...der Termin für unseren traditionellen und „heissgeliebten“ Spieleabend im trauten Kreise der Familie!!!
Obwohl ich dem Spielen an sich nicht unbedingt abgeneigt gegenüber stehe, jedoch den familiären Wissensdurst meiner Angehörigen, mein Privatleben betreffend, nicht zu stillen bereit bin, verwandle ich mich schon einige Zeit vor diesem Pflichtprogramm in eine Schildkröte!
Den Nachmittag dieses Tages verbringe ich meist bei meiner besten Freundin und versuche mit allen Mitteln, sie zum Mitkommen zu bewegen! Doch Pustekuchen...
Nicht einmal meine Krokodilstränen können sie erweichen (schöne Freundin!).
Na gut, es hilft ja nichts... *schnief* ...mach' ich mich eben allein auf den Weg!
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Es erwarten mich......
...eine Mama, die im wahrsten Sinne des Wortes spielsüchtig ist, nein, nicht Black Jack oder Roulett, sondern Doppelkopf, Rommé und ähnliche Kartenspiele erfreuen ihr Herz.
...ein Papa, der das alles abgrundtief verabscheut, aber gute Miene zum bösen Spiel macht, will er es sich doch nicht mit seiner Herzallerliebsten verderben! Tja, 30 Jahre Ehe machen auch aus dem härtesten Macho einen handzahmen, unter Anleitung gut zu gebrauchenden Mitspieler.
...eine Oma, die trotz ihres „reifen“ Alters (wird hier aber nicht verraten, sonst ergeht es mir schlecht!) über einen ebenso fitten Körper wie Geist verfügt, sich gern in alles einmischt und selten ein Blatt vor den Mund nimmt.
...eine Schwester, die fast Noch „begeisterter“ an diesen allmonatlichen Treffen teilnimmt und es kaum erwarten kann, diese wieder zu verlassen. Das Mitbringen von „guten Freunden“ zu diesen Ereignissen ist übrigens erlaubt und erwünscht (*g*), wird aber weder von ihr noch von mir allzu häufig praktiziert! ;-)
Vielleicht habe ich ja Glück und sie bringt diesmal ihren neuen Freund mit.
Aber nein.......
...reines Wunschdenken!
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Eine liebe Begrüssung, ein leichtes Essen (schwere Kost lähmt das Hirn), ein Gläschen Wein und schon kann er beginnen..........,
...unser Spielabend!!!
Die Blicke meiner Oma beunruhigen mich etwas. Ich höre geradezu ihren Verstand arbeiten, und die ersten interessierten Fragen werden wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Oh Gott!! Die pure Verzweiflung packt mich!!
Sie öffnet gerade ihren Mund, da platzt Mama ganz aufgekratzt und erwartungsvoll dazwischen:
„Hier! Ein neues Spiel! Soll ganz toll sein! Das werden wir heute ausprobieren! Setzt euch hin!!!“
Puhhh! Ein kleiner Aufschub!
Meine Mutter hält ein rechteckiges, blaues Päckchen in der Hand. UNO kann ich entziffern. Das kenne ich schon und bereite mich in Gedanken auf mein baldiges Dahinscheiden vor. Doch halt...., jetzt, wo das kleine Paket auf dem Tisch liegt, kann ich erkennen, dass es sich nicht um UNO handelt, sondern um........
...SKIP-BO.
Dem Anschein nach auch ein Kartenspiel, und die abgebildeten Karten auf der Verpackung lassen das ebenfalls vermuten! ;-)
Ein schneller Blick in die Runde offenbart mir nur ratlose Gesichter! Was für ein Glück.......,
...ein völlig unbekanntes Spiel erfordert meiner Erfahrung nach eine gesteigerte Konzentration auf eben jenes, und diese Tatsache lässt meine Hoffnung auf Schonung meiner Privatsphäre sprungartig in die Höhe schnellen!
Mama packt mit leicht geröteten „Bäckchen“ die Karten aus, Papa sorgt inzwischen für die dringend benötigten Getränke. Omas Blicke wandern zwischen Schwesterlein und mir hin und her!!!
Gefahr
im Verzuge!!!
„Na los Mutti, lies doch mal die Anleitung vor!“
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Sie lässt sich nicht lange bitten und stellt zuerst einmal die Anzahl der Mitspieler fest. ;-)) (Liebe Mutti, bitte verzeih mir!)
Da wir die höchstmögliche Anzahl von Spielern, die mit sechs Personen angegeben ist, nicht ganz erreichen, fünf Zocker aber gleichwertig behandelt werden, bekommen wir jeder 20 Karten, die der Spannung wegen (*g*) nicht angesehen werden dürfen und gestapelt und verdeckt ihren Platz vor dem Eigentümer einnehmen! Wären wir einer weniger (z.B. ohne Oma!) oder würden wir zu zweit spielen, bekäme jeder 50% mehr (etwas Kopfarbeit muss sein)!
Es sind auch wirklich genug Karten da! Laut Anleitung besteht das Spiel aus 144, mit Zahlen von 1 bis 12 bedruckten, Exemplaren. Also zwölf Sätzen à zwölf Karten. Zusätzlich gibt es noch 18 Skip-Bo Karten, was immer das auch bedeuten mag. Für den Fall, dass mal eine verloren geht, fristen noch 6 nackte, auf Bemalung harrende Ersatzteile ihr Dasein in der doch auf den ersten Blick recht praktisch und umweltschonend anmutenden Verpackung.
„Hier Oma, teil doch schon mal aus!“
Mama ist ganz in ihrem Element und studiert mit Hingabe die Anweisungen der Spielemacher. Ab und an lässt sie uns auch daran teilhaben:
„Jetzt dreht bitte jeder die oberste Karte seines Stapels um und legt sie wieder darauf!“
Da Oma so fleissig gegeben hat, darf mein kleines Schwesterlein, nennen wir sie mal Baby, dem Uhrzeigersinn folgend, mit dem Spiel beginnen.
Der Kartenstock, mal kurz nachrechnen, der immer noch 62 Karten zählt, liegt jetzt für alle gut erreichbar auf dem Tisch. Von diesem Stapel darf sich jetzt Baby 5 Karten aufnehmen, die sie in der Hand behält.
Die aufgedeckte Karte ihres eigenen Stapels ist eine 5.
Jetzt fangen die ersten Köpfe an zu qualmen, alle reden durcheinander, und zum besseren Verständnis beschliessen wir, das erste Spiel mit „offenen Karten“ zu spielen!
Baby hat eine 11, eine 7, zwei 6en und eine 2. Pech gehabt! Ohne 1 geht am Anfang gar nichts.
Wie wir inzwischen herausgefunden haben, müssen die Karten des eigenen Stapels so schnell wie möglich abgebaut werden, indem man im Höchstfall vier aufsteigende Stapel in der (am besten) Mitte des Tisches aufbaut!
Unser Baby hat leider keine 1 vorzuweisen, darf aber eine ihrer Handkarten offen neben ihren Stapel ablegen. Diese, ebenfalls bis zu vier möglichen, persönlichen Hilfsstapel können im Verlaufe des Spieles noch unschätzbare Hilfsdienste leisten.
So, jetzt bin ich dran!
Ich ziehe ebenfalls 5 Karten und kann mein Glück kaum fassen! Eine 5, eine 3, zwei 1en und einen Skip-Bo. Auf meinem Stapel liegt eine 4!
Die 1 in die Mitte, darauf den Skip-Bo (ist nämlich ein Joker) als 2, dann die 3 und die 4 vom Stapel. Und jetzt, ganz wichtig, die nächste Karte des Stapels umdrehen. Eine 9! Na ja, wir wollen es auch nicht übertreiben und die Aufmerksamkeit der Beteiligten unnötig auf meine Person lenken. Allerdings habe ich ja noch die 5 in der Hand, die ich natürlich auf die 4 lege. Auch die zweite 1 kann ich noch loswerden, indem ich einen neuen Stapel in der Mitte eröffne!
Und nun???
Mama wirft noch einen Bick in die Anleitung und teilt den Anwesenden mit, dass in diesem Fall ein erneutes Aufnehmen von 5 Karten vonnöten ist.
Baby verdreht die Augen und Papa schenkt sich einen Schnaps ein. Omi ist erstaunlicherweise ganz still, sie schmiedet wahrscheinlich schon Pläne, unsere Zukunft betreffend. Deshalb muss ich mich jetzt etwas ranhalten.
Einen Skip-Bo, eine 12, zwei 7en, eine 5!
Den Skip-Bo lege ich schnell als 6, die 7 obendrauf, die 12 wird abgelegt und der Nächste ist dran.
Jaaaaa, so langsam kommt die Erkenntnis! Eigentlich ist es ganz leicht, hört sich nur auf den ersten Ton etwas kompliziert an.
In der nächsten Runde wird jeder seine Handkarten wieder auf 5 aufstocken, kann zum Abbauen zusätzlich seine Hilfsstapel in Anspruch nehmen (die ersten vier abgelegten Karten sind der Grundstock dieser Stapel, die folgenden können wahlweise entsorgt werden. Ist ein Hilfsstapel verbraucht, muss die nächste abgelegte Karte einen neuen bilden!)
Kapiert? ;-))
Wir haben inzwischen beschlossen, diese erste Runde geltenzulassen. Auch im Hinblick auf Omas Glückssträhne. Konnte sie doch schon im ersten (Probe-)Durchgang 4 Karten ihres Stapels abbauen, und das Ziel des Spieles besteht ja nun mal darin, als Erster alle Karten seines Stapels loszuwerden.
Und eine glücklich gewinnende Oma ist allemal besser als eine penetrant neugierige!!!
Ca. 2 Stunden später ist es Zeit aufzubrechen. Oma hat leider nicht gewonnen, aber sie trägt es mit Fassung! Der grosse Sieger ist heute mein Daddy, allerdings mit Unterstützung einiger Gläschen Raki, um die ich ihn doch zeitweise sehr beneidet habe. Leider muss ich heute noch fahren!!!
Während der liebevollen Verabschiedung bin ich in Gedanken schon bei meinem Schatz, der leider so fern, doch dank ICQ auch immer so nah ist! Ich bin sicher, er wartet schon auf mich!!!
Omas Abschiedskuss fällt heute sehr liebevoll aus und froh über die entgangene Folter erwidere ich ihn gern!
„Komm gut nach Hause mein Kind, und denk daran, du wirst nicht jünger! Du weisst doch, ich möchte deine Hochzeit noch miterleben!“
Es wäre ja auch zu schön gewesen!
Alles in allem war der Abend aber doch sehr unterhaltsam! Schade, dass wir Skip-Bo jetzt können!
Ich muss mir für das nächste Mal dringend ein neues Spiel besorgen!!!
PS:
Endlich wieder Daheim vor dem Rechner (natürlich hat mein Süsser schon gewartet!) versuche ich noch einige Informationen über den Vertreiber von Skip-Bo auszugraben.
Auf der Seite www.Mattel.com werde ich fündig. Der ursprüngliche Inhaber der Rechte, die britische Firma J. W. Spear & Sons, wurde 1994 von der Mattel Inc. aus Kalifornien aufgekauft. Ein gutes Geschäft, denn auch die Lizenzen für so bekannte Spiele wie z.B. Scrabble und Uno gingen damit an den amerikanischen Konzern über.
antjeeule, 24.04.2002
Aber das ist jetzt was fuumlr mich! Ich spiele doch so gerne Karten, wenn ich ein bisschen Zeit habe. Wenn wir im Sommer mit vielen im Urlaub sind, passt mir das gut, mal wieder ein neues Spiel zu haben.
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Großer Spaß für 12 Euro!
ein Testbericht von do1jz2002-04-02 12:31:34vom 02.04.2002Empfehlung: ja
So... ich war jetzt eine Woche im Saarland bei meiner Freundin. Und sie hat schon gemeint, dass ihre Mutter gerne ein Kartenspiel spielen würde, und ich würde das auch noch lernen. Ja.. dieses Spiel habe ich dann auch gelernt, und es hat mir sehr gefallen. Nun möchte ich Euch meine Erfahrung über dieses Spiel schreiben.
Skip-Bo
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Skip-Bo ist eine Art Mischung aus Rommé und Patience. Man muß als Erster alle Karten eines Kartenstapels ablegen. Taktik, Glück und Verstand muß man bei diesem Spiel haben.
Inhalt einer Skip-Bo Schachtel
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- 144 Karten (12 x die Karten 1-12)
- 18 Skip-Bo Karten
- Spielanleitung
Vorbereitung
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Man nimmt die alle Karten und mischt sie Kräftig durch. Je nach dem wieviel Spieler mitspielen macht man 2-? Stapel á 15 oder 20 Karten. Diesen Stapel nimmt der Spieler und legt ihn verdeckt vor sich. Die oberste Karte wird offen für jeden Mitspieler sichtbar umgedreht. Der Restkartenstapel wird als Kartenstock in die Mitte des Tisches gelegt.
Das Spiel
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Ist dies alles geschehen kanns losgehen. Man muss sich nun in der Mitte des Tisches vier Plätze vorstellen, an denen Karten abgelegt werden können. Und auch neben seinem Kartenstapel kann man sich vier Plätze vorstellen. Der erste Spieler nimmt jetzt 5 Karten vom Kartenstock. Dieser Spieler kann nun Karten in der Mitte des Tisches ablegen. Es muss dort auf den Plätzen erst die Karte 1 liegen dann die 2, 3 - 12 usw. Man muss nun seinen Kartenstapel abbauen. Kann oder will man keine Karten mehr abbauen muss man noch eine Karte neben dem Kartenstapel ablegen. Kommt dieser Spieler wieder an die Reihe nimmt er wieder so viele Karten, dass man wieder 5 Karten auf der Hand hat. Ist man wieder an der Reihe kann man die abgelegten Karten im Prinzip als Hilfskarten wieder einsetzen. die Skip-Bo Karte ist hier als Joker zu sehen und man kann sie für alle Zahlen einsetzen. Hat man in einem Zug 5 Karten abgelegt, so nimmt man sich 5 neue vom Kartenstock. Hat ein Kartenstapel in der Mitte die 12 erreicht, so wird er wieder weggenommen, und es kann wieder mit der 1 anfangen. Der erste spieler, der alle Karten vom Stapel abgelegt hat hat gewonnen, der 2. zweiter usw. Es ist dabei egal, wieviel Karten noch neben dem Kartenstapel liegen oder man auf der Hand hat.
Fazit
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Das Spiel ist einfach, also schnell erlernbar und einfach genial. Es können alte und junge Leute Mitspielen, da es wirklich schnell zu erlernen ist. Ich selbst habe dies Spiel innerhalb eines Spiels gelernt und spiele es auch sehr gerne. Taktisches ablegen der Karte und Glück die richtigen Karten zu erwischen... alles muss dabei sein, und das macht dieses Spiel so interessant. Ich kann Euch dieses Spiel nur empfehlen, da es für Spieleabende gut brauchbar ist. Viel Spaß!
ein Testbericht von Fantaghiro2002-03-27 22:10:34vom 27.03.2002Empfehlung: ja
Ski-Bo ist ein Spiel für die ganze Familie , das Spielprinzip ist nicht ganz einfach , aber wenn man es einmal verstanden hat, ist es ganz einfach. Man spielt Ski - Bo mit mindestens zwei Leuten. Je mehr mitspielen umso lustiger wird das ganze Spiel. Aber nun mal der Reihe nach ...
Firma:
Mattel
Spielalter:
5 -99 Jahre
Inhalt:
144 Karten ( 12 Sätze mit denZahlen 1 bis 12 )
und 18 SKIP BO (Joker).
Spielziel:
Das Ziel des Spieles ist es alle Karten von seinem Stapel abzuzuspielen. Hört sich
einfach an kann aber ganz schön schwer sein.
Anleitung:
Jeder Spieler bekommt eine bestimmte Anzahl an Karten , die Anzahl varriert mit der Zahl der teilnehmenden Spieler und man kann sie auch je nach Bedarf varieren. Diese Karten werden verdeckt auf einen Stapel gelegt und die oberste Karte wird aufgedeckt.
Der Spieler der die Karte mit dem niedrigsten Wert hat darf beginnen (man kann auch den höchsten nehmen ganz nach Absprache). Er zieht nun 5 Karten aus dem Stock. Er hat nun die Möglichkeit in der Mitte des Tisches seine Karte abzulegen , dazu muß er aber zuerst eine 1 ablegen. Die Karten sind von 1 bis 12 durchnummeriert. Hat er eine 1 kann er sie in der Mitte ablegen und nun können Karten in der Reihenfolge 1 , 2 , 3 usw. daraufgelegt werden. Es ist möglich 4 verschiedene Stapel in der Mitte zu haben , hat ein Stapel 12 Karten wird er weggenommen und man kann mit einer 1 wieder einen neuen eröffnen. Die Karten die weggenommen wurden werden auf einen seperaten Stapel getan und bei Bedarf wieder gemischt und als Stock genommen.
Kann der Spieler keine Karte von der Hand mehr ablegen und ist auch die oberste Karte seines Stapels nicht anlegbar , so kann er eine Karte vor sich ablegen , dazu stehen im 4 Haufen zur Verfügung , die er selbst bestimmen kann hier ist die Reihenfolge der Karten egal , man kann aber nur die oberste Karte wieder wegnehemen. Man muß immer am Ende eines Spielzuges ein Karte ablegen, hat man alle 5 Karten angelegt darf man 5 neue ziehen. Die Karten die auf den Hilfsstapeln abgelegt wurden durfen bei jedem Spielzug wieder benutzt werden , aber man darf nur die obersten der vier Hilfsstapel verwenden.
Ist es dem Spieler möglich eine Karte von seinem Srapel abzulegen , so kann er die nächste seines Stapels aufdecken , kann er diese wieder anlegen die nächste usw. . Hat der Spieler seinen Spielzug beendet ist der nächste Spieler dran , dieser zieht auch 5 Karten vom Stock und geht genauso wie der erste Spieler vor.
Ist der erste Spieler nun wieder an der Reihe zählt er die Karten die auf seiner Hand verblieben sind und zieht soviele , das er wieder 5 hat . Dann geht der Spielzug wie oben beschrieben weiter. Jeder der folgenden Spieler handelt genauso , so dass man am Anfang eines Spielzuges immer 5 Karten auf der Hand hat.
Gewonnen hat derjenige der es als erstes schafft die Karten seines Stapels los zu werden , die Anzahl der Karten des Stapels steht fest und kann sich im Spiel nicht erhöhen. Wer dies geschafft hat ist Sieger und bekommt pro Karte die die anderen Spieler noch auf ihrem Stapel haben Punkte gutgeschrieben . Dann werden die Karten neu gemischt und es beginnt eine neue Runde. Wer als erster eine vorher abgemachte Punktzahl erreicht hat ist Sieger des Spieles. Oder wer nach einer bestimmten Anzahl an Spielen die höchste Punktzahl hat.
Fazit:
Das hört sich jetzt vielleicht etwas verwirrend und kompliziert an ist im Grunde aber ganz einfach und lernt sich am besten beim Spielen. Das Spiel ist ab 5 Jahre und ich denke auch das ein 5 jähriges Kind dies ohne große Probleme verstehen kann und auch Spass daran hat.
Das Spiel macht süchtig wenn man einmal angefangen hat möchte man nicht mehr aufhören , es macht eine Menge Spass und verlangt dazu auch noch Konzentration.
Man muß darauf achten , dass man nicht gerade die Karte ablegt , an die der nachste Spieler wieder anlegen kann. So hat man eine Menge Spass wenn man bemerkt , das ein anderer sich vertan hat oder man selber nicht azfgepasst hat.
In der großen Gruppe macht es am meisten Spass , denn so muß man genauer aufpassen und es ist spannender. Ich mag dieses Spiel sehr gerne und wir spielen es oft mit der ganzen Familie von meinem kleinen Bruder bis zur Oma spielen alle mit und wir haben Spass und gute Laune.
Na neugierig geworden ? Dann nichts wie ins Kaufhaus und Ski-Bo kaufen und selber ausprobieren , mit einem Preis von ca. 10 € iste s auch für jeden erschwinglich. Ich kann es euch nur empfehlen.
Praktisch ist auch das man es quasi überall mitnehmen kann und auch überall spielen kann man braucht nur einen Tisch und Mitspieler.
ein Testbericht von Pfälzerbub2002-02-12 18:25:04vom 12.02.2002Empfehlung: ja
Ein Kartenspiel, dass man jederzeit und überall spielen kann: SKIP - BO und ist von Mattel-UNO. Spielen kann man das Spiel mit 2 bis 6 Spielern. Insgesamt sind 144 Karten ( 12 Sätze mit den Zahlen 1 bis 12 ) und 18 SKIP BO (Joker). Ziel des Spieles ist es als erstes die Karten die auf einem Stapel vor einem liegen so schnell wie möglich ablegen zu können.
Vor dem Spiel:
Zu Beginn verteilt man ca 20 Karten (kann variiert werden, je nachdem mit wieviel Leuten man spielt, und wie
lange das Spiel dauern soll)pro Person auf den Stapel, diese liegen mit dem Gesicht nach unten vor einem , nur die erste wird richtig herum gelegt. Die Karten dürfen nicht angesehen werden. Die übrigen Karten werden auf die Mitte des Tisches gelegt.
Das eigentliche Spiel:
Der Spieler der links neben dem Geber sitzt, sieht vom Mittelstapel 5 Karten. Hat er eine eine 1 oder einen SKIP BO oder eine 1 auf seinem Spielerstapel vor sich, legt er diese in die Mitte des Tisches auf den Ablegestapel ab und so beginnt der Aufbau des Stapels . Ablegestapel werden in der Reihenfolge 1 bis 12 abgelegt. SKIP BO Karten können jede beliebige Zahl darstellen.
Ist die 12 als letzte Zahl aufgelegt, wird der Stapel vom Tisch genommen. Maximal dürfen sich 4 Ablegestapel auf dem Tisch befinden.
Der Spieler kann so lange legen bis er nicht mehr weiter kann. Sollte er alle seine 5 Karten die er auf der Hand hat ablegen, kann er 5 neue ziehen und weiter machen. Sollte er jedoch einmal von seinen 5 Karten keine auf den Ablegestapeln ablegen können so darf er 1 Karte neben seinen Spielerstapel als sogenannte Hilfsstapel ablegen. Von diesen darf jederzeit wenn er dran ist so viele Karten runternehmen wie er möchte und diese mit auf die Ablegestapel ablegen. Es dürfen jedoch nur 4 Stapel gebildet werden. Ich empfehle immer die höchste Karte die man auf der Hand hat abzulegen. Gewinner des Spieles ist der, der als erstes keine Karte mehr auf seinem Spielerstapel hat und das ist nicht immer so einfach, denn die Mitspieler werden versuchen das zu verhindern.
Dies ist ein sehr einfaches Spiel, das einen gewissen Suchtanteil hat. Auch Kinder können hier gut mitspielen.
Für Kinder gibt es ein Junior SKIP BO, das sich nicht wesentlich unterscheidet, und es meiner meuinung nach unsinn ist, das Spiel zu kaufen.
Bei einem Kaufpreis von ca 20,.- DM immer eine gutes Mitbringsel.
Übrigens meine Oma von 75 Jahren spielt das Spiel auch gernem wie unsere Kinder von 6 - 9 Jahre.
ein Testbericht von Hamsterbacke09vom 04.11.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Große Zahlen, Bunt, Reizt Kinder Zahlen zu lernen....Nachteile/Kritik: nichts
Die kältere Jahreszeit ist da und SkioBo ist eine Super Möglichkeit um die Zeit mit Kindern zu verbringen und sie somit zu beschäftigen. Pädagogisch Wertvoll, denn Kinder ab 4 jahren können so schon die Zahlen lernen und so Spielerisch Zählen erlernen. Uns macht das immer