ein Testbericht von MichaelW976142009-01-15 19:00:23vom 15.01.2009Empfehlung: ja
Vorteile: tolle übersichtliche und realistische graphiken
...Nachteile/Kritik: kein ersatz für ein Lehrbuch
Ich studiere in Marburg Humanbiologie.
Um es kurz zu fassen ist Humanbiologie Medizin, jedoch mit Schwerpunkt Forschung statt Klinik.
Sobald Mediziner an den lebenden Patienten gehen, machen wir weiter im Labor und werden dadurch deutlich besser ausgebildet in Biochemie, Genetik, Molekularbiologie, Physiologie, Virologie,……
Wir haben aber auch einiges mit den Medizinern gemeinsam, so zum Beispiel die Anatomie und den dazugehörigen Präppkurs in dem man dann an Leichen arbeitet.
Was man von der ganzen Sache hält, ist bei Jedem unterschiedlich, ich fand es zu keiner Zeit ekelhaft oder schlimm, es war einfach nur wahnsinnig interessant und lehrreich.
Natürlich besteht die Anatomie nicht nur daraus, diese Leiche aufzuschneiden und sich das alles anzusehen, was da so drin ist, nein, man muss das ganze auch lernen.
Darauf achten die Professoren auch sehr penibel, dass da keiner an einer Leiche rumschnibbelt ohne zu wissen, was er da macht.
Somit muss man das ganze lernen.
Und das nicht gerade wenig.
Es gibt unzähliche Lehrbücher in der Anatomie, doch die sind meistens nur vollgestopft mit Texten und kleinen Graphiken, doch gerade Sachverhalte wie Durchblutung oder Innervation lässt sich viel einfacher lernen und verstehen, wenn man es vor sich sieht.
Darum gibt es so genannte Atlanten.
Und über so einen möchte ich heute berichten.
Allgemeines
Ich habe mir die 2 Bände des Anatomieatlas von Sobotta gekauft.
Die erste Auflage erschien 1904 und im Moment gibt es die 22. Auflage vom 1. September 2005.
Die Bücher haben ein Format von 32 x 24cm (HxB).
Herausgeber
Die Sobotta Bücher sind im Verlag Urban Fischer bei Elvesier erschienen und der Autor der Sobotta Atlanten ist Johannes Sobotta.
Definition Atlas
Man könnte einen Anatomieatlas auch Bilderbuch nennen.
Im Gegensatz zu den Lehrbüchern findet man in einem Atlas selten mehr Text als die Beschriftung der Bilder.
Auch beim Sobotta ist dies der Fall.
Inhalt
Wie es der Titel des 1. Bandes schon verrät geht es hauptsächlich um den oberen Bereich und der Nervensystem.
Die 7 Kapitel sind in weitere Unterkapitel gegliedert, wie ihr hier sehen könnt
Das klingt schon viel, ist es auch.
Schließlich sind 400 Seiten voll mit Abbildungen zu den entsprechenden Themen zusammengekommen.
Abbildungen
Manche Atlanten setzen auf Zeichnungen, manche auf Fotos von echten Leichen/Organen.
Der Sobotta setzt auf Zeichnungen.
Bei den Zeichnungen handelt es sich um Computergraphiken, die sehr übersichtlich und farblich angenehm sind.
Jede Graphik ist betitelt mit was abgebildet ist und von wo aus man drauf sieht.
Die Graphiken an sich sind dann wiederum sehr genau beschriftet. Die Namen der Gefäße, Nerven oder anderen Strukturen stehen außerhalb der Graphik und sind durch einen schwarzen Strich mit der Struktur verbunden.
Dadurch wird die Übersichtlichkeit der Graphiken bewahrt, und man kann trotzdem ganz schnell die Namen der Struktur erfahren und einsehen.
Vereinzelt gibt es auch Fotos zu sehen oder Röntgenbilder, was etwas Abwechslung schafft.
Glossar
Am Ende des Buches befindet sich ein 11 seitiges Glossar in dem man noch mal viele Begriffe und Namen nachschlagen kann, was durchaus praktisch ist, gerade zu Beginn der Lernerei.
Beilage
Im Band 1 der Sobotta Reihe liegt noch ein Heft bei, welches auf 76 Seiten eine Tabellarische Übersicht über Muskeln, Gelenke und Nerven bietet.
Dieses Heft ist sehr gut
zum Lernen, denn in der Tabelle ist vorne eine kleine Graphik, die z.B. den Muskel zeigt um den es geht und dann stehen die typischen Informationen zum Auswendiglernen dabei wie Muskelansatz, Ursprung und Funktion.
Online Zugang
In jedem Buch von Elvesier liegt ein Code bei, den man im Internet eingeben kann und dadurch auf die Inhalte des Buches online zugreifen kann.
So kann man aus den Graphiken des Buches ganz einfach Karteikarten basteln und zum Lernen benutzen oder einfach mal ein paar Graphiken herausnehmen für Vorträge etc.
Preis
Vorsicht, festhalten, alle „Nicht Studenten“ werden jetzt vielleicht etwas erschrecken, denn die Preise für Fachbücher sind nicht ohne.
Ein Band des Sobotta Atlasses kostet 70 Euro.
Das ist echt kein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass man 2 braucht und wohl nach dem Anatomiekurs eher nicht mehr reinschaut, doch 1. kann man sie auch gebraucht kaufen und 2. gibt es noch deutlich teurere Atlanten, die nicht wirklich mehr bieten.
Fazit
Ich habe Anatomie mit dem Lehrbuch der Dualen Reihe gelernt. Da mir diese Lehrbücher zwar die Theorie erklärten, aber man eindeutig besser lernt, wenn man die Sachen um die es geht vor sich sieht, haben mir die Atlanten von Sobotta sehr viel gebracht.
Die Graphiken fand ich sehr gut. Im Gegensatz zu echten Fotos sind die Graphiken sehr übersichtlich, zwar idealisiert, aber nicht so weit weg vom „Original“ wie die Bleistiftzeichungen, die es in anderen Atlanten zu sehen gibt.
Ich habe immer im Lehrbuch gelesen und nebendran auf meinem Schreibtisch lag der aufgeschlagene Atlas, der mir die Strukturen zeigte, über die ich gerade etwas lese bzw. zu lernen versuchte.
Für Freunde der Karteikarten ist der Online Zugang natürlich sehr interessant.
Auch ich habe mir die ganzen Graphiken im Karteikartenformat ausgedruckt, eine Seite mit, die andere ohne Beschriftung.
So konnte ich bequem im Bus schon ein paar Sachen lernen, denn das Format der Atlanten ist nicht gerade taschenfreundlich.
Ich bin mir sicher, dass meine Anatomienoten ohne den Sobotta nicht so gut ausgefallen wären, denn so hatte ich immer meine kleine Privatleiche im Keller, äh, Haus und konnte mich durch Muskeln und Organe wühlen.
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ein Testbericht von Chinchiboy2006-02-21 23:23:06vom 21.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Genauigkeit
handliche Größe für ein Buch
sehr gute Illustrationen...Nachteile/Kritik: recht preisintensiv
Liebe Ciao Leser, ab heute wird es in meinen Berichten für eine Zeit lang etwas medizinischer langgehen. Ich meine, für irgendetwas müssen diese teuren Dinge ja auch gut sein ;-). Ich habe im letzten Jahr etwas aufgerüstete, was die Fachbücher angeht, weil ich nicht mehr ständig in den Berliner Wedding tingeln wollte, nur um die vielleicht noch letzte Ausgabe eines relevanten Fachbuches ausleihen zu dürfen.
Den Auftakt zu meiner „Aufrüstaktion“ machte dann im Dezember 2004 der Sobotta. Um das eben genannten wird sich der folgende Bericht auch drehen.
Zum Inhalt
Vorwort
Sobotta- Wer oder was ist eigentlich ein Sobotta?
Wie sieht der Sobotta aus? –Bände, Inhalt, Auflage, Seitenzahl
Wer braucht so ein Ding eigentlich?
Wo kriege ich ihn her (Handel, Preis, ISBN- Nummer? Was kostet er?)
Was steht überhaupt drin?
Was sind meine persönlichen Erfahrungen damit – ein Fazit
Eine kleine Anmerkung zum Inhalt: Da es ein Bericht zu einem Anatomiebuch geht, kommen die Wörter Leiche und sezieren etwas häufiger vor. Um die Funktion eines Anatomieatlanten zu verstehen, muss man auch wissen, wie die Zeichnungen im selbigen entstehen. Das ging (und geht noch) nur durch die Untersuchung von toten Körpern. Ausdrücklich will ich darauf hinweisen, dass diese Körperspender allesamt Freiwillige waren, die ihren Körper der Medizin zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt haben. Das hat nichts mit der umstrittenen Ausstellung Körperwelten zu tun, weil die Präparate nicht ausgestellt werden und somit nicht zu Unterhaltungszwecken gedacht sind. Wir Studenten sind den Spendern über ihren Tod hinaus dankbar, dass wir von ihnen Lernen dürfen. Wer das anstößig findet, bitte ich, den Bericht lieber nicht zu lesen. Auch von Rachebewertungen bitte ich Abstand zu nehmen. Danke für Euer Verständnis. Ansonsten viel Spaß beim Lesen.
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Heutzutage ist es eine Selbstverständlichkeit, dass man zu einem Arzt geht und er den menschlichen Körper kennt (kennen sollte) wie seine Westentasche. Jeder Facharzt kennt sein Fachgebiet und die betroffenen Körperteile noch besser, noch intensiver, kurzum in und auswendig. Dass es so sein muss ist vollkommen einleuchtend. Man nehme nur mal an, man hat akute Bauchschmerzen (eventuell eine Appendizitis bzw. Blinddarmentzündung“ und der Arzt operiert kann nicht operieren, weil er nicht weiß, was da eigentlich wehtut. Unverstellbar?- Vor gar nicht allzu langer Zeit die pure Realität! Es existierten zwar Mythen, Bräuche andere Mittel, aber so richtig konnte man den Menschen in dieser Zeit nicht helfen.
Im 18. Jahrhundert beispielsweise galten Aderlässe als Allheilmittel. Warum wusste der Mediziner nicht, was da schmerzen könnte? – Das lag daran, dass die Sezierung von Leichen und das Studium des menschlichen Körpers in der damaligen Zeit arg verpönt war und unter anderem als gotteslästerlich galt So wusste man nie, wie es in uns aussah.
Später (so im 18. Jahrhundert) wurde teilweise heimlich seziert vor einer Gruppe erlauchter Personen. Allerdings entsprach dass eher einer Veranstaltung zur Volksbelustigung, denn einer medizinischen Studie. Hinzu kam, dass man den Kühlschrank noch nicht erfunden hatte und somit die Zeit für ein gründliches Studium leider verwehrt blieb. Als das Forschen dann auf akademischer Ebene betrieben wurde, entstand nach und nach ein detailliertes Bild des menschlichen Körpers. Doch waren es nicht
immer die Anatomen, die alles fanden. So gibt es die Anekdote, dass nicht Rudolph Virchow, sondern Johann Wolfgang von Goethe das Zungenbein (ein Knochen, der bedeutsam für die Stützmuskulatur des Kehlkopfes ist) entdeckte, weil es der Herr Virchow irgendwie mit samt dem Kehlkopf entfernte und es somit nie fand. Dank zahlreicher weiterer Anatomen gilt die Anatomie als eine weitestgehend abgeschlossene Wissenschaft, da man im sichtbaren Bereich nun wirklich alles sehr sehr sehr genau kennt. (das ist der Grund, warum wir Medizinstudenten in der Anatomie auch weitaus mehr wissen müssen, als noch vor 150 Jahren)
Johannes Sobotta (1869 – 1945) war ein bedeutender Anatom seiner Zeit und wirkt mit seinem nach ihm benannten Werk „Sobotta bis in die heutige Zeit hinein. Denn der Sobotta- Anatomieatlas ist ein zumindest bei unseren Professoren gern gesehenes Werk. Mittlerweile gibt es schon die 21. Auflage, die mehrfach überarbeitet wurde. Veraltete Zeichnungen wurden entfernt, neue hinzugefügt, Begriffe auf den neuesten Stand der internationalen Nomenklatura gebracht. Johannes Sobotta selbst arbeitete an insgesamt 12 Auflagen mit. Heutzutage sind maßgeblich Reinhard V. Putz und Reinhard Pabst an der Aufarbeitung und Weiterentwicklung beteiligt. Auf sie geht die Einführung einer besonderen Abbildung der Anatomie an Lebenden zurück. Dazu später mehr.
Kurzum: Der Sobotta ist Anatomieatlas der aus 2 Bänden besteht und den Studierenden das Verständnis für den menschlichen Körper näher bringen soll.
************************Aussehen des Sobottas**************************
Der Sobotta ist ein Buch, welches in den Ausmaßen (Länge und Breite) dem eines A 4- Blattes am nächsten kommt. Er ist in den unteren 2 Dritteln – vorn wie auch hinten- in einem hellgrün gehalten. Auf der Vorderseite sind in diesem Bereich die Herausgeber R.Putz und R. Pabst erwähnt, so wie Auflage. Des Weiteren sind Abbildungen aufgedruckt. Auf dem ersten Band Ein Kopf, welcher in einem schönen Effekt in den verschiedenen Schichten dargestellt ist. Einmal der „normale“ Kopf, gefolgt von den darunter liegendem Muskeln , sowie schlussendlich der knöcherne Schädel.
Wie oben schon erwähnt besitze ich die bisher aktuellste 21. Auflage in 2 Bänden.
Band 1 befasst sich mit Kopf, Hals und den oberen Extremitäten (man könnte auch Gliedmaßen da zu sagen, aber die Mediziner haben ja bekanntlich ihre eigene Sprache). Er ist in eine stabile Papphülle eingebunden. Somit hält er die Transporte zur Uni und wieder zurück ganz gut durch. Band 1 enthält 428 Seiten.
*****************Wer braucht so ein Ding eigentlich***********************
Ich denke ein Großteil der Bedeutung ist schon in der Einleitung zum Vorschein getreten. Deswegen hier auch nur eine kurze Zusammenfassung.
Primär ist er für Medizinstundenten gedacht, die gerade den makroskopischen Anatomiekurs absolvieren. Sie sollen Lernen, wo was ist und wie es lang läuft. Am Ende des Kurses steht der „gläserne Mensch“ (sprich ein genauer anatomischer Überblick) Er sollte begleitend zu einem Anatomiebuch verwendet werden. Ich weiß zwar durch den Atlas was ich sehe, weiß aber immer noch nicht wozu ich das brauche.
Auch für gestandene Mediziner kann es zum Auffrischen nur hilfreich sein. Für medizinische Laien ist der Sobotta durch seine Komplexität eher ungeeignet.
*********************Wo kriege ich ihn her? ************************
Der Sobotta erscheint im URBAN & FISCHER Verlag.
ISBN- Nummer: 3-437-41940-4
Preis: 69, 95 € pro Band
Internet: www.urbanfischer.de
Er ist in allen medizinischen Buchhandlungen erhältlich. Praktischerweise grenzt an Campus Charite Mitte gut sichtbar solch eine Buchhandlung. Sehr gut macht sich die Bestellung auch im Internet. Ich habe meine von www.LOB.de bestellt. Das ist der Online- Shop von Lehmanns Fachbuchhandlung. Praktischerweise versenden die die Bücher versandkostenfrei innerhalb Deutschlands und man kann das auch bequem per Rechnung zahlen.
********************Was steht überhaupt drin?**********************
Pauschal könnte man sagen, alles was man in der Prüfung zeigen und benennen können muss.
Das heißt konkret, dass ich in ihm viele beschriftete Abbildungen einzelner Körperregionen befinden. Der Sobotta arbeitet sich systematisch durch alle Schichten.
Vorab gibt es einleitende Gesamtdarstellungen aller für dieses Thema relvanten Körperregionen (so hat man schon einmal einen ganz groben Eindruck, was man so alles pauken muss)
Beim Kopf ist es so, dass die Regionen des Schädels auf einen fotografierten menschlichen Kopf skizziert worden sind. Das besondere ist, dass es sich hierbei um die Fotografie lebender Menschen handelt, so dass man gleich weiß, auf welcher Höhe man was findet. So sind z.B die Lungen und das Herz, sowie die Leber mal auf die abgebildete Fotografie des Menschen gelegt worden, so dass man bei einem Menschen sofort erstmal weiß, wo die wichtigsten Sachen sind. Allerdings sind diese Abbildungen stark vereinfacht und beinhalten noch nicht den komplexen Aufbau des menschlichen Körpers.
Der Sobotta beginnt z.B. beim Schädel mit dem knöchernen Anteil. Das heißt man sieht erstmal einen Schädel, auf dem ganz grob die einzelnen Schädelknochen abgebildet sind. Dann werden diese jeweils einzeln nacheinander von allen Seiten abgebildet und ihre anatomischen Strukturen beschriftet. (Knochen haben sogar recht viele anatomische Strukturen, die es zu benennen gibt. Zum einen weil dort Muskeln ansetzen oder ihren Ursprung haben, oder weil Bänder dort ansetzen…. Als Beispiel nehme ich mal den Oberarmknochen und schmeiße mal ein paar dazugehörige Begriffe in den Raum:
Oberarmknochen = humerus, zu erkennen an ihm sind folgende Strukturen
Caput humerum Kopf des Oberarmknochens
Collum anatomicum  der Hals des Knochens
Collum chirurgicum  der Teil, wo der Oberarmknochen empfindlich für Brüche ist
Corpus humeri  quasi der Knochenkörper
Sulcus nervi radialis  hier verläuft der Radialisnerv (brauche ich um die Hand zu strecken)
Es würden jetzt noch ein paar Begriffe folgen, aber ich denke für ein Beispiel ist das ausreichend.
Nach dem knöchernen Anteil kommen wir zur muskulären Ebene. Hier werden die oberflächlichen und die tiefen Muskeln hervorgehoben. Blutgefäße und Nerven, die hier ebenfalls verlaufen sind auch mit abgebildet.
Im Prinzip geht das so bei jedem Bereich. Oft wird auf Unterbereiche noch mal gesondert eingegangen. Dadurch kann man sich manchmal in einem Thema ganz schön verlieren. Um den Überblick zu behalten ist es deswegen notwenig ein Anatomiebuch parallel zu lesen. (Auch wenn in diesen manchmal auch sehr viel drum herum geschrieben wird).
Die Abbildungen sind sehr detailliert (es handelt sich bei Knochen, Muskeln etc. um Zeichnungen, die angefertigt worden sind), vollständig und ganz gut nachzuvollziehen. Die Beschriftungen sind zwar relativ klein (Schriftgrad 8 ) aber auf Grund der Fülle nicht anders zu handhaben.
Nicht umsonst wurde der Sobotta im Jahre 2000 zu einem besonders schönen Buch im künstlerischen wie auch im ästhetischen Sinne gewählt.
***********************Mein e Erfahrungen**********************
Nach dem ich den Sobotta mein Eigen nennen konnte, fiel mir das Pauken leichter. Zum einen lag es daran, dass man immer dieselbe Auflage hat (welche in den Bibliotheken variieren kann. Somit ist man gezwungen sich an das neue Buch zu gewöhnen und das kostet Zeit.) mit der man arbeiten kann. Nach einer Weile kennt man sein Buch schon recht gut und das Nachschlagen von gesuchten Strukturen (man glaubt ja nicht, wie viel man wieder so alles vergisst) geht schnell voran.
Nichts desto trotz hat der Sobotta an sich mit seiner guten Didaktik und den wunderschönen Abbildungen einen erheblichen Beitrag zum Lernerfolg beigetragen. Es ist zwar etwas umständlich, dass man meistens beide Bände braucht und man nicht wie beim Netter alles in einem Buch hat, aber das tut dem Nutzen keinen Abbruch. Medizinstudenten kann ich deswegen beruhigt zum Kauf dieser Bücher raten.
Leider ist der finanzielle Aspekt kein unbedeutender und nicht jeder kann sich es leisten, ihn selbst zu besitzen.
Ich würde den Studenten raten, in der Bibliothek zu versuchen, den Sobotta zu erspähen. Es kann nämlich sein, dass sie mit ihm überhaupt nicht zu Rande kommen und dann wäre es schade ums Geld. Es ist absolut notwendig, dass einem das Buch liegt. Beim Lernen merkt man es sehr schnell ob man damit zu Recht kommt.
Obwohl ich es nicht gleich zum Kauf empfehlen würde, kann ich diesem Produkt ruhigen Gewissens 5 Sterne geben.
Bei allen die nicht schon schlafend auf der Tatstatur liegen, bedanke ich mich für das Lesen und freue mich auf eure Kommentare.
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