Psychologie Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (8/8).
Bewertungsverteilung:
Chancen für Auslandssemester:
gut
Hochschulleben:
Party-Campus
Mensa:
nicht wie bei Muttern, aber ok
Gesamteindruck der Einrichtung:
gut
Lehrniveau:
hoch
Qualität der Lehrkräfte:
gut
Betreuung durch Lehrstühle:
gut
Technische Ausstattung:
schlecht
Verbindung zur Hochschule:
Student
Jahr der Immatrikulation:
2003
Anzahl der Studenten im Studiengang:
700 - 1000 Studenten
Vorteile
man lernt wirklich viel|keine überfüllten Seminare|viele interessante Themen...
Nachteile/Kritik
...aber auch vieles, durch das man sich durchbeißen muss|schlechte PC-Ausstattung
Psychologie in Münster - it's great, but not for me...
ein Testbericht von marenmoon2004-05-29 18:32:44vom 29.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: man lernt wirklich viel|keine überfüllten Seminare|viele interessante Themen......Nachteile/Kritik: ...aber auch vieles, durch das man sich durchbeißen muss|schlechte PC-Ausstattung
Psychologie war nie mein Traumfach. Ich war nie eine derjenigen, die schon als Zehnjährige wussten, dass sie später Therapeuten werden wollten. Die Wahl meines Studienfaches war und ist für mich eher eine Qual. Doch zu irgendwas musste ich mich ja entscheiden und so fiel die Wahl im letzten Sommer auf Psychologie. Was sich mittlerweile als falsch herausgestellt hat, und deshalb schreibe ich diesen Bericht.
~ Gründe für die Studienwahl ~
Ich interessiere mich sehr für sozialwissenschaftliche Themengebiete. In der Schule hatte ich Pädagogik-Leistungskurs, Geschichte und Sozialwissenschaften (das Fach) haben mir immer sehr Spaß gemacht. Außerdem habe ich kein Problem mit Englisch, da ich auch dies als Leistungskurs in der Schule hatte. Dass Englisch für das Studium recht wichtig ist, hatte ich von einer Freundin erfahren, die bereits Psychologie studierte. Was sie mir allerdings auch noch erzählte, war, dass der Mathematikanteil bei diesem Studium ziemlich hoch sei und ich zumindest die Bereitschaft mitbringen müsse, mich damit auseinanderzusetzen. Das verunsicherte mich dann schon etwas, schließlich war Mathe nicht gerade eines meiner Paradefächer. Trotzdem bewarb ich mich dann aber…
~ Die Bewerbung um einen Psychologie-Studienplatz ~
Ich werde das ganze Procedere jetzt nicht genau erläutern, weil man das besser auf der Homepage der ZVS www.zvs.de nachlesen kann. Nur soviel: Für Psychologie gibt es jährlich nur ein bestimmtes Kontingent an Plätzen, die nach Abiturnote und Wartesemestern vergeben werden. Es gibt jedes Mal natürlich erheblich mehr Bewerber als Plätze, so dass man unter Umständen einen ziemlich guten Schnitt haben muss, um einen Platz zu bekommen. Es gibt einmal einen NC, den man in seinem Bundesland knacken muss (um überhaupt einen Platz zu bekommen) und einen uniinternen NC. Der für NRW lag letztes Jahr beispielsweise bei 1,8, der der Uni Münster bei 1,6. Aber das ist ein wirklich kompliziertes Verfahren, das sie wenigsten wirklich durchschauen. Mit einem Schnitt von 1,x lohnt es sich auf jeden Fall sich zu bewerben, auch mit 2,0 kann man vielleicht noch einen Platz bekommen. Schließlich gibt es auch noch diverse Nachrückverfahren und Lotterien etc. Einige Unis dürfen ein paar Kandidaten mittlerweile auch selbst aussuchen.
~ Der Beginn des Studiums ~
In Münster beginnt das Studium für die neuen Erstsemester traditionell mit einer Orientierungs-Woche. Diese wird von den Drittsemestern organisiert und soll zum einen informieren, zum anderen aber auch dafür sorgen, dass sich die neuen Erstsemester kennen lernen. Das geschieht dann durch so toll Spiele wie das Bilden einer Kleiderkette oder anderen Gruppenspielen. Auch ein gemeinsames Grillen stand auf dem Programm. Insgesamt wirkte das Ganze letztes Jahr allerdings ein wenig gezwungen, logischerweise. Man kannte sich noch nicht, war unsicher im Umgang miteinander. Trotzdem war die O-Woche eine gute Möglichkeit, sich bei „erfahrenen“ Studenten ein paar Tipps für die Stundenplangestaltung zu holen und auch ein paar nette Leute ausfindig zu machen.
~ Das Psychologie-Studium in Münster ~
Jedes Jahr werden circa 120 Erstsemester angenommen. Eine einigermaßen überschaubare Gruppe, auch wenn man mit manchen aus dem Semester wahrscheinlich nie ein Wort wechseln wird. Trotzdem kennt man die meisten zumindest vom Sehen…Neben der Psychologie ist im Institut in der Fliednerstraße 21 auch noch
die Sportwissenschaft und ein Teil der Biologie untergebracht. Die verschiedenen Fächer kommen sich aber nicht in die Quere, außer vielleicht mittags beim Essen in der Cafeteria…aber dazu später mehr.
Das Studium selbst ist ziemlich klar durchstrukturiert, vor allem im Grundstudium. Man hat wenige Wahlmöglichkeiten, was Seminare betrifft, da es sich um Grundlagenseminare handelt.
Im ersten Semester sind vorgesehen:
O Mathematische und statistische Methoden der Psychologie I (2 Vorlesungen pro Woche)
O Methodenlehre (1 VL)
O Physiologische Psychologie (1 VL)
O Propädeutikum zum Experimentellen Praktikum I (2 VL)
O ein Seminar
O eine Vorlesung zum Seminar
O Statistik-Tutorium
Stundenmäßig ist das nicht viel, besonders im Vergleich zu manchen Magisterstudiengängen. Trotzdem war ich recht gut ausgelastet…was vor allem an der Statistik-Vorlesung lag. Sinn und Zweck dieser Vorlesung ist, dass man später (spätestens bei seiner Diplomarbeit) mit statistischen Verfahren zur Versuchsplanung umgehen kann. Auch vorher schon soll man Experimente und die Aussagekraft ihrer Ergebnisse anhand der Datenerhebungsverfahren, die benutzt worden sind, als gut oder schlecht einordnen können. Was sich jetzt hier so theoretisch anhört, ist eigentlich ziemlich praxisnah. Da rechnet man zum Beispiel aus, ob man die Körpergröße des Vaters besser aus der des Sohnes vorhersagen kann oder umgekehrt. Oder man fragt sich, ob ein Untersuchungsergebnis zufällig zustande gekommen ist oder aufgrund einer Wirkung, die man gar nicht untersucht hat. Damit man dies rechnen kann, ist allerdings ziemlich viel mathematischer Background von Nöten, den man sich aneignen muss. Leider führt kein Weg daran vorbei, und neben regelmäßigen Übungszetteln (die man wöchentlich rechnen und abgeben muss) gibt’s am Ende des Semesters auch eine Klausur.
Für mich ist die Statistik eine der großen Hürden dieses Studiums. Besonders wenn man, wie ich, bei einem Dozenten hat, der auch sehr viel Wert darauf legt, dass man die Formeln nicht nur anwenden, sondern auch beweisen kann. Die wöchentlichen Zettel sind ein zusätzlicher Stressfaktor, denn man muss nicht nur die Vorlesungen nacharbeiten, sondern auch noch die Aufgaben auf dem Zettel verstehen und irgendwie versuchen zu lösen.
Deshalb: Vor dem Psychologie-Studium muss man sich unbedingt klar machen, dass der Mathe-Anteil sehr hoch ist und man es auch später anwenden können muss. Deshalb kann man sich leider auch nicht so durchmogeln. Sicher, es gibt Spielräume und nur die wenigsten verstehen alles. Spätestens zur Klausur muss man aber das meiste verstanden haben, sonst darf man das Ganze im nächsten Semester noch mal machen. Wer hier also rot sieht, sollte sich das mit Psychologie noch mal überlegen. Für Menschen ohne Mathe-Neigung oder –Leidenschaft ist es oft nicht einfach, mit dem ziemlich hohen Tempo mitzuhalten. Hinzu kommt, dass Münster auch eine recht naturwissenschaftliche Uni ist, dass man also während des ganzen Studiums mit einem hohen Matheanteil zu tun haben wird. Zum Glück gibt es allerdings noch ein wöchentlich stattfindendes Tutorium, in dem die Übungszettel besprochen und Fragen zur Vorlesung besprochen werden (sollten). Oft braucht man allerdings für die Übungszettel schon so lange, dass man zu den Fragen nicht mehr kommt. Und das wiederum ist für das Verständnis des Vorlesungsstoffes nicht gerade förderlich…
Ein weiteres wichtiges Element des Psychologiestudiums in Münster sind die Methoden. Neben der Methodenlehre-Vorlesung (zu der man gehen sollte, aber nicht muss) gibt es das Propädeutikum. Hier lernt man zum einen etwas über verschiedene Datenerhebungsverfahren, zum anderen über deren Auswertung. Letzteres macht man dann auch gleich selbst im Computerraum des Institutes. Diese Veranstaltungen sind, auch im Hinblick darauf, dass man später mal selbst Experimente durchführen und auswerten soll, ziemlich wichtig. Allerdings waren sie in meinem Semester nicht gut durchgeführt. Teil eines und Teil zwei wurde von unterschiedlichen Dozenten gegeben, die sich nicht absprachen. So hatten die Themen leider oft nichts miteinander zu tun, obwohl man sie gut hätte miteinander verknüpfen können.
Eine weitere wichtige Veranstaltung ist die Physiologie-Vorlesung. Sie findet nicht im Institut, sondern im Physiologie-Institut der Medizinischen Fakultät in der Robert-Koch-Straße 20 statt und wird auch von einem Mediziner und nicht von einem Psychologen geleitet…was man an der Herangehensweise auch deutlich merkt. Einige der Themen (Stoffwechsel, Zellbiologie etc.) hatte man schon in der Oberstufe, allerdings wird es hier noch viel detaillierter und vor allem schneller abgehandelt. Auch hier gibt es einige, denen der Stoff leicht fällt und die sich sehr für das Thema interessieren. Für viele andere ist die Vorlesung nur lästige Pflicht. Ich persönlich fand den Stoff sehr interessant, aber auch sehr schwer. Auch wenn die Vorlesung sehr gut aufbereitet wird und man sich schon vorher die Abbildungen im Internet ausdrucken kann, konnte ich oftmals einfach nicht folgen. Diese Veranstaltung muss man auch noch im zweiten Semester besuchen, danach macht man dann dort seine Prüfung.
Das wichtigste sind allerdings die Seminare. Im Grundstudium (d.h. in den ersten vier Semestern) muss man insgesamt fünf Seminare belegen. Im ersten Semester kriegt man nur ein Seminar zugeteilt, danach kann man sich die Belegung dann aufteilen, wie man möchte. Es ist allerdings nicht empfehlenswert, mehr als zwei Seminare pro Semester zu machen, weil man mit den meisten auch recht viel Arbeit hat. Die fünf zu belegenden Gebiete sind: Allgemeine Psychologie I, Allgemeine Psychologie II, Persönlichkeits- und differentielle Psychologie, Entwicklungspsychologie und Sozialpsychologie. Ziel der Seminare ist es, einem umfassenden Überblick über die verschiedenen Bereiche zu geben, die es in der Psychologie gibt, sowie aber trotzdem auch schon mal zu zeigen, was es in den einzelnen Bereichen für Spezialgebiete gibt. Das alles dient natürlich auch dazu, sich zu überlegen, welchen Schwerpunkt man im Hauptstudium setzt.
Zu jedem dieser Seminare gibt es auch eine begleitende Vorlesung, die meist auch vom gleichen Dozenten gehalten wird. Hier werden die Inhalte des Seminars noch mal in einen allgemeineren Kontext eingebettet.
Meiner Meinung nach stellen die Seminare den wichtigsten Teil des Grundstudiums dar, denn es ist der Teil, der sich mit wirklichen Aspekten der Psychologie beschäftigt und nicht mit den Methoden drumherum. Ich habe mit den Seminaren bisher auch gute Erfahrungen gemacht. Die Dozenten waren motiviert und engagiert, es gab Hilfestellungen, wenn man die Referatstexte nicht sofort verstanden hat und es war auch nirgendwo peinlich, eine Frage zu stellen.
Da ich selbst ja erst im zweiten Semester bin (und auch im Wintersemester meinen Studiengang wechseln werde) kann ich zum Hauptstudium nicht ganz so viel sagen, zumindest nicht aus eigener Erfahrung. Im Gegensatz zum Grundstudium spezialisiert man sich hier allerdings. Es gibt dafür mehrere Bereiche: Klinische Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie, pädagogische Psychologie. In all diese Bereiche kann man im fünften und sechsten Semester mal hereinschnuppern, bevor man sich dann später auf zwei dieser Bereiche festlegt. Der eine davon ist dann natürlich der Bereich, in dem man seine Diplomarbeit schreiben wird. Außerdem hat man weiterhin eine Art Methodenvorlesung und im fünften und sechsten Semester auch wieder Statistik. Insgesamt ist es hier aber möglich, sich ein etwas individuelleres Studienprofil zuzuschneidern, und sich so auch schon auf die spätere Berufswahl vorzubereiten.
~ Die Dozenten ~
Personell ist das psychologische Institut relativ gut ausgestattet. In jedem der Bereiche gibt es mindestens zwei Dozentenstellen, so dass das Betreuungsverhältnis recht gut ist. Klar, auch hier wird der Unibetrieb von einer Art Anonymität begleitet, die allerdings je nach Dozent auch variiert. Da gibt es welche, die gern mit Studenten in der Cafeteria plaudern und andere, die man außerhalb ihrer Vorlesungen nicht zu Gesicht bekommt. Genauso gibt es natürlich welche, bei denen man lieber kein Seminar belegen möchte und welche, zu denen alle immer wollen. Letztendlich ist der Eindruck von einem Dozenten jedoch subjektiv. Ich hab bei uns noch keinen getroffen, mit dem alle Studenten nicht klar kamen. Insgesamt habe ich auch den Eindruck, dass die Institute zwar getrennt voneinander arbeiten, aber es keine Feindschaften etc. zwischen den Bereichen gibt, wie ich es schon aus anderen Städten gehört habe.
~ Die Ausstattung ~
Räumlich gesehen gibt es wirklich nichts zu meckern. Die Hörsäle sind selten bis auf den letzten Platz gefüllt, in Seminaren kriegt man eigentlich immer einen Platz. Das liegt einmal daran, dass Psychologie ja zentral vergeben wird und durch den NC nur eine beschränkte Bewerberzahl jedes Semester aufgenommen wird. Zum anderen allerdings auch daran, dass es in Münster keine starke Vermischung zwischen Haupt- und Nebenfächlern bzw. Lehrämtlern gibt. Die Diplom-Psychologen besuchen nur selten die gleichen Veranstaltungen wie Studenten anderer Studiengänge. Und die Seminare (für die man sich bewerben muss und dann einen Platz zugewiesen bekommt) sind sowieso immer so konzipiert, dass man nie mit mehr als 30 Leuten dort sitzt.
Die PC-Ausstattung ist da etwas weniger gut. Es gibt insgesamt drei Cip-Räume im Institut, von denen zwei tagsüber frei zugänglich sind. Insgesamt stehen dort so circa 20 Pcs, was bei der Menge an Studenten einfach nicht ausreicht. Einen Platz bekommt man tagsüber nur nach längerem Warten, morgens und spät abends vielleicht auch mal so. Wer also auf diese Räume angewiesen ist, muss sich da schon öfter mal eine Stunde anstellen, um überhaupt anfangen zu können.
Gut ist wiederum die facheigenen Bibliothek, die auch im Institut untergebracht ist. Hier findet man eigentlich alles, was man fürs Psychologie-Studium braucht. Ausleihen kann man viele Bücher nicht, wohl aber für eine Stunde zum Kopieren mitnehmen.
Des Weiteren gibt’s im Institut noch eine Cafeteria, in der man mittags sogar warm essen kann. Bezahlt wird entweder bar oder mit der Mensacard, die man dort auch gleich aufladen kann. Die Bediensteten hier sind sehr freundlich und nett, erfüllen essenstechnisch auch gern mal den ein oder anderen Sonderwunsch oder quatschen mit ihren Besuchern. Leider ist die Cafeteria mittags oft überfüllt, weil alle gleichzeitig frei haben und dann essen wollen. Insgesamt ist dies aber eine gute Einrichtung, besonders für den Hunger zwischendurch, wenn man den ganzen Tag im Institut verbringen muss…
~ Studienorganisation ~
Bei Problemen mit dem Studium kann man sich an die Leute von der Fachschaft wenden, die im ersten Stock des Institutes kurz vor dem Eingang zur Bibliothek einen kleinen Raum „bewohnen“. Sie organisieren Veranstaltungen wie Bibliotheksschulungen, die O-Woche oder auch die berühmte Psycho-Party.
Neben der Fachschaft hilft besonders bei Problemen mit dem Studienverlauf der Studienberater Prof. Dr. Kebeck. Im Internet findet man seine Telefonnummer und seine Mailadresse, so dass man sich immer schnell an ihn wenden kann. Er beantwortet die Fragen meist schnell und verweist im Zweifelsfall auf andere Personen, die einem helfen können.
Insgesamt hatte ich bisher wenig Probleme, mein Studium zu organisieren. Man wusste immer genau, was man belegen muss und wann man es am besten tut. Anders als bei Magisterstudiengängen hatten wir recht wenige Wahlmöglichkeiten, so dass man zwar das Chaos mit den Belegungen nicht hat, allerdings auch recht eingeschränkt ist, in dem was man auswählen kann. Für einige mag das ein Vorteil von Diplomstudiengängen sein, ich habe es eher als Nachteil empfunden.
~ Bewertung ~
Zum Schluss kommt der wohl wichtigste Teil meines Berichtes. Hier soll es nicht nur um die allgemeine Bewertung der Psychologie in Münster gehen, sondern auch um Erwartungen, die man vielleicht besser nicht an sein Studienfach gestellt hätte. Und darum, was im Studium so auf einen zukommt.
Zunächst einmal muss man sich drei Dinge klar machen:
1. ohne Mathe kommt man im Psychologiestudium, und besonders in Münster, nicht weit. Um zu wissen, ob man mit den Anforderungen standhält, kann man sich im Vorfeld des Studiums schon mal ein paar Vorlesungen anhören, gucken, wie viel man versteht. Trotzdem sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Es gibt immer Menschen, die in Mathe den Durchblick haben und einem helfen können. Ein gewisses Maß an Eigeninitiative muss man aber auf jeden Fall mitbringen.
2. ohne Englisch geht es auch nicht.
Die Texte sind fast zu 90 % auf Englisch, und man muss gleich im ersten Semester eine Menge davon lesen. Dies ist besonders für diejenigen schwer, für die die Schulzeit schon ein bisschen zurückliegt. Im ersten Semester wird deshalb vom Sprachenzentrum der Uni ein Kurs „Language Skills for Psychologists“ angeboten, der einem ein paar psychologische Fachbegriffe nahe bringen soll. Ich habe diesen Kurs nicht besucht, aber gehört, dass er auch nur bedingt etwas bringt. Letztendlich hilft es nur, sich durch die Texte durchzubeißen, auch mal Vokabeln nachzuschlagen und wenn alles nichts hilft, eben tatsächlich einen Englischkurs an der Uni belegen, um die alten Kenntnisse wieder aufzufrischen.
3. man muss viele Dinge machen, die mit Psychologie an sich wenig zu tun haben.
Tatsächlich macht man vor allem im Grundstudium vieles, von dem man gar nicht gedacht hätte, dass es zum Psychologiestudium gehört. Nach und nach setzt sich zwar das Puzzle zusammen und man merkt, dass man durchaus wichtige Dinge lernt. Trotzdem muss man sich durch viele Veranstaltungen zunächst ein bisschen durchquälen. Besonders die Methodenaspekte sind ziemlich trocken und bedeuten viel auswendig lernen. Hier ist also ein ziemliches Durchhaltevermögen gefragt, denn besser wird es erst im Hauptstudium.
Für mich war die Entscheidung für dieses Fach falsch. Ich bin jetzt im zweiten Semester, werde aber zum nächsten Wintersemester wahrscheinlich auf das Fach Sozialwissenschaften wechseln. Auch wenn die Bedingungen hier sehr gut sind und ich mich über mangelnde Betreuung nicht beklagen kann, war das Fach einfach falsch für mich. Ich kann mit Mathe und Biologie recht wenig anfangen, auch wenn ich es interessant und durchaus wissenswert finde. Trotzdem habe ich oft über meinen Matheaufgaben gesessen, verzweifelt und mich gefragt, ob es das denn sein kann. Ich möchte etwas studieren, was mir Spaß macht und durch das ich mich nicht nur quälen muss. Natürlich macht kein Studium immer Spaß, aber bei mir überwogen einfach die negativen Faktoren. Und die Aussicht, dass ich im Hauptstudium zwar mehr Psychologie, aber immer noch Methoden und Statistik machen muss, hat letztendlich den Ausschlag dafür gegeben, dass ich mich fürs Wechseln entschieden habe. Letztendlich bin ich aber auch nur ein Einzelfall, die meisten meiner Kommilitonen halten durch. Da ich aber nicht Zeit meines Studiums unglücklich über meine Fachwahl sein möchte, habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen und bin mir auch sicher, dass es für mich die richtige Wahl ist.
Abschließend bleibt also zu sagen, dass ich ein Psychologiestudium in Münster im Grunde empfehlen kann. Allerdings unter der Voraussetzungen, dass man sich die Anforderungen klar macht, da man sonst eine böse Enttäuschung erleben kann, wenn man anfängt. Vielleicht trägt mein Bericht ja dazu bei, dass ich einige Leute ein bisschen vorwarnen kann, was auf sie zukommt.
Für weitere Infos zum Psychologiestudium in Münster: wwwpsy.uni-muenster.de bzw. www.uni-muenster.de und dann auf „Fachbereiche/Fakultäten“, dann auf „Fachbereich 7“
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Tiefenpsychologie
ein Testbericht von ni7r02004-01-30 14:05:02vom 30.01.2004Empfehlung: ja
Was ist ein Tagtraum ?
Eine Abfolge von Fantasievorstellungen, alle Sinne können beteiligt sein. Die Wahrnehmung ist stark geschwächt, aber es ist ein Wachzustand.
Inhalt von Tagträumen ?
Es bleibt den andern verborgen, sind von einem selbst beeinflussbar.
Kompensatorisch: Bei mangelnder Befriedigung. Man wird seinem Wunsch-Ich ähnlicher.
Antizipatorisch: Vorwegnehmen einer Wunschsituation
Sinn von Tagträumen ?
Erlebnisse können verarbeitet werden, momentanes Glücksgefühl.
Gefahren: Unfallgefahr, bei ständiger Wiederholung Realitätsverlust
Tiefenpsychologie (Siegmund Freud)
Das Bewusste ?
Das auf was ich mich gerade konzentriere.
Enge des Bewusstseins ?
Man kann sich nur auf eine Sache konzentrieren.
Das Mitbewusste ?
Gesamtes Wissen, das abrufbar ist. (Telefonnummer)
Das Vorbewusste ?
Wird unterschwellig Wahrgenommen. Es kann nur sehr schwer abgerufen werden, wenn durch Zufall.(Werbung, Krimi)
Das Unbewusste ?
Alles was vergessen ist, gelernt aber nie mehr gebraucht hat, vor allem n der Kindheit(Verdrängtes, Unerträgliches Peinliches)
Mitvergessen: Ähnliche Erlebnisse werden mitvergessen.
Auswirkungen: Fehlleistungen, Träume, Neurosen, Versprecher
C. G. Jung ?
Ergänzt das Unbewusste durch „das kollektive Unbewusste“. Erbteil der Entwicklungsgeschichte des Menschen
Arche Typen: lassen sich in Märchen, Träumen, und Mühten erkennen
Das Persönlichkeitsmodell von Siegmund Freud
ES (id) ?
Seit Geburt, Lebenstrieb / Todestrieb, verlangt Befriedung
ICH (ego) ?
Vermittler, schließt Kompromisse, Belohnungsaufschub
ÜBER - ICH (superego) ?
Ist anerzogen, Ich – Ideal (Gewissen), kann belohnen und bestrafen (Gewissen)
Homöostase ?
Gleichgewicht (zwischen ES und ÜBER – ICH)
Ich versucht ständig der Homöostase zu erreichen.
Verhalten ?
Zusammenspiel von ES und ÜBER – ICH
ES und ÜBER – ICH sind nie konstant
Das Triebmodell
Dampfkesseltheorie ?
ES ist wie ein Kelomat
Triebe sind Energie, die sich selbst aufbauen
2 Arten von Trieben ?
Liebestrieb (Eros)
Alles was dem Leben dient (Nahrungstrieb, Schlaftrieb, alle Primärentriebe, Sexualtrieb, alles Positive)
Todestrieb (Destro)
Ursprünglich töten zur Nahrungsbeschaffung, heutige Form sind Aggressionen zur Zielerreichung, Konkurrenzkampf, Egoismus
Angsttheorie
3 Arten von Angst ?
Realangst: Angst vor Gefahren gegen seinen Körper, seine Seele oder Mitmenschen.
Neurotische Angst: Triebbefriedigung bringt nicht nut Belohnung sondern auch Bestrafung
Moralische Angst: Bedürfnisse die dem ÜBER - ICH widersprechen.
2 Arten von Lösungen ?
echte Lösungen: Ein Bedürfnis wird erfüllt, mit Gewissen vereinbart
Abwehr: wenn das andere nicht gelingt
Abwehrmechanismen
Ursachen ?
1. Eine Unglückliche Situation
2. Bei einem unlösbarem Konflikt von ES und ÜBER-ICH
Verdrängung ?
Verschiebung ins Unterbewusste
2 Arten: gelungene- und misslungene Verdrängung
Verdrängung braucht immer Energie
Triebverzicht ?
Bewusstmachen des Problems und dann entscheiden
Verschiebung ?
Statt dem verbotenem Objekt wird ein Ersatzobjekt gesucht.
Sublimierung (Sonderform der Verschiebung) ?
Man konzentriert sich auf eine Ersatzhandlung und erdrückt damit den ursprünglichen Trieb.
Projektion ?
Die eigenen Bedürfnisse werden in anderen projiziert
Rationalisierung ?
Rückwirkend eine Erklärung zu finden.
Introjektion ?
ÜBER – ICH wird an die Situation angepasst.
Reaktionsbildung ?
Ein abgelehnter Wunsch wird umgekehrt (Gegenteil)
Regression ?
Rückschritt in eine Frühere Entwicklungsphase.
Fehlleistungen
Was sind Fehlleistungen ?
Alltägliche Irrtümer (vergessen, versprechen, vergreifen, verlieren) Fehlleistungen sind ein Weg zum Unbewussten. Es gibt sprachliche- und formale Fehlleistungen.
ein Testbericht von FLESCH2003-03-03 21:52:17vom 03.03.2003Empfehlung: ja
Hallo Ihr lieben Leser,
Ich denke diese Thema ist so derart ausgebreitet und es gibt so sehr viele Menschen die dieses Fach studiert haben und sehr bewandert sind.
Meine Meinung darüber basiert natürlich auf eigene Erfahrungen und Erlebnisse.
Natürlich habe ich es nicht studiert, mich jedoch sehr damit auseinander gesetzt.
Psychologie kann eigentlich doch überall angewendet werden, leider aber auch missbraucht werden. Es gibt Menschen die z.B. ein Fernstudium gemacht haben und Ihre Kenntnisse im negativen anwenden oder halt dafür Benutzen sich einen eigenen Vorteil zu verschaffen. Dies ist natürlich die Minderheit, aber schwarze
Schaafe gibt es ja überall.
Psychologie ist die Lehre vom seelischen Sein.
Ein Psychologe hat also die Aufgabe die Seele zu Erforschen zu Analysieren. Er nimmt eine sogenante Spychographie vor das ist die Beschreibung einer seelischen Tatsache.
Ich denke dieser Beruf ist eine Berufung und manchmal frage ich mich, ob ein Psychologe nicht irgenwann mal Alpträume bekommt und selber zu einem Psychologen muss.
Nun gut, nun aber meine Erfahrungen und Erlebnisse:
es gibt heute sehr viele Firmen, die arbeiten mit sogenannten Trainer zusammen. Dies sind Menschen die auf dem Gebiet Psychologie sehr bewandert sind. Es ist Ihre Aufgabe die wirtschaftlichen Dinge zu kontrollieren und so zu Lenken, das es für eine Firma rentabel ist.
Hier ein Beispiel:
Die Verkäufer werden auf Grund Ihrer Verkaufszahlen geschult sozusagen trainiert. Alle Tricks zum Verbessern der Zahlen bekommt man gelernt. Wiederspricht man allerdings der Sache kann man eigentlich Einpacken.
Der härteste Fall ist:
Wir alle wo ich arbeite sind meist in Teilzeit eingestellt worden. So z.B. eine 24 Std. Kraft die Ihr volles Geld bekommt muss nur 16 Std. kommen und das über Monate gesehen, da entsteht ein dickes Minus an Arbeitsstunden. Die Begründung für so eine Aktion liegt darin, dass ein Trainer meint, die Stundenzahl der Mitarbeiter muss sich mit dem Umsatz der Filiale decken, damit der Durchschnittsumsatz stimmt.
So nun steht ja die Filiale gesehen prima da, die Zahlen stimmen.
Toller Trick vom Trainer finde ich, aber was ist mit den Mitarbeitern? Die fühlen sich ehlend bei den Minusstunden die mancheiner hat. Ausserdem haben sie das Geld bekommen für die vollen Std. lt. Vertrag. Was ist nun, wenn jemand aufhört? Keiner weiss es.
Ich finde, dass hier die Psychologie positiv füe die Filiale angewendet wird und auch vor der Firma, aber
sich negativ für den Mitarbeiter auswirkt.
Niemand egal wen man fragt kann dieses System verstehen.
Der Druck auf die kleinen ist mal wieder gross.
Noch ein Beispiel:
Es fanden in einer anderen Firma Verkaufsschulungen statt und nur so durfte man es machen, wenn nicht dann tschüs.
Da fragte ich mich, warum habe ich überhaupt eine Lehre gemacht als Einzelhandelskauffrau?
Häufig genug bin ich nach Ausscheiden der Firma erst einmal auf die Nase gefallen. Durch die ganzen Schulungen sah ich die Realität nicht mehr so ganz.
Dort wo ich jetzt bin zählt meine Person und sie sind zufrieden mit mir auch ohne Schulungen. Was gelernt ist halt gelernt.
Noch ein paar Beispiele:
Es gibt Bücher über Verhaltenstechniken dort wird z.B. gesagt wenn jemand die Arme verschränkt, dann ist er abweisend. Stimmt nicht, denn manchmal macht man das ja auch, weil einem kalt ist.
Oder man geht mit dem Oberkörper zurück, dann lügt man das Gegenüber auf eine Frage hin an. Man geht mit dem Oberkörper nach vorne, dann sagt man die Wahrheit zu einer Frage. Also ich denke hier wer da bewandert ist kann damit schon als Laie Arbeiten.
Zu Lesen gibt es das Ganze bei:
Ursula Gersbacher Rhetorik Heyne Verlag.
Also Psychologie hin oder her oft wird sie missbraucht.
Sicherlich gibt es auch viel positives darüber.
Manch einem kann ja auch geholfen werden.
Genauso wie manche denken ach die trägt nur schwarz ist eine traurige Seele. Das stimmt auch nicht immer, denn schwarz steht einigen gut und ist vielleicht in dem Moment eine Lieblingsfarbe. Also Psychologie ich denke alles in Maßen ist nicht schädlich, aber mancheiner sieht auch überall was.
Gute Bücher für den Eigengebrauch so denke ich gibt es von:
Toni Fedrigotti Zum Erfolg geboren Goldmann Verlag oder von:
Vera F. Birkendahl Der persönliche Erfolg.
Fazit:
Ein guter Psychologe ist darin zu erkennen, dass er dir hilft und es nicht im negativen anwendet.
ein Testbericht von meridian_star2002-08-13 11:26:39vom 13.08.2002Empfehlung: ja
In Dresden ist die Psychologie an die Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften angegliedert. Dies hat Tradition und äußert sich auch in der besonderen Ausbildung der Studenten.
Ich studiere zur Zeit im achten Semester und möchte Euch einiges über mein Studium erzählen.
Zugangsvoraussetzungen:
Psychologi e ist ein numerus clausus Fach, das heißt, man muss einen Antrag an die Zentrale Vergabestelle für die Studienplätze (ZVS) schicken.
Hier werden über Abiturnoten oder Wartezeiten hin die limitierten Plätze vergeben. In Dresden werden nach meiner Information 120 Studenten jeweils zum Wintersemester aufgenommen. Der Numerus clausus betrug zu meinem Studienbeginn 1,6.
Studiendauer:
Für das
Studium sind zunächst erst einmal 9 Semester vorgesehen: 4 Sem. Grundstudium, 4 Sem. Hauptstudium, 1 Sem. Diplomarbeit. Außerdem muss man 16 Wochen Praktikum nachweisen (egal ob in Ferien gesplittet oder in Urlaubssemester).
Die Vordiplomsprüfung muss nach spätestens 6 Sem. abgeschlossen sein, sonst wird man exmatrikuliert.
Grundstudium:
Hauptinhalte des Grundstudiums sind die 7 Vordiplomsfächer:
- Sozialpsychologie (Psychologie der Gruppe, Interaktion zwischen Menschen, Wahrnehmung der eigenen Person etc.)
- Entwicklungspsychologie (in Dresden EP der Lebensspanne mit Schwerpunkt Gerontopsychologie!)
- Allgemeine Psychologie 1 und AP 2 (u. a. Gedächtnispsy., Emotionspsy., Wahrnehmungspsy., Denkpsy., Sprachpsy. - 2 getrennte Fächer)
- Biopsychologie (Nervensystem, ZNS, Atmung, Kreislauf...)
- Persönlichkeitspsychologie (Intelligenztheorien, Persönlichkeitstheorien)
- Methodenlehre (Mathematik, Datenverarbeitung, wissenschaftliche Gütekriterien und Methoden)
Der Schwerpunkt liegt übrigens auf der Methodenausbildung, Mathematik ist also ein großer Bestandteil des Studiums, aber durchaus zu schaffen!
Außerdem besucht ihr 4 Seminare aus 4 verschiedenen Gebieten und belegt Praktika (Beobachtungs-, Interview-, Experimentales Praktikum)
Außerdem muß ein Englischkurs absolviert werden, da viel Literatur in Originalsprache vorkommt, ist das sehr nützlich. (man kommt zur Not aber ebenfalls mit geringeren Kenntnissen aus, auch wenn die Profs das anders sehen)
Hauptstudium:
Im Hauptstudium wird es dann so richtig interessant, denn hier geht es um die Anwendungsfächer:
Anwendungsfächer (2 von 3 sind vertiefend zu studieren):
- klinische Psy. (Klassifikation und Kriterien psychischer Störungen, klinische Diagnostik)
- Arbeits-,Betriebs-,Organisationspsy. (Arbeitsplatzgestaltung, Tätigkeitsabläufe, Personalauswahl, Gruppen- und Einzelarbeit ...)
- Pädagogische Psy. (Interaktion/Kommunikation/Beratung, Lehren und Lernen, Umgang mit Medien)
Ansonsten:
- Forschungs- und Evaluationsmethoden (Noch einmal Forschungsdesigns und Versuchsplanung, Durchführung von Evaluationsstudien)
- Diagnostik und Intervention (Anwendung und Begutachtung von standardisierten und halbstandardisierten Verfahren (Fragebögen und Interviews); Gutachten verfassen; entscheidungsorientierte Gesprächsführung)
- Forschungsorientierte Vertiefung (mit Belegarbeit, Auswahl an verschiedenen Themen in kleinen Gruppen)
- Nebenfach (zum Beispiel Informatik, Arbeits/Sozialmedizin, Neurologie/Psychiatrie/Innere Medizin, BWL, Personalwesen, Soziologie)
- Seminare
Prüfungen:
Bis auf einige Klausuren als Zugangsvoraussetzungen sind die Vordiploms/Diplomprüfungen mündlich und dauern 30 Minuten. Geprüft wird der gesamte Stoff des Grund/Hauptstudiums.
Professoren:
Dresden hat einige kleine "Berühmtheiten" zu bieten. Im klinischen Bereich war das bis vor einem Jahr Prof. Markgraf, jetzt der ebenfalls recht bekannte Prof. Wittchen. Die Ausbildung im klinischen Bereich ist sehr umfangreich und umfasst neben den relevanten Störungsbildern auch ein Seminar zur Gesprächsführung und klinischen Diagnostik (eine Diagnose an einem Patienten mittels Fragebogen erstellen).
Die Arbeitspsychologie hat hier einen sehr guten Ruf und wird von 2* Prof Richter und Prof. Velichkovsky vertreten.
Die Pädagogische Psychologie wird von gleich drei Professoren vertreten, was manchmal etwas nachteilig ist, da ihre Themengebiete sich zum Teil überschneiden (die Zahl ist ungewöhnlich, da häufig nur einer).
Die Diagnostikausbildung des Hauptstudiums wird von Prof. Westhoff geleitet. Hier hat man als Student viel zu tun, aber auch viel zu lernen. So müssen eigenständig Fragebögen eingesetzt und bewertet werden und Gutachten geschrieben werden.
Auch im Grundstudiumsbereich gibt es einige nennenswerte Professoren (z. B. Prof Hacker), allerdings werdet ihr das bald selbst herausfinden.
(mir sagten all diese Namen bis vor kurzem gar nichts, deswegen ist es vielleicht auch nicht sooo wichtig)
Die Betreuung ist aber insgesamt recht gut, Sprechzeiten und Möglichkeiten für persönliche Fragen gibt es in gutem Rahmen.
Arbeitsplätze/Bibliothekenangebot
Di e Dresdner Psychologie-Bibliothek ist relativ klein und nicht mit genügend Exemplaren ausgestattet. Für die 120 Studenten eines Jahres stehen von manchen Büchern nicht einmal 2-3 Exemplare zur Verfügung. Leider gehen Bücher auch durch Diebstahl verloren und können aufgrund des Geldmangels nicht ersetzt werden. Die Standardwerke sind jedoch i. d. R. zumindest im Lesesaal verfügbar.
Die Computerarbeitsplätze hingegen ist top. Circa 40 neu angeschaffte Plätze mit großen LCD-Schirmen stehen zur Verfügung. Nur über eine Chipkarte erhält man zu den Räumen Zugang - man kann also sicher sein, dass keine fachfremden Studenten Plätze belegen.
Mensa
Es gibt mehrere Mensen in Dresden, um die zahlreichen Studenten zu versorgen (~24000). Bezahlt wird mit einem Chip, der vorher aufgeladen wird. So gibt es an den Kassen keine größeren Wartezeiten. Das Essen ist gut und meist stehen mehrere Speisen zur Auswahl. Preis: ~ ? 1,60 (je nach Angebot)
Fazit:
Ich bereue meine Entscheidung, in Dresden Psychologie zu studieren überhaupt nicht. Das Grundstudium ist zwar noch etwas "fachfern", hat mit Menschen an sich noch nicht allzu viel zu tun, aber das ändert sich spätestens im Hauptstudium. Wir haben einen relativ geringen Stundenumfang, mehr als 20 bis maximal 25 Stunden braucht ihr nicht zu erwarten. Die Stundenpläne sind am Anfang vorbereitet, erst im Hauptstudium muss man sich um alles selbst kümmern.
Außerdem muss man hier in Dresden ein sogenanntes studium generale absolvieren - also Lehrveranstaltungen auch in anderen, studienfremden Fächern besuchen. Dies ist eine schöne Ergänzung und man kann auch mal über seinen Tellerrand hinausschauen.
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ein Testbericht von diabolo262002-08-07 15:18:53vom 07.08.2002Empfehlung: ja
Wer kennt das nicht?
Der Job macht Spass, die Firma ist auch in Ordnung und mit den Kollegen versteht man sich sogar privat ganz gut.
Das einzige störende Element ist Euer Vorgesetzter. Der hat immer was zu meckern, kann Euch nicht motivieren und lässt Euch viel zu oft im Regen stehen.
Vielleicht solltet Ihr ihm mal meine Gedanken zum Thema Führen von Mitarbeitern schicken, da kann er seine psychologischen Kenntnisse etwas auffrischen.
Was heisst eigentlich Führen?
Führung wird in der Betriebswirtschaft unterschiedlich definiert, was eine allgemeingültige Definition unmöglich macht. Am häufigsten werden die beiden folgenden
Definitionen vertreten.
Zum einen versteht man unter Führung im weiteren Sinn die Unternehmensführung. Sie muß aus dem Gesamtziel des Unternehmens Teilziele ableiten und die einzelnen Unternehmensteile zu einem Ganzen koordinieren. Deshalb kann man ihre Aufgabe auch als zielorientierte Gestaltung benennen. Die Unternehmensführung in der Gesamtheit aller Führungsorgane wird als dispositiver Faktor bezeichnet und stellt einen entscheidenden Produktionsfaktor des Unternehmens dar.
Zum anderen definiert sich Führung im engeren Sinn als die direkte Führung von Mitarbeitern auf der operationalen Ebene, auch Mitarbeiterführung genannt. Und auf die kommt es uns ja hier an.
Unter Mitarbeiterführung versteht man, richtungsweisend und steuernd auf das Verhalten der Mitarbeiter einzuwirken, um Ziele durchzusetzen. Ihre Einstellungen und ihre Verhaltensweisen werden somit durch eine zielbezogene Verhaltensbeeinflussung gelenkt.
Die Mitarbeiterführung hat zwei grundlegende Funktionen. Sie teilt sich in die Zielerreichungsfunktion (sach-rationale Dimension) und die Gruppenerhaltungsfunktion (sozio-emotionale Dimension). Die Zielerreichungsfunktion spielt sich auf der Inhaltsebene ab und richtet sich nach den gestellten Aufgaben, ist also eher sachorientiert. Im Gegensatz dazu spielt sich die Gruppenerhaltungsfunktion auf der Beziehungsebene ab und äußert sich in der Mitarbeiterorientierung, ist also eher menschorientiert.
Führung ist immer eine Interaktion zwischen Mitarbeiter und direktem Vorgesetzten. Dieses Wechselspiel zwischen Geführtem und Führendem hängt von beiden gleichermaßen ab und äußert sich in einem ständigen Prozeß der gegenseitigen Information. Der Informationsaustausch ist neben dem Planen, Entscheiden, Ziele setzten, Delegieren, Koordinieren und Kontrollieren eine der Hauptaufgaben der operativen Führung. Weiterhin ist es Aufgabe der Führung, als Schaltstelle in einem komplexen Organisationsnetz den Mitarbeitern individuell den Sinn ihrer Arbeit aufzuzeigen sowie materielle und immaterielle Anreize zu schaffen, um ihre Motivation zu fördern und dadurch ihre Leistung zu erhöhen.
Führung stellt ebenso spezielle Anforderungen an Führungskräfte, denn auch diese werden heute in Frage gestellt und müssen sich im Unternehmen behaupten. Folgende Anforderungen muß eine Führungskraft heutzutage erfüllen, um auf Dauer erfolgreich zu sein:
Kommunikationsfähigkeit
Überzeugungskraft
Flexibilität und Sensibilität
Kreativität
Team- und Konfliktfähigkeit
Durchsetzungsvermögen
syst ematisches, ganzheitliches Denken
Doch auch wenn alle oben genannten Anforderungen gegeben sind, zählt im Endeffekt hauptsächlich die Leistung, die die Führungskraft täglich erbringt. Der Maßstab, an dem die Führungskraft gemessen wird, ist demnach die Erreichung der vereinbarten Ziele.
Diese kann Sie natürlich nur mit zufriedenen Mitarbeitern erreichen und so schließt sich der Kreis wieder.
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ein Testbericht von dr.le@ry2002-07-02 22:04:30vom 02.07.2002Empfehlung: ja
Das die Intelligenz mit dem Alter immer mehr abnimmt ist, so glaube ich unumstritten, auch wenn man der Meinung ist, dass ältere Menschen "schlauer" sind, obwohl das meiner Meinung nach nur eine Erfahrungsfrage ist.
Was ist eigentlich Intelligenz? Ist es Kulturwissen, Sachwissen, die Fähigkeit Sachverhalte zu erfassen und zu bearbeiten? Intelligenz steht , so denk ich für die Geschwindigkeit und Kapazität der Informationsbearbeitung. Es ist einfach die schnelle Umsetzung von aufgenommenen Information/Bearbeitung dieser und die praktische Umsetzung. Aber liegt es heutzutage an den völlig konsumabhängigen Kinder, die keine Bücher lesen,
die sich nicht für Politik/Kultur oder ähnliches interessieren? Ich denke, dass die Art und Weise der Freizeitgestaltung der heutigen Kinder eine wichtige und tragende Rolle in der Frage des Abfalls der Intelligenz spielen. Warum besitzen 1/3 der 70 jährigen einen höheren IQ-Durchschnitt als die jungen Erwachsenen, laut einer Studie? Wahrscheinlich liegt es an der Art und Weise, an den Interessen der heutigen Jugend.
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ein Testbericht von Ingwer2002-05-12 16:03:06vom 12.05.2002Empfehlung: ja
Nachdem ich letztes Jahr meine Schullaufbahn erfolgreich mit dem Abitur beendet hatte, stand die große, zu dieser Zeit weltbewegende Frage im Raum: Was nun?
Ich wollte immer in meiner Traumstadt Köln studieren, zumal diese auch nicht allzuweit von meinem Heimatort bei Aachen entfernt liegt, aber gleichzeitig Großstadt genug für mich ist.
Psychologie hat mich schon immer brennend interessiert, und so schickte ich nach einigem Hin- und Her schließlich meine ZVS-Bewerbung ab.
Mittlerweile bin ich im 2. Semster und ziemlich zufrieden mit meiner Wahl
Bedingungen für das Studium
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Nicht jeder kann ohne weiteres Psychologie studieren, da dieses Fach ziemlich
begehrt ist- das heißt, es gibt mehr Bewerber als Szudienplätze in Deutschland. Deshlab ist Psychologie ein sogenanntes NC-Fach. Man braucht einen bestimmten Abi-Durchschnitt, um von der ZVS (Zentralen Vergabestelle für Studienplätze) ausgewählt und mit einer Zusage beglückt zu werden. Und dann ist es auch noch nicht so sicher, ob man wirklich einen tudienplatz in seiner Wunschstadt bekommt oder ob man unter Umständen die Stadt oder sogar das Bundesland wechseln muss.
Nähere Informationen dazu gibt es unter www.ZVS.de, außerdem in den Broschüren der ZVS, die an Universitäten, oft auch in Schulen oder Arbeitsämtern erhältlich sind bzw. vor den Bratungszimmern zum Mitnehmen bereit liegen.
Aufbau des Studiums
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Das Psychologiestudieum gliedert sich in zwei Teile- Grund- und Hauptstudium. Während es im Grundstudium (mindestens 4 Semester, d.h. 2 Jahre lang) weitgehend darum geht, Einblick in die methodischen Vorraussetzungen zu bekommen und somit noch recht viele Pflichtversanstaltungen gibt, kann man sich sein Studium nach dem Vordiplom freier gestalten und eigene Interessenschwerpunkte setzen (hier in Köln zum Beispiel besonders gut im Bereich Medeien- und Kommunikationspsychologie).
Wie schon gesagt, liegt der Akzent des Grundstudiums im Bereich Methodenlehre, das heißt, es gibt einige vorgeschriebene Veranstaltungen, die man besuchen muss und deren Scheine man braucht.
Hier ein kleiner Überblick über das Kölner Methodencurriculum:
1.Semester:
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St atistik 1 und Methodenlehre:
Statistik 1 besteht aus einer Vorlesung und einer zugehörigen Übung- den Schein bekommt man druch regelmäßige Teilnahme an der Übung, dem Vortragen mindestens einer Hausaufgabe und einer Klausur am Ende des Semsters.
2.Semester:
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Statistik 2 und Versuchsplanung:
Statistik 2 ist ebenso aufgebaut wie Statistik 1,
in Versuchsplanung wird ebenfalls eine Klausur geschrieben (Vorraussetzung für das Experimentalpraktikum im 3.Semester)
3.Semester:
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Experimen talpraktikum und Datenerhebung und Auswertung:
Im Experimentalpraktikum werden die bisher gelernten quantitativen (d.h. eher naturwissenschaftlich orientierten) Forschungsmethoden praktisch angewendet: In Kleingruppen werden Experimente geplant, durchgeführt und ausgewertet.
Datenerhebung und Auswertung schließt mit einer Klausur, deren Bestehen Vorraussetzung für das Empiriepraktikum im 4. Semester ist.
4. Semester:
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Empiriepraktikum und Wissenschaftstheorie
Im Empiriepraktikum geht es um die Anwendung der qualitativen (eher geisteswissenschaftlich orientierten) Methodik.
Ansonsten hat man im Grundstudium Vorlesungen und Seminare aus verschiedenen Themenbereichen:
-Allgemeine Psychologie (1+2)
-Entwicklungspsychologie
-Biologische Pschologie
-Differentielle Psychologie
-Sozialpsychologie
Parallel dazu muss man als Zulassung zum Vordiplom, 40 Versuchspersonenstunden nachweisen, d.h., man muss an verschiedenen Untersuchungen teilnehmen (wie etwa an den Praktika der höheren Semester). Das hört sich schlimmer an, als es ist- meistens geht es nur um anonyme Fragebogenuntersuchungen, leichte Tests am Computer etc. Dass die Verscuhspersonen nicht zuschade kommen, verhindert eine eigens gebildete Ethikkommission der Fachschaft Psychologie.
Allgemein zum Psychologiestudium in Köln kann ich sagen, dass zumindest die Grundstudiumsverandtaltungen in zwei verschiedenen Instituten stattfinden, und zwar entweder in der Herbert-Lewin-Straße in Köln oder in der Bernard-Feilchenfeld-Straße. Dies hat natürlich den Nachteil, dass man (meistens mit ausreichend viel Zeit zwischendurch) von einem Gebäude zum nächsten kommen muss- was mit Fahrrad oder Auto kein Problem ist, mit der Straßenbahn jedoch recht nervig sein kann, da es keine dirkekte Verbindung zwischen den Instituten gibt.
Leider ist auch die Uni-Mensa nicht GANZ um die Ecke, aber wenn man dorthin will, schafft man es meistens auch.
Psychologie auf Diplom kann man in Köln nur zum Wintersemester anfangen- pro Jahr werden zwischen 80 und 90 aufgenommen. Diese relativ überschaubare Anzahl an Studenten hat den Vorteil, dass man sich (trotz Massenuni Köln) in dieser relativ kleinen Gruppe recht schnell kennenlernen kann, so dass auch eine recht gute
Gruppendynamik entsteht (besonders auch druch Ereignisse
wie Feten oder gemeinsame Fahrten etc.)
Mit überfüllten Hörsälen oder Seminarräumen gibt es aufgrund der beschränkten Studierendenzahl glücklicherweise nur recht selten Probleme.
Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick in das Psychologiestudium in Köln geben- bei weiteren Fragen wende Euch ruhig an mich.
Bewertung unten nicht beachten- mal wieder etwas unpassend ;-)
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ein Testbericht von renmen2002-03-12 13:16:10vom 12.03.2002Empfehlung: ja
Liebe Freunde und Freundinnen der Psychologie,
dieser Inhalt richtet sich in erster Linie an angehende Studierende der Psychologie. Ich versuche ein wenig zu vermitteln was euch beim Psychologie-Studium erwartet.
Das Psychologie-Studium befasst sich mit erfahrungswissenschaftlichen Theorien. Diese Theorien machen Aussagen über beobachtbare in der Zeit ablaufende Vorgänge oder in der Zeit andauernde Zustände. Wichtige Voraussetzungen, dass eine Theorie als wissenschaftliche Theorie anerkannt wird, sind neben ihrer Widerspruchsfreiheit, ihre Überprüfbarkeit. Die beobachtbaren Vorgänge und Zustände müssen sich überprüfen lassen und sie müssen diesen Überprüfungen standhalten.
Das Studium ist in das Vordiplom und
das Diplomstudium aufgegliedert. Mindeststudienzeit sind 8 Semester. Die durchschnittliche Studienzeit beträgt aber etwa 12 Semester.
Das Grundstudium umfaßt je nach Uni 7 Fächer
Allgemeine Psychologie I (Wahrnehmungspsychologie, Kognitionspsychologie)
Allgemeine Psychologie II (Gedächtnis-, Lern- und Differentielle Psychologie
Entwicklungspsychologie
Methodenlehre
Motivati onspsychologie
Physiologische Psychologie
Sozialpsychologie
Das Studium ist sehr stark wissenschaftlich orientiert. Mit anderen Worten, in diesem Studium geht es darum Wissen über Theorien und deren Hintergründe zu erwerben. Nur so kann "man(n oder frau)" sich mit dem Bewusstsein der eigenen Subjektivität ein relativ objektives Bild der Phänome und Gegebenheiten in seiner Mitmenschen und Umwelt machen.
Wer glaubt er komme beim Psychologiestudium an Mathe vorbei der oder die liegt falsch. Um Theorien zu erforschen muss man Daten sammeln, sie in Zahlen kodieren und dann statistischen Berechnungen unterziehen.
Statistik "richtig" anwenden können ist eine sehr wichtige methodische Voraussetzung um wissenschaftliche Theorien zu erstellen oder um psychologische Aussagen zu formulieren und selbstverständlich auch zu verstehen.
(Nur was man versteht kann man lieben, bitte begenet der Statistik mit einer positiven Einstellung)
Deshalb im Grundstudium:
Statistik I (kennenlernen)
Statistik II (verstehen)
Testtheorie (lieben)
Studiert wird, indem man Vorlesungen und Seminare besucht und darin sog. Klausuren schreibt bzw. (Vordiplom)Scheine erwirbt.
In Vorlesungen wir euch ein Überblick über ein spezifisches Fachgebiet vermittelt. Dieser Überblickt soll dem Studenten oder der Studentin helfen sich in dem jeweiligen Themengebiet zu Orientieren und Zusammenhänge zu verstehen. Aber auch um Anreize zu bekommen wo es das Wissen zu Vertiefen gilt.
In Seminaren wird Einblick in ein spezielleres Thema vermittelt. Dort stellt Ihr in Referaten oder Hausarbeiten vertiefte Einblicke zu den Themen vor. Dort findet Ihr dann auch Gelegenheiten zum Diskutieren. Diskutieren sollte aber nur wer seine persönliche Meinung auf Theorien stützen kann. (Alltagsmeinungen sind selten gefragt)
Vorlesungen könnt Ihr, müßt Ihr aber nicht besuchen; Aber der Stoff der Vorlesung ist aber sehr oft auch eine wichtige Grundlage für die Vordiplomsprüfungen. Was dort manchmal gesagt wurde steht in keinem Buch, und genau das möchte der Prüfer sehr oft neben den Infos aus den Büchern hören. (Am Besten Ihr besorgt euch ein Skript bei der Fachschaft(Studenten höerer Semester die junge Studenten beraten) zu der Vorlesung und ergänzt das Skript während der Vorlesungen durch eure persönlichen Notizen.
Aus dem Angebot der Seminare könnt Ihr auswählen, was Euch am meisten interessiert. !!!!Aber manche Seminare interessieren mehr!!!!! Oder Anders ausgedrückt, dort wollen alle hin. In diesen Seminaren gibt es daher oft nur begrenzte Plätze. Dort müsst Ihr euch dann rechtzeitig in Listen eintragen oder im Sekretariat anmelden.
Oft kommt es auch zu Zeitlichen Überschneidungen, das Problem ist nur zu lösen indem Ihr eure Prioritäten setzt.
Erfahrung ist ser wichtig um beim studium gut voran zukommen scheut euch nicht zu Fragen. Wenn nötig auch mehrere Personen, so bekommt Ihr eine bunteres Bild der situation.
Gute Hilfe bekommt Ihr dann meistens auch bei der Fachschaft. sie kann euch sehr gut beraten wie Ihr euer Studienplan am besten einteilt, oder wo oder an wen Ihr euch bei bestimmten fragen wenden müsst.
Ich hoffe ich habe Euch Mut gemacht, die Herausforderung des Psychologiestudiums anzunehemen.
Wenn Ihr mich fragt, wenn ich nochmal Studieren könnte, welches Fach ich wählen würde.