Sony Crash Team Racing Platinum Edition
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Sony Crash Team Racing Platinum Edition
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Testberichte Sony Crash Team Racing Platinum Edition

 PS1 Spiel
4.1 von 5
Platz 108 in der Kategorie "PS1 Spiele".
Bewertung: Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.1 von 5
Meinungen:
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Preisvergleich: nicht verfügbar

Sony Crash Team Racing Platinum Edition Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,10 / 5,00 4.1 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • - Spielmodi - Charaktere - alles
  • Gute Grafik, interessanter Comic-Look, unterschiedliche Fahrzeugtypen, abwechslungsreiche Rennstrecken, verbesserte Steuerung im Vergleich zum Vorgänger, gute Kameraperspektiven, gelungener Zweispielermodus
Nachteile/Kritik
  • - nichts
  • Nur durchschnittlicher Sound, eigentlich nur für Anfänger oder Gelegenheitsspieler geeignet, da ansonsten viel zu schnell durchgespielt, sehr geringe Langzeitmotivation (zumindest im Einzelspielermodus)
lan

Fahren wir ein Rennen??

ein Testbericht von 2009-12-14 00:54:45 vom 14.12.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: - Spielmodi - Charaktere - alles...
Nachteile/Kritik: - nichts
Hallo Yopi-Leser! Heute geht es in meinem Bericht um ein Playstationspiel namens Crash Team Racing. Das Spiel ist ein Rennspiel mit lustigen Figuren...


Crash Team Racing ist ein sehr gutes Spiel meiner Meinung nach. Es hat eine sehr einfache Steuerung, mit der man sich nach kurzem Einspielen zurecht findet. Das Spiel selbst wurde so entwickelt, dass es nicht zu leicht ist jeden zu besiegen, aber dennoch möglich ist. Und nun fangen wir mal mit den Modi an...


+++Arcade-Modus+++
Hier kann man alleine oder zu zweit auf verschiedenen Strecken fahren. Der schnellste Fahrer wird beim Single-Rennen ausgefahren. Im Cup-Rennen ist derjenige der Sieger, der nach vier Rennen die meisten Punkte gekriegt hat. Ganz einfaches System eigentlich.


+++Adventure-Modus+++
Beim Adventure-Modus kämpft man sich durch verschiedene Level und kann verschiedene Extras sammeln. Diese Spielmodus ist ein Modus für ein Spieler. Man muss durch einen großen Park fahren, wo man an verschiedenen Rennen teilnimmt, um Bossschlüssel, Relikte, CTR-ChiPS, Trophäen, Buchstaben und Edelsteine zu sammeln. Dadurch kann man andere Rennen und Strecken freischalten. Dieses Adventure-Modus macht sehr viel Spaß und gehört zu den besseren Modi in diesem Spiel. Am Ende muss man gegen den bösen Nitros Oxid fahren. Danach muss man versuchen, alle Relikte und CTR-Chips zu bekommen, um damit das ganze Spiel durch zu spielen. Nicht ganz so leicht, aber schafft man nach mehreren Versuchen.


+++Battle-Modus+++
Hier wird Wert darauf gelegt, dass die Waffen zum Einsatz kommen. Man fährt so lange und verletzt andere Fahrer, bis eine vorgegebene Punktzahl erreicht ist oder bis nur noch einer in der Kampfarena übrig ist. Also geht es weniger um das Fahren selber. Ein schöner Modus zum Vernichten anderer. Man kann die verschiedensten Waffen ausprobieren, und das geht wieder so, indem man die Kisten mit den Fragezeichen anfährt. Das ist eher ein Spaßmodus, wo man alles ausprobieren kann.


Was besonders lustig und gut ist, sind die Sachen, die man seinen Gegnern antun kann. Fährt man an eine Kiste, die ein Fragezeichen drauf hat, bekommt man eine Waffe mit der man die Gegner kurzfristig außer Gefecht setzen kann. Man kann eine Ölspur legen, dem Vordermann mit einer Bombe abschießen oder schön Vollgas geben und alle vor einem überholen. Aber man kann immer selbst Opfer dieser Sachen aus den Kisten werden, also hat jeder Fahrer die gleichen Chancen sich zu rächen. Es kommt nur drauf an, ob man sich eine Kiste mit den Sachen holt, oder nicht.


+++Grafik+++
Die Grafik ist nicht etwas spezielles, denn es ist eine Comicversion, welches das Spiel aufweist. Die Grafik ist sehr gut und die verschiedenen Level, wo sich die Rennstrecken befinden, passen sich dem Stil gut an. Also alles passt sehr gut zusammen und man hat super Fahrfeeling.


+++Fahrer+++

Kommen wir nun zu den Fahrern dieses Spiels. Jeder Fahrer hat andere Fähigkeiten, manche sind besser in der Beschleunigung, andere wiederum haben eine gute Balance. Aber sie alle haben die Möglichkeit durch die Kisten mehr Waffen zu besitzen. Durch die Auswahl des Fahrers entscheidet man nur vom Fahrvermögen her...

- Crash Bandicoot

- Coco Bandicoot

- Dr. Neo Cortex

- Dr. N. Gin

- Tiger

- Dingodil

- Polar

- Pura

- Nitros Oxide

Und nachher noch ein paar mehr. Man kann durch Cheats auch andere noch freischalten oder durch Rennen erhalten.


Hier kommen noch einige Sachen aus den Kisten:

+++Suchrakete+++
Diese sehr genaue Rakete trifft so gut wie immer, wenn nicht eine Wand im weg ist. Dieses Item ist einer meiner großen Favoriten wenn es um den Kampf geht, denn damit lässt man schnell seine Verfolger hinter sich, die noch mit dem Treffer hinterher hängen.

+++Bowlingbomben+++
Diese Bombe wird vor dir her gerollt, das der Wagen vor dir in die Luft fliegt. Man kann die Bombe aber auch nach hinten weg fallen lassen, sodass man den Hintermann wegbombt. Ich selbst mag die aber nicht so gerne, denn man trifft die Gegner nicht so häufig damit.

+++Powerschilde+++
Powerschilde sind entweder blaue oder grüne Seifenblasen, die den Fahrer vor Angriffen schützt, die man aber auch abschießen kann und die dann auf den Wagen vor einem treffen.

+++Warp-Kugeln+++
Auch diese Waffe ist eine sehr gute. Es ist eine Waffe die nie versagt, denn sie trifft immer, und zwar fast jeden Fahrer. Sie fliegt dem hinterher, der vor einem fährt, oder manchmal auch den ersten. Der Gegner, der getroffen wird, macht eine Schraube und fällt hin. Durch die Warp-Kugel muss der Fahrer erst wieder beschleunigen und dadurch kann man selbst noch als zweiter oder dritter alle überholen und als erster ins Ziel kommen. Diese Warp-Kugel kann man sich so vorstellen, dass sie aussieht wie ein Blitz, eher etwas elektrisches, welches den Gegner verfolgt, bis er ihn trifft.

+++Supermotor+++
Diese nützliche Erfindung dient dazu, dass man schneller fahren kann. Man kann dann sehr schnell fahren und dazu auch noch nur auf den zwei Hinterrädern. Damit kann man die Gegner fast alle überholen, aber dieser Supermotor hält nicht ganz so lange an. Danach fährt man wieder ganz normal. Dieser Supermotor ist also nur für eine kurze Zeit nützlich.


+++Fazit+++
Das Spiel Crash Team Racing finde ich selbst sehr gut gelungen. Ich spiele es oft, nach einiger Zeit wird es zwar langweilig, aber wenn man es paar Monate nicht gespielt hat, will man es doch mal wieder spielen. Die vielen Spielmodi sind natürlich auch sehr gut gelungen, dazu kommen noch die Charaktere, die sehr unterschiedlich und deshalb interessant sind. Im Großen und Ganzen kann ich dieses Spiel nur empfehlen, denn mich hat es überzeugt.
Negatives habe ich bisher noch nicht gefunden, und ich muss sagen, ich habe das Spiel schon einige Jahre.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
moniseiki
moniseiki, 25.03.2006
Ich lese gerne zurück Liebe grüße moniseiki
oxalife
oxalife, 25.03.2006
-------- ---------------------------- -------o o-------------------------- --ooO--Ooo-------------------- ---LG Oxalife----------------------
swissflyer
swissflyer, 26.03.2006
-------- ---------------------------- -------o o-------------------------- --ooO--Ooo-------------------- ---Gruss, Patrik------------------
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Yasmeen

Kurzweiliges Rennvergnügen

ein Testbericht von 2004-10-14 16:44:10 vom 14.10.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Grafik, interessanter Comic-Look, unterschiedliche Fahrzeugtypen, abwechslungsreiche Rennstrecken, verbesserte Steuerung im Vergleich zum Vorgänger, gute Kameraperspektiven, gelungener Zweispielermodus ...
Nachteile/Kritik: Nur durchschnittlicher Sound, eigentlich nur für Anfänger oder Gelegenheitsspieler geeignet, da ansonsten viel zu schnell durchgespielt, sehr geringe Langzeitmotivation (zumindest im Einzelspielermodus)
Wie schon mehrfach erwähnt, habe ich früher (wo ich noch deutlich mehr Zeit für Videospiele hatte) ganz besonders gerne Spiele aus dem Funsportbereich oder auch Rennspiele gespielt. Natürlich fand ich es sehr angenehm, als einer meiner beiden Brüder im Jahr 1998 wieder einmal mit einem neuen Playstationspiel ankam. Wieviel es damals gekostet hat, weiß ich nicht mehr genau (schätzungsweise 70 bis 80 DM), doch würde es Euch jedenfalls heute allerhöchstens noch die Hälfte kosten, wenn überhaupt, ich tippe einmal auf ungefähr 15€. Allein deswegen dürfte „Explosive Racing“ (der direkte Nachfolger von Burning Road) für die Sony Playstation interessant sein, zumal die Spielbarkeit auf jeden Fall stimmt. Was mir im Einzelnen denn so gut an diesem Rennspiel gefallen hat, so dass ich es Euch auch heute noch empfehlen kann, sage ich Euch jetzt sofort.

Dass es sich nicht um ein ganz normales Rennspiel handelt, merkt Ihr schon nach sehr kurzer Zeit. Gleich zu Beginn fällt Euch auf, dass doch sehr unterschiedliche Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Und so kommt es, dass Ihr im weiteren Verlauf des Spiels nicht nur in einer PS-starken Corvette Platz nehmt, sondern auch in einen Truck steigt und sogar auf einer Harley oder einer Crossmaschine durch die Landschaften düsen dürft. Unterscheiden tun sich die fahrbaren Untersätze ganz besonders im Hinblick auf die Bodenhaftung und Beschleunigung. Der besonders beschleunigungsarmen Fahrzeuge sind dafür aber leicht(er) zu steuern und natürlich auch umgekehrt. Deutlich muss gleich zu Beginn gesagt werden, dass Fans möglichst realistischer Rennsimulationen hier nicht unbedingt auf ihre Kosten kommen werden, denn hier steht eindeutig der Geschwindigkeitsrausch in Verbindung mit viel Action im Vordergrund. Explosive Racing ist daher den sogenannten Arcade-Racern zuzuordnen, wie Ihr diese schon früher in den Spielhallen vorfinden konntet.

Nachdem Ihr Euch entweder für Sattelschlepper, Corvette oder Motocrossmaschine entschieden habt, kann es dann losgehen, Ihr nehmt die erste von insgesamt fünf Strecken in Angriff. Auf den Rennstrecken wechseln dabei nicht nur die Witterungsverhältnisse, sondern auch die Tageszeiten, was für ordentlich Abwechslung sorgt. Ob mit dem Truck in der eisigen Antarktis, der Corvette im Wilden Westen, der Harley in San Francisco, in Schottland oder China, kein Rennkurs gleicht im Geringsten einem anderen, so soll es schließlich ja auch sein. Entscheidend sind dabei Eure Rundenzeiten, ganz gleich, welchen Platz Ihr in dem jeweiligen Rennen erzielt habt, das war zunächst sehr ungewöhnlich für mich. Nur im Falle des Unterschreitens einer gewissen Richtzeit qualifiziert Ihr Euch für das nächste Rennen. Dies soll allerdings ganz gewiss nicht heißen, dass die anderen CPU-Fahrer nur auf sich und ihre Rundenzeiten konzentriert sind, ganz im Gegenteil, sie machen Euch das Leben teilweise sehr schwer und drängeln eigentlich unaufhörlich.

Vor viel mehr Probleme werdet Ihr allerdings nicht durch die Fahrerkonkurrenz gestellt, sondern durch die jeweiligen Anforderungen der einzelnen Rennstrecken. Spätestens jetzt merkt Ihr, dass Explosive Racing ziemlich wenig mit einer realistischen Simulation zu tun hat, denn die einzelnen Kurse sind voll mit Hindernissen. Ganz gleich, ob es sich dabei um herumliegende Fässer, im Weg stehende Lastkräne, Straßenbahnen oder gar Schneepflüge handelt, schneller als Ihr denkt, kommt es leider zu Kollisionen, die manchmal meiner Meinung nach so gut wie gar nicht zu vermeiden sind. Da es sich aber um ein Arcade-Rennspiel handelt, dürft Ihr auch nach einem Frontalzusammenstoß kurz darauf (mehr oder weniger fröhlich) weiterfahren, steht dann freundlicherweise nach einer kurzen „Rehabilitationsphase“ auch wieder brav in Fahrtrichtung. Und dann heißt es aber auch wieder ganz schnell weiter und ab ins Getümmel, denn nach einem oder zwei Drehern ist nämlich meistens noch nichts verloren.

Was die Perspektiven angeht, so kann ich Euch (wie so oft) die zwar nett anzuschauende aber doch ziemlich uneffektive Cockpit-Ansicht nicht empfehlen. Durch diese sieht das gesamte Renngeschehen zwar wesentlich spektakulärer aus, jedoch verliert Ihr oft den Überblick und könnt auch nur sehr schlecht gegensteuern bzw. ein Ausbrechen Eures Fahrzeugs noch rechtzeitig korrigieren, ein gutes Driften in den Kurven ist dann doch sehr schwierig. Dafür stehen Euch aber generell weitere Blickwinkel „von weiter oben“ zur Verfügung, wie meistens empfehle ich Euch hier auch die Kameraeinstellung, welche Euch bzw. Euer Fahrzeug vom Heck aus zeigt, auch wenn diese Einstellung ein bisschen auf Kosten des rasanten Geschwindigkeitsgefühls geht.

Wem das Ganze dann doch auf Anhieb etwas zu schwer ist, hat die Möglichkeit, sich erst einmal in aller Ruhe im Anfängermodus mit den grundlegenden Dingen vertraut zu machen. Stellt Ihr dabei zum Beispiel in den Einzelrennen von Arcade auf Rookie, habt Ihr gleich eine deutlich verbesserte Kurvenlage und ein sehr gute Bodenhaftung. Dies geht meiner Meinung zwar ein bisschen auf Kosten des Spielspasses, aber soll ja eigentlich auch nur zu einem angenehmen Einstieg verhelfen. Außerdem könnt Ihr auch so oder so zwischen drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden wählen, die sich aber nicht in einer unterschiedlichen Gegnerintelligenz bemerkbar machen, sondern einfach nur dadurch, dass die Zeitlimits an den jeweiligen Checkpoints entsprechend verkürzt werden. Übrigens macht dieses Spiel auch zu zweit im Link-Modus richtig Spaß, der Kernpunkt liegt bei Explosive Racing aber ganz eindeutig im Championship-Modus.

Die grafische Vorstellung, welche dieses Rennspiel abgibt, liegt ganz klar im überdurchschnittlichen Bereich, die Fahrzeuge sind in der Regel schön groß gezeichnet und die Hintergrundlandschaften generell schön bunt, mit Ausnahme der Nachtfahrten natürlich. Der Comic-Look mag vielleicht Geschmackssache sein, ist aber nicht derart extrem, dass es einen Fan von Arcade-Rennspielen abschrecken sollte. Erfreulich ist, dass keine Grafikfehler zu verzeichnen sind, keine lästigen Texturstreifen, kein Flimmern und überwiegend auch kein Ruckeln, das ist gut. Am Bildschirm sind zudem sehr deutlich die wichtigsten Daten zu erkennen, fast schon zu groß werden die Daten zur Platzierung, der Geschwindigkeit, dem Zeitlimit und der Rundenzeit angezeigt, ich fand das Design in diesem Punkt jedenfalls sehr gelungen. Der Soundtrack fällt da ein bisschen ab, die Begleitmelodien wurden zwar nicht unpassend gewählt und auch die Soundeffekte sind noch in Ordnung, besonders begeistern oder Euch gar vom Hocker reißen können diese aber nicht, sind insgesamt nur von einer durchschnittlichen Qualität.

Zu kritisieren gibt es leider auch etwas, das darf ich auf keinen Fall unerwähnt lassen. Die beiden gravierendsten Negativpunkte sind ganz eindeutig der zu niedrige Schwierigkeitsgrad und die zu geringe Langzeitmotivation. Was den Schwierigkeitsgrad angeht, so profitieren zumindest Anfänger deutlich mehr davon als schon „erfahrenere“ Rennfahrer. Zumindest für in diesem Genre erfahrenere Videospieler bringt dieses Spiel nicht so wahnsinnig viel Neues und dürfte schon nach ungefähr drei, vier Stunden alles geschafft haben, was natürlich eindeutig zu wenig ist. Als kleiner Trost gilt da allerdings, dass das Preisleistungsverhältnis da mittlerweile viel besser ist, doch trotzdem dürften sich nur Fanatiker oder chronische Sammler dieses Spiel zulegen. Für Anfänger oder Gelegenheitsspieler ist Explosive Racing aber auf jeden Fall zu empfehlen, allein wegen der schönen Optik und der großen Bandbreite an zur Verfügung stehenden Fahrzeugen. Da die Strecken an sich auch sehr abwechslungsreich sind und teilweise sogar mit kleinen humorvollen Einlagen aufwarten können (zum Beispiel taucht das Ungeheuer von Loch Ness in Schottland kurz auf, aber auch daran habt Ihr Euch irgendwann einmal sattgesehen) und auch die Steuerung im Vergleich zum Vorgänger verbessert wurde, entwickelt sich schon ein nicht zu geringer Spielspass. Für Rennspielveteranen bringt allerdings dann höchstens der Zweispielermodus etwas, dieser hält Euch dann auch für mehrere Wochen bei Laune und reizt eventuell auch nach ein paar Jahren noch zu erneuten Duellen. Aufgrund der gewaltigen Masse an Konkurrenztiteln (gerade auf der Sony Playstation) kann ich Euch dieses Spiel zwar durchaus empfehlen, ein Pflichtkauf ist Explosive Racing aufgrund der genannten Negativpunkte aber ganz sicher nicht.



================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================

Bei „Crash Team Racing“ für die Sony Playstation handelt es sich, wie Ihr ja schon am Titel erkennen könnt, um ein Rennspiel, also dem Genre, wovon wir zu Hause am Meisten „rumfliegen“ haben, das glaube ich jedenfalls. Die Hauptfigur in diesem Raserspiel sollte aber auch denjenigen von Euch sehr gut bekannt sein, die sich für Hüpfspiele interessieren, denn niemand Anderes als der Jump-and-Run-Held Crash gibt sich hier die Ehre, geht seinem Genre also ausnahmsweise einmal fremd. Erschienen ist dieses Rennspiel irgendwann im Jahr 2000 und ich muss ehrlich sagen, dass ich mir nicht besonders viel von diesem Spiel versprochen hatte, ich dachte mir, dass Crash lieber bei seinem eigentlichen Genre hätte bleiben sollen und dies nur ein Versuch der Entwickler gewesen ist, seinen Fans zusätzlich das Geld aus der Tasche zu ziehen, aber ich hatte mich getäuscht. Denn es handelt sich hier tatsächlich um ein bemerkenswertes Rennspiel, von dem ich Euch nun erzählen werde.

Was die Rahmengeschichte angeht, die bei Rennspielen ja meistens sehr unwichtig ist, so muss unser Held wieder einmal die Welt retten, diesmal ist es ein völlig Verrückter namens Nitrous Oxide, der das ganze Universum in einen riesigen Parkplatz verwandeln möchte. Sein Stolz ist allerdings seine Schwachstelle, denn er hält sich für einen extrem begabten Rennfahrer, sollte ihn jemand bezwingen, würde er von seinem finsteren Vorhaben absehen. Na ja, wenn ich ganz ehrlich sein darf, habe ich selten so eine bescheuerte Geschichte erlebt, ich finde diese einfach nur peinlich, daher wende ich mich jetzt auch lieber ganz schnell dem eigentlichen Spielverlauf, nämlich den Rennen zu.

Da es jedoch nur einen einzigen Herausforderer geben soll, muss der beste Fahrer erst noch ermittelt werden, also bleibt Crash gar nichts Anderes übrig, als sich mit vielen Konkurrenten im Wettstreit zu messen. Zwar gibt es auch noch einen Arcademodus und Zeitrennen, die für den Solospieler für ein paar Tage sicher ganz interessant sind, doch der Kampf um den heißbegehrten Platz des Herausforderers steht eindeutig im Mittelpunkt dieses Rennspiels. Gut ist, dass wir jedoch nicht auf Crash beschränkt sind, wir dürfen uns einen Fahrer beziehungsweise eine Fahrerin aussuchen, acht verschiedene Figuren stehen dabei zur Auswahl, ich nahm jedenfalls sofort seine Schwester Coco, aber auch die anderen Figuren haben teilweise ihren Reiz, die sich (natürlich) auch in ihren Fahreigenschaften voneinander unterscheiden und dies sogar deutlich. Erstaunlich ist diesmal, dass nicht nur Freunde von Crash zur Auswahl stehen, sondern später auch seine altbekannten Feinde aus den Hüpfspielabenteuern. Selbst Erzfeind Neo Cortex ist mit von der Partie, wenn es um den drohenden Untergang der Welt geht, halten anscheinend alle zusammen und ziehen sozusagen an einem Strang.

Meine Fahrerin Coco ist auf jeden Fall sehr gut zu lenken, sie ist nicht so schwerfällig wie viele andere Piloten, jedoch ist klar, dass sie dafür nicht gerade ein Beschleunigungs-As ist und auch nicht über eine besonders bemerkenswerte Höchstgeschwindigkeit verfügt. Wen Ihr schließlich zu Eurem Liebling erklärt, bleibt Euch natürlich selber überlassen, das ist klar, jede Figur hat ihre Vor- und natürlich auch Nachteile. Überhaupt ist die Lenkung nicht allzu schwer, deutlich ist zu erkennen, dass auch Anfänger in den vollen Genuss dieses Spiels kommen sollen, denn außer Gas geben und Bremsen braucht Ihr nicht allzu viel zu beherrschen, wie schon gesagt, lassen sich die Figuren sehr leicht lenken. Natürlich gibt es auch einige Extras auf den Strecken einzusammeln, welche Ihr im möglichst richtigen Moment benutzt, um Euch einen wichtigen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Ab und zu müsst Ihr auch gehörige Sprünge hinlegen, aber dies hört sich schwerer an, als es in Wahrheit ist, ich denke, dass Ihr schon nach wenigen Minuten den Bogen raus habt.

Doch dann wird es auf einmal merkwürdig kompliziert. Wollen wir auf einmal mit einem Turbo nach vorne preschen, ist dies nicht mit einem simplen Tastendruck getan, nein, wir müssen uns diesen erst „erkämpfen“, entweder durch besonders gewagte Sprünge an den entsprechenden Stellen oder durch einen richtigen „Powerslide“ in scharfen Kurven, macht Ihr dies besonders gut, bekommt Ihr einen Extraschub, ansonsten eben nicht. Dieser Turbo kann allerdings nur dann gezündet werden, wenn sich der Qualm aus Eurem Auspuff schwarz verfärbt. Ansonsten dürfte vielen der Spielablauf schon aus Mario Kart (sofern Ihr irgendeine Nintendokonsole besitzt) oder ähnlichen Spielen bekannt sein, Ihr sammelt sehr unterschiedliche Extras ein, mit denen Ihr Euch entweder selber bevorteilen oder Eure Konkurrenten vorübergehend benachteiligen könnt, so findet Ihr beispielsweise in Holzkisten sehr nützliche Lenkraketen oder Bomben. Sammelt Ihr sehr viele Äpfel ein, erhöht sich die Kraft Eurer Extrawaffe ab einer bestimmten Anzahl, so dass Ihr auch nach den Äpfeln unbedingt Ausschau halten solltet.

Insgesamt rasen wir in „Crash Team Racing“ über 18 Strecken, wobei vielen die Örtlichkeiten aus den drei Hüpfabenteuern von Crash Bandicoot auf der Playstation bekannt vorkommen dürften. Doch nicht nur die Gegner machen uns bei den actionreichen Wettrennen das Leben schwer, auch die Kurse selber weisen oft gemeine Fallen auf, Euch stellen sich jedenfalls viele Hindernisse in den Weg, zum Beispiel haben es fleischfressende Pflanzen auf die Fahrer abgesehen oder Ihr müsst aufpassen, dass Ihr von feuerspeienden Statuten nicht in Brand gesetzt werdet. Schafft Ihr es irgendwann einmal dann tatsächlich, den ersten Platz zu belegen, bekommt Ihr den Siegerpokal und es werden als Belohnung weitere Kurse freigeschaltet, woraufhin Ihr später zu den Duellen mit den Zwischengegnern antreten dürft. Insofern seid Ihr im Solomodus doch für eine Weile ziemlich gut beschäftigt.

Sehr schön ist aber, dass Ihr zu viert gleichzeitig an den Start gehen könnt, was die Motivation natürlich auf lange Sicht hin erheblich erhöht und auch noch nach vielen Monaten immer wieder für einen enormen Spielspaß sorgen kann. Dabei können wir wählen, ob wir uns in einem „normalen“ Rennen bekriegen oder in einem speziellen Pokalwettbewerb gegeneinander antreten wollen, wobei aber leider dann keine Computerfahrer mehr mitfahren, was ich sehr schade fand. Hier dreht sich dann eigentlich alles nur darum, möglichst oft die menschlichen Gegner abzuschießen und selbst mit heiler Haut davonzukommen, wobei zum Glück nicht immer jeder gegen jeden sondern auch zwei Teams gebildet werden können, was ja immerhin etwas ist.

Die Grafik ist auf jeden Fall ein Pluspunkt bei „Crash Team Racing“, die Farben sind kräftig bunt und sowohl die Fahrer als auch die Hintergründe sind abwechslungsreich wie auch detailliert gezeichnet. In Verbindung mit den extrem knalligen Farben gefiel mir auch die konstant flüssige Grafik, die selten pixelig wirkte und eigentlich nie ruckelte, insofern kann ich hier also überhaupt nichts zu meckern finden. Die Musik ist dann aber leider nicht mehr so toll, hier wird uns nur biederer Durchschnitt geboten und auch von den Soundeffekten hatte ich deutlich mehr erwartet, hier wird die eigentlich doch rasante Rennaction nicht besonders gut unterstützt, leider. Es fehlt den Musikstücken einfach an Abwechslung, daher langweilen diese nach ziemlich kurzer Zeit schon, ohne allerdings richtig auf die Nerven zu gehen, der Sound plätschert eben einfach nur so vor sich dahin, richtig enttäuschen tut er aber auch nicht.

Trotz der vereinzelten Mängel kann ich Euch Crash Team Racing auch heute noch empfehlen. Auch wenn die Spielidee nicht gerade schrecklich neu ist, so gefielen mir sowohl der Spielverlauf als auch die grafische Präsentation. Zwar fand ich einige Dinge etwas merkwürdig, so zum Beispiel die Tatsache, dass sich Turbos nie auf der Gerade, sondern nur in Kurven zünden lassen, vorausgesetzt Ihr seid talentiert genug dafür, aber okay, Spielspaß kommt trotzdem auf, zumindest für ein paar Wochen. Schade fand ich allerdings auch, dass im Mehrspielermodus keine Computerfahrer mit an den Start gehen, so dass auch hier irgendwann einmal die Luft raus ist. Dass bei den Extras irgendwie das Gefühl aufkommt, dass alles schon einmal da gewesen ist und Innovation hier nicht unbedingt Trumpf ist, führt dazu, dass ich bei diesem Rennspiel nicht von einem Hit sprechen möchte, trotzdem handelt es sich hier nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen und auch sehr abwechslungsreichen Strecken um ein gutes Rennspiel für die Sony Playstation.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
biborilla

Crash und seine Freunde geben Gas

ein Testbericht von 2002-04-17 10:02:04 vom 17.04.2002
Empfehlung: ja
Die Welt muß wieder gerettet werden und wer bietet sich für die Aufgabe besser an, als Crash und seine Freunde? Diesmal wird die Welt von Dr. Nitros bedroht. Sein Vorhaben ist, die Welt in einen großen Parkplatz einzubetonieren. Mit sicherheit kein schöner Gedanke! Deshalb stellen sich Crash und Co. auch der Herausforderung. Dr. Nitros möchte nämlich gegen den schnellsten Rennfahrer antreten. Tja, an Schumi hat damals wohl keiner gedacht, deshalb bist du gefordert!

Im Arcade Modus könnt ihr alleine oder zu zweit auf verschiedenen Kursen fahren. Der schnellste Fahrer wird beim Single-Rennen ausgefahren. Im Cup-Rennen gewinnt derjenige, der nach vier Rennen die meisten Punkte gewonnen hat.
Im Adventure-Modus kämpfst du dich durch verschiedene Level und kannst verschiedene Extras sammeln.
Bis zu vier Spieler können im Modus Jeder gegen Jeden fahren. Wie im Arcade-Modus wird hier zwischen dir und deinen Freunden der Meister ausgefahren!
Im Battle-Modus geht es weniger um das Fahren selber. Hier wird eher das Gewicht darauf gelegt, daß die Waffen zum Einsatz kommen, ihr liefert euch also eine schöne Schlacht bis jemand eine vorgegebene Punktzahl erreicht hat oder bis nur noch einer in der Kampfarena übrig ist.

Ein lustiges Bonbon sind die Fouls, die man seinen Gegnern antun kann. Hat mein eine Kiste gerammt bekommt man eine Waffe mit der man die Gegner kurzfristig außer Gefecht setzen kann. Leg eine Ölspur, schießt euren Vordermann mit einer Bombe ab oder gebt selber Vollgas und überholt euren Vordermann fast im "Flug". Aber Vorsicht, auch du kannst zum Opfer dieser Foul-Taktik werden, denn jeder spielt hier mit den selben Karten, naja, fast jeder!

Crash Team Racing verfügt über eine einfache Steuerung mit der man sich schnell zurechfindet. Die Schwierigkeit bei diesem Spiel ist so beschaffen, daß man es wirklich nicht zu einfach hat, aber auch nicht chancenlos dem CPU-Gegner ausgeliefert ist.

Die Grafik ist typisch Crash like im Comicstil gehalten, was aber nicht affig wirkt. Die Grafik ist sehr gut und die verschiedenen "Welten" wo sich die Rennstrecken befinden, passen sich dem Sil an, der dem Spiel aber kein Stück den spaß klaut!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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