der Kamera, dem Auslöser. Hier handelt es sich um einen Zweistufenschalter mit dem zunächst in der ersten Stufe die Kamera aktiviert wird, um das Bild scharf zu stellen und in der zweiten Stufe das Foto zu schießen. Um den Auslöser herum befindet sich ein Drehschalter mit dem das Zoom betätigt werden kann. Die Anordnung ist ideal gewählt, so dass man die Kamera ausgesprochen gut bedienen kann.
Am Objektiv befindet sich ein Umschalter für den Wechsel zwischen automatischem und manuellem Fokus. Bei manuellem Fokus kann man am Objektiv drehen, um das Bild scharf zu stellen. Dazu wird auf dem Monitor eine Vergrößerung aus dem gewählten Bildausschnitt angezeigt, die dann scharf gestellt werden muss. Dies ist sicher eine interessante Option, aber ich habe bisher mit dem manuellen Fokus nicht so gute Bilder machen können wie mit dem automatischen Fokus. Insofern werde ich beim automatischen Fokus bleiben.
Eine Kamera mit diesem Leistungsumfang ist sicher nicht ganz billig. Zum Zeitpunkt meines Kaufes lag der Preis zwischen 499 Euro und 750 Euro. Ich habe die Kamera nach mühsamen Handeln für 499 Euro im Fachhandel gekauft. Eigentlich sollte ich 619 Euro bezahlen, aber der benachbarte Discounter bot die Kamera für 499 Euro an, so dass der Fachhändler einen Nachlass von 120 Euro gab.
Der Kamera beigefügt sind auf einer CD drei Softwareprodukte, ein Bildbearbeitungsprogramm, ein Bildpräsentationsprogramm und ein Panorama Maker.
Mit dem Bildbearbeitungsprogramm lassen sich die aufgenommenen Bilder noch einmal nachbearbeiten. Dies ist sicher kein Profiprogramm zur hochwertigen Nachbearbeitung von Bildern. Aber einfachere Dinge wie drehen, beschneiden und Formatänderungen lassen sich damit gut vornehmen. Normalerweise verwende ich ein anderes Programm, aber für Einsteiger ist es sicher eine gute Software.
Auch das Bildpräsentationsprogramm ist nicht für Profis geeignet. Damit lassen sich lediglich einfache Diashows präsentieren, bei denen die Bilder alle mit der gleichen Zeit angezeigt werden. Dies Programm verwende ich nicht. Dafür werde ich mir eine Software zulegen, die dann auch eine Nachvertonung ermöglicht.
Das am besten zu verwendende Programm dieses Softwaretrios ist der Panoramamaker. Damit ist es möglich, ein Panorama, das nicht mit einer einzigen Aufnahme auf ein Bild passt, in mehreren Bildern zu fotografieren, um es anschließend mit dem Panoramamaker zu einem Bild zusammen zu fügen. Man muss lediglich darauf achten, dass die zusammen zu fügenden Bilder sich überschneiden. Ich habe dies getestet und bin begeistert wie einfach das funktioniert. Man wählt lediglich die zusammen zu fügenden Dateien aus und das Programm zeigt sofort das komplette Panorama. Ein Beispiel ist unter den beigefügten Bildern zu finden.
Mit der Panasonic Lumix DMC-FZ20 bin ich sehr zufrieden! Die Kamera erfüllt meine wenigen Anforderungen in Bezug auf großes optisches Zoom, ausreichende Auflösung und Handlichkeit im genau richtigen Maße.
Die Qualität der Fotos, die ich im automatischen Programmmodus erzielen kann, ist schon beachtlich. So macht das Fotografieren richtig Spaß.
Die Bedienungsanleitung ist zwar umfangreich, aber so gut aufgebaut, dass man schnell einen Zugang zu der Funktionsvielfalt der Kamera finden kann. Besonders gut gefällt mir die Dreistufigkeit des Aufbaus: Schnelleinstieg, Grundkenntnisse und Fortgeschrittenenkenntnisse.
Mit der Laufzeit des Akkus bin ich voll zufrieden. Dennoch könnte man einen größeren Akku verwenden, der am Markt auch erhältlich ist. Schade ist, dass der Originalakku ziemlich teuer ist. Wer Reserveakkus haben möchte, der sollte sich welche über ebay kaufen.
Der Tragekomfort ist schwer zu bewerten. Die Kamera liegt ausgezeichnet beim Fotografieren in der Hand. Dies ist besonders gut zu bewerten. Aber beim Tragen während des Transportes kann sie manchmal schon unbequem werden.
Die Bedienung der Kamera ist übersichtlich und einfach gestaltet. Wenn man die Kamera nur selten benutzen sollte, dann kann es einem schon passieren, dass man den Überblick verliert, weil der Leistungsumfang sehr groß ist. Aber für das einfache Fotografieren ist die Bedienung eigentlich kinderleicht.
Der Preis ist mit 499 Euro sicher nicht niedrig. Dafür wird einem aber auch ein erheblicher Leistungsumfang bei einer sehr guten Qualität geliefert. Gerade das 12fach optische Zoom ist ein nicht sehr günstiges Ausstattungsmerkmal. Insofern stimmt hier das Preisleistungsverhältnis.
Ein wirklicher negativer Punkt ist, dass im Zubehör nur eine 16MB SD-Speicherkarte beigefügt ist. Das ist viel zu klein. Auf dieser Karte lassen sich bei bester Auflösung nur 4 Bilder abspeichern. Das kann man eigentlich nicht ernsthaft als brauchbare Speichergröße bezeichnen. Hier muss Panasonic nachbessern. Ich habe mir inzwischen für meinen nächsten Urlaub zwei 1 GB SD-Speicherkarten gekauft. Dann kann ich zusammen 800 Bilder speichern.
Die beigefügte Software ist besonders auf Einsteiger ausgerichtet. Das reicht für das Erste auch aus. Wer sich tiefer mit der Materie beschäftigen will, der kann sich dann spezielle Software auf dem Markt zulegen. Im Softwaretrio ist mir am besten die Panoramamaker-Software aufgefallen. Dabei muss man aber auch anmerken, dass manche Kameras dies schon ohne zusätzliche Software können.
Abschließend stelle ich fest, dass ich die für mich ideale Kamera gefunden habe. Sie entspricht voll meinen Anforderungen und war zu einem guten Preisleistungsverhältnis zu erwerben. Die Qualität ist hervorragend. Einziger echter Minuspunkt ist die viel zu kleine Speicherkarte. Die Panasonic Lumix DMC FZ20 kann ich also voll empfehlen.
Vielen Dank für das Lesen, das Bewerten und das Kommentieren
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mein neuer und ständiger Begleiter
ein Testbericht von Kitos2005-08-18 10:19:50vom 18.08.2005Empfehlung: ja
Vorteile: handlich, super Bilder...Nachteile/Kritik: -
Es kommt doch recht häufig vor, dass ich mit unterwegs bin und das eine oder andere Motiv erblicke und keine Kamera dabei habe. Da sich ein Film für meine Sucherkamera für hin und wieder mal nicht lohnt, habe ich mich entschlossen mir eine kleine handliche Digitalkamera zuzulegen.
Das Marktangebot ist ja riesig groß und fast nicht er zu überblicken. Also habe ich mir mal die verschiedenen Modelle angesehen und mit meinen Ansprüchen verglichen. Sie soll nun wirklich nur zur Schnappschuss-Fotografie dienen und muss daher in meine Handtasche passen. Da ich allerdings auch auf ein vernünftiges Objektiv wert lege, denn meiner Meinung nach ist Fotografieren das Arbeiten und Gestalten mit Licht, wollte ich nicht eine der ganz kleinen Kompaktkameras kaufen. Als Leica-Fan kam ich schnell auf die angebotene Serie der Panasonic-Kameras. Da meiner Meinung nach, der heutige Standard bei mindestens 5 Megapixel liegt, war die Auswahl schon eingeschränkt. Interessant waren zu Beginn die Modelle Lumix DMC-FZ 5 und FZ 20. Die FZ 20 ist allerdings fast genauso groß wie meine Digilux II. Deshalb entschied ich mich für die FZ 5, die doch um vieles handlicher ist.
*** Aussehen der Kamera ***
Die Kamera ist in den Farben silber und schwarz erhältlich.
Abmessung: 108 mm x 68,4 mm x 84,8 mm
Gewicht: ca. 290 g ohne Speicherkarte und Batterie
ca. 326 g mit Speicherkarte und Batterie
Sie sieht wie eine Spiegelreflexkamera aus in Miniatur, hält sich super sicher in der Hand und liegt auch beim Fotografieren sehr bequem und ergonomisch in der Hand.
Die Kamera ist sehr übersichtlich gestaltet und die Symbole leicht erkennbar.
Das Display ist zwar nicht sehr groß, aber sehr scharf, so dass man leicht die Fotos beurteilen kann. Sehr praktisch ist er etwas überstehende Sucher, der sich links oben über dem Display befindet. Es hört sich vielleicht komisch an, aber die geringe Größe der Kamera und der vorstehende Sucher ermöglicht ein Fotografieren ohne Nasenabdruck beim Fotografieren im Querformat. Links am Sucher ist ein Rädchen für den Dioptrien-Einstellbereich angebracht.
Neben dem Sucher befinden sich die Tasten für EVF/LCD (hier kann man wählen ob man per Sucher oder Display fotografieren kann), Display (Ansicht des Displays ist veränderbar) und die Exposure - Taste. Daneben befindet sich der Ein- und Ausschalter der Kamera.
*** Technische Daten ***
Zunächst zähle ich mal die einzelnen Punkte der Betriebsanleitung auf. Später komme ich dann noch auf den einen oder anderen Punkt zu sprechen.
- Effektive Pixel der Kamera: 5 Mill. Pixel
- Bild-Sensor: 1 / 2,5“ CCD, Gesamtanzahl Pixel: 53.600.000 Pixel
Primär-Farbfilter
- Objektiv: Optikzoom12x, f = 6, (35 mm - Film, äquivalent zur KB-Kamera 36-432 mm)
- Digitalzoom: max. 4x
- Fokus: Normal/Makro, 9-Bereiche-Scharfstellen, 3-Bereiche-Scharfstellen (hohe Geschwindigkeit), 1-Bereich-Scharfstellen (hohe Geschwindigkeit), 1-Bereich-Scharfstellen, Spot-Scharfstellen, AF-Trikker-Umstellung
- Fokus-Bereich: 30 cm (Weitwinkel), 2 m (Tele),
Makro (Tele) 1 m
- Auslösesystem: elektronischer und mechanischer Auslöser
- Burst-Aufnahme
Burst-Geschwindigkeit: 3 Vollbilder/s (hohe Geschwindigkeit), 2 Vollbilder/s (niedrige Geschwindigkeit)
Anzahl der aufnehmbaren Bilder: max. 7 Vollbilder (Standard), max. 4 Vollbilder
(fein)
- Aufnahme von Laufbildern: 320x240 Pixel, (30 0der 10 Vollbilder/s mit Ton. Die maximale Aufnahmezeit ist von der Speichergröße des Chips abhängig.
- ISO-Empfindlichkeit: Auto/80/100/200/400
- Verschlußzeit: 8-1/2.000
- Weißabgleich: Auto/Tageslicht/Wolkig/Halogen/Blitzlicht/Weißeins tellung
- Belichtung (AE): Programm AE (P) / Öffnungs-Priorität AE/(A) / Auslöse-Priorität AE/(S) / Manuelle Belichtung (M) / Belichtungsausgleich (Stufen von 1/3 EV, -2 - +2 EV)
- Messweise: Multi / Mittelpunkt / Spot
- LCD-Monitor: 1,8“ für niedrige Temperatur, polykristallin TFT LCD (130.000 Pixel) (Anzeigebereich über 100%)
- Sucher: Elektrischer Farbsucher (114.000 Pixel) (Anzeigebereich über 100%)
- Blitzlicht: Eingebautes Aufklapp-Blitzlicht
Blitzbereich: (ISO AUTO)
Etwa 30 cm – 4,5 m (Weitwinkel)
AUTO/AUTO Rote-Augen-Effekt, Forciert ON
Forciert ON / Reduzierung Rote-Augen-Effekt, Langs.
Synchr. Reduzierung Rote-Augen-Effekt, Forciert OFF
- Mikrofon: mono
- Lautsprecher: mono
- Aufnahmemedium: SD-Speicherkarte / MultiMediaCard
- Bildgröße: 2560 x 1290 Pixel, 2048 x 1536 Pixel, 1600 x 960 Pixel, 640 x 480 Pixel, 1920 x 1080 Pixel (Standbild), 320 x 240 Pixel (Laufbilder)
- Qualität: Fein / Standard / TIFF
- Aufnahme-Dateiformat:
Standbild: JPEG, TIFF (RGB) entspricht DPOF
Bild mit Ton: JPEG, 640 x 480 Pixel
Laufbilder: Quick Time Motion JPEG
- Schnittstelle Digital: USB2
- Schnittstelle Analog Video/Audio: NTSC / PAL Composite (durch Menü geschaltet), Audio-Leitungsausgang (Mono)
- Anschlußkontakt: AV OUT / DIGITAL
- Betriebstemperatur: 0° - 40°
- Betriebsfeuchtigkeit: 10% - 80%
- AKKU: Lithium-Ionen
*** Inbetriebnahme der Kamera ***
Vor dem ersten Fotografieren muss die mitgelieferte Batterie geladen werden. Ein Batterieladegerät wird mitgeliefert. Im Gegensatz zu anderen Ladegeräten leuchtet bei einem leeren Akku ein grünes Lämpchen auf. Erst wenn dieser nicht mehr leuchtet, ist die Batterie geladen. Der Ladevorgang dauert etwa 2 Stunden.
Sobald der Akku geladen ist, kann er neben dem Chipkarteneinsatz auf der rechten Seite im unteren Teil der Kamera eingesetzt werden.
Nun hat man die Möglichkeit die Kamera näher zu inspizieren und einzustellen. Nach dem Einschalten der Kamera, kann man über die Menü-Taste das Datum und die Uhrzeit einstellen. Auch wenn man diese nicht auf dem Foto sehen möchte ist es sinnvoll, denn bei bestimmten Programmen, wie z.B. beim ACDsee –Pover Pack, kann man später bei der Betrachtung der Bildinformationen genau nachvollziehen, wann das Bild entstanden ist.
Im Setup-Menü kann man nun weitere Einstellungen festlegen. Das Menü ist sehr übersichtlich und farblich gestaltet. Dreht man das Rädchen am oberen Teil der Kamera auf den Fotografier-Modus, z.B. P-Einstellung, drückt die Menü-Taste, die sich auf der Rückwand des Kameragehäuses befindet, und bewegt danach den Cursor nach rechts, so gelangt man direkt im Setup-Menü.
Hier kann man folgende Einstellungen vornehmen:
- Helligkeit des Monitors
- Auto Review - ausschalten oder die Betrachtungsdauer des aufgenommen Bildes einstellen
- LCD – Wiedergabe
- Energiesparmodus
- Piepton
- Auslö ser
- Lautstärke
- Uhrzeit / Datum
- Datei-Nr.
- Reset
- USB-Modus
- Markie rung
- Video-Ausgang
- Szenenmenü
- Sprache
Die Einstellungen im Setup-Menü sind die Festeinstellungen, die man individuell einrichtet. Sie bleiben nach jedem Ausschalten und beim Batteriewechsel erhalten und können jederzeit verändert werden. Laut Beschreibung beleiben die Daten die Monate bei leerer Batterie erhalten, danach müssen sie neu eingegeben werden.
Bevor an mit dem eigentlichen Fotografieren beginnt, sollte man noch im Rec.-Menü, das sich rechts auf dem Bildschirm neben dem Setup-Menü befindet folgende Einstellungen vornehmen:
- Weißabgleich
- Empfindlichkeit
- B ildgröße
- Qualität
- Tonaufnahme
- Messmethode
- AF-Modus
- AF-Dauer
- AF-Trigger
- AF-Hilfs lampe
- Digitalzoom
- Farbeffekt
- Bildregulier ung
- Flip-Animation
Auch diese Einstellungen bleiben erhalten. Allerdings empfiehlt es sich vor den Aufnahmen Einstellungen wie Weißabgleich und Empfindlichkeit vor jeder Aufnahme entsprechend einzustellen.
Weißabgleich:
Benutzt man nicht den automatischen Weißabgleich, so kann man den Weißabgleich entweder durch die vorgegebenen Einstellungen anpassen oder einen eigenen Weißabgleich vornehmen. Letzteres ergibt eigentlich die natürlichste Farbwiedergabe. Hierzu braucht man nur eine Weißkarte oder ein undurchsichtiges weißes Papier. Man hält es einfach so vor die Kamera, dass es in der Mitte des Displays sichtbar ist (die Mitte ist markiert) und drückt die rechte Cursor-Taste.
Es besteht auch die Möglichkeit Feineinstellungen zum Weißabgleich vorzunehmen. Bei schwierigen Lichtverhältnissen empfiehlt sich ein manueller Weißabgleich, ansonsten kann man sehr gut, auch ohne Feinenstellung die vorgegebenen Einstellungen übernehmen. Ich mache immer Probeaufnahmen und schaue sie mir direkt am Display an, das die Farben sehr getreu wiedergibt.
Programme:
Oben am Gehäuse befindet sich, wie üblich, das Einstellrad.
Hier kann man zwischen folgenden Einstellungen wählen:
- A = manuelle Blendeneinstellung
- S = manuelle Verschlußzeit
- M = manuelle Belichtung
- Makro-Modus
- Laufbild-Modus
- Sze nen-Modus = hier hat man die Wahl von folgenden fertigen Einstellungen, die auch nicht veränderbar sind:
- Portrait
- Sport
- Landschaft
- Nachtl andschaft
- Nachtporträt
- Panning (zum Verfolgen einer Bewegung, z.B. bei Motorsportaufnahmen)
- Feuerwerk
- Party
- Schnee
- Einfachmodus
Sehr schön sind auch die digitalen Einstellmöglichkeiten der Farbeffekte, der Bildeinstellungen und der Flipanimation.
Zoom:
Ein recht lockendes Feature ist wohl der 12-fache Optikzoom und der 4-fache zusätzliche Digitalzoom. Geworben wird ja mit einer Brennweite von 36-432 mm äquivalent zur Kleinbildkamera. Solange man die Brennweite nicht voll ausnutzt, liefert die Kamera mit dem Optikzoom recht ordentliche Bilder. Das Digitalzoom ist meinem Erachten nach überflüssig, da trotz Stativ ein starkes Rauschen auftritt und die Fotos unbrauchbar sind. Aber das ist eigentlich schon klar, wenn man das Objektiv einem normalen 400er Brennweiten-Objektiv gegenüberstellt. Nicht umsonst gehört zu einer ordentlichen Brennweite auch eine dementsprechende Öffnung, die das Licht durchlässt. Im Weitwinkelbereich sind bei Landschaftsaufnahmen kaum Zerrungen zu erkennen. Bei Gebäudeaufnahmen empfiehlt es sich, das Zoom um eine Stufe zu vergrößern, um eine senkrechte Linie zu erhalten.
Sehr schön finde ich die Möglichkeit, die der mitgelieferte Filterring liefert. Es lassen sich Filter mit 55er Gewinde aufschrauben. Das war für mich besonders wichtig, da die Eigenschaften eines Polfilters, meines Wissens nach, mit keinem Bildbearbeitungspogramm nachträglich erstellt werden können.
Blitz:
Der eingebaute Blitz lässt sich wahlweise fokussieren und/ oder mit dem Anti-Roten-Augen-Effekt bedienen. Bei Porträtaufnahmen mit dunklem Hintergrund finde ich sehr schön, dass man den Blitz synchonsieren kann. Die manuellen Blitzeinstellungen reichen von -2 EV bis +2 EV, wobei ich nicht herausfinden konnte mit welcher Leitzahl der Blitz arbeitet. Da die Kamera keinen speziellen Blitzschuh oder Einteckbuchse für einen externen Blitz besitzt, empfehle ich speziell bei Porträts einen etwas größeren Abstand zum Motiv einzuhalten, um eine ausgewogene Beleuchtung zu erhalten.
Auslöser:
Auch besteht nicht die Möglichkeit für die Verwendung eines Kabelauslösers. Allerdings kann man mit dem Selbstauslöser, den man entweder auf 2 sec oder 10 sec einstellen kann, fotografieren.
Den Auslöser kann man entweder mit oder ohne Auslöseton einstellen. Es hört sich so an, als wenn eine alte Spiegelreflex ausgelöst wird. Fotografiert man ohne Ton, so ist die Kamera nicht hörbar.
Bei diesem Punkt möchte ich auch auf die Verwendung des Triggers zu sprechen kommen. Stellt man den Trigger auf Focus, so kann man den Focus schon auf das Objekt scharf stellen, bevor man auslöst. Die Fokuseinstellung bleibt gespeichert. Beim Mitbewegen der Kamera macht dies schon Sinn, da die Bilder weitaus schärfer abgelichtet werden und die Auslösezeit etwas verringert wird. Bei stehenden Objekten schalte ich den Trigger-Fokus aus und löse normal aus.
Auto-Bracket:
Hier kann man Belichtungsreihen mit bis zu drei Bildern vornehmen. Hier wird die Helligkeit des Objektes jedoch nicht ausgeglichen. Man sollte vor dem Auto-Bracket den Belichtungsausgleich festlegen, denn alle Bilder basieren nach dem Belichtungsausgleich auf der eingestellten Belichtung.
Optischer Bildstabilisator:
Aktiviert man ihn, so kann man zwischen zwei Moden wählen:
Modus 1: der Stabilisator ist ständig aktiv
Modus 2: Der Stabilisator steht auf Standby und wird erst aktiv, wenn der Auslöser das Bild
erfasst.
LCD Monitor/Sucher:
Hier ist die Auswahl recht großzügig gestaltet:
- Normalanzeige: Bild mit Symbolen der Programmenstellung, Auflösung, Format, Batteriefüllstand, noch verbleibende Bilder
- Anzeige mit Histogramm, das eine optischer Warnfunktion für fehlbelichtete Fotos beinhaltet, denn das Histogramm färbt sich dann orange. Dies kann recht sinnvoll bei eigenen Blendeneinstellungen sein.
- Vollbildverschobenen Anzeige: hier erscheint das Foto oben links. Rechts und unten sind alle Informationen, außer dem Histogramm, zum Bild aufgeführt.
- Gitternetzlinien
- Keine Anzeige
Wiedergabe von Bildern:
Sobald man das Einstellrad auf den Pfeil stellt, hat man die Möglichkeit seine Fotos zu betrachten. Selbst eine Art Diashow liefert das Programm. Mit Hilfe der Zoom-Taste kann man entweder die Vorschau aller Bilder anwählen oder sich in ein Bild hineinzoomen. Man kann einzelne oder alle Bilder nach Wunsch entfernen. Wer möchte kann schon mit der Kamera seine Bilder drehen bearbeiten, was ich persönlich für unnötig finde, da ich zu einer Fotobearbeitung ein gewisses Maß an Bildschirmgröße benötige.
*** Lieferumfang ***
- SD-Speicherkarte 16 MB
- Akku
- Batterieladegerät
- Netzkabel
- US B - Anschlusskabel
- AV – Kabel
- Tragriemen
- Objektivdeckel
- Objektivd eckelschnur
- Sonnenblende (wird auf Filteradapter geschraubt)
- Filteradapter
- Software mit USB-Driver und SD Viewer 2.0
-
*** Fazit ***
Solange man sich nicht in die Grenzbereiche der Fotografie und der Kamera bewegt, ist die Lumix für 420 Euro, ein sehr guter Begleiter für die schnelle Fotografie unterwegs. Sie passt ohne Sonnenblende und ohne Filterring in jede etwas größere Handtasche. Nicht überzeugt haben mich die Video- und Tonaufnahmen. Dafür waren die Resultate in der eigentlichen Fotografie für die Objektivgröße sehr gut. Auch die manuellen Einstellmöglichkeiten geben dieser Kamera einen großen Pluspunkt.
Bei dauerhaftem Betrieb lag die Akkudauer bei ca. 4 Stunden. Als Zweitakku entschied ich mich für ein günstigeres Produkt für 29,90 Euro, da ich 49,90 Euro für den Originalakku zu teuer empfand. Die Betriebszeit unterscheidet sich nicht.
Auch empfehle ich das Zulegen einer größeren Speicherkarte, denn mit 16 MB kommt man nicht allzu weit.
Da es sich um einen langen Tragriemen handelt, entschied ich mich für eine zusätzliche Handschlaufe. Hinzu kommen noch die Kosten einer passenden Kameratasche.
Besonders angenehm überrascht war ich von der Schärfe und der Farbwiedergabe. Dazu habe ich fünf verschiedene Fotos beigefügt. Diese Fotos habe ich im Photoshop zwar etwas im Kontrast und der Tonwertkorrektur optimiert, aber nicht grundlegend bearbeitet.
Brita2905, 06.06.2006
Ein SH ist eigentlich für diese Ausführlichkeit viel zu gering aber andere Bewertungen gibts nun halt woanders o - Gut Licht lach... nun, das ist wohl ein unbedingtes MUSS, um wundervolle Bilder zu zaubern... o
BaBy1987, 18.08.2005
brauche unbedingt 039ne neue digitalcamera..aber muss nicht unbedingt mit so viel mp sein -P lg Pia
WreckRin, 16.03.2006
sehr hilfreich, LG Sandra
würd mich über Gegenlesungen freun