Rainbow Tours
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Testberichte Rainbow Tours

Platz 33 in der Kategorie "Reiseziele Hamburg".
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Rainbow Tours Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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Magistix

Eine regenbogenbunte Reise durch Europa

ein Testbericht von 2002-03-04 10:25:21 vom 04.03.2002
Empfehlung: ja
Wir alle reisen gerne durch die Weltgeschichte. Wie ein Vogel fliegen wir von Ort zu Ort. Wir fliegen auf unsere Mittelmeerinsel Mallorca, bevölkern zu Millionen die Strände Italiens, Spaniens, Frankreichs und nicht zuletzt fahren wir alle mit unseren Autos in Urlaub – mal nach Jugoslawien, mal nach Holland, mal nach Dänemark oder in die Berge nach Österreich und in die Schweiz.

Städtereisen sind eher Wenigen bekannt und doch fahren Tag für Tag und insbesondere an Wochenenden Tausende Busse über Deutschlands Autobahnen in alle Herren Länder. „Rainbow Tours“ lautet der schillernde Name jener Firma, über die ich Euch heute berichten möchte. Rainbow Tours tingelt in verschiedene Großstädte Europas zu verhältnismäßig günstigen Preisen.
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.:| Es ist nicht alles Gold, was glänzt |:.


Abgewandelt auf unseren Reiseveranstalter Rainbow Tours (in der Folge mit RT abgekürzt), bedeutet dies, dass ich ihn nicht uneingeschränkt empfehlen werde. Die Rubrik schreibt, dass 30% ihn empfehlen und die Mehrzahl der Berichte, beschreibt unglaubliche Pannen, Missgeschicke und Verfehlungen, die sich ein etablierter Anbieter eigentlich nicht leisten kann.

Ob aus dem Katalog oder das Internet – Rainbow Tours ist gut erreichbar. Per Karte, aus dem Reisebüro oder Telefon kann man sich den aktuellen Katalog zusenden lassen. Ich erfuhr vom Veranstalter von einer Kollegin. Gemeinsam stand ein abschließender Kursausflug meines Französisch-Kurses auf dem Programm und so wollten wir unbedingt - wie kann es anders sein – nach Paris.

Günstige Anbieter wurden gesucht und so kamen wir zum Regenbogen-Verein. Reisen nach Paris (es sollte ein kurzes Wochenende sein) waren da ab 65,- DM, heute ab 35€, zu haben! Ein Wahnsinnspreis, den niemand anders halten oder nur nahezu erreichen konnte. Eine „angemessene“ Unterkunft „am Rande von Paris“ wurde versprochen eine Busfahrt in einem „luxuriösen Reisebus“ sowie zusätzliche Angebote bezüglich Stadtrundfahrt und Ähnlichem.

Gesagt, getan – was sich auf Papier so gut las, klappte denn dann auch ganz gut. Telefonische Buchung, Überweisung eine Woche vor Reiseantritt und zugesendete Tickets per Post. Alles klappte wie am Schnürchen und so begann unsere Reise vom Kölner Hauptbahnhof aus (bzw. davor, weil Busse ja nicht auf den Gleisen fahren!!!). Mitten in der Nacht an einem Freitag-Abend (man wollte ja Samstags früh die Stadt besichtigen) fanden sich so 15 Schüler ein und suchten die angegebene Bushaltestelle am Bahnhof... Irgendwann fand man dann diese Haltestelle und – oh wunder – da standen auch noch eine Reihe anderer Menschen.

Es ward Mitternacht und der um diese Zeit erwartete Bus, ließ weiter auf sich warten. Andere Reiseveranstalter kamen, luden Reisende ein und fuhren davon... Es wurde 1 Uhr und nachdem wir per Handy bei der Zentrale angerufen hatten, wussten wir, dass der Bus von Hannover kommt und im Stau stand. Aha – andere Reisende aus anderen Städten fuhren also mit uns in einem Bus und genauer einer Kolonne nach Paris. Offensichtlich wurden also in Hannover, Essen und in Köln, Reisende zugeladen und so die Busse gefüllt.

Es wurde 2 und der Bus kam – zumindest ein Bus mit „Rainbow Tours“-Aufschrift und jenem neckischen Hasengesicht, dass deren Logo darstellen soll, aber sehr stark an das Playboy-Häschen erinnert. Der Bus ging auf ein Mann kam hinaus und erklärte, dass wir nicht erwünscht wären und dieser Bus voll sei. 2 könnten zusteigen – man würde Lose ziehen und der Rest noch ein halbes Stündchen auf den „Verstärkerbus“ warten. Wir waren eine Gruppe und verzichteten; ein Paar hatte das Glück mitfahren zu dürfen.

Und tatsächlich mit nur zweieinhalb Stunden Verspätung kam dann auch unser Bus. Wir stiegen ein und befanden den Bus als bequem und angemessen. Fernseher auf denen nichts lief, leichte musikalische Untermalung und eine gute Federung sorgten dafür, dass wir relativ gut einschlafen konnten. Wir dösten weg und wachten erst auf, als unser Bus (wieder mal) eine Vollbremsung machte. Der Fahrer – ein verkappter Schumacher – raste durchweg mit 120km/h und machte auch keine Pause. Erst in Frankreich mussten wir anhalten und weil er „aufs Klöle“wollte. Wir verpassten die Raststätte und weil es ihm dringliche schien, rangierten wir plötzlich rückwärts auf der Autobahn auf dem Standstreifen zurück bis zu jenem verpassten Raststätte, wo wir uns mitten auf die Fahrbahn stellten und eine halbe Stunde den zufließenden (Auto)-Verkehr behinderten...
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.:| Wer ein Mund hat zu reden, der sollte ihn benutzen! |:.


Doch wir überlebten wie durch ein Wunder die Rückwärtsfahrt auf dem Standstreifen wie auch die Blockade der Raststätte trotz heftiger Gegenwehr der umstehenden, -bremsenden und –blockierten Fahrzeuge. Endlich ging’s weiter und unser Schumacher konnte ungehindert gen Paris fahren – immer noch schnell, was uns ein mit Sicherheit gutes Gefühl bescherte.

Erst als wir uns an den Reiseleiter (der nicht der Busfahrer ist) wandten, wurde der belgische Fahrer angewiesen, gemäßigter zu fahren. Ein Glück für uns, hatten wir doch schon einige Angst oben im Doppeldecker, wenn wir in Kurven fuhren. Wir hatten Zeit gut gemacht und den eine halbe Stunde vor uns gestarteten Bus wieder eingeholt. Nicht unbedingt lobenswert, wenn man sich des Risikos bewusst bleibt...

Es wurde langsam Morgen und wir erreichten Paris. Man kurvte durch die ganze Innenstadt, was wiederum eine Menge Zeit im Berufsverkehr kostete, um die Mitfahrenden an den einzelnen Hotels abzusetzen (man konnte scheinbar unterschiedliche Unterkünfte buchen, die aber ungünstigerweise alle über die Stadt verteilt lagen). Wir warteten und warteten – unser Reiseleiter erledigte für jeden Einzelnen den Check-In im Hotel – und kamen als Letzte am Hotel an.

Da das eigentliche Hotel voll war (welch Überraschung, man konnte ja nicht vorher buchen...), beschloss unser Leiter uns im ETAP unterzubringen. Ein annehmbares wenn nicht schon gutes Hotel, das ebenso teuer war, wie jenes, dass die Anderen durch Zuzahlung kriegten. Allerdings mussten wir nicht mehr zahlen und genossen so das 20qm Zimmer mit Fernseher und Bad mit Dusche sowie separatem WC.

Man bot uns eine Lichterfahrt (Bootsfahrt auf der Seine) an oder eine Stadtrundfahrt – Beides kostete zusätzlich und war nicht gerade günstig. Manchen nahmen teil, ich genoss die Stadt per Métro. Die Fahrt soll sehr kurz aber gut geführt gewesen sein. Die Bootsfahrt quasi mit einem Schepperkahn, wohin der Bus sie nur fuhr und ca. 10€ mehr nahm, als wenn man so mit dem Boot gefahren wäre.

Ich fragte den Reiseleiter nach Karten und bekam eine gute Karte kostenlos, ich bat ihn um eine Empfehlung fürs preiswerte Mittagsmahl und bekam einen (auch aus dem Nachhinein betrachtet) sehr guten Tipp. Bezüglich Sehenswürdigkeiten und auch Besonderheiten war er sehr gut informiert und so fanden wir einigen eher unbekanntere Seiten in und an Paris – sehr hilfreich.

Und so gestaltete ich mir mit meiner weiblichen, besseren Hälfte einen schönen Tag in der Stadt der Liebe. Eine schöne Nacht folgte und ein weiterer wunderschöner Morgen, ehe wir wieder aufbrachen. Der Bus kam – oh wunder – nur eine halbe Stunde zu spät und kurvte dann wieder durch die Stadt, die anderen einsammeln. Diese beschwerten sich darüber, dass ihr Hotel mies gewesen wäre (das waren die mit der Zuzahlung...), manche bedankten sich für die qualitativ gute Führung.

Die Rückfahrt folgte und wir hatten keinen Stau – ob die nächste Reisegruppe dadurch pünktlicher abfahren würde – ich bin mir da nicht so sicher und doch freute ich mich nach dem doch eher schlauchenden Wochenende glücklich wieder daheim zu sein. Pünktlich und noch dazu einigermaßen sicher – wie gesagt, Beschwerden machen auch Schumacher langsamer...
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.:| Fazit: Licht und Schatten im Urlaub |:.


Eigentlich bin ich recht gut weggekommen. Gerade wenn man sich die anderen Berichte hierzu einmal durchliest, kommt einem das Grausen. Pannen, Unfälle, Verletzungen und unhöfliche Leiter. Bei mir war das alles besser. Nach einer wirklich schon unverschämten Verspätung habe ich einen schönen Kurzaufenthalt genossen. Ein annehmbares Hotel (das aber wohl eher ein Zufallsprodukt war), ein guter Bus und eine überaus freundliche wie kompetente Reiseleitung machten meine Reise zum Erfolg.

Ich empfehle Rainbow-Tours also auch. Die Verspätung war eine Frechheit und so mancher Lapsus bei andern Fahrten oder bei der Unterbringung sind allerdings kein Zeichen von uneingeschränkter Stärke. Dafür gibt’s Abzüge und insgesamt 3 Sterne für einen sehr preiswerten aber leicht chaotischen Reiseveranstalter mit Schumis am Steuer
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
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Kommentare
owesen
owesen, 04.03.2002
Lesenswert geschrieben !!! Gruszlig, Soumlnke owi13
sunshineboy222
sunshineboy222, 11.06.2003
guter bericht
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DemFuchs

...aber Paris ist schön.

ein Testbericht von 2002-02-27 15:50:02 vom 27.02.2002
Empfehlung: nein
Hallo liebe Gemeinde!

Letztes Wochenende habe ich mit dem Französisch GK das schöne Paris besucht. (Ich bin zwar nicht im Kurs, aber jemand ist ausgefallen.) Ich denke mal ihr könnt euch jetzt denken, wie ich dahin gekommen bin, denn immerhin steht dieser Bericht in der Rubrik “Reiseveranstalter / Rainbow Tours”. Dann leg ich jetzt mal los:

Eine Reise beginnt ja für gewöhnlich mit der Buchung, über die ich aber leider nicht so viel berichten kann. Allerdings weiß ich von der Mitschülerin, die die Buchung übernommen hat, dass die Probleme hier schon begannen. Welcher Art diese genau waren kann ich nicht sagen, jedoch hat sie sich ziemlich darüber aufgeregt.

Dreist fand ich auch die 12,50 € Umbuchungsgebühr, die ich bezahlen musste, damit der freigewordene Platz auf meinen Namen umgeschrieben werden konnte. 12,50 € dafür, nur einen neuen Namen in den Computer einzutippen. Aus Versicherungsgründen war das aber leider nötig. Die Tatsache, dass ich später im Verlauf der Reise immer wieder Herr Brüggemann genannt wurde (nicht mein Name), lässt auch in dieser Hinsicht schon auf die Inkompetenz der Veranstalter schließen.

Die Reise begann dann am Freitag morgen um 1 Uhr in der Nacht. Zumindest sollte sie das. Der Bus kam jedoch über eine Stunde zu spät, do dass die Fahrt für uns erst um 2:15 begann. Die Durchaus freundliche Reiseleiterin, die allerdings eine schreckliche Stimme besaß und so sprach, als hätte sie vorher ein paar Tütchen Gras konsumiert begrüßte uns dann erst einmal und entschuldigte sich für die verkehrsbedingte Verspätung. Dann wies sie uns unsere Plätze zu, die immerhin alle in einem Bereich des Busses lagen.

Des Busses... Über den kann ich auch ein wenig erzählen. Es handelte sich dabei um einen stinknormalen Reisebus, absolut keinen Sitzkomfort, geschweige denn Beinfreiheit bot. Man saß dichtgedrängt (der Bus war voll) und hat versucht irgendwie eine Weile zu schlafen.
Die Toilette im Bus sollten wir nur im Notfall benutzen.

Morgens um halb 6 wurden wir dann von der Aggressionen erregenden Stimme der Reiseleiterin geweckt und aufgefordert den Bus zu verlassen, da wir an einer Raststätte eine Pause machten. Wir mussten Tatsächlich alle den Bus verlassen und hinaus in die Kälte. Wieder eine Dreistigkeit von Rainbow Tours.

Der Tag in Paris sollte dann um 8 Uhr morgens mit einer Stadtrundfahrt in unserem Reisebus beginnen, auf die wir aber gerne verzichteten und lieber die Sacre Coeur besichtigten. Nach der Stadtrundfahrt wurden wir dann da wieder abgeholt und zum Hotel gebracht.

Das Hotel... Ich hatte schon nichts tolles erwartet und so wurde ich auch nicht enttäuscht. Ich wohnte mit 2 Kollegen in einem 3-Bett-Zimmer mit Fernseher und Bad. Der Fernseher empfing ganze 3 französische Sender, aber zum Fernsehen waren wir ja auch nicht nach Paris gekommen. Sowohl das Zimmer als auch das Bad waren relativ sauber und das Bad war mit Badewanne ausgestattet. Handtücher und Seife lagen bereit.
Einen Nachteil, der uns alle sehr aufgeregt hat, hatte das Zimmer aber doch: Die Heizung lief auf höchster Stufe und ließ sich nicht abstellen. Trotz geöffneten Fensters war am nächsten Morgen eine Bullenhitze im Zimmer.

Eine Enttäuschung war dann auch das Frühstück. Es gab für jeden einen Croissant, ein Stück Baguette, ein winziges Stückchen Butter und ein ebenso winziges Töpfchen Erdbeermarmelade, die gar nicht für das Gebäck reichten. Wenn man dann in der Küche noch ein Töpfchen Marmelade erbitten wollte wurde man von der “Küchenchefin” angemeckert und musste sich die Extra-Marmelade erbetteln.

Zum Glück verlebten wir nur eine Nacht und einen Morgen in diesem Hotel.

Noch am Abend des ersten Tages lud uns der Veranstalter zu einer Bootsfahrt auf der Seine ein, für die wir 7 € zusätzlich blechen durften und die ebenfalls enttäuschend verlief. Aus dem Innern des Bootes hatte man keine gute Sicht (draußen war es kalt) und die Erklärungen zu den Sehenswürdigkeiten, die auf verschiedenen Sprachen aus den Lautsprechern kamen, waren extrem spärlich.

Nach der vorhin schon beschriebenen Nacht mussten wir das Hotel dann schon um 8:30 verlassen und unser Gepäck im Bus verstaut haben.

Das Angebot nach Disneyland zu fahren schlugen wir dann aus und verbrachten den Tag lieber auf eigene Faust in Paris. Als wir dann am vereinbarten Treffpunkt abgeholt wurden war der Bus doch tatsächlich pünktlich. Überraschung!

Den Tag beendete dann eine Lichterfahrt durch Paris, d.h. eine Stadtrundfahrt bei Nacht. Die Reiseleiterin hatte dabei zwar zu den meisten Gebäuden interessante Geschichten zu erzählen (versaute allerdings meistens die Pointe) wartete allerdings nicht unbedingt mit vielen Informationen auf.

Noch etwas zur Reiseleiterin: Ich frage mich ernsthaft, wie man Reiseleiterin werden kann, ohne auch nur eine einzige Sprache zu sprechen. Französisch sprach Antje (so heißt sie übrigens) schon mal überhaupt nicht, obwohl sie es ab und zu versuchte. Zitat: “vin rouge” von ihr gesprochen wie “Wien rouge”. Englisch sprach sie auch nicht. Zitat: “room triple” Viel mehr hat sie an der Hotelrezeption nicht sagen können. Und noch nicht einmal deutsch konnte sie sprechen, denn Antje benutze den Ausdruck “wider Willen” im Sinne von “wie der Willen”. Zitat: “... er baute dann wider Willen - wie er wollte...”.
Also diese Reiseleiterin halte ich nicht für besonders Kompetent.

Immerhin fuhren wir nach der Lichterfahrt ohne Unterbrechung zurück nach Köln und durften den Bus um 5 Uhr am Sonntagmorgen verlassen.


Fazit

Der Bus war unpünktlich und unkomfortabel, die Reiseleiterin war zwar freundlich, aber nicht besonders kompetent, das Hotelzimmer wäre akzeptabel gewesen, wenn die Heizung nicht kaputt gewesen wäre, und das Frühstück war ein Witz.
Naja, immerhin hat man uns nach Paris und wieder zurück gebracht und dafür gibt es von mir den zweiten Stern. Der Preis war ja schließlich mit 85 € auch nicht zu hoch.

Ich werde wohl nicht mehr wieder mit Rainbow Tours verreisen.

So bleibt mir nur noch im Sinne der Überschrift zu sagen: Aber Paris ist schön.

dem To
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Kommentare
mloidl
mloidl, 27.02.2002
Bei solchen quotBilligquot-Anbietern sollte man lieber aufpassen, denn wenn die Anreise und Unterkunft nicht schoumln ist, bleibt einem meistens auch die schoumlne Stadtbesichtigung nicht in Erinnerung.
little_maryann
little_maryann, 11.07.2002
Das ist heute schon der zweite Bericht uumlber Rainbow Tours den ich lese, bei dem die Unpuumlnktlichkeit der Busse und die schlechte Reiseleitung angenoumlrgelt wird.
tepungaatewaka
tepungaatewaka, 30.06.2002
Mit Raiacutenbow-tours war ich nie unterwegs, aber Paris war klasse. gruszlig von tepu
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delphin

Günstig um die Welt

ein Testbericht von 2002-02-23 22:21:46 vom 23.02.2002
Empfehlung: ja
Ich habe bereits zwei Touren mit Rainbow gemacht, 8 Tage Paris und 8-Tage London, wovon ich hier berichte. Dabei habe ich weitesgehend gute Erfahrungen mit der Rainbowtruppe gemacht.
Meine Freundin und ich hatten Doppelzimmer und Touristenhotel gebucht, und letzteres erwies sich als gute Wahl. Die Touristenhotels lagen zentral in der Nähe des Hyde-Parks, zu Fuß oder mit der U-Bahn war man schnell an den interessanten Plätzen und waren meist ruhig in Nebenstraßen gelegen. Die Zimmer waren unerwartet komfortabel. Wir hatten gemütliche Betten mit zwei Kissen und reichlich Decken, Fernseher, Wasserkocher mit Tee und Kaffee, Bügelbrett ( nicht, daß wir es benutzt hätten), Duschgel, Shampoo und Seife, reichlich Schränke, Teppich.
Die Zimmer waren sauber und wurden jeden Tag sauber gemacht, die Betten auch ( was etwas kompliziert ist in England). Das Frühstüch war ausreichend aber nicht besonders reichhaltig.
Es gab verschiedene Brötchen- und Marmeladensorten, Cornflakes, Saft, Tee und Kaffee. Wer mochte, bekam Buffet oder "English Breakfast" gegen Aufpreis.Die Angestellten des Hotels waren sehr nett. ( Laut Preisaushang sollten die Doppelzimmer 140 Pfund kosten -- wir haben etwa 650 DM für 5 Übernachtungen und Busfahrt gezahlt)
Weniger komfortabel war unser Bus, der recht eng war, allerdings wie auch von mir erwartet. Er klapperte allerdings sehr und hatte auch eine Reifenpanne in Dover auf der Hinfahrt, die aber Dank unser klasse Busfahrer schnell behoben war. Andere Busse waren etwas besser, einer blieb jedoch komplett stehen.
Sehr nett und kompetent waren unsere Reiseleiter, kleinere Probleme haben sie mit viel organisatorischem Geschick gelöst.
Die Angeboten zusätzlich Ausflüge waren nicht zu teuer und gut geplant. Ausnahme war die Stadtrundfahrt, die so geplant ist, dass sie direkt nach der Ankunft, noch vor der Hotelzuweisung stattfindet . Wer nicht teilnehmen möcht, muß etwa 3 Stunden später zu einem Trefpunkt kommen. Auf der Fahrt erzählen die Reiseleiter zwar viele nützliche Dinge, aber nichts, was über einen Reiseführer hinausgeht.

Bei der Reise nach Paris war ebenfalls alles in Ordnug, allerdings war unsere Hotel etwas weniger komfortabel, aber immerhin sauber und direkt an einer Metrostation. Andere Reiseteilnehmer lagen etwas außerhalb, dafür aber in einem sehr schönen Hotel.
bei dieser Reise gab es allerdings etwas Konfusion über Abholzeiten und Rücktransport, was hauptsächlich an einem unfreundlichen und desinteressierten Reiseleiter lag, der eben für den Rücktransport zuständig war. Aber dafür bezaht man ja auch weniger als bei renommierten Busunternehmen.

Fazit: Wer mit Rainbow-Tours reist, sollte keine Luxus erwarten und kleinere Pannen mit Humor nehmen. Ratsam ist den Aufschlag für das Touristenhotel zu zahlen, es lohnt sich!
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ritasport

Onlinebuchung beim Terroranbieter RainbowTours???

ein Testbericht von 2002-02-16 11:01:25 vom 16.02.2002
Empfehlung: ja
Es wurde ja schon sehr viel zum Thema „RainbowTours“ gesagt und geschrieben! Und ich kann wirklich sagen: Da hätte ich auch das eine oder andere zu erzählen (und das ist nicht immer so angenehm!). Aber dieses eine Mal geht es nicht um den Veranstalter RainbowTours und seine Reisen, sondern einzig und allein um deren Internetseite mit der Präsentation und vor allem auch den Service!
(Vielleicht habe ich ja mal irgendwann zeit und Lust über meine Reisen zu schreiben, aber dann müsste derjenige, der das liest sehr viel Sitzfleisch haben! :-)) Bisher habe ich zwei meiner drei RainbowTours-Reisen übers Internet gebucht und hatte absolut keine Probleme damit.
Der Katalog ist klar gegliedert, es sind sowohl .pdf-Variante als auch html-Seiten verfügbar. Man findet eine gute Beschreibung der Fahrten wie zum Beispiel einen ziemlich genauen Reiseplan, eine genaue Beschreibung der Unterkunft, Abfahrtsmöglichkeiten und eventuelle Aufpreise. Vor allem ist alles sehr übersichtlich und leicht zu finden, so dass die Seite eigentlich kaum eine Frage offen läßt.
Neben den eigentlichen Reisen gibt es auch noch Last-Minute-Angebote und Restplätze bei Reisen, die bald losgehen. Hierbei sollte man allerdings vorsichtig sein und vor allem die Preise vergleichen. Mir ist aufgefallen, dass Restplätze um keinen Euro billiger sind als sie vorher waren, man sollte also nicht denken, hier ein Schnäppchen machen zu können. Die Last Minute-Angebote sind allerdings meist echte Schnäppchen.

Außerdem gibt es noch die Rubrik „Events&Parties“, in der Parties in Deutschland angekündigt werden oder Nachtreffen geplant werden. So kann man (sofern man will!) seine Mitfahrer und Begleiter wiedersehen oder mit ihnen in Kontakt bleiben!

Die Buchung selbst macht keine Probleme:
Man sucht sich seine Reise bequem aus, klickt seine Auswahl an und muß eigentlich nur ziemlich wenige Daten angeben und natürlich die AGB lesen!
Am nächsten Tag bekommt man dann eine Bestätigung per email und spätestens am zweiten Tag nach der Buchung hat man dann im Regelfall auch die Rechnung in der Hand (da spielt dann wohl die Laufzeit bei der Post eine Rolle). Mich wundert etwas, dass es anscheinend keine automatische Bestätigung gibt und man daher auf seine email immer solange warten muß, bis wieder jemand arbeitet.

Bezahlt wird erst einmal eine Anzahlung und der Restbetrag muß bis 14 Tage vor Reiseantritt überwiesen sein. Etwa zwei Wochen vor der Reise bekommt man dann auch seine Unterlagen, ebenfalls per Post.
Diese Art und Weise der Buchung ist also wirklich bequem und dauert auch nicht sonderlich lange. Allerdings klappt das nur so problemlos, wenn man früh genug bucht.
Einziger Nachteil ist natürlich, daß man keine Fragen stellen kann. Auf der Internetseite und auch auf der Rechnung stehen verschiedene Telefonnummern und bis jetzt habe ich auch immer jemanden erreicht. Und besonders bemerkenswert ist hierbei, dass ich nicht nur irgendjemanden erreicht habe, sondern wirklich immer jemanden, der mir auch mit den verrücktesten Fragen weiterhelfen konnte! Da dass bei weitem nicht immer so ist, gibt das an dieser Stelle einen dicken Pluspunkt! :-)

Leider wird es mit Last-Minute-Buchungen etwas knapp(Postlaufzeiten!), da zahlt man drauf und sollte sich deshalb besser überlegen, die Buchung vielleicht doch im Reisebüro vorzunehmen.
Ansonsten kann ich diese Buchung eigentlich nur empfehlen.
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Kommentare
monkey
monkey, 16.02.2002
Bewertest du auch einen von mir?
Viele Gruumlszlige, Dein Monkey :o
Marc-Gonzo
Marc-Gonzo, 16.02.2002
sehr interessanter bericht! gruss marc-gonzo
wanda28
wanda28, 23.02.2002
dieser Beitrag gefaumlllt mir gut
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Kruemelchen83

Da ist der Horror gleich mitgebucht

ein Testbericht von 2002-02-12 10:11:28 vom 12.02.2002
Empfehlung: nein
Als wir vor Monaten ins Reisebüro gingen, um uns einen möglichst billigen Urlaub zu besorgen, wurde uns prompt Rainbow Tours angeboten, jedoch sogleich mit den Worten, dass sie zwar die billigsten wären, das Preis-Leistungs Verhältniss bei anderen wesentlich besser wäre. Nun gut, wir ließen uns nicht abschrecken und buchten schließlich 17 Tage Siófok, Ungarn ("Hauptstadt des Balaton")im 3 Sterne Hotel mit gemütlichen Standartzimmern. Auch als wir viele Horrorgeschichten über unser Reiseunternehmen zu hören bekamen, trübte dies unsere Freude nicht. Kritisch wurde es nur, nachdem die Reiseunterlagen, die angeblich 2 Wochen vorher kommen sollten, 1 Woche vorher immer noch nicht da waren und wir somit noch nichts von unsere Abfahrtszeit u.ä. wußten. Montag vor der Abreise kamen die erhofften Unterlagen dann endlich und wir erfuhren zum Beispiel, dass man keine Hartschalenkoffer mitnehmen darf und das noch Kurtaxe und ähnliches vor Ort zu bezahlen wäre. so war man also für zwei Wochen mit Hotel und Frühstück bei 840DM auf den ersten Blick immer noch sehr billig, aber sehn wir weiter.
Am Freitag sollte es dann um 16 Uhr an der Raststätte Münsterland losgehen und mit einer Stunde Verspätung kam der Bus dann auch schließlich.

Wir suchten uns also unsere Plätze uns schlossen Bekanntschaft mit unserer Reiseleiterin (Hallo Claudia), die auf jeden Fall sehr nett war, doch während unserer 20 stündigen Fahrt merkten wir, dass sie nicht grade durchsetzungsfähig war:
Die Toiletten im Bus durfte man aus uns unbekannten Gründen nicht benutzen, angeblich würde es stinken oder so. Aus diesem Grund wurden recht oft Pausen gemacht (ca. alle 3 Stunden), dies schien aber einigen Herren vor uns nicht auszureichen, die dann nach lauten Protesten anfingen in Colaflaschen zu pinkeln. Und auch als es darum ging, dass die eben erwähnten Herren ihre Musik doch bitte abzustellen hätten, konnte sich Claudia nicht durchsetzen. Mit einem lieben Bitte und tollen Argumenten kommt man bei solchen Typen halt nicht sehr weit.
Anschließend kotzte noch einer von den Jungs in eine Mülltüte... lecker.... Aber passiert halt, wenn man zuviel säuft.


Soviel zur Busfahrt. Als wir dann endlich in Siófok ankamen, suchten wir nach unserm hotel, welches wir ja schon vom bild im katalog zu kennen dachten. Und man kann wirklich sagen, dass wir sehr überrascht waren, als wir vor einer Riesenbruchbude standen, die dem bild im katalog nicht im weitesten ähnelte und alles andere nur kein 3-Sterne Hotel war. Doch wir machten uns weiterhin Hoffnungen, dass die Zimmer trotz äußerem Anschein ja immer noch ok sein können. Sauber reicht ja durch aus. Doch nachdem wir nach einer Stunde endlich in die Zimmer konnten, waren wir geplättet: Gummibärchen auf dem Zimmerboden verstreut, Haare auf den Betten, was unter den Betten lag wollten wir gar nicht erst wissen und den Boden des Zimmers konnte man sowieso nur mit Schuhen betreten. Dann das Badezimmer: im Waschbecken Haare, in der Dusche undefinierbare Flecken und der Boden wie schon im rest des Zimmers: dreckig! Auch die Handtücher waren nicht zu verachten mit allen möglichen Flecken.
Wir beorderten die Putzfrau also wieder ins Zimmer, zeigten ihr die Gummibärchen, die sie schnell mit der Hand aufhob (von saugen nicht die Spur) und das Waschbecken, durch das sie einmal mit der hand wischte und alles auf den Boden schmiß.
Hinzu kam das unser Klo nicht funktionierte. Wenn man abspülen wollte, kam alles Wasser aus einem Rohr gespritzt. Lecker... später funkionierte die Spülung dann gar nicht mehr. Das mit dem Klo meldeten wir natürlich sofort an der Rezeption und wurden prompt auf einer Liste eingetragen, doch nach 1 1/2 Tagen war immer noch keiner da, trotz mehrerer Beschwerden.
Als wir dann mit einem von unsern Betreuern und der DAme an der Rezeption wiederholt über das Problem sprachen, gaben sie uns bereitwillig tolle tips wie: wickelt handtücher drum und klebt sie fest!!!! SUPER!!! Nach einigen Diskussionen kam dann endlich ein Handwerker.

Weiterhin zu unserm Zimmer ist zu sagen, dass wir einen kleinen Privatzoo besaßen. Alle möglichen Tiere von Spinnen und Heuschrecken angefangen bis zu allen möglichen Käfern in RIESENausführung. Aber man gewöhnte sich daran.
Nun zum Rest des Urlaubs. Schon im Bus bekamen wir die tollen Energycard angepriesen. Für nur 38DM konnte man mit ihr angeblich in vielen Restaurants und Discos u.ä. Prozente kriegen. Also kauften wir eine für fünf leute, was sich im Nachhinein als wirklich intelligent herausstellt, denn als wir am ersten Tag in einem der Restaurants bei dem man angeblich Vergünstigungen kriegen sollte, essen waren, schüttelten die nur den Kopf als sie unsere tolle Karte sahen. Sie hatten noch nie etwas davon gehört. Doch dieses Problem wurde ein paar Tage später behoben und man sparte einiges beim essen (trotzdem waren es pro person meist 10DM pro abend essen, nicht wie im Katalog angepriesen 3DM für ein Spitzenmenü). So kamen also auf unsere 840DM noch 170DM fürs Abendessen: also 1010DM. Für Getränke am Tag auch noch eine Menge. insgesammt also ungefähr 1200 DM oder so.

Nun zum großen Freizeitangebot von Rainbow Tours. Von den Aktivitäten von denen der Katalog sprach fanden wir so gut wie nichts wieder,es wurden genau 2 Fahrten angeboten: Budapest bei Tag (45DM) und Budapest bei Nacht (?DM). Wir haben nur Budapest bei Tag mitgemacht, wo es neben einer kleinen Stadtrundfahrt (wirklich sehr klein) noch einen Besuch im Einkaufszentrum gab und den Besuch eines Freizeitparks wo Rainbow Tours uns sogar den Eintritt bezahlte!!! (weniger als 3DM) Die Fahrten im Park kosteten jedoch alle noch extra und das nicht grad wenig.

Weitere Ausflüge gab es nicht und im Programm standen ansonsten nur etwaige Partys. PARTY, PARTY, PARTY!!! war eindeutig das Motto unserer Reiseleiter. Anscheinend hatte Rainbow einen Vertrag mit dem Southside (die auch auf den tollen T-shirts der Reiseleiter Werbung machten), da wir 3 Mal in der Woche tolle Partys dort hatten, wobei die Getränke dort bis zu 50% billiger waren *hust* Das mit den Getränken sah dann folgendermaßen aus: Vodka-Bomba (Vodka mit Energiedrink) statt 1299Forint (12DM) nur noch 600Forint (6DM). Dies Beispiel zeigt, wie günstig man dort weggekommen ist. In andern Bars waren 600 Forint normal, also hatte das Southside extra für uns einmal Preis erhöht um davon 50% zu erlassen.
Neben den Getränken gab es natürlich noch den Eintrittspreis, der immer stark varrierte. So kam es vor, dass man mit Energiecard wesentlich mehr bezahlte als ohne, da die Preise während das abends ständig änderten.

Insgesamt ist Rainbow Tours eine einzige Abzocke und nichts anderes. Aus unserm billigen Ungarnurlaub wurde also nichts.

Nun zur Abfahrt. planmäßige Abfahrt wäre 16-19Uhr, tatsächliche Abfahrt 20-4Uhr, wobei wir um 10 Uhr morgens die Zimmer zu räumen hatten. Wir hatten noch sehr großes Glück mit unsern Bussen, doch von Freunden, die eine Woche später kamen, dass ihr Bus erstens keine Klimaanlage hatte (was bei solchen Temperaturen echt angenehm ist, vor allem wenn man Stunden irgendwo rumsteht), sie ewig an der Grenze warten mußten, da ihr Busfahrer kein Visum hatte, der Bus Probleme mit Öl und Bremsen hatte und alle Stunde Öl nachgegossen werden musste und ähnliches. Die Rückfahrt war wohl noch schlimmer, da zu allen oben genannten Problemen auch noch dazu kam, dass der TAnk leer war, 2 Mitreisende an einer Gaststätte vergessen wurden und man Stunden auf der Autobahn warten musste, damit diese abgeholt werden konnten und und und.

Bei uns war der Bus zum Glück in Ordnung, zu bemängeln war nur, dass die Leute aus Kassel alle mit in Frankfurt rausmußten um dort mit dem Zug weiterzufahren (mit WEticket).

Was außerdem noch zu sagen ist, dass man hier eindeutig nicht von einer betreuten Reise zu sprechen ist, dann als wir dringend einen Reiseleiter brauchten, war keiner zu erreichen. Und zwar handelte es sich hier um eine Schlägerei bei uns im Hotel bei dem einer bewußtlos war, zwar noch Puls zu fühlen war, aber mehr nicht. Er hatte mehrere Schläge in die Nieren kassieren müssen und ist mit dem Kopf gegen Bett und Wände geknallt. Der Typ an der Rezeption nahm uns nicht ernst, als wir meinten er solle die Polizei und Notarzt anrufen und auch von den Security Leuten war nichts zu sehen, obwohl sie sonst immer hinter einem standen, wenn man nur zu laut im aufenthaltsraum ferngesehn hat. Ohne die Teamer eines anderen Reiseunternehmen hätten wir lange auf einen Arzt warten müssen.

So, dies war also mein Eindruck von Rainbow Tours und für mich war es eindeutig die letzte längere Reise mit diesem Unternehmen und so billig wie angepriesen war es im Nachhinein nicht.

~°~°~UPDATE~°~°~

Fotos zu dem Urlaub (unter anderem vom Hotel und "Mitbewohner") unter folgendem link (wenn Tripod.de mal wieder einsatzfähig ist):

http://members.tripod.de/Kruemelchen83/siofok/ index.html
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Kommentare
axxit1
axxit1, 11.10.2004
ja so ging es mir auch, einmal gebucht und nie wieder! Lg
sentacs
sentacs, 05.05.2002
hab mich doch wieder angemeldet...brauche Geld
engel123
engel123, 24.08.2002
Als Einstiegsbericht doch super geworden
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biborilla

Rainbow wir haben ein Problem

ein Testbericht von 2002-02-12 06:58:48 vom 12.02.2002
Empfehlung: ja
London, eine Stadt wo man unbedingt mal Urlaub machen sollte. Das habe ich mir auch gedacht. Zuerst wollte ich nur ein Wochenende rüber, aber nachdem ich einpaar Kataloge durchstöbert habe und die Preise gesehen habe konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Knapp Tausend Mark sollte der Spa0 für ein Wochenende koste. Das war mir dann doch etwas zu viel! Also besorgte ich mir den Rainbow Katalog und stellte erfreut, hier komme ich wesentlich günstiger bei weg!

Allerdings hatte ich auf den "Gruppenzwang" und die Busfahrt überhaupt keine Lust. Daher war ich angenehm überrascht von dem Angebot, daß man über Rainbow auch Flugreisen nach London machen kann. Also entschloß ich mich dafür. Der Flieger ging um 6:55 von Bremen und war schon um 7:55 in London. Der Flieger von der British Airways war zwar nicht die größte, es faßte 64 Passagiere, dafür war es sehr gemütlich und eine freundliche Atmosphäre. Mit leichter Verspätung landeten wir in Gatwick. Der Weg zur Gepäckausgabe scheint einem eine sehr lange Wanderung zu sein. Allerdings ist alles sehr gut Ausgeschildert. Von Gatwick aus ging es dann weiter mit dem Zug zur Victoria Station. Der Transport von Rainbow vom Flughafen zum Hotel war natürlich nicht Angeboten worden oder im Preis mit drin. Die 30 minütige Fahrt kostet 10,50 Pfund (um die 35 DM). Von der Victoria Station mußten wir nun zu der U-Bahn-Station von Lancaster Gate kommen. Im Endeffekt ganz einfach, wenn man den U-Bahn-Plan erstmal durchschaut hat!

Unser gebuchtes Komforhotel war nur zwei Minuten vom Lancaster Gate entfernt, das Plaza on Hyde Park. Der erste Blick auf das Hotel bestärkte uns in der annahme, der Name des Hotels stimmt, aber das kann es unmöglich sein. Ein riesen Gebäude mit Säulen und außen sowie innen edel aussehend. Ich fragte trotzdem nach und stellte verblüft fest, hier bin ich doch richtig! Gut, das Hotelzimmer war eher klein, aber dafür sehr, sehr sauber! Die Putzfrau kam täglich und nahm alles mit zum waschen, was ihr in die Finger kam. Bettwäsche und Handtücher wurden täglich gewechselt. Das Doppelzimmer verfügte über ein Telefon, Fernseher (sogar ein deutsches Programm!) wo man Playstation und Pay-TV gegen Gebühren sehen/spielen konnte. Tee konnte man sich auf dem Zimmer kochen, wobei verschieden Teesorten zur Verfügung und umstonst standen. Tassen waren selbstverständlich auch da. Das Bad war auch nicht sehr groß. Eine Wanne mit Dusche und ein Klo hat man dort vorgefunden. Das Waschbecken und ein Fön befanden sich im Zimmer. Naja und dann hatten wir noch eine kleine Sitzecke (zwei Sessel und ein Tisch) sowie einen großen Kleiderschrank.

So wie das Hotel von außen und im Empfangsbereich wirkt, vermutet man ein exklusives Frühstück, was im Preis mit drin ist. Naja, das Frühstück war nicht so berauschend. Zur Auswahl standen kleine, harte Brötchen, Croissants, Marmelade, Butter, Kornflacks, Milch, Orangensaft und ein roter Saft sowie Kaffee und Tee. Das wars.

Wir waren von Freitag bis Mittwoch in London, allerdings ist dem Hotel ein Fehler unterlaufen, so daß sie uns schon am Montag "loswerden" wollten. Zumindest hatten die unser Abreisedatum auf den Montag datiert, was uns nur durch Zufall aufgefallen ist. Die Beschwerde von uns, daß wir noch zwei Tage länger gebucht haben, hielt die ganzen Damen hinter dem Emfangsthresen in Bewegung. Nach Rücksprachen mit Rainbow-Tours durch das Hotel haben sie festgestellt, daß der Fehler nicht bei Rainbow lag sondern in den eigenen vier Wänden und so konnten wir noch die beiden Tage in unserem 135 Pfund teuerem Hotelzimmer bleiben. Ein Wahnsinnsgeld für das Zimmer mit Frühstück!!!

Alles in allem kann ich nur sagen, das es sicherlich viel angenehmer ist per Flugzeug mit Rainbow zu Reisen als mit dem Bus. Zwar gibt es bei British Airways kein Vorabend check-in (zumindest in Bremen), dafür ist man früh in London und hat noch etwas vom Tag. Der Rückflug ging um 19:10 Uhr, also konnte man den letzten Tag auch noch ausnutzen. Das Hotel war sehr sauber und auch zentral gelegen, direkt gegenüber vom Kensington Park und nur zwei Minuten von der U-Bahn. Nebenan gab es gleich ein gemütliches Pub mit zivilen Preisen.
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