Plextor PX-716A Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 5.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Installation:
sehr leicht
Fehlerkorrektur:
ausgezeichnet
Geschwindigkeit:
sehr schnell
Laufgeräusch:
leise
Zuverlässigkeit:
sehr hoch
Vorteile
gute Brennqualität auch mit 16x, hervorragende CD-Brennqualität, Analysemöglichkeiten, DL DVD-R fähig (neue Firmware)
sehr gute Brennqualität, sehr schnell, nimmt alle Rohlinge
Nachteile/Kritik
schlechte Leseigenschaften bei minderwertigen DVDs, Plextools mit hohen RAM-Anforderungen, hoher Preis
Preis, keine DVD Ram Unterstützung
HIGH END BRENNFABRIK - UPDATE
ein Testbericht von dermario2004-12-29 08:21:28vom 29.12.2004Empfehlung: ja
Vorteile: gute Brennqualität auch mit 16x, hervorragende CD-Brennqualität, Analysemöglichkeiten, DL DVD-R fähig (neue Firmware)...Nachteile/Kritik: schlechte Leseigenschaften bei minderwertigen DVDs, Plextools mit hohen RAM-Anforderungen, hoher Preis
-------------------------------------------------- ----------------
Plextor PX-716A – DIE HIGH END BRENNFABRIK oder DER EIERLEGENDE WOLLMILCHBRENNER!
------------------------------------------------------------------
----
Update 29.12.2004: neuer Punkt "12. Lautstärke, Laufwerksgeräusche", Ergänzungen bei den technischen Daten.
----
Update 28.12.2004: neue Firmware 1.04b mit wesentlichen Verbesserungen (Punkt 6), kleine Ergänzungen, 2 neue Links
----
Update 21.12.2004: kleine Ergänzungen und neue Rohling Empfehlungen.
----
Hi!
Ich besitze diesen Brenner seit 3 Wochen, die Recherche über dessen Eigenschaften, Brennergebnisse und Rohlingskompatibilität begann jedoch schon vor über 2 Monaten, als der Brenner in den Läden eigentlich hätte erscheinen sollen. Tatsächlich war er in Europa aber erst ab 14.12.2004 erhältlich. In Amerika und China kam er schon deutlich früher auf den Markt. In vielen Stunden testete ich etliche CD- und DVD-Rohlinge und konnte mir ein gutes Bild von der Leistung dieses Gerätes machen. Das Sammeln dieser Erfahrung nahm und nimmt viel Zeit in Anspruch. Der Bericht wird darüber hinaus laufend aktualisiert. - Ich hoffe, mit dieser Zusammenfassung dem einen oder anderen bei der Kaufenscheidung behilflich zu sein. Viel Spaß beim Lesen!
Wichtig: Bewertungen mit "hilfreich" bitte dringend kommentieren. - Sagt mir, wenn euch was fehlt!
INHALT:
1. Warum Plextor? Warum dieses Gerät?
2. Technische Daten
3. Lieferumfang (Retail Version)
4. Hardwareanforderungen, mein System
5. CD’s Brennen
6. DVD’s Brennen
7. Brenntechnologien
8. Rohling Tipps
9. Testen von CD’s und DVD’s
10. Support und Homepage
11. Gekauft am, bei… & Preis
12. Lautstärke, Laufwerksteräusche
13. Fazit
14. Internet Links
----------------------------------------------------- 1. Warum Plextor? Warum dieses Gerät
-----------------------------------------------------
Da ich privat öfter Videos mit meinem Digital-Camcorder (Sony PC-105) erstelle, auf den Computer übertrag und auch schneide, ist es mir wichtig, das Endergebnis hochwertig sichern zu können. Immerhin würde man sich grün und blau ärgern, wenn man nach mehrstündiger Arbeit plötzlich merkt, dass sich der gebrannte Rohling nicht abspielen lässt. Haltbar sollte die Sicherung natürlich auch sein, denn was nützt es einem, wenn sich das Medium in 1 Jahr nicht mehr lesen lässt. Ein DVD-Rohling besteht zu einem großen Teil aus Kunststoff und wer alte Radiergummis kennt, weiß, dass sich Kunststoff mit der Zeit verändert bzw. zersetzt. Diesen Umstand kann man auch mit dem besten Brenner nicht aufhalten. Ausschlaggebend für eine lange Lebensdauer sind LAGERUNG, QUALIÄT DES ROHLINGS und die BRENNQUALITÄT.
Man kann sich das ungefähr so vorstellen: Ist ein Rohling schlecht gebrannt und momentan noch durch die Korrekturmöglichkeiten der Laufwerke lesbar, so wird er mit der Zeit viel eher zur Unlesbarkeit neigen, als ein von vornherein gut gebrannter Rohling. Gerade für die Sicherung von Fotos der eigenen Digitalkamera und für Hobbyfilmer wie mich ist HALTBARKEIT ein sehr wichtiges Schlagwort.
Die Firma Plextor ist dafür bekannt, hochwertige Laufwerke und Rohlinge für genau diese Gruppe von „Datensicherer“ herzustellen. Man kann sich daher mit dem Kauf eines solchen einiges an Qualität erwarten, sofern man meine Hinweise, die ich unten noch erläutern möchte, beachtet. Das muss auch so sein. Warum sonst sollte man sich für einen DVD-Brenner entscheiden, der teilweise über 50,- Euro mehr kostet, als ein gleichschnelles Gerät von der Konkurrenz? Die Antwort ist ganz einfach und für mich der Hauptgrund meiner Kaufentscheidung: Mit diesem Brenner ist es möglich, Rohlinge (CD und DVD) und Brennqualität zu testen. Und das ist noch nicht alles. Entgegen von Testverfahren anderer Hersteller (zB. LiteOn) ist es mit dem PX-716A möglich, in insgesamt 7 verschiedenen Analyseverfahren mehr über den beschriebenen Rohling zu erfahren. Dazu werde
ich nachstehend unter den Punkt „7. Testen von CD’s und DVD’s“ näher eingehen.
Die wichtigsten Daten:
Schreiben von DL DVD+R: 4-fach
Schreiben von DL DVD-R: 4-fach
Schreiben von DVD+R: 16-fach
Schreiben von DVD-R: 16-fach
Schreiben von DVD+RW: 8-fach
Schreiben von DVD-RW: 4-fach
Lesen von DVDs: 16-fach
Die Fähigkeit, DL DVD-R (Betonung auf Minus R) Rohlinge zu schreiben, wird von Plextor garantiert mit einem offiziellen Firmwareupdate Mitte Jänner 2005 nachgereicht. Für Eilige gibt es schon eine Betaversion der Firmware 1.04. Link zum Download - siehe im Anhang. Übrigens: Mit dieser wird auch die allgemeine Brenngeschwindigkeit erhöht.
Schreiben von CD-R: 48-fach
Schreiben von CD-RW: 24-fach
Lesen von CD-R: 48-fach
Abmessungen: 146 x 41,3 x 170 mm (Toll: um 2cm kürzer als die meisten anderen Laufwerke)
Interner Puffer: 8MB (überdurchschnittlich hoch)
Die ausführlichen Daten findet ihr hier:
http://www.plextor.at/products/px-716a.asp? choice=PX-716A
Die von mir gekaufte Version: TLA#0202 (das entspricht der Hardwarerevision 2, sowie der Firmwarerevision 1.02). Auf der Homepage ist bereits die Firmware, Version 1.03 zum Download verfügbar, die Verbesserungen beim Beschreiben von DVD-R Medien bringen soll, und sehr einfach (runtergeladene Datei anklicken, OK-Drücken, PC neu starten, fertig) zu installieren ist.
Achtung - neue Beta Firmware 1.04 mit wesentlichen Verbesserungen - siehe Punkt 6.
- Der Brenner mit weißer Frontblende
- schwarze Frontblende (zum einfachen Austausch, inkl. Anleitung)
- 1 Auswurfstift (für Frontblendenwechsel)
- 4 Befestigungsschrauben
- 1 Ersatz-Jumper
- Anleitung für Einbau in den PC
- IDE Datenkabel
- Software DVD
Die Software DVD enthält das bekannte Nero Brennprogramm in der 6.0 SE Version, sowie „Pinnacle Instant CD/DVD 8.3 LE“ als abgespeckte Vollversion. Die weiteren Software-Zusätze sind allesamt 30-Tage Testversionen und somit jeder weiteren Beschreibung unwürdig. Der durchschnittliche Verbraucher sollte mit dem mitgelieferten NERO Brennprogramm die alltäglichen Aufgaben meistern können. Für ambitionierte Anwender empfehle ich die Nero Komplettversion „Nero Burning Rom 6.6 Reloaded“ (gesehen bei Amazon um € 48,99).
In Computerfachgeschäften gibt es diesen Brenner auch in der BULK-Version zu kaufen. Der Unterschied ist der kleinere Lieferumfang (keine schwarze Austauschblende, keine Software DVD, usw – NUR Brenner + IDE Kabel)
Der Einbau gestaltet sich unter Einhaltung der ausführlichen Kurzanleitung sehr einfach.
----------------------------------------------------- 4. Hardwareanforderungen, mein System
-----------------------------------------------------
Allgemeine Hardware-Voraussetzungen:
Pentium 4 1.4Ghz, 256MB RAM, 10GB freier Speicherplatz auf der Festplatte. Kompatibel mit Windows 98SE, ME, 2000 und XP
Ich betreibe diesen Brenner in einem externen Noname USB 2.0 Gehäuse (gekauft um € 39,90 bei www.saveitsmart.de) ohne Probleme. Das Gerät wird als PX-716UF erkannt.
Interessanterweise gibt es mit der offiziellen Version des externen PX-716UF Brenners noch verschiedene Probleme, die ich nicht berichten kann. Da die externe Version aktuell um € 262,- über die Ladentische geht, bin ich mit meinem Set um € 157,- (117+40) vergleichsweise günstig unterwegs. Der Vollständigkeit halber möchte ich aber angeben, dass der Brenner mit einem externen Noname Gehäuse nicht auf seine geworbene Leistung kommen muss. Bei 16-facher Datenrate werden 22,16 MB pro Sekunde übertragen. Der USB 2.0 Standard sollte mit diesen Raten zwar locker klarkommen, in der Praxis aber hat sich das schon öfter als unwahr erwiesen. Viel von der nutzbaren Bandbreite ist vom verwendeten Chipsatz des USB-auf-IDE Wandlers abhängig. Nur bei der echten externen Version „PX-716UF“ werden 16-fache Datenraten garantiert!
----------------------------------------------------- 5. CD’s Brennen
-----------------------------------------------------
Einen sehr hohen Bekanntheitsgrad genießt bereits der Plextor CD-Brenner „Premium“, der als weltbester kommerzieller CD-Brenner gilt.
Laut vielen Testberichten in amerikanischen Foren und auch nach meiner bisherigen Erfahrung ist der PX-716A nicht viel schlechter-, vermutlich sogar gleich gut. Das ist sehr ungewöhnlich! Normalerweise brennen DVD-Brenner zwar auch CDs, die Brennergebnisse unterscheiden sich jedoch massiv von jenen – mit CD-Brenner gebrannten Rohlingen.
Um die Verkaufszahlen der CD-Brenner zu halten, brennt der PX-716A die CDs nur (!) 48-fach und die wieder beschreibbaren CD-RWs nur mit 24-fach. Der Plextor Premium CD-Brenner brennt CD-R max. 52-fach und CD-RW max. 32-fach.
Da mir die Brennqualität auch schon bei CDs sehr wichtig war, entschied ich mich damals für die externe Version des ebenfalls bekannten „Yamaha CDRW F1“. Meine ersten Oberflächentestes ergaben (leider), dass der Plextor DVD-Brenner die CDs mit höherer Geschwindigkeit UND um vieles besser (geringerer Jitter-, weniger C1-, keine C2-Fehler) brennt. Ich erwäge daher ernsthaft, mich von meinem geliebten Yamaha zu trennen. Audio CD’s werde ich in Zukunft nur mehr mit dem PX-716A brennen.
----------------------------------------------------- 6. DVD’s Brennen
-----------------------------------------------------
In diversen DVD-Brenner und Firmware Foren im Internet (Quellen, siehe unten) konnte ich mir ein sehr gutes Bild von den aktuell verfügbaren Rohlingen und den verschiedenen Brennergebnis machen. Persönlich habe ich auch schon mehrere Tests mit unterschiedlichen Rohlingen durchgeführt. Mehr dazu siehe gleich im nächsten Punkt „8. Rohling Tipps“.
Geschwindigkeit bis 12-fach:
Aktuell (Firmwarestand 1.03, Hardwarerevision 02) erreicht der Brenner auf hochwertigen Medien (siehe 8.) bis zu 12-facher Brenngeschwindigkeit hervorragende Ergebnisse.
Geschwindigkeit 16-fach:
Mit 16-facher Geschwindigkeit muss man mit geringen Qualitätseinbußen rechnen! Die gebrannte Qualität bewegt sich jedoch eindeutig im zulässigen Rahmen (PI-max unter 280). Die gebrannte DVD sollte somit in jedem Gerät lesbar sein. Verlassen würde ICH mich aber darauf nicht. Die Brenndauer einer vollen DVD mit 16-facher Geschwindigkeit hat sich mit der neuen Firmware (1.04b) von 6:16 auf 5:39 deutlich verbessert. Auch die Brennqualität auf 16-fach zertifizierten Medien ist gut geworden.
Die schlechte Brennqualität zu Beginn der Einführung in Amerika u. China war der Grund für den verspäteten Erscheinungstermin in Europa. In den USA wurde der Brenner schon Ende Oktober in den Läden verkauft und fast alle wurden von enttäuschten Kunden retourniert. Die Brennqualität war mit der Firmwareversion 1.00 und 1.01 miserabel. Mit 1.02 zeigte sich eine deutliche Verbesserung und mit der aktuellen 1.03 wieder eine geringfügige Verbesserung, vor allem bei DVD-R Medien. Um DVDs in 16-facher Geschwindigkeit und guter Qualität brennen zu können, werde ich noch (mindestens) bis zur Firmwareversion 1.04 warten und weiterhin die Brenner-Foren im Internet besuchen. Viele private Tester aus aller Welt tun hier viel Gutes und geben ihre Erfahrung in vielen verschiedenen Foren gerne weiter (Die Links werde ich im letzten Punkt bekannt geben)
Wiederbeschreiben von DVD’s:
Offiziell unterstützt dieser Brenner 8-fache Brenngeschwindigkeit von DVD+RW Medien. Da es leider noch keine solchen Medien zu kaufen gibt, gibt es hier leider noch keine Erfahrungen. DVD-RW Medien beschreibt er, wie sein Vorgänger mit maximal 4-fach. Die Konkurrenz ist hier schneller und bietet schon bis zu 6-facher Geschwindigkeit (NEC NG-3520A).
DVD-RAM:
wird von Plextor leider nicht unterstützt. Weder lesen noch schreiben funktioniert. Will man diese Medien (mit sehr hoher Haltbarkeit) nutzen, sollte man zu LG-Brennern greifen.
DVD+DL:
Double Layer Medien werden mit max. 4-facher Geschwindigkeit gebrannt. Momentan habe ich nur 2-fach Medien testen können. Der Brennvorgang funktionierte ohne Probleme und mit einem passablen Ergebnis!
DVD-DL:
Mit der neuen Firmware (1.04 Beta) ist dieser Brenner nun auch fähig, Minus DL-Rohlinge zu brennen. Da es diese Rohlinge noch nicht gibt, kann ich die Qualität auch noch nicht testen.
ERGÄNZUNG 28.12.2004:
Seit wenigen Tagen gibt es für diesen Brenner die Betaversion der neuen Firmware 1.04. Der vorraussichtliche Releasetermin wird mit Mitte Jänner 05 angegeben. Download-Link, siehe im Anhang.
Mit dieser Firmware ist dieser Brenner wie geplant nun auch für DVD-DL Rohlinge einsetzbar. Darüberhinaus hat sich das Schreibverhalten dahingehen geändert, dass der Brenner bei einer höheren Geschwindigkeit, nämlich ca. 6,6 anstatt vorher 6,0, den Brennvorgang startet. Demnach ist die Startumdrehungsgeschwindigkeit höher. Die Fehlerraten bleiben niedrig und die 16-fache Geschwindigkeit wird ohne Geschwindigkeitssprung am Ende bei akzeptablen Fehlerraten erreicht.
Aber Achtung: In der Beta-Phase wird keine Garantie für die korrekte Funktion übernommen. Bis jetzt habe ich keine Nachteile festgestellt. Auf der offiziellen Plextor Homepage ist die Firmware noch nicht zu finden.
BUFFER UNDERRUN PROOF:
Gut bei zu langsamer Festplatte oder Datenstromabriss; der Laser setzt den Brennvorgang aus, wartet auf Daten und brennt anschließend wieder weiter (Lossless Linking).
GIGA REC:
Ermöglicht es, bis zu 1,26 GB auf einen 99min CD-Rohling (auf 80min/700MB-Rohlinge passen 980MB)zu schreiben. Dabei lässt sich ein Kompressionsfaktor von 0.6 bis 1.4 wählen. Die Bits und Lands werden größer (Faktor < 1) oder kleiner (Faktor > 1) auf den Rohling geschrieben, was eine niedrigere bzw. höhere Datendichte zur Folge hat. Die gebrannten Medien können jedoch bei kleinem abweichenden Faktor (zB. 0,8 und 1.2) von manchen anderen Laufwerken gelesen werden, bei größerem abweichenden Faktor jedoch nur mehr auf aktuellen Plextor Laufwerken. Die Idee, die Datendichte bei Audio-CDs zu verkleinern, um „breitere“ Bits und Lands– und somit besser lesbare Ergebnisse zu erzielen, ist mit Vorsicht zu genießen. Immerhin handelt es sich um eine Abweichung vom Standard. Der kleinere Kompressionsfaktor ist übrigens mit Yamahas Audio Master Schreibtechnologie vergleichbar. Da die Brennqualität vom PX-716A jedoch so überragend gut ist, würde ich bei Audio-CDs von Verwendung dieser Technologie abraten. Sollten sich Daten-CDs einmal um nur wenige Megabytes nicht auf den verwendeten Rohling ausgehen, so kann man ja „Überbrennen“ aktivieren und/oder eine kleine Giga-Rec Rate auswählen. Mit Giga-Rec gebrannte Medien können übrigens nur mit maximal 8-facher Geschwindigkeit gebrannt werden.
POWER REC:
Optimierte Schreibmethode zur weitgehenden Reduzierung von Schreibfehlern. Unter anderem kommt die neue Technologie Z-CLV zum Einsatz. Genaue Infos unter: http://www.plextor.at/technicalservices/technology /PlextorPoweRec.pdf
AUTO STRATEGY:
Eigentlich eine Technologie des bekannten Rohlings-Herstellers Tayo Yuden – soll sie zur wesentlichen Verbesserung der Schreibqualität auf unbekannten Rohlingen beitragen. Während bei empfohlenen und kompatiblen Medien (Liste auf der Homepage) die jeweils beste Schreibstrategie bereits in der Firmware enthalten ist, wird für unbekannte Medien eine Liste im Brenner generiert. Nach mehreren Brennvorgängen (iterative Schritte) soll so die beste Brenn-Strategie ermittelt werden. Anwender in verschiedenen Foren berichten, dass sich die Schreibqualität tatsächlich nach 3-4 Brenndurchgängen merklich verbessert hat.
=UPDATE:=
Nach einigen Tests mit einer Spindel noname Rohlingen konnte ich nun diesen Effekt bestätigen. Nach dem 2. Brennversuch wurde die Brennqualität deutlich besser. Der 4. Brennvorgang zeigte eine Qualitätsverbesserung von über 200%. So wars zumindest bei mir.
SECURE REC:
Erlaubt das chiffrierte Brennen von Daten auf den Rohling. Dieser Rohling kann später nur mit dem korrekten Passwort und nur auf aktuellen Plextor Laufwerken gelesen werden.
VARI REC:
Für Profis, die wissen, was sie tun, besteht mit „Vari-Rec“ die Möglichkeit beim brennen von Audio CDs die Laserstärke zu ändern. Bei Autoradios soll das schon mal geholfen haben. In Fachkreisen ist dieses Tool eher umstritten, ich rühre es lieber nicht an. Sollte man versehentlich eine 100’er Spindel schlechter Rohlinge gekauft haben, die man verwenden will, so kann man sich ja mal mit diesen Einstellungen spielen…
CDs lesen:
keine Probleme mit allen, bisher von mir verwendeten Rohlingen (Verbatim, TDK, Maxell, Traxdata und Plextor).
CDs schreiben:
Aktuell habe ich Rohlinge von Verbatim 48x und TDK 48x (beides aktuelle Spindelware von Amazon) getestet. Beide funktionierten ohne Probleme und die Qualität der gebrannten Rohlinge war um einiges besser als bei meinem Yamaha F1-Brenner. Und das will was heißen!
DVDs lesen:
Miserable, sprich unlesbare Rohlinge, die mit einem LG-4081b Brenner gebrannt wurden waren Swisstec 4x (VDSPMSAB-01) und Platinum 8x (CMC-MAG-E01) Rohlinge. Diese DVDs konnten von einem herkömmlichen DVD-Laufwerk von Traxdata jedoch sehr langsam gelesen werden. Der PX-716A ist somit ein schlechtes Lesegerät für schlecht gebrannte DVD-Rohlinge. Das ist verwunderlich, da die Analysemöglichkeiten eigentlich einen guten Lesemechanismus vorraussetzen… ?-). Ein oben beschriebener Platinum Rohling, gebrannt mit dem PX-716A, ist in selbigem Laufwerk lesbar. Der Einlesevorgang dauert aber länger, als bei anderen Scheiben. – Ich rate daher von der Nutzung dieser 8-fach Platinum Rohlinge ab.
DVDs schreiben:
Für Geschwindigkeiten bis 12-fach ist dieser Brenner uneingeschränkt zu empfehlen. Wie sein Vorgänger PX-712A brennt er 12-Fach Rohlinge unter 6:40 Minuten. Ab der mitgelieferten Firmware (1.02) liefert er herausragende Ergebnisse mit wenig Jitter und niedrigen PI-Fehlern. Diese können mit den Plextools (gratis downloadbar unter www.plextools.com) einfach ermittelt werden.
Für 16-fache Geschwindigkeiten würde ich ihn vorerst nicht empfehlen. Obwohl er mit guten Rohlingen sicher bessere Ergebnisse liefert, als diverse andere Brenner.
Sehr gute Ergebnisse habe ich mit folgenden Rohlingen:
* Ricoh DVD+R 8x@6x – Kennung: RICOHJPN-R02 (8-fach Rohling auf 6-fach gebrannt)
* Fujifilm DVD+R 4x@4x – Kennung: RICOHJPN-R01
* Verbatim DVD+R 16x@12x – Kennung: MCC-004
* TDK DVD-R 4x@4x – Kennung: TTG01
* Octron (Lidl) DVD-R 2x@2x – Kennung: RITEK-G03
----------------------------------------------------- 9. Testen von CD’s und DVD’s
-----------------------------------------------------
Umfangreiche Testmöglichkeiten bietet die (mit der Retailversion) mitgelieferte, bzw. gratis downloadbare Software Plextools Professional. Auf der mitgelieferten DVD befindet sich die Version 2.17. Auf der eigens eingerichteten Homepage www.plextools.com kann die aktuelle Version 2.18 gratis herunter geladen werden.
ACHTUNG: Die Plextools können nur auf Systemen installiert werden, in denen ein Plextor Laufwerk steckt. Nach der Installation könnte dieses dann wieder entfernt werden – die Prüfung findet nur bei der Installation statt – es hätte aber kaum Sinn, da die verschiedenen Tests nur mit Plextor Brennern funktionieren.
Plextools Professional ist ein tolles Programm, das neben den Analyseprogrammen auch als Brennprogramm verwendet werden kann. Das macht zum Beispiel beim Überbrennen von CD-RWs Sinn, da hier Nero 6.6 mit dem PX-716A noch nicht auskennt.
NEGATIV zu erwähnen ist, dass sich das Programm beim PC-Start ebenfalls sofort startet und rechts unten in die Systemleiste gelangt. Nachteil deswegen, da dieses Programm über 30MB Arbeitsspeicher frisst. Dies kann der fortgeschrittene Anwender jedoch einfach unterbinden (einfach die Verzweigung im Autostart Ordner löschen)
DIE ANALYSEVERFAHREN:
Q-Check C1/C2 Test:
Misst die Qualität gebrannter oder gepresster CDs. Dargestellt und gezählt werden die low level Fehler
Q-Check FE/TE Test:
Misst die mechanische Charakteristik ungebrannter CD- oder DVD-Rohlinge
Q-Check Beta/Jitter Test:
Misst die Schreibqualität in Bezug auf Jitterrate und Betawerte
Q-Check TA Test:
Sehr schneller Test (dauert nur ein paar Sekunden). Analysiert, wie genau die Bits und Lands geschrieben wurden. Zur Auswahl stehen Anfang, Mitte und Ende des Mediums. Das Ergebnis ist ein Histogramm über die grafische Darstellung von Jitter im Vergleich zu den offiziellen DVD Spezifikationen. Zwischen zwei Bits sollte zB. ein kleiner Abstand sein, um diese genau auseinander halten zu können. Ist dieser Abstand gering, so gibt es einen unscharfen Übergang. Das Ergebnis ist eine schlechte-, langsam lesbare- und wenig haltbare DVD.
----------------------------------------------------- 10. Support und Homepage
-----------------------------------------------------
Der gute Plextor Support ist weltweit bekannt und mitunter ein Argument für den höheren Preis des Laufwerkes.
Bei Defekt oder Erscheinung einer neuen Hardwarerevision kann das Gerät innerhalb der Garantiezeit kostenlos umgetauscht werden. Dazu erstellt man auf der Homepage eine sog. RMA-Nummer (eindeutige Supportnummer, die nach Angabe aller Daten generiert wird) und kontaktiert den Plextor Support, zb. per Telefon. In kurzer Zeit wird das Gerät per Boten kostenlos abgeholt und man erhält nach nur wenigen Tagen ein (neues) Austauschgerät – ebenfalls gratis zugestellt. Besser kann Support nicht sein.
Die Homepage www.plextor.be gestaltet sich sehr übersichtlich und sauber. Bei dem jeweiligen Produkte gibt es die nötigen Links zu Hinweisen, genauen technischen Daten (zB. Power Rec) und Firmwareupgrades. Darüber hinaus kann man eine Auflistung von Rohlingen einsehen, die aktuell vom jeweiligen Laufwerk unterstützt werden. – Das finde ich äußerst hilfreich, da diese Listen schön gegliedert dargestellt werden (DVD+R, DVD-R, empfohlene Medien, kompatible Medien, mit Auto-Strategy kompatible Medien, usw.)
Die Laufwerksgeräusche dieses Gerätes liegen im Vergleich zu den anderen Laufwerken mit den Standardeinstellungen im Mittelmaß. Hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sind demnach auch deutlich hörbar. Mir sind diese Geräusche allerdings noch nicht störend vorgekommen.
ABER:
Für Geräusch-Minimalisten hat Plextor eine eigene "Silent"-Funktion eingebaut, die über die Plextools konfiguriert werden kann. Mit dieser kann man die allgemeine Priorität auf "geringe Lautstärke" stellen. Die Geschwindigkeit bei Brenn- und Lesevorgängen wird dadurch vermindert. Sogar die Ein- und Auswurfgeschwindigkeit der CD/DVD-Lade kann eingestellt werden.
Ich empfehle diesen Brenner uneingeschränkt weiter!. Die Brennqualität ist auf, von Plextor empfohlenen Medien hervorragend. Bei 16-fachem Brennen sollte man auf qualitative Rohlinge achten. ZB. Tayo Yuden und Verbatim. Die CD-Brenneigenschaften (Qualität) sind ebenfalls konkurrenzlos und überragen jene aktueller CD-Brenner. Die verschiedenen Testmöglichkeiten für leere und gebrannte Rohlinge sind für Qualitätsfanatiker (wie mich) sehr, sehr sinnvoll und nicht zu ersetzen. Negativ ist mir die schlechte Lesefähigkeit aufgefallen, die mit neuen Firmwareupdates vielleicht besser wird. Dass die Plextools mit dem PC automatisch gestartet werden und über 30 MB Arbeitplatzspeicher fressen ist ebenfalls negativ zu erwähnen. Das lässt sich aber sehr einfach ausschalten.
PRO:
Analysemöglichkeiten, Brennqualität bis 16x, CD-Brennqualität
CONTRA:
schlechte Leseigenschaften bei minderwertigen DVDs, Plextools mit hohen RAM-Anforderungen
----------------------------------------------------- 14. Internet Links
-----------------------------------------------------
Wissenswertes zur Beta-Firmware 1.04b:
http://club.cdfreaks.com/showthread.php?t=119376
Vielen Dank fürs Lesen, Kommentieren und Bewerten. Bei Bewertung "hilfreich" - bitte einen Kommentar hinzufügen, was dir/euch fehlt. Damit ich meinen Bericht vervollständigen kann!
--------------------------
Bericht erstellt am 20. Dezember 2004 von Dermario alias Portuer, Portuer alias Dermario
...
ein Testbericht von Merlin012006-11-17 20:52:53vom 17.11.2006Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gute Brennqualität, sehr schnell, nimmt alle Rohlinge...Nachteile/Kritik: Preis, keine DVD Ram Unterstützung
Natürlich beließt man sich in diversen Foren und Zeitschriften über die Hardware, die man als nächstes benötigt. Nach der Nutzung von anderen Marken, kam immer wieder die Firma Plextor in den Fokus der möglichen Nachfolger für meinen alten CD Brenner. Nur CD´s zu brennen war nicht mehr standesgemäß, die Datenmengen wurden immer größer und die Brenngeschwindigkeit ist eigentlich auch immer zu langsam.
Da war der Griff zu einem DVD Brenner ganz natürlich. Dieser sollte dann auch gleich Double Layer DVD Brennen tosten und natürlich alles mit einer hohen Geschwindigkeit. Da aber Brenngeschwindigkeit nun doch nicht immer alles ist, muss es auch ein qualitativ hochwertiger Brennvorgang sein. Alle Daten sollten von möglichst vielen anderen Laufwerken gelesen werden können und so sollen so wenig wie möglich Datenfehler produziert werden.
Da wurde ich bei der Firma Plextor fündig. Die Geräte erhielten immer Bestnoten in Testberichten, die Brennvorgänge erfolgten sehr schnell und es wurden viele Scheiben von unterschiedlichen Herstellern verschlungen.
Kauf/ Bezahlung/ Lieferung
Den Brenner Plextor PX 716 A habe ich in der Bulk Version über E- Bay bei der Firma JS- Warenhandel erworben. Im Dezember 2004 kostet das ganze 118,50 Euro. Die Bezahlung und Lieferung erfolgte ohne Probleme.
Zur Lieferung gehörten:
Plextor PX 716A grau
4 Befestigungsschrauben
Technische Daten
Das Gerät wurde mit der damaligen Firmware 1.03 geliefert. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Firmware 1.10 aktuell. Diese bietet folgende Daten:
Schreiben von DL DVD+R 6-fach
Schreiben von DL DVD-R 6-fach
Schreiben von DVD+R 16-fach
Schreiben von DVD-R 16-fach
Schreiben von DVD+RW 6 bis 8-fach
Schreiben von DVD-RW 4-fach
Schreiben von CD-R 48-fach
Schreiben von CD-RW 24 bis 10-fach
Lesen von DVD- ROM 6 bis 16-fach
Lesen von CD- ROM 20 bis 48-fach
Datentransfer UDMA/33 66 MB/s
Abmessungen: 146 x 41,3 x 170 mm
Interner Puffer: 8MB
Zugriffszeit: DVD < 150 ms und CD < 100 ms
Gewicht 1 kg
Garantie: 2 Jahre
Weitere Fakten zum Gerät findet ihr auf der Homepage.
Aussehen/ Einbau
Das Gerät kommt mit den o.g. Abmaßen daher. Die Frontblende ist in grau gehalten. In der oberen Hälfte befindet sich auf der rechten Seite der Schriftzug Plextor und die Typenbezeichnung 716A. Dann folgt ein etwas breiterer schwarzer Streifen und darunter der Aufdruck RW DVD DL, DVD und CD RW. Im Linken Teil ist eine kleine LED zu sehen. Diese blinkt bei Datenzugriff und leuchtet gelblich beim Brennen. Fehler werden in Rot angezeigt. Rechts daneben ist ein Loch für den Notauswurf angebracht und rechts außen der Knopf zum öffnen und schließen der Schublade.
An den Seiten und die Ober- und Unterseite zeigen keine Auffälligkeiten. An der Oberseite befindet sich der Aufkleber für die Gerätebezeichnung, die Laserklasse und die dazugehörigen Warnhinweise.
An der Rückseite sind die Stromzufuhr, die Jumper, die IDE Schnittstelle und der Audioanschluss angebracht.
Der Einbau ist unproblematisch. Zuerst überlegt man sich, in welcher Gerätekonfiguration das Laufwerk eingebunden werden soll. Wird es alleine am zweiten DIE betrieben, wird der Jumper auf Master gesetzt. Sollte es im Zusammenhang mit einem DVD Laufwerk oder CD Laufwerk betrieben werden, ist die Konfiguration als Slave zu wählen. Diese Reihenfolge verspricht die besten Ergebnisse im Betrieb.
Der PC sollte herunter gefahren, die Stromzufuhr getrennt und das Ganze geerdet werden. Dann wird
der Brenner in den freien Schacht am PC eingeführt und mit den Schrauben befestigt. Hier sollen die Schrauben gleichmäßig festgezogen werden, um ein verkannten zu vermeiden. Dies könnte zu einem unrunden Lauf der Medien führen. Dann verbindet man ein freies Stromkabel des Netzteils mit dem Brenner. Hier gibt es immer nur eine Steckrichtung. Nun wird der mittlere Anschluss bei Slavebetrieb oder das Ende bei Masterbetrieb in den IDE Anschluss gesteckt. Hier schaut man zur Sicherheit noch einmal auf die Pin´s und sucht den nicht belegten Pin am Brenner. Jetzt wird beides zusammengeführt und mit etwas druck hineingesteckt. Zum Schluss kann man das Audio-Verbindungskabel mit dem Brenner und der Sundkarte verbinden.
Damit ist der Einbau beendet. Nach dem Hochfahren des PC wird der Brenner duch das BIOS und Win XP ohne Probleme erkann und selbstständig eingerichtet.
Sollte der Brenner nicht erkannt werden empfehle ich die Änderung der Master/ Slave Konfiguration mit Brenner und Laufwerk.
Ein Problem, welches ich hatte möchte ich kurz beschreibe. Nach dem installieren eines neuen treiberupdates für den Chisatz, kam es zu Abstürzen beim Brennen mit Nero. Das lag an den neues Treibern für die IDE Schnittstelle. Heir wurden die von Nvidia benutzt. Nach der Umstellung auf Windows eigene Treiber, war der Fehler behoben. Nach ungefähr zwei weitren Updates, war der Fehler durch Nvidia behoben. Dieses Problem wurde auf der Homepage von Plextor sehr gut beschrieben und sehr zeitnah ausgewertet.
Praxis CD Brennen
Der Brenner erkannte alle eingeführten CD ohne Probleme. Die vorgegebenen Brenngeschwindigkeiten wurden erkannt und mit dem entsprechenden Brennprogramm genutzt. Fehler sind dabei nie aufgetreten. Die gebrannten CD (Musik, Video CD usw.) wurden durch die Abspielgeräte erkannt und ohne Probleme wieder gegeben.
Praxis DVD Brennen
Auch hier werden alle verwendeten Rohlinge erkannt. Die vorgegebenen Geschwindigkeiten wenden erkannt und genutzt. Bei einigen Rohlingen wurde eine höhere Brenngeschwindigkeit gewählt. Hier kam es ebenfalls zu keinen Problemen. Alle Brennvorgänge wurden mit erfolg durchgeführt und durch die Abspielgeräte erkannt.
Praxis DVD+DL und -DL
Auch hier kann ich mich nur wiederholen was oben gesagt wurde. Alles wurde erkannt und mit den vorgegebenen Parametern beschrieben. Es traten keine Probleme auf.
Alle Brennprogramme die ich verwendet habe, erkenne den Brenner und unterstützen seine Funktionen.
Verwendete Brenntechnologien
Buffer Underrun Proof
Bei zu langsamen Festplatte/ Laufwerken oder Datenstromabriss setzt der Laser den Brennvorgang aus und wartet auf weitere Daten. Dann wird das Brennt weiter fortgesetzt.
Giga Rec
Diese Technologie ermöglicht es, bis zu 1,26 GB auf einen 99min CD-Rohling (auf 80min-Rohlinge passen dann 980MB) zu schreiben. Dabei lässt sich ein Kompressionsfaktor von 0.6 bis 1.4 wählen. Die gebrannten Medien können bei kleinem Faktor auch von anderen Laufwerken gelesen werden (ist aber mit Vorsicht zu genießen). Bei größerem abweichender Kompression benötigt man jedoch Plextor Laufwerken. Bei dieser Brennmethode kann maximal die 8 fache Geschwindigkeit gewählt werden. Praktische Erfahrungen dazu habe ich nicht gesammelt, da ich diese Kompression nicht benötige. Diese Hinweise habe ich nach Angaben aus verschiedenen Foren gesammelt.
Power Rec
Hier handelt es sich um eine Schreibmethode zur weitgehenden Reduzierung von Schreibfehlern.
Auto Strategie
Diese Technologie dient zur Verbesserung der Brennqualität bei unbekannten Rohlingen. Zuerst wird der Rohling mehrere male abgetastet, um die optimale Laserstellung und Brenngeschwindigkeit zu erhalten. Nach dem Brennen wird das Ergebnis nochmals überprüft und der Laser wider angepasst. Diese Einstellung wird sich dann "gemerkt" und beim nächsten Brennen mit diesem Rohlingtyp angewandt.
Vario Rec
Hier besteht die Möglichkeit, beim Brennen von Audio CDs die Laserstärke zu ändern. Bei einer maximalen Geschwindigkeit von 4-fach kann hier eine bessere Kompatibilität erreicht werden. Ist aber mit Vorsicht zu genießen, da man auch sehr viel kaputt machen kann.
Software Plextools
Umfangreiche Testmöglichkeiten bietet die Plextools. Diese kann man gratis von der Homepage herunter laden. Die Plextools können nur auf Systemen installiert werden, in denen auch ein Plextor Laufwerk eingebaut ist.
Plextools Professional ist ein Software, die neben den Analyseprogrammen auch als Brennprogramm verwendet werden kann. Das hilft zum Beispiel beim Überbrennen von CD und CD RW, wenn das Brennprogramm hier streiken sollte.
Das Programm verwendet folgende Analyseverfahren:
Q-Check C1/C2 Test:
Misst die Qualität gebrannter oder gepresster CDs. Dargestellt und gezählt werden die low level Fehler
Q-Check FE/TE Test:
Misst die mechanische Charakteristik ungebrannter CD- oder DVD-Rohlinge
Q-Check Beta/Jitter Test:
Misst die Schreibqualität in Bezug auf Jitterrate und Betawerte
Q-Check TA Test:
Analysiert, wie genau die Bits und Lands geschrieben wurden. Zur Auswahl stehen Anfang, Mitte und Ende des Mediums. Das Ergebnis ist als Histogramm mit einer grafische Darstellung von Jitter im Vergleich zu den offiziellen DVD Spezifikationen. Das Ergebnis der Hinweis auf eine schlechte-, langsam lesbare- und wenig haltbare DVD.
Kompatibilität:
CD (Schreiben/ Lesen) - CD-DA, CD-Extra, CD-ROM Mode-1, CD-ROM Mode-2, CD-ROM XA, Photo-CD, Video-CD, Multisession, CD TEXT, CD-I, CD+G, Mixed CD
CD-R/RW (Schreiben) - Track at Once, Disc at Once, Packet Write (variable and fixed), Session at Once
DVD (Lesen/ Schreiben) - DVD-ROM, DVD-Video, Multiborder, Multisession, DVD+VR, DVD-VR
DVD+R/RW (Schreiben) - DVD+R:Disc at Once, Multisession, Incremental Recording
DVD+R DL: Disc at Once; DVD+RW: Sequential Write, Random Access Write
Die Geräusche des Laufwerkes liegen in der Norm. Es können im Betrieb keine gravierenden Unterschiede zum Laufwerk ausgemacht werden.
Aber da es ja die Plextools gibt, kann man hier noch selber nachregeln. Plextor hat eine Silent Funktion vorgesehen, die über die Software konfiguriert werden kann. Mit dieser wird die Priorität auf geringe Lautstärke gestellt. Dadurch wird die Geschwindigkeit bei Brenn- und Lesevorgängen automatisch verringert. Ebenfalls kann die Ein- und Auswurfgeschwindigkeit der Ladeklappe eingestellt werden. In der Praxis kann dabei eine doch hörbarer Verringerung der Lautstärke ausgemacht werden.
Support und Homepage
Der Support von Plextor ist hervorragend. Leider musste ich meinen Brenner nach ca. 4 Wochen einschicken. Er wollte keine CD mehr brennen. Nachdem ich mir eine entsprechende Bearbeitungsnummer über die Homepage/ E-Mail besorgt hatte, wurde der Brenner kostenlos abgeholt und nach der kurzen Reparatur- bzw. Austauschzeit wieder zugeschickt. Bis heute warn keine weiteren Ausfälle zu beklagen. Informationen über den Stand der Dinge wurden per Mail geschickt.
Die Homepage von Plextor ist leicht zu finden. Leider ist die Seite in englischer Sprache. Dort findet man zu seinem Gerät weitere technische Daten. In regelmäßigen Abständen werden Firmware Updates angeboten. Diese können herunter geladen werden und lassen sich einfach ausführen. Weiterhin können hier Software und Updates Plextool gedownloadet werden. Ein Supportbereich mit Ansprechpartnern und Erklärungen zur Software, Hardware und verwendeten Technologien sind vorhanden.
Die Seite ist gut strukturiert und die einzelnen Seiten laden schnell.
Fazit
Ich kann diesen Brenner uneingeschränkt empfehlen. Er ist sehr zuverlässig und brennt mit einer sehr hohen Qualität. Die Brenngeschwindigkeit bei allen Medien ist sehr hoch. Die Medien lassen sich in jedem Abspielgerät verwenden und zeigen keine Fehler. Die Verwendung von SATA Schnittstellen bei neueren Modellen machen den Brenner noch stabiler und schneller. Das das Gerät keine DVD Ram abspielen kann, ist zu verschmerzen.
Leider haben solche Brenner ihren Preis. Im Vergleich zu anderen Anbietern muss man wesentlich mehr bezahlen. Aber Qualität hat seinen Preis.
Der Support ist hervorragend und die Hotline gut zu erreichen.
...