ein Testbericht von 2011emjott2005-05-23 16:38:44vom 23.05.2005Empfehlung: nein
Vorteile: Veterinärkontrollnummern...Nachteile/Kritik: Preis, wenig Beispiele
Eine Bekannte brachte mir letztens ein scheinbar interesantes Buch über "No-Name-Produkte" mit.
Ihr hat es nicht besonders gefallen, also habe ich es mir angesehen und, um mir eine eigene Meinung zu bilden.
BERICHTSÜBERSICHT:
- DATEN ZUM BUCH
- GLIEDERUNG
- FAZIT
DATEN ZUM BUCH:
Titel: Welche Marke steckt dahinter?
Autorin: Martina Schneider
Verlag: südwest
Preis: 5,95 Euro
Seitenzahl: 94
ISBN-Nummer: 3-517-06780-6
Erschienen: 2005
GLIEDERUNG:
- Vorwort:
Die Autorin beschreibt kurz ihre Intention für dieses "Büchlein". Und macht ein wenig Werbung für sich. Zum Beispiel über ihre Recherchearbeit "No-Name-Produkt" Markenartikeln zuzuordnen.
- No-Name-Produkte - namenlose Qualität:
Hier beschreibt sie diese No-Name-Produkte im Allgemeinen, z. B. berichtet sie kurz über das Aufkommen dieses Trends in den 70er Jahren. Eigentlich aber ist dieses Kapitel ein einziges Loblied auf die Produkte. Ihrer Meinung, dass sich diese No-Name-Produkte einer doppelten Qualitätskontrolle (1. vom Hersteller und 2. von der Handelskette) unterziehen müssen, kann ich mich so nicht anschliessen. Ich denke nicht, dass es bei den Markenartikeln anders ist.
Interessant fand ich den Aspekt, dass Die Supermarktketten den Lieferanten wechseln können, ohne dass es der Verbraucher direkt an der Verpackung merkt.
- Dem Hersteller auf der Spur:
Einige interessante Angaben, wie / woran man Produkte identifizieren kann (Veterinärkontrollnummer). Nutzt einem natürlich nur etwas, wenn man die Daten auswendig lernt, oder dieses Buch immer bei sich trägt und nicht in Eile ist.
Wo genau diese Nummer steht, konnte ich nicht ersehen.
"Syntax": D NW 303 EWG
Steht für: Deutschland, Nordrhein-Westfalen, 303 für Onken GmbH in Moers, EWG für Europäische Wirtschaftsgemeinschaft
Einige Abkürzungen darüberhinaus erklärt die Autorin.
Eine längere Liste der Veterinärkontrollnummern findet sich im letzten Kapitel des Buches.
Zwei Links schliessen dieses Kapitel ab:
www.wer-zu-wem.de
www.Markenhersteller.de
- So haben wir getestet:
Kriterien für die getesteten Produkte.
- Aldi:
Eingeleitet wird mit einer kurzen Vorstellung des ALbrecht-DIscount.
Bei den hier erhältlichen No-Name-Produkten gibt es einen großen Unterschied zu Lidl, Plus oder Penny: die Hersteller sind direkt auf den Umverpackungen angegeben!
6 Seiten widmet sie Aldi, angefangen bei der kurzen Einleitung, über einige wenige Produkte und deren Pendants mit kurzen Erläuterungen dazu, bis zu einer kurzen Liste mit Produktnamen.
- Lidl, real und extra,...
Der Aufbau für diese Kapitel entspricht dem vorab beschriebenem.
Hier eine Auflistung ALLER erwähnten Discounter:
* Aldi
* Lidl
* real und extra
* Marktkauf
* Rewe-Gruppe (HL, Globus, Toom, miniMAL, kaufpark, Rewe Märkte, Stüssgen)
* Penny
* Plus
* Edeka
* Kaufland
* Schlecker
Sehr interessant bei allen Kapiteln: die Kostenersparnis bei Kauf eines adäquaten Produktes.
- Weitere Billig-Labels:
Entspricht dem Aufbau der vorangegangenen Kapitel und widmet sich kurz der "Babynahrung", Tiefkühl-Backwaren und Feinkost-Salaten.
- Veterinärkontrollnummern:
Weiter oben unter: "Dem Hersteller auf der Spur" mit einem kleinen Beispiel nachzulesen.
- Über die Autorin:
SEHR kurze Informationen über Martina Schneider
- Register:
Inhaltsverzeichnis
FAZIT:
Ich muss meiner Bekannten Recht geben: Für den Preis von fast 6 Euro hätte ich mir mehr erwartet.
Viel zu wenig Beispiele (ausschließlich Lebensmittel!) in einem viel zu kleinen Büchlein!
Richtig taugen tut es nur als eine Art Einkaufhilfe, Zeit zum nebenbei lesen vorausgesetzt.
Gut ist die Liste mit den Veterinärkontrollnummern, obwohl ich sie weder auswendig lernen, noch das Buch mitschleppen werde. Aber vielleicht möchten das ja andere gerne tun.
Kaufempfehlung für mich: NEIN!
Ich warte auf ein No-Name-Produkt dieses Büchleins... *g*
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Gott, was bin ich billig...!
ein Testbericht von X_Large1872007-06-05 13:14:53vom 05.06.2007Empfehlung: ja
Vorteile: endlich Gewissheit, wer hätte DAS gedacht?...Nachteile/Kritik: kostet 5,95
In Zeiten von Internet und Co ist es heutzutage für eine Firma ja kaum noch möglich, sich zu verstecken.
Speziell wenn sie unter einem anderen Namen auch Waren als Eigenaufmachung für Discounter wie ALDI und Konsorten herstellen.
Denn wieso sollte man das teure Original kaufen, wenn man auch die günstigere Variante aus demselben Haus bekommen kann?
Aber viele Menschen wissen gar nicht, wer sich hinter Namen wie K-Classic, Gut Frielingshof oder Mibell versteckt.
Dem kann Abhilfe geschaffen werden...
***Ein Buch?***
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Na ja, als Buch kann man das weniger als ein DinA5 Blatt große, 5,95 Euro teure Heftchen eigentlich nicht wirklich bezeichnen, aber das hat schon seinen Grund, wie ich später noch erklären werde.
Aber Nichts desto Trotz umfasst es nicht weniger als 96 Seiten inklusive Umschlag.
Die Autorin ist Martina Schneider, ihres Zeichen Lebensmitteltechnologin und Fachjournalistin für Ernährung. Sie arbeitet als freie Autorin für Funk, Fernsehen und Presse.
Herausgegeben wurde das Ganze vom Südwest Verlag, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH, 81673 München, Copyright 2005.
Die ISBN lautet 3517067806.
***Warum das Ganze???***
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
O.K. , bei so Sachen wie Geschirrspülmittel oder Küchenkrepp kaufen die meisten ruhigen Gewissens mal etwas Billigeres ein, aber wie sieht es mit Lebensmitteln aus? Da vertrauen viele eher den bekannten Marken.
Martina Schneider jedenfalls ging es ebenso, bevor sie im Auftrag des WDR für ein Ernährungsmagazin über Marken- und Billigprodukte recherchieren sollte.
Die Suche nach den versteckten Markenherstellern hatte begonnen.
Und dabei bediente sie sich den Mitteln, die ihr zur Verfügung standen.
Denn eigentlich ist es gar nicht so schwer, jeder hinterlässt Spuren.
Und da es so einige Gesetze gibt (Veterinärkontrollnummern zum Beispiel) und der Mensch die fantastische Gabe der Kombination besitzt (man kann sich ja mal Verpackung, Herstellungsort oder Zutatenliste etwas genauer angucken), braucht man nur noch etwas Zeit und Geduld.
Und beides hat sich Martina Schneider genommen.
***No-Name???***
~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~
Als No-Name Produkt bezeichnet man Produkte, bei denen man den Hersteller nicht genau erkennen kann. Solche "Handelsmarken" oder auch "Eigenaufmachungen" gibt es seit den 70er Jahren, als Supermärkte beschlossen, ALDI Kontra zu geben und auch "Billigprodukte" anbieten wollten.
So kaufen wir heute Dinge aus einer breiten Produktpalette mit so Namen wie "JA!", "Tip", "Die Sparsamen" oder "SmartPrice".
Und der wahre Hersteller bleibt im Verborgenen, denn auf den ganzen Teilen stehen dann nur so Sachen drauf wie "hergestellt für XXX" oder irgendein Herstellername, von dem man noch nie etwas gehört hat.
Aber man KANN ihn herausfinden, wie mir selber der Zufall bewiesen hat.
So hatte ich damals für einen Bericht für eine andere Verbraucherplattform für die ALDI Studio Käsesnacks versucht, die Adresse des Herstellers heraus zu finden, und nach einer halben Stunde googlen fand ich ihn dann auch. Allerdings verbargen sich hinter der Telefonnummer dann zwei Firmen, eine davon war kein geringerer als Grisson/DeBeukelaer!!!
Auf den ersten 25 Seiten lernen wir, wie man selbst zum Marken-Detektiv werden kann.
Veterinärkontrollnummer (muss bei in der EU verkäuflichen Milch-, Fleisch- und Fischerzeugnissen draufstehen!), Herstellungsort, Zutatenliste, Nährwertangaben, Verpackungen, Stempelaufdruck und Internet, all das kann uns den wahren Hersteller verraten. Wie, erfahren wir hier!
Aber das Buch ist nicht nur eine Anleitung zum Selber suchen, nein, die nächsten 50 Seiten beschäftigen sich mit Produktbeispielen.
Und zwar
von unseren Lieblingsdiscountern und Supermärkten: ALDI, Lidl, Real, extra, Marktkauf, Rewe-Gruppe, Penny, Plus, Edeka, Kaufland, Schlecker und andere.
Hier findet man einen direkten Vergleich der Markenprodukte gegenüber dem "enttarnten Verdächtigen". Zum Beispiel der Frischkäse Liptana und die Farmer Cashewkerne von ALDI, der Blauschimmelkäse Bluedino und der Gut Frielingshof Thunfisch-Salat von Lidl, der Tip Schoko-Pudding von real und extra, die Gut und Billig Ravioli von Marktkauf, die Salto-Pizza und der Schmelzkäse der Rewe-Gruppe, der elite Milchreis Zimt von Penny, die Romanza Eiskrem von Plus, der Mibell Milchdrink von Edeka, die K-Classic Fischstäbchen von Kaufland und die Marbello Orange Cake von Schlecker.
Wer hätte das gedacht, was da so alles bei rauskommt.
Der letzte Teil des Buches ist der oben schon erwähnte Grund für das seltsame Format des Büchleins: Es sollte nämlich in die Hosen-, Jacken- oder Handtasche passen.
Denn hier sind sie, die Veterinärkontrollnummern für Milch, Fleisch und Fisch verarbeitende Betriebe, die in Deutschland zugelassen sind!!!
Also, beim nächsten Einkauf einfach mal mitnehmen und die Nummern vergleichen, wer weis, woher die Frühstücks-Billigwurst wirklich herkommt!!!
***Fazit***
~~~~~~~~~~~~~~~
Ein interessantes Buch, ein toller Einkaufsratgeber.
Wer hätte geahnt, wer sich so alles hinter den No-Name-Marken versteckt?!
Und wer würde nicht gerne "Markenprodukte" kaufen, aber weniger bezahlen?
Wer sich dafür interessiert und einmal selber Markendetektiv spielen möchte, sollte sich es überlegen, das Buch zu kaufen.
Aber auch für "Gelegenheitskontrolleure" ist es durch den letzten Teil einfach super.
Erstveröffentlichung auf ciao.de am 04.06.07
Zweitveröffentlichung auf yopi.de am 05.06.07
...
frankensteins, 05.06.2007
ein super Tipp, aber ich weiß schon lange das Überproduktionen, und wer hat die nicht, in NoName Produkten landen, ist eigentlich Pflicht so ein Buch zu haben lg
RubensfrauXXL, 06.06.2007
was würden wir nicht alle gern, wenn wir es wüßten..lg
ein Testbericht von Power_Surfer2006-03-10 18:51:45vom 10.03.2006Empfehlung: nein
Vorteile: Die Hintergrundinformationen...Nachteile/Kritik: der ganze Rest : : Preis, Seitenanzahl, Größe, zu wenig Produkte werden beschrieben usw
MARTINA SCHNEIDER: WELCHE MARKE STECKT DAHINTER?
Als ich vor ein paar Tagen in dem Buchladen meines Vertrauens war, um mir mal wieder etwas Lesestoff zu besorgen, bin ich beim suchen nach einem geeigneten Buch was mich interessiert und welches auch hoffentlich gut ist, auch über dieses Büchlein gestolpert.
Als ich endlich einen dicken Wälzer gefunden hatte, beschloss ich dieses Büchlein auch noch zusätzlich mitzunehmen, da es mein Interesse geweckt hatte, um mal nachzuschlagen welche Markenprodukte hinter den einzelnen No-Name Produkten der Discounter stecken.
5,95 Euro fand ich es zwar nicht gerade billig für
dieses verhungerte Buch... 94 Seiten mit den Abmaßen von 16 cm x 10 cm... Hmm scheint wohl nen Markenbuch zu sein... Viel Geld für wenig Inhalt... Naja vielleicht ist das ja auch genug Platz um alles aufzulisten... Da es leider eingeschweißt war, konnte man dies anhand von einem kurzen durchblättern im Buchladen nicht kontrollieren... Schlecht für den Käufer, gut für die Autorin da es sonst wohl nen Ladenhüter wäre... So kauft man es auf Grund des Titels und dem Interesse an dem Inhalt den man durch den Titel gelockt erwartet und zu lesen erhofft...
Daten zum Buch:
##############
Titel: Welche Marke steckt dahinter?
Autorin: Martina Schneider
Seitenanzahl: 94
Verlag: Südwest
Erschienen: 2005
ISBN: 3-517-06780-6
Über die Autorin:
##############
Martina Schneider ist Lebensmitteltechnologin und Fachjournalistin für Ernährung. Als freie Autorin arbeitet sie für Fernsehen, Hörfunk und Presse. Sie gibt auch noch Seminare über Einkaufsberatung ab.
Inhalt:
#####
1. Am Anfang steht das obligatorische Vorwort
2. Danach geht es weiter mit der Geschichte zur Entstehung der No-Name-Produkte. Was No-Name-Produkte sind, wer damit handelt und welche Vorteile diese haben.
3. Wie man deren Herkunft raus findet und wie die Autorin sich rangemacht hat um diese Dinge herauszufinden.
Zum Beispiel an Hand des Herstellungsortes, der Ähnlichkeit der Zutaten, Ähnlichkeit des Aussehens, der Veterinärkontrollnummer, Ähnlichkeit der Verpackung: verpackungsmaterial, Aufdruck, Schriftgröße und Schriftarten vom MHD, Stempelformen und Ähnliches.
Dieses Kapitel wird ausführlich beschrieben, vor allem welche Daten man anhand der Veterinärkontrollnummer raus finden kann und was eine solche Nummer überhaupt ist. Eine gute Anleitung, um No-Name-Produkte und die dahinter steckenden Markenprodukte auch selber herausfinden zu können.
4. Jetzt geht es um die einzelnen Geschäfte und deren No-Name-Produkten. Vollende Geschäfte werden dort beschrieben:
Aldi
Lidl
Real und Extra
Marktkauf
Rewe-Gruppe
Penny (wobei Penny eigentlich auch zur Rewe-Gruppe gehört, hier aber noch mal gesondert besprochen wird)
Plus
Edeka
Kaufland
Schlecker
Zu jedem Geschäft wurde erst mal ne kleine Einleitung über das jeweilige Unternehmen geschrieben. Danach werden von dem jeweiligen Geschäft drei bis vier No-Name-Produkte ausführlich im Vergleich zu den dahinter vermuteten Markenprodukten gegenüber gestellt. ES WIRD IMMER WIEDER IM BUCH DARAUF HINGEWIESEN, DAS ES SICH DABEI NUR UM VERMUTUNGEN HANDELT. Nach der Gegenüberstellung dieser Produkte, kommt zu diesen Produkten anschießend noch eine kleinen Begründung, die meist mit etwas aufwartet was über den vorher beschriebenen Vergleich hinaus geht.
Danach werden noch fünf bis sechs Artikel kurz und knapp, an Hand des Vergleichs mit der Veterinärskontrollnummer von einem No-Name-Produkt und des dahinter stehenden
Markenproduktes, beschrieben. Ach ja wie immer in dem Buch geschrieben wird: Des VERMUTETEN Markenproduktes...
Es handelt sich leider bei allen Produkten, jedoch nur um Lebensmittel. Es werden keine Non-Food Artikel beschrieben, wie zum Beispiel: Kosmetikartikel, Haushaltsartikel, technische Geräte und so weiter...
5. Jetzt folgt noch ein kurzer Mix von No-Name-Produkten die sich nicht auf die vorherigen Geschäfte beziehen. Der Mix besteht aus der unglaublich großen Menge von 4 Artikeln. Na wenn das mal kein riesiger Mix ist...
6. Hier folgt eine mehrseitige Liste von Namenhaften Lebensmittelherstellern und deren Veterinärkontrollnummern. Damit man diese selber mit der Kontrollnummer von einem No-Name-Produkt was man zu Hause vergleichen kann und dadurch den Markenhersteller zuordnen kann. Da wenn diese Artikel im gleichen Betrieb hergestellt wurden, trotz des Tarnnamens des Markenherstellers, diese dann dadurch die gleiche Kontrollnummer aufweisen.
7. Es folgt das Register zu diesem alles andere als ausführlichen Buchs.
...DANN IST MAN AUCH SCHON AM ENDE DIESES BÜCHLEINS ANGEKOMMEN...
Fazit:
####
Das Buch hält nicht wirklich was der Titel verspricht bzw. was man Anhand des Titel vor zu finden erwartet. 77 Produkte befinden sich in diesem Buch, was bei 11 beschriebenen Geschäften gerade mal 7 Produkte pro Geschäft macht. Das ist nicht gerade viel, für diesen Titel. Das Buch hätte lieber:" Wie finde ich selber heraus welche Marke dahinter steckt?" heißen sollen. Da am ausführlichsten darüber geschrieben wurde, wie man dies selber macht. Wenn ich ein Buch mit diesen Titel kaufe, um zu erfahren welche Marken hinter den No-Name-Produkten stecken dann will ich dieses auch darin erfahren und nicht nur nen paar Beispiele darüber erhalten. Ist es zwar Interessant zu erfahren, wie man es selber herausfindet aber bei dem Buchtitel erwarte ich doch auch den dazugehörigen Inhalt und nicht ne Anleitung wie ich so ein Buch selber schreibe. Der Preis ist dafür auf Grund der Größe, Seitenanzahl und der fehlenden Informationen auch viel zu hoch. Keine Kaufempfehlung und nur 2 Sterne für die Hintergrundinformationen.
...
Leseratee, 14.03.2006
Diese Thematik scheint wohl momentan sehr in das Käuferinteresse gerückt zu sein. Von meinem Sohn habe ich neulich mehrere Seiten von No-Name-Produkten und ihrem exellenten Hersteller erhalten. Ist schon sehr interessant zu wissen, wer eigentlich dahinter
zwerchi, 28.03.2006
alles klar, nun weiss ich welches buch interessant klingt, der inhalt aber hohl bleibt. was bringen einem denn schliesslich vermuten die man auch selbst aufstellen kann. danke für den tollen bericht. sh und lg zwerchi
runaway1984, 13.03.2006
hmm...stand auch schon mal mit diesem Buch an der Kasse meines Buchhändlers. Habs dann aber wieder weg gelegt. War wahrscheinlich die Richtige Entscheidung...Gruß Sabrina
ein Testbericht von lUIGI2005-06-20 10:40:21vom 20.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: endlich blickt man mal dahinter, wo welche Produkte herkommen....Nachteile/Kritik: kleines, dünnes Buch für nicht gerade wenig Geld.
so steht es auf der Rückseite dieses Buches. Was bedeutet das? Viele renommierte Hersteller produzieren neben ihren teuren Markenartikeln auch schlichter verpackte No-Name-Produkte oder Eigenmarken für den Handel. Dieses Buch hilft, dahinter zu kommen, welcher namhafte Hersteller hinter den Preiswert-Produkten steckt. Denn das wird auf den Verpackungen nicht verraten.
Das Buch zeigt Tricks, wie man anhand Angaben auf der Verpackung zurückverfolgen kann, von welcher Firma das Produkt kommt.
Die Autorin Martina Schreiber hat für verschiedene Fernsehsendungen recherchiert und hat dadurch ihre Kenntnisse erworben. z. B. für die Sendung Kostprobe.
Es handelt
sich bei dem Buch um ein Taschenbuch von kleinem, handlichen Format. Es hat aber 91 Seiten, die in verschiedene Kapitel aufgeteilt sind. Am besten finde ich die Seiten wo man an den Veterinärkontrollnummern die Firmen erkennnen kann. Ein Beispiel:
No-Name-Würstchen -egal ob im Lidl, Norma, Aldi oder Minimal-, egal unter welchem Namen sie verkauft werden, sind sehr oft Böklunder. Das kann man genau an der Veterinärkontrollnummer erkennen. Ähnlich ist es mit Tiefkühlpizza, oder anderen Dingen aus der Tiefkühltruhe. Alberto-Pizza und die von Salto haben z. B. die selbe Nummer. So gibt es Beispiele zuhauf.
Das Buch kostet 5,95 Euro im Handel und ich finde es sehr interessant, auf "Entdeckungsreise" zu gehen. Wer da ähnlich denkt, ist mit diesem Buch gut beraten. Die anderen sollten die knapp 6 Euro lieber sparen.
Erschienen ist das Buch im Südwest - Verlag. Die ISBN-Nr. ist wie folgt:
3-517-06780-6. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen.
...
ein Testbericht von Paukenfrosch2005-04-01 19:47:58vom 01.04.2005Empfehlung: nein
Vorteile: kurzweilige Lektüre mit einigen interessanten Daten und auch Anekdoten...Nachteile/Kritik: zu wenig erwähnte Produkte; das Buch ist eher eine Anleitung zum slebst Herausfinden; somit zu teuer
Der Paukenfrosch ist ja ein Ciao- und Yopi-User, der gern über Lebensmittel und Getränke Berichte schreibt. Nicht nur, aber doch sehr oft. Zudem geht er gern bei Lidl einkaufen und probiert dort mit Vorliebe Produkte der hauseigenen Marken, wo man jedoch nur erlesen kann: „hergestellt für die Lidl Stiftung…“ Hinweise auf den Hersteller findet man keine. Doch manchmal ist gerade das sehr interessant zu wissen.
Durch Recherchieren im Internet erfährt man schon so Manches über den wirklichen Hersteller vieler No-Name-Produkte, klickt man sich auf den richtigen Seiten ein. Doch eine gute
Hilfe ist auch folgendes Büchlein:
„Welche Marke steckt dahinter?“
von
Martina Schneider
* * * * *
Allgemeines zum Buch
--------------------
Eigentlich müßte man es eher ein Büchlein nennen, was hier vor mir liegt, denn das Buch hat ein sehr kleines Format von etwa 10,5 cm x 16 cm und umfaßt gerade einmal 94 Seiten. Erschienen ist es 2004 unter der ISBN-Nummer 3-517-06780-6 beim Südwest Verlag. Der Preis liegt bei 5,95 €.
Die Autorin
-----------
Verfaßt wurde das Buch von Martina Schneider. Sie ist Lebensmitteltechnologin und Fachjournalistin für Ernährung und arbeitet als freie Autorin für Presse, Funk und Fernsehen.
* * * * *
Das Buch und ich
----------------
Ich habe mir das Buch im Internet ersteigert und war doch ziemlich verdutzt, als es einige Tage später bei mir eintraf. Für 5,95 € habe ich nicht so eine winzige Lektüre erwartet. Naja, dachte ich, vielleicht ist der Inhalt des Buches ja trotzdem das Geld wert…
Nach einem kurzen Vorwort beginnt das erste Kapitel „No-Name-Produkte“. In ihm wird allgemein erklärt, was das überhaupt für Produkte gibt, wobei unterschieden wurde zwischen eben diesen No-Name-Produkten und den Eigenmarken der verschiedenen Lebensmitteldiscountern. Was ich noch nicht wusste und daher sehr interessant fand war eine Übersicht, welche Lebensmittelmärkte zusammengehören, wie z. Bsp. Metro, real, Extra und Kaufhof oder daß zu Tengelmann auch Plus und nicht nur Kaiser´s gehört. Da gab es also ein paar Neuigkeiten.
Im folgenden Kapitel „Dem Hersteller auf der Spur“ wird der Leser mit einigen sehr interessanten Verpackungsaufschriften vertraut gemacht. So ist bei Milch-, Fleisch- und Fischprodukten immer eine sogenannte Veterinärkontrollnummer angegeben, die einen sicheren Rückschluß auf den letzten Betrieb, der das jeweilige Produkt bearbeitet oder verpackt hat, zuläßt. So erkennt man das Land, das Bundesland und eben den entsprechenden Betrieb. Im Anhang des Buches gibt es dazu auch eine 13seitige Tabelle, die die wichtigsten Betriebe zusammenfaßt. Das finde ich total toll, denn das macht mir das Büchlein bei den nächsten Lebensmittelberichten zu einem guten Helfer.
Doch nicht alle Lebensmittel gehören dieser genannten Gruppe an. Wie man nun erkennt, wo das Produkt herstammt, wenn es nicht zur Kategorie der Milch-, Fleisch- und Fischwaren gehört, wird jetzt auch erklärt. Doch hierbei muß sich der Interessent Zeit nehmen und Mühe machen, sich zum Beispiel die Zutatenlisten ähnlicher Produkte unter die Lupe nehmen und vergleichen. Aber auch der Herstellerort und die Verpackungsgestaltung können ein Hinweis auf die Produktverwandtschaft sein.
Anbei werden die Internetseiten
www.wer-zu-wem.de
und
www.markenherstell er.de
für einen Besuch empfohlen.
Ab Seite 26 wird es dann speziell. Nacheinander werden die Ketten Aldi, Lidl, real und extra, Marktkauf, die Rewe-Gruppe, Penny Plus, Edeka, Kaufland und Schlecker unter die Lupe genommen. Zur Einführung gibt es jeweils ein kleines Firmenprofil und dann folgen tabellarisch geordnet einige Beispiele, wo ein Markenprodukt mit dem entsprechenden No-Name-Produkt verglichen wird. Die Gemeinsamkeiten werden herausgefiltert und die mögliche Kostenersparnis in Prozent angegeben.
Die meisten aufgeführten Beispiele waren mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr so neu, denn wegen Ciao und Yopi habe ich mich schon oft mit diesem Thema auseinandergesetzt und selbst herausgefunden, wer hinter manchen No-Name-Marken steckt.
Interessanter fand ich da eher so etliche Anekdoten zu einigen Markenherstellern, wie sie sich manchmal zu ihren No-Name-Produkten outen mußten, weil ein Produkt aus Qualitätsgründen zurückgerufen werden mußte. Da konnte ich teilweise nur hinterlistig grinsen.
Auch wurden Markenhersteller genannt, die absolut keinen Hehl daraus machten, daß sie auch Eigenmarken für Discounter herstellen. Andere wiederum tun unheimlich heimlich. Das finde ich nun wieder sehr komisch, denn so aufgeklärt ist doch heute wohl jeder Verbraucher, daß er um diese Machenschaft zur Profitmaximierung weiß (oder nicht?).
Nun ja, kommen wir zum letzten Kapitel des Buches, in dem es noch ganz kurz um „Weitere Billig-Labels“ geht. Als Erstes werden hier die Babynahrungshersteller, die Hand in Hand gehen vorgenommen: Hipp & Bebivita und Alete & Milasan. Logisch, daß mir das als junge Mutter keine Neuigkeit war, denn mit diesem Thema mußte ich mich zwangsläufig schon auseinandersetzen, bekam ich doch einige Male zu hören, daß ich mein Kind wohl nicht genügend lieben würde, weil es nur so´n Billigzeug (Milasan und Bebivita) zu essen bekam. Aber ich ließ mir kein schlechtes Gewissen einreden, denn ich wußte ja Bescheid.
Weitere Beispiele waren Tiefkühlbackwaren und Feinkostsalate. Und dann war das Büchlein auch schon ausgelesen. Ganze 50 Minuten habe ich dafür gebraucht…
* * * * *
Was gibt mir nun das Büchlein?
------------------------------
An Informationen erstmal nicht so viele Neuigkeiten, wie ich mir erhofft hatte. Da war meine Erwartung doch größer.
So hätte ich doch zu jedem Lebensmitteldiscounter gern eine größere Produktpalette geboten bekommen, als es der Fall war. Maximal gab es hier zu einem Discounter 10 Produkte, die Markenprodukten zum Vergleich gegenübergestellt wurden. Das finde ich doch etwas ärmlich.
Nett waren die erwähnten Anekdoten zu einigen Markenherstellern, die das Buch unterhaltsam auflockerten. Interessant und für mich doch von Bedeutung sind die letzten 13 Seiten, die die Veterinärkontrollnummern tabellarisch den Herstellern zuordnen. Das werden wohl die ersten Seiten sein, die abgenutzt aus dem Buch flattern werden.
So gibt das Buch insgesamt gesehen zwar recht spärliche Informationen zu bestimmten Produkten, aber es ist unterm Strich doch eine gute Anleitung, zum Herausfinden des Herstellers eines bestimmten No-Name-Produktes oder einer Eigenmarke. Man muß sich halt nur selbst die Mühe machen und kann dieses Buch nicht als Nachschlagewerk benutzen.
Allerdings – und das finde ich am enttäuschensten - beschränkt sich diese Lektüre nur auf Lebensmittel. Keine Kosmetikprodukte, nix gar nix, nur Lebensmittel werden erwähnt. Doch wer clever ist, kann auch bei diesen Produkten herausfinden, welche große Markenfirma hinter so mancher Creme oder so manchem Shampoo steckt.
* * * * *
Fazit
-----
Das Buch ist eine kurzweilige Lektüre, die mir 50 Minuten meines Lebens raubte, mich aber nicht unbedingt so viel schlauer machte, wie ich erhoffte. Die letzten 13 Seiten hätten mir vollkommen gereicht.
Schade, daß es in diesem Büchlein nur um Lebensmittel ging. Das ist aber weder vom Inhaltsverzeichnis noch vom Klappentext des Buches erkennbar. Erst beim Lesen wird es einem klar.
Und so machen mich die 5,95 € doch etwas traurig. Soviel Geld ist das Buch dann doch nicht wert.
Allerdings wäre vielleicht ein ähnliches Büchlein interessant, in dem es dann um Non-Food-Produkte geht. Für kleineres Geld würde ich mir diese dann auch eventuell kaufen…
Also gibt es von mir nur drei Sterne und keine Kaufempfehlung. Leiht Euch dieses Buch lieber aus oder recherchiert selbst im Internet nach den Herstellern.