ein Testbericht von der_depp2005-12-09 07:26:01vom 09.12.2005Empfehlung: ja
Vorteile: -gute Amp-Modells
-niedriger Preis
-Tuner...Nachteile/Kritik: -kleine Box
Hier ein Bericht über den 2 Watt Amp-Modeller aus dem Hause Roland:
Features:
- Maße: 24 x 23 x 17 cm Gewicht: 3,3 kg
- Batterie- oder Netzteilbetrieb (Netzteil sowie Tragegurt liegen bei)
- 7 x Modeling berühmter Gitarrenverstärker inkl. Akustik-Preamp (wandelt zusätzlich die E-Gitarre in einen Akustikgitarren-Sound) und Mikrofon-Preamp
- 6 DSP-Effekte: Chorus, Flanger, Phaser, Tremolo und separates Delay/Reverb
- Neue digitale Stimmgabel mit Flat Tuning bis zu zwei Halbtöne tiefer
- Recording/Kopfhörerausgang und 2 x Stereo
- Aux-Eingang (Klinke und Miniklinke) für CD Player etc.
Ausstattung:
Hier wurde nicht gespart. Im Gegensatz zu dem nächstgrößeren (Cube15) von Roland besitzt der MicroCube 6 Effekte, die sich, sofern man sie benutzt, sehr gut anhören. Auch der Recording Ausgang klingt sehr gut, und somit wird der MicroCube, schließt man ihn an eine PA an, auch zu einem brauchbaren Live-Verstärker für den Anfänger.
Zusätzlich kann der AMP mit Batterien betrieben werden, was z.B. einen Baggersee-Jam ermöglicht.
Sound:
Dieser kann natürlich nur sehr subjektiv bewertet werden.
Die Spannweite reicht von schönenen Clean-Sounds über Crunch bis zur Simulation eines Rectifiers.
Die Clean- und Crunch-Sounds sind allesamt sehr brauchbar und schön, der Rectifier hat mir jedoch nicht so gefallen.
Das ist aber Geschmackssache. Ich denke, für einen Anfänger oder zum üben reicht es allemal.
Druckvoll ist der Sound jedoch, wegen der Größe der Box, nicht.
Fazit:
Insgesamt für sein Geld (Ich habe 90€ gezahlt) ein sehr guter Übungsamp, hat man aber größeres vor, so stößt man schnell an die Grenzen der kleinen Box.
Für daheim, oder wenn man ihn sowieso abnimmt, aber ein sehr guter Verstärker.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Meine Erfahrungen mit dem Brüllwürfel
ein Testbericht von elkloso2009-12-07 19:07:50vom 07.12.2009Empfehlung: ja
Vorteile: laut, gutes Preis/Leistungsverhältnis, gute Einstellungsmöglichkeiten, Größe...Nachteile/Kritik: manchmal klingt es gekünstelt
Auf den ersten Blick glaubt man nicht, dass dieses kleine Teil mit den Abmaßen von 24,4 x 22,6 x 16,6cm und einem Gewicht von 3,3kg, wirklich nach was klingen kann und laut sein kann. Das Gehäuse trägt mit den Eckenschonern und dem Plasitkgehäuse, was übrigens sehr stabil ist, meiner Meinung nach zum Spielzeuglook bei.
2.Inbetriebnahme & Sound
Doch hat man ihn erst Mals angemacht, entweder mit beiliegendem Netzgerät oder 6 Mignon Batterien, ist man echt überrascht was das 2Watt Wunder alles kann. Der Verstärker arbeitet mit Amp-Modelling d.h. er bildet per Digitalemchip, den Sound von großen Röhrenamps nach. Das macht der Verstärker auch sehr gut, bis auf wenige Ausnahmen, klingt kein Sound gekünstelt und es wirkt sehr echt. Er ist echt gut und schön druckvoll.
3.Amps
Es werden 7 Amps nachgebildet, die per Drehwählschalter auswählbar sind.
1.Akustik-Amp
Es wird der Klang einer Akustikgitarre nachgebildet. Wählt man hierzu einen Single-Coil aus, klingt es sehr echt und überzeugend, allerdings wird dadurch der Ton leiser.
2.Roland JC-120
Hierbei wird ein schöner, warmer Cleansound des Roland JC-120 nachgebildet. Er man hört hier auf keinen Fall, dass es sich um Modelling handelt und macht einen perfekten Eindruck.
3.Black Pearl
Hier wird ein Fender Twin nachgeahmt, für mich persönlich klingt es nach einem Transistor Sound, was mich aber nicht weiter stört, diesen Kanal benutzte ich gerne für angezerrten Sound im Rock-Bereich.
4.Brit Combo
Ein schönes Modelling des Vox AC-30, auch leicht angezerrt bei mir. Ist ein schöner Sound, wobei mir er etwas zu wenig Verzerrung hat und dadurch noch viel Clean-Sound durch kommt.
5.Stack
Ein Modelling des Marshall Stack, wobei ich diesen Kanal eigentlich zu wenig benutzte um wirklich etwas darüber zu schreiben.
6.R-Fier
Ein sehr schöner richtig verzerrter Gain-Sound der auch für den Metal-Bereich benutzt werden kann. Es soll ein Modelling des Mesa Boogie Rectifier sein. Dies ist mein Lieblingskanal, da er richtig viel Druck mit sich bringt.
7.Mikrophon
Hiermit kann man ihn auch als Mikrophon box benutzten, was angeblich sehr gut klappen soll.
4.Effekte
Die Effekte werden von BOSS zugesteuert. Es kann Chorus, Flanger, Phaser oder Tremolo angewählt werden, auch wieder per Drehschalter. Dazu kann dann noch auf einem anderen Schalter Delay oder Hall gewählt werden.
Manchmal wirken die Effekte aber recht gekünstelt in meinen Augen und dadurch nciht ganz überzeugend.
5.Weitere Knöpfe und Ein/Ausgänge
Dazu gibts dann noch einen Volumepoti sowie einen Tone und einen Gainpoti. Eine in 3 Lagen wählbare Stimmgabel ist auch integriert und wird per Knopfdruck aktiviert.
Dazu gibt es dann einen Eingang für Drumcomputer oder CD-Spieler (3,5mm) und einen 6,3mm Klinkeneingang.
Einen Line-out besitzt das Gerät auch, welcher zu Recording-Zwecken benutzt werden kann. Des Weiteren gibt es für nervige Nachbar ;) auch einen Kopfhörer-Ausgang
6.Durchsetzungsvermögen
Im Proberaum stand er direkt neben dem Schlagzeug und trotzdem konnte man ihn noch gut hören und er setzte sich durch. Natürlich sollte man von einem Bühneneinsatz absehen, doch für schnell nochmals im Proberaum oder vor dem Gig zu spielen ist er trotzdem geeignet.
7.Fazit
Für mich ist es der beste Amp zum mitnehmen oder für den Proberaum. Bis auf wenige Einschränkungen wie der manchmal leicht künstlich wirkende Sound, ist alles bestens an dem Gerät. Er wird auch weiter mein Begleiter sein.
...