Ich habe euch ja bereits einen Bericht geschrieben über die Komet Eierkuchen und natürlich möchte ich euch die durchaus leckeren Komet Quarkkeulchen nicht vorenthalten.
Hergestellt werden die Quarkkeulchen bei der Firma Gerolf Pöhle & Co. GmbH, 02692 Großpostwitz/ Sachsen. Die Firma ist auch zu finden unter www.kometpoehle.de
Gekauft habe ich das Produkt im Globus – Markt für 0,79 EUR und habe dafür eine Tüte mit 130 g Inhalt bekommen, wo man ca. 8 Quarkkeulchen heraus bekommt.
Die Farbe der Tüte ist gelb – orange. Auf der Vorderseite steht „Komet“, „Oberlausitzer Quarkkeulchen“, „backfertig für 8 Stück“, weiter ist ein Teller mit 3 fertigen Keulchen abgebildet. Auf der Rückseite findet man Angaben zum Hersteller, zu den Zutaten, zur Zubereitung wie zu den Nährwerten.
° Nährwerte – 100 g enthalten durchschnittlich
Brennwerte 1536 KJ/ 364 Kcal
Eiweiß 24,3 g
Kohlenhydrate 51,1 g
Fett 3,8 g
Für die Zubereitung benötigt man 250 ml Wasser, welches man in eine Schüssel gibt. Die Tüte schneidet man am besten mit einer Schere auf, damit beim aufreissen nichts daneben geht. Den Inhalt gibt man in die Schüssel und rührt das Mehl mit einem Quirl in das Wasser ein. Nun lässt man die Masse 10 Minuten quellen bis der Teig schön fest ist. Danach den Teig aus der Schüssel nehmen und eine Rolle daraus formen. Die Rolle in 8 Scheiben schneiden und in einer Pfanne im Fett von beiden Seiten die Scheiben gold – braun backen. Fertig! Nun noch mit Zucker oder Apfelkompott oder was einem dazu schmeckt servieren und genießen.
Aus dem Teig lässt sich nach meiner Erfahrung her schwer eine Rolle formen, da der Teig auseinander bröselt und nicht richtig zusammenhält. Aber das hält mich nicht davon ab, die Quarkkeulchen zu essen. Deshalb nehme ich eine geringe Menge des Teiges und forme mir die Keulchen einzeln in der Hand, macht sich auch ganz gut und man bekommt so auch 8 Stück heraus.
Das Mehl lässt sich gut verrühren und es entstehen keine Klümpchen.
Auch lassen sich die Keulchen in der Pfanne gut braten, sodaß sie schön gold – gelb werden und aussen auch ein wenig knusprig. Innen bleiben sie luftig und loker.
Schmecken tun die Keulchen herzhaft nach Quark und auch leicht nach Kartoffeln. Die Mischung aus beiden ist einfach perfekt. Sie sind von außen her fest und bleiben dennoch in der Mitte locker und zergehen einfach nur lecker auf der Zunge. Vom Geruch her kann man sagen, das sie genauso intensiv nach Quark riechen, wie sie schmecken.
Ich bin wirklich begeistert von den Quarkkeulchen. Sie sind schnell zuzubereiten und schmecken einfach herzhaft nach Quark und Kartoffeln. Der Preis dafür lässt sich auch sehen und satt machen sie einen auch. Ich kann sie nur weiter empfehlen und vergebe daher auch volle Sternchenzahl.
ein Testbericht von SeeHummel2004-01-31 14:13:48vom 31.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: ruck zuck fertig, schmeckt für ein 'Fertiggericht' ganz gut...Nachteile/Kritik: recht teuer
irgendwann muss ja jeder von uns mal was futtern und da manche dieses Fertigfutter aus der Mikrowelle nicht sonderlich mögen, nenn ich euch eine Alternative - Fertigfutter aus der Tüte :o).
Und zwar gab es letztens bei mir die Oberlausitzer Quarkkeulchen von der noch aus DDR-Zeiten stammenden Firma Komet.
Na ja, eigentlich wurde die Firma ja 1924 gegründet, aber nachdem Deutschland in zwei Teile geteilt wurde, befand es sich in der ‚Osthälfte’ Deutschlands. Hier entwickelte es sich nach und nach zu einem der Marktführer in Sachen Fertiggerichte, zum Beispiel mit der Erfindung des Speiseeispulvers, womit man zu Hause, ganz einfach und bequem Speiseeis herstellen konnte und auch heute noch kann :o). Wenn ihr aber mehr zu der Geschichte des Unternehmens usw. erfahren wollt schaut einfach mal auf der Homepage der Firma vorbei.
www.kometpoehle.de
Diese ist sehr anschaulich gemacht und für mich echt sehenswert.
Eine Beschreibung der Tüte in der das Pulver für die Quarkkeulchen verpackt ist, um die es mir ja heute eigentlich gehen soll, werde ich mir auch sparen, denn auf der schon genannten Homepage könnt ihr euch nicht nur diese Tüte anschauen, sondern auch noch all die anderen Produkte die es von der Firma Komet gibt. Da ja leider die Ostprodukte in den ‚alten’ Bundesländern noch nicht so bekannt sind und auch schwer erhältlich sind, interessiert es vielleicht die Betroffenen von euch, dass man auch auf der Homepage bestellen kann, allerdings nur per Nachnahme oder Vorkasse zuzüglich 4€ zu dem Bestellwert, was sicher einige wieder abschreckt :o/.
Aber nun endgültig zu den Quarkkeulchen.
Wie ich schon gesagt habe, handelt es sich hier um ein Pulver, welches man ganz einfach nur noch mit einem viertel Liter Wasser vermischen müsst. Das Pulver löst sich wirklich sehr gut auf und es entstehen keine Klümpchen. Diesen Teig lässt man dann einfach noch 10 Minütchen vor sich hinquellen, dann formt man ihn zu einer Rolle, schneidet ihn in acht etwa gleich große Scheiben *etwa 8 Stück pro Tüte*, diese brät man und voilà … fertig sind die Quarkkeulchen.
Diese kann man nun natürlich noch nach belieben mit Zucker überstreuen oder Apfelmus oder Konfitüre dazu essen.
Ich mag es auch sehr gern, wenn in dem Teig noch Rosinen drin sind, die man natürlich noch mit reinkneten kann. Schmeckt sehr gut, kann ich euch nur empfehlen.
Aber wie schmecken und riechen die Quarkis denn nun???
Ich muss mal sagen für ein Fertigprodukt sogar sehr gut, dass hätte ich ehrlich gesagt nie gedacht, denn ich bin ja in Sachen Quarkeulchen eher ein verwöhntes Hummelchen und die Besten Quarkis macht einfach meine Ma. Wenn man die Quarkkeulchen richtig schön goldgelb bis braun gebraten hat und sie dann so vor einem liegen riechen sie schon sehr verlockend. Wer Quarkkeulchen, ob nun aus der Tüte oder selber zubereitet, schon mal gegessen hat, der weiß wie die riechen und kann sich darunter jetzt sicher mehr vorstellen. Den Geruch könnte man auf jeden Fall als eine Mischung aus Kartoffeln und Quark beschreiben. Das müsst ihr einfach selber mal gerochen haben.
Auch der Geschmack der fertigen Quarkis ist nicht schlecht. Herzhaft,
wie Quarkkeulchen ja nun mal sind und wenn man noch Rosinen dazu tut, ist auch eine Spur Süße mit drin. Man schmeckt wirklich, dass bei der Produktion des Pulvers auf jeden Fall Quark und Kartoffeln dabei gewesen sein müssen und dass das Pulver nicht einfach nur im Labor zusammengemixt wurde. Klar, am Ende schmecken die selbst gemachten Quarkis immer noch besser, aber das ist halt bei allen Fertigprodukten so.
Fazit
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Für mich sind diese Quarkkeulchen schon etwas leckeres, wenn es mal schnell gehen soll, aber natürlich würde ich selbst gemachte Keulchen vorziehen. Man kann die Quarkkeulchen einfach so pur genießen oder sie mit Rosinen, Zucker, Apfelmus und dergleichen ‚verschönern’, je nach Lust und Laune und vor allem Geschmack. Aus einer Tüte bekommt man etwa 8 bis 10 kleine Quarkeulchen *für die Mathematiker, Durchmesser etwa 8cm, je nachdem wie dick ihr sie macht* die Locker für ein ausreichendes Mittagessen für ein bis zwei Personen reichen. Allerdings, sollte man ein paar mehr Mäuler zu stopfen haben, könnte es schon ins Geld gehen, auf dieses Pülverchen zurückzugreifen, denn eine Tüte kostet bei Penny stolze 99 Cent und ich habe sie auch schon für mehr gesehen *auf der Website sind sie allerdings auch ein klein wenig teurer*. Da man die fertigen Keulchen aber nicht dauernd essen soll, sondern vielleicht mal als kleine Ausnahme wenn es schnell gehen soll, ist der Preis für mich dennoch kein Grund ein Sternchen abzuziehen, denn es wird für 99 Cent eine sehr hungrige oder zwei etwas hungrige Personen satt.
Probiert sie Quarkkeulchen einfach mal aus, denn sie sind wirklich gut auch wenn sie an die selbst gemachten von Mama einfach nie rankommen werden.
So, dass war’s erstmal von mir.
Ich wünsch euch einen wunderschönen Samstagnachmittag. Macht’s gut!!!