ein Testbericht von moviola5432006-04-11 15:03:46vom 11.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: viele Rezepte, viel Hintergrundwissen...Nachteile/Kritik: wenig Nährwertangaben
Hallo!
Nachdem ich mir gerade was leckeres gekocht habe, hab ich mir gedacht, ich schreib mal über eines meiner Lieblingskochbücher, "Basic cooking" aus dem Hause GU.
Außen:
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Das Buch ist in grellem Orange gehalten. Auf der Vorderseite ist eine große Zitrone abgebildet und neben dem Titel "Basic cooking" steht dort auch noch "Alles, was man braucht, um schnell gut zu kochen". Gleich vorweg: Das ist kein bloßes Versprechen!
Autoren sind Sabine Sälzer und Sebastian Dickhaut, der Verlag ist, wie gesagt, GU.
Hinten auf dem Einband sieht man noch einige Bilder, und natürlich auch:
ISBN: 3-7742-1142-6
Preis: 29,90 DM (Ja, ich hab das Buch schon lange :-) )
Bei Amazon kostet es jetzt 12,50 €.
Innen:
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Den Einband kann man vorne als auch hinten noch extra aufklappen. Vorne kommt ein Saisonkalender von Obst und Gemüse zum Vorschein. Das finde ich sehr praktisch, denn Obst & Gemüse schmecken nun mal am besten, wenn sie frisch sind und somit kann man dort mal eben nachschauen, um dann nicht im Supermarkt auf Ware aus der Konserve zurückgreifen zu müssen. Es erleichtert die Planung also sehr.
Der hintere Teil des Einbandes enthält eine Zitrone zum heraustrennen und die Aufforderung, den Autoren seine Meinung über das Buch mitzuteilen. Die Zitrone habe ich nicht mehr, somit kann ich hierzu nichts sagen.
Zwischen dem Einband stecken168 Seiten mit Rezepten, Tipps und allem, was man wissen muss um ein Sternekoch zu werden. Kommen wir also zum…
Inhalt:
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Das Buch ist in zwei große Abschnitte unterteilt, die dann noch mal in Kapitel untergliedert sind. Alle Seiten mit zahlreichen Fotos, die ich sehr gelungen finde, versehen.
Der erste Abschnitt heißt "Basic Know How". Hier findet man alles, was man noch wissen muss, um zum Meisterkoch zu werden. Ich finde das super, denn was nützen mir tolle Rezepte, wenn ich vom Rest keine Ahnung habe?
"Basic Know How" wird noch mal unterteilt in "Essen macht Spaß" und "Essen machen".
In "Essen macht Spaß" erfährt man, wie man am schlausten einkauft (nicht hungrig :-)), wo was im Kühlschrank hingehört und was man immer zu Hause haben sollte. Hier bekommt man auch eine Liste, was wie gelagert werden sollte und wie lange das Lebensmittel dann hält. Das finde ich sehr gut, vor allem für Leute, die gerade ausgezogen sind und nun nicht mehr von den Kenntnissen von Mami profitieren können. Auch diejenigen, die schon lange einen eigenen Haushalt führen, profitieren sicherlich von diesem Abschnitt, denn wer weiß schon, das Kokosmilch offen 1 Woche haltbar ist?
Außerdem erfährt der Leser auch noch, was "die schnellen 17" sind und was man damit machen kann. Hier findet man alles, was ein Gericht aufpeppen kann. Die Zutat wird beschrieben und dann werden einem dazu verschiedene Zubereitungsvorschläge unterbreitet.
Was man z.B. alles mit Dosentomaten anstellen kann:
"Dip aus Butter, Tomatenmark, Parmesan, Knoblauch, Basilikum auf Crackern
Geschmortes mit geschälten Tomaten, sehr italienisch
Toast mit Salami, Tomatenwürfeln und Mozzarella, statt Pizza
Fisch mit geschälten Tomaten dünsten
Dosen-Bohnenkerne mit Tomatenwürfeln, zum Brathähnchen"
Dieses Kapitel finde ich besonders toll, denn ich stehe oft vor meinem vollen Kühlschrank und habe keine Idee, was ich damit machen könnte. Dann schau' ich einfach mal im
"Basic cooking" nach und - schwupps - steht was leckeres auf dem Tisch.
Nun kommt schon "Essen machen". Hier dreht sich alles um verschiedene Arten des Kochens, es wird erklärt, wie man dünstet, dämpft, brät, schmort, wokkt,… Für Kochanfänger ist dieses Kapitel ideal, denn bei vielen anderen Kochbüchern steht man vor dem Ei und denkt sich "pochieren, häh?". In dem Fall: Kurz mal bei "Basic cooking" nachschlagen. Mich hat dieser Teil schon öfter vor totalen Geschmackskatastrophen, bzw. vor dem aufgeben bewahrt. Wer kennt sich denn bei so vielen Arten der Zubereitung noch aus? :-)
Danach gibt's dann noch eine Übersicht über "die fantastischen 14". Hierbei handelt es sich um die Küchenhelferlein, die man unbedingt besitzen sollte. Das finde ich ebenfalls toll, denn so weiß man, was man bei der ersten eigenen Küche braucht und wo man Geld sparen kann.
Doch was wäre ein Kochbuch ohne Rezepte? In diesem Buch wird der Abschnitt "Basic Rezepte" genannt. Der Abschnitt unterteilt in
"Nudeln, Kartoffeln & mehr"
"Salat & Suppen"
"Saucen & Dips"
"Fisch"
"Fleisch"
"Gemüse"
und
"Sü&szli g;es".
Jedes Kapitel beginnt mit einem Magazin, in dem ein Lebensmittel vorgestellt wird und Kochtipps gegeben werden. Damit ihr euch das besser vorstellen könnt, greif ich mir jetzt mal das Kapitel "Nudeln, Kartoffeln & mehr" heraus:
Im Magazin werden Ideen für Sandwich-Beläge vorgestellt und verschiedene Arten der Reiszubereitung dargelegt. Außerdem wird das wichtigste über Nudeln genannt und erklärt, welche Kartoffelsorte sich für welches Gericht eignet. Somit bekommt man noch mehr Hintergrundinfos, die nicht beim Kochen der Rezepte dieses Buches weiterhelfen, sondern auch für eigene Kreationen hilfreich sind. Die Idee, ein Magazin vor jedes Kapitel zu stellen, finde ich toll, so lernt man immer noch etwas Grundlegendes dazu.
Nach dem Magazin folgen die "richtigen" Rezepte. Hierbei handelt es sich immer um Rezepte für Gerichte, die man einfach können "muss" und zusätzlich gibt es dann noch ein paar Gerichte, die "exklusiver" sind. Bei "Nudeln, Kartoffeln & mehr" gibt es u.a. Rezepte für Spaghetti Bolognese, Klöße und Risotto, aber auch für Spaghetti mit Zitronensahne und Garnelen, Paella und Pommes frites. Die Rezeptauswahl finde ich toll, denn hier findet jeder Koch etwas, das er zubereiten kann, egal ob blutiger Anfänger oder Sternekoch.
Unter dem Namen des Rezepts steht immer noch eine kurze Anmerkung, wie "garantiert nichts für Faule" oder "weniger Stress geht nicht". Diese Anmerkungen helfen einem das richtige Gericht für den Anlass und die vorhandene Zeit zu finden, was ich sehr positiv finde.
Darunter findet man die Angabe der Personenzahl wie z.B. " für 4 Hungrige", "reicht für 4" oder "für 4 Genießer als Beilage". Das ist meiner Meinung nach sehr gelungen, denn auf diese Angaben kann man sich verlassen. So kann es nie passieren, dass man einen Salat als Hauptgericht für vier Leute machen möchte, aber nur zwei davon satt werden, weil die Mengenangaben für eine Vorspeise gedacht sind.
Nach der Zutatenliste folgt das eigentliche Rezept, das meiner Meinung nach sehr ausführlich und gut beschrieben ist. Ich bin noch nie vor dem Rezept gestanden und wusste nicht, was die jetzt eigentlich von mir wollen.
Im Anschluss an das Rezept folgt immer noch ein Angabe, wie lange man zum Zubereiten des Gerichts braucht und was man dazu essen oder trinken kann. Das finde ich sehr gut, weil man so auch mal auf neue Ideen kommt und nicht immer die bekannte Zusammenstellung wählt. Da ich mich mit Wein nicht so gut auskenne, ist es für mich auch von Vorteil, dass bei einigen Gerichten eine "Getränkempfehlung" steht.
Natürlich gibt es zu jedem Gericht eine Kalorienangabe. Der Ansatz ist nicht schlecht, aber ich würde es bevorzugen, wenn auch noch andere Nährwertangaben, wie Fett, usw… angegeben werden würden. Denn so ist das Kochbuch aus meiner Sicht für eine Diät ungeeignet.
Ab und an geben die Autoren dann auch noch Tipps zu einem bestimmten Rezept, die dann mit einer großen Zitrone gekennzeichnet sind. Diese Tipps handeln entweder von den Zutaten, dass man z.B. Pfannkuchen auch mit einem Teil Mineralwasser machen kann, oder/und von der Zubereitung, also wie man einen Pfannkuchen am besten wendet. Diese Tipps helfen einem, sein Kochwissen zu erweitern, ich kann sie also nur für gut befinden.
Nach dem Rezept-Teil folgt noch ein "No - Basics - Lexikon", in dem noch verschiedene Fachbegriffe erläutert werden, und wichtiges zum Thema Essen, Trinken und Smalltalk aufgeführt wird. Da alles mit einem Augenzwinkern geschrieben ist, ist es sehr amüsant zu lesen und nebenbei eignet man sich noch Wissen an.
Wie in jedem (guten) Buch gibt es natürlich noch ein Stichwortverzeichnis und eine Vorstellung der Autoren.
Fazit:
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Ich finde das Buch sehr gut, es gibt jede Menge tolle Rezepte und auch noch viel Hintergrundwissen. Negativ finde ich lediglich die fehlende Angabe von Nährwerten (außer Kalorien), trotzdem kann ich mit dem Buch gut kochen :-)
Kochprofis werden nichts mit "Basic cooking" anfangen können, dazu sind die Rezepte nicht anspruchsvoll genug, aber für Leute, die gerade anfangen zu kochen/nicht gut kochen/die erste eigene Wohnung haben ist es meiner Meinung nach super. Also spreche ich für dieses Buch eine absolute Empfehlung aus.
Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr euch gerne melden, sonst wünsche ich euch einfach nur noch viel Spaß beim lesen, bewerten und kommentieren!
Alles liebe,
moviola543
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Wirklich hilfreich auch für Fortgeschrittene
ein Testbericht von cubalibre2010-08-11 19:16:57vom 11.08.2010Empfehlung: ja
Ich koche zwar nun schon seit ein paar Jahren, aber so richtig professionell bin ich deshalb trotzdem noch nicht und ich kaufe mir immer gerne Kochbücher, wenn ich mal etwas finde, was mir direkt zusagt. Von GU habe ich schon ein paar Bücher über Cocktails und selbstgemachtes Eis und so etwas und da waren immer tolle Sachen drin.
Basic cooking ist im Prinzip eine Serie von Büchern. Davon gibt es auch noch beispielsweise Basic backing und so weiter. Die Bücher kosten alle 15 Euro, jedenfalls dort, wo ich sie immer kaufe und bei amazon.de kosten sie auch in etwas so viel.
INHALT
Das Tolle ist, dass man zuerst denkt, es sei ein Buch, das sich nur mit den Basics beschäftigt, aber so ist es gar nicht. Es ist nämlich sehr klein und übersichtlihc und ich finde, dafür, dass es so schmal ist, ist ganz schön viel Inhalt drin: Man findet viele Dinge und Grundlagen, die man vielleicht auch noch nie so recht kannte und konnte und dann endlich mal erklärt bekommt. Dazu gehört Pizzateig, Nudelteil und solche Dinge, die einfach 'Basics' sind.
Das sind oft ganz einfache Dinge und einfache Gerichte, die aber einfach nochmal perfektioniert werden sollen. Ich habe das Buch sofort ins Herz geschlossen und fand es von Anfang an toll! Es macht Spaß etwas daraus zu kochen und sehen, dass es oft wirklich an den Grundlagen hapert!
Manchmal weiß man ja auch nicht wie man eine Sauce oder selbst eine Saucenbasis hinbekommt, obwohl man vielleicht schon seine 15 bis 20 Standardgerichte sehr gut hinbekommt. Deshalb mag ich das Buch auch so, weil es einem noch viel hinterherliefert, was mal auf der Strecke blieb.
FAZIT
Einfach ein tolles, kleines Buch. Das ist sehr günstig und es passt in jeden Schrank. Ich würde jederzeit wieder zugreifen und möchte noch mehr Bücher der BASIC-Reihe haben.
ein Testbericht von childofdestiny2009-08-30 22:50:20vom 30.08.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Preis, informativ, leicht nachzukochen...Nachteile/Kritik: Mengenauslegung der Rezepte
Irgendwann kommt für jeden Mal der Moment, dass man das Hotel Mutter hinter sich lässt und sein eigenes Leben beginnt. Für mich steht dieser Tag kurz bevor und somit bereite ich mich schon seit einigen Wochen intensiv darauf vor. Kochen ist jetzt mein persönlich geringstes Problem, aber dennoch habe ich mich nach einem guten Grundkochbuch umgesehen. Es soll ja trotzdem nicht immer nur das Gleiche geben. Irgendwann hatte ich dann einer dieser Werbemails von buecher.de im Postfach, die mir mitteilen sollte, dass das Kochbuch Basic Cooking nur noch 9,95 €
kosten soll und ich dadurch 34 % spare. Da muss man doch sofort zuschlagen ;)
Allgemeines
- Kurzbeschreibung: Wo Basic draufsteht, sind auch Basics drin: wirklich alles, was man braucht, um schnell gut zu kochen. Das neue Allroundkochbuch bietet Basic Know-how zu Einkauf, Vorrat, Garmethoden und Küchengeräten, dazu Lieblingsrezepte von Großmutters Klassiker bis zum In-Snack und von der Suppe bis zum Dessert - mit pannensicheren Anleitungen und Tipps & Tricks von zwei Profis in punkto Koch- und Eßkunst. Für den erhöhten Funfaktor sorgt die trendige Gestaltung und eine Schreibe, die Lust aufs Kochen, Essen und Genießen macht.
- Autoren: Sabine Sälzer und Sebastian Dickhaut
- Verlag: Gräfe & Unzer
- Seitenzahl: 168
- 20. Auflage 2009
- ISBN: 3774211426
- Preis: 9,95 € aktueller Aktionspreis bis Februar 2010. Danach wieder um die 15 €
Das Kochbuch
Das Kochbuch wurde in zwei Teile aufgeteilt: Basic Know How und Basic Rezepte.
Der Bereich Basic Know How umfasst alle nötigen Informationen, dass auch die zukünftigen Mahle gelingen werden.
Das Kapitel „Essen macht Spaß“ soll hier eine kleine Einführung geben, auf was alles zu achten ist, auch wenn man nicht gerade kocht. Es wird beschrieben, wo was im Kühlschrank zu lagern hat oder welche Lebensmittel immer auf Vorrat sein sollten, damit man auch Spaß am Kochen hat und nicht immer sinnlos alle möglichen Lebensmittel kauft, nur damit diese dann verderben.
Das Kapitel „Essen machen“ bringt dem Unerfahrenen die gängigsten Kochmethoden näher: stark kochen, sanft kochen, dünsten und dämpfen, kurz braten, lange braten und schmoren, wokken und frittieren.
Nun kommt der eigentliche Inhalt eines Kochbuches, die Rezepte. Hier wurden die verschiedene Rezepte in Kategorien gepackt, die sich wie folgt aufteilen:
Nudeln, Kartoffen und mehr
Salate und Suppen
Saucen und Dips
Fisch
Fleisch
Gemüse
Süßes
Es sind alle gängigen Rezepte wie beispielsweise für Wiener Schnitzel, Kartoffelsalat oder Pfannkuchen vorhanden. Aber auch exotische Rezepte wie für Asiatische Nudeln, Arabischer Bulgursalat oder Thai-Forelle in Folie lassen sich im Kochbuch finden. Zu Beginn jeder neuen Kategorie gibt es eine Magazin-Seite, auf der viele informative Sachen zu den jeweiligen Kategorien stehen.
Eigene Erfahrungen
Alles in Allem finde ich das Kochbuch wirklich gelungen! Die Aufmachung gefällt mir sehr! Super tolle Fotos, nettes Layout und schöne bunte Farben. Nun, das macht natürlich noch kein perfektes Kochbuch aus. Mir war es wichtig, dass vor allem die Grundrezepte in einem Kochbuch zu finden sind, was hier auf jeden Fall gegeben ist. Und die etwas ungewöhnlicheren Rezepte rufen nur danach, irgendwann nachgekocht zu werden! Als kleinen Nachteil empfinde ich die Mengeangabe dieses Kochbuches. Die Rezepte sind immer für vier Personen ausgelegt, jedoch werde ich in Zukunft größtenteils für mich alleine kochen. Ich denke auch, dass die Jungköche, die sich ein Basics-Kochbuch kaufen, noch nicht sofort für einen Vierpersonenhaushalt kochen werden. Natürlich kommen immer mal Freunde zu Besuch, aber die ersten Kochversuche macht man dann ja doch eher für sich alleine. Mit etwas Gefühl, mathematischen Grundkenntnissen und Erfahrung kann man die Mengen natürlich seinen eigenen Bedürfnissen anpassen, aber es ist trotzdem etwas umständlich. Da koche ich lieber mehr und stelle es – an der richtigen Stelle – in den Kühlschrank, damit ich abends oder am nächsten Tag noch etwas davon habe. Aber Rezepte für 1 – 2 Personen wären auf Dauer nicht so umständlich zum Umrechnen.
Viele Rezepte konnte ich bisher noch nicht nachkochen, aber die, an denen ich mich bisher versucht habe, sind immer gelungen und waren auch einfach nachzukochen! Jeder Kochschritt ist verständlich erklärt und auch die Zutaten bestehen zu 90% immer aus „Basics“. In einigen Kochbüchern ist es mir schon manchmal passiert, dass mir einen Zutat in irgendeinem Standartrezept über den Weg gelaufen ist, mit der ich bis zu diesem Zeitpunkt nichts anfangen konnte.
Auch die kleine Einführung zu Beginn empfand ich als sehr hilfreich! Bisher war mir, um ehrlich zu sein, nie bekannt, dass (außer Gemüse, Butter oder Milch) einige Lebensmittel an bestimmte Stellen im Kühlschrank gehören! Gleich zu Beginn kann man außerdem einen Saisonkalender finden, der zeigt wann Obst und Gemüse in der Saison sind! Das ist wirklich sehr praktisch, da ich mich bisher nie damit beschäftigen musste.
Etwas nervend empfinde sogar ich die häufige Verwendung von englischen Begriffen, was ja schon beim Titel beginnt und sich durch das ganze Buch zieht. Man hätte es ja auch auf gut Deutsch halten können…
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ein Testbericht von Dancing2007-09-27 13:54:47vom 27.09.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Bilder, gute Beschreibungen, (Nach - )Machbares...Nachteile/Kritik: ich wüßte nicht
Nicht, daß ich gar nicht kochen könnte - aber als 1-Personen-Haushalt fehlt meist die Lust, irgendwann auch die Übung und gelernt (von Mama) habs ich auch nie.
Wenn dann mal der Ernstfall eintrat und mit vertretbarem Aufwand was Leckeres (und am liebsten natürlich auch etwas Anspruchsvolleres) hergestellt werden sollte, gabs Probleme.
Seit 2 Jahren hab ich jetzt Basic Cooking, mit dem vollmundigen Untertitel "Alles, was man braucht, um schnell gut kochen zu können", und hatte daher Gelegenheit, diesen Anspruch mit meiner Wirklichkeit abzugleichen. Das Buch ist handlich und die (zumindest bei mir)
unvermeidlichen Flecken und Kleckse lassen sich leidlich wieder entfernen bzw. abwischen.
Vorab: it works!
Teil 1: Basic Know How
- Tips zum Lagern von Lebensmitteln
- Hinweise zu einer für sinnvoll gehaltenen Grundausstattung an Lebensmittel-Basics mit Angaben zur Haltbarkeitsdauer
- Zubereitungs-Basics (Nudeln, Kartoffeln, Gemüse, Fleisch, Fisch)
- notwendige Hilfsmittel (Pfeffermühle, Sieb, Mixstab u.v.m)
nett und sinnvoll, aber bis auf die Wok-Zubereitung noch nichts wirklich Neues.
Teil 2: die Rezepte aufgeteilt in:
Nudeln, Kartoffeln und mehr
Salate und Suppen
Saucen und Dips
Fisch
Fleisch
Gemüse
Süßes
Am Ende: ein Fachbegrifflexikon für Schwierigeres wie u.a. Blanchieren, Farce, Glacieren, Marinieren
Und natürlich ein Stichwortverzeichnis
Zu jedem Rezept: min. ein Bild (erleichert den Soll-Ist-Abgleich), eine ausführliche Beschreibung wie es geht, wie lange es dauert, was dazu passt und wieviel kalorien pro Portion.
Schon das Durchblättern macht Appetit und läßt im allgemeinen auch die Hoffnung aufkommen, das man das schaffen könnte.
Meine Highlights:
Käsespätzle
Risotto (x Varianten)
Kartoffelpüree (geht übrigens auch mit Süßkartoffeln)
Quiche
Bruschetta
Dressings (viele Anregungen)
Nudelsuppe
Sushi (wer's mag - nicht mein Ding)
Chili con Carne
Gulasch (sehr gut)
die 80-Grad-Entenbrust (der Superknaller - idiotensicher)
(Knusper-)Schweinebraten
Wirsing- Rouladen
und dann noch ein paar süße Schweinereien:
Crème caramel oder brulée
selbstgemachter Schokoladenpudding
Alles ist gut beschrieben und läßt sich so nachkochen. Ich verschenke das Buch gern an männliche Freunde, die den Kontakt zum Hotel Mama verloren haben und sich (und ihre Freunde) nicht nur mit Junkfood füttern wollen.
168 Seiten, die ich nicht mehr missen möchte.
Fazit: eine Einführung und neue Lieblingsrezepte
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ein Testbericht von CarloSchlendervom 12.07.2011Empfehlung: ja
Ein klasse Kochbuch, das nicht nur eine Ansammlung von Rezepten ist, sondern auch viel drumherum erklärt wird. Die Gerichte sind abwechlungsreich und lecker und alles wird nett präsentiert. Für Einsteiger genau das richtige!