ein Testbericht von Jallab2007-08-23 15:49:08vom 23.08.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Spannend und fesselnd / enorme Recherche...Nachteile/Kritik: --------------------------------------------------------------
Das genannte Buch habe ich von Verwandten geschenkt bekommen und mit dem rat der Buchhändlerin:
>>Wenn er es noch nicht kennt, dann ist es höchste Zeit, es zu lesen<<
---------------Allgemeines------- --------
Das Buch befand sich geraume Zeit in vers. Bestsellerlisten (u.a. Spiegel Bestsellerlisten) und der Autor Frank Schätzing, der sich schon mit Werken wie "Tod und Teufel" & "Lautlos" einen Namen gemacht hat, verbindet nun in diesem Werk Spannung mit Wissenschaft auf eine hochinteressante Art und Weise.
Das Buch ist in einem dunkelschwarzen Umschlag verpackt auf der auf der Vorderseite nur eine blaue Iris mit einer schwarzen Pupille abgedruckt ist.
Das Buch hat seit Erscheinen über 920.000 Exemplare im Hardcover verkauft und wurde in 17 Sprachen übersetzt.
Das Taschenbuch "Der Schwarm" ist im Fischerverlag erschienen, die gebundene Ausgabe beim Verlag Kiepenheuer & Witsch.
----------------Über den Autor----------------
Mit dem Werrk "Der Schwarm" ist Frank Schätzing bis jetzt der größte Durchbruch gelungen. Wie oben schon erwähnt brachte er zuvor schon weitere Bücher wie der Roman "Tod und Teufel" und der Politthriller "Lautlos".
Frank Schätzing, geboren 1957 in Köln, studierte Kommunikationswissenschaften, war Creative Director in internationalen Agenturen-Networks und ist Mitbegründer der Kölner Werbeagentur Intevi.
2004 erhielt er den Corine-Preis und 2005 den Deutschen Science-Fiction-Preis. 2006 erschien sein zweites Buch über die Meere »Nachrichten aus einem unbekannten Universum«.
Heute lebt und arbeitet er in Köln.
-------------Aufbau des Romans---------------
Das Buch besteht insgesamt aus einer Einleitung und vier Teilen.
Die Einleitung beschriebt kurz das Verschwinden des peruanischen Fischers Ucanan
Im ersten Teil "Anomalien" werden zwei Charactere eingehend beschreiben: Sigur Johanson, Dozent und Abteilungsleiter der norwegischen Universität NTNU & Leon Anawak, der in Norwegen in einer Whale Watching Staion arbeitet und die Intelligenz von Tieren erforscht:
Die zwei Protagonisten in diesem Werk.
Der zweite "Chateau Disaster", der dritte "Independence" und der vierte Teil "abwärts" befassen sich nun mit dem gemeinsamen Reagieren der Protagonisten unter dem Schirm des gegründeten Krisenstabes.
Vor jedem neuen Teil befinden sich Materialien wie Bibelzitate, Nachrichtenausschnitte oder Zitate der Protagonisten, die eine gewisse Aktualität der Geschehnisse und einen Bezug zur Gegenwart herstellen.
-----------------Inhalt------------ ------
Vor der peruanischen Küste verschwindet spurlos ein Fischer. Aggressive Wale, die sonst friedliche Meeressäuger sind greifen Schiffe an. giftige Quallen- und Algeninvasionen bedrohen die Menschenleben vieler. Mutierte Muscheln bringen Riesenschiffe zum Kentern. Bodenwürmer mit unnatürlichen Mundkiefern finden sich auf dem Meeresboden der norwegischen See.
Und das schlimmste ist: Hinter diesen Vorgängen steckt Methode. Verschiedene Spezialisten befassen sich mit den Anomalien, doch ein Erdrutsch des unterseeischen Kontinentalhangs löst ein Riesenzunami aus, der den Tod von Millionen Menschen in Europa bringt.
Was geschieht mit dem Ozean. Hat er sich zu einem Plan entsonnen, seinen ungeliebten Endverbraucher, den Menschen, loszuwerden.
Was steuert, die Tiere überhaupt, die sich zu einer vernichtenden Arbeitsteilung entschieden haben. Oder steht hinter all den Vorgängen eine noch unbekannte Lebensform?
---------------Eigene Meinung-------------------
Wie oben erwähnt wurde mir das Buch als "Du hast echt was verpasst, wenn du es nicht gelesen hast"-Buch empfohlen, und nachdem ich die 1000 Seiten in Null-Komma-Nichts gelsen habe komme ich zu der selben Auffassung.
Spannung macht das Buch zum einen aus.
Die packenden schrecklichen Szenen, in der sich die Natur gegen den Menschen wendet, sind detailreich und gut beschreiben, dass das ganze Geschehen, wie
in einem Film vor dem inneren AUge abläuft. Zum Beisiel taucht Tauchboot des norwegischen Ölkonzern in die Unterwasserwelt um nach einer verschollen Ölförderfabrik zu suchen und die Bedrücktheit, Dunkelheit und die Spannung lässt sich am eigenen Leib spüren.
Das wechseln der Schauplätze erzeugt eine Atmosphäre, wie sie auch in der Gegenwart stattfindet. Gefahren und Bedrohungen lauern, doch da nicht jeder weiß, was überall passiert, werden diese nicht erkannt. Auch die zwischenmenschlichen Spannungen übertragen sich auf den Leser.
Die Protagonisten sind sehr gut gewählt und beschreiben zwei unterschiedliche Phänomene.
Leon Anawak arbeitet an der Whale Watching Station in Vancouver Island und erforscht die Intelligenz und das Selbstbewusstsein der Meeressäuger. So fällt ihm schon früh, das fehlende Auftreten der wandernden Wale , und nach verspätetem Eintreffen das sonderbare und aggressive Verhalten auf.
Sigur Johanson arbeitet an der norwegischen Universität NTNU und an dem marinespezifiziertem Forschungszentrum "Marintek". Er wurde von dem staatlichen Ölkonzern "Statoil" engagiert befasst sich mutierten Würmern, die letztendlich an dem Erdrutsch und an dem folgenden Tsunami Schuld tragen.
Zum andern sind der Handlungsverlauf und das Wissen bzw. die Wissenschaft so eng miteinander verwoben, dass sich auch ein Laie später als ein Experte fühlt, ohne jegliches Gefühl des "Belehrung" empfunden zu haben.
Man "saugt" das Wissen gerade zu auf, ohne dass man etwas davon mitbekommt.
Und zum dritten wird man mit solch abstrackten Sachen konfrontiert, die man unter normalen Umständen als völlige Hirngespinste von sich weisen würde. Aber in der Art, wie der Roman geschrieben ist, kommt der Autor stets glaubwürdig und einleuchtend rüber.Man weiß nie, was hat sich der Autor nun ausgedacht, was ist tatsächlich passiert, und was vielleicht möglich wäre, aber dennoch nicht stattfand
----------------Fazit---------------- --
Auch wenn das Buch vor Wissen und Fachwissen geradezu überläuft, kann sich jeder, der nur einen Funken Wissensdurst besitzt das Buch zu eigen machen.
Man ist im Nachhinein wirklich um einiges schlauer und begeistert sich für die marine Welt der Ozeane.
Auch wird einem vor Augen geführt wie beschränkt und einseitig das Wissen der Menschen ist, und wie leicht wir mit unserem Denken an Grenzen stoßen.
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen und dem Spruch auf der Rückseite:
>>Ein wild schäumender Abenteuer-Cocktail voll Spannung und Gefahr<<
zustimmen.
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Abyss diente wohl als Vorlage...
ein Testbericht von kilimandciao2011-04-30 20:39:10vom 30.04.2011Empfehlung: nein
Vorteile: lässt sich kaum an einem Tag bewältigen, spannend, filmreif erzählt;...Nachteile/Kritik: manchmal zu viel Beschreibung, altgebackene Story, unspektakuläres Ende
Nun habe ich endlich das fast 1000 Seiten Lange Buch (Taschenbuchausgabe für 9,95 Euro) zu Ende gelesen, und möchte darüber berichten solange die Erinnerungen noch frisch sind.
Die Story:
Die eigentliche Geschichte beginnt damit, das sich sich auf und unter dem Meer seltsame Sachen geschehen. Während einer Öl-Bohrung tauchen plötzlich in großer Tiefe fremdartige Würmer auf, die das Ökosystem der Erde bedrohen. Aus unerklärlichen Gründen hört der Golfstrom auf zu fließen. Wale fangen scheinbar grundlos an Schiffe anzugreifen, und giftige Meeretiere bedrohen die Menschen an den Küsten.
Ein Team von Wissenschaftlern versucht daraufhin diesen Ereignissen auf den Grund zu gehen, und begibt sich auf ein großes Militärschiff um die Sache vorort zu erforschen.
Sie machen eine Begegnung mit eine bis dato unbekannten Lebensform, die anscheinend für diese Ereignisse verantwortlich ist. Während die Wissenschaftler dem Grund der Angriffe erforscht, verfolgen die CIA und Militär aber ganz eigene Ziele.....
Meinung / Kritik:
Der Roman ist grundsätzlich ganz gut erzählt. Es sind unglaublich viele Details eingebaut. Selbst ein kleines Gespräch kann in diesem Buch über mehrere Seiten gehen und man taucht fast immer in die Gedankenwelt der Personen ein, die gerade sprechen. Auch wird die Umgebung meist so genau beschrieben, dass man die Erzählung fast eins zu eins verfilmen könnte. Ich las den Roman jedoch mit gemischten Gefühlen. Es ist zwar erstaunlich, wieviel man an Details in den Roman packen kann. Jedoch kommt man sehr bald in Versuchung, sich im "Schelllesen" zu üben, und die eigentlich Nebensächlichen Sätze nur noch mit den Augen zu überfliegen.
Das Buch ist so aufgebaut, das sich gegen Ende eines Kapitels immer eine Spannungsspitze erreicht wird, und dann in einem neuen Kapitel, mit einer anderen Romanfugur nach diesem Schema die Erzählung fortgesetzt wird. Da kann man diese nebensächlichen Beschreibungen nicht gebrauchen.
Ich wurde beim lesen immer ungeduldiger und sogar gestresst, ich dachte mir dann
" man o man komm zum Punkt....Ist das ein Drehbuch, oder ein Roman ?" und ich hab weitergelesen und weitergelesen.....und wurde dann mit sehr schwachen Ende belohnt. Obwohl der Roman (etwa bis zur Häfte) zunächst stark an den Film "Abyss" erinnert, und ich mich sogar mit einer Abyss-Klon zufriedengegeben hätte, beschloss der Autor wohl einen originellen Weg zu gehn, und bescherte dem Buch ein ödes Ende, der einfalllsloser nicht sein kann...
Auch die Schicksale der Helden (eine Gruppe von Hauptfiguren wie in einem Film)
sind nicht wirklich fesselnd. Ich habe beim lesen ab und zu mehrere Wochen Pausen eingelegt, und weiss nicht mal mehr wie alle Personen heißen und wer jetzt wer war.
Wenn man dann weiterliest, merkt man das es auch nicht so wichtig ist. Wie im Film Abyss sterben einige, und der kleine Rest sorgt dann für das "Happy-End".
Fazit:
Das Buch ist erzählerisch sehr ausgeschmückt, für meinen Geschmack jedoch viel zu übertrieben. Ich muss aber auch anmerken das ich kein begeisterter Romanleser bin, und nur einen Roman lese, wenn ihn mir jemand zufällig in die Hand drückt. Allerdings kann ich euch mit Sicherheit sagen, dass ein paar Kürzungen dem Buch betimmt gut getan hätten. Auch das Ende erfüllt wie ich meine,
bestimmt nur die Erwartungen der wenigsten Leser. Das Buch ist also eher mittelmäßig, ich würde euch empfehlen etwas anderes zu lesen.
...
ein Testbericht von HEIDIZ2010-03-13 19:47:57vom 13.03.2010Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Text...Nachteile/Kritik: siehe Text
Nachdem ich nun schon mehrere Romane aus Schätzing Feder gelesen habe, möchte ich euch auch den Roman vorstellen, mit dem er berühmt wurde.
DER SCHWARM !!!
Daten zum Buch:
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Das Buch kam im Jahr 2005 im Fischer Verlag als kostengünstige Taschenbuchausgabe heraus.
Broschiert: 956 Seiten
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag GmbH; Auflage: 12., Aufl. (26. Oktober 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596164532
ISBN-13: 978-3596164530
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 4,8 cm
PREIS: 9,95 Euro
Inhalt und Gliederung:
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Das Buch beginnt mit dem Prolog, der am 14. Januar an der Peruanischen Küste in Huanchaco startet.
Erster Teil:
ANOMALIEN
Hier wird ein Ausschnitt aus der Offenbarung des Johannes aus Kapitel 16 vorangeführt. Dann erklärt Schätzing den Einstieg in die Handlung kurz und bündig mit einer Mitteilung der CNN vom 17. april 2003. Jedes Kapitel ist weiterhin mit Unterkapiteln versehen, die jeweils das Datum und den Ort der Handlung angeben. Hier sind zum Beispiel Trondheim in Norwegen, Vancouver Island in Kanada oder Kiel in Deutschland zu nennen.
Teil 2 heißt CHATEAU DISASTER
Hier wird aus den Jahresberichten der Umweltschutzorganisation zitiert. Der 10. Mai ist der Beginn dieses Kapitels.
Teil 3 heißt INDEPENDENCE und wird begonnen mit einem Auszug aus Leon Anawaks "Selbsterkenntnis und Bewußtsein"
Teil 4 wird ABWÄRTS getauft und beginnt mit einem Ausschnitt aus den "Chroniken" von Samantha Crowe.
Teil 5 heißt KONTAKT und da kann der Leser zu Beginn lesen:
Die Suche nach fremder Intelligenz ist immer die Suche nach der eigenen. CARL SAGAN
Es geht im Buch darum, dass auf hoher See ein Fischer verschwindet. Er ist peruanischer Herkunft. Australien: giftige Quallen belagern die Küste ... Kanada: es gibt keine Wale mehr ... doch, sie kommen viel später als erwartet und verhalten sich eigenartig. Sie sind aggressiv.
Weiterhin ist ein Ölbohrteam dabei misteriöse Würmer zu entdecken. Sigur Johanson ist dabei und versucht, diese Spezies zu erforschen. Warum ändert sich das Leben im Meer so sehr, dass es sich gegen den Menschen richtet? Auch Leon Anawak kommt zu der Ansicht, dass es nicht mit rechten Dingen zugehen kann, und Zufall kann das alles nicht sein, was auf der Welt bzw. in den Meeren der Welt passiert...
Umweltschutz und Militär treten auf den Plan. Die Regierungen der betroffenen Staaten scheinen mehr zu wissen, als die Wissenschaftler, die sich mit den Phänomen auseinander setzen.
Es geht soweit, dass man befürchten muss, das der Mensch an sich bedroht wird, dass der Rasse Mensch eine große Katastrophe bevorsteht, die sie sogar auslöschen könnte.
Der Weltraum ist erforscht, man weiß so viel über ihn, aber was weiß die Menschheit über die Ozeane und über seinen eigenen Planeten?
So hat Schätzing seinen Roman aufgebaut. Er lässt den Leser sehr viele wissenschaftliche Variationen lesen und nachvollziehen und stellt ihn vor vollendete Tatsachen. Natürlich ist es utopischer Inhalt, es ist fiktiv, aber ein Quentchen Wahrheit umwelttechnisch gesehen, so finde ich, ist im Roman unbedingt widerzufinden.
meine Meinung:
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Es ist sein Durchbruch gewesen - das Buch "Der Schwarm" und wenn man es gelesen hat, kann man sich vorstellen, warum ...
Natürlich hat sich der Autor von Buch zu Buch weiter entwickelt, aber man spürt schon hier, dass er sein Handwerk absolut versteht, dass er weiß, wovon er schreibt, dass er top recherchiert und äußerst spannend schreibt von der ersten bis zur letzten Minute.
Schätzing schreibt zwar technische Details auf, aber diese wirken nicht langatmig oder uninteressant, sondern passen sich perfekt an die Romanhandlung an, machen diese interessant, sodass man als Leser immer wieder auch etwas dazu lernen kann und die fiktive Handlung halt auch unterstützt wird und natürlich besser verständlich wirkt.
Schätzing schreibt sehr flüssig, unter zu Hilfenahme zahlreiche erklärender Adjektive, er schreibt teils wissenschaftlich, aber auch sehr zu Herzen gehend, wie ich finde. Auch erklärt er sehr detailliert seine handelnden Personen und natürlich die gesamt Handlung, die er durch einen immerwährend ausbauenden Handlungsstrang ständig unter Spannung hält und nicht nur das, es passiert immer wieder etwas und der Leser wird ständig an das Buch gefesselt, man kann es einfach nicht zur Seite legen, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
Das gesamte Buch ist einfach nur atemberaubend und schrecklich zugleich. Ein Szenario wird hier erschaffen, welches dem Leser Gänsehaut bereitet, es ist absolut nichts für schwache Nerven. Es ist vom Tempo her sehr flüssig geschrieben, hat keine langatmigen Stellen, trotz der über 900 Seiten, ständig spannend und mitreißend geschrieben. Schätzing hat es meisterhaft geschafft, den Inhalt und den Hintergrundgedanken einer Naturkatastrophe in eine fiktive Handlung zu packen, die zeigt, wie gefährlich es ist, mit der Umwelt nicht nachhaltig und gewissenhaft umzugehen. Eine Handlung hat man als Leser hier, die aufzeigt, was die Natur für den Menschen ist und wie schnell sie sich gegen ihn richten kann. Das finde ich so faszinierend, darauf muss man erstmal kommen und dann noch eine solche recht wissenschaftlich-technische Handlung in einen spannenden und nicht langatmigen dicken Wälzer zu packen, das ist wahre Kunst.
Man spürt, dass sich Schätzing sehr intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Er dankt am Schluss des Buches auch den vielen Menschen, die ihm mit Informationen geholfen haben, ohne die sicher nicht ein so erfrischender Wissenschaftsthriller hätte entstehen können.
Ich bin begeistert !!!!
der Autor:
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Baujahr: 1957
Eigentlich ist er Kreativchef einer Werbeagentur, Musiker und Musikproduzent, Hobbykoch und natürlich Schriftsteller.
Schätzing ist Taucher und mit diesem Buch "SCHWARM" hat er sich einen Traum erfüllt. Er hat - das soll wohl wahr sein, den Inhalt des Roman vor Jahren geträumt.
giselamaria, 14.03.2010
tja, er scheint toll zu schreiben, leider nicht mein Genre. Habe eins von ihm noch da, angelesen, kann mich einfach nicht mit anfreunden... - dein Bericht ist aber prima!!! - LG Gisela
topfmops, 15.03.2010
Eigentlich löst der Ausdruck "Bestseller" bei mir einen unwiderstehlichen "Lass-Liegen-Reflex" aus.
orlan, 13.03.2010
Ich fand den Anfang des Buches toll, das Ende dann aber nicht mehr so. Gruß, orlan
ein Testbericht von Revan242010-01-06 20:53:49vom 06.01.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Aktualität, sehr detailliert, dramatisch, starke Charaktere, faszinierend...Nachteile/Kritik: Zu kleine Schrift, zu viele Seiten
Kein Buch passt besser in den aktuellen "Klimawahn" als Frank Schätzings "Der Schwarm". Wer sehr gerne "dicke" Bücher liest um sich unterhalten zu lassen, seinen Fantasien freien Lauf geben, keine Probleme hat sich auf Fiktionen einzulassen und gerne dabei noch etwas lernen möchte, wird dieses Buch lieben.
Zum einen ist das Buch sofort fesselnd, von der 1. Seite an, man möchte schon wissen worauf die Dinge hinauslaufen, da man zu Beginn des Buchs doch erst einmal "an die Hand genommen" werden muss. Dennoch, die einzelnen Charaktere sind so unfassbar detailliert
beschrieben, dass man sofort seine persönlichen "Lieblinge" herausfinden kann, auch wenn es für manche Leser vielleicht auch etwas zu detailliert daher kommen mag in der Vorstellung der Personen (Stephen King lässt grüßen).
Etwas störend sind die vielen Fach- und Fremdbegriffe mit denen sich nicht jeder unbedingt auskennen wird, doch als kleinen "Trost", im Anhang des Buches sind viele dieser Begriffe erklärt und auch durch die Geschichte selber erschließen sich die Begriffe realtiv schnell, wenn man erstmal die Dinge so hinnimmt wie sie sind.
In der Geschichte selber findet man Romanze, Dramatik, Themen zum Naturschutz, Klimakatstrophe, Tsunamis etc., alles was heuzutage halt "up to date" ist. Wer sich selber gerne mit den großen Ozeanriesen wie Orcas und Walen befasst, demjenigen wir das Herz sehr schnell aufgehen und manchmal erinnert einer der Protagonisten (Anawak) und seine Geschichte etwas an "Free Willy" (was den Bezug auf Orcas und Indianer betrifft). Einfach sehr sympathische und realistisch ausgedachte Charaktere!
Zum Schluss hin wird es etwas zu fiktiv, dennoch könnte man sich diese "Lösung" auch sehr gut vorstellen und wer den Film "The Abyss" gesehen hat, wird sehr schnell parallelen finden.
Dieses Buch ist sogar so gut, dass es derzeit verfilmt wird mit Uma Thurman in der Hauptrolle, wir dürfen sehr gespannt sein, denn unter 4-5 Std. Spielzeit oder Aufteilung in 2 Filmen würde man diesem Buch nicht gerecht werden.
Schon ab der Hälfte des Buches hatte ich Blut geleckt und möchte unbedingt irgendwann zu den Orten, welche im Buch beschrieben werden reisen und wenn ein Buch sogar "Leben retten" kann, kann es nicht so schlecht sein, denn einige Leser konnten durch dieses Buch Vorzeichen für das Tsunami-Drama in Puket erkennen und sich in Sicherheit bringen, weil sie vorher das Buch gelesen haben. Einige haben sich sogar live im Fernsehen bei Frank Schätzing dafür bedankt.
Kurzum, es ist spannend, faszinierend, etwas zu wissenschaftlich angehaucht, phantiesvoll, genial inszeniert, Hollywoodreif für meinen Geschmack, absolut TOP!
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ein Testbericht von orlan2009-12-13 13:39:21vom 13.12.2009Empfehlung: ja
„Der Schwarm“ ist ein 989 Seiten umfassender Roman von Frank Schätzing.
Inhalt
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Irgendetwas scheint nicht zu stimmen im Meer. Vermehrt müssen unter anderem Wissenschaftler, Naturschützer und Umweltaktivisten gewisse abnormale Verhaltensweisen von Meerestieren registrieren, die darauf ausgerichtet erscheinen, den Menschen zu schaden: Wale attackieren Menschen, Muscheln legen Hochseedampfer lahm, vergiftetes Meeresgetier taucht augenscheinlich zufällig auf, um den Menschen zu schaden, Krabben stürmen das Land und Würmer und Bakterien machen sich an der im Meer vorhandenen Methanschicht zu schaffen.
Zunächst scheint es sich nur um Einzelfälle zu handeln und zwischen den Ereignissen
scheint kein Zusammenhang zu bestehen. Doch der norwegische Wissenschaftler Sigur Johansen meint schließlich, einen Plan hinter den Geschehnissen erkennen zu können und zwar einen Plan, der die gesamte Menschheit gefährden könnte.
Aus diesem Grund treffen sich Wissenschaftler aus der ganzen Welt in Kanada, um über dieses Problem zu beraten.
Schließlich arbeiten Wissenschaftler unterschiedlichster Fachgebiete und Nationen auf dem US-Kriegsschiff USS Independence zusammen, um eine Lösung zu finden. Offenbar ist es eine intelligente Lebensform aus dem Meer, die die Menschheit bedroht.
Ebenfalls an Bord befinden sich Angehörige des US-amerikanischen Militärs und der CIA, die wiederum ganz eigene Ziele verfolgen. Während die Wissenschaftler nach einem Weg suchen, mit der Lebensform, den so genannten Yrr, zu kommunizieren, suchen Geheimdienstler und die Militärs unter dem Kommando von General Li nach einer Waffe, die die Yrr auslöschen soll.
Bei derart widersprüchlichen Interessen scheint eine Auseinandersetzung bereits vorprogrammiert.
Doch auch die Yrr bleiben nicht untätig und attackieren die USS Independence mit gewaltiger Macht.
Meine Meinung
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Das Buch fängt ganz stark an, lässt mit der Zeit aber leider ein wenig nach. Der für mich mit Abstand lesenswerteste Teil von „Der Schwarm“ ist der Beginn, solange noch niemand der Beteiligten auch nur die leiseste Ahnung hat, was auf dem Planeten eigentlich wirklich vor sich geht.
So vielfältige und scheinbar völlig zusammenhanglose Ereignisse treten auf, dass sich zwangsläufig nicht nur die Romanfiguren, sondern auch der geneigte Leser fragt, was denn nun eigentlich los ist, warum das Meer verrückt spielt und wer oder was für die immer größer werdenden Katastrophen verantwortlich ist.
Dabei gelingt es dem Autor Frank Schätzing, die Geschehnisse so packend und anschaulich zu beschreiben, dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen möchte, so sehr wird man von der Geschichte in ihren Bann gezogen, so fremd und rätselhaft sind die Ereignisse, die langsam aber sicher den ganzen Planeten in Angst und Schrecken versetzen und die von keinem Experten irgendwie erklärt werden können.
Nach dem Zusammentreffen der Wissenschaftler in Kanada ändert sich der Hintergrund der Geschichte. Mit der Übernahme des Kommandos über den Krisenstab durch General Li nimmt die Erzählung einen eher militärischen Geschmack an, der mir nicht mehr so gut gefallen hat, auch wenn ich nicht behaupten kann, die Geschichte wäre nun weniger spannend geworden. Es spielt in diesem Abschnitt nicht mehr nur der Kampf gegen das Unbekannte aus dem Meer, das schließlich als die Yrr identifiziert wird, eine Rolle, sondern auch die unterschiedlichen Interessen der Menschen – hier insbesondere die der Soldaten und Geheimdienste auf der einen und die der Wissenschaftler auf der anderen Seite.
Dabei tritt das Geheimnisvolle und Rätselhafte immer mehr in den Hintergrund und man stößt mehr und mehr auf zwischenmenschliche Auseinandersetzungen und Rivalitäten, wodurch die Geschichte langsam den Reiz verliert, der sie zu Beginn noch so ausgezeichnet hatte.
Insgesamt gesehen ist „Der Schwarm“ eine packende Geschichte mit einem genialen Aufhänger, die ganz stark anfängt, dann aber leider doch ein wenig nachlässt. Gute vier Sterne hat sich dieser Roman aber allemal verdient. Selbstverständlich empfehle ich ihn auch gerne weiter.
Autor
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Frank Schätzing wurde im Jahr 1957 in Köln geboren. Er studierte Kommunikation und leitete eine Werbeagentur.
1995 erschien mit „Tod und Teufel“ sein erster historischer Roman. Seinen größten bisherigen Erfolg feierte er im Jahr 2004 mit dem hier rezensierten Thriller „Der Schwarm“, der demnächst auch verfilmt werden soll.
Frank Schätzing ist verheiratet, lebt und arbeitet in seiner Geburtsstadt Köln.
Daten
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Der Schwarm / Schätzing, Frank
Fischer Taschenbuch Verlag, 2005
Taschenbuch, 989 Seiten
ISBN: 3-596-16453-2
Preis: 9,95 Euro
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ein Testbericht von Darkwin2007-05-08 16:35:38vom 08.05.2007Empfehlung: nein
Vorteile: Eine gelungene Mischung aus Fakten und Phantasie, bei der es einem manchmal unmöglich ist, das Eine vom Anderen zu unterscheiden....Nachteile/Kritik: Für meinen Geschmack absolut nichts.
In letzter Zeit bin ich leider recht wenig zum Lesen gekommen. Doch nun geriet ich an einen Thriller, den ich, nachdem ich einmal damit begonnen hatte, nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zwar gibt es zu diesem Buch schon einige Berichte, doch möchte ich euch meine Meinung nicht vorenthalten.
Es handelt sich um den Thriller „Der Schwarm“ von Frank Schätzling. Erschienen ist dieses Buch im Jahre 2004 , also kurz vor dem verheerenden Tsunami, welcher in Asien so viele Menschenleben kostete. Der Preis für dieses 987 Seiten starke Werk
betrug 9,95 Euro und ist im Handel unter den ISBN-Nr.: 978-3-596-16453-0 oder 3-596-16453-2 zu erhalten. Das Cover ist in schwarz gehalten, welches in der Mitte einen blauen Ring zeigt, der stark an ein Auge erinnert. Um was es sich wirklich handelt, wird im Verlaufe der Geschichte ersichtlich.
Der Autor:
Frank Schätzling wurde 1957 geboren und lebt in Köln. Der ausgebildete Taucher ist Kreativchef einer Werbeagentur, Musiker, Musikproduzent und natürlich Schriftsteller. Die Idee zu diesem Roman hat er angeblich vor einigen Jahren selber geträumt. Ich meine: Das muss eine schlimme Nacht gewesen sein.
Die Charaktere:
Es handelt sich um derart viele, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann, zumal viele von ihnen den Ausgang der Geschichte nicht erleben werden. Alle Akteure werden glaubhaft mit all ihren Schwächen und mitunter auch Macken gezeichent. Trotdem hier einige der wichtigen.
Leon Anawak: Ein Walforscher, der sich seiner Herkunft als Inuit schämt, ist einer der ersten, denen das veränderte Verhalten der Meerestiere zu denken gibt.
Sigur Johanson: Ein norwegischer Biologe und Schöngeist, wird von einer Ölfirma um Rat gebeten und befürchtet ab da Schlimmes. Seine Prophezeiungen sollen übertroffen werden.
General Judith Li: Eine Marionettenspielerin wie man keine 2. trifft. Sie wird mit der Lösung des „Problems“ beauftragt. Aber was beabsichtigt sie wirklich.
Jack „Geywolf“ O´Bannon: Der Möchtegernindianer ist als Umweltschützer aktiv. Seine Vergangenheit als Delphintrainer für die Army bringt ihn in den Kreis der Erlauchten, welche die Welt zu retten haben.
Des Weiteren treten viele Wissenschaftler auf, die angeblich in wirklich existierenden Instituten arbeiten, deren Thesen sie auch vertreten. Ihre Antwort auf viele Fragen: Es ist nicht die Frage ob uns eine Katastrophe treffen wird, sondern nur wann.
Nun aber ran an die Geschichte.
Es beginnt an einem herrlichen Tag an der Küste Perus. Ein einheimischer Fischer fährt mit seinem Schilfboot zu Fischen heraus. Nach langer glückloser Zeit scheint er heute jedoch den Fang seines Lebens zu machen. Doch was sich dort in seinem Netz gefangen hat, ist so stark, dass es das Boot mit in die Tiefe zu reißen droht. Als der Fischer über Bord fällt erkennt er viel zu spät, in welcher Gefahr er sich befindet. Sein spurloses Verschwinden wird von der restlichen Welt nicht zur Kenntnis genommen.
Kurze Zeit später wird der norwegische Biologe Sigur Johanson von einer Ölfirma um Rat gebeten. Auf der Suche nach Ölquellen in tieferen Gewässern ist man auf eine Ansammlung seltsamer Würmer gestoßen, welche sich keiner Spezies zuordnen lassen. Was sind das für Viecher, was treiben sie dort und natürlich: können wir trotzdem wirtschaftlich erfolgreich hier nach Öl bohren? Zeitgleich kommt es in der Nähe von Vancouver zu gewalttätigen Angriffen von Walen auf kleinere Boote. Und die Tiere lernen schnell, wie diese mit ihren Möglichkeiten zu versenken sind. Weltweit kommt es zu verstärktem Auftreten von hochgiftigen Quallen, so dass die Todesrate unter den Badenden erheblich Ausmaße annimmt. In Frankreich kommt es zu rätselhaften Todesfällen, die mit gefangenen Hummern zu tun haben könnten. Riesige Schiffe werden von mutierten Muscheln befallen, so dass sie manövrierunfähig auf dem Ozean treiben. Die zur Bergung eingesetzten Schlepper werden wiederum von Walen attackiert. Hängen all diese Ereignisse zusammen, oder handelt es sich um eine Anhäufung seltsamer Zufälle?
Nach eingehende Tests kommt Johanson zu einem erschreckenden Ergebnis. Die seltsamen Würmer zersetzen das am Meeresboden abgelagerte Methan. Es könnte zu einer Klimakatastrophe kommen. Doch damit nicht genug. Ein riesiger Blowout des zersetzten Methans lässt es zu einem gewaltigen Erdrutsch im Meer kommen. Der entstehende Tsunami rast auf Europa zu.(Es wird ein Szenario beschrieben, welches sich dann leider kurze Zeit später in Asien bewahrheitete) Als ob das nicht schon genug wäre steigen in Nordamerika hochgiftige Krabben an Land und verseuchen das Trinkwasser in New York.
Nachdem terroristischer Hintergrund, und die sonst üblichen Verdächtigen, von der Liste gestrichen werden konnten, ahnt man mit wem man es zu tun haben könnte. Die Menschheit kämpft um ihr Überleben, doch wie sich herausstellen soll nur auf Nebenschauplätzen. Der unbekannte Feind hat sich noch einen krönenden Abschluss ausgedacht. Doch solange man nicht weiß, wer der Feind ist, kann man auch nichts gegen ihn unternehmen.
Fazit: Frank Schätzling ist es gelungen, mit fundierten wissenschaftlichen Tatsachen und einer gehörigen Portion Phantasie ein Schreckensszenario der Spitzenklasse zu erzeugen. Die Menschen malträtieren die Ozeane. Nun ist die Zeit gekommen, wo der Ozean zurück schlägt. Haben es Aliens auf die Menschheit abgesehen, oder gibt es gar auf unserem Planeten eine zweite intelligent Rasse? Meiner Meinung nach: Das Beste, was ich seit längerer Zeit gelesen habe. Hoffentlich bleibt mir das nächst Fischstäbchen nicht im Halse stecken.
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heliopolis, 13.05.2007
ich fand das soooo klasse.. absolut spannend.. genial, viele meiden das buch, weil es doch n paar seiten mehr hat gg aber da sag ich nur .. selber schuld.. dein bericht ist übrigends auch klasse.. mein verschlüsselungstext is FICK.. nur mal so am rande..
moniseiki, 14.11.2007
Habe leider schon alle Berichte von dir gelesen und bewertet...kann dacher nix mehr gegen lesen aber melde dich mal wenn wieder ein neuer Bericht von dir on ist dann lese ich ihn gerne...-SH--LESEN UND GELESEN WERDEN---Liebe grüße moniseiki
sindimindi, 18.11.2007
Von dem Buch habe ich schon gehört, konnte aber nichts damit anfangen.Dank Deines sehr gelungenen Berichts - Daumen hoch! lach - ist das jetzt anders. Sollte ich unbedingt mal lesen! LG, Roland
ein Testbericht von aaliyah-celine2006-03-31 11:10:28vom 31.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: interessante Thematik, das Ende ist sehr spannend...Nachteile/Kritik: teilweise zu langatmig, viele Spannungseinbrüche
Ich hab mir den "Schwarm" von meinem Freund geliehen, weil ich die Thematik eigentlich recht spannend finde und der Text auf der Buchrückseite klang ja auch ganz gut! Aber das Buch war am Ende dann doch nicht so mein Fall!
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D ER AUTOR
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Fra nk Schätzing wurde 1957 in Köln geboren. Er studierte Kommunikationswissenschaften und ist Geschäftsführer einer Werbeagentur. Seit Beginn der 90iger Jahre ist er als Schriftsteller tätig, veröffentlichte erst einige Novellen und Satiren, ehe 1995 sein erster Roman Tod und Teufel erschien. Sein größter Erfolg ist wohl der Science-Fiction-Thriller "Der Schwarm" für
den er 2004 einen Buchpreis erhielt. Allerdings wurde Anfang April 2005 gegen ihn wegen diesem Buch ein Strafantrag gestellt.
Für "Der Schwarm" recherchierte Schätzing vier Jahre lang und bot dabei eine ganze Armada an wissenschaftlichen Beratern auf. Der Autor, selbst passionierter Taucher, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt Köln.
Die Auslandsrechte konnten in mehrere Länder verkauft werden, darunter Großbritannien, Russland und die USA. Über eine Verfilmung des Thrillers wird derzeit mit Hollywood-Produktionsfirmen verhandelt.
"Der Schwarm" eroberte sofort die deutschen Bestsellerlisten und wurde innerhalb weniger Wochen über 150.000 Mal verkauft
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W EITERE BÜCHER DES AUTOREN
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1995: Tod und Teufel
1996: Mordshunger
1997: Die dunkle Seite
1999: Keine Angst
2000: lauTlos
Mit einem peruanischen Fischer, der vom Meer "verschluckt" wird, fängt alles an - ein unbedeutender Vorfall, vielleicht. Doch bald häufen sich die irritierenden Geschehnisse. Im Pazifik werden Tanker manövrierunfähig, weil sich Massen kleiner Muscheln an ihren Schiffsschrauben festsaugen und diese so blockieren. Die Wale vor British Columbia, begehrte Sightseeing-Objekte für Touristen, reagieren ungewohnt aggressiv auf die Whale-Watching-Boote.
Australien wird von einer ungeheuren Quallenplage heimgesucht, die das Baden im Meer unmöglich macht. Und vor Norwegen entdecken Ölbohrexperten einen bislang unbekannten Wurm, der sich - mit unverhältnismäßig großen Kiefern ausgestattet - in den Kontinentalhang frisst und ihn zum Abrutschen zu bringen droht ...
Aus kleinen Unfällen werden große Katastrophen. Und immer ist es das Meer, das sich gegen den Menschen wendet. Nur zwei Personen, die an verschiedenen Enden der Welt mit den jeweiligen Problemen kämpfen, sehen einen globalen Zusammenhang: der norwegische Meeresbiologe Sigur Johanson, der im Auftrag eines Ölkonzerns die Würmer untersuchen soll, und der indianischstämmige Walforscher Leon Anawak, der nicht begreifen kann, warum "seine" Wale plötzlich durchdrehen. Beide versuchen den Geschehnissen auf den Grund zu gehen, und kommen zu ähnlichen Schlussfolgerungen.
Anawaks Gedanken rasten. Wahrscheinlich war der Rumpf bereits an einigen Stellen gerissen. Er musste etwas tun. Vielleicht konnte er die Tiere irgendwie ablenken.
Seine Hand fuhr zum Gashebel.
Im selben Moment zerriss ein vielstimmiger Schrei die Luft. Aber er kam nicht von dem weißen Dampfer, sondern erscholl gleich hinter ihm, und Anawak wirbelte herum.
Der Anblick hatte etwas Surreales. Direkt über dem Boot der Tierschützer stand senkrecht der Körper eines riesigen Buckelwals. Beinahe schwerelos wirkte er, ein Wesen von monumentaler Schönheit, das krustige Maul den Wolken zugereckt, und immer noch stieg er weiter empor, zehn, zwölf Meter über ihre Köpfe hinweg. Den Herzschlag einer Ewigkeit lang hing er einfach nur so am Himmel, sich langsam drehend, und die meterlangen Flipper schienen ihnen zuzuwinken.
Anawaks Blick wanderte an dem springenden Koloss entlang. Nie hatte er etwas zugleich so Schreckliches und Großartiges gesehen, nie aus solcher Nähe. Alle, Jack Greywolf, die Menschen in den Zodiacs, er selber, legten den Kopf in den Nacken und starrten auf das, was nun auf sie zukommen würde.
»Oh mein Gott«, flüsterte er.
Wie in Zeitlupe neigte sich der Leib des Wals. Sein Schatten legte sich auf das rote Fischerboot der Umweltschützer, wuchs über den Bug der Blue Shark hinaus, wurde länger, als der Körper des Riesen kippte, schneller und immer schneller …
Anawak drückte das Gas durch. Das Zodiac schoss mit einem Ruck davon. Auch Greywolfs Fahrer hatte einen Blitzstart zuwege gebracht, aber seine Richtung stimmte nicht. Das klapprige Sportboot schlingerte auf Anawak zu. Sie prallten zusammen. Anawak wurde nach hinten gerissen, sah den Fahrer über Bord und Greywolf zu Boden gehen, dann raste das Boot in entgegengesetzter Richtung davon, während seines mit voller Fahrt wieder auf die Blue Shark zuhielt. Vor seinen Augen begruben die neun Tonnen Körpermasse des Buckelwals das Fischerboot unter sich, drückten es mitsamt seiner Besatzung unter Wasserund schlugen auf den Bug der Blue Shark. Gischt spritzte in gewaltigen Fontänen hoch. Das Heck des Zodiacs schoss steil nach oben, Menschen in roten Overalls wirbelten durch die Luft. Kurz balancierte die Blue Shark auf ihrer Spitze, pirouettierte um die eigene Achse und kippte seitwärts. Anawak duckte sich. Sein Boot schnellte unter dem umstürzenden Zodiac hindurch, schlug gegen etwas Massives unterhalb der Wasseroberfläche und sprang darüber hinweg. Vorübergehend verlor er den Boden unter den Füßen, dann endlich hielt er das Steuer wieder in Händen, riss es herum und bremste ab.
Ein unbeschreibliches Bild bot sich ihm. Vom Boot der Umweltschützer waren nur noch Trümmer zu sehen. Die Blue Shark trieb kieloben in den Wellen. Menschen hingen im Wasser, wild paddelnd und schreiend, andere reglos. Ihre Anzüge hatten sich selbständig aufgepumpt, sodass sie nicht versinken konnten, aber Anawak ahnte, dass einige von ihnen tot sein mussten, erschlagen vom Gewicht des Wals.(...)
Dieses Buch ist eigentlich nur für Leute geeignet, die sich gerne mit Wissenschaft auseinander setzen und nicht allzuviel Wert auf andauernde Spannung legen!
Sicherlich isst das Buch auch auf einigen Seiten wiederum so spannend, das mann es nicht aus der Hand legen kann, aber leider gibt es davon nicht gerade viele Seiten!
Eigentlich kann ich nur das Kapitel über den Tsunami(hab ich oben nicht weiter erwähnt, denn man muß ja nicht alles vorab veraten)wärmstens empfehlen. Das ist der einzige Teil in diesem Buch, der wirklich fesselt.
Gut das Ende ist auch nicht schlecht gemacht! Vorallem kommt langsam mal etwas Schwung in die ganze Sache! Ab Seite 750 wird es somit dann mal auch richtig spannend!
Mir persönlich hat das Buch alles in allem nicht so sehr gefallen, da man sich an vielen Stellen ziemlich durchkämpfen muß, den die Charaktere sind teilweise zu genau beschrieben. Auch wird mir zuviel mit wissenschaftlichenThesen herum jongliert.
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luna1011, 04.04.2006
Ein sehr informativer und gut strukturierter Bericht, den man gut lesen kann! Meiner Meinung nach ist alles wichtige in deinem Bericht enthalten, deswegen gibt es auch ein sehr hilfreich von mir! Gruß Luna1011
LucaDickmops, 01.04.2006
ich kenn man wieder Buch und Hörbuch, das Hörbuch ist eine gekürzte Fassung, die ist einfach super, das Buch war mir auch zu langatmig, diese Passagen sind im HB extrem gekürzt
ErlicherGauner, 31.03.2006
Der Autor soll mit seinen Buch, einigen Zunamieopfern das Leben geretet haben. Kürzlich habe ich Ihn in einer Nachttalksendung gesehen, man wie der mit Worten umgehen kann.
ein Testbericht von gertrudheim2005-12-19 22:14:23vom 19.12.2005Empfehlung: ja
Vorteile: sehr aufregend...Nachteile/Kritik: ---
Ich muss wirklich sagen das das eins der aufregendsten Bücher die ich je gelesen habe. Die story ist sehr gut zu verstehen und zu jedem Zeitpunkt ist Spannung garantiert mit einer Mischung aus Schock und Überraschungsmomenten.
Die Handlungsfolge wird unterbrochen dargestellt, es gibt mehrere Handlungsstränge. Deswegen ist das Buch anfangs etwas kompliziert zu begreifen, aber danach hat man umso mehr spaß an der ganzen Sache.
Die Geschichte spielt einerseitsin Alaska und andererseits in Norwegen. Ein Proffessor in Norwegen wird auf seltsame Würmer aufmerksam, die eine ernsthaften Bedrohung für die Welt darstellen. Ehe
diese Problem jedoch ernst genommen wird, peitschen schon unzählige Tsunamis über unsere schöne Mutter Erde. Folge: Miliionen von Toten. Neben bei wir auch ein Walforscher auf diese Katastrophe aufmerksam, als er merkt, das sich viele Wale seltsam verhalten und nun Schiffe angreifen.
Schätzing beschreitet mit seinem Buch Pfade. Nahezu aller seiner Protagonisten sterben. Das ist mal etwas wirklich Interessantes im Bereich der Thriller, in denen der Protagonist am Ende ja immer überlebt, ganz egal, welche spannenden Abenteuer und Risiken er ausgesetzt war.
Aber es trägt erstaunlich wenig dazu bei, den Realismus zu verstärken, der mit diesem Kunstgriff vielleicht erreicht werden sollte. Im Gegenteil. Natürlich sterben Menschen, Tag für Tag, auf der ganzen Welt. Aber warum sollten durch Symbole repräsentierte Figuren in einem Buch das gleiche realistische Schicksal erleiden, wie jedes realexistierende Lebewesen?
Gerade das macht doch einen Hauptteil des Amüssements aus, dass Überlebt wird, egal was passiert. Dies ist doch die positive Botschaft, die hinter jedem noch so schlechten Plot steckt. Und diese Zuversicht schwindet hier. Warum, fragt man sich, sterben fast alle Superwissenschaftler in diesem Roman. Gut, es handelt sich bei den Katastrophen um weltweit auftretende Phänomene. Von daher ist es nur logisch, dass auch global ungewöhnliche Gefahren entstehen, von denen auch diejenigen bedroht werden, die es "immer schon gewußt haben".
Aber wenn selbst die, die professionelle Vorsorge getroffen haben, im Ernstfall keine Chance haben, was geschieht dann mit Fr. Müller von nebenan? Ist das die Botschaft des Romans?
Lesen Sie selber und versuchen Sie sich ein Bild davon zu machen, wo die Menschheit steht.
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