Schon Patrizier I faszinierte eine grosse Fangemeinde. Doch der absolute Hammer kam erst noch: und zwar Patrizier II. Die eigens entworfene Engine überwältigte die Fangemeinde von neuem. Nun hoffen alle auf den nächsten Teil!!!
An alle geizigen unter euch: Es lohnt sich 100% das game zu kaufen. Entweder im Laden oder bei ebay - natürlich noch billiger! Da könnt ihr es schon für CA 15 Euro erwerben:Also Ran!!!
Inhalt:
*******
I. Verpackung
II. Vorraussetzungen
III. Handlungsablauf
IV. History
V. Vorab Story
VI. Menü
VII. Übersicht
VIII. Waren-u. Baumöglichkeiten
IX. Multiplayermodus
I. Verpackung und CD
********************
Nach der erfolgreichem Handelssimulation Patrizier von Ascaron ist es endlich wieder so weit ! Der Nachfolger Patrizier II ist da . Als ich davon erfahren habe , hat es nicht lange gedauert und ich habe mir das Spiel gekauft .
Die Verpackung sieht sehr einladend aus und man bekommt sofort Lust auf das Spiel . Das Handbuch ist sehr übersichtlich und man findet schnell was man sucht . Die Installation ist kinderleicht und auch problemlos abgelaufen .
II. Vorraussetzungen
********************
Die Systemanforderung ist recht bescheiden , es genügt ein Pentium II mit 233 MHz , 32 MB Arbeitsspeicher . Natürlich läuft das Spiel zwar auf so einen Rechner , jedoch spielt es sich auf einen Pentium III mit 500 MHz und 128 MB Arbeitsspeicher um einiges besser .
III. Handlungsablauf
********************
Kommen wir nun zum wichtigem , Patrizier II ist eine Handelssimulation in der Art von Anno1602 , nur dass sich das Spiel mehr auf das Handeln spezialisiert und nicht so fest auf das Städte bauen wie Anno1602 .
IV. History
**************
Die Geschichte spielt im 13. Jahrhundert zur Zeit der Hanse . Man bewegt sich Hauptsächlich im Mitteleuropäischen Raum . Jedoch kann man sich auch auf Expeditionen in den Südeuropäischen Raum begeben , darauf komme ich jedoch noch etwas später .
V.Vorab Story
*************
Das Spiel beginnt mit einem wunderschönen Vorspann , ein alter Mann sitz in einem Haus und erzählt über seine Zeit als Händler . Er erzählt , wie er sein erstes Schiff in Auftrag gab und über die Meere gesegelt ist , wie ihn Piraten umzingelt haben und beschossen haben , wie er es verhindert hat , sich alleine auf hohe See begeben , wie er seien Heimatstadt unterstützt und ausgebaut hat und wie er in die Hanse aufgenommen wurde .
VI. Menü
*********
Nach diesen Vorspann kommt man in das sehr schön gestaltete Hauptmenü . Hier kann man Sachen wie Einzelspiel , Kampagne , Hauptmenü , ... wählen . Dies alles steht in alter Schrift in einem Buch geschrieben , neben dem Buch liegt eine Feder und ein Tintenfass , somit macht das Hauptmenü schon ein sehr Mittelalterliches Stimmung .
Die Kampagne umfasst viel und unterhaltsame Level . Es gibt mehrere Kampagnen , die jeweils in fünf Missionen unterteilt sind . Die erste Kampagne zum Beispiel heißt „Der Aufstieg“ und die fünf Missionen „Händler“ , „Kaufmann“ , „Fernkaufmann“ , „Ratsherr“
, „Patrizier“ . Dabei muss man logischerweise bei der ersten Mission so lange spielen , bis man ein Händler ist , dann erst beginnt die zweite Mission .
Leider kann ich nicht genau sagen wie viele Kampagnen es gibt , da ich zwar schon ewig Patrizier II spiele , jedoch bin ich mehr der Fan von Einzelspiele und Netzwerkspiele . Bei den Einzelspielen muss man erst seinen Daten angeben , wie zum Beispiel Name , Startjahr , Heimatstadt oder das Spielziel . Unter Spielziel kann man zum Beispiel eingeben , dass das Spiel endet , wenn man zum Patrizier ernannt wird oder auch , dass das Spiel kein Ziel hat . (Ich spiele am liebsten ohne Ziele ! )
Jedoch kann man als Heimatstadt nicht alle 20 Städte wählen , sondern nur 12 (Köln , Bremen , Hamburg , Lübeck , Rostock , Stettin , Danzig , Thorn , Visby , Riga , Reval und Stockholm). Die anderen acht Städte , die man nicht nehmen kann (Edinburgh , London , Brügge , Bergen , Oslo , Aalborg , Malmö und Nowgorod) können auch nicht im Laufe des Spieles bebaut werden .
Dann ist es endlich so weit , man ist in seiner vorherigen gewählten Heimatstadt und hat nur eine Schnigge (Viele werden jetzt sagen , was zum Teufel ist eine Schnigge ! Eine Schnigge ist ein Schiff , genaueres später !) und 20.000 Goldstücke .
VII. Übersicht
*****************
Jede Stadt sieht zwar verschieden aus , ist aber in etwa gleich aufgebaut ! Es gibt in jeder Stadt einen Hafen , einen Marktplatz , eine Kirche , ein Wirtshaus , ein Badehaus , einen Darlehensgeber , eine Markthalle , eine Waffenschmiede , eine Gilde , ein Rathaus , ein Arsenal (In dieses Gebäude darf man jedoch nur wenn man Bürgermeister der Stadt ist) , eine Werft und ein paar Häuser .
Kommen wir nun zu den Funktionsweisen der einzelnen Gebäude .
Der Hafen ist dazu da , dass Schiffe anlegen können und die gekauften oder verkauften Waren verladen werden können .
Am Marktplatz kann man natürlich handeln und auch Feste ankündigen . Bei einem weniger erfolgreichem Fest wird man eher unbeliebt , jedoch wird man sehr beliebt , wenn es ein erfolgreiches Fest geworden ist , das heisst , wenn man genug zu essen und trinken gekauft hat.
Die Kirche ist auch ein sehr wichtiges Gebäude , da in der Zeit der Hanse die Leute noch einen sehr starken Glauben hatten (Im Gegensatz zu heute) , hier kann man selbst Beten , was jedoch aus spielerischer Sicht nichts bringt . Jedoch kann man auch noch Armenspenden (Lebensmittel) abgeben , hiermit macht man sich bei den armen Teil der Bürger beliebt . Ebenfalls kann man noch für den Ausbau der Kirche und für den Kirchenschmuck spenden , bei solch einer Spende wir man bei arm und reich beliebter .
Ein sehr wichtiges Gebäude , dass in keiner Stadt fehlen darf ist das Wirtshaus . Dort findet man Matrosen die man anheuern kann . Informanten , die einen entweder eine alte Schatzkarte verkaufen oder Tipps geben , in welcher Stadt es an verschiedenen Waren mangelt . Ebenso findet man einen Waffenhändler , der einen verschiedene Waffen verkauft , damit sich die Matrosen gegen die Piraten verteidigen können . Die bis jetzt genannten Personen trifft man eigentlich immer an . Etwas seltener sind Einbrecher , die man beauftragen kann , dass sie bei einen Konkurenten einbrechen können . Ebenfalls gibt es noch Reisende , die entweder eine Lieferung zu überbringen haben und man wird gefragt , ob man sie in die entsprechende Stadt bringen kann . Natürlich haben auch Piraten ihre Finder in den Wirtschaften . Man kann Piraten ein Schiff zur Verfügung stellen und man bekommt die Hälfte der Beute von den überfallenen Schiffe . Jedoch wird man bei den Bürgern unbeliebt , wenn man die Piratrie unterstützt . Eine echte Mangelware sind Kapitäne , ich habe bis jetzt noch kein Spiel gespielt , indem ich mehr als einen Kapitän gefunden habe . Das finde ich aber etwas schlecht gemacht , da ein Kapitän sehr nützlich ist . Zum einen kann man automatische Handelsrouten einstellen oder auch Konvois bilden .
Im Badehaus steht nicht das baden im Vordergrund , sondern etwas ganz anderes . Man trifft oft reiche und wichtige Bürger aus dem Stadtrat im Badehaus . Dies kann man dann mit Goldstücken bestechen , jedoch muss man bei einer Bestechung schon ganz schön in die Tasche greifen , denn 20.000 Goldstücke wird man schon hergeben müssen (Dafür könnte man sich immerhin schon ein einigermaßen gutes Schiff kaufen) . Wenn man aber geizig ist , bewirkt man genau das Gegenteil , man wird von dieser Person eher schlechter behandelt als besser .
Beim Darlehensgeber kann man Darlehen aufnehmen , Darlehen vergeben und auch Anteile kaufen und verkaufen (kurz : Aktien) . Bei den Darlehen kann man den Zinssatz selbst bestimmen , man bekommt bei einen sehr hohen Zinssatz zwar mehr Geld , jedoch macht man sich bei den Bürgern sehr unbeliebt .
Die Markthalle hingegen gehört zu den weniger wichtigen Gebäuden , dort kann man sich nur informieren , welche Produkte die Stadt verbraucht und welche sie Produziert .
In der Waffenschmiede kann man sein Schiff mit Katapulten oder Kanonen ausrüsten und den Piraten ein hartes leben machen . Wenn man jedoch erstmals Geld verdienen will und nicht gegen Piraten kämpfen will , benötigt man eigentlich keinen Kanonen , da diese nur Platz auf den Schiff wegnehmen und teuer sind . Denn wenn man von Piraten angegriffen wird , kann man in 99% der Fälle fliehen .
In der Gilde halten sich die reichen Händler auf und man kann ohne weiteres beitreten , was jedoch nicht billig ist . Dort kann man seine alten Schiffe versteigern oder bei anderen Versteigerungen teilnehmen . Ebenso erfährt man bereits erforschten Warenumschlagplätze oder kann seine Warenumschlagplätze dort bekannt geben .
Im Rathaus kann man verschiedene Lieferantenverträge annehmen oder sehen , wer zur Bürgermeisterwahl oder zu Hansewahl nominiert ist .
Wenn man es einmal geschafft hat und Bürgermeister ist , kann man auch in das Arsenal gehen . Dort muss man als Bürgermeister entscheiden wieviel Geld für welche Militäreinheiten ausgegeben werden muss , denn die Stadt wir auch manchmal von Neidern angegriffen und soll dagegen gut verteidigt sein .
Für jeden Händler ist natürlich die Werft das wichtigste Gebäude , denn ohne Schiff lässt sich auch schwer handeln . Ebenso nagt die Zeit auch an den Schiffen und man muss jedes Schiff nach einiger Zeit wieder reparieren . Man kann vier verschiedene Schiffe bauen , genaueres steht im nächstem Absatz .
Weiter oben in meinem Bericht erwähnte ich den Begriff Schnigge . Wie schon erwähnt ist eine Schnigge eines von vier Schiffen , die man bei Patrizier bauen kann . Das kleinste Schiff ist eine Schnigge , das nächst größere Schiff ist ein Kraier , darauf folgt eine Kogge und das größte Schiff ist ein Holk . Man kann jedes Schiff zwei mal ausbauen , jedoch kann man bei einen ausgebauten Schiff mehr Waffen unterbringen und das Schiff ist stabiler , aber man kann auch weniger Waren auf das Schiff lagern . Deshalb baue ich eigentlich nie ein Schiff aus , außer ich gehe auf Piratenjagd . Die Kosten eines Schiffes sind von Stadt zu Stadt verschieden , da das Schiff ja verschiedene Rohstoffe benötigt und diese in jeder Stadt verschieden viel kosten . Aber in etwa zahlt man für eine Schnigge 15.000 Goldstücke und für einen Holk um die 45.000 Goldstücke . Die Schiffe können nicht nur unterschiedlich viel transportieren , sondern habe auch verschiedene Eigenschaften , wie zum Beispiel die Geschwindigkeit , aber die verschiedenen Eigenschaften sind nicht sehr viel unterschiedlich . Ein Holk benötigt jedoch auch mehr Matrosen als eine Schnigge .
Es gibt in jeder Stadt auch drei verschiedene Häuserarten , dort leben die drei verschiedenen Bürgerstufen (Die Arme , Wohlhabenden und die Reichen) .
VIII. Waren-u. Baumöglichkeiten
*******************************
Kommen wir jetzt wieder zum Spiel . Anfangs hat man noch wenig Geld und muss sich mehr auf das Handel konzentrieren . Man kann mit 20 verschiedenen Waren handeln : Bier , Eisenerz , Eisenware , Felle , Fisch , Fleisch , Getreide , Gewürze , Hanf (Die guten alten Zeiten *g*) , Holz , Honig , Keramik , Leder , Pech , Salz , Tran , Tuch , Wein , Wolle , Ziegeln . Beim handeln muss man natürlich immer genau auf die Preise schauen , da man auch viele Nebenkosten wie Schiff und Matrosen hat . Die Preise sind immer gut , wenn eine Stadt diese Wahren produziert oder viele davon hat . Gerade am Anfang ist Bier immer eine Ware , die einen am Leben hält . Nicht weil man immer was gutes zum trinken an Bord hat , sondern weil Bier in Stettin sehr billig produziert wird und deshalb auch sehr billig verkauft wird und jede Stadt benötigt Bier .
Jetzt denken sich einige wahrscheinlich , dass es total langweilig wird , nur von Stadt zu Stadt zu fahren und Waren einkaufen und verkaufen . Das ist es auch , aber Patrizier II hat noch viel mehr zu bieten . Schon der Titel „Patrizier II – Geld und Macht“ lässt vermuten , dass sich nicht nur alles um das Geld dreht , sondern Macht auch eine wichtige Rolle spielt .
Wie schon erwähnt startet man als unerfahrener Krämer . Wenn man verschiedene Wohltaten macht , wie zum Beispiel Spenden , Armenspeisen oder Feste organisiert , wird man immer beliebter und man steigt zu den verschiedenen Stufen auf . Da wäre als erst der Händler , dann wird man zum Kaufmann , nach einiger Zeit zum Fernkaufmann und wenn man schon einige Stunden und Wohltaten verbracht hat wir man in den Rat der Stadt aufgenommen und zum Ratsherr ernannt . Dann muss man noch mehr Wohltaten verbringen , bis man zum Patrizier genannt wird . Ab diesen Zeitpunkt wird man auch für die Bürgermeisterwahl nominiert . Jetzt heißt es kräftig Feste feiern , denn wenn man auf gut Glück wartet , bis man zum Bürgermeister gewählt wird , dann kann man lange warte . Wer jedoch so ca. alle zwei Monate ein Fest feiert , wird sicherlich nicht ohne Stimmen da stehen .
Wenn man nach langer Zeit mal das Glück hat und einen Kapitän findet kann man nicht nur automatische Handelsrouten einstellen , sondern auch Konvois bilden . Was zum einen den kleinen Vorteil hat , dass man nicht mehr so häufig von Piraten angegriffen wird . Der größere Vorteil ist , dass man mehr Waren unterbringen kann und das für mich wichtigste , dass man auf Expeditionen fahren kann .
Wenn man eine Expedition unternimmt , bekommt man die Karte von Südeuropa vorgesetzt und kann nun zwei Plätze nach Wahl nehmen , wo der Konvoi hinfahren soll und wie viel Geld man den Schiffen mitgeben soll . Wenn man Glück hat kommen die Schiffe mit wenig Schaden und voller Gewürze oder anderen lukrativen Waren zurück . Wenn man jedoch Pech hat , kommen die Schiffe fast kaputt und ohne Waren zurück ! Dafür wird man aber auch noch sehr viel beliebter , wenn man eine erfolgreiche Expedition durchgeführt hat und man die Warenumschlagplätze in der Gilde angibt . Besser gesagt , die Warenumschlagplätze werden automatisch bekannt gegeben , also man kann keine Städte verheimlichen .
[ 9 ]=Warenproduktion und Bau von Gebäuden
***************************************
Wenn man nun schon eine Zeit erfolgreich gehandelt hat , kann man nicht nur mehr Waren einkaufen , sondern sich auch überlegen , Waren selbst herzustellen . Dies will allerdings gelernt sein und muss mit Vorsicht behandelt werden , denn wenn man viel Geld hat , überschätzt man sich schnell und baut etwas zu viele Gebäude .
Anfangs denkt man sich nicht viel dabei , denn man hat ja noch etwas Geld , doch das ist oft ein gefährlicher Fehler , denn die verschiedenen Gebäude kosten wöchentlich auch noch Geld . Ich habe deshalb das erste mal neu beginnen müssen , weil ich ziemlich schnell viele Gebäude gebaut habe und dann aus den Schulden nicht mehr herausgekommen bin .
Jetzt wird sich der eine oder andere denken , dass die Gebäude Waren herstellen und man dann schnell wieder das Geld zusammen hat . Das ist auch so , jedoch nicht in alle Fällen . Denn es sind bestimmte Waren nur in bestimmten Städten möglich . So kann man sich zum Beispiel gut vorstellen , dass in Lübeck schlecht Eisenerz produziert werden kann . Aber keine Angst , man muss nicht in jede Stadt gehen und auf gut Glück bauen , sondern man kann auf eine Stadt , in der man keinen Kontor und kein Schiff hat , klicken um zu erfahren welche Waren dort gut produziert werden können und welche einigermaßen gut produziert werden können . Wenn man jedoch in einer Stadt ist , kann man am Marktplatz auf die entsprechende Statue in der Mitte klicken , um diese Informationen zu erhalten .
Auf die Standorte muss man bei Gebäuden wie dem Bergwerk , dem Getreidehof , dem Hanfhof , dem Imker , der Schafzucht , dem Sägewerk und dem Weingut aufpassen . Bei den übrigen Gebäude wie der Brauerei , dem Fischer , der Jagdhütte , dem Pechkocher , der Salzsiede , der Töpferei , der Viehzucht , der Weberei , der Werkstadt und bei der Ziegelei muss man nicht nur auf den Stadtort achten , sondern auch noch auf die Waren , die dieses Gebäude benötigt um produzieren zu können . So benötigt die Brauerei zum Beispiel Getreide und Holz . Es ist natürlich logisch , dass die Waren viel billiger hergestellt werden können , wenn sie mit billigeren Waren produziert worden sind .
Wenn man mal zu viel Geld hat und seine Beliebtheit bei den Bürgern steigern will , kann man auch öffentliche Gebäude bauen . Hier stehen einem ein Krankenhaus und die normalen Wohnhäuser zur Verfügung . Wenn man etwas weniger Geld hat , kann man noch die Straßen der Stadt erweitern oder die Brunnen der Stadt vervielfältigen .
IX.Multiplayermodus
********************
Patrizier II ist jedoch nicht nur alleine ein sehr gelungenes Spiel , sondern kann auch noch über Multiplayermodus gespielt werden . Hierbei können bis zu acht Spieler an einer Partie teilnehmen . Ich habe mit meinen Bruder über Netzwerk ein Spiel gemacht und ich muss sagen , dass das echt nicht schlecht gemacht ist . Natürlich kann man das Multiplayerspiel auch speichern , denn so ein Spiel zieht sich schon hin und dauert seine Zeit .
...
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Geld und Macht auf hoher See
ein Testbericht von discodancer2007-03-18 19:54:04vom 18.03.2007Empfehlung: ja
Heute will ich euch mal etwas über das Computerspiel "Patrizier 2" erzählen. Lets go:
Zeit ist Geld! Und jeder vergeudete Sekunde könnte den Ruin bedeuten. Kein Wunder also, dass sie jetzt ziemlich nervös auf der Brücke Ihres kleinen Handelsschiffs stehen und das Verladen der neu erstandenen Güter genauestens beobachten. Eigentlich gibt es kaum Grund zur Sorge: Der Einkauf in Lübekc war ein Schnäppchen! Gerade mal 350 Goldstücke haben Sie im Schnitt für ein Fass Eisenwaren gezahlt. Ein angetrunkener Informant verriet Ihnen gestern in der Spelunke, dass man es in Stockholm für das Doppelte verkaufen könnte. Jetzt heißt es, schnell die Anker lichten und die Segel setzen. Denn die Konkurrenz schläft nicht.
Auf der Fahrt nach Stockholm werden Sie von einem Piratenschiff angegriffen. An Verteidigung ist mit Ihrem kleinen Boot nicht zu denken. Gott sei Dank gelingt aber die Flucht mit nur geringen Schäden. Am Zielort angekommen, geben Sie die Profite aus dem Eisenhandel also gleich wieder für eine Reparatur in der Werft aus. Die Beatzung freut sich, schließlich macht sie währenddessen feuchtfröhlichen Landurlaub.
Solche Rückschläge sind bei „Patrizier 2“ an der Tagesordnung.
Zielstrebige Geschäftsleute lassen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen, sondern erkunden gleich wieder das Angebot in Stockholm, um erneut den Laderaum zu füllen und frischen Mutes weiterzuziehen. Leerfahrten sind tabu! Denn mit gemütlichen Schippertouren decken Sie noch nicht einmal die gewaltigen Unkosten. Und schließlich wollen Sie ja reich und berühmt werden...
Mit einem Blick auf die beigelegte Landkarte sind lukrative Handelsrouten schnell gefunden. So werden im Reval günstig Felle angeboten, um die man sich in den südlichen Hansestädten sogar zum doppelten Preis noch reißt. Da lohnt es sich sogar ein eigenes Konto in Reval zu errichten. Ein solches Lagerhaus ermöglicht es, auch dann mit einer Stadt zu handeln, wenn man nicht im Hafen angelegt hat.
Lässt der Kontostand es zu, wird es nun auch langsam Zeit, neue Schiffe zu bauen und Kapitäne einzustellen. Doch die sind nicht einfach aufzutreiben. Selten sitzen sie einfach nur in Kneipen herum und warten auf einen Auftrag. Meistens sind bereits alle auf Frachtschiffen gegnerischer Händler unterwegs und ganz glücklich mit ihrer Anstellung. Mit etwas Bestechungsgeld gelingt es Ihnen vielleicht, einen abzuwerben. Und seien Sie bloß nicht geizig - Kapitäne wissen, wie wichtig sie sind. Die Herren navigieren nämlich nicht nur perfekt, sondern könne auch Konvois anführen und selbstständig Handel treiben. Das ist besonders dann von Nutzen, wenn Sie bereits viele Segler besitzen und Ihnen so langsam der Überblick verloren geht.
Den Kapitänen sagen Sie einfach nur, welche Handelsroute sie abklappern, welche Waren sie ein- und verkaufen sollen. Akribisch halten die sich dann an angesprochene Güter und Preisspannen. Eine Sorge weniger für Sie.
Was zu Beginn noch etwas schwierig und trostlos schien, entwickelt sich nu also zu einer ansehnlichen Unternehmung, wirft plötzlich ganz von alleine Geld ab. Das muss nun vermehrt und sinnvoll investiert werden. Die Vermehrung sichern Sie durch Vergabe von Krediten und Kauf von Mietwohnungen. Was Sie darüber hinaus investieren, nutzt mehr dem Ansehen als dem Geldbeutel. Insbesondere, um hohe Ämter
zu erlangen, müssen Sie ein geachteter Händler sein. Das gelingt zum einem durch reibungslose Versorgung mit wichtigen Lebensmitteln. Das einfache Volk möchte immer mit genügend Getreide, Fisch und Bier bedacht sein. Dem Adel dagegen müssen Sie Fleisch, Wein und Tuch liefern. Damit sich keiner vor Hunger und Feuersbrünsten fürchten muss, spenden Sie für Armenspeisung und bauen Wasserbrunnen. Und um Bettlern Arbeit zu verschaffen, errichten Sie Bauerhöfe und weiterverarbeitende Betriebe.
Die Leute werden Sie lieben! Aber vielleicht noch nicht zum Bürgermeister wählen. Also setzen Sie noch eins drauf, lassen die Kirche prunkvoll ausbauen, veranstalten regelmäßig Feste und greifen tief in die Bestechungskasse. Schon haben Sie Ihr neues Amt so gut wie in der Tasche.
Patrizier 2 ist eine überaus komplexe Handelssimulation, in die man sich erst gründlich einarbeiten muss. Viele Optionen, Menüs und Statistiken stehen zur Verfügung. Und spannend wird es auch erst dann, wenn Sie nicht mehr jedes Goldstück einzeln umdrehen müssen. Dann stehen auch so langsam die Heiratsvermittler Schlange. Eine Hochzeit ist zwar nicht sehr billig - denn ohne bombastische Feier geht´s nicht-, aber wenn die Ehefrau eine entsprechende Mitgift mitbringt, so wirkt sich das nicht nur aufs Ansehen positiv aus. Bis zu diesem Zeitpunkt und den ersten Expeditionen in unerforschtes Gebiet müssen Sie allerdings verbissen in heimischen Gefilden ein kleines Vermögen aufbauen. SO vergehen Stunden und Tage mit harten Kalkulationen, geizigem Feilschen und berechnenden Aktionen - was leider nicht sonderlich viel Abwechslung ins Spiel bringt.
Alternativ dürfen Sie sich natürlich auch auf die dunkle Seite der Schifffahrt schlagen und die Piratenflagge hissen. Dann werden ganz andere Talente von Ihnen erwartet. So muss ihre Flotten mit großen Kanonen ausgestattet sein, und die Matrosen benötigen Waffen zum Kapern. Ist die Ausrüstung gekauft und die Kampfstärke groß genug, dann kann können Sie Ihren Besitz schnell und günstig um gekaperte Schiffe und gestohlene Waren erweitert. Lassen Sie sich dabei aber nicht erwischen!
Grafisch ist Patrizier 2 sicherlich gelungen. Die Städte sind liebevoll gestaltet. Hätten Sie als geplagter Geschäftsmann einmal die Zeit sich genauer umzusehen, dann könnten Sie sogar die Bewohner bei ihrer Arbeit oder beim Herumlungern auf der Straße beobachten. Aber derlei Verschnaufpausen dürfen Sie sich nicht einmal im hohen Rang des Patriziers gönnen.
Auf den ersten Blick bekommt der Spieler einen kleinen Schock. Viele Menüs, Dutzend kleine Symbole von unterschiedlicher Bedeutung wollen verstanden und bedient werden... Doch dann heißt es: tief durchatmen und erst einmal die Trainingsmissionen bestreiten. Langsam, detailliert und mit klar verständlicher Stimme werden Sie in die Grundlagen des Spiels eingewiesen, lernen sowohl wichtige Stadtgebäude als auch den Umgang mit dem Handelsmenü und den Schiffskanonen kennen. Um all das zu tun, was ein Händler im 13. Jahrhundert so erledigen musste, benötigen Sie lediglich eine Maus und zwei Finger. Wichtige Befehle können Sie auch per Tastenkürzel eingeben - aber das bringt nur minimale Zeitersparnis. Generell gilt: Klicks mit der linken Maustaste wählen ein Gebäude oder Schiff aus, solche mit der rechten Taste schicken Boote an beliebige Orte auf der Karte.
Sehr lobenswert ist das gedruckte Handbuch: Übersichtlich gegliedert, erteilt es über alle Funktionen im Spiel ausführlich Auskunft. Wer allerdings alles von vorn bis hinten durchlesen möchte, sollte angesichts der mehr als einhundert Seiten schon mal den ganzen Nachmittag vor dem Kamin einplanen. Abgesehen davon, wird automatisch noch ein mulitmediales Handbuch installiert, von dem man weiterführende Informationen zur Hanse, den Patriziern und dem Zeitalter der Seefahrt abrufen kann. Teile davon werden sogar vorgelesen, wenn Sie keine Lust haben, selber zu schmökern. Welche Wünsche bleiben da noch unbefriedigt?
Mit spannender Handlung wartet dieses Spiel leider nicht auf. Und sollten Sie bereits Patrizier 1 gespielt haben, dann werden Sie vielleicht enttäuscht sein, weil es zu wenig echte Neuerungen gibt.
Zwar gibt es zehn verschiedene im Spiel vorgegebene Spielerlaufbahnen, die mit Erreichen fester Spielziele absolviert sind - mehr Spaß macht es aber, wenn man sein eigener Herr ist und einfach ganz hoch hinaus möchte. Also quasi „vom Tellerwäscher zum Millionär“. Das Vorhaben, eine gigantische Karriere hinzulegen, wird Sie trotz fehlender Handlung viele Stundenvor dem Bildschirm fesseln. Genau das Richtige für lange Winternächte. Also: Wer sich zum Herrscher der Meere aufschwingen will, hat ein „gutes“ Spiel vor sich.
ein Testbericht von MythosSteffen2005-05-31 18:22:35vom 31.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Grafik, super Spielidee, Viele Städte...Nachteile/Kritik: Piraten sind sehr agressiv
Hallo zu einem neuen PC Spielebericht aus dem Hause 11071984...Ok der Anfang ist scheiße, aber das Spiel um das es jetzt geht ist um einiges besser. Wie ihr sicherlich wisste geht es um das Spiel "Patrizier II - Geld und Macht". Seit Störtebecker weiß man nun schon, dass die Fahrt auf See sehr gefährlich werden kann. Das ist auch bei diesem Spiel so, aber zuersteinmal die:
Systemvoraussetzungen
=================== ==
Pentium II 233 Prozessor, Windows 95/98/XP/Me/2000, Direct X 7.0, 32 Mb Hauptspeicher, 610 Mb freier Festplattenspeicher, 4-fach CD-Rom Laufwerk, Soundkarte
Handlung
========
Ihr seid ein unbekannter Seehändler mit
einer Kogge und etwas Anfangsvermögen. Dies gilt es nun zu mehren und sich Ruhm in den Hansestädten und den umliegenden Städten zu erarbeiten. Mit dabei sind die Städte Lübeck, Hamburg, Rostock, Stettin, London, Oslo, Malmö, Köln und Bergen, um nur einige zu nennen. Insgesamt gibt es 25 Städte mit denen ihr handeln und euer Vermögen ausbauen könnt. Die Städte produzieren und benötigen spezielle Waren, wie z.B. Bier, Getreide, Salz oder Tuch, aber auch höherwertige Waren wie Wolle, Eisenwaren, Eisenerz oder Wein. Dies gilt es nun also geschickt einzukaufen und dann teuer in einer anderen Stadt zu verkaufen. NAch etwa einer Stunde stellen sich die ersten Erfolge ein und man wird ein anerkannter Händler in seiner Heimatstadt. Doch es lauern auch Gefahren auf See. So sind zum Beispiel immer Piraten auf See, welche Händler angreifen. Das ist natürlich nicht so toll und deshalb müssen die Schiffe auch gesichert werden. Dies geschiet mit Kanonen und Katapulten, welche es beim Waffenhändler in jeder Stadt gibt. Doch je mehr Waffen auf einem Schiff sind, desto weniger Waren passen drauf und desto langsamer ist auch das Schiff aus See. Man muss dann also sehen, dass man sich gegen diese Piraten zur Wehr setzt, notfalls auch im Konvoi mit mehreren Schiffen. Auch Wetterverhältnisse sind im Spiel eingebaut. So kann es auch schonmal passieren, dass im Winter Nördlich gelegene Häfen zufrieren und nicht mehr zu erreichen sind. Auch sind im Winter die Häuser weiß und mit einer Schneeschicht bedeckt. Doch auch für die böse Seite eines Menschen ist im Spiel etwas eingebaut. So kann man selber auch ein Pirat werden und gegnerische Schiffe plündern und übernehmen. Man sollte sich aber nicht erwischen lassen, denn dann wird es teuer und der gute Ruf ist weg.
Steuerung
=========
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert. Um die Steuerung zu erlenen sollte man unbedingt die Tutorials machen. Denn nur so lernt man die komplexe Steuerung richtig kennen. Man muss immer zuerst auf das Schiff klicken und dann kann man auf den Marktplatz klicken und sich die Waren raussuchen. Ziemlich kompliziert, fürs erste mal. Aber nach ein paar Minuten sitzt auch dieser Handgriff und das ist dann schon die halbe Miete.
Grafik
======
Das Spiel ist wunderschön anzusehen und die Grafik ist superniedlich. Die Häuser passen zur jeweiligen Stadt und es ist auch immer ein Wahrzeichen der Stadt mit eingebaut. Auch der wechsel der Jahreszeiten und Regen oder Nebel machen das Spiel abwechslungsreicher. Beim Segeln wechselt die Ansicht in eine Art Weltkarte und ist sehr übersichtlich.
Sound
=====
Es erklingt eine wunderschöne Musik, die genau ins 15. Jahrhundert passt. Die Musik ist abwechslungsreich und schön anzuhören. Auch nach einigen Stunden wird die Musik nicht langweilig oder geht einen auf den Keks. So sollte es überall sein.
Fazit
=====
Ich habe das spiel in der Februarausgabe 2004 der Computer Bild Spiele erworben und es hat mich gerade mal 2,90€gekostet. Dafür ist es ein absolutes Topspiel und ich kann es nur jedem empfehlen. Die Grafik ist toll, das Spielprinzip einfach einmalig und der Sound wird auch nach mehreren Stunden nicht langweilig. Einzig die Piraten sind sehr nervig, aber dagegen kann man ja auch was tun. Der Computer reagiert auf deine Stärke und passt sich dir an. Wenn du zu beginn noch durchhängst, ist der Computergener nicht schon bei einer Million Taler sondern krebst auch noch am unteren Ende der Vermögensliste. So ist das spiel etwas für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis.
Ich hoffe euch hat mein Bericht nicht gelangweilt und über Kritik, Beschwerden oder Lob in Form eines Kommentars würde ich mich sehr freuen.
eddy1998, 31.05.2005
enthaumllt noch ein addon das noch um einiges verbessert z.b. automaische routen speichert und automatisch waren einkaufen und vieles mehr
DOMMEL, 01.01.2010
ich liebe dieses Spiel und zocke es gerade wieder... suchtfaktor gignatisch, bald kommt patrizier 3
ein Testbericht von grandmastr2004-11-06 23:48:38vom 06.11.2004Empfehlung: ja
Als ich vor langer Zeit Patrizier II das erste mal in einer Computerzeitung sah fühlte ich mich in die Anfänge meiner Computerspielekariere versetzt. Patrizier II war eines der ersten Spiele, die ich gespielt habe. Neben civilisation das einzige was mich damals stundenlang fesselte. Somit war mir vor knapp 2 Jahren klar das dies eines der wenigen Spiele ist, die ich mir sofort hole ohne lange auf ein Sonderangebot zu warten.
Das installieren ging selbst auf meinem Alten PC reibungslos. Der Grafikkartentest danach ist auch kein Problem.
Während des installierens habe
ich die recht ausführliche Spielbeschreibung gelesen und Notizen gemacht. Ist irgendwie eine Abart von mir bei Wirtschaftsspielen. Dazu habe ich mir auch die Karte mal angeschaut und die ersten Handelsrouten rausgesucht. Man merkt also ich hab schon vorher recht fieberhaft gewartet.
Noch mal zum Handbuch: Es ist meiner Meinung nach ein Musterbeispiel eines Handbuches. Es ist sehr gut zu lesen und sehr ausführlich. Die einzelnen Möglichkeiten sind bis ins Detail beschrieben, auch die Stufen der Karriere vom Krämer über den Patrizier zum Eldermann kann man gut lesen.
Nach der Installation habe ich dann direkt angefangen. Zunächst galt es sich mit der neuen Steuerung vertraut zu machen und die Tipps durchzugehen die im Tutorial beschrieben wurden.
Am Anfang kann man gut einstellen wie man denn gerne die Spiele machen möchte. Also wann man beginnen möchte, wie das Ziel ist, wie viele Piraten, Anzahl der Schiffe usw. Es gibt auch vordefinierte Einstellungen, ich selbst nehme lieber die Möglichkeit die Schritte selbst zu definieren.
Der Hauptteil des Spieles ist der Handel. Mit einen oder mit zwei Schiffen anfangs fährt man über die Nord- und oder Ostsee und klappert die Städte ab. Ware muss günstig eingekauft und natürlich teuer verkauft werden. In doch recht kurzer Zeit findet man Routen die man abfährt. Beispielsweise von lohnt sich die Strecke Bremen-Köln von Anfang bis Ende enorm.
Wenn man ein wenig Geld verdient hat kann man dies dann variabel einsetzen. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Um nur ein paar Beispiele zu nennen kann man:
Mehr Schiffe bauen
Gebäude bauen
Geld spenden
und vieles mehr.
Wenn genug verdient ist lohnt sich der Aufbau von eigenen Produktionsbetrieben nahezu immer. Sie produzieren in der Regel günstiger und vor allem konstanter zu einheitlichen Preisen als Städte. Zudem tut man so noch was für seinen guten Ruf der als Arbeitgeber natürlich hoch geht.
Jetzt kann man natürlich nicht in jeder Stadt munter seine Betriebe bauen und alles herstellen. In jeder Stadt kann man nur eine kleine Anzahl an Produkten herstellen. Dies macht auch durchaus Sinn denn wie soll man in Russland Wein anbauen wenn das falsche Klima oder andere Gegebenheiten nicht stimmen.
Eine wichtige Rolle spielen Kapitäne. Wann immer man sie bekommt sollte man sie sich sofort krallen. Diese recht klugen Köpfe umfahren Stürme, so dass Schiffe nicht so oft repariert werden müssen. Sie verschnellern zudem die Geschwindigkeit und verbessern den Handel. Auch verstärken sie die Schusskraft der Schiffe. Sie sind auch eine der Bedingungen um Konvois zu bilden, ohne die man kaum auskommt.
Ohne Konvois kommt man gerade im späteren Spielverlauf kaum aus. In Konvois fährt mindestens ein recht gut bewaffnetes Schiff mit, welches die anderen dann beschützt. So wird sichergestellt das die Handelsschiffe Geleitschutz haben. Konvois werden oft auch von anderen Computerspielern gestartet doch ist dies mit Vorsicht zu genießen. Denn man kann sich dann nicht aussuchen wohin es gehen soll. Ich selbst nutze vor allem private Konvois und habe einen aufgebaut in dem 5 Schiffe nur für die Piratenjagd zur Verfügung stehen.
Ein weiteres neues Spielelement sind die Expeditionen die sich später sehr stark lohnen. Es geht dabei darum das man Konvois in Städte schickt die nicht auf der karte verzeichnet sind. Also muss man sie erst suchen. Dies bringt neben sehr guten Verkaufsmöglichkeiten auch noch Prestige. Ich selbst verkaufe auf einer solchen Tour mal eben ohne Probleme Sachen für 300.000 bis 400.000 und es ist noch deutlich mehr drin. Jedoch sollte man diese Möglichkeit erst später nutzen.
Ich denke es wird schon klar das ich dieses Spiel immer noch vergötter, auch und gerade mit dem Add On „Der Aufschwung der Hanse“ aber dazu später ein neuer Bericht. Das Spiel wird eigentlich so gut wie nie langweilig. Es mag gerade in der Anfangsphase etwas öde sein aber das gehört meiner Meinung nach zu solchen Spielen auch dazu. Später wenn man 4 oder mehr Flotten hat ist man dauernd dabei etwas zu machen.
Was schwierig ist, ist die Kosten im Auge zu halten. Ich habe durch zu hohe Betriebskosten einige male Schwierigkeiten gehabt in dem Spiel aber mittlerweile es doch geschafft. Trotz horrender Kosten von etwa 150000 pro Woche. Ich verkaufe auch dementsprechend gut
Ich selbst bin eher der Piratenjäger aber es gibt auch die sehr lukrative Möglichkeit gegnerische Schiffe als Pirat zu entern und diese dann für sich selbst zu nutzen oder zu versteigern. Auch kann man ein Schiff an einen „freien“ Piraten schicken der einen dann in Ruhe lässt und je nach Schiff auch immer für jeden angegriffenen etwas Geld gibt. Dies lohnt sich gerade am Anfang, da einiges zusammenkommen kann.
Eine Sache jedoch hat mich gestört im Gegensatz zum ersten Teil, war aber auch mehr Umgewöhnung. Man konnte im ersten Teil die Menge, die man kaufen will eingeben. Dies ist jetzt nicht mehr möglich. Stattdessen muss man sich die Menge mühsam zusammenklicken und das mag manchmal ziemlich öde sein.
Eher schlecht finde ich die Missionen die man machen kann. Ich halte die Ziele für eher eintönig, da hätte ich mir gerne noch andere Missionsziele gewünscht wie "Baue eine Stadt auf" oder "versorge die Stadt *** mit allem was die Stadt braucht".
Zum Thema Grafik. Das Spiel ist durch sein alter nicht mehr auf dem aktuellsten Stand. Die Grafik ist dennoch sehr schön und geht fließend ineinander über. Man kann das wichtigste erkennen, was gerade bei diesem Spiel enorm wichtig ist.
Der Sound stört mich auch nach Stunden nicht. Er ist eher beruhigend im Hintergrund und passt zu dem Spiel. Er wird aber erstaunlicherweise nicht langweilig obwohl die Musik eher eintönig ist.
Der heutige Preis liegt bei 10 Euro. Vor kurzem gab es das Spiel auch in einer Spielezeitschrift. Dabei ist schon das Addon und gerade dann noch mehr lohnend als es sowieso schon ist. Es ist speziell für Fans der Wirtschaftsspiele gemacht. Für andere ist es wohl auch auf die Dauer zu eintönig und zu komplex. Jedoch für jemanden der Managerspiele oder Transport spiele gerne spielt mehr als Empfehlenswert.
Auch ist die Systemvoraussetzung nicht sehr hoch. Auf meinem ehemaligen PC, der knapp 500 MHz hatte lief es ohne Schwierigkeiten.
Noch ein Wort zu der Bewertung und wieso ab 12 Jahre: Das Spiel ist wirklich komplex und meiner Meinung nach von dem Wissen was man da auch braucht und von der Logik her nicht für unter 12 Jährige sehr stark geeignet.
...
ein Testbericht von SpaceCow2004-08-09 14:36:31vom 09.08.2004Empfehlung: ja
Es ist schon lange her, dass ich mich auf dem guten alten C64 für Spiele wie "Hanse" und "Kaiser" begeistern konnte. Nächtelang habe ich mit Klassenkameraden Fisch nach Riga und Stroh nach Nowgorod verschifft. (Ohne Hanse wüsste ich heute wahrscheinlich gar nicht, dass es Inseln wie Visby gibt.) Und jetzt ist die alte Sucht wieder entfacht: Patrizier 2!!!
Den Vergleich zum Vorgängerspiel kann ich nicht ziehen, weil ich es nicht kenne. Jedenfalls bin ich begeistert.
Bevor der Spielspaß beginnt, ist aber erstmal eine Menge Vorarbeit nötig. Das Handbuch ist fast
hundert Seiten stark. Und man muss es wirklich lesen, um die ganzen Möglichkeiten des Spiels auszureizen. Danach sollte man sich die Zeit nehmen, und ein paar Stunden das Tutorial durchspielen. Und selbst wenn man danach beginnt mit dem Spiel, braucht man mehrere Tage (so jedenfalls meine Erfahrung), bis man wirklich die meisten Dinge durchschaut hat. Man braucht schon etwas Erfahrung und Routine, um zu wissen, ob 60 Goldstücke für ein Fass Bier billig oder teuer ist. Und auch die besten Handelsrouten erschließen sich erst nach geraumer Zeit.
Ich will jetzt hier nicht im Einzelnen darlegen, was die Hanse ist und was man mit Patrizier 2 alles im Detail machen kann. Das haben hier bei dooyoo schon Dutzende sehr ausführlich gemacht. Nach einer Woche Spielzeit (leider kann ich mir nicht jeden Tag einen Platz am Familien-PC erkämpfen), bin ich vom Patrizier-Virus hoffnungslos infiziert. Die Simulationen sind alle sehr realistisch, die Preise reagieren auf Angebot und Nachfrage. Faszinierend ist die Echtzeit-Simualtion. D.h. man kann zusehen, wie die Schiffe über die Meere segeln und währenddessen im Heimatkontor andere Geschäfte tätigen.
Knifflig sind die vielen kleinen Details, von denen ich nach einer Woche immer noch nicht weiß, welche wichtig sind und welche nicht. Als Beispiele nenne ich mal das Bestechen eines Händlers im Badhaus oder das Spendieren eines Festes für die Bürger. Man muss bei diesem Spiel ziemlich viel gleichzeitig im Auge behalten: natürlich muss die Kohle stimmen, dafür muss man tüchtig handeln. Dann muss man die Bürger in der eigenen Stadt mit den notwendigen Lebensmitteln und Luxusgütern befriedigen. Und man muss sich Ansehen verdienen. Nicht zuletzt sollte man sich auch vor den Piraten in Acht nehmen. Denn für einen Einsteiger ist es schon sehr frustrierend, wenn nach langem Sparen und erfolgreichem Handeln mir nichts dir nichts das schöne Schiff von einem Piraten versenkt wird. So, ich muss jetzt aufhören zu schreiben, denn ich muss dringen weiterspielen.
...
ein Testbericht von schorschl2004-04-05 14:22:59vom 05.04.2004Empfehlung: ja
Vorteile: hohe Langzeitmotivation, detailreiches Spiel...Nachteile/Kritik: nur für Händler ;-) - Für Einsteiger nicht einfach
Mit Partrizier 2 steht die überarbeitete Handelssimulation seit einiger Zeit zur Verfügung. Die erste Version des Games aus dem Jahre 1991 konnte den großen Erfolg vom Amiga auf den PC nicht ganz übertragen, war aber durchaus spielenswert. Mit der jetzigen 2. Version wurde das grundsätzliche Spielprinzip beibehalten aber auch auf die geänderten technischen Möglichkeiten erweitert. Hat man im ersten Teil immer wieder einen Bildwechsel erfahren, so findet heute alles auf einer Oberfläche statt. Und nicht zuletzt hat das Spiel durch bessere Animationen und eine detailliertere Gestaltung einiges an Flair gewonnen.
Geschichtlicher Hintergrund
Das Thema des Spieles dreht sich um Zeit der Hansestädte rund um die Ostsee. Mit Beginn des 13. Jahrhunderts haben sich Kaufleute aus Norddeutschland zusammengetan und ein Art Kartell gebildet. Sinn war es gemeinsame Handelsinteressen zu bündeln und gegenseitigen Schutz und Unterstützung im Ausland zu gewähren. Im Laufe der Zeit wuchs diese Bindung und immer mehr Händler in einer Stadt schlossen sich der Hanse an, so daß dann die Städte die Rolle des Hansemitgliedes übernahmen. Die Blütezeit der Hansestädte war das 15. Jahrhundert, zu dieser Zeit hatte die Hanse über 160 Mitglieder, welche im Zweifelsfall ihre Vorherrschaft in der Ostsee auch mit militärischer Macht durchsetzte. Unter diesen wirtschaftlichen Voraussetzungen wuchsen die beteiligten Städte rasch und kamen so auch zu großem Reichtum. Im spätem Mittelalter zwangen die Landesfürsten die Städte zum Austritt aus der Hanse, da diese um ihren Einfluß fürchteten. Forciert wurde diese Entwicklung durch die wachsendene Bedeutung der Landhandelswege. Nachdem die Schiffe der Engländer und der Holländer immer öfter in die Ostsee vordrangen schwand der Einfluß der Hansestädte, welche auf dem letzten Hansetag anno 1669 nur noch aus 6 Städten bestand. Die Bezeichnung Hansestadt ist bis heute geblieben, siehe zumindest in Hamburg, Bremen und Rostock.
Installation
Die Installation ist unkompliziert und selbsterklärend. Voraussetzung gemäß Hersteller ‚ascaron‘ für den PC werden mit mind. einem Pentium II 233, 32 MB Arbeitsspeicher, 4MB Grafikkarte, 4-fach CD-ROM, Maus, Soundkarte und ab Windows 95 angegeben. Das sehr gute Tutorial macht aber erst Sinn, wenn man die Auflösung auf mind. 1024x786 gewählt hat. Und da ist die Mindestvoraussetzung ein wenig schwach.
Meinerseits wird das Spiel mit einem AMD K6-2 500Mhz mit 128 MB und einer Voodoo 3 zufriedenstellend gespielt. Sowohl die hohe Auflösung, das Scrollen und auch die Videosequenzen bereiten keine Probleme.
Das Spiel
Dem Einsteiger im Genre 'Handelssimulationen' sei gesagt, daß diese Art zu Spielen u.U. sehr zeitraubend und am Beginn des Spieles sogar frustierend sein kann. Bis man sich an die Steuerung und deren Auswirkungen gewöhnt hat, gehen ein paar Taler den Bach runter. Nach dem Motto stetig ernährt sich das Eichhörnchen sind die ersten Lorbeeren hart erarbeitet, wer den schnellen Erfolg sucht, sollte also eher auf ein anderes Spiel zugreifen. Wer diese Art von PC-Spielen mag, wird sich allerdings sehr schnell zurecht finden.
Für Einsteiger möchte ich neben den unten aufgeführten Links auch folgende Seiten empfehlen:
www.patrizier.md-gameinfos.de/kutips.h tml
und die Einsteigertips bei gamesweb.com. Ihr findet dort neben hilfreichen, allgemeinen Tips auch sehr lohnende Handelsrouten.
Wie bereits gesagt handelt es sich bei Patrizier 2 um eine Handelssimulation. Ich möchte mal den Vergleich zu Anno 1602 ziehen und eine grundsätzliche Ähnlichkeit nennen. Kriegshandlungen treten auch hier in den Hintergrund. Im Gegensatz zu Anno 1602 geht es bei Patrizier allerdings darum durch geschicktes Handeln (nicht nur Warenhandel) einen Titel zu erlangen, hier zunächst Bürgermeister einer Hansestadt, später Patrizier oder gar Eldermann. Weitere vergleichbare Spiel sind z.B. ‚Die Hanse‘, ‚Die Fugger‘ und andere unbedeutende Plagiate.
Die Steuerung erfolgt komplett mit der Maus. Ein großes Fenster, welches von der linke Seite aus, 2/3 des Bildschirmes ausfüllt wird um zwei kleinere Fenster auf der rechten Seite ergänzt. Auf dem großen Fenster befindet Ihr Euch in der Regel in der jeweiligen Stadt. Wird die Stadt verlassen gelangt man auf die große Landkarte in allen zur Verfügung stehenden Zielstädte. Ein Ziel sollte erst angesteuert werden, wenn Ihr Euer Schiff mit hoffentlich günstig eingekauften Waren beladen habt. Im Zielhafen sollte natürlich Anfrage zum geladenen Gut bestehen, dies erfährt man allerdings erst wenn man vor Ort ist oder dort bereits ein Kontor hat. Es ist also auch ein wenig Geduld gefragt aber im Laufe der Zeit weiß man schon, in welcher Stadt man welche Ware gut kaufen und verkaufen kann.
Die 2 kleinen Fenster auf der rechten Seite bilden in der Regel die Landkarte in kleiner Form oder Informationen zum Schiff an (Ladung, Mannschaft, etc.). Zwischen den 2 kleinen Fenstern ist die Steuerleiste plaziert. Hier gelangt man in das Baumenü, die Schiffsübersicht, dem Buttom ‚Stadt verlassen‘ und dem Optionsmenü für die Einstellungen und das Laden und Sichern eines Spielstandes.
In ein jeder Stadt kann man verschiedene Gebäude anwählen, die Gebäude haben unterschiedliche Funktionen und Handlungsbereiche. Wird in der Kneipe die Mannschaft für das Schiff angeheuert, Reisende für die kostenpflichtige Mitfahrt gefunden oder ein Kapitän eingestellt so kann man in der Kirche einfach nur beten oder sein sauer verdientes Gold spenden.
In der Heimatstadt oder einer Stadt in welche man ein Kontor hat, kann man auch einen produzierenden Betrieb bauen und für sich arbeiten lassen. Man sollte allerdings beachten, daß dieser auch effizient arbeitet und nicht das eigene Geldsäckel belastet.
Weiter kann man Häuser zur Vermietung bauen, so z.B. ein Fachwerkhaus, ein Giebelhaus und Kaufmannshaus. Hier gilt es nur bei Bedarf Wohnraum zur Verfügung zu stellen, denn auch hier müssen die Fixkosten durch die Mieteinnahmen gedenkt sein.
Neben dem einfachen Spiel kann auch eine Kampagne angewählt werden, hier gilt es die vorgegebene Aufgabe auch in einem Zeitrahmen zu erfüllen. Auch online können die Spieler gegeneinander die Kräfte messen, hier wird der Spielspaß nochmals gesteigert.
Fazit
Der Patrizier 2 ist ein Spiel mit Langzeitmotivation, die Abwechslung ist auch nach langer Spieldauer noch vorhanden, da man auch Expeditionen in ‚Neue Welten‘ wagen oder eine komplett neue Hansestadt aus dem Boden stampfen kann. Die Animationen und die Hintergrundmusik passen zusammen und bilden einen sehr guten Einblick in die Zeit der Hansestädte.
Zwischenzeitlich ist auch ein Add-On zu Patrizier 2 verfügbar, diesen habe ich allerdings noch nicht angespielt.
Links
Für verzweifelte Versuche die Missionen erfolgreich abzuschließen kann ich Euch noch folgenden Link empfehlen:
gamesweb.com/pc/tipps_tricks/patrizier2-kloesung /index.php
Weiter ist auch die Site des Herstellers ‚ascaron.com‘ sinnvoll gestaltet.
ein Testbericht von Brian2003-01-11 23:21:54vom 11.01.2003Empfehlung: ja
Patrizier 2
"Und nun, mein Sohn, hoffe ich, das auch du eines Tages ein genauso großartiger Patrizier wirst, wie ich." Mit diesen Worten beendet der ehemalige Patrizier, der Vater des Protagonisten, sein Intro.
Jetzt möchte ich zuerst einmal am Anfang anfangen. Sobald man die CD in das Laufwerk eingeschoben hat, begrüßt einen ein schön gemachtes Vor-Hauptmenue. In diesem kann man zwischen den üblichen Optionen, Spielen, Installieren, Deinstallieren, Handbuch Lesen und Beenden wählen. Wenn man nun auf Installieren klickt, gibt einem das Programm zwei Möglichkeiten vor, wobei die kleine 350 MB belegt und
die große 500 MB. Der Speicherplatzverbrauch ist bis auf eine Stelle hinter dem Komma genau angegeben.
Nach der ca. 10 minütigen Installation wird das Ascaron aufgebaut und danach startet das Intro mit dem alten Patrizier. Wenn man diese beiden Szenen überstanden hat, erwartet einen ein Hauptmenue in Form eines Buches, wobei die Anfangsbuchstabe der Optionen in verschlungenen Lettern geschrieben sind.
Man könnte nun meinen, dass dies Shortcuts für die Installationen sind, doch leider scheinen die Entwickler da etwas vergessen zu haben.
Es gibt insgesamt 5 Tutorials, wobei das erste einen in die Grundmechanik des Spiels einführt und die anderen vier jeweils spezialisiert sind. Sobald man die Tutorials des Spiels verstanden hat, kann man zwischen Kampagne und Einzelmission wählen. Es gibt leider nur zwei Kampagnen à 5 Missionen, doch die haben es in sich. Man muss jeweils innerhalb eines Jahres 1 Mio Goldstücke verdienen und sich das Ansehen der drei verschiedenen Schichten, Arme, Wohlhabende und Reiche, verdienen. Bei den Einzelmissionen lässt sich so ziemlich alles einstellen. Es gibt 5 verschiedene Schwierigkeitsgrade, vom Krämer bis zum Patrizier.
Zur Grafik:
Als Grafik wurde eine 2D-Iso-Grafik gewählt, die in den Städten sehr viele Details zeigt. So liegen hier und da einige Fässer herum und ab und zu sieht man auch einmal eine Katze herumstreunen. Es ist sehr viel Leben in der Stadt und alle Bewohner, sowie Häuser und Schiffe wurden in 3D-gerendert.
Zum Sound:
Als Sound kommen fast immer die gleichen Klänge, nämlich mittelalterliche, vor, die meistens von Harfe o.ä. gespielt werden. Bedient wird das Spiel hauptsächlich per Maus, ich habe noch keinen gesehen, der besser mit der Tastatur zurechtgekommen wäre.
ein Testbericht von mscdberlin2002-07-31 19:22:59vom 31.07.2002Empfehlung: ja
Der Patrizier 2 Geld und Macht
Meine heutige Meinung will ich über Der Patrizier 2 schreiben.
Ich habe mir in der Videothek für 19,90 DM gekauft. Ich habe mir das Spiel vorher mal ausgeliehen, um mir einen Eindruck von diesem Spiel machen zu können. Man kauft ja nicht gerne die Katze im Sack oder? So sehe ich das auch. OK nun zum Spiel.
+++Inhalt der Verpackung+++
Im Karton ist eine sehr ausführliche Bedienungsanleitung und eine Karte der einzelnen Produktionsstätten.
Die Installation verläuft reibungslos. Ihr habt zwei Installations- Dateien auf der CD MAXINS und MININS Die maximale Installation beläuft sich auf 522,5 MB und die minimale Installation beträgt 365,7 MB. Nachdem ihr alles installiert habt, empfehle ich euch ein Update aus dem Internet zu holen, da es beim Spielen öfters mal Abstürzt.
Ich habe mein Update von der PC-Aktion Ausgabe 04/2001 im Verzeichnis Updates.
+++Spielmenü+++
Wenn ihr das Spiel gestartet habt kommt ihr in ein Menü, wo ihr folgende Optionen habt:
Optionen, Turtorial, Einzelspiel, Mehrspieler( Hoset oder LAN), oder Kampagnenspiel starten. Wenn ihr ein neues Spiel anfängt müsst ihr euren Namen eingeben, und andere Daten eingeben. Da wären Geschlecht, Stadt in der ihr anfangen wollt, Startjahr (1300-1399) und den Schwierigkeitsgrad (Krämer =leicht) in der Option *Details. Dann die Zielbedingungen, Die städtischen Produktionen und die Spielgeschwindigkeit.
* hier könnt ihr noch einige anderen Angaben verändern. Da wären (Schwierigkeitsgrad Handel, Schwierigkeitsgrad Anerkennung, Bedürfnisse der Bürger, Schwierigkeitsgrad Seeschlachten, Piratenaktivität, Fürstenaktivität, Startkapital und die Anzahl der Schiffe).
+++Einzelspieler+++
Im Einzelspielermodus müsst ihr mit euren Schiffen Waren für eure Stadt kaufen und sie gewinnbringend wieder verkaufen. Am besten sucht ihr euch eine Stadt, die sehr viel an Waren produzieren kann. Da wäre zum einen die Städte Danzig, Stettin Bremen oder Hamburg. In diesen Städten werden viele Waren produziert die ihr später benötigt.
Nach und nach werdet ihr aufgestuft. Ihr fangt als Krämer an. Die nächsten Stufen wären: Händler, Kaufmann, Fernkaufmann, Ratsherr, Patrizier, Bürgermeister und zu guter Letzt der Ältermann.
Zu jeder dieser Stufen müsst ihr einige Aufgaben erfüllt haben. Da wären zum einen Geld, Ansehen( bei allen Bürgern eurer Stadt), und der Zahl der Einwohner in eurer Stadt. Nach jedem Gesellschaftlichen aufstieg, wird es schwieriger. Die Bürger haben mehr Verlangen nach Waren und die Gefahr vom Piraten erwischt zu werden ist höher als zuvor. Seid also auf der Hut, wenn ihr mit eurem Schiff in die Weiten des Ozeans fährt *g*
+++Mehrspieler+++
Ihr habt die Möglichkeit zwischen Hoset und LAN. IM Hoset könnt ihr bis zu 8 Spieler an eurem Rechner Spielen. Ist aber auf Dauer sehr Langweilig. Am meisten Spass macht es über LAN ( Netzwerk) da man da seine Ruhe hat und sich auf das Geschehen konzentrieren kann. Im Hoset ist der Spielablauf, dass mehrere Mitspieler in einer Stadt anfangen können. Man ist zwar nicht alleine, aber der Streit wer Bürgermeister wird ist groß. So empfehle ich jeden in einer anderen Stadt anzufangen.
+++Turtorial+++
Hier werdet ihr in 5 Kapiteln mit den einzelnen Abläufen von Patrizier 2 vertraut gemacht. Der Sprecher erklärt euch was ihr machen müsst.
+++Die Städte+++
Edinburgh, London, Bergen, Oslo, Aalborg, Köln, Bremen, Hamburg, Lübeck, Rostock, Stettin, Danzig, Thorn, Visby, Riga, Reval, Nowgorod, Stockholm.
Die Städte Malmö und Brügge könnt ihr nicht bei Spielbeginn aussuchen.
Es gibt 4 arten von Schiffen ( Schnigge, Kraier, Kogge und das Größte Schiff die Holk. Die Schnigge ist das kleinste aber das wendigste Schiff das auch am wenigsten waren befördern kann. Die Kraier ist das schnellste Schiff von allen mit ihre 6 knoten Geschwindigkeit entkommt sie fast allen Piraten. Die Kogge ist schon bei der ersten Aufbaustuffe schon Waffenlagerungsfähig. Die Holk sie gibt es erst wenn ihr 3 Jahre lang gespielt habt oder ihr im Jahre 1390 anfangt. Das Schiff ist zwar nicht wendig und schnell aber es kann eine Menge an Waren lagern. Auf ihr könnt ihr eine Menge Waffen aufnehmen um euch vor Piraten zu Schützen.
+++Tipp &Tricks+++
Am Anfang geht ihr zur Kneipe und holt euch ein paar Matrosen für eure Schiffe.
Schaut ob ihr für euer Kraier einen (kauft ein paar Waffen für die Schiffsbewaffnung ein) Piraten Kriegt, der überfällt andere Patrizier und teilt mit euch die Beute. Wenn ihr in Stettin euer Kontor habt kauft in Stockholm Eisenwaren ein und verkauft sie in Stettin für das Doppelte. So bekommt ihr am schnellsten Geld.
Beim Darlehensgeber könnt ihr entweder ein Darlehen aufnehmen oder ihr könnt auch Darlehen vergeben das heißt, das ihr euer Geld mit viel Zinsen zurückbekommt.
Wenn ihr das Programm Game Wizard 32 habt könnt ihr damit den Kontostand verändern.
Startet den GameWiz danach startet ihr das Game (Patrizier2) und kauft euch irgendwas, merkt euch den Kontostand und wechselt mit ALT+TAB zu Windows.
Gebt in der Suchmaske den Wert ein und startet die Suche. Nicht verzweifeln wenn es beim ersten mal nicht klappt. Wechselt wieder zu Patrizier und verändert den Kontostand ( kauft euch ein Bier oder eine andere Ware) wechselt nun wieder zu Windows und gebt in der Suchmaske den neuen Wert ein. Nun habt ihr 3 Ergebnisse doppelklickt einer der Drei und ändert den rechten Wert auf das höchste. Nun klickt ihr auf OK und das macht ihr mit den anderen 2 Werten auch. Klickt auf in Table ein Ergebnis und ändert in (Value) den gewünschten Betrag. Mit den anderen beiden macht ihr das gleiche( Ihr müsst darauf achten, dass der Wert den ihr eingegeben habt immer der gleiche sein muss). Habt ihr das getan, friert ihr noch den Kontostand ein. Das macht ihr, indem ihr bei allen unten das Kästchen Freeze anklickt. Nun wechselt zurück nach Patrizier und ihr könnt soviel Geld ausgeben wie ihr wollt.
PS: Der Game Wizard muss noch an sein damit das Geld bleibt.
+++FAZIT+++
Dieses Spiel kann ich uneingeschränkt empfehlen es macht spaß und wird nicht so schnell langweilig wie die meisten Games. Außer, dass man einen Patch für das Game laden bzw. besorgen muss, ist das Game der absolute Renner auf dem Spielemarkt
ein Testbericht von HeBoS19822002-06-18 14:12:21vom 18.06.2002Empfehlung: ja
Patrizier 2 ist ein Spiel mit einem schweren Einstieg. Es gibt ein sehr gutes und Umfangreiches Tutorial, dass die wichtigsten Funktionen erklärt. Eines erklärt dieses Tutorial aber nicht. Es wird nie erwähnt wie man richtig handelt. Kein einiges mal wird erwähnt mit welchen waren man wo handeln sollte. Dabei ist es gar nicht so einfach sich da rein zu finden. Es gibt nämlich Waren mit denen man richtig Gewinn machen kann und Waren wie z.B. Ziegel mit denen man keinen Gewinn machen kann. Diese Waren werden meistens zur Produktion ander
Waren oder zum Bau von Gebäuden benötigt.
Hier einige Waren mit denen man gut handeln kann:
-Eisenerz
-Eisen
-Felle
-Bier
-Tuch
-Wein
Es gibt natürlich noch mehr aber diese sind meiner Meinung nach die wichtigsten. Die Menge der Waren ist deutlich höher als das Angebot des Vorgängers. Dafür war der Einstieg beim Vorgänger auch besser.
Die wichtigsten Neuerungen gegenüber dem doch sehr in die Jahre gekommenen Vorgänger:
-mehr Waren
-mehr Städte
-mehr Gebäude als nur Lager können gebaut werden
-als Bürgermeister bessere Verteidigung der Stadt möglich
-Kapitäne können eingestellt werden
Es gibt viele Möglichkeiten Waren selber herzustellen.
Die die ich nutze stelle ich hier mal genauer vor:
Produktion von Wein:
Wein kann man sehr gut in Köln herstellen. Alles was man dazu tun muss ist Wein anbauen und sonst ist nichts nötig. Wein kann man dann in vielen Städten gut verkaufen z.B. in Lübeck, Danzig, Stettin und Reval
Produktion von Eisen:
Zur Produktion von Eisen werden 2 Waren benötigt. Holz kann man selber anbauen und die 2. Zutat das Eisenerz kann man manchmal gut in Köln kriegen und auch in Oslo oder Stockholm kann man manchmal Eisenerz bekommen. Eisen kann man gut in Danzig, Köln, Malmö und Stettin verkaufen.
Es gibt im Spiel 4 Schiffstypen die auch schon im Vorgänger enthalten waren. Ich stelle im folgenden diese Schiffstypen vor:
Schnigge:
Das schnellste und kleinste und dadurch auch das billigste Schiff. Man sollte es hauptsächlich zum Transport von wichtigen Waren benutzen zur Bewaffnung nicht zu empfehlen weil es zu klein ist. Das Schiff kann Flüsse befahren.
Kraier:
Langsamer aber dafür größer als die Schnigge. Ist sozusagen das Standartschiff weil es billig ist und groß genug ist um richtig zu handeln. Nebenbei kann man es gut zum jagen von Piraten verwender die hautsächlich die trägen Koggen nutzen. Die Kraier sind mit ein bischen Übung von einer Kogge nicht zu schlagen. Zudem kann der Kraier wie die Schnigge Flüsse befahren. Der Holk und die Kogge sind dagegen nicht in der Lage Flüsse zu befahren.
Kogge und Holk:
Die Kogge ist am Anfang das größte Schiff wird aber später kleiner als der Holk sein. Beide Schiffe sind sehr angsam aber dafür sehr groß. Die Kosten sind vor allem am Anfang des Spiels enorm. Man sollte hauptsächlich auf den Kraier setzen. Diese beiden Schiffe eignen sich herforragend um eine Flotte anzuführen. Beide können keine Flüsse befahren.
Jetzt komme ich noch zur Grafik:
Die Grafik überzeugt durch die detailreiche Stadtansicht. Da laufen die Einwohner der Stadt auf den Straßen und verraten nach anklicken die Meinung die sie über den Spieler haben. Die Gebäude zeigen viele Einzelheiten und bieten zudem die Möglichkeit die Stadt zu erkennen. Wieso? Jede Stadt hat seinen eigenen Baustiel und kann zusätzlich durch eine individuelle Hintergrundmusik erkannt werden. Der Nebel der manchmal in der Stadt steht ist durch verlassen der Stadt und dann wieder sofortiges betreten zu entfernen. Die Karte ist sehr schlicht und setzt daher die Grafikwertung etwas nach unten. Trotz dieser schlichten Optik kann die Karte aber trotzdem durch Übersichtlichkeit überzeugen.
Fazit:
Nicht gleich wegen schwerem Einstieg aufgeben:
Das Spiel ist für jeden interesant der etwas mit Wirtschaftssimmulationen zu tun hat. Durch die vielen Features die ich hier alle gar nicht erwähnen konnte wird eine enrome Spieltiefe erzeugt die süchtig macht.
Also an alle Spieler: ALARM SUCHTGEFAHR!!!!
Dieser Bericht wurde von mir auch schon auf Caio.com veröffentlicht.
...
Patrizier II das beste Wirtschaftsspiel was ich kenne
ein Testbericht von gonzogonzo2002-03-15 19:05:04vom 15.03.2002Empfehlung: ja
PATRIZIER II ist ein gut gelungenes Wirschtafts spiel.
Damit das spiel auf euren Rechner geht solltet ihr wenigsten folgende Ausstattungen haben :
PII-233, 32 MB RAM, 4X CD-ROM, Windows 95/98/200/Me, DirectX7
Grafikkarte mit 4 MB RAM
Also ich selber würde für mehr sein . Habe ein 800 MHz Cpu und 265 Ram Agp Grafikkarte und ab und zu ruckelt es bei mir auch noch .
In Patrizier II seit Ihr ein unbedeutender Händler der erst einmal Fuß fassen muss in dieser Welt .
Ihr habt zum start ein kleines Schiff auf
eurer seite mit dem ihr Handel treiben ,müsst .
Also ihr müsst für euren Dorf erst einmal waren kaufen die euer Dorf nicht hat .
Also kauft ihr in ein anderen Dorf eine ware billig ein und verkauft diese teuer in euren Dorf wieder. Ihr könnt die ware auch wo anders teuer verkaufen.
Also das ist der Handel . Nicht auf regend was. Aber das Spiel hat ein anderen sinn . Ihr müsst aufsteigen. zu ein Patrizier . Vorher müsst ihr unter anderem noch Fernkaufmann werden Bürgenmeister und und ... .
Also da fängt es erst richtig an. Da es darum geht erst mal in euren Dorf was zu werden müsst ihr nicht nur kaufen und verkaufen sondern die Bürger dieser Stadt müssen mit euch zu frieden sein. Da gibt man doch mal gern ein fest oder? Aber spart nicht an Bier Wein und Fleisch das nehmen die Leute übel wenn man zu geizig ist.
Was die Bürgen auch gern sehen ist wenn man der Kirche für einen Ausbau weiter hilft.
Was sagte man „ Geld regiert die Welt „ das gilt auch hier im Spiel. Je mehr Ihr springe lässt um so lieber haben die Burgen euch. Aber auch euer Handel hat Einfluss. Ihr könnt die Piraten unterstützen in dem ihr euer Schiff zur Verfügung stellt. Das macht aber das ansehen gegenüber den Bürgern nicht gerade besser im Gegenteil.
Genauso könnt ihr ein Einbrecher bezahlen das er bei einem angesehenen Bürgen ( ein Patrizier oder Bürgermeister z.b. ) einbricht. Also, zum Anfang wo der Einbruch wenig kostet , könnt ihr es vergessen da der Einbruch immer daneben geht. Erst bei einem Einbruch der über 10000 Taler geht,könnte das was werden voraus gesetzt das der Einbrecher nicht gefasst wird. Na ja und wenn ihr noch ein habt der sehr schnell redet habt ihr noch eine hohe strafe zu erwarten.
Also, das Spiel ist sehr vielfältig. Nicht nur sinnloses kaufen und verkaufen sondern auch Kontor in anderen Städten bauen waren dorthin bringen wo sie gebraucht werden.
Ihr müsst mehr Geld aufbringen für neue größere Schiffe nur so mit kommt ihr gegen die Piraten an.Also es ist sehr vielfältig.
Genauso könnt ihr Betriebe bauen ,das schafft Arbeitsplätze.
Ein Tip : Zwei Betriebe das Getreide anbauen reichen, dann müsst ihr ein paar Wohnhäuser hinstellen. Das Dorf wächst ja auch dadurch an .
Ich selber habe die Erfahrung das man mit Wohnhäuser mehr umsatzt macht als mit Arbeitsplätze schaffen. Da die betriebe sehr teuer im unterhalt sind.
Also ich selber habe 10 Wohnhäuser gebraucht um die kosten von: Den betrieben die Grundsteuer die Grundstückssteuer und den Lohn der Arbeiter rein zu bekommen.
Da zu kommen noch die Löhne für die Matrosen und die schiffe brauchen ja auch noch was.
Zu dem Spiel gibt es auch ein Handbuch was sehr ausführlich beschrieben ist.
Das Handbuch auch der cd find ich besser. Es ist in 8 Kategorien unterteilt.
Und jedes einzelne ist davon gut beschrieben mit vor und Nachteile zu gewissen Aktionen.
Ihr solltet aber unbedingt das Update für das Spiel runterladen und installieren.
Ohne das Update stürzte das Spiel ab und zu ab nach dem Update ist es nicht mehr vor gekommen. Gespielt habe ich es unter Windows ME und Xp in beiden fällen das gleiche Problem. Vor dem Update abstürze danach nicht mehr.
Es gibt auch schon eine Addon cd für Patrizier II. Ich selber habe sie noch nicht.