ein Testbericht von icy_ground2004-01-13 20:23:46vom 13.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: - Connection Wizzard
- günstig
- für normalanwendung auch stabil...Nachteile/Kritik: - NAT sogut wie unbrauchbar
Hi Yopi's,
diesen Router hab ich mir letztes Jahr nach Weihnachten gekauft da meine Eltern mir überraschend DSl verpasst haben und meiner Meinung nach ein RRouter zu Dsl einfach dazugehört.
Gekauft wurde er bei Vobis zu einem Preis von 70€ und für das "wenige" Geld bekommt auch was geboten.
Die enthaltenen Features dieses Routers sind:
- unterstütze Einwahlprotokolle: PPPoE(das unsrige), PPPTP, Dynamic IP, Static IP & BIGPOND
- manuell konfugurierbarer DHCP Server
- NAT (Adress mapping, Virtual Server, Special Applications)
- Statefull Inspection Firewall mit DMZ Unterstützung
- DynDNS
- UPnP
- Firewall Log, DHCP Log
- Firmware Upgrade, Configuration Backup
- Connection Wizzard für den schnellen Zugang :D
Nachdem ich das Gerät hatte war ich auch anfangs sehr zufrieden und im Glauben mit SMC ein einigermaßen gutes Produkt gekauft zu haben. Für nen Cisco hats damals wie heute nicht gereicht :D.
Besonders vertrauenserweckend fand ich damals, dass im ca 2 monatigen Abstand auch Firmwareupgrades herauskamen, was heute nicht mehr der Fall ist. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass mein Einstiegspunkt Firmware V1.0 war und sich ein Updatebedarf daraus meist erschließt.
Auch begeistert hat mich die 5 jährige Herstellergarantie, die ersteinmal von viel Vertrauen in dieses Produkt seitens des Herstellers zeigt.
Wie gesagt fuhr ich auch Anfänglich ganz gut mit dem Gerät. Die Verbindungsgeschwindigkeit war bei meinen damaligen Aktivitäten DSl entsprechend und ich stellte keine Unterschiede zur Direkteinwahl fest.
Auch gewisse Sicherheitstests meinerseits lieferten ein gutes Gefühl und damit eine gewisse Sicherheit.
Problematisch wird dieser Router meiner Meinung nach erst beim Einsatz von NAT. Da ich einige pirvate Server hinter meinem DSL- Anschluss hab kann ich mir darüber auch ein umfasseneds Ürteil erlauben. Das Erste was mir missfiel war die ca mit 30 Einträgen versehene NAT Table die doch rechtschnell knapp wird.
Weiterhin stellten sich schon in der Alphaphase der Server Probleme wie spontane Routerabstürze und zeitweise fehlende DNS Auflösung heraus.
Mittlerweile ist die NAT Table voll. Wenn sie dann auch noch aktiviert ist kommt der Router so ca 4 - 8 Stunden um sich dann gekonnt aus dem Verkehr zu ziehen. Auch hierzu ist zu sagen, dass der Router in diesen Situationen keinem großem Traffic unterliegt, was ja bekanntermaßen Problem aller Low-Buget-DSL-Router ist.
Ansonsten ist der Funtionsumfang zweckentsprechend und intuitiv.
Teil Positiv, Teils Negativ ist auch Webadminitration anzurechnen, da sie ersteinmal Plattformunabhängig macht(positiv) andererdeits die CGI Basis Verletzlichkeiten möglich machen könnte. Tellnet oder SSH nur für den Inbound hätte es auch getan.
FAZIT: Als DSL Router für den "normalen" Surfer empfehlenswert, für Serveramwendung ein absolutes NoNo von mir.
Bei meiner 5 jähringen Garantiezeit hab ich natürlich den Support Kontaktiert(telefonisch & per e-mail) aber seit 2 Wochen keine Antwort erhalten...also auch hier ein -!!!!
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Und ich mit Null Ahnung...
ein Testbericht von Michael-at-Home2003-10-03 01:53:21vom 03.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Einfache Installation,Zuverlässig...Nachteile/Kritik: mal überlegen... Nix!
...habe vor Netzwerken und Co. immer so viel Respekt gehabt, dass ich den entscheidenden Schritt immer weiter und weiter hinaus gezögert habe.
Hallo alle zusammen. Mit diesem Bericht hier über meinen neuen Router habe ich ebenfalls ziemlich lange gewartet. Zum einen weil ich mich mit Berichten über technische Sachen, insbesondere wenn es sich um Zubehör zum Computer handelt, selber etwas schwer tue. Man will ja schließlich keinen Müll erzählen sondern dem Leser einen möglichst fachlich fundierten Bericht bieten. Aber der Reihe, ich merke schon das ich mich überschlage...
• Die Aufgaben eines Routers
Ich stand schon im letzten Jahr vor einem für mich persönlich schier unlösbaren Problem. Zwei Rechner, einen Drucker und einen DSL Anschluss der Telekom. Und diese Komponenten sollten vereint werden. Nur wollte ich von vornherein nicht, das mein „Haupt“ Rechner permanent eingeschaltet sein musste, damit die anderen (Frau & Tochter) mit dem zweiten Rechner ins Internet konnten. Als Anmerkung von mir sei erwähnt, das mir im Sommer letzten Jahres erst einmal so richtig bewusst wurde, das ein DSL Anschluss so gesehen auch nix anderes ist als ein Netzwerkanschluss war.
Man hat im normalen Fall drei Möglichkeiten, seine Rechner zusammen zu führen, je nach Aufgabengebiet. Dafür bietet der Fachhandel so genannte „Hubs“, „Switsches“ oder eben „Router“ an.
Wir konzentrieren uns aber hier nur auf den Router, denn nur dieser kann nicht nur Rechner miteinander verbinden, sondern stellt eben auch eine Verbindung zum Internet her. Und nachdem ich mich Wochenlang mit Fachzeitschriften herum geschlagen habe, verstehe ich nun zumindest etwas die Arbeitsweise dieser kleinen kompakten Kisten, deren Preisspanne von 50 Euro bis in atemberaubende Summen reicht. Sicherlich auch hier der entscheidende Faktor, wie viele Rechner und sonstige Komponenten angeschlossen werden sollen.
Eines habe ich in allen Zeitungen gelesen und wurde mir auch von diversen Computerhändlern nochmals bestätigt. Lieber den Router eine Nummer größer wählen, damit ein eventuelles weiteres Aufrüsten jederzeit möglich ist. Wird der Router von den Anschlussports her zu knapp gewählt, wäre bei Bedarf der Kauf eines weiteren Routers die Folge. Nun, mein Router bietet insgesamt vier Rechnern einen „Anschlussplatz“.
• Der SMC „Barricade SMC 7004 VBR
Vor mir steht, oder liegt er (?), also nun dieser wirklich kleine und kompakte Router. Anthrazitfarbenes Gehäuse, das an der Vorderseite mit zahlreichen LEDs für viele Kontrollen in der Onlineverbindung den Status der selbigen Symbolisiert. Das an der Rückseite dieses Gerätes die Netzwerkstecker gehören, wäre jetzt überflüssig zu erwähnen. Ups, schon geschehen...
Zum Standardmäßigen Lieferumfang findet sich als Herzstück eben halt der Router (welch eine Logik), ein externes Netzteil, eine Installations-CD, ein Handbuch und sogar ein zwei Meter (kurzes/langes) Netzwerkkabel.
Kurz möchte ich noch über Sinn und Unsinn der einzelnen Teile berichten, die ich gerade aufgeführt habe, da ich schon über eben diese Sache stark ins grübeln kam.
Mein Kritikpunkt in aller erster Linie bezieht sich auf das Handbuch, welches in meinen Augen hier für Deutschland absolutes Verschwenden von kostbarem Papier darstellt. Von der ersten bis zur letzten Seite in Englisch verfasst, stellt sich dem Benutzer, der so wie ich vielleicht vor etlichen Jahren einmal ein wenig Schulenglisch lernte, dieses Buch
als absolut unnütz dar. Ganz klar merke ich an, den Hersteller bzw. den Vertreibern dieses Produktes dann wenigstens dieses Buch in deutscher Fassung zu erarbeiten.
Die Installations-CD löst zwar das erste Problem, da sich auf dieser CD in Form eines PDF-Formates eine „Kurz-Beschreibung befindet. Aber wohl gemerkt: Kurz. In den absolut nötigsten Schritten wird das Konfigurieren der Hardware sowie des Internetbrowsers erklärt. Ferner wie das Setup des Routers mittels „Quicksetup“ läuft. Da dieser Router ebenfalls über eine sehr ausführliche Installationsroutine verfügt, bleibt mir diese unerforscht, da sich hierzu kein einziges Wort in Deutsch finden lässt. Da ich aber unter dem Begriff „Installations-CD“ etwas anderes verstehe, war ich von dieser CD schon ein wenig enttäuscht. Enthalten also nur die PDF-Dateien in mehreren Sprachen, das war´s.
•Die Installation und Konfiguration allgemein
Nachdem ich den Router mittels Pfadfindergeschick selber angeschlossen habe, weil ich die deutsche Datei erst hinterher auf der CD gefunden habe, begann ich mit dem Einrichten der Hardware. Dieses war schnell geschehen und stellte selbst mich vor keine größeren Hürden. Und das will was heißen... Ich werde jetzt nicht alles aufzählen, weil das Sicherlich zu Tipps oder Tricks gehören würde. Im Prinzip wird alles auf „automatische Konfiguration“ in Punkto „IP-Adressen“ gestellt. Ferner die Benennung des Stardardgateways mit der Adresse des Routers. Fertig! Als Gateway bezeichnet man den „Durchgang“, in diesem Falle des Routers. Damit beim Setup der Router weiß, dass er gemeint ist, bekommt dieser ebenfalls eine IP-Adresse, so dass man ihn mit dem Internetbrowser „ansprechen“ kann.
Den einzigen großen Fehler den ich fabriziert habe, war die eingeschaltete Norton Firewall. Erst nach dem deaktivieren konnte ich auf das Setup des Routers zugreifen. (Da muss man erst mal drauf kommen...)
Am Ende werden die Zugangsdaten seines Internetanbieters eingegeben, damit der Router eine Verbindung zur großen Welt der Daten herstellen kann. Als Zusatz kann man noch die automatische Wiederanwahl aktivieren, was empfehlenswert ist, sofern man eine Flatrate hat.
•Im täglichen Gebrauch
Leise und ohne weitere Probleme arbeitet dieser Router also bei uns im 24 Stunden Dauerbetrieb. Wenn ich nun also meinen Rechner hochfahre, erkenne ich an den Kontrolldioden, das dieser korrekt erkannt wurde ich jederzeit ins Internet gehen kann. Wobei ich durch die Dauerverbindung ja eigentlich permanent Online bin. Eine integrierte Firewall schützt nun unser kleines Netzwerk auch dann, wenn mein Rechner ausgeschaltet ist. Was mir durch die Dauerleitung schon sehr wichtig ist. Ferner kann ich nun auch ohne größere Probleme auf unseren anderen Rechner zugreifen, da ein ebenfalls integrierter Switch mich dahin steuert, wo ich auch hin will. Rein Theoretisch wäre noch mein neuer HP Drucker anzuschließen, da ich gelesen habe, dass dieser mit einer Netzwerkkarte versehen werden kann. So käme dieser dann auch noch mit an den Router. Aber dieses Kapitel habe ich noch nicht in Angriff genommen. Bin ja erst mal froh, dass es bis dahin so gut geklappt hat.
•Mein Fazit
Private Netzwerke sind in der Vergangenheit ziemlich in Mode gekommen. Den richtigen „run“ auf Router gibt es meines Erachtens zwar noch nicht, wobei dieses sicherlich noch kommen wird. Durch den enormen Durchbruch mit den DSL-Anschlüssen möchte halt jetzt jeder zu Hause alle Computer online verkabeln, um die Leistungsfähigkeit des DSL auch richtig auszuschöpfen.
Vom Preis her gesehen sind die Unterschiede enorm, so dass sich ein Vergleichen mehrerer Händler als zwingend erweißt. Ich habe meinen Router bei Saturn für 59 Euro gekauft. Mittlerweile bietet der Handel auch so genannte Netzwerkkits an, indem gleich zwei passende Netzwerkkarten mit zugehörigem Kabel enthalten sind. Nun hatte ich ja durch meinen DSL-Anschluss bereits eine Netzwerkkarte installiert. Da ich aber gut über 15 Meter Kabel bis ins Kinderzimmer benötigte, kam mich ein solches Kit günstiger, als wenn ich die fehlenden Komponenten einzeln gekauft hätte. Jetzt habe ich sogar noch eine Netzwerkkarte übrig, falls sich mal eine vorzeitig Verabschiedet.
In der Hoffnung, aus technischer Sicht mich nicht allzu sehr blamiert zu haben,
wünsche ich euch ein frohes Osterfest und freue mich über zahlreiche Kommentare und Bewertungen.
In diesem Sinne
Euer Micha
P.s.: Auch veröffentlich bei Ciao unter dem selben Nick!
Das Copyright verbleibt beim Autor.
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