Schweizer Küche
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Testberichte Schweizer Küche

 Rezept
5.0 von 5
Platz 11 in der Kategorie "Kochrezepte & Backrezepte".
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Schweizer Küche Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
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Raphipuur

Traditionelle Engadiner Speisen

ein Testbericht von 2002-07-16 19:24:17 vom 16.07.2002
Empfehlung: ja
Traditionelle Engadiner Speisen

Rezepte für:
Plain in Pigna cun Ardöffels
Capuns
Compott da pomma
Tuorta da Nusch Engiadinaisa



Plain in Pigna cun Ardöffels
Ofenrösti

Zutaten:
100 g Butter, 1200 g rohe Kartoffeln an der Röstiraffel geraffelt, 50 g Mehl, 100 g Polenta, Salz, Pfeffer, Muskat, je 150 g Salami und Speck feingewürfelt, 200 g dünne Speckscheiben.

Die Butter wird zerlassen und über die Kartoffeln gegeben. Mehl, Polenta und Gewürze miteinander vermischen und mit Salami und Speck gut unter die Kartoffeln mischen. Eine rechteckige, niedrige Auflaufform oder ein Wähenblech wird mit Öl ausgestrichen und mit den Speckscheiben belegt. Darauf gibt man die Kartoffelmasse und backt diese bei ca. 200°C während 1-1/2 Stunden knusprig.


Capuns

Zutaten :
Teig : 500 g Weissmahl, 4-5 Eier, etwas Milch.
Ausserdem: 150 g luftgetrockneter Speck, 150 g roher Schinken, 2 Landjäger, Petersilie, Krausenminze, Mangoldblätter, 2 dl Wasser.


Wichtiger Hinweis: Bei diesem Gericht ist es sehr wichtig, dass Krausenminze frisch oder getrocknet verfügbar ist, denn nur durch die Zugabe dieses Kräutleins entsteht der raffinierte Geschmack der echten Capuns.

Aus dem Weissmehl, den Eiern, etwas Milch wird ein ziemlich fester Spätzleteig zubereitet. Mindestens eine Halbe Stunde ruhenlassen. In der zwischenzeit schneidet man den luftgetrockneten Rohspeck und Rohschinken mit 2 Landjägern oder Salsiz in ganz feine Würfelchen. Ein grosser Strauss Peterli, die Blätter von zwei Zweigen Krauseminze werden ebenfalls feingehackt. Fleisch und Kräuter werden nun unter den Spätzliteig gezogen und sparsam gewürzt, da das Fleisch genug Salz mitbringt. Der Teig wird nun Esslöffelweise in junge Mangoldblätter mit Stiel gewickelt. Darauf achten, dass die Blätter unbeschädigt sind. Die Capuns werden im leicht gesalzenen Wasser 5-10 Min. gargekocht. Gut abgetropft gibt man sie lagenweise mit geriebenen Parmesan oder Gruyère in eine vorgewärmte Platte und übergiesst sie mit brauner Butter. Das kräftige Kochwasser kann für eine Gemüsesuppe weiterverwendet werden.


Compott da pomma
Apfel Kompott

Zutaten:
1 kg Reinetten oder eine Sorte die beim Kochen nicht zerfällt, 300 g Zucker, 4 dl Wasser, 1 dl Weisswein, 1 Stück Zitronenschale, Saft einer halben Zitrone, Pinoli oder Mandelstifte.

Zucker mit Wasser, Wein, Zitronenschale und -saft zu Sirup einkochen. Dem Sirup die geschälten, halbierten und vom Kernhaus befreiten Äpfel beifügen und darin ziehen lassen, bis sie gar sind. Die Äpfel abtropfen lassen und auf einer flachen Platte auftürmen. Jede Apfelhälfte wird mit Pinoli oder Mandelstiften gespickt und mit folgender Sauce übergossen:

Den Sirup zu Gelée eindicken und mit Himbeer- oder Johannisbeerensaft aromatisieren und über die aufgeschichteten Früchte giessen.


Tuorta da Nusch Engiadinaisa
Engadiner Nusstorte

Zutaten(1):
350 g Mehl, 200 g Butter, 100 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, 1 Eigelb

Sämtliche Zutaten zu einrm Teig verarbeiten und ruhen lassen. Mit der Hälfte des Teiges eine mittelgrosse, runde Kuchenform auslegen.

Zutaten(2):
300 g Zucker, je 150 g Baumnuss-, Haselnuss- und Mandel-Kerne (ohne Schalen) grobgehackt, 3 dl Rahm.

Den Zucker hell caramelisieren. Die Nusskerne beifügen und eine Weile mitrösten, bis der Zucker eine mittelbraune Farbe angenommen hat. Mit dem Rahm ablöschen und leicht einkochen lassen. Diese Masse gibt man auf die Ausgelegte Springform. Der restliche Teig wird zu einem passenden Deckel ausgewallt, auf den Kuchen gelegt und leicht ausgedrückt. Mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die Tuorta da Nusch wird in den kalten Backofen gebracht und bei guter Mittelhitze hell gebacken.


Bun Appetit!!!
(Rätoromanisch für: Guten Appetit!)

© by Raphael Bauer, 16. Juli 2002
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feuermohn

Käsewähe

ein Testbericht von 2002-08-22 07:28:21 vom 22.08.2002
Empfehlung: ja
Hallo Ihr Lieben, heute wollte ich Euch mal eines meiner Lieblingsgerichte aus der Schweiz aufschreiben. Es handelt sich hierbei um etwas mächtig herzhaftes aus dem Backofen. Und zwar handelt es sich um eine Schweizer Käsewähe.

Das schöne an der Geschichte ist, das diese Wähe recht schnell vorzubereiten ist und vor allen Dingen auch super lecker schmeckt.
Es ist auch egal ob Warm oder kalt. Man kann sie so oder so essen. Dabei wiederum finde ich gut, das man diese dann auch immer recht gut auf einer Party servieren kann.

Also an Zutaten benötigt Ihr für die Käsewähe:

Einmal für den Teig:
200 g Mehl
100 g Butter
2 Eigelb
3 EL Wasser
1 TL Backpulver
1 Prise Wasser

So wie für die Füllung:
200 g mittelalten Gouda
250 g gek. Schinken
¼ l Creme Fraiche
2 Eier
Salz
Weißer Pfeffer

Was die Zubereitung betrifft, müßt Ihr als erstes einmal einen Mürbeteig herstellen. Dazu müßt Ihr dann aus dem Mehl, der Butter, dem Eigelb, dem Wasser, dem Backpulver sowie dem Salz diesen Teig mit dem Knethaken des Handrührgerätes herstellen. Wenn Ihr dieses gemacht habt, muss dieser Teig in Folie gewickelt eine Stunde kalt gestellt werden.

Für den Belag reibt Ihr dann den Gouda als erstes. Danach dann schneidet Ihr den gek. Schinken in kleine Würfel. So, das dieser sich eben gut vermischen läßt mit den anderen Zutaten. Diese Beiden Zutaten vermischt Ihr dann zusammen mit dem Creme Fraiche sowie den Eiern in einer Schüssel.
Das ganze wird dann noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Jetzt müßt Ihr nur noch eine Springform (26 cm) fetten und diese dann mit dem Teig auskleiden. Ihr solltet auf jeden Fall auch einen etwa 2 – 3 cm hohen Teigrand mitformen.
Dann füllt Ihr das ganze noch mit der Käse- Schinkenmasse, streicht es glatt und schiebt das ganze in den Backofen.

Backen muss das ganze bei 200° C, 30 – 40 Minuten.

Ich hoffe dieses Rezept gefällt Euch und wünsche Euch einen super schönen Tag!
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