Mein Sohn ist jetzt knapp ein jahr im Kindergarten und ich spiele mit ihm am Morgen immer Noch ein kleines Spiel bevor ich den Kiga wieder verlasse weil es ihm dann leichter fällt dort zu bleiben. Ein Spiel was wir immer spielen heisst
*** Schweinsgalopp*****
Es handelt sich um ein Brettspiel von Ravensburger mit 5 kleinen bunten Schweinchen.
Weil mein Sohn das sogerne spielt habe ich es nun auch gebraucht auf dem Flohmarkt erstanden. Die Preise für das Spiel sind total unterschiedlich wenn man sich so im Internet umsieht. Ich hab es für 5 Euro gekauft, aber halt gebraucht.
Das Spiel ist in einer grossen Pappkartonmage und vorne drauf sieht man die 5 bunten Schweinchen umher flitzen.
Zum Spiel gehören ein grosser Spielplan mit einer aufgezeichneten Rennbahn für die Schweine, 5 Kunststoffschweine in den Farben gelb, rosa, rot, grün und blau, 36 Rennkarten, 50 Futterchips und eine Anleitung.
Das Spiel wird vom Hersteller ab 6 Jahren empfohlen, da wir immer eine leichte abgewandelte Form spielen ist es auch für Kinder ab 3 jahren finde ich.
Das Spiel benötigt mindestens 2 maximal 5 Mitspieler.
Das Spiel dauert je nachdem wieviele Mitspielen so ungefähr 20 Minuten. Wenn ich es mit meinem Sohn alleine spiele dann sind wir eigentlich immer auf 10 Minuten fertig.
Die Variante die wir immer spielen geht so.
Der Stapel Rennkarten wird verdeckt neben den Spielplan gelegt, die Rennscheine stehen auf der Startlinie. Nun zieht jeder abwechselnd eine karte. Auf den rennkarten sind die Schweine in den verschiedenen farben abgebildet. Je nachdem welche farbe gezogen wird rückt das entsprechende Schwein ein feld vor. Steht da schon ein Schwein überspringt es dieses und platziert sich auf dem ersten freien feld danach. Das Schwein was in Führung geht bekommt immer einen Futterchip. Dort sind Futtermittel wie Möhren, kartoffel, Salat abgebildet.
Diese runden Futterchips legt man auf ein Feld auf dem Spielplan was man sich vorher ausgesucht hat, ub die Badewanne oder den Eimer.
Nun wird solange gezogen bis die Schweine einmal das Spielfeld umrunden und ins Ziel einmaschieren.
Gewonnen hat natürlich derjenige der die meisten Futterchips hat, den man ist ja nicht Besitzer einer Spielfigur sondern zieht mit allen Schweinen je nachdem welche Farbe man halt zieht.
Das ist sozusagen die Light Variante für meinen Sohn, er ist nun knapp 5.
Die Spielanleitung sieht noch eine etwas schwierigere Spielvariante vor. In dieser werden an die Mitspieler je 7 Karten ausgeteilt und der Rest Karten wird beiseite gelegt. Nun spielt jeder wenn er an der reihe ist eine Karte aus und rückt das entsprechende Schwein vor.
Futterchips werden immer dann gesammelt wenn ein Schwein in Führung geht. Mit der letzten karte die jeder Spieler auspielt wird allerdings entschieden ob man die gesammelten Futterchips auch behalten darf, das ist nämlich nur der Fall wenn man mit der letzten karte ein Schweinchen in Führung schiebt. Falls nicht muss man alle bis dahin erspielten Futterchips wieder abgeben.
Ausserdem wird diese variante über 3 Spielrunden gespielt.
Ich finde das Spiel sehr niedlich gemacht und Kinder wie mein Sohn finden es halt toll
mit den Karten ziehen, die passende Farbe vorschieben, Futterchips einsacken und natürlich gewinnen.
Ich spiele das eigentlich sogut wie jeden Tag einmal mit meinem Sohn und es ist halt ein kleines Glücksspiel, je nachdem welche Karten halt kommen und welches Schweinchen man vorschiebt.
Spielt man die Variante die in der Spielanleitung vorgeschrieben ist dann ist auch etwas taktik gefragt, allerdings ist das dann denke ich doch erst für ältere Kinder relevant, mein Sohn versteht dass noch nicht so, er müsste dann ja schon etwas vorausschauen können . Die leichte Variante gefällt den Kindern vom Kiga aber genauso und macht auch viel SpASS.
Die Schweinchen sind robust, die Karten habe ich alle mit Klebeband laminiert damit sie länger halten, sind halt normale Pappkarten.
Die Futterchips sind stabil aus Karton.
Das Spiel ist witzig und vorallem gefällt es den Kindern, daher kann man ja nur eine gute Empfehlung geben.
Mamafabian
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Im Schweinsgalopp zum Ziel
ein Testbericht von DirkWG2002-03-05 03:16:36vom 05.03.2002Empfehlung: ja
Macht ja nicht viel her, dachte ich beim Auspacken ... Fünf bunte
kleine Schweinchen, ein paar Spielkarten mit unterschiedlichem
Aufdruck und eine Anleitung.
Doch der erste Eindruck täuscht! Wir konnten uns einen ganzen
Abend lang mit 5 erwachsenen(?) Menschen nicht von diesem Spiel
lösen.
Die Spielkarten werden sortiert nach Futterkarten (auf denen jeweils
Kartoffeln, Möhren oder ähnliches abgebildet sind), Streckenkarten (mit
aufgezeichnetem Weg) und Rennkarten, die man an den Schweinen
erkennen kann.
Die Streckenkarten werden in einem (lockeren) Kreis auf dem Tisch
verteilt, sie bilden die Rennstrecke. Dabei ist die Form der Strecke
nicht entscheidend, es geht nur darum, daß alle Kärtchen (die jeweils
mit einem Stück Weg bedruckt sind) hintereinander liegen, damit man
durch sie die Reihenfolge der Schweine und deren Abstand bestimmen
kann.
Jeder Spieler bekommt eine Futterkarte, die er an eine beliebige
Stelle auf der Rennstrecke ablegt, aber mindestens vier Schritte
vom Start entfernt.
Auf den Spielkarten ist jeweils ein rennendes Schwein in einer der fünf
Farben der Schweinefiguren zu sehen. Diese werden gemischt, und
jeder Mitspieler erhält gleich viele davon, die er verdeckt in der Hand
behält und ausspielt, wenn er am Zug ist. Gespielt wird dann reihum.
Die Schweine (bunte Plastikfigürchen) werden - zufällig hintereinander
aufgereiht auf die ersten Felder verteilt, aber schon nach dem ersten
Zug ändert sich diese Reihenfolge, wie als nächstes beschrieben.
Der Clou an der Sache ist, daß man keine eigene Spielfigur hat. Jeder
kann jedes Schwein bewegen - sofern er eine gleichfarbige Karte auf
der Hand hat, die dann ausgespielt wird. Durch einen Zug rückt das
entsprechend gefärbte Schwein um ein Feld nach vorne - ist dieses
aber besetzt, dann wird das dort stehende Schwein übersprungen, und
zwar so lange, bis das erste freie Feld erreicht wird. Rückt man durch
seinen Zug an den Anfang der Schweineherde, dann bekommt man
eine Futterkarte, und landet man auf einem Feld, neben dem schon
eine (vorher beliebig verteilte) Futterkarte liegt, erhält man auch diese.
Die Anzahl dieser Karten bestimmt zum Schluß dann auch, wer gewinnt.
Aber man muß gut taktieren und auch eine Portion Glück haben, denn
nur wenn man mit seinem letzten Zug ein Schwein nach vorne an die
Spitze bewegen kann werden diese Karten auch gezählt - sonst geht
man für dieses Spiel leer aus! Nun werde die Punkte aufgeschrieben
(pro Futterkarte ein Punkt), die Schweine wieder an die Startposition
gestellt, die Karten eingesammelt - und schon kann es wieder losgehen!
Sehr unterhaltsam und abwechslungsreich, da jedes Spiel anders wird!
Und meine hohe Bewertung begründet sich auch hauptsächlich darin,
daß hier mit ganz einfachen Mitteln für viel Spaß gesorgt wird, ohne den
üblichen Schnickschnack und die Kompliziertheit so manch eines anderen
Spieles.