Meine guten Erfahrungen die ich mit dem Kinderfahrradsitz von Römer bislang gemacht habe möchte ich heute an euch weitergeben.
Ich habe den Sitz jetzt mittlerweile schon seit über einem Jahr in Gebrauch und würde mir immer wieder diesen hier kaufen. Es muß nicht unbedingt das gleiche Modell sein, aber ein anderer als ein Römer kommt mir nicht mehr in die Tüte.
Ich habe mich damals für den Jockey Relax entschieden, der war zwar mit gut 150 DM am teuersten, bot aber meines Erachtens die größte Sicherheit und den besten Komfort.
Gekauft habe ich das gute Stück bei Jako-o.
Der Kinderfahrradsitz ist aus Plastik, sozusagen ein Hartschalensitz. Das macht ihn sehr stabil und schier unzerbrechlich. Das Plastik ist dunkelblau.
Auf der Innenseite besitzt er eine Polsterung, ich denke mal aus Schaumstoff. Dieser ist mit den verschiedensten Bezügen bezogen, da kann man zwischen vielen verschiedenen wählen. Der Bezug ist abnehmbar und läßt sich so sehr leicht reinigen oder auch bloß abwaschen. Er ist recht strapazierfähig und zeigt auch nach dem knapp einem Jahr Gebrauch kaum Verschleißspuren.
Für die kleinen Strampler gibt es noch spezielle Auflagen damit der Zwerg die Beine nicht zwischen die Speichen bekommt. Mit Hilfe eines Riemens werde die Beine am richtigen Platz gehalten. Da die Kids ja unterschiedlich groß sind kann man die Auflagen auch noch verstellen. So ist ein ganz individuelles Anpassen auf das einzelne Kind möglich. Auch eine Sache die mit wenigen Handgriffen erledigt ist.
Natürlich gibt es für den Zwerg auch noch einen Gurt der ihn im Sitz hält. Eine Art Hosenträgergurt wie man ihn auch von Kinderautositzen kennt tut hier gute Dienste. Das Kind sitz bequem aber dennoch sicher und gut fixiert. Das ist nicht unwichtig, denn kommt so ein kleiner Kerl mal etwas in Bewegung fängt das Rad schon mal an zu schwanken und Muttern hat ordentlich damit zu tun in der Spur zu bleiben. An ein paar kleinen Haltegriffen kann sich der Zwerg extra nochmals festhalten.
Die breiten Gurtriemen schneiden nicht ein oder drücken das Kind unangenehm.
Eine ganz nette und für das Kind komfortable Sache ist die Möglichkeit den Sitz in seiner Neigung zu verstellen. Nun aber bitte nicht zu viel erwarten, das Kind liegt mit Sicherheit nicht flach auf dem Sitz. Der Sitz verfügt über lediglich eine etwas nach hinten neigbare Position. Diese soll dem Kind ein etwas entspannteres sitzen ermöglichen. Mir ist es schon mehrere male passiert das der Kleine hinten dabei eingeschlafen ist. Das muß also schon etwas heißen.
Der Sitz ist mit ein paar Reflektoren ausgestattet was wiederum die Sicherheit des Kindes im Straßenverkehr verbessert.
Die Befestigung am Fahrrad ist auch keine große Sache.
Etwas umständlich finde ich zwar die Montage der Grundhalterung am Rahmen des Fahrrades, aber diese ist ja zum Glück nur einmal vorzunehmen. Auf diese Grundhalterung wird dann der Sitz mehr oder weniger nur noch drauf gesteckt und arretiert. Das ist besonders praktisch, denn fahrt man etwa in den Biergarten und kann das Rad nicht mit hinein nehmen, kann man den Sitz sehr schnell abbauen
und einfach mitnehmen. So besteht keine Gefahr das er eventuell geklaut wird.
Der Fahrradsitz ist TÜV geprüft und hat den Aufkleber GS (geprüfte Sicherheit). Ich kann mich auch noch ganz vage an einen Bericht erinnern in dem dieses Modell bei Stiftung Warentest ein sehr gutes Urteil erhalten hat. Ich denke mehr kann man für die Sicherheit des Kindes auf dem Fahrrad nicht machen (ganz selbstverständlich hat er ja noch einen Fahrradhelm auf).
Der Sitz ist jedoch für Kids bis 22 Kg begrenzt. Auch wenn das Köpfchen zu weit nach oben aus dem Kindersitz hinausragt sollte man ihn nicht mehr verwenden.
Beim Kauf erhält man natürlich neben dem Sitz selbst mit deinen verschiedenen Bauteilen (Hartschale, Bezug, Riemen, Grundhalterung,...), eine sehr gute und verständliche Montageanleitung sowie eine Garantiekarte. Die Garantie wird leider nur auf ein Jahr gewährt.
Ich bin mit dem Sitz von Römer rundum zufrieden. Klar ist es eine Menge Geld und man bekommt diese Fahrradsitze schon oft für weit unter 50 Euro. Hier wäre ich mir aber was die Sicherheit meines Kindes angeht nicht ganz so sicher. Mein zweiter Sprößling ist nun im Alter in dem er auch mit dem Rad mitgenommen werden kann. Auch bei ihm werde ich mir einen Römer zulegen.
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und bedanke mich für euer Lesen........
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
wo bleibt denn nun der Frühling?
ein Testbericht von llb04102012-01-23 13:12:54vom 23.01.2012Empfehlung: ja
Vorteile: sicherer Sitz für die Kleine, gute Farbe, verstellbare Riemen...Nachteile/Kritik: ich sehe mein Kind nicht, Preis
heute möchte ich mal wieder einen Bericht schreiben. Dafür ist mir was in die Hand gefallen, worüber ich gleich mal schreiben möchte. Ich habe heute unseren Keller aufgeräumt und bin förmlich über mein Fahrrad und den "neuen" Fahrradsitz für unsere Kleine drüber gefallen. Der Sitz ist von der Firma *** Römer *** und nennt sich *** Jockey Relax ***.
Aber nun erstmal zur Vorgeschichte:
Es ist jetzt gut 5 Monate her, da war ich der Meinung, meine Kleine wäre alt genug, um mit mir an Fahrradtouren teilzunehmen. Ich habe mich voll drauf gefreut. Damals wusste ich auch noch nicht, was alles auf mich zu kam. Im Internet habe ich mich erkundigt, welche Sitze es gibt, worauf mach achten muss. Leider war ich irgendwann so durcheinander, dass ich mich entschied, in den Bikestore neben an zu gehen und mich dort einfach mal beraten zu lassen. Gesagt getan...
Ich kam mit folgenden Problemen zu den durchaus sehr netten Team:
1. Im Internet habe ich verschiedene Varianten gefunden, wo ein Kind sitzen darf. Es gibt Kinderfahrradsitze, die werden vor oder hinter dem Sattel befestigt und andere die über dem Gepäckträger. Welches ist die richtige und vorallem sicherste Position.
2. Welcher Sitz ist der richtige für mein Kind. Es gibt gefühlte tausend verschiedene Marken und natürlich Varianten, woher soll ich das wissen?
Die Leute im Bikestore waren wirklich sehr nett und haben mich gut beraten. Zur ersten Fragen gibt es nur eine Antwort. Die kleinen Kinder sitzen hinter dem Fahrer. Fahrradsitze, die vor dem Fahrer, also am Lenker befestigt werden, sind laut STVO gar nicht mehr zulässig. Leider sieht man noch sehr viele Leute zu fahren, aber auch bei Unfällen wären die Kinder wohl nicht so gut geschützt wie hinten. Im Laden hat man mir verschiedene Firmen und Varianten vorgestellt. Alle sind Fahrrad abhängig. Meine Kleine durfte in verschiedenen Sitzen platznehmen und testen.
Nach einigem Hin und Her haben wir uns für den Römer entschieden. Warum?
Römer ist eine Firma, die in der Babywelt sehr bekannt ist. Wer im Internet etwas rumstöbert wird den Namen häufiger finden und auch positive Resonancen über die Firma finden. Der Sitz hat mich 110 Euro gekostet. Der Preis ist sehr hoch in meinen Augen, weil ich weiß, dass man meistens den Namen mit zahlt und der Sitz von einer Noname Firma billiger wäre. Dennoch habe ich gern 110 Euro bezahlt. Am Sitz gefällt mir besonders gut, dass das Kind mehrfach am Sitz befestig wird. Jedes Bein wird in der vorgeschriebenen Position befestigt durch eine Art Gurt. Dieser ist natürlich verstellbar, da der Sitz "mitwächst". Das Kind sitzt auf einer weichen Unterlage, einem Stoff, der abpolstert, wenn man den Bürgersteig runter fährt oder hoch. Der Sitz ist nicht direkt komplett am Fahrrad befestigt, lediglich eine Halterung. Dies ermöglicht dem Sitz zu schwingen, damit das Kind nicht belastet wird, wenn man den Bürgersteig hoch und runter fährt oder über irgendwelche Hindernisse.
Desweiteren gibt es einen Dreipunktgurt. Der Gurt wird über die Schultern und Arme des Kindes gelegt und in Bauchhöhe befestigt. Es klickt und der Gurt
ist fest. Mein Kind hat noch nie versucht, den Gurt selber zu öffnen.
Der Sitz kann von 9 Monate bis 4 Jahre verwendet werden (9 bis 22 KG).
Einen Nachteil gibt es. Mir gefällt es nicht, dass ich mein Kind nicht sehen kann, wenn wir fahren. Das ist aber nur, wo sie noch ganz klein war. Dieses Jahr bin ich beruhigter und kann die Tourer besser genießen.
Wir können es kaum erwarten, bis endlich das Wetter wieder richtig angenehm und schön ist und wir endlich die nächste Tour machen können.
Ich kann den Sitz nur weiter empfehlen. Das Geld ist zwar viel aber die Anschaffung lohnt sich wirklich.
...
ein Testbericht von zuckermausbiene2011-08-03 18:28:40vom 03.08.2011Empfehlung: ja
Vorteile: lange geeignet durch mitwachsen, gute Verarbeitung vom Material, sicheres Fahrvergnügen...Nachteile/Kritik: Preis, Sicht des Kindes eingeschränkt
Hallo
es ist jetzt kaum 5 Wochen her, das wir uns den Römer Jockey Relax gekauft haben. Bis jetzt sind wir super zufrieden mit ihm. Im folgenden wollte ich Euch über meine Erfahrungen berichten.
Ich habe es in einfaches Pro und Kontra gegliedertm welches auf meiner persönlichen Erfahrung beruht!
Für den Sitz (Pro).
Neben einem durchaus sehenswerten Aussehen ist der Bezug in verschiedenen Farben erhältlich (zum Beispiel schwarz tot, schwarz orange, schwarz blau). Als Hausfrau freu ich mich natürlich am meisten darüber, das man den Bezug einfach und mit wenigen Handgriffen vom Sitz lösen
und waschen kann.
Während der Fahrt ist das Baby in einem sicheren Sitz, welcher durch eine Federung Schwinungen auswiegt, sodass das Kleine nicht gegen die Seiten knallt wenn man den Bordstein runter fährt.
Eine weitere Sicherung und ein absoluter PRO ist für mich die vielzahl an Sicherheitsgurten. Einmal wird ein Gurt über den Kopf angelegt (sodass man wie beim Auto von Schulter bis Hüfte angeschnallt ist), dazu kommen noch Gurte an jedem Fuß.
Was wir persönlich auch gut finden ist die verstellbare Position der Rückenlehne, die sich leicht nach hinten verstellen lässt, sodass das Kind wärend eines Schläfchens nicht nach vorn fällt...
Der Kindersitz ist von ca. 9 Monaten bis ca 4 Jahren geeignet entspricht einem Gewicht von ca. 9 kg bis 22 kg
Der Sitz wächst mit dem Alter mit (durch verstellbare Teile, z.B. Gurte)
Als negativ (KONTRA) muss ich sagen, musste ich mir ein neues Fahrrad kaufen, da der Römer Jockey nur an einer bestimmten Stelle am Rahmen angebaut werden kann und bei meinem Mountenbike genau diese Stelle durch eine Federung ersetzt war. Desweiteren ist darauf zu achten, dass wenn die Mama zu klein ist, der Sitz evtl den Gepäckträger ersetzt (den man eh nicht nutzen kann).
Was mir persönlich auch nicht gefällt ist, das das Kind hinter mir sitzt und ich es somit nicht im Auge habe. Auch kann man dem Kind schlecht was erzählen / erklären ohne sich rumdrehen oder schreien zu müssen.
Möchte ich dem Kind etwas zeigen ist dies auch erschwert, da es fast ausschließlich meinen Rücken sieht und nur Teile an den Seiten von der Natur erkennen kann.
Desweiteren bezahlt man natürlich auch den Namen der Firma mit.
Wir haben im Fahrradfachladen stolze 110 Euro für den Sitz bezahlt. Gut, für die Sicherheit seines Kindes muss man persönlich entscheiden ob man mehr oder weniger Geld bezahlen will....
Mein persönliches Fazit ist:
ich bereue nicht, das Geld für diesen Sitz ausgegeben zu haben und würde den Sitz jedem weiter empfehlen. Gerade für schicke Touren an der Luft finde ich ihn sehr praktisch. Da mein Kind viel Freude in der Natur hat, finde ich ihn für uns praktisch und passend und wir werden viel Zeit draußen verbringen, sodass wir auch das Geld wieder "reinholen" können ;)
...
TÜV und GS-geprüfte Sicherheit. Erfüllt die neue DIN EN 14344. Hierfür wurde u.a. der Speichenschutz vergrößert.
Stiftung Warentest April/2007: GUT
Ökotest 04/08: Sehr Gut
Der Preis:
Den Sitz habe ich wie schon gesagt geschenk bekommen aber nach laut Internet kosten zwischen 70 Euro und 100
Euro.
Produktinformation:
Während sich die Großen mächtig ins Zeug legen, dürfen sich die Kleinen ruhig mal bequem zurücklehnen. Denn die Rückenlehne des Fahrradsitz kann man mit einem einfachen Handgriff in die Ruheposition gebracht werden. So kippen müde Kinderhäupter nicht nach vorne. Der am Kindersitz integrierte großflächige Speichenschutz minimiert das Verletzungsrisiko.
weitere Details:
- vom Gepäckträger unabhängige Befestigung
- Komfort-Gurtsystem mit Steckschloss, einhändig bedienbar
- mehrfach verstellbare Fußrasten und integrierter Speichenschutz
- Sitzpolster abnehmbar und waschbar
- bis 22 kg
Montage:
- der Sitz wird in Fahrtrichtung am Sattelrohr hinter dem Fahrer befestigt.
- geeignet für Touren- und Sportfahrräder
- Radgrößen 26'' und 28''
- Rohrdurchmesser 28 - 40 mm
- Gepäckträgerbreite bis 150 mm
- nicht geeignet für ovales Sattelrohr
- inkl. Halterung
Gewicht: ca. 5,5 kg.
Bezug: 100 % Polyester
Sitzschale: Polypropylen
Meine Erfahrung:
Wie gesagt ich habe den Sitz noch nicht so lange daher sind das auch nur die ersten Erfahrung.
Die Montage gestaltet sich wirklich sehr einfach, auch ohne Anleitung da wir nähmlich keine dazu bekommen haben. Es wird ein Steckschloss am Sattelrohr befestigt und dann wird der Sitz einfach reingesteckt und das Schloss verschließt mechanisch und bombenfest. Der Anschallvorgang ist auch sehr praktisch, die Gurte werden einfach über die Schultern des Kindes gelegt und dann zwischen den Beinen eingerastet. Ist super mit einer Hand zu machen dann habe ich immer eine Hand frei und mein Fahrrad festzuhalten. Meine Tochter sitzt auch gut und gern in dem Sitz genügend freiheit. Auch Klasse ist das der Bezug waschbar ist. Die Rückenlehne kann man in Liegepostion verstellen, ist gut wenn man längere strecken fährt und das Kind müde wird, kann es sich zurücklehnen und schlafen.
Aber für die längeren Strecken habe ich meinen Fahrradanhänger,finde ich auf langen Strecken persönlich besser.
Alles in allen ein super Sitz, bis jetzt kann ich noch nichts bemängeln.
ein Testbericht von mella19762005-01-16 19:23:24vom 16.01.2005Empfehlung: ja
Vorteile: stabil und sicher befestigt
schlafposition
einfach handhabung...Nachteile/Kritik: fußbefestigungsschnalle
bis vor kurzem hatte ich einen ganz normalen einfachen billigen Fahrradsitz. Leider passte meine 3 jährige Tochter (die recht groß und schwer ist) dort schon schnell nicht mehr rein. also habe ich mich umgesehen und mich für den römer jockey relax entschieden. ich bereue es nicht. er ist super stabil, sehr einfach zu handhaben (verschluß, trägerverstellung usw.) sehr sicher befestigt. und das allerbeste ist, das er 1 stufe zurück gekippt werden kann. wenn die kleine bein einer größeren tour also mal müde wird, ist es kein problem, einfach zurückkippen. da
fällt kein kopf wärend der fahrt nach vorne!!! einziger kleiner makel den ich gefunden habe, ist die fußbefestigungschnalle, sie lässt sich sehr schwer festklipsen, hält dafür aber bombenfest ;o)
meine tochter ist total begeistert und würde am liebsten den ganzen tag von mama in dem neuen sitz kutschiert werden *lach*
der neupreis im laden ist zwar recht teuer (ca. 90-100 Euro) aber man kommt auch günstig an gebrauchte dran, hab für meinen nur 12 Euro bezahlt bei www.hood.de (kostenloses auktionshaus)
...
ein Testbericht von fallada2004-10-08 10:44:34vom 08.10.2004Empfehlung: ja
Vorteile: gute Verarbeitung , sicher...Nachteile/Kritik: recht teuer
Wir besitzen seit 3 1/2 Jahren den Römer Jockey relax - und ich bin sehr zufrieden!
Kauf:
Erst mal war es DIE Anschaffung um bequem, schnell und schlank( bezieht sich auf den Anhänger den wir für längere und Einkaufsfahrten besitzen) unterwegs sein zu können.
Der Preis war etwas abschreckend, da man aber nicht die wahnsinnig große Auswahl hat und uns die Option der bequemeren Liegeposition zusagte, haben wir ihn gekauft!
Preisinfo: Sitz + 2 Halterungen 120 Euro vor 3 1/2 Jahren
Montage:
Erst mal haben wir die Halterung an meinem Rad befestigt - richtige Rahmenverkleidung (
dabei) wählen, ein bisschen schrauben fertig __ fast, denn man muß den Sitz jetzt einhängen und den Abstand zum Gepäckträger korrigieren, damit der Sitz gut durchfedern kann, muß da ein bisschen Platz zwischen Sitz und Gepäckträger sein.
Den Sitz kann man ohne Probleme ein- und aushängen, dazu muß man nur eine Arretierung zur Seite ziehen und den Sitz aus der Verankerung heben - fertig.
Bequemlichkeit:
Das Kind sitzt bequem , in beiden Sitzpositionen - doch wir nehmen eigentlich nur noch die Ruheposition ( das Kind liegt zwar nicht, aber der Körper fällt beim schlafen nicht nach vorn, sondern ruht im Sitz) . Wir haben festgestellt, dass das Kind einfach mehr Platz hat - vor allen wegen des Helmes und eventueller dickerer Jacken , Rucksack usw.
Außerdem federt der Sitz durch die Aufhängung auch bei holpriger Strecke gut ab - was ich als Rückenschonend bezeichne!
Die Füße des Kindes Werden sicher in den Fußrasten , Mittels Kunststofflasche, gehalten. Die Verschalung sorgt dafür, das der Fuß bzw. das ganze Bein nicht mit dem Rad in Kontakt kommen kann.
Die Fußrasten sind mehrfach höhenverstellbar.
Der Gurt geht über die Schultern des Kindes und wird zwischen den Beinchen eingerastet. Oben kann man den Gurt eine Position höher anbringen- für die Größeren und zwischen den Beinchen sind zwei Aussparungen zum einrasten - eine für schmale eine für größer- oder dickere Kinder ( oder mit dicker Jacke) Die nicht genutzte Raste kann mit einer beiliegenden Blende verschlossen werden!
Leider rutscht der Gurt über die Schultern, also haben wir die Bandenden, die nach dem richtigen einstellen noch lang genug sind, über der Brust zusammengeknotet. Es sind zum einstellen der richtigen Länge Kunststoffschieber am Gurt.
Das Design:
Gibt es in Dezent und Kindermotiven, wobei unser Sitz, Plastik dunkelgrau und Sitzbezug ( gepolstert ) graukariert ist. Das passt gut zu meinem schwarzen Rad und die Kids sind meist selbst bunt genug angezogen.
Das Material:
Die Sitzschale ist aus flexiblen Kunststoff, der aus eigener Erfahrung auch einen Sturz unbeschadet übersteht ( sogar noch abfedert )
Den Bezug aus stabilem unterpolstertem Stoff kann man sehr gut einfach abwischen oder auch einfach abnehmen und waschen!
Fahreigenschaften:
Ich kann sehr gut mit solch einem Sitz fahren, auch wenn man es ganz gut merkt, wenn Kind hektisch in eine Richtung zeigt, dann wedelt man schon etwas. Aus dem Grund würde ich mir keinen Sitz an den Lenker hängen!
Unser Mißgeschick:
Oder vielmehr meins! Wir wollten in die Stadt, Sommer, ich trage eine 7/8 Hose , und wir fahren einen Fußgängerüberweg an, ich bremse. Als ich nun den Fuß zum stützen abstellen will, verhakt sich meine Hose an der Pedale und ich erreiche mit dem Fuß den Boden nicht! Das Rad kippt und alle versuche es abzufangen scheitern . das Rad samt Sohn und Sitz knallt auf die Seite - ich direkt aufs Seißbein
Mein Sohn sitzt immer noch im Fahrradsitz, velmehr liegt er auf der Seite . Ich konnte den Sturz sehen und wa einerseits geschockt, das wir überhaupt gestürzt sind andererseits überrascht, wie glimpflich es ausging, mein Sohn wurde komplett von der Sitzschale geschüzt, sie federteden Sturz sogar noch großzügig ab, das einzige natürlich sein Kopf ditschte leicht!!! auf den Asphalt, er trug seinen Helm, also war das auch nicht schlimm! Klingt jetzt erstmal herzlos, aber es stimmt.
Mein Sohn wollte nach Aufstellen des Rades doch endlich über die Ampel fahren, ich hingegen bemühte mich tief durchzuatmen und meinen Allerwertesten zu vergessen!
Er hat keinerlei Blessuren davongetragen, noch nicht mal Sturzangst - das finde ich schon bemerkenswert!
Transport anderer Dinge, Tipp:
Für dieses Thema habe ich Ortlieb - Taschen , wen es stört, etwas am Lenker zu transportieren und auch nicht möchte, das seinem Kind diverse Rucksäcke oder Taschen im Gesicht hängen, kann sich die Ortlieb Frontroller besorgen!
Ich habe mich bis dahin immer geärgert, weil der Sitz ja den Gepäckträger blockiert! Mit den Frontrollern kein Problem, die passen da noch mir dran! Aber ganz wichtig - es passen nur die Frontroller, die Backpacker sind zu groß! ( Leider ist die Anschaffung auch hier noch mal kostspielig -aber wirklich besser!
Meine Bewertung:
Trotz des hohen Preises würde ich diesen Sitz jedem anderen vorziehen. Wegen der guten Verarbeitung, Handhabung und nicht zuletzt wegen unserer Sturzerfahrung!
Eigenschaften noch mal in Kürze::
* vom Gepäckträger unabhängige Befestigung
* Komfort-Gurtsystem mit Steckschloss, einhändig bedienbar ( zwei Stellungen )
* mehrfach verstellbare Fußrasten
* integrierter Speichenschutz
* einfach verstellbare Rückenlehne für Sitz- und Ruheposition
* Sitzpolster abnehmbar und waschbar
...
ein Testbericht von schorschl2003-12-05 08:54:14vom 05.12.2003Empfehlung: ja
Vorteile: stabiler Sitz, durch Federung bequeme Fahrt...Nachteile/Kritik: nicht diebstahlsicher, Gurt rutscht von der Schulter
0. Einleitung
1. Der Römer Jockey
2. Montage
3. Der Preis
4. Tipps
5. Fazit
0. Einleitung
Sommertage sind Tage an denen man sich gerne im Freien aufhält, auf der Terrasse oder auch mit dem Fahrrad. Und damit auch die Kleinsten dabei sein dürfen, welche noch nicht selbst Fahrrad fahren können, in unserem Fall unser Nachwuch, mußte ein Fahrradsitz her.
Der Markt für Fahrradsitze ist recht bescheiden, neben ein paar wenigen Billiganbietern stellt Britax Römer mit dem Jockey wohl den überwiegenden Marktanteil sicher. Aufgefallen ist mir noch ein Vertreter der Firma Kettler mit dem Produktnamen Teddy, diesen fand
ich aber nur im Angebot des Versandhandels und einem Sporthandelshaus. In einschlägigem Fachhandel findet man daher fast nur den Jockey, so fiel die Entscheidung eigentlich gar nicht so schwer.
1. Der Römer Jockey
Der Römer Jockey ist aus recht hartem Plastik und kann dank des geringen Gewichtes mit einer Hand problemlos angehoben werden. Erhältlich ist dieser in den Farben blau und grau mit entsprechend farblich angepaßter Sitzpolsterung. Wir haben uns für blau entschieden. Das Sitzpolster macht einen wetterfesten Eindruck, es kann aber auch bei 30° gewaschen werden.
Gedacht ist der Fahrradsitz für Kinder mit dem Alter von 8 Monaten bis etwa 5 Jahren, dies entspricht den Durchschnittsgewicht der Kinder von 9 bis 22 kg. Unser Sohn ist 21 Monate alt und der Sitz macht mit ihm einen recht stabilen Eindruck, dem Sitz meine ich natürlich. Dies ist nicht nur auf den Sitz zurückzuführen, sondern auch auf die gute Befestigung am Fahrradsattelrohr. Dazu aber mehr im Punkt ‚Montage’. Der Sitz ist für Fahrräder der Größe 26 bis 28 Zoll gedacht, man sollte aber auf jeden Fall vor Kauf beim Verkäufer nachfragen, ob der Sitz zum Fahrrad paßt bzw. umgekehrt.
Sitzt der Nachwuchs im Römer Jockey, so kann dieser mit dem dafür gedachten Gurt angeschnallt werden. Angebracht ist der Gurt auf Schulterhöhe und wird rechts und links über die Schulter nach unten im Schrittbereich arretiert. Dort sind zwei Vorrichtungen vorhanden, sodaß auch das zwischenzeitlich gewachsene Kind immer noch Platz nehmen kann. Die jeweils inaktive Arretierungsmöglichkeit wird mit einer Blende abgedeckt. Uns ist aufgefallen, daß der Gurt gerne über die Schultern rutscht, die Verbindung beider Gurte ist m.M. nach zu tief. Abhilfe würde hier ein zusätzlicher Klettverschluß schaffen, positioniert etwas über dem Bauch. Behelfsmäßig kann man auch die überschüssigen Gurte zusammenbinden.
Sehr gut finde ich auch den im Schrittbereich angehobenen Höcker, so kann das Kind nicht nach vorne rutschen, gewollt oder ungewollt.
Die Füße kommen in die Fußstützen, rechts und links. Diese sind zum Reifen hin zusätzlich erweitert, sodaß Schnürsenkel, Hosen, etc. nicht so einfach in die Speichen des Fahrrades gelangen. Wer ganz sicher gehen möchte, der bringe einen vollständigen Speichenschutz an, dies ist nach meiner Meinung aber nicht nötig. Die Füße werden mit Fußbändern gesichert, so kann das Kind mit den Füßen nicht unkontrolliert strampeln. Die Fußbänder sind verstellbar und werden mit dem roten Knopf zum Verstellen vom der Fußstütze gezogen.
Die ältere Version des Jockey, mir mit der seltsamen grünen Farbe in Erinnerung, war ingesamt starr. Die neue Version verfügt über eine flexible Rückenlehne. Auf den Höhe des Beckens des Kindes kann auf der Rückseite des Sitzes ein auffälliger Bügel betätigt werden, dadurch kann das Kind sich weiter nach hinten lehnen. Bequem für das Kind, besonders bei längeren Touren; beachtenswert für den Fahrer, denn dadurch ändert sich auch das Fahrverhalten.
2. Die Montage
Der Römer Jockey wird unterhalb des Fahrradsattels am Holm mit einer sehr stabilen Halterung angebracht, die Halterung verbleibt auch bei Abnehmen des Sitzes vom Fahrrad. Der Holm darf nicht oval sein, ausschließlich runde Holme können als Grundlage für die Halterung genutzt werden. Zur Halterung werden drei Adapterstücke (Einlegeteile) mitgeliefert, gedacht sind diese für unterschiedliche Holmdurchmesser von 28-30mm, 31-34mm, 35-37mm und ohne Einlegeteil gar 38 bis 40mm. Mit Betätigung eines kleinen Riegels an der Halterung und Anheben des Sitzes mit Hilfe des Griffes am Rücken des Sitzes kann dieser sehr einfach abgenommen werden.
Der Sitz sollte dermaßen angebracht werden, daß der Sitz über dem Gepäckträger des Fahrrades ‚schwebt’. Damit werden Unebenheiten der Straße während der Fahrt abgefangen und somit für eine bequeme Fahrt gesorgt. Auch wenn dadurch der Sitz nicht unerheblich schwingt, machen die Trägerstäbe (von der Halterung des Sitzes zum Sitz) einen stabilen Eindruck. Der Abstand zwischen Sitz und Gepäckträger sollte nicht zu knapp bemessen sein, sonst haut der Sitz während der Fahrt auf den Gepäckträger. Er sollte aber auch nicht zu weit sein, denn je höher der Sitz, desdo höher der insgesamte Schwerpunkt des gesamten Fahrrades. Optimal ist wohl der Abstand von 4-5 cm zwischen Gepäckträger und Fahrradsitz.
Weiter sollte der Jockey nicht zu weit nach hinten montiert sein, auf der linken Seite des Sitzes befindet sich ein gelber Strich, dieser sollte nach Montage nicht mehr als 10cm über die Hinterachsnabe sein. Der Sitz kann durch Abnehmen einer Plastikblende im Boden durch auf Lösen der dort befindlichen zwei Muttern nach hinten oder nach vorne verschoben werden. Dies ist leider nicht stufenlos möglich, sondern nur in 3 Einstellungen, dies ist aber auch für die Stabilität von Vorteil. Wäre ein stufenlose Verschiebung möglich, wäre das Ganze wohl auch etwas instabiler. In der Plastikblende befindet sich auch die Gebrauchsanleitung.
Sehr ärgerlich finde ich ein fehlendes Schloß, schließlich kann der Sitz sehr einfach abgenommen werden, auch für Unbefugte. Empfehlen möchte ich hier ein längeres Kabelschloß (180 cm). Damit kann neben dem Fahrrad, durch die in den Armlehnen befindlichen Löcher, der Sitz mitgesichert werden.
3. Der Preis
Der handelsübliche Preis von über 80,- Euro finde ich übertrieben. Hier habe ich den Eindruck, daß die Marktübermacht mißbraucht wird, auch wenn der Sitz qualitativ hochwertig ist. Der wohl vergleichbare Teddy von Kettler kostet im Versandhandel etwa 60,- Euro. Da ich gerne ein Produkt vor Kauf begutachten möchte, haben wir den Versand nicht genutzt, zumal mir dieser erst später aufgefallen ist.
Als der größste Fahrradhändler in unserer Stadt, wers weiß darfs in den Kommentaren wiedergeben, den Römer Jockey für 60,- Euro dauerhaft im Angebot hatte, haben wir zugegriffen. Damit stimmt wohl auch das Preis-/Leistungsverhältnis wieder. Drei Wochen später kostete der Sitz dort aber 70,- Euro, Glück gehabt.
4. Tipps
Sobald der Sitz montiert ist, nicht gleich auf große Tour fahren, erst das Kind mit kleinen Fahrten in der Umgebung an den Sitz (und auch den Helm) gewöhnen. Weiter muß sich auch der Fahrer an die geänderte Situation und das Fahrverhalten gewöhnen.
Vor der Fahrt immer nochmals die Arretierung des Sitzes, der Fußbänder und des Gurtes prüfen. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig.
Weiter macht es Sinn den wohl üblichen Fahrradständer durch einen 2-Bein-Ständer zu ersetzen. Im Fachhandel für etwa 15-25 Euro, je nach Qualität, erhältlich. Damit erhöht man die Standfestigkeit des Fahrrades, mit oder ohne Fahrradsitz. Trotz 2-Bein-Ständer sollte immer das Fahrrad mit Kindersitz und Kind immer festhalten.
Die Halterung kann auch seperat erworben werden, sodaß der Fahrradsitz auf verschiedenen Fahrrädern zum Einsatz kommen kann. Die Halterung alleine stört ohne den Fahrradsitz nicht.
5. Fazit
Der Fahrradsitz ist sehr zu empfehlen, wenn auch mit dem unverbindlichen Verkaufspreis überteuert. Bei Angeboten sollte man also zugreifen. Die Stabilität und Qualität des Sitzes hat mich überzeugt. Schade, daß an der Halterung nicht auch ein Schloß integriert wurde.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Eine schöne Sommertour wünscht
Michael
...
ein Testbericht von Ostfriesenhirn2003-02-04 09:55:02vom 04.02.2003Empfehlung: ja
Unsere Tochter geboren am 11.5.02 ist eine sehr neugierige und süße Maus. Seid einiger Zeit schon wollte sie in Ihrem Kinderwagen nicht mehr liegen, sitzen war angesagt. Und nachdem das immer besser wurde entschieden wir uns einen Fahrradkindersitz zu kaufen.
Lange habe ich mich bei ciao und allgemein im Internet umgesehen. Ich erinnere mich daran, dass ich selbst als Kind aus einen Fahrradsitz gefallen bin und habe deshalb vor allem auf ein gutes Testergebnis bzw. die Sicherheit geachtet! Deshalb wollte ich auch keinen gebrauchten Sitz - man weiß nie ob die
schon einen Unfall hatten, auch wenn man die Person von der der Sitz kommt kennt.
Unsere Wahl lag zwischen dem Kettler Teddy und dem Römer Jockey Relax. Auf den ersten Blick fand ich am Kettler toll, dass er so eine Art Packtaschen hinter den Beinstützen hat und am Römer gefiel mir die Anbringung über dem Gepäckträger sehr gut.
Nach langem hin und her, stundenlangen Erfahrungsberichten lesen und umhören was für einen Sitz andere Mamis haben entschied ich mich für den Römer Jockey Relax. Ich schreibe nun ich, weil ich diejenige bin die mit der kleinen die Stadt unsicher macht :-).
Mit der Anschaffung des Sitzes habe ich auch ein neues Fahrrad bekommen und somit haben wir den Sitz direkt im Fachhandel gekauft wo er auch montiert wurde. Deshalb kann ich im genauen zu der Montage auch nicht viel schreiben.
Als ich das Fahrrad mit samt Sitz geliefert bekam habe ich mich zuerst damit vertraut gemacht und wir zwei haben auch gleich eine Probefahrt gemacht. Ich kann einfach nur sagen, dass ich total begeistert bin!
Leider wurde der Sitz zuerst falsch montiert. Der Sitz war genau auf dem Gepäckträger und das ist nicht Sinn der Sache. Er gehört ca. 2-3 cm über den Gepäckträger und kann so Schlaglöcher ein bißchen abwehren. Leider hatte ich keinen Imbusschlüssel parat und so musste ich damit extra zum Fahrradhändler laufen. Schnell war das eingestellt und ich kann nur sagen, dass bis zu einem gewissen Maße die Kinder von Schlaglöchern wirklich nicht viel mitbekommen!
Die Handhabung des Sitzes ist ebenfalls sehr einfach. Hinten am Sitz kann man einen Griff hochdrücken und so den Sitz in Ruheposition verstellen. Sehr schön, wenn die kleinen unterwegs einschlafen. Zur Zeit nutze ich nur diese Sitzposition, weil meine Tochter erst zu 95%, also noch nicht ganz alleine sitzen kann. Für sie scheint das bequemer.
Das Kind wird im Sitz mit einem 5 Punkt Gurt gesichert. Der Gurt wird unten an der Sitzschale eingerastet. Anders also als zum Beispiel bei Autositzen, eine Schnalle gibt es hier nicht. Man muss eine Art Knopf ganz durchdrücken und das ist manchmal für einen Erwachsenen schon nicht ganz einfach. Kann mir also nicht vorstellen, dass ein Kind den Sitz öffnen kann - das darf ja auch keinesfalls passieren. Der Gurt läst sich ganz einfach verstellen indem man zum Kürzen am Band zieht und zum verlängern einfach einen Knof drückt. Auch mit einer Hand ist das sehr einfach.
Die Beinstützen sind stufenlos verstellbar und ebenfalls sehr einfach zu handhaben. Hinten wird einfach ein Verschluss hochgezogen und dann kann man die gesamte Stütze hoch oder runter stellen. An der Beinstütze sind ausserdem noch ebenfalls verstellbare Plastikbänder um Füße davor zu schützen in die Speichen zu gelangen. Ich denke aber nicht, dass das möglich ist, da dass Plastik vom Sitz selber ziemlich breit ist.
Das Abnehmen von dem Sitz ist ebenfalls sehr einfach. Die Halterung die unter der Sattelstütze direkt am Rahmen angebracht ist hat unten einen kleinen Hebel. Wenn man den umlegt kann man mit einer Hand den Sitz aus der Halterung ziehen. Man braucht nicht schrauben und für einen Einkauf alleine ist er ebenfalls schnell abmontiert. Leider ist der Sitz somit aber auch nicht Diebstallgesichert. Ein Hoch hier auf eine Gute Hausratversicherung :-).
Mit einer zweiten Halterung am Fahrrad des Partners oder des Babysitters kann man den Sitz ganz schnell umbauen und jeder kann weiterhin mit dem eigenen Rad fahren. Auch mein Freund kann unsere süße trotz Mountainbike mitnehmen, weil kein Gepäckträger erforderlich ist.
Als kleinen Tip: Ich habe bei uns im Fahrradhandel für gerade mal 7 € eine Regenhaube erstanden unter der der komplette Sitz verschwindet. Tolle Sache, weil nur der Kopf rausschaut und das Kind mit Sitz komplett geschützt ist. Wenn das Fahrrad draussen steht kann man am besten einen gelben Müllsack über den Sitz ziehen um ihn vor Regen, Schnee und Co. zu schützen.
Leider ist der Sitz mit einem Preis von 85 € schon etwas teuer, deshalb nur gut. Ich finde aber, dass er sein Geld auf jeden Fall Wert ist. Kinder bis 22 KG können hier Platz nehmen und sind durch den Fahrer auch ein bißchen Windgeschützt. Hinten am Sitz befindet sich auch ein roter Strahler, damit man von Autofahrern besser gesehen wird. Mit roten reflektierenden Clowns aus dem Autoladen habe ich unseren Sitz noch ein bißchen aufgepeppt. Im Test von Stiftung Warentest schloss dieser Sitz übrigens mit "gut" ab.
Ich hoffe, dass mein Bericht bei der Kaufentscheidung vielleicht ein bißchen geholfen hat und wünsche allseits gute Fahrt und viel Spaß mit dem Produkt ;-).
...
ein Testbericht von bigmanu2002-03-25 13:49:57vom 25.03.2002Empfehlung: ja
Wie ich schon in einigen anderen Meinungen erwähnt habe, wohnen wir hier sehr einsam umgeben von Wiesen, Wald und Feldern. Die nächste Ortschaft mit Einkaufsmöglichkeit ist etwa 6 km weit entfernt, in unserem Dorf bekommt man höchstens Kartoffeln und Milch vom Bauernhof. Da mein Mann meist mit dem Auto zur Arbeit fährt, und ich selber auch kein Auto fahre (noch nicht), komme ich nicht viel weg. Eingekauft wird einmal pro Woche ordentlich, Kleinigkeiten bringt mein Männe nach der Arbeit mit.
Allerdings treibt es mich dann doch ab und zu raus,
und dann wird eben das Fahrrad aus der Garage geholt. Vor der Geburt meiner Tochter war das noch sehr einfach. Meinen jetzt 3jährigen Sohn habe ich in einen Fahrradsitz vorne an meinem Rad, gesetzt, und ab ging die Post bzw. die Manu. Aber mit 2 Kindern ist es dann doch nicht mehr so einfach. Im letzten Sommer war ja noch nichts mit Fahrradfahren, da konnte meine Tochter ja noch nicht sitzen. Aber in diesem Sommer sah das schon ganz anders aus. Allerdings mußte ich mir dafür erst einmal einen zweiten Fahrradsitz für hinten besorgen.
Es sollte schon etwas Ordentliches sein, und so viel unsere Wahl (Papa hat natürlich mitentschieden *ggg*) auf den Römer Jockey Relax. Diesen Fahrradsitz hatte ich im Baby-Walz Katalog entdeckt, und er sagte mir sowohl vom Aussehen als auch vom Preis her gleich zu.
Der Römer Jockey Relax ist ein Schalenfahrradsitz aus Hartplastik und sehr stabil und bruchsicher. Die wirklich sehr schöne Polsterung ist aus Schaumstoff mit einem schönen bunten Bezug, und die Sitzfläche ist sehr weich und bequem, der Bezug aus 100 Prozent Baumwolle natürlich waschbar. Natürlich hat dieser Sitz auch Fußauflagen, damit die kleinen Beinchen nicht in die Speichen kommen. Diese lassen sich auf die Größe des Kindes einstellen und der Fuß wird natürlich mit einem Plastikriemen festgeschnalt. Der Oberkörper des kleinen Beifahrers wird mit einem Gurtsystem mit Steckschloß angeschnallt, und dieses ist auch bequem mit einer Hand zu befestigen.
Sehr einfach ist auch die Befestigung dieses Sitzes am Fahrrad selber. Der Römer Jockey Relax ist für Fahrräder der Größe 26 und 28 Zoll geeignet. Zur Befestigung wird eine Halterung am Sattelrohr angebracht und festgeschraubt. Diese kann man übrigens auch extra Bestellen, um sie so an einem zweiten Fahrrad zu befestigen und den Fahrradsitz wechseln zu können. Eine Zweithalterung kostet bei Baby-Walz 20,00 Euro.
Nach Befestigen der Halterung wird der Fahrradsitz einfach auf die Halterung gesetzt und Verriegelt. Natürlich läßt sich das je nach Größe des Kindes individuell einstellen. Auch das Abnehmen des Fahrradsitzes geht schnell und einfach, ruck zuck ist er auch an einem anderen Fahrrad befestigt.
Als besondere Extras bietet der Römer Jockey Relax einmal die Einstellungsmöglichkeit in eine Ruheposition. Dabei wird der Sitz mittels eines Drehgelenkes in eine leichte Schräglage nach hinten verstellt. Sehr bequem wenn man längere Fahrradtouren unternimmt, und der Nachwuchs eingeschlafen ist. Außerdem verfügt der Römer Jockey Relax über Reflektoren an der Rückseite und über Haltegriffe an den Seiten.
Alles in allem gesehen ist der Römer Jockey Relax meiner Meinung nach ein sehr sicherer Kinderfahrradsitz. Nicht nur die wirklich sicheren und leicht zu handhabenen Hosenträgergurte sind topp, nein auch bei den Fußrasten ist wirklich kein Entkommen der kleinen Beinchen möglich. Im Bedarfsfall kann sich das Kind an den Haltegriffen festhalten, und damit Mami nicht noch mehr waschen muss, und sich keine Kleidung in den Speichen verfängt, gibt es auch einen Speichenschutz. Auch ist dieser Fahrradsitz TÜV Rheinland Köln/GS geprüft. Geeignet ist er für Kinder bis 22 kg Körpergewicht.
Hergestellt wird dieser Sitz von der Firma Britax Römer Kindersicherheit GmbH in Ulm. Für weitere Informationen ist diese Firma unter der Telefonnummer 0731/93450 zu erreichen. Gekauft habe ich diesen Sitz, wie schon oben erwähnt, über den Baby-Walz Versand. Geliefert wurde er direkt aus Ulm. Bezahlt habe ich dafür stolze 175,00 DM, die er auf jeden Fall wert ist.
Tja, und wie fährt es sich nun mit diesem Fahrradsitz hinter einem? Ich muss sagen, wirklich gut. Am besten ist das Fahrrad ausgelastet, wenn ich mit beiden Kindern unterwegs bin, also eigentlich immer. Mein Sohn sitz sehr gut befestigt in diesem Fahrradsitz, er kann auch nicht so viel herrum wackeln und zappeln. Natürlich ist es völlig anders als wenn man Einkäufe auf dem Gepäckträger hat, aber man gewöhnt sich daran. Wir sind jetzt den ganzen Sommer mit diesem Fahrradsitz unterwegs, und zu hundert Prozent damit zufrieden. Es ist manchmal etwas schwer um die Kurven zu kommen, so doppelt bepackt, man sollte sich nicht zu sehr in die Kurven legen *ggg*. Auch das Parken mit diesem Gewicht ist nicht immer so einfach.
Mein Fazit: Der Römer Jockey Relax ist ein bequemer einfach zu befestigender Fahrradsitz mit dem ich wirklich sehr zufrieden bin. Er ist sehr gut verarbeitet und sieht auch optisch gut aus. Mein Sohn sitzt sicher und bequem und fühlt sich wohl, auch wenn die Fahrt etwas länger dauert. Die Sicherheit dieses Sitzes ist optimal, und da mein Sohn sehr leicht ist, kann ich ihn sicherlich noch länger benutzen. Ich kann diesem Sitz nur alle fünf Sterne geben und ihn allen Eltern nur wärmstens empfehlen.