ein Testbericht von matzisgirl2009-03-23 15:22:59vom 23.03.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr gut aufgemacht, toller Film, gutes Bonusmaterial...Nachteile/Kritik: nichts
Dieser Film ist der Abschluss der berühmten Star Wars Saga von George Lucas.
Beeindruckend wird das Schicksal des jungen Anakin geschildert, der, zu einem vollwertigen Jedi herangewachsen, langsam von der dunklen Seite der Macht verführt wird.
Diese Geschichte kennt jeder, der Star Wars angeschaut hat als Geschichte aus den drei bekannten ersten Teilen der Saga. Immer wieder wird dort Anakin erwähnt, der zu dem dunklen Sith Lord Darth Vader mutiert.
In diesem Film endlich wird gezeigt, wie diese Wandlung vollzogen wurde und das sehr beeindruckend. Anakin, der uns nun schon aus zwei anderen Teilen der Saga bekannt wurde, seine Kindheit und frühe Jugend, ist nun nicht mehr der "unbekannte" Anakin/Darth Vader, sondern ein Mensch voller Ängste, Hoffnungen und zerrissen von seiner Liebe zu Padme und seinem Meister Obi Wan einerseits und andererseits von seinen Ängsten und Sorgen und der Verehrung für den dunklen Sith Lord.
Ich will hier nicht in die Story eingreifen und mehr verraten als mir zusteht. Aber die Wandlung von Anakin ist eine der interessanten Geschichten die ich jemals in einem Film gesehen habe. Untermauert durch sehr gute schauspielerische Leistungen nahezu aller Protagonisten, untermalt durch die bombastische und wie immer grossartige Musik von John Williams, düstere Orte und ein, wie immer bei George Lucas, grossartiges Timing, ist hier eine herrliche Geschichte entstanden.
Man fühlt mit mit Anakin, man leidet mit ihm und seinen Ängsten. Ich muss echt gestehen, dass ich bei diesem Film so manches Tränchen verdrückt habe.
Hinzu kommt, dass die DVD mit diversem Bonusmaterial wieder mal, eigentlich auch wie immer bei Lucasfilm, sehr opulent ausgestattet ist und wirklich viel neues zu entdecken ist. Besonders die unveröffentlichten Szenen sind für Star Wars Fans natürlich besondere Leckerbissen. Ich denke aber auch, dass der Film auch Zuschauern, die keine Star Wars Fans sind viel Freude bereiten und sie bestens unterhalten kann. Sehr empfehlenswert!
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„So stirbt die Freiheit – unter tosendem Beifall“
ein Testbericht von wildheart2008-04-13 10:49:05vom 13.04.2008Empfehlung: ja
Bei „Star Wars“ scheiden sich die Geister. Aber das ist nichts Besonderes. Man kann darüber streiten, welche der sechs Filme zwischen 1977 und 2005 nun besonders gut oder weniger ansprechend sind. Was man aber kaum bezweifeln kann, ist die Tatsache, dass die Geschichte, die George Lucas über diesen Zeitraum hinweg erzählt hat, in sich homogen ist und nicht vom Pfade der dramatischen, geschlossenen Komposition abweicht. Man kann dies verkürzen auf die Formel: das alte Lied von Gut und Böse wird da in neuer Form erzählt – und doch würde man mit dieser Verkürzung dem Gesamtwerk nicht gerecht (dazu weiter unten).
Der letzte Film dieses Epos – „Die Rache der Sith“ – ist zugleich erzählerisch der Auftakt zum ersten Film, der 1977 viel Aufsehen erregt hatte. Es erzählt von der Verführung der Macht, von den Schlichen und Tücken auf dem Weg in „das Böse“, aber auch von der manchmal großen Unsicherheit, was denn nun „gut“ und „böse“ ist. Er erzählt von den charakterlichen Stärken und Schwächen vor allem eines Menschen, Anakin Skywalkers, der doch für so viele steht – jedenfalls wenn man eine solche Figur auf unsere Wirklichkeit bezieht. Er erzählt von den Mitteln und Wegen, den Tricks und Künsten dessen, was im Film immer wieder „die dunkle Seite der Macht“ genannt wird. Und erzählt von dem so wichtigen Kapitel im Leben eines Menschen, das da lautet: Ich will etwas Gutes bewirken und bewirke doch das grausige Gegenteil.
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Klonkriege beherrschen die Galaxis. Die Republik, bestehend aus dem Senat, dem Kanzler und dem Rat der Jedi, befindet sich seit drei Jahren in einem schrecklichen Krieg mit Separatisten, die von einem dunklen Sith Lord, dessen Schüler Lord Dooku und General Grievous, einer Mischung aus Lebewesen und Maschine, angeführt werden. Sie haben den obersten Kanzler der Republik, Palpatine, gefangengenommen. Ihr Ziel ist klar: Sie wollen die Republik stürzen und ein Imperium, eine Diktatur, errichten.
Der Jedi Obi-Wan Kenobi und sein Schüler Anakin Skywalker machen sich auf den Weg, den obersten Kanzler zu befreien – was ihnen auch mit großer Mühe gelingt. Als Anakin in einem Zweikampf Lord Dooku besiegt, fordert ihn Palpatine auf, Dooku zu töten. Ein solcher Akt wäre ein Verstoß gegen die Regeln der Jedi, die einen Gefangenen, einen Besiegten nicht töten. Anakin jedoch köpft ihn. Und auch wenn er diesen Verstoß gegen die Jedi-Regeln bereut, lässt er sich schon hier von Palpatine verführen. Mit Mühe und Not können der Kanzler, Anakin und der verletzte Obi-Wan nach Coruscant fliehen. Dort eröffnet die junge Senatorin Padmé Anakin, mit dem sie eine geheim gehaltene Liebesbeziehung hat, dass sie schwanger ist. Anakin kann dieses Glück kaum fassen, doch in der folgenden Nacht und auch später quälen ihn immer wieder Alpträume und schreckliche Visionen. Er träumt von Padmé, wie diese bei der Geburt des gemeinsamen Kindes stirbt. Er geht zu Yoda, dem Jedi, und bittet ihn um Hilfe. Und Yoda warnt ihn vor der Angst, die ihn bemächtigen könnte, vor allem vor der Angst, etwas zu verlieren.
Inzwischen plant der Senat, Palpatine im Kampf gegen die Separatisten mit weiteren Sondervollmachten auszustatten. Obi-Wan und auch Padmé zweifeln daran, ob dies richtig ist; beide sehen in der zunehmenden Macht des obersten Kanzlers eher eine Gefahr für die Demokratie als ein sicheres Mittel im Kampf gegen die Separatisten. Als Palpatine Anakin in einem Gespräch dann auch noch erklärt, er wolle ihn zu seinem Vertrauten im Rat der Jedi machen, kommt es im Rat zu einem Streit, als die Jedi Anakin die Ernennung zum Jedi-Meister verweigern. Anakin ist erzürnt über diese Weigerung, während Obi-Wan den jungen Mann immer wieder davor warnt, allzusehr Palpatine zu vertrauen. Auch Padmé sieht in der Fortführung des Krieges
gegen die Separatisten kein geeignetes Mittel, um den Konflikt zu lösen; sie plädiert für Verhandlungen.
Immer weiter gerät Anakin unter den Einfluss Palpatines, von dem er vermutet, ein Sith-Lord zu sein. Palpatine nämlich erzählt Anakin von der dunklen Seite der Macht und ihren angeblichen Chancen, ja, er weiß von Anakins Alpträumen und erzählt ihm, eine Rettung Padmés sei nur möglich, wenn er sich auf des Kanzlers Seite stelle.
Was dies bedeutet, wird bald deutlich. Anakin erzählt dem Jedi Windu von seinem Verdacht, Palpatine könne ein Sith Lord sein. Doch als Windu, nachdem Obi-Wan Grievous im Zweikampf getötet hat, Palpatine mit drei weiteren Jedi aufsucht, um den Kanzler festzunehmen, weil die Jedi spüren, dass Palpatine eine Gefahr für die Republik darstellt, stellt sich Anakin auf die Seite des Kanzlers. Windu, der im Zweikampf Palpatine schon fast besiegt hat und dessen Leben ein Ende bereiten will, wird von Anakin daran gehindert. Palpatine tötet Windu – und entpuppt sich als der Sith Lord, der kurz zuvor Grievous erzählt hatte, der Tod Dookus sei unerheblich, weil er längst einen mächtigen Schüler auf seiner Seite wisse: Anakin Skywalker. Der schwört dem Kanzler / Sith Lord nun die Treue, weil er glaubt, nur durch die Möglichkeiten der dunklen Seite der Macht könnten die Republik und auch Padmé gerettet werden.
Die Rache der Sith nimmt ihren Lauf. Padmé wendet sich von Anakin ab. Obi-Wan kann Anakin nicht mehr zur Umkehr bewegen. Und Palpatine, dessen Gesicht sich während des Kampfes mit Windu zu einer Fratze verzerrt hat, verkündet im Senat die Abschaffung der Republik und die Errichtung eines galaktischen Imperiums. All seine Kräfte verwendet Palpatine nun darauf, die übrig gebliebenen Jedi zu ermorden. Und Anakin wird zu seinem Werkzeug: er tötet die jungen Jedi-Schüler, Kinder, und glaubt Palpatine, dass sich die Jedi gegen die Republik verschworen hätten.
Die Republik ist am Ende. Das Universum wird beherrscht von einer grausamen Diktatur ...
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Am Schluss steht der Tod Padmés nach der Geburt ihrer beiden Kinder, die sie Luke und Leia nennt. Verzweiflung hat ihren Lebenswillen getötet. Und Anakin? Ihm erzählt der Sith Lord, Padmé sei tot – getötet durch Anakin selbst, der – schwer verletzt nach einem blutigen Kampf mit Obi-Wan – nun mit der allseits bekannten schwarzen Montur ausgestattet zu Darth Vader geworden ist. Die Jedi setzen alle Hoffnung in die beiden Kinder, die an einigermaßen sicheren Orten, getrennt voneinander, aufwachsen sollen, um später den Kampf gegen das Imperium aufnehmen zu können.
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Im Gegensatz zu den Episoden I und II, die mich im Hinblick auf die Abstimmung zwischen digitaler Technik und menschlichen Figuren nicht so sehr überzeugt hatten und auch Hayden Christensen in der Rolle des Anakin mich nicht überzeugen konnte, kehrte Lucas in der letzten Folge des Gesamtwerks wieder zurück zu den erfolgreichen drei ersten Filmen, vor allem „The Empire Strikes Back“, was die Homogenität zwischen Tricktechnik, Spiel, Handlung usw. angeht. Der Abschluss des sechsteiligen Epos überzeugt im Grunde in fast jeder Hinsicht. Die präzise und detailgetreue Abstimmung zwischen Digitaltechnik und Schauspielern, vor allem aber die Tatsache, dass Lucas trotz vehementen Einsatzes der Möglichkeiten der digitalen Technik das Erzählerische ganz in den Vordergrund des Films stellt – das sind Punkte, die – trotz aller auch vorhandenen Unkenrufe – letztlich zu einer positiven Bewertung von „Revenge of the Sith“ führen müssen. Nicht nur das: die durchweg dunkle Grundstimmung des Films und die damit verbundenen tragischen Konflikte und Ereignisse nähern diesen Teil der Saga wieder der klassischen Tragödie an, wie sein soll.
Überhaupt vermitteln die computersimulierten Teile des Films, dass der Einsatz solcher Mittel nicht unbedingt zu einer Art negativen Künstlichkeit führen muss. Die phantastischen Aufnahmen etwa von Coruscant, die Darstellung der Droiden, der Kämpfe usw. beweisen, wie Tricktechnik auf eine Weise eingesetzt werden kann, die dem erzählerischen Primat nicht im Wege steht, sondern es eher unterstützt.
Auch in den fundamentalen (sowohl tricktechnischen wie zeitgebundenen) Unterschieden zwischen den drei zuerst gedrehten Filmen und den drei folgenden sehe ich kein wirklich nennenswertes Problem, was den roten Faden der Gesamtgeschichte angeht. Sicher, die tricktechnischen Möglichkeiten 1977 und 2005 sind extrem unterschiedlich. Doch mich jedenfalls hat dies nicht daran gehindert, das Werk als Gesamtwerk zu sehen, das eine selten da gewesene erzählerische Homogenität aufweist.
Auch von den schauspielerischen Leistungen her gibt es nur wenig zu bemängeln. Hayden Christensen ist für mich nach wie vor zwar keine Optimalbesetzung für die Rolle Anakins. Ich muss aber eingestehen, dass er sich gegenüber der Episode II erheblich verbessert hat. Im großen und ganzen kann er den inneren Konflikt des Anakin überzeugend darstellen, und nur in einigen Szenen – insbesondere mit Natalie Portman – bleiben (jedenfalls geringe) Zweifel an seinem Talent für derartige Rollen.
Als Schauspieler besonders hervorzuheben sind sicherlich Ewan McGregor, Natalie Portman und Ian McDiarmid – die tragenden Figuren der Geschichte in diesem Film.
Ein Rückblick auf die Saga
Filme wie Lucas „Star Wars” (sechs Teile) spalten die Kinogemeinde in „absolute” Befürworter und eben solch „absolute” Gegner. Als „The Empire strikes back” Anfang der 80er Jahre in die Kinos kam, gab es sogar Linke, die diesen Titel mit der Regentschaft Ronald Reagans im Weißen Haus in Verbindung brachten. Die Kostüme einiger Schauspieler mussten dazu herhalten, dem Sechsteiler eine Nähe zum Faschismus zu bescheinigen. Aber solche mehr auf der Spekulations- und Verschwörungsebene schwimmenden Halb- und Fehlinterpretationen gehen an einer genauen Sicht des Films sicherlich schnurstracks vorbei.
Man mag – zu Recht – über die Qualität der sechs Filme streiten; mir beispielsweise gefallen die Teile IV, V und VI (Geschichte Luke Skywalkers) – also die zunächst gedrehten – doch ein wenig besser als die danach entstandenen Teile I, II, und III (Geschichte des Vaters Anakin Skywalker). Doch über solche geschmacklichen und sicherlich auch qualitativen Unterschiede hinaus – die sicherlich auch den technischen Neuerungen zuzuschreiben sind, die dazu verleiten, aufgrund von CGI u.a. mehr auf digitale Effekte zu setzen – bilden alle sechs Teile doch eine dichte, geschlossene dramaturgische Einheit – was von anderen Mehrteilern des Kinos in dieser Hinsicht nicht immer gesagt werden kann.
Zudem ist ein einigermaßen qualifiziertes Urteil über einen „reinen” Sciencefiction kaum möglich, ohne den erzählerischen Subtext zu berücksichtigen. Dazu gehört es nämlich in vielen Fällen, einen Film von seiner „rein” erzählerischen Aussage her zu beurteilen, vom Genre, seinen Übertreibungen (gerade bei Sciencefiction-Produkten), seinen erfundenen oder phantasierten Figuren – und von denen gibt es bei Lucas ja nun wahrlich mehr als genug – zu abstrahieren. Die Quintessenz, die Grundaussagen solcher Geschichten werden bereits an der Grundkonstellation in „Star Wars” deutlich: einer Vater-Sohn-Geschichte, der Frage nach der Wiederholung in der Geschichte, der Frage nach „Gut” und „Böse”, die in „Star Wars” gar nicht so eindeutig ist, wie es vielleicht scheint (Anakin ist z.B. eher eine tragische Figur als die Ausgeburt des Bösen). Auch die Frage der massiven in den sechs Teilen angewandten Gewalt müsste man vielleicht eher in einem Subtext so lesen, dass es hier weniger um brachiale Gewalt geht – darum sicherlich auch –, sondern eher um die aufeinander stoßenden Kräfte und ihre Vorstellungen (die konkreter sind, als es bei oberflächlicher Betrachtung aussehen mag).
Missverständnisse können schon dort anfangen, wo es um die sprachliche Übersetzung einiger Begriffe des Films geht. In der deutschen Synchronisation wird der englische Begriff „force” durchweg mit „Macht” übersetzt. Doch „force” ist mehrdeutig. Es kann Gewalt heißen, Macht, Kraft. Und aus dem dialogischen Zusammenhang – etwa wenn Yoda oder Obi Wan Kenobi darüber sprechen – wird bei genauem Hinhören verständlich, dass mit force vor allem die innere Kraft und die Selbstbeherrschung, die Geduld, die innere Ruhe und die Selbstdisziplin gemeint sind – also ein Konglomerat von Eigenschaften, die den Jedi auszeichnen sollen – und ihm übernormale Fähigkeiten verschaffen (etwa wenn Materie allein durch den „Willen” bewegt werden kann). Diese Konstruktion ähnelt eher der buddhistischen Philosophie, als dass sie mit einer westlichen, gar fundamentalistischen Gewaltphantasie in Einklang gebracht werden könnte.
Auf der anderen Seite versteht der Sith Lord unter force genau eine solche Gewalt- und Herrschaftsideologie – und in der Unterscheidung zwischen der „hellen” und „dunklen” Seite der Macht findet dies im Film seinen begrifflichen Unterschied. Yoda und Obi-Wan Kenobi weisen immer wieder darauf hin, dass die erste Voraussetzung für den „Übergang” zur dunklen Seite der Macht nicht irgendeine bösartige Auffassung ist, der Wille zur Unmenschlichkeit oder gar Allmachtsphantasien, sondern fehlende Selbstbeherrschung in kritischen Situationen und die Verführung durch negative Gefühle. Genau dies begreift Anakin nicht; er will „das Gute” mit aller Macht bewirken und gerät so auf die dunkle Seite der Macht.
Voraussetzung der Geschichte ist die Zerrissenheit der Welt, hier: des gesamten Universums. Auf der direkten Handlungsebene findet dies seine Entsprechung in der Zerrissenheit einer Familie – der Skywalkers. Dieses Zerreißen geht so weit, dass der Sohn und die Tochter vom Vater nichts wissen, bzw. fast nur Falsches. Der Tod Anakins und seine Auferstehung als Darth Vader in den Diensten des Sith Lord, der das Universum in einer kosmischen Diktatur unterwerfen will, zerreißt die Familie – deren Mutter zu dem Zeitpunkt stirbt, als aus Anakin Darth Vader wird – über den „normalen” Zerfall einer Familie hinaus bis ins Unbewusste. Auch Bruder und Schwester ahnen nichts über ihre Verwandtschaft. Die Macht zerreißt die Familie und stürzt ihre Kinder in den Zustand des Verlusts von Erinnerung und Herkunft – so, wie sich der Kosmos in zwei Welten spaltet: das „Imperium” und die „Rebellen”.
Die Geschichte selbst kann sich nur entwickeln als ein Fortschritt vom Unbewussten zum Bewussten, also im wesentlichen der Suche Lukes nach so etwas wie „Erleuchtung” und „Aufklärung”. Die Jedi sind dabei sowohl Katalysatoren wie kosmische Urkraft – denn sie wissen, dass Macht (im Sinne der „dunklen Seite”) ein rein zerstörerisches Element darstellt, während das Universum nur zu Frieden und Gerechtigkeit finden kann durch Selbstbeherrschung, Geduld, Ausgleich, gegenseitigen Respekt aller unterschiedlichen Kulturen usw. Hier liegen auch die Unterschiede in den Familienmitgliedern begründet: Während Anakin Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer Herrschaftsideologie zu opfern bereit ist und in diesem Sinn auch Erinnerung auslöschen muss, soweit sie nicht diesem Zweck dient (er will Luke auf die dunkle Seite der Macht holen; nur für diesen Zweck ist es für ihn sinnvoll, seine Vatereigenschaft zu offenbaren), geht es Luke und seiner Schwester um Aufdeckung, Aufklärung, Klarheit und Transparenz – sozusagen. Sie wollen wissen, woher sie kommen und wohin sie gehen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bilden hier eine Einheit der Aufklärung, nicht der Erfüllung eines Herrschaftszwecks.
Was die Frage der Wiederholung der Geschichte angeht, so bilden die zwei Teile der Serie – die Geschichte Anakins und Lukes in jeweils drei Teilen – nur scheinbar einen Beweis für diese These. Sicherlich, im Kampf zwischen heller und dunkler Seite der Macht scheint sich vieles in beiden Teilen zu gleichen. Doch bei genauem Hinsehen geht es nicht um Wiederholung, sondern um die Kraft, den Charakter zweier Personen, die die Geschicke der Geschichte bestimmen – nicht im Sinne von „Personen machen Geschichte”, sondern im Sinne von „Kräfte bestimmen die Geschichte”. Erst im Tod von Anakin Skywalker wird deutlich, in welcher Weise es möglich ist, Menschen auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen. Erst im Tod erkennt Anakin den Weg, den er gegangen ist. Dabei ist die Familienbande zu Luke nur scheinbar der entscheidende Auslöser. Es ist eher das Verhalten Lukes gegenüber dem Sith Lord, der vergeblich versucht, Luke auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen. Denn Luke hat gelernt, sich zu beherrschen und nicht Wut zum Angelpunkt seines Handelns werden zu lassen. Dies muss sein Vater in diesem Moment klar erkennen – eine äußerst tragische Situation vor dem Hintergrund seines Weges an der Seite des Sith Lord.
Berücksichtigt man diesen Subtext der sechs Filme in einer Zeit zwischen 1977 und 2005, also einer Zeit enormer, z.T. grundlegender gesellschaftlicher, v.a. sozioökonomischer Veränderungen, ist „Star Wars” eindeutig bezogen auf diese grundlegenden Fragen der mittelbaren und unmittelbaren Gegenwart. Es wäre zu simpel, einzelne Figuren der Filme mit lebenden Personen in Verbindung zu bringen. Aber der rote Faden der Geschichte ist doch eindeutig auf die Gegenwart, in der die Filme entstanden sind, bezogen. Auf welcher Seite dieser Gegenwart Lucas Filme stehen, ist dabei kaum zu verkennen. Letztendlich kreist auch „Star Wars” um die Frage, welches Prinzip die Welt regieren soll. Die zentrale Kategorie ist hier die Macht in (fast) all ihren Facetten – selbst auf den Nebenkriegsschauplätzen der Filme – etwa bei Boba Fett, der auf Tatooine einen eigenen, schäbigen Herrschaftsbereich aufgebaut hat. Der Anfang der Geschichte (die drei Folgen um Anakin Skywalker) aber sind die entscheidenderen: Zwei Personen aus der demokratischen Republik – Senator Palpatine und Anakin – wechseln aus einem demokratischen System in eines der Diktatur und der brutalen Herrschaft.
Das funktioniert nur, weil innerhalb des demokratischen Systems, vor allem dem Senat, Korruption und Intrige, bereits an der Tagesordnung sind und nur noch eine Minderheit an den Regeln der Demokratie, Republik, Humanität und Gleichberechtigung der verschiedenen Lebensarten im Weltraum festhält, vor allem die Jedi-Ritter. Der entscheidende Sprung auf die „dunkle Seite der Macht” ist die interessierte Meinung, nur mit einer Diktatur könnten die Konflikte und Widersprüche im kosmischen Zeitalter beseitigt werden. Das erinnert stark an die Theorien des frühen 20. Jahrhunderts, durch die beispielsweise ein Staatsrechtler wie Carl Schmitt die Notwendigkeit der Diktatur aus der behaupteten Unfähigkeit der parlamentarischen Demokratie begründet hatte – ein direkter Sprung zum „Führer”. Für diese Meinung steht der Sith Lord. Anakin hingegen ist in gewisser Weise der „Verführte”, wobei Verführung nur den Anfang seines Weges bildet, während die weiteren Schritte direkt in die Verteidigung der Diktatur als angemessener Herrschaftsform führen.
Darüber hinaus weist dies aber auch auf die Entwicklung der amerikanischen Demokratie nach der „Schmach” des Vietnam-Krieges und des Verlusts der Glaubwürdigkeit durch die sog. Watergate-Affäre hin und während des Aufstiegs einer politisch-ökonomischen Clique, die in der Präsidentschaft Reagans ihren ersten Höhepunkt fand. Die erneute Bestätigung, dass es in den USA keine Monroe-Doktrin mehr gebe und geben dürfe – d.h. die Begrenzung der amerikanischen Politik auf das eigene Territorium –, sondern amerikanische Interessen vielmehr global zu „verteidigen“ seien, setzte die Tradition der Einmischung allerorten wieder in Gang. Der erste Irak-Krieg und die Contra-Affäre sind nur zwei Beispiele von vielen, die auf eine heute längst als „normal” empfundene Kontinuität des globalen Anspruchs auf Verteidigung amerikanischer Interessen verweisen. Seit der Administration Reagan kann weder in der Innen-, noch in der Außenpolitik von irgendeiner Beschränkung amerikanischer Politik gesprochen werden. Der Machtanspruch ist global – befördert durch die Ereignisse des 11.9., nicht aber durch sie – wie viele meinen – begründet. Dieser den Globus umfassende Machtanspruch scheut vor illegalen Instrumentarien keineswegs zurück (wie nicht nur die Situation in Guantanamo oder Afghanistan beweist). Die Hoffnung auf einen Regierungswechsel – weg von Bush – könnte sich dabei als trügerisch erweisen, muss es aber nicht.
In Bezug auf die Lucas-Filme heißt dies, dass in der Geschichte der Zerrissenheit dieser fiktionalen Welt die Zerrissenheit der wirklichen Welt zum Ausdruck gebracht wird. Der Machtanspruch des Sith Lord ist unbegrenzt; er fördert seine Adlaten, er vernichtet seine Gegner. Entscheidender aber ist für ihn wie für seine Gegner die Existenz der Jedi. In denen verkörpert sich so etwas wie das Gewissen der Welt und die Standhaftigkeit gegen Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Diktatur. In einem übertragenen Sinne sind sie es, die gegen die Ideologie der „dunklen Seite der Macht” immun sind – mit zwei Ausnahmen: Vater und Sohn Skywalker. Die Wut und die Ungeduld sind es vor allem, die es dem Sith Lord ermöglichen, Anakin zu sich zu ziehen. Erst der gleiche Versuch bei Luke scheitert – und in diesem Scheitern liegt das Scheitern des Sith Lord. Die Ideologie, könnte man sagen, ist das entscheidende Bindeglied zwischen der „dunklen Seite der Macht” und deren Gegnern. Sie ist das Schmiermittel, um die Gegner des Sith Lord für ihn zu gewinnen.
Auch wenn die Ökonomie in „Star Wars” wirklich kein Thema ist, so ergeben sich doch erstaunliche Parallelen zwischen diesen Komponenten der Geschichte und der Realität. Die (neoliberale) Ideologie von der absoluten Überlegenheit der sog. Marktwirtschaft, des Privateigentums an den Produktionsmitteln und der Konkurrenz als scheinbar entscheidender Verkehrsform in der Gesellschaft sind wie in jeder Ideologie eine Frage weniger der Überzeugung als des „unerschütterlichen“ Glaubens. Und dieser Glaube beinhaltet eben auch die Überzeugung von Macht und Gewalt neben Geld oder durch Geld als quasi „natürlichem” politischen Konzept und Konstruktionsprinzip von Gesellschaft. Sobald bestehende Verkehrs- und Verhaltensformen und -muster zu quasi naturwüchsigen erklärt werden, ist höchste Vorsicht geboten, weil letztendlich dadurch geleugnet wird, dass sie von Menschen gemacht und also von Menschen auch wieder beseitigt werden können.
So bleibt denn Lucas Epos ein einmaliges Experiment – und vor allem insgesamt gesehen ein gelungenes.
DVD
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9
Anzahl Disks: 2
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
DVD-Erscheinungstermin: 31. Oktober 2005
amazon: 15,45 €; jpc: 14,99 € (16.3.2008)
Die im großen und ganzen glänzend editiert Doppel-DVD bietet auf Disk 1 neben dem Film den Audiokommentar des Regisseurs, Produzent Coleman und den Verantwortlichen für Visual Effects und Animation, die besonders über ihre Aufgaben berichten, während Lucas sich auf die Geschichte selbst konzentriert.
Die zweite Disk liefert das 78 Minuten lange Feature „Within a Minute: Making of Episode III“, in dem anhand einer Szene von einer Minute Länge geschildert wird, wie der Film unter verschiedenen Gesichtspunkten hergestellt wurde. Jeder einzelne Aspekt wird geschildert – eine großartige Dokumentation.
Zwei weitere Features – „Der Auserwählte“ und „Alles echt: die Stunts aus Episode III“ widmen sich der Verwandlung von Anakin zu Darth Vader bzw. den Kampfszenen, Duellen und der Arbeit der Schauspieler in diesen Szenen. Beide Features sind ca. 15 Minuten lang.
Unter „Nicht verwendete Szenen“ kommentieren Lucas und Rick McCallum sechs Szenen, die letztlich nicht in den Film aufgenommen wurden.
Über 90 Minuten lang sind 15 Web-Dokumentationen, die weitere Einblicke in die Produktion und in die Welt von „Star Wars“ bieten. Dabei geht es u.a. um Figuren wie Obi-Wan, C3PO oder Chewbacca, wobei diese Dokus auch auf die vorherigen Filme Bezug nehmen.
Neben drei Trailern und 15 TV-Spots findet man schließlich eine knapp 50 Motive umfassende Fotogalerie sowie eine Demo von „Star Wars: Battlefront“ für X-Box
Alles in allem eine lohnenswerte Bonus-DVD. Der Preis von ca. 15 Euro für die Doppel-DVD ist daher durchaus angemessen.
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith
(Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith)
USA 2005, 140 Minuten
Regie: George Lucas
Drehbuch: George Lucas
Musik: John Williams
Director of Photography: David Tattersall
Montage: Roger Barton, Ben Burtt
Produktionsdesign: Gavin Bocquet
Darsteller: Ewan McGregor (Obi-Wan Kenobi), Natalie Portman (Padmé), Hayden Christensen (Anakin Skywalker / Darth Vader), Ian McDiarmid (Oberster Kanzler Palpatine / Sith Lord Sidious), Samuel L. Jackson (Mace Windu), Jimmy Smits (Senator Bail Organa), Frank Oz (Stimme Yoda), Anthony Daniels (C-3PO), Christopher Lee (Count Dooku), Kenny Baker (R2-D2), Matthew Wood (Stimme General Grievous)
Internet Movie Database:
http://german.imdb.com/title/tt0121766
XXLALF, 26.01.2010
der erste film, der von "krieg der sterne" finde ich persönlich den schönsten, obwohl ich damals an einem recht heißen sommertag in einem vollklimatisierten kino in stuttgart bei dem film eingeschlafen bin. aber ich hab den film nir in der zwischenzeit öfters angesehen, denn auch wir haben alle dvds von dieser serie. super schöner bericht, bw und ganz liebe grüße
Volker111, 21.04.2008
Jetzt kann man auch hier dir die verdiente Anerkennung zukommen lassen, YOPI zieht den anderen Plattformen nach, doch ob das noch rechtzeitig genug ist?
PaterBrown, 13.04.2008
...super, eine so umfassende und fundierte Analyse habe ich bisher noch nicht gelesen... !!! LG und schöne neue Woche, Günther
ein Testbericht von Gemeinwesen2006-09-27 09:19:44vom 27.09.2006Empfehlung: ja
Vorteile: "It is a tale ( . . . ) full of sound and fury"...Nachteile/Kritik: "It is a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing" (Macbeth | Act 5, Scene 5)
Bitte oben noch persönliche Wunschüberschrift ankreuzen (jeder nur ein Kreuz) - Danke!
"Obi-Wan - endlich begegenen wir uns wieder! Der Kreis schließt sich: Als ich Euch verließ, war ich Euer Schüler - jetzt bin ich der Meister."(Darth Vader in "Star War s - Episode IV - Eine&nbs p;neue Hoffnung")
Episode, die: im altgriechischen Drama ein Teil mit gesprochenen Dialogen der Schauspieler, der zwischen zwei Chorgesänge eingeschaltet wurde. (Quelle: wikipedia.de)
Der Wirkstoff
Mit Puzzlespielen ist das so eine Sache: Einerseits fiebert man dem Moment entgegen, in dem man das Bild endlich vervollständigen kann. Andererseits ist dieser Moment natürlich der, in dem das Spiel ausgespielt ist. Mit "Star Wars Episode III - Die Rache der Sith" ist das ganz ähnlich: Zum einen ist George Lucas' finaler "Star Wars"-Schuss der Film, den die
Fangemeinde sehnsüchtig erwartet hat - zum anderen ist der sechste und letzte Beitrag zur Familienchronik der Skywalkers der, dem das größte Potential eignet, Fans der ersten Stunde richtig zu enttäuschen. Womit wir bereits bei der ersten Falle wären, in die der Zuschauer tappen kann. Die Falle ist beileibe nicht neu, und in sie sind in den letzten Jahren schon einige Fans getappt, die mit den ersten Teilen des Sternenkrieges groß geworden sind. Und dummerweise handelt es sich bei der Falle um eine, die sich die vierte Dimension zunutze macht. Ganz einfach ausgedrückt: Je älter der Fan, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Falle zuschnappt. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, sie zu umgehen. Ja, eigentlich - aber dazu muss der hoffentlich geneigte Zuschauer eben auch einer Wahrheit ins Gesicht blicken, die gegebenenfalls nicht ganz bequem bzw. genehm ist: George Lucas macht Filme für Zwölfjährige. So einfach ist das, und wer das nicht akzeptieren mag, der wird ein Problem haben.
Anders gesagt: Wer 12 ist, wird wahrscheinlich kein Problem mit "Star Wars Episode III - Die Rache der Sith" haben. Wer sich aufrichtig darum bemüht, sich den Film mit dem sperrigen Titel mit den Augen eines Zwölfjährigen (ja, ich hätte, ganz politisch korrekt, auch "oder einer" einfügen können - ich vermute aber, dass zwölfjährige Mädchen mit "Star Wars" möglicherweise weniger anfangen können als zwölfjährige Jungs) anzusehen, kann Spaß an "Star Wars usw. usf." haben.
Und was ist mit uns, die wir in Ehren ergraut sind?
Wir müssen das Beste draus machen aus Geoge Lucas' neuestem Film; und wir müssen uns sagen: Es ist nicht unser Taschengeld, auf das George zielt, wenn er uns einen Film präsentiert, der streckenweise so sehr an ein "Jump'n Run"-Computerspiel erinnert, dass man in der Armlehne des Kinosessels unwillkürlich nach dem Joystick-Knopf tastet. Das, was eines der Probleme des Films ist, ist paradoxerweise auch eine seiner Stärken: "Star Wars etc. pp." unterhält stets da am besten, wo der Film wirklich zum Spektakel wird. Anders gesagt: Dem Auge wird eine Menge geboten - soviel, dass einen schon beim ersten Sehen die Ahnung beschleicht, dass der Augenschmaus nach Nachschlag verlangt (und sei es nur, damit man sich vergewissern kann, ob in einer der vielen opulenten CGI-Szenen wirklich Han Solos Raumschiff "Millennium Falcon" einen Gastauftritt hat - ganz rechts, ganz unten und wirklich nur einen ganz kurzen Augenblick lang).
Manch anderes geht allerdings leider arg ins Auge: Dass Lucas kein Händchen für Dialoge hat, ist eine Binse, und die Erkenntnis ist nicht neu. Leider fällt Lucas' diesbezügliches Defizit im großen Finale stärker auf denn je: Selten haben Texte hölzerner geklungen als das, was er seinen Helden in den Mund legt. Da kann eine wacker gegen alle Schwächen des Drehbuchs anspielende Natalie Portman noch so hinreißend aussehen - es hilft alles nichts: "Star Wars Episode III" mag ein Hingucker sein - aber wenn gesprochen wird, hört man am besten weg.
Leider ist der Film über weite Strecken seiner gut zwei Stunden Lauflänge arg geschwätzig ("talky" würde man im Englischen wohl sagen). Es ist eine Art von Geschwätzigkeit, wie wir sie aus Verfilmungen der Romane von Agatha Christie kennen: Ganz zum Ende hin wird plötzlich eine Menge erklärt. Hercule Poirot deckt auf, dass gerade der bieder wirkende Englischlehrer in Wirklichkeit ein kaltblütig planender Mörder ist - oder dass die verhuschte Missionarin in Wirklichkeit eine verbitterte, rachsüchtige Jungfer ist. In "Star Wars (…)" läuft das ganz ähnlich - und das zwangsläufig, denn eigentlich ist der Film ja nichts weiter als ein Nachklapp, der endlich die Antwort auf die Frage danach liefert, warum aus dem netten, aber offenbar etwas wankelmütigen Anakin der Finsterling Darth Vader werden konnte.
Die Erklärung ist banal, und sie ist für meine Begriffe allzu banal: Cherchez la femme - natürlich steckt hinter allem eine Frau ("Die Liebe und der Suff, die reiben den Jedi uff"), und die heißt in diesem Fall Padmé.
Einzelheiten sollen und müssen an dieser Stelle nicht verraten sein. Möge es genügen zu sagen: Man kann ihn ja verstehen, den armen Anakin. Irgendwie schon.
Und trotzdem: Irgendwie geht das "Bäumchen-wechsel-dich"-Spiel zwischen Gut und Böse, Jedi und Sith und dunkler und heller Machtseite ein bisschen zu schnell - ganz so, als habe Lucas seinen letzten Film als leidige Pflichtübung empfunden. Ausgerechnet George Lucas, der mit "Star Wars - Episode IV - A New Hope" das Genre der so genannten "Space Opera" überhaupt erst begründet hatte, macht aus der großen Oper nun eine Operette. Gewiss, das Melodrama ist eines mit großartigen Bildern - aber die haben wir ja auch erwartet. Mehr wird aber leider auch nicht geboten - schon gar nicht glaubwürdige, dynamische Charaktere.
Dabei lässt sich alles durchaus viel versprechend an. Gemäß guter alter "Star Wars"-Tradition beginnt auch "Episode III" mit ordentlich Remmidemmi, und überraschenderweise gibt's dafür, dass wir es mit einem George Lucas-Film zu tun haben, ziemlich viele Momente, die angenehm komisch sind (für gewöhnlich habe ich George Lucas' humoristisch gemeinte Drehbucheinfälle stets als etwas bemüht empfunden: Lucas' Ton und Grundtenor ist m.E. prinzipiell eher pathetisch denn heiter). Kampfroboter werden zur Blechbüchsenarmee, und Jedigeneral Kenobi, der buchstäblich alle Hände voll damit zu tun hat, nicht in einen Aufzugschacht zu stürzen, wird ein ganz offensichtlich höchst überflüssiges "Hände hoch!" entgegengeschnarrt: fast möchte man meinen, Geoge Lucas' Kumpel Spielberg hätte da ein paar Gags beigesteuert (oder waren's vielleicht doch eher die jüngeren "farm hands" auf der Skywalker Ranch, die mit den Indiana Jones-Filmen groß geworden sind?)
Ja, es gibt ein paar richtige Schmunzler in der "Episode III", und für Kenner der Materie gibt es auch ein paar durchaus hübsche Anspielungen - allen voran vielleicht die auf "unzivilisierte Feuerwaffen": nachdem General Obi-Wan dem bösen General Grievous den Fangschuss verpasst hat, erwartet man eigentlich nur noch, dass der Sieger lässig den Pulverdampf vom Schießeisen bläst und die Knarre ein paar Mal um den Finger wirbelt - aber was macht der siegreiche General? Pfeift auf alle Westernsitten und redet Rittertum und Schwertkampf das Wort. Da blitzt, sehr angenehm, Selbstironie auf.
Das eigentliche Manko von "Episode III" aber ist ebenso groß wie zwangsläufig.
Wie lautete doch gleich der Kehrvers, den die Hauptfigur in May Spils' 60er Jahre-Kultkomödie "Zur Sache, Schätzchen" stets auf den Lippen hatte? "Es wird böse enden" - und genau hier liegt der sprichwörtliche Hase im Pfeffer: Wir wissen von Anfang an, dass "Star Wars - Episode III" nicht gut ausgehen wird, weil sie nicht gut ausgehen kann: Schließlich ist "Episode III" nicht das Ende, sondern der Anfang vom Ende. Das ist dann zwar ein Happy End, aber das Ende vom Lied kennen wir ja schon seit dem Jahr 1983, in dem die Jediritter im Kino fröhliche Wiederauferstehung feiern durften - es fällt schwer, um Wohl und Wehe von Figuren besorgt zu sein, von denen man weiß, dass ihnen ja doch nichts passieren kann, weil man ihnen in einem zeitlich später angesiedelten Teil wiederbegegnet. Nicht minder schwer fällt es einem, um einen Engel zu zittern, von dem man längst weiß, dass er unweigerlich fallen wird.
"Episode III" klärt, was noch zu klären war - und für meinen Begriff sogar noch mehr: Der Film wirkt auf mich so, als müsse Lucas überall in seiner Weltraumfabrik Schilder aufgestellt haben, auf denen Direktiven wie "Nichts der Phantasie überlassen!" stehen. Leider schwindet mit Lucas pedantischem Nachliefern von Hintergrundinformation aber auch der letzte Rest von Märchenhaftigkeit. Möchten wir wirklich wissen, warum die böse Königin in "Schneewittchen" böse ist? Nein, möchten wir nicht - und wenn wir's trotzdem erzählt bekommen, können wir nur hoffen, dass keine allzu banale Geschichte irgendeiner unglücklichen Kindheit zum Vorschein kommt. Wenn Lucas Meister Yoda knapp vor Schluss noch eben erklären lässt, irgendein Jedi habe eine Methode gefunden, Kontakt zwischen dem Diesseits und dem Jenseits herzustellen, wirkt das geradezu unfreiwillig komisch und man möchte rufen: Halt, Lucas - das wollten wir nun wirklich nicht wissen; uns hat's schon gereicht, dass du uns vor Jahr und Tag verklickern wolltest, "die Macht" sei im Grunde genommen nicht viel mehr als eine genetische Prädisposition.
Aber im Grunde steckt das alles ja schon im Titel: "Die Rache der Sith" ist, obschon lange erwartet und heiß ersehnt, nichts Halbes und nichts Ganzes, sondern eben nur eine Episode - die Dialoge sind zwar nicht hörenswert, aber manche der Bilder sind durchaus sehenswert. Und wer 12 Jahre alt ist und gern PC-Spiele spielt, dem wird das genügen, um aufrichtig begeistert zu sein. Ich für meinen Teil ziehe folgendes Fazit: Ich habe für die Eintrittskarte € 6,50 bezahlt - an Vorabenden von Feiertagen habe ich bei anderen Gelegenheiten schon wesentlich mehr Geld dafür bezahlt, wesentlich schlechter unterhalten zu werden.
Falls Lucas aber irgendwann noch einen Versuch unternehmen sollte, mir zu erklären, wie Han Solo und Chewie sich kennen gelernt haben, werde ich weghören - das interessiert mich ebenso wenig wie die Antwort auf die Frage danach, ob Jawas nun sozialversicherungspflichtig sind oder ob Jabba the Hutt ein Schwarzgeldkonto auf einem Planeten im Outer Rim hat.
Die Darreichungsform
Die DVD war für mich quasi ein Pflichtkauf, und ich habe ihn gleich am Tag des Erscheinens der DVD getätigt. Ganz im Unterschied übrigens zu zwei präpubertären Buben, die Augenblicke zuvor abkassiert worden waren, sich aber selbst nach einschlägigem Hinweis des Verkäufers nicht die Bohne für „Star Wars“ zu interessierten: „Und was ist mit ‚Star Wars’? Heute neu rausgekommen, ist im Angebot – aber nur heute!“
Ich glaube, es sagt etwas über die Gemütsverfassung, in der sich der Handel befindet, wenn Graubärte Zwölfjährige ankobern. Die beiden Jungs drucksten nur verlegen „Nee“ und verdrückten sich mit ihren soeben erworbenen „Harry Potter“-Devotionalien. Ich weiß nicht, ob die Knaben in ihrem ostentativen Desinteresse am Sternenkrieg repräsentativ waren. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, Regisseur George Lucas hätte hinter mir in der Kassenschlange gestanden und die Szene mitbekommen. Dann hätten wir uns wenigstens gemeinsam alt fühlen können.
So war ich mal wieder auf mich selbst zurückgeworfen.
„Star Wars“ ist Teil meiner Jugend und Teil der persönlichen Saga, im Lauf derer ich vom kleinen, begeisterten Filmglotzwesen zum filminteressierten cinephilen Wesen geworden bin; insofern stand es für mich nicht wirklich zur Diskussion, die Filmreihe im heimischen Regal nicht zu komplettieren.
Ich habe mir den Hauptfilm zum wiederholten Male angesehen, und ich habe mich sogar durch einen nicht unerheblichen Teil des Zusatzmaterials geackert.
Was die technische Seite des Geschehens angeht, gibt’s, wie üblich bei den Veröffentlichungen aus dem Hause Lucas, nichts zu meckern. Die DVD wartet mal wieder mit drei unterschiedlichen Menüs auf, die zufällig ausgewählt werden – ein Gimmick, das „Star Wars“-Fans seit der Veröffentlichung von „Episode I“ auf DVD kennen. Bild und Ton des Hauptfilms sind makellos – was die Technik anbelangt, hat George Lucas ja schon immer Maßstäbe gesetzt. Nein, da gibt’s wirklich nichts zu meckern.
Und die Zusatzausstattung der DVD? Irgendwie verhält sich der Hauptfilm auf einer „Star Wars“-DVD zum Bonusmaterial wie das Kamasutra zum Aufklärungsteil des Biologiebuchs. Worum’s sich dreht, bleibt im Kern zwar gleich. Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass das technische Hintergrundwissen allenfalls solange interessant ist, bis man die Hauptattraktion mit eigenen Augen gesehen hat. Oder anders gesagt: Der Film ist die Hauptmahlzeit, alles andere ist Beilagen oder Appetithäppchen – entweder lässt man’s liegen oder man konsumiert’s vorher; alles andere liegt einem im Zweifelsfalle schwer im Magen.
Highlight des Bonusmaterials ist sicherlich die 78 Minuten lange Dokumentation, in der man erfährt, wie viele Menschlein im Hintergrund notwendig sind, damit hinterher auf der Leinwand 52 Sekunden lang Lichtschwerter blitzen und Lavaströme fließen, derweil sich Raumstationen krachend in ihre Bestandteile auflösen. Nicht weniger als 910 Leute, so lässt es uns der Film wissen, waren am „Making“ der betreffenden Szene beteiligt. Auf mich hat das alles ganz ähnlich gewirkt wie der Hauptfilm. Um frei mit Magister Faust zu fragen: Jetzt weiß ich viel – doch wollte ich das alles wissen?
Oder um auf meinen eingangs herangezogenen Vergleich zurückzukommen: Es ist nicht immer eine bestimmte Technik, die fasziniert; und ich muss nicht jedes biologische Detail von seiner physikalischen und chemischen Seite betrachten – das Risiko, dass der Zauber auf der Strecke bleibt, ist sonst einfach zu groß.
Aber so ist das nun mal beim Herrn Lucas – wo’s ein Ziel gibt, ist er derjenige, der darüber hinausschießt. Was die Technik angeht, ist das durchaus löblich – Lucas gibt sich nie mit Erreichtem zufrieden und setzt so immer wieder neue Maßstäbe. Mit Blick aufs Erzählerische ist Lucas’ Ehrgeiz allerdings fatal. Lucas ist beseelt davon, alles, aber auch wirklich alles zu erklären – selbst „die Macht“, die anfangs noch ein ziemlich geheimnisvolles Kraftfeld sein durfte, das die Dinge im Innersten zusammenhielt, fiel dem Lucas’schen Erklärungswahn zum Opfer: Seit „Episode I“ wissen wir, dass im Hintergrund die sprunghafte Änderung der Erbanlagen waltet. Auch die kennen wir aus dem Biologiebuch, nachzuschlagen unter „Mutation“.
Ich bitte um Nachsicht, wenn ich an dieser Stelle nicht weiter auf den Inhalt des Beilagentellers eingehe. Ich gebe zu: Ich war satt, ohne mich durch das komplette Menü zu arbeiten. Fans dürfen sich aber sicher sein: Hier bleibt kein Wunsch offen – bis vielleicht auf den einen Wunsch, Herr Lucas hätte den einen oder anderen Wunsch offen gelassen.
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
Bitte oben noch persönliche Wunschüberschrift ankreuzen (jeder nur ein Kreuz) - Danke!
"Obi-Wan - endlich begegenen wir uns wieder! Der Kreis schließt sich: Als ich Euch verließ, war ich Euer Schüler - jetzt bin ich der Meister." (Darth Vader in "Star Wars - Episode IV - Eine neue Hoffnung")
Episode, die: im altgriechischen Drama ein Teil mit gesprochenen Dialogen der Schauspieler, der zwischen zwei Chorgesänge eingeschaltet wurde. (Quelle: wikipedia.de)
Mit Puzzlespielen ist das so eine Sache: Einerseits fiebert man dem Moment entgegen, in dem man das Bild endlich vervollständigen kann. Andererseits ist dieser Moment natürlich der, in dem das Spiel ausgespielt ist. Mit "Star Wars Episode III - Die Rache der Sith" ist das ganz ähnlich: Zum einen ist George Lucas' finaler "Star Wars"-Schuss der Film, den die Fangemeinde sehnsüchtig erwartet hat - zum anderen ist der sechste und letzte Beitrag zur Familienchronik der Skywalkers der, dem das größte Potential eignet, Fans der ersten Stunde richtig zu enttäuschen. Womit wir bereits bei der ersten Falle wären, in die der Zuschauer tappen kann. Die Falle ist beileibe nicht neu, und in sie sind in den letzten Jahren schon einige Fans getappt, die mit den ersten Teilen des Sternenkrieges groß geworden sind. Und dummerweise handelt es sich bei der Falle um eine, die sich die vierte Dimension zunutze macht. Ganz einfach ausgedrückt: Je älter der Fan, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Falle zuschnappt. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, sie zu umgehen. Ja, eigentlich - aber dazu muss der hoffentlich geneigte Zuschauer eben auch einer Wahrheit ins Gesicht blicken, die gegebenenfalls nicht ganz bequem bzw. genehm ist: George Lucas macht Filme für Zwölfjährige. So einfach ist das, und wer das nicht akzeptieren mag, der wird ein Problem haben.
Ungetrübtes Vergnügen für alle Zwölfjährigen
Anders gesagt: Wer 12 ist, wird wahrscheinlich kein Problem mit "Star Wars Episode III - Die Rache der Sith" haben. Wer sich aufrichtig darum bemüht, sich den Film mit dem sperrigen Titel mit den Augen eines Zwölfjährigen (ja, ich hätte, ganz politisch korrekt, auch "oder einer" einfügen können - ich vermute aber, dass zwölfjährige Mädchen mit "Star Wars" möglicherweise weniger anfangen können als zwölfjährige Jungs) anzusehen, kann Spaß an "Star Wars usw. usf." haben.
Und was ist mit uns, die wir in Ehren ergraut sind?
Wir müssen das Beste draus machen aus Geoge Lucas' neuestem Film; und wir müssen uns sagen: Es ist nicht unser Taschengeld, auf das George zielt, wenn er uns einen Film präsentiert, der streckenweise so sehr an ein "Jump'n Run"-Computerspiel erinnert, dass man in der Armlehne des Kinosessels unwillkürlich nach dem Joystick-Knopf tastet. Das, was eines der Probleme des Films ist, ist paradoxerweise auch eine seiner Stärken: "Star Wars etc. pp." unterhält stets da am besten, wo der Film wirklich zum Spektakel wird. Anders gesagt: Dem Auge wird eine Menge geboten - soviel, dass einen schon beim ersten Sehen die Ahnung beschleicht, dass der Augenschmaus nach Nachschlag verlangt (und sei es nur, damit man sich vergewissern kann, ob in einer der vielen opulenten CGI-Szenen wirklich Han Solos Raumschiff "Millennium Falcon" einen Gastauftritt hat - ganz rechts, ganz unten und wirklich nur einen ganz kurzen Augenblick lang).
Geschwätzigkeit, Pathos, Banalität
Manch anderes geht allerdings leider arg ins Auge: Dass Lucas kein Händchen für Dialoge hat, ist eine Binse, und die Erkenntnis ist nicht neu. Leider fällt Lucas' diesbezügliches Defizit im großen Finale stärker auf denn je: Selten haben Texte hölzerner geklungen als das, was er seinen Helden in den Mund legt. Da kann eine wacker gegen alle Schwächen des Drehbuchs anspielende Natalie Portman noch so hinreißend aussehen - es hilft alles nichts: "Star Wars Episode III" mag ein Hingucker sein - aber wenn gesprochen wird, hört man am besten weg.
Leider ist der Film über weite Strecken seiner gut zwei Stunden Lauflänge arg geschwätzig ("talky" würde man im Englischen wohl sagen). Es ist eine Art von Geschwätzigkeit, wie wir sie aus Verfilmungen der Romane von Agatha Christie kennen: Ganz zum Ende hin wird plötzlich eine Menge erklärt. Hercule Poirot deckt auf, dass gerade der bieder wirkende Englischlehrer in Wirklichkeit ein kaltblütig planender Mörder ist - oder dass die verhuschte Missionarin in Wirklichkeit eine verbitterte, rachsüchtige Jungfer ist. In "Star Wars (…)" läuft das ganz ähnlich - und das zwangsläufig, denn eigentlich ist der Film ja nichts weiter als ein Nachklapp, der endlich die Antwort auf die Frage danach liefert, warum aus dem netten, aber offenbar etwas wankelmütigen Anakin der Finsterling Darth Vader werden konnte.
Die Erklärung ist banal, und sie ist für meine Begriffe allzu banal: Cherchez la femme - natürlich steckt hinter allem eine Frau ("Die Liebe und der Suff, die reiben den Jedi uff"), und die heißt in diesem Fall Padmé.
Einzelheiten sollen und müssen an dieser Stelle nicht verraten sein. Möge es genügen zu sagen: Man kann ihn ja verstehen, den armen Anakin. Irgendwie schon.
Leidige Pflichtübung
Und trotzdem: Irgendwie geht das "Bäumchen-wechsel-dich"-Spiel zwischen Gut und Böse, Jedi und Sith und dunkler und heller Machtseite ein bisschen zu schnell - ganz so, als habe Lucas seinen letzten Film als leidige Pflichtübung empfunden. Ausgerechnet George Lucas, der mit "Star Wars - Episode IV - A New Hope" das Genre der so genannten "Space Opera" überhaupt erst begründet hatte, macht aus der großen Oper nun eine Operette. Gewiss, das Melodrama ist eines mit großartigen Bildern - aber die haben wir ja auch erwartet. Mehr wird aber leider auch nicht geboten - schon gar nicht glaubwürdige, dynamische Charaktere.
Dabei lässt sich alles durchaus viel versprechend an. Gemäß guter alter "Star Wars"-Tradition beginnt auch "Episode III" mit ordentlich Remmidemmi, und überraschenderweise gibt's dafür, dass wir es mit einem George Lucas-Film zu tun haben, ziemlich viele Momente, die angenehm komisch sind (für gewöhnlich habe ich George Lucas' humoristisch gemeinte Drehbucheinfälle stets als etwas bemüht empfunden: Lucas' Ton und Grundtenor ist m.E. prinzipiell eher pathetisch denn heiter). Kampfroboter werden zur Blechbüchsenarmee, und Jedigeneral Kenobi, der buchstäblich alle Hände voll damit zu tun hat, nicht in einen Aufzugschacht zu stürzen, wird ein ganz offensichtlich höchst überflüssiges "Hände hoch!" entgegengeschnarrt: fast möchte man meinen, Geoge Lucas' Kumpel Spielberg hätte da ein paar Gags beigesteuert (oder waren's vielleicht doch eher die jüngeren "farm hands" auf der Skywalker Ranch, die mit den Indiana Jones-Filmen groß geworden sind?)
Ja, es gibt ein paar richtige Schmunzler in der "Episode III", und für Kenner der Materie gibt es auch ein paar durchaus hübsche Anspielungen - allen voran vielleicht die auf "unzivilisierte Feuerwaffen": nachdem General Obi-Wan dem bösen General Grievous den Fangschuss verpasst hat, erwartet man eigentlich nur noch, dass der Sieger lässig den Pulverdampf vom Schießeisen bläst und die Knarre ein paar Mal um den Finger wirbelt - aber was macht der siegreiche General? Pfeift auf alle Westernsitten und redet Rittertum und Schwertkampf das Wort. Da blitzt, sehr angenehm, Selbstironie auf.
Das eigentliche Manko von "Episode III" aber ist ebenso groß wie zwangsläufig.
Wie lautete doch gleich der Kehrvers, den die Hauptfigur in May Spils' 60er Jahre-Kultkomödie "Zur Sache, Schätzchen" stets auf den Lippen hatte? "Es wird böse enden" - und genau hier liegt der sprichwörtliche Hase im Pfeffer: Wir wissen von Anfang an, dass "Star Wars - Episode III" nicht gut ausgehen wird, weil sie nicht gut ausgehen kann: Schließlich ist "Episode III" nicht das Ende, sondern der Anfang vom Ende. Das ist dann zwar ein Happy End, aber das Ende vom Lied kennen wir ja schon seit dem Jahr 1983, in dem die Jediritter im Kino fröhliche Wiederauferstehung feiern durften - es fällt schwer, um Wohl und Wehe von Figuren besorgt zu sein, von denen man weiß, dass ihnen ja doch nichts passieren kann, weil man ihnen in einem zeitlich später angesiedelten Teil wiederbegegnet. Nicht minder schwer fällt es einem, um einen Engel zu zittern, von dem man längst weiß, dass er unweigerlich fallen wird.
"Episode III" klärt, was noch zu klären war - und für meinen Begriff sogar noch mehr: Der Film wirkt auf mich so, als müsse Lucas überall in seiner Weltraumfabrik Schilder aufgestellt haben, auf denen Direktiven wie "Nichts der Phantasie überlassen!" stehen. Leider schwindet mit Lucas pedantischem Nachliefern von Hintergrundinformation aber auch der letzte Rest von Märchenhaftigkeit. Möchten wir wirklich wissen, warum die böse Königin in "Schneewittchen" böse ist? Nein, möchten wir nicht - und wenn wir's trotzdem erzählt bekommen, können wir nur hoffen, dass keine allzu banale Geschichte irgendeiner unglücklichen Kindheit zum Vorschein kommt. Wenn Lucas Meister Yoda knapp vor Schluss noch eben erklären lässt, irgendein Jedi habe eine Methode gefunden, Kontakt zwischen dem Diesseits und dem Jenseits herzustellen, wirkt das geradezu unfreiwillig komisch und man möchte rufen: Halt, Lucas - das wollten wir nun wirklich nicht wissen; uns hat's schon gereicht, dass du uns vor Jahr und Tag verklickern wolltest, "die Macht" sei im Grunde genommen nicht viel mehr als eine genetische Prädisposition.
Aber im Grunde steckt das alles ja schon im Titel: "Die Rache der Sith" ist, obschon lange erwartet und heiß ersehnt, nichts Halbes und nichts Ganzes, sondern eben nur eine Episode - die Dialoge sind zwar nicht hörenswert, aber manche der Bilder sind durchaus sehenswert. Und wer 12 Jahre alt ist und gern PC-Spiele spielt, dem wird das genügen, um aufrichtig begeistert zu sein. Ich für meinen Teil ziehe folgendes Fazit: Ich habe für die Eintrittskarte € 6,50 bezahlt - an Vorabenden von Feiertagen habe ich bei anderen Gelegenheiten schon wesentlich mehr Geld dafür bezahlt, wesentlich schlechter unterhalten zu werden.
Falls Lucas aber irgendwann noch einen Versuch unternehmen sollte, mir zu erklären, wie Han Solo und Chewie sich kennen gelernt haben, werde ich weghören - das interessiert mich ebenso wenig wie die Antwort auf die Frage danach, ob Jawas nun sozialversicherungspflichtig sind oder ob Jabba the Hutt ein Schwarzgeldkonto auf einem Planeten im Outer Rim hat.
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Tut_Ench_Amun, 10.10.2006
Nicht grade das, was die Gebrüder Klitschko radebrechend als quotschwäääre Kostquot titulieren. Man konnte ihn sich ansehen ohne seinen Magen- undoder Darninhalt auf despektierlichen Einrichtungsgegenständen zu hinterlassen...
superlativ, 27.09.2006
liebe grüße und noch einen schönen mittwoch!
ein Testbericht von Hanni642006-04-17 10:44:18vom 17.04.2006Empfehlung: ja
Da ich heute frei hatte war ich mit meinem Sohnemann in der Nachmittagsvorstellung unseres Kinos in Meitingen, bei Augsburg. Zudem war auch noch Kinotag und da ist der Eintrag 2,00 Euro preiswerter als an normalen Tagen. Schon lange freute ich mich auf den dritten Teil, denn seit ich vor Jahrzehnten zum ersten Mal Star Wars sah, ist es um mich geschehen. Das Star Wars - Fieber packte mich ja nicht gerade. Dies zu behaupten wäre übertrieben, aber mir gefielen die Handlung, die Effekte und die Schauspieler. Diese Liturgie ist die
einzige die etwas mit Sience Fiction zu hat, die mir gefällt. Vielleicht hat mich auch mein Sohnemann etwas damit angesteckt, der sich damals das Buch zu lesen kaufte.
Doch was ziehe ich meinen Bericht durch eine lange Einleitung unnötig in die Länge. Ich komme frisch vom Kino und möchte nun meine Eindrücke niederschreiben, so lange sie noch brandneu gefestigt in mir sind.
>> Lehnet zurück Euch und gebet Euch hin der Macht die in ihren Bann ziehen Euch wird <<
****** Die Handlung *******
Um der Story folgen zu können sollte man schon die ersten beiden Teile gesehen haben. Mit Sicherheit werde ich hier keinen Rückblick darauf geben, denn ich denke wer sich für Teil III interessiert der ist im Bilde. Falls das nicht der Fall ist, so gibt es hier jede Menge Berichte über Episode I und II bei denen man sich schlau machen kann.
Große Leinwand - wir schweben in einer sternendurchfluteten Galaxie. Plötzlich zischen Kampfeinheiten durch die Stille um ein riesengroßes Raumschiff. Zwei Jedi - Ritter auf Befreiungszug um den entführten Kanzler Palpatine zu retten. Eine spektakuläre Flugszene jagt die andere. Obi - Wan Kenobi und Anakin steuern höchstkonzentriert ihre Kampfraumschiffe an Befeuerungen, feindlichen Flugobjekten und Droiden vorbei. Nur der kleine Droide R2D2 sitzt mal wieder mitleiderregend auf der Oberfläche des Fighters und quietscht leider nicht vor Freude, sondern weil alles sehr gefährlich wird und sich Sabotagedruiden auf Obi - Wan Kenobi`s Gleiter niedergelassen haben. Diese versuchen das Raumschiff in seine Einzelteile zu zerlegen, doch mit der Hilfe des kleinen "Blecheimers" werden sie erledigt und so landen sie auf der großen Raumstation, auf der sich der entführte Kanzler befindet. Auch dort wären die beiden Jedi - Ritter ohne den kleinen Rollcontainer aufgeschmissen, denn defekte Fahrstühle sind für den kleinen kein Problem. Ein weitaus größeres Problem haben die beiden , als Count Dooku gegen sie antritt. Er legt Obi - Wan schachmatt und nun liegt es an Anakin alleine Count Dooku zu besiegen. Natürlich schafft er es - sonst wäre ja der Film schon zu Ende!!!
Zurück in der Heimat wartet Anakin`s heimlich angetraute Padme versteckt auf ihn. Sie teilt ihm ihre Schwangerschaft mit und beide freuen sich auf das Kind. Doch Anakin wird von Alpträumen geplagt. Er träumt, dass seine Geliebte nach der Endbindung stirbt und möchte sie nicht, wie damals seine Mutter verlieren. Er sieht sich machtlos und er ist verzweifelt. Das spürt Palpatine und nützt diese Schwäche aus. Er macht ihm die dunkle Seite der Macht schmackhaft indem er ihm versichert mit dieser Macht seine Frau retten zu können.
Anakin bleibt jedoch noch standhaft und vertraut alles dem Jedi Meister Mace Windu an. Damit war klar: Der Kanzler war ein Sith Lord.
Mace Windu vertraute Anakin, wollte ihn jedoch nicht bei der Auseinandersetzung dabei haben. Er überlegte im Raum des Rates was er machen solle und entschloss sich völlig hin und her gerissen ihm nachzugehen. Als er den Raum betrat hatte der Jedi - Meister allerdings de Oberhand und er war kurz davor den Sith Lord zu töten - wäre da nicht Anakin gewesen!!!
Der Sith Lord überlebte und von diesem Augenblick an gab es für Anakin kein zurück mehr. Er hörte nun auf den Namen Darth Vader und war Schüler Palpatines/Imperators. Sein Auftrag war es die Jedi zu vernichten, sogar vor den Junganwärtern machte er nicht halt. Er wird zum erbarmungslosen Killer.
Als Obi Wan von einem Auftrag zurückkehrt kann er nicht glauben was er hört und sieht. Er weiß, dass er Anakin aufhalten muss, was ihm schwer fällt. Er bittet um Padme`s Hilfe, doch sie kann ihn nicht verraten. Durch eine List gelingt es ihm doch "Darth Vader" zu finden.
Gleichzeitig an einem anderen Schauplatz:
Meister Yoda hat, wie Obi Wan, das Jedigemetzel überlebt und stellt sich dem Imperator. Doch wer glaubt, dass dies ein Seniorenkampf wird der irrt sich gewaltig. Yoda ist enorm in Form, ist wendig und schnell. Wer hätte das gedacht, dass dieser kleine, am Stock gehende grüne Zwerg so kämpfen kann. Leider gelingt es ihm nicht den Imperator zu besiegen.
Zurück zu Obi Wan und Darth Vader!
Sie treffen aufeinander und dabei erkennt Padme die Veränderung ihres geliebten Anakin. Es bricht ihr das Herz und das hat Folgen. Zwischen ehemaligen Meister und Schüler kommt es zu einem erbitterten Kampf. Doch das möchte ich nicht näher schildern, da man in diesen
5 - 10 Minuten genau erfährt wie Darth Vader zu dieser tollen Maske kommt.
Klar ist allerdings, dass beide dieses Duell überleben.
Kurze Zeit später entbindet Padma Zwillinge - Luke und Leia. Sie stirbt danach.
Yoda und Obi Wan beschließen die Geschwister zu trennen und in gute Hände zu geben wo Darth Vader und der Imperator sie nicht finden können. Die beiden letzten Jedi gehen ins Exil und wollen warten bis der Tag der Rückkehr gekommen ist.
Ende Teil III
****** Schauspieler *******
Da möchte ich nur die Wichtigsten nennen:
Obi Wan Kenobi - Ewan McGregor
Anakin - Hayden Christensen
Mace Windu - Samuel L. Jackson
Count Dooku - Christopher Lee
Padme - Natalie Portman
Regie sowie Drehbuch - George Lucas
Musik komponierte John Williams
Der Film dauert 140 Minuten und ist ab 12 Jahre freigegeben.
******* Meine Meinung zum Film und zu den Darstellern *******
Jeden Darsteller und dessen Leistung zu beurteilen würde hier wohl den Rahmen sprengen. Ich kann keinen nennen, dessen schauspielerisches Können unzureichend gewesen wäre. Einmalig gut fand ich nicht nur in diesem Teil die Leistung von Ewan McGregor. Auch in den vorigen Episoden schlüpfte er regelrecht in diese Figur hinein.
Zu Hayden Christensen muss ich leider sagen, dass er mir etwas zu "milchbübchenhaft" wirkte. Diesen Eindruck hatte ich schon in Teil II. Allerdings hatte dies auch den Vorteil, dass die Verwandlung zum Darth Vader dadurch total extrem wurde. Ich empfand das jedenfalls so. Besonders fiel mir sein Blick auf, der sich im Laufe des Filmes enorm veränderte und er einen wirklich bösen Ausdruck zum Schluss hatte. So etwa schaut meine Freundin, wenn sie jemand total nervt!!!
Hut ab vor dieser schauspielerischen Leistung.
Natalie Portman glänzte durch Schönheit und Anmut. Als sie im Sarg lag und der Trauerzug hinter ihr herzog erinnerte sie mich allerdings ein wenig an Schneewittchen. Als ich sie dagegen vor einigen Tagen im Fernsehen sah, musste ich zweimal hinsehen um sie zu erkennen. Da trat sie völlig kahlgeschoren auf.
Von Bruce Lee hätte ich sehr gerne mehr gesehen, denn dieser Mann hat ein einmaliges Charisma. Aber leider schrieb seine Rolle nur ein kurzes Gastspiel vor.
Zum ersten Mal konnte man Chewbacca, das Zotteltier bewundern und leider sah man zum letzten Mal JarJar-Bings mit seinen Schlappohren! "Ixemixe" verschwindet lautlos für immer von der Leinwand.
Mir wurde von Bekannten gesagt, die den Film vor mir sahen, dass viel gekämpft wird und ein Gemetzel das andere jagt. So schlimm empfand ich das allerdings nicht. Zu Beginn geht es ja gleich mit Laserbefeuerungen und Blitzflügen los, doch das wurde so toll dargestellt, dass ich momentan mitflog. Ich sah mich für einen kurzen Moment in so einem Raumschiff sitzen und durch`s All düsen. Schade, dass es nun vorbei ist - oder geht es vielleicht doch noch irgendwann weiter?
Ja - das wissen vielleicht viele nicht. Es ist nach Episode VI noch nicht vorbei. Die Geschichte von Han Solo und Luke Skywalker geht weiter, sie stehen neuen Gefahren und Bedrohungen gegenüber. Der Kampf von Gut gegen Böse hat noch kein Ende. Doch George Lucas sagte vor einiger Zeit bei einem Interview, dass es mit ihm wegen seines Alters keine weiteren Episoden geben wird aber vielleicht dreht ein anderer Regisseur in ein paar Jahren oder Jahrzehnten nochmals 3 Teile. Dann aber wohl die letzten.
Tja - und wie kann es da wohl weitergehen?
Ich verrate mal ein bisschen was - wer es nicht wissen möchte - bitte scrollen!
Han Solo heiratet natürlich Leia und bekommen ein paar Kinderchen. Bei Gefahr beschützt der treue Begleiter von Han Solo, Chewbaccaa, die Kinder und kommt dabei um.
Luke errichtet eine Akademie in der Jedi`s wieder ausgebildet werden und natürlich taucht eine neue Spezies aus einer neuen Galaxie auf und bedroht die Republik erneut.
Einen Tipp noch:
Die Episoden VII - IX sind als Bücher zu erhalten und heißen:
Episode VII: Erben des Imperiums
Episode IIX: Die dunkle Seite der Macht
Episode IX: Das letzte Kommando
<<< Mehr verraten ich aber jetzt nicht werde. Selber lesen schlau Euch macht um zu erfahren wie es geht weiter mit Jedi und Generation der Nächsten. Schließen werde ich nun den Bericht und gehen in mein Exil um zu warten bis wieder schreiben ich kann die nächste Erfahrung mit Produkt das noch fremd und neu ist im Gebrauch. Beenden nun mein Werk, denn vollbracht es ist. Nur raten ich kann für jeden, der Interesse hat an Geschichte dieser: Geht ins Kino um zu sehen diesen Film. Ein schöner Abend Gewiss Euch ist! <<<
Gemeinwesen, 17.04.2006
Da ich heute frei hatte war ich mit meinem Sohnemann in der Nachmittagsvorstellung unseres Kinos in Meitingen, bei Augsburg. Zudem war auch noch Kinotag und da ist der Eintrag 2,00 Euro preiswerter als an normalen Tagen. Selbst sagen Du es tut: Als
Düsseldorf, 17.04.2006
WOW echt n super Bericht von Dir, da lese ich gern weiter...wünsche Dir noch ein frohes Osterfest..mit freundl. Grüßen, Düsseldorf
SeriousError, 17.04.2006
Ein quotsehr hilfreichquot von mir für diesen tollen Beitrag. :o Gruß SeriousError!
ein Testbericht von ColaFantaSprite2006-03-29 15:09:16vom 29.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Eigentlich alles...Nachteile/Kritik: Leider ist dies der letzte Teil :(
Es war vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis... Mit Star Wars Episonde 3 kam das letzte Puzzelstück der insgesamt sechs Star Wars Filme in die Kinos. Einige fragen sich nun vielleicht, warum der dritte Teil der letzte der sechs seien soll. Die Antwort ist ganz einfach: Zuerst wurden nämlich die Episonden vier bis sechs verfilmt und erst danach machte sich George Lucas daran an Episode ein bis drei zu arbeiten. Star Wars hat absoluten Kultstatus und ist vielleicht der bliebteste Science Fiction Filme - oder Filme überhaupt.
Das, was gerade Episode 3 so besonders macht, ist, dass es einem das Puzzelteil zwischen Episonde zwei und Episonde vier gibt.Grob gesagt geht es darum ,wie der junge Jedi Anakin Skywalker sich von der dunklnen Seite der Macht verführen lässt und schließlich böse wird. Außerdem wird geklärt, wer diese Krieger in diesen komischen weißen Anzügen sind, und warum es in Episode vier so gut wie keine Jedi mehr gibt.
Die Story:
*************
Es ist Krieg. Der Kanzler Palpatine wurde von den Seperatisten entführt und es ist die Aufgabe von Anakin und seinem Meister Obi Wan Kenobi ihn zu befreien, nach ein paar kleinen Weltraumkämpfen landen sie schließlich in dem Raumschiff, in welchem sich der Kanzeler aufhalten soll. Die Wachtrupps, also ein paar billige Droiden sind kein Problem für die Jedi mit ihren Laserschwertern. Es stellt sich heraus, dass der Kanzler von einem Diener der bösen Sith, General Grievous gefangen gehalten wird. Dieser ist zum Teil Maschine und zum Teil organisch. Vor dem Kanuler kommt es zum Kampf zwischen Anakin und Count Duuko. Im zweiten Teil hat dieser Anakin einen Arm abgeschlagen. Schließlich gelingt es Anakin ihn zu bezwingen und der Kanzler fordert ihn auf, ihn zu töten. Nach kurzem Zögern tut Anakin dies auch. Ein Anzeichen für die dunkle Seite. Der Kanzler wird befreit und nach ganz viel hin und her geling es sogar Anakin und Obi wan ihn unversährt und sicher auf den Planten zu bringen. Der Krieg tobt immer noch und es scheint sich eine Verschwörung gegen die Jedi anzubrauen...
Die Schauspieler:
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Von Episode zwei auf drei gab es eigentlich keinen nennenswerten wechsel der Schauspieler. Anakin Skywalker wird immer noch von Hayden Christensen gespielt und Oni Wan Kenobi ist immer noch Ewan McGregor. Ebenfalls noch nennenswert ist Padme, Anakins Geliebte. Sie wird von Natalie Portman gespielt. Die Schauspielerische Leistung ist insgesamt sehr gut gelungen. Nur Anakin wirkt manchmal etwas gekünstelt, was aber auch an seinem recht schlechten Synchronsprecher liegen könnte. Ich empfehle auf jedm Fall, dass ihr euch auch einmal die Englilsche Version anhört.
Fazit:
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Auch der dritte Teil ist super gelungen! Die Speziealeffekte sind erstklassig, genau wie der Sound. Der Film ist absolut spannend gemacht, was nicht zuletzt an dem ständigen Konflikt zwischen Anakin und Obi Wan liegt. Die DVD bietet außerdem noch ein paar Making Ofs, sowie Trailer und Galerien. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und man kann ihn für etwa 16€ kaufen. Der genaue Preis variirt hier stark. Einem Science Fiction Fan braucche ich diesen Film sicherlich nicht empfehlen, er wird ihn sicherlich schon längst haben. Also, kaufen marsch marsch!
Die dritte Episode- ein gelungenes und spektakuläres Meisterstück
ein Testbericht von Aonier2006-03-28 20:47:00vom 28.03.2006Empfehlung: ja
In der dritten Episode der Star Wars Filme geht es wie immer um die Helle und Dunkle Seite der Macht. Anakin Skywalker wird auch vor diese Entscheidung gestellt. Am Anfang des Films müssen den Kanzler Palpatine befreien. Also dringen sie in das Raumschiff des Sith Lords Count Doku ein. Sie gelangen zum Kanzler, doch dort erwartet sie der Sith Lord Count Doku. Anakin und Count Doku sind sich schon einmal begegnet, doch seit dieser Begegnung sind Anakins Fähigkeiten mächtiger geworden. Anakin und sein Meister Obi-Wan kämpfen gegen COunt Doku, doch
geht Obi-Wan K.O. und Anakin muss sich dem Sith Lord alleine stellen. Anakin besiegt Count Doku, durch Entwaffnung und will ihn als Gefangener mitnehmen, doch Kanzler Palpatine will ihn tot sehen. Und nun muss sich ANakin zwischen den Regeln der Jedi und der Gehorsamspflicht entscheiden. Er gibt der Gehorsamspflicht nach und tötet Count Doku. Nun flieht Anakin mit Obi-Wan und dem Kanzler aus dem Raumschiff, doch sie geraten in einen Hinterhalt von General Grievous . Nun müssen sie auch gegen General Grievous kämpfen, doch er entkommt. Nun muss das Trio das Raumschiff heil herunter bringen. Auf dem Planeten angekommen vereinen sich Padme und Anakin. Tage später bekommt Anakin böse Träume, die von Schmerz und Tod und seiner Frau handeln. Er beschließt Meister Yoda aufzusuchen. Und Anakin erzählt Yoda von seinen Träumen. Tags darauf wird Anakin zum Kanzler gebeten und der Kanzler ernennt ihn zu seinem Stellvertreter im Rate der Jedi. Er soll das Ohr und Auge des Kanzlers sein, d.h. er soll den Rat der Jedi ausspionieren. Kurz danach erzählt Anakin dem Rat der Jedi die Neuigkeiten. Doch Anakin wird von ihnen enttäuscht, denn er wird nicht durch die Ratsmitgliedschaft zum Meister erhoben und trotz dieser Enttäuschung bekommt er von dem Rat eine Mission, den Kanzler aus zu spionieren. Denn der Rat glaubt, dass irgendetwas mit dem Kanzler nicht stimmt. Postwendend geht Anakin zum Kanzler und erzählt ihm seine Mission und durch diese Geschichte säht nun der Kanzler Misstrauen zwischen dem Rat der Jedi und Anakin und will ihn auf den Geschmack einer höheren Macht bringen. Soviel zum Inhalt.
DVD 2er Set
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DVD
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-Filmlänge: 134 Minuten
-Ton: Englisch Dolby 5.1 Surround EX
Englisch (Kommentare) Dolby Surround 2.0
Deutsch Dolby 5.1 Surround EX
-Untertitel: Deutsch
Englisch
Türkisch
Deutsch für Hörgeschädigte
-Widescreen anamorph abgetastet( Aspect Ratio 2.35:1)
-Kommentare von George Lucas, Rick McCallum, Rob Coleman, John Knoll und Roger Guyett
-Preis: 20€
Bonus DVD
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-Sechs nie gezeigte Szenen mit Kommentar von George Lucas und Rick McCallum
-Making of
-Verwandlung des Auserwählten von Anakin zu Darth Vader
-Dokumentation über das Training für die spektakulären Schlachten der Jedi
-Dokumentation über die Produktion im Internet
-Musikvideo "A Heroe Falls" und der Song "Battle of the Heroes" von John Williams
-Teaser und Kinotrailer und 15 TV-Spots
-Kinoplakate und Werbekampagnen
-Fotogallerie mit unveröffentlichten Produktionsbildern
-Xbox Demo Spiel von Star Wars Battlefront 2
-einen DVD ROm Internetlink zu exklusiven Star Wars Inhalten
Eigene Meinung
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I ch finde, dass dieser Film sehr gut gelungen ist. Die Spezialeffekte und die spektakulären Star Wars Schlachten sind einfach atemberaubend und gigantisch. Diese Episode ist wie die Vorgänger ein gelunges Meisterstück von George Lucas. Und für 20€ ist dieses DVD Set ein unschlagbares Angebot.
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ein Testbericht von misterwhite2006-02-21 18:59:46vom 21.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: - es ist ein Star Wars Film...Nachteile/Kritik: - der enttäuschendste SW Film, aber nicht der schlechteste, hätte beihnahe nur ein durschnittlich bekommen
Film: Star Wars – Episode 3 – Die Rache der Sith
FSK: 12
Genre: Science-Fiction
Längste Fassung im Moment: Kinofassung
Uncut: Ja (Kinofassung)
Laufzeit: ? Minuten (Überlänge)
Sprache: deutsch
Regie: George Lucas
Schauspieler: Ewan McGregor, Natalie Portman, Hayden Christensen...
Das letzte Abenteuer von Star Wars. Endlich wurde die Reihe vollendet. Zur Handlung ist nicht viel zu sagen. Jeder, der die anderen SW Filme gesehen hat weiß, was ungefähr vorkommt. Die Hauptfrage die sich der Zuschauer stellt ist:
Wie passiert es, dass Anakin Skywalker zu Darth Vader wird?
SW Episode 1-6 muss man in zwei Abschnitte unterteilen. Nämlich SW Episode 1-3 und
Episode 4-6.
Episode 1-3 sind die neuen Filme, die nicht annähernd mit den Episoden 4-6 konkurrieren können. Episode 1 bietet einen sehr soliden Anfang für die neue Reihe. Episode 2 ähnelt eher an eine Love-Story und zieht manch einen Zuschauer richtig in den Schlaf. Viele dachten auch schon, dass es keinen schlechteren SW-Film geben kann.
Jetzt zu Episode 3 und die Frage: Wie ist der Film?
Der Film fängt gleich mit lauten Weltraum-Schießereien an. Insgesamt enthält der Film sehr viel Action und Effekte. Die Effekte sind sehr gut und die Action auch. Man hat sich hauptsächlich um den Effektkram gekümmert und das alles elegant aussieht. Das Prinzip ging auf. Jedoch enthält der Film zuviel Action und wäre es keine SW Film würde der Film unter die Rubrik „New Generation Kino“ landen und mit Filme wie Van Helsing, I Robot, LXG, Riddick, xXx gleichziehen.
Man hat sich zuviel um die Action gekümmert und so ließ die Handlung teils nach. Der Film enthält in der Handlung teils dümmliche Dialoge und ist nicht immer spannend. Der Film wirkt an wenigen (eventuell manchen) Stellen einschlafend, da das meiste der Handlung vorhersehbar ist.
In der Action sind zu viele kleine Splattereien (z.B. Arm abhacken...).
Außerdem ist der Film an manchen Stellen für einen SW Film ziemlich brutal, z.B. der Showdown. Es ist an sich der brutalste SW Film. Das kann man aber auch verstehen, weil es/er ja praktisch der finale Teil ist. Viel Action alleine reicht nicht. Nicht so schlimm wäre die Action, so wie sie im Film ist, wenn man dabei die Handlung etwas mehr beachten und berücksichtigen würde.
Die Punkteverteilung:
- Grundpunkt (den egal welcher Film sowieso bekommt) = 1 Punkt
- Es ist ein SW Film = 1 Punkt
- Effekte, Action und Sonstiges = 1 - 2 Punkte
- Handlung (u.a. auch Zusammenhang mit Episode 1 und 2) = 2 Punkte
- Schauplätze, schauspielerische Leistung = 1 Punkt
- Filmmusik = 1 Punkt
Fazit zu Episode 3: Zu actionlastiger letzter Teil der SW Saga. Aber auf alles Fälle besser als Episode 1 und 2. Der Film schafft es auch keinen Fall mit Episode 4-6 mitzuhalten. Er verliert das Flair der alten SW Filme. Allgemein konzentrieren sich die Filme der heutigen Kinozeit zu sehr auf Effekte.
Punkte: 7 von 10
Sonstiges: Wenn es eine verlängerte Fassung mit eventuell mehr Dialogen geben soll, dann würde ich mich freuen.
Wenn der Film in die Läden kommt werde ich mir ihn mir noch mal anschauen, vielleicht gefällt mir der Film dann besser.
Zuletzt noch mal zu allen SW Filmen:
In allem kann ich sagen, dass ich die Episoden 1-3 höchstens 7 von 10 gebe und für
die Episoden 4-6 gebe ich 10 von 10 Punkten.
Für die Star Wars Episoden 1-6 würde ich 8-9 von 10 Punkten geben.
Natürlich empfehle ich jedem sich die SW Filme anzuschauen.
PS: Film wird eventuell noch mal geschaut, Wertung kann sich von daher verbessern oder verschlechtern.
PS2: Diese Kritik kann man auch im schnittberichte.com Forum unter dem Namen Mr. White lesen.
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ein Testbericht von ranma2006-02-10 16:55:27vom 10.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr guter actionreicher Film...Nachteile/Kritik: nichts
Dieser Bericht ist über die dritte Episode der Star Wars Saga.
Über das Cover:
Ich finde das Cover der DVD ist sehr gut. In der linken Ecke oben steht "Star Wars III Die Rache der Sith", in einer teils goldfarbenen Schrift, da drunter sieht man noch 2 kleine Jediraumschiffe. In der Mitte sind die wichtigsten Personen des Films zu sehen: ganz links Padmé, dann weiter rechts Obi-Wann, noch weiter rechts sieht man Anakin und über ihm sieht man einen Teil von Darth Waders Helm und rechts neben Anikan sieht man den Kanzler
nach seiner Verwandlung. Unter den Personen sieht man Anakin und Obi-Wan mit Lichtschwertern kämpfen, im Hintergrun Lava.
Über Star Wars:
Die Episoden 4-6, sind natürlich total Klasse, obwohl die Effekte nicht ganz so gut sind, aber wenn man bedenkt wie alt diese Filme schon sind ist das natürlich kein Wunder, denn der erste Star Wars Film war die 4. Episode und kam 1977 in die Kinos. Über 20 Jahre später im Jahre 1999 kam dann die erste Episode, in der es um Anakin Skywalker als Kind geht, in die Kinos. Einige Jahre später kam dann die zweite Episode in der es vor allem um die Liebesbeziehung von Anakin und Padmé Amidala geht. Die beiden Filme waren eigentlich ganz gut, aber weit weg von der Großartigkeit der Episoden 4-6. 2005 war es dann endlich so weit, nach über einem viertel Jahrhundert, nachdem der Entstehung der Saga kam dann die letzte Episode Star Wars III Die Rache der Sith in die Kinos.
Inhalt:
Da die Episode III die Mitte der Saga liegt, weiß man schon was die wichtigsten Sachen die im Film passieren, schon bevor man ihn gesehen hat, oder zu mindesten wenn man die anderen 5 Filme der Sage geguckt hat, so z.B. weiß man schon das Anikan Skywalker in diesem Film zu Darth Wader wird. Aber nur weil man schon den größten Teil des Inhalts kennt, ist das noch lang kein langweiliger Film, es ist sogar das genaue Gegenteil davon! Denn vor allem gilt in dieser Episode nicht das "Was?" sondern das "Wie?". Denn genau diese Fragen werden alle in dem Film beantwortet: "Wie kommt es, dass in der vierten Episode es nur noch 2 Jedis gibt und dass das Obie-Wann und der Jedimeister Joda sind?" und "Wie kommt es dazu, dass der junge Luke Skywalker auf dem Wüstenplaneten Tatooine aufwächst und seine Schwester eine Prinzessin ist?" und natürlich auch "Wie kommt es zur der Verwandlung vom Anakin Skywalker, der nach der Jediprophezeiung eigentlich die Macht ins Gleichgewicht bringen sollte, zum mächtigen Darth Wader?" und auch alle anderen Fragen die noch offen waren konnte dieser Film, meiner Meinung nach gut beantworten. Die dritte Episode ist voller Action was diesen Film einfach nur großartig macht. Gleich zu Beginn des Films bringt eine große Schlacht über Coruscant eine Menge Action, natülich sorgen da auch Anakin und Obi-Wan für Action mit ihren Jediraumschiffen. Der Grund dafür: Der Kanzler wurde von dem Sith Lord entführ und Anakin und Obie-Wan versuchen ihn zu retten... (will nicht zu viel verraten) Und auch fast der gesamte Rest des Films bietet sehr viel Action und Spannung. Wie man ja schon weiß wird sich Anakin in diesem Film zu Dart Wader verwandeln und es wird auch zu einem Kampf gegen Obie-Wan kommen und dieser Kampf ist einfach nur 100% Action und einfach nur großartig.
Bonus Disc:
In der Verpackung gibt's es nicht nur eine DVD mit dem Film, sondern auch noch eine zweite mit viel über 6 Stunden Bonusmaterial. Es gibt auf der Disc 3 verschiedene Dokumentationen. Die erste heißt: "Alles echt: Die Stunts von Episode III" und diese spannende Dokumentation zeigt wie die ganzen Stunts in dem Film eingeprobt wurden und dann gemacht wurden. Es wird auch gezeigt wie die Schauspieler den Lichtschwerterkampf trainieren, was wirklich alles sehr spannend ist. Eine ebenfalls Spannende Dokumentation ist meiner Meinung nach "Der Auserwählte", in der es um um Anakin Skywalker und Darth Wader geht. In der letzten und meiner Meinung nach beeindruckendsten Dokumentation werden 60 Sekunden des Kampfes von Anakin und Obi-Wan gezeigt und dann wird gezeigt wie viele Leute für diese Szene arbeiten mussten. Auch auf der Bonus Disc enthalten sind 6 Szenen die nicht für den Film verwendet wurden und George Lucas und Rick McCallum sagen was zu den einzelnen Szenen. Ich finde, dass einige der Szenen auf jeden Fall verwendet werden sollten, weil z.B. in den Szenen die Entstehung der Rebellen klar wird. Es gibt auch eine 30 Sekunden lange Szene in der Yoda auf diesem Sumpfplaneten landet, auf dem er später wohnt, die wie ich finde auch gezeigt werden konnte, aber George Lucas hat das leider anders gesehen. Dann gibt's noch auf der Disc Teaser und Kinotrailer, 15 TV-Spots, eine Fotogalerie und noch einiges mehr. Wenn man diese DVD in eine Xbox reinmacht kann man dann auf dieser 2 vollständige Level des Spiels Star Wars Battelfront II spielen. Also ich finde, dass diese Bonusdisc echt toll ist.
Fazit:
Star Wars III die Rache der Sith ist eine super DVD und ich empfehle sie jedem der die anderen Star Wars Filme gesehen hat. Wer die erste und zweite Episode sah und die nicht so gut fand, der kann sich trotzdem diesen Film kaufen weil dieser viel besser ist und sicher jedem gefällt der den Zusammenhang der Star Wars Saga kennt. Wer aber die anderen Filme nicht gesehen hat sollte erst mal diese angucken bevor er über den Kauf von Episode III nachdenkt. Aber wenn man die anderen Filme kennt, lohnt sich auf jeden Fall der Kauf dieses Films.
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ein Testbericht von catymaus2005-11-06 14:40:05vom 06.11.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Darsteller, Umsetzung usw.....Nachteile/Kritik: ---
In einer weit weit entfernten Galaxie... war auch ich im Kino. Das Filmspektakel 2005. Ein Film der alle Rekorde brechen soll. Bereits in den ersten 24 Stunden hat der Film soviel wie kein anderer zuvor eingespielt und soll auch noch weitere Rekorde brechen. Da musste natürlich auch ich hinein. Ich bin zwar kein Fan der Filme, hab auch nicht unbedingt vorher alle anderen Filme gesehen oder bin perfekt mit der Materie verbunden, aber ich mag die Kategorie von Filmen und find das Rendering und die Effekte der ersten Episoden einfach
Genial... also hab ich dann einfach auch mal Karten reserviert. Kann ja nicht so schlecht werden.
Fakten
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Titel: "Star Wars - Episode III: Die Rache der Sith"
Originaltitel: "Star Wars - Episode III: Revenge of the Sith"
Herkunft: USA (2005)
Laufzeit: 140 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Regie: G. Lucas
Drehbuch: G. Lucas
Hauptrollen: Hayden Christensen (Anakin Skywalker), Ewan McGregor (Obi-Wan Kenobi), Natalie Portman (Padmé), Samuel L. Jackson (Jedi Mace Windu), Christopher Lee (Count Dooku)
Die Vorgeschichte
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Bereits in den ersten beiden Teilen der Episode herrschte Krieg. Zu der Zeit sollte Qiu-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi den Streit zwischen dem Planeten Naboo und der Handelskonföderation beenden. Zu dieser Zeit war Padmè Amidala Königin von Naboo und war damit in Gefahr. Der Senator Palpatine wollte die Macht haben und nutzte die Verzweiflung der Königin aus, um die alte Republik zu stürzen.
Um sie zu schützen brachten die Jedis die Königin auf den Planeten Tatooine, einem Wüstenplaneten, auf dem sie den jungen, aber sehr technikbegeisterten Anakin Skywalker trafen. Der junge Skywalker scheint die Macht in sich zu habe, so dass Jinn ihm dem Rat der Jedis vorstellen will. Nachdem aber auch die dunkle Macht etwas von Skywalker erfahren hat, will sie auch von seiner Macht profitieren und sendet Darth Maul um ihn zu holen. Er tötet in einem Kampf Qui-Gon und wird danach von Obi-Wan vernichtet, der sich danach dem jungen Skywalker annimmt und ihm als Jedi ausbilden will. Der Rat ist anfänglich nicht davon überzeugt, da sie die Ängste und Zweifel von Anakin spüren, stimmen letztendlich aber doch zu.
In der zweiten Episode, die 10 Jahre später spielt, ist Anakin heran gereift und soll die neue Senatorin von Naboo, Padmè Amidala beschützen. Es kommt zu einem Anschlag, bei dem ihr Double getötet wird. Die Senatorin und Anakin Skywalker kehren auf Tatooine zurück. Anakin wird von schlimmen Albträumen geplagt, dass seiner Mutter Shmi etwas zugestoßen sei, was sich als wahr herausstellt. Kanzler Palpatine will derweil die Klonkrieger gegen die Separatisten in den Kampf schicken... mehr hierzu könnt ihr aber in anderen Berichten oder im Internet nachlesen.
Die Handlung
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Hier wird alles wiedergegeben, also nicht lesen, wenn man sich nicht die Spannung fürs Kino verderben lassen will.
3 Jahre nach dem Ende der 2 Episode sind die Klonkriege im vollem Gange. Hunderte Jedis sind gefallen und die Separatisten sind weit vorgedrungen und stehen vor den Toren Coruscant. Palpatine wurde von dem Sith-Anführer Count Dooku entführt und wird auf einem Kampfschiff festgehalten, der Invisible Hand.
Die zwei Jedis Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi begeben sich in die Schlacht von Coruscant um im Alleinkampf Palpatine zu retten. Alles scheint nach einer Falle, was sich dann auch bewahrheitet. Dabei kommt es auf dem Kampfschiff zu einem Lichtschwerterkampf zwischen den Jedis und Count Dooku, bei dem Dooku von Anakin getötet wird. Der Kampf war eine einfädelte Sache von Palpatine um zu sehen, ob Anakin im Kampf gegen Dooku gewachsen ist.
Nachdem sie Palpatine gerettet hatten stellten sie sich dem neuen Armeeführer Grievous, der teils Außerirdische und teils Droide ist, entgegen, der aber flüchten konnte, bevor sie ihn besiegten.
Nach einer Notlandung auf Coruscant schloß Anakin erst mal wieder seine Frau Padmè Amidala, die er heimlich in Episode 2 heiratete, in die Arme. Das Glück der beiden schien nun vollkommen, als Padmè Anakin mitteilte, dass sie schwanger sei.
Anakin, der mittlerweile ein enger Vertrauter von Kanzler Palpatine war, wurde als Nicht-Meister in den Rat der Jedi ernannt. Palpatine entsendet ihn als seinen persönlichen Vertreter. Der Jedirat nimmt die Entscheidung widerwillig hin, sieht es aber als Chance um von Anakin Auskunft über die Taten Palpatine zu bekommen.
Anakin hat immer wieder dunkle Visionen und Albträume, über den Tod von Padmè, was ihm keine ruhe lässt. Palpatine spürt seine Ängste und nutzt diese, um Skywalker auf die dunkle Seite zu ziehen. Er erzählt Ani von einem dunklen Lord der Sith, der über die Macht verfügte, Menschen vom Tod zu retten. Er war so Mächtig, dass er von seinem eigenen Schüler getötet wurde. Anakin fand den Gedanken sehr reizvoll, seine Frau retten zu können. Dies war wahrscheinlich der Grund, dass er zur dunklen Seite wechselte.
Nachdem es zu einem Duell zwischen Mace Windu und Palpatine kommt, scheint der Kampf für den Kanzler bereits verloren, bis Anakin eingreift. Dadurch tötet er Mace Windu und rettet dem Sith-Lord das Leben, der einiges abbekommen hat. Nach dieses Tat erhält Anakin seinen neuen Namen Darth Vader und Palpatine entsendet ihn um den Tempel der Jedis zu vernichten und damit auch alle Jedis, die nun Feinde sind. Nachdem die meisten der Jedis die Angriffe nicht überlebten wird Darth Vader zu den Separatisten geschickt, die er auch vernichten soll.
Obi-Wan der vom Jedirat auf den Planeten Utapau geschickt worden war um Grevious zu finden und zu vernichten ist fündig geworden. Er kann Grevious töten und die Klonkrieger greifen die Separatisten an, bis Obi-Wan Kenobi dann nur knapp einem Anschlag von einem beeinflussten Kämpfer der Klonkrieger entgehen kann.
Yoda liefert sich einen Kampf mit Palpatine, der aber unentschieden ausgeht und Yoda ins Exil fliehen muss.
Auf dem Zufluchtsplaneten der Separatisten kommt es danach zu einem Entscheidenden Duell zwischen Schüler und Meister. Obi-Wan gegen Anakin.... Der Kampf scheint verloren, der Tod nahe... Doch ein Darth Vader gibt so schnell nicht auf.
Hier wird nun die Geschichte an die "alten" Episoden angeknüpft.
Die Darsteller und Charaktere
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Anakin Skywalker - Hayden Christensen - Der junge Jedi wurde bereits in der Episode 2 von dem 24 jährigen Kanadier gespielt. Bisher konnte man ihn sonst nur in Fernsehproduktionen wie Higher Ground, die derzeit auf Pro Sieben läuft, und kleineren Kinofilmen sehen.
Anakin war seit Geburt an Sklave, bis er von dem Jedi-Meister Qui-Gon durch eine Wette befreit wurde. Der junge Anakin interessiert sich sehr für die Technik und konstruiert R2D2 und macht bei den Podrennen mit, bei dem er auch gewinnt. Nach dem Tod von Qui-Gon Jinn in Episode 1, gab Obi-Wan Kenobi dass Versprechen ab, sich um ihn zu kümmern und ihn als Schüler aufzunehmen. Anakin gilt als Auserwählter, der laut Prophezeiung die Sith vernichten sollte. Er hat die Macht, der mächtigste Jedi zu werden, ist aber mit sich selbst immer wieder im Konflikt und hat Furcht. In Episode 3 aber wendet er sich der dunklen Macht zu um den Tod von seiner Frau Padmè zu verhindern. Palpatine wird sein neuer Meister der dunklen Macht. Er wird zu Darth Vader.
Padmè Amidala - Natalie Portman - Sie spielte bereits in den ersten beiden Episoden die Sie ist mit ihren 23 Jahren eine der angesagtesten Schauspielerin in Hollywood und drehte bereits in frühen Jahren mit Regisseuren wie Luc Besson, Tim Burton oder Woody Allan. Man kennt sie aus vielen bekannten Filmen, wie z.B. Leon der Profi, Heat, Zoolander, Unterwegs nach Could Mountain oder Hautnah. Sie hat einen Abschluss an der Harvard University.
Padmè heiratete den jungen Anakin Skywalker und erwartete zwei Kinder, die späteren Luke Skywalker und Leia Organa. Sie war dass ein und alles für Anakin. Sie war frühere Königin von Naboo und später als Senatorin tätig.
Obi-Wan Kenobi - Ewan McGregor - Der Schottische Schauspieler wurde 1971 geboren und spielte in unzähligen Filmen mit. Darunter war er in Trainspotting, Moulin Rouge, Black Hawk Down und als Sprecher in Robots zu sehen.
Obi-Wan, Anakins Meister der Jedi, war ein Mächtiger Jedi, der unter anderem Darth Maul zur Strecke brachte. Er war ein Freund von Anakin und wollte ihn davon abhalten, zur dunklen Seite zu wechseln. Er brachte die Kinder von Padmè nach ihrem Tod in Sicherheit und trennte die Zwillinge.
Palpatine - Ian McDiarmid - Der schottische Schauspieler (*11. August 1944) wird als erfolgreicher Schauspieler und Regisseur gehandelt. Er spielte unter anderem in Sleepy Hollow mit und spielte lange Zeit auf der Bühne. Er spielte bereits in den ersten Episoden den Senator Palpatine.
Palpatine, der Lordkanzler, spielt eine sehr wichtige Rolle in der Episode 3. Er wird als lang gesuchter Sith-Lord enttarnt. Sein engster Vertrauter Anakin Skywalker wird letztendlich sein neuer Schüler der dunklen Macht. Er ist unter anderem als Darth Sidious bekannt.
Graf Count Dooku - Christopher Lee - Der dunkle Lord der Sith wird von dem britischen Schauspieler verkörpert. Lee wurde 1922 in London geboren und gehört seit vielen Jahren zu einem der wichtigsten Schauspielern. Er war in unzähligen Filmen zu sehen, darunter als Saruman in der Herr der Ringe Trilogie. Er ist der Cousin des Bond-Erfinders Ian Fleming und spielte in einigen Edgar-Wallace Verfilmungen mit.
Der dunkle Lord, Darth Tyranus der Count Dooku. Er hat viele Gesichter und hat sich auch einst der Dunklen Macht hingegen. Er war einst einer der mächtigsten Jedis und der Meister von Qui Gon Jinn. Nun war aber Palpatine, der Anführer der Sith sein Meister.
Yoda - Frank Oz - Der Puppenspiele Oz erweckte den 66 cm großen Yoda zum Leben. Neben Yoda schuf er aber auch Figuren wie Miss Piggy. Des weiteren führte er in einigen Filmen Regie, wie z. B. Die Frauen von Stepford.
Yoda - der Kampfgnom - ist mehrere Jahrhunderte alt. Er ist großer Jedi-Meister und gilt als Meister von dem jungen Luke Skywalker. Er war einer der wenigen Jedis, die den Anschlag von Palpatine überlebten. Er sorgte dafür, dass die Skywalker-Zwillinge getrennt wurden, sorgte aber später wieder dafür, dass Luke erfuhr, wer seine Schwester war.
Mace Windu - Samuel L. Jackson - der 1948 geborene Schauspieler, wurde vor allem durch Tarantinos Meisterwerk Pulp Fiction bekannt. Jackson war in die Jury, Stirb langsam 3 und Jurassic Park zu sehen, um nur einen kleinen Teil zu nennen. Derzeit ist er nicht nur mit Star Wars Episode 3 im Kino, man kann ihn auch in xXx - the next Level begutachten.
Mace Windu gilt als mächtiger Jedi, der ein wichtiger Meister im Rat der Jedi ist.
Regie
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Wie auch schon bei den anderen Teilen der Star Wars Reihe führte auch hier wieder George Lucas Regie. Er wurde 1944 in Kalifornien geboren und zählt heute zu den 200 reichsten Menschen der Welt Er hat neben Star Wars auch die Indiana Jones reihen gedreht. ER gründete 1973 Lucasfilms Ltd. Danach folgten Firmen wie Industriell Light and Magic ILM, Skywalker Sound oder THX Ldt. ILM ist eine der bekanntesten Spezialeffektfirmen in Amerika und ist an unzählig vielen Filmproduktionen beteiligt, wie auch Harry Potter, Terminator, Jurassic Park und viele andere. Sie waren oft für Oskars nominiert und gewannen auch unzählige male.
Meine Meinung
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Ich war total begeistert von dem Film. Ich bin nicht gerade, was man einen Fan nennt und hab mich bisher nicht so allzu sehr dafür interessiert. Ich war aber immer schon ein begeistertet Fan von guten Spezialeffekten, gerenderten Szene und Fantasy-Abenteuern. Ich hab damit alles bekommen was ich wollte. Die Landschaften sind einfach traumhaft, die Kämpfe verblüffend. Die Graphik atemberaubend. Yoda und auch die anderen Außerirdischen und animierten Figuren scheinen echt real zu sein. Der Film spielt zwar meistens in düsteren Szenen, die aber auch wunderbar gestaltet sind.
Die Schauspieler, der Regisseur, eigentlich das gesamte Team haben beste Arbeit geleistet. Die Schauspieler leisten perfekte Arbeit und leben richtig für die Szene. Als die Verwandlung von Anakin zu Darth Vader statt findet kann man richtig mit Empfinden.
Die Geschichte ist zu gleich von Kämpfen von gut und böse durchzogen, aber gleichzeitig wird auch eine der spannensten und romantischen Liebesgeschichten erzählt. Die Freundschaft von Obi-Wan Kenobi und seinem Schüler Anakin Skywalker steht hier auch im Vordergrund. Wie der Einfluss von Macht einen Verändern kann und Freundschaften zerstört. Es kam beinahe dazu, dass sich beide getötet hätten. Die Freundschaft wird von der dunklen Seite zerstört. Auch die Beziehung von Padmè und Anakin wird durch die dunkle Seite zerstört und Padmè gibt sich auf, weil Anakin von der Macht der dunklen Seite angezogen wurde, eigentlich um sie zu retten, er aber ist daran Schuld, dass sie letztendlich ihren Lebenswillen verliert und stirbt... Der Film hat anfänglich aber auch komische Züge.
Ich bin einfach begeistert und würde ihn am liebsten gleich noch mal anschauen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen, da mir wirklich alles gefallen hat. Er war nicht zu lange und war immer sehr spannend. Die Sprechszenen waren dazwischen nicht zu lange und verjagten somit auch nicht die Spannung. Ich war und bin begeistert.
Die Macht sei mit euch.... und vernichten wir die Sith müssen..
Einige meiner Informationen hab ich mir von www.starwars-union.de geholt.
ein Testbericht von Spidy1102005-10-04 19:21:12vom 04.10.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Darsteller überzeugen, tolle Special Effects...Nachteile/Kritik: wie kann man sich nur so schnekll verführen lassen, Anakin *kopfschüttel*
Hallo an alle,
heute bin ich endlich dazu gekommen, mir Episode 3 "Die Rache der Sith" anzusehen. Ich liebe Star Wars ja, seit ich als Kind zum ersten Mal einen Film der Trilogie gesehen habe. Zusammen mit einer guten Freundin habe ich schon lange spekuliert, wie dieser dritte Teil der neuen Trilogie wohl sein müsste, um wirklich überzeugen zu können und einen gekonnten Brückenschlag zur nächsten Trilogie darzustellen. Wir waren uns nach den Enttäuschungen von Episode 1 und 2 eigentlich einig, dass dies nicht möglich ist, doch ich wurde
tatsächlich überrascht!
DIE HANDLUNG ~~~~~~~~~~~~~~
Episode I und II
Kurz zusammengefasst nimmt der Jedi-Meister Qui Gon Jinn mit seinem Padawan Obi-Wan den kleinen Anakin Skywalker von dessen Heimatplaneten und seinem trostlosen Leben als Sklave mit, um ihn zum Jedi auszubilden. Grund ist, dass er eine Macht in dem 9-jährigen Kind fühlt. Er bittet den Jedi-Rat, das Kind ausbilden zu dürfen. Dieser stimmt widerwillig zu, bereits damals glaubte Yoda einen fatalen Hang zur dunklen Seite der Macht in dem Jungen wahrzunehmen. Nach Qui Gons Tod übernimmt Obi-Wan Anakins Ausbildung. Unter anderem lernen sie bei einer Mission auch Padme Amidala kennen, die erst Königin ihres Heimatplaneten, und später Senatorin im Senat ist.
Jahre später treffen sich Anakin und Amidala wieder und verlieben sich ineinander. Sie heiraten sogar, was einem Jedi eigentlich streng verboten ist, da er keine Bindungen zu anderen Menschen aufbauen darf. Anakin und Obi-Wan sind nicht nur ein Team, sie vertrauen einander voll und ganz und sind Freunde. Da in der Republik die Klonkriege ausbrechen, übergibt man Kanzler Palpatine in der Not das Szepter über die gesamte Republik. Sobald die Krise abgewendet ist, soll der Kanzler diese Macht wieder zurückgeben...
EPIDODE III
Anakin hat ausgelernt, er ist jetzt ein mächtiger Jedi. Zusammen mit Obi-Wan, seinem Meister, bilden sie ein unschlagbares Team und werden mit den schwierigsten Missionen im Universum betraut. Die neue Mission lautet, Kanzler Palpatine zu retten. Dieser wurde von Count Dooku entführt. Nach einem allzu leichten Kampf gegen einige Roboter, landen die beiden Jedi auf dem Schiff, auf welchem der Kanzler gefangen gehalten wird. Beim Kampf gegen Dooku wird Obi-Wan außer Gefecht gesetzt, durch Zuspruch des Kanzlers tötet Anakin Dooku. Bei ihrem Versuch, auch Lord Grievous (einen Sith-Lord, der zum größten Teil Roboter ist, wirklich widerlich) zu besiegen, scheitern sie zunächst, gewinnen aber dann doch die Oberhand und können die Kontrolle über das Schiff übernehmen. Grievous kann jedoch fliehen.
Wieder zurück in Coruscant werden die Jedi gefeiert, denn sie haben den Kanzler gerettet. Padme eröffnet Anakin, dass sie schwanger ist und er freut sich ehrlich. Doch Nachts hat er ständig furchtbare Visionen, die ihn nicht mehr loslassen. Er träumt, Padme würde bei der Geburt des Kindes sterben. Vom Kanzler wird Anakin in den Rat der Jedis gesetzt. Er ist hin und her gerissen. Zum einen ist er wütend auf die Jedi, dass sie zwar zustimmen ihn in den Rat aufzunhemen, ihn jedoch nicht in den Rang eines Meisters erheben wollen. Zum anderen gerät er in einen Gewissenskonflikt, da die Jedi von ihm verlangen, Palpatine auszuspionieren, den er eigentlich sehr schätzt. Palpatine jedoch verlangt umgekehrt dasselbe und fordert Anakin, zunächst indirekt, auf seine Überzeugungen zu überdenken. Von den Visionen gequält, sucht Anakin einen Weg, Padme zu retten, denn er ist überzeugt, dass sie tatsächlich bei der Geburt sterben wird. Er hatte solche Visionen nämlich auch, bevor seine Mutter gestorben ist. Dies ist der Punkt, an dem Palpatine geschickt zugreift und Anakin die Möglichkeit eröffnet, Padme zu retten. Dies könnten jedoch nur mächtige Sith-Lords. Nachdem er diesen Gedanken bei Anakin gesät hat, zieht dieser das auch in Erwägung. Häufig berät er sich mit Padme, kann sich aber nicht wirklich vorstellen, dass die Jedis diejenigen sind, die auf der falschen Seite stehen, wie Palpatine behauptet.
Bei einem erneuten Treffen erkennt Anakin, anhand dessen, was der Kanzler sagt, dass dieser selbst der gesuchte Anführer der Sith, Darth Sidious ist. Dieser lässt ihn gehen, er überlässt ihm die Entscheidung, ob er lieber den Jedi- oder Sith-Maßstäben folgen will. Anakin sträubt sich gegen die Versuchung, geht zu Mace Windu und erzählt ihm, dass der Kanzler der gesuchte Sith Lord ist. Windu bricht auch sofort auf, um den Kanzler zu verhaften. In dessen Büro kommt es zu einem Zweikampf, den Windu auch scheinbar gewinnt. Dann kommt jedoch Anakin hinzu und verlangt von Windu, den Kanzler (welcher japsend am Boden liegt, natürlich nur gespielt) an das Gericht auszuliefern. Windu argumentiert jedoch, es sei besser, den Kanzler gleich zu töten, er sei zu gefährlich. Im Moment der Entscheidung schlägt Anakin Winde einen Arm ab und der Kanzler tötet ihn. Nun entscheidet sich Anakin endgültig für die dunkle Seite, er möchte Padme vor dem Tod retten. Sidious ernennt ihn zu seinem neuen Schüler, Darth Vader. Von Sidious beauftragt begeht Anakin nun unaussprechliche Morde, er geht immer mehr in der Dunklen Seite auf. Gleichzeitig ernennt Palpatine die Jedis zu einer Gefahr für die Republik und lässt sie alle von den Klonkriegern töten, die sie für Verbündete hielten. Nur Obi-Wan und Yoda überleben, der erste weil er in eien Wassertümpel fällt, der Zweite mit Hilfe der Wookies. Als sie sich im Jedi-Tempel treffen sehen sie auf einer Überwachungsaufnahme, wie Anakin dem Kanzler die Treue schwört. Obi-Wan ist erschüttert. Er geht zu Padme und bittet sie, ihm den Aufenthaltsort von Anakin mitzuteilen. Doch sie kann ihm einfach nicht glauben und bricht selbstständig auf, um Anakin zu suchen. Obi-Wan hat das vermutet und schleicht sich in ihr Schiff.
Anakin hält sich auf einem Vulkan-Planeten auf, wo er den Vizekönig getötet hat. Dort findet Padme ihn und möchte mit ihm reden. Doch er ist nicht mehr zugänglich für ihre Argumente und glaubt sich von ihr verraten, als er Obi-Wan sieht. Daraufhin würgt er Padme, bis sie ohnmächtig wird. In einem spektakulären finalen Kampf treten Obi-Wan und Anakin gegeneinander an. Man merkt, wie stark Obi-Wan von Anakins Entwicklung erschüttert ist. Zum Schluss schlägt er Anakin die Beine ab und dieser fängt durch die Lawa Feuer. Obi-Wan bringt Padme wieder zurück. Körperlich sei sie ganz gesund, wird ihnen berichtet, doch sie habe einfach keinen Lebenswillen mehr. Sie bringt ihre Zwillinge, Luke und Leia, zur Welt und stirbt dann. Nach einem Kanpf gegen Sidious muss Yoda klein beigeben. Er beschließt zu warten, bis die neue Hoffnung in den Kindern gewachsen ist und das Imperium vielleicht besiegt werden kann. Zu ihrem Schutz werden die Kinder getrennt. Senator Organa nimmt Leia zu sich und adoptiert sie, Luke wird zum Stiefbruder seines Vaters nach Tatooine gebracht. Sidious findet Anakin am Ufer des Lawasees, er ist noch am Leben. Mit Hilfe eines Beatmungsgerätes (er hat nun die bekannte Gestalt von Darth Vader) kann er am Leben erhalten werden. Man teilt ihm mit, er habe in seinem Zorn Padme getötet. Das Imperium geht davon aus, dass dabei auch das Kind gestorben ist, mit dem sie schwanger war.
Eigene Meinung ~~~~~~~~~~~~~
Wie gesagt hatte ich das nicht erwartet. Ich war bitter enttäuscht von den ersten beiden Teilen dieser Trilogie, denn ich finde, man braucht sie nicht unbedingt, um die alte Trilogie zu ergänzen. Nach dem zweiten Teil, "Angriff der Klonkrieger", war ich wirklich skeptisch, ob der dritte Teil die Erwartungen erfüllen konnte. Ich kann nur sagen: Er hat es geschafft! Der Aufbau der Geschichte lässt wirklich keine Wünsche offen, es werden alle offenen Fragen geklärt und man kann nahtlos zur alten Trilogie übergehen ohne dass sich Widersprüche ergeben.
Vor allem bin ich von Hayden Christensen überrascht. Im zweiten Teil fand ich ihn absolut fehlbesetzt, er sah mit viel zu sehr aus wie ein kleiner Junge, um so etwas wie den zukünftigen Darth Vader spielen zu können. Doch er scheint einiges hinzugelernt zu haben, seine Leistung überzeugt wirklich. Man nimmt ihm die Zerrissenheit ab und auch seine Angst um seine Frau. Er kann sowohl Loyalität zu den Jedis, als auch den Hass gegen sie glaubwürdig vermitteln und sogar den Übergang dazwischen nimmt man ihm ab. Ich fand es wirklich etwas blöde, wie er zur Dunklen Seite bekehrt wird, ich fragte mich: Wie kann man sich nur auf so etwas einlassen, auf solches Gerede reinfallen? Aber im Grunde ist es doch nachvollziehbar, er tut es für Padme. Und als er sich dann von ihr betrogen fühlt richtet sich sein Hass auch gegen sie und er wird gewalttätig gegen die Frau, für die er diesen Schritt eigentlich erst getan hat.
Auch Ewan McGregor bleibt seiner gewohnten Souveränität treu. Man erkennt die Entwicklung ganz gut, die Obi-Wan vom ersten zu deisem letzten Teil der Trilogie durchlaufen haben soll. Er vertraut in Anakin und er vertraut in die Jedis. Dadurch versteht man auch die Bitterkeit, die er empfinden muss, als er erkennt, dass Anakin nun zur Dunklen Seite gehört. Nicht zuletzt gibt sich Obi-Wan selbst die Schuld daran. Man erkennt, dass McFregor und Christensen sehr gut miteinander ausgekommen sein müssen, sie harmonieren phantastisch. Ich habe schon einige Filme mit Ewan McGragor gesehen, zum Beispiel "Trainspotting" oder "Lebe lieber ungewöhnlich", doch so eine gute schauspielerische Leistung hat er noch nie geliefert, finde ich.
Ich habe als Kritikpunkt gehört, dass die Gefühle im Film nicht richtig rauskämen und die Dialoge schlecht wären. Das kann ich nicht bestätigen. Ich finde die Dialoge absolut herausragend, auch wenn sie natürlich nicht so tiefschürfend sind wie bei einem Drama (aber in diese Sparte gehört Star Wars nunmal nicht). Die Gefühle, deren Übermittlung größtenteils auf Anakin lastet, finde ich absolut überzeugend (und ich bin eine Frau ;-) Auch die Spezialeffekte, die mich in Episode 1 total gestört haben, sind hier nicht so übermäßig. Vor allem erkennt man an den animierten Figuren auch nicht mehr so einfach, dass sie nur dem Computer entstammen. Auch die Weltraumschlachten und Schwertkämpfe dauern nicht so lange, dass sie langweilig werden.
Wer also tatsächlich Star Wars-Fan ist und wem die alte Trilogie gefallen hat, der sollte diese Überleitung auf keinen Fall versäumen. Und wer die ersten beiden Teile der neuen Trilogie schlecht fand, wie ich auch, kann dennoch beruhigt in "Die Rache der Sith" gehen, er ist wirklich sehr gut gelungen. Möge die Macht mit euch sein!
Fakten ~~~~~~
Star Wars, Episode III - Die Rache der Sith Originaltitel: Revenge of the Sith USA 2005 ca. 140 min.
Darsteller: Ewan McGregor, Natalie Portman, Hayden Christensen, Samuel L. Jackson
Vielen Dank für Lesungen und Bewertungen! Eure Spidy!
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