Vor einiger Zeit habe ich das gleichnamige Buch von Stephen King mit Begeisterung gelesen! Ich möchte direkt von Anfang an sagen, das das Buch "Shining" noch besser ist wie der Film, weil einige Szenen detailierter dargestellt sind!
Aber dennoch ist die Qualität des Filmes immer noch genial!
Ich möchte erstmal erklären worum es in dem Film überhaupt geht:
Die Geschichte fängt an von einem kleinen Jungen, ich glaube er war 10jahre alt, zu erzählen! Der Junge lebt bei seiner Mutter, die sich von dem Vater des Jungen getrennt hat, weil dieser ihn geschlagen hat! Der Vater ist trockener Alkoholiker und hat seinen Lehrerjob verloren weil er einen Jungen in der Schule geschlagen hat! Weit von zuhause weg hat er einen Job angenommen! Er soll sich um ein Hotel kümmern, das über den Winter geschlossen ist! Danny (so heisst der Junge) und seine Mutter sollen mitkommen!
Danny hat die Fähigkeit in die Zukunft zu sehen, genauso wie er sehen kann was in der Vergangenheit an irgendwelchen Orten passier ist! Er kann sogar sehen was andere Menschen denken und weiss was sie tun, obwohl sie ganz woanders sind! Diese Fähigkeit wird "Shining" genannt. Kurz vor der Abfahrt sieht er das böse Dinge in dem Hotel vorgehen und das er in großer Gefahr sein wird wenn er mitfährt! Aber er fährt dennoch mit!
Im Hotel angekommen trifft die Familie noch ein paar Angestellte und den Chef, die das Hotel über den Winter verlassen! Einer der Angestellten hat die selben Fähigkeiten wie Danny und sagt ihm, das er ihn immer rufen kann, wenn er in Gefahr ist!
Dann ist die Familie auf sich allein gestellt! Wenn der Winter richtig ausgebrochen ist, haben sie keine Möglichkeit mehr das Hotel zu verlassen oder Hilfe zu holen!
Natürlich fängt auch erst zu dieser Zeit der Spuk an! Was da genau passiert werde ich hier aber nicht schreiben, da man den Film ja dann nicht mehr gucken braucht!
Auf jeden Fall erscheinen Geister und die seltsamsten Dinge passieren! Den Vater des Jungen haben die Geister in Besitz genommen und ihn hetzen sie auf Danny und die Mutter! Mit fiesen Mitteln bringen sie ihn zu ziemlich krasser Gewalt!
Danny ruft sofort den Angestellten, der seine fähigkeiten besitzt, als er merkt das alles aus dem Ruder läuft, und kämpft mit seiner Mutter ums überleben! Der Angestellte macht sich sofort auf den Weg und wird schon vor dem Hotel von den Geistern angegriffen! Im Hotel erwischt der Vater ihn dann und schlägt ihn k.o.
Das Ende lasse ich natürlich offen, damit ihr auch noch was von dem Film habt! Allen die den Film gucken wollen wünsche ich viel Spaß! Alle anderen verpassen was!!!
Das Buch war super - als ich den Film sah, war ich herb enttäuscht. Nur Jack Nicholson hat noch etwas Qualität hervorgebracht - weil er so überzeugend spielen konnte. Wendy ging mir auf die Nerven, über "Tony" (ein sprechender Finger!!!!) war ich entsetzt.
Doch erstmal zum Inhalt. Die Handlung ist eingentlich schnell erzählt: der Ex-Alkoholiker Jack Torrance ist auf Jobsuche und bewirbt sich als Hauswart im "Overlook - Hotel".
Seine einzige Aufgabe besteht darin, den Winter über im Hotel zu wohnen und es im Schuss zu halten.
Zwar ist der Hotelchef recht kritisch, da Torrance vor einiger Zeit, als er noch als Lehrer fungierte, einen Schüler im betrunkenen Zustand mit einem Stuhl attackiert hat - aber letztendlich erhält dieser doch den Job.
Liegt evt. auch daran, dass kaum jemand diesen Job haben wollte; aber dringend jemand gesucht wurde. Grund der Ablehnungen ist jenes Ereignis, welches vor ein paar Jahren eine Familie ums Leben kommen liess - der frühere Hauswart zerteilte seine Familie mit einer Axt, weil "Stimmen" im Haus ihm dies befohlen hatten.
Lachend hierüber willigt die Familie Torrance ein, den Winter in dem Hotel zu verbringen - doch kaum sind Jack, seine Frau Wendy und sein Sohn Danny angekommen, nimmt sich der Koch Danny beiseite und warnt ihn indringlich, das Zimmer mit der Nummer 237 zu betreten.....
Es stellt sich heraus, dass sowohl der Koch als auch Danny eine Art "zweites GEsicht" haben, was der Koch schlicht als "Shining" bezeichnet.
Den beiden ist es möglich, Dinge/Menschen zu sehen, die sich beispielsweise in diesem Hotel ereignet haben. Danny spürt sofort, dass das Hotel "böse" ist - aber wer glaubt schon einem kleinen Jungen?
Aus diesem Grund verschweigt er seinen Eltern, dass er Blut aus den Wänden und aus dem Fahrstuhl rinnen sowie die beiden toten Töchter im Flur sieht.....
Nach nicht allzu langer Zeit versuchen die Geister im Overlook, Kontakt zu Jack aufzunehmen und insbesondere ihn wieder zum trinken zu bewegen. Das Hotel will die Familie Torrance keinesfalls wieder gehen lassen - und langsam nimmt das Unheil seinen Lauf.....
- Was eigentlich eine sehr gute Story ist, wurde in dem Film leider soweit es nur möglich war, verunstaltet. Die Hälfte des Filmes kann man sich Wendy's Gekreiche anhören - zeitweilig passend, jedoch größtenteils nur noch nervig.
Stellen, die den Zuschauer in Angst und Schrecken versetzen sollten, wirken unfreiwillig komisch.
Bestes Beispiel hierfür: als Wendy sich im Badezimmer einschliesst, Jack die Tür mit einer Axt zerstört und daraufhin mit den Worten "hier kommt Jacki!" seinen Kopf durch den Spalt steckt.
Jeder normale Mensch an Stelle von Wendy wäre zudem auf die Idee gekommen, das riesige Fleischermesser, was sie die ganze Zeit so tapfer in der Hand hält, Jack einfach in den Hals/ den Kopf zu stossen - doch Mrs. Torrance übt sich lieber im Kreischen.
Hier scheint Blödheit allerdings zu verbinden - als Jack in der selben Szene ein Schneemobil sich nähern hört, dreht er um und läuft hinaus. Dabei hätten nur noch 10 sec gefehlt, um die Grundidee (totmachen Wendy) in die Tat umzusetzen.
Fazit: Wendy freut sich, der Zuschauer klatscht
sich die Hand an den Kopf.
Die nächste dramatisch-witzige Szene ist die, in der Jack (ziemlich am Schluß des Filmes) gezeigt wird, wie er buchstäblich erfroren ist - der Gesichtsausdruck soll vermutlich an Wahnsinn erinnern; läßt den Zuschauer aber wieder eher grinsen denn zittern.
Horror? Eher eine schwarze Komödie!
Zum Glück (um den Stephen King - Vorlage - Ruf wieder zu retten) kam einige Jahre später die Neuverfilmung: ca 3 Stunden, die sich ans Buch hielten.
Nur war der "neue" Jack Torrance längst nicht so überzeugend wie der "alte".
Am besten wäre wohl gewesen, sofort die 3 Stunden Version (natürlich mit Nicholson) zu drehen.
Was Kubrick geschaffen hat, ist mehr Flop als sonstwas.
Das Buch unterscheidet sich von Film wie der Tag von der Nacht. Im Buch sterben weder der Koch noch friert Jack Torrance auf dramatische Art und Weise im Irrgarten ein.
"Tony" ist im Buch ein "realer Geist" (sofern dies möglich ist) - im Film hab ich mir nur schwer das lachen verkneifen können.
Vermisst habe ich vor allem die Heckentiere, denen eine nicht ganz unbedeutende Rolle zugeschrieben wurde.
Ich mach es kurz: im Film fehlt so viel - kein Wunder, dass "Shining" bei wahren Kennernn als Trash-Movie gilt.
Klar wird er dann und wann schon mal mit "sehenswert" benotet - aber ich denke mal, das liegt vorrangig an Jack Nicholson, der wieder mal in fantastischer Art und Weise einen diabolischen Charakter spielt.
Wer jedenfalls das Buch kennt, wird von Stanley Kubrick's Film bitter enttäuscht sein.
Mein Tipp: entweder nur das Buch lesen, oder sich aber die neue Version von "The Shining" ansehen - denn DIE hat was.
Mein einziger Trost: viele King-Filme wurden verunstaltet - deswegen mischt der Master of Horror seit einiger Zeit höchstpersönlich mit und ist auch immer in einer Mini-Rolle zu sehen.
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ein Testbericht von Mathi152005-07-19 19:29:33vom 19.07.2005Empfehlung: nein
Das ist mir aufgefallen, als ich diesen Film vor einiger Zeit im Fernsehen sah. Da kam dieser glaube ich bei Pro7, doch ich glaube das war ein neuaufgenommener Film, da ich glaub, dass das Original besser ist. Bei diesem Film gab es auch noch mehrere Teile.
Aber das ist ja oftmals so, dass das Original meist besser ist als die Neuverfilmung. Deshalb denke ich, dass es hier ähnlich sein wird!
Zuerst einmal werde ich kurz den Inhalt erzählen. Natürlich aber nicht den ganzen, da ihr euch den film ansonsten ja
gar nicht mehr anschauen braucht, wenn ihr alles schon kennt!
Jedenfalls erbt dort ein Familienvater ein altes stillgelegtes Hotel in den Bergen. Deshalb zieht er nun mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn dorthin. Doch schon am Anfang ist es ihnen nicht ganz wohl zu Mute, da ständig absurde Dinge geschehen. So hat der Junge regelmäßig Visionen, die erstaunlich echt wirken.
Er hat deshalb fürchterliche Angst, da ihm ständig Geister Angst machen. Doch sein Vater glaubt dies nicht und durch ungünstige Umstände , versteht der Vater alles falsch und veruteilt seinen Sohn für Dinge, die eigentlich die Geister taten.
Diese Situation spitzt sich nun immer weiter zu, doch wie es ausgehen wird, lasse ich offen.
Im großen und ganzen hat mir der Film jedoch nicht so gefallen, da nur bestimmte Szenen richtig gruselig. Zwar herrscht eine hohe Spannung, doch das reicht für mich noch lange nicht aus, damit ich sagen kann, dass es sich um einen guten Film handeln könnte!
Doch vielleicht hat der Film auf euch eine völlig andere Wirkung! Wer weiß?
Die Meinung bezieht sich jedoch auf die spätere Verfilmung, also die neuere. Denn der Originalfilm ist einfach nur mit der beste von Stephen King.
Somit ein klar verändertes Bild in Bezug auf beide Versionen zueinander.
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pauline, 30.05.2005
Gleich zu Beginn, der Familienvater erbt das Hotel? Hast du den Film uumlberhaupt gesehen? Sowohl in der Originalverfilmung, als auch in der Neuverfilmung, wird der Familienvater als Hausmeister uumlber die Wintermonate angestellt.
Desweiteren finde
PrinceofLies, 03.04.2002
es fehlt an Schauspielkritiken,der Regieleistung sowie einer etwas nachvollziehbareren Beschreibung der Athmosphaumlre des Films.Es gibt also nur ein paar gruselige Szenen:welche und warum nur diese?Die Spannung baut sich wie auf wenn die Szenen nur tei
gromis, 19.07.2005
kann mich leider nur meinen Vorrednern anschlieszligen und hab dir mit viel gutem Willen noch ein quotnquot gegeben. Falls du noch was aumlnderst sag bescheid und ich bewerte um . gruumlszlige gromis
ein Testbericht von Bluebirdunfa2004-01-04 02:40:37vom 04.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: psychisch gut gespielt...Nachteile/Kritik: schnell durchschaubar, kaum action
„REDRUM“
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Das steht oft in dem Buch des Horrorautors Stephen King.
Als ich das Buch zum ersten Mal las, wusste ich am Anfang auch nicht, was das bedeutet. Nun weiß ich es.
Letztens kam nun die Erste Filmfassung von „Shining“ im Fernsehen.
Der Film gefiel mir in den Achtziger Jahren sehr gut. Ich hatte zwischendurch dann die neue Zweiteilige Videofassung gesehen. Ich denke die gibt es auch schon auf DVD. Diese lange Fassung besticht durch viele Trickaufnahmen. Allerdings nur mittelmäßige. Auch die Schauspieler sagten mir nicht so zu. Der Buchvorlage
kam der Film allerdings näher, denke ich.
Nun aber einmal zu dem Film „Shining“
Wichtige Daten und Fakten zum Film:
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Ori ginaltitel: The Shining a.k.a. Stanley Kubrick's 'The Shining'
Land: USA
Jahr: 1980
Altersfreigabe: 16
(Heute könnte er aber fast schon für 12 jährige ausgestrahlt werden, den gruseliger als Harry Potter ist er sicher nicht.)
Regie: Stanley Kubrick
Laufzeit: Ca 115 Min
Darsteller:
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Jack Nicholson
Danny Lloyd
Shelley Duvall
Philip Stone
Inhalt
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Der recht erfolglose und zur Gewalt neigende Schriftsteller Jack Torrance (Jack Nicholson) nimmt eine neue Arbeitsstelle in dem Hotel: „Overlook“ an.
Dieses Hotel steht in den Bergen von Colorado und wird in den Wintermonaten für den Publikumsverkehr geschlossen.
Jack Torrance soll nun Wartungs- und Heizungsausgaben in diesen einsamen Monaten übernehmen.
Seine Familie, bestehend aus seiner Frau Wendy (Shelley Duvall) und seinem Sohn Danny (Danny Lloyd), soll diese 5 Wintermonate zusammen mit ihm in dem Leerstehenden Hotel verbringen.
Der Eigentümer des Hotels Mr. Ulman (Barry Nelson), macht Jack Torrance gleich bei der ersten Begegnung klar, das es zwar ein einfacher Job sei, der aber gewaltig an den Nerven zehren kann.
Schon Jahre vorher, hat ein Angestellter der dort die gleichen Aufgaben zu erfüllen hatte, wie sie der Familie Torrence bevorstehen in einem Anfall von Wahnsinn seine Frau und die beiden Töchter mit der Axt zerstückelt.
Kurz bevor alle Angestellten das Hotel verlassen, macht die Familie Torrance Bekanntschaft mit Dick Hallorann (Scatman Crothers), dem Koch des Hotels.
Dieser erkennt sofort dass auch der kleine Danny die Fähigkeit des Shinings besitzt. Er kann Dinge sehen, die schon einmal passiert sind, oder noch geschehen werden.
Shining ist also eine Art übersinnliche Fähigkeit, die i befähigt Dinge wahr zunehmen, die für andere unbemerkt bleiben.
Dick erklärt Danny auch noch, das Personen die das Shinnig besitzen miteinander in telepathischen Kontakt treten können.
Es vergeht ein ruhiger Monat. Dann beginnen komische Zwischenfälle.
Jack wird immer unleidlicher und gereizter.
Danny hat eine Begegnung mit einer toten Frau.
Und immer wieder sieht Danny Blut in den Korridoren schwimmen.
Und dieses komische Wort „REDRUM“ kommt ihm dauernd in den Sinn.
Schließlich scheint Jack vollkommen durchzudrehen. Er trinkt mit den toten in der Bar.
Seinen Vorsatz die Ruhe in dem Hotel zu nutzen um ein Buch zuschreiben hat er vollends aufgegeben.
Seine Frau, findet auf allen Manuskriptseiten nur immer wieder den gleichen Satz;
„Was du heute kannst besorgen“.
Schließlich nimmt Danny telepathisch Kontakt zu dem Koch Dick auf. Während dick Halloran sich auf dem Weg zu der Familie in dem verlassenen Hotel macht, müssen Danny und seine Mutter plötzlich um ihr Leben kämpfen.
Schauspieler
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Jack Nicholsen ist ein hervorragender Fiesling.
Das macht ihm so schnell keiner nach, denke ich.
Shelley Duvall spielt eine ergebene Ehefrau. Unscheinbar. Und ohne Modelmaße würde ich sagen. Ihr kauft man die Rolle der Ehefrau, die am Anfang allen Beschwörungen ihres Mannes glaubt wirklich ab.
Danny Lloyd spielt den ca. 6 jährigen Sohn der Familie sehr glaubhaft. Sein Mienenspiel ist sehr schön.
FAZIT
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Eins steht fest: Das Buch ist wesentlich spannender.
In dem Buch von Stephen King gibt es viel mehr Vorkommnisse und gruseligere Begegnungen.
Auch die Psychische Lage der Eingeschlossenen wird besser beschrieben.
Im Vergleich zu der langen Fassung, die zuerst als Zweiteiler auf Video herauskam, gefällt mir aber dieser Originalfilm besser. Zumal die Charaktere in der Originalfassung besser herüber kommen.
Ob der Film noch die P 16 Freigabe verdient, bezweifle ich.
Dieser Film ist ein Frühwerk von Stephen King und er war mit der Umsetzung des Buches nicht sehr glücklich. Aber auch die Neuverfilmung ist in meinen Augen nur Technisch besser geworden. Aber auf keinen Fall von der Schauspielerischen Leistung. Da brilliert immer noch Jack Nichols.
Heutzutage ist der Film nur noch „GUT“ für das abendliche Latschenkino geeignet. Aber ich persönlich kann dem film nicht die Höchstnote geben. Ein Punkt/Sternabzug ist schon gerecht finde ich. Schon weil die Buchversion wesentlich besser ausfällt. Also lest mal wieder.
Ach und wer immer noch nicht weiß was „REDRUM“ heißt, muss das Wort mal rückwärts lesen. Und es ins Deutsche übersetzen.
VIELEN DANK für Euer Lesen, Kommentieren und Bewerten.
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BERLIN, 4.1.2004
Es grüßt alle Leser: Bluebirdunfa
ein Testbericht von R.D.L.A.2002-11-13 22:30:44vom 13.11.2002Empfehlung: ja
„Shining“ dürfte die so ziemlich bekannteste Verfilmung eines Steven King Buchs sein. Jedoch hat Kubrik dieses Buch recht frei verfilmt, was dem Genuss doch keinen Abbruch tut. Wer weiß wie dieser Film sonst ausgesehen hätte. Ich möchte nicht daran denken. In „Shining“ werden extrem viele Merkmale des Unheimlichen angewandt, z.B. Vorahnungen, das Doppelgängermotiv, u.a. Doch dazu später mehr.
„Shining“ beginnt mit dem Schriftzug „The Interview“. Gezeigt wird Jack Torrance, der sich im Overlook Hotel vorstellt um dort im Winter den Job des Hausmeisters zu übernehmen. Das Hotel beherbergt im Winter keine
Gäste, da es in dieser Jahreszeit von der Außenwelt abgeschnitten ist. Somit bedeutet dies für ca. sechs Einsamkeit.
Jack Torrance war früher Lehrer und ist nun Schriftsteller. Die Ruhe will er nutzen, um sein Buch zu vollenden. Er wird jedoch vom Hotelmanager vor der langen Zeit gewarnt, da im Jahre 1970 ein Hausmeister seine Familie getötet hat.
Doch dies schreckt Torrance nicht davon ab einen Monat später mit seiner Frau Wendy und Sohn Danny im Hotel das Winterquartier auf zu schlagen.
Wendy und Jack bekommen das Haus gezeigt, während Danny sich mit dem schwarzen Chefkoch Dick unterhält. Dieser gibt Danny zu verstehen, dass er eine Fähigkeit besitzt, die er „Shining“ nennt. Außerdem warnt er ihn vor Zimmer 237. Doch Danny kennt schon das Geheimnis des Hotels und die blutigen Taten, die in der Vergangenheit dort geschahen. So sah er schon vor dem Eintreffen ein Paar Zwillinge und sah aus den Aufzügen einen wahren Blutstrom kommen.
Diese Visionen verfolgen ihn die folgenden Wochen.
Doch auch Jack und Wendy werden von dem Hotel in den Bann gezogen. So beschimpft Jack nach einem Monat Wendy aufs übelste, als diese ihn bei seiner Arbeit am Buch stört.
Etwas später glaubt Wendy jemanden im Zimmer 237 zu sehen. Sie schickt Jack in das Zimmer. Dieser findet im Bad eine hübsche junge Frau von der er sich magisch angezogen fühlt. Als er sie umarmt und küsst, verwandelt sie sich in eine hässliche, alte Frau mit lauter Hautexemen. Jack flüchtet während die Frau ihn auslacht.
Doch Jacks Visionen werden weitaus schlimmer. So sieht er im Ballsaal zuerst einen Kellner, der sich um ihn kümmert, bis in einer späteren Szene der gesamte Ballsaal gefüllt ist. Dort läuft ihm ein Ober entgegen, der ihm etwas über sein Jackett gießt. Der Ober zerrt Jack mehr oder weniger mit in die Toiletten und stellt sich ihm als Delbert Grady vor. Jack wird schnell klar, das Grady der Hausmeister im Jahr 1970 war. Grady zeigt Jack auf, dass er sich um das Problem mit seiner Frau und seinem Sohn kümmern muss, wie er es auch gemacht habe...
Dies ist eine äußerst knappe Zusammenfassung, die jedoch den Verlauf der Story einigermaßen nachvollziehbar wiedergibt. „Shining“ enthält noch viel mehr keliner Feinheiten und bis ins letzte durchdacht. Eine wirklich mitreißende Geschichte, die jedoch nichts für schwache Nerven ist.
Schauspielerisch zeigt jack Nicholson als jack Torrance sein komplettes Können. Tritt er zu Beginn bei seinem Bewerbungsgespräch noch als fürsorglicher, vernünftiger Mensch auf, ändert sich sein Charakter ziemlich schnell im Hotel selber. Und genau diesen Wahnsinn, den Torrance zu erleben scheint, bringt Nicholson sehr realitätsgetreu rüber. Allein seine Augen sprechen Bände, aber auch die Veränderung in der Stimme sprechen für sich (ich habe die Originalversion gesehen). Selten habe ich so einen genial gespielten Psychopathen gesehen.
Ähnlich gut spielt Danny Lloyd, der Jacks Sohn spielt. Er stellt die Angst seines Charkterst sehr gefühlserweckend und realistisch dar. Hervorragende Leistung.
Auch Shelly Duvall macht bei den Hauptdarstellern keine Ausnahme und weiß zu überzeugen.
Neben den Darstellern weiß jedoch auch Kubricks Inszenierung zu überzeugen. Allein die Musik dürfte jedem das fürchten lehren. So ist die Musik schon fast surrealistisch angehaucht, so heißen, dass diese recht außergewöhnlich ist. So wird die auch sonst schon enorme Spannung noch weiter gesteigert.
Neben der Musik hat auch der Ton einiges zu bieten. Besonders stechen dabei Dannys Fahrten mit seine Kettcar durch das Hotel hervor. Dabei wechselt der Ton je nach Fahruntergrund Teppich oder Holz, von leise nach laut und umgekehrt. So wurde auf die unterschiedlichsten Töne exakt wert gelegt, was die Atmosphäre nur noch weiter verdichtet.
So hat „Shining“ einen höchst unheimlichen jack Nicholson und Ton zu bieten, doch auch die Story an sich enthält viele Motive, die das Unheimliche ihr zu Hause nennt.
So kann man davon ausgehen, dass Jack wenn er mit dem Barkeeper oder Delbert Grady spricht mit sich selbst redet. Nur hat er eben das Gefühl, dass ihm diese Menschen begegnen um ihn aus der Einsamkeit zu reißen. Man kann sagen, dass es sich bei Gardy und Torrance um ein und dieselbe Person handelt. Dafür spricht auch Gradys Aussage, dass Torrance schon immer der Hausmeister war und das Bild, welches den Film abschließt gezeigt wird.
Auch die Zeit spielt eine wichtige Rolle. So beginnt der Film mit dem „Interview“ und wird nach einem Monat mit der Ankunft der Familie Torrance im Hotel fortgeführt. So lautet die Überschrift folgerichtig auch „A Month later“. Die Zeitabstände werden im Laufe des Filmes immer geringer bis nur noch die Stunden angegeben werden (4p.m. , 8p.m.). So wird dem Zuschauer einerseits deutlich gemacht, dass sich das Ende des Films naht, jedoch wird vor allem die Spannung so intensiviert, da sich die Erzählzeit immer mehr der Echtzeit annähert.
Auch setzt Kubrick auf sehr schrille Farben. So ist der Ballsaal vollkommen in Gold gehalten. Ebenso bekommen bestimmte andere Räume und Etagen eine charakteristische Farbe. Natürlich ist ebenso die Farbe Rot zu erwähnen, die nur als Blut vorkommt. Einmal wäre da der Blutstrom zu nennen und wie Danny sich einen Finger anritzt und „REDRUM“ auf die Tür schreibt, was in Spiegelschrift Murder gelesen wird, als Mörder.
Auch dadurch wird der Horror dieses Films sowohl durch die Geschichte als auch durch die fast schon virtuose Inszenierung deutlich gemacht.
Und so bleibt mir nichts anderes übrig als dem Film volle 10 von 10 Punkten zu geben. Selten gibt es Filme, die so mitreißend und beängstigend sind, selbst wenn man sie schon mehrmals gesehen hat. Dazu kommt, dass man eben dank der Inszenierung immer wieder neue Facetten des Films sieht, die einem vorher verborgen blieben.
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ein Testbericht von wildheart2002-09-22 18:13:22vom 22.09.2002Empfehlung: ja
Stephen King war mit der Verfilmung seines drei Jahre zuvor erschienenen Bestsellers „The Shining“ durch Stanley Kubrick überhaupt nicht zufrieden. Um sich und seine Fan-Gemeinde zufrieden zu stellen, ließ King 1997 „The Shining“ für’s Fernsehen in einer Mini-Serie von Regisseur Mick Garris (der auch andere Stoffe von King verfilmte) neu inszenieren – und alle eingefleischten King-Fans finden seitdem natürlich das Drehbuch von King und die Inszenierung durch Garris viel besser als Kubricks allzu „freie“ Interpretation. Oder irre ich mich da? Every man his and every woman her own taste. Ich
kenne weder Kings eigene Interpretation, noch sein Buch. Es ist bekannt, dass es keine 1:1 Verfilmungen von Romanen gibt oder geben kann (nicht einmal, wenn Regisseure dies auf Teufel komm raus versuchen, gelingt das). Film und Literatur folgen allzu verschiedenen Regeln, um eine „werkgetreue Adaption“ möglich zu machen.
Folglich kann Kubricks Streifen nur aus sich selbst heraus beurteilt, verstanden, interpretiert werden. Und in diesem Fall bin ich ehrlich gesagt froh darüber, Kings Roman nicht zu kennen.
Inhalt
Jack Torrance (Jack Nicholson) ist unterwegs zum Overlook-Hotel in den Bergen von Colorado. Torrance, früher Lehrer, jetzt Schriftsteller, will dort eine Stelle als Hausmeister annehmen und seine Familie – Wendy (Shelley Duvall), seine Frau, und seinen Sohn Danny (Danny Lloyd) – später nachholen. Das Hotel liegt einsam in den Bergen und hat im Winter keine Gäste. Torrance ist dies recht, denn er benötigt Ruhe, um seinen neuen Roman zu schreiben. Der Hotelmanager Ullman (Barry Nelson) erklärt ihm seinen (relative einfachen) Job und warnt ihn vor einer sechsmonatigen Einsamkeit in Nebel und Schnee, abgeschnitten von jeglichem Kontakt mit anderen Menschen – niemand sonst hält sich zwischen November und April im Hotel auf. Ullman sieht sich ebenso veranlasst, Torrance von einem Vorfall zu erzählen, der sich 1970 ereignete. Damals habe der damalige Hausmeister Charles Grady während der Wintermonate offenbar vollständig durchgedreht, seine Frau und seine zwei Töchter ermordet und sich dann selbst durch den Mund erschossen. Torrance erklärt Ullman, dass ihn dieser schreckliche Vorfall nicht daran hindere, den Job zu übernehmen, und Frau und Sohn sich sicherlich hier wohl fühlen würden.
Danny hat inzwischen seiner Mutter erklärt, dass er sich auf die Monate im Hotel freue. So ganz überzeugt ist Danny aber nicht von dem, was er sagt. Danny hat einen „Freund“, der in seinem Inneren „haust“: Tony, der über seinen Zeigefinger zu ihm „spricht“. Tony hat ihm berichtet, dass Dannys Vater den Job angenommen hat. Nicht nur das. Danny verfügt über die Fähigkeit des „Shining“, einer Art hellseherischen Fähigkeit, nicht nur in bezug auf die Zukunft, sondern auch, was vergangene Dinge anbetrifft. In einer seiner Visionen sieht er das Innere des Hotels Overlook: Aus den Fahrstühlen flutet literweise Blut in die Lounge des Hotels. Zwei Mädchen (Lisa und Louise Burns), Zwillinge, starren ihn grimmig an.
Die Familie Torrance begibt sich auf den Weg zu Jacks neuer Arbeitsstelle. Angekommen wird Jack von Mitarbeitern des Hotels mit den Räumlichkeiten bekannt gemacht. Der Küchenchef Dick Hallorann (Scatman Crothers) führt Wendy und Danny durch die Großküche, zeigt ihnen den Kühlraum und die Vorratskammer, ist sehr zuvorkommend und freundlich zu beiden. Er nennt Danny plötzlich Doc, was Wendy sehr wundert, weil niemand diesen Spitznamen erwähnt hat. Als Dick Danny zu einem Eis einlädt, erzählt er ihm, dass auch er die Fähigkeit „Shining“ besitzt. Er versucht Danny zu beschwichtigen, als der danach fragt, ob es in dem Hotel etwas Furchtbares gebe. Aber Danny weiß schon etwas mehr. Er fragt nach dem Raum 237 und Hallorann verbietet ihm, jemals diesen Raum zu betreten.
Nach etwa einem Monat beginnt Jack sich zu verändern. Als ihn Wendy in der Lounge aufsucht, fühlt er sich beim Schreiben gestört und erklärt ihr unmissverständlich und barsch, sie solle sich verpissen. Danny sieht wiederum die beiden Mädchen, die ihn auffordern, mit ihm zu spielen. Jack erzählt Wendy, er habe den schrecklichsten Alptraum seines Lebens gehabt: Er habe sie und Danny getötet und zerstückelt. Danny kommt aus dem verbotenen Raum 237 und hat Würgemale am Hals. Wendy verdächtigt Jack, der alles abstreitet, und Danny erzählt von einer Frau, die ihm das angetan habe. Jack braucht einen Drink. Er betritt die Bar, die plötzlich mit allerlei Leuten gefüllt ist, gekleidet wie in den 20er Jahren. An der Theke spricht er mit Barkeeper Lloyd (Joe Turkel). Als Jack danach das Zimmer 237 betritt, steigt aus der Badewanne eine junge, schöne Frau. Als er sie jedoch in den Arm nimmt, verwandelt sie sich in eine hässliche alte Frau mit krankhaften Ausschlägen auf der Haut, die ihn auslacht.
Wendy berichtet Jack, er habe nichts gesehen in Zimmer 237. Als sie meint, sie müssten weg von hier und mit Danny zum Arzt, gerät Jack wieder in Wut und beschimpft Wendy. Wieder in der Bar rempelt ihn ein Kellner an. Als der ihm im Bad die Flecken von der Jacke entfernt, meint Jack, in ihm Mr. Grady zu erkennen, der Frau und Töchter im Hotel umgebracht hatte. Aber Grady erklärt, nicht er, sondern Jack sei hier der Hausmeister, der für Ordnung zu sorgen habe, und die werde durch seinen Sohn Danny gefährdet, der einen Fremden, einen „Niggerkoch“, in das Hotel holen wolle: Hallorann. Jacks Pflicht sei es, dies zu verhindern:
„Grady: Ihr Sohn hat eine außergewöhnliche Fähigkeit. Ich glaube nicht, dass Ihnen bewusst ist, wie groß sie ist. Und dass er versucht, sie gegen Ihren Willen zu verwenden.
Jack: Er ist ein sehr eigenwilliger Junge.
Grady: Das ist er, Mr. Torrance. Ein sehr eigenwilliger Junge. Ein ziemlich frecher Junge, wenn ich so frei sein darf, Sir.
Jack: Es ist seine Mutter. Sie ist, ah, gestört.
Grady: Möglicherweise benötigen beide Zuspruch, wenn Sie mir nicht glauben wollen. Möglicherweise ein bisschen mehr. Meine Mädchen, Sir, mochten das ‘Overlook’ anfangs nicht. Eine von ihnen stahl doch tatsächlich Streichhölzer und versuchte, das Hotel anzuzünden. Aber ich korrigierte sie, Sir. Und als meine Frau versuchte, mich an der Ausübung meiner Pflicht zu hindern, korrigierte ich auch sie.“
Die Ereignisse überstürzen sich. In einer weiteren Vision malt Danny mit roter Farbe in Spiegelschrift „Redrum“ (Murder) auf eine Tür. Hallorann macht sich zum Hotel auf, weil er Schlimmes befürchtet. Die Telefonleitungen sind wegen eines Schneesturms ausgefallen, Jack hat inzwischen die Verbindung über ein Funkgerät zur Polizei lahmgelegt und Wendy hat Todesangst: Auf den Hunderten von Seiten – Jacks angeblichem Roman – steht immer wieder nur ein Satz: „All work and no play makes Jack a dull boy.“ ...
Inszenierung
Kubricks Film endet mit einem Foto. Es zeigt die Teilnehmer eines Balls anlässlich des Unabhängigkeitstages, des 4. Juli im Jahre 1921, im Vordergrund ist deutlich eine Person zu sehen, die Jack Torrance mehr als ähnlich sieht. Ganz am Ende des Films applaudiert diese Ballgesellschaft der 20er Jahre; sie wird eins mit dem Kinopublikum, das einem Film applaudiert. Das Hotel und seine Ballgesellschaft haben überlebt. Jack Torrance ist präsent, zu jeder Zeit, an jedem Ort. Das Hotel und die immer wieder in der Phantasie von Jack und in den Visionen von Danny, dann auch für Wendy sichtbaren einzelnen Mitglieder dieses Balls stehen für das Potential an Gewalt – und zwar in jedem von uns. The Fourth of July – die Unabhängigkeit der USA –, gegründet auf der Vertreibung und Ermordung der Indianer, auch das ist nicht irgend etwas Zufälliges bei Kubrick, in dessen Filmen es keine Zufälle gibt. Das Hotel, so erzählt ein Manager, wurde auf indianischem Gebiet gebaut. Und die Arbeiter mussten immer wieder Angriffe von Indianern abwehren. Das Hotel wurde auf Gewalt gebaut – wie die Vereinigten Staaten von Amerika.
„The Shining“ beginnt mit einer Fahrt ins Blaue, ins schier Übermächtige einer von heller Sonne umstrahlten Bergwelt. Eine realistische und doch zugleich illusionäre Welt. Nicholson tritt auf, als freundlicher, ruhiger Familienvater, als angehender Schriftsteller, der für ein halbes Jahr mit seiner Familie die Ruhe sucht. Kubrick durchbricht sehr schnell diese Illusion, die auch für den Betrachter von Beginn an brüchig ist. Die hellseherischen Fähigkeiten von Danny (exzellent gespielt von Danny Lloyd) paaren sich mit dem Blutrausch, der das Leben aus dem Hotel verbannt. Der aus einer penibel geschnittenen Hecke konstruierte Irrgarten vor dem Hotel wird zum Sinnbild der Angst, des Schreckens, der Verfolgung und der Ausweglosigkeit. Die Phantasien Dannys, Jacks und Wendys vermischen sich mit der Realität, die Grenzen von Trauma und Wahnsinn hier, von für einzig fassbar, greifbar Gehaltenem dort verschwimmen, die Zeitebenen geraten völlig durcheinander. Für Kubricks Figuren gibt es nur ein Jetzt, in dem sie leben und sterben werden. Die Vergangenheit – individuelle wie kollektive – ist allgegenwärtig wie die Gegenwart geronnene Vergangenheit. Was die Indianer in der Gründerzeit waren, das ist der „Nigger“, der sich von außen einmischen will, wie Grady formuliert („your son is attempting to bring an outside party into this situation“). Grady erteilt Jack einen klaren Auftrag: Er muss für Ordnung sorgen. Als er das erste Mal versagt hat und Wendy Jack in die Speisekammer eingesperrt hat, bekommt er von Grady die letzte Chance. Die Vergangenheit muss gegenwärtig bleiben. Dafür hat Jack zu sorgen. Seine Frau und sein Sohn haben ihm zu gehorchen, wenn nicht, muss er sie „korrigieren“. Der „Nigger“ kann nicht eines besseren belehrt werden.
Ist Grady „wirklich“ oder phantasiert? Er ist beides. Er ist das Gewissenlose in Jack, repräsentiert seine Ängste, Frustrationen, seinen Willen zur Macht, zur Gewalt, zur Aufrechterhaltung einer überkommenen Ordnung, der Jack selbst nicht gewachsen ist. Als sich die junge schöne Frau in eine hässliche Alte verwandelt, die ihn wie eine böse Hexe auslacht, ist Jack in seiner Hilflosigkeit bloß gestellt. Selbst das Weibliche, das Erotische verwandelt sich in den Schrecken unter solchen Bedingungen. Daraus zieht er aber nicht die Konsequenz der Reflexion seiner selbst und seiner Situation. Er macht weiter. Er geht einen Schritt weiter, und noch einen. Er will etwas zusammenhalten, indem er seine Frau und seinen Sohn opfert.
Welchen Realitätsgehalt haben Dannys Phantasien und Visionen? Sie sind Vorboten, Ausdruck eines kindlichen, aber dennoch realistischen Gespürs für die Gefahren dieser überkommenen, skrupellosen Ordnung, der sich zu widersetzen mit dem Tode bedroht ist. Wenn Danny mit dem Dreirad über die Gänge des Hotels rast, wechseln die Geräusche, je nachdem, ob er über Teppichboden oder Parkett fährt, mal bedrohlich laut, mal kaum hörbar – bis er auf die toten Zwillinge trifft. Alles in diesem Hotel, alle Wege führen offenbar nur zu einem: zum Tod.
Kubricks „The Shining“ – vordergründig ein Horrorfilm – entpuppt sich als Mosaikstein im Gesamtwerk des Regisseurs, das von schwerwiegenden Zweifeln an der Zivilisation geprägt ist. Kubrick hat „The Shining“ in mehrere Teile unterteilt mit den Überschriften „Das Interview“, „Abschluss eines Tages“, „Einen Monat später“, „Dienstag“, „Donnerstag“, „Samstag“, „Montag“, „Mittwoch“, „8 Uhr morgens“, „4 Uhr nachmittags) – dann ist „Johnny“ da: „Hereeeeeee’s Johnny“! (der Ausspruch rekurriert auf eine Talk-Show von Johnny Carson: „The Tonight Show“). Der Schrecken rückt wie ein schneller werdender Zug immer näher und ist doch zugleich von Beginn an präsent. Für Wendy und Danny beginnt ein Kampf um ihr Leben.
Im Irrgarten macht Danny das einzige, was ihm Rettung verspricht: er legt eine falsche Fährte. Er greift auf etwas zurück, was die Indianer meisterhaft beherrschten: Er setzt seine Füße rückwärts in die Schneespuren, versteckt sich hinter einer Hecke, bis sein ihn verfolgender Vater vorbei gegangen ist, um dann mit seiner Mutter zu fliehen: in dem Schneefahrzeug, mit dem Hallorann (der „Nigger“) zum Hotel gefahren war. Hier – in dem Rückgriff auf die Opfer der amerikanischen Geschichte – steckt neben der tiefen Verzweiflung über die Geschichte der Zivilisation ein Hauch von Optimismus, nur ein zarter Anflug von Hoffnung, der – immerhin – Danny und Wendy das Leben rettet. Der Überlebenswille und Mut von Wendy – bei aller Angst – und die visionäre Kraft von Danny – unter Rückgriff auf Indianer und Schwarze – repräsentieren dieses Fünkchen Hoffnung.
Fazit
Was Kubrick in seinem für mich zentralen Film – „2001: A Space Odyssey“ –, in diesem großen, epischen, durchkomponierten, geradezu sinfonischen Werk zum Ausdruck gebracht hatte – in einer Zeit (1968) der großen Illusion des noch größer geglaubten Fortschritts –, führte er in „The Shining“, sehr intensiv und subtil kritisch auf amerikanische Verhältnisse zugespitzt, fort. Man darf nicht vergessen, dass das Jahr 1980 auch für eine Zeit steht, in der die mittelmäßigen, aber nichtsdestotrotz gefährlichen „Cowboys“ (Ronald Reagan) wieder zur Macht gelangt waren.
(1) Der Titel des Films rekurriert auf den Song „Instant Karma“ von John Lennon, in dem es u.a. heißt:
„Why in the world are we here?
Surely not to live in pain and fear
Why on Earth are you there
When you're everywhere
Gonna get your share
Well, we all shine on
Like the moon and the stars and the sun
Yeah, we all shine on.“
Shining
(The Shining)
Großbritannien 1980, 146 Minuten
Regie: Stanley Kubrick
Drehbuch: Stanley Kubrick, Diane Johnson, nach dem Roman „Shining“ von Stephen King
Musik: Béla Bartok, Wendy Carlos, Rachel Elkind, György Ligeti, Krzysztof Penderecki
Kamera: John Alcott
Schnitt: Ray Lovejoy
Spezialeffekte: –
Hauptdarsteller: Jack Nicholson (John „Jack“ Daniel Torrance), Shelley Duvall (Wendy Torrance), Danny Lloyd (Daniel Anthony Torrance), Scatman Crothers (Richard „Dick“ Hallorann), Barry Nelson (Stuart Ullman), Philip Stone (Delbert Grady), Joe Turkel (Lloyd), Anne Jackson (Ärztin), Tony Burton (Larry Durkin), Lia Beldom (junge Frau im Bad), Billie Gibson (alte Frau im Bad), Barry Dennen (William „Bill“ Watson), David Baxt (erster Ranger), Manning Redwood (zweiter Ranger), Lisa Burns (Gradys Tochter), Alison Coleridge (Sekretärin), Kate Phelps (Empgangsdame), Norman Gay (Hotelgast)
Offizielle Homepage: –
Internet Movie Database: http://us.imdb.com/Title?0081505
Weitere Filmkritik(en):
„Movie Thing“ (Jamie Hughton):
http://moviething.com/cgi-bac/ecom99900 57318319.cgi?itemid=9970057331986&action=viewad&pa ge=1&placeonpage=3&totaldisplayed=25&categoryid=99 90057318319
ein Testbericht von dreamweb2002-08-30 19:33:17vom 30.08.2002Empfehlung: ja
Der Film the Shining wurde nach einem Roman meines Lieblingsautors Stephen King von Stanley Kubrik mit Jack Nicholson gedreht. Ich kenne sowohl das Buch als auch den heute schon älteren Film. Vor ein paar Tagen habe ich mir die DVD SHINING gekauft. Hier meine Meinung zu dieser DVD.
INHALT
Jack Torrance (Jack Nicholson) ist ein erfolgloser Schriftsteller. Da er damit seine Famlie und sich nicht über Wasser halten kann, nimmt er eine neue Stelle an. In den einsamen Bergen Colorados soll er als Hausmeister ein Berghotel hüten. Das bedeutet er und seine
Familie leben über Winter alleine in diesem Hotel. Jack nimmt die Stelle an, obwohl er davor gewarnt wird, dass in dem Hotel ein schrecklicher Mord begangen wurde. Ein anderer Mann, der dort ebenfalls alleine mit seiner Familie wohnte, brachte auf bestialische Weise seine beiden Zwillingstöchter und auch seine Frau um. Es heißt, das sei aufgrund der Einsamkeit entstanden, die in dem Mann einen Wahn entstehen ließ (Trapperfieber). Jack lässt sich davon nicht abschrecken, erzählt aber weder seiner Frau Wendy (Shelley Duvall) noch seinem Sohn Danny (Danny Lloyd) davon.
Danny ist ein kleiner aber ungewöhnlicher Junge. Denn er kann Dinge vorhersehen, die geschehen. So weiß der Junge beispielsweise vor dem Anruf seines Vaters Zuhause, dass dieser den Posten als Hausmeister bekommen hat. Und Danny hat schon von da an Visionen von Blut und ihm unbekannten Zwillingsmädchen in seinem Alter. Wie meistens, sagt der Junge davon aber nichts. Und so fährt die Familie im Winter in dieses ominöse Hotel. Bei der Ankunft im Hotel erfahren sie dann, dass dieses auf einer alten Begräbnisstätte von Indianern gebaut wurde. Und es damals beim Bau zu Kämpfen mit den Indianern und furchtbaren Metzeleien gekommen sei.
Während des Aufenthaltes in diesem Gebäude geschehen aber nach und nach immer merkwürdigere Dinge. So verstärken sich Dannys Visionen und sein Vater benimmt sich von Tag zu Tag merkwürdiger. Es scheint so, als wäre Jack besessen oder wahnsinnig geworden. Und noch eine lange gemeinsame Zeit liegt vor der Familie....
MEINUNG ZUM FILM
Shining ist für mich der Horror Klassiker. Da ich hier sowohl Buch als auch den Film kenne, kann ich ohne Probleme behaupten, dass es eine gelungene Stephen-King Verfilmung ist. Der Film kommt dem Buch hinsichtlich Spannung und Aufbau schon sehr Nahe. Und dafür, dass der Film schon 1980 gedreht wurde, sind auch die Effekte heute noch wirkungsvoll.
Shining ist die Art Horror, die ich persönlich liebe. Es ist ein Film, der viel auf der psychologischen Ebene spielt. Dabei wird er aber nie langweilig. Man spürt förmlich auch beim Zusehen, dass etwas abgrundartig Böses in dem Hotel lebt, das immer mehr Macht über den Schriftsteller und jetzigen Hausmeister gewinnt. Und neben der Verändung des Mannes erlebt man auch wie Warnungen die Visionen von Danny mit.
Hier wird Horror erzeugt, ohne die Art und Weise heute so moderner und teilweise sehr abartiger Metzel-Detail-Szenen. Und trotzdem hat man auch hier einige happige Stellen, die nichts für schwache Nerven sind.
Für mich ist Shining nicht nur ein perfekt inszenierter Horrorfilm sondern auch ein Klassiker des Genres, der vielen heutigen Filmen vormacht, wie man einen guten Horror auch drehen.
Das Besondere dieses Stanley-Kubrik Filmes macht aber hier Jack Nicholson aus. Denn dieser ist nicht umsonst auch durch Shining bekannt geworden. Er wirkt unwahrscheinlich glaubhaft und gleichzeitig Schreckenserregend in der Rolle des Schriftstellers, der so nach und nach durchdreht.
Aber auch der kleine Danny Lloyd ist hier so gut, dass ich ihn erwähnen muss. Wenn er als Danny seine Visionen hat, verändert sich bei dem kleinen Jungen sowohl die Stimme als auch die Art, so dass auch hier eine Gänsehaut entsteht.
Vermutlich werden Freunde von heutigen FSK 18 Filmen von diesem Film schon fast gelangweilt sein, aber vielleicht gibt es ja auch da noch heute Menschen, die Horror lieben, bei dem die Spannung durch den Film, durch die Handlung und Stimmungen entstehen und nicht nur durch Metzelszenen.
Auch hinsichtlich Musik und Effekte kann ich Shining nur loben. Mit teilweise einfachen Mitteln wurde hier ein düster-spannendes Werk geschaffen, das so schnell auch keinen Nachfolger findet.
Dass Stephen King einer der besten Horror-Autoren ist, das hat sich ja langsam herumgesprochen. Dass Stanley Kubrik ein sehr guter Produzent war, ist ebenso bekannt. Und Jack Nicholson ist auch nicht gerade unbekannt. Diese Kombination führt bei mir zu einem Glücksgefühl. Denn endlich habe ich die DVD mit diesem Trio und dem effektvoll gemachten Shining.
MEINUNG ZUR DVD
Auf DVD wird Shining als restaurierter und digital überarbeiteter Film angeboten. Das heißt, man hat hier eine verbesserte Bildqualität und eine sehr gute Tonqualität.
Hinsichtlich des Bildes konnte ich auch nichts bemängeln. Die war hier einwandfrei. Sehr oft bemerkt man doch noch bei älteren Filmen die Nachbearbeitung oder gerade bei dunklen Filmszenen so weiße Fischchen (ich weiß nicht, wie das korrekt heißt). Aber Shining bietet hier 115 Minuten Filmgenuss. Leider wird der Film nicht im Breitbildformat sondern nur im alten 4:3 Format geboten. Aber da mein Breitbildfernseher das umsetzt, war das kein großes Problem für mich.
Bei Dolby Digital 5.1 schlägt mein Herz immer höher. Denn seit dem ich meine Dolby Digital Anlage habe, kann ich hier den Sorround richtig gut genießen. Und so freut es mich natürlich, dass Shining auch in Dolby Digital 5.1 angeboten wird. Auffällig ist hier aber die vorderbetonte Tondarstellung. Trotzdem gibt es auch genügend Stellen, in denen das richtige Surround-Feeling aufkommt. Schon alleine die ersten Sequenzen, in denen die Bergfahrt mit dem Hotel gezeigt wird, bieten hier den optimalen Hörgenuss.
Jetzt aber zu den Extras. So bietet Shining hier interaktive Menüs und einige interessante Specials. Man kann sich über den Punkt Making Off hier das Entstehen einiger Szenen ansehen. Hier gibt es auch Interviews mit Stanley Kubrik und den Schauspielern. Als weiteres Special gibt es einen Kommentar von Vivian Kubrik, die Direktorin des Filmes. Das fand ich persönlich nicht so interessant. Düster kommt danach der Original Kinotrailer von Shining herüber. Schon hier kann man erkennen, dass hier viel mit Tönen und Vorstellungen gearbeitet wird. Und für Freunde des nassen Rot gibts auch hier eine der bekannteren Blutfluss-Szenen. Denn in Shining fließt durchaus auch Blut.
DATEN
Titel: Shining
Original: Shining, The
Regie und Produktion: Stanley Kubrik
Schauspieler: Jack Nicholson, Shelley Duval, Danny Lloyd
Art: Horror
Laufzeit: 115 Minuten plus Extras
FSK: Freigegeben ab 16 Jahre
Entstehungsjahr: 1980
Preis: 9,90 Euro in der Videothek
FAZIT
Jeder Mensch hat so seine Kultfilme. Shining ist einer meiner Lieblingsfilme. Es ist ein sehr gut gemachter Horror-Thriller, der hier einwandfrei restauriert und digitalisiert wurde. Bestnote von mir für diese DVD.
ein Testbericht von ZorkNemesis2002-06-18 15:41:12vom 18.06.2002Empfehlung: ja
Ja, es ist möglich. Da spielen Der Schöne und das Biest direkt nebeneinander. Natürlich schauspielerisch gesehen. Gemeint sind natürlich Jack Nicholson und sein Filmpartnerin in Shining von Stanley Kubrick.
Jack Torrance (J. Nicholson) ist Schriftsteller und versucht seine Schreibblockade zu überwinden. Fast perfekt scheint da das Angebot als Hausmeister in einem Hotel zu arbeiten. Im Winter sind keine Gäste im Haus und deshalb wird nur ein Hausmeister gebraucht um das Haus in Schuss zu halten. Kurzentschlossen nimmt Jack auch seine Familie mit, bestehend aus Frau und Sohn.
Die Information, dass
ein früherer Hausmeister seine Familie umbrachte und sich dann selbst erschoss hielt Jack nicht davon ab, mit Begeisterung den Job anzunehmen. Solche psychischen Probleme würde er mit Sicherheit nich bekommen.
Dann wäre noch etwas zu Jacks Sohn zu sagen: Danny
Er hat das Shining. Was ist das Shining? Nun, ich finde das sollte jeder selbst herausfinden. Es ist auf jeden Fall ein Art Multitalent: Er kann teilweise, aber unkontrolliert in die Vergangenheit sehen und hat telepathische Fähigkeiten.
Nun entwickelt sich ganz langsam der Wahnsinn in Jacks Kopf und er fängt an zu halluzinieren.
Danny bekommt dauernd Visionen und ist total verstört, was die Eltern auch noch gegeneinander aufbringt. Das Ganze eskaliert im völligen Durchdrehen von "Jackie".
Im Gegensatz zu "Stephen Kings - The Shining" ist in diesem Film alles logisch erklärbar. Die Erscheinungen sind alle auf Halluzinationen zurückzuführen und müssen nicht real sein. Das war es wahrscheinlich was Stephen King an Kubricks Fassung nicht mochte.
Jack Nicholson war die perfekte Besetzung für diese Rolle. Er spielt den psychopathischen Vater sehr glaubwürdig. Seine Frau dagegen wirkt schlecht gecastet. Sie kommt eher unglaubwürdig rüber.
Der ganze Film kommt mit einer guten handvoll Schauspieler und vielen Statisten aus.
Jack Torrance
dessen Frau
Danny
der Koch
der frühere Hausmeister
der Barkeeper
und einige Nebenrollen
Die Musik ist auch ziemlich gelungen. Es gibt schaurige Musikstücke (z.B. am Anfang des Filmes) und schockierende Geräuschzusammenschnitte. Als Danny von seinem Vater verfolgt wird ist die Musik eher scheppernd als harmonisch und das treibt die Spannung sehr nach oben.
Der Film bleibt auch beständig spannend. Trotz langer Filmlänge wurde die Veränderung der Charaktere gut auf den Film aufgeteilt.
Die Kameraführung ist beispielhaft. Wer kennt nicht das Bild von Danny der auf seinem Tretauto durch die Gänge fährt. Die Kamera ist oft so eingerichtet, dass man zwar die handelnde Person sieht, aber nicht mehr. Die Schauspieler schauen schon entsetzt während der Zuschauer auf heissen Kohlen sitzt und gespannt darauf wartet was da zu sehen ist.
Effekte oder sonstige Sachen sind nicht zu finden in diesem Film. Shining kommt vollständig ohne so etwas aus. Der Film ist rein durch die Schauspieler und der fabelhaften Umsetzung sehenswert.
Fazit:
Ein etwas älterer aber unglaublich guter Film.
Ein Flm der Kategorie: Muss man gesehen haben.
...
ein Testbericht von petitsolei2002-02-23 19:23:00vom 23.02.2002Empfehlung: ja
Zuerst zum Inhalt:
Jack Torrence (J.N.) möchte in aller Rhue und ohne finanzielle Sorgen einen Roman schreiben (Wer möchte das nicht?)
Deshalb übernimmt er einen Job als Wächter in einem Hotel, das sich irgendwo weit abgelegen in den Bergen Colorados befindet. Es ist Winter und das Hotel ist von der Umwelt abgeschnitten...
Jack Torrence hat den Job angenommen, obwohl er weiss, dass sein Vorgänger in der Einsamkeit wahnsinnig geworden ist und seine Famile umgebracht hat.
Während die letzten Angestellten das Hotel verlassen, zieht Jack mit seiner Familie d.h. mit seiner
Frau und seinem Sohn in dasselbe ein.
Es kommt zur ersten merkwürdigen Begegnung: Der Koch attestiert dem Jungen, dass er die Gabe des zweiten Gesicht habe (Daher der Titel des Films: 'Shining' ).
Und tatsächlich: Schon kurze Filmsequenzen später offenbaren sich dem Sohnemann die Mordtaten des früheren Hausmeisters...
Gleichzeitig wird Torrence von der Atmosphäre des leeren Hotels in den Bann gezogen und wird jeden Tag ein bisschen seltsamer.
Trauriger Höhepunkt:
Seine Frau entdeckt das dicke Manuskript ihres Gatten zum neuen Roman. Es enthält lediglich einen Satz, der sich dafür jedoch tausendfach und mehr wiederholt.
Torrence, mittlerweile völlig durchgeknallt, wird von der wahnsinns Idee gepackt, er müsse seinem Vorgänger nacheifern und Frau und Kind ebenfalls vom Leben zum Tode befördern.
Der Koch, der sich weit weg im Winterurlaub befindet, ahnt Böses. Er macht sich auf die Socken, um Kind und Frau zu retten...
Soweit die Geschichte.
Noch etwas allgemeine Kritik zum Film
Kubrik wollte mit seinem Abstecher ins Horrorgewerbe offenbar neue Masstäbe setzen. Ueber weite Strecken ist ihm das, wie ich meine, auch gelungen.:
Zu erwähnen sind etwa:
Die rasanten Kamerafahrten durch die leeren Hotelgänge. Sie wirken bedrückend und angsteinflössend und das obwohl hier weniger mehr gewesen wäre: Auf die Ströme von Blut, die durch die Gänge fliessen, hätte man ruhig verzichten können, denn Bilder tun auch so ihre Wirkung.
Und natürlich nicht zu vergessen: Die atemberaubende Verfolgungsjagd am Schluss des Filmes durch das Labyrinth vor dem Hotel...
Schlussbemerkungen
Ich habe den Film mehr als einmal gesehen. Aber eines ist mir bis heute ein Rätsel geblieben.
Gegen Ende des Films betrachtet Jack ein Foto, das irgendwann um die Jahrhundertwende geknipst worden ist. Unter den Leuten, die darauf abgelichtet sind, befindet sich auch unser Hauptdarsteller Jack Nickolson.
Es wird wohl ewig ein Rätsel bleiben, was der Regisseur uns damit mitteilen wollte...
dieser beitrag ist von mir bereits bei Hitwin eingestellt worden... (archivierte beiträge)
...
ein Testbericht von Zickchen162002-02-14 13:51:43vom 14.02.2002Empfehlung: ja
Ich schreibe nun über Shining ( auch ein Buch von King)!Da ich gerne King lese berichte ich euch was über das buch.Das Buch hat insgesammt 623Seiten mit Spannung.
Das Inhaltsverzeichnis besteht insgesammt aus 5 Teilen:
Teil 1: Vorbereitung
Teil 2: Saisonschluß
Teil 3: Das Wespennest
Teil 4: Eingeschneit
Teil 5: Auf Leben und Tod
Geschichte:
Es geht um ein Hotel in den Bergen von Colorado, das "Overlook", es ist ein verrufener Ort, es heißt, wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm und wird das Böse ausführen...
Jack Torrance ist ein Intellektueller,
er bewirbt sich in dem Hotel als Hausmeister und bekommt schließlich die Stelle. Seine Frau Wendy ist skeptisch, über den Winter mit der Familie ganz alleine in dem Hotel wohnen? Da Jack soweiso manchmal schreckliche Dinge tut, Aussetzer hat und nicht weiß was er tut, so wie er seinem Sohn Danny einmal den Arm gebrochen hat.
Also reist Jack mit seiner Familie Ende des Herbstes in das Hotel. Anfangs scheint alles in Ordnung zu sein, bis dann ab und zu solche komischen Dinge geschehen (ob sie wirklich passieren oder bilden sie es sich ein?).
Schließlich bricht der Winter ein, die Familie wird eingeschneit in dem Hotel und sitzt also dort fest. Und jetzt fängt der ganze Spuk erst richtig an...
die leeren Ballsäle füllen sich plötzlich, eine tote Frau liegt in irgendeinem Zimmer in der Badewanne...
Jack wird schließlich vollens von dem Hotel in den Sog des Bösens gezogen und als desen Werkzeug benutzt. Er greift auch seine Familie an, so das Wendy und Danny um ihr leben fürchten.
Tja, und wie die Geschichte weiter geht verrat ich nicht! *g*
Meine Meinung:
Ich bin ein Fan von Stephen King.Jedes Buch hat seine eigene Geschichte, seinen eigenen Stil und ist einfach einzigartig anders! Shining ist ziemlich spannend geschrieben, und zum Teil auch verwirrend und anspruchsvoll, aber das sind die meisten Bücher von Stephen King. Nur am Anfang des Buches zieht sich ein bißchen die Geschichte, vom Einstellungsgespräch bis hin zum Umzug und so, aber langweilig wirds einem nicht beim lesen. Was mich auch hier bei Shining wieder fasziniert ist die detaillierte Beschreibung jeder einzelnen Szene.
Dies Buch ist empfehlenswertes für alle die es spannend mögen. Den Film hab ich auch gesehen, der war meiner Meinung nach nicht so toll, obwohl Jack Nicholson die Rolle als Jack Torrance ziemich gut gespielt hat. Es haben einige gute Szenen gefehlt, die im Buch vorhanden waren, die vielleicht noch in den Film miteingebracht hätten werden können.
Vorteile:
Man kann sich in das Buch hinein versetzen
Jaleira, 14.02.2002
Ich mag King eigentlich nicht so, aber nach deiner Bewertung werde ich es mir uumlberlegen, nicht doch noch mal ein Buch von ihm zu lesen :