Für meinen ersten Testbericht hier möchte ich euch ein Buch aus der Serie von "Jan und Julia" vorgestellen, denn als kleines Mädel war ich selbst ein richtig kleiner Fan davon. Auch mein jüngerer Bruder wurde von mir mit den Exeplaren beschenkt und natürlich wurden alle Bände von damals gut aufgehoben. Diese Bücher einmal meiner Tochter zu zeigen war mir sehr wichtig und mittlerweile schaut sie die Bücher ebenso gerne an - genauso wie die Mama und der große Onkel.
Heute möchte ich euch folgenden Titel vorstellen:
Jan und Julia ganz allein
Dieser gebundene Bilderbuchband ist ein Buch aus der Reihe: «Jan + Julia». Es ist im Verlag Oetinger bereits in der 4. Auflage erschienen. In dieser Bilderbuchreihe geht es um ein Geschwisterpaar, die ganz normale Erlebnisse aus dem kindlichen Alltag erleben. Anhand einfacher Bilder mit ca. 5 Zeilen Text pro Seite können die kleinen LeserInnen die Abenteuer miterleben.
Zu diesem Band:
In diesem Band geht es darum, dass Jan und Julia ohne Mama und Papa daheim bleiben, denn diese bekommen eine Einladung und die Nachbarin die sonst immer gerne aufpasst, verreist ist. Zur Sicherheit schreibt Papa ihnen die Telefonnummer auf einen Zettel auf. Sie können dort jederzeit anrufen, wenn sie Angst haben. Zum Abschied liest Papa ihnen noch eine Geschichte vor und Mama schmickt sich im Bad. Dann gehen die beiden wirklich weg und die beiden Kinder bleiben ganz alleine daheim. Schon bald meint Julia, dass Mama und Papa wieder kommen sollen. Es ist doch sehr ungewohnt so alleine in der Wohnung zu bleiben. Sie können nicht schlafen und hören Geräusche. Doch das ist nur der tropfende Wasserhahn im Badezimmer. Dann gehen sie ins Wohnzimmer und wollen fernsehen, aber am Abend gibt es kein Kinderprogramm. Jan findet noch einen Rest Pudding im Kühlschrank und Julia klettert auf einen Hocker, weil sie Schokolade aus den oberen Schränken holen will. Julia fällt beinahe hinunter, aber da hält sie Jan noch schnell fest. Auf einmal klingelt das Telefon, doch auf der anderen Seite meldet sich nur jemand der sich verwählt hat. Julia will unbedingt Mama und Papa anrufen. Sie sprechen kurz mit Mama und beruhigen diese, dass alles in Ordnung ist. Doch dann ist Julia plötzlich unauffindbar. Jan sucht in der ganzen Wohnung. Keine Julia und schon läutet es an der Türe. Julia wollte zu Mama und Papa, aber sie hat keine Schuhe an. Jan holt seine Schwester schnell in die Wohnung zurück. Sie gehen ins Bett und kuscheln sich zusammen. Jan erzählt eine lange Geschichte und schon bald schläft Julia bei ihm ein. Dann hört Jan auch schon wie seine Eltern herein kommen. Er macht schnell die Augen zu und am nächsten Morgen beim Frühstück sind alle sehr stolz, dass die Kinder so fleißig ganz alleine geblieben sind.
Klappentext:
Diesmal dürfen Jan und Julia beim Zubettgehen nicht trödeln. Mama und Papa sind nämlich eingeladen. Und weil die Nachbarin, die sonst immer auf Jan und Julia aufpasst, verreist ist, müssen Jan und Julia auf sich selbst aufpassen. Und das tun
sie. Aber es ist komisch, ganz allein in der Wohnung zu sein, ohne Mama und Papa.
Verkaufspreis: Euro 6,70
ISBN-10: 3789157430 / ISBN-13: 978-3789157431
Einband: Pappband
Seitenzahl: 16 (davon 14 Seiten mit Text)
Gewicht: 195 g
Größe: 20,2 x 20,2 x 0,9 cm
Sprache: Deutsch
Altersempfehlung: 4 -5 Jahre
Autorin und Illustrator:
Margret Rettich
Sie studierte Grafik an der Kunstschule in Erfurt und arbeitete zunächst für Werbung, Printmedien und Fernsehen, bevor sie begann, äußerst erfolgreich Kinderbücher zu schreiben und zu illustrieren. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. von der Stiftung Buchkunst und mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis der Kategorie Bilderbuch. Für ihr Gesamtwerk erhielt sie gemeinsam mit ihrem Mann Rolf Rettich den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.
Meine Erfahrung:
Dieses Bilderbuch stammt noch aus der Kindheit meines jüngeren Bruders und ist nun sicher über 15 Jahre alt. Auch er hat die Geschichten von Jan und Julia sehr gemocht und ich bin froh, dass meine Tochter sie nun auch so gerne mag. Die Geschichte von Jan und Julia wie sie ganz alleine bleiben ist allerdings für sie (mit 2,5 Jahren) noch nicht geeignet bzw. schwer nachvollziehbar. Ich stimme also der Altersempfehlung von 4 bis 5 bzw. 6 Jahren voll zu. Die Illustrationen sind klar und einfach, nicht zu übertrieben. Das Buch wurde nun schon zum 4. Mal neu aufgelegt und ist immer noch erhältlich! Das Thema alleine sein wird in diesem Buch sehr schön vermittelt und daher bekommt auch dieser Titel volle 5 Sterne von mir!!!
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Dieses Buch, was ich Euch jetzt vorstelle heißt: Jan und Julia ganz allein. Da meine Tochter nach Ihrer Fuß-OP immer noch nicht wirklich wieder laufen kann, lesen wir im Moment sehr viel und dabei viel mir letzte Tage auch dieses Buch wieder in die Hände.
Zur Autorin:
Die Autorin des Buches ist Margret Rettich.
Sie ist 1926 in Stettin geboren und studierte in Erfurt Grafik. Bevor sie selbst Bücher für Kinder und Jugendliche schrieb, illustrierte sie Bücher anderer Autoren.
1981 erhielt sie den Deutschen Jugendliteraturpreis,2001 den Deutschen Musik Editionspreis. Zusammen mit ihrem Mann ( Rolf Rettich) wurde sie 1997 mit dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet.
Buchdaten:
Das Buch ist vom Friedrich Oettinger Verlag herrausgegeben worden.
Es hat eine größe von 19.1 x 19.1 cm
Die ISBN zu diesem Buch lautet: 3-78915743-0
Es verfügt über 16 Seiten und ist eine gebundene Ausgabe.
Für Kinder ab 4 Jahren geeignet.
Inhalt: (mit eigenen Worten):
In dem Buch geht es darum, das die Eltern von Jan und Julia abends weg müssen.
Da sich dieses mal niemand findet, der die Kinder aufpassen kann, kommt es so, das die beiden das erste mal ganz allein zu Hause sind.
Für alle Fälle bekommen sie eine Telefonnummer neben das Telefon gelegt, um jederzeit Mama und Papa anrufen zu können. Ebenso bekommen sie von Ihren Eltern gesagt, das sie niemanden die Tür öffnen dürfen.
Bevor die Kinder allein gelassen werden, wird zusammen gegessen. Während sich Mama für den abend schön macht, bringt Papa die beiden ins Bett.
Dann ist es soweit. Mama und Papa sind weg und die beiden sind ganz alleine zu Hause. Doch sie können nicht schlafen, weil es doch ungewohnt ist, zu wissen, das sie alleine sind. Ihnen ist nicht ganz wohl bei den Gedanken, das sie nun auf sich selbst gestellt sind.
Mit der Zeit meinen sie Geräusche zu hören und kriegen es mit der Angst zu tun-doch es ist nur der tropfende Wasserhahn.
Da sie nicht an Schlaf denken können, versuchen sie es mit Fernseh gucken. Doch Kinderpogramm läuft um diese Zeit natürlich nicht mehr. Also durchforsten sie die Küche nach Nervennahrung.
Als dann auch noch das Telefon klingelt, hoffen sie, das Mama und Papa sich melden, aber es hat sich nur jemand verwählt. Doch dann rufen sie die Eltern an, aber auch nur , um zu sagen, das sie keine Angst haben.
Plötzlich stellt Jan fest,das seine Schwester verschwunden ist. Er sucht sie zwar überall, kann sie aber nicht finden. Gott sei dank taucht sie dann nach kurzer Zeit im Treppenhaus wieder auf.
Nach diesen ganzen Ängsten, kriechen beide gemeinsam ins Bett und können endlich schlafen.
Als sie dann am nächsten morgen aufstehen, sind Mama und Papa natürlich wieder da und die Kinder tun so, als wäre alles kein Problem gewesen.
Klappentext:
Diesmal dürfen Jan und Julia beim Zubettgehen nicht trödeln. Mama und Papa sind nämlich eingeladen. Und weil die Nachbarin, die sonst immer auf Jan und Julia aufpasst, verreist ist, müssen Jan und Julia auf sich selbst aufpassen. Und das
tun sie. Aber es ist komisch, ganz allein in der Wohnung zu sein, ohne Mama und Papa...
Preis:
Laut Oettinger Verlag: 6,50 Euro
Fazit:
Das Buch ist total schön geschrieben und bebildert (auf jeder Seite ein passendes Bild zum Text).
Eignet sich besonders gut zum Vorlesen, da die Geschichte auch nicht zu lang ist. Jede Seite verfügt über 3-5 Sätze ist aber dennoch richtig ausführlich geschrieben.
An diesem Buch von Jan und Julia find ich richtig gut das es einen doch direkt daran erinnert das es bei uns früher als Kind nicht viel anders war.
Aber das macht diese Bücher ja aus, das sie nicht übertrieben sind und viele Sachen schildern , in denen auch die eigenen Kinder sich wieder finden, weil sie solche Situationen selbst schon kennen und sich somit teilweise schnell in diesen Geschichten wieder finden. Ich konnt mich direkt daran erinnern, was wir früher alles für einen Zirkus gemacht haben, wenn wir abends mal alleine waren und das es auch da oft Situationen gab, wo wir echt Angst hatten, weil wir die wildesten Sachen gehört zu meinen haben oder uns sonst irgendwie die schlimmsten Dinge ausgemalt haben.
Gott sei dank gibt es noch viele weitere Jan und Julia Bücher, denn das ist ganz sicher nicht das letztes gewesen, was wir gelesen haben.
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