Heute möchte ich mich mal mit einer etwas unangenehmen Nebenerscheinung gerade des Lebens auf dem Lande mit eigenem Garten beschäftigen, nämlich den ungebetenen Mitbewohnern von Grundstück und Wohnraum.
Eigentlich versuche ich immer dieser unliebsamen "Gäste" mit mehr oder weniger natürlichen Mitteln Herr zu werden, also eher nach dem Motto "alles raus, was keine Miete zahlt", so hänge ich Fliegenfänger auf, die keine Giftstoffe enthalten, bringe Fliegengitter an und sollte sich mal eine kleinere Ameiseninvasion ankündigen, meist schon einige Tage vorher durch die Vorhut zu erkennen, stelle ist entsprechende Köderboxen auf.
Auch im Garten vertraue ich eher den natürlichen Abwehrarbeit mancher Pflanzen, mit denen man bei geschicktem Anpflanzen auch viele andere gleichzeitig schützen kann. Zur Not wird halt auch mal ne Pflanze geopfert bevor die große chemische Keule zum Einsatz kommt.
Bei meinem Wohnraum bin ich da durchaus empfindlicher und auch wenn ich Bedenken habe, gerade in Innenräumen solche Mittel einzusetzen, manchmal geht es einfach nicht anders. So gibt es immer wieder Jahre, in denen die Population bestimmter gerade kriechender unerwünschter Untermieter, ich vermeide hier bewußt das Wort Ungeziefer, denn erstens sind diese Tiere, zum Beispiel Ameisen meist höchst nützlich und zweitens steht es wohl kaum einer Lebensart zu, andere derartig zu diskriminieren, aber ich will einfach nicht mit ihnen zusammen wohnen und sie haben ja noch nicht mal gefragt. Auch kommt es gerade beim Übergang der wärmeren zur kälteren Jahreszeit des Öfteren vor, daß diese Zeitgenossen, offene Fenster, Türen und ähnliches zur Flucht ins Wärmere nutzen.
Als wirksam hat sich bei mir das "Ungezieferspray" Bayer Baygon erwiesen, daß in einer 400 ml fassenden Sprühflasche für etwa 5,- bis 6,- Euro zu erwerben ist, meist in jedem besser sortierten Drogeriemarkt.
Baygon ist eigentlich eine ganze Produktserie von Bayer, die einzelne Mittel gegen fliegende, kriechende Insekten, eines speziell für Motten und anderes umfaßt, aber ich habe nur Erfahrungen mit dem Mittel gegen kriechende Insekten, denn die fliegenden erledigen sich oft von selbst, in dem sie einfach wieder rausfliegen, Harakiri an irgendwelchen Beleuchtungskörpern machen oder mit abnehmenden Temperaturen nicht mehr auftreten.
Das Baygon Ungezieferspray, ein unmöglicher Ausdruck, wirkt mit seinen Wirkstoffen Propoxur und Transfluthrin wirklich zuverlässig gegen Silberfischchen, Kellerasseln, Ameisen, Heimchen und alles mögliche andere und soll bei ordnungsgemäßer Anwendung sicher und ungefährlich sein.
Selbstverständlich gehört es nicht in Kinderhände und darf nur bei guter Durchlüftung angewendet werden, wobei ich empfehlen würde, die gute Durchlüftung vor Gebrauch herzustellen und nicht erst hinterher, wenn man keine Luft mehr bekommt. Auch sollte man Lebensmittel selbstverständlich fern halten und Haustiere in einem anderen Raum bringen.
Ich benutze dieses Zeug auch in recht geringer Dosierung, denn zwar würde wahrscheinlich viel auch viel helfen, aber ich möchte nicht unbedingt mehr von dem Zeug verbrauchen, als unbedingt nötig ist und habe bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. Bei der Anwendung trage ich sicherheitshalber eine Atemmaske, vielleicht übertrieben und man könnte mich auch mit Michael Jackson verwechseln, wenn ich nicht viel besser aussehen würde, aber mir ist es so einfach sicherer, kann aber natürlich jeder machen wie er will.
Auch setzte ich dieses Mittel erst dann ein, wenn alles
andere versagt hat, denn auch mit Essig oder Zitronensaft, aber auch durch Lavendel und ähnliches lassen sich eine Menge Insekten vertreiben, es findet also bei mir wirklich nur Anwendung, wenn es wirklich nicht anders geht oder ich dies zumindest meine.
Von diesem Mittel gibt es zwei Varianten, eine mit und eine ohne Desinfektionsschutz, d. h. das mit wirkt nicht nur gegen die Insekten, sondern auch gleichzeitig gegen die von ihnen eingeschleppten Bakterien und Pilze und da ich denke wenn schon, denn schon, nehme ich das mit, auch wenn es etwa einen Euro teuer ist, aber da ich es wie gesagt sehr sparsam anwende komme ich eh lange damit aus, so daß sich der eine Euro mehr nicht so stark bemerkbar macht.
Wer also eine wirksame chemische Keule gegen alles was kraucht sucht, dem kann ich Bayer Baygon sehr empfehlen, wahrscheinlich sind die anderen Produkte dieser Serie ähnlich wirksam, aber da habe ich persönlich keine Erfahrungen mit.
Generell sollte man natürlich versuchen, den Untermietern nach Möglichkeit anders Herr zu werden und der Einsatz solcher Mittel sollte wirklich nur die letzte aller möglichen Maßnahmen sein und natürlich ist es wichtig, die von mir erwähnten Vorsichtmaßnahmen einzuhalten, aber dann wird man von diesem Produkt nicht enttäuscht sein.
Sollte ich etwas Wichtiges oder Wissenswertes vergessen haben, so bin ich für Hinweise und Anregungen, aber auch für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare sehr dankbar, die gegebenenfalls in einem Update ihren Niederschlag finden werden.
Danke für Euer Interesse und das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
VORGESCHICHTE
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Woher sie genau gekommen sind, kann man nicht mehr sagen. War es das Mehl aus dem Supermarkt? Oder die Dörrpflaumen vom Discounter? Oder vielleicht doch der edle Kakao aus dem superteuren Spezialshop? Oder das Meerschweinchenfutter vom Baumarkt? Der Reis aus der Markthalle?
Mit irgendeinem Lebensmittel habt Ihr sie Euch eingeschleppt - die gefräßigen und ALLES fressenden Lebensmittelmotten....
Man erkennt sie am Anfang gar nicht gleich. Irgendwann flattern ein paar kleine Falter durch die Küche - ausgeschlüpft aus ein paar Eiern, die Ihr quasi mit einem Lebensmittel mitgekauft habt. Robuste Naturen erschlagen die Motte, friedlichere Gemüter expedieren sie zum Fenster heraus. Aber alle kriegt Ihr nie...
Wie sehen sie nun aus, diese Motten? Hier folgt ein Zitat - so gut wie die Profis kann ich die Biester nicht beschreiben...
BESCHREIBUNG DER MOTTEN
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Beginn Zitat: http://www.scotts-Celaflor.de Nahrungsmittelmotten/Beschreibung
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Dörrobstmotte, kupferrote (Plodia interpunctella)
Falter in Ruhe circa 7 bis 10 mm lang. Vorderflügel an der Basis gelbgrau, an den Flügelspitzen kupferrot. Die wärmeliebenden Falter legen circa 200 bis 400 Eier an Nahrungsmitteln ab. Nach 3 bis 4 Tagen schlüpfen die Larven (von 1,5 mm bis 16 mm wachsend). Sie sind weiß-rosa oder grünlich und befressen Getreideprodukte, Nüsse, Mandeln, Schokolade, Gewürze, Kräuter, wobei sie die Substrate mit Gespinst durchziehen und mit Kot verunreinigen. 2 Generationen pro Jahr.
Mehlmotte (Ephestia kuehniella)
Falter in Ruhe circa 10 bis 14 mm lang. Vorderflügel bleigrau mit gezackten dunklen Querbändern. Hinterflügel einfarbig hell. Pro Weibchen werden circa 200 Eier an und in Nahrungsmittel abgelegt. Die Larven wachsen von circa 1,5 mm bis 20 mm und sind weiß über rosa bis grünlich. In Gespinströhren leben sie in Mehl, Mühlenerzeugnissen, Reis, Mais, Teigwaren, Nüssen, Mandeln, Bohnen, Erdnüssen, Dörrobst, Schokolade, Sämereien. Die Verpuppung kann im Substrat oder in nahen Verstecken erfolgen. Je nach Temperatur wird die Puppenruhe schnell durchlaufen. Zwei bis zehn (in warmen Umgebungen) Generationen sind möglich. Exkremente, Gespinste, Kot und leere Chininhüllen verunreinigen Nahrungsmittel.
Speicher-/Heu-/Kakaomotte (Ephestia elutella)
"Etwas" kleiner (8 bis 11 mm) als die Mehlmotte. Mit gewellten Querbändern auf den Vorderflügeln. Lebensweise und Schadbild ähnlich wie bei der Mehlmotte.
Dattelmotte (Ephestia cautella)
Circa 8 bis 12 mm lang, mit dunkelgrauen Deckflügeln. Lebensweise und Schadbild ähnlich wie Dörrobstmotte.
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Ende des Zitats
WIE VERMEHREN SICH DIE MOTTEN
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Auch Motten lieben Liebe und tun's! Zumal das Weibchen so richtig doll duftet - kann also nicht verfehlt werden.
Das Weibchen legt Eier, ein gemütliches Plätzchen findet sich in den Vorräten und daraus schlüpfen fette kleine weißliche Larven. Diese sind mehr als gefräßig! Und sie fressen sich durch alle Packungen durch: Nudeln, Mehl, Kakao, Reis, Kekse, Schokolade, Soßenbinder, Gewürze....Eines Tages macht Ihr so eine Packung auf und drin ist alles klumpig und versponnen; wer "Glück" hat, sieht noch eine fette Larve sich winden.
In kürzester Zeit ist die halbe Wohnung von den vermehrungsfreudigen Motten bevölkert. Da nützt kein Schränke desinfizieren, abseifen, Vorräte wegschmeißen usw. Es bleiben IMMER welche übrig. Man kriegt schon Zustände, wenn man sie fliegen sieht. Einzig profitierendes Geschöpf unserer Mottenplage vor einigen Jahren war die Gottesanbeterin
unserer jüngsten Tochter; ich wundere mich heute noch, dass das Tier sich nicht überfressen hat.
Nach vielen vergeblichen Versuchen die Plagegeister loszuwerden, kamen wir irgendwann zur Pheromonfalle von Nexalotte - die Rettung aus höchster Not.
NEXA LOTTE PHEROMONFALLE FÜR NAHRUNGSMITTELMOTTEN
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Zunächst: die Falle ist absolut geruchlos und vor allem insektizidfrei.
Sie ist geeignet zum Fangen von Dörrobst-, Mehl-, Dattel- und Speichermotten und zwar ganzjährig!
Wirkungsweise:
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Die Mottenmännchen werden durch einen Sexuallockstoff angelockt. Dieses Pheromon macht die Männchen glauben, dass da ein Weibchen hockt (gemein, gelle). Die Falle selber lockt zusätzlich noch durch optische Reize an. Die Männchen bleiben auf der Leimfläche kleben. Empfindsame Gemüter sollte die Falle daher besser aus dem Sichtbereich stellen.
Nun geht's relativ schnell - keine befruchtetetn Weibchen, keine Eier und nach wenigen Tagen reduziert es sich schon. Die Lockwirkungsdauer beträgt etwa 6 Wochen - das reicht im allgemeinen um den Spuk zu beenden. Sonst muß man die Falle austauschen.
Handhabung:
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Den versiegelten Beutel öffnen, die Schutzfolie von Klebefläche abziehen.
Die aus der Folie entnomme Pheromonkapsel (diese Pheromoe sind für Menschen nicht sichtbar und absolut geruchlos) liegend oder stehend in die Mitte der Falle kleben. Danach die Falle freistehend in das Aktionsfeld der Motten stellen (wir haben's weit nach hinten auf den Schrank gestellt)
Der Aufbau geht - wie man sieht - ganz schnell und absolut unkompliziert.
In einer Packung sind zwei Fallen sowie 2 Pheromonkapseln enthalten. Diese reichen normalerweise für die Küche, ggf. in jedem Schrank maximal 1 Falle aufstellen.
Fazit:
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Mit ca. 4 EUR hat man in kurzer Zeit wieder eine schädlingsfreie Wohnung - ich würde nie wieder etwas anderes nehmen.
In diesem Sinne - eine lebensmittelmottenfreie Küche wünscht Euch
ein Testbericht von FredOnly2002-08-26 17:58:05vom 26.08.2002Empfehlung: ja
Den chemischen Pflanzenschutz können Hobbygärtner zum Grossteil vermeiden, wenn sie ´den Nützlingen´ die Arbeit überlassen.
Das weiss jedes Kind: Marienkäfer ernähren sich von Blattläusen. Wenn die Rosen verlaust sind, lässt der junge Naturforscher ein gepunktetes Tierchen auf den Finger krabbeln, um es mitten in einer läusekolonie zu deponieren. Was für die Kids Spielerei und für die Käfer ein gefundenes Fressen ist, macht das Prinzip des biologischen Pflanzenschutzes deutlich. Nicht synthetisches Gift beseitigt den un liebsamen Schädling, sondern sein natürlicher Feind.
Bei zweidrittel der 70 heimischen Marienkäferarten stehen Blattläuse ganz oben auf der
Speisekarte. Der bekannteste unter ihnen, der Siebenpunkt-Marienkäfer, vertilgt rund 4000 Läuse während seines Lebens, und selbst seine Larven bringen es noch auf 800. Der Nachteil: Marienkäfer lassen sich kaum gezielt für den Pflanzenschutz einsetzen, da sie nur sehr schwer von Menschenhand zu züchten sind.
Gallmücken und Florfliegen hingegen lassen sich mit einfachen Mitteln vermehren. Beide Nützlinge können daher über den Handel bezogen werden, um den Läusen in Haus und Garten zu Leibe zu rücken.
Ursprünglich wurde diese Art der Schädlingsbekämpfung für Profigärtner entwickelt. Nicht nur Läuse lassen sich auf ökologische Weise bekämpfen, sonder auch ander ´Ungetier´ wie zum Beispiel Spinnmilben und, wie mir ein Gärtner sagte, Trauermücken und Weisse Fliegen! ´Trauer´Mücken und ´Weisse´Fliegen kenne ich unter dieser Bezeichnung allerdings noch nicht... Während Profi-Gärtner ihre Nützlinge in klimatisierten Gewächshäusern auf die Jagd schicken, kann der Hobbygärtner sie für Wintergarten und Blumenfenster einsetzen.
Nützlinge gedeihen nicht in jedem Klima. So sind Florfliegen unempfindlich gegen niedrige Luftfeuchtigkeit. Sie werden daher gegen Läuse an Blumen auf der Fensterbank eingesetzt. Gallmücken brauchen mehr Feuchtigkeit. Sie eignen sich deshalb mehr für den Wintergarten.
Vorbehalte gibt es immer noch gegen den Einsatz von Nutz-Insekten im Haus.- Ich selbst hatte mich gefragt: Hole ich mir mit ihnen nicht zusätzlich "Ungeziefer" in die Zimmer? Nach Einholung eingehender infos vor Anschaffung der Öko-Jäger wurden meine Ängste abgebaut: Die Nützlinge halten sich nur da auf, wo sie ihre Nahrung finden. Gallmücken und Schlupfwespen beispielsweise werden von den Ausscheidungen ihrer Opfer angelockt. Nur solange diese noch an den Pflanzen sitzen, bleiben die Nützlinge am Leben.
In vielen Gartencentern gibt es Bestellkarten. Per Post kommen die kleinen Helfer direkt ins Haus.
Ca. 10 Euro für zehn Quadratmeter. Eine genaue Gebrauchsanleitung liegt der ´fliegenden´ Sendung bei.
Noch 2 Kontaktanschriften:
W.Neudorff, Abteilung Nutz-Organismen
31857 Emmerthal, Postfach 1209
und
Öre Bio-Protect
24223 Raisdorf, Kieler Str. 41
ein Testbericht von jabberwocky6662002-08-08 20:11:06vom 08.08.2002Empfehlung: nein
1.) Vorwort
2.) Wie erkenne ich Mottenbefall?
3.) Wie gehe ich gegen Motten vor?
4.) Fazit
1.) Vorwort:
"Du kriegst die Motten" ist ein altes Sprichwort, über dessen Herkunft und Bedeutung ich leider nichts Konkretes gefunden habe. Allerdings mußte ich in den letzten Wochen feststellen, daß man Motten schneller bekommt, als einem lieb ist und es sich dabei um sehr sesshafte Gäste handelt.
Dem Ciao-User "Ebener" sei Dank gesagt; er wußte die Herkunft des Sprichwortes: "Dieser Ausspruch ist meines Wissens in der zweiten Hälfte der vierziger Jahre aufgekommen, jener Hoch-Zeit
der Lungentuberkulose, als "die Motten haben" soviel bedeutete wie "an Tbc erkrankt sein"." Das Röntgenbild der Lunge sah wohl aus wie von Motten zerfressen...
In Jabber's Haushalt tummelt sich ja so manches, was andere Menschen als Ungeziefer bezeichnen würden. Meine 4 Ratten gehören da ebenso dazu wie die von ihnen geliebten Mehlwürmer im Kühlschrank, die im Gemüsefach gleich zwischen den verschiedenen Wurmarten (Tauwurm, Mistwurm, Dendrobena) lagern, die ich als Angler benötige. Auch Fliegenmaden haben im Gemüsefach Platz gefunden. All dieses Ungeziefer ist jedoch nicht störend, da ich es (von den Ratten abgesehen) im Griff habe - jedes Döschen ist gut verschlossen.
Seit 4 Wochen haben sich nun neue Gäste eingefunden, die wir uns vermutlich in Ei- oder Madenform mit dem Rattenfutter oder sonstigen Körnerprodukten ins Haus geschleppt haben.
2.) Unser erster Kontakt mit den Motten fand an einem Abend vor ein paar Wochen statt. Meine Freundin ließ im Wohnzimmer einen Schrei los, der mich alarmierte. Ich eilte zu ihr und sie zeigte auf eine kleine, weiße Made, die gerade aus dem Futternapf im Rattenkäfig kroch. Ich beruhigte sie mit den Worten, daß es sich eben nur um einen kleinen Wurm handeln würde und sich unsere Ratten bestimmt über das Frischfutter freuen würden. Trotzdem bestand sie darauf, daß ich das Tierchen sofort in der Toilette wasser-bestatte. Ich tat, wie man (bzw. Frau) mir geheißen und vergaß die Episode schnell wieder.
Ein paar Tage später herrschte plötzlich Leben in der Bude. Ein paar kleine, unauffällige Falter, ca. 1 cm groß, umschwirrten des Abends unsere Lampen. Auch im Schlafzimmer fanden sich einige dieser netten Tierchen. Ich identifizierte sie zielsicher als "Dörrobstmotten", da ich mit dieser Spezies bereits früher bei meiner Ex-Freundin zu tun hatte. Diese gehören neben den Mehlmotten zu den häufigsten Mottenarten. Welche Art Euch tatsächlich heimsucht, ist letztendlich egal; die vorgestellten Mittel sind gegen alle Arten wirksam, die negativen Auswirkungen eines Mottenbefalls sind bei allen Arten ähnlich.
Motten haben leider nicht nur die Angewohnheit, bei Nacht durch die Gegend zu fliegen, sondern sie haben auch ein Faible für Wolle (je edler, je lieber; Angora oder Kaschmir schmeckt am besten). Sie fressen kleine, aber unschöne Löcher in alle Kleidungsstücke aus Wolle. Nachdem sie sich daran gütlich getan haben, paaren sie sich, legen ihre Eier ab und sterben irgendwann einmal den Alterstod. Aus ihren Eiern schlüpfen kleine, gefräßige Raupen (ca. 5mm lang), die bevorzugt an Lebensmittel gehen. Getreideprodukte wie Müsli, Brot etc. wird ebenso geliebt wie Schokolade, Reis, Mehl, Hülsenfrüchte und alles andere, was irgendwie fressbar erscheint. Verschlossene Packungen bilden da keine große Hürde, die Maden fressen sich mühelos durch Papier und Plastik. (@jabberwocky666) Sind die Lebensmittel befallen, erkennt man dies an kleinen Gespinsten in den Packungen sowie an den kleinen schwarzen Punkten (= Kot) im Mehl. Ist dieses Stadium bereits erreicht, hilft nur massives Vorgehen gegen die Flattermänner:
3.) Wie gehe ich gegen Motten vor?
Bei den ersten Anzeichen eines Mottenbefalls sollte man den Tieren die Nahrungsgrundlage entziehen, was leider eine recht kostspielige Angelegenheit ist: Nicht nur sämtliche offensichtlich befallenen Lebensmittel, sondern auch alle anderen Lebensmittel in Papier - oder Plastikverpackungen müssen rigoros entsorgt werden. Danach müssen die Küchenschränke gründlich ausgewaschen werden, um Maden und Eier zu entfernen. Schlecht erreichbare Stellen kann man mit einem Föhn ca. eine Minute heiß anblasen, das tötet alles Leben ab.
Nächster Schritt ist der Gang zum Supermarkt. Hier könnt Ihr Euch alle weggeworfenen Lebensmittel erneut kaufen und gleichzeitig zu jedem Produkt eine fest verschließbare Dose oder ein Glas, in der Ihr das Produkt zukünftig lagert. Dann geht es in den Gang mit den Mitteln gegen Ungeziefer. Gegen Motten werdet Ihr vergeblich nach den altbekannten Mottenkugeln suchen, diese Nepthen-Bomben haben offensichtlich ausgedient. In unserem Real-Markt gab es folgende Produkte zur Auswahl, die wir gleich getestet haben:
- Mottenpapier: Diese Papierstreifen sollen angeblich Motten aus Kleiderschränken vertreiben. Es gibt sie in verschiedenen Duftrichtungen, auch eine geruchslose Version ist vertreten. Wir haben uns für diese entschieden. Zum Preis von 4,69 Euro gab es ca. 12 Blätter der Firma Globol. Diese haben wir in unseren Schränken verteilt, wo sich dann auch gleich der unangenehme Geruch der geruchslosen Blätter breitmachte. Ob sie wirken, können wir nicht sagen; im Schrank haben wir weder vorher noch nachher eine Motte erwischt. Das Geld für dieses Produkt kann man sich jedoch unseres Erachtens sparen. Gemäß eines Kommentars von "Kayah13" bei Ciao verursacht dieses Papier auch noch Flecken auf der Kleidung. Besser ist gemäß mehreren Kommentaren wohl ein Stück Zedernholz, das die Tierchen auch vertreiben soll.
- Motten Raus: Ein weiteres Produkt der Firma Globol, mit einem Preis von 6,49 Euro maßlos überteuert. Es soll große Kleiderschränke bis zu 1 cbm zuverlässig von den Tieren befreien, was es mittels eines recht starken Lavendelgeruchs zweifelsfrei versucht. Ob es wirkt, weiß ich nicht (siehe Mottenpapier), doch da danach alle Klamotten nach dem Zeug riechen, werden wir es uns gewiß nicht mehr kaufen.
- Lebensmittel-Mottenfalle: Ebenfalls von Globol und sehr überzeugend! Für 3,99 Euro bekommt man einen wahren Mottenkiller, der deutlich sichtbare Erfolge vorweisen kann. In der Packung sind zwei Fallen enthalten. Diese bestehen aus einem zu einem Dreieck gefalteten Karton, der von innen mit einer stark klebrigen Substanz bedeckt ist. Auf diese Substanz klebt man dann einen kleinen, runden Knopf, der mit Pheromonen getränkt ist. Diesen Lockstoffen können die männlichen Motten offensichtlich nicht widerstehen - sie wollen zum vermeintlichen Weibchen und bleiben dabei an der Substanz kleben. Es folgt ein qualvolles und langes Sterben der Motten, das ein wahrer Tierfreund vielleicht abkürzen sollte. Letztlich heiligt jedoch der Erfolg die Mittel und erfolgreich sind die Fallen wirklich. Sie stehen nun seit zwei Wochen; im Schlafzimmer fanden sich 36 Opfer, in der Küche gar 57 - und nächtlich werden es mehr... Die weiblichen Motten werden so nicht mehr befruchtet und können ergo auch keine Nachfahren mehr produzieren. Sie lassen sich nachts übrigens relativ leicht mit einem Küchenpapier von den Wänden nehmen.
4.) Fazit:
Ungezieferbefall ist nicht schön und außerdem auch kostspielig. Der Kampf gegen die Plagegeister ist mühsam und langwierig, doch er sollte in eigenem Interesse schnellstmöglich aufgenommen werden. Als probates Mittel kann ich eigentlich nur die Fallen nennen, wenn ein Leser noch natürliche, nicht allzu sehr riechende Mittel kennt, wäre ich für einen Kommentar dankbar. (Mittlerweile wurden Cela-Flor (?) und Schlupfwespen genannt, letztere sind für die Wohnung jedoch wohl eher ungeeignet, denke ich).
Untenstehende Bewertung bezieht sich auf die Motten an sich und nicht auf die Mittel dagegen.
Carpe Noctem (zum Erschlagen von Motten?), Euer Jabber
...
ein Testbericht von haewlmann2002-07-11 10:38:40vom 11.07.2002Empfehlung: ja
Jedes Jahr dieselbe Plage. Wer kennt das nicht, Blattläuse in dem Rosengarten...
Ich habe nun schon sehr viele verschiedene Rosenschutzmittel ausprobiert und bin in diesem Frühjahr/Sommer auf Rosenplaster gestoßen, welches mich gereißt hat, dies auf meinen Rosen „alte und englische Rosen“ auszuprobieren.
Zuerst einmal zu den Blattläusen.
Blattläuse saugen den Pflanzensaft aus, was zur Schwächung und Deformation der Pflanzenorgane führt. Durch Honigtauausscheidungen und die darauf sich ansiedelnden Schwärzepilze werden die Blätter verschmutzt, was die Atmungs- und Assimilationsprozesse verhindert. Viele Blattläuse sind als Hauptvirusüberträger bekannt.
Durch Anwendung von Celaflor-Rosen-Pflaster bzw. können die Blattläuse
auf neuartige Art und Weise bekämpft werden. Die Pflaster werden auf die Haupttriebe der Rosen geklebt.( Dieser Vorgang ist nicht ganz angenehm und dauert eine ganze Weile. Auch langt es an Rosenstöcke nicht, nur ein Pflaster zu kleben, sondern es müssen wirklich alle Haupttriebe beklebt werden.) Der in der Klebeschicht vorhandene Wirkstoff dringt in die Triebe ein und wird nach oben transportiert. Die Blattläuse nehmen durch die Saugtätigkeit den Wirkstoff mit dem Pflanzensaft auf und sterben. Weder Bienen noch andere Nützlinge werden dabei gefährdet. Eine Langzeitwirkung bis zu 2 Monaten ist der Hauptvorteil des Produktes.
Anwendung
Der Beutel darf erst kurz vor Gebrauch geöffnet werden. Das Pflaster von der Trägerfolie abziehen und an die Basis eines jeden Haupttriebes (steht auf der Packungsanleitung vorne beschrieben) ist bei Befallsbeginn ein Plaster anzubringen. Darauf zu achten ist, dass das Pflaster eng an der Rinde klebt.
Ich habe nun im ersten Jahr meinen ganzen Garten ca. 30 m² ohne Läuse und bin begeistert. Es ist zwar ein wenig mehr Aufwand als zu sprühen, aber dafür ist die Wirkung enorm!
Inhalt:
20 Rosen-Pflaster (5Beutel mit je 4 Rosen-Pflasern)
Wirkstoff: 5 mg Dimethoat/Pflaster
ein Testbericht von papa19782002-06-30 11:59:04vom 30.06.2002Empfehlung: ja
Hallo!
Hier kommt mein erster Bericht überhaupt bei YOPI!
Wer kennt es nicht: man hat schöne Pflanzen in der Wohnung oder im Garten und erfreut sich an ihnen. Doch was ist da auf einmal los? Die Pflanzen werden nun von Blattläusen "bevölkert"! Man kann aber etwas dagegen machen, was sehr wenig Geld erfordert und auch nur ein bisschen Zeit in anspruch nimmt.
Man nehme:
- einen 10 l-Eimer
- ca. 10 l Wasser
- ca. 50 ml handelsübliches Spülmittel
- eine Sprühflasche
Man füllt den Eimer mit Wasser und gibt ca. 50 ml Spülmittel hinzu. Danach kurz
durchrühren, damit die Flüssigkeiten gut vermischt sind.
Als nächstes füllt man dieses "Anti-Blattlaus-Mittel" in die Sprühflasche und besprüht die befallenen Pflanzen.
Dieses Prozedere kann man immer wieder durchführen, wenn sich irgendwann mal wieder neue Blattläuse blicken lassen.
Wenn man zum Beispiel im Frühjahr welche an den Pflanzen entdeckt, und hat mit grosser Wahrscheinlichkeit an der behandelten Pflanze keinen Befall mehr. (Meine Pflanzen sind jetzt schon seit zwei Monaten Blattlausfrei.)
Das Gemisch hat sogar einen positiven Nebeneffekt; Man kann damit auch auf "Wespenjagd" gehen!
Da die Flügel der Wespen nur mit einer wachsähnlichen Substanz am Körper befestigt sind - kann man die Viecher sozusagen aus der Luft "abschiessen", da die Wirkstoffe aus dem Spülmittel die Flügelbefsetigung auflöst. (Der Wespen-Tipp stammt von einem Bekannten Feuerwehrmann, der bei uns im Garten mal ein Wespennest entfernt hat)
ein Testbericht von biker2002-06-08 22:53:18vom 08.06.2002Empfehlung: ja
Gegen Schädlinge jeder Art habe ich natürlich etwas. Aber meiner Meinung nach bitte ohne Chemie.
Allerdings ist es in den meisten Fällen einfach einfacher Chemie zu verwenden. Diese Tipps habe ich selber ausprobiert - und sie haben geholfen. Zugegeben manchmal nicht beim ersten Mal. Die Prozedur mußte zwei- oder mehrmals angewandt werden. Aber geholfen hat sie !!!
Also versucht es doch einfach einmal - ohne Chemie
Hier nun einige Tipps, die helfen können (wenn nicht sofort -einfach noch ein Versuch !)
Echter Mehltau und Blattläuse bei Rosen
200 g Schmierseife
100 g Brennspiritus
10 g
Salizylsäure (wird zum Einkochen von Marmelade verwendet, sollte also überall zu kaufen sein, wo es Zutaten zum Einkochen zu kaufen gibt)
Alles in 10 Liter Wasser auflösen. Dies ergibt ein Rosenspritzmittel, das gegen echten Mehltau und Blattläuse bei Rosen wirkt.
Nikotin schadet auch Schädlingen:
Hilft gegen Blattläuse, Schildläuse, Blattwanzen, Wurzelläuse und Milben.
Entweder die Asche auf die Blattlauskolonien streuen, oder einen Sud aus Zigarettenstummeln (natürlich ohne Filter) herstellen.
Mit diesem Sud die befallenen Pflanzen begießen.
Gegen Pilzkrankheiten:
Einen Sud aus Wasser mit Zwiebelschalen herstellen und die Pflanzen damit begießen.
Ameisen:
Sie schaden keinem, können aber recht nervig werden, wenn sie so über ihre "Autobahnen" durch den Garten düsen - und im Haus erst recht:
Ameisen im Garten:
Gegen Ameisen helfen: Pflanzen wie Kerbel, Thymian, Majoran oder der süße Duft von Lavendel.
Ameisen im Haus sind weit weniger wünschenswert aber auch da gibt es Abhilfe:
Lavendelsträußchen
Backpulver ausstreuen - das wird an die Brut verfüttert - und läßt sie sterben
Schnecken:
Schnecken im Garten
Senfkörner in den Boden stecken: die Schnecken kommen über die aufkeimenden Senfpflanzen nicht hinweg.
Bierfalle
Einen Becher bis zum Rand in den Boden einbuddeln. Halb mit Bier füllen - und man kann die Schnecken tot entsorgen, weil ertrunken.
Kohlweißlinge (Schmetterlinge)
Stark duftende Pflanzen können Kohlweißlinge davon abhalten ihre Eier an den Blättern abzulegen:
dazu gehören
Bohnen, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und andere stark duftende Pflanzen.
...
Andreas68, 09.06.2002
Schaumldlingsbekaumlmpfung ohne kuumlnstl. Gifte ist ein Fortschritt. Auszligerhalb von Nutzanlagen sollte man aber uumlberlegen, ob man sie nichtmal sich selbst uumlberlaumlsst bzw. der regelnden Natur. Die richtige Pflanze am richtigen Stan
Babajaga7, 09.06.2002
Prima! Mit Zigarrettenkippen hab ich es schon probiert und es klappt wirklich! LG. Christine
ein Testbericht von bosylvester20022002-06-05 17:28:12vom 05.06.2002Empfehlung: nein
Am Pfingstwochenende war so schönes Wetter da haben meine Eltern ihren Schrebergarten geputzt und gewienert, damit die Saison beginnen kann. Ich habe tatkräftig geholfen und als wir uns dann, zur Kaffepause hingesetzt haben, fiel es uns wie eigentlich schon den ganzen Tag auf, dass dieses jahr unheimlich viele Ameisen im Garten herumtobten.
Ein paar kann ich durchwegs tolerieren, schliesslich sind sie in ihrem natürlichen Lebensraum und das akzeptiere ich, doch diesmal waren es einfach zu viele, ganze Strassen zum Teil 6-8 Spurige Fahrstrassen liefen die an Mauer und Hütte entlang.
Der ganze Garten war durchsetzt mit kleinen löchrigen Hügeln und überall liefen die Ameisen. Nicht nur die kleinen sogar grosse waren dabei und die können ganz schön zwicken.
Im Baumarkt haben wir noch Dünger und ein paar Utensilien gekauft und mein Vater hat auch eigentlich entgegen seiner Umweltüberzeugung dieses Celaflor mitgenommen.
Da muss mann nur so ein Beutelchen in Wasser auflösen und dann kann man das, auf die Ameisenstrassen giessen.
Das dringt auch im Gegensatz zum Pulver in die Gänge im Boden ein und so versprachen wir uns, eigentlich einen Erfolg. Das Zeug lösst sich ruckzuck auf, riecht nach nichts und ist nach der Anwendung fast unsichtbar. Die Ameisen krümmen sich, wenn sie direkt davon getroffen werden, doch obwohl wir 4 solche Beutel auflösten und im Garten innerhalb von 3 Tagen verteilten schienen das nicht weniger zu werden.
Ich kann nur sagen dieses Mittel wirkt nur bei den Ameisen die direkt begossen werden, doch das ist ein mühseliges Unternehmen.
Da greifen wir lieber wieder zu Köderdosen, die wirken mit einer vergifteten Lockspeise und bringen das der Brut die daran stirbt.
Die Ameisen selbst haben keine all zu Grosse Lebenserwartung können noch mit Gift bestreut werden. Machen wir aber nicht da meine kleinen Neffen ab und zu im Garten sind.
Die Hütte schützen wir mit Backpulver, die Ameisen hassen das und wenn man die Löcher bestreut in der sie in die Gartenhütte eindringen kommen wirklich keine mehr rein. ABER Backpulver ist wasserlöslich und verschwindet nach einem Regenguss deshalb kann man es nicht im Garten anwenden und wer hat schon soviel davon.
Fazit
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Celaflor(Hersteller Celaflor- 55218 Ingelheim )haben wir mit 4,95 Euro bezahlt und das war zuviel, denn die Wirkung war enttäuschend fast gleich null. Wir kaufen das nicht mehr. Einziger Vorteil das Zeug ist Bienenfreundlich und biologisch abbaubar.
...
ein Testbericht von Ricke2002-05-22 19:29:40vom 22.05.2002Empfehlung: ja
Bald kommen sie wieder und werden uns vollstechen, vor allem nachts
Ich spreche von diesen gemeinen Stechmücken, die alltäglich ihre sogenannte Mückenparty bei uns veranstalten.
Ihr kennt das ja - man geht ins Bett und deckte sich zu.
Auf einmal hörte man so ein Biest.
Sin dich, sin dich, rief sie.
Oh ne ich schlag dann immer wie wild um mich, natürlich ohne Erfolg.
Einmal haute ich mir selber eine an die Backe.
Irgendwann muss ich eingeschlafen sein.
Dann merkte ich wie ich mich auf einmal überall kratzen musste.
Vor lauter
Verzweiflung stand ich auf und holt Paral Insektenspray aus dem Schrank.
Paral Insektenspay:
*********************
Stopp Insekten sofort mit Sicherheit.
Mit der natürlichen Kraft von Chrysanthemen Blüten.
Anwendung:
Einzelne Insekten aus ca. 1 mtr. Entfernung kurz ansprühen.
Bei vielen Insekten Sprühstahl schräg zur Decke richten und Raum gleichzeitig aussprühen.
Inhaltsstoffe:
1 % (25%) Pyrethrumextrakt
1 % Piperonylbutoxid
Wasser Treibgas
Nach dem Sprühen sollte der Raum für 20 Minuten geschlossen werden und dann sollte noch weitere 20 Minuten gelüftet werden.
Nachdem ich meine erste Beule über dem Auge wahrgenommen hatte, sprühte ich mit Paral einfach kurz durch das Schlafzimmer.
Die Stechmücke empfand das anscheinend gar nicht lustig und stach in den nächsten fünf Minuten wieder zu.
Ich konnte sie aber auch nicht orten.
Dann sprühte ich nochmals kräftig.
Der Raum war schon vernebelt und es war mir vollkommen egal dort drin zu versticken oder von den Bistern aufgefressen zu werden.
Nix
Als ich heute Morgen aufwachte hatte ich fünf Stiche im Gesicht, 2 an der linke Hand und 3 an der rechten Hand.
Außerdem tat mir irgendwie die Backe weh.
Fazit:
Ich kann Paral nicht empfehlen.
Die Stechmücken lieben anscheinend das Gesprüh, aber getötet hat es sie nicht.
Von wegen direkt ansprühen, man findet die Steckmücken ja nicht auf anhieb.
Und den Mund machen sie auch nicht freiwillig auf.
Also die Bister waren immer noch da.
Fliegennetz:
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Ich werde im Sommer wieder mein altes und treues Fliegennetz ans Fenster anbringen, das ist eine saubere Angelegenheit und die Bister kommen dann nicht mehr herein.
Es ist sehr einfach anzubringen und in der Packung ist der Klett - Klebestreifen auch schon beigelegt.
Nur einfach die Fensterrrahmen säubern und den Klebestreifen anbringen.
Dann noch das Netz auf die Fenstergröße zurechtschneiden.
Fertig.
So eine Packung bekommt man schon für 1,50 Euro.
Gerade hat Aldi sie wieder im Angebot.
Auch in gut sortierten Baumärkten könnt ihr diese Fliegennetze erwerben.
Solange es so feucht warm draußen ist werde ich mein Fliegennetz am Fenster lassen.
Damit ich wieder normal schlafen kann und morgens nicht wie Quassi Modo aussehe.
Die Bewertung unten bezieht sich auf das Fliegennetz.
ein Testbericht von zampato2002-04-17 23:38:40vom 17.04.2002Empfehlung: ja
ich frage euch,braucht man wirklich insektenschutzmittel?ich bin da so für ein jain denn wenn man einen garten hat und viele pflanzen hat kennt man das problem.kaum ist eine neue pflanze eingebuddelt sind schon die ersten insekten dran.was aber viele nict wissen ist das sehr viele dieser insekten nützlich sind.viele denken wenn sie da ein paar käfer sehn "oh gott,die zerstören meine blumen" das muss nicht immer sein denn die meisten der käfer befreien die pflanzen von sehr kleinen tierchen die sich auf den blumen eingenistet haben indem sie sie fressen.diese
kleinen tierchen sind mit dem blossen auge fast gar nicht zu erkennen.und das ist das schlimme.denn in fast jedem garten werden insektenschutzmittel benutzt die nich in jedem fall den insekten zu leibe rücken.meistens helfen sie nur bedingt weil die ganzen insekten so schnell imun dagegen werden das man sich ein neues mittel holt.und dann?ein paar wochen später sind sie wieder da weil sie wieder imun gegen das neue mittel geworden sind.und desto öfter und mehr man sone mittel benutzt desto mehr schaden nehmen die pflanzen und genau denen wollte man ja helfen.und am ende pssiert alles anders rum als man es will.deswegen bin ich der meinung der natur ihren lauf zu lassen denn die insekten haben auch ein recht zu leben und sind teil eines sehr grossen ökosystems dem man nur schadet wenn man da eingreift.ich halte es nur für wirksam mit insektenschutzmitteln vorzugehn wenn es wirklich sehr schlimm ist mit den insekten.aber wenn da nur ein paar käferlein rumrennen würde ich nicht gleich eine ladung insejtenschutzmittel draufgeben.ausserdem haben alle insekten natürliche feinde wie zum beispiel die vögel.oder die blattläuse die ja der grösste feind von rosen sind.da kommen auch die natürlichen feinde zu worte.jeder kennt sie und jeder mag sie.die marichenkäfer.ich hoffe ich konnte hier einigen gärtnern unter euch die augen öffnen was die insektenschutzmittel angeht.einige sind teuer und die anderen helfen nicht.
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madel4, 18.04.2002
das nuumltzlich bezieht sich auf deine Rechtschriebung, Satzgliederung und staumlndige kleinschreibung am anfang des satzes! Aber Meinung finde ich ok!Madel4
Waldgoettin, 17.04.2002
Mir fehlt hier etwas die Interpunktion, Groszlig-Kleinschreibung und Strukturierung. Vom Inhalt her ok.
botanik, 18.04.2002
ein wenig gedruumlckt, aber ich finde, der inhalt zaumlhlt am meisten