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Morton Rhue: Die Welle
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Morton Rhue: Die Welle
Morton Rhue: Die Welle
Morton Rhue: Die Welle

Testberichte Morton Rhue: Die Welle

 (Taschenbuch)
4.6 von 5
Platz 1 in der Kategorie "Jugendromane & -erzählungen - Die".
Bewertung: Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.6 von 5
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Morton Rhue: Die Welle Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.6 von 5
von 96% aller Autoren empfohlen (27/28).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Sehr spannendes Buch
  • gut, detailliert geschrieben
  • unterhaltsam leichte Sprache realistisch Thematik
  • Interessant Man lernt etwas von diesem Roman!
  • - lässt sich schnell lesen - mäßig spannend - belehrend
Nachteile/Kritik
  • nichts
  • Ich hätte mir am Ende eine genauere Beschreibung über den Ausgang des Experimentes gewünscht (wie die Schüler am Tag nach dem Experiment reagiert haben...)
  • Nix!
  • mir gefällt der Schreibstil nicht
  • Hintergrund grundsätzlich
Morton Rhue: Die Welle (Taschenbuch) am günstigsten bei:
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Papenburger16

Macht durch Disziplin, Gemeinschaft und Handeln!

ein Testbericht von 2008-03-12 12:20:34 vom 12.03.2008
Empfehlung:
Vorteile: Sehr spannendes Buch...
Nachteile/Kritik: nichts
Liebe Ciaoaner,
am 13. März kommt ein neuer Film in die Kinos den ich mir auf jeden Fall anschauen werde. Doch in diesem Bericht geht es nicht um den Kinofilm, sondern um das Buch zu diesem Film welches ich euch heute vorstellen möchte. Dieses Buch trägt den Namen "Die Welle".


=[ Der Autor ]=
Das Buch wurde von Morton Rhue geschrieben. Er wurde 1950 in New York City geboren.
Während seines Studiums verdiente er sich als Straßenmusiker sein Unterhalt, später arbeitete er als Journalist. Er ist durch das Buch "Die Welle" vor allem in Deutschland sehr bekannt geworden.

Weitere Bücher des Autors sind neben "Ich knall dich ab" auch "Boot Camp" oder "Asphalt Tribe".


=[ Angaben zum Buch ]=
Format: Taschenbuch
Erscheinungsjahr: Ravensburger Buchverlag (1984)
Erscheinungsjahr der Originalausgabe: 1981 Delacort Press
ISBN-10: 347354034X
ISBN-13: 978-3473540341
Preis: 4,50 € (Bei Amazon.de)
Seitenanzahl: 190 Seiten


=[ Inhaltsausschnitt ]=
Ben Ross nimmt mit seiner Schulklasse den Nationalsozialismus im unterricht durch und möchte der Klasse einen Film zeigen. Am Ende des Filmes waren viele der Schüler angeschlagen und mitgenommen von den Zuständen im Konzentrationslager und stellten einige Fragen. Warum hatten die deutschen nichts gegen die Juden -verfolgung und
-vernichtung unternommen, wenn sie doch davon wussten. Die Schüler waren sich fast alle einig, dass sich so was nicht wiederholen kann. Da Ben Ross diese Fragen nicht beantworten konnte, startete er ein Experiment mit Fatalen folgen.
Mit den Grundsätzen:
- "Macht durch Disziplin"
- "Macht durch Gemeinschaft" und
- "Macht durch Handeln"

schuf er eine Bewegung mit dem Namen die Welle. Die Schüler waren so sehr von der Welle eingenommen, dass sie gar nicht merkten, wie sehr dieses Experiment sie beeinträchtigt. Die Welle breitete sich immer mehr aus. Und auch andere Schüler kamen zum Geschichtsunterricht von Ben Ross. Als es zu ersten Auseinandersetzungen auf dem Schulhof kommt, wurde Laurie Saunders, eine sehr gute Schülerin von Herrn Ross, klar dass die Welle nicht nur positives in Ihnen bewirkte, sondern unter den Schülern, die sich nicht der Welle anschlossen, auch Angst verursachte. Sie versucht mit allen Mitteln gegen die Welle zu kämpfen und veröffentlichte in der neusten Ausgabe der Schulzeitung "Ente" einen negativen Artikel über die Welle...


=[ Ausgang des Buches ]=
Wie das Buch endet möchte ich hier nicht schildern, denn sonst wäre ja der Reiz weg, sich dieses buch einmal als Bettlektüre oder für Schulklassen zu nehmen und zu lesen beziehungsweise zu behandeln.


=[ Preis des Buches ]=
Das Bucht kann über Amazone erstanden werden und kostet ca. 4,50 Euro.
=[ Der Hintergrund des Buches ]=
Die Geschichte "Die Welle" beruht auf einer wahren Begebenheit. Das Experiment wurde 1967 in einer amerikanischen Highschool in Paolo Alto durchgeführt und geriet nach nur 3 Tagen außer Kontrolle, so dass das Experiment abgebrochen werden musste.


=[ Fazit ]=
Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt und auch gefesselt. Auch wenn dieses Buch den Eindruck erweckt, dass es sich um reine Fiktion handelt, umso mehr bereitet es mir Gedanken ob ein solches Experiment auch heute noch funktionieren würde. Den Preis von ca. 6 Euro finde ich schon angemessen. Alles in allem kann ich dieses Buch, vor allem für Schulklassen beziehungsweise für Lehrer die eine Lesestunde mit Ihren Schülern machen wollen, empfehlen.

Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren!

Liebe Grüße
Daniel
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Leseratee
Leseratee, 19.03.2008
Lieber Schreiberling...wir sind die Yopianer siehe deine Begrüßung...schmunzelnde Grüße von der Leseratee, die sich außerdem deinen Buchtipp notiert hat.
Bunny84
Bunny84, 12.03.2008
Klasse Bericht. Das Buch musste ich auch mal in der 10. Klasse lesen. Ich fand es einer der besten Bücher die wir lesen mussten.
broos
broos, 12.03.2008
wir hatten das Buch als Pflichtlektüre in der Schule....lange her.Den Film will ich unbedingt sehen.
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catmum68

Was harmlos begann, geriet außer Kontrolle

ein Testbericht von 2010-08-15 19:51:01 vom 15.08.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Beruht auf Tatsache, Spannend und Fesselnd beschrieben...
Nachteile/Kritik: nichts
Nachdem ich mir die deutsche Verfilmung 'Die Welle' angeschaut hatte, war für mich klar, das ich irgendwann mal auch das Buch lese. Nun war es soweit und mir ist zufällig das Buch 'Die Welle' in die Händen gefallen.

In dem Buch 'Die Welle' geht es darum, das ein Lehrer ein Experiment mit seinem Geschichtskurs wagt, damit dieser Kurs dahinter kommt, wie schnell Faschismus entsteht. Doch aus dem Experiment wird es schnell ernst und gerät außer Kontrolle. Die Schüler die nicht zur Bewegung 'Die Welle' beitreten wollen, werden bedroht, ausgeschlossen usw.

Das Buch 'Die Welle' ist ein 175 seitiger Roman. Hierbei handelt es sich um eine wahre Begebenheit, die sich im Jahr 1967 an einer amerikanischen Highschool zugetragen hat und heute noch sehr Aktuell ist. 'Die Welle' wurde von Morton Rhue geschrieben und von Hans-Georg Noack aus dem amerikanischen ins deutsche übersetzt worden. Die Schriftgröße ist normal und der Schreibstil ist so aufgebaut, das man das Buch 'Die Welle' gar nicht aus der Hand legen sondern in einem durch lesen möchte. Auch enthält der Roman einen Nachtrag. In dem Nachtrag ist ein Ausschnitt aus einem Interview des Lehrers Ron Jones, der dieses Experiment gewagt hatte, zu lesen.

Information über das Buch:

Ungekürzte Lizenzausgabe der RM Buch und Medienvertrieb GmbH und der angeschlossenen Buchgemeinschaften.
Die Originalausgabe erschien 1981 unter dem Titel 'The Wave' bei Delacorte Press, New York, Copyright 1981 by Dell Publishing Co., Inc. and T.A.T. Commuications Company.
Voice Interview from Voice Magazine, September 18, 1981, Copyright 1981 by Scholastic Inc., Reprinted and translated by permission of Scholastic Inc.
Die deutsche Erstausgabe erschien 1984, Copyright 1987 für die deutsche Textfassung Ravensburger Buchverlag, Alle Rechte vorbehalten.
Geschrieben von: Morton Rhue
Übersetzung aus dem Amerikanischen ins Deutsche: Hans-Georg Noack
Einbandgestaltung: Harald Braun, Berlin
Illustration: Dirk Lieb unter Verwendung eines Entwurfes von Walter Emmrich
Druck und Bindung: GGP Media GmbH, Pößneck
Printed in Germany: 2008
Buch-Nr.: 093391
www.derclub.de, www.donauland.at, www.bertelsmannclub.ch, www.nsb.ch
Preis: 7,95 € (Der Club)
Alter: ab 12 Jahre

Inhalt

Keiner der Mitglieder der Redaktion 'Ente' saß an ihrem Platz im Redaktionbüro in der Schule, außer Laurie Saunders, denn sie wollen lieber das schöne Wetter genießen. Die nächste Ausgabe der 'Ente' sollte nächste Woche erscheinen, doch die 'Ente' war nie pünktlich fertig. Auch das Laurie, die seit 3 Jahren der Redaktion anhörte, jetzt Chefredaktorin war, änderte nichts an der Situation. Nach ihrer Freistunde ging Laurie zurück in ihre Klasse. Ben Ross, Geschichtslehrer, war schon in der Klasse und hat David Collins, Freund von Laurie, gebeten, den Filmprojektor in Gang zu setzen, als dieser die Klasse betrat.

Ben Ross zeigte seinen Schülern einen Film über die Grausamkeiten in Konzentrationslagern während des zweiten Weltkrieges. Wie der Film zu Ende war, sah Ben, wie geschockt die meisten Schüler waren. Die Schüler konnten nicht begreifen, wie die Deutschen behaupten konnten, sie hätten von den Konzentrationslagern und den Grausamkeiten der Nazis nichts gewusst. Eric und Brad, zwei Schüler aus der Klasse behaupteten sogar, das sies nicht zu lassen würden, das eine Minderheit die Mehrheit dazu bringt, nicht zu hören und zu sehen. Ehe Ben darauf reagieren konnte, war der Unterricht nun vorbei.

Es war Pause und die meisten Schüler hielten sich in der Cafeteria auf, um sich zu stärken. Laurie hat den Film ein wenig zugesetzt und ihr den Appetit genommen, während ihr Freund David noch Hunger hatte und ihr Essen dann auch noch verspeiste. Laurie und David beobachten, wie Robert Billings auf einen Tisch zu geht, wo zwei Mädchen dran sitzen, diese aber aufstehen und sich an einen anderen Tisch setzen, als Robert sich an den Tisch setzt. Beide finden das Verhalten von Robert sowie so schon seit einigen Wochen komisch. Brian und Amy haben sich zu David und Laurie gesetzt und unterhielten sich. Laurie ging der Film immer noch nicht aus dem Kopf und David verstand das überhaupt nicht, denn er war der Meinung, das es schlimm war, was im zweiten Weltkrieg in den Konzentrationslagern passierte, sei aber lange vorbei und so was würde heute nicht mehr geschehen, weil die Welt daraus gelernt hat.

Ben Ross war nachdenklich darüber, dass er seinen Schülern aus dem Geschichtskurs auf ihre Fragen keine Antworten geben konnte. Er nahm Bücher aus der Bibliothek der Schule mit nach Hause, in der Hoffnung Antworten zu finden. Da seine Frau Christy, ebenfalls Lehrerin an der gleichen Schule, am Abend nicht da war, hatte Ben Zeit die Bücher zu durch forsten. Doch in keinem Buch konnte er nur eine Antwort auf die Fragen seiner Schüler finden. Ihm kam der Gedanke auf ein Experiment für ein oder zwei Stunden mit den Schülern zu machen, damit sie selbst auf Antworten ihre gestellten Fragen zu bekommen.

Am nächsten Tag dachten die Schüler, es wäre eine ganz normale Geschichtsstunde. Doch plötzlich bemerkten sie wie Ben 'Macht durch Disziplin' an die Tafel schrieb und stöhnten auf, denn sie dachten, dass es eine langweilige Unterrichtsstunde werden würde. Die Neugier der Schüler wurde aber schnell geweckt. Ross befahl jetzt allen Schülern aufrecht auf ihren Stühlen zu sitzen, dann sollten alle aufstehen und in der Klasse auf und ab gehen. Sobald Ben befahl 'Setzen', sollten alle Schüler sich wieder an ihren Plätzen aufrecht hin setzen. Dies machte Ben solange, bis dies einwandfrei klappte. Nun kam hinzu, das die Schüler Block und Kugelschreiber auf den Tisch zu liegen hatten, um sich Notizen machen zu können. Auch mussten die Schüler nun aufstehen, wenn sie auf Fragen Antworten mussten und jede Antwort mit 'Mr. Ross' beginnen. Der Unterricht war zu Ende, aber keiner verließ die Klasse wie sonst, sondern warteten, bis Benn es befahl. Die Schüler waren von dem Unterricht begeistert. Ben war überrascht, wie seine Schüler seine Befehle ausübten, ohne jeglichen Wiederworte zu geben, obwohl er damit gerechnet hat.

Am nächsten Tag war Ben verwundert, denn seine Schüler saßen schon in der Klasse als er sie betrat. Eigentlich wollte Benn heute mit dem Thema 'Japan' beginnen, aber wie er so seine Schüler sah, wie diszipliniert sie an ihren Plätzen saßen, machte er mit dem Experiment weiter. Er schrieb unter 'Macht durch Disziplin' 'Macht durch Gemeinschaft'. Alle Schüler, bis auf Brad und Laurie, standen auf und sagten beide Grundsätze auf. Aber dann standen auch Brad und Laurie auf, somit stand nun die ganze Klasse und sagten die beiden Grundsätze auf. Ben meinte nun, sie bräuchten ein Symbol. Er malte eine Welle auf die Tafel und sagte, dies sei jetzt das Symbol ihrer Gemeinschaft. Von jetzt an hieß die Gemeinschaft 'Die Welle'. Auch ein Gruß kam hinzu. Der Gruß bestand darin, den rechten Arm wellen Förmig zu linken Schulter hin zu bewegen. David, der im Footballteam, sowie Brian und Eric aus seinem Geschichtskurs auch, ist, ist so begeistert von 'Die Welle', das er auch seine Mannschaftskollegen als Mitglieder in ihrer Gemeinschaft haben möchte, denn er ist überzeugt davon, das die Mannschaft nur durch Disziplin und Gemeinschaft gewinnen kann.

Laurie erzählte am Abend ihren Eltern von den beiden letzten Geschichtsunterrichtstagen. Ihr Vater meinte, das es ihm militärisch vorkommt, worauf Laurie erwiderte, er solle nicht gleich alles so negativ sehen. Sie erzählte, das dadurch die Klasse zu einer Gemeinschaft geworden, wo auch die Schwachen dabei sind. Selbst Robert Billings, der Versager der Klasse, gehörte jetzt dazu, keiner hat sich mit ihm angelegt. Während Lauries Mutter noch ein wenig skeptisch ist, findet ihr Vater, das es eigentlich nicht schlecht sei, das Laurie lernt, gemeinsam zu arbeiten. Auch Ben erzählte am Abend seiner Frau Christy, das er das Experiment fortgeführt hat und immer noch kein Schüler widersprach.

David sagt zu Laurie, als er sie am Morgen abholte, das die Footballmannschaft genauso eine Gemeinschaft bräuchte, wie es in der Klasse ist. Er erzählte ihr auch, das er gestern seiner Mannschaft davon er berichtet hat, und seine Mannschaft darauf eingegangen ist und er plötzlich Teamgeist verspürt hat, was in letzter Zeit nicht der Fall war. In der Klasse angekommen, sahen sie an der Wand ein Poster mit einer Welle darauf. Außerdem bemerkten sie, das Ben einen Anzug mit weißem Hemd und Krawatte trug, was ungewöhnlich ist, denn Ben ist sonst immer lässig gekleidet. Ben hatte gelbe Karten verteilt, sogenannte Mitgliedskarten. Die Schüler, die eine Mitgliedskarte mit einem roten X vor sich hatten, waren nun Helfer. Robert und Brian gehörten zu den Helfern, Laurie nicht. Die Helfer hatten die Aufgabe, die Mitglieder zu melden, die gegen die Grundsätze verstoßen. Zu den bisherigen zwei Grundsätze kam jetzt auch noch der Grundsatz 'Macht durch Handeln' hinzu. Obwohl Laurie mit machte, fehlte ihr das Gefühl der letzten beiden Tage, sie empfand es unheimlich und begann nachzudenken. Ben war klar, das sein Experiment kein Spiel mehr war, als die Schüler bekunden, sie seien Stolz darauf zur 'Die Welle' zu gehören und Ben als Anführer zu haben. Alle sind begeistert, nur Laurie hat ein ungutes Gefühl, aber sie widerspricht nicht. Immer mehr Mitglieder traten der 'Die Welle' bei. So langsam wird aus dem Spiel ernst, denn das Experiment läuft aus dem Ruder..........

Meine Erfahrungen

Als ich anfing das Buch 'Die Welle' zu lesen, hab ich zu nächst am Anfang gedacht, die deutsche Verfilmung fing aber anders an, doch das stellte ich dann ab, denn das brachte mich durcheinander. Seite für Seite lass ich, ohne zu merken, wie die Zeit verging. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, denn im Buch ist das so spannend beschrieben, das man einfach nur weiter lesen muss. Überlegungen, wie z. B. warum Laurie erst noch mitmachte, obwohl sie ein beklemmendes Gefühl bekam und nicht mehr so begeistert wie am Anfang von der 'Die Welle' war, kamen auf. Wieso hörte Robert Billings erst zur Klasse, als sie sich zur 'Die Welle' zu einer Gemeinschaft bildeten, warum widersprach keiner, was eigentlich Ben Ross erwartet hatte oder warum hatte Ben Ross das Experiment weitergemacht, obwohl er es nicht vor hatte. Solche Gedanken kamen mir während des Lesens immer wieder auf. Aber auch Gedanken, wie reagiert man selbst, wenn man in eine solche Situation kommt. Macht mans mit, weils alle tun oder widerspricht man. Es kann immer behauptet werden, mit mir kann man so was nicht machen, aber wenn man in die Situation kommt, dann siehts meistens anders aus.

Spannend war auch zu lesen, wie nach und nach die Schüler ohne darüber nachzudenken, das machten was Ben Ross ihnen befahl, die Schüler nach und nach ihre Individualität verloren, da sie ja keine eigene Meinung mehr hatten. Auch das mehr und mehr Schüler aus anderen Klassen der 'Die Welle' beitraten, war hervorragend beschrieben.

Das einzige Positive was an 'Die Welle' war, das Außenseiter, wie z. B. Robert Billings, plötzlich zur Gemeinschaft gehörten. Aber da muss man sich überlegen, warum es eigentlich Außenseiter gibt, etwa nur weil sie anders sind oder keine Markenkleidung tragen und warum man diese Außenseiter ständig ärgern muss. Auf der anderen Seite muss man sich fragen, warum lassen sich die Außenseiter sich das Verhalten ihnen gegenüber gefallen.

Die Nachbemerkung aus einem Ausschnitt des Interviews von Ron Jones, dem Lehrer, der das Experiment in den 80er Jahre an einer Highschool durchgeführt hat, war sehr interessant. Das zu lesen war, das er damit erreichen wollte, das die Schüler nicht nur aus Büchern lesen, wie es damals im zweiten Weltkrieg in Deutschland zuging, sondern es selbst erleben. In dem Interview gab auch Jones zu, das es schwer war, die Sache zu Ende zu bringen.

Mein Fazit

Das Buch 'Die Welle' kann ich wärmstens empfehlen. Ich finde nur, man sollte vorher das Buch lesen, bevor man sich die deutsche Verfilmung anschaut. Das Buch ist viel spannender als der Film. Im Buch ist das ganze Geschehen detaillierter zu lesen, beim lesen hat man das Gefühl, man ist mitten drin im Geschehen. In dem Buch ist es fast genauso beschrieben worden, wie es sich tatsächlich im Jahr 1967 abgespielt hat.

Leseprobe

...Als die Schüler an diesem Morgen die Klasse betraten, sahen sie, dass an der hinteren Wand ein großes Poster mit der symbolisierten Darstellung einer blauen Welle angebracht war. Mr. Ross war heute anders als sonst gekleidet. Während seine Kleidung sonst eher lässig wirkte, trug er heute einen blauen Anzug mit weißem Hemd und Krawatte. Die Schüler eilten an ihre Plätze, während der Lehrer zwischen den Tischen auf und ab ging und kleine gelbe Karten verteilte.
Brad stieß Laurie an. „Gibt's jetzt Fleißkärtchen?“ Laurie betrachtete die Karte, die sie gerade bekommen hatte. „Das ist eine Mitgliedskarte der Welle“, wisperte sie zurück.
„Was ist das?“, erkundigte sich Brad.
„Genug jetzt!“, rief Mr. Ross und klatschte in die Hände.
„Keine Unterhaltung, bitte!“
Brad saß sofort unbeweglich. Laurie verstand seine Überraschung. Mitgliedskarten? Das konnte doch nur ein Scherz sein. Mr. Ross hatte inzwischen die Verteilung beendet und stand vor der Klasse.
„Jeder von euch ist jetzt im Besitz einer Mitgliedskarte“, sagte er. „Wenn ihr sie umdreht, so werdet ihr bemerken, dass manche Karten mit einem roten X gekennzeichnet sind. Wer dieses rote X auf seiner Karte findet, ist ein Helfer und wird mir künftig jedes Mitglied der Welle melden, das die Regeln verletzt.“
Alle Schüler schauten nach, ob ihre Karte mit dem roten X gekennzeichnet war. Diejenigen, die das Zeichen fanden, wie zum Beispiel Robert und Brian, lächelten. Die anderen, zu denen Laurie gehörte, schienen weniger angenehm berührt zu sein.
Laurie hob die Hand.
„Ja, bitte, Laurie?“
„Welchen Zweck soll das haben?“, fragte sie.
In der Klasse war es still. Ben antwortete nicht sofort.
Dann fragte er: „Hast du nicht etwas vergessen?“
„Ach ja, richtig!“, Laurie stand auf und wiederholte:
„Mister Ross, welchen Zweck haben die Karten?“
Ben hatte erwartet, dass jemand danach fragen würde. Der Grund sollte allen sogleich klar werden, denn er erklärte jetzt: „Die Karten sind nur ein Beispiel dafür, wie eine Gruppe sich selbst verwalten kann.“
Laurie stellte keine
weitere Frage.
Ben drehte sich zur
Wandtafel und schrieb
zu den Sätzen

MACHT DURCH DISZIPLIN

UND

MACHT DURCH GEMEINSCHAFT

DAS WORT HANDELN

„Nachdem wir jetzt wissen, was es mit Disziplin und Gemeinschaft auf sich hat“, erklärte er der Klasse, „müssen wir über das Handeln nachdenken. Im Grunde sind Disziplin und Gemeinschaft sinnlos, wenn sie nicht zum Handeln führen. Die Disziplin gibt uns das Recht zum Handeln. Eine disziplinierte Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel kann auch gemeinsam handeln, um dieses Ziel zu erreichen. Sie muss es sogar tun, wenn sie das Ziel erreichen will. Glaubt ihr an die Welle?“...

Leseprobe aus der Nachbemerkung des Verlag: Auszug eines Interviews aus dem Jahr 1981 mit Ron Jones, der das Experiment 'Die Welle' im Jahr 1967 durchführte.

...Gab es die Figur des Robert in Wirklichkeit auch?

Ja, aber die Leibwächter-Geschichte spielte sich etwas anders ab, als im Buch beschrieben wird. Eines Tages folgte er mir überall hin, und als ich ins Lehrerzimmer ging und ihm ein Kollege sagte, dass Schüler hier keinen Zutritt hätten, da antwortete Robert: „Ich bin kein Schüler, ich bin Leibwache!“ Also, da hab ich schon ziemlich Angst bekommen, ich fragte mich, wie weit die anderen Schüler schon gegangen waren....

...Was geschah mit Robert?

Es ging ihm wie all jenen 'unsichtbaren' Leuten, die plötzlich sehr 'sichtbar' und mächtig werden und die dann plötzlich von ihrer Macht abgeschnitten werden. Ich musste viel Zeit darauf verwenden, mit ihm über seinen Wert als menschliches Wesen zu reden. Immer wieder habe ich darauf hingewiesen, dass es viele Wege gibt, Selbstwertgefühl zu erhalten und ein guter Mensch zu sein – die Schule ist da nicht die einzige Möglichkeit. Nun, es stellte sich heraus, dass Robert im Handwerklichen recht gut ist, und so betreute er bald die Schreibmaschinen im Klassenzimmer. Heute ist er Flugzeugmechaniker, und ich glaube, er ist recht zufrieden damit....

Wissenswertes von Morton Rhue und Hans-Georg Noack, aus dem Buch 'Die Welle' entnommen:

Morton Rhue:

Morton Rhue, geboren 1950 in Long Island, New York, hat sich in Amerika durch zahlreiche Publikationen im 'New Yorker' und der 'Village Voice' sowie mehrere Jugendromane einen Namen gemacht. Mit seinem Roman 'Die Welle', der auch fürs Fernseh verfilmt wurde, ist Morton Rhue auch in Deutschland bekannt geworden

Hans-Georg Noack:

Hans-Georg Noack, geboren am 12. Februar 1926 in Burg bei Magdeburg, ist einer der bekanntesten Jungendbuchautoren. Er übersetzte zahlreiche Jungendbücher aus dem Englischen und Amerikanischen. Seine Bücher sind mehrfach ausgezeichnet worden.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
AndreaRo
AndreaRo, 03.07.2011
Meine Tochter musste das Buch für die Schule lesen - ich hab draufhin den Film gesehen. Schon erschreckend - aber nicht von der hand zu weisen, das sowas passieren kann !
polypresent
polypresent, 20.08.2010
treffende Kritik zu wichtigem Thema - jetzt ist das Buch "fällig" - Grüße von Marcus
Maya19
Maya19, 27.06.2010
sehr schöner Bericht würd mich über deine Gegenlesung freuen. Lg Maya19
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margy

die welle

ein Testbericht von 2010-04-21 14:22:06 vom 21.04.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: anschaulich geschrieben...
Nachteile/Kritik: -
Zum Buch:

Der Inhalt des Buches erstreckt sich auf 139 Seiten.
ISBN: 3-473-35175-7
Aus dem Amerikanischen übersetzte den Text Hans Georg Noack. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel "The Wave" 1981. Die deutsche Ausgabe erschien 1984. Mein Buch, eine ältere Ausgabe, lieh ich aus und kann deshalb zum Preis keinerlei Angabe machen.

Zum Autor:

Morton Rhue ist ein Wortspiel aus französischen Wörtern und heißt übersetzt Todesstraße. Der richtige Name des Schriftstellers ist Todd Strasser. Er wurde 1950 in New York City geboren. Nach seiner Schulzeit studierte er Literatur, lebte als Straßenmusikant, Zeitungsreporter und Werbetexter. In seinen Büchern widmet er sich Themen des Nationalsozialismus, Gewalt an Schulen oder der Obdachlosigkeit. Mit Frau und Kindern lebt er in seiner Geburtsstadt New York.

Textausschnitt:

Was am nächsten Tag geschah, empfand Ben als völlig ungewöhnlich. Diesmal kamen seine Schüler nicht nach dem Läuten allmählich in die Klasse geschlendert, sondern er selbst kam zu spät. Er hatte seine Notizen für den Unterricht und ein Buch über Japan im Wagen vergessen und musste vor Stundenbeginn noch einmal zum Parkplatz laufen.

Schreibstil:

Wie ein Tatsachenbericht in Erzählform und wörtlicher Rede ist dieser Roman anschaulich geschrieben.

Inhalt:

Ein Geschichtslehrer einer amerikanischen Schule entschließt, einen Versuch, ein Experiment zur Demonstration des Faschismus zu starten. Er möchte den Schülern beweisen, dass der Faschismus lebt und überall seine Anwendung findet.

Meinung:

Dieser Roman schildert eine wahre Begebenheit aus Amerika.
Um einer Schulklasse den Faschismus vor Augen zu führen, lässt sich ein Lehrer auf ein Wagnis ein. Er zeigt seinen Schülern, wie die Nazis zur Zeit Hitlers ein ganzes Volk beherrschten. Er demonstriert die Beherrschung und die Macht aller Menschen durch Disziplin, Macht, Unterdrückung, Handlungen und dem Zusammenhalt einer Gemeinschaft.
Plötzlich ist nicht nur die eine Klasse Teil der Welle, viele Anhänger und Begeisterte gesellen sich dazu.
Ein Schüler, sonst immer verhöhnt, verspottet und gehänselt, ist während der Zeit der Bewegung der Bodyguard, der Leibwächter des Geschichtslehrers. Damit gewinnt er an Ansehen und Anerkennung. Jeder, der sich dem Experiment nicht anschließt, wird zum Ausgestoßenen. Dabei vergessen alle Teilnehmer und Mitglieder der Welle, dass die Bewegung kein Dauerzustand ist und bleibt, sondern der Versuch wird durch den Lehrer selbst gestoppt.

Keiner der Schüler durfte selbst denken, sondern hatten Befehlen zu gehorchen. Es war eine Massenbewegung mit begeisterten Fans, die über ihr Handeln nicht nachdachten. Sie waren nicht mehr frei, sondern die Marionetten einer Organisation und eines Führers.
Interessant zu lesen, hinter die Kulissen der Nazis zu blicken, aber wenig spannend verfolgte ich die Geschichte.
Ich selbst bin kein Mensch, der sich Denken vorschreiben lässt ohne selbst das Gehirn einzuschalten. Es ist faszinierend, mitzubekommen, wie plan- und ziellos sich Menschen solcher Organisationen anschließen. Auch die Alcaida ist eine Bewegung des Faschismus. Genau wie bei den Nazis Juden ihr Leben lassen mussten, ist es bei der Alcaida Terror an Menschen.
Dieses Buch empfehle ich, mit wachem Geist, klarem Verstand und sehr kritisch zu lesen, das eigene Denken nicht zu vergessen, um nicht in den Strudel egoistischer Herrscher oder Führer zu geraten.
Ich könnte mir gut vorstellen, dieses Buch in Schulen gelesen wird. Über den Faschismus in den verschiedenen Formen muss jedoch diskutiert und eigenes Denken und Verantwortung herausgestellt werden. Der Inhalt des Romanes sollte sehr kritisch betrachtet werden.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Pahlinho
Pahlinho, 21.04.2010
Kannte nur den Film mit Jürgen Vogel, Prima Bericht
technofreak1988
technofreak1988, 21.04.2010
würde mich über gegenlesungen sehr freuen! lg andi
minasteini
minasteini, 21.04.2010
Schönes Buch, guter Bericht. LG Marina
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Die Welle überolt eine ganze Schule...

ein Testbericht von 2008-07-08 15:31:28 vom 08.07.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: beruht auf einer wahren Begebenheit...
Nachteile/Kritik: mir gefällt der Schreibstil nicht
"Macht durch Disziplin!
Macht durch Gemeinschaft!
Macht durch Handeln!"

steht unter dem Titel auf dem Cover des Buches "Die Welle" und ist gleichzeitig die Hauptaussage eines Schülerprojekts, was außer Kontrolle geriet.
"Die Welle" von Morton Ruhe ist ein spannender Bericht, der auf einer wahren Begebenheit an einer amerikanischen Highschool beruht. Diese Geschichte zeigt, wie einfach Faschismus entsteht, auch wenn er nicht als solcher erkannt wird.

allgemeine Daten:

Titel: Die Welle
Autor: Morton Rhue
Seitenanzahl: 185 S.
Größe: ca 18 cm
Preis: 5,95 Euro
Verlag: Ravensburger
ISBN: 3-473-58008-2

Zum Inhalt:

Mr. Ross, ein beliebter Geschichtslehrer behandelt mit seinem Kurs die Entstehung von Faschismus, auch am Beispiel von Nazi-Deutschland. Alle seine Schüler sind gegen das, was sich zu dieser Zeit in Deutschland abgespielt hat und glauben, so etwas könne nicht noch einmal entstehen. Aufgrund dieser Aussage überlegt sich Mr. Ross eine Art Projekt. Er will seinen Schülern beweisen wie einfach Faschismus entstehen kann, ohne das man ihn auf Anhieb erkennt. Er bringt den Schülern die drei Haupaussagen seiner Bewegung bei und ist ihnen sozusagen der "Führer". Was als kleines Unterrichtsprojekt beginnt, bei dem sich die Noten, der Zusammenhalt der schüler verbessern und für viel Begeisterung sorgt, artet aus in einer Art "Welle" die die ganze Schule überrollt und außer Kontrolle gerät. Alles dreht sich nur noch um die Organisatien, die Bewegung, die sich die "Welle" nennt und ein faschistisches Ausmaß annimmt und alle Menschen abwehrt oder diskriminiert, die nicht zur Welle gehören. Dadurch dorhen sogar Freundschaften zu zerbrechen.
Letztendlich wird den Schülern durch Mr. Ross, dem sein Projekt aus den Händen geglitten ist, klar gemacht, das sie genau die Faschisten geworden sind, von denen sie glaubten, sie können nicht entstehen.

Autor:

Morton Rhue, der mit bürgerlichem Namen Todd Strasser heißt, wurde in New York City am 5. Mai 1950 geboren und verbrahcte seine Kindheit auf Long Island. Er studierte Literatur. Rhue schreibt hauptsächlich für Jugendliche und wurde in Deutschland erst durch "Die Welle" richtig bekannt. Rhue lebt heut mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in New York. In seinen Büchern behandelt er vor allem Themen wie den Nationalsozialismus oder Gewalt und bearbeitet diese für Jugendliche.

Cover:

Auf dem Cover sind schwarzweiß Bilder von Schülern zu sehen, ansonsten ist das Cover in rot gehalten. Außer dem Titel stehen noch die drei Leitsprüche der "Welle" auf der Vorderseite der Buches.

Besonderheiten:

Das Buch ist von innen mit unfarbigen Bildern und einigen Zeichen illustriert, auch die Schriftart ändern sich teilweise.

Außerdem:

Ich habe auch die Verfilmung dieses Buches gesehen. Sie ist zwar leicht abgewandelt, jedoch auch auf der Leinwand wird die Geschichte überaus faszinierend und erschreckend zugleich dargestellt.

Kleiner Nachteil: Ich sehe in dem Buch den einzigen Nachteil im Schreibstil des Autors, der mir persönlich nicht gefällt, da er wenig umschreibt und mir alles ein wenig sehr schnell geht.

Meine Empfehlung: Unbedingt lesen und danach den Film schauen!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
AngelikaR
AngelikaR, 19.01.2009
Mir hat die ältere Verfilmung sehr gut gefallen.
LG
MasterSirTobi
MasterSirTobi, 12.07.2008
Der Bericht gefällt mir wirklich gut. SH
ingoa09
ingoa09, 08.07.2008
Eine gute Buchbesprechung! Gruß Ingo
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Maramaus

Wie schnell Faschismus funktioniert!

ein Testbericht von 2006-06-30 12:40:33 vom 30.06.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr lehrreich und aufklärend!...
Nachteile/Kritik: Nix!
Dieses Buch handelt von der wahren Geschichte eines Lehrers, der in einem Experiment seinen Schülern die Gefahr des Faschismus verdeutlichen will- doch sein Experimetn läuft aus dem Ruder.

Inhalt
Alles beginnt damit, dass der Geschichtslehrer Ben Ross das Thema Nationalsozialismus in seiner Klasse hat. Schließlich entscheidet er sich für ein Experiment. Bald darauf verlangt er von den Schülern aufzustehen, wenn sie drangenommen werden, gerade zu sitzen und weiteres. Schon bald machen die Schüler mit. Dann gründet Ben Ross "Die Welle". Die Welle ist eine Organisation oder soll zumindest eine Darstellen. Leitsatz ist vor allem die Gemeinschaft durch Handeln und Disziplin. Die Schüler werben neue Mitglieder und sogar Außenseiter Robert bekommt eine neue Stellung in der Klasse.
Bald werden Kärtchen verteilt und Beobachter ausgewählt, die alle beobachten sollen und Regelverstöße melden. Doch das ist erst der Anfang. Schüler werden verprügelt, wenn sie nicht Mitglied werden wollen und sogar ein jüdischer Junge wurde angegriffen. Das Experiment gerät aus dem Ruder.
Einzig Laurie Saunders stellt sich gegen das Ganze und schreibt einen Artikel für die Schülerzeitung. Danach lebt Laurie sehr gefährlich und erst lauert ihr sogar ihr eigener Freund auf. Schließlich erkennt aber auch er den ganzen Wahnsinn. Gemeinsam gehen sie zu Ben Ross, der Ihnen verspricht etwas zu machen.
Am nächsten Tag ist eine Versammlung einberufen und alle Mitglieder der Welle sollen dorthin- angeblich hätten sich im ganzen Land Die Welle Gruppen organisiert und es gäbe einen Führer. Laurie und ihr Freund sind erst verzweifelt, bis Ben Ross ein Bild herunter lässt- auf dem Adolf Hitler zu sehen ist. Die Schüler sind schockiert und ben Ross erklärt ihnen, was aus ihnen geworden ist. Viele Schüler verlassen völlig fertig den Raum und müssen erstmal begreifen- besonders Robert...

Dieses Buch ist einfach große Klasse, weil es den einfachen Weg zum Faschismus verdeutlich. Dadurch, dass der Fall eine wahre Begebenheit ist, wirkt das Buch noch authentischer!
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
phobee
phobee, 30.06.2006
Sehr hilfreich! LG, Pia
Puppekaa
Puppekaa, 01.07.2006
sh
lemsi
lemsi, 30.06.2006
sh
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DieHase

Die Welle

ein Testbericht von 2006-05-31 22:17:01 vom 31.05.2006
Empfehlung: ja
Diese Lektüre musste ich in der Schule im Deutschunterricht lesen. Am Anfang fand ich das Buch dumm aber nach und nach kam ich auf den Geschmack und wollte garnicht mehr aufhören zu lesen. Ich fand es gut, weil das Buch zeigt wie einfach ein Mensch zu beeinflussen ist und was passiert wenn einer nicht mitmacht. Ich finde es erschreckend, dass die Geschichte wirklich passiert ist.


***Worum es geht***
Ein Lehrer, der seinen Schülern Geschichte lehrt, möchte gerne ein Experiment mit seinen Schülern machen. Dieses Experiment eskaliert jedoch und alles gerät aus den fugen. Er wollten seinen Schülern zeigen, wie schnell man Menschen beeinflussen kann an etwas teilzunehmen und ihnen somit das Verhalten der Menschen im zweiten Weltkrieg erklären. Ein Schüler hatte dieses durchschaut und wollte nicht an der Bewegung mitwirken. Dieser wurde verprügelt und ausgeschlossen.

***Leseprobe***

"Wo blieb ihr Führer? Was wurde von ihnen erwartet? Während die Spannung im Raum wuchs, ging immer wieder dieselbe Frage in den Köpfen der Schüler um. Was erwartet man von uns?
Von der Bühnenseite blickte Ben auf sie hinab, und ein Meer von Gesichtern schaute zu ihm auf. War es wirklich eine ganz natürliche Neigung der Menschen, nach einem Führer Ausschau zu halten, nach irgend jemanden, der alle Entscheidungen traf? Die Gesichter, die zu ihm aufblickten, drückten jedenfalls genau das aus. Und das war die fürchterliche Verantwortung jedes Führers; zu wissen, dass diese Gruppe ihm folgen würde.Ben begann zu begreifen, wie viel ernsthafter dieses kleine Experiment war, als er es sich jemals vorgestellt hatte. Es war Furcht erregend, wie leicht man den Glauben dieser jungen Menschen manipulieren konnte, wie leicht sie es zuließen, dass man ihnen Entscheidungen abnahm. Wenn die Menschen aber dazu bestimmt waren, dass man sie führe, so dachte Ben, dann musste er dafür sorgen, dass sie eines wirklich lernen: Gründlich zu fragen, nie jemanden blind zu vertrauen, sonst ... Plötzlich sprang im Publikum ein enttäuschtes Mitglied von seinem Platz auf und rief Mr Ross zu: "Da ist ja gar kein Führer!" Schockierte Schüler überall im Saal wandten ihm die Köpfe zu, während zwei Wächter herbeieilten, um den Ruhestörer aus dem Saal zu befördern. In der darauf folgenden Verwirrung gelang es Laurie und David, durch die Tür zu schlüpfen.
Ehe die Schüler noch die Zeit hatten, über das Geschehene nachzudenken, trat Ben wieder zur Mitte der Bühne. "Doch, ihr habt einen Führer!", rief er. Auf dieses Stichwort hatte Carl Block hinter der Bühne gewartet. Jetzt öffnete er den Vorhang und gab dadurch eine große Filmleinwand frei. Im selben Augenblick schaltete Alex Cooper im Vorführraum den Projekte ein. "Dort!", rief Ben. "Dort ist euer Führer!"
Ein riesiges Bild von Adolf Hitler füllte die Leinwand aus!

Diese Stelle ist eine der wichtigsten des Buches finde ich. Sie ist furchteinflößend und zeigt, wie sie sich auf den Führer freuen.

***Eigene Meinung***
Ich finde das Buch super geschrieben. Vor allen dingen ist es wirklich passiert. Am besten finde ich, wo der Führer gezeigt werden soll. Also wo sich alle in der Aula versammeln um ihren Anführer zu feiern. Als dann der Vorhang fällt und ein Bild Hitlers zu sehen ist sind alle total geschockt. Ich konnte mich sehr gut in einen dieser Schüler versetzen und hätte dabei bestimmt auch mitgemacht. Also ich finde jeder Schüler sollte das Buch einmal wenigstens in der Schule lesen. Die Schüler im Buch haben ja auch gesagt, dass sowas wie im 2 Weltkrieg nie mehr passieren könnte , weil sie ja schlauer währen. Und trotzdem wurden sie zu solchen Personen wie im zweiten Weltkrieg! Für mich ist das Buch ein muss und sehr hilfreich!


Das Buch ist von Morton Rhue und kostet 5,95€ und diese auch wert! Es hat 185 Seiten und ist schnell gelesen.
Wer auf den Geschmack gekommen ist, hier die ISBN-Nr.: 3473580082

Viel Spaß =)
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Kommentare
Kerith
Kerith, 17.07.2006
Ich hab das Buch ebenfalls in der Schule gelesen, aber als Englischlektüre - und es war die beste Englischlektüre, die ich bisher hatte. Was etwas heißt, wenn man im Leistungskurs sitzt und ständig neue bekommt. Ich fand es auch ziemlich atemberaubend, w
phobee
phobee, 01.06.2006
Hab ich auch noch liegen, scheint die Standard-Schullektüre zu sein. Fands aber auch richtig gut - deinen Bericht übrigens auch!
katjakub
katjakub, 06.07.2006
hab damals den film in der schule gesehen und fand auch den sehr beeindruckend. toller bericht! sh lg
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bunnyrabbit

Ein super Buch

ein Testbericht von 2006-04-22 09:46:43 vom 22.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: gut, detailliert geschrieben...
Nachteile/Kritik: --
Gliederung:

1. Morton Rhue
2. Allgemeines zum Buch
3. Inhalt des Buches

1. Morton Rhue
Sein richtiger Name ist Todd Strasser und Morton Rhue ist nur sein Pseudonym. Er wurde am 05. Mai 1950 in New York City (Amerika) geboren. Nachdem er mit der Schule abgeschlossen hatte, studierte er Literatur. Doch zunächst verdiente er seinen Unterhalt als Straßenmusiker in Europa und arbeitete später als Journalist. Er schrieb eine Menge Bücher für Jugendliche, die ihnen viele Dinge näher bringen sollten, denn er greift in seinen Büchern Themen wie Nationalsozialismus, Gewalt an Schulen oder Obdachlosigkeit auf. Wie zum Beispiel auch das Buch „Die Welle“.
In dem Buch Asphalt Tribe geht es beispielsweise um eine Gruppe von Straßenkindern in New York und was diese für ein schweres Leben haben, um überhaupt überleben zu können. Und in seinem neuestem Buch Boot Camp beschreibt er die Erziehungsanstalten für schwer erziehbare Kinder und Jugendliche.

2. Allgemeines zum Buch
Die Originalausgabe erschien 1981 bei Delacorte Press in New York unter dem Titel „The Wave“. In Deutschland erschien die Erstausgabe 1984 unter dem Titel „Die Welle“ und wurde von Hans-Georg-Noack aus dem amerikanischen übersetzt. Der Herausgeber ist der Ravensburger Buchverlag.
Der Preis beträgt 5,95 Euro und die ISBN-Nummer ist 3-473-58008-2. Das Buch ist eine Illustrierte Ausgabe und handelt von einem Experiment zum Thema Faschismus. Durch dieses Buch wurde Morton Rhue in Deutschland bekannt und noch heute wird dieses Buch gerne im Deutsch-Unterricht gelesen und diskutiert.
Das Buch ist geeignet für Kinder ab 12/13 Jahren.

3. Inhalt des Buches
Wie oben erwähnt geht es um ein Experiment, welches ein Geschichtslehrer in die Wege geleitet hat. Angefangen hat es damit, dass die Klasse einen Film über das Konzentrationslager gesehen hatte und keiner so wirklich verstehen, warum so viele Menschen auf einen einzigen (den Führer) gehört haben. Nachdem der Unterricht vorbei war, waren einige der Schüler irritiert und entsetzt darüber, aber nicht alle, da es dennoch welche gab, die sich nichts daraus gemacht hatten. Am nächsten Tag will der Lehrer den Schüler Disziplin lernen, um ihnen das Geschehen von damals näher zu bringen und ihnen ihre Fragen zu beantworten. Doch hier beginnt die eigentliche Geschichte erst, denn die Schüler machen ohne wider Rede mit und der Lehrer stellt ihnen immer wieder neue Aufgaben. Sie sollen z.B. neue Mitglieder werben oder andere Dinge tun, um den Geschehen von damals möglichst Nahe zu kommen. Doch als fast die ganze Schule an dem Experiment beteiligt ist, beginnt es zu eskalieren. Schüler, die gegen die Welle sind oder nicht beitreten wollen, werden diskriminiert, ausgegrenzt und geschlagen. Als der Lehrer davon erfährt, beruft er eine Sitzung ein und will den Führer reden lassen. Als die Schüler in diese Sitzung eingetreten sind und Platz genommen hatte, wurde ein Video angemacht und ihr Führer war zusehen. Der Führer war nichts anderes als A.Hitler gewesen und die Schüler warn über ihr Handeln und ihre Vorgehensweise entsetzt gewesen und gingen mit betrübten Blicken aus dem Saal.
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Kommentare
SeriousError
SeriousError, 22.04.2006
Ein quotsehr hilfreichquot von mir für diesen tollen Beitrag. :o Gruß SeriousError!
daaflow
daaflow, 22.04.2006
foushizzle it039s sehr hilfreich das kenn ich, geiles buch
matahari66
matahari66, 06.05.2006
S H Liebe Grüße matahari66 o
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_knuddelmonster88_

Macht durch Disziplin

ein Testbericht von 2006-04-05 22:36:21 vom 05.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung, Sprache, Hintergrund interessant...
Nachteile/Kritik: Hintergrund grundsätzlich
Ein freundliches Hallo an meine Leser!

Ich habe jetzt vor kurzem mal ein Buch ausgegraben, dass ich vor Ewigkeiten mal in der Schule gelesen habe und möchte es euch nun vorstellen, da ich mich noch mal damit beschäftigt habe und es immer noch genau so spannend finde, wie vor einigen Jahren.

Inhalt:
In einer amerikanischen High School unternimmt der Geschichtslehrer Ben Ross ein Experiment, um seinen Schülern zu zeigen, wie der Nationalsozialismus entstanden ist und dass dieses Phänomen nicht ausschließlich deutsch und historisch ist. Doch sein Experiment klappt besser, als er es zu wünschen wagt.
Seine Klasse sieht sich einen Film über den 2. Weltkrieg und die Konzentrationslager an und sind geschockt davon. Ganz besonders Laurie, welche Mr. Ross sehr viele Fragen stellt, womit er sich selbst sehr beschäftigen muss.
Am nächsten Tag steht an der Tafel: "Macht durch Disziplin". Ben erklärt seinen Schülern, was dies zu bedeuten hat und sagt ihnen, dass sie ab nun bei jeder Frage oder Antwort Mister Ross zu sagen und stramm zu stehen haben.
Bald merken die Schüler, dass man so mehr Erfolg erzielt und finden Gefallen daran. Ben Ross schreibt zum vorhandenen noch zwei weitere Grundsätze an die Tafel: "Macht durch Gemeinschaft" und "Macht durch Handeln". Auch die neuen Leitsätze erklärt er den Schülern, welche in ihm immer mehr ihren Führer sehen. Der Versuch verleitet die Schüler dazu, pünktlich in den Unterricht zu kommen und sogar schlechte und ungepflegte Schüler, wie Robert Billings, werden gut und ziehen sich anständig an. Jeder wird in der Gruppe akzeptiert und es werden Regel sowie Helfer bestimmt.
Die Welle bekommt immer mehr Mitglieder und schnell ist fast die ganze Schule daran beteiligt. Es finden Versammlungen statt, und Robert wird der Leibwächter von Mr. Ross. Mr. Ross gerät in einen gefährlichen Zwiespalt, einerseits ist er Mensch und Lehrer eines Experiments, andererseits gefällt ihm die Rolle des Führers.
Mitgliedern der Welle verprügeln Nichtmitglieder, woraufhin Laurie aus der Welle austritt. In der Schülerzeitung schreibt sie einen Artikel gegen die Welle, welcher in einem Streit zwischen ihr und ihrem Freund David eskaliert. David glaubt so fest an die Welle, dass er Laurie schlägt. Dadurch erkennt er, was die Welle für einen Menschen aus ihm gemacht hat und will ebenfalls aus der Welle austreten.
Laurie und David gehen zu Mr. Ross und sprechen mit ihm über das was vorgefallen ist und wollen, dass dieser die Welle auflöst. Er verspricht ihnen, dass er das Experiment am nächsten Tag beendet.
Am folgenden Tag findet eine Versammlung statt, zu welcher nur Wellenmitglieder zugelassen sind, da ihnen Mr. Ross ihren Führer vorstellen und zeigen will.
Laurie und David sind entsetzt und enttäuscht von ihrem Lehrer, da sie denken, dass dieser sie an der Nase herumgeführt hat und die Welle überhaupt nicht aufgelöst wird.
Doch die Welle wird dadurch aufgelöst, dass Ben Ross die Fernseher anstellt und nur Flimmern zu sehen ist, als die Mitglieder wissen wollen wer denn nun ihr Führer sei, zeigt Ben Ross ihnen ein überdimensional großes Bild von Adorf Hitler. Alle sind genau so geworden, wie es die Menschen früher waren und das ist ihnen nun klar geworden. Der einzige, der unter der Auflösung von der Welle leidet ist Robert, da die Welle sein Leben war.

Meine Meinung:
Ich finde das Buch super spannend, da es auf einer wahren Begebenheit beruht und richtig verdeutlicht, wie die Versessenheit damals bei Hitler entstanden ist. Ich hätte nie geglaubt, dass so etwas an einer Schule passieren könnte, wenn man über den 2. Weltkrieg bescheid weiß. Ich habe das Buch mit super viel Spannung gelesen und kann es wirklich jedem empfehlen, der Interesse hat, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Das Buch ist sehr einfach zu lesen, da die Sprache leicht verständlich ist und ich den Sinn schon in der 8. oder 9. Klasse verstanden habe. Also kann es ja wirklich nicht schwer sein. Das Buch ist ideal zum zeigen, wie eine solche Euphorie für etwas so schlechtes entstehen kann. Ich habe nie verstanden, wie die Menschen alle damals so tun konnten, als hätten sie alle nichts gewusst und diese Frage konnte mir auch das Buch nicht verdeutlichen, aber ich habe verstanden, wie so etwas ausgelöst werden kann.

Fazit:
Ich finde das Buch muss man auf jeden Fall mal gelesen haben und es ist wirklich sehr hilfreich im Sinne von dem Hintergrund. Ich weiß nicht mehr, wie viel ich damals für das Buch bezahlt habe, aber im Moment bezahlt man bei amazon.de 5,95 € was nun wirklich nicht viel ist.

Ich danke euch fürs lesen, bewerten und kommentieren und wünsche euch noch einen schönen Abend.
Liebe Grüße, eure Sara

(geschrieben für Yopi und Ciao)
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Kommentare
willibald-1
willibald-1, 13.04.2006
- He, wenn ich es richtig sehe, hat dieser Bericht deutlich mehr als 45 Bewertungen - - Du schreibst: quotdass so etwas an einer Schule passieren könnte, wenn man über den 2. Weltkrieg bescheid weißquot. Das ist vermutlich das Problem: das Buch spiel
mami_online
mami_online, 28.04.2006
sh ... das Buch haben wir in der Schule damals auch gelesen. Wenn man dieses Buch kennt, kann man sich gut vorstellen, warum sich damals im und vor dem 2. Weltkrieg gegen Hitler gewehrt haben. LG, Nicole
kimisocke
kimisocke, 21.04.2006
Das Buch ist fast überall Lehrplan, aber hat auch außerhalb der Schule eine große Runde gedreht und ist bekannt geworden, Thematik bleibt wohl immer aktuell, egal welches Jahrhundert
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nebelkraehe

(~) Die Welle (~) Ein aus der Kontrolle geratenes Experiment

ein Testbericht von 2006-02-24 20:55:40 vom 24.02.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: unterhaltsam leichte Sprache realistisch Thematik...
Nachteile/Kritik: nichts
Das Buch

„Warum hat dann keiner versucht, die Nazis an dem zu hindern, was sie taten?“
„Wie konnten sich denn die Deutschen ganz ruhig verhalten, während die Nazis massenweise Menschen abschlachteten [...]?“


Ben Ross, ein engagierten, junger Geschichtslehrer, muss sich diesen Fragen stellen, nach dem er seinen Schülern einen Film gezeigt hat, der über den Nationalsozialismus in Deutschland handelt – doch der Lehrer findet keine Antworten. Warum haben sich die meisten Deutschen nicht gegen die Naziherrschaft gewehrt? Warum haben sie sich manipulieren lassen? Etwa nur aus Angst? Den Schülern von Ben Ross ist klar, dass sie sich nie manipulieren lassen würden, niemand würde sie dazu bringen, so zu tun, als ob sie nicht mehr hören und sehen würden. Da Ross auch keine Antworten in den Geschichtsbüchern findet, beschließt er, ein sonderbares Experiment zu starten: „Die Welle“. In den nächsten Tagen ändert der Lehrer seinen Unterrichtsstil, bei ihm stehen fast schon militärische Disziplin und Gemeinschaft an oberster Stelle, ganz nach den drei folgenden Leitsätzen:

“Macht durch Disziplin! Macht durch Gemeinschaft! Macht durch Handeln!“

Alles, was die Schüler tun, tun sie nicht für sich selber – sie tun es für die Welle. Jeder Schüler hat den gleichen Wert, es ist nicht mehr wichtig, wer bessere Noten und wer schlechtere Noten schreibt. Fast alle sind von dem Projekt begeistert, und zwar besonders der unmotivierte Außenseiter Robert Billings. Robert erlangt Selbstbewusstsein und fühlt sich in Der Welle akzeptiert. Schnell wollen immer mehr Schüler Mitglied in der Welle werden, Ben Ross’ Geschichtskurs ist überfüllt. Die Mitglieder werben neue Mitglieder und so kommt es, dass bald fast alle Schüler der Welle angehören – aber eben nur fast alle. Manche hegen Zweifel an der Welle, so auch Laurie Saunders, die hübsche und kluge Chefredakteurin der Schülerzeitung „Ente“. Als die Schüler, die nicht der Welle angehören, mehr und mehr ausgeschlossen werden und sogar jemand deshalb verprügelt worden ist, ist Laurie klar, dass sie handeln muss. Zusammen mit den wenigen Redakteuren, die noch nicht in der Welle sind, schreibt sie Berichte über die Welle und offenbart dort ihre Zweifel. Auch die Eltern und der Direktor misstrauen langsam dem Experiment, und Ben Ross weiß, dass sein kleines Projekt längst unverhofften Erfolg erreicht hat. Zuerst möchte er die Welle nicht aufgeben, doch schließlich sieht er ein, dass sein Experiment zu weit gegangen ist, z.B. geraten Befehle an die Mitglieder der Welle in Umlauf, die er nie erteilt hat. Auch David Collins, der Freund von Laurie und ein Footballspieler, der früher begeistertes Mitglied der Welle gewesen ist, sieht ein, dass das Experiment die Welle missglückt ist, als er seine Freundin auf den Boden schmeißt – und das alles nur wegen dieser Gruppe. Doch wie kann man den Schülern klarmachen, dass die Welle falsch ist, dass sie alle verändert hat? Ben Ross muss sich auch dieser Frage stellen und wenn ihm die Auflösung der Welle nicht gelingt, wird er auch noch seine Stelle als Lehrer verlieren...

Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten an einer amerikanischen Highschool.


Morton Rhue

Morton Rhue wurde 1950 in New York City geboren. Der mehrfach preisgekrönte Autor einer Vielzahl von Romanen für Jugendliche ist in Deutschland vor allem durch "Die Welle" bekannt geworden. Nach seinem Literaturstudium verdiente er seinen Unterhalt teilweise als Straßenmusiker in Europa, später arbeitete er vornehmlich als Jouranlist. Heute widmet er sich fast ausschließlich seiner schriftstellerischen Tätigkeit neben Lesungen und Workshops in Schulen.
(aus dem Buch)


Personen

Ben Ross ist ein junger, engagierter, von den Schülern gemochter Lehrer der schon seit 2 Jahren mit seiner Frau Christy an der Gordon High Scool unterricht, der die Welle ins Leben ruft und auch ihr Führer ist. Er ist einer von den Personen, die in eine Sache völlig versinken können.

Laurie Saunder ist eine hübsche und kluge Schülerin aus dem Geschichtskurs von Ben Ross. Sie ist Chefredakteurin der Schülerzeitung „Ente“ und hegt starken Misstrauen gegen „Die Welle“.

Robert Billing ist ebenfalls ein Schüler aus dem Geschichtskurs und ist der klassische Außenseiter. Er ist schlecht in der Schule und vollkommen unmotiviert, wahrscheinlich deshalb, weil er so oder so nicht besser sein kann als sein superkluger Bruder, in dessen Schatten Robert steht. Er beteiligt sich der stark an der Welle, denn sie gibt ihm zum ersten Mal das Gefühl, dazuzugehören.


Meine Meinung

Das Buch weißt auf die Probleme unserer Gesellschaft und deren unvermeidbare Folgen hin, dass man den voll und ganz ausschließt, der nicht dazu gehört, dass man sich schneller manipulieren lässt als man denkt und dass Gruppenzwang eine größere Bedeutung für die meisten Menschen hat, als man vielleicht vermutet. Man versteht nach dem Lesen des Buches eher, wie sich die Deutschen zu Hitlers Zeiten gefühlt haben bzw. warum sie sich nicht gewehrt haben. Hoffentlich werden durch dieses Buch viele Menschen auf die Gefahren aufmerksam, die im Faschismus liegen – man sollte das Buch auf jeden fall aufmerksam lesen und nicht zu locker nehmen, besonders, da die Geschichte des Buches auf wahre Begebenheiten basiert und nicht frei erfunden sind. Außerdem sind Bücher wie solche, die für Jugendliche geeignet sind und das Thema Nationalsozialismus aufgreifen, wichtig, damit sich so eine Tragödie wie damals nicht wiederholt.
Das Buch wird so geschildert, dass man sich in die Lagen beider Gruppen hineinversetzen kann – die Motive von den Mitgliedern der Welle sind fast genauso einsichtig wie die Motive derjenigen, die gegen die Welle vorgehen. Somit wirkt alles sehr realistisch und alles ist nachvollziebar.
Der Roman ist in einer leichten Sprache geschrieben, so dass es nicht zu anspruchsvoll ist, verständlich, unterhaltsam und spannend – ein gutes Jugendbuch, dass auch oft als Schullektüre im Unterricht behandelt wird, trotzdem denke ich, dass auch Erwachsene das Buch ruhig lesen können :o).
In meiner Ausgabe des Buches befinden sich auch noch zahlreiche Illustrationen von dem Symbol der Welle, authentische Fotos aus den Zeiten des Nationalsozialismus und ein interessantes Interview mit Ron Jones, dem „echten“ Ben Ross.

Insgesamt ist das Buch einfach ein MUSS für jung und alt ;).
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Kommentare
fantagirlie
fantagirlie, 06.05.2010
Ich wünsche Dir auch heute wieder eine sonnige Restwoche und einen nicht so stressiges Donnerstag.
Danke im übrigen, für deine letzten Gegenlesungen - hat mich sehr gefreut
willibald-1
willibald-1, 28.03.2006
Das Buch brauchte eines meiner Kinder auch für die Schule, und ich habe es dann auch gelesen - und nicht nur einmal!
StifflersMom
StifflersMom, 18.03.2006
So ziemlich das einzige quotSchulbuchquot das mir wirklich gefallen hat, auch der Film ist gut :- lg Linda
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vincitrice

Ein Muss!!

ein Testbericht von 2005-09-02 18:33:10 vom 02.09.2005
Empfehlung: ja
Mein heutiger Bericht befasst sich mit dem Buch „Die Welle“ von Morton Rhue, das Buch habe ich 2 mal gelesen, da es eines der besten Bücher ist die ich kenne. Es zeigt einem, wie sich Menschen verändern können wenn sie beeinflusst werden und wie sich ihre Persönlichkeit ändert, wenn sie in einer Massenvereinigung sind.


Autor

Die Welle wurde von Morton Rhue geschrieben der 1950 in New York geboren wurden ist. Doch dies ist nicht sein richtige Name, lediglich ein Pseudonym eines amerikanischen Autors. Weitere Romane von ihm sind "Angel Dust Blues", "Friends til the end", "Workin`for Peanuts" und "Turn it up"


Das Buch

Die Welle war das erste Buch welches der Autor unter seinem Namen Morton Rhue veröffentlichte. Das original heißt „The Wave“ und ist 1981 erschienen


Personen

Ben Ross ist seit 2 Jahren Geschichtslehrer an der Gordon High School und bei seinen Schülern sehr beliebt, da er versucht den Unterricht so interessant wie Möglich zu gestalten.

Laurie Sanders ist die Chefredakteurin der Schülerzeitung und die Freundin von David Collins. Sie ist Gegnerin der Welle, da sie erkennt, was sie mit den Anhängern anrichtet
David Collins ist der Freund von Lauris Sanders und von Anfang an begeistertes Mitglied der Welle, natürlich kommt es zu Spannung zwischen ihm und Laurie – wegen der Welle.
Robert Billings ist zu Beginn des Buches der totale Außenseiter doch mit Beginn der Gemeinschaft ändert sich das und er wird ein begeistertes Mitglied der Welle, da er sich endlich wohl fühlt und Freunde findet. Später wird er dann zum Leibwächter von seinem Lehrer Ben Ross.


Die Story

Ben Ross, ein sehr engagierter Geschichtslehrer behandelte gerade mit seiner Klasse den 2. Weltkrieg, um alles etwas zu veranschaulichen zeigt er seine Klasse einen Film wo seine Schüler sehen konnte wie begeistert der Großteil des deutschen Volkes war und wie Hitler sie in seinen Bann zog und sie manipuliert ihm alles zu glauben was er sagte. Doch seine Schüler konnte das einfach nicht nachvollziehen wie sich die Deutschen so leicht manipulieren lassen haben. Ben Ross meinte aber, dass dies immer wieder passieren kann, dass sich Menschen von einem Menschen zu sehr beeinflussen lassen, seine Schüler widersprachen, dass das was im 2. Weltkrieg nie wieder geschehen könnte, da die Menschheit inzwischen schlauer wäre.
Doch Ben Ross wollte zeigen, dass es immer wieder passieren kann und so gründete er die Welle, es sollte nur ein kleines Projekt werden um die Schüler davon zu überzeugen. Am nächsten Morgen erfuhren die Schüler davon und bekamen ihren ersten Leitsatz „Macht durch Disziplin“, die Schüler waren davon begeistert und machten alle mit. Die Schüler wurden sehr diszipliniert und bald darauf folgte der 2. Leitsatz „ Macht durch Gemeinschaft “ als die Gemeinschaft stark genug war folgte der 3. Leitsatz “, “Macht durch Handeln“. Besonders der ehemalige Außenseite Robert Billings war von der Welle begeistert, endlich war er kein Außenseite mehr sonder Mitglied in einer Gemeinschaft in der alle gleich waren. Nach und nach bekam die Welle immer mehr Mitglied, auch aus andren Klassen und Jahrgängen, die anderen Schüler schwänzten sogar den Unterricht um an den Geschichtsstunden von Ben Ross zu besuchen. Es wurden sogar Mitgliedkarten an die Mitglied ausgehändigt um zu sehen wer Mitglied war und wer nicht. Als fast jeder Schüler der Schule Mitglied war wurde Robert Billings der Leibwächter von Ben Ross, diesem war es unangenehm, aber er wollte das Projekt nicht gefährden, denn Ross war schließlich der Anführer des Ganzen. Als die Mitglieder anfingen Leute zu verprügeln die nicht dazugehörten wurde es Laurie Sanders zu viel und sie stieg aus der Welle aus. Daraufhin schreibt sie in der Schülerzeitung eine Bericht wie weit die Welle Mitglieder gehen und dass das falsch ist, darüber ist ihr Freund David sehr zornig und schlägt Laurie zu Boden. Als er das getan hat wird ihm erst klar wie weit er gegangen ist und erkennt, dass die Welle falsch ist und steigt aus. Auch die Eltern und der Direktor der Schule machen sich Sorgen und wollen, dass die Welle aufgelöst wird. Doch Ben Ross will die Welle nicht sofort auflösen, schließlich sollen die Schüler eine Lehre draus ziehen und er kündigt eine große Versammlung in der Turnhalle an. Bei dieser Versammlung will Ben Ross den Landesweiten Anführer der Welle zeigen, die Schüler denken, dass es im ganzen Land Organisationen der Welle gibt und wollen endlich den Landesweiten Anführer sehen. Doch als sie den Anführer auf der Leinwand sehen sind alle geschockt. Es handelt sich um Adolf Hitler! Die Mitglieder sind alle geschockt und viele fangen auch an zu weinen, sie erkenn, dass sie falsch gehandelt haben und mit der Masse mitgezogen wurden sind. Sie erkennen, dass sie genau wie die Leute im 2. Weltkrieg gehandelt haben. Ben Ross, ist darüber erfreut, dass die Schüler dies erkannt haben und findet, dass die Welle ein voller Erfolg war, doch als er gehen will findet er in einem Raum den weinend Robert, er ist der einzige Verliere der Welle, den für ihn ist es wieder ein Leben als Außenseiter.


Meinung

Das Buch muss man gelesen haben! Es ist sehr gut geschrieben und man erkennt wie sich Leute verhalten, wenn sie mit der Masse mitziehen und keine eigene Meinung bilden. Außerdem werden auch beide Seiten beschreiben, die der begeisterten Mitglieder aber auch die der Gegner, so versteht man, was in beiden vorgeht. Und das Buch ist auf einer wahren Begebenheit basierend, deswegen kann man sich gut in die Story hineinversetzen.
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Towelie
Towelie, 02.09.2005
haben damals den Film in der Schule gesehen, fand ich richtig krass wie schnell sowas geschiehtund nur wenige es bemerken. Schoumlner bericht
melli1206
melli1206, 22.03.2006
wirklich ein sehr gutes Buch!
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1-10 von 28 Testberichten über Morton Rhue: Die Welle  Seite 1 [2] [3]  Vorwärts
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