Hans Peter Richter: Damals war es Friedrich
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Hans Peter Richter: Damals war es Friedrich
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Testberichte Hans Peter Richter: Damals war es Friedrich

 (Taschenbuch)
4.8 von 5
Platz 2 in der Kategorie "Jugendromane & -erzählungen - D".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
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Hans Peter Richter: Damals war es Friedrich Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.8 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (13/13).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • sehr gut nachvollziehbar, realistisch geschrieben
  • spannende Story, gut erzählt, auch für Jüngere leicht zu verstehen
  • lehrreich, übersichtlich
  • Sehr lehrreich!
  • sehr gut geschildert und geschrieben und für diesen Inhalt super günstig
Nachteile/Kritik
  • nichts
  • ein sehr, sehr trauriges Ende. :-(
  • Nichts!
  • Etwas kurz
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kusnojo

Ermordung der Juden

ein Testbericht von 2005-09-27 21:50:56 vom 27.09.2005
Empfehlung: ja
Hallo liebe yopi User,
es war wieder Zeit für einen neuen Bericht, und da ich viel lese wird mein Bericht über ein weiteres Buch handeln. Vor ca. 1 1/2 Jahren habe ich das Buch „Damals war es Friedrich“ gelesen, was ich persönlich sehr gut fand, es handelt um einen Juden namens Friedrich, der durch die Zeit der Judenvernichtung immer mehr zugrunde geht.



Inhaltsverzeichnis:

1.) Einige Infos, die beim Kauf des Buches wichtig sein könnten
2.) Inhalt des Buches
3.) Informationen über den Autor und zum Buch
4.) Inhaltsangabe zum Buch
5.) Was will uns der Autor sagen?
6.) Fazit


1.) Infos zum Buch:

Produktart: Taschenbuch (Buch)
ISBN: 3-423-07800-6
Verlag/Hersteller: dtv
Herstellungsland: Deutschland
Auflage: 50. Auflage August 2003
Buchseiten: 172
Preis: 5.50€



2.) Inhalt des Buches:

Vorgeschicht(1925) 9
Reibekuchen (1929) 11
Schnee (1929) 15
Großvater (1930) 22 Freitagabend(1930) 26
Schulanfang (1931) 29 Schulweg (1933)
36

Die Schlaufe (1933) 43

Der Ball (1933) 50

Treppengespräch (1933) 54

Herr Schneider (1933) 57

Die Verhandlung (1933) 62

Im Kaufhaus (1933) 69

Der Lehrer (1934) 73

Die Reinemachefrau (1935)
79

Gründe (1936) 83

Im Schwimmbad (1938) 90

Das Fest (1938) 95

Begegnung (1938)
102

Der Pogrom (1938)
106

Der Tod (1938) 113

Lampen (1939)
119

Der Film (1940) 122

Bänke (1940) 128

Der Rabbi (1941)
133

Sterne (1941)
137

Salomon
140

Besuch (1941) 144

Fledderer (1941)
146

Das Bild (1942) 149

Im Keller (1942) 153

Ende (1942) 157

Anhang 160

Zeittafel 168



3.) Informationen über den Autor und zum Buch:

Dr. Hans Peter Richter wurde 1926 in Köln geboren. Er arbeitet vorwiegend wissenschaftlich. Daneben hat er zahlreiche Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder geschrieben und herausgegeben. Zweimal erhielt er für seine Arbeiten ein Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris.
Hans Peter Richter starb im November 1993.
„Damals war es Friedrich“ wurde mit dem Mildred- Batchelder- Award der American Library Association für das beste in Amerika veröffentlichte Jugendbuch eines nichtamerikanischen Autors ausgezeichnet, dem Sebaldus- Jugendbuchpreis und dem Woodward- School- Book- Award . Das Buch stand außerdem in der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis. Das Buch wurde 1974 von Hans Peter Richter geschrieben. Das Buch gibt es in 14 Sprachen: Dänisch, Englisch, Französisch, Friesisch, Hebräisch, Italienisch, Japanisch, Katalanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch
Spanisch (Kastilisch) und natürlich Deutsch.



4.) Inhaltsangabe zum Buch:

Inhaltlich geht es bei „Damals war es Friedrich“ um die Freundschaft zwischen
einem jüdischen und einem nicht-jüdischen Jungen und dabei besonders um die Probleme von Friedrich Schneider, dem jüdischen Jungen, die er beim Aufwachsen im Nationalsozialismus hat. Beide Jungen werden im Jahre 1925 geboren und wohnen mit ihren Eltern in einem Mehrfamilienhaus, das dem auch im Haus lebenden Hausbesitzer Herrn Resch gehört. In welcher Stadt das Haus steht, kann wegen fehlender Angaben im Buch nicht ermittelt werden, anscheinend handelt es sich also um eine „x -beliebige“ deutsche Stadt. Die Lebenssituation Friedrichs und des namentlich nicht erwähnten nicht-jüdischen Jungen ist deshalb bis auf die Tatsache sehr ähnlich, dass die jüdische Familie Schneider weitaus wohlhabender als die eher als mittellos beschriebenen Eltern des nicht-jüdischen Kindes sind, weil beide Jungen Einzelkinder sind und später in dieselbe Schulklasse kommen. Nachdem sie sich im Alter von vier Jahren kennen lernen, verbringen sie viel Zeit miteinander. Wegen ihrer unterschiedlichen Konfessionen und den politischen Realitäten im
Nationalsozialismus nehmen ihre Lebensläufe jedoch unterschiedliche Wege. Beispielsweise wird Friedrich schon mit vier Jahren im Jahre 1929 vom faschistischen Hausbesitzer Resch als „Judenbengel“ beschimpft und muss auch in der Folgezeit häufig Diskriminierungen über sich ergehen lassen. Zwar werden im Roman auch schöne Momente im Leben beider Jungen beschrieben, Beispielsweise wenn davon berichtet wird, wie sie eingeschult werden und danach mit ihren Eltern auf den Rummelplatz gehen oder wie Friedrich feierlich in die jüdische Gemeinde aufgenommen wird, jedoch überwiegen eher solche Momente, in denen die antisemitisch geprägte Lebenssituation, in der sich Familie Schneider befindet, dargestellt wird. Wegen des Nationalsozialismus erleben die Jungen das Zeitgeschehen auf verschiedene Weise: Im Gegensatz zum nicht-jüdischen Freund bemerkt Friedrich in einer bestimmten Situation recht schnell, dass er bei den „Pimpfen“ nicht gut aufgehoben ist, weiterhin muss er 1934 die Schule verlassen, sein Vater verliert seine Arbeit bei der Post, Familie Schneider wird die Wohnung gekündigt, Frau Schneider stirbt im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht, im Jahre 1941 müssen Friedrich und sein Vater ihre Kleidung mit Judensternen versehen
und schließlich wird auch Herr Schneider von der Polizei verhaftet und abgeführt. Gleichzeitig geht es dem nicht-jüdischen Jungen und seinen Eltern immer besser, da der Vater nach sehr langer Zeit wegen seines Eintritts in die NSDAP wieder eine Arbeit bekommt und dadurch auch das Ansehen der Familie wieder steigt. Daneben wird in mehreren Episoden berichtet, wie die beiden Jungen zusammen große historische Ereignisse erleben, unter anderem den Judenboykott und die „Reichspogromnacht“ und aber auch kleinere Problemsituationen, bspw. als sie ins Kino gehen wollen oder nachdem sie im Schwimmbad waren. Zwischen den beiden Jungen werden im Verlaufe der Jahre also äußere Mauern aufgebaut, die schließlich im Jahre 1942 über Friedrich zusammenstürzen, als er bei einem alliierten Bombenangriff deshalb umkommt, weil der Hausbesitzer Resch ihm den sicheren Unterschlupf im Luftschutzkeller verwehrt, womit auch
der Roman endet.



5.) Was will uns der Autor sagen?

Wir erleben in diesem Buch, wie die Bevölkerung langsam gegen die Juden aufgehetzt wird. Die Juden werden verleumdet und schlecht gemacht. Selbst Richter und Lehrer, die diese Entwicklung zu stoppen versuchten, schafften es nur anfangs sich diesem Unrechtsdenken entgegenzusetzen. Schließlich wurde das Leben der Juden in der Öffentlichkeit immer mehr erschwert. Sie durften nicht einmal ins Kino, ins Schwimmbad und mussten sich sogar einen Stern an den Mantel heften und auf anderen Bänken sitzen. Zum Schluss wurden sie unter nichtigen Vorwänden ins KZ (Konzentrationslager) gebracht und ermordet.



Fazit:

Kaufen, kaufen, kaufen



So ich hoffe die Infos haben euch weitergeholfen und der ein paar von euch besorgen sch das Buch auch, also viel Spaß beim lesen und natürlich auch beim bewerten.

kusnojo
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
dieanke
dieanke, 10.08.2005
Sinn hat es, das Inhaltsverzeichnis abzuschreiben, wenn du den Inhalt eh wiedergibst? Platz fuumlllen???
nebelkraehe
nebelkraehe, 14.08.2005
das war auch meine schullektuumlre. fand sie ganz in ordnung.
TexanGal2000
TexanGal2000, 12.03.2007
sh lg :
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HEIDIZ

Friedrich und sein Freund ...

ein Testbericht von 2010-06-23 10:00:36 vom 23.06.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Text...
Nachteile/Kritik: siehe TExt
Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches im dtv Verlag als Buch aus der Pocket-Reihe herausgekommen ist.

Es ist für viele von uns als Schullektüre bekannt. Ich schreibe diesen Bericht, weil ich dieses Buch unbedingt jedem empfehlen und ans Herz legen möchte, der es noch nicht gelesen hat.

Daten zum Buch:
=============

Taschenbuch: 141 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: 36. Auflage (1. Oktober 1979)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423078006
ISBN-13: 978-3423078009
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 15 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 1,6 cm

PREIS: 5,95 Euro

Inhalt:
=====

Es sind zwei Jungen - zum einen Friedrich Schneider der Jude und zum anderen sein Freund. Friedrichs Freund erzählt aus seiner Sicht die Geschichte der aufkeimenden Freundschaft der beiden Nachbarsjungen und wie sie auf Grund der historischen Entwicklungen auseinander geht.

Die Juden werden nach und nach aus dem öffentlichen Leben herausgenommen und so also ausgegrenzt. Die Menschen und natürlich auch die beiden Freunde sind machtlos, auch wenn sie sich so lange wie möglich wehren.

Sowohl das alltägliche Leben, als auch die Gefühllswelt der beiden Kinder und deren Eltern, die ja auch ihre Probleme hatten (Arbeitslosigkeit usw.) werden sehr gut, bildhaft und eindringlich geschildert.

Ich finde, dass der Inhalt des Buches historisch und überhaupt sehr wertvoll ist.
Es ist optimal gelöst, wie der Autor die Zeit beschreibt, wie er den historischen Werdegang mit der Freundschaft der beiden Jungen und deren Familien und die damit verbundenen Probleme und alltäglichen Sorgen aus der Sicht des Kindes beschreibt.





Gliederung:
=========

Das Buch ist in 32 kurze Kapitel untergliedert. Diese sind mit Überschrift versehen und dem Jahr datiert. Das Buch beginnt im Jahr 1925 mit der Vorgeschichte, geht weiter über die Jahre 1929, 1930, 31, 33, 34, 35, 36, 38, 39, 40, 41 und endet im Jahre 1942.

Am Ende findet der Leser eine historische Zeittafel, um die Geschichte unter Zuhilfenahme der wahren historischen Fakten einzuordnen.

Die Autor:
========

Dr. Hans Peter Richter ist 1926 in Köln geboren. Seine Arbeit ist vorwiegend wissenschaftlicher Natur. Das vorliegende Buch ist nicht sein einziges, aber bestimmt eines seiner besten. Es wurde mit dem Mildred-Batchelder-Award der American Librara Association für das beste in Amerika veröffentlichte Jugendbuch eines nichtamerikanischen Autors ausgezeichnet. Es erhielt weiterhin den Sebaldus-Jugendbuch-Preis und den Woodward-School-Book-Award. Es war außerdem vorgeschlagen für den deutschen Jugendliteraturpreis und wurde in viele Sprachen übersetzt.

1993 starb Hans Peter Richter.

meine Meinung zum Buch:
====================

Ich finde es sehr schön, wie die Freundschaft der beiden Jungen erzählt wird, wie der Autor beschreibt, wie sich die beiden näher kommen und wie auch die Familien - zum Beispiel beim Jahrmarktausflug - etwas gemeinsam machen.

Auch die Unterschiede der Familien kommen sehr gut zur Geltung und besonders der historische Hintergrund mit dem Aufkeimen und der ständigen Erweiterung des Antisemitismus, der die Familien auseinanderbringt und die Freundschaft zerstört.

Die beiden Jungen wohnen im selben Haus und spielen oft gemeinsam. Sie besuchen auch die selbe Schulklasse.

Warum der ICH-Erzähler - also Friedrichs Freund - in keinem Moment beim Namen genannt wird, weiß ich nicht zu beurteilen, er erzählt halt die Geschichte von sich seinem Freund Friedrich ...

Die Zwänge, deren die Erwachsenen und bald auch die Kinder im Nationalsozialismus ausgesetzt waren, kommen sehr gut zum Ausdruck.

Der Autor beschreibt auf einfache aber eindringliche und zu Herzen gehende Art und Weise, wie eine Freundschaft, die so innig war auf Grund historischer Fakten und der politischen Lage eines Landes und einer Zeit auseinanderbrechen kann, wie sich Menschen einfach dem nicht entziehen können, wenn sie auch möchten.

Ich finde, dass man dieses Buch unbedingt gelesen haben sollte.

Eine heile Kindheit und das Unfassbare der damaligen zeit werden sehr gut gegenübergestellt und der Zeitraum von 1929 - 1942 wird hier im Buch nochmal aufleben gelassen.

Die Handlung ist sehr dicht und mit einem roten Faden durchzogen, der die Zeit und die damit zusammenhängende Forführung der Handlung widerspiegelt.

Das Buch regt sehr zum Nachdenken an. Es ist spannend geschrieben und qualitativ inhaltlich sehr wertvoll zu bezeichnen.



Man kann sich sehr gut in die Zeit hineinversetzen und die Charaktere und ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Es handelt sich zwar um ein Jugendbuch im empfohlenen Alter von 14 Jahren, aber ich habe es auch mit über 40 noch mit großem Interesse gelesen.

kurze Leseprobe:
=============

Vater war einverstanden. Er führte die beiden in unser Wohnzimmer. Herrn Schneider bot er einen Platz am Fenster an, Friedrich wies er zu mir. Friedrich und ich, wir spielten still Domino in der Ecke beim Ofen. Vater gab Herrn Schneider eine von den guten Sonntagszigarren, er selber zündete sich eine Zigarette an. Die beiden rauchten still eine Weile vor sich hin, ehe sie gegannen. "Es fällt mir schwer, Herr Schneider", murmelte Vater. Dann sagte er etwas leuter: "Darf ich frei und offen reden?" Dabei blickte er Herrn Schneider voll an. Das Gesicht von Herrn Schneider war sehr ernst geworden. Er zügerte erst. "Ich bitte darum!", antwortete er schließlich. Die Hand mit der Zigarre zitterte leicht; Aschenstäubchen schwebten auf hose und boden. Schuldbewusst senkte Vater den Blick auf den Boden. ...
...
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Kommentare
senora
senora, 23.06.2010
Hurra, der Sommer ist da. Nun muss Schland nur noch gewinnen. LG
Pumasun
Pumasun, 23.06.2010
toller Bericht. Hört sich an als wäre das Buch lesenswert.
morla
morla, 25.06.2010
wünsche dir ein schönes wochenende lg. petra
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LilithIbi

Gestern er, heute ich, morgen DU

ein Testbericht von 2006-08-20 14:44:31 vom 20.08.2006
Empfehlung: ja
Wer kennt es nicht, den Spruch „Was hab ICH denn damit zu tun?“ ~ viel zu oft gehört, vielleicht auch selbst schon benutzt.

Nach der Lektüre dieses Buches denkt vielleicht der ein oder andere doch mal darüber nach....

„Damals war es Friedrich“ erzählt von einer „Geschichte“, die sich in der „Nazizeit“ zugetragen hat. Man hält also nicht einen x-beliebigen Roman in der Hand, sondern einen Tatsachenbericht, ein Stück Geschichte sozusagen. Und genau dieses Faktum lässt den Leser noch gebannter auf die Zeilen starren; und trägt dafür Sorge, dass der ein oder andere sich fragt, wie die Mitmenschen damals all das zulassen und gar richtig finden konnten.

Der Schreibstil sorgt dafür, dass man sich regelrecht in die Geschehnisse hineinkatapultiert fühlt ~ der Autor verwandte die Ich-Perspektive, so dass der Leser gar nicht umhin kommt, sich mit der Hauptfigur identifiziert; die Verfolgung und Ängste der Juden hautnah miterlebt. Es geht zudem um Freundschaft zwischen eines Juden und eines arischen Jungens; die das „Problem“ ihrer von klein auf bestehenden Freundschaft nicht verstehen können lange Zeit.

Im Verlauf des Buches schürt sich die Welle des (Juden~)Hasses immer mehr zu; Friedrich darf die Schule nicht mehr besuchen, seine Eltern verlieren ihre Arbeit, Freundschaften und Bekanntschaften zerbrechen; schließlich stirbt die Mutter nach einer „Begegnung“ mit der Gestapo. Der Vater Friedrichs hadert mit seinem Schicksal, Friedrich selbst versucht die Situation mit kindlicher Fassung zu tragen soweit es eben geht.

Zu dem Inhalt möchte ich eigentlich nicht viel sagen ~ große Überraschungen sind hier ohnehin nicht gediegen, da die bittere Wahrheit ein jeder kennt: Hass~ und Hetzkampagnen gegen Juden; es ist, als ob der Mensch endlich etwas gefunden hat, an dem er seinen Frust auslassen kann......

„Nebenbei“ erfährt man einiges über dieses Thema, ohne das sich hier etwas wie “trockener Geschichtsstoff“ liest.

Leicht verständlich, einfühlsam und bewegend öffnet „Damals war es Friedrich“ dem Leser die Augen auf eine andere Art und Weise, indem es genau das in dem Menschen anspricht, was viele viel zu oft wegschließen wollen ~ die Seele und das Herz....
...
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Kommentare
phobee
phobee, 21.08.2006
Sehr hilfreich! LG, Pia
hurb
hurb, 20.08.2006
Schöner Bericht, SH :
kreinsch2
kreinsch2, 20.08.2006
sh - Gruß Kathrin
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marieceli

Damals war es Friedrich

ein Testbericht von 2006-06-30 11:57:33 vom 30.06.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr lehrreich!...
Nachteile/Kritik: Nichts!
Damals waren es die Juden- heute sind es die Schwarzen und irgendwann werden es vielleicht Christen oder Beamten sein.
Dieser Satz ist bereits vorne im Buch vermerkt und beschreibt treffend, wie sinnlos so etwas Grausames wie der Holocaust ist.

Cover
Das Cover zeigt einen traurigen Jungen (vermutlich Friedrich) und ist "blutverschmiert".

Aufteilung
Das Buch ist in einzelne Kapitel mit Kapitelüberschriften eingeteilt

Inhalt
Ein Junge wohnt gemeinsam mit Friedrich in einem Haus. Da die beiden gleich alt sind, lernen sie sich kennen und werden Freunde. Die Familie von Friedrich (Schneider) ist jüdischen Glaubens.
Friedrich und der Junge erleben auch zusammen ihren 1. Schultag. Während Friedrichs Eltern viel Geld haben, ist das bei den Eltern des Jungen nicht der Fall. Doch die beiden wollen noch auf den Rummelplatz. Da die Familie kein Geld hat, zeigt Herr Schneider sich sehr sozial und bezahlt alles und freut sich riesig als der Vater des Jungen Lakritzstangen holt von dem wenigen Haushaltsgeld, das noch übrig ist.
Während das noch alles unbeschwert ist, zeigt das Buch schrittweise den Einzug der Nazi-Herrschaft und der Nazigesetze. Es beginnt alles damit, dass Herr Schneider seinen Job verliert- "Frührentner" nannte man das dann. Aber der Terror der Nationalsozialisten geht weiter. Später wird er sogar vom Vermieter Resch aus der Wohnung geschmissen. Dabei schreit Herr Resch ihn auf die Frage, warum er ausziehen sollte hin an: "Weil Sie Jude sind!"
Für Herrn Schneider ist es eine sehr große Enttäuschung, als der Nachbar und Vater des Jungen (der auch Ich-Erzähler des Buches ist) in die NSDAP eintritt. Dies macht er, um einen besseren Job zu bekommen.
Später stirbt Friedrich schließlich und auch vorher verschlimmern sich die Lebensumstände der Familie Schneider.

Bewertung
Dieses Buch zeigt offen das Schicksal der Juden. Jedoch wird es hier nicht in großen Zahlen dargelegt, sondern an einem Fallbeispiel deutlich gemacht und dass finde ich noch viel schockierender als nur den Überblick.
...
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Kommentare
lemsi
lemsi, 30.06.2006
Ein wirklich sehr hilfreicher Bericht von dir :- Würde mich über eine Gegenlesung sehr freuen...lg lemsi
Estha
Estha, 30.06.2006
ein buch, welches mir immer wieder die tränen in die augen treibt ...
Stompy2k
Stompy2k, 30.06.2006
SH - Freue mich über Gegenbewertungen - Mfg Stompy2k
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coniunx

Damals war es Friedrich (Hans Peter Richter)

ein Testbericht von 2006-04-29 17:33:32 vom 29.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: spannende Story, gut erzählt, auch für Jüngere leicht zu verstehen...
Nachteile/Kritik: ein sehr, sehr trauriges Ende. :-(
INHALTSANGABE
Zwei Jungen wachsen im selben Haus auf und gehen in dieselbe Schulklasse. Jeder wird als einziges Kind von verständnis- und liebevollen Eltern erzogen. Selbstverständlich werden sie Freunde und jeder ist in der Familie des anderen daheim.
Doch Friedrich Schneider ist Jude und allmählich wirft der Nationalsozialismus seine Schatten über ihn. Friedrichs Freund, der zwar bis zuletzt an Friedrich hängt, kann ihm immer weniger zur Seite stehen, da er selbst dem Zwang seiner Zeit ausgeliefert ist. Langsam gleitet die Geschichte aus der heilen Kinderwelt in ein unfassbares Dunkel.


INFORMATIONEN
Autor: Hans Peter Richter
Titel: Damals war es Friedrich
Seiten: 171
Verlag: 1974 dtv junior/Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München
ISBN: 3-423-07800-8
Preis: 5,50 EUR
Sonstiges: Das Werk wurde auch ins Dänische, Englische, Französische, Friesische, Hebräische, Italienische, Japanische, Katalanische, Niederländische, Norwegische, Portugiesische, Schwedische und Spanische (Kastilische) übersetzt. Zusätzlich gibt es deutschsprachige Ausgaben auch im Ausland.
In dem Buch kommen einige Fremdwörter vor, die hinten im Anhang erklärt werden.


AUSSEHEN
Das Buch ist bereits bei der 51. Auflage (die aktuellste: März 2004), wobei sich bei jeder Auflage das Titelblatt ändert.
Auf dem aktuellen ist ein trauriger Junge (Friedrich) hinter einem kaputten Fenster zu sehen, hinten ist das Buch dunkelblau.


MEINE MEINUNG
Das Buch ist wirklich sehr spannend bis zum letzten Moment, es behandelt ausführlich die Hitlerzeit und den Nationalsozialismus. Das Buch regt zum Denken an!
Das Buch ist wirklich sehr traurig, weil dort viele Dinge passieren, die einfach nicht okay sind.


FAZIT
Ein klasse Buch mit einer sehr interessanten Geschichte, sehr zu empfehlen!
Auch für den Unterricht eine geeignete Lektüre, ich war hin und weg.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
frankensteins
frankensteins, 24.01.2009
schlimm, was die Menschen ertragen mussten, wie sie handeln, hoffentlich wird dass immer wach gehalten, damit sowas nie wieder passieren kann. lg
Sang_il
Sang_il, 19.11.2005
Sehr schöner Bericht, dass Buch haben wir mal in der Schule gelesen... Viele Grüße Sangil
mami_online
mami_online, 19.11.2005
ein bisschen mehr könnte nicht schaden, ansonsten schon ein guter Bericht. LG, Nicole
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ich88

Damals war es Friedrich von Hans Peter Richter

ein Testbericht von 2005-10-24 07:47:04 vom 24.10.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: lehrreich, übersichtlich...
Nachteile/Kritik: -
Cover
Auf dem Buch ist das Foto einer grau-roten zerbrochenen Fensterscheibe zu sehen, durch die ein Junge mit schwarzer Mütze aus dem Dunkeln blickt. Der Titel befindet sich mittig in großen, weißen Buchstaben, darüber ist etwas kleiner und in blau der Name das Autors zu finden.

Autor
Hans Peter Richter ist 1925 in Köln geboren, arbeitete wissenschaftlich und schrieb nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche. Für seine Arbeiten erhielt er zweimal ein Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris. Er starb im November 1993.
Auszeichnungen für "Damals war es Friedrich":
- Mildred-Batchelder-Award
- Sebaldus-Jugendbuchpreis
- Woodward-School-Book-Award
- stand in der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis
In Zusammenhang mit diesem Buch stehen auch seine Werke "Die Zeit der jungen Soldaten" und "Wir waren dabei".

Thema
Judenfeindlichkeit im Nationalsozialismus

Inhalt
Zwei Jungen wachsen in einem Haus auf, gehen in die gleiche Klasse und sind Freunde. Beide haben liebevolle Eltern und scheinen sich auf den ersten Blick nicht sehr zu unterscheiden, bis der Nationalsozialismus immer mehr seine Schatten über ihre Freundschaft wirft und das Problem klar in den Vordergrund tritt: Friedrich ist Jude. Während jüdische Geschäfte boykottiert werden merkt auch Friedrich, dass sein Leben schwerer wird: er wird beschuldigt die Scheibe eines Schaukastens zerschlagen zu haben, nur weil es Jude ist muss die Schule wechseln.Und auch sein Vater wird aufgrund seines Glaubens arbeitslos. Friedrichs Freund fällt es immer schwerer, zu ihm zu stehen, sein eigener Vater tritt der NSDAP bei, obwohl er nicht für die Diskriminierung der Juden ist.
Nachdem die Wohnung der Familie Schneider zerstört wird und sie dabei von Nazis verletzt werden, stirbt Friedrichs Mutter und er muss sich mit seinem Vater durchschlagen, indem er Lampen repariert. Immer wieder erscheinen neue Erlasse gegen Juden und irgendwann trifft auch der letzte Schlag Friedrich und seinen Vater. Der Vermieter hat sie verraten und plündert ihre Wohnung, nachdem Herr Schneider abgeführt wurde.
Völlig auf sich allein gestellt, weil die Familie seines Freundes nichts mit ihm zu tun haben darf ohne einer großen Gefahr ausgesetzt zu sein, will Friedrich bei einem Angriff zu den anderen in den Luftschutzraum, was allerdings nicht zugelassen wird. So kommt es, dass er danach ohnmächtig auf der Straße gefunden wird und der letzte Tritt des Vermieters ihn sterben lässt.

Bewertung
Die Geschichte zeigt vor allem sehr gründlich die Geschehnisse des Nationalsozialismus auf. Man erfährt nicht nur sehr detailliert, wie schrecklich es sich für einen Juden angefühlt haben muss, in dieser Zeit zu leben, sondern auch die Zerrissenheit mancher Menschen (der Familie von Friedrichs Freund). Einerseits beobachten sie mit Schrecken, was mit den Juden passiert und sind dagegen, andererseits fühlen sie sich nicht im Stande zu helfen oder etwas zu tun, weil sie selbst in Gefahr geraten könnten.

Das Buch ist in 32 Kapitel gegliedert, die jeweils sehr knapp ausfallen. Das macht es übersichtlicher und auch für jüngere leichter zu lesen.

Es gibt einen sehr ausführlichen Anhang, der die jüdische Kultur sehr präzise erklärt und so gut wie keine Fragen offen lässt. Der Anhang beinhaltet auch die entsprechende Seitenangabe, auf der der jeweilige Begriff zu finden ist.

Nach dem Anhang folgt eine chronologisch geordnete Zeittafel, die wichtige Ereignisse des Nationalsozialismus wiedergibt und auch gut für andere Zwecke zu gebrauchen ist.

Alles in Allem ist das Buch verständlich geschrieben, so dass es auch jüngere gut lesen können und Friedrichs Schicksal reißt mit.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
AnnieTime
AnnieTime, 24.10.2005
Das Buch habe ich auch gelesen, ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert.LG,Annie
Zuckermaus29
Zuckermaus29, 13.04.2006
quotshquot von mir für Dich :o Liebe Grüße Jeanny
lan
lan, 26.08.2006
das buch haben wir im deutschunterricht gelesen.. gruß lan
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ein sehr schönes Buch

ein Testbericht von 2005-09-17 10:10:48 vom 17.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gut geschildert und geschrieben und für diesen Inhalt super günstig ...
Nachteile/Kritik: -
Vorwort:

Das Buch erzählt über eine Deutsche und eine Jüdische Familie, die in der Zeit des zweiten Weltkrieges leben. Die Deutsche Familie ist leider Finanziel schlechter beseitet wie die Jüdische Familie. Trotz allem bekriegen die Famielen sich nicht, wie es eigentlich in dieser Zeit Deutsche und Junden machten.

Diese zwei Famielen haben beide je einen Sohn, und diese beiden verbindet eine gute und tiefe Freundschaft, die aber leider durch den ausbruch des zweiten Weltkrieges zerbricht.

Schreibweise des Buches:

Das Buch ist sehr sehr gut geschrieben, es wird genau beschrieben wie es in der Zeit des zweiten Weltkrieges zu geht. Was ich persönlich sehr gut finde an diesme Buch finde, ist das es auch Geschichtliche Inhalte beinhaltet. Man bekommt einen guten einblick in den Glauben des Judentums und es wird auch beschrieben wie die ganze Jundenverfolgung begann.

Fazit:

Das Buch ist für Alt und Jung zu empfehlen. Das Buch ist nicht unbedingt lang und daher wird es auch nicht langweilig. Dieses Buch sollte man gelesen haben, da dies mal ein Buch ist dass das Leben von zwei Familien sehr gut schildert und überhaupt nicht objektiv beschreibt!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
nebelkraehe
nebelkraehe, 03.09.2005
mich wundert es, wie so ein bericht mit quotsehr nuumltzlchquot bewertet wird. es ist eindeutig zu wenig, auszligerdem solltest du auf deine rechtschreibung achten. das buch war meine schullektuumlre der 6. klasse ist es wert, gelesen zu werden
Josefina
Josefina, 17.09.2005
Ich haumltte schon gern mehr uumlber dieses interessante Buch erfahren, die Inhaltsangabe ist schon ein wenig zu knapp ausgefallen, man kann sich gar kein Bild machen ... Viele Gruumlszlige Josefina
AngelikaBS
AngelikaBS, 08.02.2006
Viele Grüße! Angelika
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crazygirl046

Schicksal eines jüdischen Jungen

ein Testbericht von 2005-09-02 20:43:41 vom 02.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gut nachvollziehbar, realistisch geschrieben...
Nachteile/Kritik: nichts
---Das Buch---

Das Buch "Damals war es Friedrich" von Hans Peter Richter ist vom Verlag dtv Junior. Die eigentliche Geschichte hat ca. 160 Seiten. Auf ca. 10 anderen Seiten sind Worterklärungen und weitere Informationen wie z.B. über die jüdische Religion zu finden. Das buch kostet 5.50 Euro und ist ab 14 Jahren geeignet. 1961 erschien die Erstauflage dieses Buches. Ab 1974 konnte man das Buch vom Deutschen Taschenbuch Verlag in München kaufen. 2001 erschien dann die 46. Auflage des Werkes.
Bei der Gestaltung des Buches wirkten unter anderem Jorge Schmidt und Tabea Dietrich mit.
Was Werk wurde in viele Sprachen übersetzt, wie ins Dänische, Englische, Französische, Friesische, Hebräische, Italienische usw.
"Damals war es Friedrich" wurde für das beste in Amerika veröffentlichte Jugendbuch eines nicht amerikanischen Autors ausgezeichnet. Außerdem stand das Buch in der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis.
Das Buch gilt heute als eines der bekanntesten und weit verbreitesten Büchern zum Thema "Judenverfolgung im Dritten Reich".

ISBN- Nummer: 3-423-07800-6



---Der Autor---

Hans Peter Richter wurde 1926 in Köln geboren. Er studierte Psychologie und Soziologie. Er arbeitete außerdem wissenschaftlich. 1973 wurde er dann Professor für Wissenschaftsmethoden und Soziologie. Daneben hat er zahlreiche Bücher geschrieben und herausgegeben. Zweimal erhielt er für seine Arbeiten ein Stipendium.
Der Autor starb 1993 in München.


---Inhaltsverzeichnis---

Vorgesch ichte (1925)
Reibekuchen (1929)
Schnee (1929)
Großvater (1930)
Freitagabend (1930)
Schulanfang (1931)
Schulweg (1933)
Die Schlaufe (1933)
Der Ball (1933)
Treppengespräch (1933)
Herr Schneider (1933)
Die Verhandlung (1933)
Im Kaufhaus (1933)
Der Lehrer (1934)
Die Reinemachfrau (1935)
Gründe (1936)
Im Schwimmbad (1938)
Das Fest (1938)
Begegnung (1938)
Der Progrom (1938)
Der Tod (1938)
Lampen (1939)
Der Film (1940)
Bänke (1940)
Der Rabbi (1941)
Sterne (1941)
Salomon
Besuch (1941)
Fledderer (1941)
Das Bild (1942)
Im Keller (1942)
Ende (1942)



---Thematik des Buches---

Das Buch spielt im Zeitraum vom Jahr 1925 bis zum Jahr 1942 ( Zur Zeit des Nationalsozialismus). Es beschreibt das Schicksal von zwei Jungen in Deutschland. Hans Peter Richter erzählt die Geschichte in der Ich- Form. Sein Name wird jedoch nie genannt.
Die beiden Freunde, Friedrich Schneider und der Ich-Erzähler wachsen im selben Haus auf und gehen in dieselbe Schulklasse. Jeder von beiden fühlt sich in der Familie des anderen wohl.
Friedrich Schneider ist ca. 10 Jahre alt und Jude. Er hatte damit noch keine großen Probleme. Doch allmählich wirft der Nationalsozialismus seine Schatten über Friedrich. Friedrichs Familie ist den zunehmenden Diskriminierungen gegenüber Juden ausgesetzt. Sein Vater wird von seiner Arbeitsstelle entlassen. Außerdem wird der Familie die Wohnung gekündigt.
Das Leben der Familie wird immer schrecklicher. Nach der Reichskristallnacht im Jahre 1938 stirbt Friedrichs Mutter an den Folgen der psychischen Belastung. Der Vater wird schließlich von den Nazis abgeholt.
Friedrich kann sich von den Nazis verstecken. Sein Freund, der Ich-Erzähler kann ihm immer weniger helfen.
Nun das schreckliche Ende des Buches:
Während eines Bombenangriffs sucht Friedrich einen Schutzraum. Weil er Jude ist verweigert man ihm jedoch den Zutritt. E muss wieder zurück in den Bombenhagel und wird tödlich getroffen.


---Leseprobe ( Ende)---

Angstvoll schaute Mutter sich nach Friedrich um. Friedrich saß in den Schatten des Hauseingangs hingeduckt. Die Augen hielt er geschlossen, sein Gesicht war blass.
"Bist du wahnsinnig?", fuhr es Vater heraus.
Da bemerkte auch Resch die Gestalt.
Vater wartete noch immer unschlüssig auf dem Plattenweg. Man sah ihm an: Er wusste nicht, was er tun sollte.
Herr Resch schob seine Frau beiseite und trat näher; auf dem Arm trug er Polykarp, seinen Gartenzwerg.
"Scher dich fort!", zischte er Friedrich an. "Glaubst du, weil nach diesem Angriff alles drunter und drüber geht, wärst du sicher davor, abgeholt zu werden?!"
Schrill schrie Mutter: " Sehen Sie denn nicht? Er ist doch ohnmächtig!"
Mit einem spöttischen Lächeln schaute Resch meine Mutter an: " Die Ohnmacht werde ich ihm schnell austreiben. - Ich muss mich allerdings sehr über Ihr Mitgefühl mit Juden wundern! - Sie, als Frau eines Parteigenossen?!"
Vater zog Mutter beim Ärmel.
Mutter schlug die Hände vor das Gesicht.
Herr Resch hob den Fuß und trat Friedrich.
Friedrich rollte aus dem geschützten Hauseingang auf den Plattenweg. Von der rechten Schläfe zog sich eine Blutspur bis zum Kragen.
Meine Hand verkrampfte sich in den dornigen Rosensträuchern.
"Sein Glück, dass er so umgekommen ist", sagte Herr Resch.


---Fazit---

In diesem Buch geht es über die sich ständig steigernde Entrechtung und Verfolgung während der NS-Zeit. Außerdem geht es um die inneren, so wie äußeren Konflikte, die sich daraus für die jüdische wie nichtjüdische Familie ergeben, bis zum bitteren tödlichen Ende Friedrichs.


---Meine Meinung---

Ich finde, das Buch sehr gut. Es ist sehr spannend geschrieben. Man kann sich außerdem sehr gut in die einzelnen Personen hineinversetzen. Zudem kann man das Schicksal von Friedrich sehr gut mitfühlen.
Das Buch ist sehr traurig. Es erzählt, wie schrecklich es damals war. Es hat mich richtig mitgerissen. Ich kann nicht verstehen, dass jüdische Menschen so behandelt wurden. Ich finde dass jeder Mensch gleich behandelt werden sollte. Zum Glück ist diese schreckliche Zeit heute vorbei.
Ich finde gut, dass das Buch in viele kleine Kapitel eingeteilt ist. So kann man alles besser nachvollziehen. Nach meiner Meinung hätte das Buch noch viel länger sein können.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
RainingNaninka
RainingNaninka, 27.09.2005
auch mal gelesen, nachdem es mein Bruder als Schullektuumlre hatte. War auch sehr beeindruckt von dem Buch, obwohl es ja eher ein KinderbuchJugendbuch ist.
topfmops
topfmops, 10.09.2005
zum lesen animiert, verdient es nicht anders: 039SN039
schnekuesschen
schnekuesschen, 01.05.2006
Klasse Bericht, dafür gibt es ein sh...LG Sandy :-
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schafumschuppserin

Tragödie im Klassenzimmer =(

ein Testbericht von 2005-04-11 14:06:59 vom 11.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: s.B....
Nachteile/Kritik: s.B.
Halli, Hallo!!
Also heute möchte ich über das Buch "Damals war es Friedrich" erzählen.

°°°Inhaltsangabe°°°
1.Das Vorwort
2.Das Cover
3.Meinung&Handlung
4.Mein Schlusswort

°°°Das Vorwort°°°
Also zu diesem Buch bin ich durch die Schule gekommen, ich bin jetz in der 7. Klasse und wir haben diese Buch bearbeitet und gelesen.
Nun gehört es zu einer meiner Lieblingsbücher!!

Damals waren es die Juden.
Heute sind es die Menschen, die egal wie, anders sind,wie die Menschen von denen die Vorurteile ausgehen.

In den Augen mancher Menschen waren es die Deutschen.......

Man könnte so jedoch über viele Völker reden.

°°°Das Cover°°°
Das Taschenbuch ist ca. 19cm hoch und 12cm breit.
Auf der Vorderansicht ist ein Junge hinter einer zersprungenen Glasscheibe zu erkennen.
Rings herum ein paar rote Striche.
An oberster Stelle steht der Verlag ->dtv junior
und drunter der Name des Buches und der Autor.
Es hat 171 Seiten die in Garamond Monotyp 11/13 beschrieben sind.
Das Buch findet in der Ich-Erzählung statt denn der Autor empfindet sich als ein Teil dieser Geschichte.

°°°Meinung&Handlung°°°
Also in diesem Buch geht es um die Ungerechtigkeit gegenüber Juden.
Zwei Jungen wachsen im selben Haus auf und gehen in dieselbe Schulklasse.
Jeder wird als einziges Kind von verständnis-und liebevollen Eltern erzogen.
Sie werden Freunde und jeder ist in der Familie daheim.
Doch Friedrich ist Jude und allmählich wirft der Nationalsozialismus seine Schatten über ihn.
Friedrichs Freund, der bis ans Ende an ihm hängt, kann leider immer weniger an seiner Seite stehen da er selbst dem Zwang dieser schrecklichen Zeit ausgeliefert ist.
Langsam gleitet diese Geschichte von der netten Kinderwelt zur einem unfassbaren Dunkelen heran.

Tja, dieses Buch packte mich sehr.
Die wahre Geschichte ist nicht nur für Kinder, es soll auch an die schwere Zeit erinnern, wo das Böse an die Macht kam.
Also interessant auch für Erwachsene(Unser Lehrer musste dieses Buch ja auch lesen und fand es sehr mitreißend)!!
Ich fand auch sehr schön, wie man in dieser Geschichte die Spannung aufgebaut wird oder die Charaktere, die sehr geheimnisvoll wirken.
Ich möchte nur sagen, dass mich das Ende fast zum Weinen gebracht hat, also für happy-End Fans ist dieses Buch nicht geeignet.
Das Buch spielt ja VOR der Holocaust Zeit und IN der Holocaust Zeit, also gibt es auch keine Befreiungen oder Fortschritte.
Also hat diese Geschichte nicht einen schimmer von Humor, denn bei diesem Buch, dass auf wahrer Begebenheit geschrieben wurde, kommen einem wahrhaft die Tränen, wie es früher wirklich passiert ist.
Schlimm jedoch wahr und ich finde es gut, dass man dieses auch mal fest hält, das man sieht wie schlimm die Juden früher behandelt wurden.
Man lernt in dieser Geschichte sehr viel, da man über Juden so wie über das Böse sehr viel lernt.
So viel kann ich zu diesem Buch sagen, also meine Meinung.

°°°Schlusswort°°°
Ich vergebe 5 von 5 Sternen weil man aus dieser Geschichte viel lernt.
Weil es sehr spannend aufgebaut ist, da es auf wahrer Begebenheit passiert ist und aufgeschrieben wurde!!
Diese und noch viele Punkte mehr reichen doch für 5 Sterne aus.
Naja ich wollt noch sagen, dass es vo diesem Buch keine Fortsetzung gibt.
Naja dann viel Spaß beim Lesen, wenn's Fragen gibte dann meldet Euch in meinem Gästebuch!!

copyright schafumschuppser

Eure Schafumschuppser(in)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Kuchenkruemel

Spannende Schulstunden

ein Testbericht von 2005-03-31 13:17:07 vom 31.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr interessant und spannend...
Nachteile/Kritik: nichts
Hallo liebe Leserinnen und Leser




Am Anfang der 7. Klasse lasen wir mal wieder eine Lektüre. Von dieser Nachricht war ich nicht sehr begeistert, da wir ungefähr ein Jahr davor auch schon mal eine gelesen hatten,
die so langweilig war, dass man kurz davor war, einzuschlafen. Also musste ich mich schon mal auf ein paar langweilige Deutschstunden gefasst machen. Doch als wir mit dem Buch anfingen, merkte ich schon nach kurzer Zeit, dass dieses Buch doch wirklich sehr interessant war.




~ ~ ~ ~ Kurzbeschreibung ~ ~ ~ ~


Die Geschichte spielt im zweiten Weltkrieg in der Nazizeit. Sie beginnt
1925, endet 1942 und wird von Hans Peter Richter in der Ich-Form
erzählt.

Friedrich wohnt mit seinen Eltern, die ihn verständnis- und liebevoll erziehen,
in einem Mehrfamilienhaus. Dort lernt er einen gleichaltrigen Jungen kennen,
mit dem er sich anfreundet und mit ihm in die gleiche Schulklasse geht. Die beiden
sind bis zu ihrem 17. Lebensjahr befreundet. Jeder der beiden ist in der Familie des anderen daheim. Doch Friedrich Schneider ist anders. Er und seine Eltern sind Juden. Allmählich wirft der Nationalsozialismus seine Schatten über Friedrich, und er muss einiges über sich ergehen lassen. Sein Freund, der zwar bis zuletzt an ihm hängt,
kann Friedrich immer weniger zur Seite stehen, da er selbst dem Zwang seiner
Zeit ausgeliefert ist.
Im mittleren Teil des Buches stirbt Friedrichs Mutter und am Ende des Buches stirbt auch Friedrich.

Langsam gleitet die Geschichte aus der heilen Kinderwelt in ein
unfassbares Dunkel.

Die Geschichte geht über 159 Seiten. Insgesamt beinhaltet das Buch 171 Seiten.
Im hinteren Teil des Buches gibt es noch einen Anhang und eine Zeittafel.
Das Buch ist in 32 kleine Kapitel eingeteilt.


~ ~ ~ ~ Leseprobe ~ ~ ~ ~

...
Ich verriet nicht, wo ich mich herumgetrieben hatte .Mutter holte die Suppe und tischte auf. Ich begann zu essen. In diesem Augenblick johlte es vor unserem Haus .Polternd wurde die Tür aufgestoßen .Herr Resch schimpfte kläffend .Lärmend stiegen viele Menschen die Treppe hoch, an unserer Tür vorbei, höher.
Schneiders Tür brach krachend auf.»Was ist das?«, fragte Mutter blass und entsetzt. »Wir müssen die Polizei rufen!«»Die Polizei tut nichts, sie schaut zu«, entgegnete ich. Wir hörten einen Schrei - Frau Schneider! Dumpf fiel etwas zu Boden. Eine Männerstimme fluchte. Friedrich brüllte, dann heulte er verzweifelt. Ich warf den Löffel hin und rannte zur Tür.»Bleib hier!«, jammerte Mutter. Ich stürmte die Treppe empor. Schneiders Tür pendelte in einer Angel. Die Glasfüllung war ausgesplittert .In der Küche lag Frau Schneider mit blauen Lippen schwer atmend auf dem Fußboden. Friedrich hatte eine Beule an der Stirn. Er beugte sich über seine Mutter. Flüsternd redete er ihr zu. Mich bemerkte er gar nicht .Ein Mann schritt über Frau Schneiders Füße hinweg ohne hinzuschauen. Er kippte einen großen Besteckkasten aus dem Fenster. Im Wohnzimmer zerschlug eine Frau Porzellanteller.»Meißner!«, nickte sie anerkennend, als sie mich sah .Eine andere zerfetzte mit Herrn Schneiders Brieföffner alle Bilder in der Wohnung. Neben Herrn Schneiders Bücherschrank stand ein dunkelhaariger Riese. Band für Band nahm er vom Bord. Jedes Buch packte er bei den Einbanddeckeln und riss es in der Mitte auseinander. »Mach das mal nach!«, lachte er prahlend. In Friedrichs Zimmer versuchte ein Mann das Bettgestell als Ganzes durch das Fenster zu schieben. »Komm«, forderte er mich auf, »tu mit!«Ich schlich wieder hinunter. Mutter spähte zitternd durch einen Türspalt. Ängstlich zog sie mich in die Wohnung. Sie schob mich schweigend in das Wohnzimmer. Wir stellten uns an das Fenster und blickten auf die Straße. Über uns tobte und stampfte es noch immer.»Juda verrecke!«, kreischte eine Frau draußen; es war unsere Zeitungsfrau .Ein Sessel rauschte am Fenster vorbei und plumpste in die Rosenstöcke des Vorgartens. Da begann Mutter laut zu weinen. Ich weinte mit.
S. 111 - 113




~ ~ ~ ~ Der Autor ~ ~ ~ ~


Dr. Hans Peter Richter ist 1926 in Köln geboren und arbeitete vorwiegend wissenschaftlich. Nebenbei schrieb er zahlreiche Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Zweimal erhielt er für seine Arbeiten ein Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris.
Der Autor starb im November 1993



~ ~ ~ ~ dtv junior ~ ~ ~ ~


Deutscher Taschenbuch Verlag,
dtv junior 7800,
München 2001
46. Auflage;

Infos unter:
www .dtvjunior .de


~ ~ ~ ~ Der Preis ~ ~ ~ ~

Also, wie schon gesagt haben wir dieses Buch in der Schule
gelesen und mussten dafür 5,50 Euro bezahlen.
Meiner Meinung nach ist es das auf jeden Fall wert .



~ ~ ~ ~ Meine Meinung ~ ~ ~ ~


Ich bin von diesem Buch richtig begeistert, weil ich mich super in die Lage
von Friedrich hineinversetzen konnte. Es ist gut geschrieben und leicht
verständlich. Ich finde es aber auch ein bisschen traurig, dass Friedrich
und seine Mutter sterben.

Ich hoffe, der Bericht hat euch gefallen und ich konnte euch
genügend Auskunft geben.



Eure Kathrin
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
antjeeule
antjeeule, 20.04.2005
Kathrin, dieses Buch habe ich auch gelesen. Es hat mich auch sehr beschaumlftigt. Du hast es gut ruumlbergebracht. LG, Antje
feldhase
feldhase, 01.04.2005
hast du dich sehr gut mit dem Buch beschaumlftigt - obwohl es ein 039Schulbuch039 ist - Gruszlig vom Feldhasen
broadwinn
broadwinn, 29.03.2005
hat mir gefallen
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1-10 von 13 Testberichten über Hans Peter Richter: Damals war es Friedrich  Seite 1 [2]  Vorwärts
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