Rittersporn
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Testberichte Rittersporn

 Gartenpflanze
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Rittersporn Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • schöne Farben, pflegeleicht
Nachteile/Kritik
  • giftig
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Ein Ritter in meinem Garten !

ein Testbericht von 2003-06-18 10:09:33 vom 18.06.2003
Empfehlung: ja
Seit dem ich einen Garten besitze, wächst in ihm der wunderschöne Rittersporn. Meine ersten Pflanzversuche scheiterten allerdings kläglich wegen mangelnder Gartenerfahrung. Auch mein guter Wille, alles zum Wachsen und Blühen zu bringen, reichte nicht aus. Erst als ich mich mit den Pflanzen und ihren Bedürfnissen genauer beschäftigte, wurde es langsam bunt in meinem Garten. Der erste Ritterspornkauf war sehr spontan. Ich fand ihn einfach wunderschön und pflanzte ihn zu Hause an eine Stelle, die mir zwar gefiel, ihm aber überhaupt nicht. Er blühte eine kurze Weile und gab dann auf. Im Jahr darauf war von meinem Ritter nichts mehr zu sehen, obwohl es sich doch um eine mehrjährige Staude handelte.

Aussehen und Arten:
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Der Rittersporn ist eine große und aufrechtstehende, mehrjährige Staude mit vielen verzweigten Stängeln. Die Blätter sind zahlreich und haben sehr viele Zacken. Sie stehen auseinander wie eine gespreizte Hand. Das Blattwerk ist schön dunkelgrün. Aus diesen vielen Blättern erhebt sich stolz eine lange Rispe, hoch und gerade, die dicht an dicht mit vielen kleinen Einzelblüten besetzt ist. Die Rispe verjüngt sich nach oben hin. Die Farben sind kräftig und leuchtend. Rittersporn findet man in den Farben Blau, Weiß, Rot und Rosa und in diesem wunderschönen Enzianblau.

Es gibt sehr viele Züchtungen des Rittersporns und so entstanden unzählige Sorten und Farben. Die bekanntesten Pflanzen gehören der Cultorum- Gruppe an mit den wohlklingenden Namen „Tropennacht“, „Zauberflöte“, „Frühschein“ oder „Tempelgong.“ Aus Amerika erreichten uns Züchtungen der sogenannten Pacific - Gruppe. Diese Pflanzen werden aus Samen gezogen und fallen deshalb schon mal unterschiedlich in ihren Farben aus, sehen aber trotzdem sehr schön aus und machen sich in jedem Garten gut. Dann gibt es noch die Belladonna-Gruppe. In dieser Gruppe wird der Rittersporn nicht höher als bis zu 80cm. Während er sonst durchaus eine Höhe von 2m erreichen kann.

Standort und Pflege:
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Meinen ersten Rittersporn pflanzte ich in die Nähe einer großen Birke und nahm ihm unwissentlich das Sonnenlicht, das er zum Gedeihen unbedingt braucht. Er liebt einen Platz in voller Sonne und entwickelt nur dort seine ganze Blütenpracht. Im Schatten verkümmert er und im Halbschatten bleibt er in der Blüte sehr zurück. So suchte ich ihm bei meinem nächsten Versuch einen besseren Standort aus und seitdem bedankt er sich bei mir Jahr für Jahr mit einem Überschwang an Blüten. Der Rittersporn braucht einen guten, nährstoffreichen Boden. Eine Kompostzugabe oder auch Knochenmehl fördern sein Wachstum erheblich. Da wir in unserem Garten kompostieren, habe ich natürlich immer den richtigen Dünger für ihn parat. Während der Blütezeit, also den ganzen Sommer lang bis in den Herbst hinein, bekommt er wöchentlich aber mindestens alle vierzehn Tage, Flüssigdünger ins Gießwasser. Bei Trockenheit gieße ich den Rittersporn sehr oft, denn trocknet er aus, lässt er seine hohen Blütenstände traurig hängen.

Ich habe nicht nur eine Pflanze gesetzt sondern gleich drei nebeneinander gepflanzt. So wurde der Rittersporn sehr buschig und beanspruchte dadurch einen nicht gerade kleinen Platz für sich. Deshalb sollte er möglichst frei gepflanzt werden. Nur so kann er sich wunderbar entfalten. Die Pflanze kann durchaus bis zu fünf Jahren auf demselben Standort bleiben. Doch um die Pflanze nicht zu sehr auszulaugen, empfiehlt sich alle drei Jahre ein Sandortwechsel und eine kräftige Kompostzugabe. Das mag der Rittersporn. Da die hohen Blütenstände sehr zart sind, sind sie auch recht empfindlich. So bekommen die Pflanzen zur Unterstützung Holzstäbe, an denen ich den Rittersporn festbinden kann. So steht er aufrecht und kann unseren nördlichen Stürmen gut trotzen.

Blütezeit und Vermehrung:
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Der Rittersporn blüht den ganzen Sommer lang bis in den Herbst hinein. Voraussetzung dafür ist eine ausreichende Versorgung mit Wasser und regelmäßige Zugabe von Flüssigdünger. Damit mein Rittersporn im Herbst ein zweites Mal blühen kann, schneide ich, wenn ich daran denke, die letzten Blüten bis etwa 15cm über dem Erdboden ab. Dann kann es im Herbst noch zu einer schönen Nachblüte kommen.

Ich habe den Rittersporn mit Erfolg selbst vermehrt. Als wir vor Jahren in ein anderes Bundesland umzogen, wollte ich auf meinen Rittersporn nicht verzichten. Immerhin war er ja eine der ersten Pflanzen damals gewesen. So nahm ich kurzerhand einen Spaten und teilte den kräftigen Wurzelballen mitten durch. So hatte der neue Besitzer einen Rittersporn im Garten und ich besaß in meinem neuen Zuhause auch einen. Den Umzug vertrug die Pflanze problemlos. Mit meinem Wissen konnte ich ihr nun einen optimalen Platz aussuchen, buddelte ein tiefes Loch, gab Komposterde hinzu, wässerte gut und setzte den Rittersporn hinein. Diese Art der Vermehrung habe ich mittlerweile schon mehrfach durchgeführt und hatte jedes Mal Glück und die Pflanze ging an. Ausgesät habe ich Rittersporn noch nicht.

Anfälligkeiten:
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We nn der Rittersporn zu eng zwischen anderen Pflanzen steht und sich das Blattwerk nicht frei entwickeln kann, besteht die Möglichkeit des Mehltaubefalls. Dann werden die Blätter grau und sehen wie gepudert aus. Davor blieb ich aber bis jetzt verschont. Nur machen sich Raupen und Schnecken schon mal über die jungen Triebe her. Wenn ich sie sehe, sammle ich sie ab oder schicke sie zum Nachbarn rüber...*g* Doch da die Vermehrung des Rittersporns wirklich leicht ist, sehe ich die Angriffe der Schnecken und Raupen recht gelassen.

Gekauft habe ich den Rittersporn damals in einer Gärtnerei. Doch auch Baumärkte mit Gartenabteilung bieten ihn an. Die Preise sind unterschiedlich, liegen aber zwischen 2 Euro und 5 Euro. Wer es doch mit dem Aussäen versuchen möchte, kommt natürlich preiswerter davon. Ein Samentütchen dürfte so bei 0,80 Euro liegen. Genauere Zahlen kann ich leider nicht angeben, da ich meinen Rittersporn immer selbst vermehrte und deshalb keine Pflanze mehr kaufen musste.


Fazit:
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Der Rittersporn ist mit seiner aufrechten und hohen Blütenrispe eine stolze Erscheinung in jedem Garten und zieht ganz sicher durch sein wunderschönes Aussehen und seine enorme Blütenpracht jeden Blick auf sich. Er sollte in keinem Blumengarten fehlen.

Liebe Grüße


Catty
...
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Ein Blickfang

ein Testbericht von 2003-07-04 09:33:28 vom 04.07.2003
Empfehlung: ja
Von Anfang an wächst in meinem Garten Rittersporn. Kaufen brauchte ich mir diese Pflanze nicht. Im Blumengarten meiner Mutter standen jeden Menge Büsche Rittersporn in allen möglichen Farben. Als ich selbst ein Haus bezog und meinen ersten Garten anlegte, das ist schon sehr lange her, versorgte mich meine Mutter mit allem, was sie an Pflanzen so hatte und entbehren konnte. Mit Ablegern war sie nicht zimperlich. Sie schnitt einfach Zweige ab, grub Wurzeln aus oder teilte große Wurzelballen in mehrer kleine und pflanzte alles in ihrem Garten hin und her. Und eigenartigerweise wuchs und gediehen die Blumen und auch das Gemüse wunderbar. Von Muttern habe ich auch meine Freude am Gärtnern geerbt. Wenn ich eine Blume sehe, die ich noch nicht kenne oder besitze, ist mein Ziel, irgendwie einen Ableger zu ergattern. Nun ja, es ist nun mal eines meiner Hobbys. Doch zurück zum Rittersporn.

In meinem Garten wächst er also auch. Ich habe mehrere Büsche gut verteilt in der Nähe des Teiches, unserer Hütte und nahe der Terrasse gepflanzt. Vor Jahren schon. Es gibt mehrer Sorten von Rittersporn. Einige Pflanzen sind in meinem Garten schon fast zwei Meter hoch geworden und schützen mich im Sommer vor neugierigen Blicken. Dann habe ich eine Sorte, die niedriger bleibt und einen Meter Höhe nicht erreicht. An Farben hat der Rittersporn so einiges drauf. Es gibt ihn in einem schönen rosa aber auch in rot und weiß. Doch am besten gefällt er mir in diesem lavendelblau, ähnlich wie auf der Abbildung oben. Er leuchtet und strahlt und seiht einfach prachtvoll aus.

Der Rittersporn kommt in jeden Jahr wieder. Er ist also eine mehrjährige Staude. Meine Mutter riet mir damals, ihn bloß nicht zu dicht an andere Pflanzen zu setzen. Der Rittersporn braucht viel Platz und kommt auch nur dann wunderbar zur Geltung. Aber in die Nachbarschaft passten gut, Margariten oder Mohn oder auch Taglilien, meinte sie. Zusammen mit diesen Blumen macht sich der Rittersporn ausgezeichnet. Ich nahm ihre Ratschläge immer dankbar an.

Wie sieht er nun aus?
Die Blüte besteht aus vielen kleinen Blüten. Sie steht kerzengerade und sich die zarten langen Rispen im Wind wiegen, sieht das wirklich toll aus. So zart sie wirken, sie knicken nicht ab. Die Blätter sind groß und haben Zacken. Sie sind schön grün, bleiben aber im Wachstum zurück, um der großen Ritterspornrispe keinen Platz wegzunehmen. Eine einzelne Rispe sieht zwar auch hübsch aus, doch so richtig wirkt der Rittersporn in Gesellschaft vieler andere Rispen. Deshalb kann man ruhig zwei oder drei Pflanzen zusammensetzen. Dann wird der Rittersporn natürlich sehr buschig. Darüber muss man sich im Klaren sin.

In meinem Garten habe ich nicht an jeder Stelle die volle Sonne, die der Rittersporn doch so sehr braucht. Die Pflanzen im Halbschatten blühen nicht ganz so stark wie die in der prallen Sonne. Doch hübsch sehen sie immer noch aus. Nur im Schatten wird der Rittersporn nicht wachsen. Das vermute ich mal, ausprobiert habe ich es nicht. An der Nordseite unseres Hauses stehen nur Pflanzen die auch im Schatten wachsen können. Die Pflege des Rittersporns braucht man nicht zu übertreiben. Der richtige Standort ist schon die halbe Miete. Nur steht er in der vollen Sonne, muss er auch genug Wasser bekommen. Auch einen nährstoffreichen Boden braucht er. So mische ich im Herbst oder im Frühjahr schon mal Komposterde unter die Gartenerde. Auch wird er von mir während der Blüte einmal in der Woche gedüngt, mit Flüssigdünger. Wenn ich es aber vergesse, geht er auch nicht gleich ein.

So ungefähr 3 oder vier Jahre darf der Rittersporn auf seinem Platz stehen bleiben. Dann sollte man ihn verpflanzen. Das tut der Pflanze mal ganz gut. Oder aber man vermehrt den Rittersporn durch eine Teilung des Wurzelballens, so wie ich es mache. Warum der Rittersporn farblich unterschiedlich wird, weiß ich nicht. Aber ich habe ihn auch in weiß und in rosa im Garten.

Zur Pflege gehört auch ein Zurückschneiden der Rispen wenn sie verblüht sind. Das ist wie bei anderen Pflanzen auch. So vergeudet der Rittersporn seine Kraft nicht an die bereits verblühten Rispen. Er kann sich voll und ganz auf die nächste Blütenwelle konzentrieren. So habe ich wirklich lange Freude an ihm. So von Juli bis Ende August blüht der Rittersporn bei guter Behandlung treu und intensiv.

Ich achte immer sehr darauf, dass die Pflanze unten am Boden unkrautfrei bleibt. Das ist aber keine Arbeit für mich, das mache ich so nebenbei, bei einem morgendlichen Spaziergang durch mein kleines Paradies. Zum Abschluss möchte ich nur noch bemerken, dass der Rittersporn in jedem Garten eine sehr attraktive Pflanze ist, und wer ihn noch nicht besitzt sollte vielleicht doch mal an das Pflanzen einer so schönen Blume denken.

Hopsten
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Haggia

Blau, blauer, am Blauesten!!

ein Testbericht von 2003-06-18 12:55:42 vom 18.06.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: schöne Farben, pflegeleicht...
Nachteile/Kritik: giftig
Haben wir nicht tolles Gartenwetter. Für mich gibt’s nichts Schöneres als bei diesem Wetter auf der Terrasse zu liegen und alle Viere von sich zu strecken. Dazu gehört natürlich auch jede Menge Grünzeug, damit das ganze auch das nötige Flair besitzt.

Wie Ihr wisst, wenn ihr meine Berichte lest bin ich eher ein Freund von unproblematischen Pflanzen. Sie erhalten zwar die nötige Grundpflege, aber ansonsten müssen sie einfach wachsen und schön aussehen auch ohne tägliche Streicheleinheiten.

Da machen sich natürlich Stauden am besten, sie sind pflegeleicht und wachsen jedes Jahr aufs Neue. Eine der schönsten Staudenpflanzen in meinem Garten ist der Rittersporn (Delphinium)

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~.~.~Aussehen :~.~.~
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Gesehen hat ihn wahrscheinlich jeder schon mal! Wenn in irgendeinem Blumenbeet kräftige blaue Farben zu sehen sind, ist es meist der Rittersporn. Die für den Rittersporn typische kräftige blaue Farbe gibt es mittlerweile in hellblau bis dunkellila. Es sind aber auch schon Züchtungen in Weiß-, Gelb- und Rottönen auf dem Markt. Er trägt seine vielen Blüten an einem bis zu 2 m hoch werden könnenden Blütensporn.

Der Stängel ist stark verästelt, die Laubblätter sind mehrfach geteilt und bestehen aus schmalen, etwa 1 mm breiten länglichen Zipfeln. Feld-Rittersporn erreicht eine Höhe von 20 - 40 cm.
Der Hohe Rittersporn (Delphinium elatum) wächst meist aufrecht und hat handförmig geteilte Blätter.

Die schönsten Sorten gehören zur Elatum-Gruppe. Diese Rittersporne werden recht hoch. Ihre dichten, wenig verzweigten, kerzenartigen Blütentrauben ragen je nach Sorte und Standort 80–220 cm empor. Wichtige Sorten des heimischen Sortiments sind (Höhenangaben sind Durchschnittswerte und variieren je nach Standort):

‘Berghimmel‘: hellblau mit weißer Biene, schlanke Traube, 180 cm
‘Blauwal‘: mittelblau, schwarze Biene mit weißer Behaarung, dichtblühend, 200 cm
‘Finsteraarhorn‘: dunkelblau mit braunem Auge, 170 cm
‘Frühschein‘: hell lilablau mit schwarzer Biene, frühblühend, 170 cm
‘Lanzenträger‘: enzianblau, weiße Biene, 200 cm
‘Morgentau‘: hellblau, rosa überlaufen, 180 cm
‘Polarnacht‘: klares dunkelblau, weiße Biene, 160 cm
‘Schildknappe‘: dunkel violettblau, weißes Auge, 160 cm
‘Silver Jubilee‘: weiß mit dunklem Auge, 170 cm
‘Sungleam‘: blassgelb, reichblütiger aber blasser als D. semibarbatum, 150 cm

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~.~.~Boden und Pflege:~.~. ~
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Laut meinem Pflanzenbuch benötigt der Rittersporn einen humos- und nährstoffreichen, feuchten Boden. Ich kann sagen, dass er bei mir seit Jahren an der gleichen Stelle wunderschön wächst und sehr selten gedüngt wird. Auch ist unser Boden eher lehmig und hart, was ihm nichts auszumachen scheint. Er wird zwar bei mir keine 2 Meter hoch, aber das soll er ja auch nicht.

An Pflege wird ihm am Anfang des Jahres nur viel Flüssigkeit zuteil, da ich festgestellt habe, dass er dann schneller wächst und blüht. Wenn er verblüht ist schneidet man ihn zurück, damit er im Herbst eine 2. Blüte entwickelt.


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~.~.~Ungez iefer:~.~.~
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Als Jungpflanze hat er oft Probleme mit Schneckenfraß, je nach Standort und Sorte kann die Standfestigkeit unterschiedlich sein, Welkeerkrankungen auf schweren Böden und bei Überdüngung, Mehltau bei Lufttrockenheit und von Blattläusen übertragene Virosen und Bakterienkrankheiten können Schäden anrichten, indem sie zu Ausfällen oder sehr unschönen Pflanzen führen. Blattläuse selbst, Minierfliegen und Eulenraupen richten dagegen meist geringen Schaden an.

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~.~.~Standort:~.~.~
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Der Rittersporn liebt es warm und windgeschützt. Volle Sonne ist für Ihn am Besten und Windschutz ist unbedingt nötig. Nicht wegen der Anfälligkeit der Pflanze sondern wegen der Höhe. In starkem Wind brechen die hohen Blütenrispen leicht ab oder fallen um. Hat man kein windgeschütztes Plätzchen sollte man ihn unbedingt anbinden.

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~.~.~Vermehrun g:~.~.~
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Die Vermehrung mit Samen ist möglich aber wohl sehr aufwendig und zeitraubend. Die einfachste Möglichkeit ist das Teilen der Staude. Da man ihn alle 2 bis 3 Jahre so wie so verkleinern sollte (wegen des besseren Wuchses) hat man auch gleich neuen Nachwuchs.

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~.~.~Fazit~.~.~
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Ich kann den Rittersporn nur weiterempfehlen, er ist pflegeleicht und sehr blühfreudig. Vor allem die besonders kräftigen Farben sind eine Pracht. In sonst ehr eintönigen Blumenbeeten lockern die hohen Blütenkerzen das Bild erheblich auf. Leider ist er giftig wie die meisten besonders farbenprächtigen Pflanzen. Ich habe mir vor vielen Jahren den Rittersporn in einem Blumentopf für 2,-- DM nach Hause geholt. Ich schätze mal, dass er mittlerweile um die 2 Euro kosten dürfte (Teuro).

So das war’s mal wieder von mir und jetzt ab in die Sonne und das Blumenbeet bewundern.

Viele Grüße und Danke fürs Lesen und Bewerten

Eure Haggia
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