Schach
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Testberichte Schach

 Gesellschaftsspiel
4.9 von 5
Platz 583 in der Kategorie "Gesellschaftsspiele & Brettspiele".
Bewertung: Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.9 von 5
Meinungen:
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Schach Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 4.9 von 5
von 96% aller Autoren empfohlen (23/24).
Bewertungsverteilung:
Spielanleitung:  gut
Wird langweilig:  nie
Spieldauer:  lang, 1 - 2 Stunden
Präsentation:  gut
Schwierigkeitsgrad:  mittelmäßig
Spaßfaktor:  hoch
Das Spiel für: Hobby- Spieler
Spielerzahl: ab 2
Vorteile
  • Guter Schachspieler
  • regt das Denken an; macht Spaß; einfache Regeln; sehr bekannt;
  • trainiert Konzentration und Kombinationsgabe, macht riesigen Spaß, man lernt schnell dazu
  • : Fördert das logische Denkvermögen
  • verständlich geschrieben, auch für Anfänger, Spielbeichte aus der Praxis
Nachteile/Kritik
  • Beherrscht leider nur die Internationale Dame Version.
  • maximal nur zwei Spieler; dauert manchmal sehr lange;
  • kann manchmal etwas länger dauern, am Anfang schwierig
  • kann relativ lange dauern
  • Nichts
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Rince-kun

Jetzt spielt man mit dem Krypton Schachcomputer 2

ein Testbericht von 2003-11-24 19:03:43 vom 24.11.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Guter Schachspieler...
Nachteile/Kritik: Beherrscht leider nur die Internationale Dame Version.
1.0 Vorwort
2.0 Aussehen
3.0 Funktion
4.0 Schach
5.0 Dame
6.0 Gebrauchsanweisung
7.0 Meinung
8.0 Fazit


1.0 Vorwort

Vor ca. 7 Jahren bekam ich ohne auch nur ein blassen Schimmer von Schach zu haben, einen Schachcomputer, den Krypton Schachcomputer 2.
Das Besondere daran war, dass dieser Schachcomputer auch das Spiel Dame beherrscht.


2.0 Aussehen

Ganz einfach, Links das Spielfeld und rechts einzelne Tasten und das Display.
Das Gehäuse ist schwarz, die Tasten orange und weiß.
Unten befindet sich ein kleines Display.


3.0 Funktion

Der elektronische Schachpartner wurde von einem der bedeutendsten Schachcomputer-Hersteller der Welt entwickelt.
Es handelt sich um ein Spielgerät für Anfänger und Fortgeschrittene, Kinder und Erwachsene, also für die ganze Familie.
Mit diesem Schachpartner macht das Spielen einfach Spaß! Es handelt sich um ein komplettes System mit einfach zu bedienenden Funktionselementen, einer modernen Lernmethode und einem neuartigen Bewertungssystem, das Ihre Leistungsfortschritte registriert.
Ein Schachcomputer besteht aus einem Schachbrett mit richtigen Schachfiguren und einer Elektronik, die automatisch auf den Druck der Schachfiguren auf die einzelnen Spielfelder reagiert.
So kann man jederzeit mit dem Computer spielen, ohne einen ?menschlichen? Partner zu benötigen.
Auf Wunsch kann das Spiel jederzeit unterbrochen und später an gleicher Stelle fortgesetzt werden.
Es gibt insgesamt 880 Spielstufen, davon sind 864 für Schach und 16 Dame.
Viele Schach Anfänger haben das Problem, dass sie vor einem Zug nicht richtig nachdenken.
Für so welche Fälle besitzt der Computer die ?Zug zurück? Funktion, welchen einen erlaubt, die letzten beiden Züge zurück zu nehmen.
Große klasse sind die einstellbaren Spielstile des Computers.
Es gibt insgesamt 3:

Passiv: Der Computer hält sich ehr zurück, seine Figuren bleiben ehr auf seiner Seite.

Neutral: Der Computer spielt weder Agressiv noch Passiv

Agressiv: Der Computer verhält sich sehr Offensiv.
Seine Figuren sind ehr auf ihrer Seite.


Besonders gut finde ich auch den Schiedsrichter Modus, dabei können 2 Menschliche Spieler gegen einander spielen.
Der Computer Kontrolliert hier nur, ob gegen eine Regel verstoßen wurde oder nicht.

Der Computer hat eine eingebaute Lernmethode, um einem das Schachspiel näher zu bringen.

Der Schachpartner 2 hat noch viel mehr Funktionen, die ich aber nicht alle aufzählen möchte, da es 1. zu viele sind, 2. es hier mehr um die Meinung geht.


4.0 Schach

Es gibt 32 Schachfiguren ( 16 weiße und 16 schwarze ), leider gibt es keine Ersatzfiguren.
Jede Figur ist unten mit einem Magneten aus gestattet, so mit können die Figuren nicht verrutschen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn eine Schachfigur hinunter fällt, dass der Magnet mit hinaus fällt, man kann es aber gut wieder einkleben.
Die Schachfigur selber ist ziemlich leicht und besteht aus Kunststoff.


5.0 Dame

Ähnlich wie bei Schach gibt es auch 32 Spielsteine, aber leider keine Ersatz Spielsteine.
Ebenso gibt es Magneten unter den Figuren.
Was ich beim Dame Spiel sehr schade finde, ist das, dass der Computer nur die Internationale Version des Spiels beherrscht.
Das heißt: die Dame darf pro Zug nur einen schritt machen, in der Deutsche Version darf die Dame beliebig viele machen.


6.0 Gebrauchsanweisung

Bei der Gebrauchsanweisung dachte ich sofort an irgend einen Komplizierten Müll, den sowieso niemand braucht.
Mich überraschte es aber, als ich die dicke der Gebrauchsanweisung sah, ich schaute nach und stellte fest, dass die ganze Gebrauchsanweisung noch die Schach und Dame Regeln beinhaltete.
Im ersten Teil werden die Funktionen beschrieben.
Im 2. Teil werden die Schachregeln gut erklärt.
Es werden die einzelnen Figuren vorgestellt, sowie die Sonderregeln.
Um alles noch einen Optischen Glanz zu verpassen ist bei jeder Lektion ein Haufen von Bildern mit dabei.
Das gleiche gilt für den nächsten Abschnitt, der das Thema Dame beinhaltet.
Schließlich sind noch viele Tipps für das Schach und Dame Spiel enthalten.
Die Schrift ist groß genug damit man sie lesen kann.
Leider ist die Gebrauchsanweisung in alter Rechtschreibung gehalten.


7.0 Meinung

Ich finde den Schachcomputer einfach nur geil!
Er ist handlich, klein und gut.
Was ich aber nicht so gut finde, ist das, dass die Batterien nicht mitgeliefert werden.
Man muss sich also erst noch welche Kaufen.
Der Computer verbraucht aber so wenig Energie, dass sie ein paar Jahre halten.
Ich benutze immer noch die Batterien dich ich mir vor 7 Jahren gekauft habe.
Das Display ist auch super, es ist zwar klein aber dennoch ausreichend.
Befehle der, der Schachcomputer an dem Benutzer gibt ( z.b.: für einen Zug ) kann man sehr gut erkennen.
Die Sensoren sind sehr entfindlich auf dem Spielbrett, eine leichte Berührung und sie reagieren sofort.
Leider ist das Problem des Computers im Spiel Dame, da er nur die Internationale Version beherrscht.


8.0 Fazit

Ein sehr guter Schachcomputer, den ich nur empfehlen kann!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Spielanleitung:Spielanleitung von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 gut
Wird langweilig:Wird langweilig von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 nach wenigen Monaten
Präsentation:Präsentation von Schach  Gesellschaftsspiel: 3,0 mittelmäßig
Schwierigkeitsgrad:Schwierigkeitsgrad von Schach  Gesellschaftsspiel: 3,0 mittelmäßig
Spaßfaktor:Spaßfaktor von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 hoch
Das Spiel für:Hobby- Spieler
Spielerzahl:ab 1
Spieldauer:Spieldauer von Schach  Gesellschaftsspiel: 1,0 sehr lang, mehr als 2 Stunden
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PrinceofLies

Des Geistes höchster Zeitvertreib

ein Testbericht von 2006-09-16 12:11:39 vom 16.09.2006
Empfehlung: ja
Gliederung:

  • 1.Vorwort

  • 2.Figuren

  • 3.Spielfeld

  • 4.Fachbegriffe

  • 5.Spielziel

  • 6.Tipps&Tricks

  • 7.Fazit


1.Vorwort
Nachdem ich kürzlich erst einen wirklich vorbildlichen Beitrag zu einem,eben diesem,meiner Lieblingsspiele lesen durfte überkam mich das drängende Gefühl mich auch daran zu versuchen jenen geistigen Zeitvertreib in adäquate Worten zu beschreiben.

Ich will nun im Folgenden zunächst einmal die Figuren,ihre Positionen auf dem Spielfeld vorstellen sowie einige Grundbegriffe klären bevor ich näher auf die Art und Weise eingehe wie das Spielziel aussieht,wie es voranbetrieben wird und inwiefern man ein zwei Tricks verwenden kann,bevor ich im Fazit die Begründung liefern möchte,warum dieses Spiel für jung wie alt zu empfehlen ist.

Als Tipp vorab möchte ich empfehlen sich ein Schachbrett zur Seite zu legen beim Lesen des Beitrages,da einzelne Beispiele hierdurch an Veranschaulichung gewinnen.

2.Figuren
Jeder Spieler hat 16 Figuren.
Darunter fallen 8 Bauern,2 Türme,2 Läufer,zwei Springer,eine Dame und ein König.
Im Einzelnen vorgestellt:
Bauer
Erkennbar daran,daß es die kleinste und unförmigste Figur ist,sowie an der Tatsache,daß es sie in wesentlich größerer Zahl gibt.
Bauern können prinzipiell nur geradeaus laufen und nur quer schlagen.
Ist der Bauer noch in der Grundstellung (siehe Spielfeld),so kann er entweder ein oder zwei Felder nach vorne rücken,danach sind nur noch 1-Feld-Schritte möglich.
Befindet sich in der Bewegungsrichtung bereits eine eigene oder gegnerische Figur kann der Bauer NICHT dorthin oder darüber hinaus geführt werden.
Beim Schlagen gilt,das es nur quer geht!
Als Beispiel diene hier die Variante weißer Bauer auf A4,schwarzer Bauer auf B5.
Hier gilt schräg rechts (von weiß aus gesehen) kann geschlagen werden indem der schwarze Bauer vom Feld genommen wird und der weiße Bauer auf dessen Position gelegt wird.

Eine besondere Variante bei Bauern nennt man Schlagen en passe,auf das ich in den Fachbegriffen näher eingehen werde.

Zudem ermöglicht das Erreichen des gegenüberliegenden Endes des Spielfeldes mit einem Bauern,diesen in eine beliebige andere Spielfigur umzutauschen.
Turm
Der Turm ist eine mächtige Figur,die waagrecht und senkrecht beliebig lange laufen kann,solange keine eigene oder gegnerische Figur den Weg blockiert.
Beispiel Turm A1 nach A7
Schlagen geht in Bewegungsrichtung.
Erkennbar ist der Turm als zumeist klobige Darstellung eines Turmes in zweifacher Anfertigung pro Spieler.
Läufer
Entsprechend dem Turm kann der Läufer diagonal in alle Richtungen gezogen werden,bis er durch eine gegnerische oder eigene Figur blockiert wird.
Beispiel:
Läufer C1 nach D2
Geschlagen wird in Bewegungsrichtung.
Erkennbar ist die Figur zumeist als längliche nach oben spitz zulaufende Figur in zweifacher Anfertigung pro Spieler.
Springer/Pferd
Beide Bezeichnungen stehen für eine Pferdeköpfige Figur in zweifacher Ausfertigung pro Spieler.
Der Springer geht "sprunghafte" Wege,indem seine Bewegungsrichtung 1-2 aussieht.
Er geht dabei ein Feld waagrecht oder senkrecht und die anderen beiden Felder in senkrechter Richtung vor oder zurück.

Als Beispiel:
Springer auf B1 geht zu C3

Der Springer kann in seiner Bewegungsrichtung nicht blockiert werden,da er die Felder überspringt.
Also kann er z.B. auch bereits in der Grundstellung (siehe Spielfeld) als erste Figur gezogen werden.

Der Springer schlägt durch das Ziehen auf das Feld der geschlagenen Figur in Bewegungsrichtung.
Dame
Die Dame kann sowohl Diagonal,wie wagg- und senkrecht in beliebiger Weite,bis eine eigene oder gegnerische Figur den Weg versperrt.
Sie ist also eine Kombination der Möglichkeiten von Turm und Läufer,kann jedoch nicht sowohl als auch laufen.
Gemeint ist hiermit,das eine Dame auf D1 nicht diagonal bis F3 und von dort weiter senkrecht nach F8 fahren kann.
Innerhalb eines Zuges kann nur diagonal,Senk- oder Waagerecht gefahren werden.

Die Figur schlägt in Bewegungsrichtung und ist als Einzelfigur pro Spieler und zumeist als Diadem dargestellt.
König
Der König,erkennbar als Einzelfigur pro Spieler mit einer Krone versehen (zumeist auch die größte Figur),kann alles was die Dame kann und doch mehr als auch weniger!
Im Gegensatz zur Dame fährt der König pro Spielzug nur ein Feld (Ausnahme Rochade,siehe Fachbegriffe) und darf nicht auf Felder gezogen werden,die von einer gegnerischen Figur im nächsten Zug eingenommen werden.

Der König schlägt in Bewegungsrichtung,darf aber keine Figuren schlagen,die gedeckt (siehe Fachbegriffe) sind!

3.Spielfeld
Das Spielfeld ist ein Quadrat mit insgesamt 64 Quadraten.
Also 8 Felder wagrecht mal 8 Felder senkrecht.
Wobei die waagrechten Linien mit Buchstaben,sowie die senkrechten mit Zahlen beziffert sind.
So ist also das Feld A1,das unterste waagrechte und erste senkrechte Feld.

Die weißen Figuren werden auf den Linien 1 und 2,die schwarzen auf 7 und 8 wiefolgt aufgestellt:
A1 + H1 weißer Turm
B1 + G1 weißer Springer
C1 + F1 weißer Läufer
D1 weiße Dame
E1 weißer König
A2 bis H2 weiße Bauern

sowie
A8 + H8 schwarzer Turm
B8 + G8 schwarzer Springer
C8 + F8 schwarzer Läufer
D8 schwarze Dame
E8 schwarzer König
A7 bis H7 schwarze Bauern.

Dies nennt man die Grundstellung.

4.Fachbegriffe
Decken
Hierunter versteht man eine eigene Figur theoretisch einnehmen zu können.
Wenn z.B. der eigene Turm auf A1 steht und der eigene Läufer auf B2,so könnte der Läufer theoretisch den Turm schlagen,folglich deckt er ihn!
Wichtig ist dies neben den möglichen Opferungen eigener Figuren gegen höherwertigere gegnerische Figuren (Bsp:seine Dame schlägt meinen Bauern,und ich deckte den Bauern mit meinem Läufer,wodurch ich den Bauern für seine Dame opferte),sowie beim Schach-Matt setzen.
So ist es eine recht sichere Methode den Gegner Matt zu setzen indem man die Dame auf ein gedecktes Feld direkt neben den König setzt und zuvor die verbliebenen Ausweichmöglichkeiten deckt.
Remis
Oder auf deutsch unentschieden.
Wird erreicht indem man den Gegner dazu bewegt dreimal denselben Zug zu machen (meist durch fortgesetztes Schachsetzen) oder (nur im privaten Gebrauch) dadurch,das man dem Gegner die Zugmöglichkeiten nimmt,er also als nächstes nur ins Schach laufen kann ohne zuvor im Schach zu stehen.
Rochade
Unter der Rochade bezeichnet man den einzigen kombinierten Zug.
Hierbei werden König und Turm gezogen,wobei der König zwei Felder in Richtung des Turms und der Turm daraufhin an gegenüberliegender Seite hingestellt wird.

Zwei Dinge sind hierbei zu beachten:
a)Turm und König müssen sich noch in ihrer Ausgangstellung befinden,sie dürfen sich also beide noch nicht bewegt haben.
b)weder darf der König bei diesem Zug im Schach stehen,noch darf er dabei ein Feld überqueren,das bedroht ist.

Hieraus ergebend hat jeder Spieler nur zwei Varianten der Rochade:
Die kleine Rochade (der Turm läuft nur zwei Felder),bei der König von E1 (E8) nach G1 (G8) und Turm von H1 (H8) nach F1 (F8) gezogen wird,sowie
Die große Rochade (der Turm läuft drei Felder),bei der König von E1 (E8) nach C1 (C8) und Turm von A1 (A8) nach D1 (D8) gezogen wird.
Schach
Hierunter versteht man das Bedrohen des gegnerischen Königs.
Bsp:
weißer König auf E1.
Schwarz zieht Springer nach F3 und könnte beim nächsten Zug den weißen König schlagen.
Im gewöhnlichen Hausgebrauch sagt man in diesem Fall Schach um dies anzumerken.
Der König muss immer aus dem Schach herausgeführt werden durch entweder wegziehen des Königs oder durch eliminieren der Gefahr.
Also entweder die Bewegung der Figur blockieren indem eine Figur dazwischengestellt wird (geht nicht beim Springer) oder durch Schlagen der bedrohenden Figur.
Schach-Matt
Ende des Spieles,bei der der gegnerische König im Schach steht und diesem Schach nicht ausweichen kann durch wegziehen,blockieren oder schlagen.
Schlagen
Hierunter verstecht man,daß man die Möglichkeit hat das Feld der gegnerischen Figur in Bewegungsrichtung der Figur einzunehmen (Ausnahme Schlagen En Passe).
Dagegen verhalten sich Bauern quer!
Ist einem Bauern schräg vorn eine andere Figur vorgestellt (NICHt direkt vorne),so kann er diese schlagen,er kann dies als einzige Figur nicht in Bewegungsrichtung.
Dabei wird die gegnerische Figur vom Platz gestellt und die eigene Figur auf dieses Feld gesetzt.

Anmerkung:
Der König darf keine gedeckten Figuren schlagen!
Schlagen En Passe
Eine besondere Variante ist das Schlagen En Passe.
Zunächst einmal betrifft dies ausschließlich Bauern,sowohl eigenen wie gegnerischen und nur unter folgender Voraussetzung:
Bsp:
Der schwarze Bauer befindet sich auf A4 und der weiße Bauer auf B2,also noch in der Grundstellung.
Nun kann der weiße Bauer ja auch zwei Felder fahren nach B4 und sich damit neben den schwarzen Bauern setzen.
In so einem Fall,kann,sofern es direkt als nächster Zug geschieht der schwarze Bauer nach B3 ziehen und im vorübergehen (=en passe) den weißen Bauern schlagen und damit vom Spielfeld nehmen.

5.Spielziel
Ziel des Spieles ist es den Gegner Schach-Matt zu setzen (siehe Fachbegriffe).
Hierzu jedoch gilt es zunächst einmal dies vorzubereiten,also die eigenen Figuren so in Position zu bringen,daß dem König keine Ausweichmöglichkeiten mehr bleiben und man ihn Schach setzen kann (siehe Fachbegriffe).

Wichtig hierbei ist es als allererstes die kapitalen Figuren,die über große Aktionsmöglichkeiten (also Dame,Turm,Springer und Läufer) aus der Grundstellung heraus zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu geben den Gegner anzugreifen.
Die Türme sind beide zusammen ohne eine Rochade nur sehr umständlich (=mit vielen Zügen) ins Spiel bringbar,weshalb sich eine Rochade in fast allen Fällen lohnt.

Jedoch sollte man um die Figuren ins Spiel zu bringen nicht wahllos Bauern opfern,da sie zum Einen existentiell wichtig sind um den eigenen König zu schützen,aber auch die Möglichkeit ans andere Spielende zu gelangen und eine weitere Dame zu erhalten ein bedeutender Vorteil ist.

Etwas anderes ist ein Remis,einem Unentschieden.
Ich will hier nun nicht die Erklärung aus den Fachbegriffen wiederholen,sondern lediglich hinzufügen,daß bei Turnierregeln es keine Pflicht ist Schach zu sagen.
Hier ist es Ziel den gegnerischen König zu schlagen (insbesondere bei Blitzturnieren)

6.Tipps&Tricks
Als allerersten Tipp möchte ich vorschlagen,daß ihr euch einen Gegner sucht,mit etwa eurer Erfahrung beim Schach und ähnlich hohen kognitiven Fähigkeiten,da man nur durch Übung besser wird und einseitige Spiele beide Parteien sehr schnell langweilen.

Ein wichtiger Tipp ist es langfristig zu denken!
So kann man den ein oder anderen Gegner überlisten,indem man ihm vortäuscht,das er nun drei Züge lang einen bedeutenden Vorteil hat,wärend er beim vierten feststellt,daß er gleich verloren hat.
Um das Ganze schmackhaft zu machen kann z.B. eine eigene Figur geopfert werden.
Nehmen wir einmal an,wir opfern einen Läufer,den er mit der Dame schlägt und daraufhin setzten wir dreimal Schach,was uns in die Lage bringt unseren Springer in eine Position zu bringen die Dame zu schlagen,wärend wir gleichzeitig Schach sagen.
Letzten Endes war also der vermeintliche Läuferverlust lediglich ein Opfer um die gegnerische Dame,die viel wirksamere Figur,einzutauschen.

Hin und wieder lohnt es sich die eigenen Partien mitzuschreiben,insbesondere die Anfangsphase.
Hieraus ergeben sich dann nach einer Weile Strategien um die eigenen Figuren möglichst schnell in Position zu bringen,bestenfalls schneller als der Gegner es vermag.
Zudem kann man besser nachvollziehen warum man verloren oder gewonnen hat.

7.Fazit
Schach ist definitiv nicht gerade einfach zu lernen,da allein schon die verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten der Figuren es an Anspruch deutlich über gängigere Brettspiele hebt.

Ich selbst lernte es als kleiner Bub von meinem Vater und brauchte Jahre um ihn zu schlagen,obwohl ich im Gegensatz zu ihm mich in einer Schach-AG meiner damaligen Schule beteiligte.
Erst Jahre später,als ich in einer Kur wegen chronischem Heuschnupfen war und dort zwei drei anderen Leuten Schach beibrachte (und nebenbei dort das erste Schachturnier gewann) gelang es mir meinen Vater zu besiegen.

Doch warum blieb ich bei Schach und spielte wieder und wieder gegen meinen Vater,jahrelang ohne jegliche Chance auf Gewinn?

Zunächst einmal ist die große Schwierigkeit Schach zu lernen einer der Hauptgründe,warum das Spiel derart fasziniert!
Es gilt das Hirn auszuquetschen,Strategien zu e ntwickeln und das optimale aus weniger schönen S zenarien zu machen.

Man merkt zwar selbst die Verbesserungen nur selten,aber sie werden sehr deutlich,wenn man mit Gegnern spielt,gegen die man lange nicht gespielt hat.

Darüberhinaus hilft einem Schach auf spielerische Art und Weise die Fähigkeiten Logischen Denkens und des Erin nerungsvermögens zu trainieren und hat damit neben einem hohen Spaßanteil auch einen hohen Bildungswert.

Aber davon mal ganz abgesehen ist Schach ein Spiel,das niemals zweimal gleich abläuft!Jedes Spiel ist anders,da der Gegner mitlernt und man stets eine andere Strategie zur Unterwerfung des gegnerischen und zur Schützung des eigenen Königs entwerfen muss.
Hieraus ergibt sich logischerweise ein enorm hoher Langzeitspaß und macht das Spiel zu etwas seltenem:

Einem Spiel bei dem man bleiben kann,bis der Kopf vor Anstrengung raucht!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
EICC
EICC, 17.09.2006
schach ist ein tolles spiel, habe es damals meinen kindern beigebracht und wir spielenn abundzu noch heute. es fördert die konnzentration, geduld, taktik und vieles mehr............leider spiele ich selten.........in meinem umfeld gibt es einfach zu wenig
Striker1981
Striker1981, 08.01.2008
Hallo. Ich bin wieder dar und lese Berichte und deiner war nicht schlecht ...und vielleicht schaust du dir auch mal meine Berichte an : Ich hoffe wir lesen uns ...mfg STRIKER
lara03
lara03, 08.01.2007
hatte es auch als Kind von meinem Opa gelernt, mein größter Triumph war ein Remis bei ihm. Leider findet man selten Spielpartner. LG Lara
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letsthommes

Schach, ein Spiel für kluge Köpfe!!!!

ein Testbericht von 2005-09-09 18:07:15 vom 09.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: regt das Denken an; macht Spaß; einfache Regeln; sehr bekannt;...
Nachteile/Kritik: maximal nur zwei Spieler; dauert manchmal sehr lange;
Dass man mit nur 32 Figuren einem kleinen Schachbrett und einigen leicht verständlichen Regeln ein gutes Spiel spielen kann, beweißt das klassischer Schachspiel auch heute noch. Jeder kennt es, aber nur wenige spielen es ernsthaft. Neben dem herkömmlichen Spiel kann man mit dem Brett und den Figuren noch andere Sachen anstellen, dazu aber später.

Zur Geschichte:
Wann das Schachspiel erfunden wurde ist nicht genau bekannt. Es kam aber von Asien über den Orient nach Europa, wo es zuerst nur den höheren Klassen als Spiel diente und zur heutigen Zeit ist überall in deutschen Haushalten zu finden.

Zum Spiel:
Das Spiel besteht aus einem Schachbrett mit 8 mal 8 (64) Feldern und 32 Figuren, 16 weiße, 16 schwarze. Das Muster des Feldes besteht aus schwarzen und weißen Feldern, welche so angeordnet sind, dass sich keine zwie Felder der selben Farbe berühren. Die erste Reihe jedes Spielers von sich ausgesehen sieht so aus: Turm, Springer (Pferd), Läufer, Königin, König, Läufer, Pferd, Turm. Die zweite Reihe ist von links nach rechts mit acht Bauern gefüllt. Jeder darf einen Zug machen, dann ist der andere dran. Jede Figur kann spezielle „Manöver“ ausführen. Wenn eine gegnerische Figur auf dem „Zielfeld“ steht, ist diese besiegt und muss vom Feld.

Die Figuren:
Eigentlich ist jede Figur die wichtigste aber es gibt Figuren, deren Verlust man nicht unbedingt riskieren sollte. Es gibt einen König, eine Königin, zwei Läufer, zwei Türme, zwei Springer und acht Bauern.

Der König:
Er ist die wichtigste Figur im Spiel. Wenn er von einer gegnerischen Figur geschlagen wurde oder „in Schach“ gehalten wird (daher kommt der Begriff), sodass er sich nirgendwo mehr hin flüchten kann ist das Spiel zu Ende und der, welcher den König geschlagen hat, hat gewonnen. Der König kann sich nur ein Feld nach vorne, hinten, links, rechts und diagonal bewegen.

Die Königin:
Sie beschützt indirekt den König und ist eine der zugstärksten Figuren im Spiel, welche man nicht unbedingt riskieren sollte. Sie kann sich in der Waagerechten, der Senkrechten und der Diagonalen über das ganze Schachfeld bewegen, es sei denn, ihr steht eine andere Figur im Weg.

Die Läufer:
Sie stehen neben, Königin und König und können sich diagonal übers Feld bewegen. Dabei steht ein Läufer anfangs auf einem schwarzen, der andere auf einem weißen Feld. Da die Figuren sich nur diagonal über das Feld bewegen können, kann ein Läufer immer nur schwarze, der andere immer nur weiße Felder betreten.

Die Springer:
Eigentlich sind es ja Pferde, aber das ist egal. Diese Figuren, stellen für mich persönlich die zweitwichtigsten dar, da sie als einzige Figuren über andere Figuren hinüberspringen und den bekannten Rösselsprung ausführen können. Sie können sich jeweils zwei Felder auf der Waagerechten und eins auf der senkrechten oder zwei Felder auf der Senkrechten und eins auf der Waagerechten bewegen.

Die Türme:
Sie können sich nur in der Waagerechten und in der Senkrechten bewegen und stehen links und rechts außen.
Dafür können sie sich über das ganze Feld, es sei den eine andere Figur steht im Weg, in den vorgegebenen Richtungen bewegen.

Die Bauern:
Davon gibt es acht Stück, was nicht heißen soll, dass ein einziger Bauer nichts wert ist. Mit diesen Figuren, welche zu acht nebeneinander in der vom Spieler aus gesehenen zweiten Reihen stehen, kann man beim ersten Zug der Figur zwei Schritte, bei jedem nächsten nur einen Schritt vorgehen. Die Figuren können sich nur in der Senkrechten bewegen, außer direkt diagonal, ein Feld geradeaus und eines links oder rechts steht eine andere Figur. Diese können sie dann schlagen. Natürlich sollte man die Fähigkeit des ersten Sprungs nicht immer einsetzen, da man die Bauern, welche vor dem König und er Königin stehen, sowieso nur im Notfall ziehen sollte. Wenn ein Bauer, nach langer zeit mal das andere Ende des Schachbretts erreicht kann man ihn in eine andere Figur, außer in einen König oder in einen Bauern, verwandeln. Somit kann man sich auch mehrere „kampfstarke“ Königinnen besorgen.

Die Regeln:
Jeder Spieler darf nur einen Zug machen, dann ist der andere dran. Ein einmal gemachter Zug darf nicht zurückgenommen werde, also vorher gut nachdenken. Nur der Springer darf andere Figuren überspringen. Bei Meisterschaften sind Zeitlimits für die Züge der Spieler vorgegeben, die sind aber dennoch nicht zu kurz. Patt ist eine Stellung, in welcher der am Zug befindliche Spieler nicht im Schach steht und keinen legalen Zug mehr ausführen kann. Die Partie endet remis. Der König ist dann Schach, wenn eine gegnerischere Figur auf direkter Linie mit ihm steht, er aber noch auf eine sicherere Position ausweichen kann. Der König (Spieler) ist dann Schach Matt, wenn der König ohne Ausweichmöglichkeit direkt geschlagen ist, zum Beispiel in einer Sackgasse. Wenn nach 50 Zügen keine Figur geschlagen wurde ist das Spiel beendet. Gleiches gilt bei dreimaliger Wiederholung eines Zuges von beiden Spielern.

Eigene Erfahrungen und Tipps:
Dieses Spiel ist nichts für auf Kurzweil eingestellte Spieler, da richtige Schachpartien mehrere Stunden, manchmal auch Tage dauern können. Meine ersten Spiele spielte ich selbst immer nach dem Ruckzuckverfahren und verlor sehr oft. Gute Spieler, überdenken jeden ihrer Züge und die möglichen Züge der Figuren des Gegners und dessen Reaktion. Nur wenn man den Gegenüber gut kennt geht’s was schneller, ansonsten muss man meistens auf Risiko spielen und für Züge, welche nur mit geringer Wahrscheinlichkeit eintreffen, auch mal wichtige Figuren opfern. „Hinterhalte“ sollte man durchdacht durchführen. Immer drei oder mehrere Züge vorausdenken. Von Anfang an sollte mn versuchen die gegnerischen Figuren außeinander zu treiben. Die Königin des Gegners sollte möglichst früh vom Feld verschwinden. Dann muss man den König aus seinem Versteck scheuchen und währenddessen den Verlust der eigenen Figuren möglichst gering halten. Meistens muss man mit mehreren gleichzeitigen Zügen den Gegner in die Verzweiflung treiben, sodass man in einem unachtsamen Moment des Gegners dessen Reihen sprengen und den König schlagen kann. Die Bauern des Gegners und der Schutz des eigenen Königs sollten nicht der Betrachung entzogen werden. Ich selbst spiele mit einem Schachspiel komplett aus Glas, was auch fürs Auge was ist. Angefangen mit dem Schach spielen habe ich vor 8 Jahren. Meistens spiele ich gegen Familienmitglieder. In einem Verein bin ich nicht. Ich selbst spiele immer sehr risikofreudig und überdenke jeden Zug mehrere Male und die nächsten möglichen Züge des Gegenübers.
Zusätzlich spiele ich noch Schach auf dem PC mit Chessmaster 5000, welches eine gute Alternative ist, wenn man mal gerade keinen mneschlichen Gegenüber parat hat.

Sonstige Arten von Zeitvertreib mit einem Schachspiel:
Nehmen sie ein leeres Schachfeld und stellen sie die acht Bauern so hin, dass sie sich bei Durchführung der möglichen Züge einer Königin nicht gegenseitig schlagen. Das ganze ist schwieriger als es ist. Vor Jahren hatte ich’s mal hingekriegt und bekomm es jetzt nur noch mit sieben Figuren hin.
Eine alte und beliebte Mathematikaufgabe zum Thema Potenzen. Ein Gelehrter will vom König für seine Arbeit bezahlt werden und schlägt ihm vor seine Bezahlung mit Reiskörner zu machen. Dies gehe so. Man nimmt in Schachbrett und legt auf das erste Feld ein Reiskorn, auf das zweite zwei, auf das dritte vier, auf das vierte acht und so weiter. Auf jedes der 64 Felder kommen doppelt so viele Körner wie auf das vorherige. Der König soll damals gelacht haben, aber wer genau nachrechnet wird erstaunliches feststellen.

Fazit:
Für Denker ist es genau das richtige, aber auch Gelegenheitsspieler mit Langeweile sollten es mal spiele. Inzwischen gibt es auch richtige Schachligen und Schachvereine. Viel Spaß beim Spielen.

LETSTHOMMES
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Spielanleitung:Spielanleitung von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 gut
Wird langweilig:Wird langweilig von Schach  Gesellschaftsspiel: 5,0 nie
Präsentation:Präsentation von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 gut
Schwierigkeitsgrad:Schwierigkeitsgrad von Schach  Gesellschaftsspiel: 2,0 schwierig
Spaßfaktor:Spaßfaktor von Schach  Gesellschaftsspiel: 3,0 mittelmäßig
Das Spiel für:Freaks
Spielerzahl:ab 2
Spieldauer:Spieldauer von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 kurz, unter 30 Minuten
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Kommentare
Immer_Neugierig
Immer_Neugierig, 09.09.2005
...das logische un strategische Denken. Aber es trainiert auch Geduld und Ausdauer. Allerdings muss ich sagen, dass bei mir ein gutes Spiel meist laumlnger als 60 Minuten, manchmal sehr viel laumlnger, laumluft. Haumlngt ganz vom Gegner ab....
money_dario
money_dario, 02.05.2006
sh
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oexel

64 Monate auf 64 Feldern - Sc hach-Künste

ein Testbericht von 2005-07-22 20:21:27 vom 22.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: verständlich geschrieben, auch für Anfänger, Spielbeichte aus der Praxis...
Nachteile/Kritik: Nichts
Schach-Buch: Allgemeines vorweg

Schach ist ja meistens nur eine Sache für wenige Interessierte. Doch wie spannend dieses Hobby, manche sagen ja auch "dieser Sport", wirklich sein kann, erfährt der, der einmal etwas tiefer in die Materie einsteigt. Material zum vertieften Einsteigen bietet ein neues Buch "64 Monate auf 64 Feldern", welches der aus dem kleinen Ort Bramstedt (Stadt Bassum) stammende Sachbuchautor Martin Breutigam geschrieben hat. Er selbst ist aktiver Spieler in der Schach-Bundesliga.

Spieler beobachtet

Der Autor hat über 64 Monate die führenden Schachspieler dieser Welt beobachtet, hat Turniere besucht und sich über Medien oder im Internet informiert. Das Buch enthält eine Auswahl von Schachkolumnen, Reportagen und Partien-Analysen, die von Breutigam in Fachzeitschriften zwischen September 1997 und Dezember 2002 veröffentlicht wurden. Eben in jenen 64 Monaten, über die das Buch berichtet.

Zug um Zug

Der Autor spielt in seinem Buch interessante und beispielhafte Partien von großen Turnieren quasi vor den Augen der Leser noch einmal nach. Die Begegnungen werden anschaulich beschrieben, Spielfeld-Positionen werden genau markiert. Und dann kommt es: Fast am Ende einer jeden Beschreibung gibt der Buchautor seinen Lesern die Möglichkeit, das Spiel fortzusetzen. So , wie er die Partie weiterführen würde.
Jede seiner Kolumnen hat einen abgebildete Spielstellung, bei der der Leser aufgefordert wird: "Weiß am Zug". Hinterher erklärt Autor Breutigam, für welche Möglichkeit sich der Meister tatsächlich entschied. Damit vermittelt das Buch auch interaktives Mitmachen.

Lesenswertes am Rande des Schachbrettes

Der Leser erfährt zum Beispiel, wie der Schachexperte Peter Lekos mit einer besonderen Eröffnungsvariante, dem "Sweschnikow-System", WM-Kandidat wurde. Er kann lesen, warum Garry Kasparow in sedinem Ruheraumk brüllte oder wer der Chinesin Zhu Chen einen Liebesbrief schrieb. Er kann auch nachlesen, wie unser Innenminister Otto Schily beim Politikerturnier den "schwarzen Springer verhaftete". Oder er erfährt, wie sich ein Weltmeister verhält, wenn er seine Partie verliert.

Weitere Autoren

Neben dem Herausgeber Breutigam haben auch andere Autoren wie Schach-Großmeister Peter Lesko, Stefan Kindermann, Christopher Lutz, Artur Jussupow und Christian Gabriel Beiträge beigesteuert.

Meine Wertung:

Ein lesenswertes Buch, wenngleich man zumindest schon etwas von Schach verstehen sollte. Wer noch nie eine Partie gespielt hat, der sollte das Buch links liegen lassen. Wer jedoch Anregungen sucht, die Partien großer Meister nachspielen oder auch Amüsantes zwischen den Zeilen lesen möchte, der ist hier richtig aufgehoben. Die Sprach des Autors ist verständlich, man kann das Buch gut mal zwischendurch zur Hand nehmen, um ein paar Partien aufzuarbeiten. Nützlich ist auch, dass der Autor in seiner Einleitung eine kurze Chronologie der wichtigsten Schachereignisse des Jahres gibt. Zudem sorgen 25 Fotos für Auflockerung.

Erschienen ist das Buch im Verlag Chessgate, Nettetal. Es kostet 22,80 Euro (ISBN 3-935748-05-1)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Spielanleitung:Spielanleitung von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 gut
Wird langweilig:Wird langweilig von Schach  Gesellschaftsspiel: 5,0 nie
Präsentation:Präsentation von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 gut
Schwierigkeitsgrad:Schwierigkeitsgrad von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 leicht
Spaßfaktor:Spaßfaktor von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 hoch
Das Spiel für:Hobby- Spieler
Spielerzahl:ab 2
Spieldauer:Spieldauer von Schach  Gesellschaftsspiel: 3,0
durchschnittlich, bis zu 1 Stunde
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Kommentare
LittleGiant
LittleGiant, 28.11.2004
von Schach, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich hatte mal einen Berufsschullehrer, der auch ein groszliger Schachfreak war. Er entwickelte das Janus-Schachquot auch quotSuperschachquot genannt, Schach-Variante. Man spielt es auf 80 Feld
Travelwriter
Travelwriter, 28.11.2004
Das Buch scheint ein schoumlnes Geschenk zu sein fuumlr Schachspieler, die schon alle trockenen Dokumentationen zu den Meisterpartien besitzen. Danke fuumlr den Bericht. lg Andreas
gangster09
gangster09, 23.07.2005
..doc echt interessant!! gut, danke!!!
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YoungLink

Das beste Spiel das es gibt

ein Testbericht von 2004-06-08 14:31:56 vom 08.06.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: trainiert Konzentration und Kombinationsgabe, macht riesigen Spaß, man lernt schnell dazu...
Nachteile/Kritik: kann manchmal etwas länger dauern, am Anfang schwierig
Da ich ein begeisterter Schachspieler bin und auch seit gut einem Jahr im Schachverein bin, habe ich mich entschlossen euch einen Bericht über mein persönliches Lieblingsspiel zu schreiben.

Was braucht man zum Spiel:
Alles was man zum Spielen braucht, ist ein Schachbrett, die Figuren und ein Gegner, der mit einem spielt. Dann kann es auch schon losgehen.

Wie kann man Schach lernen?
Es gibt mehrere Möglichkeiten Schachspielen zu erlernen, entweder man lässt es sich beibringen, kauft sich ein dafür bestimmtes Schachbuch oder man liest einfach meinen Bericht, der hoffentlich alles wichtige beinhaltet.

Das Brett:
Zuerst erkläre ich euch, wie das Schachbrett aussieht. Es hat 64 Kästchen von jeweils einem cm2. Die Felder sind abwechselnd schwarz und weiß gefärbt. Es sind nie zwei schwarze bzw. weiße Felder nebeneinander. Diagonal haben die Kästchen immer die gleichen Farben also wenn man von einem Punkt unten links ausgeht der weiß ist und dann eine Diagonale zu einem Punkt zieht, sind alle Felder auf der Diagonalen weiß, das Gleiche gilt auch für schwarz. Zusätzlich sind die Kästchen nummeriert. Von oben nach unten stehen die Zahlen 1-8, von links nach rechts stehen die Buchstaben a-h, dadurch kann man Partien aufschreiben, weil man immer weiß, wo man hinzieht.

Die Figuren:
Jeder Spieler hat 16 Figuren, 8 Bauern, 2 Türme, 2 Läufer, 2 Springer, eine Dame und ganz wichtig der König, der zugleich die wichtigste Figur im Spiel ist. Die Figuren unterscheiden sich alle in Größe und Aussehen. Der Bauer ist eine kleine Figur die unten etwas dicker ist als oben, der Turm sieht aus wie ein ganz normaler Turm, der Springer sieht aus wie ein Pferd, der Läufer sieht ähnlich aus wie der Bauer, nur ist der Läufer weitaus größer und nicht ganz so dick, die Dame ist noch mal eine Steigerung zum Läufer und hat oben einen kleinen Kreis von kleinen Kugeln, die eine Kugel in der Mitte umschließen, der König ist die größte Figur im Schach und hat oben noch ein Kreuz. Jetzt habe ich euch das Wichtigste zum Aussehen der Figuren erzählt.

Wie sind die Figuren auf dem Brett angeordnet?
Jetzt erkläre ich euch schnell auf welchen Feldern die Figuren in der Ausgangsstellung stehen. Also, wichtig ist, dass weiß immer von der ersten zur achten Reihe hochspielt, nie umgekehrt(kann man bei Übungspartien trotzdem machen, bei Turnieren nie). Die weißen Bauern stehen auf der zweiten Reihe, die schwarzen auf der siebten. Nun stehen auf a1 und h1 die Türme des Weißen Spielers, die Türme des schwarzen Spielers stehen auf a8 und h8. Auf den Feldern b1 und g1 stehen die Springer des weißen Spielers, die des schwarzen Spielers stehen auf b8 und h8. Nun kommen auf den Feldern c1 und f1 die Läufer des weißen Spielers und die des schwarzen Spielers auf c8 und f8. Nun steht auf dem Feld d1 die Weiße Dame, die schwarze Dame steht auf d8. Der weiße König steht auf e1, der schwarze auf e8. Wichtig ist immer, dass die weiße Dame auf weiß und die schwarze Dame auf schwarz steht. Das ist alles was zur Anordnung der Figuren zu sagen ist.

Wie dürfen die Figuren ziehen:
Jede Figur darf anders ziehen und genau das, erkläre ich euch jetzt. Der Bauer darf in der Ausgangsstellung zwei Felder nach vorne ziehen, sonst immer nur eins, man kann aber in der Ausgangsstellung auch nur ein Feld nach vorne fahren. Der Turme darf waagrecht und senkrecht, so viele Felder wie er will bzw. wie möglich sind fahren, Türme können nicht über eigene oder feindliche Figuren fahren bzw. springen, das kann nur der Springer(damit ich das nicht immer sagen muss). Der Springer darf immer drei Feldern springen, die wie ein L angeordnet sind, also zwei in beliebige Richtung und dann ein Feld, damit sich ein L ergibt. Das L kann auch nach links, rechts, oder nach unten gehen, zusätzlich kann das L auch spiegelverkehrt sein. Der Springer darf wie schon erwägt als einzigste Figuren über andere Figuren springen. Der Läufer darf Diagonal so weit ziehen wie er will bzw. kann. Die Dame darf waagrecht, senkrecht und diagonal so viele Feldern fahren wie sie will, bzw. wie möglich sind. Der König darf in jede Richtung ein Feld fahren. Wenn Figuren vor dem König stehen, damit er nicht angegriffen wird, dürfen diese nicht so gefahren werden, das der König angegriffen wird. Es gibt noch zwei Arten von Sonderzügen, die ich aber erst später erklären werde.

Das Schlagen:
Jede Figur kann andere Figuren schlagen, wenn diese auf einem Feld stehen, dass die Figur bedroht und der Spieler am Zug ist. Jede Figur kann genauso schlagen wie sie auch ziehen kann, außer der Bauer, der kann nur diagonal schlagen. Wenn eine Figur geschlagen wird, wird die geschlagene Figur aus dem Spiel entfernt.

Ziel des Spiels:
Ziel des Spiels ist es den gegnerischen König Schach-matt zu setzen, das heißt, dass der König sich nicht mehr bewegen kann, ohne auf ein bedrohtes Feld zu gehen und die feindliche Figur die Schach bietet, also den König angreift, nicht schlagen kann und keine Figur vor den König gestellt werden kann, sodass er nicht mehr angegriffen wird. Wenn dies der Fall ist, ist das Spiel vorbei und der „mattgesetzte“ König hat verloren. Man muss aber immer Schach sagen, wenn man den König bedroht.

Die Umwandlung:
Wenn es einem Bauern gelingt, auf die Grundreihe des Gegners zu gelangen, aknn er sich wie er will in einen Turm, Springer, Läufer oder in eine Dame umwandeln.
Noch ein kleiner Tipp:
Jede Figur hat einen anderen Wert, also würde ich nie schlechtere Figuren schlagen, außer der Gegner kann die Figur ndie gechlagen hat nciht zurückschlagen.Die Werte sind wie folgt:
Bauer 1; Läufer und Springer 3; Turm 5; Dame 10;

Die Regeln:
1. Der weiße Spieler beginnt das Spiel immer
2. Wenn bei einem Spieler die Zeit abläuft(wenn man mit Uhr spielt), hat dieser automatisch verloren
3. Es wird immer abwechselnd gezogen, man kann weder zweimal hintereinander ziehen, noch seinen Zug auslassen
4. Das Schummeln ist verboten(wie bei jedem anderen Spiel)
5. Man darf den Gegner nicht hetzen, oder ihn durch kicken oder ähnliches aus der Konzentration bringen
6. Wenn ein Schiedsrichter zur Rate gezogen wird(was nur bei großen Turnieren der Fall ist),ist die Entscheidung des Schiedsrichters bindend, kann also nicht reklamiert werden
7. Wenn ein Gegner beschummelt und es nicht einem Schiedsrichter gemeldet wird, wird die Partie fortgesetzt(dazu gibt es nachher eine kleine Geschichte)
8. Wenn ein König matt gesetzt wird, hat der Spieler dessen König matt gesetzt wird verloren
9. Wenn ein Schach übersehen wird und der König nicht in Sicherheit gebracht wird, wird der Zug zurückgenommen und man muss den König in Sicherheit bringen
10. Der König darf sich nicht selbst ins Schach befördern

Zusatzregeln:
Es gibt noch ein paar Zusatzregeln, die man aber als Anfänger nicht beachten sollte, da sie nicht so wichtig sind, bei Turnieren müssen sie aber eingehalten werden.

1. berührt-geführt: Wenn eine Figur berührt wird muss man mit dieser Figur auch ziehen, wenn der König im Schach steht und man nicht dazwischen fahren kann, muss man mit dem König ziehen
2. losgelassen-nicht mehr fassen: Wenn eine Figur losgelassen wurde, kann man sie nicht mehr umstellen, außer der König steht im Schach
3. das „En-Passon“ schlagen: Wenn ein schwarzer Bauer auf der vierten Reihe steht und ein weißer Bauer der neben ihm steht, zwei Felder nach vorne zieht, kann dieser schräg geschlagen werden,(also zieht der eigene Bauer auf das Feld, auf das der weiße Bauer übersprungen hat) da der weiße Bauer dieses Feld ja eigentlich hätte überlaufen müssen(das gilt nur in dieser Formation, die anderen Figuren können das nicht, können aber auch nicht so geschlagen werden)
4. die Rochade: Wenn weder der König, noch der Turm gefahren sind und keine Figuren zwischen den beiden stehen kann der König zwei Felder zum Turm und der Turm, je nachdem in welche Richtung der König gesprungen ist, links wenn der König nach rechts gesprungen ist und links wenn der König nach rechts gesprungen ist, neben den König. Dies funktioniert nicht, wenn der König im Schach steht, oder über ein bedrohtes Feld zieht, dies gilt nicht beim Turm

Gibt es mehrere Varianten von Schach?
Natürlich gibt es mehrere Varianten von Schach. Bei Turnieren hat man meisten jeder Spieler 2 Stunden Überlegzeit, die er nicht überschreiten darf. Dann gibt es noch das Schnellschach, bei dem jeder Spieler zwischen 15 und 60 Minuten Überlegzeit hat. Außerdem gibt es das Blitzschach, bei dem man nur 5 Minuten Überlegzeit hat. Zusätzlich kann man den feindlichen König schlagen, wenn dieser sich selbst ins Schach befördert, weil man sonst einen Schiedsrichter benötigen würde, und die Zeit weiterlaufen würde, dies geht aber nur beim Blitzschach. Dann kann man auch noch ohne Zeit spielen. Und es gibt das Tandem. Da spielen zwei gegen zwei an zwei Brettern. Der Partner hat die andere Farbe, die man selbst hat. Wenn nun einer der bedien eine gegnerische Figur schlägt kann der andere diese bei sich einsetzten, dies gilt als vollwertiger Zug. Man kann ausmachen ob man mit Schach- bzw. Matteinsetzen oder ohne spielt.

Jetzt noch eine kurze Geschichte:
Bei einem Turnier spielten einmal zwei Männer und der eine sah, das sein Gegner nicht mehr viel Zeit hatte. Also nahm er die Dame seines Gegners und warf sie weg. Der andere suchte darauf seine Dame und verlor durch Zeitüberschreitung, da dieser nicht reklamierte verlor er diese Partie.

Fazit:
Schach ist einfach das beste Spiel der Welt. Es macht mir einfach Spaß, sich irgendwelche Kombinationen auszudenken die einem zum Sieg führen, oder die einem die totale Niederlage bescheren. Natürlich wird jeder Spieler mit der Zeit besser, wenn er regelmäßig spielt, so auch ich. Im Gegensatz zu anderen macht es mir auch nichts aus, sich mal 1 Stunde oder länger hinzusetzen und Schach zu spielen. Es ist auch einfach toll, wenn man gegen bessere oder wenn man allgemein gewinnt. Natürlich verliert man auch mal, aber daraus lernt man auch wieder. Die Schachbücher finde ich auch ganz toll, da man mit ihnen sehr gut Schach lernen kann und sich selber verbessern kann. Ich selbst habe mehrere Schachbücher und habe schon einiges aus ihnen lernen können. Ich lerne auch viel durch zusehen bei anderen Partien oder dadurch das meine Gegner mir sagen was gut und was schlecht ist. Alles in Allem ist Schach einfach das beste Spiel, das es auf dieser Welt gibt. Ich kann Schach allen die gerne und viel kombinieren und denen es nichts ausmacht sich mal eine Stunde dranzusetzen nur empfehlen, dieses Spiel ist großartig. Ich habe immer noch großen Spaß am Spielen, obwohl ich seit einem Jahr regelmäßig Freitags bis zu 4 Stunden und Mittwochs bis zu 1, Stunden spiele, das Spiel wird nie langweilig. Wer nicht so lange spielen will, kann sich ja auch in Blitz- oder Schnellschachpartien üben. Schach ist ein Spiel für die ganze Familie, nicht nur für einzelne Leute, also kann man auch soziale Kontakte knüpfen.

Viel Spaß beim Spielen
Ich hoffe ich konnte euch dieses Spiel mit meinem Bericht ein bisschen näher bringen und hoffe, er hat euch gefallen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Spielanleitung:Spielanleitung von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 gut
Wird langweilig:Wird langweilig von Schach  Gesellschaftsspiel: 5,0 nie
Präsentation:Präsentation von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 gut
Schwierigkeitsgrad:Schwierigkeitsgrad von Schach  Gesellschaftsspiel: 2,0 schwierig
Spaßfaktor:Spaßfaktor von Schach  Gesellschaftsspiel: 5,0 sehr hoch
Das Spiel für:Familie
Spielerzahl:ab 2
Spieldauer:Spieldauer von Schach  Gesellschaftsspiel: 2,0 lang, 1 - 2 Stunden
mars2108

Schach ein logisches Spiel!

ein Testbericht von 2004-05-14 13:09:30 vom 14.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: : Fördert das logische Denkvermögen ...
Nachteile/Kritik: kann relativ lange dauern
Schach: ein „logisches Spiel“

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte euch heute das „Spiel der Könige“ etwas näher bringen, da viele denken dieses ist sehr langweilig, ich möchte versuchen euch davon zu überzeugen, dass es dieses nicht ist.


Zur Geschichte:


Der Ursprung des Schachs liegt im Dunkeln, jedoch nimmt man an, dass es das „Urschach“ schon im 1.Jahrtausend v.Chr. in Indien gab, es wurden aber auch schachbrettähnliche Bretter in den Gräbern von Pharaonen gefunden. Durch die mohammedanischen Kriege gelang das Spiel über die Perser von Indien an die Araber, die dieses nach Europa brachten(ca. 8. Jh n.Chr.). Die Geschichte des Schach entwickelte sich immer weiter und 1616n. Chr. Erschien das erste Schachbuch in deutscher Sprache.
Seit 1866 gibt es den Weltmeister des Schachs und nach dem zweiten Weltkrieg wurden die ersten Wettkämpfe im Schach ausgetragen.


Aufbau:


Das Schachbrett besteht aus 8 senkrechten Reihen ( gekennzeichnet: 1-8), und 8 waagerechten Reihen (gekennzeichnet: a-h). Es ergeben sich 64 gleichgroße quadratische Felder die sich mit den Farben schwarz und weiß abwechseln.
Es gibt 32 Figuren, 16 schwarze und 16 weiße, die auf den Reihen 1-2 und 7-8 folgendermaßen aufgestellt werden:
- an beiden Außenseiten (a und h) stehen die Türme in der Reihe 1 und 8
- danach folgen die Pferde auf dieser Reihe (b und g)
- nun kommen die Läufer (c und f)
- darauf folgen die Dame und der König (d und e), wobei die Dame immer auf dem Feld steht welche Farbe sie hat, d.h. habe sie schwarz so steht ihre Dame auf dem schwarzen Feld und ihr König auf dem Weißen
- die Bauer (je 8) nehmen die ganze zweite Reihe ( 7 und 2) in der Ausgangsstellung ein.
Die 6 verschiedenen Figuren haben unterschiedliche Fähigkeiten zu denen ich euch jetzt etwas sagen möchte.

Zu den Figuren:


Der König:

Er ist der Namensgeber des Spiels, denn König kommt von dem persischen Wort „Schah“.
Er ist die wichtigste Figur auf dem Feld, denn solange er noch nicht geschlagen ist, kann keine Partie verloren gehen. Er kann in jede beliebige Richtung jeweils ein Feld ziehen, er kann nicht einfach geschlagen werden (wie die restlichen Figuren), sondern muss vorher immer mit dem Ausspruch „Schach“ vorgewarnt werden, sodass er sich noch schützen kann.
Beide Könige bleiben bis zum Ende der Partie auf dem Schachbrett und welcher König zum Schluss fällt der hat die Partie verloren.

Die Dame:

Die Dame ist die stärkste Figur auf dem Spielfeld, denn sie kann in alle 8 Richtungen beliebig weit ziehen, also besitzt die Dame maximal 27 Zugmöglichkeiten. Man sollte versuche sie so lange wie möglichen zu behalten, da es ohne ihr sehr schwierig ist, dass Spiel zu gewinnen.

Der Turm:

Der Turm kann in 4 Richtungen jeweils waagerecht und senkrecht beliebig viele Felder ziehen. Er ist die wichtigste Figur nach König und Dame ( wichtigster Offizier).
Die 2 Türme neben einander können eine sehr wirksame Waffe sein.

Der Läufer:

Jeder Spieler besitzt 2 Läufer, wobei der eine auf dem weißen, der andere auf dem schwarzen Feld steht und diese können während des Spiels ihre Feldfarbe nicht wechseln (d.h. der Läufer auf dem weißen Feld kann keine gegnerische Figur auf dem schwarzen Feld schlagen. Er kann in 4 Richtungen diagonal über mehrere Felder ziehen.

Der Springer(Pferd):

Er hat seinen davon, da er als einzigste Figur andere überspringen kann. Dieses kann er jedoch nur nach dem Grundsatz: ein Feld gerade aus und ein Feld schräg.

Der Bauer:

Er kann von seiner Ausgangsposition entweder 1 oder 2 Felder gerade nach vorne ziehen, danach kann er nur noch ein Feld nach vorne ziehen (er kann nicht wieder zurück!).
Erreicht ein Bauer die gegnerische Spielfeldreihe, so kann der Spieler sich eine verlorene Figur „zurückwünschen“, die dann an die Stelle des Bauern auf das Schachbrett gestellt wird.

Besonderheiten:

Das Schlagen:
Jede Figur kann eine andere schlagen, außer den König bei ihm muss die Vorwarnung „Schach“ erfolgen. Alle Figuren, mit Ausnahme des Bauerns, schlagen auf ihrer Linie und bleiben auf dem Feld stehen wo sie die Figur geschlagen haben. Der Bauer schlägt diagonal ein Feld vor ihm und steht dann auf diesem Feld.

Die Rochade:

Ist ein sehr wirksamer Doppelzug zwischen König und Turm, um den König zu schützen. Der König wird an den Turm herangeführt und der Turm wird daneben gesetzt.
Die Rochade darf nur ausgeführt werden, wenn König und Turm noch in ihrer Ausgangsposition stehen, der König nicht im Schach steht und der König nach dem Zug nicht im Schach steht.

Schach/Matt:

Wird der König durch eine gegnerische Figur bedroht, so muss der Gegner bevor er den König schlägt, „Schach“ sagen, sodass der König noch in Sicherheit gebracht werden kann. Um das Spiel zu gewinnen muss man jedoch den König „matt“ setzen, d.h. man muss und König „Schach bieten“ und der König darf keine Fluchtwege mehr haben.

Remis:

Man kann seinem Gegner das „Unentschieden(Remis)“ anbieten, willigt dieser ein so ist die Partie zu Ende, dieses geschieht meist wenn die Partie keine endgültige Entscheidung mehr zulässt(z.B.: nur noch 2 Könige auf dem Feld). Wenn der Gegner das Remis ausschlägt wird die Partie fortgesetzt.

Tipps:


- wenn man eine gegnerische Figur schlägt sollte keine eigene Figur verloren gehen, oder diese sollte eine geringere Qualität haben z.B.: man schlägt einen Turm und verliert dafür einen Bauern
- man sollte frühzeitig eine Rochade versuchen aufzubauen, um den König zu schützen
- man sollte Felder die nicht mit Bauern besetzt sind mit anderen Figuren besetzen, damit man den Gegner in seinem Spiel einengt
- man sollte seine eigenen Figuren mehrfach durch andere decken, so verlieren sie weniger Figuren


FAZIT:

Ich denke man muss kein Kasperow oder Karpow sein um Schach zu erlernen, ich selber habe es mit 10 Jahren von meinen Vater gelernt bekommen, man sollte es von einem erfahrenen Spieler gelernt bekommen und es dann ab und zu mal trainieren. Dieses kann man durch einen Schachcomputer oder ein PC-Spiel tun, welches jedoch längst nicht so effektiv ist wie gegen einen menschlichen Gegner, denn den seine Schritte sind nicht vorhersehbar.
Schach kann relativ lange dauern, deshalb suchen sie sich lieber einen Gegner der schnell spielt, damit es auch Spaß macht und nicht zu einen Qual wird.


Vielen Dank, dass ihr meinen Bericht gelesen habt. Ich hoffe er hat euch gefallen und vielleicht versucht ihr es einfach mal, und wenn ihr keinen Partner habt steh ich euch jederzeit zu Verfügung.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Spielanleitung:Spielanleitung von Schach  Gesellschaftsspiel: 2,0 schlecht
Wird langweilig:Wird langweilig von Schach  Gesellschaftsspiel: 5,0 nie
Präsentation:Präsentation von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 gut
Schwierigkeitsgrad:Schwierigkeitsgrad von Schach  Gesellschaftsspiel: 3,0 mittelmäßig
Spaßfaktor:Spaßfaktor von Schach  Gesellschaftsspiel: 4,0 hoch
Das Spiel für:Hobby- Spieler
Spielerzahl:ab 2
Spieldauer:Spieldauer von Schach  Gesellschaftsspiel: 1,0 sehr lang, mehr als 2 Stunden
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Kommentare
Clau2411
Clau2411, 16.05.2004

Wollt schon immer mal Schach spielen lernen, vielleicht mach ichs jetzt mal. Hab ja genug Zeit, so nach m Abi
ingoa09
ingoa09, 02.07.2008
Ein sehr interessanter Bericht! Gruß Ingo
annemone62
annemone62, 13.05.2006
LG :o
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Weiß beginnt, schwarz gewinnt!

ein Testbericht von 2003-06-15 02:04:12 vom 15.06.2003
Empfehlung: ja
Hallo lieber Leser!


Und nun widme ich wieder einmal einer schönen Freizeitbeschäftigung im Internet. Im Grund haben es mir Onlinespiele nicht wirklich angetan. Ich könnte mich nie 3 Stunden vor den PC setzten und Age of Empires zocken, aber E- Mail Spiele sind schon etwas anderes. Hierzu braucht man meist keine großen Programme herunter laden, die Grafik ist meist simpel, dafür geht alles ziemlich schnell. E- Mail Spiele gibt es in verschiedenen Variationen, wobei ich „inselkampf.de“ bevorzuge, obwohl dies kein E- Mail Spiel ist, da es im Internet abläuft und man nur Online spielen kann. Doch vor 3 Wochen habe ich Schach per Mail für mich entdeckt.

Natürlich spiele ich schon seit langem Schach, aber jeder weis wie es heutzutage in Familien zu geht: keiner hat mehr Zeit. Natürlich ist das Leben viel hektischer geworden (auch bei uns auf dem Dorf), da bleibt einfach nicht mehr die Zeit für ein 2h langes Schachspiel. Doch nicht nur an den anderen liegt das, sondern auch an einem selber. Wer kann schon sagen: „Jetzt spiele ich einfach einmal 2 Stunden Schach!“ –Keiner! Nach dem Sprichwort: Zeit ist Geld.


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So kam ich zum Schach per Mail
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Da auch meine Zeit kostbar ist, habe ich mir gesagt: Spielst du halt ab und zu Schach auf dem PC. Ich surfte also bei Google vorbei und bekam als Suchergebnis die Website www.Schachbund.de. Gut, ich sah mich um und machte mich auf die Suche nach einem Programm das zum Download bereit gestellt wird. Durch Zufall kam ich dann auf den Bereich „Links“, in welchem ich auch den Hyperlink zu „Schach per Mail“ fand. Kurz angemeldet und los geht’s. Nun muss man sich noch einen Gegner aussuchen, die Farben bestimmen und dann geht’s auch endlich los...


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Das Spiel: Easy
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Nicht das sie mich falsch verstehen, denn das Spiel ist schon recht schwer, die Bedienung jedoch ist wirklich „Easy“. Nachdem man nun die Farben festgelegt hat, beginnt weiß mit dem ersten Zug. Der Schwarze Spieler bekommt diesen zu gesandt und reagiert dementsprechend darauf. So geht es das ganze lange Spiel. Die Züge des Gegners sind meist sehr geschickt, da die meisten Spieler die ich bisher hier kennen gelernt habe, Profis sind. Natürlich dauert der Zug des Gegners dementsprechend lang. Ich als Anfänger setzte meist nicht wirklich überlegt, sodass mein Zug schon nach 2 Minuten gesetzt ist. Auf die Antwort des Gegner jedoch kann man Tage warten. Entweder ist dieser nur selten Online, brauch wirklich so lang um zu überlegen oder spiel gleichzeitig gegen mehrere Spieler, was ich übrigens auch mache. Ich habe zurzeit nur 2 Spiele laufen, da ich in den letzten 2 Wochen zeitlich sehr eingeschränkt war. Doch ich werde baldmöglichst ein neues Spiel anfangen.


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Positives und Negatives
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Nun wirklich positiv ist wohl, dass man nicht „gebunden“ ist und somit dann setzt wann man es für richtig hält. Es besteht kein Zeitdruck wie bei anderen Schach- Onlinespielen, da man dort sofort setzen muss. Zudem ist das Spiel kostenlos. Das Spiel per Mail ist sehr gut aufgebaut, sehr übersichtlich. Man bekommt richtig etwas geboten, anstatt immer mit Oma spielen zu müssen, hat man hier richtige Profis am anderem Ende der Leitung.

Profis? Nun, ich hoffe doch. Jedoch ist es nicht auszuschließen, dass man am anderen Ende einen „Fake“ sitzen hat. So könnte mein Gegenspieler zum Beispiel ein Schachprogramm nutzen, wobei jeder Zug ausgerechnet wird. Sinnlos! Aber wer hier spielt, macht das bestimmt nur aus Spaß, sonst wäre es ja total langweilig (mit Programm). Zudem gibt es manche User, die auf einmal das Handtuch schmeißen, bestimmt weil ich zu gut bin *grins*. Natürlich ist das Spiel von der Grafik her gesehen, nicht gut, aber diese sollte man hier nicht überbewerten, da es mir um den Spielspaß geht.

Insgesamt ist das Spiel, wie alle anderen E- Mail Spiele, grafisch nicht anspruchsvoll, um so anspruchsvoller jedoch im Spiel. Schwarze Schafe wird es wohl überall geben, egal ob bei Ciao oder beim Schach.


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Gesammelte Erfahrungen
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Ich habe mit hohen Erwartungen bei „Schach per Mail“ angefangen. Diese wurden jedoch erst einmal von der geringfügigen Grafik, sowie von einigen Usern gebremst. Mittlerweile habe ich jedoch viel Spaß an diesem Spiel gefunden. Die meisten der User, egal ob Profi oder Anfänger, sind wirklich sehr nett. Man kann mit ihnen auch einmal über etwas anderes Schach reden. Mit einem Spieler, der mir sehr sympathisch ist, macht das Spiel noch viel mehr Spaß, denn wir schicken uns zu jedem Zug (alle 2 Tage) eine begleitende Mail. Wir machen das ganze so etwas spannender und verwirren uns einander etwas.

Auch wenn viele sagen, dass das Spiel gegen den Menschen- der einem gegenüber steht- viel besser ist, aber sie haben meist noch nie diese Möglichkeit getestet. Viele würde ihre Meinung ändern. Man steht dem Spieler zwar nicht gegenüber, man hat jedoch den Anschein.


==========
Zum Schluss
==========

Nun, ich möchte in meinem Fazit noch kurz erwähnen, dass ich etwas bei diesem Bericht ausgelassen bzw. nicht korrekt ausgefüllt habe. Das ist zu einem die Beschreibung zum Spiel „Schach“. Diese habe ich jedoch aus guten Gründen weg gelassen, das es in meinem Bericht um diese Form das Schachs geht und nicht um das Spiel allgemein.

Das Spiel ist wirklich jedem „Hobbyschachler“ empfehlenswert. Hier kommt jeder, ob Profi oder Newbie, auf seine Kosten. Kosten? Natürlich kostenlos. Das Ideale Spiel für:

- „Zeit-ist- Geld- Menschen“
- „Internetkosten- Niedrighalter“
- „Mail- Spiele- Liebhaber“
- „Schachliebhaber“
- „Anti- Stress- Menschen“
- „Alles- mit- der- Ruhe- Menschen“
- und für alle anderen...und DICH!


In diesem Sinne verabschiede ich mich mit einem Bauerngruß, der über das Pferd zum nächsten Posten, dem Springer, gebracht wird, von diesem weiter bis zum Turm und dort der Königin überbracht, die leider nicht in der Stimmung ist, da ihr König eben mit dem nächsten Zug ins feindliche Nachbarland gezogen ist.

Und immer daran denken: Weiß beginnt, schwarz gewinnt!


Viele Grüße,

Marcel Klitzsch


© Marcel Klitzsch, Juni 2003
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Frikadellenmann

Schach - das Spiel der Zukunft

ein Testbericht von 2003-02-17 20:32:35 vom 17.02.2003
Empfehlung: ja
Das schachspiel - ein Spiel der Konzentration und des Denkens - dennoch als Sportart anerkannt - ist ein Spiel für zwei Spieler. Jeder Spieler erhält bei dem Spiel eine Farbe, entweder schwarz, oder weiß.
Den ersten Zug führt weiß aus. Hat weiß seinen Zug gemacht, zieht schwarz. Er führt seinen Gegenzug aus, er "entgegenet", wie es in der Schachsprache heißt. Danach macht weiß seinen zweiten Zug, dann zieht schwarz wieder, und so wird abwechselnd gezogen. Zu einem kompletten Zug gehören also immer zwei Züge, der schwarze und der weiße.
Wenn man sich nicht einigen kann, wer welche Farbe bekommt, ist es durchaus möglich dies auszulosen. Denn als weißer Spieler hat man immer einen kleinen Vorteil, da man als Erster ziehen darf und so seine Entwicklung als Erster starten kann. Damit ein Schachspiel nicht endlos lange dauern kann, gibt es auch hier Regeln: Jeder Spieler hat für seine ersten 40 Züge 2 Stunden Zeit, und für den Rest der Partie bekommt jeder erneut eine Stunde. Und für diejenigen, die zwar gerne Schach spielen, nicht aber die Ausdauer für eine Partie von maximal 6 Stunden haben, können entweder Schnellschach spielen (jeder Spieler hat 15 Minuten für die ganze Partie) oder gar noch schneller spielen, in Schachsprache nennt sich das dann Blitzen. Dabei hat jeder Spieler 5 Minuten Zeit für die komplette Partie. Und wenn die Zeit überschritten wird, hat man automatisch verloren. Es sei denn, der Gegner hat nur noch den König auf dem Brett oder den König und eine Leichtfigur (Springer oder Läufer). Da es in dieser Situation keine Möglichkeit mehr gibt, Matt zu setzen, endet die Partie remis (unentschieden).
Es gibt auf einem Schachbrett viele Figuren: Jeder Spieler hat vier Leichtfiguren auf dem Brett ( 2 Läufer und 2 Springer), drei Schwerfiguren ( 2 Türme und eine Dame ), einen König, und, nicht zu vergessen, acht Steine ( geläufiger auch Bauern genannt). Sie alle haben verschiedene Werte, die in Bauern gemessen werden. Man sagt, eine Leichtfigur ist 3 Bauern wert, der Turm ist 5 Bauern wert, und die Dame (oder Königin) gar 8 Bauern. Allerdings kann man dies nicht unbedingt verallgemeinern! Es kommt je auf die Spielsituation an.
vielleicht ist es an dieser Stelle auch erwähnenswert, dass sich ein Bauer je nach Wahl in jede Figur umwandeln lässt! Vorraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Bauer einmal durch das "gegnerische Lager" bis hin zur gegnerischen Grundlinie wandern und natürlich auch auf sie einmarschieren.
Um die Regeln genauer zu erlernen solltet ihr, falls ihr interesse habt, in einen Schachverein eintreten oder euch aber Schachbücher kaufen.
Denn um alle Regeln genau zu erklären würde ich noch Ewigkeiten brauchen.
Also, viel spaß beim Schach spielen. Auf das ihr eure Gegner Matt setzt und euer Spiel gewinnt.
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winselwuermchen

Strategische Kriegsführung im Wohnzimmer

ein Testbericht von 2003-01-28 00:32:32 vom 28.01.2003
Empfehlung: ja
Das seit dem 14 jahrhundert bekannte Spiel Schach gehört wohl zu den beliebtesten Sportarten Weltweit. Ihr habt richtig gelesen. Seit ein paar Jahren ist Schach offiziell als Sportart anerkannt. Obwohl sich die körperliche Bewegung sehr in Grenzen hält ist die geistige dafür aber um so mehr in Aktion. Und warum soll immer nur körperliche Aktivität als Sport bezeichnet werden?
Nun zum Spiel:
Schach ist ein Spiel für 2 Personen, welches mit je 16 Figuren auf einem 64 Felder umfassenden Schachbrett gespielt wird. Die traditionellen Farben sind weiß + Schwarz. Falls es wirklich jemanden gibt, der noch nie ein Schachspiel gesehen hat: das Brett sieht aus wie bei Dame :-)
Der Spielsinn:
Um ein wirklich guter Schachspieler zu sein muß man keinen Adelstitel besitzen. Das hat überhaupt nichts damit zu tun obwohl es als Spiel der Könige bezeichnet wird. Ich denke (korrigiert mich wenn ich irre), daß es nur deshalb so genannt wird, weil dieses Spiel früher wohl wirklich nur oder meist von Königen oder Feldherren gespielt wurde. Immerhin simuliert Schach eine Krigssituation (wirklich) und diese Leute mußten sich Tag für Tag mit solchen Gefechten auseinandersetzen. Man munkelt sogar, daß wirklich schon Schlachten zwishcen zwei Feldherren am Schachbrett entschieden wurden, aber dis kann ich weder bestätigen noch widerlegen.
Beim Schach gewinnt normalerweise immer der beste Stratege. Es kommt nicht darauf an wieviel Figuren man am Anfang verliert oder behält. Einer der Meister dieses Spiels, das russische Schachgenie Kasparow macht ab und zu immense Opfergaben um zum Ziel zu kommen.

Das Spielziel:
Schach endet normalerweise immer mit dem Schachmatt eines Königs. Das heißt, der König wird von einer gegnerischen Figur bedroht und ist zugunfähig. Gelegentlich endet das Spiel auch mit einem unentschieden wenn der König nicht direkt bedroht wird, aber auch nicht mehr ziehen kann.

Die Figuren je Spieler:
Die Namen der Figuren haben alle einen tieferen Sinn
(wie im Krieg) um wichtigkeit oder unwichtigkeit anzugeben. Obwohl im Prinzip ein einziger Bauer eine Partie entscheiden kann.

Bauern: 8 Stück an der Zahl und die kleinsten Figuren im Feld. Position: Die 8 Felder in der zweiten Reihe. Der Bauer darf stets nur nach oben weiterziehen. Bei der Eröffnung sind 2 Züge geradeaus erlaubt, im Laufe des Spiels nur noch 1 Zug. Eine andere Figur schlagen darf ein Bauer nur schräg nach oben. Eigentlich sind die Bauern die unwichtigsten Figuren in diesem Spiel. Beschränkt in ihrer Zugmöglichkeit benutzt man sie meist zum decken höherer Figuren oder als Opfer.

Springer: 2 Stück je Spieler die eigentlich immer wie Pferdchen aussehen. Position: 1. Reihe, je 3. Feld. Ein Springer darf 2 Züge geradeaus und ein Zug zur Seite ziehen. Durch diese etwas komplizierte Zugvariante ergeben sich vielfältige und teils verworrene Schachzüge.

Läufer: 2 je Spieler, meist groß und schmal. Position: 1. Reihe, je 2. Feld Die Läufer dürfen beliebig viele Züge schräg in alle Richtungen ziehen, jedoch höchstens solange bis sie am Ende des Spielfeldes sind, oder eine gegnerische Figur geschlagen haben. Da je ein Läufer auf einem schwarzen und auf einem weißen Spielfeld sitzt können praktisch alle Felder mit ihnen erreicht werden.
Ein Schachspiel kann in wenigen zügen mit Hilfe der Läufer beendet werden und zwar so: Zuerst muß man seine Läufer freimachen, d.H. die Bauern die ihre Zugfähigkeit behindern wegrücken. Da beim ersten Spielzug eines Spielers auch zwei Bauern je ein Feld nach vorne dürfen geht das in einem Zug hin. Nun muß man Glück genug haben daß der Gegenspieler die Bauern aus dem Weg räumt die seitlich unterhalb des Königs liegen. Danach zieht man seinen rechten Läufer drei Felder schräg nach rechts und beim nächsten Spielzug das gleiche mit dem linken Läufer. Wenn der Gegner nicht aufmerksam genug ist, wäre er nach diesen paar Zügen schon schachmatt.

Die Türme: wiederum 2, sehen wie kleine Türme aus. Position: 1. Reihe, je 1. Feld Diese Figur darf ebenfalls in alle Himmelsrichtungen ziehen, allerdings nur geradeaus.

Die Dame: nur 1 je Spieler, etwas kleiner als der König. Position: 1. Reihe, aus der Sicht des Spielers rechts vom König. Diese Figur ist "der Joker" der Figuren. Sie darf alle Züge ausführen in alle Himmelsrichtungen, außer den speziellen Zug des Springers. Ist die Dame verloren, muß man schon ein sehr guter Spieler sein um noch zu gewinnen. Kommt allerdings ein Bauer in das gegenerische Schlußfeld wird er zur Dame (unabhängig davon ob der Spieler noch eine hat oder nicht).

Der König: 1 Figur, die höchste, meistens mit Kreuz. Position: (Bleibt ja nur noch eine übrig in der 1. Reihe). Um ihn dreht sich alles in desem Spiel. Immerhin ist ja Ziel und Zweck ihn Schachmatt zu setzen. Geschlagen werden darf ein König jedoch nicht. In seiner Zugbreite ist der König jedoch arg begrenzt. Je nur ein Feld in alle Richtungen darf er tätigen. Einmal pro Spiel ist ihm jedoch ein Sonderzug, die sogenannte Rochade mit Hilfe des Turms erlaubt (Genauer Zug im Regelheft nachlesen).

Soweit zum Spielaufbau. Ich spiele erst seit ca. 6 Monaten Schach und das gegen einen ehemaligen Saarland - Vizemeister. Daher hab ich es in ungefähr 150 Spielen auch erst einmal zu einem unentschieden gebracht. Doch ich geb nicht auf :-)
Das für mich interessante an Schach ist nicht nur die strategische Schulung sondern auch daß es Menschen in aller Welt, mit den gleichen Regeln, ohne Altersbeschränkung spielen. So mancher 8 Jähriger spielt Erwachsene selbst bei Turnieren an die Wand.
Und vor allem, daß es keine Zeitangabe gibt beim Schach. Manche Schachspiele werden nach Jahren weitergespielt, manche per Fernschach und Post, manche enden nach 10 min..

Ich hoffe mein Bericht hat Euch etwas weitergeholfen und Lust auf den >Kleinkrieg
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FrauNeedle

Das königliche Spiel

ein Testbericht von 2002-11-07 23:08:45 vom 07.11.2002
Empfehlung: ja
Als ich ungefähr 10 Jahre alt war, hat mein Vater mir das Schachspielen beigebracht. Schach war damals ein sehr beliebtes Spiel in unserer Familie. Meine beiden großen Brüder spielten sogar eine Zeitlang im Verein Schach. So kam es vor, daß wir auch zu Hause richtige Turniere veranstalteten...

Zuerst einmal möchte ich versuchen, die Grundregeln etwas näher zu bringen, für diejenigen, die das Spiel nicht kennen/können.

Das Schachbrett besteht aus einem Brett mit 8 x 8 quadratischen Feldern, also insgesamt 64 Felder. Die Felder werden nach Buchstaben und Zahlen benannt: Waagerecht die Buchstaben von A bis H und Senkrecht von 1 bis 8. Dieses Aufteilung erleichtert es, wenn man beispielsweise ein Spiel Zug um Zug aufschreiben möchte, oder man Fernschach (sprich: Sich nicht gegenüber sitzt beim Spiel) spielt.

Gespielt wird Schach zu zweit und jeder Spieler darf im Wechsel immer nur einen Zug machen, also eine Figur setzen.

Die Schachfiguren:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Bauer
Der Bauer darf von der Startposition ein oder zwei Felder geradeaus vorwärtsgehen, später dann immer nur noch ein Feld. Eine andere Figur schlagen darf er nur diagonal, dabei spielt es dann aber keine Rolle, ob die Figur schräg rechts oder links vor ihm steht.
Als angenehme Besonderheit bei dem Bauern ist, wenn er die letzte Reihe erreicht, kann man ihn in eine gewünschte Figur "umwandeln". Somit ist es möglich, daß man am Ende mit viel Glück (oder Geschick) sogar mit zwei oder drei Damen spielt :-)

Turm
Der Turm kann solange geradeaus ziehen, bis ihm der Weg durch eine andere Figur versperrt ist oder das Schachbrett zu ende ist. Hierbei spielt es keine Rolle, ob er waagerecht oder senkrecht zieht.

Springer
Der Springer (oder auch Pferd) ist die einzige Figur, die über eine andere Figur hinweg springen kann. Er macht einen Rösselsprung, das heißt, er geht ein Feld geradeaus und ein Feld diagonal.

Läufer
Der Läufer kann von seinem Feld aus diagonal laufen, bis er durch eine andere Figur gestoppt wird. Auch hierbei spielt es keine Rolle, in welcher Richtung er zieht.

Dame
Die Dame ist wohl immer die beliebteste Figur beim Schachspiel, da sie in alle acht Richtungen ziehen darf und es dabei auch keine Rolle spielt, wie weit sie dabei geht. Wichtig ist jedoch, daß sie während eines Zuges niemals die Richtung ändern darf.

König
Seine königliche Hoheit ist die Hauptperson in diesem Spiel. Ist er geschlagen, ist das Spiel verloren. Der König darf auch in alle acht Richtungen ziehen, jedoch immer nur um ein Feld. Er muß dabei aufpassen, daß er über kein bedrohtes Feld geht, oder sich gar auf ein bedrohtes Feld stellt.

Der König hat die Möglichkeit zu einer Rochade, daß heißt: Wenn zwischen dem eigenen Turm und dem König der Weg frei ist und beide Figuren noch nicht bewegt wurden, dann darf der König zwei Schritte machen und der Turm springt über den König und stellt sich neben ihn. Dieser Zug dient meistens dazu, den Turm aus seiner Ecke schneller herauszuholen.

Ziel des Spiels ist es, den König Schach-Matt zu setzen, das heißt, der König kann keinen Zug mehr machen, ohne daß er dabei bedroht ist, also im Schach steht.

Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit so ein Schachspiel zu beenden. die jedoch dem guten Spieler überhaupt nicht gefallen würde ;-)

Remis
Remis heißt nichts anderes wie Unentschieden. Hierbei gibt es 5 verschiedene Remis:

- Wenn es nicht mehr möglich ist, den Gegner ins Matt zu bringen. Meistens dann, wenn beide Spieler nur noch den König selbst und einen Bauern, Springer oder Läufer auf dem Spielfeld haben.

- Wenn man den Gegner bei jedem Zug schach setzt, der Gegner aber immer wieder ausweichen kann. Geht das über längere Zeit so, sollte man sich besser auf ein Remis einigen, da man sonst Jahre so weiterspielen könnte.

- Patt. Für einen guten Spieler ein Alptraum. Die Partie wird beendet, wenn der Gegner zwar nicht im Schach steht, aber beim nächsten Zug sich selbst ins Schach setzen müßte.

- Wenn bei einem Spieler zum dritten Mal hintereinander die gleiche Stellung der Figuren vorkommt.

- Wenn bei beiden Spielern 50 Züge getätigt wurden, ohne daß eine Figur geschlagen oder ein Bauer bewegt wurde.


Schach ist wahrlich ein königliches Spiel, was die grauen Zellen gewaltig anstrengen kann. Aber hat man die Regeln erst einmal verstanden, kann dieses Spiel für stundenlangen Spaß sorgen.

Meine längste Partie ist schon etliche Jahre her und dauerte über Monate. Damals, als die Telefonrechnung nocht nicht ins unermeßliche stieg, wenn man stundenlang am Telefon hing, sondern ein Anruf nur 23 Pfennig kostete, hatte ich mit meinem Bruder Schach über´s Telefon gespielt. Da kam es vor, daß wir tagelang über den nächsten Schachzug nachgedacht hatten und wirklich alle bestmöglichen Möglichkeiten studiert hatten, bevor wir den nächsten Zug tätigten. Das waren noch Zeiten *schwärm* :-)

Selbstverständlich durfte ein kleiner Schachcomputer nicht im Haushalt fehlen. Manchmal haben wir auch gar nicht selbst gespielt, sondern unsere Computer gegeneinander spielen lassen, um zu sehen, wer denn den besten elektronischen Spieler hatte *gg*

Ab und an überkommt es mich auch heute noch und ich installiere mir das nette BattleChess auf meinem PC. Das ist ein Spiel, daß nicht nur die grauen Zellen in Schwung hält, sondern auch noch etwas für´s Auge bietet. Die Figuren bieten auf dem Spielfeld eine richtige Schlacht... Der Turm verwandelt sich zu einem Steinmonster... Die Dame schwingt powackelnd ihren Umhang... :-)


Zum Abschluß noch ganz kurz etwas aus der Geschichte des Schachspiels:

Ursprünglich soll das Schachspiel im 6. Jahrhundert nach Christi Geburt in Indien erfunden worden sein. Damals hieß es noch Tschaturanga, wie die indische Armee, deren Ziel es damals wohl war, den feindlichen König gefangen zu nehmen..

Mehrere Wissenschaftler behaupten jedoch mittlerweile, daß die Entwicklungszeit des Urschachs bis zum heutigen Schach ungefähr 5000 Jahre dauerte. Das Schachspiel also viel älter ist, als bisher angenommen. Damals war das Spiel eine Kombination aus Strategie- und Würfelspiel und wurde wohl in China, Arabien, Persien, Mesopotamien und Griechenland gespielt. In einem Grab in Iran fand man einen kompletten Figurensatz aus der Zeit ungefähr 2350 Jahre vor Christi Geburt...

Danke fürs Lesen - FrauNeedle
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