Frank Schätzing: Lautlos Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.1 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Extrem recherchiert, Leitführer über Whiskey und Co., Angstmachende Vorstellung falls solche Technik Wahrheit werden sollte, sehr sympathische Charaktere
Die tollen Charaktere, der Witz, die Informationen über Physik
Spannung
Nachteile/Kritik
Etwas langwierig, diverse Fachbegriffe, sehr politisch angehaucht
nada
nichts
Frank Schätzing: Lautlos (gebundene Ausgabe) am günstigsten bei:
Hallo Leute,
Ich habe dieses Buch selbst gelesen. Ich habe es von meinem
Vater empfohlen bekommen und habe es dann einfach mal gelesen.
Und ich muss sagen es ist klasse! Super geschrieben und wirklich
spannend!
generelle Informationen:
Herman-Josef Emons Verlag
Alle Rechte vorbehalten
Umschlaggestaltung: Yvonne Eiserfey
nach einer Idee von Frank Schätzing
Umschlaglithografie: Prima Print GmbH, Köln
Druck und Bindung: Clausen & Bosse GmbH, Leck
Printed in Germany 2002
ISBN: 3-89705-185-0
www.emons-verlag.de
www.frank-sc haetzing.com
Inhalt:
Sieht Dr.Liam O'Connor Gespenster? Ist Köln wirklich unter-
wandert von einer unbekannten Macht, wenige Tage, bevor hier
die weltpolitsche Elite zum G-8-Gipfel zusammen kommt? Oder
hat der geniale Physiker und Bestsellerautor nur wir üblich zu
tief ins Glas geschaut?
O'Connor lässt nicht locker. Tatsächlich stößt er auf eine
Verschwörung und eine unheimliche Waffe, die einen neuen
Kalten Krieg auslösen könnte. Aber wer glaubt schon einem
Mann, der seine Umwelt mit Vorliebe zum Narren hält?
In einem atemlosen Katz- und Mausspiel versucht O'Connor,
die Katastrophe zu verhindern. Doch die Gegner scheinen immer
einen Schritt voraus zu sein...
Fran Schätzing, Autor des Bestsellers Tod und Teufel, hat
einen fulminaten Thriller geschrieben. Vor dem Hintergrund
des Kosovo-Konflikts entsteht ein schreckend denkbares
Szenario, in dem die Grenzen zwischen Politik und Terrorismus
verwischen.
Das Buch ist wirklich ein Meisterwerk des Autors. Ich habe es sehr
sehr gern gelesen und war immer sehr gespannt was als nächstes
passiert. Alles wird sehr packend erzählt und man fiebert richtig mit.
Man vergisst alles um einen rum, denn das Buch zieht einen in seinen
Bann. Das ist einfach klasse. Tolles Buch.
Ich empfehle das Buch allerdings für Leute ab 14 oder 15 Jahren.
Manchmal ist es schwierig den Sinn der Handlungen zu verstehen.
Deshalb ist das Buch überhaupt nichts für jüngere Leute bzw. Kinder.
Doch sonst ist das Buch für jeden der gerne Thriller mag super.
Ich empfehle euch das Buch aufjeden Fall, denn mir hat es wirklich gut
gefallen. Alles passt: Super geschrieben! Spannend! Das ist einfach nur
super!
Eine Kaufempfehlung von mir!
Hoffe ich konnte euch ein bissel durch diesen Bericht in das Buch einführen.
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Lautlos in Köln
ein Testbericht von LeonaMercedes2010-11-26 20:56:58vom 26.11.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung...Nachteile/Kritik: nichts
ja, ich lese. Trotz Kinder, Mann, Job und Haushalt habe ich mir ein wenig Freizeit
offengelassen, wo ich mich mit einem gutem Buch zurückziehe, und vom Alltag
abschalte.
Hier möchte ich euch ein Buch voerstellen, welches ich lange im Bücherregal stehen
hatte, ohne mich recht herantrauen zu wollen. Und damit war ich auch angenehm
überrascht, ein Buch zu finden, welches mich doch in Handlung und Spannung
fesselte.
In Lautlos ist ein Polit-Thriller und spielt in Köln im Jahr 1999. Der Physiker und
Autor Liam O'Connor besucht Köln auf einer Lesereise. Er ist kein einfacher Mensch,
Alkohol, und mehrere Eskarpaden säumen seinen Lebensweg. Aus diesem Grunde
wird Kika Wagner von ihrem Verlag mit dem Auftrag auf ihn aufzupassen hinterher-
geschickt. Beide werden in ein Abenteuer aus Intrigen, Lügen, und Mord in der
Politik verwickelt. Der bald stattfindende G8 Gipfel soll gestoppt werden. Liam und
Kika versuchen gemeinsam die Politiker zu warnen, und zu retten was zu retten ist.
Besonders fasziniert am Buch hat mich, dass die Handlung fast ausschliesslich in
Köln stattfindet. Wer schon einmal in Köln war, oder so wie ich Verwandschaft in Köln
hat, findet hier viele bekannte Schauplätze wieder. Obwohl Liam zu Anfang ein
richtiges Ekel ist, lernt man ihn im Laufe der ersten paar Seiten besser kennen und
lieben. Das Buch ist spannend geschrieben, und obwohl Politik nun wirklich nicht
zu meinen grossen Interessen gehört, bekommt man hier einen Thriller der einen
fesselt bis zur letzten Seite. Die Hauptfiguren sind vielseitig, und symphatisch dargestellt.
Am Ende des Buches befindet sich ein Anhang, indem man Näheres aus Politik und
Wirtschaft erfährt. Kosovo-Konflikt, die russische Mafia, Terrorismus, , Amerika,
Whisky, usw. hier wird kein Thema ausgelassen.
ein Testbericht von Revan242010-01-09 23:19:57vom 09.01.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Extrem recherchiert, Leitführer über Whiskey und Co., Angstmachende Vorstellung falls solche Technik Wahrheit werden sollte, sehr sympathische Charaktere...Nachteile/Kritik: Etwas langwierig, diverse Fachbegriffe, sehr politisch angehaucht
"Der Schwarm" war eines der letzten großen "Highlights" damals als ich es gelesen hatte und als einige Zeit später "Lautlos" im Einkaufsladen auslag, musste ich nicht lange überlegen und griff es mir, dieses Buch konnte doch nur gut sein, wenn es schon wieder so "dick" ist und von Frank Schätzing war, auch die Inhaltsangabe auf der Rückseite lies sehr viel versprechendes verlauten.
Tja, so kann der Schein trügen, für mich zumindest. Ja, dass Buch ist schon gut, keine Frage, aber in Zeichen der Weltkatastrophen und Top Thrillern, egal aus welchen Bereichen,
hatte ich mir irgendwie was anderes versprochen, denn es handelt sich hier mehr oder weniger um einen "Polit-Thriller" und das ging irgendwie aus der Angabe nicht hervor.
Gut, es ist spannend geschrieben, Schätzing hat wieder keine Zeit und Mühen gescheut um zu recherchieren. Die Figuren sind alle durchweg nett beschrieben und man kann dem roten Faden der Geschichte recht gut folgen, auch wenn es hin und wieder Fachbegriffe hagelt oder wer sich mit Whiskey und Co. nicht auskennt könnte öfters Fragezeichen in den Augen bekommen.
Warum? Weil die Hauptperson ein Ire ist und nicht selten zur Flasche greift und hohe Ansprüche an die "goldbraune Flüssigkeit" stellt. Wer dieses Buch durchgearbeitet hat, wird sich in Zukunft bestens über diese Getränke auskennen und fachsimpeln können.
Zur Geschichte: Es geht darum das eine ausländische Organisation versucht einen Anschlag auf den US-Präsidenten durchzuführen, bei einem Weltgipfeltreffen in Köln. Zum Teil soll es sogar angeblich tatsächlich so geschehen sein, zumindest einiges davon, dies will Schätzing laut Gerüchten im Internet, so herausgefunden haben. Ob dem so richtig ist, bleibt jedem selbst überlassen.
Dennoch, wie diese Organisation ihre beiden "Schützlinge" aufeinander losgehen lässt um einen Plan auszuarbeiten, könnte schon fast eine Anleitung für "echte Verbrechen" sein, unglaublich detailliert wird dieser Anschlag ausgearbeitet. Es ist schon schockierend, wenn so etwas tatsächlich möglich sein sollte.
Zu dieser Geschichte kommt dann noch die obligatorische "Liebelei", welche dann auch den Humor in die Geschichte bringt und manchmal hart an eine "Schnulze" vorbeischrammen lässt. Dennoch, es bleit ein eiskalter, genialer Politthriller keine Frage.
...
ein Testbericht von Endorfinchen2007-07-01 12:28:37vom 01.07.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Die tollen Charaktere, der Witz, die Informationen über Physik...Nachteile/Kritik: nada
Hallö!
Als ich das erste Mal über Frank Schätzing stolperte, war ich 15 und er war in Köln und Umgebung (meinem Wohnort) mit einem Köln-Krimi grad ganz groß rausgekommen. Dieser Köln-Krimi (übrigens auch sehr empfehlnswert, um nicht zu sagen genial) hieß 'Tod und Teufel' und war bei uns in aller Munde. Zwei Jahre später (2001, um genau zu sein) kam in dem gleichen Verlag, der die Köln-Krimis rausbrachte (Emons) Schätzings neuer Thriller lauTlos raus - zwar auch ein 'Köln-Krimi', aber doch schon richtungsweisend für den 'Schwarm', der Schätzing ja zu deutschlandweitem
Ruhm verholfen hat.
WAS PASSIERT?
lauTlos ist ein Polit-Thriller, ich werde mich daher hüten, allzuviel zu verraten. Ein bisschen ist aber sicherlich schon notwendig: Köln, 1999: Der G8-Gipfel am Ende des Kosovo-Krieges soll in kurzer Zeit stattfinden. Gleichzeitig besucht der Physiker und Bestsellerautor Liam O'Connor Köln auf einer Lesereise. Aufgrund seiner zahlreichen Eskapaden (z.B. Volltrunkenheit bei zahllosen Auftritten, Unverschämtheit gegenüber allem und jedem) wird Kika Wagner von ihrem Verlag darauf angesetzt, auf ihn aufzupassen. Während sich zwischen den beiden eine Romanze entwickelt, passieren deutlich bedrohlichere Dinge, die ganz darauf hinweisen, dass der G8-Gipfel beträchtlich gestört werden soll. Liam O'Connor - immer für ein Abenteuer gut - verschreibt sich gemeinsam mit Kika der Aufklärung der merkwürdigen Dinge, die da vor sich gehen. Aber dummerweise ist O'Connors Ruf mehr als zweifelhaft und so ist die Unterstützung durch die Polizei dürftiger als sie sein sollte - und in wenigen Stunden sollen auf dem Flughafen KölnBonn mehrere bedeutende Politiker landen...
WAS IST SO TOLL DARAN?
Nach der eher dürftigen Inhaltsangabe (sorry, aber ich will niemandem den Spaß verderben!) folgt jetzt eine etwas detailreichere Darstellung dessen, was das Buch so toll macht:
Was erwartet man von einem Polit-Thriller? Er soll natürlich spannend sein - und möglichst auch in einigermaßen aktuelles Geschehen eingeflochten. Beides ist in lauTlos auf beeindruckende Weise gegeben. Die Spannung entwickelt sich erst nach bestimmt 150 Seiten so richtig, aber dafür steigert sie sich dann kontinuierlich. Herrausragend ist die Tatsache, dass nachdem eigentlich alles gelaufen sein könnte ('Hä, was soll denn in den nächsten 100 Seiten noch passieren??') die Spannung von Schätzing einem neuen Höhepunkt zugetrieben wird. Die Authenzität des Buches ist erschreckend. Die Verschwörung wird so geschickt in die tatsächlichen Gegebenheiten des G8-Gipfels gewunden, dass es sich meines Kenntnisstandes nach tatsächlich hätte abgespielt haben können - wäre da nicht die Anmerkung des Autors, dass Romanhandlung und Hauptfiguren erfunden sind.
Zu den Hauptfiguren möchte ich auch noch ein paar Takte erzählen, denn sie sind allesamt charismatisch und auf ihre Weise sympathisch - sogar die 'Bösen'. Herrausragend ist Liam O'Connor, der angepasste Rebell. O'Connor sorgt nicht nur für eine gehörige Portion Humor in dem Roman (zugegebenermaßen nicht jedermanns Geschmack, aber ich fand viele Stellen zum kugeln) sondern auch für geistreiche philosophisch-politische Diskussionen, die den Leser zum Nachdenken bringen.
Der Roman erzählt immer aus der Perspektive einer anderen Figur, die Gedanken der meisten werden offengelegt. Dies verringert die Spannung aber um kein Stück sondern sorgt dafür, dass der Leser sich in so gut wie alle Figuren hineinversetzt; diese Tatsache sorgt für die notwendige Empathie, die einen noch tiefer in das Buch zieht. Interessant ist, wie sich des Lesers Interessen von Person zu Person wandeln - im Normalfall ist man (wie man es eigentlich zu erwarten hat) auf Seiten der 'Guten' (die erfreulicherweise nicht überzeichnet heldenhaft sind, sondern im Gegenteil auch ihre Ecken und Kanten haben). Aber zwischendurch ertappt man sich beim Lesen dabei dass man sich fast wünscht, die Verschwörung möge nicht auffliegen. Denn auch die 'Bösen' sind großteils nicht einfach 'böse', sondern haben durchaus menschliche und freundliche Seiten sowie zumindest ansatzweise nachvollziehbare Motive.
Ebenfalls interessant finde ich die Tatsache, dass Schätzing das Handlungsspektrum noch auf die Physik ausdehnt. Die dargestellten Phänomene sind teilweise notwendig für die Handlung, teilweise aber auch einfach nur interessant - und das, obwohl ich Physik so schnell ich konnte abgewählt habe. O'Connors schnoddrige Art und Weise, Dinge zu erklären, ist einleuchtend und interessant. Mein Horizont ist also durch die eingeflochtene Physik, durch authentische Details des G8-Gipfels, die ich nicht wusste, und durch jene bereits erwähnten Diskussionen zwischen O'Connor und seinen Zeitgenossen auch noch beträchtlich erweitert worden.
Die Hardcoverausgabe ist bei Emons erschienen, kostet 19,80, hat ein schlichtes, sehr viel schöneres Layout als die Heyne-Ausgabe (von der ich finde, dass sie einfach nur aussieht wie 'Der Schwarm' und sowas ärgert mich immer) und hat 608 Seiten.
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