Gudrun Pausewang: Die Wolke
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Gudrun Pausewang: Die Wolke
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Gudrun Pausewang: Die Wolke

Testberichte Gudrun Pausewang: Die Wolke

 (Taschenbuch)
5.0 von 5
Platz 3 in der Kategorie "Jugendromane & -erzählungen - Die".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
Meinungen:
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Gudrun Pausewang: Die Wolke Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (9/9).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Es ist sehr spannend. Es fesselt einen, so sehr das man so ganz die Zeit vergisst und in einer Buchwelt lebt.
  • Jetzt werden wir nicht mehr sagen können, wir hätten von nichts gewußt
  • das Buch! Einfach klasse
  • kann passieren
Nachteile/Kritik
  • Es gibt nichts negatives.
  • zeitraubend, weil man nicht mehr aufhören will zuu lesen!
  • nichts
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Die Wolke

ein Testbericht von 2005-02-13 16:10:36 vom 13.02.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Es ist sehr spannend. Es fesselt einen, so sehr das man so ganz die Zeit vergisst und in einer Buchwelt lebt....
Nachteile/Kritik: Es gibt nichts negatives.
Hallo, ich bin Adam und bin 15 Jahre jung.
In der Schule gibt es neue Lehrpläne und nach diesen plänen muss ein Schüler einmal im Jahr, in einem Fach nach Wahl eine besondere Leistung erbringen. Meine Aufgabe war es eine Zusammenfassung über das Buch DIE WOLKE zu schreiben.
Ich hoffe es gefällt euch.

Die Wolke

Alle sitzen ruhig in dem Klassenzimmer und hören Herr Benzig, Janna Bertas Französisch Lehrer, bei einer Lektüre zu. Plötzlich ertönt ein Alarm. Alle denken es sei nur wieder ein Testalarm. Komische Uhrzeit für einen Testalarm denkt der Lehrer. Elmar der Klassenbeste sagt, dass es ein ABC Alarm ist. Niemand will es wahr haben und der Unterricht geht ganz normal weiter. Hektisch ertönt eine Aussage aus dem Lautsprecher vom Direktor der Schule. Der Schulleiter befielt eine sofortige Evakuierung, alle sollen das Schulhaus verlassen und nach Hause gehen. Janna Berta versteht die Welt nicht mehr. Ein Junge in der Oberstufe namens Lars fragt Janna Berta ob er sie Heimfahren soll. Sie schlägt sich durch die Masse und folgt Lars direkt zum Auto. Er nimmt noch drei andere Mitschüler mit nach Schlitz. Auf dem Weg dort hin reden sie sehr viel über Super-Gau und einer Giftigen Wolke. Es kommt auch zu Wort das alle aus Schweinsfurt schon so gut wie tot sind. Janna B. bekommt einen Schreck, denn sie weiß, dass ihre Eltern dort auf einer Tagung sind. Mit auf der Tagung ist auch Kai ihr drei Jähriger kleiner Bruder. Im nahe gelegenen Grafenrheinfeld ist es zu einem atomaren Reaktorunfall gekommen, sagt einer von Lars Freunden. Jo, Jannas Mutters Mutter ist so was in der Art wie eine Krankenschwester dort nähe Grafenrheinfeld. Lars Mutter winkt hysterisch dem noch fahrenden Auto zu. So, hier ist Endstation denkt sich Janna. Sie steigt aus und rennt dem noch ungefähr 10 min. entfernten Haus auf dem Hügel zu. Sie hofft, dass Uli schon zu Hause ist. Ihr kleiner Bruder winkt ihr schon von weitem zu. Als sie oben ist hört sie ernste Musik aus dem Radio. Uli erzählt von einer giftigen Wolke und einer Explosion. Das Radio lässt die Krisengebiete durchgeben. Darunter ist auch der Ort, an welchem sich auch Janna Bertas Eltern mit Kai befinden. Die Polizei und die Medien sagen, dass jeder sich in Luftdichten Räumen wie z.B. Kellern oder Schulhallen zurückziehen soll, solange sie nicht von den Behörden abgeholt werden. Es ertönt ein Anrufklingeln. Janna B. geht an den Hörer. Ihre Mutter befielt ihr Hektisch und ohne Widerspruch die Stadt zu verlassen und zu Helga in Hamburg zu fahren. Die Leitung ist gestört und bricht ab. Daraufhin packen beide ihre sieben Sachen und schwingen sich auf das Fahrrad, da schon jeder der ein Auto hat weggefahren ist.

Uli will kehrt machen um den Papagei zu füttern denn er hat es seinem Opa versprochen. Doch Janna Berta schreit ihn an und darauf hin fängt er an zu weinen und fährt beleidigt mit. Während sie fahren überholen sie Autos in denen z.B. Der Metzger, der Zahnarzt und die Nachbarn sitzen. Uli und Janna werden mehrmals gefragt ob sie denn nicht mitfahren wollen, doch sie antworten immer mit einem klaren NEIN! Sie fahren durch mehrere Ortschaften bis Uli durst bekommt. Sie halten an und trinken verzweifelt aus einer klaren Wasserlache. In den meisten Dörfern herrscht Chaos. Über all, auf jeder Straße, die in Richtung Autobahn verläuft, ist Stau. Ein Hund rennt einem Auto hinterher bis er dann jauchzend aufgibt. Uli meint, dass der Hund auch alleine gelassen wird genau wie sein Papagei Cocko. Uli beginnt wieder zu heulen und will den Hund streicheln. Janna hält ihn davon ab weil sie weiter fahren müssen. Bad Hersfeld ist nicht mehr weit entfernt. Janna Berta denkt sich das sie ganz gemütlich in einen Intercity Zug nach Hamburg zu Helga fahren werden. Beide erschrecken sich als links neben einem Haus ein Collie erschossen wird. Janna B zweifelt daran das Uli es bis zum Ziel schafft. Sie versucht es mit Psychologischen Tricks. Sie schlägt vor ein kleines Rennen zu machen. Uli will sich beweisen und fährt schneller als sonst. Nun sind sie kurz vor einer Ortschaft. Alle stehen im Stau und sie überholen sogar ihre Nachbarn, den Metzger und den Zahnarzt. Ein Mercedes bleibt in einem Blumenerdegarten stecken. Hinter ihm helfen, Leute die denselben Weg fahren müssen, ihm Raus damit sie auch weiter können. Ein Polizist verweigert einen weiteren Durchgang der Autos. Der Mercedesfahrer tritt arrogant auf das Gaspedal! Der Beamte zieht eine Waffen und warnt vor dem Schuss. Doch der Fahrer gibt nicht auf und saust weiter. Janna Berta sagt Uli, dass er schnell weiter fahren soll. Im Hintergrund hören sie Geschrei und einen Schuss. Uli glaubt, dass jemand totgeschossen wird. Janna B. hingegen versichert dass es bloß ein Luftschuss ist. Beide schauen in den Himmel der mittlerweile nicht mehr blau und glasklar ist. Eine Gewitterfront zeiht auf!!! Da der Wind von Südost weht ist er gefährlich. Uli und Janna ziehen Jacken mit Kapuzen auf. Der Weg auf dem sie fahren wird immer schmaler und endet im Feld. Sie überlegen sich umzukehren, doch plötzlich hören sie Motor Geräusche hinter dem Bahndamm. Sie schleppen ihre Fahrräder hoch um nach zu schauen. Uli ist zu erst oben weil er kleiner und flinker ist und abgesehen davon stolpert Janna B. auf dem Weg nach oben. Uli rennt nach unten auf die Straße und erfreut sich an dem super Weg den ER gefunden hat. Und schon schwingt er sich auf seinen Sattel und fährt schnell weiter. In dem Augenblick als Janna Berta ihn ermahnen will, weil es so uneben ist, kommt ein Auto angerast. Uli verliert die Kontrolle und fliegt samt seinem Teddybär, ohne den er gar nicht einschlafen kann, über Kopf und bleibt liegen. Janna Berta will ihm helfen aber sie kommt zu spät!!! Sie hört nur noch einen dumpfen Schlag und ein Auto. Janna realisiert nur noch den rot bespritzten Mercedes. Ulis Kopf ist so seltsam Flach, es kommt immer mehr eine Blutlache zum Vorschein. Sie ist starr vor Angst. Angst davor, dass sie Uli nie wieder in den Arm nehmen kann!!!
Jana Berta setzt sich entsetzt und weinend neben Uli. Die Wagen hinter ihr kümmern sie wenig. Ein bärtiger Mann mit einer rotblonden Frau steigt aus einem Auto aus und läuft zu Janna. Sie befehlen ihr, sich ins Auto zu setzen. Doch Janna B. will bei Uli bleiben. Der bärtige Mann schleppt Uli weiter ins leuchtende Rapsfeld hinein. Jana will ihn daran hindern doch die Frau hält sie fest. Der Bärige kommt Blutverschmiert wieder zurück. Janna will nicht in das Auto und schlägt wild um sich. Sie bekommt eine schallende Ohrfeige. Von nun an ist sie still und lässt sich in den Wagen zerren. Sie setzt sich hinten neben drei Mädchen auf den Rücksitz. Nach einer Weile sind sie schon in Bad Hersfeld angelangt. Nun müssen sie nur noch ein bisschen laufen. Zum Glück kennt sich Janna einigermaßen in Bad Hersfeld aus. Sie eilen zum Bahnhof. Janna führt Susanne an der Hand. Annika, die kleinste, sitzt auf ihrem Vater und Nina, die älteste, rennt so schnell wie möglich mit. Überall ist Geschrei und Hupenkonzerte.
Bert, der Vater, befielt Janna auf alle seine drei Töchter aufzupassen und irgendwie über die Mauer in die Richtung der Züge zu gelangen. Janna ist sportlich und klettert fix über die Mauer mit den anderen. Nun wartet sie auf die Eltern der drei Mädchen. Doch sie kommen nicht. Die Männer auf der anderen Seite der Mauer wollen auch rüber und versuchen das Eiserne Tor zu durchdringen. Nach einer Weile gelingt es ihnen auch. Eine Menschenmasse kommt Janna entgegen. Sie verliert zwei Mädchen in dem Getümmel bis auf Annika. Die Eltern kommen herangestürmt und beschimpfen Janna weil sie die Töchter verloren hat. Doc sie bricht in ein verstörtes Lachen aus. Sie rennt in die falsche Richtung. Sie will wieder zum wunderbar blühenden Rapsfeld. Es gewittert und die Wolken entladen sich. Jeder stellt sich irgendwo unter nur Janna tanzt und dreht sich. Sie sieht klar vor sich das Rapsfeld. Völlig durchnässt läuft sie in Richtung Autobahn. Plötzlich sieht sie ihr gelbes Traumfeld nicht mehr. Sie lehnt sich auf das Notruftelefon af der Schnellstraße. Ein bunter VW Bus hält an und nimmt sie mit. Sie schläft mit gewechselten Klamotten ein. Nach einer Weile gibt es unerwartet eine Vollbremsung. Sie sind in der Nähe der Grenze zwischen Ost und West Deutschland. Janna Berta steigt aus und will nicht mehr mit, weil die anderen einen anderen Eingang zur ’’Sicherheit’’ suchen wollen. In dem Vorort wo sie sich befindet ist ein Laden in dem es heiß her geht. Janna wird davon gescheucht, bei dem versuch sich Wasser anzueignen. Sie läuft weiter und klingelt an einer Haustüre. Eine ältere Dame will ihr Wasser holen doch als sie erfährt woher Janna kommt, schließt sie die Türe zu. Janna sucht ein Lazarett. Sie ist auf einer Brücke, und muss sich übergeben. Dann läuft sie weiter und verspürt schon wieder so einen Spuckreiz. Sie übergibt sich ein zweites Mal und bricht zusammen. Sie wacht in einem alten Schulhaus auf und versucht sich erfolglos zu orientieren. Neben ihr liegt ein türkisches Mädchen namens Ayse. Janna schaut sich im Spiegel an und erkennt sich selbst nicht wieder. Sie hat ein spitzes Kinn, ausgebeulte Augen und sie ist abgemagert. Sie ist das älteste Mädchen und wird dadurch benachteiligt. Kinder haben Durchfall und müssen sich übergeben. Das Klo ist dauer – benutzt und wer zu schwach ist um es bi zur Toilette zu schaffen, der lässt es einfach in seinem Bett laufen. Janna Berta ekelt sich vor dem Gestank. Florians Mutter besucht manchmal Janna und streichelt ihr über den Kopf, dann beginnt sie zu weinen. Sie versucht nicht an Uli und die anderen zu denken. Bald bekommt das Nothospital in Herleshausen hohen Besuch von einem Minister. Im Tiefflug kommt ein Hubschrauber in dem der angekündigte Politiker sitzt. Er sieht den Notstand und veranlasst das, das Hospital mehr Ärztliche Hilfe und frische Bettlaken bekommt.
Seit dem Besuch des Ministers isst Janna wieder. Sie fühlt sich langsam wieder gesund. Plötzlich geht die Saaltür auf und Janna Berta sieht einen neuen Arzt, eine Schwester und zwei Zivilbeauftragte. Einer der beiden Zivis heißt Tünnes, der andere wurde einem anderen Saal zugeteilt. Alle bekommen neue Bettlaken. Tünnes stellt einen Fernseher in die Richtung der Schultafel. Janna und Ayse schauen die Nachrichten an. Es gibt bis jetzt 16.000 Tote. Die Schwester fragt nach den Eltern von Janna B. Vielleicht sind sie ja in der Suchkartei vom Roten Kreuz. Janna Berta fragt Tünnes ob er nicht mal nachschauen könnte, ob Janas Eltern aufgelistet sind. Er verspricht es ihr. Doch selbst nach zwei Tagen sagt er ihr, dass er entweder keine Zeit hat oder es vergessen hat. Viele sterben im Saal, selbst Florian welkt einfach dahin. Seine Eltern können es nicht glauben. Janna Berta will nicht den Wohnort ihrer Tante Helga preisgeben. Sie und Ayse fühlen sich schon so gut das sie der Schwester helfen beim füttern usw. Ayse bekommt Besuch von Verwandten, doch sie können noch nicht mit ihr abreisen weil sie noch nicht ganz gesund ist. Mittlerweiler ist Janna Berta in der Suchkartei aufgelistet. Von einem Tag auf den anderen fühlen sich die beiden schlecht. Der Arzt meint, dass es ein Spätausbruch. Ayse verliert Büschelweise beim kämmen ihre Haare. Bis auf ein paar Strähnchen über den Ohren ist sie kahl. Janna traut sich nicht mehr zu kämmen. Sie will kein Haarausfall erleiden. Doch beim spielen hat auf einmal Ayse einen Büschel Haare von Janna in der Hand. Janna gibt Ayse eine Faust dafür mit. Beide haben jetzt Durchfall und müssen wieder erbrechen. Sie sind jetzt Verstritten. Die Schwester verschenkt allen Kranken, Mützen und Kopftücher.
Als Janna Berta aufwacht, verspürt sie eine kalte, fremde Hand. Es ist Helga aus Hamburg. Janna ist noch zu schwach um richt kommunizieren zu können. In einem Gespräch stellt sich heraus das Kai und Ihre Eltern nicht auf der Suchliste stehen sondern auf der Todesliste. Janna richtet sich auf und beginnt wild um sich zu schlagen und zu schreien. Tünnes kommt her und Janna beschmeißt ihn mit der Mütze auf ihren Kopf. Sie bekommt eine Beruhigungsspritze. Der Arzt meint, dass sie in drei Wochen entlassen werden kann. Eines Abends wacht Janna Berta auf und schreit nach einer Schwester, weil Ayse ganz heiß ist, also Fieber hat. Am nächsten Tag ist Ayses Bett leer. Janna wird erklärt das sie in einen anderen Saal gewechselt hat. Am nächsten Tag erfährt sich das ihre einzige Freundin tot ist. Am Mittag ist wieder Helga da und erkundigt sich bei Janna nach Uli. Als sie die Schreckensnachricht erfährt flippt Helga aus und rennt raus. Nach einer Weile ist sie wieder da. Sie besprechen, dass sie Oma und Opa Berta, welche in Mallorca Urlaub machen, nichts von dem Tod der Familie zu sagen. Janna Berta bekommt schreckliche Albträume und versteht im Traum, dass das tot sein nicht so schlimm ist als sie geglaubt hat… eher im Gegenteil man hat wenigstens keine Schmerzen mehr. Die 21 Tage sind vorüber und Helga holt Janna ab um nach Hamburg zu fahren. Sie machen einen großen Bogen um die Unglücksgebiete. Janna will keine Mütze anziehen, doch selbst im Restaurant neben der Autobahn, setzten sich die Leute wegen ihr um.
Das Leben scheint sich langsam wieder zu normalisieren. Helga unterrichtet wieder an einer Schule. Janna Berta soll auch wieder in eine Schule eingewiesen werden. Sie ist nicht die einzige Strahlenkranke dort. Alle anderen tragen selbst jetzt im Sommer Mützen und Perücken, nur Janna nicht. Dort in der Schule hat sie keine Freunde. Eines Tages trifft sie Elmar aus ihrer alten Klasse. Er hat sich auch verändert. Er ist schmaler und ist genauso kahl wie Janna. Elmar beschimpft häufig gaffende Passanten. Er erklärt Janna das ihre Nachfahren vielleicht Krüppel werden. Die Friemels, Helgas Mitbewohner, schauen zu ersten mal wieder eine lustige Sendung im Fernsehen. Janna B. fühlt sich immer nicht ein bisschen schwach und geht Schlafen. Sie denkt oft über die alten Zeiten nach. Helga kommt ins Zimmer und will die Geburtstagsfeier von Janna planen. Helga meint lächelnd, dass nur die Überlebenden kommen können. Doch auf viele Briefe, welche Helga all ihren verwandten verschickt, kommt nur die Rückpost, welche besagt das der oder die Gesuchte nicht zu finden ist. Janna hat immer noch oft diese verwirrten Albträume.
Eines Morgens klopft es an der Tür. Es ist Almut, Janna Bertas Tante. Janna ist erfreut und wirft sich ihr an den Hals. Sie fängt gleich an etwas für die Gäste zu kochen. Mittlerweile ist auch schon Helga gekommen. Alle 5, Janna, Almut, Helga und die Friemels diskutieren beim Essen. Es kommt zu Wort, dass alle Überlebenden vom `GAU´, Hibakushi heißen. Almut hat ihr Kind bekommen und muss leider auch schon bald wieder zu ihrem Mann, der wieder Arbeitstätig ist. Beim zu Bett gehen schläft Almut in Jannas Zimmer auf einer Matratze. Sie erzählt Janna, dass alle die in Sperrzone 1, also rund um Grafenrheinfeld sind, werden von den Polizisten mit einem Maschinengewehr erschossen, wenn sie nur einen Schritt auf die Straße machen. Alle in Zone 1 sind sowieso schon tot wegen den Strahlen. Am nächsten Morgen muss Almut schon wieder gehen. Janna will mit ihr mit, doch selbst Almut hat noch keinen festen Wohnplatz. Also bleibt Janna bei Helga.
Janna ist jetzt fast jeden Tag mit Elmar zusammen. Er ist in der letzten Zeit schweigsamer geworden. Es nähern sich langsam aber sicher die Ferien. Jeder wird von einem Mädchen zum Geburtstag eingeladen nur Janna und die anderen Strahlenskranken nicht. Helga geht mit Janna eine Perücke kaufen, da sie ja Bald Geburtstag hat. Am letzten Schultag bekommen alle ihre Zeugnisse. Nur bei Janna Berta steht Versetzung auf Probe. In der ersten Ferienwoche will Janna ihren Kumpel Elmar besuchen gehen. Sie bekommt die Adresse bei der Schulsekretärin. Als sie vor Elmars Hochhaus steht, redet sie mit der Hausmeisterin. Sie sagt ihr, dass Elmar mit Tabletten Suizid gemacht hat. Janna beginnt zu weinen und läuft wieder zu Helga. Früh m nächsten Morgen packt Janna ihre Sieben Sachen in eine kleine Tüte und läuft in Richtung Süden. Dort wird sie dann von mehreren fahren in die Stadt Wiesbaden gefahren. Nun ist es schon Abend und Janna trottet dahin. Sie fragt an einer Haustür nach einer Hausnummer, da es schon Abend war und sie nicht mehr richtig die Nummer erkennen konnte. Glücklicherweise ist sie gleich Richtig gelandet. Die alte Dame, die zur Haustür kommt, meint dass hier schon genügend Leute Zwangswohnen. Janna geht um das Haus und klopft an einem Fenster. Es meldet sich Reinhard, Almuts Mann. Sie springt durch das Fenster in die warme Stube rein.
Janna Berta schläft mit Almut auf einer Matratze und Reinhard mit seinem Vater, den alle Paps nennen. Es ist zwar eng in der Kellerwohnung doch wenigstens darf sich Janna Berta ungepflegt benehmen und ``scheiße´´ sagen sooft die will. Sie geht öfters mit Paps einkaufen und lernt schnell auf was man zu achten hat beim Einkauf. Außerdem bekommt Janna eine Luftmatratze damit jeder wieder in seinem eigenen Bett schlafen kann. Reinhard unterrichtet als Lehrer und Almut stellt eine Selbsthilfegruppe der Hibakushas zusammen. Eines Morgens platzt Helga herein und schreit alles Gute zum Geburtstag!!! Sie bringt Janna, Briefe mit den Antworten der verwandten auf die plötzliche absage der Feier. Janna bekommt von Helga 300 Mark geschenkt. Helga bringt ihr außerdem ihre restlichen Klamotten. Sie muss leider schon gehen, aber die Tür bei Helga in Hamburg steht immer für Janna offen. Richtung Abend sind auch noch drei Hibakushis in der Wohnung, da sie gemeinsam etwas basteln für die Selbsthilfegruppe. Es kommt so ganz neben bei zu Wort das Janna heute Geburtstag hat. Es wird extra nur für sie der teuere Kartoffelsalat gemacht. Sie tanzen und lachen noch die ganze Nacht. Janna freut sich besonders weil Almut entdeckt hat das Janna langsam wieder Haare bekommt.
Reinhard treibt eine größere Wohnung auf. Sie ziehen von dem einen auf den anderen Tag gleich um. Die neue Wohnung hat weder eine Heizung noch einen Ofen, nur einen offenen Kamin. Reinhard und Almut besprechen dass sie ihre adoptierten Kinder samt der Oma zu sich ins Haus holen. Ruth und Irmela heißen ihre Kinder. Die Oma ist dicklich, humpelt auf einem Bein und trägt eine Brille. Almut und Reinhard gehen mit Janna zu einer Demo an der französischen Grenze. Janna erblickt plötzlich die Jordans und die Hofmanns aus Schlitz. Sie reden miteinander. Die Hofmanns werden bald nach Kolumbien auswandern. Reinhard wird bei der heftigen Demonstration von den französischen Behörden festgenommen und hat eine Platzwunde. Erst am Abend darf er wieder nach Hause. Die Politiker geben die Sperrzone 3 ab ersten Oktober frei. Paps sieht das negativ, weil dort der Boden immer noch verseucht ist. Im Hibakusha – Zentrum wird alles für eine Eröffnung vorbereitet. Janna träumt wieder in dieser Nacht von ihren Eltern.
Jetzt am ersten Oktober sieht man im Fernsehen, vor Glück weinende Leute, die wieder in ihre Heimatstadt zurück dürfen. Meike, eine alte Schulkameradin, begrüßt Jana im Hibakusha – Zentrum. Doch im hastigen Gespräch sagt Meike das Ingrid gestorben ist. Ingrid ist Jannas beste Schulfreundin. Janna B, zieht sich in einen ruhigen Raum zurück, um nachzudenken. Plötzlich stürmt Lars herein und umarmt sie. Lars erzählt viel von Schlitz, Freunden und Bekannten. Alle sind ausgewandert z.B. nach Venezuela, Marbella und Kanada. Selbst Lars´ Eltern ziehen bald nach Südafrika. Lars regt sich darüber auf weil es dort sehr viel Rassenhass gibt (Stand 80 er Jahre). Paar Tage danach beschließt Janna mal ihren Wohnort zu besuchen. Jeder ist bestürzt aber man kann sie ja nicht daran hindern. Früh am Morgen schenkt die Oma, Jana eine Mütze weil es ja im Oktober kalt ist. Janna nimmt den ersten Bus nach Schlitz.

An der nächsten Raststätte pflückt Janna Berta Blumen. Ein junger und bärtiger Mann fragt Janna wohin sie wolle. Kurz darauf nimmt er sie mit. Nach einer Weile bedankt sie sich und steigt aus. Sie will an Ulis Todesstelle gehen. Janna geht nicht erst durch das Dorf sonder sie geht gleich stapfend durch die Felder. Sie entdeckt ihr altes, verrostetes Fahrrad und den Platt gefahrenen Teddybären. Sie läuft in das Rapsfeld rein um Uli zu finden. Sie hat seine Überreste gefunden und gräbt ihn ein. Darauf hin nimmt sie ihr altes Fahrrad und pumpt die leeren Reifen auf. Das Fahrrad bringt sie zu ihrem alten Haus am Hang. Sie steigt die Treppen hinauf und bemerkt das das Unkraut zurecht gestutzt ist. Könnte das alles mit ihren Eltern ein Missverständnis gewesen sein ?

Janna Berta schließt langsam die Tür auf. Sie hört kein Trampeln und sie richt auch nicht ihr Vaters Pfeifenrauch. Plötzlich hört sie Schritte. Es ist Opa Hans Georg und gleich dahinter Oma Berta. Sie sind vom Urlaub zurück. Sie setzten sich gemütlich an den Tisch und trinken Kaffe und Kakao. Nebenbei essen sie den wunderbar duftenden Kuchen, welchen Oma Berta gebacken hat. Fast wie früher. Janna Berta fällt es schwer die wahren Antworten zu geben auf die Fragen von den Großeltern. Sie behält ihre Mütze, welche ihren Kahlen Kopf bedeckt, auf dem Kopf. Janna hält es nicht mehr aus zu lügen, reißt sich die Mütze vom Kopf und beginnt zu erzählen.






The End



Written by Adam K.
...
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Kommentare
Oase0138
Oase0138, 13.02.2005
Da brauch man das Buch ja gar nicht mehr lesen, obwohl ich es auch machen musste :- oase0138
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Ibizagirl1977

Die Wolke - Der Super GAU in Deutschland

ein Testbericht von 2006-02-22 11:36:19 vom 22.02.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Jetzt werden wir nicht mehr sagen können, wir hätten von nichts gewußt...
Nachteile/Kritik: -
Hallo Ihr Lieben,

ich melde mich mal wieder zu Wort. Und mal wieder mit einem Buch. In meiner Schulzeit habe ich das Buch schon mal lesen „müssen“. Aber jetzt beim stöbern auf dem Dachboden meiner Schwiegermutter in spe ist mir dieses Buch wieder in die Hände gefallen also musste ich es noch einmal lesen, da ich mich erinnern konnte, dass mich dieses Buch ziemlich berührt hat.


******* Titel *******
Die Wolke


******* Verlag/Preis/usw.******
Das Buch ist im Jahre 1987 im Ravensburger Buchverlag erschienen. Leider ist nicht mehr zu rekonstruieren was es mal gekostet hat. Aber ich habe mal Amazon nachgeschaut und es für knapp 5,- Euro gefunden. Die ISBN Nummer ist folgende 3-473-35086-9


******** Die Autorin ******+
Gudrun Pauswang ist 1982 in Wichstadl in Böhmen geboren worden. Sie war lange Zeit Lehrerin unteranderem auch im Ausland. Sie hat schon viele Kinder und Jugendbücher geschrieben


********* Der Inhalt ***********
Während Janna-Berta beruhigt in der Schule sitzt, passiert in Deutschland der Super GAU. im Reaktor Grafenrheinfeld gab es einen kerntechnischen Unfall.
Es wird sofort ABC Alarm ausgerufen und Janna Berta muss schnell nach Hause und sich um ihren kleinen Bruder Uli kümmern, da die Eltern für drei Tage auf einer Tagung in Fulda sind. Und die Großeltern im Urlaub auf Mallorca.
Die beiden Kinder versuchen auf ihren Fahrrädern der Wolke zu entkommen, die genau in ihre Richtung geblasen wird.
Aber auf den Straßen herrscht praktisch Krieg niemand nimmt Rücksicht auf den anderen. Bei einem Unfall wird Uli überfahren und stirbt. Ein Wagen hält und Uli wird in ein Feld gelegt. Die Wageninsassen nehmen Janna Berta mit zum Bahnhof Bad Hersfeld um von dort aus zu fliehen. Aber diese Idee hatten schon viele andere und daher herrscht auch am Bahnhof das totale Chaos. Janna Berta wird von der Familie, die sie mitgenommen hat, getrennt. Sie will zurück rennen um ihren Bruder Uli noch zu helfen.
Doch es fängt an zu Regnen und Janna Berta rennt durch den giftigen Regen. Sie versucht zu ihrer Tante nach Hamburg zu gelangen. Aber der giftige Regen hat sie schon so geschwächt das sie zusammenbricht und in en Hospital kommt. Hier wird sie aber erst noch kranker und verliert alle Haare. In dem Hospital sieht sie viel Elend und auch den Tod. Hier erfährt sich auch das Eltern sowie ihr kleiner Bruder Kai gestorben sind. Nur Almut, die Schwester ihrer Mutter, mit ihrem Mann und Vater und Helga, die Schwester ihres Vaters haben überlebt.

Als ihr Gesundheitszustand sich verbessert hat wird sie von Tante Helga nach Hamburg geholt. Dort fühlt sie sich aber nicht wohl und nachdem ein ehemaliger Nachbar von ihr Selbstmord begeht flüchtet sie zu ihrer Tante Almut. Doch auch hier bleibt sie nicht allzu lange, obwohl die Zeit die sie dort verbringt schön und abwechslungsreich ist.
Sobald sie erfährt dass die Sicherheitszone 3 aufgehoben wurde macht sie sich auf den Weg zurück nach Schlitz. Mittlerweile sind ihre Großeltern auch wieder aus Mallorca zu Hause und sie haben nicht viel von der Katastrophe mit gekriegt.
Und Janna Berta erzählt.


******** Meine Meinung *********

Ich halte dieses Buch für absolut lesenswert. Es ist so gut geschrieben, dass sich jeder in die Lage von Janna Berta hinein versetzten kann. Ich habe mir beim lesen oft die Frage gestellt was würde ich selber tun? Wie würde ich mich verhalten?
Ich finde es erstaunlich dass ein Kind von gerade einmal 14 Jahren schon so teilweise bedacht handeln kann und für sich und ihre Umwelt kämpft.
Diese Buch zeigt sehr anschaulich, was passieren kann wenn!! Der absolute Notstand und die totale Hilflosigkeit der Behörden. Hinter her ist man immer schlauer! Das wird ganz besonders in dem Zeitungsausschnitt sichtbar der vorne im buch abgedruckt ist und auf den Reaktorunfall von Tschernobyl aufmerksam macht.
Ich selber habe schon mit Kindern aus Tschernobyl zu tun gehabt die bei uns in der Nähe ihren Urlaub verbringen durften. Dort durften sie z.B. auf einem Reiterhof reiten, dabei habe ich sie betreut. Es ist schrecklich zu sehen was so ein Unfall gerader Kinderseelen antut.

Nun aber noch mal kurz zurück zu dem Buch. Was ich persönlich beim zweiten lesen des Buches fand war diese „Uninformiertheit“ der Großeltern. Mallorca ist nicht aus der Welt selbst da hätte man sich zu dem Unfall informieren können. Aber sie taten eher so als wäre das alles garnicht schlimm und als wäre nicht viel passiert.
Gibt es wirklich solche Menschen, die sich nicht informieren???
Ein Buch was zum nachdenken anregt volle Punktzahl von mir

Eine sehr nachdenkliche Sonja

Ibizagirl(1977) für Yopi und Ciao
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
topfmops
topfmops, 22.02.2006
er Bericht vieles dickes Dankeschön für diese Empfehlung!!! Du weißt das: Wer andere zum Lesen animiert, verdient es nicht anders: ein so etwas von bollenfettes 039SH039 wie es hier steht.
mrwong
mrwong, 18.09.2006
sehr hilfreich dein bericht. . . würde mich sehr freune, wenn du mal bei mir reinschauen würdest LG mrwong
Connector
Connector, 22.02.2006
Danke für deine Lesung und zur Belohnung folgt auch gleich eine Gegenlesung. LG an Dich!
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try_or_die87

Super - GAU in Deutschland

ein Testbericht von 2006-02-04 12:44:45 vom 04.02.2006
Empfehlung: ja
Aufbau des Berichts :

- Allgemeines
- Handlung
- Zur Autorin

Allgemeines:

Titel : Die Wolke
Autor : Gudrun Pausewang
Hersteller / Verlag : Ravensburger Taschenbuch
Preis : ca. 5 €
Erscheinungsdatum : März 1997

Ich musste dieses Buch vor ca. 3 Jahren in der Schule lesen und fand es anfangs alles andere als interessant doch von Zeit zu Zeit gefiel es mir immer besser. Es ist ein sehr gefühlsbetontes Buch und regt zum Nachdenken an, denn so etwas könnte auch jetzt wieder passieren.


Handlung :

Keiner will so richtig wahrhaben, dass es nach Tschernobyl auch in Deutschland zu einem sogenannten Super - GAU bzw. zu einem Reaktorunfall kommen kann, doch was alle befürchtet haben tritt ein.
In dem Buch erlebt ein erst vierzehnjähriges Mädchen namens Janna - Berta eben genau dieses.
Sie ist gerade in der Schule als sie von dem Reaktorunfall erfährt und was für sie das schlimmste ist, ist, dass sich ihre Eltern nicht allzu weit von dem Ort befinden, in dem das Unglück passiert ist. Auf Befehl der Mutter hin flieht Janna - Berta mit ihrem kleinen Bruder Uli vor der drohenden Gefahr, doch auf der Flucht stirbt ihr Bruder bei einem Unfall und Janna - Berta flieht allein weiter. Auf ihrer Flucht sucht sie bei verschiedenen Verwandten Schutz, fühlt sich aber nirgendwo glücklich und denkt sie ist allen nur eine Last. Aus lauter Verzweiflung rennt sie eines Tages einfach davon und genau in sauren Regen wodurch sie radioaktiv verseucht wird. Nach diesem Vorfall landet sie in einem Lazarett und nach und nach gehen ihr alle Haare aus. Dort erfährt sie schließlich, dass ihre Eltern durch den Reaktorunfall getötet wurden. Anfangs schämt sie sich wegen ihrer Glatze doch zum Schluss geht sie wieder nach Hause zurück um ihren Großeltern, die während des Unglücks in Mallorca waren und von dem Tod, der Eltern und von Uli nichts wissen, alles zu berichten und verliert ihre Scham.

Das Buch zeigt, wie unfähig Politiker sein können und, wie sie sich hinter Lügen und Ausflüchten verstecken und alles zu vertuschen versuchen.

Zur Autorin :

Gudrun Pausewang wurde 1928 in Wichstadtl / Böhmen geboren und war Lehrerin, die in deutschland und Südafrika unterrichtete.
Frau Pausewang ist eine der bedeutensten Jugendbuchautorinnen unserer Zeit und ihre Werke wurden schon mehrfach ausgezeichnet. " Die Wolke " zum Beispiel erhielt den deutschen Jugendliteraturpreis.


Ich würde euch das Buch nur empfehlen, da es sehr gut geschrieben ist und die wahren Tatsachen über die Unfähigkeit und die Vertuschungsversuche der Politiker ans Tageslicht bringt.
...
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Kommentare
moniseiki
moniseiki, 25.03.2006
Ich lese gerne zurück Liebe grüße moniseiki
sindimindi
sindimindi, 26.11.2005
Zwar knapp,aber als Erstinfo reicht es allemal...die Unfähigkeit der Politiker durfte ich 1986 als Gymnasiast live erleben: quotEs ist alles unter Kontrollequot, versuchte der damalige Innenminister Zimmermann die Bürgerinnen und Bürger zu beruhigen -
Rebbi
Rebbi, 06.02.2006
Musste ich damals in der Schule lesen. Wann dann aber positiv überrascht vom Buch. Fand ich gut. Bin gespannt auf die Verfilmung, die demnächst mal kommen soll.
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biker

Es könnte jederzeit passieren

ein Testbericht von 2006-01-11 21:32:28 vom 11.01.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: kann passieren...
Nachteile/Kritik: nichts
Meine Nichte drückte mir ein Buch in die Hand - hier lies mal, es ist sehr gut. Also habe ich mal auf sie gehört und das Buch gelesen.
Es handelt sich bei dem Buch um das Buch "Die Wolke" von Gudrun Pausewang.

Daten zum Buch:
Erstausgabe 1987 --- das mir vorliegende Exemplar ist von 1997
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis
Ravensburger Taschenbuch
www.ravensburger.de
ISBN 3-473-58014-7
ca. 220 Seiten
Euro 4,95
Zu diesem Buch gibt es Materialien zur Unterrichtspraxis.

Zur Autorin Gudrun Pausewang:
Gebohren 1928 in Wichstadl in Böhmen. Sie war lange Zeit Lehrerin in Deutschland und an deutschen Schulen in Südamerika
Sie hat noch verschiedene Bücher geschrieben mit interessanten Titeln :
Adi - Jugend eines Diktators (RTB 58151)
Die letzten Kinder von Schewenborn (58007)

Die Geschichte:
Janna Berta ist 14 Jahre alt und in der Schule. Sie schaut aus dem Fenster. Es ist Freitagmorgen und Mai: die Sonne scheint und es regnet Kirschblüten, weil eine starke Brise weht.
Plötzlich gibt es unerklärlichen ABC-Alarm und alle Schüler werden nach Hause geschickt. Janna Berta wohnt in Schlitz, und es fahren keine Busse. Aber sie hat das Glück, das Lars, der auch aus Schlitz kommt, sie mit dem Auto mitnimmt. Im Auto sind noch 3 andere Schüler aus Schlitz, aber keiner weiß was wirklich los ist. Das Autoradio ist kaputt und so wird nur gerätselt.
Die Fahrt ist anders als sonst. Es gibt Staus, wo es sonst nie Probleme gab. Aber Janna Berta muß nach Hause, da die Eltern mit dem kleineren Bruder Kai zu einer Tagung nach Schweinfurt gefahren sind, und sie sich um ihren Bruder Uli kümmern muß.
Zu Hause angekommen erfahren sie und Uli aus dem Radio, das es einen kerntechnischen Unfall im Raktor Grafenrheinfeld gegeben hat.
Sie versuchen mit ihren Fahrrädern vor der giftigen Wolke zu fliehen - sie wollen zum Bahnhof in Bad Hersfeld. Aber alle benehmen sich hektisch, egoistisch und rücksichtslos. Bei einem Unfall wird Uli überfahren und einfach in ein Rapsfeld gelegt. Janna Berta wird in ein Auto mit einem Ehepaar und deren Kinder gepackt und mit zum Bahnhof genommen. Auch hier gibt es kein Durchkommen und sie wird von der Familie getrennt. Sie verläßt den Bahnhof um Uli zu suchen, als es anfängt zu regnen. Sie wandert allein durch den Regen und wird noch einmal in einem Bus mitgenommen. Sie aber möchte zu ihrer Tante und verläßt den Bus wieder. Dann bricht sie zusammen und landet im Nothospital Herleshausen. Sie wird krank und verliert die Haare. So nach und nach erfährt sie, das auch ihr Bruder Kai und ihre Eltern tot sind. Nur Almut, die Schwester ihrer Mutter, mit ihrem Mann und Vater und Helga, die Schwester ihres Vaters haben überlebt. Ihre Großeltern sind auf Malorca und sollen laut Helga dort auch erst mal bleiben und von allem nichts erfahren.

Als sich ihr Gesundheitszustand etwas verbessert hat, holt Helga sie nach Hamburg, wo sie auch wieder zur Schule geht. Nach dem Selbstmord eines ehemaligen Mitschülers aus Schlitz flieht sie zu Almut, wo sie sich besser aufgehoben fühlt.

Als die Sperrzone 3 aufgehoben wird zieht es sie nach Schlitz zurück. Dort trifft sie ihre Großeltern, die ja meinen alle seien gesund und munter. Der Großvater sagt es würde alles nur übertrieben und es wäre alles nicht so schlimm....

Und Janna Berta ????


Besonderheit des Buches:
Das Buch beginnt mit einem Zeitungsinserat vom 23.05.86 aus der Zeit
Das war 4 Wochen nach Tschernobyl und von Inge Aicher-Scholl der Schwester von Hans und Sophie Scholl.

Leseprobe:
"Schlitz" sagte Janna Berta. "Wie ist es in Schlitz?"
"Leer", sagte Lars Vater. "Was sollen wir dort noch mit unserem Geschäft, wenn keine Kundschaft mehr da ist? Und auf eine Entschädigung können wir lange warten."
Janna Berta saß still und antwortete nicht.
Aber Lars sprang auf.
"Seid ihr noch bei Trost!" schrie er. "Wen interessiert denn jetzt noch euer Scheißladen? Wen, außer euch? Und wer entschädigt sie?" Er zeigte auf Janna Berta. "Habt ihr euch das mal überlegt? Was meint ihr: Was sind Eltern wert? Und Geschwister? Was beklagt ihr euch überhaupt? Wer war denn immer für die Kernenergie? >Damit hier nicht die Lichter ausgehen<
Erinnert ihr Euch? Nein?"

Die Personen:
Janna Berta - ein Kind, das mit dem Problem der Gefahr Kernkraft durch ihre Eltern wußte, und es jetzt am eigenen Körper schmerzhaft erfährt

Helga - jemand, der kaum Gefühle zeigt, und meint alles ist in Ordnung, wenns sie es so möchte

Almut - mitfühlend ohne aufdringlich zu sein - Kämpfernatur

Großeltern - desinteressiert, ahnungslos und nicht Politisch interessiert

Fazit und Meinung:
Vorweg muß ich sagen, das ich Kernkraftgegner bin, aus Angst vor der unberechenbaren Strahlung, die man nicht sieht, riecht oder fühlen kann -- und somit habe ich auch damals an den Kundgebungen nach Tschernobyl und gegen Kernkraftwerke teilgenommen. Meine Rolle im Buch wäre die der Eltern von Janna Berta, die es irgendwann mal aufgegeben haben, weil kein Protest gegen Kernkraft geholfen hat.
Man merkt, das das Buch 1987 herausgekommen ist, da noch DDR usw. erwähnt wird. Das ist aber nicht wirklich störend.

Und dann ist es doch passiert:
Das Buch selber ist gut geschrieben - es sagt die Wahrheit ohne zu überzeichnen.
Es zeigt auf, wie hilflos Polizei, Behörden und Politiker im "Wirklichen Fall" reagieren könnten und wie sie es zu entschuldigen versuchen. Nach dem Motto : und nachher wills keiner gewesen sein.

Die Geschichte wird aus Janna Bertas Sicht geschildert, und ist ansprechend und spannend.
Aber auch ergreifend, wenn man liest, das Janna Berta mit 14 also Radioaktiv verseucht wurde - und sie es bewußt weiß.
Sie weiß auch die Folgen, das sie wahrscheinlich keine gesunden Kinder bekommen wird, andere Krankheiten wie Krebs später noch auftreten können usw. Sie weigert sich die Glatze durch eine Mütze oder Perücke zu verstecken, was von der Gesellschaft als "daran erinnern" angesehen wird. Ohne Perücke muß man als nicht betroffener nicht daran denken !!! ????
Auch die Art und Weise wie sie mit dem Verlust der Eltern und Brüder umgeht ist ansprechend geschildert und läßt einen nachdenklich werden.

Oft fragt man sich, was würde ich selber machen?
Müssen die anderen so reagieren - oder kommt es einfach wegen der allgemeinen Panik?
Würde ich auch so ragieren?

Ich kann meiner Nichte nur danken - das Buch ist wirklich gut.
Da es Unterrichtsmaterial dazu gibt, könnte es in den Schulen verwendet werden. Ob dies geschieht, weiß ich nicht. Wäre aber zu hoffen.

Hoffentlich passiert nie wirklich so etwas - es war nicht zu vertuschen.
Kleinere Unfälle gehen heute ja eh unter und werden gar nicht mehr öffentlich gemacht.

Nachdenklich geworden
*2006*
...
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Kommentare
AngelikaBS
AngelikaBS, 14.01.2006
Gudrun Pausewang schreibt auch tolle Kinderbücher. Ich werde demnächst auch noch über zwei davon berichten. Die Wolke kenne ich noch nicht. Habe aber schon davon gehört. Ein toller Buchbericht! LG von Angelika
NancyNoack
NancyNoack, 12.01.2006
Von mir ein sehr hilfreich, da ich deinen Bericht optisch sowie auch inhaltlich sehr ansprechend finde. Er ist gut srukturiert und enthält alles was Wichtig ist. Lg, Nancy
Fluetie
Fluetie, 12.01.2006
Ein erschütterndes Buch. Aber erst nach einem wirklichen Unfall, werden die Menschen Politiker umdenken, weil sie dann umdenken müssen. :- lg Dirk
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sandra89

Ich kann nicht davon ablassen!!!

ein Testbericht von 2005-06-24 13:30:13 vom 24.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: das Buch! Einfach klasse...
Nachteile/Kritik: zeitraubend, weil man nicht mehr aufhören will zuu lesen!
Zuerst möchte ich sagen, dass das Buch sehr bewegend und tragisch ist und gut zum Vorschein bringt wie wenig die Regierung in atomaren Dingen geplant hat/ unternimmt!


OOo Buchrückentext oOO

Was viele befürchtet hatten und keiner so richtig wahrhaben wollte, passeiert: Nach Tschernobyl kommt es auch in einem deutschen Atomkraftwerk zum Super- Gau! Die Behörden beschwichtigen, doch auf den Straßen herrscht Krieg.
Janna- Berta hat ihre Familie verloren, sie ist krank in einem Lazarett, die Haare gehen ihr aus. Erschüttert beobachtet sie, wie die Erwachsenen um sie herum die Katastrphe verdrängen und wie sich die Politiker hinter Lügen und Ausflüchten verstecken.

OOo Eigene kurze Bescheibung oOO

In Buch wird der Lebensweg von Janna- Berta beschrieben, welche Dinge den "glücklichen" Überledenden geschahen,ob sie Hilfe bekamen oder aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, wie die Regierung dazu steht und noch einiges mehhhhhhhhr....
Also lasst euch überraschen!


OOo Bewertung "Der Zeit" oOO

> Dieses Szenario des Grauens ist der mutige Versuch, Abschied von falschen Träumen, von Illusionen zu nehmen.<


OOo Auszeichnung oOO

DEUTSCHER JUGENDLITERATURPREIS


OOo Sonstige Angaben oOO

Das Buch wurde vom "Ravensburger Taschenbuch" - Velag herausgebracht.
ISBN: 3- 473- 58014-7
Preis: 4,95€
Internetadresse: www.ravensbuger.de


OOo AutoroOO

Gudrun Pausewang
--------------------------------

Gud run Pausewang wurde 1928 in Wichstadtl/ Böhmen geboren. Sie war lange Zeit Leherin an deutschen Schulen in Deutschland und Südafrika. Sie zählt zu den bedeutensten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Ihre Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Literaturpreis.


OOo Hauptspruch oOO

Jetzt werden wir nicht mehr sagen können, wir hätten von nichts gewusst.


OOo Wo erhältlich??? oOO
Eigentlich überall in Buchhandlungen!!!

OOo Altersgruppe oOO

Eigentlich ist das Buch ab 12 freigegeben! Aber ich finde dieses Buch ist für jede Altergruppe geeignt!


OOo Einband oOO

Meiner Meinung stellt das blaue den Himmel und das gelbe die Erser da.Auf der gelben Erde ist ein schwarzes Symbol für Atomarität zu sehen. ( Also passend zum Buch)
Die Umschlagilustration ist von Gabie Hilgert.


OOo Die ersten Seiten oOO

Am Anfang des Buches ist ein Bericht der Zeitung der "Zeit" angedruckt, der am 23.5.1986 nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl veröffentlciht wurde. Er entstand in einem Freundeskreis von 7 Männern und Frauen.
So wird der Leser unmittelbar auf das geschehen vorbereitet!

SIE HABEN VERSAGT!!
Was tun? H-Milch kaufen
oder Büchsenmilch?
WIR WISSEN ES NICHT.

Verfallsdaten beachten
oder Halbwertszeiten?
WIR WISSEN ES NICHT.

Regenschirm oder
Abduschen?
WIR WISSEN ES NICHT.

Sind Kinder 23- mal oder
nur 17- mal so gefährdet
wie Erwachsene?
WIR WISSEN ES NICHT.

Es geht um mehr als nur Tiefkühlkost und um die Frage nach dem unbedenklichen Verzehr von blattspinat in den richtigen Bundesländern.

Unsere Politiker haben sich tot gestellt.
Kein Ton von den, Herren, die so gerne reden.

........................................ .


OOo Und noch mehr oOO

Hier ein kleines Stück vom Anfang der richtigen Teil des Buches:
An diesem Freitagmorgen wehte eine starke Brise. Wenn Janna- Berta aus dem Fenster schaute, sah sie die jungen Birkenblätter in der Sone glitzern. Die Schatten der Zweige zitterten auf dem Asphaöt des Schulhofes. Über die Pavillondächer schneite es Kirschblütenblätter. Der Himmel war tiefblau. Nur vereinzelte Wolken, weiß und leicht, wie Watte, trieben über ihn hin. Für einen Maimorgen war es außergewöhnlich warm. Die Sicht war klar.
Plötzlich heulte die Sirene.
...

Und seid ihr ein bisschen neugierig geworden? Also ich kann das Buch nur empfehlen!
Bei Verbesserungsvorschlägen bitte Kommentare schreiben!

LG Sandra
...
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Bewertung Testbericht:hilfreich
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Kommentare
tuimama
tuimama, 30.10.2004
ist super - ich habe es auch sehr gerne gelesen. bei deinem bericht haumltte ich mir mehr deine eigene meinung gewuumlnscht. du hast die meinung aus verschiedenen perspektiven beleuchtet - aber nur von anderen stellen. deine eigene kommt im hintergrund
Exterminans
Exterminans, 10.02.2005
Du hast fast nur Informationen abgeschrieben, die ich mir auch so besorgen kann, ohne dass sie mich wirklich interessieren. Auch bei meiner Entscheidung, ob ich das Buch kaufe haben sie mir nicht geholfen. Daher -sorry-: nicht nuumltlich.
BaBy1987
BaBy1987, 24.06.2005
doch houmlrt sich interessant an..werd ich mich mal in der buumlcherei nach umgucken.... lg baby
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heti88

Das Unfassbare

ein Testbericht von 2004-07-16 14:50:38 vom 16.07.2004
Empfehlung: ja
Liebe Jopi-Gemeinde und Leser!

Zusammenfassung:

Der Roman von Gudrun Pausewang „Die Wolke“ ist 1987 erstmals in Ravensburger Taschenbuch-Verlag erschienen.

Die wichtigste Person dieses Buches ist die 14-jährige Janna-Berta. Weitere wichtige Personen sind: ihr Bruder Uli, Oma Berta und Hans-Georg, Almut (Lieblingstante),Helga (Schwester von Vater),Jo(Muttis Mutter) und Ingrid, Meike, Ayse (Freundinnen im Nothospital).

Die Geschichte spielt in Deutschland und beginnt mit einem ABC-Alarm in der Schule von Jana-Berta. Im nahegelegenen Grafenrheinfeld ist es zu einem atomaren Reaktorunfall gekommen. Sie passt alleine auf ihren jüngeren Bruder auf, da die Eltern mit dem jüngsten Bruder Kai nach Schweinfurt gefahren sind. Jana-Berta holt von ihrem Haus in Schlitz ihren jüngeren Bruder Uli ab und flüchten gemeinsam mit dem Fahrrad vor der drohenden atomaren Niederschlag – „Die Wolke“. Auf dieser Flucht stirbt Uli bei einem Verkehrsunfall und Jana-Berta wird von Flüchtenden mitgenommen. Sie gerät danach in ein Gewitter und wird dadurch verseucht. Im Nothospital wird sie behandelt und erfährt dort von ihrer Tante Helga, dass ihre Eltern und ihr Bruder Kai beim Supergau ums Leben gekommen sind. Ihre Großeltern, die gerade auf Mallorca auf Urlaub sind, bleiben vorerst dort, da eine Rückkehr die Heimatstadt Schlitz noch nicht möglich ist. Jana-Berta erlebt die tragische Folgeschäden einer atomaren Verseuchung im Spital und zieht zunächst zur Tante Helga. Da ihr dort das Leben nicht gefällt, zieht sie zu ihrer Lieblingstante Almut. Als Jana-Berta hört, dass die Sperre ihrer Heimatstadt aufgehoben wurde, begibt sie sich dorthin. Sie findet die sterblichen Überreste ihres Bruders Uli und begräbt ihn. Zuhause trifft sie ihre Großeltern, welche den Supergau als Übertrieben hinstellen und so tun als Nichts war. Am Schluss der Geschichte erzählt Jana-Berta ihren Großeltern was wirklich war.

Die Autorin erzählt in beeindruckender Art und Weise die Geschehnisse nach einem atomaren Reaktorunfall. Sie zeigt die chaotischen Zustände während der Flucht und die grauenvollen Folgeerscheinungen im Nothospital dramatisch auf. Das Buch entstand kurz nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl und will hinweisen, dass auch in einem westlichen Land mit all dem technisch hochwertigen Stand so etwas passieren kann und wir dem Geschehen machtlos gegenüber stehen. Die Autorin will uns aber auch sagen, dass man nicht aufhören soll, vor der atomaren Bedrohung zu warnen. Sie zeigt aber auch, dass es noch immer Menschen (Großeltern) gibt, die keinerlei Bedenken hegen und alles als Spinnerei abtun und von Tschernobyl nichts gelernt haben. In einer kleinen Szene weist die Autorin daraufhin, dass die Menschen einfach nicht verstehen wollen. Dort wird uns mitgeteilt, dass selbst Kriege und die, nicht immer zum Vorteil von Mensch und Natur, rasche Modernisierung uns nicht zum Nachdenken bringen, sondern in Vergessenheit geraten und noch weitere solche Dämpfer folgen werden, bis die Vernunft siegen wird.


Meine Meinung dazu:

Mir gefällt dieses Buch sehr gut , da dies eine sehr ernste Sache ist und ich finde man sollte die Menschen zur vernumpft bringen!Dieses Buch bekam ich von der Schule und ich erfeue mich jedes mal wenn ich es nochmals lesen darf.Ich weiß leider nicht wieviel es kostet, aber ich empfehle es.

Wie kam ich dazu?:
In meiner Schule ist dieses Buch einfach pflicht.

Ich hoffe ich konnte euch das Buch ein bisschen näher bringen!

Diesen Bericht habe ich bereits bei Ciao veröffentlicht!
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Brita2905
Brita2905, 15.08.2004
diese Gegend kommt mir doch sehr bekannt vor: ich wohne nicht weit entfernt... Das Kernkraftwerk hat in der Tat schon fuumlr einiges an Spekulationen gesorgt, aber niemand moumlchte sich auch nur annaumlhernd vorstellen, wie der tatsaumlchliche Ern
tuimama
tuimama, 17.08.2004
... habe das Buch in der Schule gelesen und war sehr betroffen, besonders vom Unfall des kleinen Bruders... Ein Buch, dass einem unweigerlich im Gedaumlchtnis bleibt unter anderem natuumlrlich auch, weil unsere Lehrerin es mit uns komplett zerpfluuml
catmother
catmother, 19.07.2004
Ich weiszlig noch, daszlig mein Neffe das in der Schule lesen muszligte und mir davon erzaumlhlt hat. Da dachte ich noch so, daszlig ist doch nix fuumlr 12jaumlhrige. Aber ansonsten sollte man uumlber das Thema schon mal reden oder lesen.
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Salamando

Die Wolke - eine Leseschmauß?!

ein Testbericht von 2004-02-03 17:10:22 vom 03.02.2004
Empfehlung: ja
"Die Wolke" von Gudrun Pausenwang erzählt die Geschichte des Mädchens Janna-Berta. Sie lebt in Schlitz mit ihren Eltern und zwei Brüdern. Doch an jenem Tag, an dem bekannt werden sollte, dass das Super-GAU eines Atomreaktors in einem relativ nahe gelegenen Ort stattfindet, waren die Eltern zusammen mit dem jüngeren Bruder Kai in Schweinfurt und Janna-Berta alleine mit ihrem Bruder Uli...

Das Buch regt den Geist stark zum Überlegen an: Könnte wirklich ein Super-GAU in Deutschland passieren? Würden wir und unsere Umwelt ähnlich oder gar gleich handeln? Würde man selbst es durchstehen?

Besonders in den letzten der 16 Kapitel des Buches fiebert man vor allem bei Janna-Berta mit, die wohl sehr viel erleidet und DURCHSTEHT!

Auch wenn man sich meist lieber eine heile Welt vorstellt, empfehle ich das Buch nicht nur für die Schule, in der die Schüler es meist zu lesen bekommen, sondern auch für die Privatperson, die die reelle aber harte Welt verträgt.

Salamando
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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EverBaby

^Die Wolke^

ein Testbericht von 2003-03-23 09:57:05 vom 23.03.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: -...
Nachteile/Kritik: -
^Thema:^
Es geht um einen Unfall in einem Atomkraftwerk und dabei um die ganze Vielfalt von Schwierigkeiten, Gefahren und Gefühlen, aus der Sicht eines jungen Mädchens.

^Kurzer Inhalt:^
In einem Atomkraftwerk passiert ein Unfall und die ganze Stadt und auch anliegende Städte und Dörfer sind erschüttert und in Panik.
Das Mädchen Janna-Berta ist mit ihrem kleinen Bruder allein zu Haus und sie entschließen sich zum nächsten Bahnhof zu fliehen um von dort per Zug zu Verwandten zu gelangen und so der Atomwolke zu entkommen. Unterwegs stirbt ihr Bruder, deswegen muss sie ihren Weg alleine fortsetzen. Der Bahnhof, den sie erreicht, ist überfüllt und so versucht sie zum Unfallort ihres Bruders zurück zu kommen, Dabei gerät sie jedoch in die gefürchtete radioaktiv verseuchte Wolke, Da auch sie jetzt verseucht ist, kommt sie in ein Notlager für Betroffene Leute. Dort geht es ihr immer schlechter.
Als Verwandte von ihr erfahren, dass sie noch lebt, wird sie von diesen abgeholt und lebt dort.
Nach langer Zeit zieht es sie jedoch wieder nach Hause zurück und als sie dort ankommt, findet sie auch ihre Großeltern vor, die im Urlaub waren, als das Unglück geschah.

^Kritik an einzelnen Personen:^
Ich finde, dass Janna-Berta für ihr Alter sehr entschlossen und sicher handelt. Sie weiß, was sie will und setzt es auch in die Tat um, egal was andere Menschen ihr sagen.

^Allgemeine Meinung:^
Ich finde dieses buch sehr lesenswert, nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene, es beschreibt diese Situation aus der sich eines Kindes und macht es somit noch viel interessanter. Das ganze Buch ist im übrigen sehr spannend beschrieben und es wird ohne „um den heißen Brei herum zu reden“ genau das Thema behandelt, das man erwartet.

^Fazit^
Einfach mal ausleihen! Es lohnt sich auf alle Fälle. Ein ähnliches Buch kann ich nebenbei auch noch empfehlen: "Die letzten Kinder von Schewenborn". Es hat sehr viel Ähnlichkeit mit diesem Buch, ob es besser ist, ist Ansichtssache, ich finde beide lesenswert
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Meetfriends.tk

EIN BEWEGENDES SCHICKSAL

ein Testbericht von 2002-11-11 11:02:40 vom 11.11.2002
Empfehlung: ja
Gerade stöberte ich ein wenig in der "Bücherei" von Yopi und wollte mal sehen, wie seine Mitglieder das Buch "Die Wolke" von Gudrun Pausewang finden. Es wunderte mich sehr, dass noch niemand einen Bericht darüber geschrieben hatte, weshalb ich das jetzt übernehme!

Preis: Damals 9,90 DM, also 5,06 Euro oder teurer

Die Autorin:
Gudrun Pausewang ist 1928 in Wichstadtl (Böhmen) geboren, war lange als Lehrerin in Deutschland und in deutschen Schulen in Südamerika tätig. Durch viele Auszeichnungen (z. B. Deutscher Jugendliteraturpreis für dieses Buch) zählt sie mittlerweile zu den bedeutendsten Kinder- und Jugendbuchautoren.

Der Verlag:
"Die Wolke" ist 1987 zum ersten Mal in der Ravensburger Jungenreihe und 1997 als Ravensburger Taschenbuch Band 8014 erschienen.

Aufmachung:
Das Buch ist in einer gut leserlichen Schrift gedruckt und enthält ziemlich viele Abbildungen, die hauptsächlich Atomzeichen zeigen.

Das Buch:
In dem Buch mit 222 Seiten geht es um Janna-Berta, ein 14-jähriges Mädchen, dass nicht weit vom Atomkraftwerk Grafenrheinfeld entfernt lebt und auch schon durch das Unglück von Tschernobyl vor drei Jahren beunruhigt wurde, jedoch keine Angst vor´m eigenen Wohnort hat. Schließlich gehen alle, vor allem ihre Großeltern davon aus, dass solch ein Reaktorunfall nicht in den deutschen, "sicheren" Kernkraftwerken, auftreten kann.
Als sie eines Tages gelangweilt im Schulunterricht sitzt, ertönt ein Schulalarm, von dem die ganze Klasse inklusive Lehrer denkt, dass es sich nur um einen Probealarm handelt.
Plötzlich meldet sich der Schuldirektor über die Sprechanlage zu Wort und befiehlt den Schülern, sich schnell und direkt nach Hause zu begeben, weil es einen ABC-Alarm (Atom, Biologie, Chemie) gab.
Die Schüler stürmen in den Flur der Schule und durch die Massenpanik stauen sich die Ausgänge.
Irgendwie kommen alle aus dem Gebäude heraus und laufen Heim.
Janna-Berta wird von einem älteren Schulfreund nach Hause gefahren, doch die Straßen sind ebenfalls überfüllt. Sie nähern sich langsam ihrem Dorf und sehen einen Schulbus, aus dem kleine, lachende (Schulfrei, sie verstehen den Ernst der Lage nicht) Schulkinder aussteigen und von ihren beunruhigten Müttern umarmt werden. Dabei denkt sie auch an ihren kleinen Bruder Uli, der Zweitklässler ist.
Sie erreicht ihr Elternhaus und kann glücklicherweise auch Uli vorfinden, auf den sie aufpassen muss, da ihre Eltern für zwei Tage nach Schweinfurt gefahren sind, um Janna-Berta´s Großeltern zu besuchen.
Sie ist sehr besorgt und schließlich kommt er doch nach Hause.
Viele Leute aus ihrer Umgebung flüchten vor der "Atomwolke", da sich der Wind dreht und sich bedrohlich Schlitz, dem Dorf, in dem Janna-Berta wohnt, nähert.
Deshalb verschanzen sich die Geschwister, nachdem sie im Radio vom Drehen der Windrichtung gehört haben, im eigenen Keller.
Auch die Polizei, die Streife fährt, macht mit Megaphonen deutlich, dass die Menschen sich in ihren Kellern verschanzen sollen, bis Entwarnung gegeben wird. Die Nachbarn, die aufbrechen, rufen bei den Kindern an und fragen, ob sie sie mitnehmen sollen. Doch Janna-Berta hält sich an die Anweisungen der Polizei und lehnt ab.
Endlich ruft ihre Mutter an und verlangt panisch, dass sie mit den Nachbarn mitfahren sollen, weil die Strahlung überall durchkommt und legt auf. Doch die Nachbarn sind schon alle weggefahren.
Verzweifelt beschließt Janna-Berta mit den Fahrrädern und wenig Gepäck nach Bad Hersfeld zu fahren, um dort mit dem Zug nach Hamburg zu ihrer Oma zu fahren.
Mit ein wenig Kleingeld und Proviant radeln die Geschwister und kommen viel besser als die im staustehenden Autos voran und lehnen, weil sie schneller vorankommen, die Mitfahrgelegenheiten Bekannter, die sie auf der Fahrt treffen, ab.
Uli ist schon sehr erschöpft und muss immer wieder von seiner Schwester motiviert werden.
Im letzten Dorf vor dem Bahnhof geschieht ein tragischer Unfall...... Ob sie vor der Giftwolke fliehen können und ob es auch ihre Eltern, die weniger von Grafenrheinfeld entfernt sind, schaffen?

Findet´s selbst heraus!

Ich fand das Buch wirklich traurig und zum Nachdenken! Man muss sich mal vorstellen, wenn so etwas wirklich passieren würde! Zwar sind die deutschen Kraftwerke sicher, doch irgendein Unfall könnte den Tod für viele Menschen bedeuten! Massenpanik bricht aus und man kann nicht fliehen! Da geht es nur noch um Glück, denn jeden kann es treffen! Jeder kann verstrahlt werden und sterben! Man kann nur froh sein, dass Deutschland seine Atomwerke immer weiter abbaut, da ich dieser Art der Energiegewinnung einfach nicht trauen kann. Die Autorin verfasste dieses Buch Ende der 80er Jahre, also zu einer Zeit, in der die Menschen nach Tschernobyl gegen die Atomkraft demonstrierten. Das Deutschland in Zukunft aus dem "ATOMgeschäft" aussteigt ist meiner Meinung nach vor allem diesen Menschen zu verdanken.

Diesen Bericht habe ich auch bei CIAO veröffentlicht.
...
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1-9 von 9 Testberichten über Gudrun Pausewang: Die Wolke
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