Rosenkönig
Ein überzeugendes Spiel mit spannendem Spielverlauf.
Mein Empfehlenswert gleich zu Anfang meines Berichtes!
Zielgruppe: Spielgruppe, Spieltruppe, Spielfreunde, Verspielte, Verlierer, Gewinner, Kinder - Spielbürger!
Zwei Personen gehören zum Spiel.
Beim Rosenkrieg selbst waren bedauerlicherweise mehr Menschen involviert. Das Spiel ist abgeleitet vom Rosenkrieg zwischen den Familien York und Lancaster von 1455 bis 1485.
Diese englischen Adelsfamilien hatten Rosen in ihren Wappen und bekämpften sich mit sämtlichen Mitteln um die Vormachtsstellung in England.
Im Spiel Rosenkönig braucht es keine Waffen doch viel Taktik bei vorausgegangenen effizienten Überlegungen.
Wenn dazu noch Spielerglück vorhanden ist könnte es zu einem Sieg im Spiel reichen.
Das Duell dauert ungefähr 30 Minuten, diese unpräzise Zeitangabe resultiert aus meinen Versuchen Gewinne heim zufahren und Niederlagen abzuwenden, was mir nicht allzu häufig gelang. Also die Spielzeit ist sehr unterschiedlich und abhängig vom Können der zwei Spieler/innen.
Bei der Altersangabe zögere ich immer, da ich das als sehr individuell empfinde, und mich nicht gerne festlege auf ein bestimmtes Alter.
Vorgeschlagen wird: Für Erwachsene und ab Kinder ab 10 Jahren.
Es ist ein Takt-Spiel im 15. Jahrhundert um die englische Königskrone. Die Machtkarten müssen sinnvoll und gewinnbringend eingesetzt werden. Je mehr Gebiete erobert werden, je reicher wird der -oder diejenige. Zum neuen Herrscher Englands, mindestens zum König am Tisch auf dem das Spiel liegt.
Inhalt:
1 Spielplan (zeigt den Norden Englands an und ist in 9 x 9 Felder eingeteilt)
24 Machtkarten
8 Heldenkarten
52 Machtsteine
1 Krone
1 Spielregel
Spielablauf:
Beide Spieler bekommen 4 Heldenkarten und 5 Zugkarten - offen gelegt einsehbar für beide.
Auf dem in blau gehaltene Spielplan mit den aufgeteilten Feldern befindet sich der Start in der Mitte. Das Zentrum des gemeinsamen Kronensteins.
Die abgebildeten weissen Schwerter in den Feldern geben die Zugrichtung an.
Die Zugweite wird bestimmt durch die römischen Ziffern.
Der Spieler der an der Reihe ist markiert mit einem Rosenstein (rot oder weiss) sein Zielfeld. Es geht um die Eroberung möglichst vielen zusammenhängenden Spielfeldern.
Mit der Zugkarte können auch vorgenommene Züge wieder abgeändert werden. Doch wenn man auch viele besetzte Felder hat, kann man sich dieser Eroberung nicht sicher sein.
Als wertvolle Karten erweisen sich die Heldenkarten mit denen gegnerische Rosensteine umgedreht werden dürfen, also den Gegner damit enteignen, und eigene Rosensteine auf das eroberte Feld legen.
Überlegtes Einsetzen der 4 Heldenkarten könnte zu einem eventuellen Sieg führen.
Wenn beide Spieler keinen Zug mehr ausführen können, oder der letzte Stein gesetzt wurde, ist das Spiel zu Ende.
Jetzt erforschen, ermitteln die Spieler ihre besetzten Flächen. Je grösser das Gebiet ist um so mehr Punkte erhält der Spieler. Die Grösse der eroberten Fläche wird mit sich selbst multipliziert. Nach der *Abrechnung* ist der Sieger ermittelt. Englands neuer Herrscher ist der mit der höchsten Gesamtpunktzahl.
Die Regeln sind gut und schnell zu verstehen.
Das Spielmaterial ist stabil und von guter Qualität
Unterschiedliche Preise von Fr. 14.- bei www.buch.ch gesehen bis Fr. 29.90
Ein Preisvergleich lohnt sich also!
Eventuell ist das Spiel für das männliche Geschlecht besser geeignet, das kann ich nicht beurteilen. Ich kann das Spiel aber empfehlen, weil ein spannender Spielverlauf vorhanden ist. Glück, Taktik und Freude am spielen sollte eingebracht werden, und der Sieger darf sich Herrscher von England nennen!
Das Spiel *Rosenkönig* könnte ein
sinnvolles Weihnachtsgeschenk werden.
Kosmos ist der Hersteller - Dirk Henn der Erfinder
Für Euch noch eine Webseite aufführe, bei der ihr das Spiel online ausprobieren könnt.
www.yucata.de
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Rosenkönig - Glück und Strategie
ein Testbericht von puckidu2011-03-01 20:56:56vom 01.03.2011Empfehlung: ja
Vorteile: - einfache Regeln
- schnell gespielt
- zu zweit möglich...Nachteile/Kritik: - nach 1 - 2 Runden verliert man die Lust
Eins meiner Lieblingsspiele - sehr einfach zu lernen und trotzdem kurzweilig und immer wieder spannend
Zielgruppe:
Gelegenheitsspieler
Paare
Ein Spiel aus der Reihe "Spiele für Zwei" aus dem Kosmos-Verlag.
Es ist eben neu in einer schöneren Ausstattung (Metall-Box) erschienen, am Spiel selbst hat sich jedoch nichts geändert.
Zum Spiel gehört ein schön gestaltetes Spielbett und 52 Holzspielsteine, die jeweils auf einer Seite mit eienr weißen, auf der anderen mit einer roten Rose bedruckt sind, so dass beide Spieler mit den gleichen Steinen spielen können und so der Sortieraufwand gespart werden kann. Außerdem gibt die Spielfigur "Krone", mit der der aktuelle Standort angezeigt wird und 24 Macht - sowie 8 Heldenkarten.
Ein Spiel dauert, je nach Spielerfahrung der Spieler, ungefähr (maximal) 30 Minuten.
Empfohlen wird Rosenkönig für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene. Ich denke, es können jedoch auch schon jüngere Kinder lernen, da die Regeln sehr einfach zu erklären sind, lediglich für die strategische Komponente des Spiels braucht es etwas Überblick, den Kinder unter Umständen vielleicht noch nicht haben.
Es ist ein Taktil-Spiel, dessen Szenario im 15. Jahrhundert beim Kampf um die englische Königskrone, angesiedelt ist. Daher zeigt das Spielbrett auch eine stilisiete Landakrte von England. Es ist in 9 x 9 Felder unterteilt. Mit den Machtkarten, auf denen durch Schwerter die Richtung, in die die Spielsteine bewegt werden dürfen, angezeigt wird, müssen Gebiete (= Felder auf dem Spielbrett) erobert werden.
Spielablauf:
Beide Spieler bekommen 4 Heldenkarten und 5 Machtkarten - diese müssen offen ausgelegt werden, damit sie einsehbar für beide sind.
Auf dem Spielplan mit den aufgeteilten Feldern befindet sich der Start in der Mitte - dorthin wird die Krone - als Augangspunkt gesetzt.
Die abgebildeten Schwerter auf den Machtkarten geben die Zugrichtung an. Die Zugweite wird bestimmt durch die römischen Ziffern.
Der Spieler der an der Reihe ist markiert mit einem Rosenstein (rot oder weiss) sein Zielfeld.
Spielziel ist die Eroberung möglichst vieler zusammenhängender Spielfelder.
Doch wenn man bereits viele besetzte Felder hat, kann man sich dieser Eroberung nicht sicher sein. Durch Einsatz der sehr wertvollen Heldenkarten, können gegnerische Rosensteine umgedreht werden. Womit der Gegner enteignet und ein eigener Rosensteine auf das eroberte Feld gelegt werden kann. (Anmerkung: dies macht nur dann Sinn, wenn der Gegner auf diese Weise ein großes in mehrere kleine Felder aufsplittern muss, oder man selbst sein eigenens Gebiet deutlich erweitern kann.) Als zusammenhängend werden nur vertikal oder horizontal zusammenhängende Felder gewertet, diagonal angrenzende Felder werden nicht als "zusammenhängend" gewertet.
Wenn beide Spieler keinen Zug mehr ausführen können, oder der letzte Stein gesetzt wurde, ist das Spiel zu Ende.
Jetzt werden Punkte gezählt! Je grösser das eigene zusammenhängende Gebiet ist, um so mehr Punkte erhält der Spieler. Die Grösse der eroberten Fläche wird mit sich selbst multipliziert. Englands neuer Herrscher ist der, mit der höchsten Gesamtpunktzahl.
Fazit
Ein kurzes Spiel für zwischendurch, was trotzdem durch die strategischen Elemente, einiges an Spieltiefe bietet. Glück muss man auch haben. Die Regeln sind einfach und schnell erklärt - ein gutes Spiel für unterwegs.
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ein Testbericht von Gering2002-02-16 11:18:58vom 16.02.2002Empfehlung: ja
Aus dem durch das Siedler – Spiel bekannt gewordenen Kosmos Verlag stammt das neue Brettspiel ROSENKÖNIG von Dirk Henn, das für zwei Personen gedacht ist und für 15 bis 30 Minuten Spielspaß bescheren soll. Das Spiel ist ein Strategiespiel und kommt mit relativ wenige Steineaufwand daher.
Hintergrund des Spiels sind die als Rosenkrieg in die Geschichte Englands eingegangene Auseinandersetzung des Hauses York gegen das Haus Lancaster. Beide Spieler vertreten entweder dieses oder jenes Haus.
Gespielt wird auf einem Spielbrett, dem als Hintergrund eine Karte aus dem Mittelengland
der Ro-senkriege zugrunde liegt.
Das Spielfeld ist eingeteilt in 9 x 9 Spielfelder. Das Ziel ist es, möglichst viele dieser Spielfelder unter seine Kontrolle zu bekommen, wobei es mit zunehmenden Maße belohnt wird, wenn man zusammenhängende Territorien unter seine Kontrolle bringt ( so bringen beispielsweise zwei benachbarte Spielsteine 4 Punkt, 3 benachbarte Steine schon 9 Punkte, 4 Steine 16 usw.). D.b., dass es sich lohnt, zusammenhängende Gebiete zu erobern.
Nun will der Gegenspieler natürlich dasselbe erreichen, und da beginnt das Spiel spannend zu wer-den. Denn jeder Spieler darf nur 4 x einen gegnerischen Stein schlagen und zwar mit Hilfe der sog. Heldenkarten. Diese muss er ausspielen und darf dann einen generischen Spielstein gegen einen eigenen eintauschen. Wichtig ist also, seine begrenzten Schlagmöglichkeiten gezielt und bewusst einzusetzen.
Die Züge werden mit Hilfe der Machtkarten festgelegt, von denen man zu Spielbeginn 5 erhält und die man nachzeihen darf. Auf den Machtkarten ist angeben, in welche Richtung man ziehen darf und wie viel Felder man sich fortbewegen muss.
Das Spiel ist beendet, wenn a) alle Machtsteine gesetzt sind oder b) keiner der Spieler mehr zeihen kann.
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SPIELKASTEN/ZUBEHÖR
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besteht aus
einem Spielbrett, 52 Machtsteinen, 24 Machtkarten, 8 Heldenkarten (je 4 pro Spieler) 1 Krone - Stein
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WERTUNG
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So ganz überzeugen kann das Spiel nicht, weil viel zu wenig der Strategie, viel zu viel dem Glück des Ziehens überlassen ist. Auch fehlt dem Spiel Abwechslungsreichtum, z.B. durch Ereignisse usw., die den Spielverlauf bestimmen könnten.
So ist das Spiel zwar eine kleine Abwechslung, zum Dauerbrenner freilich taugt es nicht, wie beispielsweise das Kartenspiel von DIE SIEDLER.