Also ich muss echt sagen ich hatte manchmal richtig Angst beim Spielen. Ich konnte oft nicht mehr aufhören zu spielen, dann wurde es draußen dunkel, ich hatte keine Hand frei um das Licht einzuschalten und schon ging mir die Sause! Ich bin nicht recht empfindlich, wenn mit ein Spiel schon mal Angst einjagt heißt das schon was!
Wer ein Fan von schnellen Horrorspielen ist, wird sich mit Project Zero wahrscheinlich nicht anfreunden können, da die Story nur recht langsam vorankommt. Das heißt jedoch nicht, das der Spaßfaktor darunter leidet. Im Gegenteil, Project Zero baut von der ersten bis zur letzten Sekunde Spannung auf.
Die Charaktere und Geister können mit einem hohen Detailgrad überzeugen. Einzig die Animationen von Miku wirken etwas hölzern und sie bewegt sich sehr langsam, selbst wenn ihr sie laufen lasst. Alles in Allem macht das Spiel aber optisch einen sehr guten Eindruck und weiß zu gefallen.
So verhält es sich auch mit dem Sound. Grußeliger kann es kaum sein. Stets passende Musik und erstklassige Synchronisation. Die Charaktere sprechen Englisch, das Spiel enthält deutsche Untertitel. Es jagt einem jedesmal ein Schauer über den Rücken, wenn man im Hintergrund das stöhnen eines Geistes vernimmt. Auch das klassische kleine Mädchen im schwarzen Kimono ist mit von der Partie.
Die Steuerung des Spiels ist sehr einfach gehalten und schnell verinnerlicht. Mit dem linken Ministick bewegt ihr eure Figur und mit dem rechten Ministick eure Taschenlampe. Die Kamera im Spiel ist nicht frei drehbar, sondern immer fest in einer Position verankert, was dem ganzen einen Cineastischen Touch verleiht. Auf X führt ihr Aktionen durch, auf A Bestätigt ihr und auf der Y-Taste öffnet ihr das Menü. Durch Druck auf den B-Knopf gelangt ihr in den Suchmodus, also legt ihr eure Kamera an. Seid ihr im Suchmodus, schießt ihr mit A Bilder, erhöht mit X die Suchgeschwindigkeit und bewegt mit dem linken Ministick die Kamera. Mit dem rechten Stick steuert ihr hingegen euren Charakter.
Abschließend kann man nur sagen, dass man uns mit Project Zero ein Horrorspiel im japanischen Stil vom Feinsten bietet. Wer eine gute Story und niveauvollen Horror mag, ist hier bestens aufgehoben. Gute Steuerung, tolle Atmosphäre und Spannung pur. Allerdings ist das Spiel nichts für Freunde schneller Horror-Action ala Resident Evil. Tolle Grafik, super Sound, und die Spannung bis zur letzten Sekunde zeigen, das die Jungs von Tecmo ihr Handwerk verstehen. Mit Project Zero beschert uns der japanische Entwickler eine Spieleperle der besonderen Art. Ein Pflichtkauf für Fans von gutem Horror.
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Pokémon Snap für Erwachsene!
ein Testbericht von Dariusz22012-04-17 20:28:43vom 17.04.2012Empfehlung: ja
Vorteile: Geniale Grafik / Leicher Einstieg / Gute Umsetzung...Nachteile/Kritik: Story schreitet zu langsam voran
Was soll daran spannend sein? Einfach nur in einer alten Villa herumlaufen und Geister fotografieren. Ich will euch sagen, was daran spannend ist! Einfach alles!
~~ Inhalt ~~
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I. Der Hersteller
II. Der Kaufanreitz
III. Die Story
I. Der Einstieg
V. Der Langzeitspaß
VI. Die Grafik
VII. Der Sound
VIII. Das Fazit
~~ Der Hersteller ~~
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Tecmo, Inc.
21213-B Hawthorne Boulevard, #5553
Torrance
CA 90503
UNITED STATES OF AMERICA
~~ Der Kaufanreitz ~~
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Der Grund warum ich dieses Spiel gekauft habe ist simpel, aber trotzdem etwas besonderes. Ich sah das Spiel auf einem Flohmarkt im Nachbardorf liegen und mich faszinierte das Cover und nach ein paar Preisverhandlungen hatte ich dann das Xbox-Spiel ,,Project Zero’’ in meinen Händen und legte es wenig später erste Mal in meine Xbox
~~ Die Story~~
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Das Spiel ist praktisch eine sehr gut gelungene Mischung aus dem Nintendo 64 Knaller „Pokémon Snap“ und dem Game Cube Knaller „Luigi’s Mansion“. Auf den ersten Blick wirkt das Spiel wie ein Silent Hill Teil, ist es aber ganz und gar nicht.
Erst einmal die Story: Sie lautet: Ein berühmter Krimi-Autor ist in einer alten Villa verschwunden. Diese Person heißt Junsei Takamine, und er war in dieser Villa, um Material für seinen neuen Roman zu sammeln. Diese Villa ist seit Jahrzehnten verlassen, und steht mitten in einem Wald. Sie gehörte mal einem reichen Grundbesitzer, ist aber nun verlassen. Und nun ist Mikus Bruder im hinterher, um ihn zu finden. Leider ist nun auch er verschwunden. Nun seid ihr an der Reihe, euren Bruder und den Autor zu finden. Dabei hilft euch eine Kamera, die eure Mutter euch vermacht hat. Mehr über die Story solltet ihr aber selber herausfinden, ich will ja nicht alles verraten.
Die Waffe, die Miku Hinasaki zur freien Verfügung steht, ist die, eben erwähnte Kamera. Sie kann mit verschiedenen Filmen gefüttert werden. Jeder Film zeigt eine unterschiedlichstarke magische Wirkung. Bei erreihen einer bestimmen Punktzahl kann man diese auch noch aufwährten, zum Beispiel schneller nachladen lassen. Diese Punkte bekommt man für das Besiegen der bösen Geister.
Die Story ist ganz gut durchdacht und auch sehr gut gelungen. Die Entwickler haben diese noch einmal stark vergruselt. Sie dauert ganze vier Nächte, in denen Miku Hinasaki, die Hauptperson, die auch ihr später im Spiel spielen werdet, immer mehr dem Fluch des Hauses erliegt und immer öfter mit den bösen Geistern zu tun bekommt, die in der Geister Villa ihr Unwesen treiben.
~~ Der Einstieg ~~
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Das Spiel ist ein klassisches Horror-Action-Adventure. Zum Glück ist der Schwierigkeitsgrad sehr gut ausgewogen, und auch Adventure-Neulinge werden sich mit dem Spiel schnell anfreunden können. Gut ist auch, dass einem die Story richtig fesselt. Man will unbedingt das Geheimnis aufklären, dass hinter dem verschwinden des Autors und des Bruders steckt.
~~ Der Langzeitspaß ~~
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Wie es bei allen Horror-Action-Adventuren bei mir der Fall ist, auch wenn viele meine Meinung nicht teilen, fehlt mir einfach oft der Anreiz weiter zu machen. Sicher, am Anfang kommt man von dem Spiel nicht los, doch weder die Story, noch die (freischaltbaren) Boni hielten mich vor der Konsole gefesselt. Es geht einfach nur zu spärlich voran. Daher kann ich hier leider nicht viele Punkte
regnen lassen.
~~ Die Grafik ~~
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Die Grafik macht auf den ersten Blick einen relativ schlechten Eindruck, doch spätestens nach zehn Spielminuten erkennt man die Genialität hinter der, doch so schlecht wirkenden, Grafik. Daher gibt’s hier von mir die volle Punktzahl. Man erkennt gut die Geister und auch die Kameraführung ist ideal. Es wurde das gleiche Kamerasystem wie bei dem Xbox-Spiel „Dino Crisis 3“ verwendet, jedoch haben die Entwickler von „Project Zero“ es um einiges besser hinbekommen, als die von „Dino Crisis 3“. Am Rande bemerkt, dass Spiel unterstützt auch den 60 Hz Modus. In diesem Modus wird eine flüssigere Bildwiedergabe zu sehen sein.
~~ Der Sound ~~
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Die Soundkulisse kann leider nicht ganz mit der genialen Grafik mithalten, ist aber trotzdem sehr gut gelungen. Man hört des Öfteren etwas knacken und knarren, aber da kann man noch etwas verbessern. In Hintergrund hört man auch immer wieder verschiedene, zum Spiel passende Musikstücke, um den Horror noch einmal zu untermalen.
~~ Das Fazit ~~
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Alles in allem muss ich sagen, dass den Entwicklern von der hoch gelobten Dead-or-Alive-Serie doch ein super Grusel-Adventure auf der Basis von Silent Hill gelungen, nur die Story geht einen Ticken zu langsam voran. Für alle Adventure-Fans und Horror-Fans ein absoluter Pflichtkauf, für alle die eher auf viel Action á la Halo stehen, denen rate ich, sich doch erstmal das Spiel auszuleihen, da es doch für seine fünf Jahre Alter (Erscheinungsdatum war April 2003) mit 15 Euro (Stand September 2008) doch noch recht teuer ist.
ein Testbericht von sinfortuna2006-12-10 12:25:26vom 10.12.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Düstere Gänsehautatmosphäre, Schockeffekte sind garantiert, interessante Spielidee, gute Präsentation...Nachteile/Kritik: Kamera nicht immer top, einige unfaire Auseinandersetzungen, Abnutzungseffekt mit zunehmender Spieldauer unübersehbar, flache Story
Ein sehr ungewöhnliches Videospiel, welches seinen Schwerpunkt auf eine möglichst gruselige Atmosphäre legte, erschien sowohl für die Sony Playstation 2 als auch die Microsoft X-Box, der Name dieses Horroradventures ist Project Zero. Ungewöhnlich ist insbesondere die Vorgehensweise, mit der die junge Protagonistin zu Werke geht: anstatt böse Monster zu verdreschen hat diese nämlich lediglich eine Fotokamera zur Verfügung. Erwischt sie diese bzw. gelingt Ihr ein Schnappschuss, verliert das entsprechende Subjekt an Lebensenergie. Je genauer Euch die Aufnahme gelingt, umso mehr Schaden richtet Ihr an, denn Eure Angriffskraft steigt proportional zu
den Sekunden, die Ihr den Geist im Visier halten könnt, an. Hintergrund des Ganzen sind im Übrigen mysteriöse Vorgänge in einer großen Villa weit draußen auf dem Land. Keine furchtlose Amazone spielt hier die Hauptrolle, sondern vielmehr ein junges Mädchen im Teenager-Alter, welches aber immerhin mutig genug ist, auf Gespensterjagd zu gehen. Wie es bei dieser Art an Videospiel eigentlich auch nicht anders zu erwarten war, handelt es sich ausschließlich um ein Soloabenteuer, was in diesem Fall aber auch völlig in Ordnung geht.
So ganz ohne Grund tut sich unsere junge Heldin dieses nervenzehrende Abenteuer natürlich nicht an. Ihr Bruder ist verschwunden und wie es sich für eine brave Schwester gehört, wird sie daher nicht eher ruhen, bis dieser wieder aufgetaucht ist. Vorgewarnt ist Miku – so ihr Name – auf alle Fälle, schließlich verschwand ihr großer Bruder genau in jener im wahrsten Sinne des Wortes von allen guten Geistern verlassener Villa. Er wollte ursprünglich einen verschollenen und zudem berühmten Autor von Kriminalromanen ausfindig machen, nun ist er selber spurlos verschwunden. Gerüchte um teuflische Rituale und sonstige äußerst beunruhigende Nachrichten sorgen erst recht dafür, dass Miku es besonders eilig hat. Um ihren Bruder ausfindig zu machen, zögert sie daher keine Sekunde. Kaum im Geisterhaus angekommen, merken wir schnell, dass an den Gerüchten offensichtlich etwas dran zu sein scheint. Jegliche Hoffnung, dass sich der ganze Spuk innerhalb kürzester Zeit aufklären würde, schwindet.
Während wir in diesem Gruselabenteuer unserer Heldin meistens über die Schulter schauen und Schritt für Schritt die Umgebung erforschen bzw. mit unserer Taschenlampe ausleuchten, wechselt die Kamera urplötzlich in die Egoperspektive, sobald ein Geisterwesen auftaucht. Dies hat zur Folge, dass wir uns (möglicherweise) nicht nur ab und zu erschrecken – was schließlich auch gewollt ist und Sinn der Sache ist – sondern nun der Zeitpunkt gekommen ist, blitzschnell zu reagieren: in Windeseile ist unsere Fotokamera gezückt und auf den Auslöser gedrückt: hoffentlich ist auf dem Schnappschuss etwas zu erkennen, ansonsten müssen wir bei der nächsten Gelegenheit einfach besser auf Zack sein. Eine weitere Funktion hat die Kamera zudem: da es sich um ein Adventure handelt, kommen wir typischerweise an manchen Stellen nicht sofort weiter und müssen nachdenken, woran dies liegen könne. Regelmäßig müssen wir dann einen Schnappschuss von einem bestimmten Gegenstand machen und siehe da: es geht voran. Haben wir eine bestimmte Anzahl an Geistern mit unserem Fotoapparat eingefangen, winkt uns ein Upgrade für unseren Apparillo.
Leider hat die Sache aber auch einen Haken: so spannend und gruselig das Prozedere auch rüberkommt, so wenig ist die Kamera konstant auf der Höhe. Oft wird es arg unübersichtlich und wir haben große Mühe, rechtzeitig auf den Auslöser zu drücken, zu schnell haben die angepeilten Geister und erwischt oder sind entwischt. Beides ist fatal, versteht sich. Einige Stellen kommen so doch ziemlich unfair rüber, was der Spielatmosphäre absolut nicht gut tut. Trotz des faszinierenden Ambientes in diesem schaurig-düsteren Thriller nutzt sich das Abenteuer mit der Zeit schnell ab. Leider. Denn große Überraschungen und insbesondere einen abwechslungsreichen Spielverlauf finden wir hier nicht vor. So wie sich Project Zero in den ersten Minuten spielt, so bleibt es in der Folgezeit. Dies möchte ich zwar nicht durchweg negativ bewerten, doch andauernd bei der Stange zu bleiben, fällt nicht immer leicht. Demzufolge kommen insbesondere die reinrassigen Adventure-Freaks als Zielgruppe in Betracht, da wir manchmal über eine Engelsgeduld verfügen müssen, bis wir den entsprechenden Geist endlich richtig im Kasten haben. Wären da nicht die zahlreichen unfairen Momente, es wäre wahrscheinlich bei weitem erträglicher. So wechselt die Gemütslage mit zunehmender Spieldauer doch immer mehr ins Negative: anfängliche Spannung und Euphorie wandelt sich immer mehr in Langeweile und Frustmomente um. Schade, denn von der ungewöhnlichen Spielidee und der dichten Atmosphäre her, hätte Project Zero das Zeug zum Hit gehabt. So aber reicht es nicht ganz.
An die Kenner des Teils für die Sony Playstation 2 (der meines Erachtens deutlich früher erschien als diese X-Box-Fassung): seid Ihr bereits im Besitz der PS2-Version, lohnt sich ein Kauf dieses X-Box-Titels definitiv nicht, denn im Hinblick auf Präsentation (dazu gleich noch mehr) und Spielverlauf gleichen sich die beiden Fassungen wie ein Ei dem anderen. Kleine aber feine Unterschiede gibt es aber dennoch, wobei diese X-Box-Version die Nase vorne hat: neuartige Geisterwesen, nette Bonuskostüme und ein abweichender finaler Abspann stellen die (angenehmen) Abweichungen dar. Wer die PS2-Fassung nicht kennt oder nicht (mehr) besitzt und diese noch einmal zocken möchte, der sollte – so er denn die Wahl hat – zur X-Box-Variante greifen.
Um es kurz zu machen: die Spielatmosphäre in Project Zero ist sehr dicht und eine Stärke – Grunde das herausragende Kennzeichen – dieses Horrorabenteuers. Und dies nicht zuletzt dank einer gelungenen Präsentation. Im Klartext heißt dies: sowohl Grafik als auch Soundkulisse sind gut, Letztere ist sogar noch einen Tick besser. Unsere Hauptfigur – so wir nicht in der Egoperspektive unterwegs sind, versteht sich – sind schön groß und angenehm detailreich gezeichnet aus. Über die Texturen am Boden, an den Wänden und überhaupt im Hintergrund kann man deshalb nicht so wahnsinnig viel sagen, da das Ganze (verständlicherweise) in ein sehr schummriges Ambiente getaucht ist. Es ist stockdunkel und nur durch den Lichtstrahl unseren kleinen Taschenlampe erkenne wir überhaupt irgendetwas. Die unglückliche Kameraführung in manchen Spielsituationen erwähnte ich ja bereits. Schockeffekte sind jedenfalls zahlreich und werden durch die Licht- und Schattenspiele sehr gut in Szene gesetzt. Hochauflösende Texturen bzw. einen Detailreichtum bei den Geistern dürft Ihr aber auf keinen Fall erwarten. Besonders abwechslungsreich ist die Grafik auch nicht, denn wir schleichen stets im Stockdunkeln durch die Räume des großen Landhauses. Immerhin sehen wir des Öfteren ganz kurz einen Schatten, der urplötzlich wieder verschwunden ist. Dies verstärkt die Dramatik zweifellos. Deutsche Bildschirmtexte begrüße ich ebenso wie das Berücksichtigen des 60-Hertz-Modus, ein 16:9-Format finden wir leider nicht vor. Jenes Breitbildformat hätte Project Zero speziell in diesem Fall wirklich gut getan, schließlich erkennen wir die Gegner oft viel zu spät.
Die dezenten Hintergrundmelodien erfüllen ihren Zweck voll und ganz: immer wieder beschleicht uns - zumindest anfangs – ein schauriges Gefühl, dominant sind jedoch ganz eindeutig die sehr gelungenen Soundeffekte. Diese haben bei diesem Horrortrip eine große Bedeutung und überzeugen vollends, sowohl durch die Art und Weise, wie diese dosiert werden als auch durch ihren Abwechslungsreichtum. Oft hören wir verzerrte Klänge, leise Geräusche und auch Stimmen, die dann wieder urplötzlich nicht mehr zu hören sind. Surroundklänge werden leider nicht unterstützt, dies hätte die Atmosphäre noch dichter gemacht. Immerhin existiert eine englische Sprachausgabe, was uns wiederum versöhnlich stimmt, denn die Synchronisation der Sprecher ist überaus gelungen.
Dass dieses Horroradventure für die X-Box nicht ganz das Zeug zum Hit hat, liegt an folgenden Dingen: eine nicht immer glückliche Kameraführung, nicht selten unfaire Auseinandersetzungen, ein nicht unter den Teppich zu kehrender Abnutzungseffekt durch das sich ständig wiederholende Prozedere und eine nicht sonderlich tiefschürfende Geschichte ohne Überraschungseffekte. Die düstere Atmosphäre mit Schockeffekten en masse, die zweifellos innovative Spielidee und nicht zuletzt die gelungene Präsentation sorgen dafür, dass sich Project Zero sehr deutlich von der Durchschnittsmasse abhebt. Wer die Wahl hat, sollte wissen, dass diese X-Box-Fassung im Vergleich mit der PS2-Version aufgrund der erwähnten Boni einen Tick die Nase vorn hat. Meine Spielspaßwertung: 76%.
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ein Testbericht von sadase2005-03-15 17:21:04vom 15.03.2005Empfehlung: ja
Nachdem 'Project Zero’ bereits vor einiger Zeit auf der PS2 für Furore sorgte, erscheint die Geschichte um die junge Miku Hanasaki, die auf der Suche nach einem verschwundenen Schriftsteller und seinen Begleitern in ein altes Geisterhaus und so manche Gefahr gerät, auch auf der Xbox und soll beim Spieler für die nötige Gänsehaut sorgen.
Eines Nachts kommt euer Alter Ego namens Miku, eine japanische Schülerin, an den Toren des japanischen Landhauses an. Ihr sollt das mysteriöse Verschwinden eines Schriftstellers aufklären, der bei einer Recherche in eben diesem Landhaus verschwunden ist. Als
wenn das nicht schon der Herausforderung genug wäre, gibt es da noch verschiedene Gerüchte, die über Satanskult und okkulte Morde sprechen. Was das Unternehmen noch erschwert ist, dass auch Mikus Bruder, der Wochen vorher an diesem Ort war, ebenfalls verschwunden ist.
Wer jetzt denkt, dass Miku im Stile einer Buffy Summers (sorry bin Buffy Fan) mit Pflöcken oder Knoblauch den Geistern zu Leibe rückt, der täuscht sich gewaltig. Denn mit Brutalität hat 'Project Zero’ bei der Wahl der Waffen nichts zu tun. Ihre Verteidigungsmaschinerie besteht einzig und allein aus einer Kamera. Diese hat es jedoch in sich, da sie erstens Dinge sichtbar macht, die ihr mit bloßem Auge nicht erkennen könnt und zweitens durch einen speziellen Film die auf Foto gebannten Geister vernichten kann. Darauf muss man erst einmal kommen! Habt ihr einmal das Haus betreten, steuert ihr die Heldin mit dem Analogstick durch die Räume und über die Flure des Horrorhauses. Die einzige Möglichkeit, Licht ins Dunkel zu bringen, bietet euch eine Taschenlampe, die allerdings nicht gerade weit in die Gegend leuchten kann. Leider bewegt Miku sich die meiste Zeit so, als hätte sie eine Überdosis Valium zu sich genommen. Dank der häufig wechselnden Kameraperspektive kommt ein gewisses Hollywood Film-Gefühl auf. Im Gegensatz zu den meisten sonstigen Action-Adventures könnt ihr die Kamera nicht eigenständig um die Hauptperson schwenken.
Da ihr euch in einem Spukhaus befindet, lassen auch die ersten Untoten nicht lange auf sich warten. Zu Beginn sind sie recht schnell mit Hilfe eurer Kamera zu besiegen. Nach und nach findet ihr bessere Filme, mit denen ihr die ultra-bösen Geister besiegen könnt, und in den Zimmern verstreutes Kamera-Zubehör wie Zaubersteine, mit denen ihr euren Apparat aufrüsten und somit stärker gegen eure Angreifer machen könnt. Wenn ihr von einem Geist angegriffen werdet, wechselt ihr über den B-Button von der Third-Person Perspektive in die Kameraansicht. Nachdem ihr den Auslöser betätigt habt, werden die Geistwesen geschwächt und die Leistung eures Photoapparates verbessert.
Also Resident Evil kann dieses Spiel nicht erreichen aber es zerrt schon ziemlich an den nerven.
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