Die kleine Hexe
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Testberichte Die kleine Hexe

 (gebundene Ausgabe)
4.7 von 5
Platz 37 in der Kategorie "Jugendromane & -erzählungen - Die".
Bewertung: Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.7 von 5
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Die kleine Hexe Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.7 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (5/5).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Vorteil sehr kindgerecht geschrieben
  • vieles
  • interessant
Nachteile/Kritik
  • Nachteil keine
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Die kleine Hexe (gebundene Ausgabe) am günstigsten bei:
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Böse Hexen gibt´s nicht mehr

ein Testbericht von 2010-05-11 08:05:41 vom 11.05.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Vorteil sehr kindgerecht geschrieben...
Nachteile/Kritik: Nachteil keine
Zurzeit hab ich wieder mal ein paar meiner Kinderbücher von mir hervorgeholt, um sie, weil sie gar so schön geschrieben sind, darin zu lesen. Einer meiner Lieblingsautoren war und ist bis heute Otfried Preußler, der unter anderem das Buch die kleine Hexe schon im Jahre 1957 schrieb. Über Otfried Preußler hab ich gestern im Internet gelesen, dass er Volkschullehrer war, und so ganz nebenbei Kinderbücher geschrieben hat, weil es ihm Freude machte. Otfried Preußler hat eine eigene Internetseite. Das Buch die kleine Hexe wurde in 47 Sprachen übersetzt, und war eins der besten Bücher, die 1958 den Deutschen Jungendbuchpreis erhielt.
Ich kann es mir nicht vorstellen, dass es noch Personen gibt, die das Buch die kleine Hexe nicht kennen. Aber trotzdem möchte ich die Geschichte kurz wiedergeben.


Also, es handelt sich um eine Hexe, die erst einhundertsiebenundzwanzig Jahre alt ist, und die gerne mit den Großen Hexen die Walpurgisnacht auf dem Blocksberg mit feiern würde. Doch ihr Freund der kluge Rabe Abraxas, versucht es ihr auszureden, aber trotz aller Ermahnungen schleicht sich die kleine Hexe in der Nacht auf den Blocksberg, und mischt sich unbemerkt unter die tanzenden großen Hexen. Wie soll es auch anders sein, die kleine Hexe wird von der Wetterhexe Rumpumpel entdeckt, und zur Oberhexe gebracht. Dort bittet sie die Oberhexe, ob sie nächstes Jahr die Walpurgisnacht mitfeiern dürfe. Nach gründlicher Überlegung stimmt die Oberhexe zu, aber nur, wenn sie bis nächstes Jahr eine gute Hexe geworden ist.
Aber das wäre ja eine zu milde Strafe gewesen, nur binnen eines Jahres eine gute Hexe zu werden, nein die großen Hexen verbrennen den Besen der kleinen Hexe, und so muss sie zu Fuß den weiten Weg nach Hause gehen. Drei Tage ist die kleine Hexe unterwegs, bis sie endlich Zuhause ankommt. Der Rabe Abraxas wartet schon ungeduldig auf sie. Zuhause schläft die kleine Hexe erst mal aus, bis sie am anderen Morgen in die Stadt geht, und sich einen neuen Besen kauft, mit dem sie und ihr Rabe Abraxas nach Hause reitet. Unterwegs trifft die kleine Hexe den Förster, dem sie auf den Hut spukt. In diesem Augenblick ermahnt der Rabe Abraxas die kleine Hexe, dass das sich für eine gute Hexe nicht gehört, anderen auf den Hut zu spuken. Jetzt fällt der kleinen Hexe wieder ein, dass sie ja bis nächstes Jahr eine gute Hexe werden möchte. Jeden Tag studiert sie stundenlang das Hexen, und zwischendurch reitet sie mit ihrem Besen ein wenig durch die Gegend, bis sie drei alte Weiblein trifft, die im Wald Holz und Reisig, das auf dem Boden liegt einsammeln. Da aber kein Wind geht, und die Weiblein kein Reisig mehr finden, zaubert die kleine Hexe kurzer Hand einen Wirbelwind herbei, damit die drei Weiblein ihre Buckelkörbe voll bekommen. Wieder einmal eine gute Tat, so denkt sich die kleine Hexe.


In gleicher Weise hilft sie einem armen Mädchen, dass an einer Straßenecke Papierblumen verkauft. Weil aber die Papierblumen nicht duften, und niemand darauf aufmerksam wird, zaubert die kleine Hexe einen unwiderstehlichen Duft daran, dass alle Leute nur zu dem Mädchen kommen und die Blumen kaufen.


Oder in einem anderen Fall, bestraft die kleine Hexe einen Bierkutscher, der auf seine Pferde gnadenlos mit der Peitsche einschlägt. So, und in ähnlichen Situationen hilf die kleine Hexe Menschen und Tieren.


Die kleine Hexe ist der vollen Überzeugung, dass wenn sie anderen hilft, dann eine richtige gute Hexe ist. Aber die großen Hexen sind ganz und gar nicht damit einverstanden, dass die kleine Hexe immer nur gutes hext. Darum beschließen die großen Hexen, dass das junge Ding, wie die großen Hexen die kleine Hexe nennen, bestraft werden muss. Aber zur guten letzt wird die kleine Hexe doch noch mit den großen Hexen fertig. Wie aber die kleine Hexe das anstellt, werde ich aber nicht verraten.


Dieses Buch die kleine Hexe von Otfried Preußler, bekam ich zu meinem neunten Geburtstag von meinem Opa geschenkt. Mein Opa schenkte nie Bücher, die zu einem nicht passten. Und so wie die kleine Hexe, wollte ich damals schon immer mit den größeren und ältern Kindern mitmischen. Auch hatte ich mit meinen damaligen neun Jahren nicht allzu viel, was das Lernen anging auf dem Hut. Und immer, und immer wieder musste ich mir das Anhören, zuerst musst du lernen, und dann wirst du auch von den großen akzeptiert. Genau so, wie es der kleinen Hexe in dem Buch ergangen war. Obwohl ich sagen muss, dass ich in dem damaligen Alter nicht gerade zu den fleißigen Leseratten gezählt habe, aber weil ich in dem Bild der kleinen Hexe mich selber wieder erkannte, las ich es immer und immer wieder mit einem unbeschreiblichen Genuss durch. Dieses Buch zählt damals wie heute zu meinen Kinderlieblingsbüchern, die ich heute noch sehr gerne lese.


Otfried Preußer, der in jedem seiner Kinderbücher genau das Gemüt der Kinder anspricht, machte ihn damals wie heute zu einem der beliebtesten Schriftsteller unserer Zeit. So können sich Kinder in den verschiedensten Figuren der Bücher, sei es das kleine Gespenst oder der kleine Wassermann identifizieren.


Obwohl meine eigenen Kinder in einer Welt von Harry Potter usw. groß geworden sind, lesen auch sie die Bücher aus meiner eigenen Kindheit sehr, sehr gerne. Natürlich, und das werden die allerwenigsten Kinder machen, griffen sie nicht von alleine zu den Büchern, sondern hauptsächlich ich, und auch mein Mann, lasen unsern beiden regelmäßig zum Schlafengehen eine Geschichte vor. Ich persönlich finde sogar, dass sich dieses Buch zum Vorlesen bestens eignet. Denn erstens wegen der kurzen nur über wenigen Seiten langen Geschichten, und zweites weil es mit schwarzweißen, schönen, kindgerechten Bleistiftzeichnungen versehen ist, und somit die Kinder beim Vorlesen der einzelnen Geschichten die Bilder dazu betrachten können, das auch schon für Kindergartenkinder geeignet ist. In diesem Buch wird überhaupt nichts vom bösen Zauber usw. erzählt, sondern nur das gute, wie man anderen helfen kann, und wie sich die geholfenen darüber freuen. Ein wirklich sinngemäßes, gutes Kinderbuch.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Nat_Tom
Nat_Tom, 01.05.2007
guten morgen ein sh von uns und einen schönen sonnigen ersten Mai wünschen wir dir. liebe grüsse nathalie und thomas
mrwong
mrwong, 02.06.2007
sh.........................ich freu mich auch über jede GEGENLESUNG von euch viele und liebe grüße Felix :-
willibald-1
willibald-1, 27.04.2007
Das habe ich auch als Kind bekommen, etliche male gelesen und fast noch öfter schon verschenkt...
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knudly

Die Kleine Hexe

ein Testbericht von 2005-06-27 16:16:51 vom 27.06.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: vieles...
Nachteile/Kritik: nichts
HI!

Ich hab gestern mal ein bisschen aufgeräumt und viele verschiedene Kinderbücher gefunden. Über einige werde (und habe) ich einige Berichte schreiben.


Mach ich einfach mal mit "Die Kleine Hexe" von Otfried Preussler weiter. Mein Grundschullehrer hat unserer Klasse dieses Buch damals immer vorgelesen und ich bin damals von diesem Buch so begeistert gewesen, das mir meine Mutter das Buch geholt hat. Es hat 10 Euro gekostet und ist in allen Bücherläden erhältlich.


Das Buch hat einen festen Band. Es ist ganz schwarz und oben steht mit weißer und roter Schrift "Die Kleine Hexe" drauf.
Darunter ist die kleine Hexe auf einen fliegenden Besen, abgebildet. Sie fliegt über ein kleines Häuschen, das im Wald steht. Die Zeichnung ist nicht ganu ausgemalt, sondern eher "gekrickelt"(mir fällt kein anderes Wort dafür ein".


Die Geschichte besteht aus 127 Seiten und 20 Kapiteln. Die Schrift ist groß geschrieben und die Seiten sind dick. Das
Buch ist also gut für alle, die mit dem Lesen beginnen, geeignet.


Es geht in der Geschichte von Otfried Preussler um die kleine Hexe, die zu jung ist (sie ist ja auch erst einhundertsiebenundzwanzig Jahre alt) um beim Hexentanz mitzumachen. Die anderen Hexen haben ihr erzählt, das sie im folgenden Jahr mitmachen kann, wenn sie sich zu einer guten Hexe entwickelt hat.
Das versuchte sie dann auch, doch leider haben sich die Hexen da falsch verstanden. Die Kleine Hexe, meinte,dass sie zu allen Leuten nett sein soll, doch die andere Hexe wollte, dass sie allen gegenüber unfair und böse gegenüber ist.
In der Geschichte wird größtenteils darüber berichtet, wie sich die Kleine Hexe bemüht um nett zu den Menschen zu sein.
Eine sehr interessante und emotionale Geschichte *mitderarmenhexeimmernochmitfühl*.

Leseprobe:
Es war einmal eine kleine Hexe, die war erst einhundertsiebenundzwanzig Jahre alt und das ist ja für eine Hexe noch gar kein Alter. Sie wohnte in einem Hexenhaus, das stand einsam im tiefen Wald. Weil es nur einer kleinen Hexe gehörte, war auch das Hexenhaus nicht besonders groß. Der kleinen Hexe genügte es aber, sie hätte sich gar kein schöneres Hexenhaus wünschen können. Es hatte ein wundervoll windschiefes Dach, einen krummen Schornstein und klapprige Fensterläden. Hinten hinaus war ein Backofen angebaut. Der durfte nun einmal nicht fehlen. Ein Hexenhaus ohne Backofen wäre kein richtiges Hexenhaus.

Bücherrücken:
Die kleine Hexe ist leider erst 127 Jahre alt und wird deshalb von den großen Hexen noch nicht für voll genommen. Da sie nun keine große Hexe ist, will sie wenigstens eine gute sein. Mit diesem Entschluss beginnt ein aufregender Wirbel.

Das Buch ist sehr interessant und man lernt zusätzlich noch gleich was davon(nämlich, dass es gute, aber auch schlechte und böse Menschen und Lebewesen gibt).Es ist sehr gut für Jungen und Mädchen in den Alter von 8-10 Jahren geeignet. Man kann sich die Geschichte immer gut einteilen (zb. Jeden Tag ein Kapitel).
In den meisten Fällen sind die Kinder durch diese Geschichte zum Lesen motiviert worden.

Knudly
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
werner7656

Die kleine Hexe

ein Testbericht von 2005-05-23 12:07:28 vom 23.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: interessant...
Nachteile/Kritik: nichts
Hallo,
heute möchte ich über ein Buch schreiben. Es ist das Buch von Otfried Preussler:Die kleine Hexe.

Inhalt:
„Es war einmal eine kleine Hexe, die war erst einhundertsiebenundzwanzig Jahre alt, und das ist ja für eine Hexe noch gar kein Alter." Mit diesen Worten beginnt die aufregend-komische Geschichte von der kleinen Hexe, die in einem kleinen Hexenhaus mitten im tiefen Wald wohnt. Die kleine Hexe hat auch einen Raben, der sprechen konnte. Das ist der Rabe Abraxas. Er sagt nicht nur „Guten Morgen!" und „Guten Abend!" wie ein gewöhnlicher Rabe, sondern viel mehr. Den ganzen Tag über übt sich die kleine Hexe im Hexen, denn das ist wirklich nicht so einfach. Eines Tages beschließt die kleine Hexe, in der Walpurgisnacht am Hexentanz auf dem Blocksberg teilzunehmen, obwohl ihr das die großen Hexen verboten haben. Doch dann wird sie beim Hexentanz erwischt und zur Rechenschaft gezogen. Besonders ihre Tante, die böse, hässliche Wetterhexe Rumpelpumpel, sorgt bei der Oberhexe für eine strenge Bestrafung. Die Hexen nehmen ihr den Besen ab, und die kleine Hexe muss den langen Weg zu Fuß nach Hause gehen. Immerhin erlaubt ihr die Oberhexe, im nächsten Jahr am Hexentanz teilzunehmen, wenn sie bis dahin eine „gute Hexe" geworden ist. Dies müsse jedoch in der Nacht vor der Walpurgisnacht vom Hexenrat geprüft werden. Erleichtert tritt die kleine Hexe ihren Heimweg an und macht sich sofort daran, nur Gutes zu tun: sie hext armen Frauen im Wald Brennholz, verzaubert die Papierblumen einer armen Blumenverkäuferin. Doch dann kommt der Tag der Prüfung...

Allgemein:
Das Buch von der kleinen Hexe ist in zwanzig kleinere Kapitel unterteilt, die zum großen Teil abgeschlossene Geschichten enthalten und eignet sich besonders für Kinder im Alter von 4-8 Jahren. Mit Illustrationen von Winnie Gebhardt-Gayler.

Meinung:
Ich finde gut, das: Die Menschen in der Geschichte sind wie andere Menschen. Es wird in der Geschichte auch negative Seiten der Menschen gezeigt z.B. Der Herr Revierförster.

Die anderen Hexen werden mit Namen genannt, aber wie sie aussehen wird den Kindern selber überlassen.

Man weiß durch immer Bescheid, wo sich die kleine Hexe befindet.

Es werden keine Zeitsprünge gemacht. Auch wird immer kurz beschrieben, was die kleine Hexe gerade macht oder gemacht hat.

Die Spannung macht die Hauptfigur, weil man nie weis, was als nächstes dran ist. Die Geschichten die die Kleine Hexe macht sind immer sehr Lustig und interessant.

Lehre:
* Das man nicht alles bekommt, was man haben will.
* Das wenn man klein ist noch nicht überall hin gehen kann.
* Die kleine Hexe auch die Wünsche hat die Kinder auch haben.

Fazit:
Ein sehr schönes Buch. Werd emeinen Enkelkinder, den zweiten Teil auch mal kaufen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Jakini

Wie wird man eine gute Hexe

ein Testbericht von 2003-03-03 17:02:05 vom 03.03.2003
Empfehlung: ja
Wie ich zu dem Buch kam:
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Durch Zufall habe ich einen Bericht auf ciao über dieses Buch gelesen und mein Interesse war geweckt. Dieser Bericht führte mich zu ebay, wo ich das Buch günstig ersteigert habe. Doch sicherlich kann man das Buch auch noch neu kaufen, wo ich den Preis um die 9 Euro schätze, denn diesen Preis ist das Buch auf jeden Fall wert.

Wie sieht das Buch aus:
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Mein ersteigertes Buch ist eine Auflage aus dem Jahr 1957. Es hat einen festen Einband, auf den eine Zeichnung mit einer Hexe, die über einen merkwürdigen Wald fliegt, abgebildet ist. Außerdem findet man den Namen des Buches und den Namen des Autors auf dem Cover.

Die Geschichte der kleinen Hexe ist beschrieben auf 127 Seiten, wo es einige Zeichnungen zu sehen sind. Die Geschichte ist in 20 Geschichten, die sich für Leseanfänger sehr gut eignen, denn so können sie eine komplette Geschichte gut eingeteilt lesen.

Worum geht es in der Geschichte:
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D ie kleine Hexe ohne in ihrem Hexenhaus in einem Wald, zusammen mit ihrem Raben. Sie ist gerade mal Einhundersiebenundzwanzigeinhalb Jahre alt, zu jung, um auf dem Blocksberg beim Hexentanz zur Walpurgisnacht teilnzunehmen. Dabei möchte sie so gerne dabei sein. Also entschießt sie sich, gegen den Rat ihres Rabens Abraxas, einfach hinzufliegen, mal würde sie schon nicht bermeken.
Zunächst hatte die kleine Hexe damit auch Recht, doch die Wetterhexe Rumpelpumpe, die ihre Muhme ist, läuft ihr über den Weg und erkennt sie natürlich. Streng wie sie ist, bringt sie sie zur Oberhexe und verlangt eine Bestrafung. Die kleine Hexe muß zu Fuß nach Hause gehen, doch die Oberhexe überlegt sich, daß die kleine Hexe im nächsten Jahr teilnehmen darf, wenn sie bis dahin eine gute Hexe wird.

Wütend auf ihre Muhme macht die kleine Hexe sich auf den Weg nach Hause. Sie braucht drei Tage und drei Nächte, hat wunde Füße und ist total fertig. Zunächst mischt sie sich eine Heilsalbe und hext ihre Füße wieder gesund, dann schläft sie sich aus. Nach einem guten Frühstück macht sie sich auf den Weg ins Dorf, um einen neuen Besen zu kaufen. Als dieser zurechtgeritten ist, nimmt sie sich vor, es der Wetterhexe heim zu zahlen. Sie überlegt sich, was sie besonders ärgern könnte. Und da hat der Rabe eine Idee, wenn sie wirklich eine besonders gute Hexe wird und im nächsten Jahr am Hexentanz teilnehmen kann, dann würde die Hexe sich besonders ärgern. Und der Rabe erklärt ihr auch, was eine gute Hexe bedeutet.

So lernt die Hexe täglich eine Stunde mehr, als vorher und versucht den Menschen zu helfen, wo sie nur kann. Im Wald trifft sie alte Frauen, die Feuerholz sammeln. Da es tagelang nicht geweht hat, sind keine Stöcker von den Bäumen gefallen, also läßt die kleine Hexe es wehen, von nun an täglich, damit die Frauen genug Holz sammeln können.

Aber auch den Kindern aus dem Dorf hilft die Hexe, ihr Ochse soll auf dem Schützenfest dem Schützenkönig geschenkt werden, der diese dann schlachten soll. Die kleine Hexe sorgt dafür, daß jeder Schuß daneben geht, nur der des kleinen Jungen nicht, also gewinnt der seinen Ochsen und er muß nicht geschlachtet werden.

Der Rabe ist stolz auf die kleine Hexe, die ein ganzes Jahr lang viele solcher guten Taten hext und so muß sie dann einen Tag vor Walpurgisnacht zur Oberhexe zum Test. Da sie inzwischen wirlich sehr gut hexen kann, sind die Test für sie kein Problem und die Oberhexe will sie am Tanz teilnehmen lassen. Doch dann erzählt die Muhme von ihren Taten, auf die inzwischen auch die kleine Hexe stolz ist, denn es waren ja alles gute Taten, und sie wollte eine gute Hexe werden. Doch die Oberhexe sieht das anders, Hexen müssen böse sein, und so wird sie wieder bestraft. Sie soll das Feuerholz für den Tanz zusammensuchen. Da hat sie dann eine sehr gute Idee, denn sie ist schlauer als die anderen Hexen....... .

Weiter will ich die Geschichte nicht erzählen, denn das Ende will ich nicht verraten, doch so viel mußte ich von der Geschichte einfach verraten, um auf sie richtig eingehen zu können.

Wie hat mir die Geschichte gefallen:
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Ersteigert habe ich das Buch eigentlich für meine Kinder, denn in unserem Hobbyraum habe ich meine alten Kinderbücher und die meines Mannes für die Kinder gesammelt in einem Regal stehen. So kann sich bei Bedarf jedes der Mädchen eines der Bücher nehmen und lesen, wenn es möchte und es kann. Derzeit kann ja nur meine große Tochter lesen. Das Buch der kleinen Hexe habe ich inzwischen dazu getan und ich hoffe, daß meine Töchter es eines Tages auch lesen werden, denn das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Ich habe für das Buch nur einen Nachmittag gebraucht, Kinder werden sicherlich länger brauchen, da sie auch länger zum Lesen brauchen. Dennoch ist das Buch so interessant, daß man es nicht aus der Hand legen mag. Kindern wird es sicherlich ähnlich ergehen. Da sie aber noch länger zum Lesen brauchen, ist es sehr praktisch, daß es in kleine Geschichten unterteilt ist. So können die Kinder das Buch gut einteilen.

Die Geschichte finde ich sehr sinnvoll, denn es zeigt Kindern, was Gut ist und was Böse. Die kleine Hexe wendet ein paar kleine Tricks an, die zwar nicht immer sehr fair sind, doch sie dienen einem guten Zweck. Und so ist es auch im wirklichen Leben, man muß zwar immer ehrlich sein, doch manchmal ist ein klein wenig Flunkern schon erlaubt, wenn es anderen hilft, nur leider können wir dabei nicht immer hexen.

Ich finde aber, die Geschichte zeigt noch ein bisschen mehr, wenn man an das Gute glaubt, dann kann man auch alleine etwas dafür ausrichten, wie am Ende die kleine Hexe. Mit einem einfachen Trick, und ihrem Wissen, weil sie so fleißig gelernt hat, kann sie die bösen Hexen austricksen, ganz alleine. Und das zeigt klar, daß man sich nicht immer anschließen oder gar unterdrücken lassen muß, wenn man keines Falls hinter der Meinung steht, man kann sich wehren. Und wer im Leben viel gelernt hat, der findet dann auch den richtigen Trick dazu, so wie die kleine Hexe in dieser Geschichte. Lernen lohnt sich also immer, nicht nur für Hexen.

Fazit:
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Diese Geschichte ist zwar schon etwas älter, doch ich kann sie sehr gut empfehlen, denn auch in der heutigen Zeit kann man die Geschichte sehr gut lesen. Sie ist lehrreich und unterhaltsam zugleich, und das nicht für Kinder, auch wenn es eigentlich ein Kinderbuch ist. Empfehlen kann ich das Buch für Kinder ab ca. 8 Jahren. Was mir besonders gefällt, es ist nicht einfach nur ein Buch für Mädchen, Jungs könnten an diesem Buch ebenso gefallen haben.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Auch als Hexe hat man es nicht immer leicht

ein Testbericht von 2002-06-08 20:30:17 vom 08.06.2002
Empfehlung: ja
Als Hexe möchte ich heute mal über ein Buch schreiben, welches einer Kollegin von mir gewidmet ist: „Die kleine Hexe“



Story
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Die kleine Hexe, gerade mal erst 127 Jahre alt, wohnt in ihrem kleinen Häuschen im tiefen Wald. Es ist ein richtiges kleines Hexenhäuschen mit einem windschiefen Dach, klapprigen Fensterläden und einem krummen Schornstein. Auch einen Backofen gab es, denn der gehört einfach zu einem Hexenhaus dazu.

Abraxas, der Rabe der kleinen Hexe konnte sprechen und das tat er zu Genüge. Er kann sehr direkt und unverblümt sein, hat aber das Herz am richtigen Fleck. Die kleine Hexe mag ihn sehr gern, denn er war auch ein recht kluger Rabe.

Die alljährliche Walburgisnacht steht an, wo die Hexen auf dem Blocksberg tanzen. Die kleine Hexe fliegt mit ihrem Besen hin und tanzt verbotenerweise mit. In ihrem Alter darf man da nämlich noch gar nicht mittanzen. Leider wird sie erwischt und schwer bestraft. Die alten Hexen nehmen ihr den Besen weg und so muss sie zu Fuss nach Hause. Da es ein ziemlich weiter Weg ist, hat die kleine Hexe am Schluss ganz geschundene Füsse.

Allerdings gibt man ihr die Chance, im nächsten Jahre mitzutanzen. Sie muss nur bis dahin gelernt haben, eine gute Hexe zu sein. Also lernt die kleine Hexe täglich einige Stunden und übt sich im Hexen. Dazu hat sie auch ein ganz dickes Hexenbuch. Zwischendurch schaut die kleine Hexe, wo sie mit Hexereien den Menschen helfen kann, die in Not sind.

Es kommt der Tag der Prüfung und schnell wird klar, dass die alten Hexen und die kleine Hexe eine ziemlich unterschiedliche Meinung darüber haben, was eine „gute Hexe“ ist.

Was dann passiert möchte ich jedoch nicht verraten . . .



Zum Autor
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Otfried Preußler wurde am 20.10.1923 in Reichenberg in Böhmen geboren. Seine Eltern waren Lehrer. Gleich nach nachdem er sein Abitur bestand wurde er Soldat und geriet 1944 in russische Gefangenschaft. Nachdem er nach fünf Jahren freigelassen wurde, liess er sich in Haidholzen in Oberbayern nieder. Bis 1970 war er Volksschullehrer. Nach Beendigung dieser Tätigkeit lebt er nur noch als freier Schriftsteller.
Sein erstes Buch „Der kleine Wassermann“ schrieb er mit 40 Jahren, als er noch Lehrer war. Insgesamt hat er über 25 Bücher geschrieben, welche in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden. Er hat sehr viele Preise und Auszeichnungen erhalten.


Fakten zum Buch
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Das Buch hat die ISBN 3-522-10580-X und kosten 9,90 Euro. Es ist im Thienemann Verlag erschienen. Der Thienemann Verlage ist ein Kinder- und Jugenbuchverlag.



Fazit
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Ein bezauberndes Kinderbuch in dem sehr gut vermittelt wird, dass es durchaus seine Berechtigung hat, Gutes zu tun.


Meine Meinung
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Ich würde fast soweit gehen, Otfried Preußler als deutsches Pendant zur schwedischen Astrid Lindgren zu bezeichnen. Genauso wie die leider verstorbene Astrid Lindgren, versteht es Otfried Preußler seine Figuren lebhaft rüber zu bringen und wichtige Botschaften zu übermitteln.

Ein gutes Kinderbuch zeichnet sich meines Erachtens auch dadurch aus, dass sich auch Erwachsene wieder darin finden können. Und in den Büchern von Preußler kann man das durchaus.

Ich habe auch das Video zu diesem Buch, welches als bezaubernder Zeichentrickfilm umgesetzt wurde. Und wenn ich mal so einen nostalgischen, melancholischen Moment habe, schaue ich mir das Video gerne an.

Die kleine Hexe ist eindeutig eine weisse, also eine gute Hexe. Da ich das auch bin, kann ich mich auch so gut in sie hineinfühlen. Der Unterschied zwischen der kleinen Hexe und mir ist nur das Alter und die Art der Hexereien. Ich beschränke mich da doch mehr auf das Kartenlegen, Pendeln, Channeln . . . An Rituale wage ich mich nicht so recht ran. Aber mal sehen wie das bei mir ist, wenn ich erst mal 127 Jahre jung bin.

Da in diesem Buch ganz klar die Botschaft vermittelt wird, welch ein gutes Gefühl es einem bringt, was gutes zu tun würde ich dieses Buch bzw. den Film auch als pädagogisch wertvoll bezeichnen.

Das Buch eignet sich auch sehr gut zum Vorlesen und ich kann es auch den Erwachsenen nur ans Herz legen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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