Pfingsten steht vor der Tür ;-) das sehe ich immer wenn ich in meinem Blumenbeet schaue, denn dort zeigt meine Pfingstrose schon ihre Knospen.
Sind die Knospen erstmal aufgegangen zeigt sie mir wunderschöne rote Blüten die etwa einen Durchmesser von 12 cm haben.
Es soll aber auch Pfingstrosen geben in verschiedenen Farben wie z.B. weiß und rot bis hin zu lila. Ich kenne aber nur die roten ;-)
Die Blüten dessen Blätter ca 5 - 8 cm lang werden und meist 3fach gefiedert sind, stehen einzeln auf ihren Stengeln die bis zu 80 cm hoch werden können.
Die Blütezeit ist von Mai bis Juni.
Anpflanzen sollte man diese wunderschöne Blume am besten in der ersten Septemberhälfte denn dann beginnt die Wurzelbildung .
Ist der Boden aber zu tonhaltig sollte man mit der Pflanzung besser bis zum Frühjahr warten.
Am liebsten mag die Pfingstrose einen etwas lehmigen, tiefgelockerten, nährstoffreichen, schwachsauren Boden in sonniger Lage. An solch einem Ort kann und sollte sie jahrelang am gleichen Platz verbleiben.
In ungünstigen Böden z.B. bei Staunässe fangen sich Pfingstrosen sehr schnell Grauschimmel ein und können daran auch eingehen.
Ansonsten ist die Pfingstrose eine anspruchslose Blume die nicht viel Pflege braucht ;-),
höchstens wenn es zu trocken ist, dann verlangt sie schon ein wenig Wasser.
Die verblühte Blüten sollten regelmäßig abgeschnitten werden, um die Pflanzen nicht durch Samenbildung zu schwächen. Vermehren sollte man die staudenartigen Sorten am besten durch Teilung der Wurzelstöcke im Herbst.
Die Pfingstrose ist nicht nur eine schöne Augenweide, man sagt ihr auch eine medizinische Wirkung nach. Demnach soll die Gartenpfingstrose eine beruhigende und krampflösende Wirkung besitzen. Früher stellte man aus der Wurzel Zäpfchen her, die bei Anal- und Darm- krämpfen eingesetzt wurden. Die Pfingstrose wird deshalb in der Homöopathie bei Hämorrhoiden verwendet. Der Farbstoff der Pflanze wurde zum Färben von Hustensirupen verwendet. Des weiteren setzte man die Wurzel bei epileptischen Krämpfen ein.
Die Pfingstrose ist aber nicht nur im Garten ein schöner Anblick sondern auch als Schnittblume im trauten Heim sieht sie gut aus und verteilt einen angenehmen, lieblichen Duft.
Es gibt auch ein sehr schönes Gedicht über diese zauberhafte Blume dessen Autor mir aber leider unbekannt ist.
Pfingstrose
Duftlos steht die flache Blumenkrone
der Päonie, die zu Pfingsten blüht.
Ernst entrückt in eine klare Zone,
leuchtet sie, von Rosenglanz umglüht.
Blank um ihre festliche Erscheinung
scharen sich die Blätter schwertgeprägt,
wie Verfechter einer hohen Meinung,
die der Schönheit trägt.
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Pünktlich zu Pfingsten....
ein Testbericht von Hopsten2003-07-07 17:20:49vom 07.07.2003Empfehlung: ja
...sollten die Pfingstrosen blühen.
Leider gelingt es meiner Pfingstrose nicht immer, genau zu Pfingsten ihre Blüten zu entfalten. Ich habe schon öfter am Pfingstfest vergeblich nach einer Blüte meiner Pfingstrosen Ausschau gehalten.
Die Pfingstrose kommt möglicherweise aus Griechenland und hat sich dann Mitte des 16.Jahrhunderts in Italien und Südfrankreich verbreitet. Heute gibt es sie auch bei uns und das in vielen verschiedenen Ausführungen. Schon die Farbenpalette ist groß. In meinem Garten habe ich nur rosafarbene Pfingstrosen. Doch es gibt sie auch in weiß und rot und karmesinrot, als einfache Blüte oder Blüte mit dicht gefüllten Blütenblättchen. Einige duften sogar toll, meine leider nicht.
Die Pfingstrose ist eine mehrjährige Staude und wird bis zu 1m hoch, je nach Sorte. Ich habe die niedrigere Art, die etwa 60 cm hoch wird. Sie sind aber mittlerweile richtig große Büsche geworden, die sehr in die Breite gehen und alles, was ringsherum noch wächst, einfach überdeckt. Die Blätter sind groß und die Stängel dick. Das Blattwerk wird sehr buschig und dicht. Aus dem Grün entwickeln sich die Blüten. Zuerst ist da nur eine ganz runde, grüne, kleine Knospe, die sich langsam öffnet und immer größer wird. Die Blüten meiner Pfingstrose sind mindestens 15cm im Durchmesser groß und die Blüte ist dicht gefüllt. Sieht toll aus! Sie blüht im Juni und Juli.
Weil die Blütenkelche so schwer sind, bekommt die Pfingstrose sehr leicht ein Übergewicht und neigt sich nach vorn. Manchmal erreichen die Blüten den Boden. Dann wird es höchste Zeit, die Blüten hochzubinden. Dazu nehme ich einige feste Stöcke, man kann sie auch im Gartencenter kaufen, und binde die Blüten hoch. Leider ist die Pfingstrose sehr empfindlich. Wenn es etwas kräftiger regnet oder windig ist, verliert sie sofort ihre Blütenblätter. Das sieht immer sehr traurig aus.
Ich schneide die verkümmerten und verblühten Kelche immer ab, damit die Pflanze ihre Kraft in die verbleibenden Blüten investieren kann. Die Pfingstrose verträgt die volle Sonne, wächst aber auch wunderbar im Halbschatten. Sie mag lockeren und schweren Boden. Auch hat sie eine Zusatzportion Kompost schon mal ganz gern. Und sie braucht ausreichend Wasser. Die Pfingstrose braucht nicht umgesetzt zu werden. Sie bleibt an ihrem Platz stehen, wächst und blüht in einem fort.
Ich habe sie schon sehr oft geteilt. Das heißt den Wurzelballen habe ich vorsichtig auseinandergeteilt und jedes Wurzelstück ist an anderer Stelle wieder angegangen. Pflanzzeit ist Mitte bis Ende Herbst. Die Löcher für den Ballen müssen groß genug sein, doch die Spitzen dürfen nicht zu tief in der Erde liegen, sonst blüht die Pfingstrose nicht. Ist das Erdreich sehr trocken, muss die Pfingstrose noch gut angegossen werden. Das war es auch schon. Wenn die ersten Knospen kommen, kann mit einem Flüssigdünger gedüngt werden. Doch ich habe in all den Jahren noch nicht in einziges Mal meine Pfingstrosen gedüngt und trotzdem blühen sie ohne Ende.
Im Herbst kürze ich die Stängel einfach radikal und im Frühjahr treibt sie wieder aus. Ich decke die Pflanze im Winter nicht ab, weil dadurch auch Schimmelbildung einsetzen kann. Ich gehe ziemlich robust mit
der Pflanze um und sie hielt alles aus und ließ sich nicht unterkriegen. Pfingstrosen können bis zu 15Jahren auf einem Fleck stehen bleiben.
Manchmal werden die jungen Knospen braun und es spazieren Ameisen auf den Stängeln und in den Blüten herum. Dann sprühe ich schon mal mehrere Tage lang die Pflanze mit in Wasser aufgelöster Schmierseife. Wenn ich das regelmäßig mache, verschwinden die Ameisen langsam. Nur gegen die welken Knospen kann ich nichts mehr machen. Die neuen sind meistens aber wieder voll und üppig.
Die Pfingstrose beansprucht viel Platz für sich und wirkt auch, ohne die Gemeinschaft mit anderen Pflanzen. Windgeschützt sollte sie stehen, weil die schweren und großen Blüten sehr empfindlich sind. Mehr Ansprüche stellt die Pfingstrose nicht. Sie sieht echt toll aus. Nur leider verliert sie zu schnell ihre Blütenpracht. Doch in der Zeit, wenn sie in voller Blüte steht, ist sie im Garten nicht zu übersehen.