Eine der ersten blühenden Blume im Jahr, die in Gärtnereien angeboten wird ist die Primel. In fast allen Vorgärten unserer Nachbarschaft, in Schalen oder Blumenkästen gepflanzt, kann ich sie bestaunen. Nach der recht langen Winterzeit sind diese bunten Frühlingsblüher eine Wohltat für meine Augen. Es gibt viele verschiedene Arten von Primeln, doch die gängigste und wohl auch beliebteste ist die Primula vulgaris (acaulis) also die Kissenprimel.
Aussehen:
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Die Primel ist eine niedrige Pflanze, die höchstens 25cm Höhe erreicht, eher bleibt sie etwas niedriger im Wuchs. Es gibt sie in den wunderschönsten Farben. Besonders auffällig leuchten sie in dem warmen Gelbton. Doch man findet sie auch in weiß und rot, orange, blau und violett. Als Auge bezeichnet man den Punkt in der Mitte der Blüte, der bei den Primeln aussieht wie ein Stern. Die Blütenblätter sind groß und am Rand etwas geschwungen. Jede Blüte sitzt für sich allein auf einem einzelnen Stängel und kann 2-3 cm breit werden.
Die Blätter haben während der Blütezeit ungefähr eine Länge von 5cm, wachsen aber später weiter und können sogar doppelt so lang werden. Das Blatt hat eine kräftige, grüne Farbe, die sich aber verändert, sobald die Pflanze falsch behandelt wird. Das einzelne Blatt hat eine grob strukturierte Blattoberfläche und sieht ziemlich robust und hart aus.
Die vielen Stängel mit ihren Blütenköpfchen werden von einem Blätterkranz umgeben, was wirklich sehr dekorativ wirkt.
Standort und Pflege:
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Am häufigsten werden die Primeln in Töpfen angeboten. Damit wird in den Gärtnereien sehr früh begonnen. Die ersten Primeln habe ich sofort schon Anfang Januar gesehen. Doch die richtige Blütezeit beginnt im März. Mit ihren zahlreichen buschigen Blütenansammlungen sind sie in keinem Wohnraum und auch in keinem Garten zu übersehen. Im Zimmer mögen es die Primeln gern hell und sonnig. Jedoch stehen sie nicht gern in der prallen Sonne. Als ich ein Töpfchen auf dem Gartentisch platzierte, der in der direkten Sonne stand, reichte diese Wärmebestrahlung aus, um die Primeln austrocknen zu lassen und sofort ließen sie ihre Blütenköpfe hängen. Ein kleiner Schuss Wasser reichte aber und die Stängel und Blüten richteten sich nach kurzer Zeit wieder auf.
Aber auch Staunässe vertragen die Primeln nicht. Werden sie zu nass gehalten, lassen sie auch ihre wunderschönen Blütenköpfe hängen. Nässe ist schlimmer für die Pflanze, als Trockenheit. Oft erkennt man die Staunässe zu spät und der Wurzelballen hat bereits begonnen zu modern oder zu schimmeln. Dann ist es kaum noch möglich, dass die Pflanze sich erholt. Bei diesem dichten Blütenwuchs sollte man nie von oben in die Blüten hinein gießen. Besser ist es nur vorsichtig die Erde ringsherum anzufeuchten oder etwas Wasser in den Topfuntersetzer zu geben. Dann nimmt sich die Pflanze was sie benötigt. Nur darf man nicht vergessen das überschüssige Wasser aus dem Untersetzer zu entfernen, sonst kommt es schnell zu der oben erwähnten Staunässe, die der Primel sehr schadet.
Drei Wochen halten die Primeln es in unserer Wohnung bei guter Pflege mindestens aus. Verblühtes entferne ich einfach. Mit einer Schere schneide ich den Stängel ziemlich weit unten ab. So schaffe ich zusätzlich noch Platz für
die jungen Knospen, die sich so besser entwickeln können. Auch die kräftigen Blätter können ihr dunkles Grün verlieren, braun und brüchig werden. Ich schneide sie dann vorsichtig heraus. So wird das Primelchen nach und nach etwas dünner und ist weniger buschig, doch solange noch kleine Knospen nachrücken, pflege ich die Pflanze weiter.
Wenn die Primel im Topf verblüht ist, kann sie einfach in den Garten gepflanzt werden. Auch hier bevorzugt sie einen halbschattigen Platz und einen nährstoffreichen Boden und feuchten Boden. Obwohl ich eigentlich nie groß darüber nachgedacht habe, welche Stelle im Garten jetzt die richtige ist. Ich pflanzte das verblühte Primelchen da ein, wo gerade Platz war und trotzdem blühte sie im nächsten Frühjahr. Manchmal bekam sie sogar noch ein Mal im Herbst Knospen.
Primeln sehen auch sehr hübsch in Blumenkästen oder Pflanzkübeln aus. Zusammen mit Osterglocken und Tulpen bilden sie eine harmonische Einheit. Natürlich kann man sich bei der Bepflanzung auf wenige Farben beschränken. Doch im Frühling mag ich es gern bunt. Da kommen mir die Primeln gerade recht. Ich pflanze sie in bunten Gruppen zusammen und kombiniere sie auch mit Hyazinthen oder roten Tulpen. Der triste Winter hatte uns lange genug zugesetzt, nun ist wieder Farbe angesagt.
Ungeziefer oder andere Schädlinge konnte ich an den Primeln noch nicht feststellen. Lediglich die Schimmelbildung bemerkte ich schon mal, was aber mit meiner Überfürsorge beim Gießen zusammenhing.
Die Preise für Primeln sind wirklich nicht hoch. Ein mittlerer Blumentopf mit blühenden Primeln kostet zwischen 0,50 Euro und 1,50 Euro, je nachdem wo man kauft. So bieten Supermärkte diese Primeln an, aber auch Baumärkte und selbstverständlich Gartencenter und Gärtnereien haben ein vielfältiges Angebot an Primeln.
Fazit:
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Primeln sind preiswerte Pflanzen, die pflegeleicht und anspruchslos sind. Sie eignen sich für den Wohnraum und gleichermaßen für den Außenbereich.
Die Primeln lassen mit ihren leuchtenden und kräftigen Farben bei jedem, der sie betrachtet, Frühlingsgefühle aufkommen.
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Mein wunderschöner Frühlingsbote
ein Testbericht von Alusru2007-02-16 00:44:38vom 16.02.2007Empfehlung: ja
Vorteile: alles...Nachteile/Kritik: nichts
Beim Discounter hab ich sie gefunden meine kleine Primel und weil sie so günstig war habe ich sie gleich mit nachhause genommen. In vielen Farben stand sie draußen vor dem Laden und sie leuchtete in ihrer ganzen Farbenpracht.
Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben, in sanften Pastelltönen und in kräftigen Farben, wie rot, blau, gelb und weiß, ich liebe sie alle. Heute gab es das kleine wunderschöne Pflänzchen für nur 0.49 Euro, das ist fast geschenkt.
Alles ist schön an der Kleinen, die Blätter die ein wunderbares grün haben und die kleinen feinen Knospen und BLüten die sich langsam öffnen und dann mit ihren herrlichen Farben begeistern. Sie blühen meist von Februar bis Mai.
Dann wenn sie ausgeblüht haben gebe ich sie in meine große Schale auf dem Balkon dort blüht sie wieder weiter, ein schöner Anblick der mich immer wieder erfreut und auf den ich nicht verzichten möchte.
Die kleine Primel gibt es schon seit der Römerzeit, und ihr Name leitet sich von Primus ab, das bedeutete "der Erste" und ich denke, es stimmt, denn unser Primelchen ist eine der ersten Frühlingsboten die ich kenne.
Am schönsten sieht die Kleine aus wenn sie mit mehreren Primeln in einem Körbchen steht , entweder in einer Farbe oder gemischt, ganz wie man es möchte. Für mich ist sie infach schön in ihrer Schlichtheit. Sie duftet ein klein wenig nach Honig, so finde ich es wenigstens.
Und statt der teueren Schnittblumen kaufe ich fast immer ein kleines Primelchen im Topf, zuerst erfreut es mich auf meinem Frühstückstisch und später auf meinem Balkon, und sehr oft nehme ich das kleine Primelchen auch als kleines Zusatzgeschenk mit.Und bei dem Preis kann ich mir gleich mehrere kaufen.
Von mir bekommt die kleine Primel ein großes Lob weil sie so fein und zierlich aussieht und mit ihren gerade mal 20 bis 25 cm eine echt starke Pflanze ist, sie erfreut mich mit ihren wunderschönen Blüten jeden Frühling und verdient es fleißig begossen zu werden.
eisengelchen, 16.02.2007
Da habe ich mit meinem Freund ständig eine Wette laufen: wir kaufen zwei Primeln und wessen Primel zuerst stirbt, der muss neue kaufen- das ist immer mein Freund! o
Liebe Grüße :o
Miamibeach-Mike, 16.02.2007
.SH - jawolltata und Grüßle vom Herrn Beach :-P .
Leo_2, 16.02.2007
hoffentlich kommt der frühling bald. LG...
ein Testbericht von Lama402005-03-17 13:21:52vom 17.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: dankbare pflanze...Nachteile/Kritik: ------
Nun auf dem Balkon gibt´s immer frische Erde, weil sie hier neu gekauft und gepflanzt werden, danach geht´s an die frische Luft in den Garten.
Nun ist das Frühjahr da und die Primel kommt schon wieder fleißig durch.
Als erstes kommen mal kleine grüne Blätter durch, zwischendrinnen kann man schon kleine Knospen sehen.
Und nach ein/zwei Wochen weiter, sind die Blätter kräftig grün herran gewachsen. Jetzt sind die Knospen auch größer geworden, so das sie aus dem Grün herraus kommen. So kann man schön zusehen wie die Knospen sich öffnen und sich uns
in voller Pracht , in schönen Farben zeigen.
Gelb, lila und zartrosa kommen sie bei uns aus der Erde. Zu kaufen gibt es sie in noch mehr Farben, eine bunte Palette zum Aussuchen.
In jeder Gärtnerei kann man sich seine Farbe aussuchen, da kosten sie dann so 79 - 99 Cent.
Im Toom Baumarkt kosten sie nur 49 Cent.
Ich kann sagen , egal welcher Preis, das ist eine preiswerte Pflanze, denn sie kommt viele Jahre wieder nach. So schnell geht eine Primel nicht kaputt.
Ja, das Grün und die Blüten werden irgendwann mal schwächer, aber das dauert schon mindestens 5 Jahre. Also bei uns wuchern sie immer wieder nach.
Diesen Pflanzen kann man freien Lauf lassen, wenn der Platz es erlaubt.
So wird sie ganz leicht in die Erde welche gerade vorhanden ist eingepflanzt, keine Problem, keine großen Anspüche.
Steht sie denn im Freien, bekommt sie das Regenwasser zu trinken. Ist es mal längere Zeit trocken, gießt man sie halt ein wenig.
Sie ist sehr dankbar, braucht nicht viel Pflege und erfreut uns mit ihren schönen bunten Blüten, nicht mal Läuse hat sie, zumindest bei uns.
Doch , wir haben Läuse, also Ungezieferfrei ist unser Platz nicht.
Wir haben eine sehr schöne " sehr alte " Kletterrose am Eingang, die ist immer voller Läuse. Aber irgendwie störrt es sie nicht, sie blüht sehr stark und das schon viele Jahre.
Sind denn mal Läuse vorhanden, kann ich den Tipp mit dem Spülmittel weitergeben.
Hilft nicht sehr viel , aber ein paar Läuse gehen flüchten.
Also Spüli mit Wasser mischen und in eine Spritzflasche geben, dann die befallenen Stellen damit besprühen.
Auch zu Hause sind die Primeln sehr hübsch, so ist es denn bei uns immer die erste Balkonkastenbepflanzung . Das belebt durch die bunten, frischen Farben unheimlich den Balkon.
Die äußeren Blätter kraft und sehr schön grün, stabile Stiele und viele, volle , bunte Blüten !
So ist zwar noch etwas Nachtfrost , aber das vertragen sie schon, der Balkon ist j a meistens etwas geschützt. So passen auch ein paar Stiefmütterchen dazu. Danach kommen die Geranien, die halten dann bis in den Herbst.
Die Primeln, um wieder auf sie zurückzukommen, verbleiben das ganze Jahr im Erdreich. Die Blätter werden dann leicht braun und gehen ein, die Blüten fallen nach und nach ab, das " Unschöne " wird dann abgeschnitten und man läßt sie in Ruhe bis zum nächsten Jahr.
Da kann kommen was will, starker Frost, Schnee und Eis auf die Pflanze, hartgefrorener Boden, nein, nichts macht dieses Pflanze etwas aus.
Ich bin stark, ich komme nächsten Frühling wieder !
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empfehle jetzt ein paar Frühlingboten zu kaufen.
Die PRIMEL, viele bunte Farben , ein Kauf der sich lohnt !
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ein Testbericht von mswmsw2004-11-23 00:22:08vom 23.11.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Bunte Blütenpracht,Pflegeleicht, Robust...Nachteile/Kritik: viel Wasser
Endlich Regen. :)
Hallo, liebe Freunde und Leser, beim Blick aus dem Fenster musste ich heute (26.04.2003) feststellen, das sich nach zwei relativ trocknen Monaten wieder einmal ein ergiebiger Daueregen über uns Zusammengebraut hatte. Worüber ich sehr erfreut war, denn der Wasservorrat auf unserem Grabeland in der nähe eines Bahndammes, ging langsam zuneige, dieser ist aber lebenswichtig für unsere Frühjahrsbepflanzung. Unter der sich auch massenweise Primeln befinden. Daher möchte ich heute ein wenig über diesen Wunderschönen und lang blühenden Frühblüher Berichten. Viel Spaß...
Primeln sind dankbare Frühblüher mit länglichen relativ schmalen Fleischigen grünen Blättern, das schönste an Primeln ist bunte Blütenpracht. So gibt es weiße, gelbe, rote, rosa und purpurfarbene Primeln, wobei diese sich auch noch in der Intensivität der Farben unterscheidet. Wie ich in einem Gartenratgeber nachgelesen habe, gibt es neben den von mir gepflanzten Kissenprimeln, die sich wie jedes Jahr bei uns zu einem Wunderschönen bunten Blumenteppich entwickeln. Auch noch andere Unterarten wie Etagenprimeln, Kugelprimeln und Doldenprimeln. Auf diese möchte ich aber nicht weiter Eingehen, weil ich dazu keine eigene Erfahrung liefern kann.
Wie in meinem Einführungstext ja schon angesprochen habe, befindet sich unser Grabeland im Schatten eines im Westen verlaufenden Bahndamms mit großem Baumbewuchs, daher können wir bei uns nur Pflanzen, Pflanzen, die auch im Halbschatten wachsen können. Denn ab etwa 12 Uhr fallen dort keine Sonnenstrahlen mehr ein. Primeln sind hierzu bestens geeignet, da sie auch in Schattigen lagen mit nur wenig Sonne gut Wachsen. Daher Pflanze ich bzw. wir jedes Jahr Primeln dreieckförmig im Eingangsbereich vor dem Garten und auf einem etwa 50 cm breiten und etwa 10m langen Streifen zwischen Weg und Rasen als Blickfang. Vor den Pflanzen sortieren wir erst alle Primeln nach Farben, damit hinterher eine möglichst bunter Blumenteppich entsteht. Danach werden auf dem 50 cm Streifen 3 Wurzelball tiefe rillen ausgehoben, und der Erdaushub wie in jedem Jahr mit unseren eigene Kompost, der vorher augesiebt werden muss, 1 zu 1 gemischt. Vor den einreihen der Pflanzen muss die Pflanzrille gut gewässert werden, danach mischen wir die Farben so das keine zwei Farben nebeneinander Stehen. In den Reihen werden die Primeln bei uns immer in einem Abstand von 10- 15 cm Gepflanzt. In den Reihen selbst werden die Pflanzen um eine halbe abstandsbreite versetzt gepflanzt. Wenn alle Primeln an der stelle Stehen, an der sie Wachsen sollen werden die Restlichen rillen mit dem Kompostgemisch gefüllt. Ist das geschehen werden die Primeln noch einmal kräftig gegossen. Genau so gehen wir auch im Vorgarten vor :)
P.S. Primeln eignen sich auch wunderbar als Balkonbepflanzungen, das haben wir aber in den letzten drei Jahren nicht mehr gemacht.
Im Prinzip sind Primeln sehr pflegeleicht, und machen nicht viel Arbeit, da wichtigste ist hier Wasser, denn bei trockener Witterung sollten Primeln mindestens alle zwei Tage gegossen werden, was bei uns schon mal Problematisch werden kann, da unser Grabeland über kein Wasseranschluss verfügt. :( So sind wir mit unseren doch recht großen Regenwassertanks auf Regelmäßigen Regen angewiesen.(Voll gefüllt reichen diese etwa 2 bis 3 Monate.) Um den Wasserverbrauch etwas zu senken, bedecken wir den Boden um die Primeln und anderen Pflanzen herum mit feinen Häckslerabfällen ab.
Die einzigste Krankheit mit der wir es in unseren Garten mit Primeln bekommen haben war vor vier oder fünf Jahren die Blattfleckenkrankheit wie uns unser Gartennachbar Erklärt hatte, als wir ihn als Berufsgärtner gefragt hatten. Allerdings hatten wir hier noch Glück gehabt, weil wie das noch rechtzeitig erkannt hatten, konnten wir noch schnell alle dunkelbraun befleckten Pflanzenteile beseitigen. Daher Rate ich auch allen die Primeln gepflanzt haben, Blätter mit dunkelbraunen fast schwarzen flecken betroffene Blätter sofort zu entfernen, bevor sich die Krankheit auf benachbarte Pflanzen übergreift, und diese Blattfleckenkrankheit letztendlich die Blüten verwelken lässt.
Von einer Aufzucht der Pflanzen rate ich im Prinzip ab, da der Aufwand in keinem guten Verhältnis zum Handelspreis einer frischen Jungpflanze steht. So kostete eine Primel Anfang März so zwischen 30 und 50 Cent, bei unserm Bedarf von etwa zwei bis dreihundert Stück, lässt sich, wenn man wie wir die Primeln, dank unseren Gartennachbarn, direkt vom Großbetrieb holt, noch einiges an Rabatten rausholen. So haben wir in diesem Jahr 300 Primeln für 50 Euro bekommen. Allerdings sollte man schon beim Kauf darauf achten das die Pflanzen nicht welk sind was auf eine unzureichende Bewässerung hinweißt, achten, und man sollte auch nur Primeln kaufen bei denen zu erkennen ist, in welcher Farbe sie einmal Blühen wird. Macht daher nicht den Fehler, den wir vor ein Paar Jahren gemacht hatten, da waren nach dem Aufblühen etwa 95% der Primeln Weiß. *g* Jetzt im Ende April hat sich unser Primelmeer schon in einen bunten Blumenteppich verwandelt.
Bei uns dürfen Primeln im Frühjahr neben Tulpen, Narzissen, Krokussen und anderen Frühblühern nicht fehlen, obwohl unser Garten hauptsächlich aus Rasen besteht. Besonders der bunte Primelnteppich im Eingangsbereich ist immer ein Wunderschöner Blickfang der von vorbeigehenden Spaziergängern immer wieder bewundert wird. Primeln sind aber auch recht Robuste Pflanzen, und daher sehr pflegeleicht. Krankheiten treten eigentlich nur sehr selten auf, und lassen sich mit einfachen mitteln eindämmen.
Eigentlich, weiß ich jetzt gar nicht wie ich eine Blume als Produkt bewerten soll. *g* Aber, wenn ich alle eben, oben genannten Vorteile der Primeln berücksichtige kann ich einfach nicht weniger als fünf Sterne vergeben, denn das haben sich die Fleißigen Dauerblüher redlich verdient.
Ich persönlich kann Primeln also nur wärmstens für alle die ein Balkon, Terrasse oder Garten haben uneingeschränkt empfehlen, allerdings denke ich das es jetzt ende April schon etwas spät dafür ist, denn eigentlich sollten Primeln schon ende Februar Anfang März gepflanzt werden. Sei denn ihr wohnt in einer Bergregion, wo ein raues Klima herrscht, und Anfang März noch Schnee liegt, da ist dann jetzt sicher noch ein guter Zeitpunkt, hier bei und im Pott ist ja jetzt schon Sommer, und daher für Primeln schon etwas Spät. ;o)
Hab ich aus dem Wald geklaut... bitte nicht weitersagen
ein Testbericht von Tratschonkelchen2004-05-24 19:15:13vom 24.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: schöne Blume, gefällt mir richtig gut. Läutet den Frühling ein......Nachteile/Kritik: Die Blume ist nichts für Allergiker
>>> Die Primel <<<
1.) Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser!
Als ich heute mit meinem Golden Retriver spazieren ging, hatte ich die Absicht, meiner Mutter mit einem kleinen Blumenstrauss eine Freude zu machen. Als ich dann in den Wald kam, musste mein Hund natürlich zuerst seinen Geschäften nachgehen und ich konnte mich in Ruhe den Pflanzen widmen. Es war richtig schön, wie die Sonne durch die Baumwipfel schien und alles ins Licht tauchte und die Schatten verdrängte. Da viel mein Blick auf die Primel, welche ja in vielen Formen vorkommt. Ich weiss
ja, dass man die eigentlich nicht pflücken sollte, aber es macht ja doch jeder.
2.) Aussehen
Die Primel kommt in der Wildnis, aber auch auf dem Balkon vor, weshalb sie auch sehr verschieden aussieht. Es gibt sie in verschiedenen Farben, wobei man die Gelbe sehr oft bewundern kann. Es gibt die Primel aber auch in vielen anderen Farben wie Weiss, Orange, Rot, Violett und Blau. Es ist natürlich möglich, dass es die Primel auch in anderen Farben gibt, aber mir sind gerade nur die in den Sinn gekommen. Ich denke, mit der Farbe allein kann man nicht so viel erfahren, deshalb versuche ich die Primeln vor mir genau zu beschreiben.
Die Primeln haben einen hellgrünen Stiel mit feinen Haaren. Dieser Stiel ist bei den Wildblumen, die ich hier habe zwischen 5 und 20 cm lang. Dies ist allerdings nur die Angabe von der Schlüsselblume, auf Lateinisch Primula Veris. Ich hoffe, dass ich das richtig geschrieben habe. Bei den gezüchteten Blumen ist der Stiel 15 cm – 30 cm lang. Oberhalb vom Stiel ist logischerweise die Blüte, welche grün eingefasst ist. Dann ist die Farbe natürlich verschieden, aber es sind 5 Blätter, die beinahe Herzförmig sind. Am inneren Rand der Blüte werden die Blütenblätter etwas dunkler und am äusseren Rand verliert die Farbe an Konsistenz.
3.) Die Pflege
Zu diesem Punkt von meinem Bericht musste ich zuerst die Quelle der Weisheit befragen (meine Mutter), da ich in den Jahren, in der wir auch Primeln hatten am Schluss nicht mehr daran interessiert war und ich mich auch nicht mehr an alles erinnern konnte, als ich 8 Jahre alt war und ihr dabei half. Ich war damals eben ein lieber Junge ;-).
Also die Primeln kommen ja eigentlich an vielen Orten in der Natur vor und so gibt es auch viele Unterschiede von der normalen Primel auf dem Balkon oder im Garten zu der Wiesenblume, der Schlüsselblume. Die Schlüsselblume kommt meist an feuchteren Orten vor, meist in der Nähe von Bächen und Flüssen in Wäldern, aber auch in feuchten Wiesen. Allerdings sind die Schlüsselblumen nie zu nahe am Wasser, da ihnen zu viel Feuchtigkeit nicht gut tut und sie so schnell aus der schönen Blütenpracht kommen und zu Schimmeln beginnen. Also es ist natürlich nicht Schimmel, aber mir fällt kein besseres Wort ein für die Verfärbung und das Verschrumpeln der Blume.
Genau gleich ist es mit der normalen Primel, welche in der Erde eingebettet sein sollte, damit sie sich auch wohl fühlt, wie andere Pflanzen auch. Beim Pflanzen sollte man nur darauf achten, dass man die Primeln nicht zu nahe pflanzt, da sie sich mit den Wurzeln noch ausbreiten und dazu genug Platz brauchen. Eigentlich gibt es bei der Primel auch sonst nicht viel zu beachten, da das Wässern schon das Wetter übernimmt. Man sollte aber die Primeln ins trockene stellen wenn es fest regnet, damit die Blume nicht zu viel Wasser bekommt, da sie dann eben schneller aus der Blütenpracht hinauskommt. Auch sollte man aber Wasser geben, wenn die Erde, in der die Primeln stecken staubtrocken ist, schliesslich braucht jede Pflanze Wasser, genau wie wir Menschen. Man sollte aber auch beachten, dass wenn man den Primeln mit Dünger helfen will, dass man dann den Dünger nicht auf die Wurzeln schüttet, da das der Pflanze schadet.
Irgendwann geschieht es dann aber trotzdem, auch wenn man die Primeln gut versorgt, beginnen sie zu Faulen und zu verschrumpeln. Die betroffenen Blumen kann man dann einfach wegschneiden, damit das schöne Bild der Blumen noch eine Weile erhalten bleibt. Dabei sollte man nicht nur die Blumenköpfe abschneiden, sondern so viel wie möglich, da es ja auch komisch aussieht, wenn nur ein Stiel in die Luft ragt.
4.) Fazit
Die Primel ist für mich eine schöne Pflanze, die jedes Jahr wieder den Frühling einläutet. Es ist aber schade, das die Blütezeit in der Wildnis nur etwa 3 Wochen lang ist und man den Anblick nicht lange geniessen kann. Auch auf dem Balkon ist die Blüte nicht von sehr langer Dauer, spätestens bis zum Sommer gehen sie ein bei der Hitze.
Ein Nachteil an der Primel ist jedoch, dass sie für Heuschnupfenbefallene teilweise eine echte Plage ist. Ich leide zwar auch an Heuschnupfen, da ich aber nicht auf diese Art von Blumen allergisch bin, kann ich zwar verstehen wie es sein kann, aber mich trotzdem an dieser Blume erfreuen.
Die Primel sieht aber immer schön aus und ist ein erfreuliches Bild auf dem Balkon, wie aber auch in der Wildnis. Es ist schön, dass es sie in verschiedenen Farben und Formen gibt und man so immer wieder überrascht ist, wenn man solche Blumen sieht. Als meine Mutter einmal vor 2 Jahren die Primeln pflanzte, kannte ich damals nur die Gelben Schlüsselblumen und war auch ganz überrascht, dass es sie in so verschiedenen Farben gibt. Also die Primeln sind auf jeden Fall ein Hingucker.
Es ist aber auch gut, dass die Primel so Pflegeleicht ist und man eigentlich nichts falsch machen kann, auch wenn man keinen grünen Daumen hat. Ausser vielleicht, wenn man die Blumen ertränkt oder so. Der Preis für die Primeln sind aber auch nicht zu teuer, wenn man sie nicht aus dem Wald klaut. In den Blumengeschäften kosten sie zwischen 50 Cent und 1.50 Euro.
Nun zum Schluss von meinem Bericht kann ich die Primel von A-Z weiterempfehlen, da sie eine richtig schöne Pflanze ist und auch nichts gegen sie spricht, ausser wenn man allergisch ist. Deshalb verleihe ich der Primel auch 5 Sterne.
An dieser Stelle noch herzlichen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren von meinem Bericht. Alle Schnellklicker sollen vom Heuschnupfen befallen werden und mitten in einer Wiese voller Blumen landen, gegen die sie allergisch sind. ;-)
Liebe Grüsse von eurem Tratschonkelchen mit grosser Unterstützung von seiner Mutter ;-)
P.S: In dem Bericht habe ich immer Stiel geschrieben, obwohl in der Schweiz der richtige Ausdruck Stängel ist, zumindest nach meinem Ex-Biolehrer. Da ich aber nicht weiss, ob das in Deutschland auch so ist, dachte ich, dass ich mit Stiel nicht in Ungnade fallen werde ;-).
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-05-24 19:15:13 mit dem Titel Aus dem Wald geklaut??? PFUI!!! Schäm dich!!!
>>> Die Primel <<<
1.) Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser!
Als ich heute mit meinem Golden Retriver spazieren ging, hatte ich die Absicht, meiner Mutter mit einem kleinen Blumenstrauss eine Freude zu machen. Als ich dann in den Wald kam, musste mein Hund natürlich zuerst seinen Geschäften nachgehen und ich konnte mich in Ruhe den Pflanzen widmen. Es war richtig schön, wie die Sonne durch die Baumwipfel schien und alles ins Licht tauchte und die Schatten verdrängte. Da viel mein Blick auf die Primel, welche ja in vielen Formen vorkommt. Ich weiss ja, dass man die eigentlich nicht pflücken sollte, aber es macht ja doch jeder.
2.) Aussehen
Die Primel kommt in der Wildnis, aber auch auf dem Balkon vor, weshalb sie auch sehr verschieden aussieht. Es gibt sie in verschiedenen Farben, wobei man die Gelbe sehr oft bewundern kann. Es gibt die Primel aber auch in vielen anderen Farben wie Weiss, Orange, Rot, Violett und Blau. Es ist natürlich möglich, dass es die Primel auch in anderen Farben gibt, aber mir sind gerade nur die in den Sinn gekommen. Ich denke, mit der Farbe allein kann man nicht so viel erfahren, deshalb versuche ich die Primeln vor mir genau zu beschreiben.
Die Primeln haben einen hellgrünen Stiel mit feinen Haaren. Dieser Stiel ist bei den Wildblumen, die ich hier habe zwischen 5 und 20 cm lang. Dies ist allerdings nur die Angabe von der Schlüsselblume, auf Lateinisch Primula Veris. Ich hoffe, dass ich das richtig geschrieben habe. Bei den gezüchteten Blumen ist der Stiel 15 cm – 30 cm lang. Oberhalb vom Stiel ist logischerweise die Blüte, welche grün eingefasst ist. Dann ist die Farbe natürlich verschieden, aber es sind 5 Blätter, die beinahe Herzförmig sind. Am inneren Rand der Blüte werden die Blütenblätter etwas dunkler und am äusseren Rand verliert die Farbe an Konsistenz.
3.) Die Pflege
Zu diesem Punkt von meinem Bericht musste ich zuerst die Quelle der Weisheit befragen (meine Mutter), da ich in den Jahren, in der wir auch Primeln hatten am Schluss nicht mehr daran interessiert war und ich mich auch nicht mehr an alles erinnern konnte, als ich 8 Jahre alt war und ihr dabei half. Ich war damals eben ein lieber Junge ;-).
Also die Primeln kommen ja eigentlich an vielen Orten in der Natur vor und so gibt es auch viele Unterschiede von der normalen Primel auf dem Balkon oder im Garten zu der Wiesenblume, der Schlüsselblume. Die Schlüsselblume kommt meist an feuchteren Orten vor, meist in der Nähe von Bächen und Flüssen in Wäldern, aber auch in feuchten Wiesen. Allerdings sind die Schlüsselblumen nie zu nahe am Wasser, da ihnen zu viel Feuchtigkeit nicht gut tut und sie so schnell aus der schönen Blütenpracht kommen und zu Schimmeln beginnen. Also es ist natürlich nicht Schimmel, aber mir fällt kein besseres Wort ein für die Verfärbung und das Verschrumpeln der Blume.
Genau gleich ist es mit der normalen Primel, welche in der Erde eingebettet sein sollte, damit sie sich auch wohl fühlt, wie andere Pflanzen auch. Beim Pflanzen sollte man nur darauf achten, dass man die Primeln nicht zu nahe pflanzt, da sie sich mit den Wurzeln noch ausbreiten und dazu genug Platz brauchen. Eigentlich gibt es bei der Primel auch sonst nicht viel zu beachten, da das Wässern schon das Wetter übernimmt. Man sollte aber die Primeln ins trockene stellen wenn es fest regnet, damit die Blume nicht zu viel Wasser bekommt, da sie dann eben schneller aus der Blütenpracht hinauskommt. Auch sollte man aber Wasser geben, wenn die Erde, in der die Primeln stecken staubtrocken ist, schliesslich braucht jede Pflanze Wasser, genau wie wir Menschen. Man sollte aber auch beachten, dass wenn man den Primeln mit Dünger helfen will, dass man dann den Dünger nicht auf die Wurzeln schüttet, da das der Pflanze schadet.
Irgendwann geschieht es dann aber trotzdem, auch wenn man die Primeln gut versorgt, beginnen sie zu Faulen und zu verschrumpeln. Die betroffenen Blumen kann man dann einfach wegschneiden, damit das schöne Bild der Blumen noch eine Weile erhalten bleibt. Dabei sollte man nicht nur die Blumenköpfe abschneiden, sondern so viel wie möglich, da es ja auch komisch aussieht, wenn nur ein Stiel in die Luft ragt.
4.) Fazit
Die Primel ist für mich eine schöne Pflanze, die jedes Jahr wieder den Frühling einläutet. Es ist aber schade, das die Blütezeit in der Wildnis nur etwa 3 Wochen lang ist und man den Anblick nicht lange geniessen kann. Auch auf dem Balkon ist die Blüte nicht von sehr langer Dauer, spätestens bis zum Sommer gehen sie ein bei der Hitze.
Ein Nachteil an der Primel ist jedoch, dass sie für Heuschnupfenbefallene teilweise eine echte Plage ist. Ich leide zwar auch an Heuschnupfen, da ich aber nicht auf diese Art von Blumen allergisch bin, kann ich zwar verstehen wie es sein kann, aber mich trotzdem an dieser Blume erfreuen.
Die Primel sieht aber immer schön aus und ist ein erfreuliches Bild auf dem Balkon, wie aber auch in der Wildnis. Es ist schön, dass es sie in verschiedenen Farben und Formen gibt und man so immer wieder überrascht ist, wenn man solche Blumen sieht. Als meine Mutter einmal vor 2 Jahren die Primeln pflanzte, kannte ich damals nur die Gelben Schlüsselblumen und war auch ganz überrascht, dass es sie in so verschiedenen Farben gibt. Also die Primeln sind auf jeden Fall ein Hingucker.
Es ist aber auch gut, dass die Primel so Pflegeleicht ist und man eigentlich nichts falsch machen kann, auch wenn man keinen grünen Daumen hat. Ausser vielleicht, wenn man die Blumen ertränkt oder so. Der Preis für die Primeln sind aber auch nicht zu teuer, wenn man sie nicht aus dem Wald klaut. In den Blumengeschäften kosten sie zwischen 50 Cent und 1.50 Euro.
Nun zum Schluss von meinem Bericht kann ich die Primel von A-Z weiterempfehlen, da sie eine richtig schöne Pflanze ist und auch nichts gegen sie spricht, ausser wenn man allergisch ist. Deshalb verleihe ich der Primel auch 5 Sterne.
An dieser Stelle noch herzlichen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren von meinem Bericht. Alle Schnellklicker sollen vom Heuschnupfen befallen werden und mitten in einer Wiese voller Blumen landen, gegen die sie allergisch sind. ;-)
Liebe Grüsse von eurem Tratschonkelchen mit grosser Unterstützung von seiner Mutter ;-)
P.S: In dem Bericht habe ich immer Stiel geschrieben, obwohl in der Schweiz der richtige Ausdruck Stängel ist, zumindest nach meinem Ex-Biolehrer. Da ich aber nicht weiss, ob das in Deutschland auch so ist, dachte ich, dass ich mit Stiel nicht in Ungnade fallen werde ;-).
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ein Testbericht von godjul2004-02-06 18:48:56vom 06.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: sie sehen wunderschön aus...Nachteile/Kritik: nichts
Ach, wenn es doch endlich wieder Frühling wäre!
Da ich Euch vorgestern schon so einiges über die Osterglocken vorgeschwärmt habe, möchte ich heute gleich mit den nächsten Frühlingsblümchen weiter machen.
Es handelt sich eigentlich um ein Pflänzchen, welches in der freien Natur oder im Garten wächst, zur Zeit bekommen wir sie aber in jedem Garten-und Baumarkt in kleinen Töpchen zu kaufen.
Kunterbunt in allen möglichen und unzählbaren Farben, sogar zweifarbig (mit andersfarbigem Rand) stehen sie zu eigentlich recht niedrigen Preisen zum kaufen bereit. Für meine Töpfchen bezahlte ich 0,50 Euro und
das ist doch für diese Blütenpracht echt günstig.
Ich meine die kleinen Primeln, oder auch unter dem Namen "Primula vulgaris" (jedoch weniger) bekannt, welche jeder Blumenfreund von Euch sicher zur Zeit schon in der Wohnung stehen hat. Auf meinem Küchenfenster stehen schon vier Primeln in unterschiedlichen Farben .
Die Primeln stammen aus Europa und sie wurden im 15.Jahrhundert entdeckt, sie gehören zu den Gruppen der Schlüsselblumen und es handelt sich um eine Staudenpflanze.
Sie teilen sich in fünf Gruppen auf, nämlich Etagenprimeln, die Doldenprimeln, die Glockenprimeln, die Kugelprimeln und Kissen- oder Polsterprimeln
Die geeigneten Plätze sind Garten, wo sie an allen möglichen Stellen wachsen, wo bei ich sie besonders schön in der Wiese finde. Der ideale Platz für sie ist halbschattig, kühl und luftig. Sogar als Balkonpflanzen sind sie geeignet, wobei sie ja aber nur im Frühjahr (Januar bis April) blühen.
Wie sehen die Primeln aus?
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Ihre Wuchshöhe beträgt so etwa 15cm, höher werden sie kaum, das ist die übliche Pflanzenhöhe.
Die Blätter sind grün bis dunkelgrün und spatelförmig , sie umgeben die Vielzahl von Blüten und ich finde immer, die ganze Pflanze wirkt wie ein kleiner Biedermeierstrauß.
Die Blüten bestehen aus sechs Blütenblätter, welche glocken- oder tellerförmig angeordnet sind, die Mitte der Blüte besitzt meist eine gelbe Farbe. Die üblichen Farben der Blüten sind weiß, gelb, rosa, rot, violett, blau und weiß gerändert.
Jedes Jahr bemerke ich aber immer wieder, das viele neue Farben hinzu kommen.
Eins meiner Primeln ist zum Beispiel lachsfarben mit gelben Rand. Es gibt auch gefüllte Blüten, welche meist oder fast immer kräftig gelb aussehen.
Ich finde sie genau so wie alle Frühlingsblüher wunderschön und sie gehören bei mir jedes Jahr ab Mitte Januar auf das Küchenfenster.
Ich würde um diese Jahreszeit meine Primeln und Osterglocken nicht gegen den schönsten Rosenstrauß eintauschen wollen. Sie sind doch etwas ganz Besonderes.
Die Primeln besitzen einen sehr angenehmen Duft, einen echten Frühlingsduft, wobei ich finde, das die gelben Primeln in meiner Küche am stärksten duften.
Die Pflege der Primeln
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Ist recht einfach, denn in der freien Natur wachsen sie wild und oft von ganz alleine. Ich kann mich erinnern, das es früher oft Wiesen mit ganz vielen Primeln gab, auf Grund der ganzen Umweltsituation ist sowas aber leider recht selten geworden. Übrigens stehen diese Primeln unter Naturschutz.
Sie lieben einen feuchten Standort, Pflanzen in der Wohnung sollte man häufig und reichlich gießen. Ist den Primeln das Wasser ausgegangen, bemerkt man das sofort, da sie dann die Blätter hängen lassen. Man sollte jedoch beachten, das sich keine Staunässe bildet, da dann die Erde ganz leicht zu modern beginnt, also feucht jedoch nicht zu feucht halten.
Krankheiten oder Ungeziefer sind mir an meinen Pflanzen in der Wohnung noch nicht aufgefallen.
Übrigens, wenn meine Töpfchen verblüht sind (leider meist nach vier bis fünf Wochen), entsorge ich sie natürlich nicht in den Müll, diese Pflanzen kommen dann in den Garten, wo sie dann im nächsten Jahr wieder blühen.
Mein Endresultat
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Für mich gibt es keinen Jahresbeginn ohne meine geliebten, bunten und wunderbar duftenden Primeln.
Ohne sie würde mir zur Zeit etwas in der Wohnung fehlen.
Auch wenn es draußen noch schneit bringen sie schon ein wenig Frühling in die Wohnung und darauf wartet man doch zu dieser Jahreszeit.
Sie sind preiswert und können nach dem Abblühen in den Garten gesetzt werden.
Ich hoffe, Ihr mögt diese kleinen Pflänzchen genau so wie ich.
Sicher haben die meisten von Euch auch schon einige Töpfchen mit Primeln in der Wohnung stehen. :O)
ein Testbericht von kowalski62003-05-30 14:13:36vom 30.05.2003Empfehlung: ja
Der Frühling naht und so halte ich mich demnächst auch wieder häufger im Garten auf. Ich finde es schön, wenn es mal wieder im Garten farbenfroh blüht und der triste Winter endlich sein Ende findet. Eine der ersten Frühlingsboten ist dabei die Primel, die in unterschiedlcihen Farben blüht.
Was ist die Primel?
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Die Primel ist eine der ersten Pflanzen, die den Frühling mit ihrem farbenfrohen Aussehen ankündigt. Neben den Krokussen sind die Primeln die ersten Blumen, die die wärmere Jahresezeit einläutet. Die Blütezeit ist etwa von März bis April.
Bekommen kann man die Primel übrigens sowahl
in Gärtnereien oder Gartenmärkten als auch in Supermärkten, wo diese Staude immer reissenden Absatz findet.
Die Artenvielfalt
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Primeln gibt es in den verschiedensten Arten und ich hätte nie gedacht, daß allein in Deutschland über 50 Arten gedeihen. Eine recht bekannte Primel ist dabei die echte Schlüsselblume (Primula Veris). Diese Blume hat übrigens ihren Namen aus der Ähnlichkeit des Blütenstandes mit einem Schlüsselbund. Diese Blume kennt man aber hauptsächlich in der Medizin, wo sie bei Atemwegserkrankungen oder Rheuma hilft. Dies liegt an dem Wirkstoff Saponine, den man sowohl in der Wurzel als auch in den Blüten vorfindet.
Die Schlüsselblume blüht dabei in einem hellen gelb, das sie deutlich von den anderen Pflanzen abhebt.
Der lateinische Name Primula leitet sich übrigens von primus ab, das so viel wie "Erster" heisst, also die erste blühende Pflanze. Primula hat aber noch eine zweite bedeutung und heisst so viel wie "Kleiner Erstling". Durch die frühe Blütenzeit ist die Primel auch so eine Art von Hoffnung, daß der Winter zeitig zu Ende geht. Deshalb geht auch eine gewisse Art von Zauber von dieser Blume aus.
Das farbenspektrum der Primel geht vom leuchtend gelben Farbton der Schlüsselblume zu orange bis zu einem saftigen Rotton. So sind die Primeln eigentlich ideal, um einen Osterstrauß die richtige farbliche Note zu verleihen.
Der Boden
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Primeln beanspruchen recht unterschiedliche Böden. Je nach Primelart gedeihen sie manchmal im halbschatten am besten und manchmal brauchen sie auch einen recht sonigen Platz. Aber in einem Punkt sind sie eigentlich alle gleich: Sie benötigen einen humusartigen feuchten Boden, um gut zu gedeihen. Deshalb ist es unheimlich wichtig, daß sie genügend Wasser bekommen, aber dies dürfte bei dem derzeitigen Aprilwetter eigentlich kein Problem darstellen.
Die Blüten
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Die Blüten der Primeln sind recht unterschiedlich und die Artenvielfalt macht sich auch bei den Blüten bemerkbar. Während die Schlüsselblume noch lockere Dolden entwickelt, entdeckt man bei den Kugelprimeln richtige Blütenbälle. Deshalb nutze ich auch verschiedene Arten von Primeln, um eine Abwechslung im Garten zu haben, die auch recht früh ihre Blütezeit haben.
Es gibt aber auch die sogenannten Etagenprimeln, wo die Blüten über mehrere Etagen angeordnet sind. Diese Primeln haben aber eine relativ späte Blütezeit im Hochsommer.
Die Pflege
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Man kann die Primeln sowohl als Zimmerpflanze als auch als Gartenpflanze benutzen. Ich ziehe es aber vor, sie im Garten einzusetzen. Bei der Pflege sollte man aber auf einige Gegebenheiten achten, die eigentlich für jede Pflanze gilt. Primeln gedeihen fast überhaupt nicht, wenn sie zu viel Nässe bekommen. Dies ist der grösste Fehler ,den man als Hobbygärtner machen kann. Fast schlimmer, als wenn sie verdursten.
Bei Primeln habe ich eigentlich noch nie Schädlinge entdeckt, so daß sie eigentlich kaum Feinde hat. Bei meinen ersten Versuchen ist mir die Primel nur schnell eingegangen, weil ich ihr etwas zu viel Wasser gegeben habe. Wenn man aber die Pflegetipps einigermassen befolgt, wird amn sehr viel Spaß an dieser Pflanze haben.
Bei der Auspflanzung in den Garten bin ich allerdings immer etwas vorsichtig, da teilweise im April ja noch Nachtfröste auftauchen können. Deshalb pflanze ich sie erst in einem grösseren Blumentopf ein und nehme ihn nachts wenn es Frost geben soll wieder herein. Nachtfröste kann eben keine Pflanze gut ab und deshalb sollte man sie erst auspflanzen, wenn es wirklich keine Gefahr mehr für Fröste gibt.
Meine Meinung
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Die Primel ist eine recht robuste Pflanze, an der man sehr lange seine Freude haben kann. Gerade wenn es draussen langsam wieder etwas wärmer wird, ist die Primel eine Pflanze, die als eine der ersten in den verschiedensten Farbsegmenten blüht und auch im Verlaufe des Jahres blüht sie munter weiter. Deshalb ist die Primel immer ein recht interessanter Blickfang im Garten und sie wird deshalb auch als Frühlingsbote bezeichnet.
Preislich ist die Primel übrigens sehr günstig zu haben und man bekommt sie schon für etwa 60 Cent.
Insgesamt ist die Primel recht leicht zu pflegen und wenn man ihr nicht allzuviel Wasser gibt, blüht sie über weite Strecken des Jahres.
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ein Testbericht von sylvin2003-04-29 22:46:36vom 29.04.2003Empfehlung: ja
Heute möchte ich noch einen Bericht über eine Blume - genauer gesagt eine ganze Gattung - schreiben:
Die PRIMEL
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Warum schreibe ich gerade über die Primel?
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Dies hat zwei Gründe:
1.: Am 8. März hatte ich von meinem Papa eine Primel geschenkt bekommen.
2.: Ciao gibt diesen Monat eine gute Provision - und bei anderen Meinungsforen gibt es auch eine Kategorie "Primel".
Woher kommt der Name "Primel"?
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Der Name kommt vom lateinischen "primulus", der verkleinerungsform von "primus" und bedeutet soviel wie "kleiner Erstling".
Einige Arten der Gattung gehören zu unseren bekanntesten Frühlingsboten. Die Gattung umfaßt übrigens 550
Arten.
Man kennt sie auch unter den Namen "Himmelsschlüssel" und "Schlüsselblume".
Wo findet man Primeln?
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Die verschiedenen Arten treten in denBergen, teils auf feuchten Wiesen auf. Die Hauptverbreitungsgebiete sind Europa, Mittel- und Westasien, sowie einzelne Arten in Amerika.
Was sind die Unterschiede zwischen den Arten?
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Unterscheiden tun sich die Arten durch die Blütenfarbe, den Wuchs, die Blütezeit, den Bau und die Form der Blätter.
Die Gattung der Primel wird in 19 Sektionen unterteilt, wobei die Faltung der jungen Blätter, die Form der Krone, die Blätter mit ihren Einzelheiten etc. die Kriterien für die Einteilung geben.
Aber einfacherweise kann man auch in 5 Gruppen unterteilen, über die ich im folgenden einen kurzen Abriß geben will.
1) Kissen- oder Polsterprimeln
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Bei diesen Arten stehen die Blüten meistens einzeln auf ziemlich kurzen Stielchen, d.h. daß die Blüten nicht hoch über das Laub hinausragen.
Sie werden in vielen Gärten angetroffen.
Es ist ein frischer, humusreicher, nicht zu leichter Boden notwendig. Im Sommer sollte ein schattiger, aber nicht völlig trockener Platz sein.
Die Vermehrung kann durch Teilung oder über Samen erfolgen. Im Garten ist eine ständige Neuanzucht notwendig. Gesät wird im Herbst in einen Kasten, dann wird der Kasten an einen geschützen schattigen Platz gestellt, man läßt ihn einschneien und einfrieren und im Februar stellt man den Kasten in ein Gewächshaus. Nachdem dann die Samen gekeimt sind, pikiert man, hält die Pflanzen im Haus bevor man sie später auf die Beete setzt.
2) Doldenprimeln
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Die Blätter bilden Rosetten. Die Blüten stehen auf bis zu 20 cm hohen Schäften oder Stengeln und stehen in vielblumigen, einseitswendigen bis runden Dolden.
Zur Gruppe der Doldenprimeln gehören recht verschiedenartige Pflanzen. Einige gelten bei uns als die Primel schlechthin.
Alle Pflanzen dieser Gruppe mögen keine dirkete Sonne. Am allerbekanntesten dabei sind die Aurikeln und die Elatior-Primeln, die sich für fast jeden Garten mit einem schattigen Plätzchen eignen. Besonders geeignet sind sie für Frühlingsbeete, im Steingarten, vor Sträuchern und denlichten Schatten von Bäumen.
Im Haus und in Kästen muß vorsichtig gegossen werden, weil ansonsten die Primeln zu faulen beginnen.
Die Vermehrung erfolgt auch hier über Teilung oder Samen. Bei den Samen ist wieder der Frost von Bedingungen.
Nützlich ist es, die Primeln mit gejauchtem Torfmull zu bedecken. Dann ist der Boden kühl und eine Verkrustung wird verhindert.
3) Kugelprimeln
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Die Primeln dieser kleinen Gruppe haben kugelförmige Blütenstände auf festen Schäften.
Sie eignen sich für Primelecken, für halbschattige Partien als Vor- und Zwischenpflanzung, aber auch für Ränder von Becken und Wasserläufen. Die Pflanzen brauchen kräftigen, frischen Boden und können auch in voller Sonne stehen.
Vermehrung erfolgt durch Samen (Aussaat im Januar/ Februar).
4) Etagenprimeln
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Diese Pflanzen stammen aus alpinnen Regionen in SW-China und die Blüten stehen auf dünnen, aber festen Stengeln in mehreren Quirlen zwischen den großen, oft dünnen Blättern.
Sie wirken nur, wenn sie in Massen zusammenstehen. Der Boden soll frisch, besser noch feucht sein, aber im Winter müssen die Pflanzen trocken stehen.
Vermehrung erfolgt aus Samen oder durch Teilung. Die Samen werden im Spätherbst ausgesät und müssen (!!!) über den Winter Frost ausgesetzt werden.
5) Glockenprimeln
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Bei diesen Pflanzen stehendie Blüten auf verschieden hohen Schäften zwischen den Blattrosetten und nicken oder hängen.
Die wichtigste art dieser Gruppe blüht spät und lange. Sie braucht einen guten, tiefgründigen, sanidg-lehmigen, feuchten Boden.
Vermehrt wird durch Samen, die im Dezember ausgesät werden, und natürlich auch dem Frost ausgesetzt werden müssen.
Abschluß - Fazit
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Sicher sagt ihr jetzt "und wo bleiben die eigenen Erfahrungen?". Da muß ich leider sagen, daß ich meine Primel leider bei meinen Eltern lassen mußte. Der Grund dafür ist - wie sicher schon einige, die meine anderen Berichte gelesen haben, wissen - daß ich nur 2 Südfenster in meinem Appartment habe. Somit kann ich keine Primel bei mir halten.
Aber diese Pflanzen sind schön anzusehen.
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ein Testbericht von Liarienne2003-04-29 02:38:21vom 29.04.2003Empfehlung: ja
Vorteile: unt, ungibftig, ja sogar essbar und pflegeleicht...Nachteile/Kritik: keins
Bei mir leuchten die Primeln nicht nur aus den Beeten im Halbschatten hervor, sondern sie zieren auch mein Frühstücksbrot oder meinen Yoghurt und geben ein paar Vitamine, Wirkstoffe und frischen Geschmack dazu.
Nachdem ich so viele Berichte über das Pflanzen, die Pflege, den Einkauf und die Vermehrung dieser hübsch bunten Pflanze las, muss ich jetzt auch noch meinen Senf dazugeben. Allerdings werde ich nur kurz auf Pflege und Standort etc. eingehen.
Immer wenn es das Wetter zulässt und ich die Zeit dazu, habe frühstücke ich in meinem Garten oder hole mir wenigstens
ein paar Kräuter in die Küche. Dazu muss ich dann immer auch ein Sieb mitnehmen zum waschen der Kräuter, ein Messerchen und ein Brett.
Wenn das ganze Frühstück draussen steht fange ich an herauszusuchen welche Kräuter ich gerne dazu hätte und mache einen kleinen Rundgang.
Selbstverständlch steht dann auch oft die Primel auf meinem Speiseplan. Am liebsten im Moment Bärlauch mit Primelblüten als zusätzlicher Brotbelag meist mit einer Scheibe Lachsschinken. Aber auch eine Brotscheibe nur mit Butter, etwas Salz und diesen Kräutern ist überaus lecker und dekorativ. Ein Ei dazu ist sehr passend oder Quark, aber Gouda oder ähnliches erschlägt schon fast den Wohlgeschmack.
GESCHMACK:
Die Blüten der Primel sind sehr mild im Geschmack aber überaus lecker anzusehen weil sie doch so schön bunt sind. Die grossen Blüten der Primula vulgaris – Kissenprimel- sind am mildesten im Geschmack und überaus zart. Die kleineren der primula veris - Schlüsselblume- sind etwas kräftiger im Geschmack. Die Blätter der Primeln kann man auch einem Salat beigeben, ja sogar als Gemüse zubereiten, aber ich finde sie nicht lecker, verwende sie also höchstens wegen ihrer Wirksamkeit im Kräutertee.
KINDERFREUNLICH
Diese nette Pflanze primula vulgaris - Kissenprimel- und primula veris - Schlüsselblume- ist auch für Familien mit kleinen Kindern sehr empfehlenswert, denn man muss sich keine Sorgen machen wenn ein Kind auf die Idee kommt die Pflanze zu probieren. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich für meine Kinder immer alle Pflanzen auf Giftigkeit überprüfte und alles was giftig war aus ihrer Umgebung entfernte. Den halben Garten habe ich leergeräumt, die Fensterbänke geleert.
WOZU KANN MAN DIE PRIMEL VERWENDEN:
Bitte immer darauf achten ob die Kissenprimel primula vulgaris
Oder die Schlüsselblume primula veris gemeint ist, denn die beiden Pflanzen schmecken einfach unterschiedlich.
Die vulgaris ist wohl die am häufigsten verkaufte Art.
Es gibt noch viele andere Primelarten. Viele stehen unter Naturschutz und eine,
ACHTUNG:
die Becherprimel Primula obconica ist besonders unangenehm. Sie löst allergische Hautentzündungen aus, also Finger weg.
Also beim Verzehr bzw. Kauf immer auf die richtige Art achten.
DIE FRISCHEN BLÜTEN
Vulgaris
Zur essbaren Dekoration von Puddings, Joghurts, Broten, Salaten, Milchspeisen. Man kann sie kandieren und dann für Tortendekorationen verwenden.
Veris
Für Marmeladen, und sauer eingelegtes Gemüse als dekorative Zutat.
DIE BLÄTTER
Vulgaris
Geeignet als gekochtes Blattgemüse
Veris
Geeignet als Salatbeigabe zu frischem Salat.
HEILTEES:
Die gesamte frische Pflanze vulgaris kann als Tee aufgegossen werden und wirkt dann gegen Husten und beruhigt.
Vulgaris und veris:
Getrocknete und frische Blüten haben als Tee eine milde beruhigende Wirkung und helfen bei Kopfschmerzen.
Wurzelstückchen sollen als Tee gegen Migräne helfen und beruhigen.
KAUF:
Wenn der Winter zuende geht sehen mich die bunten Blütenköpfe immer so verlockend und lustig an, wenn sie im Laden stehen und in meinem Garten noch fast nichts wächst. Dann kaufe ich immer ein oder 2 Pflanzen für meinen Küchentisch, die ich dann später, wenn sie schon hässlich geworden sind in meinen Garten umpflanze. Sie kosten ja auch fast nichts. Die 50 cent bis 1,5 € hat man immer übrig für so einen netten Frühjahrsgruss. Oft bringe ich auch welche aus dem Büro mit, die schon unansehnlich wurden um sie zu pflanzen. Bestimmt gibt es viele Menschen die jedes Frühjahr die verblühten Primeln wegwerfen und das finde ich sehr schade. Sie könnten doch in jedem Garten weiterleben.
Diese frisch gekauften Pflanzen verwende ich natürlich nicht zum Essen oder als Tee, denn sie wurden bestimmt künstlich gedüngt und vielleicht gespritzt??? Keine Ahnung. Aber wenn sie bereits ein Jahr in meinem Garten standen, ist einem Verzehr sicher nichts mehr entgegenzusetzen.
PFLANZEN:
Sie wollen am liebsten im Halbschatten stehen und brauchen Feuchtigkeit. Die veris mag es etwas kalkhaltiger und die vulgaris etwas feuchter. Die letzten paar Wochen war es hier so trocken dass meine Primeln fast nur Blüten ohne Blätter hatten. Die armen. *lach*
Man sollte sie im Abstand von 15 cm auspflanzen.
Man kann die Pflanzen zur Vermehrung im Herbst teilen, oder auch frische Samen im Herbst aussäen, die dann recht schnell keimen. Getrocknete Samen brauchen erst Frost und dann Wärme zum keimen und brauchen einfach länger.
Im Prinzip ist das eine recht pflegeleicht Pflanze wenn sie genug Feuchtigkeit bekommt. Als Zimmerpflanze ist sie leider ungeeignet aber auch auf einem Balkon sind sie sehr hübsch.
Für nähere Informationen über das Pflanzen an sich schaut doch einmal in dem Bericht von ARIM oder MSWMSW nach.
SCHLUSS:
Es ist jedes Jahr wieder eine Freude diese bunten, leuchtenden Blümchen anzusehen. Da die Blüten dazu auch noch so mild schmecken und duften, ist es wirklich eine Bereicherung für meinen Garten und meinen Tisch zur Deko und zum Essen.
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ein Testbericht von jozeil2003-04-27 21:16:16vom 27.04.2003Empfehlung: ja
Vorteile: pflegeleicht, billig, schöne Farben, überall zu finden....Nachteile/Kritik: wo gibts denn bei Blumen sowas?
Heut hab ich mich mal gleich in der Früh mit Schusters Rappen angefreundet und bin, obwohl gar nicht so gedacht, etwas in die Landschaft hinausgewatschelt und von der inzwischen ja schon wieder in allen Farben schimmernden Natur überwältigen lassen.
Sie sind schon wieder da, eigentlich ja bereits einige Wochen, die ersten Frühlingsboten, die SCHÜSSELBLUMEN, Primula veris oder „der Erste“, die mit ihren an den Bart eines Schlüssels erinnernden gelben Blüten die Bienen anzulocken vermögen.
Diese Antwort auf den Ihr zugewiesenen Namen „Schlüsselblume“ hat mir zumindest meine Mutter immer gegeben,
wenn ich als kleiner Knabe wieder mal die Hintergründe verschiedenster Dinge zu erörtern versuchte.
Freilich gibt es PRIMELN, für den Garten oder das Zimmer, da ja dank Glashauskultur schon meist im Januar, wo es draußen noch schneit, in allen erdenklichen Farben und bringen den Frühling schon im Winter. Aber wozu diese Arbeit, wo doch die Botanik mit einer Artenvielfalt aufwarten kann, wenn auch etwas später und es warm wird, die das Auge entzücken lässt. Aus diesem Grund beschränke ich mich auch auf den ersten Frühlingsboten, die Schlüsselblume und will die übertriebene Kultivierung der Pflanze anderen überlassen …
Um fairerweise mal keinen Leser von euch im Unwissenden zu lassen, über welche dieser duftenden Schönheiten der Gattung „Primel“ ich eigentlich schreibe, sei gesagt, dass es sich um jene handelt, die neben „Schlüsselblume auch noch mit anderen wohlklingenden BEZEICHNUNGEN wie Himmelsschlüssel, Peterschlüssel, Marandendele, Osterblume, Aprilblume, Gansbleaml, Frauenschlüssel oder Batengelein, eher rätselhaften wie Keilhacke, Pankokblöme, Karkenslätel und Battenge, mehr in die Küche passenden wie Fastenblumen bzw. Eierkuchen und eine mich sehr an ein Bier erinnernde „Märzen“ schmückt.
BOTANISCH …
… ordnet sie sich bei den Primeln ein, wobei ich aber mit der von mir beschriebenen Art keine Zeit mit Arbeit verschwende, da die simple Wiesen Schlüsselblume ja nun mal einfach so auf Wiesen, im Gebüsch und an Waldrändern von Zentral- bis Ostasien und ganz Europa, halt überall dort, wo gemäßigte Zonen vorzufinden sind, wächst.
Im GARTEN nur so nebenbei, wo ich sie kultivieren muss, um mich an all den Farben, von Rot über Blau bis hin zu Apricot und Violett, und mir Maloche aufhalse, achte ich da auf trockenen, lockeren und kalkhaltigen Boden, denn so mag Sie es am liebsten. Außerdem nimmt sie eintretenden Frost ziemlich übel, womit ich entweder die Eisheiligen abwarten muss oder aber dafür Sorge zu tragen habe, dass die Pflanze, sollte es in der Nacht doch nochmal kälter werden, durch Abdecken mit geeigneten Materialien, wie teuren Planen oder billigem Zeitungspapier vor Minustemperaturen geschützt ist. So lasse ich das Setzen seit einigen Jahren also bleiben und erfreue mich der wilden Art.
Im Zimmer hingegen halte ich mir schon jedes Jahr als Vorboten für den Frühling die bunten Gestalten. Nicht zu warm, denn so habe ich den Vorteil, dass sich die Blüten langsamer entwickeln und daher auch länger zu bewundern sind, gleichmäßig feucht und im kühlen Halbschatten, wo sie es besonders lieben. Ist es dann mit der Schönheit in der Wohnung nach einigen Wochen vorbei, wären sie reif für den Garten, denn dort erblühen Sie nocheinmal in voller Pracht und ihr habt doppelt gemoppelt. Ich allerdings setze zu diesem Zeitpunkt schon lieber junges Gemüse und auch noch Blumen, nein, dafür reicht meine Zeit nicht.
Jetzt aber GENUG DER KULTUR und wieder zur ordinären Wiesenpflanze übergegangen, die, so schön sie ist, immer noch zu meinen Lieblingspflanzen gehört.
Gute 30 cm sind sie hoch, die paar Blumen, die ich mir heute von der Wiese in die Wohnung geholt und als Strauß gebunden in die Vase auf dem Wohnzimmertisch gestellt habe. Samtig behaarte Blütenblätter, ganz in leuchtendem Sonnengelb mit kleinen orangen Flecken, immer, ich weiß auch nicht warum, fünf pro Blüte, zwinkern mir entgegen, und lassen mein Herz mit ca. 6 mm in die Länge gezogenen, glockenförmigen sowie gezähnten Blüten, gleich in fünffacher Ausführung als Dolde pro Stiel, erfreuen.
Ohne Grün versteht sich, denn die sich am Boden aufhaltenden und ebenso samtigen und länglich-runden Blätter habe ich im Wald gelassen, wo sie darunter lebebendes Getier mit Schatten versogen dürfen.
5 Staubblätter sind auszumachen und ganz oben die ovale Frucht, länglich und dünnwandig, die Kapsel, die für Nachfahren sorgt und einen himmlischen Duft in die Nase steigen lässt.
MEDIZINISCH WERTVOLL?
Wer mich jetzt kennt, weiß, dass ich auch immer die medizinische Seite zu Hinterfragen versuche, um selbst aus einfachen Blumen meinen Nutzen zu ziehen.
In diesem Punkt nämlich hilft sie bei nervösen Kopfschmerzen, Schwindel, nervöser Schlaflosigkeit und findet in der heutigen Medizin auch bei Herzschwäche ihre Anwendung. Zudem wirkt sie schleimverflüssigend und auswurffördernd, was wiederum bei Bronchitis, Erkältungskrankheiten und Husten genesungsfördernd zu Buche schlägt.
Sie enthält Saponine, wie z. B. auch der Ginseng, welche sehr viele positive Eigenschaften aufweisen und überwiegend in der Wurzel aber auch mit geringerer Menge in den Kelchblättern zu finden sind. Sie schmecken zwar stark bitter, sind aber in der Lage, den Cholesterinspiegel zu senken, das Wachstum von Bakterien, Viren und Entzündungen zu hemmen, helfen die Immunabwehr zu verbessern und hemmen die Krebsentwicklung. Zudem sind noch Flavonoide, Carotinoide (beides Antioxidantien) und ätherische Öle darin zu finden, die ihres beisteuern.
Um selber in den Genuss eines leicht süßlichen und honigartigen Tees zu kommen, müsst ihr die Blüten zur Blütezeit von März bis Juni sammeln und diese dann frisch oder für den Winter getrocknet verwenden.
Auch die Wurzeln, ebenso zu dieser Zeit oder im Oktober gesammelt, haben wahrlich gute Eigenschaften. Auch wenn im Geschmack bitter, haben diese durch den höheren Anteil an Saponien eine wesentlich bessere Heilwirkung und werden daher in der Medizin mehr genützt. Zerkleinert und zerstampft steht dann auch hier nichts mehr im Wege, daraus Auszüge und Tees zu produzieren.
Und so einfach geht’s …
… beim BLÜTENTEE:
1 Teelöffel (ca. 1,3 g) Blüten werden mit ca. 150 ml kochendem Wasser aufgebrüht und nach 10 Minuten aus dem Wasser gefischt. Dann hilft er am besten bei einer frisch bereiteten Tasse morgendlich nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafengehen möglichst heiß getrunken.
… beim WURZELAUSZUG:
Nur ganz wenig von wird hier gebraucht. Genau nämlich nur 0,2 bis 0,5 g, wobei aber 1 Teelöffel voll etwa 3,5 g auf die Waage bringt. Diese geringe Menge mit ca. 150 ml kaltem Wasser ansetzten, aufkochen und nach 5 Minuten abseihen. Mehrmals am Tag ne Tasse frisch bereiteten Tee trinken und die Erkältung überlisten.
Leider, oder besser zum Glück, steht die Schlüsselblume in unseren Breiten, wie ohnehin in den meisten Gebieten, unter NATURSCHUTZ, wodurch ein Sammeln dieser verboten ist und es mir nur im eigenen Garten erlaubt ist, diese Naturarznei zu sammeln. Aber auch das lasse ich bleiben, wende mich an meinen Apotheker und vertraue der Wirksamkeit der dort gebotenen Teemischungen mit Schlüsselblumenextrakten.
Wer das Selbersammeln trotzdem nicht lassen kann, macht dies bei den Wurzeln zu oben genannter Zeit, erfreut sich an einem frischen und leicht an Anis erinnernden Geruch, lässt den leicht bitteren Geschmack über sich ergehen und bereitet sich einen Tee auf illegale Art.
MEDIZINISCH BEDENKLICH?
Alles Gute hat aber auch seine SCHATTENSEITEN, weshalb ich hier nicht außer acht lassen möchte und kann, dass durch die enthaltenen Triterpensaponine, Giftstoffe, bei zu hoher Dosierung Vergiftungen auftreten können.
Als Symptome gelten Schleimhautreizung mit nachfolgend Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen und plötzlicher Schweißausbruch.
Für die erste Hilfe sei mal viel Flüssigkeit geraten, wobei ein Gang zum Hausarzt aber nicht ausbleiben sollte. Auch ist ein Tee daraus nicht während der Schwangerschaft zu empfehlen, fragt nicht warum, aber es is nun mal so.
FAZIT
Jedes Jahr aufs Neue erfreue ich mich an den kleinen aber feinen Blütenköpfen, die als eine der ersten Pflanzen durch den Boden sprießt.
Jedes Jahr aus Neue finden sich einige dieser Dolden in variablen Abständen auf meinem Wohnzimmertisch wieder, gebunden zu einem Strauß, mit Wasser versorgt und Duft in den Himmel abgebend.
Jedes Jahr aufs Neue, zum Muttertag und auch schon zuvor, diesen Sie gemeinsam mit dann schon gewachsenen anderen Wiesenblumen als Geschenk für die Mutter ohne die Geldbörse zu belasten.
Jedes Jahr aufs Neue kann ich sogar in der Stadt, vor meinem Fenster im Hof diese gelben Schönheiten, wild gewachsen durch Pollenflug, bewundern.
Jedes Jahr aufs Neue bin ich froh darüber, dass die Schlüsselblume unter Naturschutz steht, womit das Ausgraben und anschließende Setzen im eigenen Garten verboten ist.
Nur so kann ich mich jedes Jahr aufs Neue daran erfreuen und den nahenden Frühling schon anhand ihres Wachsens erkennen, wenngleich auch manchmal das Wetter anderes verlautbart.
Mit einem Lächeln im Gesicht, erfreuend an gelben Blüten wünsche ich euch noch einen schönen Abend, einen angenehmen Wochenanfang und genieße den Duft.