ein Testbericht von Andreas15012005-03-24 09:03:11vom 24.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: kein Bücken, recht einfache Handhabung bei lockeren und mittelharten Böden, arbeitet sehr effektiv...Nachteile/Kritik: hoher Preis, einseitige Bedienungshaltung
Lange Zeit hatte ich gezögert, der Werbung zu folgen, und mir die teure "Gartenkralle" zu kaufen. Da siegte immer wieder meine offenbar angeborene Abneigung gegen alles, was mit einem riesigen Werbeaufwand in den Markt gedrückt und zu hohen Preisen verkauft wird. Allerdings mehrten sich im Nachbar- und Bekanntenkreis die Stimmen, die die Gartenkralle sehr positiv beurteilten und meinten, auch das viele Geld wäre sie wert.
Als im letzten Frühjahr wieder die lästigen Gartenarbeiten anstanden, machte ich mich auf den Weg in den nächsten Baumarkt und kaufte unter anderem die "Gartenkralle Gold". Die Bezeichnung "Gold" deutet darauf hin, dass diese Gartenkralle im Gegensatz zu der normalen Ausführung in der Höhe verstellbar ist. Diese Eigenschaft halte ich für wichtig, da auch meine Frau damit arbeiten möchte (hoffe ich...) , aber einige Zentimeterchen kürzer ist als ich. Einer von uns beiden hätte mit der Normalausführung sicherlich Schwierigkeiten gehabt.
Nochmal zurück zum Kauf: Die Gartenkralle Gold kostete 49 Euro und ist damit mein teuerstes Gartengerät (ausgenommen natürlich motorisierte Geräte). Immerhin war auf der Packung ein Aufkleber, der 5 Euro Rückerstattung versprach, wenn er bis 30.06.2002 mit dem Kassenzettel und dem Strichcode zusammen an den Hersteller geschickt wird. Dies habe ich getan und das Geld sehr schnell bekommen. Da der Brief frankiert werden musste, bleibt ein Endpreis für die Gartenkralle Gold von 44,56 Euro. Das ist sicherlich eine Stange Geld, aber wenn es sich irgendwie auszahlt, ist das für mich in Ordnung.
Der Zusammenbau der Gartenkralle geht schnell von der Hand. In der Packung befinden sich drei Teile, nämlich der Griff, eine Stange und die eigentliche Kralle, die auch anfangs ganz nett in einem Goldton erglänzt. Diese drei Elemente werden verschraubt, wobei es vier mögliche Höhen gibt, die man einstellen kann. Ich empfehle dringend, darauf zu achten, dass die Schrauben wirklich fest angezogen werden, denn die Gartenkralle wird im Betrieb sehr hohen Belastungen ausgesetzt, die unweigerlich zu einem "schwammigen", wackligen Gefühl führen, wenn die Schrauben zu locker sitzen. Ich musste bisher zweimal die Schrauben nachziehen, aber jetzt scheinen sie zu sitzen.
Die meisten Leser/innen dieses Berichts werden die Werbung für die Gartenkralle aus dem Fernsehen kennen, und in diesem Werbefilm werden die Eigenschaften dieses Gartengerätes ganz gut und ziemlich realistisch dargestellt: Zunächst mal hackt man nicht (mehr) von oben nach unten in teilweise gebückter Haltung, sondern man steht aufrecht, hält die gut geformten Griffe und dreht die Kralle rechts herum in den Boden. Dabei wird der Boden aufgerissen und Unkraut sofort gelockert, so dass es leicht entfernt werden kann. Dass der Boden relativ leicht aufgerissen werden kann, hängt mit der durchdachten Konstruktion der Gartenkralle zusammen, die vier längere (außen angordnete) und zwei kürzere (innen angeordnete) Krallen hat, die so gewinkelt sind, dass sie den größtmöglichen Effekt versprechen. Insoweit hat die Werbung völlig recht und übertreibt nicht.
Trotzdem gibt es natürlich einen Haken an der Sache, den die Werbung nicht benennt: Es ist zwar richtig, dass man sich beim Arbeiten mit der Gartenkralle nicht bücken muss und damit seinen Rücken schont, aber danach muss das Unkraut aus dem Boden entfernt werden,
wozu die gebückte Haltung doch wieder notwendig wird. Leider gelingt es in den seltensten Fällen, das Unkraut direkt mit der Gartenkralle in den nächsten Eimer oder Schubkarren zu bugsieren, das wäre für mich das Optimum.
Ist die Gartenkralle aber deswegen schlecht? In meinen Augen keineswegs. Sie erlaubt leichtes Arbeiten in weichen und mittelharten Böden, lockert den Boden auf und beseitigt Unkraut auf einfache Weise. Um zum Beispiel in Blumen- oder Gemüsebeeten zwischen den Pflanzen zu häckseln und Unkraut zu jäten, gibt es sicher nichts Besseres. Aber: für harte Böden (Lehm oder so was) ist sie absolut ungeeignet, und das Umspaten erspart sie auch nicht, denn sie kommt nicht tief genug. Es wird also nicht möglich sein, auf andere Geräte völlig zu verzichten.
Wie sieht es nun nach meinen Erfahrungen mit der Handhabung der Gartenkralle aus? Nun, zunächst erscheint die Arbeit leichter als mit einer Hacke. Der aufrechte Stand ist recht angenehm. Allerdings führt die immer gleiche Drehbewegung genau so zur Ermüdung wie andere Arbeitsweisen auch. Ich habe jetzt mehrere Tage mit der Gartenkralle gearbeitet, bringe es aber immer noch nicht fertig, diese Drehbewegung längere Zeit am Stück durchzuführen. Mit der Zeit verkrampfe ich dabei und bin dann gezwungen, etwas anderes zu machen. Als weitere kleine Nebenwirkung hatte ich einmal im rechten Unterarm einen Muskelkater wie selten zuvor. Das muss nicht nur an der Gartenkralle liegen, aber den größten Anteil hat sie daran sicher. Wir haben halt nicht nur lockere Böden, sondern auch mittelharte bis harte Böden, und da ist jedes Arbeiten anstrengend.
Fazit
~~~~~~~~~
Die Gartenkralle ist ohne Zweifel eine Empfehlung wert. Dieses Gartengerät erleichtert und beschleunigt viele Routinearbeiten, so lange der Boden nicht zu hart ist. Allerdings ist mir trotz der positiven Erfahrungen der Preis zu hoch. So bleibt als Endurteil ein solides "gut", das der Note 2 und einer Empfehlung entspricht.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Blick zurück im Zorn
ein Testbericht von viertelvordrei2007-05-22 10:23:18vom 22.05.2007Empfehlung:Vorteile: Da müsste ich jetzt echt lange überlegen...Nachteile/Kritik: Von A bis Z einfach alles dabei
Es war das fürchterlichste Wetter, was man sich nur vorstellen kann. Außentemperatur so um die 24 Grad und der Himmel nur mit ein paar leichten Schleierwolken bedeckt. Die Wettervorhersage half auch nicht weiter und meine extra angemieteten indianischen Regentänzer hatten sich allesamt den Fuß verknackst.
Wenn mir nicht jetzt schnellstmöglich eine Ausrede einfallen würde, müsste ich also doch raus in den Garten und umgraben *hmpf*
"Viertel" ertönte da auch schon ein liebliches Stimmchen "Viertel, es ist ideales Gartenwetter. Meinst Du nicht auch, dass Du in den Garten gehen könntest. Ich sehe meine Radieschen schon gar nicht mehr. Überall ist Unkraut."
Das liebliche Stimmchen gehörte meiner guten Schwupsy und aus leidvoller Erfahrung wusste ich, dass mich jetzt nur noch ein Wunder vor ehrlicher Gartenarbeit retten konnte.
"Mein Rücken, meine herzallerliebste schwupsy. Mein Rücken tut mir so fürchterlich weh. Ich fürchte, ich werde heute keine Gartenarbeit mehr machen können."
"So so." meinte daraufhin meine gute Schwupsy und das liebliche Stimmchen hörte sich auf einmal gar nicht mehr so lieblich an. "Und warum hast Du Dir letzten Monat für teures Geld die Gartenkralle Gold gekauft? Waren da nicht Deine Argumente die leichte Handhabung und die Entlastung des Rückens?"
Mist, dass meine Frau sich aber auch immer an alles erinnern musste. Dabei hatte sie teilweise sogar Unrecht. Und zwar beim Preis. So teuer war die auf den ersten Blick gar nicht.
Sicher gibt es die Gartenkralle Gold in den einschlägigen Baumärkten für ca. 51,- Euro. Ich aber habe ein Sonderangebot bei Obi ausgenutzt und nur 34,50 Euro bezahlt. Klar, das ist auch noch teuer genug. Aber eben nicht so teuer, als dass nicht auch ein sparsamer Mensch einmal zuschlagen könnte.
- - - Merke:
- Auch bei der Gartenkralle Gold auf Sonderangebote achten.
Jetzt hatte ich also so ein vielbeworbenes Wunderding und meine Ausrede mit den Rückenschmerzen war hinfällig geworden. Bei der Gartenkralle Gold soll die Arbeit nämlich fast von ganz alleine gehen und ein Bücken sei nicht mehr notwendig. So die Werbung.
Bevor die Gartenkralle Gold mir aber diesen Beweis erbringen konnte, musste sie erst einmal zusammen gebaut werden. Nach dem Kauf hielt ich nämlich drei Teile und einen Haufen Schrauben in den Händen. Aber keine Angst. Der Zusammenbau geht schnell und einfach. Die mitgelieferte Anleitung zum Zusammenbau ist übersichtlich und verständlich. Man sollte lediglich auf eine stabile Verschraubung achten, sonst wackelt das ganze Teil wie ein Lämmerschwanz. Mir ist dies beim "Probezusammenbau" passiert.
- - - Merke:
- Beim Zusammenbau der Gartenkralle Gold auf sehr fest sitzende Schrauben achten.
Und jetzt kommt der erste wirklich wichtige Hinweis für den geneigten Leser.
Die Gartenkralle "Gold" unterscheidet sich von der Gartenkralle lediglich in der Höhenverstellbarkeit. Durch die vier Möglichkeiten des Verstellens (allerdings nur beim Zusammenbau) kann man die "Arbeitshöhe" der Gartenkralle Gold optimal an seine eigene Körpergröße anpassen.
Ich für meinen Teil habe festgestellt, dass die Arbeitshöhe der normalen Gartenkralle durchaus optimal ist. Da ich ca. 1,75m groß bin, und man in den Armen ja auch immer noch ein klein wenig "Höhenspiel" hat, reicht die wesentlich preiswertere, normale
Gartenkralle für die meisten Menschen aus. Wer also nicht gerade wie Pat und Patachon zusammenlebt oder helfende Freunde hat, die beim Wetterbericht auf die Wolkenuntergrenze achten müssen, für den ist die Gartenkralle ohne die Höhenverstellung durchaus ausreichend. Die Gartenkralle Gold wäre hier "rausgeschmissenes" Geld.
- - - Merke:
- Für normalgroße (bis ca. 1,85m) Gartenschufter ist der Kauf der preiswerteren, einfachen Gartenkralle anzuraten.
Da der Trick mit den Rückenschmerzen nix genutzt hat und meine gute schwupsy schon sehr verdächtig mit dem Teppichklopfer wedelt, werde ich mich Wohl oder Übel in den Garten begeben müssen, um dort mittels der besagten Gartenkralle Gold meinen Garten auf Vordermann zu bringen.
Die Arbeit mit der Gartenkralle sollte man aber fairerweise in drei Kategorien unterteilen:
> > > Das reine Aufbrechen der Erde
> > > Die Unkrautvernichtung
> > > Und das Umgraben
> Für das reine Aufbrechen der Erde ist die Gartenkralle sicherlich geeignet. Die sechs (vier etwas längere außen und zwei etwas kürzere innen) "Krallen" dringen bei einer kurzen Rechtsbewegung der Gartenkralle mühelos in den Boden ein und lockern ihn auf.
Der Rücken wird bei kürzeren Einsätzen der Gartenkralle tatsächlich geschont und auch Ungeübte können sich schon nach kurzer Zeit mittels der Gartenkralle als wahre Meister des Boden Aufbrechens bezeichnen.
- - - Merke:
- Die Gartenkralle ist durchaus geeignet den Boden aufzubrechen.
Das war es aber auch schon. Mit der Gartenkralle kann man den Boden aufbrechen - sonst nichts. Über das Lüften des Rasens mittels Gartenkralle lasse ich mich hier erst gar nicht aus. Das müsste schon einem Laien auffallen, dass das kompletter Nonsens ist. Wer aus seinem Rasen einen Kartoffelacker machen will, kann ihn gerne mit dem Wunderteil lüften. Viel Spaß.
> Nächster Punkt. Schon bei der Unkrautvernichtung bin ich nach schnellst kürzester Zeit wieder zur guten, alten Hacke zurückgekehrt. Warum?
Wie wir eben gelernt haben, kann man mit der Gartenkralle gut den Boden aufbrechen. Dies gilt natürlich auch für Boden voller Unkraut. Ein kurzer Dreh und das Unkraut ist ausreichend gelockert. Und was jetzt? Jetzt muss man sich aus einer weitaus höheren Position (man steht ja dank Gartenkralle aufrecht) zum Unkraut begeben und dies z.B. in einen Eimer befördern. Blödsinn. Wenn ich mit der Hacke arbeite, bin ich schon in gebückter Haltung und somit ist mein Weg zum Unkraut nicht mehr so weit. Zu allem Übel muss ich mich nach dem Einsammeln des Unkrautes auch wieder in die aufrechte Position hieven, da ich ja weiter mit der Gartenkralle das Unkraut lockern will.
- - - Merke:
- Für die Unkrautvernichtung ist die Gartenkralle wegen der Mehrbelastung des Körpers gegenüber der Hacke nur sehr bedingt geeignet.
Fazit: schon nach kürzester Zeit schmeißt man die Gartenkralle dahin, wo sie hingehört. In die dunkelste Ecke des Gartenhäuschens bzw. der Garage.
> Die Werbung für die Gartenkralle verspricht uns ein schmerz- und sorgenfreies Leben. Der Garten ist fast von selbst vom Unkraut befreit und ein Umgraben ist, dank der Gartenkralle, überhaupt nicht mehr nötig.
Was aber will ich mit dem Umgraben bezwecken? Nährstoffe, die in tieferen Regionen meines Gartens schlummern, sollen nach oben gebracht werden und für ein üppiges Wachstum sorgen.
Wie aber soll das bitteschön gehen, wenn ich mit der Gartenkralle den Boden doch nur "drehe"? Halten die Erfinder der Gartenkralle alle Gärtner für blöd? Bei mir zumindest sollten sie sich schon etwas Besseres einfallen lassen. Ich nehme zum Umgraben weiterhin einen Spaten und verdrehe mir nicht sinnlos die Arme.
- - - Merke:
- Zum Umgraben ist die Gartenkralle nun gleich gar nicht geeignet. Die Nährstoffe des Bodens bleiben wo sie sind. Nur die obere Kruste wird aufgebrochen.
Wozu brauch ich also eine Gartenkralle? Kann mir das mal jemand erklären?
Ob ich nun Rückenschmerzen vom Bücken oder Muskelkater von der Drehbewegung mit der Gartenkralle Gold bekomme, ist mir doch völlig schnurz piep egal.
Dieses sinnlose Ding kommt jedenfalls zu Ebay und wird dort versteigert. Viel werde ich nicht mehr dafür bekommen. Gerade heute aktuell sind einige schon für einen Euro zu bekommen. Eine neue Gartenkralle mit viel Zubehör bekommt man mit der Sofortkauffunktion schon für 9 Euro.
Hätte ich mir dieses Teil doch bloß nie zugelegt. Wer weiß, vielleicht hätte dann ja sogar die Ausrede mit den Rückenschmerzen etwas bewirkt.
So muss ich aber in den Garten und schuften.
Hier ziehe ich über die Gartenkralle Gold nur noch schnell ein
> > > Fazit:
Die Gartenkralle Gold hat mich in ihrer Funktionsweise überhaupt nicht überzeugt. Lediglich für die reine Bodenauflockerung sehe ich einige leichte Vorteile.
Für die Entfernung von Unkraut ist sie fast nicht und für das Umgraben gar nicht zu gebrauchen.
Für bis zu 51,- Euro bekommt man zwar ein gut verarbeitetes, aber fast unbrauchbares Werkzeug, welches schon nach kürzester Zeit in die Ecke fliegt.
Ich kann die Gartenkralle Gold nur sehr, sehr bedingt empfehlen.
Bis späterlich - viertelvordrei, plöt (amtlich)
PS: Die Gartenkralle Gold gibt es jetzt auch mit viel Zubehör. Da hat mir nur der Anblick schon gereicht. Sind die Hersteller der Gartenkralle nur Schreibtischtäter? Ist denn da gar kein Praktiker dabei?
Hinweis in eigener Sache: Dieser Bericht ist unter gleichem Namen und gleicher Überschrift auch schon in anderen Meinungsforen erschienen.
...
antjeeule, 22.05.2007
Eigentlich ist das ja schon ziemlich plöt, dass man diese Gartenkralle zwar kaufen, aber nicht sinnvoll gebrauchen kann. Und nur weil ich weiß, wie plöt Gartenkralle in Gold und Bericht sind, habe ich ihn nochmals gelesen. Deinen Hinweis in eigener Sache b
topfmops, 22.05.2007
Nur um Jürgen Becker und Wilfried Schmickler mit ihrer Proll-Nummer aus den Mitternachtsspitzen zu zitieren:
Für misch persöhnlich iss datt völlisch uninteressant! grins weil: Kein Garten!!
Für fans freaks und Betroffene ist dieser Bericht sicher s
redwomen, 31.05.2007
Na da bin ich doch heilfroh dass sich mein Männeken eine ORDENTLICHE Kralle zugelegt hat. -ach ja übrigens auch bei uns ist die Arbeit in Abteilung quotGartenquot auf meinem Mann übertragen worden.- Ich würde sagen: quotKissmedquot. LG Maria
ein Testbericht von Rosen2004-02-05 14:07:23vom 05.02.2004Empfehlung: ja
Also, am Wochenende geht´s wieder raus auf den Campingplatz. Da werde ich dann mal wieder etwas sauber machen, unter anderem auch das Unkraut am Rand unseres Platzes rausholen und ein paar Flecken auf dem Rasen ausbessern. Da hab ich jetzt eine gute Hilfe:
Eine Gartenkralle
*****************
Man da brauch ich mich gar nicht mehr groß zu bücken und zu buddeln oder mit dem Spaten rum stechen. Das Ding ist ja eine echte Erleichterung für Rücken und Knie - auf denen man sonst rumrumtscht.
Und diese Erleichterung fängt beim Stiel an, der auch erwähnt werden
sollte. Denn ohne ihn wären wir wieder am Boden gelandet.
Also ein langer Stiel und daran ist die berühmte Kralle.
Am Stiel ist dann noch der bequeme Griff. Unten nun befinden sich die Hacken , Zacken oder wie soll ich´s nennen? Es sind vier nach außen und zwei nach innen. Also 6 Teile und das ist die Kralle.
Man sticht diese Kralle nun in den Boden, mit etwas Druck schon, fast an den Griff und dreht diesen, so dreht sich die Kralle in den Boden wobei die Erde dann aufgelockert wird.
Geht dies mal nicht so leicht, ist der Boden zu hart, so einfach die zu grabende,krallende, Stelle etwas bewässern.
Also will man hiermit " umgraben ", ist dies nicht so besonders, denn umgraben kann man damit nicht wie man es sich vorstellt.
So mit dem Spaten rein und umgraben , also die Erde wenden. Aber auch dann muß man mit dem Spatenrand noch draufhacken damit die Erde krümelig wird.
So ist es bei der Kralle genau andersrum. Man lockert dem Boden sehr gut auf, aber er ist nicht richtig umgegraben.
So kann man mit den festen Rechen noch mal durchgehen , dann hat man einen guten Boden um zum Beispiel Gras zu säen. Der Boden ist jetzt schön aufgelockern. Echt gut.
Das nächste Beispiel ist, mit der Kralle den Boden wie gesagt gut auflockern, dadurch werden auch die Wurzeln welche das Unkraut im Boden halten mit rausgezogen und gelockert. Besonders merkt man dies bei Löwenzahn ( Pusteblume ) die haben wahnsinnige Wurzeln. Und bleibt da ein Stück in der Erde , wächst daraus wieder eine neue Pflanze.
Das ist die Natur - STARK -!
Nun brauch ich nur durchrechen und habe das Unkraut mit rausgezogen.
Oder, wenn es eben nur ein kleines Stück ist, lockere ich mit der Kralle schön den Boden, bücke mich zwar dann wieder, aber kann das Unkraut wurderbar leicht rauszupfen und aufsammeln.
Diese Gartenkralle ist schon eine Erleichterung denn , um den Boden zu lockern , brauch ich mich nicht bücken und auch ist der Kraftaufwand nicht zu groß wie mit dem Spaten, also die Arbeit wird leichter.
Es gibt ja auch Leute mit Gärten, die haben dann Salat und vieles mehr gepflanzt, haben wir leider nicht, aber da kann ich mir es gut als Erleichterung vorstellen eine Kralle zu haben.
So kann man zwischen den einzelnen Pflanzen immer mal mit der Kralle den Boden lockern , lüften und dann die Pflanze gut bewässern.
Das heißt, die Kralle ist auch nicht besonders groß, paßt immer gut zwischen zwei Salatköpfe.
Ich hoffe ihr könnt euch das etwas vorstellen, und so finde ich , ist diese Kralle für alle Grünflächenbesitzer eine Empfehlung wert.
Die Preise schwanken da je nach Baumarkt. Also nach Angeboten schauen. Da möchte ich mich nicht festlegen.
Ca: 40 - 50 Euro.
Noch möchte ich sagen das es wohl eine Erleichterung für nicht allzu große Flächen ist die man richtig bearbeiten will, denn so ein ganzes Feld umkrallen ist wohl auch anstrengend. Aber für den Hausgebrauch, ähh Kleingartengebrauch ist sie schon ganz gut , so ein kleines Krallchen.
Das war mein Freizeittipp, könnt ja morgen mal im Baumarkt nach schauen. Wenn ihr sie braucht, nicht nur wegen meines Tipp´s kaufen und dann steht´s Ding in der Ecke, auch fragt euch ob ihr einen Garten o.Ä. habt, denn für einen Blumentopf ist sie zu groß "g".
ein Testbericht von Superbiene200002003-06-30 08:25:17vom 30.06.2003Empfehlung: ja
Hi Allerseits....nun, wir wohnen in einem 4 Familienhaus in unmittelbarer Nachbarschaft unseres Vermieters was bekanntlicherweise Vor und Nachteile hat. Einer dieser Nachteile ist zweifelsfrei eine Art von "Gartendienst" den jede Mietpartei im wöchentlichen Wechsel absolvieren muss. Zum Glück stehen dabei sämtlich benötigte Gartengeräte zur Verfügung die allesamt vom Vermieter /Besitzer gestellt wurden.
Eines dieser Geräte ist die "Gartenkralle Gold" die aus zwei Stahlrohren besteht die mit Schrauben miteinander verbunden sind. Vorteil ist das das man dieses Gerät je nach Körpergröße von 95 cm bis 106 cm ausziehen kann. Vier große und
zwei kleinere Klingen die aus rostfreien Stahl bestehen sollen dabei die eigentliche Arbeit im Garten erledigen.Auch der Griff ist ist mit Schrauben sicher befestigt wobei ich über die "Leichtigkeit" des Zusammenbaus keine Aussagen machen kann da die "Gartenkralle Gold" bereits moniert im Schuppen unseres Vermieters stand.
Für mich war mit diesem Gerät das auflockern bzw. teilweise umgraben der Erde von dem recht großen Blumenbeet angesagt. Hierzu nahm ich die "Kralle" in beide Hände und stieß sie mit Wucht in die recht weiche Erde. Anschließend konnte ich mit großer Kraftanstrengung den Griff nach rechts drehen wobei die Erde anschließenden einen recht gelockerten und umgegrabenen Eindruck machte.Dieses wurde wohlgemerkt alles in aufrechter Position bewerkstelligt
Auch das lösen von Unkraut kann man der "Gartenkralle Gold" erledigen was ich persönlich für großen Unfug halte. Da das abbrennen des Unkrauts in der Nähe von unseren Sträuchern und den kleinen Tannenbäumen nicht sinnvoll erschien fuchtelte ich mit dem Gerät auch dort herrum. Allerdings hätte ich da gleich mit einer kleinen Harke den Boden bearbeiten können denn zum aufsammeln des gelösten Unkrauts mußte ich mich im Nachhinein sowieso bücken.
Somit war die "Gartenkralle Gold" für mich nur zur kurzzeitigen Benutzung geeignet...wobei die ca. 14cm langen "Krallen" in diesem Bereich ihre Arbeit hervorragend erledigten. Das bearbeitete Blumenbeet sah wie frisch umgegraben aus wobei die Erde einen sehr aufgelockerten Eindruch hinterließ. Der Kraftaufwand war für mich mit meinen "dünnen" Ärmchen allerdings schon fast zu groß so das ich nächstesmal doch lieber auf den Knieen rumrutsche und zumindest das Unkraut lösen lieber mit einem kleineren und Handlicherem Gerät bewerkstellige.
Fazit:
****
Nicht mein Ding...die "Gartenkralle Gold". Die knapp 100 DM die unser Vermieter vor 2 Jahren Jahr bezahlte würde ich nie und nimmer bezahlen da es viel billigere Gartengeräte zu kaufen gibt die den gleichen Effekt haben. Deswegen ist dieses Produkt aus meiner Sicht nur für diejenigen geeignet die größere Beetflächen haben um diese aufzulockern. Ansonsten seh ich nicht viel Sinn in der Anschaffung des Gerätes wobei ich anmerken muss das Gartenarbeit für mich das "Allerletzte" ist...