Der General Crassus steht mit seiner Armee jetzt vor den Toren Spartas . Viele Kriege hat er schon gewonnen und jetzt soll der nächste folgen .
Der König von Sparta ruft jetzt seine besten Soldaten zusammen .
Dies sind die Brüder Castor und Pollux und ein namenloser Spartaner .
Aber deine Armee ist recht klein . Nur 100 Männer stehen dir zur Verfügung . und mit diesen wenigen Männern musst du dich gegen das Römische Heer zur Wehr setzen . Du übernimmst natürlich im Spiel die Rolle des starken Spartaners .
Deine Aufgaben sind zum Beispiel die Belagerungstürme deiner Gegner zu sprengen . schaffst du es nicht ist Sparta verloren . Aber das Bombenlegen ist nicht so einfach . Erst mal musst du dir den Weg zu den Türmen freikämpfen . Da musst du dann schon alles zeigen um dies unbeschadet zu überstehen .
Packst du es so fliegt der Turm in die Luft .
Aber die Römische Armee hat natürlich noch viel mehr auf Lager . Die Römer haben in ihren Reihen einen Titan , und den schicken sie jetzt in den Kampf .
Aber auch du hast sehr gute Waffen zur Verfügung . Du kannst zum Beispiel deine Gegern mit dem Schild der Medusa zu Stein verwandeln .
Aber auch Blitze kannst du werfen . Diese Waffen sind schon sehr wirksam gegen die Römer .
Jetzt liegt es natürlich an dir Sparta vor den Römern zu retten .
Auf die Römer fertig los !!
Die Steuerung ist recht einfach . Kann jeder schnell erlernen .
Mit der A- Taste kannst du schlagen
Mit der B –Taste kannst du härter schlagen
Mit der Y- Taste kannst du Springen
Und mit der Schwarzen Taste ist eine Pause
Im Spiel kämpfen immer bis zu 200 Spielfiguren zu gleichen Zeit . Doch leider kann man da leicht die Orientierung verlieren .
Die Geschichte ist sehr Spannend aufgebaut .Einfach Klasse .
Mit der Grafik war ich nicht ganz zufrieden . das geht nun aber wirklich besser .
Im Spiel musst du immer nur Kämpfen . An Action mangelt es also nicht . Es wird einen wirklich viel davon geboten . Actionfreunde werden also zufrieden sein .
Der Sound ist ok . Ist aber nichts besonderes .
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Spielspaß : Note 2,0
Das Spiel ist schon richtig gut . Abzüge geben ich nur für die Grafik und das man oft den Überblick verliert .
Die Geschichte ist jedoch super Klasse . Ich würde es mir wieder kaufen . Aber leiht es euch erst mal aus . Dann könnt ihr euch ein Urteil bilden .
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Allein gegen das alte Rom
ein Testbericht von sinfortuna2008-07-14 16:08:23vom 14.07.2008Empfehlung: ja
Vorteile: Imposante Schauplätze, unkomplizierte Steuerung, interessante Fähigkeiten, satte Action, atmosphärische Dichte, Epos aus der Antike...Nachteile/Kritik: Kein Multiplayer, auf Dauer abwechslungsarm, zudem anspruchslos, sehr unübersichtlich, später übertrieben schwer bis unfair
In „Spartan – Total Warrior“ lassen wir es - man konnte es allein durch die Namensgebung vermuten, schätze ich – ordentlich krachen, dass es sich um einen Titel aus dem Actiongenre handelt, dürfte daher wenig verwundern. Dieses nicht ganz unbrutale Epos, das im Übrigen für X-Box, PS2 und Gamecube erschien, aber eine Altersfreigabe erst ab 18 Jahren erhielt, ist jedoch einzig und allein auf den Solospieler zugeschnitten, jeglicher Multiplayerspaß fällt somit weg. Ich beziehe mich im Folgenden auf die X-Box-Fassung, die eine teils beeindruckende Präsentation und eine sehr angenehme Spielbarkeit aufweist, mit einem sehr fordernden Schwierigkeitsgrad daherkommt, dann aber letztlich doch Anspruch, Abwechslung und generell überraschende Momente vermissen lässt, so dass dieses Abenteuer der Antike sich mit einem Platz im oberen Mittelfeld begnügen muss. Schade eigentlich.
In diesem Spektakel sind Massenschlachten an der Tagesordnung, wobei wir als tapferer Spartaner das alte Griechenland gegen die römischen Invasoren bis auf den letzten Tropfen Blut verteidigen (müssen). Etwas erstaunlich – aber durchaus genretypisch – ist es, dass wir dabei fast auf uns allein gestellt sind, aber bitteschön: fast schon gottgleich (man verzeihe mir den Anflug von Blasphemie, bitte) mähen wir uns durch die feindlichen Horden, wobei erwartungsgemäß nicht Worte, sondern Schwert, Speer, Axt, Pfeil und Bogen für schlagkräftige Argumente sorgen. Wir selbst haben übrigens keinen Namen, zumindest nicht dass ich wüsste, nun ja, irgendwie befremdlich, wir wandern lediglich als „Der Spartaner“ durch die antike Weltgeschichte. Im Übrigen ist es tatsächlich Kriegsgott Ares höchstpersönlich, der uns Unterstützung zukommen lässt, na immerhin, die Drecksarbeit erledigen aber wir bzw. bleibt diese an uns hängen. Bemerkenswert und durchaus imposant in Szene gesetzt werden dabei die Spezialwaffen bzw. besonderen Fähigkeiten, die unserem Protagonisten innewohnen bzw. ihm im Laufe der Zeit angedeihen. Der Schild der Gorgonen versteinert das feindliche Gesocks, das Götterwunder von Achilles lässt uns zu einem wahren Flammendämon mutieren und entsprechend umherwüten u.v.m.: all das ohne komplexe Eingabekommandos, ganz im Gegenteil, diese gehen kinderleicht von der Hand. Zu leicht, um ehrlich zu sein. Während durch die Anzahl an Feinden uns die Schweißperlen permanent auf die Stirn getrieben werden, agiert der einzelne Feind grundsätzlich relativ harmlos, ja stellenweise arg verblödet, doch die Masse macht uns ordentlich zu schaffen. Da taktische Elemente bzw. strategische Überlegungen viel zu kurz kommen, ja im Grunde gar nicht gefragt sind, verkommt das sehr nett anzuschauende Spektakel nach wenigen Stunden zum drögen Massenabschlachten, bei dem die Glücks- und Zufallskomponente einfach viel zu viel Gewicht erlangt. Das Prozedere an sich ähnelt sich im weiteren Verlauf sehr, Ermüdungserscheinungen und ein starker Abbau der Attraktivität des Gameplays sind nach den ersten vielversprechenden drei bis vier Stunden das traurige Resultat.
So blitzsauber die Steuerung und überhaupt Spieltechnik gelungen sein mag, so eindrucksvoll die Hintergründe auch gestaltet sind, es kann nicht hinwegdiskutiert werden, dass außer Draufklöppen, Reinstechen und Aufschlitzen nicht viel verlangt wird. Ob das dann im Einzelfall den glorreichen Sieg oder doch vorzeitigen Bildschirmtod bedeutet, steht oft in den Sternen, wir haben nicht immer Einfluss darauf wie es (leider) scheint. Heerscharen des feindlichen Schlachtviehs gehen oftmals ohne sonderliche Gegenwehr
über den Jordan, doch manchmal zerreißt es uns irgendwie dennoch: Achselzucken, dann Langeweile, Verärgerung bis hin zu Frust gesellen sich mehr und mehr hinzu: nicht gerade ein appetitlicher Cocktail, schätze ich. Die Finger tun weh, das Hirn ist null gefordert und der x-te gegnerische römische Legionär, Skelettkrieger oder sonstige Untote lässt uns zunehmend kalt. Ab und an gibt es ein kleines Highlight, zum Glück, so zum Beispiel die vierköpfige Riesenhydra in Troja, bei der wir anstreben, sie gänzlich kopflos zu machen und Unmengen an Brandpfeilen als herzliche Grüße zu übermitteln. Doch ansonsten heißt es, schnellstmöglich die feindliche Deckung zu entblößen und hinein ins „Vergnügen“ zu stoßen, sollte es uns einmal richtig mies gehen, suchen wir das Weite und rasen zum nächstgelegenen Schrein der Götter, um uns zu heilen. Sofern wir diesen ausfindig machen können, denn auf dem Schlachtfeld geht es – wie so üblich – chaotisch zu, allerdings derart unübersichtlich, dass wir uns regelmäßig fragen, wo wir uns eigentlich befinden: bei Massenschlachten ein altbekanntes Problem und auch hier somit existent. Ein grünes Licht über einem solchen göttlichen Schrein symbolisiert übrigens das Heilen unserer Lebensenergie, ein entsprechend blaues das Auffrischen der göttlichen magischen Energie, die uns zu jenen heftigen Spezialmanövern, die au den Elementarkräfte basieren. Nicht immer müssen wir allein sein, aber meistens, sehnt Ihr Euch nach Mitstreitern, müsst Ihr (auch noch) nach entsprechenden Truhen Ausschau halten, des Weiterten lassen sich so die sehr nützlichen Flammenpfeile (denn nur im Nahkampf allein geht es auf Dauer einfach nicht!) oder auch Extras für den Arenamodus aufspüren, bei dem Gemetzelt werden darf bis zum Abwinken, aber Vorsicht: ein Zwischenspeichern ist dort nicht möglich, bedenkt also, wann Ihr besser aussteigt, um nicht alles wieder zu verlieren. Dass schließlich „Spartan – Total Warrior“ mit zunehmender Spieldauer bzw. höherem Level immer schwerer und letztlich richtig unfair wird, ist kaum zu verzeihen und in meinen Augen ein großes Ärgernis, das nicht hätte sein müssen, ja dürfen. Denn es reicht schließlich schon, gegen die immer mehr auftretende Langeweile ankämpfen zu müssen, daher möchte ich aus dieser Lethargie nicht auf diese unangenehme Art und Weise „befreit“ werden, nein, besten Dank. Sega hat diesem Werk definitiv nicht den Feinschliff gegeben, der wünschenswert gewesen wäre.
Grafisch ist alles im grünen Bereich, ja größtenteils mehr als das. Eine Fülle an satten Lichteffekten, ein Feuerwerk an Spezialmanövern, sehr hübsche Hintergründe der Antike mit sehr detaillierten Texturen, gut animierte feindliche Krieger und ab und an ein dicker Obermotz lassen uns fast euphorisch werden. Aber aus den genannten Gründen eben nur fast. Trotz Fehlens einer 16:9- und 60-Hz-Unterstützung wird hier Beachtliches geleistet und sowohl die deutschen Bildschirmtexte als auch die deutsche Sprachausgabe geben keinen Anlass zur Beschwerde. Hämmernder Hintergrundsound und insbesondere glasklare Soundeffekte sorgen zudem für eine gelungene akustische Untermalung, wobei Dolby Digital netterweise auch berücksichtigt wurde. Derbe Ruckler oder ähnliche Grafikpatzer sind trotz der Unmengen an Figuren auf dem Bildschirm kaum auszumachen, auch das ist sicherlich bemerkenswert. Von der Präsentation her ist „Spartan – Total Warrior“ somit ein prachtvolles Epos der Antike und auch die Steuerung ist erfreulich unkompliziert ausgefallen, doch die chronische Unübersichtlichkeit, der derbe Mangel an Anspruch und später leider auch an Abwechslung sowie die später immer nerviger werdenden Anforderungen dämpfen die Spielfreude erheblich. Dass kein Multiplayermodus zur Geltung kommt, enttäuscht zudem, so dass festgehalten werden kann, dass Sega eben hiermit eben doch kein ganz großer Wurf gelungen ist. Hübsch anzuschauen und schnell verstanden ja, Langzeitmotivation aber eher nein, so muss es im vorliegenden Fall leider heißen. Spielspaßwertung: 74%.
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